BÜRO UND VERWALTUNG

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was haben drei unserer ausgewählten Büroprojekte in Tokio, London und Heidelberg gemeinsam? InnenarchitektInnen und ArchitektInnen haben ihre eigenen Arbeitsräume gestaltet: Ecker Architekten in Heidelberg, Studio McW in London und Symbolplus in Tokio. Auf den ersten Blick könnten diese unterschiedlicher kaum sein, was durchaus den verschiedenen Kulturen geschuldet ist. Was sie allerdings verbindet, ist der sensible, empathische Umgang mit dem Vorgefundenen: Ecker Architekten sanierten eine gründerzeitliche Lehrerwohnung, Studio McW richtete sich in einer Fabriketage aus dem 19. Jahrhundert ein, und Symbolplus baute ein Architektenhaus weiter – eins wie das
andere überaus sehenswert und inspirierend! Wie auch die übrigen Büroprojekte, die wir für diese AIT-Ausgabe recherchiert haben.

Dass es bei allen über die bloße Einrichtung hinausgeht – das Büro vielmehr als psychologisches Werkzeug dienen kann –, behaupten der Psychologe David Buggle und der Innenarchitekt Michael Stoz in ihrem Beitrag „Mehr als Interieur“ und untermauern die Effizienz von Bürogestaltung wissenschaftlich.

Unsere eigenen Redaktionsräume haben wir in den letzten Wochen eher seltener genutzt – nein, nicht zugunsten von Homeoffice, sondern weil wir auf Jurysitzungen in München und Wiesbaden und auf Messen in Düsseldorf und Frankfurt waren. Die Eindrücke von der EuroShop und der Light + Building finden Sie ab Seite 30. In München waren wir auch zum Feiern: Im House of Communication fand die Preisverleihung des INsider Award 2025 statt. Herzlichen Glückwunsch an die PreisträgerInnen Maren Mogalle, Marta Quilis Juan und Stephan Köhler!

Wer über die Osterfeiertage endlich den eigenen Büroarbeitsplatz verlassen kann, sollte unseren Ausflugs- und Reisetipps folgen: Ab Seite 10 empfehlen wir den Besuch eines saniertes Kirchengebäudes in Ingolstadt, einer Kinderausstellung in München und eines Fotomuseums in Rotterdam.

In Wien ist jetzt wieder die Villa Beer von Josef Frank und Oskar Wlach für die Öffentlichkeit zugänglich. Wer möchte, kann in dieser Architektur-Ikone sogar übernachten. Und dass sich „Ein Wochenende in … Zagreb“ auf jeden Fall lohnt, belegt Architekturjournalistin Jasmin Jouhar sehr anschaulich.

Büroräume – so sie denn zur Berliner Filmakademie gehören und von studio karhard gestaltet wurden – können Menschen zum Lachen, Weinen, Reden und Verstummen bringen, weiß Dominik Reding in „Good Luck“ zu berichten!

Wir wünschen Ihnen fröhliche und friedliche Ostern!

Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin


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