PREOCCUPATIONS

PREOCCUPATIONS
Austellungsdauer: 6. November 2026 bis 29. Januar 2027
Begleitprogramm:
Vernissage 5. November 2026, 19 Uhr
Beteiligte Architekturbüros
- Kawahara Krause Architects, DE-Hamburg
- Bernd Schmutz Architekten, DE-Berlin
- Meier Unger Architekten, DE-Leipzig
- Multerer Architekten, DE-München
- LNCL, DE-Berlin
- FAKT, DE-Berlin
Die Ausstellung bildet den Abschluss der Veranstaltungsreihe „MontagsSalon curated by“, die die inhaltlichen Haltungen und gedanklichen Schwerpunkte junger Architekturbüros gezielt in den Fokus rückt. Ausgangspunkt ist der Begriff der „PREOCCUPATIONS“ – das, was Architekt*innen kontinuierlich beschäftigt, als Überzeugungen, Fragestellungen oder persönliche Zugänge zur Disziplin. In den kuratierten MontagsSalons formulieren die teilnehmenden Büros ihre Perspektiven und machen sichtbar, welche Themen ihre Arbeit prägen: von gesellschaftlicher Verantwortung und ökologischen Herausforderungen über (berufs-)politische Rahmenbedingungen bis hin zu kulturellen Einflüssen und Inspirationsquellen. Diese Veranstaltungsreihe bildet einen offenen Denkraum, der unterschiedliche Haltungen zusammenführt und ihre Weiterentwicklung ermöglicht.
Kawahara Krause Architects, DE-Hamburg
Kawahara Krause Architects ist ein deutsch-japanisches Architekturbüro mit Sitz in Hamburg, das von Kawahara Tatsuya und Ellen Kristina Krause geleitet wird. Sie arbeiten an einer großen Bandbreite unterschiedlicher Projekte, die von künstlerischen Installationen und Pavillons über die Umgestaltung bestehender Strukturen und Neubauten bis hin zu städtebaulichen Planungen reicht. Kawahara Tatsuya und Ellen Kristina Krause verfügen über langjährige Erfahrung in der Entwurfslehre an verschiedenen Universitäten.
www.kawahara-krause.com
Bernd Schmutz Architekten, DE-Berlin
Bernd Schmutz hat an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und an der Akademie der bildenden Künste in Wien Architektur und Stadtplanung studiert. Nach elf Jahren als Partner bei Caruso St John in London gründete er 2015 sein eigenes Büro und arbeitet von Berlin aus an räumlichen Aufgaben verschiedenster Größe. Vom Wohnungsbau bis zum Weiterbauen im Bestand und Denkmalschutz, auf dem Land, der Stadt und dazwischen findet jedes Projekt situationsspezifisch seine eigene Sprache. Parallel werden mit Ausstellungen und Publikationen die Bedingungen räumlicher Praxis und unserer Umwelt reflektiert, u.a. in Venedig, Brüssel, London und Turin. Bernd Schmutz hat an der Kingston University in London, an der Leibniz Universität Hannover und an der TU Dresden als Gastprofessor gelehrt. Seit 2025 ist er Professor für Bauformenlehre an der Bauhaus-Universität in Weimar.
www.berndschmutz.com
Meier Unger Architekten, DE-Leipzig
Meier Unger Architekten wurde 2016 von Jan Meier und Lena Unger in Leipzig gegründet. Das Büro widmet sich der Frage, unter welchen Bedingungen Architektur entsteht, und versteht Entwerfen als offenen, forschenden Prozess. Im Mittelpunkt stehen partizipative Planungsmethoden, der sensible Umgang mit Bestand sowie die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen sozialen und räumlichen Kontext. Inspiriert von historischen Bauweisen und handwerklichem Wissen entwickeln Meier Unger Architekten nachhaltige, ressourcenschonende und langlebige Lösungen. Das Leistungsspektrum umfasst alle Leistungsphasen und reicht von privaten Bauvorhaben bis hin zu öffentlichen Projekten, häufig mit Fokus auf Bildungs- und Gemeinschaftsbauten. Ziel ist eine Architektur, die gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und langfristige Qualitäten schafft.
www.meierunger.com
Multerer Architekten, DE-München
Sebastian Multerer diplomierte in der Fachrichtung Architektur an der TU München. In den ersten Jahren nach dem Studium war er als Mitarbeiter und Projektleiter in verschiedenen Münchner Büros tätig. Zeitgleich begann Sebastian Multerer 2007 eine Assistenzstelle am Department Architektur der TU München bei Prof. Ueli Zbinden, ab 2010 folgte die wissenschaftliche Mitarbeit bei Prof. Dietrich Fink. Dort war er acht Jahre lang in der Lehre tätig und setzte sich zudem mit architekturtheoretischen Themen auseinander.
2016 erfolgte die Bürogründung von Multerer Architekten. Im Jahr 2020 erhielt er den Kunstpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und unterrichtete in den darauffolgenden Jahren als Gastprofessor an der TU München und als Vertretungsprofessur am KIT. Seit 2025 ist er Professor für Entwerfen und Bauen im Bestand an der Hochschule München.
Den Schwerpunkt seiner Arbeit bildet das Um- und Weiterbauen von Gebäuden unterschiedlichster Maßstäbe im Bestand sowie die daraus resultierenden, sich kontinuierlich erweiternden Fragestellungen unserer Zeit.
www.multerer-architekten.de
LNCL, DE-Berlin
Leonhard Clemens ist ein in Berlin ansässiger, staatlich geprüfter Architekt. Er hat ein Diplom in Architektur und Design von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und einen M.Phil. (mit Auszeichnung) in Architektur und Städtebau von der Architectural Association in London. Er war Assistenzprofessor am Lehrstuhl für Architektur und Urbanismus an der Leibniz Universität Hannover (2016–2019) sowie Gastdozent am RCA London und an der TU Berlin. Im Rahmen des Mesarch-Programms an der Universität von Zypern (2020) war er als Sonderwissenschaftler tätig und vertiefte dabei sein Interesse und Wissen in der Forschung zu Hotels und deren Rolle in den heutigen politischen, sozialen und ökologischen Konflikten. Er ist regelmäßig als Gastkritiker an verschiedenen Hochschulen in ganz Europa tätig und derzeit Gastprofessor an der Hochschule Anhalt Dessau.
www.lncl.de
FAKT, DE-Berlin
Jonas Tratz ist Architekt, Forscher und Hochschullehrer sowie einer der drei geschäftsführenden Partner von FAKT. Vor der Gründung des Büros im Jahr 2013 studierte er Architektur an der TU Berlin, der EAPLV Paris und der EPFL Lausanne. Er sammelte berufliche Erfahrungen am Lehrstuhl für Typologie (Prof. Finn Geipel) sowie in verschiedenen Architekturbüros, darunter Mila/Jakob Tigges und LIN. Er hatte zahlreiche Lehrtätigkeiten und Gastprofessuren inne, darunter als Gastprofessor an der Universität Trient (Chair of Excellence „Adalberto Libera“). Von 2024 bis 2025 war er Interimsprofessor an der DIA Dessau / Hochschule Anhalt, wo sein akademischer Fokus auf post-typologischem Denken und Transformationsprozessen lag.
Darüber hinaus lehrte und hielt er Vorträge an Institutionen wie der MSA Münster, der NSoA Be’er Sheva, der Universität Siegen, der TU Berlin sowie der Université Paris-Est. Er ist in der Architektenkammer Berlin eingetragen, wo er aktives Mitglied im „Ausschuss Wettbewerbe und Vergabe“ ist, und zudem Mitglied im BDA, Bund Deutscher Architektinnen und Architekten.
www.fakt-office.com
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