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Architekturmagazin [ark] No. 72

Architekturmagazin [ark] No. 72

Mitte Juli 2026 erschien die Ausgabe No. 72 des Architekturmagazins [ark]

Dieses Mal beantworten Susanne Hofmann (Baupiloten, Berlin, DE) und Nikoletta Zakynthinou Xanthi (xza-architects, Athen, GR) die Frage, ob Partizipation im Entwurfsprozess die Qualität und gesellschaftliche Verankerung von Architektur stärkt oder ob sie den Entwurf zum kleinsten gemeinsamen Nenner verwässert.

In dem Beitrag „Strukturen des Chaos“ untersucht Thomas Palzer, wie Ordnung im scheinbaren Chaos entsteht. Von Stadtlandschaften und Sprache bis zum Spannungsverhältnis zwischen Ordnung und Unordnung richtet er den Blick auf sichtbare und verborgene Muster, die unsere Wahrnehmung von Welt, Leben und Interaktion prägen – und zeigt, dass Chaos und Struktur untrennbar miteinander verbunden sind.

In seinem Stadtporträt über Montpellier zeichnet Daniel Andersch die Entwicklung der südfranzösischen Stadt von ihren historischen Handels- und Pilgerwegen bis zu ihrer heutigen Rolle als Labor mediterraner Stadtentwicklung nach. Im Mittelpunkt steht dabei das Zusammenspiel von Architektur, Landschaft und Klima über unterschiedliche räumliche Maßstäbe hinweg. Ergänzt wird das Porträt mit Interviews von Thomas Landemaine (Thomas Landemaine Architectes) und Adrian Garcin (Tautem Architecture).

In der unregelmäßig erscheinenden Rubrik „Design“ steht diesmal das Farbkonzept „Die Farben Kölns“ im Mittelpunkt, das Christian Heuchel gemeinsam mit der Künstlerin Kirsten Lampert für die Parkstadt Süd entwickelte. Ausgehend von geologischen, historischen und kulturellen Bezügen Kölns entstand eine identitätsstiftende Farbpalette mit fünf Basistönen. Gemeinsam mit StoDesign wurden diese Farben in Putze und unterschiedliche Oberflächenstrukturen übersetzt und so als Material erlebbar gemacht.

In der Rubrik „Technik“ stand dieses Mal das Thema fassadenintegrierte Photovoltaik im Fokus. Vorgestellt wird mit StoVentec Photovoltaics Inlay ein vorgehängtes hinterlüftetes Fassadensystem, das Stromerzeugung mit Energieeinsparung sowie Schall- und Witterungsschutz verbindet. Der Beitrag zeigt, welche Vorteile die Nutzung von Fassadenflächen für Photovoltaik bietet und wie sich technische Funktion, Gestaltung und Kreislaufwirtschaft in einem System vereinen lassen.

 

Daneben finden sich folgende Projekte in der aktuellen Ausgabe:

  • Wohnbau „Prisma“ in Delft (Open architects + planners, Amsterdam, NL)
  • Büro- und Gewerbestandort „Inspire Neukölln“ in Berlin (RKW Architektur +, Düsseldorf/Berlin, DE)
  • Schule mit Kindergarten „De Springplank“ in Asse (ZAmpone architectuur, Sint-Jans-Molenbeek, BE, und Ark architecten, Dilbeek, BE)
  • Quartier Leineauen in Hannover (Max Dudler, Berlin, DE)
  • Schule „KC Presikhaaf“ in Arnheim (Architecten Voormorgen, Enschede, NL)
  • Wohngebäude in der autonomen Provinz Trient (Marco Sette Architecture, Bozen, IT)
  • D-Tower in Toyama (Kume Sekkei, Tokio, JP)
  • Powercube in Gurten (Weirethmayer, St. Marienkirchen bei Schärding, AT)
  • Apartmenthäuser in Dolní Morava (Boos Plan, Brünn, CZ)
  • Sabiha-Ulusoy-Bibliothek in Düzce (Erözü Architects, Istanbul, TR)
  • Schulkomplex in Bernolákovo (Bakyta architekti, Bratislava, SK)
  • Wohnüberbauung in Frauenfeld (antoniol+huber+partner, Frauenfeld, CH)
  • Sanierung der „White Factory“ von Arne Jacobsen in Frederiksberg (Gjøde & Partnere Arkitekter, Aarhus, DK)

Eckdaten

  • [ark] architektur raum konstruktion
  • Seitenzahl: 84 Seiten
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Tschechisch, Rumänisch, Kroatisch
  • Auflage: circa 26.000 Exemplare
  • Verbreitung: Deutschland und weltweit in insgesamt 29 Ländern
  • Erscheinungsweise: 2 Mal pro Jahr

Das Magazin der Sto-Gruppe richtet sich halbjährlich an Architekt*innen, Fachplaner*innen und Investor*innen. Auf jeweils 84 Seiten finden sich ganz unterschiedliche Inhalte, die die Leserschaft nicht nur informieren, sondern auch inspirieren. Neben internationalen Beispielen gelungener Baukunst aus ganz unterschiedlichen Bereichen werden auch aktuelle Themen der Architekturdebatte aufgegriffen und ein Blick über den Tellerrand gewagt – immer im Dialog mit Architekt*innen aus aller Welt.

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