25. SalonKonzert “Architektur in der Musik”

Mittwoch, 25. Februar 2026 um 19 Uhr
Wir freuen uns, Sie zum 25. SalonKonzert am 25. Februar 2026 um 19 Uhr im ArchitekturSalon Hamburg einzuladen. Lassen Sie Ihren Abend inspirierend ausklingen und erleben Sie die faszinierende Verbindung von Klang und Raum in unserer Reihe „Architektur in der Musik“, die wir in Kooperation mit der Hamburger Hochschule für Musik und Theater gestalten.
Begrüßen Sie mit uns Norina Hirschi und Johannes Ruge mit folgendem Programm:
Johann Sebastian Bach/Johannes Brahms
Chaconne in d-moll für die linke Hand
Franz Schubert
Sonate in c-moll D958
Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge D-Dur, WK1
Domenico Scarlatti
Sonate G-Dur K. 427
Sonate g-moll, K 450
Frederic Chopin
Etude Op. 25, No. 11
Ballade g-moll Op. 23
Musik und Architektur – ihr wechselseitiger Bezug ist fester Teil unserer Kulturgeschichte. In der griechischen und römischen Antike waren sie viel enger miteinander verknüpft als dies heute der Fall ist. Traditionell gründen beide auf dem Verständnis einer kosmischen Weltordnung, welche die Regeln der Proportion und Harmonie festlegt, die Proportionslehre in der Architektur bezieht sich auf die Harmonielehre in der Musik. So hat der römische Architekturtheoretiker Vitruv in seinen Zehn Büchern über Architektur, dem einzigen aus der Antike überlieferten Architekturtraktat, gefordert, dass ein Baumeister unter anderem über Kenntnisse der Musik und ihrer mathematischen Gesetzmäßigkeit verfügen müsse. Architekten, Musiker und Philosophen haben in den Jahrhunderten nicht nur immer wieder Verbindungen zwischen den beiden Künsten gesucht und auch geschaffen, sondern sich auch wechselseitig neue Impulse gegeben. Der Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph Schelling sagte im Jahre 1859: Architektur ist erstarrte Musik. Plastisch beschrieb der Philosoph Arthur Schopenhauer die Architektur als „gefrorene Musik“. Doch gibt es Parallelen in der Komposition eines Musikstücks – in der Architektur der Musik – zur Methodik der Architektur? Der Takt, der Rhythmus, Tonhöhen, die Frage der Proportion, der Bewegung?
Norina Hirschi (*2002) erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit sieben Jahren an der Musikschule Zürcher Oberland und debütierte bereits mit elf Jahren als Solistin mit Orchester. Ab 2014 wurde sie vom Schweizer Pianisten Oliver Schnyder musikalisch betreut. Nach der Matura mit Auszeichnung 2021 studierte sie Klavier an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Hans-Jürg Strub und setzt seit Herbst 2025 ihr Masterstudium bei Prof. Anna Vinnitskaya an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei namhaften Pianistinnen und Pianisten wie Dmitri Alexeev, Claudio Martinez-Mehner und Bernd Goetzke.
Sie ist vielfache Erstpreisträgerin mit Auszeichnung des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs sowie Preisträgerin des Duttweiler-Hug Hochschulwettbewerbs und konzertierte bei renommierten Festivals im In- und Ausland. Seit 2023 ist sie Stipendiatin von Live Music Now Schweiz und erweitert ihr Profil durch klassischen Gesangsunterricht, historisch Aufführungspraxis und das Spiel auf Hammerflügeln.
Johannes C. Ruge (*2005) erhielt im Alter von sechs Jahren ersten Klavierunterricht und begann ein Jahr später mit dem Harfenspiel, während er sich früh auch autodidaktisch weitere Instrumente erschloss. Seit seinem zehnten Lebensjahr komponiert er und entwickelte sich ab dem elften Lebensjahr zusätzlich als Songwriter und Arrangeur. Seit dem Herbst 2025 studiert er Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Hubert Rutkowski.
Er ist vielfacher erster Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ sowie Träger des Förderpreises des Münchner Kompositionswettbewerbs und war Harfenist der führenden Münchner Jugendorchester ATTACCA und ODEON. Konzertauftritte führten ihn unter anderem mit Musikern der Münchner Philharmoniker, zum Pärnu Music Festival sowie zu Kammermusikprojekten und Uraufführungen im Rahmen renommierter Kurse. Dirigentische Erfahrungen sammelte er bei Studienprojekten in Italien sowie 2024 beim Dirigierkurs der Järvi-Familie in Estland. Parallel zur klassischen Laufbahn etablierte sich Johannes als vielseitiger Songwriter und Improvisator unter dem Künstlernamen „JohnnyCloud“ mit zahlreichen Veröffentlichungen und Kollaborationen. Sein Orchesterdebüt gab er 2024 als Solist sowohl an der Harfe als auch am Klavier.
Anmeldung
Die Veranstaltung richtet sich an Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Planer*innen sowie alle Interessierte aus der Zivilgesellschaft an der Baukultur. Sollten Unternehmen aus der Objekt und Bauindustrie (mit Ausnahme der Premiumpartner der ArchitekturSalons) Interesse an einer Teilnahme an dem Veranstaltungsprogramm der ArchitekturSalons haben, bitten wir um eine E-Mail an die Verlagsleiterin Kristina Bacht (kbacht@ait-dialog.de). Wir behalten uns vor entsprechend der Interessen der Premiumpartner oder bei Überschreiten der Teilnehmerzahl Absagen zu erteilen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.
