Blog Architektur-Barometer 30mal10

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Stefan Behnisch (Behnisch Architekten)

Corona zeigt uns, wo Architektur und Stadt gut oder auch schlecht funktioniert. Was vielerorts nicht besonders gut funktioniert ist die Wohnsituation vieler Menschen. Das Konzept der Wohnung, wie wir sie heute kennen, stammt aus dem Funktionalismus und der ist vor hundert Jahren entstanden und entspricht nicht den Bedürfnissen der heutigen Nutzer. Müssen wir den Wohnungsbau nicht längst revolutionieren?

Wir hätten den Wohnungsbau schon längst neu denken müssen, hier haben wir das große Problem, einen Angebots- und keinen Nachfragemarkt zu haben. Das heißt, die Wohnungssuchenden müssen nehmen, was auf den Markt kommt. Die Baubranche ist per se sehr innovationsfeindlich, es wird das umgesetzt, was man schon hundertmal vorher gemacht hat.

Andererseits sind die Menschen auch geprägt durch ihre Erfahrungen. Das heißt, sie denken gar nicht darüber nach, was ideal sein könnte, sondern sie messen immer alles an ihren Erfahrungen und wollen keine großen Veränderungen. Das erklärt sich vielleicht durch unsere marginale architektonische Erziehung und Bildung. Wir haben in der Schule Kunstgeschichte, aber in der Regel kein Fach „Architektur“. Das Bewusstsein, dass Architektur unser Leben prägt und verändert, ist gar nicht vorhanden.

Schulen und Kindergärten sind der erste Lebensraum außerhalb der elterlichen Wohnung, wo Kinder mit Architektur zusammenkommen, wo Architektur ihr Leben direkt beeinflusst. Und wir geben uns so herzlich wenig Mühe bei den Schulen. Wir planen inzwischen wieder nach einem Baukastensystem, mit dem wir ein Gebäude, das Generationen von Menschen nachhaltig beeinflusst, „möglichst billig und schnell gebaut“ konzipieren. Was in einem drei- bis fünfjährigen Prozess entsteht, prägt Generationen von Schülerinnen und Schülern und das nicht zum Besseren.

Eigentlich müssten wir einen analogen Funktionalismus nach Rudolf Steiner praktizieren, der sinngemäß erläuterte, die Funktion einer Schule sei nicht unbedingt die Abwicklung des Unterrichts, sondern die Erziehung des Kindes, sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden und ein guter Teil unserer Gesellschaft zu sein. Das ist auch die Aufgabe eines Schulgebäudes, und nicht, die Kinder möglichst schnell auf den Schulhof zu leiten und die WC-Anlagen an der richtigen Stelle zu platzieren.

Die Krise bietet also auch eine Chance, Architektur in vielen Bereichen neu zu betrachten. Die Mietpreisbremse in Berlin war ja eigentlich eine gute Idee. Aber sie so rigide und tief festzuschreiben, hat natürlich die katastrophale Folge, dass einigen Leuten die Finanzierungen ihrer Häuser platzen werden. Aber vielleicht hat es den Effekt, dass wir tatsächlich einmal wieder intensiver über einen sinnvollen, kostengünstigen, erschwinglichen und nachhaltigen Wohnungsbau nachdenken, der auch auf die neuen Lebenssituationen eingeht: mehr lernen und arbeiten von zuhause. Und der Trend wird zu größeren Wohnungen und kleineren Büros gehen, da bin ich mir absolut sicher.

 

Haben Sie sich schon mit flexiblen Wohnungsgrundrissen beschäftigt?

In Ingolstadt-Hollerstauden haben wir für das St. Gundekar-Werk einen sozialen Wohnungsbau realisiert, der sehr gut in die heutige Zeit passt. Wir haben sogenannte Swing-Zimmer eingeplant, die im Bedarfsfall der einen oder anderen Wohnung zugeschlagen werden können und somit die Veränderungen der Familien berücksichtigen. Eine Familie bekommt ein Kind, bei der anderen zieht ein Jugendlicher aus und nun besteht die Möglichkeit, die Zimmer hin und her zu swingen. Ein guter Ansatz, finde ich.

Beim Wohnungsbau in Eichstätt haben wir in Abstimmung mit dem Auftraggeber einen Skelettbau mit Holztrennwänden und Holzfassaden geplant, also einen leichten Ausbau, damit die Grundrisse veränderbar sind und sich den Lebensumständen anpassen können. Das war auch eine sinnvolle Sache.

Wie vorab schon erwähnt, wird Corona letztlich keine neuen Trends setzen, sondern die vorher schon existierenden beschleunigen. Was wir aber zukünftig in die Wohnungen integrieren müssen, sind Arbeits- und Aufenthaltszimmer. Denn wenn zukünftig mehr im Home-Office gearbeitet wird, reicht der Küchentisch nicht mehr aus. Von der Krise sind insbesondere der soziale, erschwingliche und geförderte Wohnungsbau betroffen. Und für diesen Typus sind dringend neue Konzepte zu entwickeln.

Ein Beispiel: Die Normen für sozialen Wohnungsbau sehen Zimmergrößen vor, die nicht einmal für ein über 1,80 Meter großes Bett für ein Kind ausreichen. Das ist nicht mehr zu akzeptieren!

 

Alles spricht von Smartcity, eine Idee, die zunächst einmal gut klingt. Aber sie scheint mit großen Datenströmen hochproblematisch zu sein. Die Frage nach Freiheitsrechten brechen auf, die Frage, wem die Daten gehören, die an jeder Ecke gesammelt werden? Wie beurteilen Sie die Situation?

Das ist eine interessante Frage. Welche Daten brauchen wir, um eine intelligente Stadt zu steuern? Und wem gehören die Daten? Da ist interessanterweise gerade in Toronto ein großes Projekt von Google gescheitert. Die Firma beabsichtigte, ein ganzes Stadtquartier als Smartcity-Modellprojekt zu planen. Gescheitert ist es, weil Google eigentlich nur Interesse an den Daten hatte, die Stadt jedoch nicht bereit war, sie ihnen exklusiv zu überlassen. Die an dem Projekt beteiligten guten Stadtplaner sind nach und nach unter anderem wegen der Persönlichkeitsrechte ausgestiegen.

Ich denke, wir sollten anonymisierte Daten „open source“ für jeden verfügbar ins Netz stellen, damit jeder dann daraus machen kann, was er/sie für nutzbringend erachtet. Für Studierende an Universitäten, für Soziologen und Städteplaner, für Infrastruktur- und Verkehrsplaner wären das hochinteressante Informationen. Gesellschaftlich gesammelte Daten müssen „public domain“ sein, sie dürfen nicht privatisiert werden. Dann dienen sie der Gemeinschaft.

 

Lesen Sie das vollständige Interview mit Stefan Behnisch auf der Seite des Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks.

 

Über Stefan Behnisch

geboren 1957 in Stuttgart, studierte Philosophie, Volkswirtschaft und Architektur. 1989 gründete er sein eigenes Büro in Stuttgart, das seit 2005 als Behnisch Architekten firmiert. Weitere Büros entstanden in Los Angeles (1999), Boston (2006) und München (2008). Wegweisende Projekte im Bereich des nachhaltigen Bauens wurden in Europa und den USA realisiert. Stefan Behnisch lehrte unter anderem in Portsmouth, Nancy, und Austin TX/USA und war Gastprofessor an der Yale School of Architecture in New Haven, an der University of Pennsylvania in Philadelphia, an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne, an der University of New Mexico in Albuquerque, an der TU Delft in den Niederlanden sowie an der TU München. 2004 wurde er in den USA mit dem „Environmental Champion Award“ ausgezeichnet, 2007 mit dem „Global Award for Sustainable Architecture“, 2009 mit einem „Good Design, Category People“ Award und 2013 mit dem „Energy Performance + Architecture Award“. (www.behnisch.com)

Alle Blog-Einträge von Grohe

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Petra Wörner (wörner traxler richter planungsgesellschaft)

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Dezember 2020
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Gegründet wurde wörner traxler richter im Jahr 1971 in Frankfurt am Main unter dem Namen WÖRNER+PARTNER, es folgten die Büros in Hamburg 1981, Dresden 1991, München 2011 und Basel 2020 – heute arbeiten sie zusammen mit über 160 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an Standorten in Frankfurt, Dresden, München und Basel. Seit Jahrzehnten sind wörner traxler richter erfolgreich und richtungsweisend im Bereich des Gesundheits- und Forschungsbaus tätig. Die Planung und Realisierung von Schulbauten, Wohn- und Hotelprojekten, Museums- und Kulturbauten und die Entwicklung von städtebaulichen Konzepten und Masterplänen ergänzen das Aufgabenspektrum. In unserem Interview spricht Petra Wörner unter anderem über das Krankenhaus der Zukunft, welche Auswirklungen die Krise auf unser Gesundheitssystem hat und welche Chance die Pandemie für die Architektur bedeutet.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Axel Koschany (Koschany + Zimmer Architekten KZA)

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November 2020
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Bürogründer Günter Koschany begann bereits 1959 seine Karriere als Architekt und legte damit den Grundstein des Architektenkontors Günter Koschany Architekten GKA. Seit 1998 führen die Partner Axel Koschany und Wolfgang Zimmer das Büro Koschany + Zimmer Architekten KZA in zweiter Generation und sind sowohl als Architekten als auch Projektentwickler tätig. Seit 2004 wächst das Büro erfolgreich am Rüttenscheider Standort im Essener Süden. Gemeinsam mit ihren Bauherren entwickeln sie individuelle Lösungen für Wohnen, Verwaltung, Logistik, Bildung und Handel – vor der eigenen Haustür wie auch international. In unserem Interview spricht Axel Koschany unter anderem über die aktuellen Entwicklungen in der Baukultur, über die Krise als Beschleuniger längst vorhandener Trends und die Revolution des Wohnungsbaus.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Caspar Schmitz-Morkramer (caspar.)

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November 2020
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Das Büro caspar. arbeitet international und entwickelt Lösungen für Neubauten, Umnutzungsideen für Bestandsgebäude und innenarchitektonische Konzepte. Die Projekte reichen von städtebaulichen Planungen, Wohngebäuden und Büros über Einzelhandel, Hotels und Tagungshäuser bis hin zu Schulen und Kulturbauten. Die Architektur ist vom Leitgedanken „Maßstab Mensch“ geprägt. Sie reagiert auf digitale Transformation. Und begreift Stadtquartiersplanung, Stadtreparatur und Innenarchitektur als Chance, um individuellen Raum für die optimale Entfaltung des Menschen zu schaffen. In unserem Interview spricht Caspar Schmitz-Morkramer unter anderem über Bürobauten und was diese in Zukunft leisten müssen sowie über aktuelle städtebauliche Projekte des Büros und die Stadt der Zukunft.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Linus Hofrichter (sander.hofrichter architekten)

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November 2020
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Mehr als 85 Jahre Bürogeschichte, über 220 Mitarbeiter und mehrere Standorte in Deutschland und der Schweiz: a|sh gehören zu den großen und traditionsreichen Architekturbüros in Deutschland. Mit ihrer Erfahrung verfügen sie über das Wissen, um vielfältigste Projekte aus den Bereichen Krankenhaus- und Gesundheitsbauten, Bauten für Senioren und Menschen mit Einschränkungen, Bildungsbauten sowie Wohn- und Bürogebäude zu verwirklichen. Als Spezialisten für Bauten der sozialen Infrastruktur zeigen sie mit jedem neuen Projekt, dass sich Wirtschaftlichkeit und innovative, ästhetische Architektur nicht ausschließen. Jedes Projekt braucht spezielle Kenntnisse und Kompetenzen – daher wird für jedes Vorhaben ein passendes, individuelles Team zusammengestellt. In unserem Interview spricht Linus Hofrichter unter anderem über aktuelle Krankenhausprojekte, das deutsche Gesundheitssystem und dessen Neueinschätzung sowie über innovative und zukunftsweisende Projekte im Bereich des Gesundheitswesens.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Olaf Kitzig (Kitzig Interior Design)

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Oktober 2020
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Zu den Kitzig Design Studios gehören Kitzig Interior Design, Kitzig Identities und Kitzig Details – sie stehen für außergewöhnliche Designlösungen. Kitzig Design Studios bündelt die kaufmännische, strategische und strukturelle Kompetenz und gibt den operativen Kreativ-Studios den organisatorischen Rahmen und somit die Freiheit, sich ausschließlich auf die jeweilige Gestaltungsaufgabe konzentrieren zu können. Die Kernkompetenzen von Olaf Kitzig und seinen Mitarbeitern liegen in den Bereichen Hotellerie/Gastronomie sowie in der Erstellung von maßgeschneiderten Konzepten für das Office- und Retaildesign und Corporate Architecture. In unserem Interview spricht Olaf Kitzig unter anderem über die aktuelle Krise und deren Auswirklungen auf die Hotelbranche, über Architektur für den Menschen sowie über die Zukunft und Chance in Bereich der Hotellerie.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Christoph Röhr (RMA Management)

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Oktober 2020
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Die RMA Management ist ein unabhängiger Projektentwickler für gewerblich genutzte Immobilien mit jahrelanger Erfahrung. Spezialisten arbeiten projektbezogen und sorgen mit ihrem interdisziplinäres Know-How für eine perfekt Lösung verschiedener individuellen Aufgaben. Ihre Referenzen umfassen zahlreiche Hotels und Geschäftshäuser. In unserem Interview spricht Christoph Röhr unter anderem über die Entwicklung und die Rolle von Projektentwicklern seit der Krise, die Zukunft unterschiedlicher Bautypologien sowie über die Nachfrage und das Angebot auf dem aktuellen Immobilienmarkt.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Johannes Ernst (Steidle Architekten)

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Oktober 2020
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Das Architekturbüro Steidle und Partner wurde 1969 von Otto Steidle (1943 – 2004) gegründet. Seit 2005 führen die ehemaligen leitenden Mitarbeiter Johann Spengler, Hans Kohl (1952 – 2007), Johannes Ernst und Martin Klein die Steidle Architekten Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH. Die Planungsschwerpunkte liegen bei Wohn- und Bürogebäuden, im Hochschul- und Institutsbau sowie bei städtebaulichen Rahmenplanungen. In unserem Interview spricht Johannes Ernst unter anderem über die Wohnungsnot in Deutschland, den Zukunft des Wohnungsbaus sowie darüber, was ein zeitgemäßer und zukunftsweisender Wohnungsgrundriss leisten muss.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Moritz Auer (Auer Weber)

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Oktober 2020
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Die Architektur von Auer Weber bezieht ihre jeweilige Ausprägung aus der intensiven Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe selbst sowie den Bedingungen und Chancen des Ortes, an dem sie entsteht. Der Entwurfsprozess umfasst die Findung adäquater Gestaltungsmittel und die Einbeziehung aller an der Konzeption und Realisierung Beteiligten. Das Resultat sind architektonische Konzeptionen, die vom skulptural gefassten Volumen bis zu strukturellen offenen Landschaften reichen. Gemeinsamer Nenner des so Entstandenen ist die Offenheit und Eingängigkeit für Sinne und Verstand. Die Nachvollziehbarkeit des Entwurfes gibt Orientierung und ermöglicht unterschiedliche Wege der Aneignung und Interpretationen durch Nutzer und Betrachter. In unserem Interview spricht Moritz Auer unter anderem über aktuelle Bauvorhaben des Büros, wie den Münchner Hauptbahnhof und das Stadtmuseum, die Zukunft von Museen und des Kulturlebens sowie über die Veränderungen und die Chancen, die die Krise mit sich bringt.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Peter Schäfer (Gensler Architekten)

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Oktober 2020
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Gensler ist ein globales Architektur- und Designbüro mit 50 Standorten in Asien, Europa, Australien, dem Nahen Osten und Amerika. Das 1965 gegründete Unternehmen betreut mehr als 3.500 aktive Kunden in nahezu allen Branchen. Das Team aus Architekten und Designern ist bestrebt die Orte, an denen Menschen leben und arbeiten inspirierender, nachhaltiger und bedeutungsvoller zu gestalten. In unserem Interview spricht Peter Schäfer unter anderem über die Veränderungen der Büro- und Arbeitswelten, das Büro der Zukunft und welche Rolle das Home Office auch in Zukunft einnehmen wird.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Barbara Schaeffer und Prof. Juan Pablo Molestina (Molestina Architekten)

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September 2020
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Das Tätigkeitfeld von Molestina Architekten bietet ein breites Spektrum von Kultur- und Gesundheitsbauten bis hin zu Gebäuden im Bereich Office und Wohnen bis hin zu städtebaulichen Rahmenplanungen. In unserem Interview sprechen Barbara Schaeffer und Prof. Juan Pablo Molestina unter anderem darüber, wie es möglich gemacht werden kann, die Vorteile des Lebens auf dem Land in die Stadt zu transportieren, über die aktuelle Wohnungssituation und den derzeitigen Wohnungsmarkt sowie über die Chancen, die die Krise mit sich bringt.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Markus Hammes (hammeskrause architekten)

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September 2020
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hammeskrause architekten entwerfen Gebäude unterschiedlicher Bautypologien. Diese reichen von Bauwerken im Bereich der Wissenschaft, Forschung und Industrie über öffentliche Bauten bis hin zu Gebäude für Pflege und Gesundheit. Dabei reicht ihr Tätigkeitsfeld von der Architektur und Innenarchitektur bis hin zur Landschaftsplanung und Generalplanerleistungen. Dabei prägen ein wertschätzendes Miteinander und der offene Dialog im Team die Zusammenarbeit von hammeskrause architekten. In unserem Interview spricht Markus Hammes unter anderem über die Bautypologie Forschung, seine besondere Expertise im Bereich der Forschung und Wissenschaft, aktuelle städtische Entwicklungen sowie welche Chancen sich durch die Krise eröffnet haben.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Jurek M. Slapa (SOP Architekten)

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September 2020
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slapa oberholz pszczulny | sop architekten entwickelt Bauwerke in den Bereichen Büro-, Gewerbe-, Hotel-, Industrie- und Wohnungsbau sowie Flughäfen, Sportstätten und Einrichtungen für Lehre und Forschung. Das international tätige Büro steht für eine klare, zeitlose Architektursprache. In unserem Interview spricht Jurek M. Slapa unter anderem über den Wertewandel in der Gesellschaft und die Auswirkungen auf die Architektur, die möglichen Veränderungen verschiedener Bautypologien und die Anforderungen an das Büro der Zukunft.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Gert Lorber (Lorber Paul Architekten)

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September 2020
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Das Büro Lorber Paul Architekten plant und realisiert vornehmlich Projekte im Bildungs-, Gewerbe- und Wohnungsbau sowie im städtebaulichen Bereich. Dabei prägen Bauaufgaben unterschiedlicher Größen für öffentliche und private Auftraggeber die Erfahrungen und Abläufe des Büros. 2020 erhielt das Büro den deutschen Bauherrenpreis für die Wohnbebauung in der Holsteinstraße in Köln. In unserem Interview spricht Gert Lorber über die Diskrepanz zwischen aktuellem Wohnungsmarkt und der sich verändernden Gesellschaft, über Umnutzung von Immobilien und sich vorhandene Trends in der Baubranche.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Michaela Hauser (ATP architekten ingenieure)

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August 2020
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Das Besondere an ATP architekten ingenieure ist die integrale, BIM-basierte Planungsweise in einer europaweit vernetzten Unternehmensstruktur. Am Standort München steht vor allem die Integrale Planung von Immobilien für den Industriebau und die Forschung sowie für die Bereiche Büro, Tourismus, Handel und Wohnen im Fokus. In unserem Interview spricht Michaela Hauser über Chancen der Baukultur, Sanierung und Revitalisierung von Leerständen sowie die Veränderungen in der Hotelbranche.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Matthias Pfeifer (RKW Architektur+)

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August 2020
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RKW Architektur+ rücken den Menschen in den Fokus, was sich nicht nur an den über 400 Architekten, Innenarchitekten, Bauingenieuren, Fachplanern und Controllern zeigt, die Generationen, Nationalitäten und Begabungen verbinden, sondern auch an ihren Projekten. Sie verstehen sich als innovative Gestalter und suchen nach neuen Antworten auf immer wiederkehrende Fragen. In unserem Interview spricht Matthias Pfeifer über die Auswirkungen und Chancen der Pandemie, über das Motto „Office is where you want“ und dem Wunsch nach gemischten Nutzungskonzepten.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Prof. Eckhard Gerber (Gerber Architekten)

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August 2020
Blogger Grohe

Mit über 50 Jahren Expertise verfügt Gerber Architekten über langjährige Erfahrung und Kompetenz bei allen Themen des Bauens – von Büro- und Hochhausbauten über Gebäuden für Wissenschaft und Lehre, Kunst und Kultur sowie Labor- und Forschungsbauten bis hin zu Wohnungs- und Verkehrsbauten. Prof. Eckhard Gerber blickt in unserem Interview auf die Auswirkung der Krise auf die verschiedenen Bautypologien wie Wohnen, Büros und Kulturbauten und betrachtet die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wertewandels auf die Architektur.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Magnus Nickl (Nickl & Partner Architekten)

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August 2020
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Als international tätiges Büro widmen sich Nickl & Partner Architekten der Planung und Durchführung von Bauten des Gesundheitswesens und der Forschung, aber auch dem sozialen Wohnungs- und Städtebau. Ihre Entwürfe sollen den Arbeits- und Lebensraum positiv stärken, wobei im Zentrum stets der Mensch steht. Magnus Nickl, der aktuell zwei Großprojekte in der Schweiz sowie das Büro in Indonesien betreut, blickt in unserem Interview auf die bisherigen Entwicklungen und mögliche Verfehlungen im Gesundheitswesen, gibt aber auch Antwort auf die Fragen wie die Corona-Pandemie den Gesundheitssektor und die Architektur verändern wird.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Ruprecht Melder (Chapman Taylor)

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Juli 2020
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Seit 25 Jahren ist Ruprecht Melder für das internationale Architekturbüro Chapman Taylor tätig und hat seither nicht nur zahlreiche Entwurfskonzepte für innerstädtische Entwicklungen und Architekturwettbewerbe erarbeitet, sondern auch den Prozess der heutigen Diversifizierung des Büros maßgebend vorangetrieben. Ob der Architekt durch die Krise die Chance hat, sein Berufsbild neu zu positionieren, wie er die Entwicklungen nach der Pandemie einschätzt und wie für ihn das Büro der Zukunft aussieht, darüber spricht Melder in unserem Interview.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Gerhard G. Feldmeyer (HPP Architekten)

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Juli 2020
Blogger Grohe

Gerhard G. Feldmeyer von HPP Architekten ist sich sicher: „Die Corona-Krise verleiht dem schon längst begonnenen Strukturwandel eine unvorstellbare Dynamik, die alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst […]. Als Architekten stehen wir mitten im Geschehen, da wir uns mit einer Vielzahl von gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Themen Tag für Tag auseinandersetzen. […] Die vieldiskutierte Flexibilisierung des Arbeitens hat jetzt in weniger als zwei Monaten den Sprung aus der Nische in die Wirklichkeit geschafft. Für uns als Architekten bedeutet das, dass wir uns mit neuen Konzepten für zukunftsfähige Arbeitswelten auseinandersetzen. Wir befinden uns in einer sehr spannenden Zeit und können Zukunft aktiv mitgestalten!“ Welche Chancen und Veränderungen Gerhard G. Feldmeyer genau in der aktuellen Situation sieht und wie sich die Bürowelt verändert, erzählt er im Interview.

Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Corinna Kretschmar-Joehnk und Peter Joehnk (JOI-Design)

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Juli 2020
Blogger Grohe

Corinna Kretschmar-Joehnk und Peter Joehnk leiten gemeinsam das Büro JOI-Design in Hamburg, das als eines der führenden europäischen Innenarchitektur- und Designstudios durch eine mehr als 35-jährige Erfahrung im Hospitality Design sowie über 500 realisierte Hotelprojekte weltweit überzeugt. Wie sie die Auswirkungen der Pandemie und die sich daraus ergebenden Chancen sowie die Veränderungen in der Baukultur im Bereich der Hotellerie erleben – persönlich, aber vor allem auch beruflich – verraten sie im Interview.

Architekturbarometer 30mal10 – GROHE Digital Talks

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Juli 2020
Blogger Grohe

Die in 2020 ausgebrochene Pandemie wirkt wie ein Beschleuniger längst angelaufener Trends. Welche Konsequenzen hat sie für die Bau- und Immobilienbranche und im Speziellen für die Architektenschaft? Im Architektur-Barometer 30mal10 – GROHE Digital Talks nehmen 30 Persönlichkeiten aus Architektur und Immobilienwirtschaft Stellung zu jeweils 10 Fragen. Im Zentrum der Interviews steht die Einschätzung der Auswirkungen der Pandemie auf unsere Baukultur, unsere Städte und konkret auf Bautypologien wie Wohnungs- und Bürobau, Hotellerie, Krankenhäuser und Pflegeheime, öffentliche Gebäude und Bildungsbauten. Lesen Sie in hier von Woche zu Woche, wie renommierte Architekten die Gegenwart und Zukunft unserer Baubranche einschätzen.