Dialog nach 6 // virtuell – Die Tiefe der Oberfläche: ökologisch, funktional, emotional

Auf den Veranstaltungen der Reihe „Dialog nach 6“ diskutieren internationale Gäste je eine Fragestellung der Baukultur und beleuchten diese in ihren Kurzvorträgen. Die nächste Veranstaltung findet am 1. Februar 2022 um 18 Uhr statt. Unter dem Motto „Dialog nach 6 // virtuell – Die Tiefe der Oberfläche: ökologisch, funktional, emotional“ stellen internationale Gäste, unter anderem Karola Groeger und Anne-Sophie Schwarz (Matteo Thun & Partners, München) und Oliver Seidel (baubüro in situ, Basel) in ihren Beiträgen innovative Projekte vor.
 
Eine Oberfläche kann als reine Hülle und Gestaltungsmerkmal wahrgenommen werden, dabei übernimmt sie häufig auch wesentliche funktionale Aufgaben. So kann es ohne Oberfläche kein „Darunter“ geben, es mangelt an Tiefe. Bei näherer Betrachtung werden die unterschiedlichsten Anforderungen deutlich: Eine Oberfläche soll nicht nur in ihrer Materialität optisch oder taktil ansprechend sein, sondern gleichzeitig auch Leistungsfähigkeit beweisen und die Umweltbilanz nicht belasten. Sie kann sich in ihrer Gestaltung dem Betrachter geradezu aufdrängen und beispielsweise als Leitsystem Orientierung geben, sich aber genauso zurückhaltend zeigen und Ungewolltes verbergen. In jedem Fall bestimmt sie die Wahrnehmung eines Raumes oder Objekts, wenn auch manchmal subtil oder unterbewusst. Als Grenze zum Außenraum bietet sie außerdem als Fassade Schutz und auch im Inneren schaffen Materialien, die durch Haptik, Struktur und Farbe mit dem Raum und seinen Nutzern in Dialog treten, Atmosphäre und Sinnlichkeit.

Abgesehen von der Gestaltung, sind Beständigkeit und Langlebigkeit, auch mit Blick auf die möglichst schonende Nutzung von Ressourcen, heutzutage besonders relevant. Gerade in Zeiten des Klimawandels werden der Einsatz von nachhaltigen Werkstoffen, die Vermeidung von Abfall und die Einbindung von Produkten und Produktionsabläufen in Kreisläufe wichtiger denn je.

Moderne Materialien bieten häufig auch einen funktionalen Mehrwert, der auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich ist, gerade in öffentlichen Bereichen aber vermehrt in den Fokus rückt. So spielen antibakterielle und -virale Eigenschaften von Oberflächen, deren Reinigungsverhalten und gestiegene Ansprüche an die allgemeine Hygiene, nicht nur im medizinischen Umfeld, eine bedeutende Rolle.

Gemeinsam mit internationalen Referent*innen und renommierten Partnern aus dem Objektbereich wie Continental und Pfleiderer stellen wir bei der nächsten Veranstaltung unserer Reihe „Dialog nach 6 // virtuell“ am Dienstag, 1. Februar 2022 um 18 Uhr unter dem Motto „Die Tiefe der Oberfläche: ökologisch, funktional, emotional“ herausragende Beispiele aus den Bereichen Architektur und Innenarchitektur vor.

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