AIT-Dialog Blog

Alfiia Koneeva – Startup-Airplace

Blogger: Alfiia Koneeva

Ein Eigentümer denkt darüber nach, seine Flächen und Gebäude in unmittelbarer Nähe zu Flughafen, Bahnhof, Autobahn sowie den Innenstädten Halle und Leipzig in eine Kulturstiftung einzubringen. Mit Blick darauf soll die 10.000 Quadratmeter große Dachfläche des MMC Mitteldeutsches Mode Center, in dem 240 B2B-Showrooms dem Einzelhandel Kleidung anbieten, nachverdichtet werden. Die Zielgruppe dafür definiert sich aus Existenzgründern aus Design, Innenarchitektur und Medien. Dabei stellt sich die Frage: Was braucht die Gründerszene der Kreativwirtschaft wirklich? Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung!

Redesign statt Schreddern

Blogger: Dorothee Maier

Die kreative Welt der Gestalter, Designer, Innenarchitekten und Architekten lebt sehr von diesen herrlich schönen Dingen, die jährlich auf all den Design- und Produktmessen und zu Hauf auf den Markt ausgespuckt und damit auf den Planeten geworfen werden. Die Freude am überraschend Neuen hat leider eine echte Kehrseite. „Jede Woche eine neue Welt“ wirft die Frage auf: „Wohin mit der alten Welt?!“ Eines der Schlüsselthemen, die unseren Planeten bewegen, ist die Frage nach dem Wegwerfen bzw. eben dem Nichtwegwerfen.

INNOVATION VERWEBT MIT TRADITION

Blogger: Dorothee Maier

In Partnerschaft mit der Messe Frankfurt Als Innenarchitekten suchen wir immer nach besonderen textilen Materialien und Nischenprodukten mit eigener Persönlichkeit. Unser Gestaltungsansatz, individuelle Räume zu kreieren, implementiert auch entsprechende Zutaten. Diese zu finden, zu sammeln und in die Projekte einzubinden, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kreativleistung. Dass es für alle Beteiligten einfacher wäre, Standardprodukte zu verbauen, liegt auf der Hand, denn auch unser Bauherr will begeistert und überzeugt werden, bevor er sein „go“ für ein Nischenprodukt gibt. Umso erfreulicher ist es, wenn diese Strategie in der Umsetzung gelingt!

Textil & Akustik

Blogger: Annette Douglas

Lärm wird in zunehmenden Masse in vielen Lebensbereichen vermehrt als Belästigung oder gar Störung empfunden. Dies ist sowohl im privaten wie auch im beruflichen Umfeld zu beobachten. Lärmvermeidung, Schalldämmung und Schalldämpfung sind vor allem an Orten erwünscht, an denen sich viele Menschen länger versammeln. Beispiele dafür sind Schulen und Universitäten, Grossraumbüros, Kliniken, Messehallen, Konferenzräumen, Konzerthallen oder Theatersäle. Akustisch optimierte Räume verbessern das Wohlbefinden und die Produktivität. Akustik Textilien leisten einen beträchtlichen Beitrag zu einer guten Akustik.

Rugs-Beyond

Blogger: Annette Douglas

In Partnerschaft mit der Messe Frankfurt
Sichtbarer Manufakturcharakter und künstlerische Gestaltungsprozesse verleihen Teppichen Lebendigkeit und Authentizität, sie sind Schmuckstücke am Boden. Rugs – Beyond – Ausschuss muss nicht Ausschuss bleiben. 13RUGS by Rohi und Studio 5 sind beispielhaft, wie Abfall aus der Produktion zu neuen hochwertigen Produkten verarbeitet werden kann.

Bodies, senses and artifacts

Blogger: Karolin Kull

The semester has begun in a new environment, in Rhode Island School of Design. One course I take conducts an investigation on human factors, by syllabus “The relationship between the bodies and senses and space in the context of architecture and interior design”. We go to explore how human interaction influences the space by choosing two activities, one for individual and one for collective, and combine them into one monolithic dual artifact. Working with a sketchbook – something that I do a lot – became my personal point of research and socializing became the collective one.

Lara Grandchamp

Blogger: Lara Grandchamp

This term, my group of study is giving a closer look at the eclectic collections of objects gathered over the years by the The Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH). The Swiss TPH was founded in 1943 by the famous Basler zoologist Dr Rudolf Geigy[1]. Over the years, Dr Geigy and his fellow scientists colleagues have brought back different objects and art pieces from the countries they have stayed in mainly western Africa. These objects have since taken random placed in the TPH’s building, with no particular care in terms of display setup. It was rather amusing to see wooden mask and spires casually hanged beside the printer and the bathroom door!

Alfiia Koneeva

Blogger: Alfiia Koneeva

In „Kunst des Handelns“ stellt Michel Certeau die von einem Einzelnen oder einer Minderheit geplante Stadt als einen klaren, leicht lesbaren Text dar. Doch von einem Architekten oder Stadtplaner entworfen, ist die geplante Stadt reine Fiktion. In sie dringt die bewohnte, wandelnde Stadt mit ihrer undurchschaubaren, blinden Beweglichkeit. Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung!

Anca Badut

Blogger: Anca Badut

Zwei Jahre nach meinem Bachelorabschluss in Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, habe ich im September 2017 den Master in Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen begonnen. Die Möglichkeit sich als Design-, Innenarchitektur- oder Architekturabsolvent für diesen Master zu bewerben, schafft ein interessantes Fundament für zukünftige Kollaborationen zwischen Studenten mit unterschiedlichen Herkünften und Hintergründen. Das Bestreben des Programms voneinander zu lernen, zu kollaborieren und von den unterschiedlichen Hintergründen zu profitieren, wurde nach den ersten Veranstaltungen deutlich und ist nach wie vor der rote Faden, der sich bis heute durch das Programm zieht.