„A QUANTUM OF SOLIDS – Die Zentrale des BND“ – Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon

Anmeldung
Eine Ausstellung von Kleihues + Kleihues Architekten
Ausstellungsdauer: 18. Oktober bis 29. November 2018
Vernissage: Donnerstag, 17. Oktober 2018, 19:30 Uhr

Begrüßung durch Kristina Bacht, AIT-ArchitekturSalon
Eröffnungsrede: Dionys Ottl, Hild und K Architekten, DE-München
Anwesenheit von Jan Kleihues, Kleihues + Kleihues Architekten, DE-Berlin

Vom 18. Oktober bis 29. November 2018 präsentiert der AIT-ArchitekturSalon Hamburg die Ausstellung „A Quantum of Solids – Die Zentrale des BND“ des renommierten Berliner Architekturbüros Kleihues + Kleihues. Die Werkschau zeigt die wichtigsten Projekte, Bauten und Objekte des Architekturbüros, mit dem Fokus auf die Zentrale des BND.

›In der Architektur verstehen wir unter Solids massive, kräftige, gründlich gearbeitete und stabil gefügte Bauwerke. Natürlich spielt hier auch die »Größe« eine Rolle, es ist aber nicht nur die reine Größe eines sehr großen Bauvolumens, eines großen Raumprogramms, es ist vielleicht noch mehr die gefühlte oder die gespürte Größe, die Bedeutung eines besonderen Inhaltes.‹ (W. A. Noebel)

Der Begriff der Monumentalität liegt hier selbstverständlich nahe: großmaßstäbliche Gebäude, wie im Falle des Bundesnachrichtendienstes, beeindrucken mit ihrer strukturbedingten Größe. Andere Gebäude, wie etwa ein Hotelhochhaus, beeindrucken mit ihrer Eleganz, die im Auge des Gastes und Betrachters das entscheidende Kriterium darstellt. Allen ausgestellten Gebäuden gemein ist die Präzision in der Detaillierung des Natursteins, die der Monumentalität durchaus auch unvermutete Poesie verleiht.
Die Ausstellung spannt einen großen zeitlichen Bogen und präsentiert fünf entscheidende Projekte der vergangenen 20 Jahre: Das Haus am Leipziger Platz (2001), das Hotel Maritim (2005), das Hotel Concorde/Sofitel Hotel (2005/2018), die Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (2016) und den Wettbewerbsgewinn des „Revolution of Dignity Museums“ (Maidan Museum) in Kiew, Ukraine (2018).
Insbesondere der – nach fast 10-jähriger Bauzeit fertiggestellte – Bundesnachrichtendienst steht im Fokus der Ausstellung, die exklusive Einblicke in ein für die Öffentlichkeit verschlossenes Gebäude erlaubt. Sie zeigt, wie die herausfordernd vielschichtige Bauaufgabe des größten Projektes der BRD nach 1945 im Inneren wie im Äußeren vom Büro Kleihues + Kleihues gelöst wurde, und gewährt den Blick auf ungeahnte Details.

Anhand ausgewählter Fotografien, Modelle und Fassadenmuster erhält man einen detaillierten wie exemplarischen Einblick in das Schaffen der Architekten, welche mit ihrer gestalterischen Kontinuität einerseits zwar formale Vernetzungen und Beziehungen der Gebäude untereinander zulassen, andererseits aber explizit das sie umgebende städtebauliche Umfeld miteinbeziehen, das jeweils sehr unterschiedliche Anforderungen an die Architektur stellt.
Als besonderes Qualitätsmerkmal von Kleihues + Kleihues gilt, Entwürfe aus dem kulturellen und funktionalen Zusammenhang zu entwickeln und die spezifischen Eigenschaften des jeweiligen Ortes zu reflektieren. Ziel ist es, für jede Bauaufgabe einen adäquaten Ausdruck zu finden, der über das Notwendige hinausgeht und dem Entwurf eine eigene Identität verleiht. Funktionalität und Alterungsfähigkeit sind für das Büro die Grundvoraussetzung eines verantwortungsvollen ökonomischen wie ökologischen Umgangs mit vorhandenen Ressourcen. Entsprechend kommt der richtigen Wahl des Materials, der Detaillierung und der handwerklichen Qualität eine große Bedeutung zu.

Gemeinsam ist allen Projekten die fast ausschließliche Verwendung von Naturstein, der in den unterschiedlichen Kontexten für die Gestaltung der Fassaden zum Einsatz kommt. Daher macht die Ausstellung die verschiedenen Häuser nicht nur optisch sondern auch haptisch erfahrbar. Großformatige Fotografien renommierter Architekturfotografen werden spannungsreich „Eins-zu-Eins-Ausschnitte“ aus Naturstein gegenübergestellt, um die Details in Farbigkeit und Struktur der einzelnen Fassaden wiederzugeben.
Die Werkmonografie zur Zentrale des Bundesnachrichtendienstes, erschienen bei Hatje Cantz (2017), liegt in der Ausstellung aus.

Termine:

17.10.2018, 19:30 Uhr Eröffnung in Anwesenheit von Prof. Jan Kleihues, (Kleihues + Kleihues, DE-Berlin)
Begrüßung durch Kristina Bacht, AIT-ArchitekturSalon
Eröffnungsrede: Dionys Ottl, (Hild und K Architekten, DE-München)
30.10.2018, 16:00 Uhr Hochschulführung für Studierende mit Prof. Jan Kleihues
8.11.2018, 18:00 Uhr Führung und Vortrag mit Prof. Jan Kleihues
8.11.2018, 19:30Uhr Themenabend ›Monumentalität‹, Moderation Prof. Heike Hanada
Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion von
Prof. Dr. Michael Mönninger (Journalist und Architekturkritiker)
und Jan Störmer (Störmer, Murphy and Partners)

Ihre Anmeldung zu den Veranstaltung senden Sie bitte an:
hamburg@ait-architektursalon.de

Aktuelle Hinweise und weitere Informationen unter
www.ait-architektursalon.de und auf Facebook.

Kontakt

AIT-ArchitekturSalon
Ir. Kristina Bacht (MSc Arch)
Verlagsleiterin GKT
Leiterin AIT-ArchitekturSalons
Gesellschaft für Knowhow-Transfer in Architektur und Bauwesen mbH
Bei den Mühren 70 | 20457 Hamburg
Fon: +49 40 – 70 70 898 15 | Fax: +49 40 – 70 70 898 20
kbacht@ait-online.de
www.ait-architektursalon.de

Ansprechpartnerin AIT-ArchitekturSalon Hamburg
Friederike Boy
Fon: +49 (0)40 / 7070 898 – 18
Fax: +49 (0)40 / 7070 898 – 20
fboy@ait-online.de
hamburg@ait-architektursalon.de

Wir bedanken uns bei unseren Partnern für ihre freundliche Unterstützung
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© A.L. Obst & M. Schmieding

Haus am Leipziger Platz, Berlin (© Stefan Müller)

Anmeldung

Für jeden Teilnehmer ist eine separate Anmeldung unter Angabe der vollständigen Kontaktdaten auszufüllen.

Bitte wählen Sie die Veranstaltung(en), für die Sie sich anmelden möchten:

Mi, 17.10.2018, 19:30 Uhr:

Eröffnungsveranstaltung

Di, 30.10.2018, 16:00 Uhr:

Hochschulführung für Studierende mit Prof. Jan Kleihues

Do, 8.11.2018, 18:00 Uhr:

Führung und Vortrag mit Prof. Jan Kleihues

Do, 8.11.2018, 19:30Uhr:

Themenabend ›Monumentalität‹

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