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Räumliche Ansätze für Health & Care

Räumliche Ansätze für Health & Care
Innovativ, flexibel, praxistauglich

In Partnerschaft mit Pfleiderer

Bauen für Pflege und Gesundheit spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle, besonders aktuell sind neue Ansätze in Bereich Health Care gefragt. Im Bereich der Care Spaces gewinnt die Fragestellung nach der „Healing Architecture“ und dem Einfluss auf die Gesundheit an Relevanz. Bereits in den letzten Jahren hat ein Wandel stattgefunden, bei dem Gestaltung und Materialität eine essentielle Aufgabe zukommt.

Ästhetische und funktionale Anforderungen in Medizin und Pflege sind außergewöhnlich. Mit dem durchdachten Sortiment von Trägern, Oberflächen und Dekoren ermöglicht Pfleiderer Lösungen für Praxisräume, Labore und Kliniken, die wirtschaftlich, hygienisch und gestalterisch überzeugen.

Wir haben Architekten, Innenarchitekten und Planer, die als Experten zahlreiche Projekte im Bereich Health Care realisiert haben, gefragt, wie Architektur mit Oberflächen, Materialität und Farbigkeit, aber auch durch die Standortwahl dazu beitragen kann, Orte zu schaffen, die wirtschaftlich, hygienisch und gestalterisch überzeugen und dabei die Gesundheit positiv beeinflussen.

Nickl / Nickl-Weller, Nickl & Partner Architekten
Seitens der Architektur kann, abgesehen vom Raumprogramm, die Gestaltung der Räume selbst ein Hilfsmittel zum Überwinden von Barrieren sein – zum Beispiel können repräsentative Fassaden Offenheit und Transparenz signalisieren: über die Verwendung von großformatigen Glasflächen im Eingangsbereich bis zu hellen, freundlichen Volumen, die dort zur Geltung kommen, wo Publikumsverkehr gewünscht ist.

Susanne Witan-Ruß, WRL Architekten
Die Architektur hat im Laufe der Zeit einen integrativen Charakter erhalten, das heißt die Eingliederung der Architektur entspricht einer lebendigen Gestaltgebung und stellt sich als Vermittler dar. Offenheit und Zugänglichkeit sind die gestalterischen Ansätze für eine Architektur, die einlädt: selbstverständlich, modern, zeitgemäß und orientierungsfreundlich.

Edzard Schultz, Heinle, Wischer und Partner
Dazu beitragen kann ein ausgeglichenes Wechselspiel zwischen Schutz nach außen und offener Wohnlichkeit im Inneren. Spannungsreiche Grundrisse – statt der üblichen Stationsflure – sowie Patientenzimmer, die individuell gestaltbar sind, geben neue Impulse.

Peter M. H. Damm, RDS Partner
Oberstes Gestaltungsziel ist eine offene und leichte Architektur. Zäune, Mauern oder abweisende Fassaden erzeugen eine Abgeschlossenheit und eine Abschottung gegenüber der Umwelt. Durch geeignete Entwurfskonzepte, unter Verwendung transparenter Bauteile, werden abweisende Eindrücke vermieden.

Stefan Redtwitz, Schnittger Architekten+Partner
Distanz zu verkleinern kann zum einen ganz wörtlich, das heißt räumlich aufgefasst werden, indem schon bei der Standortwahl für Kliniken und vor allem für ambulante Einrichtungen und Tageskliniken auf eine patienten- bzw. bürgernahe Lage geachtet wird.


Ein Ausblick: Innovative Lösungsansätze: Modular – flexibel – ökonomisch

Besonders in der aktuellen Situation der Covid-19-Pandemie scheint das Thema mehr denn je in den Fokus zu rücken. Neue innovative Modelle einer alternativen Architektur rücken in den Vordergrund.

Das von Carlo Ratti Associati entworfene Krankenhaus CURA (connected units for respiratory ailments) ist aus der Not entstanden. Um die überfüllten Krankenhäuser in Italien zu entlasten, entwickelte das Architekturbüro eine temporäre und schnell zu bauende Krankenstation aus Schiffscontainern, in der mit Corona infizierten Patienten unter hohen Hygienestandards versorgt werden können.

Auch in Deutschland hat das Münchner Büro Nickl & Partner ein Krankenhaus aus einem modularen System, das auf einer sogenannten „Core Unit“ basiert, in seinem Portfolio. Ursprünglich wurde das „Pocket Hospital“ 2018 für Indonesien entwickelt. Grundelement ist ein hochinstalliertes, vorgefertigtes Modul, das sich je nach Bedarf in Untersuchungs- und Behandlungsräume oder ein Bettenzimmer verwandeln kann. Weitere Funktion, wie beispielsweise eine Apotheke oder ein Gästehaus, können zugeschaltet werden.

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Die Wanderung des Münchner Skizzenbuches beginnt im Dezember 2020 in zwei Büros, die vor allem im Bereich Innenarchitektur arbeiten – mit viel Leidenschaft und Frauenpower. Die Aufgabe sich im Wanderbuch zu verewigen weckt in beiden Teams gleich große Begeisterung, wird aber ganz verschieden interpretiert. Begleiten Sie uns in die Die Planstelle und zu duka design. Wir schwelgen in Erinnerungen und ergründen den Wert der Skizze in der heutigen Zeit.

Im Fokus: Unser SalonPartnerSteelcase

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Weltweit gehen Unternehmen mehr und mehr zu digitalem und stark kundenorientiertem Arbeiten über. Als Konsequenz werden viele etablierte Arbeitsweisen durch modernere Methoden ersetzt. Um voranzukommen, ist ein deutlich agileres Vorgehen nötig. Zusammenarbeit spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Durch die ein neues Design, das die Zusammenarbeit fördert, die Etablierung verschiedener Bereiche für unterschiedliche Arbeitsstile und eine neue Herangehensweise wurde das Büro von Plan.Net Innovations in Zusammenarbeit und mit den Produkten von Steelcase umgestaltet, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das agiles Arbeiten und Teamwork begünstigt

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Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Wanderschaft, in dem sich diese mit einer Skizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Sommer 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf Facebook und Instagram wöchentlich einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig vorbei!

Im Fokus: Unser SalonPartner Fabromont – Kugelgarn in den Swatch Headquarters Biel

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Die Swatch AG hat Ende 2019 in Biel die vom preisgekrönten japanischen Architekt Shigeru Ban geplanten Headquarters bezogen. Im Inneren des ungewöhnlichen Bürogebäudes verteilen sich 25’000 m² Geschossfläche auf 5 Etagen. Kugelgarn® in der Qualität Atlas silberpappel bietet als optisch homogene Fläche die Grundlage für eine Open Space Bürolandschaft, die den Charakter der Marke Swatch widerspiegeln soll. Möbel in knalligen Farben und aus diversen Materialien verschmelzen mit dem Dachgewölbe zu einer kreativen Spielwiese. Glasbrüstungen ermöglichen den Blick auf die verschiedenen Ebenen.

Aus dem Archiv: Im Dialog mit der Tradition – RUINELLI ARCHITETTI

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Im Frühjahr 2016 zeigte der AIT-ArchitekturSalon in Köln und Hamburg die Werkschau „Im Dialog mit der Tradition – Ruinelli Architetti“. In Form von detailreichen Architekturmodellen, Zeichnungen und Skizzen präsentiert die Ausstellung ausgewählte Projekte des Schweizer Architekturbüros Ruinelli Associati Architetti.