Newcomer-Profile


Newcomer: KO/OK, Leipzig/Stuttgart

Philosophie des Tuns?
Philiosophie klingt gleich so hochtrabend. Wir versuchen vermutlich Gebäude und Räume zu entwerfen, die von ihrer architektonischen Einfachheit und Materialisierung leben.
Was bedeutet gute Architektur für Sie?
Auch nicht alles umzusetzen, nur weil man es könnte. Einfach und ehrlich ist oft besser.


Newcomer: Serrano + Baquero arquitectos, Granada

Warum haben Sie sich entschieden, Architektur zu studieren?
Wir haben Architektur studiert, weil wir von der Entwicklung der Kreativität angezogen wurden und uns für die Stadt und ihre Veränderungen, die Landschaft und den Einfluss der Architektur auf das Leben der Menschen interessierten.

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Wir wollten unsere Projekte entwickeln und unser Wissen und unsere Intuition auf reale Situationen anwenden, nachdem wir an vielen Wettbewerben teilgenommen und mit anderen Büros zusammengearbeitet hatten.


Multerer Architekten, München

Wann haben Sie sich entschieden, Architektur zu studieren?
Sebastian Multerer:  So eindeutig war diese Entscheidung gar nicht. Nach einem begonnenen Studium der Bioinformatik habe ich mehrere Praktika in Architekturbüros absolviert, was letztendlich zu der Entscheidung geführt hat Architektur zu studieren.

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Nachdem ich schon relativ früh nach dem Studium begonnen habe, eigene Projekte in verschiedenen Konstellationen zu bearbeiten – erst zusammen mit meiner Frau, dann in einer Partnerschaft mit Florian Fischer und seit 2016 als eigenes Büro – gab es keinen eigentlichen und entscheidenden Anstoß zur Bürogründung.


fala atelier, Porto

Warum haben Sie sich entschieden, Architektur zu studieren?
Neugier. Wir wussten allerdings nur ungefähr, was uns bevorstand. Der ganzheitliche, breite Ansatz des Studiums mag den Ausschlag gegeben haben. Am Ende hat es sehr viel mehr Spaß gemacht als ursprünglich gedacht.

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Viele Ambitionen, Mut und Enthusiasmus. Die Sehnsucht, etwas Eigenes, Individuelles zu schaffen.


redbeard interior, Düsseldorf

Wann haben Sie sich entschieden, Architektur zu studieren?
Max Grütering:  In meiner Tischler-Ausbildung, die ich nach dem Abi begonnen habe, habe ich recht schnell gemerkt, dass ich mit Mitte sechzig nicht wie mein damaliger Altgeselle den LKW be- und entladen möchte. Neben dem reinen Ausführen von handwerklicher Arbeit fehlte mir die kreative, gestalterische Seite.
Lennart Efsing: Nach meinem Abitur habe ich einige Semester Bauingenieur studiert, allerdings konnte ich mir das für mein Leben nicht vorstellen, weil es einfach zu theoretisch war. Als ich Max beim Skaten kennengelernt habe, hat er mir immer mit Funkeln in den Augen von seinem Innenarchitektur Studium an der FH erzählt. Dann habe ich einfach den Entschluss gefasst, mich auch dort zu bewerben. Es war genau das, was ich gesucht hatte ohne es zu wissen!


Maximilian Hartinger, München

Warum haben Sie sich entschieden, Architektur zu studieren?
Maximilian Hartinger: Ich fand es gut, dass es eine angewandte Kunst ist.

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Der stärker werdende Wunsch, unabhängig zu sein, aber auch verantwortlich.

Welche Philosophie verfolgen Sie bei Ihrem Tun?
Vielleicht: Die diversen Ebenen eines Projekts so in Beziehung zu bringen, dass aus ihrem Zusammenspiel aber auch aus ihren Widersprüchen Architektur entsteht.


naemas Architekten, Bozen

Wann haben Sie sich entschieden, Architektur zu studieren?
Nadia Erschbaumer: Es war vermutlich bereits von meinen Genen so vorhergesehen: Mein Großvater war Bauträger mit einer Baufirma, mein Vater hat eine Ausbildung zum Bauleiter gemacht, ist nebenbei leidenschaftlicher Hobbytischler. Meine Großmutter mütterlicherseits hat als Witwe einen kleinen Bauernhof zu einer Residence aufgebaut. Planer hat sie damals keinen gebraucht, denn sie hat am Boden einfach die Ziegel ausgelegt, somit die Abmessungen bestimmt und dann den Handwerkern Anweisungen gegeben. Das Bauen und Gestalten faszinierte mich von Anfang an.
Martin Seidner: Zusammenhänge, komplexe Reaktionen – egal ob räumlich, politisch oder sozial – fand ich immer schon spannend. Der Wunsch, diese Fragen in einer kreativen Weise zu beantworten, war Ursprung für die Berufung Architekt.


LXSY Architekten, Berlin

Wann haben Sie sich entschieden, Architektur zu studieren?

Margit Sichrovsky: ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr, die richtigen Dinge entscheiden sich von allein
Kim Le Roux: Ich bin zum Teil in Südafrika aufgewachsen und möchte mit Architektur meinen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit auf der Welt leisten. Großes Thema…

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Wir wurden als Finalisten für den „Better Living Challenge“ ausgewählt und durften unsere Masterarbeit „informexchange – an urban renewal concept for poor neighbourhoods in CapeTown“ in Kapstadt ausstellen. Die Idee war dann, das Ganze mit Hilfe von Spendengeldern umzusetzen.


Naumann Wasserkampf Architekten, Weimar

Wann haben Sie sich entschieden, Architektur zu studieren??
Es klingt vielleicht merkwürdig, aber wir sind beide nur mit vagen Vorstellungen ins Studium gestartet. Erst nach einiger Zeit kam das „Schlüsselprojekt“, bei dem alles wunderbar leicht und wie von selbst von der Hand ging. Von da an wussten wir, dass wir diesen Weg weiter gehen wollen.

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Ein erster Preis in einem internationalen, offenen Wettbewerb zum Ende der Elternzeit unseres ersten Kindes. Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können.

pfeiffer sachse architekten

pfeiffer sachse architekten, Berlin

Warum haben Sie sich entschieden Architektur zu studieren?
Katja Pfeiffer: Als Kind wurde in der Nähe meines Zuhauses eine Bungalowsiedlung erstellt. Am Wochenende bin ich oft auf die Baustellen gegangen und habe mir vorgestellt, wie die Räume später aussehen werden. Als wir im Kunstunterricht unser „Traumhaus“ entwerfen sollten, habe ich viel von diesen Eindrücken verarbeitet.

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Als wissenschaftliche MitarbeiterInnen an der TU Berlin beschlossen wir, an einem Wettbewerb mit einer sehr offenen Aufgabenstellung teilzunehmen: einer Haldenskulptur zum Ende des Kohlebergbaus im Saarland. Wir konnten die Jury überzeugen und erhielten den 1. Preis und die Gelegenheit zur Umsetzung.