Concept Store in Madrid von Kresta Design

Statt auf reine Warenpräsentation setzt „Laconicum“ auf eine Inszenierung, die Schönheitsprodukte als geschützte und ritualisierte Objekte begreift. Für den Entwurf des rund 30 Quadratmeter großen Verkaufsraums zeichneten Architektin Cristina Domínguez Lucas und Architekt Fernando Hernández-Gil von Kresta Design verantwortlich. Vertikal geführtes Licht, Streichkalk an den Wandflächen und ein grauer Mikrozementboden schaffen eine beinahe kontemplative Wirkung. Maßgefertigte Wandregale aus naturbelassenem Holz und Metall präsentieren die Kosmetikprodukte als einzelne Objekte innerhalb einer kuratierten Konstellation. Ihre repetitive Ordnung soll an die seriellen Arbeiten des amerikanischen Architekten und Künstlers Donald Judd (1928-1994) erinnern. Im Zentrum treffen maßgefertigte, filigrane Möbel aus mintfarbenem Metallgitter auf organisch geformte Präsentationsflächen. Auch die Farbdramaturgie trägt zur räumlichen Dichte bei: Dunkles Grün umfasst den oberen Wandbereich, während helle Boden- und Sockelzonen die Möblierung optisch freistellen. Orangefarbene Details setzen punktuelle Kontraste; roséfarbener Marmor, helles Holz und grün lackiertes Metall verbinden kühle Präzision mit taktiler Wärme. js
Entwurf: Kresta Design, ES-Madrid, www.krestadesign.com
Bauherr: Laconicum
Standort: Calle Piamonte 21, ES-Madrid
Fertigstellung: 2025
Fotos: José Hevia
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