Blog Aus dem Archiv

Aus dem Archiv: AquaTektur – Das Bad im Dialog der Kulturen – Japan 2008

Skizze von Kazuko Akamatsu – entstanden während des AquaTektur Workshops 2008 in Japan

„Das Bad im Dialog der Kulturen“ prägte als Leitthema die Workshop-Reihe AquaTektur, die aus einer Kooperation von AIT-Dialog mit Axor entstand. 2008 reisten europäische und japanische Architektinnen und Architekten gemeinsam durch Japan und entwickelten so neuen Ideen.

„Wenn sich die Teilnehmer aus den unterschiedlichen Ländern über ihre verschiedenen Badekulturen und -gebräuche austauschen, können wir dabei sehr viel über das Baden und den Raum, in dem es stattfindet, lernen“, betonte Philippe Grohe 2008 in der Workshop-Publikation. Die Reise führte die Teilnehmer unter anderem nach Kyoto, Okayama, Seto und Naoshima. Der intensive Austausch führte auch zu tiefgreifenden Überlegungen über die Funktion von Architektur in seiner Zeit. Zu den teilnehmenden Büros gehörten Make (London), Benthem Crouwel (Aachen) und WOHA (Singapur).

Den Umgang mit dem Element Wasser neu ausloten
Das Konzept der AquaTektur Workshopreisen beruhte darauf, renommierten internationalen Architekten und Axor in interkulturellen Gruppen einen kreativen Dialog zu ermöglichen, in dem der architektonische Umgang mit Wasser neu und grundlegend ausgelotet werden sollte. Dieser sollte keinesfalls beim Produkt stehen bleiben oder sich durch Fragen der Realisierbarkeit der Ideen beschränken lassen, sondern, ganz im Gegenteil, offen genug sein für Ansätze, die weit darüber hinausgehen – wenn möglich sogar ins Visionäre hinein. Denn ein kühner Blick in die noch sehr ferne Zukunft – so die Überzeugung und Erfahrung – kann die Sicht freimachen auf innovative Lösungen für heute und die Zukunft. Zum Konzept gehörte auch, dass die Workshops an jeweils unterschiedlichen Orten der Welt stattfanden, von Mittelamerika über Middle East bis Asien. Denn im Kern ging es uns bei der AquaTektur immer um Wasser und der Umgang mit diesem Element ist stets stark von geographischen, klimatischen, historischen und kulturellen Rahmenbedingungen abhängig. Es lag also nahe, sich bei einem Workshop über Wasser und Architektur an Orte zu begeben, die in besonderer Weise von Wasser geprägt sind und sich von ihnen inspirieren zu lassen.

 

Teilnehmende Büros

Kalin Cakov, cakov-makara s.r.o, Bratislava
Felix Robbins, Make, London
Markus Sporer, Benthem Crouwel, Aachen/Amsterdam
Jacek Syropolski, APA Kurylowicz & Associates, Warschau
Francisco Villeda, JDS – Julien de Smedt Architects, Kopenhagen
Kazuhiro Kojima, CAt Coelacanth and Associates, Tokio
Kazuko Akamatsu, CAt Coelacanth and Associates, Tokio
Taira Nishizawa, TAIRA NISHIZAWA Architects, Tokio
Takahura Tezuka, TEZUKA ARCHITECTS, Tokio
Wong Mun Summ, WOHA, Singapur
Erwin Viray, Singapur

 

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