AIT Ausgaben

Ausgabe 11 | 2018

Ausgabe 11 | 2018

GESUNDHEIT UND WELLNESS

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dass Krankenhäuser und Arztpraxen nicht nur der Ärzte- und Pfle ger schaft in technischer und funktionaler Hinsicht perfekt dienen müssen, sondern gleichermaßen die Patienten auf dem Weg der Heilung aktiv unterstützen sollen, ist eine berechtigte Anforderung, die mal mehr, mal weniger erfüllt wird. Für diese AIT-Ausgabe zum Thema Gesundheit und Wellness haben wir zahlreiche Projekte gefunden (ab Seite 84), die noch mehr können: die Infrastruktur verbessern, eine städtebauliche Situation klären oder gar als Tagungsstätte des Medizin-Nobelpreis-Komitees fungieren.

So erst jüngst geschehen im von Wingårdh entworfenen Hörsaalkomplex Aula Medica (Bild oben). Der ist Teil des renommierten Karolinska-Instituts in Solna bei Stockholm. Hier waren wir gemeinsam mit den Gewinnern des Caparol-Architekturpreis 2018 (Seite 16). Seit Mai hat die Aula Medica auch ein neues Gegenüber, das Universitätsklinikum Karolinska (Seite 106) von White Arkitekter. Hier üben nicht nur beste Innenraumgestaltung, sondern auch aufwendige Kunstinstallationen ihren positiven Effekt auf die Patienten aus.

Aber am besten wird man ja gar nicht erst krank – leicht gesagt zu Beginn der alljährlichen Grippe-Saison. Der Prävention, besonders in den Herbstmonaten, könnten die Schwimmbäder und Spa-Einrichtungen dienen, die wir ab Seite 112 zusammengestellt haben. Um Sie bei der Planung und Ausstattung derselbigen zu unterstützen, finden Sie auf Seite 32 italienische Flieseninnovatio nen der Cersaie und eine Zusammenfassung der neuesten Platten- und Holzwerkstoffe auf Seite 70.

Die letzten Sonnentage des Jahres haben wir genutzt, um mit einer Gruppe von ausgewählten InnenarchitektInnen nach Portugal zu fliegen (Bilder unten), um dort den INsider 2018 zu ermitteln. Neben einem Einblick in die portugiesische Innen-/Architektur standen die persönlichen in nen architektonischen Haltungen der Teilnehmer im Fokus und aus den eigenen Reihen wählten sie die Gewinner: Moritz Köhler von Studio Komo aus Stuttgart (Platz 1), Georg Thiersch von eins:33 aus München (Platz 2) und Annika Wagener von esteht aus Hannover (Platz 3) freuten sich sehr über die Wertschätzung der Kollegen.

Und wie in jedem Jahr begrüßen wir alle Erstsemester der Fach rich tun gen Innenarchitektur und Architektur mit dem AIT-Willkommenspaket. Einfach die Postadresse und Immatrikulationsbescheinigung an pstephan@ait-online.de senden und/oder diese frohe Botschaft weitertragen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 10 | 2018

Ausgabe 10 | 2018

VERKAUF UND PRÄSENTATION

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Einkaufen gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen – besagt eine Studie der Industrie- und Handelskammer, die im August eine Analyse der Region Stuttgart erstellt hat. Derzufolge fließen jährlich 21 Milliarden Euro in den Einzelhandel – das sind, mit durchschnittlich 7.569 Euro pro Einwohner, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt mit 6.924 Euro. Das sollte den Einzelhandel doch freuen, könnte man meinen, aber der schielt schon beunruhigt auf die Umsätze von 3,7 Milliarden Euro, die der Online- und Versandhandel in der Region für sich verbuchen kann. Reines Zahlenwerk, würde der Obstbauer vom Bodensee schulterzuckend murmeln, dort sorgt der heiße Sommer für bestens gefüllte Regale (Bild oben) am Wegesrand. Dankenswerterweise gibt es sie noch – die kleinen Verkaufsstände, die schon mit geringsten Mitteln das bieten können, was das Erfolgsgeheimnis und Alleinstellungsmerkmal des Einzelhandels ist: kundenorientiertes Angebot, Authentizität und ein Einkaufserlebnis für alle Sinne. Übertragen auf den großen Maßstab funktioniert dieses Rezept bestenfalls auch in Supermärkten, die sich – besonders in Deutschland – erfolgreich vom Geiz-ist-geil-Prinzip gelöst haben und ihren Kunden zunehmend Einkaufserlebnisse anbieten, die über die bloße Warenpräsentation in Billigregalen unter grellem Neonlicht weit hinausgehen. Der Supermarkt in der Hamburger Zeisehalle (S. 120) ist ein besonders gelungenes Beispiel dafür. Und wie sich mit hartnäckigem Qualitätsbewusstsein und einem guten Gespür für Kundenwünsche ein kleiner griechischer Familienbetrieb in mehr als 140 Jahren und in vier Generationen zu einem Supermarkt der Superlative entwickelt, zeigen wir ab Seite 112 in dieser Ausgabe zum Thema Verkauf und Präsentation. Mit dem Beitrag von Thomas Frey „Ladenbau 4.0“ (S. 138) wagen wir einen Blick in die Zukunft und fragen: „Welchen Einfluss hat die zunehmende Digitalisierung auf den Ladenbau?“ Unseren aktuellen Hefttitel schmückt übrigens ein fotografisches Kunstwerk unserer ehemaligen AIT-Praktikantin Laura Zalenga, die wir für die Rubrik Perspektivwechsel (S. 48) interviewt haben. Wir fanden, dass das Motiv einen besonders gelungenen Bogen zum Thema „Präsentation“ schlägt und augenzwinkernd auf unseren Produktschwerpunkt Tapeten und Wandfarben (S. 76) verweist. Oder hätten Sie einen der gestaltungsaffinen Lkw-Fahrer (S. 8, 32, 58) bevorzugt?

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 09 | 2018

Ausgabe 09 | 2018

VERKAUF UND PRÄSENTATION

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Einkaufen gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen – besagt eine Studie der Industrie- und Handelskammer, die im August eine Analyse der Region Stuttgart erstellt hat. Derzufolge fließen jährlich 21 Milliarden Euro in den Einzelhandel – das sind, mit durchschnittlich 7.569 Euro pro Einwohner, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt mit 6.924 Euro. Das sollte den Einzelhandel doch freuen, könnte man meinen, aber der schielt schon beunruhigt auf die Umsätze von 3,7 Milliarden Euro, die der Online- und Versandhandel in der Region für sich verbuchen kann. Reines Zahlenwerk, würde der Obstbauer vom Bodensee schulterzuckend murmeln, dort sorgt der heiße Sommer für bestens gefüllte Regale (Bild oben) am Wegesrand. Dankenswerterweise gibt es sie noch – die kleinen Verkaufsstände, die schon mit geringsten Mitteln das bieten können, was das Erfolgsgeheimnis und Alleinstellungsmerkmal des Einzelhandels ist: kundenorientiertes Angebot, Authentizität und ein Einkaufserlebnis für alle Sinne. Übertragen auf den großen Maßstab funktioniert dieses Rezept bestenfalls auch in Supermärkten, die sich – besonders in Deutschland – erfolgreich vom Geiz-ist-geil-Prinzip gelöst haben und ihren Kunden zunehmend Einkaufserlebnisse anbieten, die über die bloße Warenpräsentation in Billigregalen unter grellem Neonlicht weit hinausgehen. Der Supermarkt in der Hamburger Zeisehalle (S. 120) ist ein besonders gelungenes Beispiel dafür. Und wie sich mit hartnäckigem Qualitätsbewusstsein und einem guten Gespür für Kundenwünsche ein kleiner griechischer Familienbetrieb in mehr als 140 Jahren und in vier Generationen zu einem Supermarkt der Superlative entwickelt, zeigen wir ab Seite 112 in dieser Ausgabe zum Thema Verkauf und Präsentation. Mit dem Beitrag von Thomas Frey „Ladenbau 4.0“ (S. 138) wagen wir einen Blick in die Zukunft und fragen: „Welchen Einfluss hat die zunehmende Digitalisierung auf den Ladenbau?“ Unseren aktuellen Hefttitel schmückt übrigens ein fotografisches Kunstwerk unserer ehemaligen AIT-Praktikantin Laura Zalenga, die wir für die Rubrik Perspektivwechsel (S. 48) interviewt haben. Wir fanden, dass das Motiv einen besonders gelungenen Bogen zum Thema „Präsentation“ schlägt und augenzwinkernd auf unseren Produktschwerpunkt Tapeten und Wandfarben (S. 76) verweist. Oder hätten Sie einen der gestaltungsaffinen Lkw-Fahrer (S. 8, 32, 58) bevorzugt?

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 07/08 | 2018

Ausgabe 07/08 | 2018

WOHNEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

geht es um das Thema Wohnraum, so ist momentan in erster Linie von Mangel die Rede. Diesem sinnvoll zu begegnen, haben sich Politik und Bauwirtschaft vollmundig auf die Fahne geschrieben – für Architekten und Innenarchitekten ist es hingegen eine Selbstverständlichkeit, diesen Forderungen Lösungen entgegenzusetzen. Die Ideenliste ist so vielfältig wie die Ansprüche und der Kostenrahmen: von Tiny-Houses-Lösungen über Geschosswohnungsbauten und Umnutzungen bis hin zu nachverdichtenden Neu-, An- und Altbauten. Und davon haben wir für diese Wohnausgabe sehr viel Bemerkenswertes zusammengetragen, das so gar nicht nach Mangel aussieht. Das Konzept, leer stehende Büroflächen in attraktiven Wohnraum zu verwandeln, wurde bereits in verschiedenen deutschen Großstädten umgesetzt. Unser Autor Rainer Müller hat sich ein paar davon angesehen und empfiehlt wärmstens diese effektive Form von Umnutzung (S. 128). Nachverdichtung ist überall dort besonders angemessen, wo Lücken im Stadtraum jahrelang ungenützt bleiben. Wie diese wieder geschlossen werden können, zeigen eindrucksvoll ein ergänzender Neubau in London (S. 106), der erst auf den zweiten Blick doch keine Rekonstruktion des Bestandes ist, und der Umbau einer alten Schlosserei in Stuttgart – oder dessen, was noch davon übrig war – in zwei überaus komfortable Wohneinheiten (S. 142). Und weil Mangelverwaltung ohnehin nicht unser Hauptanliegen ist, zeigen wir auch ungewöhnliche Wohnsituationen, nicht gerade kostengünstig, dafür umso inspirierender – wie die Musterwohnung in Shanghai (S. 100) oder das Penthouse F in Wien (S 112). Überaus inspirierend war auch mein Besuch der Villa Lemke im Berliner Ortsteil Alt-Hohenschönhausen (Bild oben). Das letzte von Mies van der Rohe entworfene Wohnhaus in Deutschland vor seiner Emigration 1938 in die USA entstand im Bauhaus-Stil Anfang der 1930er-Jahre und dient seit 2002 als Ausstellungspavillon für moderne Kunst. Unbedingt beim nächsten Berlin-Besuch anschauen! Und wenn Sie bis November noch einen Besuch der Architektur-Biennale eingeplant haben, versäumen Sie nicht auf die Insel San Giorgio Maggiore überzusetzen, um sich den ersten Biennale-Beitrag des Vatikans (S. 11) anzuschauen – unser persönliches Highlight! Wer gar nicht mehr laufen kann, dem wird geholfen (Bild unten). Wir wünschen Ihnen einen sonnigen Sommer!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 06 | 2018

Ausgabe 06 | 2018

BAR HOTEL RESTAURANT

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir haben gewonnen!!! Die Deutsche Fachpresse hat AIT zum besten Fachmagazin des Jahres 2018 gekürt! Warum uns inzwischen zum 4. Mal diese Ehre zuteilwurde und wie dieses Ereignis gefeiert wurde, verraten wir Ihnen auf den nächsten beiden Seiten.

Von dieser Nachricht beflügelt und in bester Feierlaune haben wir uns sehr gerne unserem aktuellen Heftthema Bar Hotel Restaurant gewidmet, unsere Eindrücke vom Salone del Mobile in Mailand (ab Seite 32) verarbeitet (links: Installation The Diner von David Rockwell in der Ventura Centrale) und uns die Gastronomie-Projekte nicht nur angeschaut, sondern auch dort geschlafen, gebadet, gegessen und – letztendlich darüber geschrieben.

Wir waren höchstpersönlich in St. Moritz, in Büsum, in Imst, in Hamburg, in Wien, in Offenburg, in Stuttgart, in Pontre sina (Bild unten) und in Amsterdam und haben Informationen und Impressionen aus erster Hand und eigener Anschauung mitgebracht, die wir in dieser Ausgabe zu einer aufregenden Mischung an bemerkenswerten Bars, Hotels und Restaurants (ab Seite 84) verarbeitet haben.

Die ersten sonnigen Tage haben sich inspirierend auf die Zusammenstellung des großen Outdoor-Sonderteils (Seite 74) ausgewirkt. Rechtzeitig zu Beginn der Sommersaison zeigen wir dort Liegen, Stühle, Schirme und Leuchten für den gastronomischen Außenbereich.

Um drei ganz unterschiedliche Vertreterinnen unserer innen-/architektonischen Profession geht es in unseren Serien Frau Architekt, Perspektivwechsel und Lehrjahre bei … Margarete Schütte-Lihotzky war viel mehr als „nur“ die Erfinderin der Frankfurter Küche und hat in ihren 103 Lebensjahren ganz Erstaunliches geleistet – architektonisch, politisch und sozial (Seite 52). „Bekannt aus Funk und Fernsehen“ sind die wenigsten Innenarchitektinnen – Eva Brenner kann das von sich behaupten. Sie moderiert seit ihrem Innenarchitekturstudium Fernsehsendungen rund um das Thema Bauen und hat uns von ihrem Wirken vor der Kamera berichtet (Seite 56). Die Architekturstudentin Marie Menninger steht noch ganz am Anfang ihrer Karriere. Eine Station davon ist das Auslandspraktikum bei Kubota Bachmann in Paris (ab Seite 60).

Ein Erlebnis der besonderen Art hatten wir zum Redaktionsschluss in einem geschichtsträchtigen Hotel, dem „Ellington“ in Berlin. Dort durften wir am 16. Mai den Preis für das Beste Fachmagazin des Jahres 2018 entgegennehmen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 05 | 2018

Ausgabe 05 | 2018

ÖFFENTLICHE BAUTEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nicht nur an der Zahl realisierter Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulbauten lässt sich der gesellschaftliche Stellenwert von Bildung ablesen, sondern auch an deren architektonischer und innenarchitektonischer Qualität. Die Ausstattung von Lernräumen, die räumliche Umsetzung unterschiedlicher Lernstrukturen sowie die Einbindung in die städtebauliche Umgebung bilden den Grad an Ernsthaftigkeit ab, mit der eine Gemeinschaft sich um die nachfolgende Generation sorgt. Dass dies auf der Agenda aller am Bildungsauftrag Beteiligter stehen sollte, scheint unabdingbar und selbstverständlich. Und so wird nicht nur im ländlichen Raum, sondern speziell in städtischen Ballungsgebieten seit Jahren schon neu, um- und angebaut. Besonders in Wachstumsregionen ist der Handlungsbedarf allerdings immer noch so hoch wie nie – die anscheinend dafür bereit gestellten Investitionssummen ebenfalls. Packen wir´s an, möchte man speziell den deutschen Entscheidungsträgern zurufen, denn sieht man die Vielzahl qualitativ hochwertiger Bildungseinrichtungen als Seismograf für die entsprechende gesellschaftliche
Relevanz, schneiden unsere Nachbarländer Österreich und Schweiz diesbezüglich deutlich besser ab. Den Nachweis treten wir mit unserer Auswahl an Kinderhäusern, Tagesschulen, Bildungszentren, Primar- und Volksschulen in dieser Ausgabe zum Thema Öffentliche Bauten an (ab Seite 84). Dass Bildung den Menschen sein Leben lang begleiten sollte, ist keine neue Erkenntnis. Doch der Ansatz, die breite Bevölkerung mit besonders markanten, identitätsstiftenden Bauwerken zu locken, eventuell schon. Wenn Kultur in raumschiffähnlichen Gebilden, ehemaligen Gefängnissen, umgebauten Renaissanceschlössern oder spektakulär farbigen Theater räumen (ab Seite 122) stattfindet, macht Wissensvermittlung gleich doppelt so viel Spaß. Spaß beim Lernen haben ganz offensichtlich jetzt auch die Schüler der Schule Rising Star in Hopley, einem Stadtteil von Harare in Simbabwe. Ingenieure ohne Grenzen unterstützen dort die Erweiterung eines Schulkomplexes, über den die Stuttgarter Architektinnen Kristina Egbers und Berta Franziska Bilger anschaulich berichten (ab Seite 128). Und wir haben uns derweil in Sachen (Möbel-)Kultur in Mailand, anlässlich des Salone del Mobile, weitergebildet und hatten dabei auch sehr viel Spaß – wie unsere Mailand-Bilder auf dieser Seite zeigen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 04 | 2018

Ausgabe 04 | 2018

BÜRO UND VERWALTUNG

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

waren es zu Beginn des 20. Jahrhunderts nur rund drei Prozent aller Beschäftigten, die in Deutschland am Schreibtisch ihren Lebensunterhalt verdienten, ist diese Zahl inzwischen auf 50 Prozent angewachsen. Das sind immerhin 21 Millionen „Schreibtischtäter“ – wobei viele von ihnen inzwischen nicht mehr zwangsläufig am Schreibtisch arbeiten. Im Zuge der Digitalisierung haben sich die Bürostrukturen in den letzten zehn Jahren grundlegend verändert. Während die Begeisterung für Open Space längst wieder abflaut, ermöglichen neue Kommunikationstechnologien Arbeitsumfelder, die eher auf das Wohlbefinden im Büroalltag abzielen und jedem Mitarbeiter im Idealfall den Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, der der zu lösenden Aufgabe angemessen erscheint. Dass sich Mitarbeiter inzwischen Schreibtische teilen, sich in Lounge- und Ruhezonen zurückziehen oder sich in Teams an langen Besprechungstischen treffen, hat auch zu
einem Umdenken in der Büromöbelindustrie geführt. Nicht zu deren Schaden – bereits zum vierten Mal in Folge konnte der Industrieverband Büro und Arbeitswelt ein alljährliches Umsatzplus verzeichnen. Die aktuellen Neuheiten haben wir für Sie ab Seite 85 zusammengestellt. Freuen können sich auch Innenarchitekten und Architekten: Ihre maßgeschneiderten Bürokonzeptionen sind bei all den Auftraggebern gefragt, die unkonventionelle, identitätsstiftende und flexible Arbeitsplätze anbieten wollen – nicht zuletzt, um im Kampf um Fachleute und Wissensarbeiter zu punkten. Pauschallösungen gehören der Vergangenheit an, findet unsere Autorin und Innenarchitektin Susanne Leson (Seite 143). Davon werden Sie bei unserer Auswahl an Büroprojekten (ab Seite
100) keine finden. Dafür aber auf über 70 Seiten jede Menge Anregungen und Inspirationen für neue Arbeitswelten, kleine Startups, große Headquarter und Büroräume mit Kunst und Kultur. Der Wandel vom Einzelbüro in Coworking-Spaces macht einen erhöhten Anspruch an die Akustik erforderlich. Konzentriertes Arbeiten und Kommunikation müssen sich nicht ausschließen, wenn die entsprechenden Maßnahmen getroffen wurden. Alles zum Thema Akustik im Büro finden Sie in unserem Sonderteil ab Seite 90. Und das Thema Licht gehen wir in der nächsten AIT-Ausgabe an, wenn wir mit den Neuheiten von der Light + Building (siehe Fotos) zurück sind. Versprochen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 03 | 2018

Ausgabe 03 | 2018

WOHNEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Frühjahr ist für uns alljährlich gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Messebesuchen. Auch Ihnen wird in den ersten Wochen des Jahres eine Einladung nach der anderen auf den Tisch geflattert oder in ihrem E-Mail-Postfach gelandet sein. Mitunter schleicht sich die Überlegung ein, ob der Aufwand eines Messebesuches im digitalen Zeitalter noch zeitgemäß ist, oder ob man relevante Informationen nicht einfach im Netz sucht und findet? Rückblickend ist eines sicher: So viele direkte Kontakte mit Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern bietet tatsächlich nur ein aktiver Messebesuch, von dreidimensionalen Erlebnissen in und auf gut gestalteten Messeständen – wie im Quadroskop (Bild links) von Schmidhuber aus München für Carpet Concept anlässlich der Messe
Domotex – einmal ganz abgesehen! Dass wir schwer beladen mit Informationen über Messeneuheiten heimgekehrt sind, um diese für Sie zu filtern und aufzubereiten, versteht sich von selbst. Und so finden Sie in dieser Ausgabe der AIT unsere Möbel-Highlights von der imm cologne ab Seite 28, alles zum Thema Teppich-Innovationen der Domotex ab Seite 66 und textile Fundstücke von der Heimtextil ab Seite 72. Spätestens nach einem Messe-Marathon weiß man, dass es zu Hause doch am schönsten ist. Und bei der Projektauswahl zu unserem aktuellen Heftthema Wohnen mussten wir einmal mehr feststellen, dass es unglaublich viele herausragende Beispiele dafür gibt. Ob Neubau, Umbau oder Anbau in Ljubljana, Turin, Zürich, Berlin, Stuttgart oder Stockholm – der respektvolle und gekonnte Umgang mit Materialien und Farben, die intelligenten Ideen für flächensparendes Wohnen oder die sorgfältigen Überlegungen bei denkmalpflegerischen
Sanierungen gaben letztendlich den Ausschlag für unsere Auswahl (ab Seite 84). Dass Stuttgart dabei so stark vertreten ist, hat uns nur kurz erstaunt, erleben wir doch die Baustellendichte in der Hauptstadt der „Häuslebauer“ jeden Tag höchstpersönlich auf unserem Weg in die Redaktion. Ganz andere Formen des Wohnens beleuchten wir in unserer neuen Serie „Foto und Raum“ (S. 130) und zeigen Wohn-Utopien aus den 1960er- und 1970er-Jahren, fotografiert von Johanna Diehl. Unseren Kolumnisten Dominik und Benjamin Reding ist zum Thema Wohnen natürlich wieder etwas ganz Außergewöhnliches (ab S. 56) eingefallen – wie immer brillant, aber lesen Sie selbst!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 01/02 | 2018

Ausgabe 01/02 | 2018

VERKAUF UND PRÄSENTATION

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

sind Sie gut ins neue Jahr gestartet? Das wünschen wir Ihnen sehr! Für uns hat es äußerst dynamisch begonnen: Nach vier Jahren hielten wir es für angebracht, sowohl das Layout der AIT als auch deren Inhalte einer Auffrischung zu unterziehen. Und so liegt heute die erste AIT des Jahres 2018 vor Ihnen – mit einer modifizierten, luftigeren Grafik, größeren Bildern und zusätzlichen Inhalten. Eine der neuen Serien heißt „Frau Architekt“ (ab S. 32) – kommt Ihnen bekannt vor? Klar, wir haben uns nicht nur von der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (Bild links und S. 22) inspirieren lassen, wir durften sogar aus dem Fundus der DAM-Kuratoren schöpfen und zeigen Ihnen in jeder der kommenden AIT-Ausgaben eine Lebens- und Schaffensgeschichte der gewürdigten Kolleginnen. In der neuen Serie „Ikonen bewohnen“ (ab S. 36) präsentieren wir Gebäude, in denen Architekturgeschichte dreidimensional und live erlebbar ist – bestens geeignet für Kurzurlaube mit historischem Innenarchitektur-Feeling! Unter der Überschrift „Klassiker-Geburtstag“ (ab. S. 28) feiern wir neuerdings Produkte, die – vor Jahrzehnten entwickelt – auch heute noch zum Lieblingsrepertoire von Architekten und Innenarchitekten gehören. Und weil wir der Meinung sind, dass gute Bilder oft mehr sagen als viele Worte, gibt es ab sofort die neue Rubrik „Foto und Raum“. Passend zu unserem aktuellen Heftthema „Verkauf und Präsentation“ starten wir mit einer Bildstrecke der Fotografin Anja Schlamann (ab S. 122) und zeigen archaisch-unorthodoxe Ladentische aus Spanien, Syrien, Kuba und Marokko. Und zu guter Letzt bitten wir wieder Architekten und Innenarchitekten um die Unterstützung bei der Auswahl der Farben, die unsere drei verschiedenen Heftteile kennzeichnen und der Strukturierung unserer umfangreichen Inhalte dienen sollen. Für die erste Staffel konnten wir Peter Ippolito und Gunter Fleitz von der Ippolito Fleitz Group aus Stutt gart (Bild rechts) gewinnen und freuen uns sehr über deren farbige Inspirationen. Ansonsten ist alles wie immer: Eine umfangreiche Auswahl an ungewöhnlichen – in diesem Fall – Ladenbau- und Retailprojekten, dazu passenden Produkten, Nachrichten aus dem aktuellen Architekturgeschehen – alles von engagierten Architektur- und Innenarchitektur-KollegInnen ausgewählt, recherchiert und beschrieben.
Wir freuen uns, wenn Ihnen die „neue“ AIT genauso gefällt wie uns!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 12 | 2017

Ausgabe 12 | 2017

BANKEN UND BEHÖRDEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dass Bankgebäude heutzutage Architekturpreise gewinnen, ist nicht eben an der Tagesordnung. Ganz anders erging es der Bremer Landesbank (linkes Bild und siehe AIT 12/16)
in diesem Jahr: Im Mai wurde den Architekten Caruso St John eine Anerkennung im Rahmen des Deutschen Architekturpreises zuteil und im Oktober gar der Fritz-Höger-Preis für
Backsteinarchitektur (S. 14) verliehen. Langsam scheint sich – seit der Bankenkrise 2008 – das Bedürfnis nach Außendarstellung wieder auf ein Normalmaß einzupendeln, hatte sich
die Branche in den vergangenen Jahren doch spürbar mit Investitionen in repräsentative Gebäude zurückgehalten. Und weil dies so ist, haben wir für unsere aktuelle Ausgabe zum
Thema „Banken und Behörden“ neben Rathäusern, Gerichtssälen und Ministerien auch zahlreiche Bankenentwürfe im In- und Ausland gefunden, die – ohne jegliche Chrom-Glas-
Granit-Ästhetik – aufzeigen, wie die Kundenansprache heute funktionieren kann: sympathisch, unkompliziert, transparent und ehrlich. Sicherheit spielt dabei selbstverständlich
nach wie vor eine große Rolle, geschieht inzwischen allerdings im Verborgenen – ohne Panzerglas- und Stahltür-Optik. Wesentlich offensiver ist der Umgang mit Sicherheit in
Gefängnissen – hier wiederum nimmt die Ästhetik einen untergeordneten Stellenwert ein. In unserem Beitrag „Hinter Gittern“ (S. 118) berichtet die Architektin und Kriminologin Dr.
Andrea Seelich über die Herausforderungen bei der Gefängnisgestaltung. Ziemlich sicher, doch immer wieder überraschend, steht Weihnachten vor der Tür! Mit unserer Auswahl
an Geschenken (S. 153) für und von Innen-/Architekten wollen wir den vorweihnachtlichen Geschenke-Stress schmälern. Und wie bereits in den vergangenen Jahren möchten wir
auch Sie beschenken: Nehmen Sie teil an unserer Verlosungsaktion „Weihnachten mit AIT“ (S. 74) und gewinnen Sie einen von 85 attraktiven Preisen – E-Mail an weihnachten-
@ait-online.de mit Postadresse genügt! Damit bedanken wir uns bei Ihnen für Ihre Lesertreue und wünschen Ihnen eine wundervolle Vorweihnachtszeit, ein freudvolles Weihnachtsfest
und einen fulminanten Start in ein besonders gutes, erfolgreiches Jahr 2018!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 11 | 2017

Ausgabe 11 | 2017

GESUNDHEIT UND WELLNESS

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in den letzten Wochen war ich öfter in Messehallen unterwegs als an meinem Schreibtisch in der Redaktion anzutreffen – wie jedes Jahr im Herbst. Aber dafür habe ich auch ganz viel Material mitgebracht: Neuheiten von der Habitat in Valencia und der Cersaie in Bologna (Bild links am Stand von Florim), die wir jeweils in reich bebilderte Messenachberichte für diese AIT-Ausgabe verarbeitet haben. Dass wir das anscheinend ganz gut können, hat uns die Messe Bologna bescheinigt, indem sie uns im Rahmen der Pressekonferenz am ersten Mess abend in Sassuolo eine besondere Anerkennung für die Berichterstattung in Form einer (Fliesen-)Urkunde überreicht hat (Bild rechts). Ob es uns auch dieses Mal gelungen ist, die Trends der italienischen Fliesenbranche aufzuspüren und lesbar zu verpacken, können Sie ab Seite 30 überprüfen, die Neuheiten der spanischen Möbelbranche finden Sie ab Seite 36. Als unsere AIT-Kolumnisten Dominik und Benjamin Reding über eine Idee zum aktuellen Heftthema sinnierten, drängte sich ihnen folgende Gleichung auf: Gesundheit + Wellness = Keramik. Seit der Lektüre ihres daraus resultierenden Essays „Seid umarmt, ihr lieben Fliesen!“ (ab Seite 56) sehe ich überall nur noch Fliesen und glaube außerdem zu wissen, wer im nächsten Jahr den Journalistenpreis der Cersaie gewinnen wird! Aber natürlich haben wir auch entsprechende Projekte zum Thema „Gesundheit und Wellness“ gesucht und gefunden. Fliesen spielen dabei in erster Linie im Freizeitbad in Offenburg von 4a Architekten (ab Seite 114) eine Rolle. Wie variantenreich Materialien, Oberflächen und Farben die Bauaufgaben prägen, die in besonderem Maße geeignet sind, Entspannung, Erholung und Regeneration von Menschen (und Tieren – siehe Seite 100) zu unterstützen, wird in der Vielzahl der ausgewählten Projekte (ab Seite 76) deutlich. Ängste, besonders bei kleinen Patienten, abzubauen ist auch das Thema der Masterarbeit von Studierenden der Hochschule Mainz (ab Seite 48). Und wie in jedem Jahr begrüßen wir alle Erstsemester der Fachrichtungen Innenarchitektur und Architektur mit einem AIT-Willkommenspaket: Einfach die Postadresse und die Immatrikulationsbescheinigung an pstephan@ait-online.de senden und/oder diese frohe Botschaft weitertragen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 10 | 2017

Ausgabe 10 | 2017

BÜRO UND VERWALTUNG

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ob sich auch Textildesigner auf der Suche nach Inspirationen hin und wieder ins Schweizer Engadin verirren? Wer weiß – ganz gewiss aber ist das Hochtal in Graubünden besonders für Architekten eine Reise wert, nicht nur wegen der mit Sgrafitti verzierten Engadiner Bauernhäuser. Wir AIT-Redakteure waren in den vergangenen Wochen sehr viel unterwegs: In Pontresina (Bild links), Duttweiler, Zürich (ab Seite 22), Barcelona, Olot, Pärnu (Bild rechts), Nizza, Valencia, Mailand, Bologna… und teilen unsere Trouvaillen – so sie denn innen-/architektonischer Art sind – gerne mit unseren Lesern, in dieser und in den
nächsten AIT-Ausgaben und auf unserem Editor´s Blog auf Facebook. Spätestens im Oktober ist auch der Großteil der arbeitenden Bevölkerung wieder an die Schreib tische zurückgekehrt, der richtige Zeitpunkt für unsere Ausgabe zum Thema Büro und Verwaltung. Nachdem uns auf unseren Bürorecherchen schon seit Langem lustig-bunte Spaßbüros begegnen, in denen nicht nur gearbeitet, sondern auch gegessen, gespielt und geschlafen werden kann, beantworten die Autorinnen Lea Hampel und Angelika Slavik die Frage, „warum Büros heute zunehmend zur Spielwiese werden“ (ab Seite 126). Mit einer gewissen Erleichterung haben wir festgestellt, dass es von Melbourne über Guangzhou bis nach Pleidelsheim vermehrt aber auch Innen-/Architekten und Bauherren gibt, die das Thema Büroarbeitsplatz technisch, aufgeräumt, seriös und sogar luxuriös angehen, und genau die haben wir für unseren Projekthauptteil ab Seite 84 ausgewählt. Die Wahl, unserem Reise-Tipp „Ein Wochenende in Athos“ (ab Seite 38) zu folgen, hat leider nur die Hälfte unserer Leserschaft – was zu nicht unerheblichen Diskussionen innerhalb der vorwiegend weiblichen Redaktion geführt hat. Denn nur männliche Reisende sind in der orthodoxen Mönchsrepublik am heiligen Berg Athos willkommen. Uns Frauen kann höchstens die Tatsache trösten, dass Oliver Herwig mit seinem Beitrag immerhin einen Einblick in die letzte Männerbastion Europas gewährt. Und dass ein Stückchen Auto auf dem AIT-Titel zu sehen ist, bringt das Fass hoffentlich nicht zum Überlaufen, sonst schreiben Sie mir!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 09 | 2017

Ausgabe 09 | 2017

VERKAUF UND PRÄSENTATION

Liebe Leserinnen, liebe Leser,,

nein, das ist kein gewöhnlicher Wurstimbiss, den ich bei meinem Bummel durch die Bremer Markthalle Acht entdeckt habe (Bild links) – und Wurst gab es auch keine, dafür aber eine wechselvolle Geschichte! 1931 wurde der ovale Pavillon nach Plänen des Bremer Architekten Eberhard Gilde meister (1897-1978) gebaut, im Krieg zerstört und 1949 von der Gildemeister-Schülerin Lore Krajewski rekonstruiert. Bis 1999 tat der Reiseproviant-Verkaufstand mit den rot-weißen Volants seinen Dienst im Bremer Hauptbahnhof, bis er nach ein paar Jahren der Zwischenlagerung in der Neustadt – kürzlich in die Halle der früheren Bremer Bank am Domshof gehievt wurde, wo er nun die Markthalle Acht bereichern wird – wenn sich die Initiatoren dann für eine aktuelle Nutzung entschieden haben!Das Konzept der Markthalle Acht liegt im derzeitigen Trend, großen und kleinen Anbietern regionaler und hochwertiger Produkte in einem innerstädtischen Umfeld identitätsstiftende Verkaufsflächen anzubieten. Dies hat sich als ein probates Mit tel erwiesen, um dem Online-Handel die Stirn zu bieten – könnte man aus der Vielzahl nationaler und internationaler Retail-, Shop-, Mall- und Ladenkonzepte schließen, die wir für diese AIT-Ausgabe zum Thema „Verkauf und Präsentation“ gesichtet haben. Und es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es keinen Mangel an frischen Ideen und innovativen Umsetzungen gibt – wie die rund 30 Projekte beweisen, die wir auf über 50 Seiten für Sie zusammengestellt haben. Darüber hinaus berichtet Kommunikationsdesigner Robin Hof mann über die Wirkung und Entwicklung von Musik im Ladenbau (S. 128), während Architektin Valentina Kinzel ihre Strategien zur zeitgemäßen Gestaltung von Super märkten erläutert (S. 136). Im Beurteilen von Projekten geschult, lassen wir gerne unsere Erfahrungen bei der Teilnahme an Jurysitzungen einfließen. So jüngst geschehen beim Hugo-Häring-Auszeichnungsverfahren (Kleiner Hugo) für den Raum Stuttgart/Mittlerer Neckar, an dem Kollege Dr. Uwe Bresan mitwirken konnte (Bild rechts). Bis zur Preisverleihung am 22. September im Stuttgarter Wilhelmspalais herrscht allerdings Stillschweigen über die Gewinner!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 07/08 | 2017

Ausgabe 07/08 | 2017

PRIVATES WOHNEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,,

… und wieder hatten wir einen Grund zu feiern – und was für einen: Im Juni luden wir Freunde und Geschäftspartner ein, um gemeinsam das 125. Jahrgangsjubiläum der AIT zu begehen. Bei hochsommerlichen Temperaturen bot der Stuttgarter Fernsehturm das perfekte Umfeld für ein rauschendes Fest. Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten war sicherlich der Festvortrag unserer AIT-Kolumnisten Dominik und Benjamin Reding. Ihre Liebeserklärung an AIT, einen Rückblick auf 125 Jahre Verlagsgeschichte, einen Überblick über die zahlreichen Jubiläen im Jahr 2017, einen Ausblick auf das, was ehemalige AITKollegen heute in neuen Positionen bewirken, und Einblicke in Innenräume aus 125 Jahren Innen-/Architekturgeschichte haben wir für Sie in einem Jubiläumssonderteil ab Seite 60 zusammengefasst. Außerdem stellen wir auf Seite 6 die Menschen vor, die Monat für Monat dafür Sorge tragen, dass eine druckfrische, spannende und informative AIT auf Ihrem Schreibtisch landet. Impressionen vom fröhlichen Jubiläumsfest (Bild links mit Michael Schmidt und Jan Theissen) finden Sie in unserer Fotostrecke ab Seite 192. Um sich 125 Jahre am Markt zu bewähren, braucht eine Fachzeitschrift viele und treue Leser – wie Sie! Bei Ihnen möchten wir uns ganz besonders bedanken und zwar mit einem Geschenk: Anlässlich unseres Jubiläums haben wir 19 häuslich-kulinarische Anekdoten unserer AITKolumnisten zu einem Lesebuch „Coming Home“ zusammengestellt und schicken es Ihnen zu, wenn Sie uns Ihre Postanschrift durchgeben unter pstephan@ait-online.de. Trotz aller Feierlaune haben wir natürlich kräftig an dieser Ausgabe zum Thema „Privates Wohnen“ gearbeitet und spektakuläre Um- und Neubauten, Häuser, Wohnungen und Appartements aus der Schweiz, aus Frankreich, Slowenien, Spanien, Italien, Österreich und Deutsch land ausfindig gemacht. Ab Seite 96 stellen wir diese mit ihren ganz individuellen Geschichten vor. Das Haus für einen Stuttgarter Architekten, entworfen von seinen ehemaligen Mitarbeitern, hat sich Uwe Bresan vor Ort ange schaut (Bild rechts). Und für alle, die sich im Urlaub Richtung Niederlande orientieren, gibt es jede Menge innen-/architektonischer Insider-Tipps in unserem Beitrag „Ein Wochenende in Rotterdam“ (ab Seite 52). Wir wünschen entspannende, erlebnisreiche und sonnige Urlaubstage und natürlich – viel Spaß mit der neuen Urlaubslektüre „Coming Home“!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 06 | 2017

Ausgabe 06 | 2017

BAR • HOTEL • RESTAURANT

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

obwohl der Mai – wettertechnisch gesehen – weit hinter den allgemeinen Erwartungen zurückblieb, gab es für uns zwei gute Gründe zu feiern! Wir wurden nominiert für den Deutschen Fachpressepreis und stießen darauf im Rahmen der Preisverleihung im Frankfurter Druckwasserwerk an (Bild links). Ein noch freudigeres Ereignis war die Hochzeit unserer AIT-Kollegin Christine Schröder (Bild unten), die ihrem Lebensgefährten, dem Architekten Mehmet Urkay, das Ja-Wort gab. Und immer wenn es etwas zu feiern gibt, ist auch die Gastronomie im Spiel – kein Wunder, dass uns das Thema dieser AIT-Ausgabe – Bar Hotel Restaurant – jedes Jahr besonders viel Freude bereitet. Auf der Suche nach unkonventionellen Konzepten und spektakulären Lösungen haben wir viele bemerkenswerte Projekte gefunden. Und selbst wenn Sie gerade keinen Gastronomie-Entwurf auf dem Tisch haben und nach entsprechenden Inspirationen suchen, machen die Hotels in Regensberg, Münster, München, Wien, Saltaus und Amsterdam zumindest Lust auf einen Wochenendtrip in garantiert innen-/architektonischer Umgebung auf höchstem Niveau! Nicht anders verhält es sich mit Restaurants und Bars in Barcelona, Moskau, Rotterdam, Stuttgart, Tübingen und Altötting – Augenschmaus inklusive! Selbst das Restaurant Liberamensa (S. 108) in Turin lohnt einen Abstecher während des Italienurlaubs: Hier haben die Architekten Andrea Marcante und Adelaide Testa – unentgeltlich – die miefige Mitarbeiter-Kantine der Turiner Justizvollzugsanstalt in ein zeitgemäßes, abends für die Öffentlichkeit zugängliches Restaurant umgestaltet, in dem Strafgefangene unter professioneller Anleitung eine Ausbildung im Gastronomiebereich absolvieren können! Besonders sozialkompatibel fällt dieses Mal auch der AIT-Autotest (S. 56) aus. Die sicherlich umstrittenste unserer Serien trägt den Titel „Architektur und Auto“ eigentlich zu Unrecht, denn Jan Kliebe aus dem Stuttgarter Architekturbüro MGF testet ein minimalistisches, elektronisches Zweirad, den Meijs Motorman – ein adäquates Fortbewegungsmittel für den anstehenden Sommer. Wir wünschen Ihnen einen zunehmend sonnigen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 05 | 2017

Ausgabe 05 | 2017

ÖFFENTLICHE BAUTEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Sitzen, wie hier im Big Easy von Ron Arad auf dem Moroso-Stand, kam auf dem Salone del Mobile in Mailand definitiv zu kurz. Laufen war angesagt – tagsüber in den Messehallen in Rho und abends von Showroom zu Showroom auf dem Fuorisalone – um sich einen Überblick über die neuesten internationalen Einrichtungstrends zu verschaffen. Zugegeben: Bei Sonnenschein war alles halb so schlimm! Das Sehenswerteste präsentieren wir in einem großen Messenachbericht (ab Seite 44), zudem finden Sie zahlreiche Fotos von persönlichen Eindrücken und Begegnungen in unserem Editors Blog auf Facebook. Einen Überblick über die Euroluce, die alle zwei Jahre im Rahmen des Salone statt findet, zeigen wir in unserer Juni-Ausgabe. Bei der Auswahl der spektakulärsten Leuchten unterstützt uns Innenarchitekt und Lichtplaner Heiko Gruber (Bild unten), der als Trendscout auf der Euroluce unterwegs war. Die Kollegen in der Redaktion hatten sich inzwischen der aktuellen AIT-Ausgabe gewidmet: Öffentliche Bauten – Kindergärten und Schulen. Veränderte Ansprüche an Kinderbetreuungseinrichtungen, bildungspolitische Reformen wie Ganztags-, Inklusion- oder Gemeinschaftsschule sowie ein über die Jahrzehnte erzeugter Sanierungsstau haben in Fachkreisen zu der Erkenntnis geführt, dass ein halbherziges Nach bessern keine Lösung mehr sein kann. Vielmehr müssen – laut Grundschulverband – an schulische Lern- und Lebensräume besondere innen-/architektonische Anforderungen gestellt werden: „Weg vom starren Einheitsraum und -mobiliar, hin zu flexibel veränderbaren Raumtypen, zu einer Planung von Architektur und Ausstattung aus einem Guss!“ Das nahmen wir doch gerne zur Kenntnis und sogleich als Grundlage für die Projektauswahl. Neben Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Finnland, Spanien, Litauen und China (ab Seite 92) zeigen wir noch eine kleine, feine Auswahl an Kirchen und Kultureinrichtungen (ab Seite 122). Und falls sich der Frühsommer inzwischen durchgesetzt hat: Ein Wochenende in … Leipzig (ab Seite 60) lohnt sich! Habe ich an Ostern selbst getestet!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 04 | 2017

Ausgabe 04 | 2017

BÜRO UND VERWALTUNG

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was die Stuttgarter Kreativagentur Designplus als eine von vielen Botschaften in ihrem bewegbaren Raumkonzept (Bild links) anlässlich der Euroshop in Düsseldorf präsentierte, könnte als Schlagwort für den starken Trend in der Bürobranche dienen. Bei „Together we are strong!“ drängte sich mir sofort das Bild von einem lustig-bunten Großraumbüro auf, in dem unzählige Menschen an verschiedensten Arbeitsplätzen werkeln. Wir hätten die komplette Büro-Ausgabe der AIT mit Coworking-Spaces füllen können – auf der ganzen Welt scheinen sie nur so aus dem Boden zu schießen. Keine Angst, wir haben nur einige wenige, aber dafür ungewöhnliche ausgewählt und durch nicht minder gestaltungsstarke Büroräume unterschiedlichster Provenienz ergänzt (ab S. 92). Denn neben dem nomaden – haften Arbeiten, das sicherlich durchaus seine Berechtigung hat, gibt es nach wie vor die Notwendigkeit von und das Bedürfnis nach einem vertrauten, gewohnten Arbeitsumfeld. Die Kölner Innenarchitektin Monika Lepel hat sich für uns mit der Frage beschäftigt, wie der Spagat zwischen alter Schreibtisch-Sesshaftigkeit und modernem Büro-Nomadentum aussehen kann (ab S. 134) und kommt zu dem Schluss, dass innenarchitektonisch umgesetzte Bürorituale den Menschen im Büro eine Heimat geben können. Immer wichtiger in offenen „Working-Spaces“ wird das Thema Schallschutz. Über Akustikinno va tio nen und womit sich Büroräume außerdem noch gut einrichten lassen, informieren wir Sie ab Seite 74. Und natürlich berichten wir über die Welt leitmesse für Laden gestaltung und Messebau Euroshop (ab S. 32) und zeigen die spannendsten Inszenie rungen, zu denen auch der Stand von Designplus gehört. Mit einem Architekten und Meister der Marken – inszenierung durften wir viele Jahre zusammenarbeiten, um im Rahmen des INsider- Awards jährlich die besten InnenarchitektINNen Deutsch lands auszuzeichnen (S. 14). Prof. Klaus Schmidhuber hat uns dabei acht Jahre lang als Schirmherr maßgeblich unterstützt und im feierlichem Rahmen der INsider-Award-Preis verleihung hatten wir zusammen mit zahlreichen InnenarchitektINNen die Gelegenheit „Danke, Klaus“ zu sagen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 03 | 2017

Ausgabe 03 | 2017

WOHNEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Beschaffung von Wohnraum ist für Städte und Gemeinden eine der dringlichsten Aufgaben der Zukunft. Dass dies nicht nur zu Lasten der unverbauten Natur gehen kann, ist hinlänglich bekannt. Nachverdichtung ist besonders in Großstädten ein Lösungsansatz, wichtiger denn je allerdings ist die Sanierung, Modernisierung und Umnutzung bereits vorhandener Bausubstanz geworden. Neben dem Aspekt der sinnvollen Ressourcenschonung liegt der Reiz des Umbauens aber auch im Einbeziehen des Bestandes, was in der Regel zu besonders individuellen, atmosphärischen und charakterstarken Lösungen führt. Das waren zumindest die Kriterien, nach denen wir die Projekte für unsere aktuelle Ausgabe zum Thema Wohnen auswählt haben. Die fachgerechte Sanierung historischer Bausubstanz mit beherzten, zeitgemäßen Eingriffen, wie beim Appartement in Chiavari, hat uns dabei ebenso fasziniert, wie der Umbau zweier Dachgeschosse zu einer unglaublichen Gründerzeit-Maisonette-Wohnung mitten in Stuttgart. Am Rand der schwäbischen Metropole stießen wir auf das Projekt einer wenig spektakulären Doppelhaushälfte aus den 1950er-Jahren, die mittels gezielter Maßnahmen im Untergeschoss jetzt einer jungen Familie bemerkenswerten Wohnraum bietet. Das Müllerhaus in Berlin und das Bauernhaus in Asturien standen zum Teil Jahrzehnte lang leer, bis sie aus dem Dornröschenschlaf geweckt wurden und nun wieder Familien unter ihrem neuen Dach beherbergen können. Erwartungsgemäß haben die Architekten und Innenarchitekten die Inneneinrichtung den jeweiligen Bewohnern auf den Leib geschneidert und kaum ein Möbel ist von der Stange. Doch gerne tragen wir zur Inspiration bei, wenn es um Möbel (ab Seite 34), Teppiche (ab Seite 70) oder Textilien (ab Seite 74) geht – die neuesten Trends haben wir auf den Januar-Messen (Bild links imm cologne) aufgespürt und zusammengestellt. Zum Schluss noch eine freudige Nachricht aus eigenen Reihen: Unser Kollege Dr. Uwe Bresan (Bild rechts) wurde von der Geschäftsleitung zum stellvertretenden Chefredakteur ernannt – wir freuen uns mit ihm und gratulieren!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 01/02 | 2017

Ausgabe 01/02 | 2017

Verkauf und Präsentation

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

willkommen im Jahr 2017! Für AIT wird es auf jeden Fall ein besonderes – wir feiern das 125-jährige Jahrgangsjubiläum. Am 10. Januar 1890 hat Alexander Koch, Gründer unserer gleichnamigen Verlagsanstalt, die Zeitschrift „Innendekoration“ auf den Markt gebracht. 1946 erschien – nach zwei Jahren kriegsbedingter Auszeit – das erste Nachkriegsheft unter dem Titel „Architektur und Wohnform“. Mit dem Kauf des Verlages durch die Familie Weinbrenner 1971 wurde daraus „Architektur und Wohnwelt – Zeitschrift für Architektur, Innenarchitektur und Technischer Ausbau“ und 1980 schließlich kurz und griffig: AIT! Das werden wir im Laufe des Jahres feiern – mit zahlreichen Veranstaltungen und einer Jubiläumsausgabe, der AIT 7/8.2017. Feiern Sie auch ein Jubiläum? Dann schreiben Sie uns und schicken uns Bilder Ihres Innen-/Architekturbüros und Ihrer Projekte! Nicht so weit zurück liegt ein für mich traumatisches Erlebnis: Die Eisdiele meiner Kindheit pflegte sich in den Wintermonaten in ein Schaulager für Waschmaschinen zu verwandeln. Wochenlang habe ich gebangt, ob sich dies zu Beginn der Eissaison wohl wieder ändern möge. Viel zu schnell geht die originelle Umnutzung der Eisdiele Gelateria am Stuttgarter Marienplatz zu Ende. Nur noch bis zum 15. Februar können dem Speiseeis entwachsene Kunden in den von Matthias Furch umgestalteten Räumlichkeiten Käse und Wein genießen (mehr Bilder auf unserem Editors-Blog.) Noch viel mehr gelungene Ladenbau-Projekte haben wir in dieser AIT-Ausgabe zum Thema Verkauf und Präsentation für Sie zusammengestellt. Fast 40 Showrooms, Supermärkte, Markthallen, Läden für Tierbedarf, Eis, Parfüm und Mode sollen als Inspirationsquelle für Ihre Entwürfe dienen. Weil zu deren Umsetzung innovative Materialien gehören, haben wir uns ab Mitte Januar auf den Messe-Marathon begeben. Den Auftakt bildete die Heimtextil in Frank furt, danach ging es weiter zur Domotex nach Hannover, zur BAU nach München und zur imm nach Köln. Neuheiten zum Thema Bodenbeläge zeigen wir ab Seite 68, Textil- und Möbelinnovationen folgen in der März-Ausgabe. Wir halten Sie in jedem Fall auf dem Laufenden!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 12 | 2016

Ausgabe 12 | 2016

BANKEN, VERSICHERUNGEN UND BEHÖRDEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

frischen Wind bliesen die Studenten der PBSA (Peter Behrens School of Architecture) mit ihrer Ausstellung „Afterwork workout“ in die Hallen der Kölnmesse, in denen Ende Oktober 671 Unternehmen ihren Beitrag zum Thema Moderne Arbeitswelten leisteten. Ihre ketzerische These „The office is dead“ wurde natürlich korrigiert in „… will never die!“, und das stellten die zahlreichen Aussteller der Orgatec auch äußerst lebhaft unter Beweis. Was meinen Kollegen und mir vor Ort an bemerkenswerten Produkten und Konzepten auffiel, haben wir für Sie ab Seite 36 in unserem großen Orgatec-Messe – nachbericht zusam men gestellt. Zurück in der Redaktion mussten wir – trotz intensiver Recherche für unsere Dezember-Ausgabe zum Thema Banken und Behörden – einsehen, dass wenig heraus ragende Bankenprojekte auszumachen waren. Möglicherweise ist die Bankenbranche eher mit dem Abwickeln von Skandalen, Rechtsstreitigkeiten oder Boni- Rückforderungen beschäftigt, als mit der Projektierung repräsentativer Neubauten. Wir haben deshalb unser Augenmerk auf jüngst fertiggestellte Behör den – auf Justiz- und Ratsgebäude – gelegt. Unser Kollege Uwe Bresan hat in Brüssel die Lage sondiert und sich im Zentrum der Macht umgeschaut. Das Ensemble aus EU-Kommissionsgebäude und EURatsgebäude wurde jüngst durch das sogenannte Europa-Gebäude (S. 92) erweitert. Aber auch in den Niederlanden, der Schweiz und Frank reich wurden wir fündig (ab S. 98). Dass sich unsere Kolumnisten Dominik und Benjamin Reding auch zu strafrechtlich relevanten Themen äußern können, wundert nur diejenigen, die deren neues Buch (S. 155) noch nicht gelesen haben – das könnte ein Weihnachtsgeschenk sein! Ebenso wie die Tipps zu Kalendern, Kinderbüchern (S. 88) und allerlei Schönem für Innen-/Architekten (S. 161). Und weil auch wir Ihnen etwas schenken möchten, gibt es zum zweiten Mal „Weihnachten mit AIT“ (S. 90). Wenn Sie uns bis Freitag, 16. Dezember eine E-Mail mit Ihrer Adresse an weihnachten@ait-online.de schicken, nehmen Sie an der Verlosung teil. Wir wünschen Ihnen viel Glück, entspannte Weihnachten und ein tolles Jahr 2017!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 11 | 2016

Ausgabe 11 | 2016

GESUNDHEIT UND WELLNESS

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ob im lustigen Bällebad auf der Biennale Interieur (links) in Kortrijk oder umgeben von den neuesten Fliesen- und Badtrends auf der Cersaie (unten) in Bologna – die Herbstmessen hielten uns in den letzten Wochen ganz schön auf Trab! Und was meine Kollegen und ich dort und auf der Möbelmesse CIFF in Shanghai, der Orgatec in Köln und dem Designers´ Saturday in Langenthal so alles gesehen und erlebt haben, teilen wir gerne mit Ihnen in dieser und den nächsten Ausgaben der AIT oder auf unserem Facebook-Blog. Darüber hinaus haben wir uns mit dem aktuellen Heft-Thema „Gesundheit und Wellness“ beschäftigt und konnten uns – zumindest mal gedanklich – in ruhigere Sphären beamen! Allen Projekten in dieser Ausgabe gemein ist die Tatsache, dass das menschliche
– und auch das tierische (Seite 122) – Wohlbefinden im Fokus stehen. Der Besuch einer Arztpraxis oder eines Krankenhauses ist niemandem zu wünschen, wenn aber doch notwendig, so sollte er so angenehm wie möglich gestaltet werden und die dazugehörigen Räumlichkeiten das Ihrige dazu beitragen. Unserer Meinung nach gekonnt gelöst haben das die Innenarchitekten und Architekten in den auswählten Projekten in Manchester, Mortsel, Stuttgart, Rankweil und Wuzhen. Und vielleicht können Fitness-Studios (Seite 104) und Saunalandschaften (Seite 10) wie die in Berlin, Porto Alegre, Helsinki und Biberach dazu beitragen, unliebsame Aufenthalte in Gesundheitseinrichtungen erst gar nicht notwendig werden zu lassen. Die phantasievollen Ideen eignen sich in jedem Fall als Inspiration für einen gesundheitsfördernden Besuch oder einen anstehenden Entwurf! Letzteres liegt für die Erstsemster, die im Oktober ihr Architektur- oder
Innenarchitekturstudium aufgenommen haben, noch in weiter Ferne! Auch in diesem Jahr möchten wir den Neulingen unserer Berufsgruppe den Einstieg erleichtern und verschicken an alle, die mir eine Immatrikulationsbescheinigung und ihre Postadresse an pstephan@ait-online.de zusenden, das AIT-Willkommenspaket! Wir wünschen den Erstsemestern einen gelungenen Studien-Start und allen AIT-Lesern – bleiben Sie gesund!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 10 | 2016

Ausgabe 10 | 2016

BÜRO UND VERWALTUNG

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wahrscheinlich halten nur ausgewiesene Büro-Spezialisten unser aktuelles Heftthema „Büro und Verwaltung“ für das spannendste schlechthin! Obwohl wir uns zwei Mal im Jahr – jeweils in der April- und Oktober-Ausgabe der AIT – mit dieser Thematik auseinandersetzen, sind auch wir immer wieder überrascht, wie viel Interessantes, Neues und Erstaunliches diese Bauaufgabe birgt. Ganz zufällig sind wir in Mailand anlässlich der Salone del Mobile über ein außergewöhnliches Büro-Projekt von CLS Architetti gestolpert. Ebenso spontan hat uns Annamaria Scevola (Bild links), eine der Partnerinnen von CLS, einen Blick hinter die Kulissen eines barocken Kirchen raumes gewährt, in dem ihr eigenes Architekturbüro mit 60 Mit arbeitern unter gebracht ist (ab Seite 134) – wenn Architekten selbst zu Bauherren werden, kommt etwas ganz Besonderes heraus. Auch im Falle des Architekturbüros Archea Brasil: Das Ergebnis ist eine rohe, dunkle Beton-Cortenstahl- Skulptur inmitten des Street art-Viertels in São Paulo (ab Seite 148). Ob graue Büro- Container in Kopenhagen, provisorisch anmutende Arbeits plätze in einem ehemaligen Schlachthof in Madrid, aufregend bunte Büro räume in Valen cia oder eine beinahe wohnliche Arbeitsatmosphäre in einem Geschoss des Uni-Centers in Köln – alles andere als gewöhnliche Büroarbeitsplätze! Nur so können frische Ideen entstehen, haben die Stuttgarter Architekten von Scope und ihr Bauherr SAP über die Jahre fruchtbarer Zusammen arbeit gelernt und dabei innovative Arbeitsmethoden (Seite 108) ent wickelt. Keinesfalls zufällig erscheint dieser Tage – nämlich pünktlich zur Orgatec, der internationalen Leit messe für Arbeitswelten in Köln – eine Zusammenfassung der Büro-Essays unserer AIT-Kolumnisten Dominik und Benjamin Reding in dem Buch „Alles Office“. Wir sind der Meinung, dass die skurrilen Bürogeschichten der Zwillingsbrüder (Bild unten) die vermeintlich trockene Bürowelt in ein gänzlich anderes Licht tauchen, und wollen diese Erkenntnis gerne mit Ihnen teilen. Sie bekommen das Buch über www.fachbuchquelle.de oder bei uns am AIT-Stand auf der Orgatec vom 25. bis 29. Oktober. Sehen wir uns dort?

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 09 | 2016

Ausgabe 09 | 2016

Verkauf und Präsentation

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wer heutzutage seine Waren an den Mann beziehungsweise die Frau bringen möchte, muss sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Einfach nur zeigen, was man verkau – fen will, funktioniert schon lange nicht mehr – Storytelling ist angesagt in unserer schnelllebigen Zeit. Wem es gelingt, den Betrachter emotional mitzunehmen auf eine spannende Konsum-Reise, der hat den Kunden schon auf seiner Seite. Nahezu perfekt macht das mit großer Konsequenz ein besonders architekturaffiner Möbelhersteller aus Weil am Rhein. Dass sich das VitraHaus von Herzog & de Meuron bestens eignet, Möbel-Geschichten in Bilder umzusetzen, davon konnte ich mich jüngst einmal mehr überzeugen (siehe Bild links). Ebenfalls zur Einstimmung in unser aktuelles Heftthema „Verkauf und Präsentation“ diente unserer Kollegin Regina Schubert der Besuch der Ausstellung „World of Malls“ im Architekturmuseum der Technischen Universität München. Ob sich ein Besuch lohnt, erfahren Sie auf www.facebook.com/AIT.Editors.Blog! Ab Seite 92 in dieser AIT-Ausgabe zeigen wir Ihnen, wie man nicht nur kauf willige Kunden, sondern auch Museums- und Ausstellungsbesucher mit beeindruckenden Inszenierungen lockt. Ob Käserei, Bäckerei, Metzgerei, Markthalle, Gin-Destillerie, Weinmuseum, Kosmetik-Shop oder Shopping-Mall – jeder dieser herausragenden Entwürfe erzählt eine eigene Geschichte, die wir mit Ihnen teilen wollen. Dass Wände Geschichten erzählen können, wird zumeist bezweifelt – in tapezierter Form könnte sich das allerdings ändern. Mit aufregenden Mustern und innovativen Oberflächen scheinen Tapeten aus einem Dornröschen- Schlaf erwacht zu sein und wir präsentieren Ihnen die neuesten Dessins in unserem Produktschwerpunkt ab Seite 76. Einen Einblick in die Historik der Tapete gewährt das Buch „Tapetenwechsel“, aus dem wir auf den Seiten 8, 44 und 64 Auszüge abdrucken. Und hätten Sie gedacht, dass unser Titelmotiv einen Ausschnitt aus dem imm-cologne- Messeauftritt 2016 des Deutschen Tapeteninstituts zeigt? Wir hoffen mit unserer Titelwahl Ihren Nerv getroffen zu haben, ansonsten schreiben Sie mir – pstephan(at)ait-online.de!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 07/08 | 2016

Ausgabe 07/08 | 2016

WOHNEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Thema Wohnen geht uns alle an und ist so vielschichtig wie kaum eine andere Bauaufgabe. Nicht von ungefähr waren Immobilienkrise und Flüchtlingsströme ein Kernthema, mit dem sich viele Architekten im Rahmen der von Alejandro Aravena kuratierten 15. Architekturbiennale in Venedig auseinandersetzten. „Reporting from the front“ hatte er seine Kollegen aufgefordert und 88 internationale Architekten mahnten, prangerten an oder gaben Anstöße – Wohnsituationen im jeweiligen Land standen fast immer im Fokus. Bis zum 27. November haben Sie noch Zeit, wir waren schon vor Ort – unter anderem im Nordischen Pavillon auf dem Therapie-Sofa! Die Wohn-Projekte, die wir für diese Ausgabe ausgewählt haben, sind sicherlich weniger geeignet, soziale Probleme zu lösen, vielmehr möchten wir Ihnen mit den asketischen Loft- und Minimalräumen in Berlin, den individuellen Behausungen in Jois, Turin und Melbourne sowie den exklusiven Wohnhäusern in Stuttgart und Kattowitz Anregungen und Ideen für sehr persönliche und zukunftsorientierte Wohnentwürfe liefern. Einen Blick zurück – bis in die 1930er-, wie die 1970er-Jahre – werfen wir hingegen mit unseren Beiträgen über Wohnbauten von Robert Mallet-Stevens und Horace Gifford. Und hätten Sie gedacht, dass ein 1857 erschienener Roman – „Der Nachsommer“ von Adalbert Stifter – verschiedenste Architekten in den vergangenen 150 Jahren nicht nur beschäftigt, sondern auch beeinflusst hat? Im Zentrum der Erzählung steht das sogenannte Rosenhaus und die minutiöse Beschreibung seiner einzelnen Wohnräume. Unser Kollege Uwe Bresan hat Stifters Roman als eine der wirkmächtigsten Architekturerzählungen der Moderne wiederentdeckt und im Rahmen seiner Dissertation ein Buch darüber geschrieben: „Stifters Rosenhaus“ ist jetzt in unserem Verlagshaus erschienen. Herzlichen Glückwunsch, Dr. Bresan! Als architektonische Reiselektüre kann ich das Werk wärmstens empfehlen, vielleicht auf dem Weg nach Wolfsburg – eine sehr spannende Stadt, behauptet Kollegin Christine Schröder. Lesen Sie selbst!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 06 | 2016

Ausgabe 06 | 2016

Bar Hotel Restaurant

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

fragen wir in unserer Rubrik „Vorstellungsgespräch“ etablierte Innen-/Architekten danach, was sie heute als junger Absolvent tun würden, so lautet in der Mehrzahl aller Fälle die Antwort: reisen. So sehen das auch Ester Bruzkus und Patrick Batek (Seite 12) und fügen noch „entspannen“ an. Die Erkenntnis ist nicht ganz neu – schon Goethe fand: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“ Nicht immer steht heute die Bildung im Vordergrund, wenn sich Menschenmassen in Bussen, Bahnen und auf Kreuzfahrtschiffen auf Reisen begeben und nicht immer kommen sie gescheiter nach Hause. Das könnte die Lektüre unserer aktuellen Ausgabe zum Thema „Bar Hotel Restaurant“ ändern. Dafür haben wir uns – zumindest mental – auf die Reise nach Buffalo, Adelaide, Tel Aviv, Mexiko, Istanbul, Warschau, London, Pamplona, Mailand, Ragusa, Zürich, Basel, Adelboden, Berlin, Frankfurt, Lindau und Hilzhofen begeben und intelligente, ungewöhnliche und ideenreiche Gastronomie-Projekte entdeckt, die jedes für sich eine Reise wert wären. Der große Messe-Nachbericht zum Salone del Mobile ist ein Mitbringsel von unserer letzten Dienstreise: Ab Seite 32 finden Sie die neuesten Möbeltrends aus Mailand! Apropos Mailand: Bei dem vermeintlich gastronomischen Häkel-Gesamtkunstwerk handelt es sich um eine Inszenierung im Palazzo dell´ Arte anlässlich der XXI. Internationalen Triennale, die nach 20 Jahren wieder in Mailand statt findet. Unter dem Titel „Das 21. Jahrhundert. Design after Design“ locken noch bis zum 12. September Ausstellungen und Events an zahlreichen Standorten zu den Themen Design, Kunst, Architektur und Mode in die norditalienische Metropole. Und von Mailand ist es dann nicht mehr weit nach Venedig. Dort startete am letzten Mai-Wochenende die 15. Internationale Architekturausstellung La Biennale di Venezia. Da kann der Italien-Urlaub doch zu einer Bildungsreise werden! Von einer Bahnreise der besonderen Art handelt Redings Essay „Hinter Glas“ (Seite 42) – allerdings mit beklemmend realen Bezügen und Gänsehaut-Potenzial. Wir wünschen bei der Lektüre viel (Urlaubs-)Entspannung und „gescheite“ Inspiration!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 05 | 2016

Ausgabe 05 | 2016

Öffentliche Bauten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

darüber, ob die scheinbar aufwendige Ausstattung eines Gebäudes gerechtfertigt ist, gehen die Meinungen in der Öffentlichkeit häufig auseinander und werden schnell zum Stammtisch-Thema. Bei Kindergärten, Schulen und Kultureinrichtungen ist das anders: Längst herrscht Konsens darüber, dass jeder Euro und jede Bemühung für eine kind- und bildungsgerechte Bewältigung dieser Bauaufgaben mehr als sinnvolle Investitionen in die Zukunft sind. Und so fallen uns bei der Recherche zum Thema Öffentliche Bauten so viele ambitioniert gestaltete Projekte auf, dass uns die Auswahl immer richtig schwerfällt. So unterschiedlich die Ansätze sein mögen, bei allen ausgewählten Beispielen werden das aufrichtige Bemühen um das Wohlbefinden der Nutzer und der didaktische Auftrag mehr als deutlich – sehen Sie selbst ab Seite 84. Gelungene Projekte sind immer nur so gut wie ihre Ausstattung – darum geht es in unserem umfangreichen Sonderteil zum Thema Kindermöbel ab Seite 74. Und da in öffentlichen Gebäuden auch eine perfekte Beleuchtung unabdingbar ist und es sich auf der Light + Building im März alles um Leuchten drehte, haben wir ab Seite 32 die Neuheiten für Sie zusammengetragen. Nicht ganz neu, aber aktueller denn je, ist die Überlegung, wie Kirchengebäude – so sie nicht mehr benötigt werden – in Zukunft sinnvoll genutzt werden können. In unserer neuen Rubrik „Ideen“ stellen wir sieben profanierte Kirchen vor (ab Seite 128), in denen nicht mehr gebetet, aber geskatet, gesungen, gewohnt, gearbeitet, geturnt oder beerdigt wird! Ein besonders beeindruckendes Beispiel einer Kirchenumnutzung haben wir in Mailand entdeckt. Dort haben CLS Architetti in einem Teil der Kirche San Paolo Converso ihr Architekturbüro eingerichtet. Darüber und über alles andere, was wir in Mailand anlässlich des Salone del Mobile sehen und erleben durften, berichten wir in unseren nächsten AITAusgaben – einen Vorgeschmack auf die Einrichtungstrends gibt es bereits bei uns auf Facebook. Den Einstieg in ein besonders buntes und pralles Heft macht allerdings ein trauriger Anlass: Wir verneigen uns vor dem Lebenswerk der großartigen Zaha Hadid.

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 04 | 2016

Ausgabe 04 | 2016

Büro und Verwaltung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

elektronische Medien machen Büroarbeit zu jeder Zeit und in jeder Umgebung mög lich. Mails checken im Straßencafé, Texte redigieren im Zug, Angebote prüfen auf der heimischen Terrasse … Sich zum „Arbeiten“ an den Schreibtisch zu setzen hat beinahe schon etwas Antiquiertes. Bei über 13 Millionen Bürobeschäftigten in Deutschland betrifft diese Entwicklung immerhin mehr als ein Drittel aller Erwerbstätigen – ganz klar, dass darüber, wohin dieser Weg führen soll, keine Einigkeit herrscht. Während sich die einen morgens ihren Trolley aus einer Docking-Station holen, um sich im non-territorialen Großraumbüro einen Arbeitsplatz zu suchen, schätzen die anderen ihren persönlichen Schreibtisch mit dem immer gleichen Blick aus dem Fenster und den Kinderzeichnungen neben dem Bildschirm. Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen! Wie unterschiedlich qualitätsvolle, gut gestaltete Arbeitsplätze aussehen können, wenn sie von Architekten und Innenarchitekten entworfen wurden, zeigen wir Ihnen anhand von über 20 internationalen Projekten in dieser Büroausgabe ab Seite 84. Dass sich „Schreibtischtäter“ an ihren persönlichen Arbeitsplätzen ganz individuell einrichten, hat der Fotograf Konrad Rufus Müller in eindrucksvollen Bildern (ab Seite 130) festgehalten. Schriftsteller Sten Nadolny spannt dazu – äußerst unterhaltsam – den Bogen von seinem ersten eigenen Schreibtisch bis zum Notebook. Um eine Büroausstattung aus den 1960er-Jahren und ihre rätselhafte Urheberin geht es im Essay unseres AIT-Kolumnisten Dominik Reding ab Seite 52 – unbedingt lesen!! Natürlich haben sich in den letzten 50 Jahren die Anforderungen an einen Büroarbeitsplatz stark verändert: Neben einer ergonomisch sinnvollen Möblierung sind Akustik und Beleuchtung heute die Schlüsselfaktoren im Hinblick auf Effizienz und Wohl befinden der Nutzer. Deshalb stellen wir im Produktschwerpunkt Akustik ab Seite 62 eine Vielzahl funktionaler und ästhetischer Innovationen vor. Und über die Neuheiten zum Thema Arbeitsplatzbeleuchtung haben wir uns auf der Light + Building in Frankfurt (siehe Fotos) informiert – die präsentieren wir Ihnen in einem umfangreichen Sonderteil in AIT 5/16!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 03 | 2016

Ausgabe 03 | 2016

WOHNEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nach den neuesten Wohntrends befragt – und das passiert regelmäßig im Frühjahr nach dem Besuch einer Möbelmesse oder dem Sichten aktuellster Wohnprojekte – ist man beinahe versucht zu sagen: „Erlaubt ist, was gefällt!“ Wenn es so einfach wäre!! Nein, es ist keinesfalls Wahllosigkeit, die hier ihre Blüten treibt, vielmehr scheint gerade ein unbändige Lust am Wohnen, am Zu-Hause-Sein, am Aus formen der eigenen kleinen Welt vorzuherrschen. Ob es am niedrigen Zinsniveau, an der unruhigen Weltpolitik oder am unerfreulichen Wetter liegt? Oder entsteht in unserer digitalisierten Welt eine leise Sehnsucht nach Beständigem, Bewährtem, Bekanntem? Neu ist nämlich höchstens die Tatsache, dass es eigentlich nichts Neues gibt! Keine neuen Wohnformen, keine neuen Materialien, Farben oder Formen – eher seltsam Vertrautes in neuer Mixtur. Es wird doch nach der Reanimation der viel beschworenen Mid-Centuries keine Post-Postmoderne geben? Bewahre! Obwohl – das gestiegene Interesse am Wohnen, das einher geht mit dem Stolz auf die eigenen vier Wände, der sich in zuneh men dem Maße im Teilen, Posten und Bloggen über digitale Medien zeigt, hat ja durch aus auch Erfreuliches! Die intensive Beschäftigung mit Gestaltung könnte letzt endlich zu informierten und anspruchsvollen Bauherren führen, von denen es immer noch zu wenige gibt und mit denen Architekten und Innenarchitekten bemerkenswerte, individuelle Wohnprojekte realisieren könnten. Davon haben wir bei unseren Recherchen für diese Wohnausgabe weltweit reichlich entdeckt: ob postmoderne Familien wohnung in Griechenland, introvertiertes Stadthaus in Schweden, aufstrebende Baulückenschließung in Spanien, backsteinerner Wohnwürfel in Argentinien, schwarz-weißer Bungalow und mystisches Industrie-Loft in Belgien oder Estraden-Apartment in Berlin – allesamt weit entfernt vom 08/15-Mainstream! Und weil zur Umsetzung von guten Ideen sowohl neue als auch bewährte Produkte dienlich sind, zeigen wir Ihnen, was uns auf den Frühjahrsmessen aufgefallen ist: Möbel (ab Seite 30), Bodenbeläge (ab Seite 64) und Heimtextilien (ab Seite 72)! Vergnügliche Inspirationen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 01/02 | 2016

Ausgabe 01/02 | 2016

Verkauf und Präsentation

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ob engagierter Ladenbetreiber oder Manager einer Shoppingmall – wer sich und seine Geschäftsidee in den Dienst des Kunden stellt, hätte bestimmt gerne ein Patentrezept, das zum sicheren Gelingen seiner Bemühungen führt! Lauteten lange Zeit die drei Garanten wirtschaftlichen Erfolgs eines Retail-Unternehmens Lage, Lage, Lage, so sieht das im Internet- Zeitalter ganz anders aus! Wer online bestellt, dem ist die Lage seines Handelspartners herzlich egal! Wie gut, dass es noch Romantiker gibt, für die stationäre Läden weiterhin eine wichtige Anlaufstelle sind. Immerhin kaufen 75 Prozent der Deutschen mindestens ein Mal im Monat höchstpersönlich in einem Geschäft ein! Und das ist in der Branche kein Geheimnis – um sich gegenüber dem Internet besser zu positionieren, investieren viele stationäre Händler in das, was der Onlinehandel nicht bieten kann: in attraktive Store-Konzepte, die das Einkaufen zum Erlebnis machen. Beste Beispiele und damit Anregungen dazu haben wir in dieser Ladenbau-Ausgabe für Sie zusammengestellt. Über 20 realisierte Projekte von Kempten über Peking bis Montreal haben wir aufgespürt und auf über 70 Seiten mit Bildern und Grundrissen dokumentiert. Als zusätzliche Unterstützung bei der Ideenfindung sollen zwei neue Rubriken dienen, die wir in diesem Jahr eingeführt haben: Unter der Überschrift „Gut & Schön“ (Seite 60) zeigen wir jeweils zwei innovative Produkte, die nicht nur ästhetisch, sondern auch nachhaltig sind, und unter der Rubrik „Ideen…“ (ab Seite 114) haben wir für diese Ausgabe individuelle Wandgestaltungen im Laden- und Messebau zusammengetragen. Mitunter muss dem Erfolg eines Einkaufszentrums nachträglich auf die Sprünge geholfen werden. Wie das funktionieren kann, erläutert der Architekt Frank Dittel, der für das Stuttgarter Einkaufszentrum Das Gerber Pop-up-Boxen entwickelt hat (ab Seite 128), von deren erfolgreichem Einsatz ich mich vor Ort überzeugen konnte. Und weil zu jedem guten Ladenbaukonzept der passende Bodenbelag gehört, informieren wir Sie über Neuigkeiten aus der Branche (ab Seite 50) mit den aktuellsten Trends von der Messe Domotex.

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 12 | 2015

Ausgabe 12 | 2015

Banken und Behörden

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

manchmal muss man schon an die Projekte von übermorgen denken und einen Blick über den Bauzaun riskieren: Am Domshof in Bremen baut die örtliche Landesbank. Nach dem Abbruch des alten Gebäudes laufen die Neubauarbeiten hinter der denkmalgeschützten Fassade des Landesbank-Stammhauses am Unser Lieben Frauen Kirchhof auf Hochtouren. Bis zum Sommer 2016 entsteht hier – nach einem Entwurf der Zürcher Architekten Caruso St John – ein Bankgebäude, das das historische Umfeld zwischen Rathaus (siehe auch Seite 140) und Dom bereichern und zugleich einen modernen Geschäftsbetrieb ermöglichen soll. Wir sind gespannt! Und wenn die Innenräume gelingen, zeigen wir Ihnen diese in unserer nächsten Bankenausgabe AIT 12.2016. Aber noch befinden wir uns im Hier und Jetzt – in 2015. Für die letzte Ausgabe des Jahres haben wir uns besonders viel Mühe gegeben und Ihnen neben einer Vielzahl von bemerkenswerten Banken und Behörden – so das Thema dieser Ausgabe – bewusst Vorweihnachtliches zusammen gestellt. Während jüngste politische Ereignisse durchaus dazu beitragen könnten, Furcht und Misstrauen allem Fremden gegenüber zu fördern, möchten wir mit unseren Beiträgen „Willkommen!“ (ab Seite 10) und „Charity“ (ab Seite 24) Projekte von Kolleginnen und Kollegen vorstellen, die das Gegenteil bewirken, und aufzeigen, dass auf vielfältigste Weise Sinnvolles und Gutes getan werden kann. (Finanzielle) Unterstützer sind überall willkommen! Und wem es an realen architektonischen Weihnachtsgeschenk-Ideen fehlt – auch da können wir Abhilfe schaffen. Kurioses und Skurriles für und von Innen-/Architekten finden Sie auf Seite 169! Oder doch lieber ein Reisegutschein? Bevor Sie mit einem Aquarellkurs in der Toskana liebäugeln, lesen Sie sich die Liebeserklärung der isländischen Architektin Soffía Valtýsdóttir an ihre Heimatstadt Reykjavík (ab Seite 60) durch! Ein perfektes Wintermärchen! Apropos lesen: Was unser Autor Dominik Reding alles auf einem Standesamt erlebt… (Seite 72) – schier unglaublich, aber so unterhaltsam! Ebensolche (Vor)-Weihnachtstage und ein entspanntes Neues Jahr wünschen wir Ihnen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 11 | 2015

Ausgabe 11 | 2015

Gesundheit und Wellness

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es war tatsächlich ein Krankenhaus-Neubau, der mich durch mein gesamtes Architekturstudium begleiten sollte: das Katharinenhospital von Heinle, Wischer und Partner in Stuttgart. Nicht weil ich etwa daran mitgearbeitet hätte, sondern weil unser Bauko-Professor uns Studenten bereits im 2. Semester ständig mahnte: „Beobachten Sie die Baustelle!“ Da ich ohnehin in den Jahren während meines Studiums täglich daran vorbei oder darum herum laufen musste – egal ob ich nach Hause wollte oder in die Redaktion, in der ich damals auch noch arbeitete – geschah dies zwangsläufig! Zwischen Wettbewerbsgewinn 1984 und der Einweihung 1993 lagen neun Jahre, musste ich bei meiner Stippvisite (siehe Foto) kürzlich feststellen! Ich hatte damals bereits beschlossen, dass mir Krankenhaus-Projekte einfach zu lange dauern und ich deren Planung also tunlichst meiden würde! Krankenhäuser sind nicht jedermanns Sache, nicht nur weil sie eine komplexe und langwierige Planungsaufgabe darstellen, sondern weil man sich auch nicht so gerne darin aufhält! In den meisten Fällen zumindest – und in Arztpraxen auch nicht! Trotzdem widmen wir jedes Jahr diesen Bauaufgaben ein ganzes Heft und suchen fleißig nach Realisierungen, bei denen dies nicht so ist. Dass bei Gesundheitsbauten bereits ein Großteil des Budgets für die technische und medizinische Ausstattung verplant ist und häufig für ein angenehmes Finish am Ende nicht mehr viel übrig bleibt, macht die Sache – weder für uns noch für Planer und Patienten – nicht einfacher. Wir sind dennoch fündig geworden, und es ist – wie immer – auch manch Skurriles dabei! Und weil es in dieser Ausgabe neben der Gesundheit noch um Wellness geht, zeigen wir Ihnen außerdem drei wirklich bemerkenswerte Schwimmbäder ab Seite 106! Haben Sie unserem 39. AIT-Newsletter@ait-online.de entnommen, dass wir Willkommenspakete mit einem Innen-/Architekturbuch, zwei AITs und einer Zeichenunterlage an alle Innen-/Architektur-Erstsemester verschicken? Bitte Freunde, Kinder, Nichten, Neffen … informieren und Immatrikulationsbescheinigung und Adresse an pstephan@ait-online.de senden!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 10 | 2015

Ausgabe 10 | 2015

Büro und Verwaltung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nein, bei dem gemütlichen Durcheinander – links im Bild – handelt sich nicht um meinen Arbeitsplatz, sondern um eine nachgestellte Büroszene aus den 1970er Jahren, auf genommen im Auswandererhaus in Bremerhaven von Architekt und Museumsbetreiber Andreas Heller! Dass Papierberge, Aktenordner, Locher, Stempel und geblümte Kaffeetassen auch heute noch das Bild so mancher Büroarbeitsplätze prägen, vermögen sich die Verfechter des papierlosen Büros kaum vorzustellen – dies ist aber sicherlich vielerorts noch gelebte Realität. Die moderne Büroplanung zeigt uns selbstverständlich noch ganz andere Wege auf und darum soll es in unserer aktuellen Ausgabe zum Thema Büro und Verwaltung gehen. Denn „… das „normale“ Einzelbüro mit „normalen“ Arbeitsverhältnissen und –zeiten wird es durchaus weiter geben. Anders als bei den oft missionarischen Feldzügen im letzten Jahrzehnt gegen das Einzelbüro ist es entscheidend, dass heutige Büros Flexibilität und räumliche Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der modernen Büro- und Wissensarbeit gewährleisten. Die Anforderungen fokussieren sich auf die vier Bereiche Kommunikation, Konzentration, Kooperation wie auch Besinnung/Einkehr, mit jeweils unterschiedlichen Erfordernissen für Raumkonzepte und Einrichtung“, behaupten Franz-Gerd Richarz und Bruno Zwingmann in ihrem Theorie-Beitrag Büroarbeit 4. 0 (S. 146), und wir zeigen dazu ungewöhnliche Bürolösungen unter anderem aus Köln, Berlin, Barcelona, Lissabon, Ljubljana, Kiew und Moskau. An die Arbeit am Schreibtisch wird sich auch die nächste Studentengeneration gewöhnen müssen, die dieser Tage in ganz Deutschland ihr Studium zum Wintersemester antritt. Hierzu begrüßen wir besonders die angehenden Innenarchitekten und Architekten (Bild unten) mit den Worten von Altmeister Renzo Piano: „Der Architekt übt die schönste Tätigkeit der Welt aus. Denn auf diesem kleinen Planeten, auf dem bereits alles entdeckt worden ist, ist das Entwerfen noch eines der großen möglichen Abenteuer.“ Wir freuen uns, dass sie – wie wir – diesen schönen, aber auch anstrengenden Berufsweg einschlagen wollen. Willkommen im Club!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 09 | 2015

Ausgabe 09 | 2015

Verkauf und Präsentation

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

sagt Ihnen „Euclid Analytics“ etwas oder wurden Sie gar von einem Bauherrn aus dem Ladenbaubereich bereits darauf angesprochen? Vorausschickend sei gesagt, es kommt aus den USA und 74 Prozent der US-Bürger finden es unheimlich. Eigentlich ein guter Grund, sich nicht weiter damit zu beschäftigen! Aber wir wollen ja, dass Sie gewappnet sind: „Das US-Start-Up Euclid Analytics nutzt die WLAN-Funktion von Smartphones, um das Einkaufsverhalten von Kunden im lokalen Handel zu verfolgen und auszuwerten. So entstehen umfangreiche Statistiken, vergleichbar mit den Besucherstatistiken eines Online-Shops aus Google Analytics“, berichtet dlv–Netzwerk Ladenbau in seiner neuesten Veröffentlichung. Real bedeutet es für den Kunden, von einem Verkäufer im Laden namentlich begrüßt zu werden, nachdem er über sein Smartphone identifiziert wurden oder digitale Spiegel in Umkleidekabinen empfehlen passende Produkte – schlimme Vorstellung! Dass sogenannte Push-Nachrichten den Käufer nach Betreten des Ladens ohne seine Zustimmung über Sonderaktionen über das Smartphone informieren, gehört ja bereits zum State of the Art. Ist es das, was der Kunde möchte und braucht, wenn er sich schon einmal von der Onlinebestellung am PC in ein konventionelles Ladengeschäft bemüht? Wir glauben und hoffen – nein! Und deshalb wurden wir nicht müde, das Beste, Unkonventionellste, Witzigste und Inspirierendste an Ladenbaukonzepten für diese Ausgabe zusammenzutragen (ab Seite 92), was wir weltweit finden konnten. Und weil neben Lebensmitteln am häufigsten Mode gekauft wird, haben wir uns auch dieses Themas erstmals angenommen. Über das gesamte Heft verteilt finden Sie – gekennzeichnet mit dem ✂-Symbol – Beiträge zu Architektur und Mode. Äußerst spannend zu lesen, womit sich Kolleginnen und Kollegen diesbezüglich beschäftigen: mit dem Entwerfen von Schuhen, Laufstegen, Handtaschen, Kleidern, Schmuck, Showrooms, Galerien – bis hin zur Modefotografie! Und weil zur Mode das Thema Farbe ebenso gehört wie zum Laden- und Messebau, gibt es auch darüber einen Sonderteil (ab Seite 76), in dem Prof. Dr. Klaus Jan Philipp erklärt, warum auch Weiß eine (gute) Farbe ist. Ich habe mir noch schnell das Stuttgarter Einkaufszentrum Das Gerber angeschaut (Foto links), bevor ihm mit dem Konzept Gerber Upstairs neues Leben eingehaucht werden soll (Seite 11), während Kollege Uwe Bresan tatsächlich Rem Koolhaas in der Fondazione Prada (ab Seite 120) in Mailand traf! Cari Saluti!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 07/08 | 2015

Ausgabe 07/08 | 2015

Wohnen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Sommer 2015 wird uns als ein sehr heißer in Erinnerung bleiben – und wir werden ihn immer mit der Expo in Mailand verknüpfen! Annähernd alle zwei Wochen besuchte jeweils ein anderes Mitglied der Redaktion die Weltausstellung und jeder von uns brachte ganz persönliche Eindrücke mit nach Hause (zum Beispiel ein Bild vor dem Selfie-Zerrspiegel im estländischen Pavillon). Keiner hatte alles gesehen – stellten wir fest –, und welcher der gelungenste Pavillon war, ließ sich so einfach nicht festmachen. Wir haben für Sie ab Seite 20 diejenigen zusammengestellt, die uns architektonisch und/oder inhaltlich beeindruckt haben – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Doch soviel können wir sagen: Ein Besuch der Expo lohnt sich! Bis zum 31. Oktober haben Sie noch Zeit, vielleicht ergibt sich ein Abstecher nach Mailand auf dem Weg in den Sommerurlaub! Wen es partout nicht nach Italien zieht, für den haben wir einen ganz anderen Reise-Tipp! Timisoara – die drittgrößte Stadt Rumäniens, in der 1989 die rumänische Revolution begann, steckt voller architektonischer und innenarchitektonischer Überraschungen. Rudolf Gräf, Mitbegründer des in Timisoara ansässigen Architekturbüros Vitamin A und Vizepräsident der rumänischen Architektenkammer, führt in unserem Beitrag „Ein Wochenende in… Timisoara“ (ab Seite 56) profund und kurzweilig durch seine Wahlheimatstadt und zeigt auf, wie gut es sich inzwischen dort leben lässt. Und darum dreht es sich auch in unserem umfangreichen Hauptteil (ab Seite 100) unserer AIT-Ausgabe zum Thema Wohnen. Denn dass es sich bei dem Turiner Appartment, der renovierten Altbauwohnung in Lissabon, dem exzentrischen Ferienhaus in London, der Villa in Ljubljana, dem gestapelten Loft in Stuttgart oder der zum Wohnhaus umgebauten Scheune in Gerswald gut leben lässt, steht außer Frage. Allen gemein: Ungewöhnliche Voraussetzungen bedingen außergewöhnliche Lösungen und bieten eine Fülle von Anregungen für Ihre Wohnbauprojekte. Gute Innen-/Architektur entsteht auch unter Einbeziehung guter Produkte – unsere Produktschwerpunkte zeigen ab Seite 84 Innovatives zum Thema Schalter und Türkommunikation und liefern Inspirationen für die Küchenplanung. Das Allerneueste aus der Leuchtenbranche – und zwar die Highlights der Mailänder Leuchtenmesse Euroluce – finden Sie ab Seite 28. Innenarchitekt Heiko Gruber hat mit uns die Messe besucht und seine Lieblingsprodukte kommentiert! Wir wünschen erholsame Sommertage!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 06 | 2015

Ausgabe 06 | 2015

Bar Hotel Restaurant

Leider vergriffen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

habe ich schon einmal erwähnt, dass die Gastronomie-Ausgabe im Juni jeden Jahres unser Lieblingsheft ist? Es gibt einfach unfassbar viele fantasievolle, aufregende und mutige Konzepte für Restaurants, Cafés, Bars und Hotels, dass es uns jedes Mal richtig schwerfällt eine Auswahl zu treffen. Aber wir haben es mal wieder geschafft und zeigen Ihnen fast 40(!) gastronomische Betriebe, die unterschiedlicher nicht sein können. Mainstreamiges haben wir weggelassen und dafür Projekte ausgewählt, die vor Ideenreichtum und ausgefallenen Konzepten nur so strotzen: Von der Feriendestination der Luxusklasse über schräge Cafés und szenige Restaurants bis hin zu gut gestalteten (gibt es wirklich!) Universitätsmensen und Hostels ist alles dabei. Sogar ein brennendes Hotel, aus dem sich unser Kolumnist Benjamin Reding dankenswerterweise gerade noch retten konnte! Sein spannendes Essay „Free Hugs“ lesen Sie auf Seite 70. Dass Innen-/Architekten einen besonderen Bezug zum Thema Gastronomie haben, also nicht nur gerne entsprechende Projekte bearbeiten und/oder sich darin aufhalten, sondern auch mitunter zum Gastronomen werden, ist ein offenes Geheimnis. Dass ein Architekt sich dem Thema Wein zuwendet, somit durchaus nachvollziehbar. Marc Nagel aus Stuttgart hat zwar Architektur studiert, sich aber nicht davon abhalten lassen, einen eigenen Weinberg zu kultivieren und den Vorstand der Bad Cannstatter Weingärtner zu übernehmen. Wie es dazu kam, beschreibt er in unserer Rubrik Perspektivwechsel ab Seite 54. Werden Architekten gefragt, was sie schon immer einmal planen wollten, lautet vielfach die Antwort: ein Hotel. Vielleicht sind Sie gerade in der glücklichen Lage – dann finden Sie in unserem Beitrag zur Mailander Möbelmesse (Seite 24) aktuellste Anregungen für die Möblierung innen und in unserem Produkt schwerpunkt Outdoor (Seite 74) das Neueste in Sachen Außenmöblierung. Und wenn Sie glauben, wir hätten uns all die tollen Projekte in Toronto, Shanghai, Mexiko oder Vietnam vor Ort anschauen können – weit gefehlt! Wir haben es aber immerhin bis Andermatt, Ostfildern-Nellingen und Stuttgart geschafft: Nebenstehendes Bild entstand zu später Stunde im vietnamesischen Restaurant Breitengrad 17 (Seite 38) im Stuttgarter Schwabenzentrum. Unsere Kollegin Annette Weckesser ist etwas weitergekommen: Sie hat sich in Mailand auf der Expo (auch) den Deutschen Pavillon angeschaut!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 05 | 2015

Ausgabe 05 | 2015

Öffentliche Bauten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn Architekturredakteure reisen, kommen sie nicht umhin, immer wieder einen Abstecher in architektonische Räume vorzunehmen! Bei Kirchen ist das einfach, sie stehen meist interessierten Besuchern offen, so beispielsweise die „Pfarrkirche zu unserer lieben Frau“. Der bedeutendste Kirchenbau der Gotik in Bamberg bildet dann auch den angemessenen Einstieg in unser Heftthema „Öffentliche Bauten“ – noch mehr Kirchenprojekte finden Sie im Heftinneren. Aber auch die ausgewählten Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Kunstmuseen, Theater und Konzertsäle aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Spanien, Portugal, Polen und Australien zeigen einen beeindruckenden Querschnitt aktueller, Kultur vermittelnder Innenräume. Kaum eine andere Bauaufgabe steht so sehr in der Pflicht, den Nutzern nicht nur einen schützenden Raum, sondern auch eine emotionalisierende Hülle zu bieten, die die zu transportierenden Lehr-Inhalte perfekt unterstützt. Von Kindesbeinen an bis ins Erwachsenenalter hinein besteht so die Möglichkeit, neben kulturellem Wissen auch Gestaltungskompetenz zu erlangen. Nicht immer ist dafür das notwendige Budget vorhanden. In unserem Beitrag „Klasse Schule“ (Seite 130) zeigen wir an fünf beispielhaften Schulbauten aus Afrika, Asien und Lateinamerika, dass auch mit wenigen Mitteln, aber vielen guten Ideen spannende Lernräume entstehen können. Ist das entsprechende Kleingeld vorhanden, kann auf zahlreiche gut gestaltete Produkte für die Allerkleinsten zurückgegriffen werden. Dies stellen wir mit unseren Schwerpunktthema Kindermöbel (Seite 72) unter Beweis! Für designaffine Erwachsene gab es im April auf dem Salone del Mobile in Mailand zahllose Anregungen. Nach der Kälte der Osterfeiertage bot der strahlende Sonnenschein in der Design-Hauptstadt Italiens genau das richtige Ambiente für den Messebesuch tagsüber und die inspirierenden Events in den umliegenden Showrooms namhafter Hersteller in den Abendstunden. Lange Tage und kurze Nächte lautete für alle Medienvertreter die Devise, aber dafür haben mein Kollege Uwe Bresan und ich auch viel Neues und Spannendes in Sachen Möbel- und Leuchtendesign mitgebracht. Nach sorgfältiger Auswahl zeigen wir Ihnen die Highlights in der nächsten AIT, die Anfang Juni erscheint. Jetzt wünschen wir erst einmal viel Anregung und Freude mit der vorliegenden Mai-Ausgabe!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 04 | 2015

Ausgabe 04 | 2015

VERKAUF UND PRÄSENTATION

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wahrscheinlich befinden Sie sich gerade dort, wo 18 Millionen Deutsche einen Großteil ihrer Lebenszeit verbringen – in Ihrem Büro! So viele Menschen wie nie zuvor – rund ein Viertel der Gesamtbevölkerung – üben eine Tätigkeit aus, die zwischen Bildschirm, Schreibtisch und Drehstuhl stattfindet. Je nach Aufgabengebiet mehr oder weniger inspirierend, durchgestaltet oder einfach nur zweckmäßig. Vielen Büros sieht man an, was darin passiert: ob der Nutzer verwaltet, Ideen entwickelt oder Macht ausübt! Für diese Büroausgabe haben unsere AIT-Kolumnisten Dominik und Benjamin Reding acht einflussreiche Büro-Benutzer besucht und einen neugierigen Blick auf deren Arbeitsplatz geworfen. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die Arbeitsplätze von Politikerin Claudia Roth, Bischof Markus Dröge, Unternehmer Christian Boros, Stiftungspräsident Hermann Parzinger, Intendantin Dagmar Reim, Chefredakteur Lorenz Maroldt, Theatermacher Friedrich Barner und Botschafter Tim Guldimann. Unter dem Titel „Was Macht macht.“ erwartet Sie ab Seite 58 – wie immer brillant und hochamüsant formuliert – ein Einblick in die persönlichen Schaltzentralen der Macht! Claudia Roth freut sich schon auf die Veröffentlichung, ließ ihr Pressebüro verlauten! Freuen kann sich auch AIT-Leser Dr. Konstantin Knecht, Architekt aus Stuttgart und Teilnehmer unseres Preis ausschreibens zum Reding-Essay in AIT 1/2-2015 (S. 60). Aus zahlreichen Einsendungen wurde sein Veto für das von Benjamin Reding geschilderte Wohnszenario des Buchhalters Peter K. gezogen und in den nächsten Tagen erhält Dr. Knecht per Post eine Originalausgabe der „Innen-Dekoration“ von Mai 1930! Ein weiteres Wettbewerbsergebnis in eigener Sache können wir in dieser Ausgabe verkünden: Jedes Jahr fragen wir unsere Leser, welcher der zehn AIT-Titel ihnen am besten gefallen hat – nein, es ist nicht die AIT-Ausgabe, in der Botschafter Tim Guldimann (siehe Foto unten) blättert! Welche es ist und ob Sie, Teilnahme vorausgesetzt, einen von vielen Architekturbuch-Preisen gewonnen haben, erfahren Sie auf Seite 16. Und wenn Sie jetzt noch wissen wollen, welche Wandfarbe (Foto links) mich seit 13 Jahren an meinem Arbeitsplatz inspiriert und motiviert – es ist Rouge Rubis von Polychromie Le Corbusier – und sie wirkt immer noch! Frohes Schaffen!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 03 | 2015

Ausgabe 03 | 2015

VERKAUF UND PRÄSENTATION

Leider vergriffen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es vergeht kaum ein Tag, an dem die Lokalpresse nicht die Schließung eines Einzelhandelsgeschäftes beklagen muss – Metropolen wie Kleinstädte sind vom sogenannten „Ladensterben“ betroffen. In der Regel werden der Onlinehandel und groß angelegte Einkaufsmalls dafür verantwortlich gemacht. Eine kleine Portion Optimismus gab jedoch der Handelsverband Deutschland (HDE) seinen Mitgliedern zu Jahresbeginn mit auf den Weg: Auf der Pressekonferenz am 30. Januar prognostizierte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth für 2015 ein Umsatzplus von 1,5 Prozent und damit für „… das sechste Jahr in Folge ein leichtes Umsatzwachstum im deutschen Einzel handel.“ Doch der Standort Innenstadt hängt nach wie vor am Tropf. Laut einer Studie vom Institut für Handelsforschung in Köln kauft inzwischen jeder fünfte Konsument weniger in der Innenstadt ein. Die viel beschworenen Ladenöffnungs zeiten sollen es richten. Länder und Kommunen seien gefordert, gesetzliche Spielräume zu nutzen, fordert der HDE. Wer darauf als Einzelhändler nicht warten möchte, tut gut daran, seine Kundenstruktur zu analysieren und an neuen Konzepten zu feilen. Architekten und Innenarchitekten können dabei helfen und frische Ideen wirkungsvoll in attraktive Einkaufserlebnisse umsetzen. Wir haben aus zahllosen realisierten Ladenbauprojekten viele inspirierende Beispiele ausgesucht und präsentieren sie Ihnen in dieser Ladenbau-Ausgabe. Patisserien, Boutiquen, Flagship-Stores, Malls, Markthallen oder Shoppingcenter – in Belo Hori zonte, Montreal, New York, Istanbul, Mallorca, München, Frankfurt oder Stutt gart. Allen gemein ist nicht nur eine hohe Gestaltungsqualität, sondern auch ein intelligentes Konzept. Beste Beispiele dafür und zur Lektüre wärmstens empfohlen: Shopping City in Bad Münstereifel (ab Seite 130) und das Projekt Open Space in Köln (ab Seite 138). Und was unseren Kolumnisten, den Brüdern Reding, zum Thema Kaufen dieses Mal einfiel (ab Seite 64), ist – wie immer – nicht nur ausgesprochen unterhaltend, sondern auch ergreifend real. Viel Spaß!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

Leseprobe
Ausgabe 01/02 | 2015

Ausgabe 01/02 | 2015

WOHNEN

Leider vergriffen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

haben Sie sich auch vorgenommen es im neuen Jahr etwas ruhiger angehen zu lassen? Wir mussten in den ersten Wochen diesbezüglich schon ein paar Abstriche machen und haben ein wahres Messe-Hopping zwischen Frankfurt, Hannover, Köln und München vollführt! Davor haben wir bereits auf den 125. Jahrestag unserer Gründung angestoßen. Am 10. Januar 1890 hat Alexander Koch, der Gründer unserer gleichnamigen Verlagsanstalt, die erste Ausgabe der „Innen-Dekoration“, dem Vorläufer der AIT auf den Markt gebracht. Der Ratgeber zur Wohnungseinrichtung entwickelt sich schnell zum Leitfaden für alle Geschmacks- und Stilfragen des modernen Lebens. In den Folgejahren engagiert sich Koch erfolgreich als Verleger und Ausstellungsmacher und legt 1898 den Grundstein für den Bau der berühmten Darmstädter Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe. Bis zu seinem Tod 1939 ist Alexander Koch überall dort zu finden, wo sich die neue Zeit in einer neuen Form präsentiert. Das erste Nachkriegsheft – nach zwei Jahren kriegsbedingter Aus-Zeit – erscheint 1946 unter dem Titel „Architektur und Wohnform“. Nicht nur den Titel, auch den Inhalt passt Kochs Sohn und Erbe Alexander Koch junior den Anforderungen der Nachkriegszeit an: Preiswerte Kleinhäuser und ihre Einrichtung stehen im Mittelpunkt der Berichterstattung. Dank zahlreicher Beiträge ausländischer Korrespondenten kann die Zeitschrift schnell wieder an die Erfolge der Vorkriegszeit anknüpfen. 1971 wird aus „Architektur und Wohnform“ mit dem Verkauf des Verlages an die Familie Weinbrenner „Architektur und Wohnwelt“, der Untertitel „Zeitschrift für Architektur, Innenarchitektur und Technischer Ausbau“ wird 1980 endgültig zum heutigen Titel AIT! Und auch heute noch berichten wir – wie in dieser Ausgabe – über bemerkenswerte, kleine und große Wohnhäuser aus dem In- und Ausland, haben jedoch das Themenspektrum um aktuelle Bauaufgaben wie Büro, Laden- und Messebau, Öffentliche Bauten, Gastronomie, Gesundheitsbauten sowie Banken und Behörden erweitert. Nach 123 Jahrgängen ist die AIT frischer und aktueller denn je! Zahlreiche Auszeichnungen und eine große und treue Leserschaft bestätigen dies. Das wird für uns auch in Zukunft Ansporn und Verpflichtung sein – und an den Sonderaktionen zum 125. Jahrgangsjubiläum feilen wir bereits!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin

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