Studentenarbeit

Spreeblick (AIT 07/08 | 2017)

Spreeblick (AIT 07/08 | 2017)

Zweifelsohne – es ist ein Filetgrundstück in bester Wasserlage mitten in Berlin! Östlich der Schillingbrücke liegt das vier Hektar große Areal und beflügelt die Fantasien der Investoren. Zuletzt versuchte sich hier ein Immobilienunternehmer aus Stuttgart mit Wohnungen, die weitgehend abgeschottet vom übrigen Kiez gebaut werden sollten. Weil das aber weder dem Bezirk noch dem Senat gefiel, versucht nun die Stadtentwicklung mit einem Konzeptverfahren an neue Ideen zu kommen. Miriam Knass hat dafür eine brauchbare Alternative entwickelt.
Badehaus (AIT 03 | 2018)

Badehaus (AIT 03 | 2018)

Für eine neue Form der Entspannung mitten in der Stadt hat Hannah Tholen, Absolventin der Technischen Hochschule Köln, im Rahmen ihrer Masterarbeit ein Bad ganz im Sinne der hohen Badekunst im alten Rom entworfen. Im Düsseldorfer Medienhafen wird in einer vertikalen Gebäudestruktur von heiß nach kalt, von innen nach außen, von unten nach oben gebadet. Verschieden große Räume und die unterschiedlichen Aggregatzustände des Wassers tragen zu einer entspannten wie kommunikativen Atmosphäre bei.
Nachwuchs 2018 (AIT 07/08 | 2018)

Nachwuchs 2018 (AIT 07/08 | 2018)

„Das Herz der Stadt – Gesellschaftliche Vielfalt gestalten“. So lautet das Motto des Hugo-Häring-Nachwuchspreises 2018, den der BDA-Landesverband Baden-Württemberg an zwei Studentengruppen verlieh: Das realisierte Projekt „Begegnungsraum“ schafft mitten in Stuttgart einen Treffpunkt für Einheimische und Geflüchtete. „Breathing Monument“ dagegen erweckt ein längst vergessenes Überwerfungsbauwerk am Stuttgarter Hauptbahnhof zu neuem Leben. Beide Studentengruppen berichten nachfolgend über ihre Entwürfe.
Schlachthof (AIT 06 | 2017)

Schlachthof (AIT 06 | 2017)

Die Geiz-ist-geil-Mentalität in Bezug auf Lebensmittel scheint sich zu wandeln. Das hat zumindest die Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie fest gestellt. So achtet heute jeder vierte Verbraucher bei der Auswahl Lebensmittel nicht mehr vorrangig auf den Preis. Stattdessen moralisch-ethische Kriterien und die Frische im Vordergrund. Dies sieht Barbara Kiesel als Chance für den alten Schlachthof in Bad Kissingen und hat dafür ein Revitalisierungskonzept entwickelt.
Mobil-Home (AIT 10 | 2017)

Mobil-Home (AIT 10 | 2017)

Seit 2015, dem Beginn der massiven Flüchtlingszuwanderung nach Deutschland, änderte sich die Situation für wohnungslose Menschen in Großstädten – 35.000 sind von Obdachlosigkeit betroffen. Auch Jobnomaden und Studierende leiden unter der wachsenden Wohnungsknappheit und können sich oft die über teuerten Wohnun gen in den Metropolen nicht mehr leisten. Angelika Plessow, Studierende der Innenarchitektur in Rosen heim, beschreibt die Auseinandersetzung mit dem Thema und die Suche nach Lösungsansätzen.
Keramikfabrik (AIT 04 | 2019)

Keramikfabrik (AIT 04 | 2019)

Intensiv haben sich die Master-Studentinnen der TU Berlin Sina Pauline Riedlinger und Franziska Käuferle mit dem Thema Keramik auseinandergesetzt. Für den Hersteller B.O.S. Keramik entwarfen sie ein neues Fabrikgebäude am Standort Velten und machten sich darüber hinaus Gedanken, wie sich das Unternehmen zeitgemäß positionieren kann. Der eindrucksvolle Entwurf und die tief greifende Beschäftigung mit dem Werkstoff Ton brachte ihnen außerdem den Studentenpreis des Caparol-Wettbewerbes FSO 2018 ein.
Über Architektur schreiben (AIT 12 | 2019)

Über Architektur schreiben (AIT 12 | 2019)

Jeden Sommer veranstaltet das Institut für öffentliche Bauten der Universität Stuttgart ein einwöchiges Seminar unter dem Titel: Über Architektur schreiben. Die Studierenden sollen dabei lernen, ihre Gedanken zur Architektur in Texten zu formulieren. Um dafür eine möglichst konzentrierte Atmosphäre zu schaffen, ging es dieses Jahr nach Castasegna im Bergell. Hier dient das neu-alte Ensemble um die Villa Garbald als Studienzentrum. Die Studierenden hatten die Aufgabe, sich mit den vorhandenen Elementen der Architektur auseinanderzusetzen.
Wandlungsräume (AIT 11 | 2019)

Wandlungsräume (AIT 11 | 2019)

Starke Entwürfe im zweiten Semester! Im Zuge des Jugendandachtspreises 2019 prämierte die Landeskirche Hannover vier Gemeinden mit einem Geldpreis zur Neugestaltung ihrer Jugendräume. Die FH Bielefeld unterstützte das Vorhaben mit einem Wettbewerb für Studierende des zweiten Semesters. Sie sollten mit einem Elementsystem ein raumunabhängiges Möbel konstruieren, das von Gemeinden ohne Jugendraum vielseitig genutzt werden kann. Wir zeigen die Gewinner der Kategorien Regalsystem, Paravent und Modulsystem.
Raumeindrücke (AIT 10 | 2019)

Raumeindrücke (AIT 10 | 2019)

Räume nicht nur zu entwerfen, sondern auch die Entstehung und Gestaltung von Grund auf zu hinterfragen, war das Anliegen der Architekturstudenten Philipp Vögele und Ender Cicek. In ihrer gemeinsamen Bachelorarbeit näherten sie sich über philosophische Theorien, Konventionen und Sinnbilder dem architektonischen Schaffensprozess. Wie weit sich der Spielraum dieser Thematik erstreckt, überraschte sie dabei selbst. Philipp Vögele beschreibt ihre Herangehensweise sowie ihre eigene Komposition von Raumwahrnehmung.
Chinas Rot (AIT 09 | 2019)

Chinas Rot (AIT 09 | 2019)

Ausstellungskonzepte von Studierenden zeigen häufig sehr ausgefallene Ansätze – und das ist gut so! Doch manchmal steckt hinter einer Aufgabe ein konkreter Bauherr, der reale Vorstellungen und ein begrenztes Budget hat. Um sich auf diese „Wirklichkeit“ einzustimmen, versuchte Leonie Seemann von der Hochschule Coburg, für das dortige Naturkunde-Museum umsetzbare Ideen mit dem Besonderen zu verknüpfen. Entstanden ist eine interaktive Präsentation von Tradition und Moderne in China.
Ein Schattendach (AIT 07/08 | 2019)

Ein Schattendach (AIT 07/08 | 2019)

Unter Projektleitung von Sarah Pallischeck reisten 13 Bachelorstudierende der TH Köln zum Omomas Care Center, einem Heim für Waisen- und Straßenkinder in Namibia. Ziel der Exkursion war es – auf Basis eines Wahlmoduls – den gemeinschaftlich erarbeiteten Entwurf eines Schattendaches vor Ort umzusetzen. Realisiert wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung für Kunst und Baukultur – Britta und Ulrich Findeisen. Eva Maria Thümling berichtet über den Entwurfsprozess und die vor Ort gewonnenen Erfahrungen.
Kultur aufgelegt (AIT 05 | 2019)

Kultur aufgelegt (AIT 05 | 2019)

Die Aufgabenstellung „Ministry of Sound Dreispitz“ beinhaltete ein fiktives Bespielungs-Konzept und eine räumliche Umsetzungsidee für die ehemalige Lagerhalle der Burkhardt-Jundt AG auf dem Dreispitzareal in Basel. Die Institutionen vor Ort, wie das RadioX, das Haus der elektronischen Künste und die HGK selbst, schaffen eine interessante Ausgangslage mit viel Potenzial, um das Zentrum zu einem Hotspot elektronischer Kunst und Musik zu machen. Sarah Frey zeigt uns ihre Interpretation des Spieles von und mit Kulturen.
Brenzkirche (AIT 05 | 2017)

Brenzkirche (AIT 05 | 2017)

Zwischen der Weißenhof- und der Kochenhofsiedlung steht seit 1933 der Kirchenbau der Nordgemeinde am Killesberg. Dass sich dieser Sakralbau nicht nur geografisch, sondern auch architektonisch zwischen den Stühlen – den beiden Wohnsiedlungen – befindet, zeigt sich bis heute an dem Gebäude. Mit dieser zwiespältigen Situation ist die Gemeinde unzufrieden und wünscht sich die klare Haltung des ursprünglichen Zustandes zurück. Der rekonstruktive Gedanke wurde zum hinterfragten Ausgangspunkt des Entwurfs.
Adolf Loos (AIT 04 | 2017)

Adolf Loos (AIT 04 | 2017)

Können Innenarchitekturstudenten heute noch von Adolf Loos´ Werk lernen? Theresia Maria Hug ist in ihrer Masterthesis an der HfT Stuttgart der Frage nachgegangen, ob Loos – der Persönlichkeiten aus Musik, Kunst, Literatur und Politik zu seinem Bekanntenkreis zählte – nach wie vor eine relevante Position für die zeitgenössische Innenarchitektur darstellt. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Analyse seiner Interieurs in Pilsen, die 2015 im Rahmen des Titels „Europäische Kulturhauptstadt“ restauriert und öffentlich zugänglich gemacht wurden.
Airport Hotel (AIT 06 | 2019)

Airport Hotel (AIT 06 | 2019)

Fast schon eine Fallstudie: 13 Innenarchitektur-Studierende befassen sich in diesem Projekt alle mit demselben realen Hotelzimmergrundriss des Globana Airport Hotels am Flughafen Leipzig/Halle. In Bezug auf die existenten Bestandteile ergaben sich dabei zwei grundsätzliche Herangehensweisen: von einem signifikanten Möbel ein Raumkonzept abzuleiten oder über die Raumdetaillierung ein Möbel zu konstruieren. Pascal Fabian Rätzel zeigt seinen Weg von und mit seinem Konzept „Aloof“ zu einem „schweren Diener“.
Landlabor Wiehe (AIT 03 | 2019)

Landlabor Wiehe (AIT 03 | 2019)

In diesem studentischen Realprojekt galt es, innerhalb des sanierungsbedürftigen Schlosses Wiehe in Thüringens einen ästhetischen Schlafraum zu entwickeln, der in sich funktioniert, fließend Strom und Wasser führt sowie allen gängigen Vorschriften eines Hotelzimmers entspricht. Die Studenten hatten sechs Wochen Zeit, um eine abgeschlossene Werkplanung für die Umsetzung eines solchen Raumes zu erbringen. Nikolai Gemmecke berichtet über Erfahrungen, die er als Bachelorand mit seinen Kommilitonen in diesem Projekt sammeln konnte.
Tunnelflieger (AIT 11 | 2017)

Tunnelflieger (AIT 11 | 2017)

Das Projekt Tunnelflieger ist in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz und Studierenden des Studiengangs Kommunikation im Raum entstanden. 16 Studierende haben es sich zur Aufgabe gemacht, den unterirdischen Weg von der Kinderchirurgie zum OPSaal für die kleinen Patienten beruhigend und positiv zu gestalten. In einem 1:1-Modell wurde der Entwurf auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung realisiert. Nina Nöth beschreibt die Auseinandersetzung mit diesem Thema und die Suche nach angstfreien Lösungsansätzen.
Manifantatsisch (AIT 12 | 2017)

Manifantatsisch (AIT 12 | 2017)

Die Analyse eines neu errichteten Wohn- und Gewerbeviertels in Stuttgart brachte Lena Engelfried und Tara Hariri dazu, ein Manifest „Zur Rettung der Architektur“ aufzustellen. Darin widmen sich die Studentinnen den ethischen und ökonomischen Problemen, mit denen sie die zeitgenössische Architektur konfrontiert sehen. Sieben Tage lang wurde die Universität zur Bühne, um täglich einen Punkt aus dem Manifest darzustellen und Kommilitonen wie Professoren aufzurufen, ihr Verhalten zu ändern, um gemeinsam etwas zu bewegen.
Work To Go (AIT 01/02 | 2019)

Work To Go (AIT 01/02 | 2019)

Welche Forderungen stellt die junge Generation an das Arbeiten in der Zukunft? Diese Frage war der Ursprung der Idee, sich zusammen mit jungen Studierenden in einem realen Projekt mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Das Gesamtprojekt geht zurück auf die Initiative und Idee von Susanne Bandherm und Sabine Krumrey, brandherm + krumrey interior architecture, Joachim Müller Wedekind, Steelcase, und Kristina Bacht, AIT-Dialog. Susanne Brandherm und Sabine Krumrey geben ei nen Einblick von der Idee bis zur Umsetzung.
Can Lis – Die Texte (AIT 12 | 2018)

Can Lis - Die Texte (AIT 12 | 2018)

Um Bauherren, Kritiker und Jurys zu überzeugen, können Architekten nicht allein auf ihre Bilder und Zeichnungen vertrauen, son dern sie müssen dafür auch mit den Mitteln der Sprache arbeiten. Geübt wird das Schreiben über Architektur im Studium allerdings nur sehr selten. Das Institut für öffentliche Bauten der Universität Stuttgart hat deshalb den Sommerkurs „Über Architektur schreiben“ ins Leben gerufen. Eine Woche verbrachten die Teilnehmer, begleitet von unserem Redakteur Uwe Bresan, auf Mallorca. Wir stellen Auszüge aus ihren Texten vor.
Poetry of light (AIT 05 | 2018)

Poetry of light (AIT 05 | 2018)

Prototypen für zukünftige Lichtkonzeptionen und Leuchten zum Thema mobiles Licht haben Studierende der Schweizer Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel entworfen. Fachlich unterstützt wurden sie dabei von der Schweizer Lichtmanufaktur Ribag. Zur Mailänder Möbelmesse im April durften die angehenden Designer ihre Werke im Rahmen der Nachwuchs-Plattform Salone Satellite präsentieren. Darja Studer berichtet über den Weg von der Idee zum eigens angefertigten und funktionstüchtigen Prototyp.
Modular Working (AIT 04 | 2018)

Modular Working (AIT 04 | 2018)

In Kooperation mit der Handwerkskammer zu Köln haben Architekturstudenten der TH Köln und Tischlerlehrlinge ihre Idee vom Arbeitsplatz der Zukunft entwickelt und realisiert. Mithilfe von computergestützten Entwurfs- und Fertigungsmethoden ist dabei das modulare Raumkonzept „Randomize Box/Co-Working Space“ entstanden, in dem beide Disziplinen Raum zum Arbeiten finden. Timo Stürmer und Klara Maria Keller, Bachelorstudenten der TH Köln, berichten über den Prozess und dabei gewonnene Erfahrungen.
Messeauftritt (AIT 09 | 2018)

Messeauftritt (AIT 09 | 2018)

Zehn Studierende des Bachelorstudienganges Innenarchitektur der Hochschule Coburg entwickelten innerhalb des Projektes „Pop-up Luxury“ ein Messekonzept für den Projektpartner Vedder GmbH auf der Monaco Yacht Show 2017. Die Vedder GmbH ist spezialisiert auf den Innenausbau von Luxusyachten, Privatjets und Residenzen. Stephanie Kloß konnte mit ihrem parametrisch orientierten Entwurf überzeugen und berichtet hier über die Entwicklung und Umsetzung desselben auf 36 Quadratmetern Grundfläche.
Altes Logierhaus (AIT 11 | 2018)

Altes Logierhaus (AIT 11 | 2018)

Der demografische Wandel stellt ländliche Regionen vor große Herausforderungen. Klassische Familienstrukturen, in denen mehrere Generationen in räumlicher Nähe leben und arbeiten, zerbrechen zusehends. Mit seiner Arbeit „Neue Begegnungen im alten Logier haus“ ist Christian Rühlmann auf der Suche nach Formen des Mitein anders, die insbesondere Perspektiven für das Leben älterer Menschen bieten. Ein seit Jahren leer stehendes Gebäude – das Logierhaus in Alexisbad – liefert Ausgangspunkte eines neuen lebendigen Begegnungsortes.
Flooring Lab (AIT 10 | 2018)

Flooring Lab (AIT 10 | 2018)

Innovative Bodenbeläge haben angehende Innenarchitektinnen und Innenarchitekten der Hochschule Hannover im Rahmen des Projektes „Innovative Flooring“ entwickelt. Die Bionik beeinflusste dabei die Kreativitätsprozesse. Alle naturinspirierten Bodenbeläge wurden anschließend auf der Domotex 2018 auf einem Messe stand präsentiert, der in dem Projekt „The Biomimetic Flooring Lab“ ebenfalls selbst entwickelt wurde. Die Studentinnen Sarah Gerner und Johanna Luise Kolb geben uns einen Einblick in beide spannende Projektbereiche.