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Startup-Airplace

Blog Interior Scholarship
Februar 2020
Blogger Alfiia Koneeva

Ein Eigentümer denkt darüber nach, seine Flächen und Gebäude in unmittelbarer Nähe zu Flughafen, Bahnhof, Autobahn sowie den Innenstädten Halle und Leipzig in eine Kulturstiftung einzubringen. Mit Blick darauf soll die 10.000 Quadratmeter große Dachfläche des MMC Mitteldeutsches Mode Center, in dem 240 B2B-Showrooms dem Einzelhandel Kleidung anbieten, nachverdichtet werden. Die Zielgruppe dafür definiert sich aus Existenzgründern aus Design, Innenarchitektur und Medien. Dabei stellt sich die Frage: Was braucht die Gründerszene der Kreativwirtschaft wirklich? Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung!

Alfiia Koneeva

Blog Interior Scholarship
April 2019
Blogger Alfiia Koneeva

In „Kunst des Handelns“ stellt Michel Certeau die von einem Einzelnen oder einer Minderheit geplante Stadt als einen klaren, leicht lesbaren Text dar. Doch von einem Architekten oder Stadtplaner entworfen, ist die geplante Stadt reine Fiktion. In sie dringt die bewohnte, wandelnde Stadt mit ihrer undurchschaubaren, blinden Beweglichkeit. Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung!