AIT-Dialog Blog

Naomi Rossignol

Blogger: Naomi Rossignol

Of all the professional experiences I had this year, the most intense adventure was participating in the Climathon. This worldwide 24-hour competition, located in “The Green Village” of the Technical University of Delft and organized by Climate-KIC, revolved around finding solutions for the climate. Motivated students, professionals and teachers, coming from various backgrounds, gathered to find solutions for the future. This year, the Netherlands, one participants among more than 100 other countries, had the task to work on the theme of Energy. Teams were formed and assigned specific existing spaces. Thus, I ended up working in a team all night long, finding and developing smart energy efficiency solutions for the Aula conference building located on the TU Delft campus, designed by the Dutch team Van Den Broek and Bakema in the style of brutalist architecture. During these 24 hours, all our energy went into analysing, exchanging, drawing, erasing, modelling, writing… – along the way, being coached by professionals and teachers – to finally present our project in front of a high-level expert jury. The 5 projects developed by the 40 participants were very diverse and promising.

Naomi Rossignol

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I started my research looking at the flower fields of Hillegom, one of the most typical flat Dutch landscapes. Tulip cultivation areas surrounded by water canals. My first impression was that the place was rather quite. Moreover, I could see a real confrontation between the man-made land and the natural fauna and flora to maintain. I wondered how the farmers are sustaining their field, and what is the influence of the surrounding environment? To go deeper, I specifically decided to focus on the human, tulips and snails. Thus, I went on collecting a lot of information on-site and online and started to compare the three by making graphics. What is their lifespan, adult size in centimeters, rate of growth in cm/day, speed of movement in km/h, for instance? It appeared to me that these were the invisible layers that are shaping the landscape.

Bastian Feltgen

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Die Zeit vergeht gefühlt wie im Flug – und auf einmal ist 2018. Ein paar Tage nach meinem vorherigen Blogeintrag hatten wir unsere letzte Zwischenpräsentation und wieder einmal waren wir größtenteils damit beschäftigt, die Arbeit der letzten Monate zusammenzustellen und präsentationsfähig zu machen. Es ist interessant zu sehen wie unproduktiv man sich fühlt, wenn man immer wieder aufgehalten wird, um Ideen und gesammelte Informationen für den Moment zu präsentieren. Nichtsdestotrotz lief die Präsentation gut und wenn ich drüber nachdenke, war es vielleicht gar nicht so schlecht, die Arbeit der letzten Monate noch mal zusammenzufassen. Die nach der Präsentation aufkeimende Entwurfs-Euphorie wurde jedoch durch einen im Semesterplan integrierten Workshop unterbrochen. Wie im letzten Blogeintrag erwähnt, bearbeiten wir eine semesterübergreifende Entwurfsaufgabe, die von drei fünftägigen Workshops mit den Themen Tektonik, Geschichte und Anthropologie begleitet wird. Nachdem wir in den vergangenen Monaten die Workshops in Geschichte und Anthropologie absolviert hatten, wartete nun der Tektonik Workshop auf uns. Im folgenden Beitrag möchte ich etwas detaillierter auf diesen Workshop eingehen und einen kleinen Einblick in die dort gemachten Erfahrungen geben.

Juliane Glaser

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In „Kunst des Handelns“ stellt Michel Certeau die von einem Einzelnen oder einer Minderheit geplante Stadt als einen klaren, leicht lesbaren Text dar. Doch von einem Architekten oder Stadtplaner entworfen, ist die geplante Stadt reine Fiktion. In sie dringt die bewohnte, wandelnde Stadt mit ihrer undurchschaubaren, blinden Beweglichkeit. Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung!

Carlijn Olde Beverborg

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Zwei Jahre nach meinem Bachelorabschluss in Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, habe ich im September 2017 den Master in Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen begonnen. Die Möglichkeit sich als Design-, Innenarchitektur- oder Architekturabsolvent für diesen Master zu bewerben, schafft ein interessantes Fundament für zukünftige Kollaborationen zwischen Studenten mit unterschiedlichen Herkünften und Hintergründen. Das Bestreben des Programms voneinander zu lernen, zu kollaborieren und von den unterschiedlichen Hintergründen zu profitieren, wurde nach den ersten Veranstaltungen deutlich und ist nach wie vor der rote Faden, der sich bis heute durch das Programm zieht.

Naomi Rossignol

Blogger: Naomi Rossignol

In the beginning of February, I had the opportunity to work with ceramic within an architectural application. We were commissioned at school to design a pavilion for the garden of the world-famous clown Slava Polunin. Fascinated by the magical world of this artist, I imagined large scale meteorites that would land in his garden and in which we could rest. I was inspired by gems, stones, the vivid colours of dragonflies and by meteorites themselves. As part of the research process, I visited the exhibitions “Meteorites, between sky and earth” in Paris and the Museum für Naturkunde in Berlin which brought me information and inspiration to develop my concept. First theoretically, how the meteorites are formed, what their composition is, where do they come from, how do they reach planet earth? Secondly physically, what are they shapes, colours and textures.

Bastian Feltgen

Blogger: Bastian Feltgen

Zwei Jahre nach meinem Bachelorabschluss in Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, habe ich im September 2017 den Master in Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen begonnen. Die Möglichkeit sich als Design-, Innenarchitektur- oder Architekturabsolvent für diesen Master zu bewerben, schafft ein interessantes Fundament für zukünftige Kollaborationen zwischen Studenten mit unterschiedlichen Herkünften und Hintergründen. Das Bestreben des Programms voneinander zu lernen, zu kollaborieren und von den unterschiedlichen Hintergründen zu profitieren, wurde nach den ersten Veranstaltungen deutlich und ist nach wie vor der rote Faden, der sich bis heute durch das Programm zieht. Gruppenarbeiten werden so organisiert, dass jeweils eine gesunde Mischung aus Designern und Architekten sowie dänischen und internationalen Studenten besteht: Dies führt immer wieder zu interessanten Diskussionen und unerwarteten Ansätzen.

Bastian Feltgen

Blogger: Bastian Feltgen

Letztes Semester habe ich ein architektonisches Konzept untersucht, welches sich mit historischen Architekturen beschäftigt, die unter dem Druck sozialer Entwicklung ihre eigentliche Funktion verlieren. Inspiriert durch den Kontext und die miteinander zusammenhängende Entwicklung von Form, Funktion und Nutzer ist ein Raum entstanden, der versucht die momentane Entwicklung zu unterstützen und die als historisch und nicht mehr zeitgemäß eingeschätzte Architektur anzupassen.

Wie schon in einem meiner ersten Blog-Einträge erwähnt entstand die Idee dieser Arbeit während der ersten Auseinandersetzung mit dem Gebiet um den Friedhof Assistent Kirkegård in Nørrebro, Kopenhagen. Unter dem Druck sozialer Entwicklungen wurden viele Räume in diesem Gebiet neu definiert und an aktuelle Lebensstile und moderne Ideologien angepasst. Angrenzende Kirchen wie Hellig Kors Kirke, Brorsons Kirke und Blågårds Kirke haben ihre Funktion entweder völlig verändert oder versuchen sich an die stattfindenden Entwicklungen anzupassen. Somit finden in diesen alt religiösen Räumlichkeiten nicht nur Messen, sondern auch Konzerte, Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose sowie kulturelle Events statt.

Interior Scholarship 2017 – Das AIT Stipendium der STO-Stiftung

Wer direkt vom Abitur in die Hochschule kommt, trifft dort auf eine ganz andere Welt – in der man erst mal einiges verlernen muss, was man in der Schule gelernt hat. Es ist ein sehr selbstständiges Studium mit vielen Freiheiten und Möglichkeiten. Das Innenarchitekturstudium verbindet viele Bereiche, die mich interessieren. So muss ich mich nicht für eine einzelne Richtung im Design entscheiden, sondern kann die Themenbereiche in meine Konzepte einbringen, mit denen ich mich gerne beschäftigen möchte. Ich arbeite gerne visuell und das Ergebnis am Ende real vor mir zu haben, ist letztendlich die Motivation die mich antreibt. Wir arbeiten an unserer Hochschule sehr praktisch und ich habe im Grundstudium sehr viele Fähigkeiten erlernt, die mir in meinen Projekten viele neue Gestaltungsmöglichkeiten geben: in Malerei, Zeichnen, plastischem Gestalten, Typografie und Farbe, Licht, Raum.