Blog AIT-ArchitekturSalon

Nachbericht Baulückenspaziergang Paulaner-Areal

Mit: steidle architekten, Rapp+Rapp, realgrün Landschaftsarchitekten, Fink + Jocher Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern, BKLS Architekten + Stadtplaner, Henning Larsen Architects, Teamwerk-Architekten, su und z Architekten, Holger Meyer Architekten

Der AIT-ArchitekturSalon lud am 18. Juli 2022 zum fünften Baulückenspaziergang in München ein. Bei strahlendem Sonnenschein und über 30 Grad trafen sich die Gäste am Auermühlbach neben der Paulaner Hauptverwaltung in der Ohlmüllerstraße. Am alten Eiswerk entstehen ein Eventbereich und eine Micro-Brauerei, daneben eine Kita. Stefan Resch von steidle architekten gibt tiefe Einblicke in die Historie und wie sie als Architekturbüro mit der Bausubstanz umgehen. Er führt die Gruppe den Nockherberg hinauf, während er über die Umgebung und die Projekte berichtet.

Hinter dem Paulanergarten liegt das große Teilgebiet an der Regerstaße. Bayerische Hausbau schafft hier vor allem neuen Wohnraum mit drei der vier Blöcke, die sich rings um eine Parkzone anordnen. Übergreifen hat Rapp+Rapp aus Amsterdam mit einem besonderen Konzept den Städtebau gewonnen. Birgitt Rapp erläutert dies anschaulich an den Bauwerken, die sich zur Zeit des Spazierganges in Stadien zwischen Rohbau und schon in Nutzung befanden. Die einzelnen Volumen sind stark gegliedert. Für diese haben neben Rapp+Rapp je zwei weitere Architekturbüros mehrere einzelne Häuser entworfen. Nie sind Nachbarhäuser vom gleichen Entwurfsschaffenden, die Höhen, Fassaden, Fenster und Details variieren und die Erdgeschossdecken springen. So wirkt der Neubau wie ein gewachsenes Stadtviertel und wird doch vereint von hellen Farben und natürlichen Materialen. Auf den Dächern gibt es gemeinschaftliche Dachterrassen und viele Verbindungen unter den einzelnen Gebäuden. Im Inneren der Formationen gibt es private Höfe und dazwischen ist die Landschaftsarchitektur von realgrün das verbindende Element. Klaus-D. Neumann von realgrün Landschaftsarchitekten erklärt dazu das Konzept für die Außenraumgestaltung.

Im Block 3 haben Fink + Jocher einige Gebäude geplant. Sebastian Linder ging hier näher auf die Planungen ein. BKLS Architekten + Stadtplaner sendeten Mathis Künstner, um ihre Projekte in diesem Abschnitt vorzustellen.
Projektleiterin Isabel Mayer sprach über die Häuser von Henning Larsen Architects im Block 2. An dessen Kopf an der Regerstraße steht das „Sternenhaus“ der Nicolaidis YoungWings Stiftung. Teamwerk Architekten ist mit dieser besonderen Aufgabe betreut, eine Anlaufstelle zu erschaffen, die jungen Trauernden einen adäquaten und geschützten Raum bietet. Innenliegende, geschossübergreifende Gärten sind hier das zentrale Element. Auf dem Dach thront ein „Sternengarten“ – drei filigrane Stahlbäume spannen dort oben einen Wintergarten auf und laden ein zum Wandeln, Träumen und Loslassen.

Über die Pöppelstraße wurde der Rundgang fortgesetzt. Becken Development entwickelt an der Hochstraße den Block 1, wo su und z Architekten und Holger Meyer Architekten eher für das gehobene Klientel entwerfen. Florian Zielinski von su und z Architekten ging näher auf ein kleineres Projekt ein, das sich in Anlehnung an die angrenzenden historischen Herbergshäuser in zwei Stadthäuser gliedert, die vertikal erschlossen werden. Detlev Reichelt von Holger Meyer Architekten redete zum Abschluss über Ihren Anteil an Block 1.

Gegen 18:00 Uhr kam man wieder am Paulanergarten an, wo schon ein Fassbier und eine zünftige Brotzeit auf die Gäste warteten. Zeit für neue Kontakte, neue Einblicke und neue Perspektiven. Bei guten Gesprächen im Schatten der Kastanien klang der Abend mit den Referent*innen, SalonPartnern und Gästen aus.

Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Programm und zu den Referent*innen.


Programm

 

15:30 Uhr | Treffpunkt: Hochplateau zwischen Auer Mühlbach und Paulaner Hauptverwaltung
16:00 Uhr | Begrüßung AIT-ArchitekturSalon
16:10 Uhr | Beitrag Steidle Eiswerk Ohlmüllerstraße
16:20 Uhr | Spaziergang hoch auf den Nockherberg
16:30 Uhr | Beitrag Rapp+Rapp Städtebau
16:45 Uhr | Beitrag realgrün Landschaftsplanung
16:55 Uhr | Fink & Jocher am Block 3
17:05 Uhr | BKLS am Block 3
17:15 Uhr | Spaziergang zu Block 2
17:20 Uhr | Henning Larsen am Block 2
17:30 Uhr | Teamwerk am Block 2
17:40 Uhr | Spaziergang zu Block 1
17:45 Uhr | Su und Z am Block 1
17:55 Uhr | Holger Meyer Architekten am Block 1
18:05 Uhr | Spaziergang zum Paulanergarten
18:10 Uhr | Get-together mit Snacks, Radler und Bier


Referent*innen

 

Rapp+Rapp
Die Architektur von Rapp+Rapp lässt sich keinem Stil eindeutig zuordnen. Es gibt jedoch wiederkehrende Merkmale, die die Projekte auszeichnen: eine Vorliebe für solide, bodenständige Gebäude, die Verwendung charakteristischer, robuster Materialien sowie der Verzicht auf modische Elemente, die einen Entwurf schnell altmodisch erscheinen lassen. Die Entwürfe folgen der Auffassung eines architektonisch definierten Städtebaus: das Formen des urbanen Raumes durch die Modellierung der Objekte, die ihn begrenzen.

Ihre Entwurfsarbeit zielt darauf ab, den Kern einer Aufgabe zu bestimmen und den Anforderungen der Nutzung sowie der städtebaulichen Zusammenhänge ein eindeutiges architektonisches Konzept zuzuordnen. Dem Betrachter muss sich das Gebäude oder der Stadtraum verständlich machen, sie müssen als Rahmen für alltägliche Handlungen wie für außergewöhnliche Momente dienen können. Die Suche nach dem Kern der Aufgabe findet ihre Entsprechung in architektonischen Konzepten, in denen die wesentliche Bedeutung – nicht nur in der baulichen Struktur, sondern auch im Detail – in der Ordnung und Anordnung der Elemente und Materialien sichtbar und fühlbar wird.

Rapp+Rapp hat sich in den vergangenen Jahren mit aufsehenerregenden Projekten im In- und Ausland einen Namen gemacht. Dabei führen der deutsche Ursprung des Büros und der internationale Kontext in dem sie operieren, immer wieder zu überraschenden Lösungen. Das Engagement von Christian Rapp als Professor des Lehrstuhls für Rationale Architektur an der Technischen Universität Eindhoven führt zu einem komplementären Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxis. Das Profil dieses Lehrstuhls entspricht im Wesentlichen den Schwerpunkten, auf die sich die Arbeit von Rapp+Rapp seit Jahren konzentriert: der Entwurf und der Bau großstädtischer Ensembles innerhalb sich rasch wandelnder sozialökonomischer Rahmenbedingungen.
www.rappenrapp.com

Birgit Rapp
Birgit Rapp studierte Architektur an der Gerrit Rietveld Academie und an der Academie van Bouwkunst in Amsterdam. Seit 1997 arbeitet sie zusammen mit Christian Rapp, mit dem sie 1999 ein gemeinsames Büro gründete. Birgit arbeitet verantwortlich an Projekten in den Niederlanden, Belgien und Deutschland, so unter anderem an der Folgenutzung der ehemaligen Paulaner Brauerei als neues innerstädtisches Wohnquartier. Nebst ihrer Teilhabe an Projekten ist sie verantwortlich für die tägliche Büroleitung. Seit 2019 ist Birgit Rapp Mitglied der Stadtgestaltungskommission in München. Im Mai 2022 trat Sie dem Baukollegium Berlin bei.

realgrün Landschaftsarchitekten
In ihrer Arbeit als Landschaftsarchitekten steht die Planung und Gestaltung der Umwelt im Zentrum. Den Schwerpunkt bilden dabei Interventionen im urbanen, meist öffentlichen Raum. Interventionen, die im Massstab von grossräumlichen Planungen bis zum Entwurf von Einzelobjekten reichen. Neben der Erfüllung funktionaler Anforderungen ist ihnen hierbei die Entwicklung einer prägnanten Gestaltung wichtig. Prägnanz kann sich nur auf Basis eines durchdachten Konzepts entwickeln, Reduktion und Zurückhaltung sind unserer Überzeugung nach im öffentlichen, urbanen Raum in der Regel die zielführenden Umsetzungen, robuste Strukturen, vielfältig nutzbar – „das Einfache, das so schwer zu machen ist“.
www.realgruenlandschaftsarchitekten.de

Klaus-D. Neumann
Von 1976 bis 1983 absolviert Klaus-d. Neumann ein Studium der Landespflege mit dem Schwerpunkt Landschaftsarchitektur an der TU München. 1985 erfolgt die Gründung des Büro realgrün – ein Büro für Freiraumplanung und Landschaftsarchitektur. 1992-2000 hat er die Professur für Freiraumgestaltung und Gartenarchitektur an der HSR – Hochschule Rapperswil in der Schweiz inne. Seit 1999 besteht die Partnerschaft mit Wolf D. Auch und es kommt zur Gründung realgrün Landschaftsarchitekten. Seit 2016 ist er Geschäftsführender Gesellschafter von realgrün Landschaftsarchitekten – Gesellschaft von Landschaftsarchitekten und Stadtplanern mbH.

Fink + Jocher Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern
Fink+Jocher wurde 1991 von Dietrich Fink und Thomas Jocher in München gegründet und realisiert Projekte in unterschiedlichsten Größenordnungen. Heute wird das Unternehmen mit etwa 30 internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von 2 Geschäftsführern geleitet.
Fink+Jocher legen Wert auf einen hohen interdisziplinären Standard. Ihr Werk schöpft aus dem intensiven und vorbehaltlosen Dialog mit dem Bauherrn, folgt keinem formalen Kanon und erneuert sich kontinuierlich aus dem Spezifikum der jeweiligen Aufgabe. Das Interesse von Fink+Jocher gilt in erster Linie der Reichhaltigkeit und der Komplexität der Phänomene dieser Welt, allem voran dem Öffentlichen Raum. Arbeitsschwerpunkte des Büros sind Städtebauliche Planungen, sowie private und öffentliche Bauten verschiedener Nutzung. Allen gemein ist der strategische Ansatz, eines kontextbezogenen Entwurfsdialoges vom Konzept zum Detail. Dabei arbeiten alle Entwurfsteams vom Projektstart an unmittelbar mit Spezialisten benachbarter Disziplinen und Persönlichkeiten erweiterter Expertise zusammen. Zu den bekanntesten Projekten zählen das Studentenwohnheim am Forschungscampus der TU München in Garching, die Grundschule in München-Riem, der Umbau der ehemaligen Landesbodenkreditanstalt in das Neue Erzbischöfliche Ordinariat München, das Waterfront Wohnen in Hamburg, Wohnbauten im EXPO-Quartier Hannover und das Simultaneous Engineering Building für die Audi AG in Ingolstadt.
Die Architektur von Fink+Jocher wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Benedictus Award Washington, dem Deutschen Architekturpreis, dem Hugo-Häring-Preis, dem Thomas-Wechs-Preis, dem Deutschen Holzbaupreis, dem Deutschen Stahlbaupreis, dem Deutschen Fassadenpreis, dem Architekturpreis Ziegel, dem Architekturpreis Beton und dem Nationalen Preis für Integrierte Stadtentwicklung.
www.fink-jocher.de

Sebastian Linder
Geboren in Günzburg, Architekturstudium an der Bauhaus-Universität Weimar mit Studienaufenthalten an der Estonian Academy of Arts, Tallinn und der Technischen Universität Wien. Seit 2018 bei Fink+Jocher Architekten in München.

BKLS Architekten + Stadtplaner
Das Büro besteht seit 1996 und wird von den beiden Partnern Mathis Künstner und Stefan Seifert geführt. Mit einem Team aus Architekten und Innenarchitekten planen wir gestalterisch anspruchsvolle Großprojekte vorwiegend im Bereich Wohnungs- und Verwaltungsbau.
www.bkls-architekten.de

Mathis Künstner
Florian Kustusch

Henning Larsen Architects
Henning Larsen is an international studio for architecture, landscape, and urbanism. At the heart of their design philosophy is the play of light and nature. They bring joy to those who occupy their spaces by shaping the conditions for human interaction. They work at the nexus of creativity and experimentation, looking always to the lasting impact on communities and their environments.
www.henninglarsen.com

Isabel Mayer
Isabel Mayer ist eine erfahrene Architektin und Projektleiterin mit fundierten Kenntnissen in allen Leistungsphasen und besonderem Fokus auf der Ausführungsplanung. Ihre Stärke liegt darin, die gestalterischen und technischen Anforderungen in intelligente Lösungen umzusetzen und zu detaillieren. Dabei legt sie besonderen Wert darauf, den Entwurfsgedanken zu bewahren und umzusetzen. Sie arbeitet seit 2014 bei Henning Larsen Architects in München.

Teamwerk-Architekten
Das nun seit über 21 Jahren bestehende Büro Teamwerk-Architekten hat sein kurzem eine Zweigstelle in Berlin eröffnet. Die Projekte von TWA starten meistens schon in der Phase der Projektentwicklung in enger Zusammenarbeit mit Entwicklern, Investoren und der Stadt. Der Schwerpunkt liegt dabei neben dem Holzbau in der Revitalisierung, Umnutzung und der Entwicklung langfristig nachhaltiger mehrfach und gemischt genutzter Projekte. Im Juli diesen Jahres hat TWA eine Zweigstelle in Berlin eröffnet.
www.teamwerk-architekten.de

Jan Foerster
Jan Foerster, in München geboren , studierte an der Technischen Universität München und an der Architectural Association in London. Schon während des Diploms, das er 2000 absolvierte, gründete er das eigene Büro teamwerk-architekten. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und ist bis jetzt ständiges Kommissionsmitglied des Max-Weber-Programms der Studienstiftung. Von 2003 bis 2005 war er am Lehrstuhl für Grundlagen der Planung der Universität Stuttgart bei Prof. Schönwandt wissenschaftlicher und lehrender Assistent.

su und z Architekten
Seit 2011 schaffen su und z Architekten BDA im Team gebauten Raum – vom Wohnungsbau zur Bildungseinrichtung, vom Bauen im Bestand zu städtebaulichen Planungen. Die Gebäude präsentieren sich sensibel und selbstbewusst, einfach und anspruchsvoll, unaufgeregt und leidenschaftlich zugleich. Die Architekten entwickeln Lösungen aus dem Ort heraus. So bilden Architektur und das Vorgefundene, die gebaute und natürliche Umwelt, eine Einheit.
www.suundz.de

Florian Zielinski
Florian Zielinski gründete 2011 gemeinsam mit Stefan Speier und Reinhard Unger das Planungsbüro su und z Architekten BDA mit Sitz in München.

Holger Meyer Architekten
Die Büros in Frankfurt und München arbeiten derzeit insgesamt 100 Architektinnen und Architekten in eingespielten Projektteams an Neubauten, Revitalisierungen, Umnutzungen und Interiors. Erfahren im Umgang mit Raum, Konstruktion und Material, erarbeiten sie die in allen Aspekten beste Lösung für das Projekt. Die bearbeiteten Aufgaben erstrecken sich dabei von städtebaulichen Entwürfen über Büroneu- und Umbau, Bauten für den Einzelhandel, Wohnen und Hotels bis hin zu öffentlichen Bauten wie Schulen, Krankenhäuser und Kulturbauten. Ein weiterer Bürostandort in Bukarest/Rumänien unterstützt unsere Niederlassungen in der durchgängig BIM-basierten Planung.
www.hma.archi/de

Detlev Reichelt

steidle architekten
Das Büro für Architektur und Städtebau wurde 1969 von Otto Steidle in München gegründet. Das erste herausragende und weltweit bekannte Bauwerk ist die Wohnanlage in der Genter Straße in München, die bis heute Sitz des Büros ist. Die Bauten von steidle architekten sind geprägt von der rationalen Planung, die nicht determinierend alle Lebensräume besetzt, sondern bewusst Freiräume offenhält, so dass trotz technischer Perfektion Platz für Individualität bleibt. Diesem Ansatz entspricht auch die architektonische Grundhaltung – einer Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten im Zusammenhang mit dem städtischen Kontext. Die Planungsschwerpunkte liegen bei Wohn- und Bürogebäuden, im Hochschul- und Institutsbau sowie bei städtebaulichen Rahmenplanungen. International bekannte Bauten sind das Verlagsgebäude Gruner und Jahr in Hamburg, die Universität Ulm, die Wohn- und Geschäftsbauten auf der Theresienhöhe in München und das Olympische Dorf in Turin. Seit 2010 ist steidle architekten mit dem Areal „Rund um den Ostbahnhof“, dem „Werksviertel“ beauftragt. Hier entstehen exemplarische Bauten: die Medienbrücke, die als horizontales Hochhaus ein typologisch neues Gebäude – nicht nur für München – bedeutet und das Werk 3 und das Werk 4, die durch die Kombination von Bestand und Neubau und die Durchmischung unterschiedlichster und meist kleinteiliger Nutzungen einen großstädtischen Maßstab setzen.
www.steidle-architekten.de

Stefan Resch
1979  wird Stefan Resch in Görlitz geboren. 2000 bis 2001 absolviert er ein Praktikum bei Steidle + Partner in München. 2001 macht er ein Gastsemester an Akademie der Bildenden Künste in München für Architektur und Städtebau bei Prof. Otto Steidle. 2003 folgt ein Gastsemester an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Adolf Krischanitz. 2004 erhält er sein Diplom an der HTW Dresden und eine Auszeichnung für die beste Diplomarbeit der Fakultät. Seit 2004 ist er fest angestellt bei steidle architekten in München und seit 2008 Mitglied bei der Bayerischen Architektenkammer.

 

Wir bedanken uns bei den Partnern aus dem Objektbereich

Gefördert von der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

 

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