Rückblick – TECEconnects #02 – Perspektiven

TECEconnects steht für interdisziplinären, breit gefächerten Austausch zu aktuellen Themen der Architektur, Bau- und Immobilienbranche. Nach gelungener Premiere der Vortragsreihe im November 2020 zum Thema „Digitalisierung“, fand am 20. April 2021 TECEconnects #02 unter dem Motto „Perspektiven“ statt. Die Referenten zeigten eine Vielzahl neuer Perspektiven auf, die das Bauen aus teils ungewöhlichen Blickwinkeln abbildeten.

Die Veranstaltung, an der über 200 Personen teilnahmen, fand virtuell statt und wurde aus dem, in ein Studio umgewandelten, AIT-ArchitekturSalon in Hamburg gestreamt. Jeweils die Hälfte der Referent*innen und Moderator*innen war vor Ort anwesend, die übrigen wurden über die virtuelle Bühne zugeschaltet. Auch TECEconnects #03 ist bereits geplant und wird am 23. November 2021 stattfinden – das erste Mal als hybride Veranstaltung.

Erster Referent des Abends war Prof. Tobias Nolte, der über Maschinelles Sehen und Gestalten sprach und einen sehr beeindruckenden Einblick in den Technologieinkubator von Certain Measures gewährte.

Prof. Dr. Alexander Gutzmer, jahrelang Chefredakteur des Baumeisters und seit 2020 Direktor Kommunikation beim Immobilienentwickler Euroboden, beantwortete u.a. an der Beispiele Max Frisch, Pink Floyd und Rem Kohlhaas warum Architektur Grenzgängertum braucht.

Julian Weyer von C.F. Møller Architects aus Dänemark zeigte auf, was im Norden so anders ist und dass die klassische Perspektive eventuell auf den Kopf gestellt werden muss, indem man sich zuerst dem Städtebau widmet, bevor man mit der Architektur beginnt.

„Reduktion und Paradigmenwechsel“ war der Titel des Vortrags von Prof. Elisabeth Endres aus dem Ingenieurbüro Hausladen. Sie appellierte an die Verantwortung der Architektur für unsere Zukunft und daran, dass nicht nur „gebaute Funktion“ in die Welt gesetzt werden sollte.

Caspar Schmitz-Morkramer von caspar. brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass es in der Architektur um den Dialog geht, um das Verstehen und um den Austausch untereinander; Themen und Projekte liessen sich nur gemeinsam und nie alleine realisieren.

Die Vision von Marcella Hansch, Gründerin von everwave, ist die Rettung der Meere. Die Idee dazu ist aus der Architektur heraus entstanden, als sie sich während ihres Studiums interdisziplinär mit dem Thema Müll beschäftigte. Aus diesem Herzensthema ist inzwischen Realität geworden, da sie mit ihrem Team eine Lösung geschaffen hat, um Umweltschutz aktiv zu betreiben.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Kristina Bacht, Verlagsleiterin GKT und Leiterin der AIT-ArchitekturSalons, gemeinsam mit Michael Schuster, Key Account Manager Architektur bei TECE.