Ausgabe 1/2.2021



VERKAUF UND PRÄSENTATION

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

versprochen, ich werde mich nie mehr über den Messestress zu Beginn eines Jahres beklagen! Das, was uns bereits ab Mitte Januar zum hektischen Kofferpacken veranlasst hätte – die Messen Heimtextil in Frankfurt, Domotex in Hannover, Bau in München und imm cologne in Köln – vermissen wir im Moment schmerzlich. So anstrengend diese zehn Tage auch immer waren, so vielfältig die mitgebrachten Eindrücke und Entdeckungen, so herzlich und informativ die persönlichen Kontakte.

Mit ähnlicher Wehmut haben wir die vorliegende AIT Ausgabe zum Thema „Verkauf und Präsentation“ bearbeitet. Als wir im November vergangenen Jahres die Projekte auswählten, bestand für die Branche noch die leise Hoffnung auf ein lukratives Weihnachtsgeschäft. Heute wissen wir, dass alle Bemühungen, die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, gescheitert sind und viele Ladenbesitzer vor Weihnachten ihre Geschäfte schließen mussten.

Die ausgewählten Supermärkte in Essen (ab S. 52) und Monza sowie die Markthalle in Sanremo (S. 60) dürfen ihre Lebensmittel noch verkaufen, das Schicksal der Friseursalons (ab S. 66) im japanischen Nara oder im portugiesischen Braga, der Ausstellungen und Galerien (ab S. 70) sowie der Läden in Leipzig, London oder Utrecht (ab S. 76) ist abhängig von regionalen Verordnungen.

Optiker hingegen gelten als systemrelevant und dürfen geöffnet bleiben – wir zeigen in unserer Serie „Drei … Brillenläden“ (ab S. 34) den Hungry Eyes Store in Stuttgart (Bild links), Krass Optik in Potsdam und den P.Y.E. Store in Petersburg. Keine Frage: Goldene Zeiten für den Handel sehen anders aus! Umso wichtiger scheint der Beitrag „Social Commerce“ (S. 102). Die Autoren – Architekt Severin Küppers und Professor für Design Kostas Medugorac – lernen aus der Krise und zeigen, wie Shopgestaltung in Zeiten einer Pandemie funktionieren kann.

Mithilfe engagierter Innen- /Architektur-Juroren haben wir im vergangenen Herbst bewiesen, dass AIT-Innovationspreise sogar ohne Messe funktionieren können. Trotz abgesagter Orgatec 2020 konnten wir in Köln den Innovationspreis Architektur+ Office durchführen (S. 112).

Und Mithilfe unserer neuen Mitarbeiter Kira Kawohl und Stephan Faulhaber (siehe Bild unten) werden wir auch im Neuen Jahr die vor uns liegenden Aufgaben erfolgreich stemmen. Mut, Phantasie und Zuversicht sind darüber hinaus ein gutes Rüstzeug – ich wünsche uns allen sehr viel davon!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin


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