Blog AIT-ArchitekturSalon

Memories | be_planen & POOL LEBER ARCHITEKTEN

Ende Januar 2021 holt Jean-Jacques Kraus von horgenglarus das Memories Wanderskizzenbuch bei Oliv Architekten ab. Thomas Sutor hat sich mit einem äußerst kreativen und intuitiven Werk verewigt. Er hat „einfach losgelegt und Erinnerungen und Gedanken freigelassen“, wie er uns später erzählt. Vom Maximiliansplatz macht das Buch nur einen kurzen Ausflug durch die Münchner Altstadt. Am Viktualien Markt ist be_planen das nächste Büro, das eine Doppelseite be_stücken darf.

Jean-Jacques Kraus bringt es dort hin und Chiara Schmid und Benedikt Stahl nehmen es im Namen des Büros entgegen.
Birgit Bucher übernimmt das Zeichnen und setzt eine Idee des ganzen Teams um. Bei Ihr holt Marco Stark von GIRA das Buch wieder ab und bringt es nach Schwabing zu POOL LEBER ARCHITEKTEN. Das Büro sitzt in einem schönen Altbau und der Flur empfängt seine Gäste mit wunderbaren Stuckdecken. Die Räumlichkeiten selbst strahlen Kreativität aus. Überall entdeckt man Skizzen und Modelle. Man bekommt, wo man auch hinblickt, Impulse, um über Erinnerungen zu reden oder über neue Projekte und die Zukunft.

Im nächsten Blog Artikel lesen Sie über die Wanderbuchstationen bei bogevischs buero und bei Kollektiv A. Hier unten lesen Sie die Interviews mit Birgit Bucher und Martin Pool und Ihre Gedanken zum Memories Projekt und das Thema Skizze.

 

Über Birgit Bucher
Birgit Bucher, geboren und aufgewachsen in Regensburg, Studium der Architektur an der TU München, Mitarbeit bei unterschiedlichen Büros, seit 2007 Geschäftsführerin von be_planen

Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch „Memories“ mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?
Welch schöne Idee, da machen wir auf jeden Fall mit!

Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?
Als junges, modernes Büro, das nicht an alten Schemen festhält, sondern stets versucht, sich positiv und fortschreitend zu wandeln, wollten wir keine klassische Zeichnung einfügen und haben im Team überlegt, wie wir das realisieren können.

Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?
Die Skizze spiegelt das Prinzip unseres Büros wieder: modern und trotzdem bodenständig, wandelbar und dennoch gut verwurzelt, ein guter Teamspirit versetzt Berge.

Über Martin Pool
Martin Pool wurde 1969 in Guildford (UK) geboren. Er besuchte die Europäische Schule in Brüssel. Er studierte an der Universität Cardiff (UK) Architektur. Nach gesammelter Arbeitserfahrung in Großbritannien macht er das Diplom-Architektur an der Universität Sheffield (UK). Er arbeitet unter anderem in Berlin und Darmstadt. Ab 1998 hat er die Partnerschaft im Büro Fritsch, Ruby, Pool und ab 2000 ein Eigenes Büro in München. Seit 2011 gibt es Pool Leber Architekten und die Berufung in den BDA. Er wann unter anderem Preise wie, BDA Preis Rheinland-Pfalz (2000), Bauphysikpreis (2005), Bayerischer Energiepreis (2006), Preis „EnergieEffizienz + gute Architektur“ (2009).

Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch „Memories“ mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?
Ich dachte, wie schön, etwas Direktes zu machen. Durch den Computer sind alle Zeichnungen so weit vom Zeichner entfernt, eigentlich zeichnet die Maschine. Das ist mal die Möglichkeit etwas zu machen, das unmittelbar ist und nicht revidiert, optimiert und korrigiert werden kann.
Man hätte alles Mögliche zeichnen können, aber diese beiden Gebäude haben für mich immer etwas repräsentiert, deshalb musste ich schon an sie als Erstes denken.

Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?
Ein paar Vorskizzen gemacht, die natürlich besser waren als die eigentliche Zeichnung (Ausrede) aber so ist das eben, sollte spontan sein, ist aber dann natürlich im Endeffekt nicht so spontan. Wenn man die Möglichkeit gehabt hätte, es zu redividieren, wäre es sicherlich, paradoxerweise, spontaner gewesen.

Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?
Eine ganz große Rolle, die Skizzenrolle. Immer denken und skizzieren. Es gibt einfach keinen anderen schnelleren und unmittelbareren Weg, mit sich und anderen zu kommunizieren.

 

Über be_planen
be_planen ist ein junges Büro mit 14 Jahren Architektur-Erfahrung, das anspruchsvolle, moderne Wohn- und Geschäftsgebäude vom Städtebau bis zum Innenausbau plant. Ein starker Teamgeist mit Erfolgsfokussierung prägt ihr Team, aktive Mitgestaltung und regelmäßige gemeinsame Events runden ihre Gemeinschaft ab.
www.beplanen.de

Über POOL LEBER ARCHITEKTEN
Das Spannungsfeld zwischen rationaler Struktur und poetischem Ausdruck ist die Grundlage ihres Entwurfsprozesses, bei dem Wissen ebenso notwendig ist, wie die Fähigkeit, Dinge neu und anders zu denken.
Die Bearbeitung verschiedenster Bauaufgaben, vom Wohnungsbau über Museumsbauten bis zu Verkehrsbauten, in unterschiedlichen städtischen, ländlichen und kulturellen Kontexten, mit privaten wie öffentlichen Bauherren hat ihren Umgang mit den komplexen Herausforderungen des Bauens geprägt, verändert und erweitert.
Sie lassen sich von dem Vorgefundenen – dem Ort, der Aufgabe und dem Bauherrn – inspirieren und leiten, um zu charaktervollen Entwürfen zu gelangen, die den Ort stärken und dort fest verankert sind.
Das ausgewogene und symbiotische Zusammenführen von technischen und räumlichen Entwurfsaspekten soll zu angemessenen und selbstverständlich wirkenden architektonischen und städtebaulichen Strukturen führen.
POOL LEBER ARCHITEKTEN sehen Architektur als einen kreativen und integrativen Prozess, mit kultureller, sozialer, ökologischer und technischer Verantwortung, deren Ziel es ist ausdrucksstarke Orte mit hoher Identifikation und Verknüpfung zu schaffen, die durch Material, Licht und Raum beeindrucken und in Erinnerung bleiben.
www.poolleberarch.de

 

Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden dann im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf Facebook und Instagram regelmäßig einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig rein!

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