Gemeinsam mit dem Projektentwickler Marcrove haben Bailorull den neuen architektonischen Standard H.A.U.S entwickelt – für eine verantwortliche und zugleich kreative architektonische Praxis, die gesundheitliche Aspekte in den Wohnungsbau einfließen lässt. Das Projekt Espai Natura ist das erste, das nach diesen Kriterien entstanden ist.
Das 1949 erbaute Casa Rosa Hotel im Stadtzentrum von Porto wurde vom Architekten Nuno Graça Moura saniert und neu interpretiert. Die neue Verkleidung gibt dem Haus ein neues äußeres Erscheinungsbild. Im Erdgeschoss entstanden ein großzügiger Frühstücks- sowie ein Ausstellungsraum für kulturelle Veranstaltungen. Die Dachterrasse konzipierte Moura neu und öffnete sie für die kollektive Nutzung.
Le Cube wurde als Herzstück der Schau „Los Angeles Rive Gauche“ in Paris enthüllt – einer Ausstellung mit einer Sammlung von LA-Mode-, Schönheits- und Lifestyle-Produkten im Kaufhaus Le Bon Marche. Der in diesem Zusammenhang angesiedelte Le Cube fungierte sowohl als Bühne als auch als Skulptur. Entworfen mit interner Beleuchtung und Sound, bot es Live-Skate-Performances in seiner erhöhten Full Pipe. Wenn diese nicht in Betrieb war, ergaben sich interessante Perspektiven.
Für diesen Pop-up-Showroom, der auf ein hier entstehendes Gebäude hinweist, gingen FGMG einen ungewöhnlichen Weg. Sie erstellten eine Gerüstkonstruktion, die sich auf das von ihnen geplante Gebäude bezieht und zugleich einen urbanen Platz in São Paulo neu belebt. Das Ergebnis war nicht nur eine temporäre Konstruktion, die leicht zu bauen und ohne Abfall zu produzieren, vollständig wiederverwendbar ist, sondern auch eine städtische Intervention.
Im Dourotal, inmitten einer beeindruckenden, unter dem Schutz der UNESCO stehenden Landschaft entwickelten Menos é Mais Arquitectos dieses kleine Hotel für einen Weinbaubetrieb. Im Sinne des Agrotourismis respektiert es vorbildlich die einzigartige Umgebung im Norden Portugals. Brückenartig spannt sich der aus Fertigteilen modular gefertigte Bau mit seinen sechs Gästezimmern und Aufenthaltsräumen über einen kleinen, steilen Bach.
Gemeinsam haben die niederländischen Büros CIVIC Architects, Braaksma & Roos Architecten, Inside Outside/Petra Blaisse, Mecanoo Architecten sowie die Academy of Architecture Tilburg einen ehemaliger Lokomotivhangar aus dem Jahr 1932 in die öffentliche Bibliothek LocHal verwandelt. In einen Ort, der Besuchern unterschiedliche Funktionen bietet und gleichzeitig die Typologie Bibliothek neu definiert.
Grüne Erde hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Produkten spezialisiert, die Nachhaltigkeit und fairem Handel gerecht werden. Auch bei ihrem neuen Flagshipstore mit Produktionsstandort im österreichischen Steinfelden ist der Produzent seinen Grundsätzen treu geblieben und hat inmitten von Wäldern, Wiesen und Bergen in einer dünn besiedelten Gegend ein Gebäude aus natürlichen Baustoffen errichtetet, das das natürliche Umfeld einbezieht und mit geringem ökologischen Fußabdruck auskommt.
Mit viel Ideenreichtum transformierte das Architekturbüro Roldán + Berengué das 1905 erbaute ehemalige Lagerhaus in ein Wohnprojekt. Auf dem ehemaligen Industrieareal entstanden 41 für junge Menschen konzipierte Sozialwohnungen sowie fünf Künstlerateliers. Die neuen Wohneinheiten finden Platz in den zusätzlichen, mittels einer Holzkonstruktion eingezogenen Geschossen. Die Backsteinmauer und das Ziegeldach des Bestands verleihen im Inneren den Gemeinschaftsbereichen Charakter und Atmosphäre.
Für die Architekten ähnelt die durch sanfte Hügel gekennzeichnete Landschaft der andalusischen Provinz Jaén einem natürlichen „Amphitheater“, das vom Fluss Guadalquivir und seinen Nebenflüssen durchquert wird. Daher sollte diese besondere Umgebung bei der Konzeption des neuen Krankenhauses eine entscheidende Rolle spielen. Bei der Umsetzung spielten lokale Materialien wie Keramik und Ziegel eine Rolle. Die charakteristische Farbgebung des Dachs wurde durch die Beimischung von Vulkangestein erreicht.