Mit dem Wohnhaus Casa Desordenada in Granada hat das spanische Architekturbüro Serrano+Baquero ein „Haus im Haus“ entworfen, bei dem bereits vorhandene Strukturen mit neu hinzugefügten Elementen kombiniert wurden.
Die neue Arbeitswelt, die Alexander Fehre in Schwäbisch Gmünd für den Automobilzulieferer Robert Bosch entwarf, basiert voll und ganz auf dem Credo der „agilen Arbeitsweise“: Ideen sollen nicht mehr nur von einzelnen Personen entwickelt werden, sondern in einem lebendigen Wissenskollektiv entstehen.
In Arzignano, in der Provinz Vicenza in Venetien, fand das italienische Architekturbüro AMAA Collaborative Architecture Office for Research and Development in einem ehemaligen Fabrikgebäude eine neue Heimat.
Das Raumprogramm des Neubaus für das Deutsche Stuckateurhandwerk von a+r Architekten beinhaltet Büro-, Schulungs- und Veranstaltungsräume, Übernachtungszimmer, einen Mensabereich sowie eine Hausmeisterwohnung.
Die Bauherrschaft, eine junge Familie aus dem Bayerischen Wald, wünschte sich ein günstiges Haus mit der Anmutung eines typischen lokalen „Stadels“ (Scheune) und einer Orientierung zum panoramaartigen Ausblick. Konsequenterweise hat der beauftragte Architekt Maximilan Hartinger das Haus aus lokalem Fichtenholz bauen lassen. Es steht auf einer Bodenplatte, die aus einer einzigen monolithischen Schicht Beton besteht und geglättet und angeschliffen wurde.
Der Fachklassentrakt für Biologie und Chemie wurde von Liebel/Architekten als Null-Energie-Gebäude konzipiert. Das integrale Klimakonzept minimiert den Technikeinsatz und nutzt die natürlichen Größen Licht, Thermik und Erdwärme maximal aus. Da Energiegewinnung und Verbrauch gleichzeitig stattfinden, wird über eine Fotovoltaikanlage Strom gewonnen.
Neue Unterrichtsformen fordern neue Raumstrukturen und Mitsprache. In der Primarschule St. Johann gestaltete ZMIK die drei Hauptkorridore zu vielfältigen Lern- und Aufenthaltsorten um. In einem Mitwirkungsprozess entwickelten Schüler*innen und Lehrende Ideen und Wünsche als Grundlage für das Projekt. Die Architekten haben diese Ansätze weiterentwickelt und in den historischen Bestand integriert. Entstanden ist ein Pionier für neues Lernen.
Von den Architekten als komplexes Raumgefüge angelegt ist der Schulcampus Neustift geprägt von zwei markanten Kopfbauten: einem langen, schmalen, zweigeschossigen Bau direkt an Hauptstraße und einem fünfgeschossigen Kubus. Zusammengehalten werden diese durch einen niedrigen Bauteppich, der kaskadenförmig dem Hang folgt und teils von innen, teils von außen über Rampen und Treppen zugänglich ist.