27. SalonKonzert “Architektur in der Musik”

SalonKonzert „Architektur in der Musik“ im ArchitekturSalon Hamburg
Mittwoch, 29. April 2026 um 19 Uhr
Wir laden Sie herzlich zum 27. SalonKonzert am 29. April 2026 um 19 Uhr in den ArchitekturSalon Hamburg ein. Mit dem Frühlingsanfang öffnet sich nicht nur die Stadt, sondern auch der Raum für neue Wahrnehmungen: Erleben Sie einen Abend, an dem Klang und Architektur in einen inspirierenden Dialog treten.
Die Veranstaltungsreihe „Architektur in der Musik“, die in Kooperation mit der Hamburger Hochschule für Musik und Theater entsteht, widmet sich der faszinierenden Wechselwirkung von Raum, Struktur und Komposition und lädt dazu ein, Architektur einmal anders zu hören.
Begrüßen Sie mit uns Lasha-Giorgii Kituashvili und Chengcheng Zhang mit folgendem Programm:
Domenico Scarlatti
Sonaten K27 h-moll und K487 C-Dur
Johannes Brahms
Rapsodie Op. 79, h und g Moll
Sonata Op. 5, f Moll
Claude Debussy
L’Isle Joyeuse
Musik und Architektur – ihr wechselseitiger Bezug ist fester Teil unserer Kulturgeschichte. In der griechischen und römischen Antike waren sie viel enger miteinander verknüpft als dies heute der Fall ist. Traditionell gründen beide auf dem Verständnis einer kosmischen Weltordnung, welche die Regeln der Proportion und Harmonie festlegt, die Proportionslehre in der Architektur bezieht sich auf die Harmonielehre in der Musik. So hat der römische Architekturtheoretiker Vitruv in seinen Zehn Büchern über Architektur, dem einzigen aus der Antike überlieferten Architekturtraktat, gefordert, dass ein Baumeister unter anderem über Kenntnisse der Musik und ihrer mathematischen Gesetzmäßigkeit verfügen müsse. Architekten, Musiker und Philosophen haben in den Jahrhunderten nicht nur immer wieder Verbindungen zwischen den beiden Künsten gesucht und auch geschaffen, sondern sich auch wechselseitig neue Impulse gegeben. Der Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph Schelling sagte im Jahre 1859: Architektur ist erstarrte Musik. Plastisch beschrieb der Philosoph Arthur Schopenhauer die Architektur als „gefrorene Musik“. Doch gibt es Parallelen in der Komposition eines Musikstücks – in der Architektur der Musik – zur Methodik der Architektur? Der Takt, der Rhythmus, Tonhöhen, die Frage der Proportion, der Bewegung?
Anmeldung
Die Veranstaltung richtet sich an Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Planer*innen sowie alle Interessierte aus der Zivilgesellschaft an der Baukultur. Sollten Unternehmen aus der Objekt und Bauindustrie (mit Ausnahme der Premiumpartner der ArchitekturSalons) Interesse an einer Teilnahme an dem Veranstaltungsprogramm der ArchitekturSalons haben, bitten wir um eine E-Mail an die Verlagsleiterin Kristina Bacht (kbacht@ait-dialog.de). Wir behalten uns vor entsprechend der Interessen der Premiumpartner oder bei Überschreiten der Teilnehmerzahl Absagen zu erteilen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.
