Blog AIT-Dialog

Bastian Feltgen

April 2018
Blogger: Bastian Feltgen

Zwei Jahre nach meinem Bachelorabschluss in Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, habe ich im September 2017 den Master in Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen begonnen. Die Möglichkeit sich als Design-, Innenarchitektur- oder Architekturabsolvent für diesen Master zu bewerben, schafft ein interessantes Fundament für zukünftige Kollaborationen zwischen Studenten mit unterschiedlichen Herkünften und Hintergründen. Das Bestreben des Programms voneinander zu lernen, zu kollaborieren und von den unterschiedlichen Hintergründen zu profitieren, wurde nach den ersten Veranstaltungen deutlich und ist nach wie vor der rote Faden, der sich bis heute durch das Programm zieht. Gruppenarbeiten werden so organisiert, dass jeweils eine gesunde Mischung aus Designern und Architekten sowie dänischen und internationalen Studenten besteht: Dies führt immer wieder zu interessanten Diskussionen und unerwarteten Ansätzen.

Interior Scholarship 2017 – Das AIT Stipendium der STO-Stiftung

Dezember 2017

Wer direkt vom Abitur in die Hochschule kommt, trifft dort auf eine ganz andere Welt – in der man erst mal einiges verlernen muss, was man in der Schule gelernt hat. Es ist ein sehr selbstständiges Studium mit vielen Freiheiten und Möglichkeiten. Das Innenarchitekturstudium verbindet viele Bereiche, die mich interessieren. So muss ich mich nicht für eine einzelne Richtung im Design entscheiden, sondern kann die Themenbereiche in meine Konzepte einbringen, mit denen ich mich gerne beschäftigen möchte. Ich arbeite gerne visuell und das Ergebnis am Ende real vor mir zu haben, ist letztendlich die Motivation die mich antreibt. Wir arbeiten an unserer Hochschule sehr praktisch und ich habe im Grundstudium sehr viele Fähigkeiten erlernt, die mir in meinen Projekten viele neue Gestaltungsmöglichkeiten geben: in Malerei, Zeichnen, plastischem Gestalten, Typografie und Farbe, Licht, Raum.