AIT-Plattform Hotel Architektur 2017

Sechzehn Hotelarchitekten und -innenarchitekten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland, sowie Vertreter der Partner- unternehmen Gira, Kaldewei, Occhio und Pfleiderer trafen sich vom 12. – 15. Oktober 2017 in Portugal zu einem intensiven Austausch über die neuen Entwicklungen in der Hotelarchitektur. Ein architektonisch geführter Spaziergang durch Porto leitete die AIT-Plattform Hotel Architektur ein. Für die Workshoparbeit ging es nach Amares und Guima­raes, in die Klöster Santa Maria do Bouro und Santa Marinha, die eine wunderbare Arbeitsatmosphäre boten.

Am zweiten Tag wurde von den Teilnehmern je ein aktuelles Hotelprojekt vorgestellt, das sie für den für den Hotel Application Award eingereicht hatten. Die Gewinner werden von den Kollegen selbst bestimmt. In der Kategorie „best hotel concept“ überzeugte Ariana Grüll (Zeytinoglu ZT GmbH, Wien) mit dem Projekt „JURTE da Donaira“. In der Kategorie „best hotel room“ entschieden sich die Kollegen für das „NOMAD Design Lifstyle Hotel Basel“ von Jasmin Grego (Jasmin Grego Stephanie Kühnle Architektur, Zürich) und in der Kategorie „best innovative concept“ für den „TUI BLUE Sarigerme Park“ vom Hamburger Büro cm design, das von Ralf Claussen präsentiert wurde.

Michaela Wolf (bergmeisterwolf architekten, Brixen) erhielt für die Erweiterung des „Hotel Pfösl“ einen Sonderpreis, der sich über alle Kategorien erstreckt. Die weiteren Teilnehmer waren Carmen Dumitrescu (archisphere architects and designers, Wien), Irina Kresic (Keferstein + Sabljo Architekten BDA, Hannover), Alexander Lamdin (NEO Atelier GmbH, Hannover), Dingyong Liu (Büro Korb GmbH, Hamburg), Jan-Oliver Meding (MPP – Meding Plan + Projekt GmbH, Hamburg), Tamara Pallasch (pallasch interiordesign, Berlin), Assaf Ruder (GKK Architektur und Städtebau GmbH, Berlin), Birgit Schallock (Joi-Design, Hamburg) sowie Nik Schweiger, (Bare­foot Bros. Design UG & Co. KG, Berlin). Die drei Gewinner aus dem vergangenen Jahr, Karsten Schmidt (IDA14, Zürich), Sigurd Larsen (Sigurd Larsen Design & Architecture, Berlin) und Julian Nikolaus Fahrenkamp (LAVA Architekten, Berlin), legten mit ihren drei Impulsvorträgen die Grundlage für die Workshoparbeit für die letzten beiden Tage.

In kleinen, individuellen Gruppen wurden über mögliche zukünftige Hotelformen diskutiert. Am letzten Tag ging es zurück nach Porto, ins Museum Serralves von Álvaro Siza und zum direkt am Meer gelegenen Leca Swimming Pool, der ebenfalls von dem berühmten portugiesischen Architekten gestaltet wurde.

Vier Tage unter der Sonne Portugals, bei denen sich alles um Hotelarchitektur drehte.