
VERKAUF UND PRÄSENTATION
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ein gutes, gesundes, friedliches und freudvolles neues Jahr wünschen wir Ihnen! Auch 2026 wird nicht arm sein an Krisen, Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen, und wieder werden wir nicht alle Probleme lösen können.
Gewöhnen sollte man sich allerdings nicht an unerträgliche Zustände: Deshalb lenken wir regelmäßig den Blick Richtung Ukraine, wo sich am 24. Februar zum 4. Mal der Beginn des Krieges jährt und begleiten die Aktionen von Art Helps, die sich unermüdlich mit baulichen Maßnahmen und künstlerischen Interventionen um Kinder und Jugendliche in den Kriegsgebieten kümmern. Der Stuttgarter Architekt Dennis Herrmann berichtet darüber. Für mehr Sichtbarkeit dieser bemerkenswerten Aktivitäten sorgte ein Charity-Abend unter dem Motto „Im Kampf um Kreativität“ im Stuttgarter Atelier am Bollwerk.
In Stuttgart stießen wir auch auf eine Bäckerei, die das Brot zu einem Produkt veredelt, das – völlig zu Recht – in einer „Brotique“ angeboten wird.
Produkte gekonnt in den Fokus der Ladengestaltung zu setzen, haben sich die Innen-/ArchitektInnen zum Ziel gesetzt, deren außergewöhnliche Läden, Märkte und Flagship Stores in Berlin, Würzburg, Port de Pollença, Amsterdam, Seoul, New York, Tokio und Peking entstanden sind.
Publikumswirksame Installationen, Ausstellungen und Museen in Stralsund, Paris und Kairo vervollständigen unsere Ausgabe zum Thema Verkauf und Präsentation. Bevor der Online-Handel die Selbstverständlichkeit von lokalem Handel erschütterte, schien das Rezept für eine florierende Verkaufsfläche ein simples zu sein: Lage, Lage, Lage. Nach einem probaten Mittel gegen die leerstehenden Kaufhaus- und Einzelhandelsflächen in Einkaufsmeilen wird immer noch gefahndet. Dr. Valerie Rehle und Sebastian Klawiter haben eine Idee und untersuchen in ihrem Beitrag „1a Lage“, wie Innenarchitektur die Transformation der Innenstadt gestalten kann.
Vielleicht kann aber auch Inari helfen, die japanische Göttin des Handels. In seinem Essay „Die schwankende Gottheit“ empfiehlt Benjamin Reding den Bau eines Inari-Schreins – ein heißer Tipp von Architekturstudentin Laura aus Tokio!
Und wer in Coburg Innenarchitektur studiert hat, wird bei den Tipps von Celina Nennstiel und Mark Phillips bestimmt von Wehmut erfasst und gleich ein entsprechendes Wochenende planen.
Das Jahr ist noch lang, und es kann sehr viel Schönes passieren – wir wünschen das Allerbeste für 2026!
Mit besten Grüßen
Petra Stephan, Dipl.-Ing.
Chefredakteurin
Architektin
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LESEPROBE
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