Blog Architektur-Barometer 30mal10

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Gerhard G. Feldmeyer (HPP Architekten)

Herr Feldmeyer, wie geht es Ihnen in diesen Zeiten? Welche Gedanken bewegen Sie als Privatperson und als Unternehmer?

In beiderlei Hinsicht geht es mir sehr gut. Ich bin eigentlich, und das gilt auch für meine Kollegen, sehr optimistisch. Weil neben den tragischen Seiten dieser Krise auch erkennbar wird, dass sie gleichzeitig enorme Chancen offenbart. In einer fast achtwöchigen Phase haben wir uns mittlerweile entschleunigt und eine andere Perspektive auf viele Dinge eingenommen. Wir ziehen unsere Schlüsse nicht mehr so sehr reflex-basiert. Es wird mir jetzt nach und nach bewusst, dass wir in der Vergangenheit Fragen – ohne neue Gedanken zuzulassen – oftmals aus der Erfahrung und eben aus den Reflexen heraus beantwortet haben. Auch unsere Natur profitiert letzte Woche ein Gespräch mit einem Kollegen in Seoul in Korea, und in Seoul war es ja so, dass über die Jahre zunehmend vorwiegend aus China nach Korea übergetragener Smog das Bild der Stadt prägte. Nun sieht die Stadt Seoul seit Monaten komplett anders aus. Und das gilt auch für viele andere Dinge, diese Pause für unsere Umwelt macht mich sehr, sehr optimistisch und stimmt ist, durch weniger Abgase etwas zu bewirken.

 

Es werden viele positive Seiten dieser Entwicklung erkannt, aber hat die immer schnelllebigere Zeit nicht auch eine Kehrseite?

Ja, völlig richtig. Alle sind begeistert, dass wir z.B. viel weniger Meetings physisch abhalten müssen, da es mit Videokonferenzen großartig funktioniert. Ganz zu schweigen von der geringeren Reisetätigkeit, die damit einher geht. Ich bin diesbezüglich aber nicht ganz so euphorisch. Sicherlich werden wir zukünftig noch mehr auf die digitalen Werkzeuge setzen und mehr vom Homeoffice aus erledigen. Aber Menschen sind letztlich doch soziale Wesen und nicht irgendwie ein Teil eines digitalen Systems. Fakt ist, dass wir einen Teil unseres Wissens nicht mehr im Kopf speichern, sondern in unseren Smartphones. Wir merken uns viele Dinge nicht mehr, weil wir wissen, dass alles abrufbar ist. Das Smartphone als externe Festplatte unseres Gehirns. Das Thema der sozialen Kontakte dürfen wir aber auch in Zukunft nicht unterbewerten. Deshalb wird das Büro als Ort in keiner Weise überflüssig werden. Möglicherweise wird Desksharing in Verbindung mit Homeoffice anteilig zum Tragen kommen, aber es bleibt ein Ort der Identifikation: In der FAZ wurde es kürzlich von Sven Wingerter als eine Art „Lagerfeuer“ beschrieben, an dem dieser ‚Spirit‘ entsteht, damit ein Unternehmen auch als sozialer Organismus funktioniert. Ich glaube, dass diese Interaktion auch ein wesentlicher Treiber unserer Kreativität ist. Wir versuchen, aktuell Wettbewerbe auch mit Hilfe von Videokonferenzen voranzubringen und arbeiten dabei gleichzeitig auf mehreren Kontinenten zusammen. Ich verspüre aber bei komplexen Aufgaben immer wieder das Problem, dass ich doch gerne zum Stift greifen möchte, um etwas zu skizzieren. Natürlich kann man das auch digital tun, aber die Haptik ist unersetzlich und wird auch in den nächsten 100 Jahren nicht verschwinden.

Vielleicht wird das Büro als Ort der Begegnung dann mehr geschätzt denn je. Ja. Man wird auch noch ganz andere Dinge in die Bürowelt integrieren. Ich glaube, in wenigen Jahren gibt es in vielen Büros einen Fitnessclub. Möglicherweise werden Mitarbeitern vitale Food-Konzepte für die Mittagspause zur Auswahl gestellt. Einerseits als Wertschätzung, andererseits um vielleicht für gesunde Ernährung ein stärkeres Bewusstsein zu entwickeln. Wir haben in unserem neuen Büro in Düsseldorf einen multifunktionalen Raum mit integrierter Küche, wo wir die Themen Ernährung und Gesundheit fördern wollen. Das fällt unter den Begriff Achtsamkeit, ein Begriff, der jetzt in der Krise eine stärkere Beachtung erlangt hat. Den Begriff kannte ja kaum jemand vor einem Jahr. Interessanterweise habe ich anlässlich unserer Weihnachtsfeier 2018 meine Rede an die Mitarbeiter unter den Begriff Achtsamkeit gestellt. Ich fühle mich in besonderer Weise bestätigt, weil ich glaube, das wird auch in den zukünftigen Arbeitswelten eine große Bedeutung erlangen. Menschen sind nicht digital, sondern soziale Wesen.

 

Fast jede Bautypologie wird nach Corona zu überdenken sein und sich ändern. Wie sehen Sie das? Über Büros sprachen wir ja bereits.

Ja, absolut. Aber es wird nicht dazu führen, dass wir keine Hotels oder Büros mehr planen werden. Ich denke, dass die unterschiedlichen Bautypologien alle ein wenig anders funktionieren müssen. Wir arbeiten zum Beispiel gerade an einem ein Wohnungsbau-Projekt, dessen Auftraggeber, ein sehr erfahrener Bauträger, stoppte das Projekt, weil er die Corona-Auswirkungen erst einmal analysieren wollte. Die Frage, die sich ja stellt: Welche Erfahrungen aus Corona können wir in den Wohnungsbau der Zukunft integrieren? Wenn wir einen Rechtsanspruch auf Home Office bekommen, was bei der Politik ja in Bearbeitung ist und wovon ich auch ausgehe, dass es kommen wird, dann wird auch der Arbeitsplatz zuhause zumindest weitgehend den Arbeitsstätten-Richtlinien genügen müssen. Das wird sich gravierend auf die Wohnungsgrundrisse auswirken.

 

Lesen Sie das vollständige Interview mit HPP Architekten auf der Seite des Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks.

 

Über Gerhard G. Feldmayer (HPP Architekten)

Gerhard G. Feldmeyer, geboren 1956, studierte Architektur an der Universität Stuttgart sowie an der University of the Southbank in London. In den 80er Jahren arbeitete er im Büro Kikutake in Tokio sowie im Büro Gerkan, Marg und Partner in Hamburg. Seit 1989 ist Gerhard G. Feldmeyer bei HPP, wo er zunächst die Büros in Hamburg und Berlin leitete. Seit 2002 ist er in der Gesamtleitung des Büros. Gerhard G. Feldmeyer hatte einen Lehrauftrag an der Nippon University in Tokio, hält regelmäßig Vorträge und veröffentlicht in Büchern sowie Fachzeitschriften. Seine wichtigsten Publikationen sind „The New German Architecture“ und „HPP Hentrich-Petschnigg & Partner 1988 – 1998“, beides Rizzoli Verlag. (www.hpp.com)

Alle Blog-Einträge von Grohe

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Petra Wörner (wörner traxler richter planungsgesellschaft)

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Dezember 2020
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Gegründet wurde wörner traxler richter im Jahr 1971 in Frankfurt am Main unter dem Namen WÖRNER+PARTNER, es folgten die Büros in Hamburg 1981, Dresden 1991, München 2011 und Basel 2020 – heute arbeiten sie zusammen mit über 160 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an Standorten in Frankfurt, Dresden, München und Basel. Seit Jahrzehnten sind wörner traxler richter erfolgreich und richtungsweisend im Bereich des Gesundheits- und Forschungsbaus tätig. Die Planung und Realisierung von Schulbauten, Wohn- und Hotelprojekten, Museums- und Kulturbauten und die Entwicklung von städtebaulichen Konzepten und Masterplänen ergänzen das Aufgabenspektrum. In unserem Interview spricht Petra Wörner unter anderem über das Krankenhaus der Zukunft, welche Auswirklungen die Krise auf unser Gesundheitssystem hat und welche Chance die Pandemie für die Architektur bedeutet.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Axel Koschany (Koschany + Zimmer Architekten KZA)

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November 2020
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Bürogründer Günter Koschany begann bereits 1959 seine Karriere als Architekt und legte damit den Grundstein des Architektenkontors Günter Koschany Architekten GKA. Seit 1998 führen die Partner Axel Koschany und Wolfgang Zimmer das Büro Koschany + Zimmer Architekten KZA in zweiter Generation und sind sowohl als Architekten als auch Projektentwickler tätig. Seit 2004 wächst das Büro erfolgreich am Rüttenscheider Standort im Essener Süden. Gemeinsam mit ihren Bauherren entwickeln sie individuelle Lösungen für Wohnen, Verwaltung, Logistik, Bildung und Handel – vor der eigenen Haustür wie auch international. In unserem Interview spricht Axel Koschany unter anderem über die aktuellen Entwicklungen in der Baukultur, über die Krise als Beschleuniger längst vorhandener Trends und die Revolution des Wohnungsbaus.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Caspar Schmitz-Morkramer (caspar.)

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November 2020
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Das Büro caspar. arbeitet international und entwickelt Lösungen für Neubauten, Umnutzungsideen für Bestandsgebäude und innenarchitektonische Konzepte. Die Projekte reichen von städtebaulichen Planungen, Wohngebäuden und Büros über Einzelhandel, Hotels und Tagungshäuser bis hin zu Schulen und Kulturbauten. Die Architektur ist vom Leitgedanken „Maßstab Mensch“ geprägt. Sie reagiert auf digitale Transformation. Und begreift Stadtquartiersplanung, Stadtreparatur und Innenarchitektur als Chance, um individuellen Raum für die optimale Entfaltung des Menschen zu schaffen. In unserem Interview spricht Caspar Schmitz-Morkramer unter anderem über Bürobauten und was diese in Zukunft leisten müssen sowie über aktuelle städtebauliche Projekte des Büros und die Stadt der Zukunft.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Linus Hofrichter (sander.hofrichter architekten)

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November 2020
Blogger Grohe

Mehr als 85 Jahre Bürogeschichte, über 220 Mitarbeiter und mehrere Standorte in Deutschland und der Schweiz: a|sh gehören zu den großen und traditionsreichen Architekturbüros in Deutschland. Mit ihrer Erfahrung verfügen sie über das Wissen, um vielfältigste Projekte aus den Bereichen Krankenhaus- und Gesundheitsbauten, Bauten für Senioren und Menschen mit Einschränkungen, Bildungsbauten sowie Wohn- und Bürogebäude zu verwirklichen. Als Spezialisten für Bauten der sozialen Infrastruktur zeigen sie mit jedem neuen Projekt, dass sich Wirtschaftlichkeit und innovative, ästhetische Architektur nicht ausschließen. Jedes Projekt braucht spezielle Kenntnisse und Kompetenzen – daher wird für jedes Vorhaben ein passendes, individuelles Team zusammengestellt. In unserem Interview spricht Linus Hofrichter unter anderem über aktuelle Krankenhausprojekte, das deutsche Gesundheitssystem und dessen Neueinschätzung sowie über innovative und zukunftsweisende Projekte im Bereich des Gesundheitswesens.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Olaf Kitzig (Kitzig Interior Design)

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Oktober 2020
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Zu den Kitzig Design Studios gehören Kitzig Interior Design, Kitzig Identities und Kitzig Details – sie stehen für außergewöhnliche Designlösungen. Kitzig Design Studios bündelt die kaufmännische, strategische und strukturelle Kompetenz und gibt den operativen Kreativ-Studios den organisatorischen Rahmen und somit die Freiheit, sich ausschließlich auf die jeweilige Gestaltungsaufgabe konzentrieren zu können. Die Kernkompetenzen von Olaf Kitzig und seinen Mitarbeitern liegen in den Bereichen Hotellerie/Gastronomie sowie in der Erstellung von maßgeschneiderten Konzepten für das Office- und Retaildesign und Corporate Architecture. In unserem Interview spricht Olaf Kitzig unter anderem über die aktuelle Krise und deren Auswirklungen auf die Hotelbranche, über Architektur für den Menschen sowie über die Zukunft und Chance in Bereich der Hotellerie.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Christoph Röhr (RMA Management)

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Oktober 2020
Blogger Grohe

Die RMA Management ist ein unabhängiger Projektentwickler für gewerblich genutzte Immobilien mit jahrelanger Erfahrung. Spezialisten arbeiten projektbezogen und sorgen mit ihrem interdisziplinäres Know-How für eine perfekt Lösung verschiedener individuellen Aufgaben. Ihre Referenzen umfassen zahlreiche Hotels und Geschäftshäuser. In unserem Interview spricht Christoph Röhr unter anderem über die Entwicklung und die Rolle von Projektentwicklern seit der Krise, die Zukunft unterschiedlicher Bautypologien sowie über die Nachfrage und das Angebot auf dem aktuellen Immobilienmarkt.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Johannes Ernst (Steidle Architekten)

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Oktober 2020
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Das Architekturbüro Steidle und Partner wurde 1969 von Otto Steidle (1943 – 2004) gegründet. Seit 2005 führen die ehemaligen leitenden Mitarbeiter Johann Spengler, Hans Kohl (1952 – 2007), Johannes Ernst und Martin Klein die Steidle Architekten Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH. Die Planungsschwerpunkte liegen bei Wohn- und Bürogebäuden, im Hochschul- und Institutsbau sowie bei städtebaulichen Rahmenplanungen. In unserem Interview spricht Johannes Ernst unter anderem über die Wohnungsnot in Deutschland, den Zukunft des Wohnungsbaus sowie darüber, was ein zeitgemäßer und zukunftsweisender Wohnungsgrundriss leisten muss.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Moritz Auer (Auer Weber)

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Oktober 2020
Blogger Grohe

Die Architektur von Auer Weber bezieht ihre jeweilige Ausprägung aus der intensiven Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe selbst sowie den Bedingungen und Chancen des Ortes, an dem sie entsteht. Der Entwurfsprozess umfasst die Findung adäquater Gestaltungsmittel und die Einbeziehung aller an der Konzeption und Realisierung Beteiligten. Das Resultat sind architektonische Konzeptionen, die vom skulptural gefassten Volumen bis zu strukturellen offenen Landschaften reichen. Gemeinsamer Nenner des so Entstandenen ist die Offenheit und Eingängigkeit für Sinne und Verstand. Die Nachvollziehbarkeit des Entwurfes gibt Orientierung und ermöglicht unterschiedliche Wege der Aneignung und Interpretationen durch Nutzer und Betrachter. In unserem Interview spricht Moritz Auer unter anderem über aktuelle Bauvorhaben des Büros, wie den Münchner Hauptbahnhof und das Stadtmuseum, die Zukunft von Museen und des Kulturlebens sowie über die Veränderungen und die Chancen, die die Krise mit sich bringt.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Peter Schäfer (Gensler Architekten)

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Oktober 2020
Blogger Grohe

Gensler ist ein globales Architektur- und Designbüro mit 50 Standorten in Asien, Europa, Australien, dem Nahen Osten und Amerika. Das 1965 gegründete Unternehmen betreut mehr als 3.500 aktive Kunden in nahezu allen Branchen. Das Team aus Architekten und Designern ist bestrebt die Orte, an denen Menschen leben und arbeiten inspirierender, nachhaltiger und bedeutungsvoller zu gestalten. In unserem Interview spricht Peter Schäfer unter anderem über die Veränderungen der Büro- und Arbeitswelten, das Büro der Zukunft und welche Rolle das Home Office auch in Zukunft einnehmen wird.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Barbara Schaeffer und Prof. Juan Pablo Molestina (Molestina Architekten)

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September 2020
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Das Tätigkeitfeld von Molestina Architekten bietet ein breites Spektrum von Kultur- und Gesundheitsbauten bis hin zu Gebäuden im Bereich Office und Wohnen bis hin zu städtebaulichen Rahmenplanungen. In unserem Interview sprechen Barbara Schaeffer und Prof. Juan Pablo Molestina unter anderem darüber, wie es möglich gemacht werden kann, die Vorteile des Lebens auf dem Land in die Stadt zu transportieren, über die aktuelle Wohnungssituation und den derzeitigen Wohnungsmarkt sowie über die Chancen, die die Krise mit sich bringt.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Markus Hammes (hammeskrause architekten)

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September 2020
Blogger Grohe

hammeskrause architekten entwerfen Gebäude unterschiedlicher Bautypologien. Diese reichen von Bauwerken im Bereich der Wissenschaft, Forschung und Industrie über öffentliche Bauten bis hin zu Gebäude für Pflege und Gesundheit. Dabei reicht ihr Tätigkeitsfeld von der Architektur und Innenarchitektur bis hin zur Landschaftsplanung und Generalplanerleistungen. Dabei prägen ein wertschätzendes Miteinander und der offene Dialog im Team die Zusammenarbeit von hammeskrause architekten. In unserem Interview spricht Markus Hammes unter anderem über die Bautypologie Forschung, seine besondere Expertise im Bereich der Forschung und Wissenschaft, aktuelle städtische Entwicklungen sowie welche Chancen sich durch die Krise eröffnet haben.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Jurek M. Slapa (SOP Architekten)

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September 2020
Blogger Grohe

slapa oberholz pszczulny | sop architekten entwickelt Bauwerke in den Bereichen Büro-, Gewerbe-, Hotel-, Industrie- und Wohnungsbau sowie Flughäfen, Sportstätten und Einrichtungen für Lehre und Forschung. Das international tätige Büro steht für eine klare, zeitlose Architektursprache. In unserem Interview spricht Jurek M. Slapa unter anderem über den Wertewandel in der Gesellschaft und die Auswirkungen auf die Architektur, die möglichen Veränderungen verschiedener Bautypologien und die Anforderungen an das Büro der Zukunft.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Gert Lorber (Lorber Paul Architekten)

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September 2020
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Das Büro Lorber Paul Architekten plant und realisiert vornehmlich Projekte im Bildungs-, Gewerbe- und Wohnungsbau sowie im städtebaulichen Bereich. Dabei prägen Bauaufgaben unterschiedlicher Größen für öffentliche und private Auftraggeber die Erfahrungen und Abläufe des Büros. 2020 erhielt das Büro den deutschen Bauherrenpreis für die Wohnbebauung in der Holsteinstraße in Köln. In unserem Interview spricht Gert Lorber über die Diskrepanz zwischen aktuellem Wohnungsmarkt und der sich verändernden Gesellschaft, über Umnutzung von Immobilien und sich vorhandene Trends in der Baubranche.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Michaela Hauser (ATP architekten ingenieure)

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August 2020
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Das Besondere an ATP architekten ingenieure ist die integrale, BIM-basierte Planungsweise in einer europaweit vernetzten Unternehmensstruktur. Am Standort München steht vor allem die Integrale Planung von Immobilien für den Industriebau und die Forschung sowie für die Bereiche Büro, Tourismus, Handel und Wohnen im Fokus. In unserem Interview spricht Michaela Hauser über Chancen der Baukultur, Sanierung und Revitalisierung von Leerständen sowie die Veränderungen in der Hotelbranche.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Matthias Pfeifer (RKW Architektur+)

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August 2020
Blogger Grohe

RKW Architektur+ rücken den Menschen in den Fokus, was sich nicht nur an den über 400 Architekten, Innenarchitekten, Bauingenieuren, Fachplanern und Controllern zeigt, die Generationen, Nationalitäten und Begabungen verbinden, sondern auch an ihren Projekten. Sie verstehen sich als innovative Gestalter und suchen nach neuen Antworten auf immer wiederkehrende Fragen. In unserem Interview spricht Matthias Pfeifer über die Auswirkungen und Chancen der Pandemie, über das Motto „Office is where you want“ und dem Wunsch nach gemischten Nutzungskonzepten.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Prof. Eckhard Gerber (Gerber Architekten)

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August 2020
Blogger Grohe

Mit über 50 Jahren Expertise verfügt Gerber Architekten über langjährige Erfahrung und Kompetenz bei allen Themen des Bauens – von Büro- und Hochhausbauten über Gebäuden für Wissenschaft und Lehre, Kunst und Kultur sowie Labor- und Forschungsbauten bis hin zu Wohnungs- und Verkehrsbauten. Prof. Eckhard Gerber blickt in unserem Interview auf die Auswirkung der Krise auf die verschiedenen Bautypologien wie Wohnen, Büros und Kulturbauten und betrachtet die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wertewandels auf die Architektur.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Magnus Nickl (Nickl & Partner Architekten)

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August 2020
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Als international tätiges Büro widmen sich Nickl & Partner Architekten der Planung und Durchführung von Bauten des Gesundheitswesens und der Forschung, aber auch dem sozialen Wohnungs- und Städtebau. Ihre Entwürfe sollen den Arbeits- und Lebensraum positiv stärken, wobei im Zentrum stets der Mensch steht. Magnus Nickl, der aktuell zwei Großprojekte in der Schweiz sowie das Büro in Indonesien betreut, blickt in unserem Interview auf die bisherigen Entwicklungen und mögliche Verfehlungen im Gesundheitswesen, gibt aber auch Antwort auf die Fragen wie die Corona-Pandemie den Gesundheitssektor und die Architektur verändern wird.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Ruprecht Melder (Chapman Taylor)

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Juli 2020
Blogger Grohe

Seit 25 Jahren ist Ruprecht Melder für das internationale Architekturbüro Chapman Taylor tätig und hat seither nicht nur zahlreiche Entwurfskonzepte für innerstädtische Entwicklungen und Architekturwettbewerbe erarbeitet, sondern auch den Prozess der heutigen Diversifizierung des Büros maßgebend vorangetrieben. Ob der Architekt durch die Krise die Chance hat, sein Berufsbild neu zu positionieren, wie er die Entwicklungen nach der Pandemie einschätzt und wie für ihn das Büro der Zukunft aussieht, darüber spricht Melder in unserem Interview.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Stefan Behnisch (Behnisch Architekten)

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Juli 2020
Blogger Grohe

Stefan Behnisch gründete sein Büro 1989 und hat mittlerweile nicht nur weitere Standorte in Los Angeles, Boston und München, sondern kann vor allem auf zahlreiche wegweisende Projekte im Beriech des nachhaltigen Bauens in Europa und den USA zurückblicken. Er findet, dass der Wohnungsbau längst hätte neu gedacht werden müssen und die Krise eine Chance bietet, Architektur in vielen Bereichen neu zu betrachten. Im Interview spricht er darüber, wie es ihm und seinen Kollegen in den letzten Monaten erging und ob wir zukünftig Bautypologien überdenken oder das Berufsbild des Architekten neu positionieren müssen. Auch die Frage nach flexiblen Wohnungsgrundrissen, der Verdichtung der Stadt und Smartcity werden aufgegriffen.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Corinna Kretschmar-Joehnk und Peter Joehnk (JOI-Design)

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Juli 2020
Blogger Grohe

Corinna Kretschmar-Joehnk und Peter Joehnk leiten gemeinsam das Büro JOI-Design in Hamburg, das als eines der führenden europäischen Innenarchitektur- und Designstudios durch eine mehr als 35-jährige Erfahrung im Hospitality Design sowie über 500 realisierte Hotelprojekte weltweit überzeugt. Wie sie die Auswirkungen der Pandemie und die sich daraus ergebenden Chancen sowie die Veränderungen in der Baukultur im Bereich der Hotellerie erleben – persönlich, aber vor allem auch beruflich – verraten sie im Interview.

Architekturbarometer 30mal10 – GROHE Digital Talks

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Juli 2020
Blogger Grohe

Die in 2020 ausgebrochene Pandemie wirkt wie ein Beschleuniger längst angelaufener Trends. Welche Konsequenzen hat sie für die Bau- und Immobilienbranche und im Speziellen für die Architektenschaft? Im Architektur-Barometer 30mal10 – GROHE Digital Talks nehmen 30 Persönlichkeiten aus Architektur und Immobilienwirtschaft Stellung zu jeweils 10 Fragen. Im Zentrum der Interviews steht die Einschätzung der Auswirkungen der Pandemie auf unsere Baukultur, unsere Städte und konkret auf Bautypologien wie Wohnungs- und Bürobau, Hotellerie, Krankenhäuser und Pflegeheime, öffentliche Gebäude und Bildungsbauten. Lesen Sie in hier von Woche zu Woche, wie renommierte Architekten die Gegenwart und Zukunft unserer Baubranche einschätzen.