Blog Architektur-Barometer 30mal10

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Susanne Brückner und Laurent Brückner (Brückner Architekten)

Sie verbinden Generalplanung mit Architektur und Innenarchitektur. Wie gelingt Ihnen dieser Ansatz?

Laurent Brückner: Wir haben im Laufe der Jahre viele Erfahrungen mit diversen Projekten und Auftraggebern gemacht und haben festgestellt, dass es immer unterschiedliche Herangehensweisen gibt. Vor zehn Jahren entschieden wir uns, selber Projekte zu entwickeln, Grundstücke zu kaufen und zu bauen. Die dabei entstehenden Gebäude haben eine besonders eigene Qualität, weil sie aus dem Fokus des Gestalters, des Konzeptionisten und des Planes entwickelt werden, jedoch nicht minder wirtschaftlich erfolgreich sind. Die gesamte Immobilienbranche ist sehr stark kaufmännisch geprägt, man sieht es auf der Expo-Real, wo viele Leute herumlaufen, die mit Planung und Gestaltung weniger zu tun haben, die aber unsere Immobilienwelt stark prägen.

Uns ist es wichtig, dass auch die Planungskompetenz bei Projekten im Vordergrund steht. Wir erreichen mit den selbst entwickelten und selbst gebauten Projekten eine besonders hohe Qualität. Unsere Kunden, die zu uns als Architekten und Generalplaner kommen, finden unsere eigenen Projekte besonders gut. Gerade die Themen Nachhaltigkeit, hohe Energieeffizienz und niedrige Nebenkosten faszinieren auch kaufmännisch geprägte Unternehmen. Insofern haben wir mit unseren Eigenprojekten Schule gemacht, die uns sozusagen in den Mittelpunkt des gesamten Gebäudeplanungs- und Bauprozesses stellen. Wir versuchen, unsere Planungskompetenz als Mehrwert für das gesamte Projekt zu verkaufen, was sich tatsächlich mittlerweile auszahlt. Schon mein Vater war als Architekt leidenschaftlicher Generalist und sah sich immer gesamtverantwortlich für das Projekt. Unsere Bauherren mussten immer nur drei Dinge tun: beauftragen, entscheiden und die Rechnungen freigeben. Alles andere haben wir gemacht. Diese Philosophie führen wir bei Brückner Architekten und Generalplaner fort, allerdings erweitert um die für die Gebäude so wichtige Innenarchitektur. Seitdem meine Frau die Innenarchitektur übernommen hat, haben die Projekte einen erheblichen Mehrwert erreicht. Insbesondere Büroprojekte wie zum Beispiel Kraft Foods in Zürich oder das Google-Headquarter in München profitieren von diesen großen Corporates, die Brückner Innenarchitekten gestaltet haben. Die dort von uns entwickelten modernen Büro- und Arbeitswelten befeuern sozusagen den Mehrwert der Architektur. Die Disziplinen Architektur, Innenarchitektur und die technische Gebäudeausrüstung fördern sich mehr oder weniger gegenseitig und lassen ein besseres Planungsprodukt entstehen.

Susanne Brückner: Wir steigen in unseren Planungen sehr tief in die Grundlagenentwicklung mit ein und gehen Hand in Hand mit der Architektur. Wir entwickeln tatsächlich ein Produkt und achten auf Vermietbarkeit. Früher schauten wir im Wesentlichen darauf, wie es dem Menschen in dem Raum geht. Mittlerweile ist es so, dass wir gezwungen sind, Raumgrößen und verschiedene Raumstrukturen abzubilden, die sich dann natürlich auch gestalterisch auf das Gesamtkonzept auswirken.


Wie kann Architektur und Innenarchitektur zu mehr „Wir-Gefühl“ beitragen und zu einer Atmosphäre, die Freude und Spaß am Wandel hat?

Susanne Brückner: Ich denke, dass uns das Büro als Corporate-Identity und als Markenbotschafter für das Unternehmen erst einmal noch wichtiger ist. Natürlich muss man den Spirit und die Philosophie des Unternehmens mehr denn je in dem Gebäude spüren. Darauf haben wir schon immer ganz großen Wert gelegt. Es ist wichtig, dass man bei Eintritt in das Büro die Philosophie des Unternehmens wahrnehmen kann. Weiterhin ist es unabdingbar, dass man diese Orte der kurzen Begegnung forciert, man hat in jedem Quadratmeter des Grundrisses die Möglichkeit zu einem Spontanaustausch. Der Wandel ist schon im vollen Gange, wir haben derzeit sehr viele Anfragen, Bürobestandsflächen umzustrukturieren, neue Wegeführungen, neue Arbeitsplatzwelten und neue Besprechungsmöglichkeiten zu schaffen. Bei allen Planungen versuchen wir, den Menschen zu verstehen, was er gerne im Raum haben möchte oder was er meint zu brauchen.

Entscheidend ist, zuzuhören und dann zu übersetzen. Es ist tatsächlich wie eine Fremdsprache: Jemand spricht mit uns und anschließend ist es für uns die Aufgabe, zu analysieren, was tatsächlich benötigt wird. Unabdingbar ist, sich in den Menschen hineinzuversetzen, ihn in den Mittelpunkt zu stellen und zu überlegen, was Sinn und Zweck seines Gebäudes, seines Unternehmens oder grundsätzlich seiner Immobilie sein soll. Es entstehen komplett neue Ansätze, die auch unsere Kunden immer wieder überraschen, weil wir tatsächlich anders denken. Jeder Raum wirkt auf uns und löst bei uns Emotionen aus. Wenn wir wissen, welche Emotionen vom Kunden gewünscht sind, sei es Sicherheit, Geborgenheit, et cetera, dann können wir darauf reagieren und auch unkonventionelle Lösungen verwirklichen. Unsere Gestaltungen sind also niemals beliebig, sondern verfolgen einer Intension und einem Leitgedanken.

Laurent Brückner: Wir sehen das Büro tatsächlich als eine mögliche Performancesteigerung für Unternehmen. Es gab ja schon die ersten Fraunhofer-Studien vor mehr als zehn Jahren, die festgestellt haben, dass ein besonders gut gestaltetes Büro bis zu 36 Prozent mehr Performance aus seinen Mitarbeitern generiert. Wenn Unternehmen zukünftig auf Ihre Büros verzichten, verzichten sie auch automatisch auf diese Performancesteigerung. Ein Unternehmen ist im Wesentlichen mit hohen Personalkosten konfrontiert. Wenn man aus diesem Personal einen zweistelligen Prozentbetrag mehr Performance gewinnt, dann ist die eingesparte Büromiete lächerlich dagegen. Als gutes Unternehmen muss ich also versuchen, mit meinem Büro die teuersten Posten meiner Bilanz – die Mitarbeiter – möglichst effizient zu nutzen. Den Mitarbeitern muss es ganz besonders gut gehen, sie brauchen Abwechslung und die Möglichkeit zum spontanen Austausch.

In die von uns gestalteten Bürowelten gehen sie hinein und spüren sofort die Philosophie des Unternehmens. Bei unserem eigenen Bürogebäude im Alpenwerk ist zum Beispiel GN-Audio-Jabra, Weltmarktführer für Headsets, mit seinem Deutschland-Headquarter eingezogen. Wenn man das Gebäude betritt, weiß man sofort, was GN-Audio bedeutet. Es ist ein Hightech-Unternehmen mit 150 Jahren Historie, man spürt es sofort mit jeder Faser seines Körpers. Und dieses Gefühl schafft man nur über ein wirklich tolles Büro, das die Philosophie des Unternehmens spricht. Das sind die Büros, die wir brauchen. Noch sind viele Unternehmen nicht auf diesem Stand. Aber es gibt Branchen, die haben es zu hundert Prozent verstanden, insbesondere die IT-Branche, die im War-of-Talents die größten Kämpfe ausfechtet. München, als eine der wichtigsten Städte in Bezug auf  Technologie, kämpft um diese Talente. Um sie zu gewinnen, müssen Unternehmen die allerallerbesten Büros mit allen Möglichkeiten bieten.

 

Nachhaltiges Bauen bestimmt die Entwicklung der ganzen Branche. Allerdings klaffen die Erwartungen und die Realität oft auseinander. Gebäude in Deutschland werden zum Abbild eines wirtschaftlich rentablen Konzeptes, anstatt eines Aushängeschildes für Qualität in der Bauwirtschaft. Wie beurteilen Sie die Situation?

Laurent Brückner: Es ist für uns erschreckend, wie viele Verantwortliche sich in der Immobilienwelt zwar gerne das Label Nachhaltigkeit umhängen wollen, aber eigentlich nicht bereit sind, Risiken oder Investments dafür einzugehen. Ich kann Ihnen ein Beispiel nennen, bei dem wir auch selbst Projektentwickler sind. Es ist unser Bürogebäude Alpenwerk in Rosenheim, das ich soeben bereits erwähnte. Wir starteten die Vermietung in 2010. Es war uns bewusst, dass wir in Rosenheim keine zu München vergleichbar hohen Büromieten generieren können. Schließlich entschieden wir uns zu der Investition eines siebenstelligen Betrages in das Gebäude, um dort ein besonders nachhaltiges Energiekonzept mit eigener Geothermie, Umkehrwärmepumpen für Heizen und Kühlen und Photovoltaik für die Stromerzeugung zu etablieren. Dadurch konnten wir Mieter gewinnen, die einen deutlich höheren Mietpreis zu bezahlen bereit waren, weil wir ihnen versprochen haben, dass wir die Nebenkosten für Heizen und Kühlen unter einem Euro pro Quadratmeter und Monat halten werden.

Zwei Punkte waren für die Unternehmer überzeugend: Bei wesentlich geringeren Nebenkosten ist ein Mehr an Miete akzeptabel. Die Miete bleibt konstant, die Nebenkosten ändern sich mit den Energiekosten, sie sind sozusagen sehr volatil. Der zweite Aspekt war der, dass für die Unternehmen die Miete keine so gravierende Rolle in der Gesamtkalkulation spielt und dass sie bereit sind, für ein besonders nachhaltiges Gebäude mehr Miete auszugeben. Unser Plan ist letztlich voll aufgegangen: Wir lagen in Rosenheim bei 12,80 Euro Anfangsmiete und haben jetzt zum Schluss die letzte Einheit für 13,90 Euro vermietet. Wir liegen mit unseren Nebenkosten ganz erheblich unter den Erwartungen, sie belaufen sich für Heizen und Kühlen bei unglaublich niedrigen neun Cent pro Quadratmeter und Monat. Wir werden sie sogar durch weitere Maßnahmen noch weiter senken. Jetzt kommen einige unserer Kunden auf uns zu und möchten auch so ein Bürogebäude. Sie haben sich allerdings erst dafür entschieden, nachdem sie gesehen haben, dass unser Ansatz funktioniert und sein Mehrwert nachweisbar und nachvollziehbar ist. Es ist tatsächlich schwierig: je größer die unternehmerischen Strukturen bei den Projektentwicklern sind, desto schwieriger ist es, diese echten Nachhaltigkeitskonzepte umzusetzen.

Ein Bauherr, der uns mit einem ganz normalen Gebäude beauftragen möchte, ist für uns heute eigentlich uninteressant. Uns interessieren nur noch Konzepte, die besonders nachhaltig sind. Wir sitzen hier während des Interviews in einem Gebäude, das 30 Prozent mehr Energie pro Jahr produziert als es verbraucht, und das die Planungsdisziplinen Architektur, Innenarchitektur und technische Gebäudeausrüstung in einem Projekt vereint. Das Projekt ist vollständig digital geplant und die Baustelle komplett papierlos abgewickelt worden. Dieses Gebäude hat mittlerweile einige Auszeichnungen erhalten, was belegt, dass sich Design und Nachhaltigkeit nicht ausschließen müssen.

Lesen Sie das vollständige Interview mit Susanne und Laurent Brückner auf der Seite des Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks.

 

Über Susanne Brückner

studierte Innenarchitektur an der FH Rosenheim. Im Anschluss arbeitete sie in verschiedenen Architekturbüros, bevor sie in das Büro ihres Mannes einstieg. Bis 2008 baute sie dort die Brückner Innenarchitekten als eigene Marke auf und gründete daraus eine eigene Firma. Eine ihrer großen Leidenschaften ist die Konzeption und Realisierung neuer Büro- und Arbeitswelten. Im Zuge dessen setzte sie bereits erfolgreich Projekte für namhafte Unternehmen wie Google, Kraft Foods, Mondelez und Allianz um. (www.bruecknerarchitekten.com)


Über Laurent Brückner

studierte Architektur an der FH München und war danach als freier Mitarbeiter für den renommierten Architekten Klaus Weißenfeldt tätig, bevor er 1997 als Partner in die Firma seines Vaters Wolfgang Brückner einstieg. Sieben Jahre später übernahm er das Büro, aus dem sich seitdem mehrere Ausgründungen und weitere Aktivitäten entwickelt haben. Unter anderem wurde im Jahr 2019 die erste eigene Projektentwicklung – das mit dem German Design Award ausgezeichnete Objekt Alpenwerk in der Nähe von Rosenheim – fertiggestellt. (www.bruecknerarchitekten.com)

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