MEMORIES – Erinnerung in der Architektur | Ausstellung des AIT-ArchitekturSalon Hamburg

Handskizzen von über 70 Architekt*innen aus Hamburg im Original ausgestellt

Vernissage 9. Dezember 2021 mit einem Beitrag von Benjamin Reding, Filmregisseur & Autor, Berlin
SalonGespräch mit ausstellenden Architekt*innen 7. April 2022
Finissage mit SalonGespräch am 1. Juni 2022

Ausstellungslaufzeit verlängert bis 3. Juni 2022

Ort: AIT-ArchitekturSalon, Bei den Mühren 70, 20457 Hamburg
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, 1. Sa im Monat 13-18 Uhr und nach Vereinbarung.
Der Zutritt zur Galerie ist nur mit medizinischer Maske gestattet.

Während des ersten Lockdowns im Frühling 2020 entstand die Idee eines Wander-Skizzenbuchs mit anschließender Ausstellung zum Thema „Architektur und Erinnerung“. Jeweils rund 70 Architekturbüros in Hamburg und München wurden eingeladen mitzuwirken und sich mit einer Handskizze im Buch zu verewigen. Über ein Jahr wanderten die beiden Skizzenbücher durch die Büros und werden nun als Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon Hamburg und in der Architekturgalerie München im BUNKER parallel gezeigt.

zu MEMORIES in München

Wir haben mit Architekt*innen Erinnerungen aufleben lassen; ihren Referenzen, den Anker- und Ausgangspunkten für neue Ideen, für innovative, aber vielleicht auch nie verwirklichte Entwürfe oder realisierte Gebäude nachgespürt. Was sind die Referenzen, die ihre aktuelle Arbeit beeinflussen, welches Gebäude oder Konzept hat die eigene architektonische Haltung stark geprägt oder inspiriert immer wieder? Mit diesen Fragen sehen sich Architekt*innen immer wieder in ihrem Schaffensprozess konfrontiert. Unbewusst greifen wir alle in unserer Arbeit auf einen Fundus an Bildern, Erlebnissen und Gefühlen zurück, die wir über Jahre hinweg gesammelt und in unserem Gedächtnis konserviert haben. Zum Teil sind dies bewusst abgespeicherte Referenzen – vielleicht sogar als Fotografien oder Skizze festgehalten –, unsere Lieblingsorte, Stadträume, Gebäude oder Architekturdetails, an die wir uns immer wieder gerne erinnern und die uns beeinflussen. Zum großen Teil sind es jedoch unbewusste Erinnerungen, die uns und unser Schaffen prägen.

„Das böse Haus am Inn“ > zum Leitartikel von Dominik Reding

Neben dem Ausdruck des individuellen Gedächtnisses, kommt der Architektur oft auch die Rolle der Bewahrung und des Ausdrucks von globalen und kollektiven Erinnerungen zu. Im Kontext historischer Ereignisse spielt sie für die Erinnerungskultur eine bedeutende Rolle – sei es als Ort, in dem sich Geschichte manifestiert oder als Denkmal, das an Vergangenes erinnert. Über diese und weitere Aspekte von Erinnung und Architektur, hat sich Dominik Reding in seinem Leitartikel zum Thema Gedanken gemacht.


Programm zur Ausstellung

Vernissage am 9.12.2021
18 Uhr – Einlass, Besichtigung der Ausstellung
19 Uhr – Begrüßung und Einführung durch Kristina Bacht, AIT-ArchitekturSalon
20 Uhr – Laudatio Benjamin Reding, Filmregisseur und Autor, Eye Warning!, Berlin

SalonGespräch mit ausstellenden Architekt*innen am 7. April 2022 um 19 Uhr
zum SalonGespräch

Finissage mit SalonGespräch am 1. Juni 2022



Gefördert von der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

Die Veranstaltung richtet sich an Architekt*innen, Innenarchitekt*innen und Planer*innen im Bereich der Baukultur. Sollten Unternehmen aus der Objektindustrie (mit Ausnahme der Premiumpartner der AIT-ArchitekturSalons) Interesse an einer Teilnahme an dem Veranstaltungsprogramm der AIT-ArchitekturSalons haben, bitten wir um eine E-Mail an die Verlagsleiterin Kristina Bacht (kbacht@ait-online.de). Wir behalten uns vor entsprechend der Interessen der Premiumpartner oder bei Überschreiten der Teilnehmerzahl Absagen zu erteilen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

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