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	<title>AIT-Dialog Blog &#8211; AIT | AIT-Dialog | xia</title>
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	<description>Architecture / Interior / Design</description>
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		<title>Was stellt den Ausgangspunkt für einen gelungenen Entwurf dar – das Material oder der Raum? Und was bedeutet dies für die Langlebigkeit eines Gebäudes?</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/was-stellt-den-ausgangspunkt-fuer-einen-gelungenen-entwurf-dar-das-material-oder-der-raum-und-was-bedeutet-dies-fuer-die-langlebigkeit-eines-gebaeudes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 16:04:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir haben bei nachgefragt bei Pascal Flammer (Pascal Flammer Architekten, Zürich, CH), Lina Ghotmeh (Lina Ghotmeh – Architecture, Paris, FR), Alberto Veiga und Fabrizio Barozzi (Barozzi Veiga, Barcelona, ES) sowie Anders Lendager (Lendager, Kopenhagen, DK) und spannende Antworten erhalten.

Der Artikel ist erstmals erschienen im Architekturmagazin [ark] No 69.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben nachgefragt in der Schweiz, Frankreich, Spanien und Dänemark.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="omsc-one-half">

<img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-flammer-02-900x600-1.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" columns="1" link="none" ids="443240" orderby="post__in" include="443240" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-flammer-02-900x600-1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-flammer-02-900x600-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Pascal Flammer<br />
Pascal Flammer Architekten, Zürich, CH</strong></p>
<p><strong>„Daher plädiere ich für eine Architekturkultur, die vor allem den Menschen in den Mittelpunkt stellt und Vielfalt fördert.“</strong></p>
<p>In meiner Architekturvorstellung steht der Mensch immer im Mittelpunkt. Bevor wir über Raum oder Material sprechen, frag ich mich: Wer ist dieser Mensch? Welche Wünsche hat er oder sie? Und parallel zu dieser Spekulation entsteht Raum. Er ist nicht nur eine materielle Hülle, sondern auch ein immaterieller Akteur, der das Leben seiner Bewohner beeinflusst. Die Struktur, das Skelett des Gebäudes, folgt dann logischerweise oder setzt Akzente. Erst zum Schluss richtet sich mein Blick auf das Material. Welches Material unterstützt den Menschen am besten? Das Baumaterial erscheint mir wie die Gewürze beim Kochen – die Grundtöne werden gesetzt und ab und zu ein scharfer Akzent hinzugefügt.</p>
<div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e48d47b8034101020' value='69e316e48d47b8034101020'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e48d47b8034101020' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e48d47b8034101020' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e48d47b8034101020' ></p>
<p>Langlebigkeit entsteht meiner Ansicht nach durch Vielfalt. Wenn wir immer wieder die gleiche Architektur errichten, riskieren wir, dass sich unsere Vorstellungen von guter Architektur als falsch erweisen. Eine vielfältige gebaute Umwelt ist hingegen ­resilient und anpassungsfähig. Sie kann auf veränderte Bedürfnisse, ­gesellschaftliche Entwicklungen oder gar Krisen und Katastrophen besser reagieren. Unterschiedliche Gebäudetypen fördern neue Ideen, Technologien, Konstruktionen, Identitäten und Formen des Zusammenlebens. Eine vielfältige Stadtlandschaft ist attraktiv, lebensbejahend und unterstützt unsere Vitalität. Daher plädiere ich für eine Architekturkultur, die vor allem den Menschen in den Mittelpunkt stellt und Vielfalt fördert. Sie ist nachhaltig, resilient und inspirierend.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e48d47b8034101020' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a>
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<img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-ghotmeh-02.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" columns="1" link="none" ids="443220" orderby="post__in" include="443220" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-ghotmeh-02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-ghotmeh-02-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Lina Ghotmeh<br />
Lina Ghotmeh – Architecture, Paris, FR</strong></p>
<p><strong>„Ich glaube, dass sowohl das materielle als auch das räumliche Konzept in Symbiose funktionieren sollten. Keines von beiden kann für sich allein stehen [&#8230;]“</strong></p>
<p>Bei meiner Herangehensweise an die Architektur ähnelt meine Methodik der eines Archäologen, der sich intensiv mit der physischen Realität und den Materialien eines Ortes auseinandersetzt. Dieser Ansatz ermöglicht es, dass Designs auf natürliche Weise entstehen, die mit ihrer Umgebung harmonieren und gleichzeitig auf den historischen Kontext des Ortes reagieren. Ich beschreibe dies als „Archäologie der Zukunft“, bei der die Vergangenheit beeinflusst, wie wir Räume schaffen, die Erinnerungen aktivieren, Sinne ansprechen und Nachhaltigkeit fördern.<br />
Die gründliche Erforschung historischer Materialien und lokaler Ressourcen steht im Mittelpunkt jedes Projekts. <div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e48e2f98043320103' value='69e316e48e2f98043320103'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e48e2f98043320103' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e48e2f98043320103' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e48e2f98043320103' >In der Normandie beispielsweise führte der lokale Lehm, der zur Ziegelherstellung verwendet wurde, zu einem Design, das in der Landschaft verwurzelt ist. Diese Methode steht im Einklang mit kohlenstoffarmem Bauen, minimiert den Bedarf an Materialtransporten aus der Ferne und fördert die Umweltverantwortung.<br />
Für mich ist Architektur mehr als nur das Erschaffen physischer Räume; sie fungiert als Vermittlerin für soziale Interaktion und gestaltet Räume, die Gemeinschaft, Dialog und Verbindung fördern. Meine Erfahrung in Beirut, einer Stadt, deren Architektur stark von der vielschichtigen Geschichte beeinflusst wird, hat meine Arbeit geprägt. Ich konzentriere mich auf die Symbiose zwischen Architektur, ihrem kulturellen und ökologischen Kontext und den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Dynamiken, die einen Raum definieren.<br />
Ich glaube, dass sowohl das materielle als auch das räumliche Konzept in Symbiose funktionieren sollten. Keines von beiden kann für sich allein stehen – erfolgreiche Designs entstehen aus der Interak­tion zwischen den materiellen Realitäten eines Ortes und seinem ­historischen und sozialen Kontext. Dieser Ansatz stellt sicher, dass jedes Design tief mit seinem Ort und seinen Menschen in Resonanz tritt und Räume schafft, die nicht nur funktional, sondern auch ­kulturell und emotional bedeutsam sind.</p>
<p>Die Haltbarkeit eines Gebäudes geht über die Langlebigkeit seiner Materialien hinaus; sie hängt auch von seiner Fähigkeit ab, Bedeutung zu schaffen, eine Verbindung zwischen Menschen und Natur zu fördern und sich respektvoll in seine Umgebung zu integrieren. Während langlebige Materialien dafür sorgen, dass eine Struktur physisch den Test der Zeit bestehen kann, entsteht wahre Haltbarkeit, wenn das Gebäude emotional und kulturell mit seinen Nutzern und seiner Umgebung in Resonanz tritt.<br />
In unserer Praxis betrachten wir Architektur als einen Akt des Humanismus. Das bedeutet, Gebäude nicht als egozentrische Aussagen oder isolierte Objekte zu betrachten, sondern als Teil einer umfassenderen, respektvollen Beziehung zur Lebensumgebung. Haltbarkeit entsteht, wenn Architektur einen sinnvollen Dialog mit ihrem Kontext bildet, als ob eine Struktur aus dem Boden gewachsen und zu einem geschätzten Teil der Gemeinschaft geworden wäre.<br />
Dieser humanistische Ansatz erfordert oft sorgfältige Überlegungen – wie kann das Gebäude in seiner Umgebung „verschwinden“, nicht als passives Objekt, sondern als Struktur, die sich mit ihrem Kontext weiterentwickelt? Ein Gebäude ist haltbar, wenn die Menschen es lieben und schätzen, wenn es ihnen Freude bereitet und ihr tägliches Leben bereichert. Diese Verbindung zwingt die Nutzer, sich darum zu kümmern, und stellt so seinen Erhalt im Laufe der Zeit sicher.<br />
Ein Gebäude ist nicht nur dann langlebig, wenn es aus nachhaltigen Materialien gebaut ist, sondern auch, wenn es den Menschen das Gefühl gibt, mit ihrer Umgebung und miteinander verbunden zu sein. Ein langlebiges Gebäude ist eines, das relevant bleibt, geliebt wird und in seinen Kontext integriert ist, sodass sein Fortbestand über Generationen hinweg gewährleistet ist.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e48e2f98043320103' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a><br />
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<img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-barozzi_veiga_02-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" columns="1" link="none" ids="443230" orderby="post__in" include="443230" />

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Alberto Veiga und Fabrizio Barozzi<br />
Barozzi Veiga, Barcelona, ES</strong></p>
<p><strong>„Die Eigenverantwortung der Menschen ist ein grundlegender Faktor für die Nachhaltigkeit eines Gebäudes, da sie zu seiner Langlebigkeit und seinem Wandel im Laufe der Zeit beiträgt.“</strong></p>
<p>Architektur ist überall, aber wir glauben, dass der Schlüssel zu einem erfolgreichen Design in der Fähigkeit liegt, etwas Neues zu enthüllen, eine neue Perspektive in den Kontext zu bringen, in dem es platziert ist. Dies ist ein wesentlicher Punkt eines Projekts. Natürlich muss es auch in der Lage sein, eine umfassendere und komplexere Reflexion über die eher technischen und konstruktiven Aspekte des Themas zu initiieren. Die Synthese zwischen diesen Impulsen ist der Punkt, an dem ein Meisterwerk geboren werden kann. Erst dann ist die Architektur in der Lage, Einfluss zu nehmen, als Referenz oder Symbol zu dienen und eine wichtige Rolle in der Gesellschaft zu spielen.<div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e48f1d97007060835' value='69e316e48f1d97007060835'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e48f1d97007060835' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e48f1d97007060835' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e48f1d97007060835' ></p>
<p>Heute geht jeder davon aus, dass jedes neue Gebäude in jeder Hinsicht äußerst effizient und nachhaltig sein muss. Als Architekten gehen wir das Konzept der Nachhaltigkeit gerne ganzheitlich an und versuchen, Themen zu behandeln, die nicht nur mit der Materialität eines Projekts zu tun haben. Eine der wichtigsten Errungenschaften eines Entwurfs ist es, wenn die Gemeinschaft das Gebäude in Besitz nimmt und weiß, wie es zu nutzen ist. Diese Eigenverantwortung der Menschen ist ein grundlegender Faktor für die Nachhaltigkeit eines Gebäudes, da sie zu seiner Langlebigkeit und seinem Wandel im Laufe der Zeit beiträgt. Viele unserer Projekte sind Umgestaltungen bestehender Gebäude und Erweiterungen, und wir versuchen, sie so natürlich wie möglich zu gestalten. Wir streben niemals einen historischen Bruch an, ganz im Gegenteil. Wir bemühen uns um Kontinuität mit der Tradition oder der Geschichte, die das Gebäude umgibt, um einen Dialog mit dem Kontext und mit den Menschen herzustellen, die es täglich nutzen und pflegen werden.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e48f1d97007060835' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a><br />
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<img decoding="async" width="600" height="360" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-lendager_02.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" columns="1" link="none" ids="443224" orderby="post__in" include="443224" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-lendager_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2024/12/ark_2_2024-nachgefragt-lendager_02-768x461.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Anders Lendager<br />
Lendager, Kopenhagen, DK</strong></p>
<p><strong>„Durch die Priorisierung von Materialien können wir innovative Lösungen fördern, die nicht nur den lokalen Kontext widerspiegeln, sondern auch ökologische Belange berücksichtigen.“</strong></p>
<p>Der Ausgangspunkt für einen erfolgreichen architektonischen Entwurf sollte das Material sein, wie es der Satz „form follows availability“ (dt. Form folgt Verfügbarkeit) zusammenfasst. Das ist die Denkweise, der wir bei Lendager folgen. Dieses Prinzip betont, dass die in jedem Kontext verfügbaren Materialien das Raumkonzept leiten sollten. Ein Beispiel für die Umsetzung dieser Denkweise ist Børnehuset Svanen (dt. Kindergarten „Der Schwan“) in Gladsaxe, der weltweit erste ökologisch zertifizierte „Kreislaufkindergarten“ in Dänemark. Er wurde aus den Materialien der alten Schule auf demselben Gelände gebaut.<div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e48fddd9017692142' value='69e316e48fddd9017692142'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e48fddd9017692142' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e48fddd9017692142' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e48fddd9017692142' > Als integrierter Teil des umweltzertifizierten und gesunden Bau- und Designprozesses haben wir die erforderlichen Prozesse entwickelt und implementiert, um Baumaterialien direkt vor Ort abzubilden, zurückzugewinnen, aufzuwerten und wiederzuverwenden. Durch die Priorisierung von Materialien können wir innovative Lösungen fördern, die nicht nur den lokalen Kontext widerspiegeln, sondern auch ökologische Belange berücksichtigen. Raumkonzepte sind zwar wichtig, sollten sich aber aus den Eigenschaften der verfügbaren Materialien entwickeln und sicherstellen, dass das Design sowohl funktional als auch umweltschonend ist.</p>
<p>Ein Gebäude ist langlebig, wenn es eine Philosophie verkörpert, bei der die Verantwortung für die Umwelt im Vordergrund steht. Bei Lendager lautet unser oberstes Prinzip: „Nicht bauen.“ Dies veranlasst uns zu der Bewertung, ob ein Neubau erforderlich ist oder ob bestehende Strukturen umgenutzt werden können. Wenn bauen unerlässlich ist, plädieren wir für „Wenn bauen, dann umbauen“. Durch den Umbau bestehender Gebäude werden Ressourcen geschont und die kulturelle Bedeutung bewahrt. Wenn Neubauten unvermeidbar sind, halten wir uns an die Leitlinie „Wenn neu gebaut wird, dann Abfall verwenden“ und wählen nachhaltige Materialien aus Abfallprodukten. Durch die Verwendung wiedergewonnener Materialien verringern wir unseren ökologischen Fußabdruck und verbessern die Verbindung des Gebäudes mit der Gemeinschaft. Letztendlich geht die Haltbarkeit eines Gebäudes über physische Eigenschaften hinaus. Sie hängt von unseren Entscheidungen bei seiner Konzeption ab, indem wir Räume schaffen, die funktional, ­ästhetisch ansprechend und von Sinn und Verantwortung ­gegenüber der Umwelt durchdrungen sind.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e48fddd9017692142' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a><br />
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<p>&nbsp;</p>
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<div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
Dieser Artikel ist im Architekturmagazin <a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=442544">[ark] No. 69</a> erschienen.<br />
&nbsp;<br />
Wenn Sie das Architekturmagazin [ark] abonnieren möchten, füllen Sie gerne das entsprechende <a href="https://ark.sto.com/de/forms/contact">Anmeldeformular</a> aus.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KIPPEN – Niklaus Huber, AIT-Stipendiat der STO-Stiftung 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/kippen-niklaus-huber-ait-stipendiat-der-sto-stiftung-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 10:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA["Am Eingang bekommt das Publikum einen Raumplan mit den Titeln der Szenen. Wie in einer Ausstellung ist in jedem Raum ein Beschrieb der Szene aufgehängt. Jeder Raum hat eine Szene, die in der Endlosschleife gespielt wird. Die Zuschauer:innen können sich darin frei bewegen und solange sie wollen in dem jeweiligen Raum oder im «Exhibition Theatre» bleiben." Niklaus Huber]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_058-2-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-5"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_058-2-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_058-2-900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_058-2-1350x900.jpg 1350w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_058-2-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_058-2-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_058-2-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_058-2-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_119-2-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-5"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_119-2-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_119-2-900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_119-2-1350x900.jpg 1350w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_119-2-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_119-2-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_119-2-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_119-2-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/1.1-3.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-5"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/1.1-3-900x600.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/1.1-3-900x600.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/1.1-3-1350x900.png 1350w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/1.1-3-768x512.png 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/1.1-3-1536x1024.png 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/1.1-3-2048x1365.png 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/1.1-3-1320x880.png 1320w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_126-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-5"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_126-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_126-900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_126-1350x900.jpg 1350w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_126-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_126-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_126-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_126-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_112-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-5"><img decoding="async" width="266" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_112-2.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_054-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-5"><img decoding="async" width="266" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/12/Kippen_2023_anniklynn_054-2.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
September 2023<br />
Blogger: Niklaus Huber</strong></p>
<p><strong>3. Blogbeitrag</strong></p>
<p>In meinem ersten Blogbeitrag schrieb ich von dem Beginn eines besonderen Studienjahres. Dieses Jahr flog vorbei und blieb auch nach meinem Abschluss voller Projekte, deshalb freue ich mich sehr über die Ferien, die im Oktober endlich kommen.</p>
<p>Bei meinem letzten Eintrag war ich aus London zurück in Zürich. Prisca Grandi und ich waren intensiv mit der Umsetzung unseres Diplomprojekts beschäftigt. Wir kreierten das Stück KIPPEN, basierend auf einem Raumentwurf von uns. Mit unserem Konzept erhielten wir von ProCirque &amp; der SSA ein Stipendium für die Stückentwicklung. Mit diesem konnten wir unsere Spielenden Max Gnant (Bewegungsschauspieler), Alda Otter (Artistin), Lino Gioia (Artist) und Linus Jacobson (DJ) bezahlen.</p>
<p>In der ersten Probephase experimentierten wir mit den Spielenden und den gesetzten Objekten (eine fahrbare Stahlkonstruktion, ein Sack voller Holzspäne, ein Ast, ein Holzhäcksler) im Raum. In der zweiten Phase setzten wir das gefundene Material zu einem Ablauf zusammen, ergänzten die Objekte ästhetisch, setzten die Kostüme sowie das Licht. In den Endproben arbeiteten wir an Details und dem Timing mit dem DJ. Entstanden ist ein visuelles Stück ohne Worte mit großen Bildern. Ein spezieller Faktor an dem Stück ist die Unberechenbarkeit der Objekte. Zum Bespiel können wir nicht kontrollieren, wie viele Holzspäne zu welchem Zeitpunkt aus dem Sack fallen. Dies hat einen großen Einfluss auf das Timing und den Verlauf des Stücks. Deshalb haben die einzelnen Szenen zwar einen Anfangs- und Endpunkt sowie gewisse Spielregeln, sind aber im Verlauf immer unterschiedlich.</p>
<p>Anfangs Mai spielten wir zwei ausverkaufte Vorstellungen. Das Entwickeln und die Zusammenarbeit in dieser Gruppe war sehr schön und es entstand das Kollektiv Heavy Weight Pieces. Link zum Trailer: https://vimeo.com/826900320/recommended</p>
<p>Nach den Shows folgte die Nachbereitung und die Vorbereitung für die Diplomausstellung. Sobald die Ausstellung eröffnet war, reiste ich mit dem Nachtzug nach Prag an die Szenografie Quadriennale. Dort stellte ich mit vier Mitstudierenden aus London unser Breadshop Bühnenbildkonzept aus. Zirka 14 andere studentische Projekte aus der ganzen Welt waren vor Ort. Gegenseitig präsentierten wir uns die Konzepte, bekamen Feedback und diskutierten. In diesem Rahmen meine Gruppe aus London wieder zu treffen war super. Zudem kam aus der Schweiz eine sehr erfreuliche Nachricht, unser Diplomprojekt erhielt die Bestnote und wird an der Diplomfeier mit dem «Liz und Roman Clemens Prize» ausgezeichnet.</p>
<p>Eine Pause gab es für mich trotzdem nicht. Ich übernahm die Leitung des Zirkusquartier Zürich. Ein Zentrum für Zeitgenössischen Zirkus mit Shows, Residenzen, Koproduktionen, Workshops und Kursen. Zudem wurde unser Stück KIPPEN an das Schweizer Jugend Theaterfestival fanfaluca eingeladen und wir spielten dort Mitte September. Die Proben für ein neues Stück, bei dem ich das Bühnenbild kreiere und die Objekte wieder der Ausgangspunkt für die Stückentwicklung sind, haben vor kurzem begonnen. Die Premiere ist aber erst Mitte Januar 2024. Somit ist es jetzt ein guter Zeitpunkt, zwei Wochen nach Sizilien zu fahren und abzuschalten. Tschüss und herzlichen Dank für das Stipendium!</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Proaesthetic: Über die Vielfalt der Prothetik &#8211; Maike Kößler, Stipendiatin 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/proaesthetic-ueber-die-vielfalt-der-prothetik-maike-koessler-stipendiatin-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2023 13:47:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA["Die Ausstellung Proaesthetic soll die Vielfalt der Prothetik für den Besucher erfahrbar machen. Den Zugang zu den unterschiedlichen Themenbereichen schaffen und dabei individuelle Geschichten von Menschen mit Prothese erzählen. Geschichten, die es wert sind, eine ganze Ausstellung mit ihnen zu füllen." Maike Kößler
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/1_Visualisierung_koessler-2.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-6"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/1_Visualisierung_koessler-2.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/1_Visualisierung_koessler-2.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/1_Visualisierung_koessler-2-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/4_Modellfoto-M1_1_koessler-2.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-7"><img decoding="async" width="600" height="899" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/4_Modellfoto-M1_1_koessler-2.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/5_Modellfoto-M1_koessler-2.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-7"><img decoding="async" width="600" height="899" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/5_Modellfoto-M1_koessler-2.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/2_Isometrie_koessler-2.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Isometrie" data-rel="lightbox-gallery-7"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/2_Isometrie_koessler-2.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/3_Modellfoto-M1_20_koessler-2.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Modellfoto M 1:20" data-rel="lightbox-gallery-7"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/07/3_Modellfoto-M1_20_koessler-2.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Juli 2023<br />
Bloggerin: Maike Kößler</strong></p>
<p><strong>3. Blogbeitrag</strong></p>
<p>Proaesthetic<br />
Über die Vielfalt der Prothetik</p>
<p>In meinem letzten Blogpost habe ich über die Anfänge des Ausstellungsentwurfs Proaesthetic berichtet. Seitdem habe ich einiges weiterentwickelt und viel verändert. Eins ist aber gleichgeblieben, das Thema der Ausstellung: Die Prothetik.</p>
<p>Die Ausstellung Proaesthetic soll die Vielfalt der Prothetik für den Besucher erfahrbar machen. Den Zugang zu den unterschiedlichen Themenbereichen schaffen und dabei individuelle Geschichten von Menschen mit Prothese erzählen. Geschichten, die es wert sind, eine ganze Ausstellung mit ihnen zu füllen.</p>
<p>Dabei widmet sich die Ausstellung konkret sieben Menschen, die verschiedene Themenbereiche repräsentieren:<br />
Markus Rehm, der mit 8,66 m den Weltrekord im Para-Weitsprung hält. Otto Bock, der im Ersten Weltkrieg standardisierte Prothesenpassteile entwickelte. Anu, ein 7-jähriges Mädchen aus Birmingham, das ihren Freundinnen auf dem Schulhof stolz ihre neue pinke Prothese präsentiert. Thomas Buchholz, der seit einem Arbeitsunfall querschnittsgelähmt ist und mit Hilfe eines Exoskeletts wieder laufen lernt. Hugh Herr, der an Prothesen forscht, die durch Gedanken gesteuert werden können. Jacky Hunt-Broersma, die mit 104 Marathons an 104 Tagen einen Weltrekord aufstellte. Und Lauren Wasser, die als Model ihre goldenen Prothesen zu ihrem Markenzeichen gemacht hat.</p>
<p>Die Geschichten werden räumlich in Kulissen übersetzt, bestehend aus schwarzen Wandscheiben und weißen Möbeln. Linienzeichnungen auf Wänden und Boden führen die Orte optisch fort. Die reduzierte und stilisierte Umgebung setzt die Prothese als auratisches Exponat in den Fokus. Die Prothese wird zum Teil der Szene – der Protagonist im Filmset. Lichtflächen auf dem Boden grenzen die Ausstellungseinheiten voneinander ab und verstärken in der sonst dunklen Umgebung das Gefühl des Eintauchens in eine andere Welt.</p>
<p>Die räumliche Anordnung der Wandscheiben basiert auf einem Raster. Durch eine gezielte Positionierung der Wände ergeben sich Räume; die einzelnen Kulissen nehmen räumlich Bezug zueinander. Es entstehen Freiflächen und Durchgänge – ein fließender Grundriss, der unterschiedlichste Laufwege durch die Ausstellung zulässt. Die robuste Konstruktion der Holzständerwände sowie ein einfaches Stecksystem ermöglichen ein schnelles Auf- und Abbauen der Kulissen, so dass die Ausstellung auch als flexible Wanderausstellung an unterschiedlichen Standorten funktioniert.</p>
<p>Die Besucher*innen können die Kulissen auf eigene Faust erkunden und erfahren so nicht nur mehr über die Prothesen, sondern auch über die Geschichten dahinter.</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Innenarchitektur im Einklang mit Nachhaltigkeit – Interview mit Susanne Brandherm von brandherm + krumrey interior architecture</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/innenarchitektur-im-einklang-mit-nachhaltigkeit-interview-mit-susanne-brandherm-von-brandherm-krumrey-interior-architecture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 09:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=412805</guid>

					<description><![CDATA[„Fakt ist aktuell der, dass wir allein durch das Bewusstsein der Thematik Nachhaltigkeit schon vieles erreichen, in allerletzter Konsequenz schaffen wir es jedoch noch nicht, das Thema Nachhaltigkeit zu 100% in Projekten umzusetzen.“ Susanne Brandherm]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/01._DO-E_Start.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Design Offices Ruhr Tower, Essen | brandherm + krumrey interior architecture | Foto: Joachim Grothus" data-rel="lightbox-gallery-8"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/01._DO-E_Start.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/01._DO-E_Start.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/01._DO-E_Start-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/brandherm_BIRKENSTOCK_Grothus_H-11.1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Birkenstock Headquarter, Köln | brandherm + krumrey interior architecture | Foto: Joachim Grothus" data-rel="lightbox-gallery-8"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/brandherm_BIRKENSTOCK_Grothus_H-11.1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/brandherm_BIRKENSTOCK_Grothus_H-11.1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/brandherm_BIRKENSTOCK_Grothus_H-11.1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/brandherm_BIRKENSTOCK_Grothus_H-12.1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Birkenstock Headquarter, Köln | brandherm + krumrey interior architecture | Foto: Joachim Grothus" data-rel="lightbox-gallery-8"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/brandherm_BIRKENSTOCK_Grothus_H-12.1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/brandherm_BIRKENSTOCK_Grothus_H-12.1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/brandherm_BIRKENSTOCK_Grothus_H-12.1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/JGF2681.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="List „Our Office“ Unternehmenszentralen Nordhorn, Bielefeld | brandherm + krumrey interior architecture | Foto: Joachim Grothus" data-rel="lightbox-gallery-8"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/JGF2681.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/JGF2681.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/JGF2681-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Im Rahmen der GROHE Digital Talks stellen sich renommierte Innenarchitekt*innen den Fragen und geben Einblick in ihre Haltung und ihr Verständnis für eine nachhaltige Innenarchitektur. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Susanne Brandherm von brandherm + krumrey interior architecture.</strong></p>
<p><em>„Echte Nachhaltigkeit heißt für uns nicht nur die Materialität in der Zusammen­setzung des Produkts sollte betrachtet werden, sondern wie und wo das Produkt hergestellt wird, wie sind z.B. die Transportwege. Auch geht es um gestalterische Aspekte, flexible Nutzungskonzepte, Nutzungen allgemein und Revitalisierungen. Das Feld ist sehr groß und keinen in wenigen Sätzen nicht beantwortet werden.“</em><br />
Susanne Brandherm</p>
<p><strong>GROHE: Sie sind in unterschiedlichen Bautypologien tätig. Was ist der Schlüssel Ihres Erfolges? Welche Philosophie verbirgt sich dahinter?</strong><br />
<strong>Susanne Brandherm</strong>: Begonnen haben wir mit zwei Projekten aus der Familie. Als es an die Realisierung ging, wollten wir unbedingt vor Ort sein und eng mit den Unternehmen zusammenarbeiten. Wir wollten uns Zeit nehmen und unsere ersten Projekte intensiv begleiten, denn im Grunde sahen wir uns in zweifacher Hinsicht mit Neuland konfrontiert: Was das Handwerk anbelangt, mussten wir uns alles selbst beibringen. Im Studium an der ETH geht es vermehrt um die theoretische Betrachtung, um die Geschichte der Architektur und so weiter, wir wurden aus der Theorie also quasi mitten auf die Baustelle und damit ins kalte Wasser geworfen. Auf der anderen Seite mussten wir unsere Architektur-Haltung erstmals losgelöst von jeder Professoren-Unterstützung selbst begründen. Das hat uns rückblickend gutgetan.Mit viel Ehrgeiz und Liebe zu unserer Profession sind wir anfangs relativ „ungeplant“ gestartet. Eine Spezialisierung nur auf ein Thema wie Hotel, Office oder Krankenhaus hat sich bei uns nicht ergeben. Dies betrachten wir als großen Vorteil, da wir sehr früh festgestellt haben, dass alle Themen eng zusammen­gehören. Wir können beispielsweise das Know-how, das wir uns im Bereich Hotel angeeignet haben, auch bei der Bauaufgabe Privatklinik anwenden. Und genauso hat die heutige Officewelt Schnittmengen mit den Themen Hotel und Wohnen. Dabei bleiben unsere Qualitätsansprüche gleichbleibend hoch. Uns sind bei jeder Bauaufgabe die Details wie auch eine gute Kommunikation mit den Bauherren sehr wichtig. Uns nur auf einen Schwerpunkt zu spezialisieren ist für uns uninteressant und schränkt uns zu sehr ein. Als eines der größeren Büros in der Innenarchitekturbranche haben wir ein entsprechend aufgestelltes Team, um auch komplexe Projekte zu bewältigen.</p>
<p><strong>Warum brauchen wir die Innenarchitektur als eigene Disziplin?</strong><br />
Mit unserer Fachkompetenz erkennen wir das Potenzial von Räumen in ihrer Vielschichtigkeit und die damit verbundenen Möglichkeiten. Schließlich befasst sich unsere Disziplin intensiv mit dem Detail. Wir sind hier sehr fokussiert – das schätzen auch die Architekten. Unsere Expertise bei Materialien und Produkten für den Innenraum ist sehr vielfältig und wir entwickeln Ideen mit Weitblick, da wir uns ja durchgängig mit diesen Themen beschäftigen. Bauen im Bestand – ganz gleich ob im Neu- oder Altbau – ist unser Geschäft. Was kann der Raum und wie lässt er sich am besten nutzen oder umnutzen? Das ist eine alltägliche Frage für uns.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e4b971d9061697894' value='69e316e4b971d9061697894'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e4b971d9061697894' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e4b971d9061697894' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e4b971d9061697894' ></p>
<p><strong>Die Pandemie hat unser Denken und Handeln verändert. Wie spiegelt sich das in Ihrer Arbeit wider?</strong><br />
Wie für andere auch war die Pandemie für uns eine Herausforderung. Sämtliche projektbezogenen Meetings, auch die mit unseren Bauherren, fanden online statt. Das funktioniert nur bis zu einem gewissen Grad, da bei jeder Projektentwicklung irgendwann der Punkt kommt, wo wir feststellen: jetzt müssen wir einfach vor Ort sein. Darüber hinaus hat sich natürlich auch die Art der Projekte verändert. Insbesondere der Officebereich unterliegt derzeit einem umfangreichen Wandel. Dabei führt die vermehrte Nutzung des Homeoffice nicht zwangsläufig zu einer Verkleinerung der Büroflächen. Vielmehr sind heute neue, vielgestaltige Arbeitswelten mit unterschiedlichen Arbeitssituationen gefragt. Viele Mitarbeitende sind mittlerweile damit vertraut, mit dem Laptop zuhause oder im Café zu arbeiten und sich nur bei Bedarf mit dem Team zu treffen – ein fester Arbeitsplatz ist oftmals keine Option mehr.</p>
<p><strong>Sie sprachen gerade über die veränderte Situation im Büro, was sind die neuen Ansprüche an die Bautypologie Wohnen? Wird den heutigen Bedürfnissen beim Bau von neuem Wohnraum überhaupt entsprochen?</strong><br />
Unsere Projekte im Bereich privates Wohnen bewegen sich in einer eigenen, sehr individuellen Welt. Was wir grundsätzlich feststellen, ist dass sich die wohnliche Aufenthaltsqualität über das eigentliche „Wohnzimmer“ hinaus auf alle Flächen wie Küche, Bad, Schlafen etc. erstreckt. In diesem Zusammenhang wäre es unser Wunsch, dass auch soziale Wohnungsbauprojekte einem hohen gestalterischen Anspruch gerecht werden. Dies hat grundsätzlich nichts mit Luxusmaterialien oder Ähnlichem zu tun, sondern lediglich mit einer guten Planung. Darüber hinaus hat der private Außenbereich an Bedeutung gewonnen. Generell stellt sich uns heute die Frage: Was gehört zu meinem Lebensraum? Das ist nicht mehr nur die Wohnung, sondern auch deren Umgebung, in der ich mich bewege, meine Freizeit verbringe oder auch arbeite. Nach den Erfahrungen der Lockdowns sind der Außenraum wie auch der öffentliche Raum für uns mit einem Gefühl von Freiheit verbunden. Ich glaube deshalb, dass Außen- und Innenraum in Zukunft immer mehr miteinander verknüpft werden.</p>
<p><strong>Wann ist ein Raum für Sie perfekt?</strong><br />
Perfektion bedeutet in meinen Augen nicht, dass alles durchdacht und vollkommen sein muss. Ein Raum ist für mich perfekt, wenn ich mich dort wohlfühle. Dies hat mit der Raumatmosphäre aus Akustik, Licht, Material, Gerüchen etc. zu tun. Auch das Umfeld und die Raumproportion sind wichtig. Die Verortung des Raumes, also die Bezüge, in denen er sich befindet und die Art der Ausgestaltung ist dabei von zentraler Bedeutung. Eine gewisse Unvollkommenheit lässt die Gedanken freier werden, das mag ich sehr. Die Frage nach Perfektion ist und bleibt immer eine hochindividuelle Sache.</p>
<p><strong>Wie implementieren Sie Nachhaltigkeit in Ihre Projekte?</strong><br />
Wir sind Teilnehmer der DGNB-Initiative „Phase Nachhaltigkeit“ speziell für Innenarchitektur. Unsere Projekte werden in Zukunft noch explizierter unter verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit hinterleuchtet und bewertet. Um dem Thema gerecht zu werden, haben wir hierfür bürointern ein Team etabliert, welches sich intensiv diesem breiten Aufgabenfeld widmet und für uns interne Leitlinien erarbeitet. Schön ist zu sehen, dass auch unsere Bauherren bewusster mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehen. Das Gleiche gilt für viele Hersteller, die entsprechende Zertifizierungen für ihre Produkte anstreben oder bereits haben. Dabei ist es für uns aber enorm wichtig, genau hinzuschauen und uns nicht von schönen Werbekampagnen blenden zu lassen. Was das Wissen um echte Nachhaltigkeit angeht, wollen wir uns noch eingehender spezialisieren. Echte Nachhaltigkeit heißt für uns nicht nur die Materialität in der Zusammen­setzung des Produkts sollte betrachtet werden, sondern wie und wo das Produkt hergestellt wird, wie sind z.B. die Transportwege. Auch geht es um gestalterische Aspekte, flexible Nutzungskonzepte, Nutzungen allgemein und Revitalisierungen. Das Feld ist sehr groß und keinen in wenigen Sätzen nicht beantwortet werden. Auch „leben“ wir das Büro nachhaltiger, das hat z.B. etwas mit der Mobilität wie auch einfache Dinge wie weiniger Drucken zu tun. Fakt ist jedoch aktuell der, dass wie allein durch das Bewusstsein der Thematik schon vieles erreichen, in allerletzter Konsequenz schaffen wir es jedoch noch nicht das Thema Nach­haltigkeit zu 100% in Projekten umzusetzen.</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit befürworten alle, aber nur wenige sind bereit, dafür einen Mehrpreis zu zahlen. Wie schätzen Sie das Nachhaltigkeitsbestreben der Immobilienbranche ein?</strong><br />
Dieses Thema haben wir für uns noch nicht abschließend beantwortet. Wir müssen argumentieren, was der Mehrwert eines nachhaltigen Produktes für den Bauherren ist. Beim Eventformat ARCHITECT@WORK bin ich in der Kommission tätig und beschäftige mich dort viel mit Produktinnovationen. Deutsche Unternehmen von Beleuchtungs- bis Oberflächenherstellern liefern nachhaltige, innovative und auch anspruchsvoll gestaltete Produkte. In jedem Fall können diese den Wert eines Gebäudes steigern – das ist oftmals ein entscheidender Punkt. Gerade in den Bereichen Office und Hotel nutzen viele das Thema nachhaltiges Bauen als Marketinginstrument für das eigene Unternehmen. Im besten Fall steigern die nachhaltige Ausstattung und der nachhaltige Betrieb den Immobilienwert.</p>
<p><strong>Welche Ansprüche haben Sie – auch im Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit – an das Bad der Zukunft?</strong><br />
Nachhaltigkeit speziell im Bad, auch beim „trendigen „Wohnbad“ oder dem Bad im Officebereich, ist eine Frage der persönlichen Haltung. Das Bad kann als Aufenthaltsort, Entspannungsraum und Spa-Bereich dienen, selbst wenn es ausgesprochen klein ist. Wir finden es spannend, wenn Produkte vielfältig einsetzbar sind, damit wir beispielsweise die unterschiedlichsten Waschtisch- und Duschabtrennungsoptionen planen und gestalten können. Technologien zum Energie- und Wassersparen sind für uns ebenfalls ein wichtiger Faktor, für den wir bei unseren Bauherren gerne werben. Ein guter TGA-Planer, der verlässlich auf unserer Seite ist, erscheint dabei unerlässlich.</p>
<p><strong>Gibt es etwas, was Ihnen an der aktuellen Diskussion zu unserer Baukultur fehlt?</strong><br />
Wenn es um Baukultur geht, werden wir Innenarchitekten leider häufig in den Debatten ausgeklammert, Dasselbe gilt für Wettbewerbe – für uns gibt es da kaum Zugang. Ich würde mir daher wünschen, dass auch wir als Profession stärker in die Diskussionen um Baukultur und andere Gestaltungsthemen einbezogen werden.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e4b971d9061697894' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Büroprofil</strong><br />
<strong>brandherm + krumrey interior architecture</strong><br />
Mit einem Team aus Innenarchitekten, Architekten und Grafikern realisiert brandherm + krumrey internationale Projekte von 15 bis 40.000 Quadratmetern. Gemeinsam mit den Kunden werden deren Haltung und Bedürfnisse in ganzheitlichen Raumkonzepten umgesetzt. Dabei möchte das Büro mit Sitz in Köln und Hamburg anregen, überraschen und neue Denkansätze ermöglichen. Als Spezialisten für die Bereiche Office, Hospitality und Healthcare verfügt brandherm + krumrey über ein umfangreiches Portfolio. Bei Projekten von Berlin über London und New York bis Tokyo haben die Interior Designerinnen unverwechselbare Räume geschaffen, deren Form- und Materialwelten die besondere Identität des jeweiligen Auftraggebers widerspiegeln. Der rote Faden ist ein maßgeschneidertes, klares und zeitloses Design – keine modische Gestaltung, sondern nachhaltige Raumlösungen mit dem Seitenblick für das vermeintlich Unmögliche.</p>
<p><strong>Susanne Brandherm</strong><br />
Susanne Brandherm studierte Innenarchitektur an der Fachhochschule Detmold. Nach verschiedenen Stationen in Kölner Innenarchitekturbüros gründete sie 1999 zusammen mit Sabine Krumrey das Büro brandherm + krumrey interior architecture, dessen Standort in Köln von ihr geleitet wird. Für ihre Arbeit wurde Susanne Brandherm mit dem INsider Award 2013 sowie dem Deutschen Innenarchitektur Preis 2019 des Bundes Deutscher Innenarchitekten (bdia) ausgezeichnet. Neben ihrer gestalterischen Tätigkeit lehrte sie von 2013 bis 2015 an der Hochschule Trier und hat aktuell einen Lehrauftrag an der Hochschule Düsseldorf, PBSA. Seit 2012 ist sie Mitglied des Kuratoriums der Messe architect@work Germany, seit 2016 Jurymitglied beim German Design Award.<br />
Susanne Brandherm ist seit 2002 ehrenamtlicher Vorstand der Karl Bröcker Stiftung „Zukunft für Kinder“.</p>
<p><strong>Sabine Krumrey</strong><br />
Sabine Krumrey studierte Innenarchitektur an der Fachhochschule Rosenheim. Nach verschiedenen Stationen in süddeutschen Innenarchitekturbüros arbeitete sie seit 1993 als selbstständige Innenarchitektin. Im Jahr 1999 gründete sie gemeinsam mit Susanne Brandherm das Büro brandherm + krumrey interior architecture in Köln. Seit dem Jahr 2000 leitet Sabine Krumrey den Hamburger Standort des Büros. Für ihre Arbeit wurde sie 2008 für den INsider Award nominiert. Außerdem ist sie Preisträgerin des Deutschen Innenarchitektur Preises 2019 vom Bund Deutscher Innenarchitekten (bdia). Seit 2015 ist sie als Dozentin im Fachbereich Raumkonzepte und Design an der AMD Akademie Mode und Design in Hamburg tätig.</p>
<p><a href="https://www.b-k-i.de/">www.b-k-i.de</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Innenarchitektur im Einklang mit Nachhaltigkeit</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Innenarchitektur im Einklang mit Nachhaltigkeit – Interview mit Monika Lepel von Lepel &#038; Lepel Architekt Innenarchitektin</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/innenarchitektur-im-einklang-mit-nachhaltigkeit-interview-mit-monika-lepel-von-lepel-lepel-architekt-innenarchitektin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 09:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[„Um das Falsche nur für Geld zu tun, ist das Leben zu kurz und dieser Haltung bleiben wir treu. Es geht um den Willen, etwas zu gestalten, was in Zukunft tragfähig ist.“ Monika Lepel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/Plan-B-color.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wochenendhaus Plan B, Eifel | Lepel &amp; Lepel | Foto: HG Esch" data-rel="lightbox-gallery-9"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/Plan-B-color.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/Plan-B-color.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/Plan-B-color-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/Aurelis-Mannheim.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Aurelis (Haus Watt), Mannheim | Lepel &amp; Lepel | Foto: HG Esch" data-rel="lightbox-gallery-9"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/Aurelis-Mannheim.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/Aurelis-Mannheim.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/Aurelis-Mannheim-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/GIZ.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="GIZ Campus, Bonn | Lepel &amp; Lepel | Foto: HG Esch" data-rel="lightbox-gallery-9"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/GIZ.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/GIZ.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/GIZ-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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<p><strong>Im Rahmen der GROHE Digital Talks stellen sich renommierte Innenarchitekt*innen den Fragen und geben Einblick in ihre Haltung und ihr Verständnis für eine nachhaltige Innenarchitektur. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Monika Lepel von Lepel &amp; Lepel Architekt Innenarchitektin.</strong></p>
<p><em>„Es geht um den Willen, etwas zu gestalten, was in Zukunft tragfähig ist. Etwas, das von der Zukunft getragen wird, aber auch etwas, das in Zukunft trägt. Das nimmt uns in die Pflicht, uns zu committen und zu positionieren.“</em><br />
Monika Lepel</p>
<p><strong>GROHE: Sie haben Ihr Büro 1994 gegründet. Was macht Ihre Arbeit aus?</strong><br />
<strong>Monika Lepel</strong>: Für uns steht das Herstellen von Beziehungen im Vordergrund, sowohl in der gebauten Wirklichkeit als auch in Bezug auf Menschen und Organisationen. Wir haben uns vor zwanzig Jahren die Frage gestellt, Geld oder Qualität: Um das Falsche nur für Geld zu tun, ist das Leben zu kurz und dieser Haltung bleiben wir treu. Wenn wir also merken, dass wir keine gute Beziehung aufbauen können, dann lehnen wir eine Zusammenarbeit ab. Darüber hinaus zeichnet uns aus, dass wir im Bereich Architektur und Innenarchitektur sowohl in der Mitarbeiteranzahl als auch bei Umsatz und Gewinn gleichwertig aufgestellt sind und auch unabhängig voneinander funktionieren. Diese starke Position gibt uns die Möglichkeit, die besten Ideen aus beiden Disziplinen auf Augenhöhe zu verhandeln und so eine hohe Qualität zu erreichen.</p>
<p><strong>Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass es den Innenarchitekt*innen an Selbstbewusstsein fehlt. Welchen Stellenwert hat die Innenarchitektur?</strong><br />
Im Grunde brauchen wir nichts mehr neu zu bauen. Innenarchitekten sind damit gefragt wie nie. Als ich 1981 mein Studium aufgenommen habe, ging es eigentlich nur um Möbel für wohlhabende Haushalte. Heute sind die Aufträge vielfältiger. Dabei geht es uns Innenarchitekt*innen um Funktion, um Bedarf, um Identität und natürlich um den Nutzer. Doch genau hier entsteht bereits Konfliktpotenzial, wenn wir beispielsweise für ein bedarfsgerechtes Konzept eine genaue Analyse der geplanten Architektur machen oder die Verteilung der Gelder zwischen Kunden, Architekten und Innenarchitekten verhandelt werden – da braucht es ein gesundes Selbstbewusstsein. Uns ist dabei aber wichtig, dass wir immer ein kollegiales Miteinander etablieren, denn nur zusammen können wir eine herausragende Arbeit abliefern.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e4c3edb4035862115' value='69e316e4c3edb4035862115'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e4c3edb4035862115' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e4c3edb4035862115' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e4c3edb4035862115' ></p>
<p><strong>Was sind für Sie mit Blick auf Klimawandel, Digitalisierung und Ressourcenknappheit die größten Herausforderungen in Ihrer Arbeit? </strong><br />
Der Wandel durch Digitalisierung besteht für uns schon zwanzig Jahre und ist für mich nichts Neues. Was uns sehr beschäftigt, ist der Fachkräftemangel, und zwar nicht nur im eigenen Büro. Wenn man etwas Außer­gewöhnliches umsetzen möchte, braucht man auch Handwerksbetriebe, die über 0815-Lösungen hinausgehen. Unsere Kooperationspartner haben zwar gute Leute, aber sie haben auch ohne Ende zu tun und damit verschieben sich die zeitlichen Horizonte. Das ist im Moment eine dramatische Entwicklung. Hinzu kommen Lieferengpässe, die uns zum Warten zwingen. Das ist in Summe völlig irre. Im Bereich Nachhaltigkeit betreiben wir im Moment großen Aufwand, um nachhaltige Lösungen zu forcieren; dabei scheitert die Umsetzung oftmals an Produkten oder Vorgehensweisen, die so noch nicht erprobt sind, sodass Zertifizierungen fehlen. Besonders nachhaltig ist Architektur, die eine robuste Struktur hat, die verschiedene Nutzungsoptionen ermöglicht. Wir nennen es Architektur der Freiheit.</p>
<p><strong>Wer baut, gestaltet Zukunft. Stimmen Sie dem zu?</strong><br />
Ja, in diesem Satz liegt, woran wir als Architekt*innen und Innenarchitekt*innen glauben. Es geht um den Willen, etwas zu gestalten, was in Zukunft tragfähig ist. Etwas, das von der Zukunft getragen wird, aber auch etwas, das in Zukunft trägt. Das nimmt uns in die Pflicht, uns zu committen und zu positionieren. Deswegen sind wir gerade sehr aktiv im Bereich Workshops und Strategieberatung für Unternehmen. Dabei sind diese Beratungsleistungen ein Teil unseres Leistungsportfolios und müssen nicht in gebaute Umwelt münden – was ich wiederum auch für eine nachhaltige Strategie halte.</p>
<p><strong>Die Zukunft des Bauens gestaltet sich wieder mehr mit den Erfahrungen der Vergangenheit. Es tut gut, sich wieder auf einfache Methoden zu konzentrieren und von diesen überladenen Energiekonzepten wegzukommen, die letzten Endes auch nur Geld kosten. Wie denken Sie darüber?</strong><br />
Ich denke, niemand würde heute mehr dem Pferdekarren oder dem Brunnen hinterher weinen. Wir müssen wissen, was wir wollen und vom Ergebnis her denken und nicht immer nur vom Prozess oder von möglichen Schwierigkeiten aus. Es gibt technische Applikationen, die manche Kunden brauchen und manche nicht. Darüber werde ich nicht urteilen. Ich muss als Architekt:in meine Bauherren akzeptieren. Meine Aufgabe ist herauszufinden: Welche geheimen Motive hat mein Gegenüber wie Status, Sicherheit oder Innovation? Wir analysieren darum genau und argumentieren detailliert und professionell, um das Projekt für den Kund:innen nach seinen Motiven zu realisieren. Aus unserer Sicht ist es darum das Klügste, sich intensiv mit der Kundschaft zu befassen, anstatt sich nur um seine eigenen Interessen zu drehen. Wenn ich die Meinung des Kunden nicht schätze, sollte ich den Auftrag abgeben. Aber grundsätzlich lässt sich sagen, Veränderung ist immer schwierig, auch die Rückführung auf ein bescheideneres Komfortmodell. Unser Leitsatz ist da: „more and more of less and less“. Wir lieben es nachvollziehbare Installationen herzustellen, um je nach Bedarf anpassen, nachrüsten oder zurückbauen zu können.</p>
<p><strong>Wie viel Nachhaltigkeit wird von Ihren Kunden eingefordert?</strong><br />
Wir haben sehr unterschiedliche Kund:innen. Alles, was zum Bund gehört, also Unternehmen wie die GIZ oder Kommunen, müssen zertifiziert nachhaltig agieren. Unternehmen wie Microsoft, haben weltweite Guidelines zur Nachhaltigkeit. In den Shops der Telekom wiederum haben wir jetzt zum ersten Mal nachhaltige Materialien verwendet. Nachhaltigkeit hat viele Facetten – der Fragebogen der Initiative „Phase Nachhaltigkeit“ der DGNB ist hier ein gutes Werkzeug, um über das Thema ins Gespräch zu kommen. Das Problem ist dabei, dass viele, die auf Kundenseite Nachhaltigkeit fordern, nicht im Einkauf tätig sind. Oft gibt es hier schon Budget­vorgaben und im Hinblick auf das Nachhaltigkeits-Anforderungsprofil müssen wir frühzeitig offen sprechen, sonst entsteht nur Frust. Zudem haben wir den Anspruch, eine lange Haltbarkeit zu erzeugen. Bei so manchem sind wir beinhart und hinterfragen: Lohnt sich das wirklich, so hohe Kosten an einer Stelle mit relativ wenig Nutzen zu verbauen? Wenn man einen Auftrag nach HOAI annimmt, dann sinkt mit dem kleiner werdenden Bauvolumen auch das Honorar, obwohl wir deutlich mehr Hirnschmalz investiert haben, um nachhaltig zu bauen. An dieser Stelle ist die aktuelle HOAI also eher kontraproduktiv. Hinzu kommt, dass Regionalität überhaupt nicht mit den öffentlichen Ausschreibungen zusammenpasst. Wenn wir europaweit ausschreiben müssen, wie soll man da regional bleiben?</p>
<p><strong>Inwiefern müssten wir den Raum, privat wie auch öffentlich neu denken?</strong><br />
Das ist eine Frage, die mich sehr beschäftigt. Wohnraum ist knapp. Viele, gerade im urbanen Kontext, leben in beengten Verhältnissen und das ist ja eigentlich auch okay, wenn man nur abends zu Hause ist. Aber wir sind bei Remote Work und Homeoffice angekommen und da werden die Verhältnisse dann schwierig. Ich glaube, der Arbeitsort ist in besonderer Weise ein sozialer Ort. Es gab immer die Diskussion des Third Place. Ich glaube, dass es unternehmensübergreifende, Wohnort nahe Räume geben muss, die einem ermöglichen sein zu Hause zu verlassen, um schnell und unkompliziert in ein professionelles Arbeitsumfeld zu kommen, ohne dabei bis in die Hauptverwaltung fahren zu müssen. Und an dieser Stelle sind wir schon beim Städtebau und der Frage: Wem gehört die Stadt? Es ist ja unfassbar, dass es fast nicht mehr möglich ist, sich menschenwürdig in einer Stadt aufzuhalten, ohne konsumieren zu müssen. Das ist eine totale Fehlentwicklung. Die Stadt muss wieder mehr atmen. Wir müssen wieder mehr öffentlichen Raum – ohne die Belästigung von Werbung, Konsum und Einflussnahme – menschenfreundlich gestalten.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e4c3edb4035862115' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Büroprofil</strong><br />
<strong>LEPEL &amp; LEPEL | INNEN &amp; ARCHITEKTUR KÖLN</strong><br />
Als Architekt*innen und Innenarchitekt*innen planen und gestalten wir Lebens- und Arbeitswelten, die die Identität von Unternehmen, Verwaltung, Forschungseinrichtungen und Gemeinden widerspiegeln. Nachhaltige, zukunftsfähige Immobilien mit einer langen Lebensdauer. Wir verstehen Architektur &amp; Innenarchitektur als Einheit. Das Ergebnis sind national und international ausgezeichnete Projekte, die bis ins Detail funktionieren. Seit über 25 Jahren.</p>
<p><strong>Monika Lepel</strong><br />
Monika Lepel gründete mit ihrem Mann Reinhard Lepel 1994 das renommierte Büro LEPEL &amp; LEPEL für Architektur und Innenarchitektur in Köln. Gemeinsam planen sie visionäre Bauten für international agierende Unternehmen wie Microsoft, Google oder Telekom. Nach ihrer Ausbildung an der Peter Behrens School of Architecture (PBSA) in Düsseldorf und der internationalen Sommerakademie in Salzburg war sie als Innenarchitektin bei KSP Köln tätig. Von 1992 bis 1996 unterrichtete sie Grundlagen der Gestaltung an der PBSA in Düsseldorf.</p>
<p>Die zentralen Themen ihrer Arbeit als Innenarchitektin sind das Büro der Zukunft, nachhaltiger Innenausbau sowie die gesunde Balance zwischen Nähe und Distanz im Raum, die sie regelmäßig als Speakerin in Vorträgen und Workshops vermittelt. 2002 wurde sie erstmals mit dem Deutschen Innenarchitekturpreis geehrt. Es folgten weitere Auszeichnungen für ihre Projekte wie der Red Dot Award, iF Award, Iconic Award sowie German Brand Award.</p>
<p><a href="https://www.lepel-lepel.de/">www.lepel-lepel.de</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Innenarchitektur im Einklang mit Nachhaltigkeit</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Hülle und Fülle &#8211; Pauline Gondek, Stipendiatin 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/huelle-und-fuelle-pauline-gondek-stipendiatin-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 15:15:15 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=412787</guid>

					<description><![CDATA["Die Materialien stehen für die Wertschätzung natürlicher Ressourcen, recycelter Materialien und des ursprünglichen Handwerks: Regionales Holz &#038; Handgemachte Keramik." Pauline Gondek]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek7.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-10"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek7.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek7.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek7-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek2-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-10"><img decoding="async" width="900" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek2-1.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek2-1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek2-1-768x256.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-11"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek3.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek3.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek3-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-11"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek4.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek4.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek4-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek5.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-11"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek5.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek5.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek5-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek6.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-11"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek6.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek6.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/06/72dpi_Ferienhaus-Huelle-und-Fuelle_paulineGondek6-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
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<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Juni 2023<br />
Bloggerin: Pauline Gondek</strong></p>
<p><strong>3. Blogbeitrag</strong></p>
<p>&#8220;Hülle und Fülle&#8221;<br />
Ferienhaus im Wald</p>
<p>Im Ferienhaus Hülle und Fülle legt sich die „Gebäudehülle“ aus Holz wie ein schützendes Kleid um die „Fülle“ des Hausinneren aus handgemachter Keramik. Ein Schnitt durch den schmalen Baukörper mit vertikaler Lattenfassade separiert Gast- und Gastgeberbereich und legt an der Schnittstelle das Material, die Keramik, des Gebäudeinneren frei.</p>
<p>Mit ihrer ungewöhnlichen Struktur definieren die zwei sich gegenüber stehenden Keramikwände den Eingangsbereich und avisieren schon beim Betreten des eingeschobenen Steges das Innenraummaterial. Im Inneren bilden mit großer architektonischer Geste gekachelte Wände den Kontrast zu den abstrakten, skulpturalen Formen, die sich frei im Raum bewegen lassen und als Möbel dienen. Von der Schaukel bis zum Küchenblock, alles aus handgemachter Keramik.</p>
<p>Das Ferienhaus steht im Wald, mit Blick auf ein angrenzendes Feld und in direkter Nähe zum Dorf. Es ist für zwei Parteien, den Gast und den Gastgeber, ausgerichtet. Der Steg verbindet die Gebäudeteile und dient als gemeinschaftliche Außenfläche, auf der sich Gast und Gastgeber, in Hülle und Fülle, begegnen können. Die Materialien stehen für die Wertschätzung natürlicher Ressourcen, recycelter Materialien und des ursprünglichen Handwerks: Regionales Holz &amp; Handgemachte Keramik.</p>
<p><em>Dieser Entwurf ist 2020 im Hauptprojekt „Waldhaus – ein Material über alles“, betreut durch Prof. Johann Stief und Julian Löhr, an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle entstanden. Materialinspiration: TP COLLECTION 2020 von Nicholas Plunkett</em></p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
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		<title>Porto! Oporto! &#8211; Florian Berger, Stipendiat 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/porto-oporto-florian-berger-stipendiat-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 15:45:46 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=410790</guid>

					<description><![CDATA["Doch die Beschäftigung mit dem Ort/Kontext und die Wahrnehmung der Raumabfolgen, Materialwechsel, Situationen werden erst erlebt, wenn man diese Architekturen besucht, begreift, nachzeichnet und sich aneignet." Florian Berger
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-1.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-12"><img decoding="async" width="900" height="690" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-1.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-1.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-1-768x589.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-13"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_3.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-13"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_2.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-13"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-2.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-14"><img decoding="async" width="900" height="692" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-2.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-2.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-2-768x591.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-3.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-14"><img decoding="async" width="900" height="656" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-3.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-3.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/berger-3_skizzen-3-768x560.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
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<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Juni 2023<br />
Blogger: Florian Berger</strong></p>
<p><strong>3. Blogbeitrag</strong></p>
<p>Távora, Siza Viera, Souto de Moura und die Relevanz über das räumliche Erleben</p>
<p>Im Rahmen einer Pflichtexkursion hatten wir die Möglichkeit, uns Anfang Mai 2023 die Architektur Portos anzueignen. Dabei möchte ich in meinem Blogbeitrag jedoch nicht über diese schwärmen, diese aufzählen oder über diese philosophieren – sondern einen der wesentlichen Punkte im Studium und in der Beschäftigung mit Architektur behandeln.</p>
<p>Das räumliche Erleben von Bauten.</p>
<p>Dabei sind die Werke von Álvaro Siza Viera wahrscheinlich das beste Beispiel. In den Plänen finden sich etliche unschlüssige Situationen und unerklärliche Verschneidungen, die meisten unserer Universitätsprofessoren würden uns wohl darauf hinweisen, dass wir diese Punkte überdenken sollten. Doch genau diese Knoten, Punkte, Ungereimtheiten wirken beim Besuch der Bauten auf keinen Fall auffällig, falsch, geschweige denn als Fehler. Dieses räumliche Erleben, Wahrnehmen, Fühlen, Angreifen geht in unserem heutigen Architekturdiskurs meistens unter, wir sehen wunderbare Bilder auf diversen Plattformen und lassen uns von ihnen verleiten. Doch die Beschäftigung mit dem Ort/Kontext und die Wahrnehmung der Raumabfolgen, Materialwechsel, Situationen werden erst erlebt, wenn man diese Architekturen besucht, begreift, nachzeichnet und sich aneignet.</p>
<p>Darum möchte ich mit diesem Blogbeitrag einen Anstoß dafür geben, sich Projekt vor Ort anzusehen und diese zu erleben. Erst so kann man die Projekte verstehen und wird nicht von schön fotografierten Bauten überflutet.</p>
<p>Exkursion am Institut Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege – Prof. Matthias Castorph, Exkursions-Leitung Michael Hafner</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
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		<title>Proaestethic &#8211; Maike Kößler, Stipendiat 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/proaestethic-maike-koessler-stipendiat-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 12:34:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA["Ursprünglich entstanden, um Menschen zum Beispiel nach einer Amputation ein Stück ihrer Mobilität zurückzugeben, haben sich Prothesen rasant weiterentwickelt und sind längst nicht mehr nur Ersatzteile für fehlende Gliedmaßen. Die immer besser werdende Technik schenkt Prothesenträger*innen nicht nur neue Freiheiten, sondern wirft auch ethische Fragen auf." Maike Kößler]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Modellfoto-2.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-15"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Modellfoto-2.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Modellfoto-2.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Modellfoto-2-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Uebersicht.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-15"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Uebersicht.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Uebersicht.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Uebersicht-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Modellfoto-3.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-15"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Modellfoto-3.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Modellfoto-3.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/koessler_Modellfoto-3-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
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<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Mai 2023<br />
Bloggerin: Maike Kößler</strong></p>
<p><strong>2. Blogbeitrag</strong></p>
<p>Proaesthetic</p>
<p><em>mobile – mobility – miniature</em> ist das Thema des Szenografie-Entwurfs in diesem Semester. Entstehen soll eine einfach auf- und abbaubare Ausstellung (mobile), die einen faszinierenden Aspekt der Mobilität (mobility) mit Hilfe von Verkleinerungen der Realität (miniature) erfahrbar macht.</p>
<p>Ursprünglich entstanden, um Menschen zum Beispiel nach einer Amputation ein Stück ihrer Mobilität zurückzugeben, haben sich Prothesen rasant weiterentwickelt und sind längst nicht mehr nur Ersatzteile für fehlende Gliedmaßen. Die immer besser werdende Technik schenkt Prothesenträger*innen nicht nur neue Freiheiten, sondern wirft auch ethische Fragen auf.</p>
<p>So gibt es etwa mittlerweile bionische Prothesen, die durch Gedanken trainiert und gesteuert werden können. Es wird diskutiert, ob Sportler*innen mit Prothese im Wettkampf einen Vorteil haben gegenüber Sportler*innen mit biologischen Beinen. Und auch in anderen Bereichen finden die technischen Errungenschaften neue Anwendungsfelder. So forscht beispielsweise das US-Militär bereits an Exoskeletten, um Soldaten im Krieg noch “kampffähiger” zu machen.</p>
<p>Die Ausstellung <em>Proaesthetic </em>soll die Bandbreite der Prothetik für die Besucher*innen erlebbar machen. Als zentrales Element dient dabei eine Wegstrecke &#8211; grafisch angelehnt an eine Tartanbahn &#8211; welche sich durch den Raum schlängelt und so die Besucher*innen durch die Ausstellung leitet. Der modulare Aufbau aus Gerade, Kurve und Steigung ermöglicht das Konzept einer mobilen Ausstellung sowie unterschiedlichen Anordnungsmöglichkeiten. So passt sich die Wegstrecke an die individuellen räumlichen Gegebenheiten des jeweiligen Ortes an. Auf den fünf Spuren der Tartanbahn kann der Besucher fünf individuelle Geschichten von Menschen mit Prothese verfolgen und lernt so nicht nur das Spektrum der Prothetik kennen, sondern kann ebenfalls die technische Faszination durch interaktive Exponate auch am eigenen Leib erfahren.</p>
<p>Das Projekt befindet sich momentan noch am Anfang der Ausarbeitung und wird sich im Laufe des Semesters weiterentwickeln, sodass ich im nächsten Blogeintrag von dem abgeschlossenen Entwurf berichten kann.</p>
<p><strong>Interi</strong><strong>or Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong></p>
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		<title>Public Intervention Breadshop &#8211; Niklaus Huber, Stipendiat 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/public-intervention-breadshop-niklaus-huber-stipendiat-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 09:30:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA["Wir sind mit hängendem Brot an Angelruten und großen Umhängekartons mit Fragen wie: «What will you do when they take our bread?» zu Coal Drops Yard nahe Kings Cross gefahren. Die Leute in der Fußgängerzone konnten versuchen das Brot zu fangen und auf die Kartons ihre Gedanken schreiben." Niklaus Huber]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-410070" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop2.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-16"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-16"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop3.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop3.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/PublicIntervention_Breadshop3-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-16"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance4.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance4.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance4-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-16"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance3.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance3.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance3-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-16"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-16"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance2.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/05/MemoryPolice_SiteSpecificAudiowalkPerformance2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Mai 2023<br />
Blogger: Niklaus Huber</strong></p>
<p><strong>2. Blogbeitrag</strong></p>
<p>Public Intervention Breadshop</p>
<p>Seit meinem ersten Blogeintrag hat sich viel ereignet. Anfangs Februar reiste ich von London zurück nach Zürich und bin seitdem vertieft in meine Diplomprojekt. Zuvor in London, nahm ich an einem studiengangübergreifenden Modul teil und mit unserem Exhibition Theatre Projekt konnten wir uns mit einer öffentlichen Intervention für die Prager Quadriennale bewerben. Erfreulicherweise ist uns diese Bewerbung geglückt und ich kann mit vier Studierenden aus London im Juni fünf Tage nach Prag reisen und unsern Bühnenbildentwurf ausstellen. Für die öffentliche Intervention haben wir die wichtigsten Elemente aus unserem Bühnenbildentwurf ausgewählt und für den öffentlichen Raum adaptiert. Wir sind mit hängendem Brot an Angelruten und großen Umhängekartons mit Fragen wie: «What will you do when they take our bread?» zu Coal Drops Yard nahe Kings Cross gefahren. Die Leute in der Fußgängerzone konnten versuchen das Brot zu fangen und auf die Kartons ihre Gedanken schreiben. Dies war spannend, da es aktuell in England zu starken Preiserhöhungen gekommen ist und sich viele fragen müssen, leiste ich mir das Essen oder die Heizung. Es war aber auch traurig zu spüren, dass das Stück von Brecht nach so vielen Jahren immer noch aktuell ist.</p>
<p>Im studiengangübergreifenden Modul durfte ich mit einem anderen Bühnenbildner, zwei Kostümdesignerinnen und drei Performenden zusammenarbeiten. Wir hatten die Aufgabe eine 15-minütige Site Specific Audiowalk Performance zu kreieren und an einem Tag viermal mit Publikum zu spielen. Als Grundlage hatten wir das Buch Memory Police von Yoko Ogawa und den Ort rund um die Eel Pie Island, welche an der Themse im Stadtviertel Twickenham liegt. Das Buch handelt von einer Insel, auf der Gegenstände verschwinden und mit ihnen auch ihre Erinnerung an die Gegenstände. Als Gruppe entschieden wir uns für den Abschnitt im Buch, in dem die Bücher verbrannt werden und verschwinden. Uns faszinierte dieser unglaubliche Akt, der in der Geschichte der Menschheit bereits mehrmals geschehen ist. Ich verbrachte viel Zeit an dem Ort rund um die Eel Pie Island. Es war inspirierend darüber nachzudenken, wie wir welche Orte bespielen und einbeziehen könnten. Vor Ort gab es einen kleinen Teich und ich kam auf die Idee, eine Insel aus Büchern zu versenken, die während der Performance von den Zuschauenden hochgezogen und wieder versenkt werden konnte. Eine knifflige Aufgabe, die aber am Ende gelang. Es hat Spaß gemacht mit den Studierenden aus anderen Vertiefungen zusammenzuarbeiten. Zudem war es schön, unsere Performance mit einem Publikum vor Ort zu teilen.</p>
<p>Diplomprojekt ¬¬– KIPPEN<br />
Meine Mitstudentin Prisca Grandi und ich hatten uns letzten Sommer vorgenommen, ausgehend von einem Raumkonzept ein Stück zu kreieren. Während dem Herbstsemester recherchierten wir und erledigten viele organisatorische Dinge. Heraus kam ein Stückkonzept, basierend auf einem Raum mit einer fahrbaren Stahlkonstruktion, einem Sack voller Holzspäne, einem Ast, einem Holzhäcksler, drei Spielenden, einem DJ und der Frage: «Wie soll ich mich verhalten, wenn der Kipppunkt in unserem Ökosystem immer näherkommt oder bereits überschritten ist? Im Moment sind wir im Endspurt, da wir am 6. und 7. Mai spielen werden. Was genau dabei rauskam und wie es gelaufen ist, berichte ich in meinem nächsten Blogbeitrag.</p>
<p><strong>Interi</strong><strong>or Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>I used to be&#8230;  &#8211; Pauline Gondek, Stipendiatin 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/i-used-to-be-pauline-gondek-stipendiatin-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 11:09:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA["Der Wandel der Modebrache; Kleider aus zweiter Hand zu tragen und die zunehmende Entwicklung nachhaltiger Mode fordert ein Umdenken der Verkaufsläden. Für junge Start-Ups und Unternehmen, die Wert auf eine nachhaltige Produktion legen, soll eine kostengünstige und unkomplizierte Lösung der Verkaufssituation ermöglicht werden, die auch in vorübergehend leerstehenden Geschäftsräumen oder Freiflächen betrieben werden kann. " Pauline Gondek]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_titelbild.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-17"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_titelbild.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_titelbild.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_titelbild-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_pikto.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-18"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_pikto.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_pikto.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_pikto-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-19"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan1-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-19"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan2-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-19"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan3-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan3.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_plan3-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_foto4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-20"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_foto4.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_foto4.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_foto4-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_tisch.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-20"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_tisch.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_tisch.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/04/gondek_2_tisch-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
April 2023<br />
Bloggerin: Pauline Gondek</strong></p>
<p><strong>2. Blogbeitrag</strong></p>
<p>I used to be…<br />
Ein Pop-Up Store Konzept aus zweiter Hand</p>
<p>Der Wandel der Modebrache; Kleider aus zweiter Hand zu tragen und die zunehmende Entwicklung nachhaltiger Mode fordert ein Umdenken der Verkaufsläden. Für junge Start-Ups und Unternehmen, die Wert auf eine nachhaltige Produktion legen, soll eine kostengünstige und unkomplizierte Lösung der Verkaufssituation ermöglicht werden, die auch in vorübergehend leerstehenden Geschäftsräumen oder Freiflächen betrieben werden kann. – Das Konzept nennt sich „I used to be…“ Ein Pop-Up Store Konzept „Mit wenig und dem was da ist“, wie es die Aufgabenstellung des Semesterprojektes vorausgesetzt hat.</p>
<p>Als zentralem Element bedient sich das Store Konzept dem IBC-Container. Ganz nach dem Motto des Titels ist der IBC-Container, ebenso wie die Mode, die im Store verkauft wird, aus zweiter Hand: „I used to be a 1000 litre storage tank.“ Als Abfallprodukt der Industriebranche steht er gewaschen und gereinigt in den riesigen Hallen der Industrieparks in Sachsen-Anhalt in tausendfacher Stückzahl zur Verfügung.</p>
<p>In seine Einzelteile zerlegt und nur durch wenige Materialien aus dem Baumarkt ergänzt, ergibt sich das Pop-up Store Set aus: (1.) Dem Eyecatcher: Aufgeschnitten und mit einem LED-Band beleuchtet zieht der ehemalige Hart-Polyethylen-Tank die Aufmerksam auf sich und die Mode im Store. (2.) Dem Verkaufstisch: Aus der Gitterbox entsteht sowohl der Verkaufstisch mit Ablagefläche, Sichtschutz zum Kunden und Platz für reservierte Teile und alte Kleiderbügel und (3.) der Kleiderreserve.: Ausgestattet mit Kleiderstange, Regalablagen und einer Trennwand in der Mitte, ist die Gitterbox beidseitig bespielbar und dient sowohl der Präsentation als auch der Auslage und Reserve der Kleidungsstücke.<br />
Je nach Größe des Stores, ob Verkaufsstand oder Freifläche, bilden sich gestapelt und in verschiedenster Anzahl eingesetzt die Raumelemente wie etwa die Umkleide. Die Palette des IBC-Containers dient weiterhin als Transportmittel – so kann das Bekenntnis der Modeunternehmen zur Nachhaltigkeit mit wenig Aufwand um die Welt getragen werden.</p>
<p>Dieses Projekt ist im Rahmen der Innenarchitektur im Hauptprojekt „Pop-up Store Set, mit wenig, oder mit dem was da ist“, betreut durch Prof. Axel Müller-Schöll und Martin Beck, an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Wintersemester 22/23, in Zusammenarbeit mit Leonora Schlüter entstanden. Die Ausstellung fand im Rahmen der Semesterpräsentation in der hochschuleigenen Bibliothek statt.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-406058" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/03/I-used-to-be...Projektbilder-Kopie.jpg" alt="" width="195" height="110" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/03/I-used-to-be...Projektbilder-Kopie.jpg 1149w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/03/I-used-to-be...Projektbilder-Kopie-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></p>
<p><strong>Interi</strong><strong>or Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Portale, Zwischenzonen und die Wirkung von Dingen  &#8211; Florian Berger, Stipendiat 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/portale-zwischenzonen-und-die-wirkung-von-dingen-florian-berger-stipendiat-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 10:17:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA["Der extrovertierte Charakter des Portals will präsent sein und gesehen werden, er will ein Zeichen setzen und Teil des Dialogs sein. Mit all seiner Kraft stößt es hervor und will als Teil des bestehenden Gebäudes in das Gespräch eintreten." Florian Berger]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_1_Ansicht.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-21"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_1_Ansicht.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_1_Ansicht.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_1_Ansicht-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_5_Lageplan.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lageplan" data-rel="lightbox-gallery-22"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_5_Lageplan.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_2_ansicht.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ansicht" data-rel="lightbox-gallery-22"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_2_ansicht.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_Modellbild_2.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-23"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_Modellbild_2.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_Modellbild_2.jpeg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/berger_Modellbild_2-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Februar 2023<br />
Blogger: Florian Berger</strong></p>
<p><strong>2. Blogbeitrag</strong></p>
<p>Portale, Zwischenzonen und die Wirkung von Dingen<br />
In einem bestehenden Wohngebäude in einer Sackgasse, eingebettet in eine historische Altstadt, wird im Erdgeschoss ein Portal mit dahinterliegenden Räumlichkeiten eingefügt. Das städtebauliche Umfeld, geprägt durch das Zusammenspiel von Plätzen und Gassen, erzeugt durch die unterschiedlichen Raumdimensionen &#8211; Enge und Breite &#8211; eine Spannung, die die städtebauliche Situation mit dem Maßstab des Eingangs verbindet. Es entsteht ein Dialog zwischen markanten Ecken und Kanten massiver Gebäude im engeren städtischen Umfeld. Der extrovertierte Charakter des Portals will präsent sein und gesehen werden, er will ein Zeichen setzen und Teil des Dialogs sein. Mit all seiner Kraft stößt es hervor und will als Teil des bestehenden Gebäudes in das Gespräch eintreten. Es hat den Anspruch, mehr zu sein als ein zweidimensionales Loch in einer Wand, das mit einer Tür gefüllt ist. Es wurde der Versuch unternommen, die in der Tiefe angesprochenen Themen über einen Schwellenraum hinaus in den intimen Innenraum fortzuführen und den Raum spürbar zu machen.</p>
<p>Die Schwelle als Raum interpretiert &#8211; eine Abfolge und Schichtung von Zonen mit unterschiedlicher Intensität der Intimität. Die Wahl der Materialien unterstützt das Verhältnis von Innen und Außen, die Trennung und Verbindung von Raum. Der Effekt der Tiefe wird durch die Formulierung der Elemente erzeugt und durch Materialien gefördert, die keine wirkliche Tiefe haben aber vorgeben, diese zu haben, wie Sperrholz, Terrazzo, Metall, Grobputz, Stein.</p>
<p>Die Intervention schafft einen Raum der Kommunikation und verleiht dem introspektiven bestehenden Wohngebäude eine größere Bedeutung. Eine Schwelle, die einen Raum schafft.</p>
<p>Dieses Projekt ist in Zusammenarbeit mit Hannah Gilly entstanden.</p>
<p>Bilder: Raum und Gestalt, TU Graz</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interviews mit den Stipendiat*innen 2022/2023 &#8211; Interior Scholarship</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/interviews-mit-den-stipendiatinnen-2022-2023-interior-scholarship/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 16:27:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem Stipendium der AIT und der Sto-Stiftung, dem europaweit einzigen für Innenarchitektur, werden Studierende für ihre Ideen und kreativen Denkweisen ausgezeichnet. Das mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Interior Scholarship erhalten im Studienjahr 2022/2023 Florian Berger (Technische Universität Graz, AT-Graz), Pauline Gondek (Burg Giebichenstein Kunsthochschule, DE-Halle), Niklaus Huber (Zürcher Hochschule der Künste, CH-Zürich) und Maike Kößler (Hochschule für Technik, DE-Stuttgart).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Gruppenbild-Stipendiaten.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-24"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Gruppenbild-Stipendiaten.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Gruppenbild-Stipendiaten.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Gruppenbild-Stipendiaten-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Florian-Berger.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Florian Berger | Technische Universität Graz" data-rel="lightbox-gallery-25"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Florian-Berger-600x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Florian-Berger-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Florian-Berger-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Pauline-Gondek.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Pauline Gondek | Burg Giebichenstein Kunsthochschule, Halle" data-rel="lightbox-gallery-25"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Pauline-Gondek-600x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Pauline-Gondek-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Pauline-Gondek-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Niklaus-Huber.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Niklaus Huber | Züricher Hochschule für Künster" data-rel="lightbox-gallery-25"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Niklaus-Huber-600x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Niklaus-Huber-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Niklaus-Huber-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Maike-Koessler.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Maike Kößler | Hochschule für Technik, Stuttgart" data-rel="lightbox-gallery-25"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Maike-Koessler-600x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Maike-Koessler-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/02/Maike-Koessler-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Interviews mit den Stipendiat*innen 2022/23</strong></p>
<p>Essen/Bonn. Mit dem Stipendium der AIT und der Sto-Stiftung, dem europaweit einzigen für Innenarchitektur, werden Studierende für ihre Ideen und kreativen Denkweisen ausgezeichnet. Das mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Interior Scholarship erhalten im Studienjahr 2022/2023 Florian Berger (Technische Universität Graz, AT-Graz), Pauline Gondek (Burg Giebichenstein Kunsthochschule, DE-Halle), Niklaus Huber (Zürcher Hochschule der Künste, CH-Zürich) und Maike Kößler (Hochschule für Technik, DE-Stuttgart).</p>
<p>Till Stahlbusch, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Sto-Stiftung, Anne Bambauer, Stiftungsrat Kommunikation der Sto-Stiftung und Kristina Bacht, Verlagsleiterin AIT-Dialog, sprachen mit den Vieren bei einem Treffen am Rande der Novemberreihen an der Universität Stuttgart.</p>
<p><a class="omsc-button omsc-custom-hover omsc-size-large omsc-style-flat omsc-text-bright" href="https://ait-xia-dialog.de/?p=293284" style="background-color:#7695b3;border-color:#7695b3;color:#ffffff" data-hover-bg-color="#7695b3" data-hover-text-color="#ffffff" data-hover-border-color="#7695b3">Interior Scholarship</a></p>
<p><strong>Florian, was bedeutet es für dich, Architektur zu studieren? Welche Rolle spielt dabei die Innenarchitektur für dich?</strong><br />
Für mich ist ein kreatives Studium eine ständige Herausforderung. Einerseits stellt jedes Projekt in gewisser Weise ähnlich Fragen: beispielsweise die Form eines Raumes, die Wegeführung und die Struktur der Oberflächen. Allerdings werden jedes Mal projektspezifische Antworten darauf von einem verlangt. Dieses Zusammenspiel und Zusammenfügen von den verschiedenen Ebenen begeistern mich an den Disziplinen der Architektur. Für mich ist Innenarchitektur keineswegs eine isolierte Disziplin, sondern ein ständiger Begleiter zur Lösung und Bearbeitung der Fragestellungen meines Studiums der Architektur. Sie steht im starken Austausch mit der Architektur, aber vor allem der Gesellschaft. Mein Ziel ist es, Räume zu schaffen, welche diverse Qualitäten aufweisen und spannende Interaktionen zwischen den Personen und dem Bauwerk oder größer umfassend den Raum zulassen und fördern. Beim Entstehen dieser Räume möchte ich maßgeblich teilhaben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pauline, was hat dich dazu motiviert, dich für das Stipendium der Sto Stiftung zu bewerben und welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für dich?</strong><br />
Der Gedanke mich für ein Stipendium zu bewerben war schon lange in meinem Kopf. Als ich gesehen habe, dass die AIT diese Möglichkeit anbietet, war sofort mein Interesse geweckt. Ich habe die Beiträge der Stipendiat*innen der letzten Ausschreibung verfolgt und mir vorgestellt, auch meine Projekte teilen zu können. Für mich ist das Besondere, dass auf diese Weise sowohl Förderung, als auch kreativer Austausch ermöglicht wird – das hat mich sehr motiviert und letztendlich dazu bewegt, mich ebenfalls zu bewerben.</p>
<p>Das Stipendium ist nicht nur finanziell eine große Hilfe für mich, sondern bietet auch die Chance, die eigenen Arbeiten und Gedanken zu teilen, was mir sehr wichtig ist. Das Stipendium ermöglicht es mir, mich unabhängig von finanziellen Engpässen und Sorgen, voll und ganz meiner Leidenschaft – der Innenarchitektur zu widmen und mich auf mein Studium zu konzentrieren. Zudem bietet es die Möglichkeit mit anderen jungen Designer*innnen und Architekt*innen in Kontakt zu kommen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und kreative Gedanken zu teilen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Niklaus, welche Ziele hast du dir für deine unmittelbare Zukunft gesetzt?</strong><br />
In meinem Diplomjahr orientieren sich meine Ziele an zwei Punkten. Einerseits ist es das Austauschsemester in London, andererseits meine praktische Diplomarbeit. Im Rahmen des Austauschs möchte ich die englische Raumkultur kennenlernen. Zudem hoffe ich, eine neue Arbeitsweise an der „University of the Arts London“ anzutreffen. Dabei möchte ich meine eigenen Kenntnisse sowie die Arbeitsweise reflektieren und weiterentwickeln.</p>
<p>Meine Recherchen für meine Diplomarbeit haben bereits begonnen. Ziel ist es, ein räumliches Stück zu kreieren, das die Beziehungen zwischen Menschen, Objekten und Räumen spürbar macht. Wie sie sich gegenseitig beeinflussen und vom Gleichgewicht ins Ungleichgewicht fallen können. Dabei werden mir einige Erkenntnisse aus meiner Bachelorthesis zum Thema „Transformation von Zirkusobjekten im Zeitgenössischen Zirkus“ behilflich sein.</p>
<p>Beruflich würde ich am liebsten in dem interdisziplinären Genre “Zeitgenössischer Zirkus” tätig sein. Dazu möchte ich mich gerne im Bereich Light Design weiterentwickeln oder am Centre National des Arts du Cirque in Frankreich die Kurse des &#8220;Certificat Dramaturgie circassienne&#8221; besuchen, um meinen kreierten Räumen eine dramaturgische Klarheit zu geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Maike, was begeistert dich am Studium der Innenarchitektur und wo zieht es dich beruflich hin?</strong><br />
Mich begeistert vor allem die Vielfältigkeit der Herausforderungen und die Mischung aus kreativem Arbeiten, Streben nach Innovation, lösungsorientiertem Denken und der Verknüpfung mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Es begeistert und motiviert mich, in meinem zukünftigen Beruf die Möglichkeit und die Verantwortung zu haben, Lebensraum neu zu denken und mitzugestalten.</p>
<p>Nach vier Semestern meines Studiums stehe ich gefühlt noch am Anfang meines beruflichen Werdegangs und bin einfach gespannt, wo dieser mich noch hinführt. Denn ich merke: Das Innenarchitekturstudium ist nur der Startpunkt und öffnet mir die Augen für wahnsinnig viele Möglichkeiten, Perspektiven und Themenbereiche. Ob Szenografie, Bauen im Bestand oder Stadtplanung – mein Interesse und meine Neugier für die Unterkategorien und Nachbardisziplinen der Innenarchitektur ist groß. Definitiv sehe ich aber in all diesen Bereichen eine Chance, meine Ideen einzubringen, dabei mit unterschiedlichsten Akteuren zusammenzuarbeiten und an kreativen Prozessen teilzuhaben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grüne Gemeinschaft &#8211; Maike Kößler, Stipendiatin 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/gruene-gemeinschaft-maike-koessler-stipendiatin-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 11:33:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA["Wie viel Wohnraum brauchen wir tatsächlich? Kann Wohnen auf kleinem Raum nicht nur Verzicht bedeuten, sondern einen Mehrwert für die Bewohnenden schaffen? Wie lässt sich die Bereitschaft zum Teilen von Dingen und Raum gesellschaftlich etablieren? Können gemeinschaftliche Treffpunkte die zunehmende soziale Vereinsamung in unserer Gesellschaft lösen? Welche Angebote und Räume braucht es, dass sich jede*r willkommen und integriert fühlt? Kann Architektur nicht nur Häuser, sondern mit ihnen auch Gemeinschaft entstehen lassen?" Maike Kößler]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_4_Garten.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Garten" data-rel="lightbox-gallery-26"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_4_Garten.png" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_3_Kubus.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kubus" data-rel="lightbox-gallery-27"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_3_Kubus.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_3_Kubus.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_3_Kubus-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_1_Ansicht.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ansicht" data-rel="lightbox-gallery-28"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_1_Ansicht.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_1_Ansicht.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_1_Ansicht-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_2_Schnitt.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Schnitt" data-rel="lightbox-gallery-28"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_2_Schnitt.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_2_Schnitt.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2023/01/koessler_blog_2_Schnitt-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Januar 2023<br />
Bloggerin: Maike Kößler</strong></p>
<p><strong>1. Blogbeitrag</strong></p>
<p>DIE FRAGESTELLUNG<br />
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 2027 soll im Stadtteil Rot, einer Nachkriegssiedlung im Stuttgarter Norden, das neue Quartier “Am Rotweg” entstehen. Zwei Stuttgarter Baugenossenschaften haben sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des genossenschaftlichen Wohnungsbaus aufzugreifen und &#8211; angesichts der sozialen und ökologischen Umbrüche, mit der sich unsere Gesellschaft konfrontiert sieht &#8211; diese neu zu denken.</p>
<p>Wie viel Wohnraum brauchen wir tatsächlich? Kann Wohnen auf kleinem Raum nicht nur Verzicht bedeuten, sondern einen Mehrwert für die Bewohnenden schaffen? Wie lässt sich die Bereitschaft zum Teilen von Dingen und Raum gesellschaftlich etablieren? Können gemeinschaftliche Treffpunkte die zunehmende soziale Vereinsamung in unserer Gesellschaft lösen? Welche Angebote und Räume braucht es, dass sich jede*r willkommen und integriert fühlt? Kann Architektur nicht nur Häuser, sondern mit ihnen auch Gemeinschaft entstehen lassen?</p>
<p>DER ENTWURF<br />
Der Entwurf der “Grünen Gemeinschaft” stellt bewusst zunächst rein formale Fragestellungen in den Hintergrund und widmet sich vorrangig den oben genannten Themen. So versuchten wir, Antworten auf die Fragen zu finden und diese in ein Entwurfskonzept zu übersetzen. Dabei kristallisierten sich die folgenden vier Grundprinzipien heraus:</p>
<p>1. Reduktion der Grundfläche: Die privaten Kuben der Bewohner*innen sind auf eine Fläche von 13m² reduziert. Im Gegenzug bietet das Haus vielfältige Gemeinschaftsräume mit geteilten Nutzungen und Sharing-Angeboten.</p>
<p>2. Flexible Raumgestaltung: Um wirklich alles aus den 13m² rauszuholen, sind die Kuben mit multifunktionalen Einbaumöbeln ausgestattet. So wird das Sideboard zur Sitzbank und ein eingestellter Kubus bietet Platz für Bett und Bad zugleich. Die große Pegboard-Wand dient nicht nur als akustisch wirksames Element, sondern kann von den Bewohner*innen leicht personalisiert und erweitert werden.</p>
<p>3. Modularität: Die Grundrisse basieren auf einem modularen System. Alle Kuben sind gleich groß und identisch ausgestattet, sodass eine einfache Vorfertigung möglich ist. Die Raumhöhe von 3,40 m ermöglicht eine doppelte Nutzung der Grundfläche. Durch das Entfernen der Pegboard-Wand können zwei benachbarte Kuben zu einem Zwei-Personen-Apartment verbunden werden.</p>
<p>4. Nutzbare Grünflächen: Der große Garten bildet das Herz des Hauses und wird zum Begegnungsort für alle. Begrünte Terrassen ziehen sich auf allen Ebenen durch das Gebäude und schaffen Lebensraum für Mensch und Tier sowie die Möglichkeit zum lokalen Gemüseanbau.</p>
<p>Dieser Entwurf ist in Zusammenarbeit mit Alica Huth im Raumentwurf des dritten Semesters entstanden und wurde durch Prof. Diane Ziegler und Rosa Pöttinger-Teufel betreut. Das Projekt wurde auf der Laborbühne der IBA’27 in Stuttgart-Rot ausgestellt und beim Best Of der HfT Stuttgart ausgezeichnet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Exhibition Theatre &#8211; Niklaus Huber, AIT-Stipendiat der STO-Stiftung 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/exhibition-theatre-niklaus-huber-ait-stipendiat-der-sto-stiftung-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2022 15:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA["Am Eingang bekommt das Publikum einen Raumplan mit den Titeln der Szenen. Wie in einer Ausstellung ist in jedem Raum ein Beschrieb der Szene aufgehängt. Jeder Raum hat eine Szene, die in der Endlosschleife gespielt wird. Die Zuschauer:innen können sich darin frei bewegen und solange sie wollen in dem jeweiligen Raum oder im «Exhibition Theatre» bleiben." Niklaus Huber]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_scene-main-hall.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Exhibition Theatre | Main Stage" data-rel="lightbox-gallery-29"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_scene-main-hall.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_scene-main-hall.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_scene-main-hall-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>


<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_ansicht_small.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-30"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_ansicht_small.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_concept1_small.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-30"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_concept1_small.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_iso_small.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-30"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_iso_small.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_concept2_small.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-30"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_concept2_small.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>


<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_main-stair-case.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Exhibition Theatre | Main Staircase" data-rel="lightbox-gallery-31"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_main-stair-case.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_main-stair-case.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_main-stair-case-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_concept_scene-unfinished-room.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Exhibition Theatre | Unfinished Room" data-rel="lightbox-gallery-31"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_concept_scene-unfinished-room.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_concept_scene-unfinished-room.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/huber_limehouse_concept_scene-unfinished-room-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Dezember 2022<br />
Blogger: Niklaus Huber</strong></p>
<p><strong>1. Blogbeitrag</strong></p>
<p>In diesem Semester begann für mich ein besonderes Studienjahr. Einerseits erlebe ich zurzeit ein Austauschsemester in London und andererseits werde ich im Frühling, zurück in Zürich mit meinem praktischen Diplomprojekt, mein Bühnenbildstudium abschließen. Diese zwei großen Ereignisse werden meine Blogeinträge prägen.</p>
<p>An der University of the Arts London im Bereich Theatre Design begann das Semester mit einem fünfwöchigen Modul. Die Aufgabe war, ein Konzept und einen Bühnenbildentwurf für das unfertige Stück «Der Brotladen» von Bertolt Brecht zu entwerfen. Zudem sollte das Konzept «Site Specific» und «Immersive» sein. Das heißt, wir bekamen als Raumvorlage einen realen Ort in London und die Zuschauer:innen sollen nicht wie im klassischen Theater im dunklen Publikumsraum sitzen, sondern auf irgendeine Weise einbezogen werden. Die Ortvorlage ist die Limehouse Town Hall im Stadtviertel Tower Hamlets. Es ist eines der ärmsten Viertel in der Stadt und gleichzeitig der Standort der reichsten Banken der Welt. Dieser Gegensatz passt sehr gut zum Stück von Brecht.</p>
<p>Wir arbeiteten in Fünfergruppen, was mir die Möglichkeit gab, einen intensiven Austausch mit den Studierenden in London zu haben. Dies war sehr spannend, da es in London sehr international ist und viele aus verschiedenen Kulturen stammen. Uns war es wichtig, dass sich die Zuschauer:innen mit den gesellschaftlichen Themen im Stück auseinandersetzten müssen und ganz nach Brecht wollten wir sie zum Denken anregen. Das Kernthema war für uns, dass sich in unserem System die Geschichten von Armutskrisen und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Probleme immer und immer wieder wiederholen.</p>
<p>Wir kreierten das Konzept «Exhibition Theatre». Die Limehouse Town Hall hat sechs Räume. Wir suchten die für uns wichtigsten fünf Szenen aus dem fragmentarischen Stück und ordneten sie den passenden Räumen zu. Dazu kreierten wir kohärente Installationen für Raum und Szene. Der noch übrige Raum wurde der «Unfinished Room», ein Raum in dem die Zuschauer:innen selbst aktiv werden können. Am Eingang bekommt das Publikum einen Raumplan mit den Titeln der Szenen. Wie in einer Ausstellung ist in jedem Raum ein Beschrieb der Szene aufgehängt. Jeder Raum hat eine Szene, die in der Endlosschleife gespielt wird. Die Zuschauer:innen können sich darin frei bewegen und solange sie wollen in dem jeweiligen Raum oder im «Exhibition Theatre» bleiben.</p>
<p>Mit diesem Entwurf wurden wir von unserer Schule ausgewählt, an dem Wettbewerb für einen Platz an der Prager Quadriennale teilzunehmen. Die PQ ist die weltweit wichtigste Ausstellung für Szenografie, dementsprechend glücklich waren wir über diesen Entscheid. Neben unserer Entwurfsdokumentation müssen wir eine Intervention im öffentlichen Raum durchführen, dokumentieren und dann mit einreichen. Diese zweite Aufgabe ist momentan in Planung. Bis zum nächsten Blogeintrag sollte ich wissen, ob wir zu den Glücklichen gehören, die an der PQ mit dabei sind.</p>
<p>Projekt von: Amelia Kyriacou, Camden Seymour, Megan Davies, Niklaus Huber, Zishan Zhang</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SIDE+ &#124; Neue Ebenen im Raum &#8211; Pauline Gondek, Stipendiatin 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/side-neue-ebenen-im-raum-pauline-gondek-stipendiatin-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 13:56:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA["Mit meinem Möbelentwurf SIDE+ möchte ich die Vorstellung von Möbeln im Raum neu konzipieren. Anders als ein Möbel welches sich in die Vertikale erstreckt, wie etwa ein Schrank oder ein Regal, spielt SIDE+ mit der horizontalen Dimension im Raum. Die horizontale Fläche erweitert den Raum optisch und beeinflusst ihn in seiner Höhe und Breite. SIDE+ zieht sich durch die Länge des Raumes und gliedert den Raum in Zonen." Pauline Gondek]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side1titelbild.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="SIDE+ | Neue Ebenen im Raum" data-rel="lightbox-gallery-32"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side1titelbild.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side5.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-33"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side5-900x600.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side5.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side5-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side7.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-33"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side7-900x600.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side7.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side7-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side0.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-33"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side0-900x600.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side0.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side0-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side4.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-33"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side4-900x600.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side4.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side4-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side2.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-33"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side2-900x600.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side2.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side2-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side3.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-33"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side3-900x600.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side3.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Side3-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Dezember 2022<br />
Bloggerin: Pauline Gondek</strong></p>
<p><strong>1. Blogbeitrag</strong></p>
<p>Mit meinem Möbelentwurf SIDE+ möchte ich die Vorstellung von Möbeln im Raum neu konzipieren. Anders als ein Möbel welches sich in die Vertikale erstreckt, wie etwa ein Schrank oder ein Regal, spielt SIDE+ mit der horizontalen Dimension im Raum. Die horizontale Fläche erweitert den Raum optisch und beeinflusst ihn in seiner Höhe und Breite. SIDE+ zieht sich durch die Länge des Raumes und gliedert den Raum in Zonen. Die Grenze zwischen dem Möbel als Einzelobjekt im Raum sowie die Grenzen des Raumes selbst (im Sinne von vier Wänden) werden aufgelöst. Es entsteht eine neue Ebene im Raum – eine Ebene zum Sitzen, Arbeiten, Verstauen und Zonieren.</p>
<p>SIDE+ ist ein modulares Möbelsystem mit individuellem und vielseitigem Nutzungscharakter. Das Möbel besteht aus einem Basismodul, einer 1400x520x480mm (L,B,H) Sitzbank aus Multiplex und einem Erweiterungsmodul mit den Maßen 1600x520x480mm (L,B,H). Die Module lassen sich durch eine einfache Steckverbindung zu einem Raumelement zusammenfügen, welches sich beliebig erweitern lässt. Dabei dient das Regal zwischen den Modulen sowie die pillenförmige Stahlablage und Mulde für Stromzufuhr auf der Sitzfläche als Verbindungselement. Stauraum wird durch die Schubkästen und den Freiraum unter der Sitzfläche geschaffen. Durch das Potential der Erweiterung als auch der beidseitigen Nutzung, bietet SIDE+ eine Basis, um vor allem Großraumbüros neu zu strukturieren und Arbeitszonen im Büro ineinander überfließen zu lassen.</p>
<p>Dieser Möbelentwurf ist im Rahmen der Innenarchitekturgrundlagen im Projekt „Herrgottnochmal oder die klassische Variation eines Gesellenstückes“, betreut durch Prof. Klaus Michel und Christoph Born, an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle entstanden. Der Entwurf wurde 2019 bei der VARIO DESIGN COMPETITION zum Thema „Arbeiten 2025“ mit einer Anerkennung ausgezeichnet.</p>
<p>Fotos: Pauline Gondek</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Matthias Alder und Alessandro Nunzi von ALDER CLAVOUT NUNZI ARCHITEKTEN</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-matthias-alder-und-alessandro-nunzi-von-alder-clavout-nunzi-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 11:29:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=401622</guid>

					<description><![CDATA[„Was uns fasziniert, sind zum Beispiel Grundrisse, die nicht so spezifisch sind, dass die nächste Generation nichts mehr damit anfangen kann. Eine gewisse Nutzungsneutralität der Räume, ohne den Charakter, die Atmosphäre und die Gemütlichkeit aus den Augen zu verlieren, ist für uns von zentraler Wichtigkeit. Langlebigkeit wird so durch flexible Nutzbarkeit erreicht. Unsere Architektur soll in dreißig Jahren auch noch für die nächste Generation leicht nutzbar sein, denn das bedeutet für uns Nachhaltigkeit.“ Matthias Alder und Alessandro Nunzi]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/AlderClavuotNunzi_MagazziniComunali-_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Magazzini Comunali, CH-Vicosoprano | ALDER CLAVUOT NUNZI ARCHITEKTEN | Foto: David Schreyer" data-rel="lightbox-gallery-34"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/AlderClavuotNunzi_MagazziniComunali-_900x600.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/AlderClavuotNunzi_MagazziniComunali-_900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/AlderClavuotNunzi_MagazziniComunali-_900x600-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/AlderClavuotNunzi_CasaBoscaia_450x300.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Casa Boscaia, CH-Castasegna | ALDER CLAVUOT NUNZI ARCHITEKTEN | Foto: David Schreyer" data-rel="lightbox-gallery-35"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/AlderClavuotNunzi_CasaBoscaia_450x300.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/AlderClavuotNunzi_hexen_450x300.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Häxehüsli, CH-Wil | ALDER CLAVUOT NUNZI ARCHITEKTEN | Foto: Seraina Wirz" data-rel="lightbox-gallery-35"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/AlderClavuotNunzi_hexen_450x300.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit mit Matthias Alder und Alessandro Nunzi von Alder Clavuot Nunzi Architekten.</p>
<p><em>„Was uns fasziniert, sind zum Beispiel Grundrisse, die nicht so spezifisch sind, dass die nächste Generation nichts mehr damit anfangen kann. Eine gewisse Nutzungsneutralität der Räume, ohne den Charakter, die Atmosphäre und die Gemütlichkeit aus den Augen zu verlieren, ist für uns von zentraler Wichtigkeit. Langlebigkeit wird so durch flexible Nutzbarkeit erreicht. Unsere Architektur soll in dreißig Jahren auch noch für die nächste Generation leicht nutzbar sein, denn das bedeutet für uns Nachhaltigkeit.“</em><br />
Matthias Alder und Alessandro Nunzi</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>GROHE: Sie haben Ihre Bürogemeinschaft 2013 gegründet. Wie ist es Ihnen gelungen, sich als junges Büro erfolgreich zu positionieren?</strong><br />
<strong>Matthias Alder und Alessandro Nunzi</strong>: Begonnen haben wir mit zwei Projekten aus der Familie. Als es an die Realisierung ging, wollten wir unbedingt vor Ort sein und eng mit den Unternehmen zusammenarbeiten. Wir wollten uns Zeit nehmen und unsere ersten Projekte intensiv begleiten, denn im Grunde sahen wir uns in zweifacher Hinsicht mit Neuland konfrontiert: Was das Handwerk anbelangt, mussten wir uns alles selbst beibringen. Im Studium an der ETH geht es vermehrt um die theoretische Betrachtung, um die Geschichte der Architektur und so weiter, wir wurden aus der Theorie also quasi mitten auf die Baustelle und damit ins kalte Wasser geworfen. Auf der anderen Seite mussten wir unsere Architektur-Haltung erstmals losgelöst von jeder Professoren-Unterstützung selbst begründen. Das hat uns rückblickend gutgetan.</p>
<p><strong>Sie haben vielleicht den härteren, aber effizienteren Weg gewählt.</strong><br />
So hart war unser Weg gar nicht. Die Unternehmer sind einem wohlgesonnen. Wir konnten mit viel Freude und viel Zeit an alles herangehen. Unser Ziel dabei war und ist, die Spange zwischen der theoretischen Betrachtung und der substanziellen Umsetzung immer besser zu beherrschen. Für uns ist es besonders spannend, wenn ein Projekt, das von der Idee her ausgereift ist, Hand und Fuß bekommt. Im Umgang mit den Unternehmen ist uns der Austausch besonders wichtig. Wir wollen verstehen, warum Handwerker etwas nicht so bauen wollen, wie wir es geplant haben. So lernen wir auch das jeweilige Handwerk und können in der Konsequenz künftig viel gezielter und effizienter planen. Darüber hinaus lässt sich auf diese Weise auch die eigene Architektursprache präziser und erfolgversprechender entwickeln.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e55f1183048647359' value='69e316e55f1183048647359'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e55f1183048647359' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e55f1183048647359' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e55f1183048647359' ></p>
<p><strong>Sie haben größtenteils in der Schweiz gelernt und gearbeitet. Was macht die Schweizer Architektur für Sie aus?</strong><br />
Wir denken, die Schweiz ist im internationalen Vergleich für ihr gutes Handwerk bekannt. Außerdem genießen die Architektur und der Architekt in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Diesen Wert müssen wir uns aber immer wieder neu erobern. Man spricht oft über das Erfolgsmodell der Schweiz: Wenn man hier ein Handwerk erlernt, landet man im Grunde direkt am ersten Arbeitstag auf der Baustelle. So kann man in der Praxis das Handwerk schnell und von Grund auf lernen. Das führt dazu, dass die bauliche Substanz tendenziell robust und langlebig wird. Aktuell planen wir den Umbau eines bald vierhundertjährigen Stalls, dessen gesamte Bausubstanz noch im Originalzustand erhalten ist. Es handelt sich hier natürlich nicht um das zeitgenössische Handwerk, aber um das Handwerk unserer Vorfahren, das uns heute ermöglicht, vielschichtige Architektur zu schaffen. Dabei bemühen wir uns sehr, den Bestand zu respektieren und das historische Handwerk in seiner Qualität zu erhalten.</p>
<p><strong>Gibt es Einflüsse aus anderen Kulturen, die Sie in Ihre Arbeit einfließen lassen?</strong><br />
Ehrlich gesagt, eher weniger. Die Auseinandersetzung mit unserer eigenen Kultur genügt uns im Moment. Es gibt hier ausreichend Themen und Vorbilder, die komplex und interessant genug sind, um sie in zeitgenössische Architektur umzusetzen. Aber wir sind äußeren Einflüssen gegenüber immer offen. Für uns ist es besonders spannend zu erkennen, wieso etwas, aus der Vergangenheit begründet, heute so aussieht wie wir es vorfinden. Die regionalen Prinzipien, nach denen aus dem Alltag heraus gebaut wurde, lassen sich bei einer eingehenden Betrachtung von Gebäude und Kontext stets klar erfassen, das übt auf uns eine enorme Faszination aus. So lässt sich nicht nur in den eigenen, sondern auch in andere Kulturrahmen eintauchen, aus denen wir rekontextualisieren und immer auch etwas für unsere Arbeit mitnehmen können. Wir genießen im Bergell, vor allem in Soglio, das Privileg, dass von der ärmlichen Bauernkultur bis zu den großherrschaftlichen Palazzi inhaltlich vieles vorhanden und erlebbar ist. Wir haben uns bewusst dafür entschieden uns hier niederzulassen. Im Moment verstehen wir uns als Tal- und Dorfarchitekten, die wichtiger Teil der Gesellschaft und der Kultur sind.</p>
<p><strong>Worauf sind Sie rückblickend in Bezug auf Ihre Arbeit besonders stolz?</strong><br />
Wir haben eher zufällig nach dem Studium begonnen, uns mit dem Bergell intensiv auseinanderzusetzen. Wir haben uns hier etwas aufgebaut und eine Haltung entwickelt, von der wir nicht abgewichen sind. Für uns sind gewisse Schlagworte wichtig, die in all unseren Projekten zum Tragen kommen wie Selbstverständlichkeit, Direktheit und Robustheit. Wir haben nicht die eine formelle Linie, an der man uns visuell wiedererkennt. Wir haben eine konstante Haltung und gewisse Werte, die wir vertreten. Darauf aufbauend, schauen wir auf den Kontext und arbeiten dann stark am Inhalt und am Charakter, um Projekte zu erarbeiten, die im idealen Fall Eigenständigkeit und eine spezifische Standortzugehörigkeit ausstrahlen. Eine wieder erkennbare Handschrift zu entwickeln, hat uns bisher nicht wirklich interessiert.</p>
<p>Was uns fasziniert, sind zum Beispiel Grundrisse, die nicht so spezifisch sind, dass die nächste Generation nichts mehr damit anfangen kann. Eine gewisse Nutzungsneutralität der Räume, ohne den Charakter, die Atmosphäre und die Gemütlichkeit aus den Augen zu verlieren, ist für uns von zentraler Wichtigkeit. Langlebigkeit wird so durch flexible Nutzbarkeit erreicht. Unsere Architektur soll in dreißig Jahren auch noch für die nächste Generation leicht nutzbar sein, denn das bedeutet für uns Nachhaltigkeit.</p>
<p><strong>„Upcoming Architects Facing New Conditions“ ist der Titel unserer Interviewserie. Was sind für Sie die wesentlichen Conditions mit denen Sie sich konfrontiert sehen?</strong><br />
In der Architekturdiskussion geht es aktuell vor allem um die Probleme, mit denen sich die Städte konfrontiert sehen, wie zum Beispiel die Ressourcenknappheit, etwa von Boden oder von Energieträgern. Wir im Bergell spüren diesen Druck nicht auf dieselbe Art und Weise, weil hier das Verhältnis von Siedlungsgebieten und naturnahen Räumen ein ganz anderes ist. Dennoch beschäftigen uns die genannten Themen gleichermaßen. Hinzu kommt der fortwährend stärker werdender Einfluss von digitalen Technologien. Die neuen Möglichkeiten, die dadurch entstehen, interessieren uns sehr.</p>
<p>Wir suchen bei allen Möglichkeiten, aber auch immer wieder die Rückbesinnung auf das Elementare, dorthin muss die Architektur immer wieder zurückfinden. Wir erleben, dass die gesetzlichen Grundlagen stark von den klimatischen Veränderungen geprägt sind und trotzdem für das Bergell nur zu Teilen brauchbar sind. Wir kämpfen hier beispielsweise damit, dass der Wald unsere Kulturlandschaft wieder zurückerobert. Unser Problem ist also ein ganz anderes als in den urbanen Zentren, wo Fläche etwa durch Zersiedelung verloren geht.</p>
<p><strong>Wie muss nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen Ihrer Meinung nach aussehen?</strong><br />
Wenn die Ressourcen da sind, dann können wir sie auch nutzen. Wie schon erwähnt: Wir haben hier viel Wald. Wir sollten entsprechend mit unserem heimischen Holz bauen können. Aber das Holz, das hier geschnitten wird, geht nach Italien und wir verbauen dann letztlich im Bergell Holz aus anderen Regionen Europas. Die Globalisierung ist bei uns also genauso präsent wie anderswo. Eine heile Welt ist das nicht. Auch das Heizen ist für uns an dieser Stelle Thema, denn wir sind keine Freunde von viel Gebäudetechnik, die nur eine gewisse Lebensdauer hat. Wir glauben, Energie zu sparen, ist für uns als Menschen sehr schwierig. Wir müssen unserer Meinung nach eher Wege finden, mehr Energie zu produzieren, ohne die Umwelt zu belasten.</p>
<p>Ressourcenschonend zu handeln, beginnt mit einem Bewusstsein für die Dinge und ihre Lebensdauer, und genau dieses Bewusstsein versuchen wir ständig weiterzuentwickeln und weiterzutragen. Uns muss klar sein, dass wir mit unserem Handeln auch noch Jahre später Folgen auslösen können. Dieses Wissen auch an unsere Bauherren weiterzugeben, ist Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung.</p>
<p><strong>Was sind für Sie die drei wichtigsten Handlungsfelder zur Förderung nachhaltiger Architektur?</strong><br />
Ein wichtiger Punkt ist eine präzise Raumplanung mit sinnvollen Maßstäben und gute Baugesetze, die den Rahmen schaffen, um ressourcenschonend zu bauen. Weiterhin ist die vielfältige Nutzungsdurchmischung in baulicher Dichte, also auf kleinem Grund möglichst qualitativ hochwertig und divers arbeiten zu können, von zentraler Bedeutung, sodass keine Monokulturen entstehen. Und zu guter Letzt braucht es eine stärkere lokale Bauwirtschaft.</p>
<p><strong>Wie empfinden Sie die Architekturentwicklung in der Gesamtschweiz und in Europa?</strong><br />
Schweizweit betrachtet haben wir immer das Gefühl, dass die durchschnittliche Architektur einen immer höheren Wert bekommt. Aber wir nehmen auch wahr, dass die Schere zwischen der Architektur, die in Zeitschriften kursiert und derjenigen, die vielerorts alltäglich zu erleben ist, auseinander geht. Diese Tendenz ist langfristig nicht gut. Wir vermuten, dass dieses Problem europaweit zu finden ist. Wir sind davon überzeugt, dass es unglaublich wichtig ist, dass die Durchschnittsarchitektur von guter Substanz ist und langfristig funktioniert. Dafür sind wiederum die Raumplanung und die bauliche Diversität von entscheidender Bedeutung, ebenso eine möglichst große Breite an guten Architekten</p>
<p><strong>Brauchen wir grundlegend ein anderes Verständnis von Gebäuden für die Zukunft?</strong><br />
Wahrscheinlich schon. Wobei das nötige Verständnis wieder eng mit der spezifischen Umgebung verknüpft ist, in der man lebt und baut. BIM ist äußerst intelligent und hat Vorteile. Aber wie oft werden wir die Gelegenheit bekommen, um BIM wirklich anzuwenden? Gerade bei historischen Bausubstanzen, rennt man bis zu zweimal am Tag auf die Baustelle, weil wiederholt etwas Unvorhergesehenes passiert ist. BIM braucht es hier wahrscheinlich noch nicht. Das Bauen ist immer noch sehr archaisch. In diesem Sinne sind wir also sehr analog und hoffen, dass wir auch weiterhin so arbeiten können.</p>
<p>Wir glauben, es täte gut, wenn man hin und wieder Luft dazu hätte, das konventionelle Bauen über Bord zu werfen, um darüber nachdenken zu können, was elementar und sinnvoll in der Architektur wäre. Ein Beispiel ist der Einbau von Lüftungsanlagen in den Rohbau. Erfahrungsgemäß ist das Lüftungssystem das Bauwerkteil mit der kürzesten Lebensdauer und trotzdem ist genau dieser am engsten mit dem Gebäude verbaut – das ist einfach unlogisch. Spannend finden wir beim Thema Gebäudeklimatisierung zum Beispiel auch die Nutzung der Qualität von Lehm zur natürlichen Befeuchtung und Klimatisierung von Räumen. Sicher, für derartige Überlegungen braucht man auch die richtigen Bauherren, aber alles mit Technik regulieren zu wollen, ist in unseren Augen auf jeden Fall nicht die Lösung. In der Schweiz muss das Haus energetisch „State of the Art“ sein, sodass bestimmte Dinge, die wir am historischen Altbau so schätzen, oft nicht mehr möglich sind; wie im Winter kompakter zu leben und Räume mit Zwischenklima zu haben, wo Gemüse wunderbar lagern kann. Also ein Gebäude mit verschiedenen klimatischen Zonen. In neuen Häusern gibt es solche Zonen – oder besser Räume – nur ganz selten.</p>
<p><strong>Was sollte Architektur leisten, wem sollte Architektur dienen?</strong><br />
Sie muss mehr leisten als den meisten bewusst ist. Einfach formuliert kann man sagen: Wir leben in unserer gebauten Umwelt und das hat einen direkten Einfluss auf unsere Gefühlswelt. Darum müssen wir eine gute Umwelt bauen, wo sich Menschen wohlfühlen können, und nicht nur Partikularinteressen des Einzelnen erfüllt werden. Am Ende bauen wir Lebensraum für uns als Gesellschaft und für das Zusammenleben. Wir meinen, das bedeutet eine enorm hohe Verantwortung. Wir glauben, dass dieses Bewusstsein politisch zu wenig verankert ist.</p>
<p>Natürlich kann man dieses Verständnis nicht von jedem Einzelnen erwarten, aber wir versuchen immer wieder unseren Bauherren deutlich zu machen: „Wenn kein Weg daran vorbeiführt, können Sie Ihr Bad so gestalten wie Sie möchten, aber wie das Gebäude ausgerichtet und erschlossen ist und welchen Ausdruck und Charakter es haben muss, das müssen schon wir maßgeblich bestimmen, einfach, weil wir vom Fach sind und die angesprochene gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.“</p>
<p><strong>Welche Skills müssen aus Ihrer Sicht upcoming architects mitbringen, um sich von der Architekturgeneration ihrer Väter zu unterscheiden?</strong><br />
Sie sollten noch hartnäckiger sein. Wir haben das Gefühl, früher gab es mehr Möglichkeiten und Überfluss. Es gab viel mehr Raum, um sich auszuprobieren und zu bauen. Heute muss man geduldiger sein und sich viel mehr im Kleinen und im Detail bewegen, um sich zu positionieren und bestehen zu können. Das Bauen ist in allen Bereichen komplexer geworden. Wir müssen auf allen Ebenen verständig und tätig sein, die das Bauen ausmachen (von der Raumplanung über die Ausführung bis hin zu juristischen Dingen), um auch an Einfluss zu gewinnen.</p>
<p>Max Frisch hat mal gesagt, der Architekt muss immer auch politisch sein. Wir müssen uns breit aufstellen und interessieren und uns Zeit nehmen, um die Dinge zu durchleuchten. Denn wenn wir die Ausgangslage nicht genau analysieren und den technischen wie juristischen Anforderungen nicht gerecht werden können, dann können wir nicht erfolgreich bauen. Natürlich ist das ein Problem, denn gerade die Zeit ist der Faktor, der in der Architektur oft fehlt und zu schlechten Ergebnissen führt. So entsteht auch technokratische Architektur, die nur noch versucht, den Normen zu entsprechen. Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, dass das erlangte Wissen auch immer wieder in die Lehre zurückfließt. Denn auch die jüngeren Generationen stehen in der Verantwortung, aus diesem Normensalat zeitgemäße und zukunftsfähige Architektur zu machen.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e55f1183048647359' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
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<p><strong>Über ALDER CLAVUOT NUNZI ARCHITEKTEN</strong><br />
&#8220;Uns beschäftigt in der Architektur die gedanklich tiefe Auseinandersetzung mit einer Aufgabe und ihrem Kontext, dies in ständigem Hin und Her zwischen theoretischen Untersuchungen und der unmittelbaren Überprüfung derselben im Konkreten, Dinghaften, Substanziellen. Die daraus wachsenden Thesen und Konzepte sollen so streng wie nötig und so ungezwungen wie möglich sein und einen Charakter entstehen lassen, mit dem ein Projekt in sämtlichen Maßstabsebenen seinen entsprechenden Ausdruck findet sowie als verortetes Bauwerk eine Robustheit und Selbstverständlichkeit erreicht.&#8221;</p>
<p>Matthias Alder, Silvana Clavuot und Alessandro Nunzi leben und arbeiten seit den ersten gemeinsamen Projekten in Soglio im Bergell und führen ein Atelier mit 1 – 2 Mitarbeitern.</p>
<p><a href="https://www.mascan.ch/">ALDER CLAVUOT NUNZI ARCHITEKTEN</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Markus Zilker von einszueins architektur</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-markus-zilker-von-einszueins-architektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 11:29:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=401612</guid>

					<description><![CDATA[„Wir machen uns bewusst, dass Gesetze, Normen und technische Richtlinien, nicht die ganze Realität sind, sondern dass sie lediglich Modelle sind, die wir als Gesellschaften bewusst oder unbewusst gewählt haben. Natürlich muss man sich an das allermeiste halten, aber man sollte trotzdem nichts unhinterfragt, sklavisch annehmen. Wir arbeiten ja primär im Wohnbau und ich glaube, wenn wir partizipativ arbeiten und die wirklichen Bedürfnisse von Menschen versuchen zu verstehen, dann gibt es Grundlegenderes, als Normen einzuhalten.“ Markus Zilker]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/upcoming_zilker_900x600_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wohnprojekt Gleis 21, AT-Wien | einszueins architektur | Foto: Hertha Hurnaus" data-rel="lightbox-gallery-36"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/upcoming_zilker_900x600_2.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/upcoming_zilker_900x600_2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/upcoming_zilker_900x600_2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/upcoming_zilker_3_klein.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wohnprojekt Gleis 21, AT-Wien | einszueins architektur | Foto: Hertha Hurnaus" data-rel="lightbox-gallery-37"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/upcoming_zilker_3_klein.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/upcoming_zilker_1_klein.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wohnprojekt Wien, AT-Wien | einszueins architektur | Foto: Hertha Hurnaus" data-rel="lightbox-gallery-37"><img decoding="async" width="450" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/upcoming_zilker_1_klein.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Markus Zilker von einszueins architektur</p>
<p><em>„Wir machen uns bewusst, dass Gesetze, Normen und technische Richtlinien, nicht die ganze Realität sind, sondern dass sie lediglich Modelle sind, die wir als Gesellschaften bewusst oder unbewusst gewählt haben. Natürlich muss man sich an das allermeiste halten, aber man sollte trotzdem nichts unhinterfragt, sklavisch annehmen. Wir arbeiten ja primär im Wohnbau und ich glaube, wenn wir partizipativ arbeiten und die wirklichen Bedürfnisse von Menschen versuchen zu verstehen, dann gibt es Grundlegenderes, als Normen einzuhalten.“</em><br />
Markus Zilker</p>
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<p><strong>GROHE: Wie läuft Ihr Büro seit der Pandemie, was hat sich verändert?</strong><br />
<strong>Markus Zilker</strong>: Im ersten Jahr von März 2020 bis März 2021 war es auf verschiedenen Ebenen schwierig. Wenn sich alle Projekte bis zu fünf Monate verzögern und man kein zusätzliches Honorar bekommt, dann ist das eine Herausforderung. Außerdem war das erste Pandemiejahr auch von Verunsicherungen innerhalb des Büros geprägt. Wir sind 20 Leute und hatten noch nie so viel Fluktuation und Unruhe auf sozialer Ebene. Weil wir nervös geworden sind, haben wir darüber hinaus mehr Wettbewerbe gemacht und sind dabei achtmal zweiter geworden. In meinen Augen war es das härteste Jahr, seit wir das Büro vor 16 Jahren gegründet haben. Seit März 2021 haben wir aber mit neuen, wirklich spannenden Projekten wieder Boden unter den Füßen gefunden und wieder eine entspannte Gruppenstimmung im Büro zurückgewonnen. Jetzt läuft alles wieder ähnlich der Situation vor der Pandemie. Fast alle, die bei uns arbeiten, haben kein Bock mehr auf Homeoffice und sind mittlerweile zurück im Büro – wir schätzen das gemeinsame Arbeiten sehr.</p>
<p><strong>Sie blicken auf 15 Jahre Selbstständigkeit zurück. In was waren Sie sich als Architekt immer treu?</strong><br />
Gute Frage, ich glaube weniger als Architekt, sondern als Mensch, dass Architektur und vor allem Lebensräume relativ stark Dialogorientiert sein sollten – das war für mich immer klar. Mir geht es darum, die Lebensräume von Menschen partizipativ zu gestalten und mit unserer Arbeit auf ökologische, soziale, ökonomische Fragen gangbare Antworten zu finden.<br />
<div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e566bfd7037250789' value='69e316e566bfd7037250789'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e566bfd7037250789' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e566bfd7037250789' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e566bfd7037250789' ></p>
<p><strong>Unsere Interviewserie heißt „Upcoming Architects Facing New Conditions“. Was sind die „New Conditions“ in Ihrer Arbeit?</strong><br />
Die „New Conditions“, der Klima-Notstand, sind gar nicht wahnsinnig neu. Wir beschäftigen uns schon seit längerem mit dem Thema Nachhaltigkeit. Ich denke, unsere Projekte gehen ökologisch schon in eine gute Richtung. In Österreich haben wir uns das politische Ziel gesetzt, 2040 klimaneutral zu sein. Wenn wir das ernst meinen, müssen wir in acht Jahren bei minus 55 Prozent CO2 in allen Branchen sein. Das ist komplett crazy, aber auch nötig, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt. In den Neunzigerjahren hat man das bereits geahnt, aber das tatsächliche Ausmaß war noch nicht so klar als heute. Bis die Tatsachen aber mit all ihren Konsequenzen im Oberstübchen angekommen sind, dauert es wohl noch. Natürlich, die Gesellschaft hat sich bereits in die richtige Richtung aufgemacht, aber das erforderliche Ausmaß ist noch lang nicht erreicht.</p>
<p><strong>Die Zusammenarbeit mit Ihnen wurde von einem Ihrer Bauherren als unbürokratisch bezeichnet. Wie schaffen Sie es bei einem Bündel von Normen, Richtlinien und Gesetzesvorgaben unbürokratisch zu arbeiten?</strong><br />
Ich weiß gar nicht, ob wir tatsächlich unbürokratisch sind. Wahrscheinlich sind wir unbürokratischer als manch anderer. Wir machen uns bewusst, dass Gesetze, Normen und technische Richtlinien, nicht die ganze Realität sind, sondern dass sie lediglich Modelle sind, die wir als Gesellschaften bewusst oder unbewusst gewählt haben. Natürlich muss man sich an das allermeiste halten, aber man sollte trotzdem nichts unhinterfragt, sklavisch annehmen. Wir arbeiten ja primär im Wohnbau und ich glaube, wenn wir partizipativ arbeiten und die wirklichen Bedürfnisse von Menschen versuchen zu verstehen, dann gibt es Grundlegenderes, als Normen einzuhalten.</p>
<p><strong>Was sind heute die „wirklichen“ Bedürfnisse der Gesellschaft im Wohnungsbau?</strong><br />
Uns geht es darum in partizipativen Workshops die wahrhaftigen Bedürfnisse der Nutzer*innen zu ermitteln. Aktuell haben wir unser zwölftes partizipatives Projekt am Laufen. Das heißt, wir haben schon relativ viel Erfahrung mit dem Thema. Diese Workshopgruppen bestehen meistens aus dreißig bis sechzig Erwachsenen. Das heißt im Laufe der letzten zwölf Jahre hatte ich mit hunderten von Menschen zu tun und da ist es wichtig, dass man genau zu hört. Dabei heißt Partizipation nicht, jeder spricht bei jedem Strich in der Planungszeichung mit, sondern dass wir die Nutzer*innen als Expert*innen für ihre Bedürfnisse anerkennen und wir diese in Architektur übersetzen. Wir stellen fest, dass sich die grundlegenden Bedürfnisse tatsächlich nicht stark verändert haben. Dabei würde ich grundsätzlich zwischen dem individuellen Wohnraum und dem, was vor der Wohnungstür im direkten Wohnumfeld stattfindet, unterscheiden. Normale Bedürfnisse innerhalb einer Wohnung sind noch immer total konservativ. Die Wohnung soll immer einen funktionierenden Grundriss haben, wo Möbel gescheit untergebracht werden können, ein gewisser Schallschutz wirkt, ausreichend Licht vorhanden ist und Freiraum zur eigenen Entfaltung bleibt. Ein bisschen komplexer wird es in der Regel bei den Bedürfnissen außerhalb der Wohnungstür, mit denen wir uns bei unserer Arbeit ausführlich befassen.</p>
<p><strong>Was für Bedürfnisse sind das konkret? Sie sind Mitbegründer und auch Mitbewohner des Vereins „Wohnprojekt Wien“. Erzählen Sie uns davon.</strong><br />
Ja, genau. Das Projekt umfasst 39 Wohnungen, dort geht es über die eigene Wohnung hinaus viel um Bedürfnisse des einzelnen und der Gemeinschaft an sich. Denn ich möchte in allen Räume Aufenthaltsqualität haben. Ich möchte, dass wenn meine Kinder die Wohnung verlassen auch im Gang noch Raum für sie ist und sie das ganze Haus als ihren Lebensraum begreifen können. Ich möchte, dass wenn ich jemand im Stiegenhaus treffe, gerne stehen bleiben und Platz haben kann, um mich zu unterhalten. Und ich möchte vernünftige Mobilitätsangebote haben, sodass ich kein Auto besitzen muss, dafür aber ein Lastenfahrrad nutzen kann. Ich möchte, wenn ich Werkzeug brauche, nicht jeden Hammer, nicht jede Bohrmaschine selber kaufen müssen. Und ich möchte Räume im Haus haben, wo wir Kindergeburtstagspartys feiern, Veranstaltungen ausrichten, gemeinschaftlich kochen und Freunde einladen können. Ich könnte noch lange so weitermachen.</p>
<p>Ich glaube, es gibt ganz viele Bedürfnisse, die wir außerhalb unserer Wohnungstür befriedigen können. Dabei geht es nicht nur um Komfort und Bequemlichkeit, sondern es geht darum, positiv in die Gesellschaft zu wirken, über Veranstaltungen, über Solidaritäts-Flohmärkte und über die Aufnahme von Geflüchteten. Denn ich möchte mich als Gruppe auch solidarisch erklären können. Wir haben beispielsweise 2015 Geflüchtete aufgenommen, die mittlerweile seit sieben Jahren bei uns mit im Haus wohnen.</p>
<p><strong>Sie leben seit acht Jahren in diesem Projekt. Würden Sie heute Dinge korrigieren, wenn Sie könnten?</strong><br />
Wir sind in einem Verein organisiert, uns gehört dieses Haus gemeinschaftlich. Ich habe also kein Verkaufs-oder Weitergabe-Recht für meine individuelle Wohnung, aber natürlich ein Nutzungsrecht. Außerdem kostet einen das Ganze viel Zeit, Herzblut und Arbeit. Das Haus muss geputzt und der Garten gepflegt werden. Wenn man ein Einfamilienhaus hat, kennt man das, aber als Stadtbewohner mit einer normalen Mietwohnung ist das eher fremd. Was ich aber sagen würde: Ich kann mir kein anderes Lebensmodell mehr vorstellen, weil es so viele Bedürfnisse von mir und meiner Familie befriedigt, die in einer noch so schönen Wohnung irgendwo anders nicht befriedigbar wären.</p>
<p><strong>Erachten Sie ein Baugruppen-Projekt als eine Art Garant für nachhaltiges, funktionierendes Wohnen?</strong><br />
Absolut. Das Ganze hat natürlich ein paar Fallstricke: Man muss sich stark damit beschäftigen, wie diese Gruppe von Menschen organisiert werden kann, wie kommuniziert wird und wie Entscheidungen getroffen werden. Das hat eine stark kulturelle Komponente. Für mich ist diese Form der Bauherrenschaft ein extrem gutes Beispiel für eine sozial ausgerichtete Architektur. Es ist kein Zufall, dass sich in Österreich die allermeisten dieser Projekte, nicht nur um das Wohl der eigenen Bewohner*innen kümmern, sondern sich, in einem gewissen Maßstab, auch solidarisch mit Menschen zeigen, die es weniger guthaben. Wir haben zum Beispiel genau zu diesem Zweck zwei Solidaritätswohnungen im Haus. In meiner Vorstellung sollte so Gesellschaft funktionieren. Eine Gesellschaft mit überschaubaren Gemeinschaftseinheiten, wo Menschen sich kennen, gemeinsame Ziele verfolgen und gemeinsam Verantwortung tragen. Wir hundert Menschen in unserer Hausgemeinschaft können, glaube ich, jetzt nicht Verantwortung für fünfzig Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen oder mit Fluchthintergrund übernehmen, aber für sechs bis neun Menschen ist das kein Problem. Ich finde, wir haben da ein wirklich großartiges sozial-verantwortliches Modell.</p>
<p><strong>Was sind für Sie die absolut wesentlichen Kriterien für einen nachhaltigen Wohnungsbau?</strong><br />
Ein Kriterium ist für mich (und das kann nicht jedes Haus im gleichen Maße erfüllen), dass ein Wohnhaus nicht ausschließlich individuelle Räume bietet. Es geht mir da um Bedürfnisse, die ich nur außerhalb meiner Wohnungstür befriedigen kann. Das beginnt bei einer vernünftigen primären Struktur, die langfristig angelegt ist und über Generationen hinweg Umgestaltung und Umnutzung zulässt. In Wirklichkeit bauen wir, was unsere Grundrisse angeht, relativ einfache Häuser. Wir haben meistens sehr einfache Systeme, die Flexibilität und Partizipation in den Fokus stellen.</p>
<p>Ich würde immer sagen, die Grundstruktur der Häuser muss auf Generationen angelegt sein. Auf materieller und ökologischer Ebene ist der Energiebedarf zentral. Wir haben viel zu lange nur die Energieverbräuche der Häuser selbst betrachtet, wenn wir bauen reicht der Verbrauch und die CO2-Emission aber viel weiter. Im Grunde beginnt die Energie- und CO2-Bilanz bereits beim Verkehrsaufwand mittels LKW und Co. bei der Entstehung des Bauprojektes. Wir müssen die Prozesse hier viel mehr hinterfragen.</p>
<p><strong>Wir haben einen Mangel an Wohnungen in allen größeren Städten Europas. Ein Großteil des Problems könnte gelöst werden, indem der Leerstand für Wohnzwecke wieder verfügbar gemacht werden würde. Müsste sich der Staat hier Ihrer Meinung nach mehr einmischen?</strong><br />
Natürlich, der Staat muss sich auf vielen Ebenen mehr einmischen. Gerade dieses spezifische Thema, wie wir mit Wohnungsleerstand umgehen und wie dieser verfügbar und zugänglich gemacht werden kann, ist eines der komplexesten Themen überhaupt. Hinzukommt, dass viel zu viele Menschen auf zu vielen Quadratmetern leben. Diese zwei Phänomene in Kombination, sind politisch unfassbar schwer zu adressieren oder gar strategisch schnell zu lösen, denn ich greife mit diesem Thema in Eigentumsrechte ein. Dafür wird es einen Paradigmenwechsel brauchen. Die Schweizer sind da teilweise ziemlich radikal. Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt, aber in Vorbildprojekten in Zürich gibt es beispielsweise klare Belegungsregeln. Wenn eine dreiköpfige Familie in einer Vierzimmerwohnung lebt und das Kind auszieht, dann haben die Eltern hier zum Beispiel maximal ein Jahr Zeit bis sie selbst ausziehen müssen. Das sind schon harte und sehr persönliche Eingriffe. In Österreich ist sowas noch nicht vorstellbar und in Deutschland habe ich auch noch nichts von derartigen Projekten gehört.</p>
<p><strong>In vielen Großstädten entstehen derzeit hunderte von neuen Quartieren, die den Charakter eines nutzungsdurchmischten Dorfes oder Kleinstadt haben werden. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?</strong><br />
Es gibt viele Quartiere, die so etwas anstreben; manche schaffen es besser und manche schlechter. Es geht darum, in Neubaugebieten von vornherein eine gute Nutzungsmischung hinzubekommen. Wir arbeiten selber an einem Projekt, was gerade im Bau ist, wo eine ziemlich radikale Nutzungsmischung von fünfzig Prozent Wohnen und fünfzig Prozent Arbeiten entsteht. Dort werden innerhalb eines Gebäudes etwa zweihundert Menschen arbeiten und hundert Menschen wohnen, das ist schon eine ganz schöne Herausforderung, mit all den technischen, rechtlichen, brandschutzmäßigen Vorgaben, die es zu realisieren gilt. Das ist alles andere als trivial. Würden die Nutzungseinheiten als zwei Gebäude nebeneinanderstehen, wäre es wesentlich einfacher. Die Idee der funktionalen Trennung (also der Trennung von Wohnen, Arbeiten und Verkehr), die aus der klassischen Moderne kommt, ist ja nicht mal hundert Jahre alt und kein Erfolg. Davor war eine Nutzungsmischung oft Standard. Es war insofern klar, dass wir wieder zu gemischten Quartieren zurückkommen müssen.</p>
<p><strong>Wir sind konfrontiert mit Klimawandel, Ressourcenengpässen und womöglich weiteren Pandemien. Welche Auswirkungen wird das auf unsere Baukultur haben?</strong><br />
Im Bezug auf Ressourcenknappheit, Lieferengpässe und Klimawandel ist relativ offensichtlich, welche Auswirkungen das haben wird. Von der EU gibt es da ja mittlerweile sehr klare Ansagen zu. Wir werden uns im Neubaubereich mit der Demontierbarkeit, Verwertbarkeit, Materialerfassung auf allen Ebenen beschäftigen und Rückbaukonzepte mitdenken müssen.<br />
Kreislaufwirtschaft generell und die Verwendung von Sekundärbaustoffen werden immer wichtigere Themen, denn wenn wir nicht mehr alles jederzeit neu verfügbar haben, müssen wir einfach mehr Hirnschmalz in die Prozesse stecken, um wiederverwenden zu können, was bereits vorhanden ist.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e566bfd7037250789' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
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<p><strong>Über Markus Zilker</strong><br />
Dipl.-Ing. Markus Zilker ist Gründer und Gesellschafter bei einszueins architektur. Er absolvierte das Studium der Architektur an der TU Wien und der ETSA Sevilla. Er ist Gründungsmitglied der „Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen“ sowie des Baugruppen- Projektes „Wohnprojekt Wien“, das unter anderem 2014 mit dem Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde.</p>
<p>Markus Zilker zeichnen langjährige Erfahrungen in der Planung und Abwicklung von Wohnbauprojekten unterschiedlichster Maßstäbe aus sowie im Umgang mit Klein- und Großgruppenprozessen. Als Experte zum Thema Baugruppen und Planungsbeteiligung kann er eine nationale und internationale Vortragstätigkeit auf Symposien, Workshops und Tagungen vorweisen.</p>
<p><strong>Über einszueins architektur</strong><br />
Stadt und Wohnen Mit : Bestimmung<br />
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Wohnbau unterschiedlicher Maßstäbe. Wohnbau als sozial und stadtprägende Aufgabe ist Ausgangspunkt für ihre Architekturarbeit an der Nahtstelle zu Mensch und Stadt. Die Spezialisierung auf Baugruppen, Partizipation und kooperative Stadtplanung verbindet synergetisch unsere Erfahrungen, Interessen und Stärken.</p>
<p>Ihre Kernkompetenz ist der kooperative Planungsansatz und intensive Dialog mit Auftraggeber*innen und Nutzer*innen. Die frühzeitige Einbindung aller Beteiligten ist Grundlage für ganzheitliche Konzepte und eine nachhaltige, integrative Architektur. Dabei können sie auf jahrelange Erfahrung und intensive Auseinandersetzung mit Projektabläufen, Prozessdesign und Kommunikation zurückgreifen.</p>
<p><a href="https://www.einszueins.at/">einszueins architektur</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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			</item>
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		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Manuel Bieler von LOCALARCHITECTURE</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-manuel-bieler-von-localarchitecture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 11:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=401599</guid>

					<description><![CDATA[„Es gibt für mich nur ein No-Go und das ist die maßlose Optimierung. Ich bin wirklich erschrocken über diese Fokussierung auf Optimierung. Wir müssen nicht optimal sein. Es ist wichtig, Fehler zu machen, das macht den Reichtum einer Stadt, eines jeden Gebäudes und jeder menschlichen Beziehung aus. Wir müssen uns dessen bewusst sein und dagegen ankämpfen. Optimieren wir dennoch ohne Grenzen, wird sich am Ende alles vereinheitlichen und gleichen.“ Manuel Bieler ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LOCAL_MOXY_GAFSOU_LD_1_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Flon Hotel in CH-Lausanne | LOCALARCHITECTURE | Picture © Matthieu Gafsou" data-rel="lightbox-gallery-38"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LOCAL_MOXY_GAFSOU_LD_1_900x600.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LOCAL_MOXY_GAFSOU_LD_1_900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LOCAL_MOXY_GAFSOU_LD_1_900x600-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LEVAUD_Gafsou_LD_1ext_iconique_final_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Polyvalent Hall in CH-Le Vaud | LOCALARCHITECTURE | Picture © Matthieu Gafsou" data-rel="lightbox-gallery-38"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LEVAUD_Gafsou_LD_1ext_iconique_final_900x600.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LEVAUD_Gafsou_LD_1ext_iconique_final_900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LEVAUD_Gafsou_LD_1ext_iconique_final_900x600-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LOCAL_PULLY_BONVIN_LD_3_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Urban House in CH-Pully | LOCALARCHITECTURE | Picture © Michel Bonvin" data-rel="lightbox-gallery-38"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LOCAL_PULLY_BONVIN_LD_3_900x600.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LOCAL_PULLY_BONVIN_LD_3_900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/12/LOCAL_PULLY_BONVIN_LD_3_900x600-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Manuel Bieler von LOCALARCHITECTURE</p>
<p><em>„Es gibt für mich nur ein No-Go und das ist die maßlose Optimierung. Ich bin wirklich erschrocken über diese Fokussierung auf Optimierung. Wir müssen nicht optimal sein. Es ist wichtig, Fehler zu machen, das macht den Reichtum einer Stadt, eines jeden Gebäudes und jeder menschlichen Beziehung aus. Wir müssen uns dessen bewusst sein und dagegen ankämpfen. Optimieren wir dennoch ohne Grenzen, wird sich am Ende alles vereinheitlichen und gleichen.“</em><br />
Manuel Bieler</p>
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<p><strong>GROHE: Sie feiern in diesem Jahr Ihr-20jähriges Jubiläum. Worauf sind Sie in Bezug auf Ihre Arbeit besonders stolz?</strong><br />
<strong>Manuel Bieler: </strong>Worauf wir besonders stolz sind, ist die Verwendung von Holz. Vor zwanzig Jahren befand sich die Holzindustrie in einem langsamen Abwärtstrend. Aufgrund der damaligen wirtschaftlichen Situation, aber auch aufgrund der Art von Projekten, die wir bereits realisieren konnten, haben wir uns für die Arbeit mit Holz entschieden. Fast alles, was wir heute in unserer täglichen Arbeit machen, steckte bereits in unseren ersten Projekten. Darauf bin ich wirklich stolz, denn wir haben an unseren Überlegungen festgehalten. Wir graben noch immer an denselben Fragen, und es gibt in Bezug auf Holzkonstruktionen, auf Struktur, auf Material noch immer viel zu lernen und zu testen. Das fasziniert mich.</p>
<p><strong>Hatten Sie bei der Gründung Ihres Büros bereits die lokale Ausrichtung Ihrer Architektur im Sinn? Wofür steht „Local Architecture“?</strong><br />
Es gibt zwei Geschichten zum Namen des Büros. Es ist wahr, dass wir die Frage der Lokalität und der Regionalität schon damals im Kopf hatten. Wir haben allerdings nicht erwartet, dass das Thema in den folgenden 20 Jahren so viel Raum einnehmen würde. Wir sind stolz und glücklich, dass wir schon damals diese Ausrichtung hatten. Die Beziehung, die wir zu unseren Handwerkern (den Zimmerleuten und so weiter) entwickelt haben, ist zu einem wichtigen Teil unserer Arbeit geworden. Die zweite Geschichte ist, dass meine beiden Partner und ich, als Teenager Bands hatten und in Lokalen Musik gemacht haben. Als wir dann beschlossen haben, zusammenzuarbeiten, hatten wir ein Lokal, also einen Raum, in dem wir uns getroffen haben, um neben unseren Jobs nachts gemeinsam zu arbeiten und Wettbewerbe zu machen. Wir haben dann gesagt: „Lasst uns einen Termin im Lokal machen.“ Der Name hat also eine doppelte Bedeutung für uns.</p>
<p><strong>Der Titel unserer Interviewserie lautet „Upcoming Architects Facing New Conditions“. Was sind Ihrer Meinung nach in der Architektur die größten Herausforderungen unserer Zeit?</strong><br />
Der wichtigste Moment, den ich letztes Jahr in Bezug auf meine Arbeit und das Bauwesen erlebt habe, war eine Konferenz von Charlotte Malterre-Barthes, die in Harvard lehrt und nächstes Jahr an der EPFL in Lausanne unterrichten wird. Sie hielt eine Konferenz über die Verantwortung der Architekten für die materiellen Ressourcen der Welt. Sie hat eine interessante Haltung zum Thema und orientierte sich am Beispiel von Philip Johnsons Architektur und der Stahlarchitektur der 1950er- und 1960er-Jahren in den USA.</p>
<p>Material war für mich bislang so etwas wie für einen Maler die Farben. Aber mir ist klar geworden, dass hinter der Wahl des Materials eine enorme Auswirkung auf die Umwelt steht. Für mich ist das eine neue Bedingung, denn wenn ich als Architekt eine Linie ziehe, und wenn diese Linie aus Beton, aus Stahl oder aus Holz ist, dann hat das nicht nur eine Auswirkung auf den Ort, wo dieses Gebäude gebaut wird. Als Architekt bin ich maßgeblich verantwortlich dafür, wo das Baumaterial produziert wird und welche Auswirkung die Produktion auf den Planeten hat.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e56de5b8065733599' value='69e316e56de5b8065733599'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e56de5b8065733599' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e56de5b8065733599' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e56de5b8065733599' ></p>
<p><strong>Zählen für Sie das Building Information Modeling System und die ganze digitale Transformation zu den neuen Arbeitsbedingungen in der Architektur?</strong><br />
Nein. Wir nutzen BIM und die digitale Entwicklung als Werkzeug. Ich liebe es, mit dieser Art von Instrumenten zu arbeiten. Dabei werden diese Tools fortlaufend weiterentwickelt, während die Computer zunehmend leistungsfähiger werden und neue Mitarbeiter immer neue Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringen. Die Arbeit als Architekt bleibt hingegen die gleiche. Für mich ist das insgesamt ein langsamer Prozess. Ich bin fasziniert von den digitalen Universen, die jetzt um die Spieleszene herum aufgebaut wird. Was die KI betrifft, so gibt es jetzt beispielsweise in der Musikszene eine KI-basierte Liedentwicklung. Diese Art von Musik kann man sich im Radio als Hintergrundmusik anhören, aber wirklich interessant ist sie nicht. Was mich betrifft, und vielleicht bin ich da altmodisch, ist händisch und live gespielte Musik immer gefühlvoller und spannungsvoller. Alle interessanten Dinge, die ich in der digitalen Welt und sogar in der Kunstszene kenne, werden auch in Zukunft – davon bin ich überzeugt – von einem menschlichen Gehirn und einer menschlichen Reflexion erzeugt sein.</p>
<p><strong>Jede Krise bringt auch Chancen mit sich: Wie fühlen Sie sich als Architekt in einer Zeit des Wandels? Welche Herausforderungen sehen Sie?</strong><br />
Ich will meine Verantwortung als Architekt nicht überbewerten, aber die Architektur ist ein Teil in einer ganzen Reihe von gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren für die Zukunft. Charlotte Malterre-Barthes Statement dazu ist: „Lasst uns versuchen, eine moralische Form der Konstruktion zu schaffen. Im Grunde haben wir in der Schweiz genug gebaut. Denn wir können noch so effizient kalkulieren, ein Neubau wird immer Auswirkungen auf die Umwelt haben. Lasst uns also versuchen, Stopp zu sagen.“ Vor zwei Jahren dachten wir noch, das sei unmöglich. In der Pandemie wurde aber klar, es ist möglich die Wirtschaft und die Welt zu stoppen. Wir haben es ja geschafft und waren alle drei Monate lang zu Hause. Stopp sagen funktioniert also. Das ist wirklich interessant. </p>
<p>In der Schweiz hatten wir passend dazu vor ein paar Jahren eine Volksabstimmung, die zum Ergebnis hatte, dass es in der Schweiz nicht mehr möglich ist, ein Stück Land zu entzonen, um neues Baugebiet zu erschließen. Die bebaubare Fläche ist nun in der Schweiz sehr stark limitiert. Wenn wir ein Stück Land in eine Bauzone umwandeln wollen, müssen wir einen Teil des Landes der Landwirtschaft oder der Natur überlassen. Das hängt damit zusammen, dass wir grundsätzlich einfach nicht die Möglichkeit wie in Deutschland oder den USA haben, riesige Flächen zu entwickeln. Die Schweiz ist ein kleines Land und dieses Land müssen wir bewahren. Der nächste Schritt ist, dass wir innerhalb der bestehenden Mauern und Konstruktion bewegen müssen. Wir müssen den Zustand dieser Konstruktion erneuern und nutzen – das ist deutlich besser als die Dekonstruktion, die noch immer viel Energie und Wasser verbraucht. Bauen im Bestand ist für unseren Beruf ein wichtiges Thema, dass wir in der Schweiz verstärkt angehen müssen.</p>
<p><strong>Die Architektur hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich auf die Bedürfnisse der Menschen konzentriert. Glauben Sie, dass sich das durch die Pandemie ändern wird?</strong><br />
Ich glaube, grundsätzlich ist wichtig zu fragen: Für wen ist die Architektur? Wenn ich ein Bauprogramm erhalte, dann finden sich darin die Bedürfnisse des Nutzers. Ich entwickle das Projekt also in der Hauptsache für die Nutzer, aber eigentlich entwickle ich das Projekt genauso für die Gesellschaft. Wenn man ein Haus baut, baut man Räume für die Menschen, die es nutzen, aber man baut auch eine Fassade für die Menschen, die an dem Gebäude vorübergehen. Und ich muss für die Natur und für die Umwelt bauen, denn ich habe als Architekt eine Verantwortung der Umwelt gegenüber.</p>
<p><strong>Welche Fähigkeiten müssen upcoming architects mitbringen, um sich von der Architektengeneration ihrer Väter zu unterscheiden?</strong><br />
Handwerkliches Können ist das, was mich aktuell fasziniert. Ich arbeite deshalb vermehrt eng mit Handwerkern zusammen. Dabei lerne ich wirklich viel und versuche, meine Fähigkeiten in der Hinsicht weiterzuentwickeln, dass ich die Materialität und den Konstruktionsprozess wirklich in jeder Einzelheit kenne. All dieses Wissen war früher allgemein bekannt. Das sind für mich die wichtigsten Fähigkeiten, die wir jetzt wieder entwickeln müssen. Natürlich kann man sagen, das ist sowas wie ein nostalgischer Zeitvertreib, aber für mich ist es genau das Gegenteil. Als jemand, der von der digitalen Welt und ihren Möglichkeiten fasziniert ist, ist für mich beides – das digitale und das manuelle – von großer Wichtigkeit. Ich bin fasziniert von den beiden Seiten und davon, was wir zusammen mit unserem Wissen und Werkzeugen noch alles entwickeln und erreichen können.</p>
<p>Ich war diesbezüglich wirklich beeindruckt, als ich in Japan unterwegs war. Dort will jeder Wirtschaft studieren, um Geld zu verdienen, und wenn man das nicht schafft, wird man Zimmerman, weil der Beruf in der Gesellschaft noch anerkannt ist. In Frankreich ist das Gegenteil der Fall. Dort geht Qualität und Wissen verloren. In der Schweiz liegen wir zwischen diesen beiden Extremen. Handwerkliche Fähigkeiten werden bei uns immer noch in der Schule unterrichtet und in der Gesellschaft erkennt die Bedeutung des Handwerks an – auch mir ist das sehr wichtig.</p>
<p><strong>Was sind für Sie die wichtigsten Anforderungen an zukünftige Architektur?</strong><br />
Ich würde sagen: Zeit, Zeit, Zeit. Wir müssen die Prozesse verlangsamen und uns Zeit nehmen, um die Projekte zu entwickeln, zu konstruieren, damit wir es gut und richtig machen können.</p>
<p><strong>Und was sind die fünf absoluten „No-Gos“?</strong><br />
Es gibt für mich nur ein No-Go und das ist die maßlose Optimierung. Ich bin wirklich erschrocken über diese Fokussierung auf Optimierung. Wir müssen nicht optimal sein. Es ist wichtig, Fehler zu machen, das macht den Reichtum einer Stadt, eines jeden Gebäudes und jeder menschlichen Beziehung aus. Wir müssen uns dessen bewusst sein und dagegen ankämpfen. Optimieren wir dennoch ohne Grenzen, wird sich am Ende alles vereinheitlichen und gleichen.</p>
<p><strong>Wie sind Ihre Vorstellungen über die städtische Umwelt der Zukunft?</strong><br />
Wir sind mit immer mehr Spannungen konfrontiert. Es gibt keine Mainstream-Lösungen mehr. Ich denke, in den Stadtplanungen muss mehr argumentiert, diskutiert und gerungen werden. Darüber bin ich nicht wirklich glücklich, denn wir haben bei der Pandemie und der Frage der Impfung gesehen, dass solche Dinge mehr Streit mit sich bringen. Das ist jetzt nicht optimistisch, aber ich habe das Gefühl, dass wir uns in der Gesellschaft in Richtung der Schärfe und der Konfrontation bewegen, und das wird sich dann auch auf die Stadtplanung und auf die Wahrnehmung des öffentlichen Raumes auswirken.</p>
<p><strong>Wir haben weiterhin den Trend zur Urbanisierung, 70 Prozent der Bevölkerung wird in Städten leben. Allerdings haben wir zu wenig urbanen Raum. Welche Lösungen kann die Architektur beitragen?</strong><br />
Ich lebe in einer kleinen Stadt in einem kleinen Land. Für mich ist das Kleine schön. Wenn ich mir die Situation in Frankreich anschaue, wo die Leute Paris verlassen, weil das Leben dort zu teuer ist, dann ist das etwas ganz anders. Mit der Digitalisierung kann man im Grunde überall hingehen, wo man eine bessere Lebensqualität vorfindet und trotzdem ganz normal arbeiten kann. Meine Generation musste den Wohnort von der Arbeit abhängig machen. Wenn man jetzt arbeitet, kann man überall leben. Diese Verbindung zwischen der Schule oder der Arbeit und dem Ort, an dem man lebt, besteht nur noch bedingt. Wenn wir aber über die Dichte in den Städten sprechen, wird es wirklich schwierig. Dichte ist in gewisser Weise in der politischen Diskussion ein Schimpfwort, wenn man mit Politikern spricht, benutzt man dieses Wort nicht. Ich denke, die Antwort wird vielleicht sein, dass sich die Menschen wieder etwas mehr verteilen und nicht mehr geballt an einem Ort leben werden.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e56de5b8065733599' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
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<p><strong>Über Manuel Bieler</strong><br />
Manuel Bieler ist Partner des Architekturbüros LOCALARCHITECTURE, welches in der Schweiz zwei Standorte hat: Lausanne und Zürch. Zusätzlich ist er Präsident von LAC/Léman Architectures Connexions, Co-Präsident der FAS Romandie und Mitglied des CUB-Lenkungsausschusses. Zuvor war er unter anderem als Lehrbeauftragter tätig.</p>
<p>Sein Studium absolvierte er an der EPFL in Lausanne, Schweiz. Seit 2010 ist er Mitglied des Bunds Schweizer Architekten*innen (BSA).</p>
<p><strong>Über LOCALARCHITECTURE</strong><br />
Manuel Bieler, Antoine Robert-Grandpierre und Laurent Saurer gründeten 2002 LOCALARCHITECTURE in Lausanne. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung einer reaktionsfähigen Architektur, die dazu beiträgt, die Harmonie und die Geschichte eines Kontextes neu zu definieren. Ausgehend von einer präzisen Analyse des &#8220;Milieus&#8221;, erforscht ihre Architektur den Begriff der &#8220;Präsenz&#8221; eines Gebäudes, die durch eine intime Beziehung zwischen Form und Struktur vermittelt wird.</p>
<p>LOCALARCHITECTURE wurde national und international in Publikationen und Wettbewerben ausgezeichnet. Zu den jüngsten Auszeichnungen gehören der International Wood Architecture Award 2019, Distinction Romande d&#8217;Architecture 2019 und 2006 und Best Architects Award in 2020, 2019 und 2015.</p>
<p>Die Geschäftsführer von LOCALARCHITECTURE sind seit mehreren Jahren in der Lehre tätig, insbesondere als Gastprofessoren an der ENSA Strasbourg, als Juroren und Dozenten an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), an der École Polytechnique Fédérale de Zurich (ETHZ), der École d&#8217;architectes et d&#8217;ingénieurs de Fribourg (HES-SO), der Haute Ecole d&#8217;Art et de Design de Genève (HEAD-HES-SO) und der Akademie für Architektur in Mendrisio, oder als Tutor von Prof. Harry Gugger (lapa &#8211; EPFL). Sie sind auch an der Organisation von kulturellen Veranstaltungen mit dem Maison de l&#8217;Architecture in Genf und dem CUB in Lausanne, das Präsidium des Bundes Schweizer Architekten &#8211; Sektion Romandie (FAS-Romandie) sowie die Leitung der Lausanner Kandidatur für den Gipfel des Internationalen Architektenverbandes (UIA) 2023, beteiligt.</p>
<p><a href="https://localarchitecture.ch/">LOCALARCHITECTURE</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Raum(denken) &#8211; Florian Berger, Stipendiat 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/raumdenken-florian-berger-stipendiat-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2022 14:41:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Raum(denken) beginnt durch Überlegungen bezogen auf einzelne Nutzungen. Statt Räume durch ihre ideale Lage und Funktion im Grundriss zu ordnen, ist der Ansatz im Raum(denken), den Räumen (da es im Folgenden nicht immer um abgeschlossene Räume geht möchte ich gerne über Nutzungen sprechen) also den Nutzungen die Aufmerksamkeit auf einer anderen Ebene zuzuwenden. Hierbei entstanden Überlegungen und Skizzen zum Betreten der Nutzung, zu Öffnungen und deren Laibung, zur Positionierung von Möbeln, zu Farben und Oberflächen bis hin zur Abtrennung der Nutzung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/1_berger_hoffassade.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-39"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/1_berger_hoffassade.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/1_berger_hoffassade.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/1_berger_hoffassade-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/2_berger.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-40"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/2_berger.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/2_berger.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/2_berger-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Dezember 2022<br />
Blogger: Florian Berger</strong></p>
<p><strong>1. Blogbeitrag</strong></p>
<p>Ist es der Anspruch unserer derzeitigen Architektur, Räume zu erzeugen mit einer Höhe laut Norm, weißen Wänden, einer gleichbleibenden Raumebene und einem Laminatboden, bestenfalls einem Parkettboden? Ist es unser Anspruch, in diesen Räumen zu leben? Räume, die nicht auf unsere persönlichen Bedürfnisse eingehen? Räume, die keine Raumreize erzeugen, sondern aufbauend auf Vorgaben, Normen und Gesetze gewisse Kriterien abhaken?</p>
<p>Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Raum(denken) in meinem Entwurfsprojekt im vergangenen Semester möchte ich mit diesem Beitrag diese Entwurfsmethode erklären und darstellen, wie durch den Fokus auf räumliche Fragen Situationen auftauchen, die durch einen pragmatischen Ansatz nicht erreicht werden – wodurch der Entwurf eine neue gestalterische Ebene erhalten kann.</p>
<p>Das oben genannte Projekt ist ein Therapiezentrum für Jugendliche und besitzt durch die Aspekte, welche mit der Nutzung einhergehen, einen sensiblen Umgang mit Themenstellungen wie Zugänglichkeit, Schwellen und Abtrennungen.</p>
<p>Das Raum(denken) beginnt durch Überlegungen bezogen auf einzelne Nutzungen. Statt Räume durch ihre ideale Lage und Funktion im Grundriss zu ordnen, ist der Ansatz im Raum(denken), den Räumen (da es im Folgenden nicht immer um abgeschlossene Räume geht möchte ich gerne über Nutzungen sprechen) also den Nutzungen die Aufmerksamkeit auf einer anderen Ebene zuzuwenden. Hierbei entstanden Überlegungen und Skizzen zum Betreten der Nutzung, zu Öffnungen und deren Laibung, zur Positionierung von Möbeln, zu Farben und Oberflächen bis hin zur Abtrennung der Nutzung.</p>
<p>Konkret möchte ich nun eine Nutzung beschreiben und aufzeigen, wodurch Raum(denken) auf einer gezielten Ebene den Entwurf formen kann.</p>
<p>Beispielhalft dafür widmen wir uns nun der Nutzung einer Notaufnahme. Diese Nutzung ist die erste Anlaufstelle für Jugendliche, die das Therapiezentrum besuchen, er liefert dabei einen Ort für erste Gespräche mit Fachpersonal. Die Überlegungen starten mit dem Zugang, welcher über eine einzige Türe stattfinden soll und somit eine Gleichwertigkeit zwischen dem Betreuer und dem zu betreuenden Jugendlichen schafft. Dieser Zugang soll nicht in Wandmitte, sondern bewusst außermittig in den Raum führen, dadurch soll dem Raum die Wertigkeit genommen und diese auf die Personen gelenkt werden. Bei diesem Zugang soll die Laibung so schmal wie möglich ausfallen, um keine Schwellenwirkung zu produzieren und somit den Raum „schnell“ betreten zu können und außerdem die Hürde einer Therapie so gering wie möglich erscheinen zu lassen. Am Ende des Raumes wird eine halbrunde Erkerausbuchtung ausformuliert, wodurch der Fokus auf einem runden außermittig stehenden Tisch liegt. Um das Gefühl der Sicherheit zu verstärken, wird der halbkreisförmige Erker durch einen Vorhang verlängert und somit eine kleinere und intimere Therapiezone geformt.</p>
<p>Durch diese Überlegungen werden oberflächliche und grafische Fragen beiseitegeschoben und der Fokus auf Gedanken über den Raum, dessen Gewichtung und den Körpern, welche in diesem Raum agieren, gelenkt. Das Raum(denken) lenkt also entwurfstechnische Fragen bewusst zu Fragen über das Benutzen des Raumes. Daraus resultieren dann Überlegungen zu den Themen Proportion, Lichteinfall, Möbel aber auch Material, Oberflächen und Atmosphären.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Maike Kößler, AIT-Stipendiatin der STO-Stiftung 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/maike-koessler-stipendiat-der-sto-stiftung-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 13:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=400103</guid>

					<description><![CDATA["Ich glaube, Innenarchitekt*innen haben die Aufgabe, alternative Räume zu schaffen. Das bedeutet: Grenzen überschreiten, Konventionelles neu denken und so den Menschen neue Handlungs- und Lebensmöglichkeiten eröffnen. Beim Erneuern von Bestehendem ist es aber auch wichtig, Potentiale zu erkennen und auszubauen. Dies erfordert ein gewisses Maß an Sensibilität und eine tiefe Auseinandersetzung mit den bereits existierenden Strukturen. Nicht zuletzt aber auch Experimentierfreude und Neugier!"]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Portrait_schwarz-weiss_Koessler-Kopie.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-41"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Portrait_schwarz-weiss_Koessler-Kopie.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Portrait_schwarz-weiss_Koessler-Kopie.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Portrait_schwarz-weiss_Koessler-Kopie-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>


<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_1_Koessler.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifentwurf von Maike Kößler" data-rel="lightbox-gallery-42"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_1_Koessler.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_1_Koessler.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_1_Koessler-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_2_Koessler.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-42"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_2_Koessler.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_2_Koessler.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_2_Koessler-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_3_Koessler.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-42"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_3_Koessler.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_3_Koessler.png 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Stegreif_3_Koessler-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Meike Kößler</strong> studiert Innenarchitektur an der Hochschule für Technik in Stuttgart. Nach ihrem Bachelor würde sie gern einen Master mit internationaler Orientierung absolvieren. Zusätzlich möchte sie sich in Zukunft außerdem mit Architektur und Städtebau auseinandersetzen.</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2022/23 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung – hat sie sich mit ihrem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen <strong>Stegreifaufgabe „Atmosphärische Räume“</strong> beworben. Meike Kößler ist eine der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship. Das Stipendium wird ihr die Möglichkeit eröffnen, ihr Praktikum im Ausland zu verbringen. Dieses möchte Sie dazu nutzen, &#8220;neue Blickwinkel und Arbeitsweisen kennenzulernen.&#8221; Außerdem bietet ihr das Stipendium eine Plattform, um &#8220;Ideen und Arbeiten zu präsentieren und mit anderen Planer*innen in den Austausch zu kommen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Mich begeistert vor allem die Vielfältigkeit der Herausforderungen und die Mischung aus kreativem Arbeiten, Streben nach Innovation, lösungsorientiertem Denken und der Verknüpfung mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Es begeistert und motiviert mich, in meinem zukünftigen Beruf die Möglichkeit und die Verantwortung zu haben, Lebensraum neu zu denken und mitzugestalten.&#8221;</p>
<p>&#8220;Für mich ist Gestaltung das Zusammenspiel aus Funktionalität, Ästhetik und Sinnhaftigkeit. Ich bin der Überzeugung, dass &#8220;gutes Design&#8221; alle diese Aspekte bedient. Dabei spielen Innenarchitekt*innen eine entscheidende Rolle in den aktuellen Debatten um Klimakrise, Ressourcenschutz, Digitalisierung und Co. So sehe ich die Architektur als ein Tool für Wandel. Ich glaube, Innenarchitekt*innen haben die Aufgabe, alternative Räume zu schaffen. Das bedeutet: Grenzen überschreiten, Konventionelles neu denken und so den Menschen neue Handlungs- und Lebensmöglichkeiten eröffnen. Beim Erneuern von Bestehendem ist es aber auch wichtig, Potentiale zu erkennen und auszubauen. Dies erfordert ein gewisses Maß an Sensibilität und eine tiefe Auseinandersetzung mit den bereits existierenden Strukturen. Nicht zuletzt aber auch Experimentierfreude und Neugier!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UNCOVER YOUR CITY<br />
Stegreifentwurf Erläuterung</strong><br />
Dunkelheit verändert unsere Wahrnehmung. Sie lässt Raumgrenzen verschwimmen, schärft unsere Sinne und verändert, wie wir uns fühlen. So ermöglicht es die Dunkelheit, vorhandene Räume anders erfahrbar zu machen. Genau dieses Potential der Dunkelheit macht sich die Installation UNCOVER YOUR CITY zunutze. In drei Kammern werden die Bewohner*innen einer Stadt zu Besucher*innen einer temporären Ausstellung. Ausgestellt wird die eigene Stadt. Dabei lädt die Installation die Besucher*innen ein, für einen kurzen Moment der Schnelllebigkeit unserer heutigen Städte zu entkommen und einmal bewusst hinzusehen, zu hören, zu fühlen und dabei Neues zu entdecken.</p>
<p>In jeder der drei Kammern spielt die Dunkelheit eine andere Rolle: LOOK stellt die Umgebung wortwörtlich auf den Kopf, FOCUS setzt ein Spotlight auf unscheinbare Details und LISTEN knipst den visuellen Sinn nahezu vollkommen aus. Im Fokus stehen dabei nicht die dunklen Kammern selbst. Vielmehr fungieren die dunklen Räume als Katalysatoren für eine bewusstere Wahrnehmung der Umgebung. UNCOVER YOUR CITY funktioniert an den unterschiedlichsten Orten und reist als temporäre Installation von Stadt zu Stadt. Die Module können dabei – je nach Standort – flexibel angeordnet und ausgerichtet werden.</p>
<p>LOOK basiert auf dem alten Prinzip der Camera Obscura. Durch ein kleines Loch fällt Licht in einen lichtdichten Raum. Die Umgebung wird, wie in einem Livestream, auf die Rückwand projiziert. So sehen die Besucher*innen in Echtzeit was außerhalb der Kammer passiert. Allerdings verzerrt, denn das Bild wird kopfüber und seitenverkehrt projiziert. Die Kammer lässt die Grenzen zwischen Außen- und Innenraum verschwimmen und hinterfragt dabei die Wahrhaftigkeit unserer Wahrnehmung. Wie in Platons Höhlengleichnis zeigt die Kammer nur ein Abbild der Realität und fordert dazu auf genau hinzusehen.</p>
<p>Inspiriert von Le Corbusier’s Notre Dame du Haut in Ronchamp erzeugt FOCUS ein natürliches Spotlight und setzt lediglich einen Ausschnitt der Umgebung in den Fokus. In einem langen, schmalen Raum laufen die Wände trichterartig auf ein kleines rechteckiges Fenster am Ende des „Tunnels“ zu. Durch dieses ist nur ein kleiner Teil der Umgebung sichtbar, welcher durch das einfallende Licht besonders in Szene gesetzt wird. So entsteht eine zentrierte Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit auf Details lenkt, die sonst nur flüchtig oder gar nicht wahrgenommen werden. Auf den Wänden entsteht ein weicher Lichtverlauf, der die Länge des Raumes erkennbar macht und ihn gleichzeitig gliedert.</p>
<p>In LISTEN haben die Besucher*innen die Möglichkeit, die Umgebung allein über das Hören wahrzunehmen. Die Kammer ist aus unterschiedlich langen Rohren gebaut, die die Sicht auf die Umgebung verhindern. Wie Orgelpfeifen transportieren die Rohre die Geräusche der Umgebung ins Innere des Raumes. Einzelne Rohre werfen zudem punktuell Licht in die dunkle Kammer. Das Erleben der Umgebung wird auf die auditive Wahrnehmung beschränkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Juryurteil:</strong><br />
Maike Kößler beweist beim Entwurf von Innenräumen ein Feingefühl für Atmosphäre und Materialität. Dabei arbeitet sie in allen Maßstäben und entwickelt sowohl funktionierende Grundrisse als auch Detaillösungen für Möbel.</p>
<p>Mit dem genossenschaftlichen Wohnprojekt „Grüne Gemeinschaft“ widmet sich Maike einer zukunftsrelevanten Bauaufgabe. Sie findet hierbei überzeugende Antworten für Bauweise, Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Zusammenleben. Architektur und Innenarchitektur greifen auf vorbildliche Weise ineinander.</p>
<p>Maike ist hochmotiviert, mit ihrer Disziplin der Innenarchitektur zum gesellschaftlichen Wandel beizutragen. Dieses Vorhaben wollen wir gern unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stegreif:<br />
<strong>Atmosphärische Räume</strong><br />
Dunkelheit und Zwischenformen wie Nebel, Dunst und Dämmerung besitzen oft mystischen und geheimnisvollen Charakter. Sie wirken beschützend und verunsichernd zugleich. Phänomenologie, Poesie und Magie sind Indikatoren ihrer außergewöhnlichen Präsenz. Sie wirken narrativ, assoziativ und transzendent. Die Geometrie von Räumen interagierend, oszilliert die Raumwahrnehmung im Dunkeln zwischen Materialität und Immaterialität, Grenzen und Öffnungen, Nähe und Weite. Sie sind still und introvertiert und konträr dem gängigen architektonischen Streben nach lichtdurchfluteten Räumen.</p>
<p>Die Ästhetik des Dunkelns und ihre Qualitäten sind mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Fast könnte man auch von einem Verlust dunkler Räume sprechen. Vielleicht nimmt der dunkle Raum in der soziokulturellen Entwicklung zukünftig auch wieder eine bedeutendere Rolle ein. Im Vergleich zum Licht wirkt die Dunkelheit wie eine Masse, der man raumchoreographisch, gestaltend anders begegnen muss, um ihre Qualitäten zu inszenieren. Das ist herausfordernd und spannend zugleich. Auf der Suche nach außergewöhnlichen, qualitätsvollen „dunklen“ durch komponierte Lichteinfälle inszenierte Räume in neuen Kontexten und das Manifestieren auch in alltäglichen Situationen ist die Aufgabe.</p>
<p>In Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen soll ihre eigenständige, persönliche Idee veranschaulicht werden. Ergänzen Sie diese textlich.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Niklaus Huber, AIT-Stipendiat der STO-Stiftung 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/niklaus-huber-stipendiat-der-sto-stiftung-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 13:47:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA["Der Raum hat für mich immer etwas mit den Beziehungen zwischen den Objekten im Raum zu tun. Dazu kommt die Beziehung vom Objekt zum Subjekt. Die Konstellation der Gegenstände, sowie die Anordnung der Menschen wie auch deren Interaktion mit dem Raum sind für mich ein entscheidender Faktor für das Erleben eines Innenraumes. Dies sind die Punkte, die mich an der Auseinandersetzung mit Räumen am meisten faszinieren."]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_Portrait_©-Andrin-Winteler-Kopie-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Andrin Winteler" data-rel="lightbox-gallery-43"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_Portrait_©-Andrin-Winteler-Kopie-1.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_Portrait_©-Andrin-Winteler-Kopie-1.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_Portrait_©-Andrin-Winteler-Kopie-1-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>


<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_AtmosphaerischeRaeume1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifentwurf von Niklaus Huber" data-rel="lightbox-gallery-44"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_AtmosphaerischeRaeume1.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_AtmosphaerischeRaeume1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_AtmosphaerischeRaeume1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>


<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif_visu2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-45"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif_visu2-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif_visu2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif_visu2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif | Huber" data-rel="lightbox-gallery-45"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif1-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreig_modell2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-45"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreig_modell2-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreig_modell2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreig_modell2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif | Huber" data-rel="lightbox-gallery-45"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif-900x600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/NiklausHuber_stegreif-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Seine Arbeit beim Zirkus hat den bisherigen Werdegang von <strong>Niklaus Huber</strong> nachhaltig geprägt. Der gelernte Landmaschinenmechaniker studiert Bühnenbild an der Zürcher Hochschule der Künste. Seinen Master würde er gern in Lighting Design absolvieren, um seinen inszenierten Räumen noch mehr dramaturgische Tiefe verleihen zu können.</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2022/23 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung – hat er sich mit seinem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen <strong>Stegreifaufgabe „Atmosphärische Räume“</strong> beworben. Niklaus Huber ist einer der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship. Vom Stipendium wünscht er sich mehr Energie und Zeit für sein Studium, aber auch eine &#8220;Horizonterweiterung&#8221; durch den Austausch mit Student*innen aus verwandten Fachbereichen.</p>
<p>Mit der Recherche für seine bevorstehende Abschlussarbeit hat er bereits begonnen: &#8220;Ziel ist es, ein räumliches Stück zu kreieren, das die Beziehungen zwischen Menschen, Objekten und Räumen spürbar macht, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und vom Gleichgewicht ins Ungleichgewicht fallen können.&#8221; Langfristig sieht er seine berufliche Zukunft als Szenograf im Bereich Zeitgenössischer Zirkus, Theater, Performance und Tanz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Der Raum hat für mich immer etwas mit den Beziehungen zwischen den Objekten im Raum zu tun. Dazu kommt die Beziehung vom Objekt zum Subjekt. Die Konstellation der Gegenstände, sowie die Anordnung der Menschen wie auch deren Interaktion mit dem Raum sind für mich ein entscheidender Faktor für das Erleben eines Innenraumes. Dies sind die Punkte, die mich an der Auseinandersetzung mit Räumen am meisten faszinieren. Meine schriftliche Bachelorarbeit habe ich über die Transformation von Zirkusobjekten im Zeitgenössischen Zirkus geschrieben. Dabei konnte ich die Entstehung von den Transformationen in zwei Arten zusammenfassen, in die mentale und die materiell motivierte Entstehung. Bei der mentalen Transformation ist der Ausgangspunkt die Einstellung oder das Verhalten der Artist*innen zum Zirkusobjekt. Die materielle beginnt, wie es der Name schon sagt, beim Material selbst. Während des Transformationsprozesses lassen sich aber die mentale und die materielle Ebene oft nicht mehr klar auseinanderhalten. Transformationen von Objekten im Raum interessieren mich auch außerhalb des Zeitgenössischen Zirkus und bekommen meine Aufmerksamkeit.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Zwischenwelt der Silhouetten<br />
Stegreifentwurf Erläuterung</strong><br />
&#8220;Ich begab mich auf eine assoziative Recherche zu Ihrer Ausschreibung, bei der mich vor allem die Stichworte Dämmerung und Dunst ansprachen. Diese Formen zwischen Licht und Dunkelheit erzeugen für mich eine faszinierende Raumwahrnehmung, da sie gerade in der Natur in unserem Breitengrad nur von kurzer Dauer und schwer zu erfassen sind. Ich mag Arbeiten, die sich weiterentwickeln und nicht nach der ersten Inszenierung enden. Vor diesem Hintergrund traf ich bei meiner Suche auf ein Modell, das ich für ein Modul im Jahr 2019 kreiert hatte. Ich experimentierte damals mit Farben und Formen. Ein rechteckiger, vielfarbiger Block wurde zu einer einfarbigen Landschaft. Dies inszenierte ich in einem Raum mit schwarzer Umgebung und künstlichem Licht. Nun wollte ich wissen, was geschieht mit meinen Farben und Formen, wenn ich diese Kontrolle der natürlichen Dämmerung abgebe. Meinen ersten Versuch machte ich in der Stadt Zürich. Doch schnell merkte ich, dass die Stadtlichter meine natürliche Dämmerung zunichte machten. Deshalb unternahm ich einen Ausflug aufs Land, genaugenommen ins Berner Mittelland und versuchte es in der Natur. Die für mich treffendsten Bilder entstanden dann in der Zwischenwelt. Zwischen der Natur und dem nahe gelegenen Dorf sowie zwischen dem Tag und der Nacht. In der Gegenüberstellung der Arbeiten fasziniert mich, wie mein Auge von dem Hellen angezogen ist und wie schwierig es mir fällt, mich auf das Düstere zu konzentrieren. Dies obwohl mich eigentlich das aufgefaltete Modell in der Dämmerung mit den mysteriösen Flächen und der Farbdynamik mehr anzieht.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Juryurteil:</strong><br />
Zur Schnittstelle von Architektur und Innenarchitektur gehören seit tausenden von Jahren auch das Bühnenbild und die Szenografie.</p>
<p>Genau hier entwickelt Niklaus Huber mit seinen Raumfantasien eine lustvolle Option zur konventionellen Lehre: Des deutschen liebstes Vehikel wird zur Postikone, Artistik zelebriert sich in Räumlichkeiten, Spektakel und Licht, die Landschaft geht mit Styropormodellen eine atmosphärische Synthese ein.</p>
<p>Ein würdiger Stipendiat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stegreif:<br />
<strong>Atmosphärische Räume</strong><br />
Dunkelheit und Zwischenformen wie Nebel, Dunst und Dämmerung besitzen oft mystischen und geheimnisvollen Charakter. Sie wirken beschützend und verunsichernd zugleich. Phänomenologie, Poesie und Magie sind Indikatoren ihrer außergewöhnlichen Präsenz. Sie wirken narrativ, assoziativ und transzendent. Die Geometrie von Räumen interagierend, oszilliert die Raumwahrnehmung im Dunkeln zwischen Materialität und Immaterialität, Grenzen und Öffnungen, Nähe und Weite. Sie sind still und introvertiert und konträr dem gängigen architektonischen Streben nach lichtdurchfluteten Räumen.</p>
<p>Die Ästhetik des Dunkelns und ihre Qualitäten sind mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Fast könnte man auch von einem Verlust dunkler Räume sprechen. Vielleicht nimmt der dunkle Raum in der soziokulturellen Entwicklung zukünftig auch wieder eine bedeutendere Rolle ein. Im Vergleich zum Licht wirkt die Dunkelheit wie eine Masse, der man raumchoreographisch, gestaltend anders begegnen muss, um ihre Qualitäten zu inszenieren. Das ist herausfordernd und spannend zugleich. Auf der Suche nach außergewöhnlichen, qualitätsvollen „dunklen“ durch komponierte Lichteinfälle inszenierte Räume in neuen Kontexten und das Manifestieren auch in alltäglichen Situationen ist die Aufgabe.</p>
<p>In Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen soll ihre eigenständige, persönliche Idee veranschaulicht werden. Ergänzen Sie diese textlich.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pauline Gondek , AIT-Stipendiatin der STO-Stiftung 2022/2023</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/pauline-gondek-ait-stipendiat-der-sto-stiftung-2022-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 13:47:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=400064</guid>

					<description><![CDATA["In der Innenarchitektur sehe ich die Chance, mit nachhaltigen Konzepten mehr ökologisches Bewusstsein in den Alltag zu etablieren. In Zukunft sollte Nachhaltigkeit keine Option, sondern eine Selbstverständlichkeit sein. Ich bin mir sicher, dass durch gute Design- und Innenarchitekturkonzepte, genau diese Denkprozesse in der Gesellschaft angeregt werden können!“]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Foto-Kopie.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-46"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Foto-Kopie.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Foto-Kopie.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Foto-Kopie-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>


<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Stehgreifaufgabe3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifentwurf von Pauline Gondek" data-rel="lightbox-gallery-47"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Stehgreifaufgabe3.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Stehgreifaufgabe3.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Stehgreifaufgabe3-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>


<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Stehgreifaufgabe1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-48"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Stehgreifaufgabe1.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Stehgreifaufgabe2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-48"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/Pauline-Gondek_Stehgreifaufgabe2.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Pauline Gondek</strong> studiert Interior Architecture an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle. Nach ihrem Master möchte Sie zunächst ein soziales Projekt in Brasilien leiten und danach als Innenarchitektin tätig werden. Sie könnte es sich aber auch vorstellen, im Rahmen einer Promotion in die Forschung zu gehen.</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2022/23 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung – hat sie sich mit ihrem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen <strong>Stegreifaufgabe „Atmosphärische Räume“</strong> beworben. Sie ist eine der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship. Das Stipendium ermöglicht es Pauline Gondek, sich &#8220;unabhängig von finanziellen Sorgen ausschließlich auf [ihr] Studium zu fokussieren [und] durch das Stipendium neue Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen, die über die vier Wände der Hochschule hinaus gehen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;In meinen Arbeiten bewege ich mich zwischen Kunst, Design und Architektur. Ich liebe es, durch den Kontrast von Formen, Farben und Materialien innovative Konzepte mit gesellschaftlich relevanten Themen zu erarbeiten. Meine Erfahrungen, aber auch mein Denken und Handeln, wurden durch meine Reisen geprägt. Während meines einjährigen Aufenthalts in Brasilien und meiner Reiseerfahrungen in anderen Ländern, wie zum Beispiel meinem zweiwöchigen Designworkshop im Libanon, habe ich gelernt, die Welt aus den Perspektiven anderer Kulturen und Gesellschaftsschichten zu sehen. Ich finde es wichtig, meinen Alltag und meine Komfortzone manchmal zu verlassen, um mit neu gewonnenen Gedanken und Ansichten zurückzukehren und diese in meine Projekte einfließen zu lassen. In der Innenarchitektur sehe ich die Chance, mit nachhaltigen Konzepten mehr ökologisches Bewusstsein in den Alltag zu etablieren. In Zukunft sollte Nachhaltigkeit keine Option, sondern eine Selbstverständlichkeit sein. Ich bin mir sicher, dass durch gute Design- und Innenarchitekturkonzepte, genau diese Denkprozesse in der Gesellschaft angeregt werden können!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8220;SCHATTENRÄUME&#8221;<br />
Stegreifentwurf Erläuterung</strong></p>
<p>Geplant ist eine Skulptur für den öffentlichen Raum. Aus den Grundformen Kreis und Quadrat setzt sich die Skulptur zusammen und es entstehen Sitzflächen, Wände und Dächer. Durch den Sonneneinfall auf die Skulptur entsteht ein Schlagschatten auf dem Boden. Die Schattenformen auf dem Boden definieren den Raum und es entstehen Schattenräume zwischen der Skulptur und ihrem Schlagschatten. Zudem werfen die Formen Eigenschatten. Durch Schlag- und Eigenschatten entstehen unterschiedliche Nuancen der Dunkelheit, die die Formen der Skulptur widerspiegeln. Je nach Tageszeit und Lichteinfall verändern und bewegen sich die Schattenräume und die Nuancen der Dunkelheit – wie auch die Menschen, die diesen Ort nutzen, sich bewegen und wechseln. Zwischen Licht und Schatten entsteht eine Atmosphäre der Bewegung und der Begegnung. Die Skulptur soll als Ort dienen, an dem Menschen, egal aus welcher Schicht oder mit welcher Herkunft, aufeinander treffen und ihrem gleichen Bedürfnis nachkommen – der Suche nach einem atmosphärischen Schattenplatz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Juryurteil:</strong><br />
Die Arbeiten von Pauline Gondek zeichnen sich durch ein hohes Maß an Sensibilität aus. Ihre Methode, Innenarchitektur, Kunst und Design miteinander zu verbinden, gibt ihrer Arbeit Tiefe und lässt sie spannende Ansätze entwickeln. Das interdisziplinäre Wirken führt zu besonderen Gedanken, Herangehensweisen, Fragestellungen und Lösungen, die Paulines Arbeiten ausstrahlen.</p>
<p>Die Jury hat besonders der Entwurf „SIDE +” begeistert, ein im positiven Sinne unaufgeregtes, modaleres Basismöbel mit gut durchdachten und gestalteten Details, das sich in viele Räume auf selbstverständliche Art und Weise integrieren lässt. Besonders die Möglichkeit, die Module durch eine Steckverbindung unendlich zu erweitern, macht dieses Möbel zu einem spannenden Objekt für öffentliche Räume oder Offices.</p>
<p>Ebenso bringt Pauline Gondek ein sehr gutes Gespür für Farben und Materialität mit und präsentiert ihre Arbeiten stilsicher und professionell mit einem guten Auge für Fotografie.</p>
<p>Wir freuen uns sehr, Pauline Gondek mit dem Stipendium zu unterstützen und sind gespannt, wie sich ihre Arbeit in den nächsten Jahren weiter entwickelt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stegreif:<br />
<strong>Atmosphärische Räume</strong><br />
Dunkelheit und Zwischenformen wie Nebel, Dunst und Dämmerung besitzen oft mystischen und geheimnisvollen Charakter. Sie wirken beschützend und verunsichernd zugleich. Phänomenologie, Poesie und Magie sind Indikatoren ihrer außergewöhnlichen Präsenz. Sie wirken narrativ, assoziativ und transzendent. Die Geometrie von Räumen interagierend, oszilliert die Raumwahrnehmung im Dunkeln zwischen Materialität und Immaterialität, Grenzen und Öffnungen, Nähe und Weite. Sie sind still und introvertiert und konträr dem gängigen architektonischen Streben nach lichtdurchfluteten Räumen.</p>
<p>Die Ästhetik des Dunkelns und ihre Qualitäten sind mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Fast könnte man auch von einem Verlust dunkler Räume sprechen. Vielleicht nimmt der dunkle Raum in der soziokulturellen Entwicklung zukünftig auch wieder eine bedeutendere Rolle ein. Im Vergleich zum Licht wirkt die Dunkelheit wie eine Masse, der man raumchoreographisch, gestaltend anders begegnen muss, um ihre Qualitäten zu inszenieren. Das ist herausfordernd und spannend zugleich. Auf der Suche nach außergewöhnlichen, qualitätsvollen „dunklen“ durch komponierte Lichteinfälle inszenierte Räume in neuen Kontexten und das Manifestieren auch in alltäglichen Situationen ist die Aufgabe.</p>
<p>In Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen soll ihre eigenständige, persönliche Idee veranschaulicht werden. Ergänzen Sie diese textlich.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Florian Berger, AIT-Stipendiat der STO-Stiftung 2022/23</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/florian-berger-ait-stipendiat-der-sto-stiftung-2022-23/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jurena Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 13:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA["In meinem Verständnis von Innenarchitektur ist die Disziplin keineswegs isoliert. Innenarchitektur ermöglicht einen Austausch zwischen ihr selbst, der Architektur und vor allem der Gesellschaft, der sie dient. Durch diesen Austausch und das Zusammenspiel von Disziplinen und Bearbeitungsebenen entstehen somit außergewöhnliche Beiträge für uns alle."]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/portraitbild_berger-Kopie-1.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-49"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/portraitbild_berger-Kopie-1.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/portraitbild_berger-Kopie-1.jpeg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/portraitbild_berger-Kopie-1-45x45.jpeg 45w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>


<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifentwurf von Florian Berger" data-rel="lightbox-gallery-50"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_innen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-50"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_innen.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_innen.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_innen-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>


<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_plaene3.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-51"><img decoding="async" width="595" height="396" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_plaene3.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_plaene4.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-51"><img decoding="async" width="595" height="396" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_plaene4.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_plaene2.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-51"><img decoding="async" width="595" height="397" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_plaene2.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_plaene1.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-51"><img decoding="async" width="595" height="397" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/11/berger_stegreif_plaene1.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Florian Berger</strong> studiert Architektur an der Technischen Universität Graz. Zusätzlich ist er neben dem Studium als Werkstudent in einem Architekturbüro tätig. Nach seinem Master möchte er als Architekt tätig sein. Dabei liegt ihm der &#8220;Blick für das große Ganze&#8221; besonders am Herzen. Sein Ziel ist es, &#8220;Raumerfahrungen&#8221; zu erschaffen, die aus einer Wechselwirkung von verschiedenen Entwurfsebenen entstehen sollen.</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2022/23 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung – hat sich der Österreicher mit seinem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen <strong>Stegreifaufgabe „Atmosphärische Räume“</strong> beworben. Er ist einer der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship.<br />
Das Stipendium ermöglicht ihm &#8220;vor allem eine finanzielle Entlastung des Studiums &#8211; zusätzlich aber auch inspirierende Konversationen und neue Kontakte mit Personen, die man nur durch das STO Stipendium kennen lernen kann.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Für mich steht die Innenarchitektur als erweitertes Spektrum der Förderung von Raumerfahrungen. Es beginnt bei der Frage der Form eines Raumes über das Betreten, die Wegeführung, Lichtinszenierungen bis hin zu Materialien und Oberflächen, welche die Faszination Raum und die Raumreize maßgebend prägen und beeinflussen. Innenarchitektur ist meiner Meinung nach keineswegs eine isolierte Disziplin, sondern steht im starken Austausch mit der Architektur und vor allem der Gesellschaft. Durch das Zusammenspiel vieler Individuen entstehen somit außergewöhnliche Beiträge für uns alle.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8220;Atmosphärische Räume &#8211; Dunkelheit und Dunst&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Zugang: das versteckte Raumkonstrukt<br />
Dunkelraum: die weiten der Rauchkuppel</p>
<p>Die Stehgreifaufgabe wird durch ein Raumgefüge, welches keinen präzisen Sandort benötigt, beantwortet. Dabei entsteht der äußerliche Eindruck eines mysteriösen Raumes. Ein Vorhang bildet dabei die Raumgrenze aus, wobei diese von Besucher*innen individuell auf und zugezogen werden kann und somit mehr oder weniger Einblick in den Raum zulässt. Im Innenraum bilden Deckenplatten mit kreisrundem Ausschnitt eine Höhenentwicklung, wobei diese durch die Stellung des Vorhangs mehr oder weniger sichtbar wird. Durch diese einfachen Elemente entsteht ein Raum der sich stark an seine Besucher*innen anpasst und Aneignung zulässt.</p>
<p><strong>Juryurteil:</strong><br />
Mit großer Freude und ebensolcher Übereinstimmung stand für uns fest, dass wir in der Bewerbung von Florian Berger etwas Besonders erkennen können: das große Interesse an und der Blick für ganzheitliches Agieren und Entwerfen im Raum. Es lohnt sich, die bereits vorhandenen Ansätze im strukturellen und konzeptionellen Denken zu fördern und zu unterstützen.</p>
<p>Florian Berger verfügt bereits jetzt über eine eigene und individuelle Handschrift. Sein Portfolio untermauert die intensive Auseinandersetzung einzelner Themen und zeigt die ernsthafte Suche nach den richtigen Antworten.</p>
<p>Auch die Ausarbeitung des Stegreifs ist von hoher Qualität. Eingebettet in ein überzeugendes Konzept begeistert die atmosphärische Umsetzung mit geschickter Lichtführung und ebensolcher Materialwahl.</p>
<p>Die Jury ist davon überzeugt, dass das vorhandene persönliche Engagement, die konzeptionell-thematischen Auseinandersetzungen sowie die (innen-)architektonische Haltung bereits deutlich ablesbar sind – und sich demzufolge zukünftig weiter positiv entfalten werden.</p>
<p>Wir freuen uns sehr, Florian Berger auf seiner weiteren persönlichen „Gestaltungs- und Entwicklungsreise” begleiten zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stegreif:<br />
<strong>Atmosphärische Räume</strong><br />
Dunkelheit und Zwischenformen wie Nebel, Dunst und Dämmerung besitzen oft mystischen und geheimnisvollen Charakter. Sie wirken beschützend und verunsichernd zugleich. Phänomenologie, Poesie und Magie sind Indikatoren ihrer außergewöhnlichen Präsenz. Sie wirken narrativ, assoziativ und transzendent. Die Geometrie von Räumen interagierend, oszilliert die Raumwahrnehmung im Dunkeln zwischen Materialität und Immaterialität, Grenzen und Öffnungen, Nähe und Weite. Sie sind still und introvertiert und konträr dem gängigen architektonischen Streben nach lichtdurchfluteten Räumen.</p>
<p>Die Ästhetik des Dunkelns und ihre Qualitäten sind mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Fast könnte man auch von einem Verlust dunkler Räume sprechen. Vielleicht nimmt der dunkle Raum in der soziokulturellen Entwicklung zukünftig auch wieder eine bedeutendere Rolle ein. Im Vergleich zum Licht wirkt die Dunkelheit wie eine Masse, der man raumchoreographisch, gestaltend anders begegnen muss, um ihre Qualitäten zu inszenieren. Das ist herausfordernd und spannend zugleich. Auf der Suche nach außergewöhnlichen, qualitätsvollen „dunklen“ durch komponierte Lichteinfälle inszenierte Räume in neuen Kontexten und das Manifestieren auch in alltäglichen Situationen ist die Aufgabe.</p>
<p>In Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen soll ihre eigenständige, persönliche Idee veranschaulicht werden. Ergänzen Sie diese textlich.</p>
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		<item>
		<title>Nachbericht Baulückenspaziergang Kreativpark</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-baulueckenspaziergang-kreativpark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 01:04:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=397857</guid>

					<description><![CDATA[Am 21. Oktober 2022 fand der siebte Baulückenspaziergang des AIT-ArchitekturSalon München statt. Diesmal galt es statt Baustellen nur von Außen zu betrachten, vier besondere Gebäude von Innen zu erkunden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Altes Zeughaus Eingangshalle" data-rel="lightbox-gallery-52"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-1-1200x900.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-1-1200x900.jpg 1200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-1-768x576.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-1-1536x1152.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-1-1320x990.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-2.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Altes Zeughaus mit Jan Holländer" data-rel="lightbox-gallery-52"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-2-1200x900.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-2-1200x900.jpeg 1200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-2-768x576.jpeg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-2-1536x1152.jpeg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-2-1320x990.jpeg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-2.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-3.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Baulückenspaziergang Kreativpark" data-rel="lightbox-gallery-52"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-3-1200x900.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-3-1200x900.jpeg 1200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-3-768x576.jpeg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-3-1536x1152.jpeg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-3-1320x990.jpeg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-3.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-4.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Jutierhalle" data-rel="lightbox-gallery-52"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-4-1200x900.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-4-1200x900.jpeg 1200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-4-768x576.jpeg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-4-1536x1152.jpeg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-4-1320x990.jpeg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-4.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-5.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Tonnenhalle mit Eva Caspar" data-rel="lightbox-gallery-52"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-5-1200x900.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-5-1200x900.jpeg 1200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-5-768x576.jpeg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-5-1536x1152.jpeg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-5-1320x990.jpeg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-5.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-6.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Munich Urban Colab mit Johann Spengler" data-rel="lightbox-gallery-52"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-6-1200x900.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-6-1200x900.jpeg 1200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-6-768x576.jpeg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-6-1536x1152.jpeg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-6-1320x990.jpeg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-6.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-8.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wintergärten im Munich Urban Colab" data-rel="lightbox-gallery-52"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-8-1200x900.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-8-1200x900.jpeg 1200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-8-768x576.jpeg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-8-1536x1152.jpeg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-8-1320x990.jpeg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-8.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-7.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausklang im Flash Gordon" data-rel="lightbox-gallery-52"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-7-1200x900.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-7-1200x900.jpeg 1200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-7-768x576.jpeg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-7-1536x1152.jpeg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-7-1320x990.jpeg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/bl-kreativpark-21.10.2022_web-7.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Mit: <strong>bez + kock architekten, Staab Architekten, steidle architekten</strong></p>
<p>Der AIT-ArchitekturSalon lud am 21. Oktoberber 2022 zum siebten <strong>Baulückenspaziergang</strong> in München ein. Zum dritten Mal schon führte uns die Tour in das Areal rund um das Kreativquartier. Am Freitag, 10. Dezember 2021 begrüßten wir Sie schon zum Baulückenspaziergang &#8220;Schwere-Reiter-Straße&#8221;. Hier geht es zum <a href="https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse/">Nachbericht</a>. Und am 25. Februar 2022 trafen wir uns zum Baulückenspaziergang &#8220;Kreativquartier&#8221; &#8211; wie es war, lesen Sie <a href="https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/baulueckenspaziergang-kreativquartier/">hier</a>.<br />
Diesmal besuchen wir drei weitere spannende Projekte im südlichen Teil des Areals.</p>
<p>Die <strong>Hochschule München</strong> (LOT) zeigte uns <strong>Jan Holländer</strong> von <strong>Staab Architekten </strong>aus<strong> Berlin</strong>. Hier passierten schon von einiger Zeit Sanierungs-, Anpassungs-, Brandschutz- und Energiesparmaßnahmen am Gebäude der Lothstr. 17 für die Fakultät für Design. Das Zeughaus an der Lothstraße, ein militärischer Prachtbau aus dem Jahr 1866, wurde für die Design-Fakultät der Hochschule München umgebaut und um einen Anbau erweitert. Ziel des Konzeptes war es, die verloren gegangene Raumkomposition des Gebäudes wiederherzustellen und mit wenigen gestalterischen Mitteln an die neue Nutzung anzupassen. Mit reduzierten Materialien und mit deren klar konzipiertem Einsatz gelang es die Bausubstanz zu würdigen und doch ein modernes, gut nutzbares Gebäude zu schaffen. Ben Wirth kreierte in der Eingangshalle und im Atelierraum Lichtinstallationen, die den Raum nicht nur erhellen, sondern in ihrer Gestaltung und Nutzung künstlerisch unterstreichen. Er begleitete uns als Gast auf dem Streifzug durch das Quartier.</p>
<p>Nach einem Spaziergang Richtung Norden entlang der Dachauer Straße gelangte die Gruppe zur <strong>Jutier-</strong> und zu <strong>Tonnenhalle</strong>. <strong>Eva Caspar </strong>gewährte uns einen letzten Blick in die beeindruckenden Gebäude bevor sie von <strong>bez + kock architekten </strong>aus Stuttgart demnächst umgebaut werden. Die ku?nftige Nutzung der beiden 1926 erbauten, denkmalgeschu?tzten Industriehallen bildet den kulturellen Schwerpunkt im neuen Kreativquartier Mu?nchens. Der Werkstattcharakter, der sich durch die Konservierung der alten Geba?udehu?llen ergibt, soll sich dem Besucher nicht nur in der Außenwirkung, sondern auch in den Innenra?umen erschließen, weshalb dem Erhalt der Tragwerksstrukturen sowie der originalen Oberfla?chen und Einbauten eine besondere Bedeutung zukommt. Beide Hallen werden demzufolge nach dem Haus–in–Haus–Prinzip organisiert, bei dem die Zwischenra?ume von historischer Hu?lle und neuem Einbau als Foyer- und Erschließungsfla?chen fungieren. Die filigrane Tonnenhalle nimmt in ihrem bandartig, achsialausgepra?gten Grundriss einen großen Konzertsaal, kleinere Mehrzwecksa?le sowie Gastronomiefla?chen auf. Die eher skulptural gepra?gte Jutierhalle wird mit einem modularen System von koppelbaren Atelierboxen bespielt, welches die Erlebbarkeit des Raumkontinuums der Halle auch ku?nftig gewa?hrleistet. Es entstehen vielfa?ltig nutzbare Co-working Spaces innerhalb, zwischen und auf den Raummodulen.</p>
<p>Wir gingen zuletzt in Richtung Südwesten zum neuen Gründer- und Innovationszentrum  &#8220;<strong>Munich Urban Colab</strong>“. Wir erkundeten gemeinsam mit <strong>Johann Spengler </strong>von <strong>steidle architekten </strong>das Bauwerk, das von Außen so schlicht erscheint und von Innen doch so reizvolle und innovative Orte aufspannt. In Anlehnung an die denkmalgeschützte Tonnenhalle und Jutierhalle wurde hier ein im Maßstab verwandter, mehrgeschossiger Hallentypus formuliert. Durch das zentrale, zweigeschossige Foyer konnte in Verbindung mit dem Seminarbereich im ersten Obergeschoss, der Arena und dem Café ein abwechslungsreicher und flexibel nutzbarer Eventbereich geschaffen werden. Von der Nutzerseite erläuterte Mark Stabel wie das Gebäude angenommen und bespielt wird.</p>
<p>Nach dem Rundgang bot sich die Gelegenheit für alle Gäste im Flash Gordon, dem hauseigenen Bistro, bei einem Glas Wein und handgemachten Sauerteig-Focaccia-Cuts die Kontakte zu vertiefen und die Themen des Baulückenspaziergangs Kreativpark noch einmal aufzugreifen.</p>
<p>Lesen Sie <a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=392438">hier</a> noch einmal die Ankündigung des Baulückenspaziergangs Kreativpark.</p>
<p>Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Programm und zu den Referent*innen.</p>
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<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Programm</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p class="p1">15:30 Uhr | Treffpunkt: Haupteingang Fakultät für Design &#8211; Hochschule München, Lothstraße 17, 80335 München<br />
16:00 Uhr | Begrüßung AIT-ArchitekturSalon<br />
16:10 Uhr | Beitrag Jan Holländer, LOT, Staab Architekten (Berlin)<br />
16:55 Uhr | Spaziergang nach Norden<br />
17:00 Uhr | Beitrag Eva Caspar, Jutier- und Tonnenhalle, bez + kock architekten (Stuttgart)<br />
17:45 Uhr | Spaziergang nach Westen<br />
17:50 Uhr | Beitrag Johann Spengler, Munich Urban Colab, steidle architekten (München)<br />
18:35 Uhr | Ausklang im The Flash Gordon</p>
<p></div></div></div></p>
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<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent*innen</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p class="p1"><strong>Staab Architekten<br />
</strong>Staab Architekten wurden 1991 von Volker Staab anlässlich des Wettbewerbsgewinns für das Neue Museum Nürnberg gegründet. Weitere Museumsprojekte folgten, unter anderem die Umgestaltung des Albertinums in Dresden, das Kunstmuseum Ahrenshoop, das Richard Wagner Museum in Bayreuth und das Landesmuseum für Kunst und Kultur in Münster. Neben Kulturbauten widmet sich das Büro einem breiten Spektrum an Bauaufgaben. Internationale Bekanntheit erlangten ebenso radikal wie behutsame Projekte in sensiblen Stadt- und Landschaftsräumen und Neuinterpretationen denkmalgeschützter Gebäude.<br />
Bis heute gehen die meisten Projekte auf Wettbewerbsgewinne zurück. Ziel jedes Entwurfs ist es, die komplexen Bedingungen von Architektur zu einer einfachen und plausiblen Gestalt zu verdichten. Die Konzentration auf das Wesentliche wird mit dem konzeptionellen Einsatz von Form, Material und Farbe bis ins Detail verfolgt. Um die angestrebte Qualität sicherzustellen, werden von der Idee bis zur Realisierung alle Leistungen im Büro erbracht.<br />
Ethische Grundsätze, Neugier und Begeisterung für intelligente Lösungen bilden die gemeinsame Basis der Arbeit der inzwischen über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ausgehend von der Wertschätzung jedes Einzelnen, in flachen Hierarchien und mit der Erfahrung aus 30 Jahren entwickeln die Projektteams für jede Bauaufgabe eine spezifische Lösung. Die intensive Auseinandersetzung mit der Aufgabe und die frühzeitige Zusammenarbeit mit Fachplanern münden in integrierte Gebäudekonzepte, die von einem weitblickenden Umgang mit Ressourcen geprägt sind und auf den gesellschaftlichen Nutzen abzielen.<br />
Zahlreiche Auszeichnungen begleiten seit Anbeginn die Arbeit des Büros, unter anderem der Große BDA-Preis und das Bundesverdienstkreuz am Bande für Volker Staab, Auszeichnungen beim Deutschen Architekturpreis und zahlreiche Landes- und Staatsbaupreise. Ihr Spektrum vom Ingenieurbaupreis über Preise für den innovativen Einsatz einzelner Materialien bis zum Städtebaupreis spiegelt den ganzheitlichen Qualitätsanspruch des Büros wider.<br />
<a href="http://www.staab-architekten.com">www.staab-architekten.com</a></p>
<p class="p1"><strong>Jan Holländer</strong><br />
Jan Holländer (Dipl.-Ing.), geboren 1976 in Gummersbach, studierte Architektur an der TU-Berlin und der TU-Delft. Nach Abschluss des Studiums an der TU-Berlin im Jahr 2003, arbeitete er zunächst im Büro Bumiller Architekten (Berlin), bevor er im Jahr 2006 zum Team von Staab Architekten stieß. Hier verantwortete er u.a. als Projektleiter die Grundinstandsetzung der Neuen Galerie in Kassel (Fertigstellung 2010), den Neubau der Deutschen Schule in Warschau (Fertigstellung 2014) sowie die Sanierung der Lothstrasse 17 für die Fakultät für Design der Hochschule München (Fertigstellung 2018). Aktuell verantwortet er als Projektkoordinator u.a. die Projekte Geschichtsgalerie Flughafen Tempelhof, Sanierung und Erweiterung des Bauhausarchivs Berlin.</p>
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<p><strong>bez + kock architekten<br />
</strong>Das Bu?ro in Stuttgart wurde 2001 von Martin Bez und Thorsten Kock gegru?ndet. Sie sind ein kontinuierlich gewachsenes Team von etwa 50 Architekten. Ihre Auftra?ge erhalten sie vornehmlich aus gewonnenen Architekturwettbewerben. Diese sind idealtypischer Ausdruck Ihres umfassenden Qualita?tsanspruchs an Architektur. Sie verbindet das Ziel, unverwechselbare, funktionelle und wirtschaftliche Bauwerke zu realisieren. Wichtig ist ihnen dabei eine ganzheitliche Bearbeitung des Projekts, vom Sta?dtebau zum Detail und vom ersten Strich zur baulichen Realisierung.<br />
Jede Bauaufgabe ist einzigartig. Aus diesem Grund kann die passende architektonische Antwort nur aufgabenspezifisch gefunden werden. Ihr Ziel ist es, aus den vorgefundenen Parametern Ort, Funktion und Budget eine unverwechselbare und stimmige Architektur zu entwickeln, die sich durch eine ressourcenbewusste Langlebigkeit auszeichnet. So vielfa?ltig die Aufgabenstellungen sind, so individuell sind die Ha?user, die sie bauen. Sie scha?tzen diese Vielfalt sehr. Ob Konzerthaus oder Bibliothek, Stadthalle oder Hochschule, Wohnungsbau oder Rathaus &#8211; aus jeder Aufgabe kann ein eigensta?ndiger und nachhaltiger Beitrag zur Architektur entstehen.<br />
<a href="http://www.bez-kock.de">www.bez-kock.de</a></p>
<p class="p1"><strong>Eva Caspar<br />
</strong>Eva Caspar wurde 1972 in Heidelberg geboren. 1992 absolviert sie ein Vorpraktikum beim Bischo?flichen Bauamt in Heidelberg. 1992 bis 2000 studiert sie Architektur an der TU Karlsruhe und der E?cole d’Architecture de Lyon. 2000 macht sie Diplom bei Prof. Henri Bava. 2000 bis 2019 arbeitet sie im Bu?ro Lederer Ragnarsdo?ttir Oei in Stuttgart. Seit 2019 ist sie bei bez+kock architekten.</p>
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<p><strong>steidle architekten<br />
</strong>Das Büro für Architektur und Städtebau wurde 1969 von Otto Steidle in München gegründet. Das erste herausragende und weltweit bekannte Bauwerk ist die Wohnanlage in der Genter Straße in München, die bis heute Sitz des Büros ist. Die Bauten von steidle architekten sind geprägt von der rationalen Planung, die nicht determinierend alle Lebensräume besetzt, sondern bewusst Freiräume offenhält, so dass trotz technischer Perfektion Platz für Individualität bleibt. Diesem Ansatz entspricht auch die architektonische Grundhaltung &#8211; einer Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten im Zusammenhang mit dem städtischen Kontext. Die Planungsschwerpunkte liegen bei Wohn- und Bürogebäuden, im Hochschul- und Institutsbau sowie bei städtebaulichen Rahmenplanungen. International bekannte Bauten sind das Verlagsgebäude Gruner und Jahr in Hamburg, die Universität Ulm, die Wohn- und Geschäftsbauten auf der Theresienhöhe in München und das Olympische Dorf in Turin. Seit 2010 ist steidle architekten mit dem Areal „Rund um den Ostbahnhof“, dem „Werksviertel“ beauftragt. Hier entstehen exemplarische Bauten: die Medienbrücke, die als horizontales Hochhaus ein typologisch neues Gebäude &#8211; nicht nur für München &#8211; bedeutet und das Werk 3 und das Werk 4, die durch die Kombination von Bestand und Neubau und die Durchmischung unterschiedlichster und meist kleinteiliger Nutzungen einen großstädtischen Maßstab setzen.<br />
<a href="https://www.steidle-architekten.de">www.steidle-architekten.de</a></p>
<p class="p1"><strong>Johann Spengler<br />
</strong>Johann Spengler wurde 1962 in Augsburg geboren. Er ist seit 1988 im Architekturbüro Steidle + Partner, München verantwortlich tätig und seit 2005 geschäftsführender Gesellschafter in der steidle architekten Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH. Für Steidle + Partner war er Projektleiter bei den Bauten Universität Ulm West (1988-2000), Medienpark Kampnagel, Hamburg (1997-99), KPMG Gebäude, Theresienhöhe München (1999-2002), Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (1999-2004), Angerhof in München (2003-2008), Condé Nast Verlag mit Loftwohnen Lenbach Gärten (2003-2008) und die Nymphenburger Höfe (2003-2012). Der Entwurf für das Gründer- und Innovationszentrum „Munich Urban Colab“ erhielt 2017 den 1.Preis in dem international besetzten Wettbewerb (GÜ-Verfahren). Aktuelle Projekte sind in Hamburg ein Bürogebäude im Elbbrückenquartier  (1.Preis Wettbewerb 2021) sowie die Weiterentwicklung des ehem. Verlagshaus von Gruner + Jahr. Johann Spengler ist engagierter Preisrichter und Mitglied von Gestaltungskomissionen. Seit 2020 ist er Mitglied des Gestaltungsbeirates der Stadt Landshut.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachbericht ArchitektenLunch mit Dietrich &#124; Untertrifaller by FMG</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-architektenlunch-mit-dietrich-untertrifaller-by-fmg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 00:07:22 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=397837</guid>

					<description><![CDATA[Am 20. Oktober 2022 fand der ArchitektenLunch mit Dietrich &#124; Untertrifaller zu Gast bei FRANZI - einem MUCBOOK Clubhaus in München statt. Much Untertrifaller präsentierte den Vortrag "S, M, L, XL“ zwischen einem leckeren Mittagessen und guten Gesprächen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_13-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Michaela Lind FMG" data-rel="lightbox-gallery-53"><img decoding="async" width="1350" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_13-1350x900.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_13-1350x900.jpg 1350w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_13-900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_13-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_13-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_13-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_13-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1350px) 100vw, 1350px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_12-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Vortrag „S, M, L, XL“ | © Carina Rosa Wissinger" data-rel="lightbox-gallery-53"><img decoding="async" width="1350" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_12-1350x900.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_12-1350x900.jpg 1350w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_12-900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_12-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_12-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_12-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_12-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1350px) 100vw, 1350px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_11-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="xx | © xx" data-rel="lightbox-gallery-53"><img decoding="async" width="1350" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_11-1350x900.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_11-1350x900.jpg 1350w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_11-900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_11-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_11-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_11-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_11-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1350px) 100vw, 1350px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_14-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Much Untertrifaller" data-rel="lightbox-gallery-53"><img decoding="async" width="1350" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_14-1350x900.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_14-1350x900.jpg 1350w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_14-900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_14-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_14-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_14-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_14-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1350px) 100vw, 1350px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_15-1-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung Wege in die Zukunft" data-rel="lightbox-gallery-53"><img decoding="async" width="1350" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_15-1-1350x900.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_15-1-1350x900.jpg 1350w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_15-1-900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_15-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_15-1-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_15-1-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/al-untertrifaller_nachbericht_web_15-1-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1350px) 100vw, 1350px" /></a>
</p>
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<p>Am <strong>Donnerstag, den 20. Oktober</strong> <strong>2022</strong> lud der AIT-ArchitekturSalon München im Rahmen der Veranstaltungsreihe “ArchitektenLunch zu Gast bei“ ein drittes Mal ins “FRANZI – ein MUCBOOK CLUBHAUS“ ein &#8211; eine spannende, kreative Lokalität unweit vom Hauptbahnhof.</p>
<p>Der ArchitektenLunch fand in Partnerschaft mit dem Unternehmen <strong>FMG</strong> statt. In ihrem Impulsvortrag stellte Michaela Lind das Thema Terrazzo vor. Die Kollektionen Venice Rialto, Palladio und Venice Villa kommen in vielen Farbvarianten, in sechs eindrucksvollen Formaten und drei verschiedenen Oberflächen: naturell, geschliffen und strukturiert.</p>
<p>Nachdem Hauptgang präsentierte Much Untertrifaller seinen Vortrag &#8220;S, M, L, XL“. Er stellte acht Projekte vor, die das breite Spektrum der Bauaufgaben von Dietrich | Untertrifaller zeigen. Es reicht vom Einfamilienhaus über Bauen im Bestand bis hin zu großvolumigen Bauten und städtebaulichen Strukturen:</p>
<p>S<br />
Das Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg (AT) zeigt sich von Außen traditionell und von Innen gehaltvoll und modern.<br />
Die Stadtbibliothek Dornbirn (AT) lebt von Details: zum Beispiel von für den Ort entworfene Regale und der symbolische Fassade.</p>
<p>M<br />
Das Europazentrum Gut Hochreute Immenstadt (DE) ist gebaute Einkehr &#8211; für mehr Klarheit im Innen und Außen &#8211; in den Gebäudestrukturen und für die kontemplativen Gäste.<br />
Beim Collège Simone Veil, Lamballe (FR) bricht das Gebäude mit den strengen Gepflogenheiten im Schulalltag der französischen Jugend.</p>
<p>L<br />
Das gemischte Eco-Quartier &#8220;Cartoucherie Wood’art Eco District&#8221; in Toulouse (FR) setzt sich zusammen aus einem neunstöckigen Hotelhochhaus und zwei Wohnanlagen &#8211; erstaunlich schnell wird das terrakottafarbene Ensemble von den neuen Bewohner*innen angenommen und belebt.<br />
Lycée Tani Malandi, Mayotte (FR) &#8211; das Gymnasium auf der kleine Komoreninsel Mayotte nördlich von Madagaskar kämpft gegen widrige Umstände: die sumpfigen Mangroven und die hohe Jugendkriminalität.</p>
<p>XL<br />
Der TUM Campus München (DE) erhielt die alten Sporthallen bis zu seiner Fertigstellung &#8211; erst danach wurden die baufälligen Hallen aus der Struktur entfernt und machten Platz für Neues.<br />
Der DC3 Tower Wien (AT) findet sich wieder an einem kaum zu erschließenden Unort zwischen mehrspurigen Straßen auf der Donauplatte im Norden Wiens. Das Apartmenthaus für Studenten zwickt sich einfach auf eine Verkehrsinsel zwischen den beiden von Dominique Perrault entworfenen Bürotürmen DC 1 und DC 2.</p>
<p>Man erfuhr eindrücklich: Die Arbeit von Dietrich | Untertrifaller ist spannend, innovativ und gestalterisch herausragend in allen Formaten.</p>
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<p>Beim Nachtisch hatten die Planer*innen die Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen und die Themen zu vertiefen.</p>
<p>Die Zwischennutzung des FRANZI geht noch bis März 2023 &#8211; dann wird das Gebäude und die angrenzende Schule von UNStudio umgebaut. Gerade wird die Wanderausstellung &#8220;Wege in die Zukunft – für Dich und die Welt&#8221; zum Münchner Klimaherbst 2022 gezeigt. Zusätzlich hostet die MUCBOOK-Crew das &#8220;QuartierLab Bahnhofsviertel&#8221; &#8211; hier diskutieren Stadtpionier*innen und denken die Stadt neu. Es dreht sich alles um die zentrale Frage „Wie gelingt der zukunftsfähige Umbau des Bahnhofsviertels?&#8221; Man versucht ein Modell zu entwickeln, das beispielhaft sein kann für innerstädtische Quartiersentwicklung in Europa.</p>
<p>Vielen Dank an alle Mitwirkenden und die Gäste &#8211; bis zum nächsten ArchitektenLunch des AIT-ArchitekturSalon München!</p>
<p>Lesen Sie hier noch einmal die Ankündigung auf der Homepage:<br />
<a href="https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-themen/architektenlunch-mit-dietrich-untertrifaller-architekten-zu-gast-bei-franzi-s-m-l-xl-mit-much-untertrifaller-by-fmg/">ArchitektenLunch mit Dietrich | Untertrifaller zu Gast bei FRANZI: „S, M, L, XL“ mit Much Untertrifaller by FMG</a></p>
<p>Klicken Sie hier für weitere Informationen zu den Referent*innen.</p>
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<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
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<p><strong>Über Dietrich | Untertrifaller Bregenz, Wien, St. Gallen, Paris, München<br />
</strong>Dietrich | Untertrifaller ist ein international tätiges Architekturbüro mit Wurzeln in Vorarlberg. Der Fokus ihrer Architektur liegt auf dem respektvollen Umgang mit Ressourcen, der Entwicklung sozial ausgewogener Räume und der Wertschätzung des kulturellen und baulichen Kontextes. Im modernen Holzbau übernehmen sie seit der Bürogründung eine Vorreiterrolle. Das Büro wird heute von Helmut Dietrich, Much Untertrifaller, Dominik Philipp und Patrick Stremler geleitet und beschäftigt ein internationales Team von über 130 Mitarbeitern an den Standorten in Österreich (Bregenz und Wien), der Schweiz (St. Gallen), Frankreich (Paris) und Deutschland (München).<br />
Das breite Spektrum ihrer Bauaufgaben reicht von großvolumigen Bauten und städtebaulichen Strukturen über das Bauen im Bestand bis hin zum Einfamilienhaus. Das beugt jeder Spezialisierung vor, hält wach und fordert Kreativität und Forschergeist. So unterschiedlich ihre Bauwerke auch sind, gemeinsam ist ihnen der humanistische Ansatz, die innovative und nachhaltige Ausführung und das einfühlsame Verhältnis zum urbanen Kontext. Ein bestimmender Faktor all ihrer Arbeiten ist der ressourcenschonende Einsatz von Materialien, wobei ihr besonderes Engagement dem zeitgemäßen Holzbau gilt. Dietrich | Untertrifaller haben sich mit ihrer Expertise im Entwurf und im Holzbau international einen Namen gemacht und geben dieses Wissen auf internationalen Vorträgen und in der Lehre gerne weiter.<br />
<a href="http://www.dietrich.untertrifaller.com">www.dietrich.untertrifaller.com</a></p>
<p><strong>Über den Referenten Prof. Much Untertrifaller<br />
</strong>Much Untertrifaller (Architekt Dipl.-Ing.) studierte Architektur an der Technischen Universita?t in Wien unter anderem bei Ernst Hiesmayr. Seit 1982 arbeitete er gemeinsam mit seinem Vater, dem Architekten Much Untertrifaller senior, und setzte 1992 mit dem Silvrettahaus auf der Bielerho?he in Partenen ein Zeichen der Wende im alpinen Bauen. Mitte der 1980er Jahre begann die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Helmut Dietrich. 1994, nach dem gewonnenen Wettbewerb fu?r das Festspielhaus Bregenz, gru?ndeten Much Untertrifaller und Helmut Dietrich ein gemeinsames Bu?ro in Bregenz. Dem Wettbewerbsgewinn fu?r die Erweiterung der Wiener Stadthalle folgte 2004 ein weiterer Standort in Wien. Nach dem Auftrag zum Bau der neuen Hochschulsportanlage der ETH Zu?rich richteten sie 2005 eine Niederlassung in St. Gallen ein, wo Projekte gemeinsam mit Christof Sta?heli bearbeitet werden.<br />
2015 ero?ffneten sie das Pariser Bu?ro, 2016 folgte Mu?nchen. Seit 2017 leiten, neben den beiden Gru?ndern, Dominik Philipp und Patrick Stremler das Bu?ro Dietrich I Untertrifaller.<br />
Much Untertrifaller ist als freier Architekt eingetragen in den Architektenkammern von Baden- Wu?rttemberg (seit 1998), Bayern (seit 2016) und des Departements I?le de France (seit 2015) sowie als Ziviltechniker in der Kammer fu?r Wien, Niedero?sterreich und Burgenland (seit 2014). Seit 2016 lehrt er als Honorarprofessor an der Hochschule fu?r Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz.</p>
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		<title>Nachbericht ArchitektenLunch mit DUKA DESIGN by Pfleiderer</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-architektenlunch-mit-duka-design-by-pfleiderer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 23:47:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 13. Oktober 2022 fand der ArchitektenLunch mit DUKA DESIGN zu Gast bei FRANZI - einem MUCBOOK Clubhaus in der Schwanthalerstaße in München statt. Dagmar Duchow und Anja Kalusche präsentierten den Vortrag „Werkstoff Holz und seine Facetten – Einsatzreichtum in der Hotellerie“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Dagmar Duchow &amp; Anja Kalusche | DUKA DESIGN" data-rel="lightbox-gallery-54"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_2.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ArchitektenLunch" data-rel="lightbox-gallery-54"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_1.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stefan Brommler &amp; Robert Gräbner| PFLEIDERER" data-rel="lightbox-gallery-54"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_3.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_3.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_3-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_6.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="AIT-ArchitekturSalon Crew | zu Gast im FRANZI" data-rel="lightbox-gallery-54"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_6.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_6.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_6-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_5.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="xxx" data-rel="lightbox-gallery-54"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_5.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_5.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/10/dukadesign_nachbericht_web_5-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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<p>Am <strong>Donnerstag, den 13. Oktober</strong> <strong>2022</strong> lud der AIT-ArchitekturSalon München im Rahmen der Veranstaltungsreihe “ArchitektenLunch zu Gast bei“ ein zweites Mal ins “FRANZI – ein MUCBOOK CLUBHAUS“ ein &#8211; eine spannende, kreative Lokalität unweit vom Hauptbahnhof.</p>
<p>Der ArchitektenLunch fand in Partnerschaft mit dem Unternehmen <strong>Pfleiderer</strong> statt. In ihrem Impulsvortrag stellten Robert Gräbner und Stefan Brommler den Werkstoff Holz und das Thema Nachhaltigkeit bei Pfleiderer vor. Darüber zeigten sie die verschiedensten Oberflächen aus dem Repertoire und im Detail das &#8220;Xtreme matt&#8221; – eine High End Oberfläche in supermatter Optik.</p>
<p>Nach dem Hauptgang präsentierten Dagmar Duchow und Anja Kalusche den Vortrag „Werkstoff Holz und seine Facetten – Einsatzreichtum in der Hotellerie“. Sie gingen auf die vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Holz in der Innenarchitektur ein: als konstruktives, akustisches oder raumbildendes Element und in Form loser Möblierung. Dann stellten sie zwei ganz unterschiedliche Hotel Projekte vor. Das Steigenberger Alsik Hotel &amp; Spa in Sonderberg ist ein anspruchsvoller Neubau mit high-end Ausführung. Im Kontrast dazu wurden in der Softrenovierung des Courtyard by Marriott mit ökonomischen, bedachten Änderungen große ästhetische Wirkung erzielt.</p>
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<p>Beim Nachtisch hatten die Planer*innen die Gelegenheit, die Themen zu vertiefen und neuen Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Die Zwischennutzung des FRANZI geht noch bis März 2023 &#8211; dann wird das Gebäude und die angrenzende Schule von UNStudio umgebaut. Fabienne leitet das Clubhaus in der Schwanthalerstraße 57 und erzählt von der Wandlung in offenere Strukturen und was bis dahin noch alles in den loftartigen Räumen stattfinden wird. Unter anderem gibt es ein weiteres ArchitektenLunch mit dem AIT-ArchitekturSalon &#8211; am 20. Oktober 2022. Des Weiteren wird gerade die Wanderausstellung &#8220;Wege in die Zukunft – für Dich und die Welt&#8221; zum Münchner Klimaherbst 2022 gezeigt. Zusätzlich hostet die MUCBOOK-Crew das &#8220;QuartierLab Bahnhofsviertel&#8221; &#8211; hier diskutieren Stadtpionier*innen und denken die Stadt neu.</p>
<p>Vielen Dank an alle Mitwirkenden und die Gäste &#8211; bis zum nächsten ArchitektenLunch des AIT-ArchitekturSalon München!</p>
<p>Lesen Sie hier noch einmal die Ankündigung auf der Homepage:<br />
<a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=355067">ArchitektenLunch mit DUKA DESIGN zu Gast bei FRANZI: „Werkstoff Holz und seine Facetten – Einsatzreichtum in der Hotellerie“ mit Dagmar Duchow und Anja Kalusche by Pfleiderer</a></p>
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<p>Klicken Sie hier für weitere Informationen zu den Referent*innen.</p>
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<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent*innen</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p><strong>Über DUKA DESIGN<br />
</strong>DUKA DESIGN ist ein Innenarchitekturbüro für anspruchsvolles und individuelles Design mit den Planungsschwerpunkten Hotellerie und Gastronomie. Seit der Gründung 2007 arbeitet duka design erfolgreich mit namhaften Firmen der Hotelbranche in Europa zusammen. Eine gezielte Analyse der Hotelgäste sowie strukturierte Überlegungen für geeignete logistische Umsetzungen sind für die Hotelplanung grundlegende Ausgangspunkte. Egal ob Low-Budget oder 5 Sterne Superior: Auschlaggebend für den Erfolg des Hotelobjektes ist eine professionelle und detaillierte Planung.<br />
Um innovative Lösungen zu finden, wenden DUKA DESIGN die gewonnenen Erkenntnisse aus den Bereichen design &amp; usabiltiy an und verknüpfen diese mit einer klaren, schlichten und gestalterisch-funktionalen Ästhetik. Diese bildet, kombiniert mit abwechslungsreichen Materialien und Farbe sowie einer ausgewogenen Lichtführung, die Basis ihres Gestaltungskonzeptes.<br />
Neben der Gestaltung in dem Aufgabenfeld der Hotellerie und Gastronomie erstellt DUKA DESIGN ebenso Innenarchitekturplanungen für den Privat-, Messe und Bürobereich.  Durch die langjährigen Erfahrung und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit verschiedenen Ausbaufirmen ist es DUKA DESIGN möglich, eine umfassende Betreuung in allen Leistungsphasen zu bieten.<br />
<a href="http://www.duka-design.de">www.duka-design.de</a></p>
<p><strong>Über die Referentinnen<br />
</strong><strong>Dagmar Duchow</strong> studierte Innenarchitektur an der Akademie der bildenden Künste in München und war bereits während ihres Studiums im Architekturbüro Studio Schivo e Associati in Rom tätig. Nach Ihrem Diplom 2004 arbeitete sie in verschiedenen Büros für Interior Design in Deutschland sowie Architektur in Italien, wie z.B Schwitzke &amp; Partner GmbH, Düsseldorf, oder Studio Transitio, Rom.<br />
2007 gründete sie – gemeinsam mit Anja Kalusche – DUKA DESIGN.</p>
<p><strong>Anja Kalusche</strong> schloss 2004 ihr Studium der Innenarchitektur an der AdbK München ab, bereits während ihres Studiums Mitarbeit in internationalen Architekturbüros wie Oma, Rem Koolhaas in Rotterdam oder Allmann, Sattler &amp; Wappner Architekten München. Nach ihrem Diplom war sie in verschiedenen Büros für Innenarchitektur und Design tätig, unter anderem Bert Haller Architekten Mönchengladbach.<br />
2007 gründete sie – gemeinsam mit Dagmar Duchow – DUKA DESIGN.</p>
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		<title>Im Fokus: Das Hotel Mercator One mit TECE</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-das-hotel-mercator-one-mit-tece/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 17:08:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektursalon muenchen home slider]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Verlassen des Duisburger Hauptbahnhofs in Richtung Innenstadt werden Reisende von einem weitla?ufigen Platz und einem streng gerasterten, anthrazit­farbenen Solita?r begru?ßt, dessen Enden stufenfo?rmig und durchaus spektakula?r nach oben auskragen - Das neue Mercator One in Duisburg. In diesem Hotel kommen die TECEsquare Beta?tigungsplatten und die TECEfilo Beta?tigungsplatten für Urinalmodule mit elektronischer Auslo?sung zum Einsatz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="TECEsquare und TECEfilo | © TECE" data-rel="lightbox-gallery-55"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_4-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_4-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_4-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_4.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Mercator One | © Joerg Hempel" data-rel="lightbox-gallery-55"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_3-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_3-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_3-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_3.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Mercator One | © Joerg Hempel" data-rel="lightbox-gallery-55"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Mercator One | © Joerg Hempel" data-rel="lightbox-gallery-55"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_2-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_2-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_2-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/mercator-one_web_2.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
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<p><strong>Eleganz und Dynamik von Außen nach Innen &#8211; Das neue Mercator One in Duisburg<br />
</strong>Beim Verlassen des Duisburger Hauptbahnhofs in Richtung Innenstadt werden Reisende von einem weitla?ufigen Platz und einem streng gerasterten, anthrazit­farbenen Solita?r begru?ßt. Hier steht das „Mixed Use“ Gebäude (Büro und Gastronomie) &#8220;Mercator One&#8221;, dessen Enden stufenfo?rmig und durchaus spektakula?r nach oben auskragen.</p>
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<div class="column">
<p><strong>Städtebauliche Einbindung &#8211; Richtungsweisender Baukörper<br />
</strong>Den Portsmouthplatz vor dem Bahnhofsgeba?ude gab es vor 15 Jahren noch nicht. Seit dem Ende der 50er-Jahre trennte ein Graben fu?r die Stadtautobahn Bahnhof und Innenstadt. Mit der U?berdeckung dieser Schneise durch eine Betonplatte entstand im Jahr 2010 eine weitla?ufige Fla?che, fu?r deren stadtra?umliche Fassung im Jahr 2017 ein Wettbewerb ausgelobt wurde. Hadi Teherani Architects gewannen das Verfahren mit dem Entwurf fu?r einen siebengeschossigen Riegel, der parallel zum Bahnhofsgeba?ude den Platz zur Mercatorstraße abschirmt. Dabei sollte der Blickbezug zwischen Bahnhof und Duisburgs wichtigster Einkaufsstraße, der Ko?nigsstraße, mo?glichst wenig gesto?rt werden. Die Architekten entschieden sich deshalb, die Stirnseiten des Bauko?rpers gleichsinnig schra?g anzuschneiden, sodass ein langgestrecktes Parallelogramm entsteht. So wird die Einmu?ndung der Ko?nigsstraße vom Platz aus erkennbar, Passanten werden in Richtung Innenstadt geleitet. Zusa?tzlich verdrehen sich die Stirnseiten geschossweise um die beiden Geba?udespitzen. Es entstehen zwei fa?cherartige treppenfo?rmige Auskragungen, die sich auf 14 m addieren. Sie verleihen dem Bauko?rper eine skulpturale Qualita?t und generieren ein bemerkenswertes Entree zur Stadt mit hohem Wiedererkennungswert. Gleichzeitig verla?ngern sie den Bauko?rper in den oberen Geschossen und erho?hen die Geschossfla?che. „Ohne die Auskragungen wa?re das Geba?ude nicht wirtschaftlich gewesen, und das trotz der erho?hten Kosten fu?r die aufwa?ndige Konstruktion“, erla?utert Bernd Muley, der projekt- verantwortliche Architekt von Hadi Teherani Architects. Architektonische Raffinesse und wirtschaftliche Notwendigkeit gehen hier eine glu?ckliche Symbiose ein.</p>
<p><strong>Baukörper – Ausgefeilte Geometrie</strong><br />
Nach dem Gewinn des Wettbewerbs u?bertrugen die Architekten die Auffa?cherung der Fassade von den Geba?udeenden auf die bis dato ebenen La?ngsseiten – nur deutlich subtiler. Auch diese drehen sich um die beiden Ecken mit der maximalen Auskragung geschossweise nach außen, sodass jedes Geschoss am gegenu?berliegenden Geba?udeende bis zu 30 cm u?ber das darunterliegende ragt. Es ist diese Mischung aus starker Geste und subtiler Variation, die dem Geba?ude seine Eleganz und Dynamik verleiht.</p>
<p><strong>Fassade – Strenge Zurückhaltung<br />
</strong>Einen Kontrapunkt zum komplizierten Formenspiel des Bauko?rpers bildet die klar gegliederte und zuru?ckhaltende Fassade. Ein gleichfo?rmiges Gitter aus Stu?tzen und Deckenstreifen mit einem Raster von 2,70 m ist mit anthrazitfarbenen Aluminiumpaneelen bekleidet und pra?gt beide La?ngsfassaden. Die geschosshohen Fenstero?ffnungen bestehen aus einer groß fla?chigen Festverglasung und einem schmalen O?ffnungsflu?gel. Die beiden Einga?nge liegen zur Stadt hin, sodass die puristische Ansicht zum Platz hin unangetastet bleibt. An den Stirnseiten entfallen die Fassadenstu?tzen, wodurch sich horizontale Glasba?nder bei jedem Fa?cherelement ergeben. Die vorspringenden dreieckigen Deckenuntersichten werden durch farblich individuell steuerbare LED-Streifen akzentuiert. Verdoppelte Fassadenfelder im Erdgeschoss verweisen auf die o?ffentliche Nutzung und o?ffnen sie zum Platz. Ein Staffelgeschoss mit einer umlaufenden Terrasse schließt das Geba?ude nach oben ab, wa?hrend sich die Sachlichkeit der Fassade bis in die intimsten Innenra?ume fortsetzt und eine Linie mit den TECE Beta?tigungsplatten bildet. Flach aufgebaut und mit einer exquisiten Tastenmechanik ausgestattet, bleibt es auch in den Sanita?rra?umen vornehm und modern.</p>
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<div class="column">
<p><strong>Haustechnik  – Hochwertiger Ausbaustandard</strong><br />
Zu jedem Fassadenfeld geho?rt ein Fenster, das sich o?ffnen la?sst. Zur hochwertigen Geba?udetechnik geho?ren außerdem Hybridsegel an der Decke, die eine mechanische Be- und Entlu?ftung der Ra?ume gewa?hrleisten und Aufgaben der Heizung, der Ku?hlung und der akustischen Da?mpfung u?bernehmen. Der hohe Standard zieht sich durch den gesamten mieterunabha?ngigen Grundausbau bis hin zur Ausstattung der Nasskerne mit Großfliesen von Laminam und WC-Dru?ckerplatten von TECE, die – so Projektleiter Muley – mit ihrem klassisch-reduzierten Design sowie ihrer bewa?hrten Langlebigkeit den Bauherren u?berzeugten. Die eingesetzten TECEsquare Beta?tigungsplatten beeindrucken mit einer robusten Tastenmechanik und einer hochwertigen, gebu?rsteten Edelstahloberfla?che.<br />
Bei den Urinalmodulen werden TECEfilo Beta?tigungsplatten mit elektronischer Auslo?sung eingesetzt. Auch hier pra?gt der geradlinige flache Aufbau mit den harmonisch abgerundeten Kanten und der Edelstahlober Fla?che die hochwertige Optik – passend zum a?sthetischen Gesamtkonzept des Mercator One. Man bekommt eine Vorstellung von der optischen Geltungskraft, die TECE Beta?tigungsplatten auch in den o?ffentlichen und halböffentlichen WCs erlangen ko?nnen, in denen A?sthetik nicht rundherum dominiert.</p>
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<p><strong>Über TECE</strong><br />
Die Kernkompetenz von TECE ist einfach erklärt: Wasser ins Haus holen und von dort wieder hinausleiten. Vorwand-, Rohr-, Spül- und WC-Technik gehören ebenso zu den Kompetenzfeldern wie Entwässerungs- und Abscheidetechnik. TECE ist weltweit tätig und beschäftigt rund 1500 Mitarbeiter. Seit über 30 Jahren arbeitet TECE als unabhängiges Familienunternehmen nah an Menschen und Märkten. Im direkten Dialog mit Kunden und Partnern entwickeln sie Produkte und Services für Architekten, Planer und Installateure. Sie setzen Impulse mit Produkten, mit denen man eine ganze Welt bauen kann. Innovation macht dabei den Unterschied: dank durchdachter Lösungen, zuverlässiger Technologie, dauerhaften Funktionen und zeitlosem Design.<br />
Im Bad- und Sanitärbereich unterstützt TECE die Haltung durchdachter Architektur &#8211; vom großen Entwurf bis zur Umsetzung im Detail &#8211; mit einer konsequenten Produktphilosophie: modular, kompatibel, hochwertig, voller Varianz in Oberfläche und Material, außen genauso wie innen. Da die funktionalen und ästhetischen Ansprüche in allen Lebensräumen steigen, entwickelt TECE Produkte und Services, die auch im Bad mehr Spielraum und Komfort für Gestaltung und Nutzung bieten &#8211; im privaten oder öffentlichen Raum, im eigenen Zuhause, in der Wohnungswirtschaft oder im Hotel. Mit dem Motto „close to you“ beschreibt TECE die Haltung des Unternehmens, durch Nähe gezielt auf konkrete Anforderungen reagieren zu können.</p>
<p><strong><br />
Kontakt<br />
</strong>TECE GmbH<br />
Hollefeldstr, 57<br />
48282 Emsdetten<br />
T +49 (0)2572 928 &#8211; 0<br />
F +49 (0)2572 928 &#8211; 124<br />
<a href="mailto:info@tece.de">info@tece.de</a><br />
<a href="http://www.tece.de">www.tece.de</a></p>
<p>Stefan Schaefer<br />
Verkaufsleitung Projektmanagement<br />
T +49 2572 928 296<br />
F +49 2572 928 84 296<br />
M +49 171 565 39 43<br />
<a href="mailto:stefan.schaefer@tece.de">stefan.schaefer@tece.de</a></p>
<p>Fotos: <span class="st">© TECE und Joerg Hempel<br />
</span></p>
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		<item>
		<title>Nachbericht ArchitektenLunch mit Teamwerk-Architekten by Cosentino</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-architektenlunch-mit-teamwerk-architekten-by-cosentino/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 00:12:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 8. September 2022 fand der ArchitektenLunch mit Teamwerk-Architekten zu Gast bei FRANZI - einem MUCBOOK Clubhaus in der Schwanthalerstaße in München statt. Jan Foerster präsentierte sein Vortrag “SHIFT HAPPENS“ - Zum Nachdenken anregend, erfrischend, bewegend!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0795-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Angie Bönninghoff &amp; Eda Yesilyurt | Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-56"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0795-1-800x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0795-1-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0795-1-768x576.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0795-1-1536x1152.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0795-1-1320x990.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0795-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0837-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ArchitektenLunch" data-rel="lightbox-gallery-56"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0837-1-800x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0837-1-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0837-1-768x576.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0837-1-1536x1152.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0837-1-1320x990.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0837-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0840-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Henri Seifert &amp; Jan Foerster | Teamwerk-Architekten" data-rel="lightbox-gallery-56"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0840-1-800x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0840-1-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0840-1-768x576.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0840-1-1536x1152.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0840-1-1320x990.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0840-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0871-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ArchitektenLunch mit Teamwerk-Architekten" data-rel="lightbox-gallery-56"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0871-1-800x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0871-1-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0871-1-768x576.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0871-1-1536x1152.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0871-1-1320x990.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0871-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0881-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Henri Seifert &amp; Jan Foerster | Teamwerk-Architekten" data-rel="lightbox-gallery-56"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0881-1-800x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0881-1-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0881-1-768x576.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0881-1-1536x1152.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0881-1-1320x990.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0881-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0818-1.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Zukunftsmusik... FRANZI nach der Zwischennutzung" data-rel="lightbox-gallery-56"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0818-1-800x600.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0818-1-800x600.jpeg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0818-1-768x576.jpeg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0818-1-1536x1152.jpeg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0818-1-1320x990.jpeg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0818-1.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0860-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ArchitektenLunch" data-rel="lightbox-gallery-56"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0860-1-800x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0860-1-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0860-1-768x576.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0860-1-1536x1152.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0860-1-1320x990.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG_0860-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
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<p>Am <strong>Donnerstag, den 8. September</strong> <strong>2022</strong> lud der AIT-ArchitekturSalon München im Rahmen der Veranstaltungsreihe “ArchitektenLunch zu Gast bei“ ins “FRANZI – ein MUCBOOK CLUBHAUS“ ein. Dies ist eine spannende, kreative Lokalität unweit vom Hauptbahnhof. Die Zwischennutzung geht noch bis Dezember &#8211; dann wird das Gebäude und die angrenzende Schule von UN Studio umgebaut. Ein Modell und Pläne sind schon im FRANZI zu sehen. Fabienne leitet das Clubhaus in der Schwanthalerstraße 57 und erzählt von der Wandlung in offenere Strukturen und was bis dahin noch alles in den loftartigen Räumen stattfinden wird. Unter anderem gibt es zwei ArchitektenLunches mit dem AIT-ArchitekturSalon &#8211; am 13. und 20. Oktober 2022. Des Weiteren wird die Wanderausstellung &#8220;<a href="http://www.stadt.muenchen.de/infos/wanderausstellung-klimaherbst-muenchen-2022.html">Wege in die Zukunft – für Dich und die Welt</a>&#8221; zum Münchner Klimaherbst 2022 gezeigt. Zusätzlich hostet die MUCBOOK-Crew das &#8220;<a href="http://www.mucbook.de/komm-zum-quartierlab-bahnhofsviertel-stadtpionierinnen-diskutieren-und-denken-die-stadt-neu/">QuartierLab Bahnhofsviertel</a>&#8221; &#8211; hier diskutieren Stadtpionier*innen und denken die Stadt neu.</p>
<p>Der ArchitektenLunch fand in Partnerschaft mit dem Unternehmen <strong>Cosentino</strong> statt. In ihrem Impulsvortrag stellten die Expertinnen Angie Bönninghoff und Eda Yesilyurt – noch vor dem offiziellen Launch – die zwei neuen Dekton Kollektionen vor. Dabei ging Frau Bönninghoff eher auf die Anwendung bei Fassaden ein und Frau Yesilyurt zeigte die vielen Möglichkeiten im Interior Bereich.</p>
<p>Nach dem Hauptgang präsentierte <strong>Jan Foerster</strong> von <strong>Teamwerk-Architekten</strong> seinen Vortrag <strong>“SHIFT HAPPENS“</strong>.<br />
Wenn es nach dem Architekturbüro Teamwerk geht, bauen wir in Zukunft nicht nur weniger, sondern idealerweise gar nicht mehr. Die Architektur müsse ihre Verantwortung und ihren Beitrag zum weltweiten CO2-Ausstoß endlich ernst nehmen und anfangen, proaktiv zu agieren. Wenn wir unsere gebaute Umwelt als wertvolle Ressource verstehen, und die Zugänglichkeit für diverse Nutzergruppen über Zeit ermöglichen, schaffen wir es nicht nur, die innerstädtische Raumnachfrage nachhaltig und sozialgerecht zu bedienen, sondern gleichzeitig den voranschreitenden Klimawandel maßgeblich zu entschleunigen.</p>
<p>Neben dieser sozialgesellschaftlichen Herleitung wurden drei Projekte von TWA genauer gezeigt.<br />
Zum einen gab es Einblick in die <strong>Mehrraum-Studie, </strong>die für das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg erstellt wurde. Sie zeigt phantastische Möglichkeiten Räume mehrfach zu nutzen, in verschiedensten Weisen und zeitversetzt. Wozu also noch neu bauen? Die Flächen stehen schon zur Verfügung.<br />
Das geschichtsträchtige Projekt <strong>BRO, </strong>das “Bronner Haus” in Laupheim, führt die jüdische Familie Bronner wieder zurück aus Los Angeles zu ihren Wurzeln. Sie hatten die Möglichkeit ihr altes Familienhaus zurück zu kaufen. Ein Nachkomme von Emanuel Bronner, dem Friedensaktivist und Pionier der Bio- und Fair Trade-Bewegung aus den 60ern, baut das Haus um. Für Menschen mit Beeinträchtigung und mit einem kleinen Museum über die nachhaltigen Seifen von Dr. Bronner´s. Die Fassade schillert in Seifenblasen-Optik &#8211; ein Hingucker im Stadtbild und von der Gemeinde ausdrücklich so auffallend gewünscht!<br />
Henri Seifert von Teamwerk-Architeken stellte als Projektleiter das <strong>Sternenhaus</strong> im Paulaner-Areal am Nockherberg vor. Eine Begegnungsstätte für junge Trauernde von der Nicolaidis YoungWings Stiftung. Hier sollen sich Kinder wie Peter Pan fühlen, wenn sie hier Zuspruch, Orientierung und Geborgenheit suchen. Im Jahr 2023 wird er fertiggestellt, der Lebenstraum von Martina Münch-Nicolaidis, die schicksalhafterweise das fertige Gebäude selbst nicht betreten wird. Sie ist dieses Jahr an Krebs gestorben. Nun ist es für alle Projektbeteiligten ein ganz besondere Herzensangelegenheit diese Räume des Trostes bestmöglich zu realisieren.</p>
<p>Zum Nachdenken anregend, erfrischend, bewegend! Ein Vortag, der allen Besucher*innen eine Inspiration war und noch lange in Erinnerung bleiben wird.</p>
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<p>Beim Nachtisch hatten die Planer*innen die Gelegenheit die Themen zu vertiefen und neuen Kontakte zu knüpfen.<br />
Vielen Dank an alle Mitwirkenden und die Gäste &#8211; bis zum nächsten ArchitektenLunch des AIT-ArchitekturSalon München!</p>
<p>Lesen Sie noch mal die Ankündigung auf der Homepage:<br />
<a href="http://www.ait-xia-dialog.de/ait-dialog-themen/architektenlunch-zu-gast-bei-franzi-shift-happens-mit-teamwerk-architekten-by-cosentino/">ArchitektenLunch mit Teamwerk-Architekten zu Gast bei FRANZI: „SHIFT HAPPENS“ mit Jan Foerster by Cosentino</a></p>
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<p>Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Referenten.</p>
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<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p><strong>Über Teamwerk-Architekten<br />
</strong>Vor dem Hintergrund globaler Geschehnisse setzen Teamwerk-Architekten sich als verantwortungsvolles Architekturbüro täglich mit dem maximal möglichen ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt auseinander. Der Fokus ihres Schaffens liegt darin, Bestandsgebäuden architektonisch und nutzungsorientiert ein neues Leben einzuhauchen, zeitlich flexible Nutzungsszenarien zu entwerfen und Bauherren nach unseren nachhaltigen Wertemaßstäben zu beraten. Bei jeder Bauaufgabe beschäftigen sie sich eingehend mit den Fragen nach dem sozial- und umweltverträglichen Mehrwert des Projekts und entwerfen individuelle Nutzungsszenarien gleich mit. Langfristig hoffen sie, von reinem Neubau Abstand nehmen zu können, zugunsten der Neuinterpretation unserer gebauten Städte. Bis dahin werden sie weiterhin ihrer Kernkompetenz nachgehen, und auf diversen Veranstaltungen als Lobbyisten des “Besser Nutzen statt Neubau“ auftreten.</p>
<p><strong>Über den Referenten<br />
Jan Foerster</strong>, in München geboren , studierte an der Technischen Universität München und an der Architectural Association in London. Schon während des Diploms, das er 2000 absolvierte, gründete er das eigene Büro teamwerk-architekten. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und ist bis jetzt ständiges Kommissionsmitglied des Max-Weber-Programms der Studienstiftung. Von 2003 bis 2005 war er am Lehrstuhl für Grundlagen der Planung der Universität Stuttgart bei Prof. Schönwandt wissenschaftlicher und lehrender Assistent. Das nun seit über 21 Jahren bestehende Büro Teamwerk-Architekten hat sein kurzem eine Zweigstelle in Berlin eröffnet. Die Projekte von TWA starten meistens schon in der Phase der Projektentwicklung in enger Zusammenarbeit mit Entwicklern, Investoren und der Stadt. Der Schwerpunkt liegt dabei neben dem Holzbau in der Revitalisierung, Umnutzung und der Entwicklung langfristig nachhaltiger mehrfach und gemischt genutzter Projekte.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Nachbericht Baulückenspaziergang Knorr-Bremse</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-baulueckenspaziergang-knorr-bremse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 12:13:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 2. September 2022 fand der sechste Baulückenspaziergang des AIT-ArchitekturSalon München statt. Am Oberwiesenfeld stellten drei Architekturbüros ihre Projekte rum um das Knorr-Bremse Areal vor -  Henning Larsen, HENN und A+P.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/knorr-bremse_fotos-homepage_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Baulückenspaziergang Knorr-Bremse" data-rel="lightbox-gallery-57"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/knorr-bremse_fotos-homepage_900x600-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/knorr-bremse_fotos-homepage_900x600-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/knorr-bremse_fotos-homepage_900x600-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/knorr-bremse_fotos-homepage_900x600.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_01-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lucas Ziegler (Henning Larsen) &amp; Sebatian Hübner (OPES)" data-rel="lightbox-gallery-57"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_01-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_01-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_01-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_01-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_01-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_01-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_02-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Mock-Up Mo´ander Henning Larsen" data-rel="lightbox-gallery-57"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_02-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_02-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_02-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_02-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_02-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_02-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_03-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sebatian Hübner (OPES) spricht über die Gebietsentwicklung" data-rel="lightbox-gallery-57"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_03-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_03-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_03-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_03-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_03-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_03-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_09-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Benjamin Grau (a+p) über die Brauerei und Christina Schäfer (Aurelis)" data-rel="lightbox-gallery-57"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_09-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_09-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_09-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_09-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_09-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_09-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_11-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Giesinger Bräu Führung" data-rel="lightbox-gallery-57"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_11-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_11-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_11-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_11-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_11-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_11-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_08-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="xxx" data-rel="lightbox-gallery-57"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_08-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_08-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_08-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_08-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_08-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/09/bl-knorr-bremse_08-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Mit: <strong>a+p, Henning Larsen, HENN</strong></p>
<p>Der AIT-ArchitekturSalon lud am 2. September 2022 zum sechsten <strong>Baulückenspaziergang</strong> in München ein. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen trafen sich die Gäste an der U-Bahn Ausstiegsstelle Oberwiesenfeld.</p>
<p>Zu Beginn sprach Lucas Ziegler &#8211; Architekt und Associate Design Director für Henning Larsen in Deutschland &#8211; über das Bürogebäude Mo´ander. Ein mäandrierendes Gebäude, das nach der Fertigstellung den Eindruck von drei Teilen erwecken wird, welche sich zur Straße hin ausrichten. Zum Park hin öffnet sich dann der Bau und die Landschaft fließt hinein. Im Moment steht aber nur der erste Abschnitt &#8211; also die Hälfte das Baukörpers. Am Mock-Up lässt sich gut ablesen, was die Strukturierung der Fassadenplatten für einen Unterschied in der Anmutung der Hülle macht.</p>
<p>Sebastian Hübner von OPES geht auf die Entwicklung des gesamten Gebietes ein. Das Bestandsgebäude der Knorr-Bremse-Hauptverwaltung ist denkmalgeschützt und wird später frei in einem Park stehen. Thomas Müller Ivan Reimann Architekten aus Berlin sind mit dem Opes Tower beauftragt der später ca. 20 Meter höher werden soll als das H2 Hotel auf dem Nachbargrundstück. Das Düsseldorfer Büro Ingenhoven Architekten plant dort organisch anmutende Mietswohnungen. Beide Projekte befinden aber noch nicht in der Bauphase.</p>
<p>Über die Pforte West betreten wir das Knorr-Bremse Gelände. Christian Abicht ist Senior Associate bei HENN und stellte die Neubauten Betriebsgastronomie (TCK1 Haus 1), Technologiezentrum TCK2 und Entwicklungszentrum TCK3 sowie die Fassadensanierung von TCK1 Haus 2-4 vor. Er führte die Gruppe durch die Kuben mit dem außenliegenden Sonnenschutz bis zum Ost-Gate. Von hieraus wanderten wir durch die Unterführung der Lärchenauerstraße und dann in Richtung Osten bis zur Detmoldstraße 40.</p>
<p>Auf dem Weg beschreibt Christina Schäfer von Aurelis, was hier schon realisiert wurde und was gerade entwickelt wird. Benjamin Grau von a+p präsentiert die goldene Giesinger Brauerei. Die im Wilden Verband verlegten Paneele der Metallfassade variieren im Glanzgrad, und erzeugen so bei sich ändernden Lichteinfall ein lebendiges, wechselhaftes Farbspiel.</p>
<p>Um das funktionelle und doch sehr ästhetische Bauwerk auch von Innen zu erfahren, hatten wir eine Brauereiführung gebucht. Fatma hat uns hier alles über die Geschichte und das Brauverfahren berichtet &#8211; mit viel Begeisterung und Witz. Das Brauwasser wird aus einem 160 Meter tiefen Brunnen aus der Münchner Schotterebene gefördert und aufwändig aufbereitet. Die Giesiger Brauerei ist somit eine echte Münchener Brauerei und hat sich das hohe Ziel gesteckt, eines Tages auf der Wiesn mitzumischen.</p>
<p>Beim anschließenden Ausklang konnten die Gäste sich vom guten Geschmack des Giesinger Bieres überzeugen und sich mit Kolleg*innen aus der Planung vernetzen und Beziehungen vertiefen.</p>
<p>Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Programm und zu den Referent*innen.</p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Programm</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1">15:30 Uhr | Treffpunkt: U-Bahn Ausstiegsstelle Oberwiesenfeld<br />
16:00 Uhr | Begrüßung AIT-ArchitekturSalon<br />
16:10 Uhr | Beitrag Lucas Ziegler, Henning Larsen, über das Mo´ander<br />
16:30 Uhr | Informationen von Sebastian Hübner (OPES)<br />
16:30 Uhr | Spaziergang nach Norden<br />
16:35 Uhr | Beitrag Christian Abicht, HENN, über TCK 1-3<br />
16:55 Uhr | Spaziergang nach Nordost<br />
17:05 Uhr | Informationen von Christina Schäfer (Aurelis)<br />
17:15 Uhr | Beitrag Benjamin Grau, a+p, über die Giesinger Brauerei<br />
17:40 Uhr | Führung Giesinger Bräu<br />
17:55 Uhr | Get-together mit Brezen und Bier</p>
<p></div></div></div></p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent*innen</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p><strong>Henning Larsen</strong><br />
Henning Larsen ist ein international tätiges Unternehmen, das für ganzheitliches integriertes Design steht. Ihr Ziel ist es, lebendige, nachhaltige Gebäude zu schaffen, die für die Nutzer, die Gesellschaft und die Kultur, in die sie gebaut werden, von dauerhaftem Wert sind. Henning Larsen gestaltet, hinterfragt und verändert die physische Umgebung – von Masterplänen über urbane Räume und Gebäude bis hin zu Interior Design, Produkten und Grafiken – mit dem übergeordneten Ziel, dem Nutzer ein starkes, visionäres und umfassendes Design zu bieten, das an den spezifischen Kontext angepasst ist. Das breit gefächertes Portfolio umfasst Geschäftszentralen mit Flaggschiffcharak­ter, hochmoderne Universitäten und Forschungsinstitute, kulturelle Sehenswürdigkeiten und nachhaltige Stadtviertel.<br />
<a href="https://henninglarsen.com/">www.henninglarsen.com</a></p>
<p><strong>Lucas Ziegler<br />
</strong>Lucas Ziegler ist Architekt und Associate Design Director für Henning Larsen in Deutschland. Seit mehreren Jahren leitet er die Entwurfsabteilung für Henning Larsen. Seine Entwurfsarbeit basiert auf der Analyse kontextbedingter Aspekte. Er arbeitet sowohl im städtebaulichen als auch im Gebäudemaßstab. Seit 2017 ist er bei Henning Larsen tätig und ist verantwortlich für Entwürfe wie die MCI Universität Innsbruck oder den Ladehof in Augsburg. In seiner Funktion als Associate Design Director begleitet er Projekte und Projektteams bis in die Ausführung um die Qualitäten der Entwürfe dort fortzuschreiben. Vor seiner Tätigkeit bei Henning Larsen war er in unterschiedlichen nationalen als auch internationalen Büros in Australien, Dänemark und Deutschland tätig.</p>
<p class="p1">–</p>
<p><strong>HENN<br />
</strong>HENN ist ein interdisziplinäres Team von Architekten und Ingenieuren, das in jahrzehntelanger Erfahrung in den Bereichen Arbeitsplatzgestaltung, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Gesundheit, Automobil und Kultur gewachsen ist.<br />
<a href="https://www.henn.com/de">www.henn.com</a></p>
<p class="p1"><strong>Christian Abicht<br />
</strong>Christian Abicht studierte Architektur an der Technischen Universität München und der University of Illinois. Er schloss das Studium 2003 ab. Bevor er 2011 zu HENN kam, arbeitete er für Hopkins Architects in Dubai und Dannheimer &amp; Joos Architekten in München. Christian Abicht ist seit 2021 Senior Associate bei HENN.</p>
<p>–</p>
<p><strong>a + p Architekten<br />
</strong>a + p Architekten, hervorgegangen aus dem Architekturbüro Amtsberg + Partner, kann auf über 50 Jahre Erfahrung in der Planung und Umsetzung anspruchsvoller Bauvorhaben zurückgreifen. Im Vordergrund steht dabei ihr ganzheitlicher Ansatz, ein Projekt von der Idee bis zur Fertigstellung zu begleiten. Ihr Leistungsangebot umfasst über die klassischen Architektenleistungen hinaus daher auch die Brandschutzplanung, Innenarchitektur, Objektüberwachung und Thermische Bauphysik. Im Mittelpunkt ihres Schaffens stehen die Stadt München und ihr Großraum, die an das Bauen die unterschiedlichsten Anforderungen stellen: Neubau, Nachverdichtung, Sanierung und Denkmalschutz; Kultur, Wohnen, Gewerbe und Industrie – Aufgaben, deren Lösung im Spannungsfeld zwischen individuellem Bedarf und städtebaulicher Entwicklungen stehen. Ihren Erfolg verdanken sie der professionellen Zusammenarbeit ihrer Architekten und Ingenieure und deren Erfahrung in allen Leistungsphasen.<br />
<a href="https://www.ap-architekten.de/">www.ap-architekten.de</a></p>
<p class="p1"><strong>Benjamin Grau<br />
</strong>Benjamin Grau wurde 1978 in Wiesbaden geboren. 2006 machte er seinen Abschluss in Architektur an der FH Wiesbaden. Von 2006 bin 2007 war er freier Mitarbeiter bei freiraum4plus Architekten in Wiesbaden. Seit 2007 ist er angestellt bei a + p Architekten. 2015 wurde er Büroleiter und seit 2020 ist er Partner.</p>
<p></div></div></div></p>
<p>Wir bedanken uns bei den Partnern aus dem Objektbereich.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Freestyle von ACO</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-freestyle-von-aco/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 12:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit den Gussrosten Freestyle bietet ACO die einzigartige Möglichkeit, die sichtbare Oberfläche des Rosts frei zu gestalten. Die Kund*innen entwerfen – ACO kümmert sich um die Details. So entstehen unverwechselbare Rostdesigns für besondere Orte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/aco-freestyle_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© ACO" data-rel="lightbox-gallery-58"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/aco-freestyle_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/aco-freestyle_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ACO Freestyle „DrainBow&quot; © ACO" data-rel="lightbox-gallery-58"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/aco-freestyle_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/aco-freestyle_22.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Beispiele verfügbarer Designs © ACO" data-rel="lightbox-gallery-58"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/aco-freestyle_22-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/aco-freestyle_23.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Einkaufszentrum EKKERSRIJT Son en Breugel, Niederlande © ACO" data-rel="lightbox-gallery-58"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/aco-freestyle_23-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>ACO Freestyle &#8211; individuelle Designroste<br />
</strong>Mit den Gussrosten Freestyle bietet ACO die einzigartige Möglichkeit, die sichtbare Oberfläche des Rosts frei zu gestalten.<br />
Die Kund*innen entwerfen – ACO kümmert sich um die Details. So entstehen unverwechselbare Rostdesigns für besondere Orte.</p>
<p class="p2">Kreativität in der Landschaftsarchitektur<br />
Abdeckroste aus Gusseisen bieten einzigartige Gestaltungsmöglichkeiten, zum Beispiel in Fußgängerzonen oder auf Promenaden. Lokale Themen, Ereignisse oder Besonderheiten der Stadt können im Freestyle Rostdesign zum Ausdruck gebracht werden.</p>
<p class="p2">Effektvolle LED-Beleuchtung<br />
Ein Highlight der besonderen Art wird durch den Einsatz von ACO Eyeleds erreicht: Die runden LED-Leuchten mit 20 mm Durchmesser und Edelstahlrand werden fest installiert im Gussrost gleich mitgeliefert. So wird das individuelle Design durch Lichtakzente unterstrichen.</p>
<p class="p2">Direktes Anarbeiten<br />
Für Anwendungen bis Klasse D 400 können Obeflächenbeläge direkt ohne Betonkranz an die Gusszarge der ACO PowerDrain Seal in angearbeitet werden. Dies bringt nicht nur wirtschaftliche und bauliche, sondern auch optische Vorteile.</p>
<p class="p2">ACO Freestyle und ACO DRAIN Entwässerung – die ideale Kombination<br />
Gussroste Freestyle kombiniert mit den ACO DRAIN Rinnensystemen Multiline Sealin und PowerDrain Seal in sind bis Klasse D 400 gemäß DIN EN 1433 befahrbar.</p>
<p class="p2">Individueller Produktionsprozess<br />
Jede Idee kann umgesetzt werden – ganz gleich, ob es sich um das Stadtwappen, ein Firmen- oder Vereinslogo oder auch um ein besonderes Kennzeichen des Stadtviertels handelt. Der Entwicklungsprozess ist standardisiert. Das Produktionswerkzeug besteht aus zwei Einzelelementen, der individuellen Ober- flächenplatte und dem Standardunterteil.</p>
<p class="p2">Verfügbare Designs<br />
Eine Vielzahl von unterschiedlichen Rostdesigns wurde objektbezogen bereits produziert und sind nun auch im Programm von ACO erhältlich.</p>
<p class="p2">Die Oberflächenentwässerung ist ein Kernelement des optischen Erscheinungsbilds öffentlicher Plätze. Mit den Gussrosten Freestyle bietet ACO einzigartige Möglichkeiten für die Freiflächengestaltung. Entwässerung ist so nicht mehr nur ein technischer Teil der Infrastruktur, sondern verbindet Funktionalität mit Architektur.</p>
<p class="p2"><strong>Über ACO<br />
</strong>Mit Fokus auf einer umweltgerechten Produktion erfüllen ACO Produkte aus den Bereichen Tiefbau, Hochbau und Haustechnik die zukunftsträchtigen Forderungen nach technischer Innovation, wirtschaftlichem Einsatz und nachhaltigem Bauen.</p>
<p class="p2">Im Hinblick auf zunehmend extremere Wetterereignisse schafft ACO Systemlösungen, die Menschen vor dem Wasser schützen- und umgekehrt. Jedes ACO Produkt sichert innerhalb der ACO Systemkette den Weg des Wassers mit dem Ziel, es ökologisch und ökonomisch sinnvoll weiterverwerten zu können. ACO bietet für jede Planung die passende Lösung.</p>
<p class="p2">Eine länderübergreifende Koordination verknüpft gleichberechtigt alle ACO Gesellschaften (Haustechnik, Hochbau, Tiefbau) in einem traditionellen Netzwerk. Mit gemischt national besetzten Fachgruppen überwindet ACO die Begrenzung nationaler Märkte, bündelt Energien und nutzt das Wissen Einzelner auf breiter Basis für das gesamte Unternehmen.</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
ACO Severin Ahlmann GmbH &amp; Co. KG<br />
Am Ahlmannkai<br />
24782 Büdelsdorf<br />
T +49 (0)4331 354-0<br />
F +49 (0)4331 354-130<br />
<a href="mailto:info@aco.com">info@aco.com</a><br />
<a href="http://www.architektur-wasser.de">www.architektur-wasser.de</a></p>
<p>Stephan Kehren<br />
Architekten- und Planungsberater Großraum Hamburg<br />
T +49 (0)4331 354-235<br />
M +49 (0)172 5838727<br />
<a href="mailto:stephan.kehren@aco.com">stephan.kehren@aco.com</a></p>
<p>Wolfgang Amann<br />
Projektberater Großraum München<br />
M +49 (0) 160 90782605<br />
<a href="wolfgang.amann@aco.com">wolfgang.amann@aco.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Mars Café mit Cosentino</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-mars-cafe-mit-cosentino/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 20:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=392379</guid>

					<description><![CDATA[Mars Café - ein Showroom und Workspace in der Münchener Marsstraße. Silestone Arcilla Red aus Cosentinos Sunlit Days Collection schafft einen offenen Ort, der zum Runterkommen einlädt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<h1></h1>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/cosentino-silestone_mars-cafe_1-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Küchentheke © Pictured by Betty Hofmann for Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-59"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/cosentino-silestone_mars-cafe_1-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/cosentino-silestone_mars-cafe_4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Meeting-Room © Pictured by Betty Hofmann for Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-59"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/cosentino-silestone_mars-cafe_4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/cosentino-silestone_mars-cafe_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Küche © Pictured by Betty Hofmann for Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-59"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/cosentino-silestone_mars-cafe_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/cosentino-silestone_mars-cafe_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Besprechungstisch im Showroom © Pictured by Betty Hofmann for Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-59"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/cosentino-silestone_mars-cafe_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Cosentino Mars Café<br />
</strong>Silestone Arcilla Red aus Cosentinos Sunlit Days Collection schafft einen offenen Ort, der zum Runterkommen einlädt.</p>
<p>Andrea Franke gestaltete den neuen Showroom und Workspace von Form &amp; Refine und Innenarchitektur Federleicht. Für ihr „soulful interior concept“ kombiniert sie nachhaltige Möbel und Materialien wie Silestone nach funktionalen und farbpsychologischen Aspekten.<br />
München, 15. Juni 2022 &#8211; „Wir möchten Räumen eine Seele geben und eine Atmosphäre schaffen, die es Menschen leicht macht, darin zu leben, zu arbeiten oder zu verkaufen“, sagt Andrea Franke. Nach dem Leitsatz „Design ist nur dann gut, wenn es funktioniert“ verbindet sie mit ihrem Team bei Federleicht Design mit einem hohen Wert an Nachhaltigkeit – natürlich auch in den eigenen Räumen. Die teilt sie sich mit dem dänischen Interior Label Form &amp; Refine, das bei Möbeln dieselbe Philosophie hat.</p>
<p>Der 200 qm große Showroom und Workspace liegt in der Münchener Marsstraße, unweit des Hauptbahnhofs. Die gläserne Front im Erdgeschoss lässt viel Tageslicht ins Innere. In zurückhaltenden Weiß- und Grau-Tönen werden hölzerne Tische, Stühle und Hocker, Regale und Aufbewahrungsmöbel sowie Textilien und Accessoires präsentiert. Im Hintergrund des Verkaufsraums öffnet sich dezent leuchtend das Mars-Café und lädt Besucher und Mitarbeiter zu einer Pause ein.</p>
<p>Natürliche Farben, nachhaltige Herstellung<br />
„Der warme, weiche Rot-Ton des Cafés ist anziehend und erdet zugleich. Es ist ein Ort, der Halt gibt, an dem man zur Ruhe kommt“, sagt Andrea Franke. „Silestone Arcilla Red passte einfach perfekt.“ Die Oberfläche der Kaffee-Küche und der Theke stammt aus Cosentinos Sunlit Days Collection mit fünf mediterranen Farbtönen. Sie ist von den eisenhaltigen Tonböden der Sierra im sudspanischen Andalusien inspiriert, Heimat guter Rotweine – und die von Silestone.<br />
Die hybride Mineraloberfläche besteht vorwiegend aus natürlichen Mineralien und zu mindestens 20 Prozent aus recycelten Rohstoffen wie Glas. Mit der innovativen HybriQ+®-Technologie wird bei der Herstellung 99 Prozent wiederaufbereitetes Wasser und 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen verwendet. Verbleibende CO<sub>2</sub>-Emissionen erfasst Cosentino und kompensiert sie freiwillig. Silestone ist daher komplett klimaneutral über den gesamten Lebenszyklus.</p>
<p>Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten<br />
„Wir gehen als Innenarchitekten immer von den individuellen Werten aus. Nachhaltigkeit ist dabei nicht nur für uns, sondern auch viele unserer Klienten zentral“, sagt Andrea Franke. „Wir verwenden Silestone gern und oft, vor allem in Küchen und Bädern, da die Oberfläche sehr widerstandsfähig, hygienisch und gut zu reinigen ist. Neben den ökologischen und funktionalen Aspekten bietet uns die große Vielfalt von mehr als 80 Designs die Möglichkeit, Möbel und Räume individuell zu gestalten.“</p>
<p><strong>Über Silestone<br />
</strong>Silestone von Cosentino ist die weltweit führende hybride Mineraloberfläche für die Welt der Architektur und des Designs. Seit mehr als 30 Jahren an der Spitze des Marktes, bietet Silestone einzigartige technische und gestalterische Eigenschaften, wie hohe Widerstandsfähigkeit und Härte, einfache tägliche Pflege, hohe Farbkonsistenz und unvergleichliche Schönheit.</p>
<p>In den letzten Jahren hat Cosentino die innovativen und exklusiven Technologien N-Boost, HybriQ und HybriQ+ entwickelt. Der Einsatz dieser Technologien ermöglichte einen Qualitätssprung in der Entwicklung von Silestone in Bezug auf Funktionalität, Qualität, Schönheit und Nachhaltigkeit. Silestone besteht aus einer hybriden Formulierung von mineralischen Rohstoffen, Quartz und recycelten Materialien wie Glas. Der Produktionsprozess von Cosentino ist eine Erfolgsgeschichte für die Umwelt, da er zu 99 % mit wiederaufbereitetem Wasser, zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Quellen und mit recycelten Rohstoffen durchgeführt wird.</p>
<p>Die ästhetischen und gestalterischen Möglichkeiten sind für Architektur- und Designprofis grenzenlos: Silestone ist in über 80 Farben und einer breiten Palette von Texturen und Formaten erhältlich. Es ist die perfekte Oberfläche für eine Vielzahl von Anwendungen in Küchen und Bädern, aber auch in Laboren, Krankenhäusern, Hotels, Restaurants und anderen Räumen. <a href="https://www.cosentino.com/">www.cosentino.com</a></p>
<p><strong>Über Cosentino<br />
</strong>Die Cosentino Gruppe ist ein Familienunternehmen aus Spanien, das weltweit tätig ist und hochwertige und innovative Oberflächen fu?r die Welt des Designs und der Architektur herstellt und vertreibt. In enger Zusammenarbeit mit Klienten und Partnern entstehen Designlösungen von hoher Wertigkeit, die eine Inspiration im Leben vieler Menschen sind. Dieses Ziel ist möglich dank Pionier- und Spitzenmarken in ihren jeweiligen Segmenten wie Silestone®, Dekton® oder Sensa by Cosentino® &#8211; technologisch fortschrittliche Oberflächen, die die Schaffung einzigartiger Umgebungen und Designs fu?r den privaten und öffentlichen Raum ermöglichen.</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Cosentino Deutschland GmbH<br />
Birkerfeld 48<br />
83627 Warngau<br />
Deutschland<br />
T +49 8024 902280<br />
<a href="mailto:info.de@cosentino.com">info.de@cosentino.com</a><br />
<a href="https://pro.cosentino.com/de/">www.pro.cosentino.com</a><br />
<a href="https://www.cosentino.com/landings-de/professioneller-kontakt/.">www.cosentino.com/landings-de/professioneller-kontakt</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachbericht Baulückenspaziergang Paulaner-Areal</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-baulueckenspaziergang-paulaner-areal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2022 13:06:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 18. Juli 2022 fand der fünfte Baulückenspaziergang des AIT-ArchitekturSalon München statt. Am Nockherberg stellten neun Architekturbüros ihre Projekte in den Teilgebieten am alten Eiswerk und an der Regerstraße vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Baulückenspaziergang Paulaner-Areal" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Am alten Eiswerk" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_2-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_2-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_2-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_2.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stefan Resch | steidle architekten" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_3-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_3-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_3-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_3.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Birgitt Rapp | Rapp+Rapp" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_4-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_4-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_4-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_4.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_6.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Teilgebiet Regerstraße" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_6-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_6-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_6-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_6.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_5.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Mathis Künstner | BKLS Architekten" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_5-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_5-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_5-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_5.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_10.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Isabel Mayer | Henning Larsen Architects" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_10-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_10-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_10-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_10.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_7.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Florian Zielinski | su und z Architekten" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_7-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_7-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_7-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_7.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_9.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_9-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_9-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_9-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_9.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_8.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Im Paulanergarten" data-rel="lightbox-gallery-60"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_8-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_8-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_8-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/paulaner-areal_nachbericht_8.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Mit: <strong>steidle architekten, Rapp+Rapp, realgrün Landschaftsarchitekten, Fink + Jocher Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern, BKLS Architekten + Stadtplaner, Henning Larsen Architects, Teamwerk-Architekten, su und z Architekten, Holger Meyer Architekten</strong></p>
<p>Der AIT-ArchitekturSalon lud am 18. Juli 2022 zum fünften <strong>Baulückenspaziergang</strong> in München ein. Bei strahlendem Sonnenschein und über 30 Grad trafen sich die Gäste am Auermühlbach neben der Paulaner Hauptverwaltung in der Ohlmüllerstraße. Am alten Eiswerk entstehen ein Eventbereich und eine Micro-Brauerei, daneben eine Kita. Stefan Resch von steidle architekten gibt tiefe Einblicke in die Historie und wie sie als Architekturbüro mit der Bausubstanz umgehen. Er führt die Gruppe den Nockherberg hinauf, während er über die Umgebung und die Projekte berichtet.</p>
<p>Hinter dem Paulanergarten liegt das große Teilgebiet an der Regerstaße. Bayerische Hausbau schafft hier vor allem neuen Wohnraum mit drei der vier Blöcke, die sich rings um eine Parkzone anordnen. Übergreifen hat Rapp+Rapp aus Amsterdam mit einem besonderen Konzept den Städtebau gewonnen. Birgitt Rapp erläutert dies anschaulich an den Bauwerken, die sich zur Zeit des Spazierganges in Stadien zwischen Rohbau und schon in Nutzung befanden. Die einzelnen Volumen sind stark gegliedert. Für diese haben neben Rapp+Rapp je zwei weitere Architekturbüros mehrere einzelne Häuser entworfen. Nie sind Nachbarhäuser vom gleichen Entwurfsschaffenden, die Höhen, Fassaden, Fenster und Details variieren und die Erdgeschossdecken springen. So wirkt der Neubau wie ein gewachsenes Stadtviertel und wird doch vereint von hellen Farben und natürlichen Materialen. Auf den Dächern gibt es gemeinschaftliche Dachterrassen und viele Verbindungen unter den einzelnen Gebäuden. Im Inneren der Formationen gibt es private Höfe und dazwischen ist die Landschaftsarchitektur von realgrün das verbindende Element. Klaus-D. Neumann von realgrün Landschaftsarchitekten erklärt dazu das Konzept für die Außenraumgestaltung.</p>
<p>Im Block 3 haben Fink + Jocher einige Gebäude geplant. Sebastian Linder ging hier näher auf die Planungen ein. BKLS Architekten + Stadtplaner sendeten Mathis Künstner, um ihre Projekte in diesem Abschnitt vorzustellen.<br />
Projektleiterin Isabel Mayer sprach über die Häuser von Henning Larsen Architects im Block 2. An dessen Kopf an der Regerstraße steht das &#8220;Sternenhaus&#8221; der Nicolaidis YoungWings Stiftung. Teamwerk Architekten ist mit dieser besonderen Aufgabe betreut, eine Anlaufstelle zu erschaffen, die jungen Trauernden einen adäquaten und geschützten Raum bietet. Innenliegende, geschossübergreifende Gärten sind hier das zentrale Element. Auf dem Dach thront ein &#8220;Sternengarten&#8221; &#8211; drei filigrane Stahlbäume spannen dort oben einen Wintergarten auf und laden ein zum Wandeln, Träumen und Loslassen.</p>
<p>Über die Pöppelstraße wurde der Rundgang fortgesetzt. Becken Development entwickelt an der Hochstraße den Block 1, wo su und z Architekten und Holger Meyer Architekten eher für das gehobene Klientel entwerfen. Florian Zielinski von su und z Architekten ging näher auf ein kleineres Projekt ein, das sich in Anlehnung an die angrenzenden historischen Herbergshäuser in zwei Stadthäuser gliedert, die vertikal erschlossen werden. Detlev Reichelt von Holger Meyer Architekten redete zum Abschluss über Ihren Anteil an Block 1.</p>
<p>Gegen 18:00 Uhr kam man wieder am Paulanergarten an, wo schon ein Fassbier und eine zünftige Brotzeit auf die Gäste warteten. Zeit für neue Kontakte, neue Einblicke und neue Perspektiven. Bei guten Gesprächen im Schatten der Kastanien klang der Abend mit den Referent*innen, SalonPartnern und Gästen aus.</p>
<p>Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Programm und zu den Referent*innen.</p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Programm</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1">15:30 Uhr | Treffpunkt: Hochplateau zwischen Auer Mühlbach und Paulaner Hauptverwaltung<br />
16:00 Uhr | Begrüßung AIT-ArchitekturSalon<br />
16:10 Uhr | Beitrag Steidle Eiswerk Ohlmüllerstraße<br />
16:20 Uhr | Spaziergang hoch auf den Nockherberg<br />
16:30 Uhr | Beitrag Rapp+Rapp Städtebau<br />
16:45 Uhr | Beitrag realgrün Landschaftsplanung<br />
16:55 Uhr | Fink &amp; Jocher am Block 3<br />
17:05 Uhr | BKLS am Block 3<br />
17:15 Uhr | Spaziergang zu Block 2<br />
17:20 Uhr | Henning Larsen am Block 2<br />
17:30 Uhr | Teamwerk am Block 2<br />
17:40 Uhr | Spaziergang zu Block 1<br />
17:45 Uhr | Su und Z am Block 1<br />
17:55 Uhr | Holger Meyer Architekten am Block 1<br />
18:05 Uhr | Spaziergang zum Paulanergarten<br />
18:10 Uhr | Get-together mit Snacks, Radler und Bier</p>
<p></div></div></div></p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent*innen</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rapp+Rapp<br />
</strong>Die Architektur von Rapp+Rapp lässt sich keinem Stil eindeutig zuordnen. Es gibt jedoch wiederkehrende Merkmale, die die Projekte auszeichnen: eine Vorliebe für solide, bodenständige Gebäude, die Verwendung charakteristischer, robuster Materialien sowie der Verzicht auf modische Elemente, die einen Entwurf schnell altmodisch erscheinen lassen. Die Entwürfe folgen der Auffassung eines architektonisch definierten Städtebaus: das Formen des urbanen Raumes durch die Modellierung der Objekte, die ihn begrenzen.</p>
<p>Ihre Entwurfsarbeit zielt darauf ab, den Kern einer Aufgabe zu bestimmen und den Anforderungen der Nutzung sowie der städtebaulichen Zusammenhänge ein eindeutiges architektonisches Konzept zuzuordnen. Dem Betrachter muss sich das Gebäude oder der Stadtraum verständlich machen, sie müssen als Rahmen für alltägliche Handlungen wie für außergewöhnliche Momente dienen können. Die Suche nach dem Kern der Aufgabe findet ihre Entsprechung in architektonischen Konzepten, in denen die wesentliche Bedeutung &#8211; nicht nur in der baulichen Struktur, sondern auch im Detail &#8211; in der Ordnung und Anordnung der Elemente und Materialien sichtbar und fühlbar wird.</p>
<p>Rapp+Rapp hat sich in den vergangenen Jahren mit aufsehenerregenden Projekten im In- und Ausland einen Namen gemacht. Dabei führen der deutsche Ursprung des Büros und der internationale Kontext in dem sie operieren, immer wieder zu überraschenden Lösungen. Das Engagement von Christian Rapp als Professor des Lehrstuhls für Rationale Architektur an der Technischen Universität Eindhoven führt zu einem komplementären Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxis. Das Profil dieses Lehrstuhls entspricht im Wesentlichen den Schwerpunkten, auf die sich die Arbeit von Rapp+Rapp seit Jahren konzentriert: der Entwurf und der Bau großstädtischer Ensembles innerhalb sich rasch wandelnder sozialökonomischer Rahmenbedingungen.<br />
<a href="https://www.rappenrapp.com">www.rappenrapp.com</a><strong><br />
</strong></p>
<p class="p1"><strong>Birgit Rapp<br />
</strong>Birgit Rapp studierte Architektur an der Gerrit Rietveld Academie und an der Academie van Bouwkunst in Amsterdam. Seit 1997 arbeitet sie zusammen mit Christian Rapp, mit dem sie 1999 ein gemeinsames Büro gründete. Birgit arbeitet verantwortlich an Projekten in den Niederlanden, Belgien und Deutschland, so unter anderem an der Folgenutzung der ehemaligen Paulaner Brauerei als neues innerstädtisches Wohnquartier. Nebst ihrer Teilhabe an Projekten ist sie verantwortlich für die tägliche Büroleitung. Seit 2019 ist Birgit Rapp Mitglied der Stadtgestaltungskommission in München. Im Mai 2022 trat Sie dem Baukollegium Berlin bei.</p>
<p class="p1">&#8211;</p>
<p><strong>realgrün Landschaftsarchitekten<br />
</strong>In ihrer Arbeit als Landschaftsarchitekten steht die Planung und Gestaltung der Umwelt im Zentrum. Den Schwerpunkt bilden dabei Interventionen im urbanen, meist öffentlichen Raum. Interventionen, die im Massstab von grossräumlichen Planungen bis zum Entwurf von Einzelobjekten reichen. Neben der Erfüllung funktionaler Anforderungen ist ihnen hierbei die Entwicklung einer prägnanten Gestaltung wichtig. Prägnanz kann sich nur auf Basis eines durchdachten Konzepts entwickeln, Reduktion und Zurückhaltung sind unserer Überzeugung nach im öffentlichen, urbanen Raum in der Regel die zielführenden Umsetzungen, robuste Strukturen, vielfältig nutzbar &#8211; „das Einfache, das so schwer zu machen ist“.<br />
<a href="https://realgruenlandschaftsarchitekten.de">www.realgruenlandschaftsarchitekten.de</a><strong><br />
</strong></p>
<p class="p1"><strong>Klaus-D. Neumann<br />
</strong>Von 1976 bis 1983 absolviert Klaus-d. Neumann ein Studium der Landespflege mit dem Schwerpunkt Landschaftsarchitektur an der TU München. 1985 erfolgt die Gründung des Büro realgrün &#8211; ein Büro für Freiraumplanung und Landschaftsarchitektur. 1992-2000 hat er die Professur für Freiraumgestaltung und Gartenarchitektur an der HSR &#8211; Hochschule Rapperswil in der Schweiz inne. Seit 1999 besteht die Partnerschaft mit Wolf D. Auch und es kommt zur Gründung realgrün Landschaftsarchitekten. Seit 2016 ist er Geschäftsführender Gesellschafter von realgrün Landschaftsarchitekten &#8211; Gesellschaft von Landschaftsarchitekten und Stadtplanern mbH.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Fink + Jocher Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern<br />
</strong>Fink+Jocher wurde 1991 von Dietrich Fink und Thomas Jocher in München gegründet und realisiert Projekte in unterschiedlichsten Größenordnungen. Heute wird das Unternehmen mit etwa 30 internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von 2 Geschäftsführern geleitet.<br />
Fink+Jocher legen Wert auf einen hohen interdisziplinären Standard. Ihr Werk schöpft aus dem intensiven und vorbehaltlosen Dialog mit dem Bauherrn, folgt keinem formalen Kanon und erneuert sich kontinuierlich aus dem Spezifikum der jeweiligen Aufgabe. Das Interesse von Fink+Jocher gilt in erster Linie der Reichhaltigkeit und der Komplexität der Phänomene dieser Welt, allem voran dem Öffentlichen Raum. Arbeitsschwerpunkte des Büros sind Städtebauliche Planungen, sowie private und öffentliche Bauten verschiedener Nutzung. Allen gemein ist der strategische Ansatz, eines kontextbezogenen Entwurfsdialoges vom Konzept zum Detail. Dabei arbeiten alle Entwurfsteams vom Projektstart an unmittelbar mit Spezialisten benachbarter Disziplinen und Persönlichkeiten erweiterter Expertise zusammen. Zu den bekanntesten Projekten zählen das Studentenwohnheim am Forschungscampus der TU München in Garching, die Grundschule in München-Riem, der Umbau der ehemaligen Landesbodenkreditanstalt in das Neue Erzbischöfliche Ordinariat München, das Waterfront Wohnen in Hamburg, Wohnbauten im EXPO-Quartier Hannover und das Simultaneous Engineering Building für die Audi AG in Ingolstadt.<br />
Die Architektur von Fink+Jocher wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Benedictus Award Washington, dem Deutschen Architekturpreis, dem Hugo-Häring-Preis, dem Thomas-Wechs-Preis, dem Deutschen Holzbaupreis, dem Deutschen Stahlbaupreis, dem Deutschen Fassadenpreis, dem Architekturpreis Ziegel, dem Architekturpreis Beton und dem Nationalen Preis für Integrierte Stadtentwicklung.<br />
<a href="https://fink-jocher.de">www.fink-jocher.de</a><strong><br />
</strong></p>
<p class="p1"><strong>Sebastian Linder<br />
</strong>Geboren in Günzburg, Architekturstudium an der Bauhaus-Universität Weimar mit Studienaufenthalten an der Estonian Academy of Arts, Tallinn und der Technischen Universität Wien. Seit 2018 bei Fink+Jocher Architekten in München.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>BKLS Architekten + Stadtplaner<br />
</strong>Das Büro besteht seit 1996 und wird von den beiden Partnern Mathis Künstner und Stefan Seifert geführt. Mit einem Team aus Architekten und Innenarchitekten planen wir gestalterisch anspruchsvolle Großprojekte vorwiegend im Bereich Wohnungs- und Verwaltungsbau.<br />
<a href="https://www.bkls-architekten.de">www.bkls-architekten.de</a><strong><br />
</strong></p>
<p class="p1"><strong>Mathis Künstner<br />
Florian Kustusch</strong></p>
<p class="p1">&#8211;</p>
<p><strong>Henning Larsen Architects<br />
</strong>Henning Larsen is an international studio for architecture, landscape, and urbanism. At the heart of their design philosophy is the play of light and nature. They bring joy to those who occupy their spaces by shaping the conditions for human interaction. They work at the nexus of creativity and experimentation, looking always to the lasting impact on communities and their environments.<br />
<a href="https://henninglarsen.com">www.henninglarsen.com</a><strong><br />
</strong></p>
<p class="p1"><strong>Isabel Mayer<br />
</strong>Isabel Mayer ist eine erfahrene Architektin und Projektleiterin mit fundierten Kenntnissen in allen Leistungsphasen und besonderem Fokus auf der Ausfu?hrungsplanung. Ihre Sta?rke liegt darin, die gestalterischen und technischen Anforderungen in intelligente Lo?sungen umzusetzen und zu detaillieren. Dabei legt sie besonderen Wert darauf, den Entwurfsgedanken zu bewahren und umzusetzen. Sie arbeitet seit 2014 bei Henning Larsen Architects in Mu?nchen.</p>
<p style="font-weight: 400;">&#8211;</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><b class="">Teamwerk-Architekten<br />
</b></strong>Das nun seit über 21 Jahren bestehende Büro Teamwerk-Architekten hat sein kurzem eine Zweigstelle in Berlin eröffnet. Die Projekte von TWA starten meistens schon in der Phase der Projektentwicklung in enger Zusammenarbeit mit Entwicklern, Investoren und der Stadt. Der Schwerpunkt liegt dabei neben dem Holzbau in der Revitalisierung, Umnutzung und der Entwicklung langfristig nachhaltiger mehrfach und gemischt genutzter Projekte. Im Juli diesen Jahres hat TWA eine Zweigstelle in Berlin eröffnet.<br />
<a href="http://www.teamwerk-architekten.de">www.teamwerk-architekten.de</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Jan Foerster<br />
</strong>Jan Foerster, in München geboren , studierte an der Technischen Universität München und an der Architectural Association in London. Schon während des Diploms, das er 2000 absolvierte, gründete er das eigene Büro teamwerk-architekten. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und ist bis jetzt ständiges Kommissionsmitglied des Max-Weber-Programms der Studienstiftung. Von 2003 bis 2005 war er am Lehrstuhl für Grundlagen der Planung der Universität Stuttgart bei Prof. Schönwandt wissenschaftlicher und lehrender Assistent.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>su und z Architekten<br />
</strong>Seit 2011 schaffen su und z Architekten BDA im Team gebauten Raum &#8211; vom Wohnungsbau zur Bildungseinrichtung, vom Bauen im Bestand zu städtebaulichen Planungen. Die Gebäude präsentieren sich sensibel und selbstbewusst, einfach und anspruchsvoll, unaufgeregt und leidenschaftlich zugleich. Die Architekten entwickeln Lösungen aus dem Ort heraus. So bilden Architektur und das Vorgefundene, die gebaute und natürliche Umwelt, eine Einheit.<br />
<a href="https://www.suundz.de">www.suundz.de</a><strong><br />
</strong></p>
<p class="p1"><strong>Florian Zielinski<br />
</strong>Florian Zielinski gründete 2011 gemeinsam mit Stefan Speier und Reinhard Unger das Planungsbüro su und z Architekten BDA mit Sitz in München.<strong><br />
</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Holger Meyer Architekten<br />
</strong>Die Büros in Frankfurt und München arbeiten derzeit insgesamt 100 Architektinnen und Architekten in eingespielten Projektteams an Neubauten, Revitalisierungen, Umnutzungen und Interiors. Erfahren im Umgang mit Raum, Konstruktion und Material, erarbeiten sie die in allen Aspekten beste Lösung für das Projekt. Die bearbeiteten Aufgaben erstrecken sich dabei von städtebaulichen Entwürfen über Büroneu- und Umbau, Bauten für den Einzelhandel, Wohnen und Hotels bis hin zu öffentlichen Bauten wie Schulen, Krankenhäuser und Kulturbauten. Ein weiterer Bürostandort in Bukarest/Rumänien unterstützt unsere Niederlassungen in der durchgängig BIM-basierten Planung.<strong><br />
</strong><a href="https://hma.archi/de/home/">www.hma.archi/de</a></p>
<p class="p1"><strong>Detlev Reichelt</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>steidle architekten<br />
</strong>Das Büro für Architektur und Städtebau wurde 1969 von Otto Steidle in München gegründet. Das erste herausragende und weltweit bekannte Bauwerk ist die Wohnanlage in der Genter Straße in München, die bis heute Sitz des Büros ist. Die Bauten von steidle architekten sind geprägt von der rationalen Planung, die nicht determinierend alle Lebensräume besetzt, sondern bewusst Freiräume offenhält, so dass trotz technischer Perfektion Platz für Individualität bleibt. Diesem Ansatz entspricht auch die architektonische Grundhaltung &#8211; einer Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten im Zusammenhang mit dem städtischen Kontext. Die Planungsschwerpunkte liegen bei Wohn- und Bürogebäuden, im Hochschul- und Institutsbau sowie bei städtebaulichen Rahmenplanungen. International bekannte Bauten sind das Verlagsgebäude Gruner und Jahr in Hamburg, die Universität Ulm, die Wohn- und Geschäftsbauten auf der Theresienhöhe in München und das Olympische Dorf in Turin. Seit 2010 ist steidle architekten mit dem Areal „Rund um den Ostbahnhof“, dem „Werksviertel“ beauftragt. Hier entstehen exemplarische Bauten: die Medienbrücke, die als horizontales Hochhaus ein typologisch neues Gebäude &#8211; nicht nur für München &#8211; bedeutet und das Werk 3 und das Werk 4, die durch die Kombination von Bestand und Neubau und die Durchmischung unterschiedlichster und meist kleinteiliger Nutzungen einen großstädtischen Maßstab setzen.<br />
<a href="https://www.steidle-architekten.de">www.steidle-architekten.de</a></p>
<p class="p1"><strong>Stefan Resch<br />
</strong>1979  wird Stefan Resch in Görlitz geboren. 2000 bis 2001 absolviert er ein Praktikum bei Steidle + Partner in München. 2001 macht er ein Gastsemester an Akademie der Bildenden Künste in München für Architektur und Städtebau bei Prof. Otto Steidle. 2003 folgt ein Gastsemester an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Adolf Krischanitz. 2004 erhält er sein Diplom an der HTW Dresden und eine Auszeichnung für die beste Diplomarbeit der Fakultät. Seit 2004 ist er fest angestellt bei steidle architekten in München und seit 2008 Mitglied bei der Bayerischen Architektenkammer.</p>
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<p class="p1"><b> </b></p>
<p>Wir bedanken uns bei den Partnern aus dem Objektbereich</p>
<p>Gefördert von der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien</p>
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<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370219" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px.png" alt="" width="82" height="80" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px.png 200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px-45x45.png 45w" sizes="(max-width: 82px) 100vw, 82px" />   <a href="www.soziokultur.de"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370215" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/fs-sw_300px.jpg" alt="" width="137" height="39" /></a><br />
<a href="www.kulturstaatsministerin.de"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370217" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_2017_office_farbe_de_300px.png" alt="" width="171" height="73" /></a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Christine Horner &#038; Christoph Hinterreitner von SOLID architecture</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-christine-horner-christoph-hinterreitner-von-solid-architecture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2022 15:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=391824</guid>

					<description><![CDATA[„Einen Entwurf machen und dann jemand anderen bauen lassen, das kommt für uns nicht infrage. Unser Ziel ist es, dass wir alles machen, und zwar so gut wie möglich. Unser Motto dazu lautet: “What you see is what you get.” Uns ist wichtig, dass der Entwurfsgedanke aus dem Wettbewerbsbetrag in jeder Leistungsphase erhalten bleibt und nicht im Verlauf des Projektes untergeht.“ Christine Horner und Christoph Hinterreitner]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/HALLE-NEUFELD-BURGENLAND.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Halle Neufeld, Burgenland | SOLID architecture | Foto: Kurt Kuball" data-rel="lightbox-gallery-61"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/HALLE-NEUFELD-BURGENLAND.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/KIGA-NEUFELD-BURGENLAND.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="SOLID architecture_KIGA NEUFELD, BURGENLAND (Foto: Kurt Kuball )" data-rel="lightbox-gallery-61"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/KIGA-NEUFELD-BURGENLAND.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/BRG-NEUSIEDL-BURGENLAND.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="SOLID architecure_BRG NEUSIEDL, BURGENLAND (Foto: Kurt Kuball)" data-rel="lightbox-gallery-61"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/BRG-NEUSIEDL-BURGENLAND.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/solid_HINTERREITNER-Christoph.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Christoph Hinterreitner, SOLID architecture" data-rel="lightbox-gallery-61"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/solid_HINTERREITNER-Christoph.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/solid_HORNER-Christine.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Christine Horner, SOLID architecture" data-rel="lightbox-gallery-61"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/solid_HORNER-Christine.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Christine Horner &amp; Christoph Hinterreitner von SOLID architecture</p>
<p><em>„Einen Entwurf machen und dann jemand anderen bauen lassen, das kommt für uns nicht infrage. Unser Ziel ist es, dass wir alles machen, und zwar so gut wie möglich. Unser Motto dazu lautet: “What you see is what you get.” Uns ist wichtig, dass der Entwurfsgedanke aus dem Wettbewerbsbetrag in jeder Leistungsphase erhalten bleibt und nicht im Verlauf des Projektes untergeht.“</em> Christine Horner und Christoph Hinterreitner</p>
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<p><strong>GROHE: Sie blicken auf 22 Jahre Selbstständigkeit zurück. Wie ist es Ihnen gelungen, sich als junges Büro erfolgreich zu positionieren?</strong><br />
Horner &amp; C. Hinterreitner: Während unseres Studiums konnten wir bereits in verschiedenen Architekturbüros in Wien und im Ausland arbeiten. Nach dem Abschluss 2000 haben wir uns dann direkt selbstständig gemacht. Um mit dem eigenen Architekturbüro zu starten, war Österreich sicher ein gutes Land. Über verschiedene Netzwerke konnten wir uns zu Beginn unserer Karriere gut etablieren und auch mit gleichaltrigen Architekt*innen austauschen und vernetzen. Das war sehr hilfreich. Als reines Wettbewerbsbüro begann unsere Selbstständigkeit mit unserem ersten Wettbewerbsgewinn. Unser Vorteil war oder ist unser großes Netzwerk, auf das wir im Wettbewerb und dann auch in der Umsetzung zurückgreifen und so für das jeweilige Projekt ein passendes Team zusammenstellen können. Wir streben dabei immer danach, ein Planerteam zu haben, das im Wesentlichen aus mindestens fünfzig Prozent an Beteiligten besteht, mit denen wir schon einmal zusammengearbeitet haben.</p>
<p><strong>Worauf sind Sie rückblickend in Bezug auf Ihre Arbeit besonders stolz?</strong><br />
Wir sind stolz auf die Schwerpunkte, die wir uns gesucht haben: Öffentliche Bauten und insbesondere Bildungsbauten ziehen sich wie ein roter Faden durch unsere Berufstätigkeit und begeistern und fordern uns. Über die Wettbewerbe, die wir uns für unsere Teilnahmen aussuchen, sind wir fast nur für die Öffentliche Hand und vereinzelt für größere Unternehmen tätig. Wir haben deshalb nie Projekte gemacht, bei denen wir unsere Überzeugungen hätten verleugnen müssen. Dabei machen wir Projekte mit allen Leistungsphasen. Das ist zwar herausfordernd, weil man für alles verantwortlich ist, aber aus unserer Sicht ist das etwas, was unsere Arbeit prägt. Einen Entwurf machen und dann jemand anderen bauen lassen, das kommt für uns nicht infrage. Unser Ziel ist es, dass wir alles machen, und zwar so gut wie möglich. Unser Motto dazu lautet: „What you see is what you get.“ Uns ist wichtig, dass der Entwurfsgedanke aus dem Wettbewerbsbetrag in jeder Leistungsphase erhalten bleibt und nicht im Verlauf des Projektes untergeht.</p>
<p><strong>Für was steht Ihre Architektur?</strong><br />
Wir versuchen mit unserer Architektur immer einen Beitrag zu einer positiven Zukunft zu leisten, indem wir Räume schaffen, die langlebig sind. Tageslicht sehen wir als eine der zentralen Qualitäten von Architektur. Außerdem beschäftigt uns die Zeitlosigkeit eines Gebäudes. Für uns bedeutet eine ökologische Architektur auch, dass der Bau nach zehn Jahren nicht unmodern und unflexibel ist. Hinzu kommt die Menge an Haustechnik, die reduziert, alltagstauglich und nutzereffizient sein sollte. Bei der Materialität und Farbgestaltung, gibt das Material den Ton an: Wenn wir Holz nehmen, hat das Holz seine Eigenfarbe. Wenn wir Beton verwenden, bleibt dieser sichtbar. Die Materialien erhalten so über Jahre hinweg ihren Eigencharakter und sind dadurch auch nicht von der Mode getrieben. Das ist uns wichtig.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e6116595049647901' value='69e316e6116595049647901'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e6116595049647901' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e6116595049647901' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e6116595049647901' ></p>
<p><strong>Wem soll Ihre Architektur dienen?</strong><br />
Bei den Schulen ist das klar: den Schülern und Pädagogen. In unserer Schulzeit hat man im Schulgebäude seine Stunden abgesessen und war froh, wenn man wieder gehen konnte. Heute ist das anders: Die Schule ist mittlerweile ein Ort, wo Menschen einen ganzen Lebensabschnitt samt ihrer Freizeit verbringen. Wir denken darum: dass Gebäude sollte seinen Nutzern auch immer eine Wertschätzung entgegenbringen. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, die Schüler auf ihre Zukunft vorzubereiten und weil sich die Vorstellung von der Zukunft kontinuierlich weiterentwickelt, verändern sich automatisch auch die Anforderungen an die Bauaufgabe – und gerade das macht den Schulbau für uns so spannend. Wenn wir eine Gesellschaft wollen, die auf Offenheit und Gleichberechtigung beruht, dann muss das an den Gebäuden, in denen unterrichtet wird, ablesbar sein.</p>
<p>In einem größeren Maßstab: Was die Stadt und deren Nutzung prägt, prägt auch die Gesellschaft. Wie geht der gebaute Raum mit dem Menschen um und wie geht der Mensch mit der Stadt, der Natur und seinem Gegenüber um? Das sind Fragen und zugleich Gründe, warum wir öffentliche Bauaufgaben machen. Der Einfluss von Architektur auf die Umwelt ist für uns ein Hauptargument, den Beruf überhaupt auszuüben.</p>
<p><strong>Der Mensch sollte im Mittelpunkt der Architektur stehen. Wie erklären Sie sich, dass seit Jahrzehnten oft am Menschen vorbeigeplant wird?</strong><br />
Aus unserer Sicht ist das Auto ein großer Faktor für den Verlust von Lebensqualität in den Städten. Wir selbst sind bekennende Nicht-Autobesitzer. Ablesbar ist das am Thema Spielplatz. Spielplätze gibt es erst seitdem es Autos gibt, seit der Straßenverkehr so gefährlich geworden ist, dass Kinder nicht mehr auf der Straße herumspringen können. Die Reaktion auf diese Entwicklung waren eingezäunte Spielflächen sowie Straßen und öffentliche Flächen, die primär von Autos genutzt werden. Autos unterbinden andere Nutzungen von Stadtraum. Aus unserer Sicht muss sich das für die Zukunft ändern. Mobilität und Stadt sind gesellschaftspolitisch eng miteinander verknüpft. Ein anderes Thema ist der Technikeinsatz. Die Technik, die wir einbauen und nutzen, macht uns abhängig. Was brauchen wir wirklich? Zusammen mit der Energiewende, die hoffentlich kommt, muss sich hier in der Zukunft einiges radikal ändern. Unser Ansatz ist grundsätzlich möglichst viel Fläche als Stadtraum zugänglich zu machen, um aktiv positiv auf die Stadt Einfluss nehmen zu können. Dabei wollen wir die Trennung von Stadt und Natur aufheben. Früher gab es die Stadt mit ihrer Kultur und drumherum war Wildnis. Heute wird die Natur drumherum immer weniger und die Biodiversität in der Stadt nimmt zu. Bienen und andere Tiere finden im urbanen Raum mehr Nahrung als in so mancher Agrareinöde, die die Stadt umgibt. Städte brauchen in diesem Punkt wesentlich mehr Qualität.</p>
<p><strong>Wir befinden uns ja in einer Zeit der Transformation. Wie fühlen Sie sich als Architekt*in in dieser Zeit? Welche Chancen sehen Sie?</strong><br />
Wir sehen Chancen und Verantwortung, denn Architektur schafft ja viele aktuelle Probleme. Wir planen größtenteils Projekte, die in bestehendem urbanen Kontexten realisiert werden. Etwas auf die grüne Wiese zu stellen, damit tun wir uns inzwischen aus ökologischer Sicht schwer. Architektur und ihre Herstellungsweise sind schon immer einem stetigen Wandel unterworfen. Eines der idealtypischen Gebäude ist im Grunde das Gründerzeithaus in der Stadt. Wir wohnen selbst in einem solchen Gebäude und am Anfang unserer Selbstständigkeit war unser Büro schon mal in jedem der Räume unserer Wohnung untergebracht. Diese Flexibilität des Gebäudes, welches noch drei-, vierhundert Jahre genutzt werden kann, ist das Ziel unserer Architektur. Heute ist es mit vielen Wandaufbauten so, dass Materialien aufeinander geklebt und geschraubt werden, wo wir nicht sicher sagen können, ob das vierhundert Jahre lang funktionieren kann. Eine monolithische Ziegelwand hat da eine ganz andere Qualität. Was das angeht schauen wir, dass wir Projekte finden, wo wir diese Themen einbringen können. Wichtig ist hierbei auch, mit der Politik und mit den Normierungsgremien im Gespräch zu bleiben. Österreich, Deutschland und die Schweiz haben sehr viele Rechtsvorschriften. Diese vielen Vorschriften haben natürlich einen starken Einfluss auf die Architektur. Auch hier sehen wir Architekturschaffende uns in der Pflicht, auf die Rechtsvorschriften Einfluss zu nehmen, denn wir wissen, wo welche Vorgabe qualitative oder unnötig kostentreibende Effekte auf das Gebäude hat.</p>
<p><strong>Wie kann nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen gelingen?</strong><br />
Bei uns gibt es den Ansatz der Bauteilaktivierung. Wir versuchen einfache, niedertemperaturige Heiz- und Kühlsysteme mit einer simplen Lüftungsform einzubauen. Unser Ziel dabei ist, so wenig Haustechnik wie möglich einzuplanen, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass das für den Nutzer ohnehin oft zu kompliziert ist. Wir glauben, dass das Bauen generell wesentlich einfacher werden muss. In Österreich müssen wir außerdem von der voranschreitenden Bodenversiegelung wegkommen. Das ist ein immanentes Problem. Wir müssen bestehende Gebäudestrukturen besser nutzen. Leerstand muss vielleicht sogar in rechtlicher Hinsicht aktiviert werden können, um weiterer Bodenversieglung vorzubeugen. Was die Baumaterialien selbst anbelangt, ist es schwer eine Verallgemeinerung vorzunehmen. Wenn man zum Beispiel auf den Werkstoff Holz schaut, kann man nicht sagen: Das ist grundlegend eine gute Sache, denn auch beim Holzbau wird sich noch zeigen müssen, wie langlebig die heute gebauten Strukturen sind, wenn wir alles mit Kunststofffolien abkleben. Unabhängig vom Baustoff muss es stets um die Langlebigkeit gehen! Wir versuchen, das richtige Material in minimal möglichem Aufwand am richtigen Ort einzusetzen.</p>
<p>Natürlich gibt es auch Planungstools, die uns unterstützen, unsere Architektur zu optimieren. Wenn wir zum Beispiel von der Ressource Tageslicht sprechen, können uns Programme helfen zu ermitteln, wie die Fenstergröße in Relation zur Sonneneinstrahlung steht und wie man die Eigenverschattung des Gebäudes nutzen kann, um eine Hitzereduktion zu erreichen. Wir glauben allerdings nicht, dass es die eine allgemeingültige, perfekte Lösung für jedes Problem geben wird, sondern dass wir versuchen müssen, in jeder Phase und für jeden Ort das Richtige zu tun.</p>
<p><strong>Was sind die drei aus Ihrer Sicht wichtigsten Handlungsfelder zur Förderung nachhaltiger Architektur?</strong><br />
Das Wichtigste ist, die Raumplanung auch im großen Maßstab so zu gestalten, dass sie in ihrer Funktionsweise flexibel bleibt. Das zweite ist die Energieversorgung: Heutzutage gibt es Möglichkeiten, auf einem überschaubaren technischen Level, mehr oder weniger energieautark zu bauen. Damit sollte man sich generell wesentlich mehr beschäftigen. Zudem ist die zirkuläre Kreislaufwirtschaft ein zunehmendes Thema. Viele Bauherren geben mittlerweile gewisse Klimaaktivzertifikate vor, die mit dem Gebäude erreicht werden sollen. Das ist per se erst einmal eine gute Entwicklung – wobei man hinterfragen sollte, ob der Aufwand, um das eine oder andere Zertifikat zu erreichen, immer gerechtfertigt ist. Oftmals wird auch der Wohlfühlaspekt des Menschen bei der Zertifizierung zu wenig beachtet. Wir haben zum Beispiel immer das Ziel, dass die Fassade von innen gereinigt werden kann und dass die Fenster, unabhängig davon, ob man eine Lüftungsanlage hat oder nicht, geöffnet werden können. Das sind zwar relativ banale Entscheidungen, aber genau die machen für den Nutzer einen echten Unterschied.</p>
<p><strong>Brauchen wir ein grundsätzlich neues Verständnis von Gebäuden?</strong><br />
Dadurch, dass wir alle immer noch Menschen sind wie vor hundert, dreihundert Jahren, glauben wir nicht, dass wir ein grundsätzlich neues Verständnis brauchen. Wir müssen auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer schauen und diesen gerecht werden. Wo tatsächlich neu gedacht werden muss, ist bei den Räumen zwischen den Gebäuden, also den Straßen und Außenanlagen. Wir sind im zehnten Bezirk in Wien in einem neu gebauten Viertel, wo ein Teil der Straßenbahnschienen zum Beispiel begrünt ist. Früher war der Bereich (leicht zu warten) mit Betonplatten ausgelegt. Bei uns läuft die Schiene nun quasi über die Wiese. Das heißt, es wurde ein Grünraum, in der Zone zwischen den Gebäuden, geschaffen, den es früher nicht gab. Im Raum zwischen den Gebäuden müssten wir einfach innovativer werden, auch weil die Stadterhitzung durch die Klimaerwärmung an Einfluss auf die Lebensqualität gewinnt. Das heißt, wenn man eine Straße begrünt und Bäume pflanzt, hat das einen viel größeren Effekt, als wenn man, wie in Wien bereits vereinzelt geschehen, Wassernebelmaschinen aufstellt und damit eine technikbasierte Lösung anstrebt!</p>
<p>Am besten lernt man unserer Meinung nach, aus guten gebauten Beispielen. Wenn wir jetzt anfangen, alles komplett neu zu erfinden, wird wahrscheinlich mindestens die Hälfte langfristig wieder verkehrt sein. Wir müssen uns das, was gut funktioniert, genau anschauen, mit neuen Ideen koppeln und uns immer wieder fragen: Was ist an der Lösung gut und was könnte man noch besser machen?</p>
<p><strong>Welche Skills müssen junge Architekten*innen mitbringen, die sich von vorangegangenen Architekturgeneration unterscheiden?</strong><br />
Heute geht es darum, die verschiedenen Kompetenzen des Bausektors miteinander zu verschränken. Unser neues Bürohaus ist da ein gutes Beispiel, weil es nicht nur uns, sondern auch zwei weiteren Architekturbüros, einem Brandschutzplaner, einem Statiker und einer Architektursoftwarefirma Raum bietet. Das Miteinander und der Austausch über spezialisierte Professionen hinweg, das wird für die nächste Generation zunehmend wichtiger werden. Grundsätzlich darf man als Architekt*in nicht erwarten, dass man irgendwann weiß, wie‘s geht. Man steht eigentlich immer wieder am Anfang, was auch viele Chancen birgt. Was es bei all der Verantwortung, die der Beruf mit sich bringt, braucht, ist Überzeugung und Idealismus, denn architekturschaffend zu sein ist kein nine-to-five-Job. Das ist jetzt vielleicht keine Charaktereigenschaft, aber wir glauben, Architekt*in zu sein bedeutet, die Einsicht und Bereitschaft lebenslang lernen zu müssen.</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e6116595049647901' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
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<p><strong>Büro Positionierung</strong><br />
SOLID architecture beschäftigt sich mit Gestaltungsaufgaben im öffentlichen Raum. Das Team löst anspruchsvolle und sensible Gestaltungsaufgaben und arbeitet vorrangig in den Bereichen Bildungsbau, Corporate Architecture sowie in der Brückenplanung und Ausstellungsgestaltung.<br />
Den aus Wettbewerbserfolgen hervorgegangenen, mehrfach ausgezeichneten Bauten legen Christine Horner, Christoph Hinterreitner und Tibor Tarcsay bekannte Typologien und Elemente aus der Architekturgeschichte zu Grunde. Durch die Reduktion dieser Elemente auf das Wesentliche entstehen gedankliche Freiräume, die sie nutzen, um sensible und zeitgemäße Antworten auf architektonische Fragestellungen zu entwickeln.</p>
<p><strong>Über SOLID architecture</strong><br />
Nach ihrem Architekturstudium an der TU Wien und an der Ecole de la Villette, war Diplom-Architektin Christine Horner in Architekturbüros in Washington DC, Darmstadt sowie Paris tätig. 2006 erhielt sie die ZT Befugnis. Diplom-Architekt Christoph Hinterreitner studierte an der TU Wien, TU Graz und RWTH Aachen Architektur, zuvor machte er einen Studienabschluss in Kunstgeschichte an der Universität Wien. In Wien, Köln und Paris arbeitete er in Architekturbüros. Er erhielt auch 2006 die ZT Befugnis. Christine Horner und Christoph Hinterreitner gründeten 2000 gemeinsam das Architekturbüro SOLID architecture.<br />
SOLID architecture beschäftigt sich mit Gestaltungsaufgaben im öffentlichen Raum. Das Team löst anspruchsvolle und sensible Gestaltungsaufgaben und arbeitet vorrangig in den Bereichen Bildungsbau, Corporate Architecture sowie in der Brückenplanung und Ausstellungsgestaltung. Den aus Wettbewerbserfolgen hervorgegangenen, mehrfach ausgezeichneten Bauten legen Christine Horner, Christoph Hinterreitner und Tibor Tarcsay bekannte Typologien und Elemente aus der Architekturgeschichte zu Grunde.</p>
<p><a href="https://www.solidarchitecture.at/">SOLID architecture</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Eva Hierzer von NOW Architekten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-andreas-krawczyk-von-nkbak-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2022 09:08:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=391787</guid>

					<description><![CDATA[„Die Arbeitswerkzeuge haben sich verändert. Früher hat man mit der Hand gezeichnet, heute modellieren wir das Ganze dreidimensional. Durch Maschinen wie die CNC-Fräse entwirft, plant und baut man in der Folge auch anders als voran gegangene Architektengenerationen. Neben der Digitalisierung ist die Ressourcenknappheit ein entscheidendes Thema. Wir haben nicht unbegrenzt Rohstoffe zur Verfügung und auch der Flächenversieglung muss Einhalt geboten werden. Wir müssen schauen, wie können wir verdichten und aufstocken, und mit welchen Materialien? Das sind Aspekte, die ich für viel gravierender halte als ein digitales Planungswerkzeug wie BIM.“ Eva Hierzer]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NOW_Wohn-und-Seminarhaus_00.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="NOW Architektur_Wohn- &amp; Seminarhaus, Su?dsteiermark, AT (Foto: DI Stephan Schmidt)" data-rel="lightbox-gallery-62"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NOW_Wohn-und-Seminarhaus_00.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NOW_KinderJugendPsych-Vorplatz.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="NOW Architektur_Erweiterung Kinder- und Jugendpsychiatrie, Vorplatz, LKH Graz II Su?d, Graz, AT (Foto: Visualisierung, NOW)" data-rel="lightbox-gallery-62"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NOW_KinderJugendPsych-Vorplatz.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NOW-Architektur_Portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-62"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NOW-Architektur_Portrait.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NOW_KinderJugendPsych-Dorfplatz.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="NOW Architektur_Erweiterung Kinder- und Jugendpsychiatrie, Dorfplatz, LKH Graz II Su?d, Graz, AT (Foto: Visualisierung NOW Architektur)" data-rel="lightbox-gallery-62"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NOW_KinderJugendPsych-Dorfplatz.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Eva Hierzer von NOW Architekten</p>
<p><em>„Die Arbeitswerkzeuge haben sich verändert. Früher hat man mit der Hand gezeichnet, heute modellieren wir das Ganze dreidimensional. Durch Maschinen wie die CNC-Fräse entwirft, plant und baut man in der Folge auch anders als voran gegangene Architektengenerationen. Neben der Digitalisierung ist die Ressourcenknappheit ein entscheidendes Thema. Wir haben nicht unbegrenzt Rohstoffe zur Verfügung und auch der Flächenversieglung muss Einhalt geboten werden. Wir müssen schauen, wie können wir verdichten und aufstocken, und mit welchen Materialien? Das sind Aspekte, die ich für viel gravierender halte als ein digitales Planungswerkzeug wie BIM.“</em> Eva Hierzer</p>
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<p><strong>GROHE: Sie kreieren – laut Ihrer Webseite – identitätsschöpfende Konzepte, verfolgen einfache kreative Lösungen und denken über den Bauplatz hinaus. Können Sie uns das anhand eines Ihrer Referenzen genauer erklären?</strong><br />
<strong>Hierzer:</strong> Am besten kann man das bei unserem größten Projekt, der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Graz, veranschaulichen. Das Bestandsgebäude steht in einer schönen Parklandschaft und sollte im Rahmen eines Wettbewerbes erweitert werden. Für uns ist der Kontext eines Projektes außerordentlich wichtig, deshalb haben wir eine Art Dorfstruktur konzipiert, die sich in die Parklandschaft einfügt und die Natur damit zum Bestandteil des Gebäudekomplexes macht. Mit diesem Ansatz haben wir uns von unseren Kollegen hervorgehoben. Wir denken das Gebäude eben nicht nur bis zur Außenhaut, sondern darüber. Denn ein Gebäude steht nie nur für sich.</p>
<p>Einfache kreative Lösungen sind für uns dabei Lösungen, die in der Entwicklung komplex sein können, in der Realisierung dann aber total logisch, wirkungsvoll und eben auch einfach verständlich sind. Wir wollen damit Gebäude schaffen, die zeitgemäß bleiben, die in ihrer Einfachheit verschiedene Nutzungen zulassen und dabei dennoch in einer Symbiose zu ihrer Nutzung stehen können. Alles in allem glaube ich, dass das ein ziemlich zeitgemäßer Ansatz ist, den viele unserer Kollegen genauso verfolgen. Ich würde diese Haltung also nicht allein für uns beanspruchen. Ich glaube, dass hier der Zeitgeist in der Architektur sichtbar wird. In den 1970er- und 1980er-Jahren sind viele skulpturale Architekturen entstanden. Die Grazer Schule zum Beispiel ist sehr ausufernd und besetzt die Orte gänzlich, sodass sich die Nutzung drumherum entwickeln muss. Die heutige Tendenz geht in die entgegengesetzte Richtung. Das Gebäude ist Teil des Ortes und nicht ortsbestimmend.</p>
<p><strong>Finden Sie Gebäude wie das Kunsthaus in Graz ortentsprechend?</strong><br />
Das Kunsthaus hat zumindest die Aktivierung des Ortes bewirkt. Drumherum haben sich viele Nutzungen angesiedelt, die den Stadtteil beeinflusst haben. Das Kunsthaus selbst ist, würde ich sagen, eher ein Symbol, aber als Gebäude für die Funktion eines Kunsthauses nicht zu gebrauchen. Es stellt allerdings einen gewissen Anziehungspunkt dar und deshalb hat es auch seinen Platz im Stadtbild verdient.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e61b51f4026483999' value='69e316e61b51f4026483999'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e61b51f4026483999' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e61b51f4026483999' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e61b51f4026483999' ></p>
<p><strong>Sie vertreten die Ansicht, dass Architektur das Potenzial haben muss, sich den verändernden Bedürfnissen der Menschen anzupassen. Es stellt sich dabei allerdings die Frage: Warum wird seit Jahrzehnten oftmals am Menschen vorbeigeplant?</strong><br />
Die Frage stellt sich uns auch. Wir haben den Anspruch, den Nutzer immer im Fokus zu behalten. In der Praxis ist das manchmal herausfordernd, viele Akteure beeinflussen die Planung, die Umnutzung, den An- oder Umbau. Ein positives Projektbeispiel ist da wieder die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Graz: Vor Wettbewerbsbeginn entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Klinikpersonal ein passgenaues Raumprogramm. Normalerweise ist es in der Psychiatrie üblich, dass der Patient für die Therapie zum Arzt geht und ansonsten quasi in seinem Zimmer bleibt. Bei unserem Projekt ist es aber so, dass die Patienten in Gruppenkonstellationen organisiert sind und der Arzt zum Patienten kommt; und dieses Konzept muss sich natürlich in der Architektur widerspiegeln. In der Ausführungsplanung und jetzt in der Realisierung arbeiten wir weiterhin eng mit den Nutzern zusammen, so stellen wir sicher, dass auch wirklich für die Menschen geplant wird, die dort täglich arbeiten werden. Doch diese Vorgehensweise ist eher selten. Ein anderes Thema ist natürlich auch, dass viele Menschen, die die Gebäude nutzen wollen, oft erst befähigt werden müssen Pläne zu lesen. Denn es kommt leider vor, dass erst positives Feedback kommt und sich dann herausstellt, dass der Plan nicht wirklich verstanden wurde. Uns hat da ein eins zu ein-hunderter Modell geholfen. Das Modell hat die Qualität der Gespräche spürbar verbessert, denn es wurde nicht mehr über Quadratmeter diskutiert, sondern über räumliche Qualität, Funktion und Zusammenhänge.</p>
<p><strong>Auf Ihrer Webseite schreiben Sie, dass nur im interdisziplinären Miteinander herausragende Architektur als baukultureller Beitrag entstehen kann. Können Sie uns von einem erfolgreichen Austausch berichten?</strong><br />
Erfolg ist immer Ansichtssache. Die Realität, die Praxis ist an dieser Stelle eigentlich genau das Gegenteil von dem, was an der Universität gelehrt wird. Auf der Universität herrscht die Haltung, es gibt die Architekten und es gibt die anderen wie Statiker, Bauingenieure und so weiter, mit denen man nichts zu tun haben will. Eine Überschneidung der Disziplinen gab es in der Lehre im Endeffekt nicht. Sobald das Arbeitsleben beginnt, hat man dann aber jede Menge Überschneidungen und man kann sich aussuchen: Arbeite ich dagegen an und dränge den Planungsbeteiligen meinen Willen auf oder suche ich im Team nach den besten Lösungen? Außerdem ist die gemeinsame Arbeit an Projekten auch mit Bauherren und Nutzern ein Garant für mehr Akzeptanz dem Projekt gegenüber.</p>
<p><strong>Was vermissen Sie an der aktuellen Architekturdiskussion in Österreich?</strong><br />
Grundsätzlich vermisse ich andere junge Kollegen, die sich auch selbstständig machen. Mir geht es dabei aber nicht nur um den Austausch untereinander, sondern auch darum, eine gemeinsame Stimme zu haben. Die Überzeugungskraft und das Gewicht einer gemeinsamen Haltung würde Diskussionen wie der um das Thema des nachhaltigen Bauens sicher mehr Nachdruck geben. Was das Bauen an sich betrifft, fehlt der Zugang, das Verständnis oder auch der Wille, Bestandsgebäude neu zu denken. Umnutzungen gibt es in Österreich eher wenig. Die einfachste Lösung scheint häufig noch immer der Abriss. Ich finde, man sollte verstärkt damit umgehen, was schon da ist. Das wäre auch mit Blick auf das Thema CO2-neutral zu bauen ein viel besserer Ansatz. Schön wäre da die Förderung über konkrete Wettbewerbe. Darüber hinaus müssen wir den Baustoffzyklus stärker mitdenken, Ressourcen schonend bauen und Konstruktionen nutzen, die beim Rückbau wieder sortenreine Baustoffe ergeben. Im besten Fall wird man künftig sagen: „Ich brauche Baustoffe für das Haus, das im Umkehrschluss zum Rohstofflager wird und die Materialien später wieder in den Baustoffkreislauf zurückgeben kann.“</p>
<p>Nachhaltig bauen bedeutet für uns genauso hochwertige und regionale Materialien und Handwerksleistungen zu nutzen, die strapazierfähige Ergebnisse und damit eine lange Nutzungsdauer garantieren. Was die Konstruktion betrifft, versuchen wir außerdem so zu planen, dass möglichst keine Kunststoffe Verwendung finden und sich die Komponenten bei Bedarf gut reparieren lassen.</p>
<p><strong>Der Titel unserer Interviewreihe lautet „Upcoming Architects Facing New Conditions“. Was sind für Sie die wichtigsten „new conditions“ in der jungen Generation von Architekten?</strong><br />
Die Arbeitswerkzeuge haben sich verändert. Früher hat man mit der Hand gezeichnet, heute modellieren wir das Ganze dreidimensional. Die Werkzeuge auf der Baustelle sind ebenfalls andere. Durch Maschinen wie die CNC-Fräse entwirft, plant und baut man in der Folge auch anders als voran gegangene Architektengenerationen. Neben der Digitalisierung ist die Ressourcenknappheit ein entscheidendes Thema. Wir haben nicht unbegrenzt Rohstoffe zur Verfügung und auch der Flächenversieglung muss Einhalt geboten werden. Wir müssen schauen, wie können wir verdichten und aufstocken und mit welchen Materialien? Das sind Aspekte, die ich für viel gravierender halte als ein digitales Planungswerkzeug wie BIM.</p>
<p><strong>Welche Fähigkeiten sind als Architekt*in im Vergleich zur Vorgängergeneration heute unabdingbar?</strong><br />
Ich glaube, das Wichtigste ist für Architekten künftig vernetzt, kooperativ und mediativ zu denken und zu arbeiten. Früher war der Architekt der Generalist, der Stararchitekt. Er hat alles gewusst, geplant und gemacht. Heutzutage gibt es mannigfaltige Spezialisierungen. Als Architekt*in ist es nicht mehr möglich allwissend zu sein, aber man kann die entscheidenden Leute zusammenbringen, koordinieren und einen gestalterischen Rahmen einbringen, der ein Ziel formuliert. Und genau das sind die wichtigsten Fähigkeiten des Berufsbildes heute.</p>
<p><strong>Spüren Sie, dass der Stellenwert der Architektur durch die Pandemie ein anderer geworden ist? Viele Bautypologien werden sich jetzt dynamischer verändern, da ist der Architekt doch besonders gefragt!</strong><br />
Grundsätzlich schon. Es ist faszinierend zu beobachten, dass gerade am Anfang der Pandemie, wo alle auf ihre Wohnungen zurückgeworfen waren, sich viele plötzlich aktiv mit dem eigenen Wohnraum auseinandergesetzt haben. In der Folge haben viele erkannt, dass sie so nicht mehr leben möchten und haben sich auf Wohnungssuche begeben oder innerhalb der vier Wände Platz gemacht und die Nutzung der Räume überdacht. Architekten wird es dabei immer brauchen, weil wir im Gegensatz zu den Nutzern den gebauten Raum nicht anders, sondern vorausdenken. Dabei geht es um die Fähigkeit, in Varianten und Möglichkeiten zu denken. Ich glaube, dass das eine der Kerndisziplinen von uns Architekten ist und die wird künftig immer gefragt sein.</p>
<p><strong>Wie kann Architektur dazu beitragen, die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage in den immer enger werdenden Städten zu reduzieren?</strong><br />
Ich glaube, dass der Umgang mit der bestehenden Struktur ein entscheidendes Thema ist. Unter anderem auch, weil es sehr viel Leerstand gibt. Auf der anderen Seite steht der städtische Raum, der noch bebaut werden kann. Hier gibt es genauso wie es A-, B-, C- und D-Städte gibt, auch A-, B-, C- und D-Lagen innerhalb der Stadt. In den meisten Fällen sind die A-, B- und C-Lagen bereits bebaut. Es geht also um Verdichtung in D-Lagen wie direkt am Hauptbahnhof, wo an einem Wohnungsbau die Güterzüge vorbeipreschen. Die Frage ist: Wie geht man damit um? Und wie erreicht man dauerhafte Gebäudenutzungen? Denn es gibt viele Gebäudestrukturen, die nur zu gewissen Tageszeiten genutzt werden und zu anderen völlig leer stehen. Da müssen wir multifunktionaler denken und Baugesetzte dementsprechend anpassen.</p>
<p><strong>Wie viel Freiraum haben Sie bei ihren Projekten?</strong><br />
Die Frage ist, wie viel Freiraum kann man heutzutage noch haben. Natürlich versucht man bei der Direktbeauftragung seine Kreativität einzubringen, aber man bekommt von der Bauherrenschaft oft so zahlreiche Vorgaben, dass eine gewisse Einschränkung von vornherein gegeben ist. Unsere Hauptakquise-Methode ist darum die Teilnahme an Architekturwettbewerben. Hier liegt oft nur ein Raumprogramm vor und es wird erst einmal nur nach der besten architektonischen Lösung gesucht. Gewinnt man einen Wettbewerb, ist der Lösungsvorschlag wiederum erst einmal in Stein gemeißelt. Wie groß der Freiraum in der weiteren Planung ausfällt, hängt davon ab, mit wem man von Bauherrenseite aus zu tun hat und da sind wir wieder bei meinem Beispiel vom Anfang: Das Projekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie hat gezeigt, dass durch die Gespräche mit den Nutzern und mit den Bauherren das Gebäude immer besser geworden ist. Der Input von künftigen Nutzern bringt einen echten Benefit, wenn man sich mit Respekt und auf Augenhöhe begegnet. </div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e61b51f4026483999' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
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<p><strong>Über NOW Architekten<br />
</strong>Vier Partner &#8211; Stephan Brugger, Eva Maria Hierzer, Thomas Hörmann und Stephan Schmidt &#8211; deren Wege sich immer wieder (mal kürzer, mal länger) kreuzten, gründeten gemeinsam im Jahr 2021 NOW Architektur mit dem Ziel, Architektur als einen uns als Gesellschaft in gleichen Maßen betreffenden gebauten Raum gemeinsam und auf Augenhöhe für jetzt und die Zukunft (um-) zu gestalten. Architektur muss das Potenzial haben, sich langfristig den ständig verändernden Bedürfnissen der Menschen anzupassen. Ein bewusst gestalteter Dialog zwischen Mensch, gebautem Raum und der Umgebung schafft Identifikation und somit einen wesentlichen atmosphärischen wie auch sozial nachhaltigen Mehrwert. Architektur entsteht für uns immer in ihrem gebauten Kontext. Ist einfach, selbstbewusst und einfühlsam. Folgt einem konstruktiv ehrlichen, zweckmäßigen sowie ressourcenschonendem Materialeinsatz in einer hohen Ausführungsqualität und strebt nach räumlicher Flexibilität zugunsten einer langen Lebensdauer und zeitloser Gestaltung von bestehendem wie auch neuem gebauten Raum.</p>
<p><a href="https://nkbak.de/de/">NOW</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Andreas Krawczyk von NKBAK Architekten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-andreas-krawczyk-von-nkbak-architekten-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 10:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=391820</guid>

					<description><![CDATA["Im schlechtesten Fall bauen wir heute die Ruinen, die wir in zwanzig Jahren sanieren müssen. Qualität ist damit eine Haltungsfrage, die man so umsetzen muss, dass sich die Bauherrenschaft diese auch leisten kann. Qualität bedeutet nicht, es möglichst kompliziert und teuer zu machen, sondern ein Gebäude so intelligent herzustellen, dass es in den nächsten dreißig Jahren auf alle Nutzungsanforderungen reagieren kann, ohne währenddessen schmuddelig oder unangenehm zu werden. Unser Anspruch dabei ist stets, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen wohlfühlen, die Interesse wecken und die gerne dauerhaft genutzt werden." Andreas Krawczyk]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NKBAK_ESF-01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="NKBAK_ESF Europäische Schule Frankfurt (Foto: Norman Radon)" data-rel="lightbox-gallery-63"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NKBAK_ESF-01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NKBAK_Odenwald.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="NKBAK_Ferienhaus im Odenwald (Foto: Thomas Mayer)" data-rel="lightbox-gallery-63"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NKBAK_Odenwald.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NKBAK_ISM-01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="NKBAK_IS Mahlsdorf Berlin (Foto: Thomas Mayer)" data-rel="lightbox-gallery-63"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NKBAK_ISM-01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NKBAK_portrait_?®Vanessa-Fuentes.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nicole Beganski und Andreas Krawczyk, NKBAK" data-rel="lightbox-gallery-63"><img decoding="async" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/NKBAK_portrait_?®Vanessa-Fuentes.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
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<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Andreas Krawczyk von NKBAK Architekten</p>
<p><em>„Wenn man auf die globalgesellschaftliche Situation schaut, wird deutlich, dass wir unglaublich aufpassen müssen, wie wir mit unseren Baustoffen umgehen. Fragen zur Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Wiederverwertbarkeit und Entsorgung drängen sich auf. Auf der anderen Seite offenbart der gesellschaftliche Wandel weitere Fragestellungen: Welche Gebäude brauchen wir in Zukunft überhaupt noch und wie flexibel müssen diese sein? Im täglichen Job hat sich dagegen nicht viel verändert. Es geht noch immer darum, passende Raumstrukturen herzustellen.“ </em>Andreas Krawczyk</p>
<p><strong>GROHE: „Upcoming Architects Facing New Conditions“ lautet das Thema unserer Interviewserie. Was sind für Sie die derzeit größten „Conditions“ in Ihrer täglichen Arbeit?</strong><br />
Krawczyk: Wenn man nicht nur auf die letzten fünfzehn Monate der Pandemie schaut, sondern auf die globalgesellschaftliche Situation, wird deutlich, dass wir unglaublich aufpassen müssen, wie wir mit unseren Baustoffen umgehen. Fragen zur Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Wiederverwertbarkeit und Entsorgung drängen sich auf. Auf der anderen Seite offenbart der gesellschaftliche Wandel weitere Fragestellungen: Welche Gebäude brauchen wir in Zukunft überhaupt noch und wie flexibel müssen diese sein? Im täglichen Job hat sich dagegen nicht viel verändert. Es geht noch immer darum, passende Raumstrukturen herzustellen. Durch die Pandemie ist das virtuelle Arbeiten in den Vordergrund gerückt. Kreative Prozesse sind virtuell allerdings nicht abbildbar. Wir kommen deshalb wieder im Büro zusammen, setzen aber selbstverständlich alle Maßnahmen ordentlich um, die dafür erforderlich sind: Bei uns sind alle geimpft und vorsichtig. Hinzu kommt, dass wir mit acht Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine überschaubare Bürostruktur haben. Das ist im Vergleich zu größeren Strukturen ein Vorteil.</p>
<p><strong>Derzeit haben wir einen Bauboom in Deutschland. Bekanntlich reagiert die Baubranche zeitlich versetzt auf Entwicklungen wie beispielsweise auf die Corona Pandemie. Wie schätzen Sie die Zukunft ein?</strong><br />
Ich denke, wir stehen noch ganz am Anfang. Strukturbrüche, die durch die Pandemie und durch Versäumnisse in der Vergangenheit zutage getreten sind und zutage treten, werden uns womöglich erst in den nächsten Jahren richtig treffen. Lieferprobleme und Fachkräftemangel sind nur ein paar wenige Themen, die hier eine Rolle spielen. Die Gesellschaft unterliegt einem fundamentalen Wandel, einer Transformation; nur ist noch nicht absehbar, wohin uns das führt. Das wird spannend. Momentan profitieren wir als Architekturbüros noch sehr von der Situation. Wie es aber in ein paar Jahren aussieht, kann, glaube ich, niemand abschätzen.</p>
<p><strong>Als Architekten unterliegen Sie einem zunehmenden Zeit-, Kosten- und Wettbewerbsdruck. Hinzu kommt die allseits beklagte Bürokratie in unserem Land, die vieles hemmt. Wie gehen Sie damit um?</strong><br />
Die Bürokratie muss man einfach abarbeiten. Ich glaube, daran darf man nicht verzweifeln. Das andere ist der Kosten- und Zeitdruck. Ich glaube, das ist eigentlich ein ganz spannendes Thema. Wir planen einiges in Holzsystembauweise und kommen auch deswegen mit Aufträgen gut zurecht, weil wir den Auftraggebern genau sagen können, was er oder sie innerhalb einer bestimmten Zeit, zu einem bestimmten Preis bekommen kann. In Berlin schaffen wir es beispielsweise innerhalb von 24 Monaten mit einem Schulbauprojekt von der Planung bis zur Fertigstellung zu kommen. Ich glaube, wir haben damit am Markt einen Wettbewerbsvorteil, denn Bauherren wünschen sich eine genaue Vorplanung, die ihnen verlässlich offenlegt, was auf sie zukommt.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e623d3f9021608169' value='69e316e623d3f9021608169'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e623d3f9021608169' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e623d3f9021608169' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e623d3f9021608169' ></p>
<p><strong>Sie haben 2007 das Büro zusammen mit Nicole Beganski gegründet. Wie hat sich seitdem Ihr Handeln, Ihr Denken und Ihr tägliches Business verändert?</strong><br />
Die alltägliche Arbeit hat sich nicht verändert, aber die Architektur. Ich denke, wir sind in einer Zeit, die relativ zügig pragmatische Lösungen erfordert. Wenn ich an Schulen und Kindergärten, aber auch an den Wohnungsbau denke, dann fällt auf, dass sich vieles völlig anders darstellt als noch vor vierzehn Jahren. Ich glaube, das Berufsbild des Architekten hat sich dahingehend geändert, dass wir nicht mehr nur über den Dingen stehen und auf der Suche nach dem Künstlerischen und Schönen sind. Wir arbeiten häufig als Generalplaner mit Fachplanern wie Haustechnikern, Tragwerksplanern und Bauphysikern an einer Gesamtlösung. Es reicht nicht mehr, nur ein schönes Haus zu bauen; das schöne Haus muss auch funktionieren, fertiggestellt und in Nutzung gebracht werden. Das Berufsbild ist dadurch viel komplexer geworden.</p>
<p><strong>Im digitalen Zeitalter ist ein interdisziplinäres Miteinander aller Bauprozessbeteiligten unabdingbar. Funktioniert dieser Anspruch in der täglichen Zusammenarbeit?</strong><br />
Ich glaube, die Digitalisierung ist im Bereich Darstellungsart und Entwurf gar nicht am interessantesten. Die Gestaltung der Schnittstellen zu anderen Disziplinen ist das Spannende. Wir erstellen Pläne immer so, dass sie von unseren Planungspartnern eins zu eins übernommen werden können. Das heißt, die Digitalisierung bleibt nicht auf der planerischen Entwurfsebene hängen, sondern nimmt direkten Einfluss auf die Produktion. Darüber hinaus sparen die Produzenten mit der externen Vorplanung Arbeitskräfte ein, die sie ohnehin nicht mehr haben. Diese Form der engen Zusammenarbeit ist ein spannender Lernprozess, von dem beide Seiten profitieren können und der die architektonische Arbeit künftig maßgebenden beeinflussen wird.</p>
<p><strong>Sie haben einige Zeit für SANAA in Tokio gearbeitet. Welche Erfahrungen haben Sie geprägt? Was ist Ihr Anspruch an die Architektur?</strong><br />
Die Japaner gehen anders an den Entwurfs- und Planungsprozess heran, sie suchen gerne. Das ist aber nicht immer nur gut. Manchmal ist die Suche sogar ziemlich anstrengend. Sanaa ist ein außergewöhnliches Büro mit außergewöhnlichen Aufträgen und einer außergewöhnlichen Qualität. Was man dort lernen kann, ist, dass ein hoher Anspruch erreichbar ist, wenn man an ihn glaubt und konsequent verfolgt. Genau da tut sich die Gefahr bei unserem aktuellen Bauboom auf, denn durch die große Menge an Bauprojekten, besteht die Gefahr, die Qualität aus den Augen zu verlieren. Wir müssen uns bewusst machen: Im schlechtesten Fall bauen wir heute die Ruinen, die wir in zwanzig Jahren sanieren müssen. Qualität ist damit eine Haltungsfrage, die man so umsetzen muss, dass sich die Bauherrenschaft diese auch leisten kann. Qualität bedeutet nicht, es möglichst kompliziert und teuer zu machen, sondern ein Gebäude so intelligent herzustellen, dass es in den nächsten dreißig Jahren auf alle Nutzungsanforderungen reagieren kann, ohne währenddessen schmuddelig oder unangenehm zu werden. Unser Anspruch dabei ist stets, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen wohlfühlen, die Interesse wecken und die gerne dauerhaft genutzt werden. Das hat viel mit der Raumqualität und weniger mit der Raumgröße zu tun. Es gibt wahnsinnig schöne Beispiele, wie man auf kleinstem Raum durch eine gute Planung Qualitäten erzeugt, die dafür sorgen, dass das Beleben dieser Räume einfach Spaß macht. Ich denke, das ist es, was wir in die Zukunft tragen sollten.</p>
<p><strong>Ist der Mensch zu sehr aus dem Fokus der Architektur geraten?</strong><br />
Vielleicht ja. Vielleicht war Architektur zu lange eine zu selbstbezogene Disziplin, die sich in Formalien verloren hat. Für uns bedeutet jede Bauaufgabe ein neues Herantasten an das konkrete Anforderungsprofil. Es ist ein großer Unterschied, ob ich für Menschen baue, die fünf oder 85 Jahre alt sind. Genau das ist es aber auch, was den Beruf so schön und interessant macht. Wir müssen uns immer wieder neu auf Situationen und Menschen einlassen; das ist eine wunderbare Aufgabe, dafür bin ich dankbar.</p>
<p><strong>Hat sich das Nachfrageverhalten der Bauherrenschaft in Richtung Nachhaltigkeit seit der Pandemie verändert?</strong><br />
Bei den Öffentlichen, ja. Bei der Immobilienbranche bin ich noch skeptisch. Das Erstaunliche ist, dass der Wohnungsmarkt noch recht uninteressiert ist. Das irritiert und macht ratlos. Diese Branche ist extrem konservativ: Gebaut werden noch immer Wohnungen für Mutter, Vater und zwei Kinder. Die mittlerweile gefragte Flexibilität ist im individuellen Fall immer einfach umzusetzen, der klassische Immobilienmarkt verharrt dagegen in einer abwartenden Haltung.</p>
<p><strong>Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage. Die Menschen sind zufrieden mit Grundrissen, die Ihnen seit 30 Jahren und länger vertraut sind.</strong><br />
Das ist ein Problem und ein wahnsinnig dickes Brett, das es zu bohren gilt. Die Aufgabe unserer Zunft ist, glaube ich, Möglichkeiten aufzuzeigen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Es geht dabei um die Frage, was der Mensch vom gebauten Raum überhaupt will. Oftmals fehlt es den Leuten an Vorstellungskraft. Sie wissen alles über Ayurveda in Südthailand, über ihr Leben und ihre Gesundheit, aber ihr Lebensumfeld ist demgegenüber oft unglaublich uninspiriert. Das hört sich ernüchternd an, ist aber im Grunde eine gute Ausgangslage und Aufgabe für die Architektenschaft. Wir bauen beispielsweise relativ viele Schulen und Kindergärten; auch da müssen wir Raumangebote machen, die über das alltäglich Gewohnte hinausgeht. Es ist ganz wichtig Räume anzubieten, in denen man andere Erfahrungen machen kann als zu Hause. Wenn wir Kinder in Baucontainer stecken, weil uns auf die Schnelle keine besseren Ideen kommen, dürfen wir uns nicht wundern, wohin sich die Gesellschaft entwickelt. Kinder haben über Kindergarten oder Vorschule das erste Mal die Möglichkeit, täglich und lebensnah mit anderen Raumstrukturen als die des Wohnungsbaus in Kontakt zu treten. Dessen muss man sich bewusst sein und diese Chance müssen wir entsprechend nutzen.</p>
<p><strong>Wir brauchen dringend Wohnungen in Deutschland: sollte sich der Staat wieder mehr einmischen und auch den sozialen Wohnungsbau mehr fördern?</strong><br />
Es ist schon erstaunlich, dass sich die öffentliche Hand so komplett aus der ganzen Sache herauszieht. Sie ist eine der wenigen Player, die nicht gewinnmaximierend auf dem Markt arbeiten müsste. Wenn sie in einer Stadt auftreten und Wohnungen mit einer nur kleinen Rendite bauen würde, wäre das ein echtes Gegengewicht und Signal Richtung privater Marktteilnehmer.</p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie die Entwicklung hin zur zirkulären Kreislaufwirtschaft?</strong><br />
Grundsätzlich finde ich die Entwicklung richtig, wenn sie nicht zum formalen Dogma verkommt. Mittlerweile leben fast acht Milliarden Menschen auf der Erde und da muss man sich zwangsläufig Gedanken darüber machen, was mit Dingen geschieht, die man nicht mehr braucht. Das hat einfach mit gesundem Menschenverstand zu tun. Die Gesamtbetrachtung eines Gebäudes vom ersten gefällten Baum bis zur finalen Abrissmaterialverwertung sollte zur Selbstverständlichkeit werden. Wenn wir Holzkonstruktionen bauen, müssen diese zum Schluss nicht gesprengt werden, sondern können eins zu eins wieder auseinandergeschraubt werden. Natürlich gibt es trotzdem auch Bereiche, wo wir noch keine technische Lösung gefunden haben wie beispielsweise beim Thema Wasserdichtigkeit und Abdichtungsbahnen. Es muss also noch weiter geforscht werden, um zu ergründen, wie wir hier besser und nachhaltiger werden können.</p>
<p><strong>Der verantwortungsvolle Umgang mit der weltweit immer knapper werdenden Ressource Wasser ist eine Herausforderung! Was würden Sie sich bezüglich der Thematik Wasser wünschen?</strong><br />
Wenn ich den Bauprozess als solchen nehme, gibt es nicht den einen Punkt der Korrekturbedarf hat. Es gehört immer alles zusammen. Physikalisch habe ich gelernt, dass man nicht mehr herstellen kann, als auf der Erde bereits existiert. Ich muss also mit den vorhandenen Ressourcen schonend umgehen. Da geht es nicht nur um den Wasserverbrauch während der Lebenszeit eines Gebäudes, sondern auch um den Verbrauch bei der Gebäudeherstellung und bei dessen Rückbau. Sinnvollerweise gehört außerdem das Wasser dazu, dass auf dem Grundstück regulär anfällt und dort versickert oder über Retentionsflächen zurückgehalten wird. Ich glaube, Gedanken zum Wassergesamtkreislauf stecken momentan noch in technischen Gedankenwelten der Fünfzigerjahre fest, bei denen man am Ende nur sagt: „Hauptsache es ist weg.“ Wir müssen damit viel sinnhafter umgehen. Wir müssen als hochzivilisiertes und sehr verdichtetes Land, das viele Flächen versiegelt hat, der Natur etwas zurückgeben. Ich habe einmal gelesen, dass in Niedersachsen im Januar alle Felder entwässert werden, nur damit im Februar und im März Dünger aufgebracht werden kann – weil man das laut Düngeverordnung vorher nämlich nicht darf. Da fragt man sich doch, ob das unser Ernst ist, wenn wir unser gutes Süßwasser irgendwo in die Nordsee entwässern, weil wir glauben, erst im Frühjahr Düngen zu dürfen.</p>
<p><strong>Sie planen Wohngebäude, Kitas, Schulen und auch Firmenzentralen: Was denken Sie, wie werden wir in Zukunft wohnen, lernen und arbeiten?</strong><br />
Wir werden alle deutlich älter als vorangegangene Generationen und dabei brechen zunehmend Gesellschafts- und Familienstrukturen auf. Das Zusammenleben wird sich auf die großen Städte und deren direktes Umland konzentrieren, während manche Landstriche, fürchte ich, unumkehrbar ausbluten werden. Man wird erst recht keine jungen Familien halten können, denn die möchten neben ihren Arbeitsplätzen Einrichtungen wie Kita, Schule, Arzt und Krankenhaus in der Nähe wissen und all das findet sich nah nebeneinander in großen Zentren. Dazu kommt, dass wenn ein Paar heute mit Mitte zwanzig Kinder bekommt, nicht mehr gesagt ist, dass es in zwanzig Jahren noch in dieser klassischen Familienkonstellation lebt; das ist nicht mehr garantiert und auch gesellschaftlich akzeptiert. Die Option, die Eltern später zu sich zu holen, weil man sie braucht oder weil diese einen selbst brauchen, muss bei allen Überlegungen genauso mit eingeplant werden. Wir müssen also Räume und Gebäude schaffen, die auf derartige Lebenssituationen reagieren können. Im Bereich Bürogebäude ist es genauso. In Auseinandersetzung mit den Unternehmen stellen wir fest, dass es eigentlich am besten ist, nur einen ‚Rahmen‘ inklusive Infrastruktur herzustellen, den jeder selbst ausfüllen kann. Im Endeffekt gibt es das klassische Bürogebäude in der Stadt dann in der Folge langfristig nicht mehr; denn später könnte das Gebäude, ganz nach Bedarf, andere Funktionen aufnehmen, wie Wohnungen oder Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Pandemie dient in dieser Hinsicht als Brandbeschleuniger und hat nie hinterfragte Arbeits- und Lebensstrukturen flexibel gemacht. Das sind Erfahrungen, die uns noch weiter beschäftigen werden. Das Leben ist nun einmal sehr flexibel und Gebäude sind leider Gottes statisch. Als Architekten sollten wir versuchen, diese Gegensätze miteinander zu verschränken.</p>
<p><strong>Sie haben den Deutschen Ziegelpreis 2021 für die Niederlassung der Stylepark AG in Frankfurt am Main gewonnen; eine sehr gelungene Symbiose aus Bestand und Neubau. Inwieweit wird die Verbindung von Alt und Neu die Architekten in Zukunft beschäftigen?</strong><br />
Wir bauen derzeit sowohl Neues als auch im Bestand. Ich habe vor meiner Tätigkeit bei SANAA im Büro Heinrich Böll in Essen am Erhalt der Zeche Zollverein mitgearbeitet. Für mich war immer normal und logisch, dass man Gebäude nicht abreißt. Ich denke, Baubestand zu haben ist ein Luxus. Im Grunde kann man nicht jedes Mal Vorhandenes abreißen und neu ersetzten, dafür muss man ja auch Geld, Ressource und Platz haben und das können sich auf der Welt vielleicht gerade einmal zwanzig Länder leisten. Das sowas nachhaltig totaler Unsinn ist, steht außer Frage. Natürlich kann es auch nicht nur den Altbau geben. Das Nebeneinander von alt und neu im Kontext, ist das, was uns beschäftigen wird.</p>
<p><strong>Büro Intention </strong><br />
Neben den aktuellen Diskussionen um die verschiedenen Techniken zum Entwerfen von Raum steht für uns nicht die Methode<br />
sondern der Raum als Lebensumfeld und die Wirkung auf den Menschen im Mittelpunkt. Dabei ist die Nutzung neuer Arbeitsmittel für die Entstehung neuer Raumgefüge wesentlich. Die Wichtigkeit liegt dennoch beim Entwerfen, der Kreativität durch Intuition für die Schaffung von Raumatmosphären. Architektur ist Raum. Sie umfasst Raumgefüge, Formfindung, Sichtbeziehungen und sinnliche Bezüge wie die Materialität, Oberflächenbeschaffenheit, Helligkeit, Farbgebung, Temperatur, Feuchtigkeit und Akustik. Zugleich verbindet sie sich mit der Komplexität, in interdisziplinären, zeitlichen, sozialen und ökonomischen Beziehungen zu stehen. Vielleicht bedingt diese Komplexität, dass oft zu wenig Augenmerk auf den Entwurf, das bewusste Erfahren von Raum und die Wirkung auf den Menschen gerichtet wird. Architektur darf nicht durch Automatismen ersetzt werden. Wiederholung und Normung nehmen uns die bewusste Wahrnehmung.<br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e623d3f9021608169' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<div class="bx--col bx--col-md-4 bx--col-sm-4"><strong>Über Kerstin Berganski &amp; Andreas Krawczyk</strong><br />
Nicole Kerstin Berganski war Teil der Diplomklasse UBU3 der TU Berlin. Über mehrere Jahre sammelte sie als Stipendiatin und anschließend als Projektarchitektin Erfahrungen in Tokio, Japan. Seit November 2005 ist sie als freie Architektin in Frankfurt am Main tätig und wurde 2011 in den Bund Deutscher Architekten (BDA) berufen.<br />
Andreas Krawczyk hat an der FH Dortmund seinen Diplomabschluss in Architektur gemacht. Im Anschluss arbeitete er in Deutschland sowie Japan in Architekturbüros. Neben seiner Tätigkeit als freier Architekt, war er von 2011 bis 2015 Mitglied im Städtebaubeirat der Stadt Frankfurt am Main. 2011 wurde er in den Bund Deutscher Architekten (BDA) berufen.<br />
Nicole Kerstin Berganski und Andreas Krawczyk gründeten im Januar 2007 das Architekturbüro NKBAK in Frankfurt.</div>
<p><a href="https://nkbak.de/de/">NKBAK</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
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		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Sven Aretz und Jakob Dürr, Aretz Dürr Architektur</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-sven-aretz-und-jakob-duerr-aretz-duerr-architektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 12:19:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[„Auf der einen Seite steht die Tatsache, dass wir wirklich große klimatische und gesellschaftliche Herausforderungen meistern müssen und auf der anderen Seite eine Überregulierung, die eine kreative, schnelle und ernsthafte Reaktion auf diese Herausforderungen unterminiert. Sich hier für neue Rahmenbedingungen einzusetzen, ist ganz wichtig. Darin liegt eine Verantwortung unserer Disziplin – und eine Chance, dieser wieder mehr Relevanz zu verschaffen.“  Sebastian Kofink &#038; Simon Jüttner]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Aretz-Du?err_Gartenhaus-Oostkapelle.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Aretz Dürr_Gartenhaus Oostkapelle" data-rel="lightbox-gallery-64"><img decoding="async" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Aretz-Du?err_Gartenhaus-Oostkapelle.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDu?err-_008_HausB3_Wohnhaus_Biberach_Deutschland.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Aretz Dürr_Wohnhaus in Biberach" data-rel="lightbox-gallery-64"><img decoding="async" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDu?err-_008_HausB3_Wohnhaus_Biberach_Deutschland.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDu?err_012_HausD6_Wohnhaus_Oberberg_Deutschland.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Aretz Dürr_Wohnhaus in Oberberg" data-rel="lightbox-gallery-64"><img decoding="async" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDu?err_012_HausD6_Wohnhaus_Oberberg_Deutschland.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDrr-Haltung-Portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sven Aretz &amp; Jakob Dürr von Aretz Dürr Architektur" data-rel="lightbox-gallery-64"><img decoding="async" width="1584" height="1188" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDrr-Haltung-Portrait.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDrr-Haltung-Portrait.jpg 1584w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDrr-Haltung-Portrait-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDrr-Haltung-Portrait-768x576.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDrr-Haltung-Portrait-1536x1152.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/AretzDrr-Haltung-Portrait-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1584px) 100vw, 1584px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Sven Aretz und Jakob Dürr von Aretz Dürr Architektur</p>
<p><em>&#8220;Wir müssen in erster Linie daran arbeiten, ein gesellschaftliches Verständnis für den Zusammenhang von knapper werdenden Rohstoffressourcen und dem notwendigen Überdenken unserer Anspruchshaltung an hohe Standards in einer architektonischen Haltung zu etablieren. Unser Verbrauch steigt, unsere Ressourcen aber sind endlich. Wir beobachten oft, dass an bekannten Raumvorstellungen festgehalten wird. Dass es aber oftmals anders besser geht und man einen Weg fern eingefahrener Denkmuster beschreiten kann, ist in vielen Köpfen noch nicht angekommen.&#8221; </em><br />
Sven Aretz und Jakob Dürr</p>
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<p><strong>GROHE:</strong> <strong>Auf Ihrer Website erwähnen Sie, dass Ihnen ein reduzierter Materialeinsatz, einfache Konstruktionsweisen und wohlüberlegte Fügeprinzipien wichtig sind. Unterscheidet Sie diese Haltung von Ihren Kolleg*innen?</strong><br />
<strong>Sven Aretz und Jakob Dürr:</strong> Ja, im Vergleich zu vielen Kolleg*innen ist das eine konstruktiv differenzierte Betrachtung. Darin steckt auch das Hinterfragen der baulichen Standards und gleichzeitig das Suchen nach einer Angemessenheit, die für uns ein Weg in Richtung Nachhaltigkeit bedeutet. Explizit drückt sich das im ersten Schritt durch einen reduzierten Materialeinsatz aus. Wir versuchen grundsätzlich so wenig Material wie möglich in ein Gebäude einzubringen. Im zweiten Schritt betrachten wir, welche Potenziale die einzelnen Materialien und Bauteile haben und wie wir diese zu einem sinnigen Ganzen zusammenführen können.</p>
<p><strong>Sie arbeiten viel in der Typologie Wohnungsbau. Manche Wohnungsbaugesellschaften fragen sich, warum in neue Wohnmodelle investieren, wenn die Nachfrage nicht da ist? Was sagen Sie dazu?</strong><br />
Wir müssen in erster Linie daran arbeiten, ein gesellschaftliches Verständnis für den Zusammenhang von knapper werdenden Rohstoffressourcen und dem notwendigen Überdenken unserer Anspruchshaltung an hohe Standards in einer architektonischen Haltung zu etablieren. Unser Verbrauch steigt, unsere Ressourcen aber sind endlich. Wir beobachten oft, dass an bekannten Raumvorstellungen festgehalten wird. Dass es aber oftmals anders besser geht und man einen Weg fern eingefahrener Denkmuster beschreiten kann, ist in vielen Köpfen noch nicht angekommen. Schnell landet man auf dem Weg des geringsten Widerstands. Weiter zurückliegende tradierte Bauformen, die aus gebotener Sparsamkeit und dem Anspruch an Dauerhaftigkeit entstanden sind, waren eigentlich gut. Nach dem Krieg hat sich die Struktur unseres Wirtschaftssystems stark gewandelt; wechselnde Betätigungsfelder haben Kultur und Gesellschaft prägend verändert. So kam es zum Bruch mit tradierten Bauformen, aber auch mit deren Grundwerten. Und genau da setzen wir jetzt an: Bevor wir mit den Bauherr*innen in den Planungsprozess einsteigen, zeigen wir Ihnen im Rahmen einer Art ‚Vorlesungsreihe‘, welche Bauweisen es überhaupt gibt und geben ihnen die Möglichkeit, sich mit ihrer Haltung in den unterschiedlichen Baustrukturen einzuordnen. Eigentlich müsste man diesen Prozess in einer größeren Skalierung betreiben und zukünftige Bauherren zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt in die Welt der Architektur einführen – z.B. schon in der Schule. Interessant ist die Frage: Woher kommen baukulturelle Traditionen? In der Regel haben traditionelle Bauweisen ihren Ursprung in funktionalen Anforderungen und den damit einhergehenden Gewohnheiten von Menschen. Heute muss man allerdings hinterfragen: Wie viel Funktion steckt noch in Bautraditionen und Bauweisen, die ihre funktionalen Anforderungen und Bezüge verloren haben? Tradition? Müssen wir immer noch bauen wie vor 100 Jahren? Was ist sinnvoll und was muss neu gedacht werden? Eine Suche nach der Angemessenheit.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e62cdf50045753069' value='69e316e62cdf50045753069'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e62cdf50045753069' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e62cdf50045753069' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e62cdf50045753069' ></p>
<p><strong>Haben sich die Bedürfnisse Ihrer Bauherr*innen nach der Pandemie und das Bewusstsein für Architektur verändert?</strong><br />
Das Bewusstsein ist gewachsen. Die Leute werden teils notgedrungen auf ihre vier Wände zurückgeworfen und fangen an, sich kritisch mit den Räumen, in denen sie sich bewegen, auseinanderzusetzen. Einer unserer Bauherren kam neulich auf uns zu und merkte an, dass er innerhalb des zu planenden kleinen Hauses zusätzlich zum Wohnraum einen Rückzugsraum für die Kinder zum Spielen oder für seine Videokonferenzen haben möchte. Guter nachhaltiger Wohnraum basiert auf guten Grundrissen. Und genau hier sind wir immer wieder überrascht, wie flexibel Gebäude zum Beispiel aus den 1960er-Jahren sind und mit wie wenig Fläche diese auskommen! Es ist nicht damit getan in der Landesbauordnung zu sichern, dass wir eine bestimmte Raumgröße und die Räume eine gewisse Mindesthöhe haben. Viele aktuelle Bauten schreiben Räume einer ganz spezifischen Nutzung zu, sind damit statisch gedacht und tragen funktionale Wandelbarkeit nicht in ihrer DNA. Wir sind innerhalb eines strengen Korsetts aus Vorgaben und Normen unterwegs, welche nicht immer darauf ausgelegt sind, gute Ziele zu erreichen, sondern auch die Wege dahin festzulegen. In der Fixierung der Lösungswege und nicht der Ziele sehen wir das Hauptproblem, aus dem wir, im Sinne der Bedürfnisse unserer Bauherren ausbrechen möchten. Wir stellen uns natürlich auch die Frage: Ist nicht zu erwarten, dass sich durch Corona viele Firmen – zumindest räumlich – stark verkleinern werden und sich Wechselmodelle etablieren? Und was passiert mit den Bestandsimmobilien? Müssen wir Bürobauten umnutzen? Es tun sich Veränderungen auf, die wir bereits sehen können. Die große Frage wird sein: Wie kann man dabei die Umwelt schützen und zeitgleich sozialverantwortlich arbeiten?</p>
<p><strong>Können Sie anhand Ihrer Projekte beschreiben, wofür Ihre Architektur steht?</strong><br />
Ein gutes Beispiel dafür ist das Haus D in Oberberg, bei dem es viel Auseinandersetzung mit der Bauphysik gab, weil wir versuchten, ein möglichst einfach gedachtes und damit cleveres Gebäude zu entwickeln. Im Vordergrund stand die Frage: Welche Aufgaben kann die Gebäudestruktur aus sich heraus leisten, ohne technisch groß aufgerüstet werden zu müssen? Also Low statt High Tech. Das besagte Haus basiert auf einem einfachen Prinzip: Es hat zwei große Schleppdächer, die so ausgerichtet sind, dass die Sonne im Sommer draußen bleibt und im Winter reinkommt. Deshalb haben wir auch eine einfache Doppelverglasung ausgewählt, sodass wir im Winter möglichst viel Energie ins Gebäude eintragen. Das konnte die Energieeinsparverordnung nicht abbilden. Das heißt, dieses Haus wurde so berechnet, als ob es die Vordächer nicht gäbe. Das klingt absurd, ist aber so. Das erklären Sie jetzt bitte einmal der Bauherrenschaft. Die Lösung wäre dann gewesen, teure Simulation zu fahren&#8230;im schmalen Budget privater Bauherren ist das in der Regel nicht darstellbar. Die Frage ist, was bringt uns die Entwicklung alternativer Bauweisen, wenn wir diese nur durch extreme Mehrkosten etablieren können? Wenn die Lösung nur sein kann, dass wir sagen: „Okay, liebe Bauherren, wir erreichen die Ziele auf dem Papier nicht, aber sind überzeugt, dass es klappen wird. Das heißt, wir gehen ein Risiko ein und brauchen absolutes Vertrauen in unsere Bauherrenschaft; und diese in uns! Architektur ist keine Einbahnstraße. Die Herausforderung liegt darin, Bauherr*innen davon zu überzeugen, in alternative und sinnige Bauweisen zu investieren, die noch nicht im Bewusstsein der Gesellschaft etabliert sind.</p>
<p><strong>Haben Sie als Architekten der jüngeren Generation andere Werte als die Architektengeneration zuvor?</strong><br />
Eine große Frage! Bei der Beantwortung muss man aufpassen, niemandem auf die Füße zu treten, gar ungerecht zu werden. Also wir glauben, dass sich Architektenschaft, Nutzer und Industrie in den vergangenen Jahrzehnten voneinander entfernt haben. Wir haben angefangen, gegeneinander zu arbeiten und das holt uns gerade ein. Wir müssen in der Entwicklung von sinnvollen Bauweisen wieder zusammenfinden.</p>
<p><strong>Wenn der Urbanisierungstrend anhält, welche Lösung bietet Architektur, um mit der zunehmenden Enge umzugehen?</strong><br />
Wir haben aktuell einige Projekte, wo es um Aufstockung und Nachverdichtung geht und wir uns Gedanken machen müssen, wie wir mit wenig Grundstück trotzdem eine gute Wohn- und Lebensqualität erzeugen können.</p>
<p><strong>Wie werden sich die Städte in Zukunft weiterentwickeln?</strong><br />
Bestenfalls mit weniger Individualverkehr. Wir sehen außerdem, dass der Abriss immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Wir müssen unseren Bestand, wo möglich, weiterentwickeln und zukunftstauglich machen. Hier spielt auch die Klärung des ruhenden Verkehrs eine entscheidende strategische Rolle. Wir können uns außerdem vorstellen, dass immer mehr Dachlagen nachverdichtet werden und wir uns horizontale Grünflächen erstreiten müssen. Darüber hinaus müssen wir mehr gemeinschaftliche Nutzungseinheiten etablieren, die wirklich Qualität haben, um wieder mit einem kleineren Fußabdruck pro Kopf arbeiten zu können. Wünschenswert wäre, dass perspektivisch das Steuersystem so angepasst wird, dass Eigentum im Sinne der Eigennutzung gefördert wird, denn es ist wichtig, dass Menschen sich mehr mit ihrer Umwelt identifizieren. Einzelne sollte nicht nur für sich denken, sondern sich viel mehr in Gruppen zusammenfinden und in Form von Baugemeinschaften oder Genossenschaften die Stadtentwicklung aktiv mitgestalten. Anderenfalls geben wir Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der eigenen Stadt vollkommen aus der Hand. In unseren Augen ist es notwendig, dass Menschen sich Ort und Raum aneignen können.</p>
<p><strong>Stephan Truby spricht vom „Einigeln in Architekturkonservatismus“, den er derzeitig in Deutschland wahrnimmt. Das birgt für ihn auch die ästhetische Regression in Richtung des Vertrauten und der Rekonstruktion. Wie sehen Sie das?</strong><br />
Wir halten es eher damit, etwas Neues zu entwickeln, das dann die Chance hat, auch irgendwann Tradition und Geschichte zu sein. Dass Altes durch Neues ersetzt wird, ist im Grunde ein fortwährendes Thema, das es in der Geschichte immer schon gegeben hat. Dennoch ist Rekonstruktion, bei der man mit dem Grad der Rekonstruktion frei arbeiten kann, eine spannende Aufgabe. Wenn der Städtebau heute genauso angemessen ist wie damals, kann man den Ort wiederherstellen. Ihm aber dann eins zu eins das alte Gesicht aufzusetzen, finden wir befremdlich. Zum Thema Stadtentwicklung gibt es in Tübingen übrigens ein spannendes Beispiel: Der alte Baudezernent sagte damals, als es darum ging, die Konversionsfläche der französischen Truppen zu entwickeln: „Wir machen jetzt Spielregeln. Wir teilen diese Fläche in Blocks von fünfzig mal fünfzig Meter ein und schaffen damit heterogene Eigentumsverhältnisse.“ Pro Block sollten es mindestens sechs Eigentümer sein. Die Politik schlug damals die Hände über dem Kopf zusammen. Und tatsächlich kamen dann 32 private Bauwillige; brachten einen ordentlichen Haufen Geld zusammen, kauften einen Block und entwickelten ihn. Und so ist es dann immer weitergegangen. Natürlich ist das nicht das Allheilmittel, aber es ist sinnvoll, den Menschen eine Möglichkeit einzuräumen, sich an der Stadtentwicklung zu beteiligen und so einen Anteilspluralismus innerhalb einer Stadt aufzubauen.</p>
<p><strong>Besteht durch die Digitalisierung die Gefahr der Begrenzung der Kreativität und Innovation in der Architektur? Oder bietet sie eine Chance, sich neu zu positionieren?</strong><br />
Es ist schwierig, das jetzt schon zu beurteilen. Wir stehen im Moment an einem Punkt, den wir in zwanzig bis dreißig Jahren noch einmal neu bewerten müssen. Wir befinden uns im Prinzip gerade in einer großen Testphase und stehen vor der Entscheidung: Entweder man zieht sich zurück und findet das alles fies und böse oder man guckt, dass man mitgestaltet, indem man die Hersteller und Softwareentwickler mit einbezieht. Wir sind nicht der Meinung, dass der Entwurf sich durch die Digitalisierung verändern wird. Wenn man das Bewusstsein prägt, wie damit richtig umzugehen ist, ist das Ganze ein Hilfsmittel, das das Prozesse wahnsinnig beschleunigen kann. Die Digitalisierung selbst ist nicht das Ziel. Sie ist ein Werkzeug.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Philosophie</strong><br />
Das Bauen findet vorrangig in verdichteten Ballungsräumen statt. Die damit verbundenen Bauaufgaben lassen sich nur schwer mit den am Ort wachsenden Rohstoffen darstellen. Hierzu braucht es aus unserer Sicht Lösungsansätze, welche die gesellschaftlichen Bedarfe in Einklang mit der zunehmenden Ressourcenknappheit bringen.</p>
<p>Thematischer Antrieb all unserer Arbeiten ist der ressourcenschonende und für die jeweilige Bauaufgabe angemessene Umgang mit Material an sich.</p>
<p>Mit dieser Grundhaltung suchen wir nach modularen Gebäudestrukturen und Ordnungsprinzipien, die zunächst einmal darauf angelegt sind, funktionalen Wandel räumlich und baulich zu ermöglichen. Als treibende Kraft für die vorgesehene Nutzung, wie auch den möglichen Nutzungswandel, sehen wir den Menschen, der sich die Gebäudestruktur zu eigen macht.</p>
<p>Gestalt ist, unserer Auffassung nach, die logische Folge aus Struktur und Ordnungsprinzip und bedarf aus unserer Grundhaltung heraus keinerlei Verkleidung.</p>
<p>Die Bauteilfügung, das Detail und die daraus entstehende Struktur erfüllt zum einen den Zweck der Rückbaubarkeit im Rahmen eines übergeordneten Nachhaltigkeitskonzeptes und kann zum anderen als Schmuck, Verzierung oder Ornament begriffen werden.</p>
<p>Bevorzugt setzen wir Materialien ein, deren Rohstoffe nachwachsend oder in Ihrer Reinform gut rezyklierbar und bei richtigem, baukonstruktivem Einsatz, dauerhaft sind.</p>
<p>Unser Augenmerk auf einfachen Bauweisen führt uns dazu, geltende bauliche Standards, beispielsweise im Schallschutz oder winterlichem und sommerlichem Wärmeschutz zu hinterfragen und der inhaltlich meist komplexen, technisch aufwendigen Praxis baulich einfache Lösungen entgegenzusetzen. Diese Haltung betrifft insbesondere den Einsatz von haustechnischen Anlagen, die wir in sinnvoller Ergänzung zu primär konstruktiv gedachten Lösungsansätzen sehen.</p>
<p>Exemplarisch ist diese Haltung am Haus „D6“ nachzuvollziehen. Die konstruktive Stahlskelettstruktur bildet ein wandelbares Ordnungsprinzip, das weit auskragende Dach sorgt für den baulichen Sonnenschutz, kühlt dank der Hinterlüftung schnell aus und nutzt im Winter die Energie der tiefstehenden Sonne über die passive Speichermasse des Estrichs.</p>
<p>Im Ansatz modularer und vorgefertigter Bauweisen sehen wir keine Sackgasse, sondern Potentiale, den städtischen Raum mit funktional wandelbaren Gebäudestrukturen weiterzudenken.</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e62cdf50045753069' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Aretz Dürr Architektur </strong><br />
<strong>Sven Aretz</strong> Architekt BDA (*1988) Studium der Architektur RWTH Aachen. 2016 Abschluss M.Sc. Architektur mit Auszeichnung RWTH Aachen. Mitarbeit in Architekturbüros, Schreinerei und Metallbau in Stuttgart, Krefeld und Köln. Seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Baukonstruktion RWTH Aachen und freie Tätigkeit als Architekt.</p>
<p>2019 Gründung des Architekturbüros Aretz Dürr Architektur in Köln.<br />
2020 Berufung in den Bund Deutscher Architekten, BDA.</p>
<p><strong>Jakob Du?rr</strong> Architekt BDA (*1980) Studium der Architektur RWTH Aachen und ENSAPVS Paris. 2008 Abschluss Diplom RWTH Aachen. Mitarbeit in Architekturbüros in Stuttgart, Paris und Köln. 2011 Gründung des Architekturbüros Jakob Dürr Architekten. 2016-18 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Baukonstruktion RWTH Aachen. Seit 2018 Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Baukonstruktion RWTH Aachen.</p>
<p>2019 Gründung des Architekturbüros Aretz Dürr Architektur in Köln.<br />
2020 Berufung in den Bund Deutscher Architekten, BDA.</p>
<p><a href="https://www.aretzduerr.de/">Aretz Dürr Architektur</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Plant Diversity ; Human Expression &#8211; Nobuyoshi Yokota, Stipendiat 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/plant-diversity-human-expression-nobuyoshi-yokota-stipendiat-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2022 08:18:20 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=391706</guid>

					<description><![CDATA[Since I started living in Geneva two years ago, I have been influenced by many people with different perspectives both in Geneva and in Japan, my native country. My way of thinking about nature and plants is not an exception. My interest in plants started when I discovered new methods of design with plants at Aalto University in Finland last summer. I had no hesitation in researching plants and the expression of human beings using plants, their genealogy and the future relationship between plants and us. I hope this thesis will give you the chance to rethink plants, nature and the relationship we have to them.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_01_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fig_01_© HEAD – Genève, Guillaume Collignon" data-rel="lightbox-gallery-65"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_01_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_02_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fig_02_© HEAD – Genève, Guillaume Collignon" data-rel="lightbox-gallery-65"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_02_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_03_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-65"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_03_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_04_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fig_04_ Fukunishi Washi Honpo/ Japanese paper making Atelier" data-rel="lightbox-gallery-65"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_04_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_05_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fig_05_ Interviewee, Masayuki Fukunish" data-rel="lightbox-gallery-65"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_05_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_06_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fig_06_ Interviewee, Viviane Fontane" data-rel="lightbox-gallery-65"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/07/Fig_06_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Juni 2022<br />
Blogger: Nobuyoshi Yokota</strong></p>
<p>MAIA &#8211; Master of Arts in Interior Architecture<br />
HEAD – Genève, Haute école d&#8217;art et de design</p>
<p><strong><br />
</strong><strong>Plant diversity ; Human expression<br />
&#8211; Reflection on our future relationship with plants based on Christopher Dresser&#8217;s botanical thinking and contemporary design using plants &#8211;<br />
</strong></p>
<p>In this article, I would like to introduce the abstract of my master thesis which I wrote this spring. Since I started living in Geneva two years ago, I have been influenced by many people with different perspectives both in Geneva and in Japan, my native country. My way of thinking about nature and plants is not an exception. My interest in plants started when I discovered new methods of design with plants at Aalto University in Finland last summer. I had no hesitation in researching plants and the expression of human beings using plants, their genealogy and the future relationship between plants and us. I hope this thesis will give you the chance to rethink plants, nature and the relationship we have to them.</p>
<p>This thesis is an attempt to answer the question: &#8220;What kind of relationship should we build with plants?”</p>
<p>The contribution of plants to global eco- systems is significant. We humans are no exception: we have been working with plants since ancient times. Not only as foodstuffs, but also as medicinal herbs or natural remedies for medical treatments, or even in the arts, crafts and design that we shape. Plants are the raw material for everything that surrounds us, and the source of inspiration for the forms of things. Through plants, we, humans, are part of a larger ecological cycle. Looking at the history of man and plants we can see that in our artistic activities of the post industrial revolution period, movements in which plants and expression had a strong relationship, such as Naturalism and Art Nouveau, had developed in Europe in the nineteenth century. In recent years, many philosophers and designers have once again attempted to rethink the relationship between plants and ourselves. Why are they calling for us to reconsider our relationship with plants? And what does it mean for us to design using plants today?</p>
<p>In this dissertation, we will explore the meaning of design using plants from multiple perspectives, including not only recent ideas but also the history of design and plants, in order to broaden our understanding on the subject. We will begin with the ‘Past’, focusing on plants and their design expressions since the post-Industrial-Revolution nineteenth century – when the term ‘design’ first came into use – and notably through Christopher Dresser’s approach. Then as the ‘Present’, we will examine plant-based design in the 21st century, as exemplified by Plant Fever. Finally, in the ‘Future’ section, we will consider the ideal relationship between ourselves and plants through a comparison of the work of Dresser and Plant Fever, as well as interviews with contemporary artists making handmade paper using plants as raw materials.</p>
<p>Tutor : Vilardebo Sacchetti Vera (HEAD)<br />
Photographs (fig01-03) © HEAD – Genève, Guillaume Collignon</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachbericht SalonKonzert &#8220;Architektur ist gefrorene Musik: Ein Auftauversuch&#8221;</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-salonkonzert-architektur-ist-gefrorene-musik-ein-auftauversuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 16:13:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektursalon-hh-blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=389282</guid>

					<description><![CDATA[Ein besonderes SalonKonzert fand im AIT-ArchitekturSalon Hamburg statt: Prof. Jörg Friedrich (studio pfp gmbh) und Hakki Akyol (akyol kamps architekten gmbh) gaben an zwei Flügeln das Allegro con spirito und Andante der Sonate in D-Dur für zwei Klaviere (KV 448) von Wolfgang Amadeus Mozart zum Besten. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-389284 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0122_900-800x533.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0122_900-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0122_900-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0122_900.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0164_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-66"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0164_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0136_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-66"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0136_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0117_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jochen Stüber" data-rel="lightbox-gallery-66"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0117_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0178-_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-66"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0178-_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0146_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jochen Stüber" data-rel="lightbox-gallery-66"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/Gefrorene_N4A0146_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Mittwoch, 15. Juni 2022 </strong>um <strong>19 Uhr </strong>im AIT-ArchitekturSalon Hamburg</p>
<p><strong>Wolfgang Amadeus Mozart: </strong>Sonate D-Dur für zwei Klaviere (KV 448, 1781), Allegro con spirito und Andante</p>
<p><strong>An 2 Flügeln:<strong> Hakki Akyol</strong></strong>, akyol kamps architekten und <strong><strong>Prof. Jörg Friedrich</strong></strong>, studio pfp gmbh</p>
<p><strong>La Tourneuse de pages: Coco Piper-Lebeherec</strong>, Architektin, Hamburg</p>
<p><strong>Laudatio: Prof. Dr. Horst Bredekamp</strong>, Kunsthistoriker, Berlin</p>
<p><strong>Schlußwort: Prof. Dr.-Ing.h.c. Volkwin Marg</strong>, Architekt, Hamburg, GMP ARCHITEKTEN VON GERKAN, MARG UND PARTNER</p>
<p>Ein besonderes SalonKonzert fand am Mittwoch, dem 15. Juni 2022 im AIT-ArchitekturSalon Hamburg statt: Prof. Jörg Friedrich (studio pfp gmbh) und Hakki Akyol (akyol kamps architekten gmbh) gaben an zwei Flügeln das Allegro con spirito und Andante der Sonate in D-Dur für zwei Klaviere (KV 448) von Wolfgang Amadeus Mozart, unterstützt von Coco Piper-Lebeherec (Architektin, Hamburg), zum Besten. Neben der musikalischen Darbietung sprachen Prof. Dr. Horst Bredekamp (Kunsthistoriker, Berlin) und Prof. Dr.-Ing.h.c. Volkwin Marg (Architekt, Hamburg) über die Wechselbeziehungen von Architektur, Musik und Kunst und ihre ganz persönliche Verbindung zu Hakki Akyol und Prof. Jörg Friedrich. Anlass der Veranstaltung, die als Sonderkonzert in der Reihe „Architektur in der Musik“ stattfand, war der 70. Geburtstag von Prof. Jörg Friedrich (studio pfp gmbh, Hamburg) und das Erscheinen des Buches <a href="https://www.jovis.de/de/landing/joerg-friedrich-pfp-architekten-works.html">Jörg Friedrich pfp Achitekturen &#8211; Works 1986-2022</a>.</p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Musik und Architektur - Das Thema</div><div class="omsc-toggle-inner"><br />
Musik und Architektur – ihr wechselseitiger Bezug ist fester Teil unserer Kulturgeschichte. In der griechischen und römischen Antike waren sie viel enger miteinander verknüpft als dies heute der Fall ist. Traditionell gründen beide auf dem Verständnis einer kosmischen Weltordnung, welche die Regeln der Proportion und Harmonie festlegt, die Proportionslehre in der Architektur bezieht sich auf die Harmonielehre in der Musik. So hat der römische Architekturtheoretiker Vitruv in seinen Zehn Büchern über Architektur, dem einzigen aus der Antike überlieferten Architekturtraktat, gefordert, dass ein Baumeister unter anderem über Kenntnisse der Musik und ihrer mathematischen Gesetzmäßigkeit verfügen müsse. Architekten, Musiker und Philosophen haben in den Jahrhunderten nicht nur immer wieder Verbindungen zwischen den beiden Künsten gesucht und auch geschaffen, sondern sich auch wechselseitig neue Impulse gegeben. Der Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph Schelling sagte im Jahre 1859: Architektur ist erstarrte Musik. Plastisch beschrieb der Philosoph Arthur Schopenhauer die Architektur als „gefrorene Musik“. Doch gibt es Parallelen in der Komposition eines Musikstücks – in der Architektur der Musik – zur Methodik der Architektur? Der Takt, der Rhythmus, Tonhöhen, die Frage der Proportion, der Bewegung?</p>
<p>Um die Wechselbeziehungen von Baukunst und Musik auszuloten, findet an jedem letzten Mittwoch im Monat ein Salonkonzert am neuen Flügel mit Impulsvortrag für Architekt*innen und Interessierte im AIT-ArchitekturSalon statt. Die musikalische Reihe wird in Kooperation mit der HfMT, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und musizierenden Architekt*innen organisiert. Sie feierte ihre Premiere am 25. Mai 2022 mit Studierenden der Klavierklasse der HfMT. Initiiert wurde die Reihe von dem Sprecher der HfMT-Klavierklasse Prof. Hubert Rutkowski, der in den kommenden Monaten gemeinsam mit seinen Studierenden und Musiker*innen anderer Fachklassen ein inspirierendes Programm kuratieren wird.<br />
</div></div></div></p>
<p>Alle Fotos: Jochen Stüber</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Das Hotel the nui Tab mit TECE</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-das-hotel-the-nui-tab-mit-tece/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 08:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer in Deutschland nach japanischer Kultur und Lebensart sucht, wird in Du?sseldorf schnell fu?ndig. Hier hat sich in der Hauptstadt Nordrhein-Westfalens abseits der Altstadt und Ku?nstlerszene eine lebendige japanische Gemeinde etabliert. In diesem inspirierenden Umfeld wurde 2021 das niu Tab fertiggestellt. In den Sanitärwa?nden hinter den schlicht-eleganten TECEnow Beta?tigungsplatten, die sich in das junge urbane Design-Konzept einfu?gen, verbirgt sich das Vorwandsystem desselben Herstellers.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_1-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="TECEnow Beta?tigungsplatten | © Novum Hospitality, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-67"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_1-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_1-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_1-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_1-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_2-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lobby | © Novum Hospitality, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-67"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_2-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_2-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_2-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_2-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_3-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hotelzimmer | © Novum Hospitality, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-67"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_3-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_3-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_3-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_3-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_4-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gastronomie | © Novum Hospitality, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-67"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_4-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_4-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_4-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/konnichiwa_web_4-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Konnichiwa Düsseldorf<br />
</strong>Wer in Deutschland nach japanischer Kultur und Lebensart sucht, wird in Du?sseldorf schnell fu?ndig. Hier hat sich in der Hauptstadt Nordrhein-Westfalens abseits der Altstadt und Ku?nstlerszene eine lebendige japanische Gemeinde etabliert. In diesem inspirierenden Umfeld wurde 2021 das niu Tab fertiggestellt und vom in London ansa?ssigen Bauherren, der Citygrove Securities PLC, schlu?sselfertig u?bergeben. Das in zentraler Innenstadtlage der Rheinmetropole liegende Geba?ude der Novum Hospitality Hotelgruppe wurde vom Bu?ro SKAI, Siemer Kramer Architekten Ingenieure Partnerschaft mbB aus Hamburg, entwickelt und setzt beim Interieur auf ein individuelles Designkonzept von Bachhuber Contract, dem internationalen Spezialisten fu?r Hoteleinrichtungen.<br />
Schon der Name des Hotels ist Programm, denn Tab steht fu?r Tokio, Art und Beer. So begru?ßt das niu Tab seine Ga?ste mit einer Lobby, die den weltoffenen Charakter Du?sseldorfs widerspiegelt. Bei der Durchquerung treffen die Besucher auf einen Mix aus Industrial Design, Street-Art-Malereien und asiatischen Einrichtungselementen mit rustikalen Mo?beln im Used Look. Ein einzigartiges Interieur-Storytelling, das dazu einla?dt, zwischen den Welten zu wandeln: „Konnichiwa, ein Alt, please.“</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>Elegante Unaufgeregtheit in zentraler Lage</strong><br />
Locker und gleichzeitig aufgera?umt pra?sentiert sich auch die Architektur. SKAI Architekten haben dem neuen Hotelbau einen unaufgeregten a?sthetischen Ausdruck verpasst. Der funktionale Bau fu?gt sich mit 438 Doppelzimmern und 13 Etagen, die sich auf einer Ho?he von knapp 40 Metern in die Ho?he strecken, in die urbane Landschaft unweit der Stadtbibliothek, des Capitol Theaters und des Hauptbahnhofs ein.<br />
Der Komplex ist U-fo?rmig angelegt und besteht aus drei miteinander verbundenen Geba?udeteilen. Der Hochhausbereich besitzt zwo?lf Obergeschosse und wird zur Straße und zur gegenu?berliegenden Seite von zwei Flachbauten flankiert, mit jeweils sieben bzw. sechs Obergeschossen. Im Erdgeschoss wird man beim Betreten von großformatigen Glasfla?chen begru?ßt, die fu?r eine lichtdurchflutete Transparenz sorgen und den Blick auf die angrenzende Gru?nanlage freigeben. Neben der Lobby befinden sich ein Restaurant inklusive Ku?che und ein Arbeits- bzw. Kommunikationsbereich, der als Coworking-Space fu?r eine rege Interaktion mit dem Außenraum sorgt.<br />
&#8220;Wir haben bei der Konzeption des Hotelkomplexes auf eine sachliche und ruhige Architektur Wert gelegt, die sich harmonisch in den urbanen Raum integriert&#8221;, erläutert das Bu?ro SKAI Architekten das Konzept der Architektur des niu Tab in Du?sseldorf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Durchdachte Technik im Hintergrund<br />
</strong>Die bewusste Auswahl hochwertiger Materialien findet sich auch im Innenausbau wieder. Wichtige Aspekte bei der Planung und der Auswahl der im Hotel- und Gastronomiebereich eingesetzten Technik sind Langlebigkeit, Flexibilita?t und Nachhaltigkeit. Nach diesem Prinzip wurden nicht nur die 438 Doppelzimmer eingerichtet, die eine Gro?ße zwischen 19 m2 und 27 m2 aufweisen, sondern auch die Ba?der konfiguriert. In den Wa?nden hinter den schlicht-eleganten TECEnow Beta?tigungsplatten, die sich in das junge urbane Design-Konzept einfu?gen, verbirgt sich das Vorwandsystem desselben Herstellers. Es integriert sa?mtliche Sanita?r-Module und ermo?glicht die sichere Planung und Umsetzung verschiedener Raumaufteilungen, aber auch die einfache Erfu?llung von Regelwerken wie zum Beispiel die Anforderungen an die Trinkwasserhygiene.<br />
Jeweils zwei Ba?der sind im niu Tab u?ber durchgeschleifte Leitungen an ein WC-Modul mit integrierter Trinkwasser-Hygienespu?lung angeschlossen. Diese automatisiert bedarfsgerecht den regelma?ßigen Wasseraustausch im Rohrnetz und beugt so Stagnation und Verkeimung vor. Alle Spu?lvorga?nge werden automatisch erfasst und lassen sich via Bluetooth auf einem Tablet oder Smartphone dokumentieren und steuern.<br />
Fu?r den Betreiber des niu Tab stellt diese automatisierte Technik eine erhebliche Erleichterung fu?r den bestimmungsgema?ßen Betrieb der Trinkwasseranlage dar, mu?ssten doch sonst alle la?ngere Zeit nicht genutzten Leitung ha?ndisch durch Ablassen von Wasser gespu?lt werden.</p>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über TECE</strong><br />
Die Kernkompetenz von TECE ist einfach erklärt: Wasser ins Haus holen und von dort wieder hinausleiten. Vorwand-, Rohr-, Spül- und WC-Technik gehören ebenso zu den Kompetenzfeldern wie Entwässerungs- und Abscheidetechnik. TECE ist weltweit tätig und beschäftigt rund 1500 Mitarbeiter. Seit über 30 Jahren arbeitet TECE als unabhängiges Familienunternehmen nah an Menschen und Märkten. Im direkten Dialog mit Kunden und Partnern entwickeln sie Produkte und Services für Architekten, Planer und Installateure. Sie setzen Impulse mit Produkten, mit denen man eine ganze Welt bauen kann. Innovation macht dabei den Unterschied: dank durchdachter Lösungen, zuverlässiger Technologie, dauerhaften Funktionen und zeitlosem Design.<br />
Im Bad- und Sanitärbereich unterstützt TECE die Haltung durchdachter Architektur &#8211; vom großen Entwurf bis zur Umsetzung im Detail &#8211; mit einer konsequenten Produktphilosophie: modular, kompatibel, hochwertig, voller Varianz in Oberfläche und Material, außen genauso wie innen. Da die funktionalen und ästhetischen Ansprüche in allen Lebensräumen steigen, entwickelt TECE Produkte und Services, die auch im Bad mehr Spielraum und Komfort für Gestaltung und Nutzung bieten &#8211; im privaten oder öffentlichen Raum, im eigenen Zuhause, in der Wohnungswirtschaft oder im Hotel. Mit dem Motto „close to you“ beschreibt TECE die Haltung des Unternehmens, durch Nähe gezielt auf konkrete Anforderungen reagieren zu können.</p>
<p><strong><br />
Kontakt<br />
</strong>TECE GmbH<br />
Hollefeldstr, 57<br />
48282 Emsdetten<br />
T +49 (0)2572 928 &#8211; 0<br />
F +49 (0)2572 928 &#8211; 124<br />
<a href="mailto:info@tece.de">info@tece.de</a><br />
<a href="http://www.tece.de">www.tece.de</a></p>
<p>Stefan Schaefer<br />
Verkaufsleitung Projektmanagement<br />
T +49 2572 928 296<br />
F +49 2572 928 84 296<br />
M +49 171 565 39 43<br />
<a href="stefan.schaefer@tece.de">stefan.schaefer@tece.de</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>mie</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachbericht Baulückenspaziergang HOFMARK</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-baulueckenspaziergang-hofmark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 22:33:04 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=388065</guid>

					<description><![CDATA[Am 20. Mai 2022 fand der vierte Baulückenspaziergang des AIT-ArchitekturSalon München statt. Vor einer großen Gruppe interessierter Gäste stellten Planer*innen und Entwickler des HOFMARK Ihre Projekte bei herrlich sommerlichem Wetter vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_2-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_2-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_2-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_2-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_2-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_9-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hofmark" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_9-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_9-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_9-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_9-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_1-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Mareike von der Beeck | a+p Architekten" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_1-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_1-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_1-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_1-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_4-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_4-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_4-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_4-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_4-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_3-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Helene Neubauer | Robert Meyer und Tobias Karlhuber Architekten" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_3-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_3-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_3-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_3-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_5-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Karin Pramstraller | AllesWirdGut Architekten" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_5-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_5-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_5-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_5-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_7-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Spaziergang | Durchgang Gebäude Ackermann Architekten" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_7-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_7-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_7-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_7-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_6-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Blick auf den Olympiaturm" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_6-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_6-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_6-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_6-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_8-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Spaziergang" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_8-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_8-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_8-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_8-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_10-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Get-together" data-rel="lightbox-gallery-68"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_10-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_10-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_10-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/nachbericht_hofmark_web_10-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Mit: <strong> a+p Architekten, Robert Meyer und Tobias Karlhuber Architekten, AllesWirdGut Architekten, Isaria</strong><b></b></p>
<p>Der AIT-ArchitekturSalon lud am 20. Mai 2022 zum vierten <strong>Baulückenspaziergang</strong> in München ein. Das Projekt<strong> HOFMARK</strong> liegt an der Moosacher Straße im Norden Münchens und fußläufig zur U-Bahn Haltestelle Oberwiesenfeld. Auf einem Baufeld werden hier vier Einheiten von vier verschiedenen Architekturbüros geplant. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen traf sich die große Gruppe von teilnehmenden Planer*innen und Architekt*innen für die geführte Tour. Der Termin am Freitagnachmittag machte es möglich, direkt auf der Baustelle zu wandeln und die Gebäude in verschiedenen Rohbaustadien von allen Seiten zu betrachten.</p>
<p>Mit der HOFMARK entsteht ein neues lebendiges Stadtquartier direkt am Olympiapark, eingebunden in ein urbanes Umfeld und mit einem spannenden Mix aus Wohnen, Leben und Arbeiten. Das Quartier umfasst 215 Wohnungen, rund 18.200 m2 Bu?rofla?che mit knapp 1.000 neu entstehenden Arbeitspla?tzen sowie eine Kita. Im Mittelpunkt befindet sich später eine hochwertig gestaltete o?ffentliche Gru?nfla?che mit knapp 2.665 m². Die Fertigstellung des Quartiers ist fu?r Mitte 2023 vorgesehen. Die Isaria entwickelt das Projekt für die Deutsche Wohnen Gruppe.</p>
<p>Nach der Begrüßung durch den AIT-ArchitekturSalon München gab Markus Westhäuser von der Isaria eine Einführung zum Projekt. Er verschaffte eine Übersicht, zeigte historische Bezüge auf und gab Einblicke aus Entwicklersicht.</p>
<p>Die Führung startete im Norden des Areals nahe der großen Einfahrt an der Moosacher Straße. Dort befindet sich im ersten Bauabschnitt ein Büro- und Gewerbegebäude von a+p Architekten. Mareike von der Beeck (Assoziierte) ist hier Projektleiterin und stellte das Gebäude, das im Wesentlichen aus zwei Teilen besteht, vor. Im nördlichen Baukörper befinden sich der zentral angeordnete Haupteingang und ein öffentlicher Durchgang ins Quartier. Quer dazu erstreckt sich ein nach Süden orientierter Flügel mit eigener Zugangsmöglichkeit von der westlichen Grünfläche aus. Das Obergeschoß besteht aus einem Penthaus mit Dachterrasse. Die Fassade besteht aus vorgehängten, oberflächenveredelten Betonfertigteilen, die jeweils in der Ebene der Geschossdecken als horizontal durchgehende Bänder ausgebildet sind. Dazwischen sind geschosshohe, senkrechte Betonfertigteile mit unterschiedlichen Leibungstiefen und in unterschiedlicher Drehung eingestellt, sodass sich eine interessante Bewegung über die gesamte Fassadenlänge ergibt.</p>
<p>Weiter Richtung Süden schließt die Wohnbebauung von Robert Meyer und Tobias Karlhuber Architekten an. Helene Neubauer stellte in der Funktion der Projektleiterin die Bebauung auf dem Baufeld 2 vor. Vier Wohngebäude mit insgesamt 172 Wohnungen und einer entsprechend dimensionierten Tiefgarage sind hier in Ost-West-Richtung angeordnet. Die bestimmenden gestalterischen Elemente der Häuser werden später die umlaufenden Brüstungsbänder und die starke Farbigkeit der einzelnen Gebäude in den Komplementärfarben Rot und Grün. In Verbindung mit den auskragenden Balkonen bildet sich eine Schichtung, welche die strikten Volumen des vorgegebenen Städtebaus auflöst. Die Außenlinie der Balkone ist über die einzelnen Geschosse bewusst nicht einheitlich, um Abwechslung und Vielfalt zu erzeugen. Die gekantete Kontur der Balkone erinnert an die Zahnräder von Motorgetrieben und an die industriell geprägte Nachbarschaft des Quartiers. Eine Besonderheit des Projekts ist das System der Doppelhelixtreppen bei den Häusern B, C und D. Diese Konstruktion ermöglicht es, nahezu auf der Grundfläche einer normalen Treppe, zwei Treppenhäuser ineinander zu verschränken. Dadurch können in stark komprimierter Weise in jeder Ebene der Gebäude zwei baulich voneinander unabhängige Rettungswege angeboten werden.</p>
<p>Das dritte Baufeld bespielen AllesWirdGut Architekten. Die Projektleiterin Karin Pramstraller beschreibt vor Ort den mäanderartigen Wohnbau mit Kindertagesstätte und Tiefgarage. Später wird er als grünes Volumen wahrnehmbar sein. Während keramische Fliesen den straßenseitigen Raum ergänzen und ihm frohe Farbigkeit verleihen, bringt der lebendige Strukturputz im Inneren des Quartiers Wohnlichkeit und Geborgenheit zum Ausdruck. Der Konzeption des dynamischen Baukörpers ist die Ausformulierung zweier Sicherheitstreppenhäuser zu erlebbaren und gemeinschaftlich nutzbaren Stadtloggien. Zum einen können so beide Rettungswege über das Treppenhaus führen, zum anderen gruppieren sich die Sanitär- und Erschließungszonen kompakt um einen mittigen Bereich, wodurch sämtliche Wohnungen wirtschaftlich effizient und sowohl in Größe als auch Lage flexibel bleiben. Allesamt sind die natürlich belichteten Wohneinheiten barrierefrei gestaltet, verfügen über einen privaten Freiraum und fassen den Hof in den Blick. Die kollektiv genutzten Stadtbalkone schaffen eine Verbindung zum Außenraum, wo ein weitläufiger Urban Boulevard Platz für Kommunikation, Aufenthalt und Spiel sowie unter der Hochtrasse zudem reichlich Parkraum bietet. Durch baumüberstandene Grünflächen mitsamt Urban Garden verfügt auch der Innenhof, dem sich das Quartier mit einer zweigeschoßigen Passage gestenreich öffnet, über hohe Aufenthaltsqualität.</p>
<p>Zum Abschluss beantwortete Markus Westhäuser noch einige Fragen und gab ergänzende Informationen zum Areal und zum vierten Baufeld, das von Ackermann Architekten geplant wird. Hier konnte zwar das Büro selbst aus terminlichen Gründen nicht berichten, aber von Seiten des Ait-ArchitekturSalons gab es eine kurze Vorstellung der gewerblich genutzten Bebauung entlang der Preußenstraße. Eine zweigeschossige Durchfahrt gliedert die Fassade und verbindet von Außen zum ruhig gelegenen Wohnquartier. Für die Belebung der nachbarschaftlichen Gemeinschaft ist an dieser Stelle eine Tagesbar mit Café und Bäckerei angeordnet. Sitzen im Freien wird zum ruhigen Innenhof und nach Süden hin angeboten. Die Tiefgaragenzufahrten für das gesamte Quartier sind an den Gebäudeenden situiert. Es wird einen für die Allgemeinheit nutzbaren Roof-garden geben. Den städtebaulichen Auftakt bildet das sechsgeschossige Bürogebäude an der Lerchenauer Straße. Beide Bauten werden von einer vorgesetzten Fertigteilkonstruktion aus weiß eingefärbten Beton gegliedert. Diese Konstruktion sorgt für Plastizität und Tiefe der Fassade und bildet das statische System nach außen ab.</p>
<p>Nach dem Rundgang bot sich Gelegenheit zum Austausch mit den Referent*innen und Kolleg*innen aus der Planung. Der Spaziergang führte am Ende entlang des Orientierungssystems aus farbigen Rohren, für die der Grafiker Otl Aicher einst den Farbcode entwickelt hat. Die letzte Station des Tages war das Café Oh Circle vis á vis mit den großen, getreppten Wohnhäusern, die vom Architektenbüro Heinle, Wischer und Partner für die Olympischen Spiele 1972 entworfen wurden. Bei Drinks und Snacks in historisch bedeutendem Umfeld klang der Tag in der Abendsonne bei guter Stimmung und wunderbaren Gesprächen aus.</p>
<p>Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Programm und zu den Referent*innen.</p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Programm</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>16:00 Uhr | Treffen<br />
16:30 Uhr | Begrüßung AIT-ArchitekturSalon<br />
16:40 Uhr | Beitrag Markus Westhäuser (Isaria)<br />
Spaziergang<br />
16:50 Uhr | Beitrag Mareike von der Beeck (a+p Architekten)<br />
Spaziergang<br />
17:10 Uhr | Beitrag Helene Neubauer (Robert Meyer und Tobias Karlhuber Architekten)<br />
Spaziergang<br />
17:30 Uhr | Beitrag Karin Pramstraller (AllesWirdGut Architekten)<br />
Spaziergang<br />
17:50 Uhr | Beitrag AIT-ArchitekturSalon über Ackermann Architekten<br />
Spaziergang<br />
18:10 Uhr | Dialog</p>
<p></div></div></div></p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent*innen</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong>a+p Architekten<br />
</strong>a + p Architekten, hervorgegangen aus dem Architekturbüro Amtsberg + Partner, kann auf über 50 Jahre Erfahrung in der Planung und Umsetzung anspruchsvoller Bauvorhaben zurückgreifen. Im Vordergrund steht dabei der ganzheitlicher Ansatz, ein Projekt von der Idee bis zur Fertigstellung zu begleiten. Ihr Leistungsangebot umfasst über die klassischen Architektenleistungen hinaus daher auch die Brandschutzplanung, Innenarchitektur, Objektüberwachung und Thermische Bauphysik. Im Mittelpunkt ihres Schaffens stehen die Stadt München und ihr Großraum, die an das Bauen die unterschiedlichsten Anforderungen stellen: Neubau, Nachverdichtung, Sanierung und Denkmalschutz; Kultur, Wohnen, Gewerbe und Industrie – Aufgaben, deren Lösung im Spannungsfeld zwischen individuellem Bedarf und städtebaulicher Entwicklungen stehen. Ihren Erfolg verdanken sie der professionellen Zusammenarbeit unserer Architekten und Ingenieuren und deren Erfahrung in allen Leistungsphasen.<br />
<a href="https://www.ap-architekten.de/">www.ap-architekten.de</a></p>
<p class="p1"><strong>Mareike von der Beeck<br />
</strong>Mareike von der Beeck, Dipl. Ing. Architektin, wurde 1973 in Dortmund geboren. Von 1992 bis 1998 absolviert sie das Studium der Architektur an der RWTH Aachen – unter anderem bei Volkwin Marg. 1996 verbringt sie ein Studienjahr an der École Nationale Supérieure d‘ Architecture de Toulouse. Von 1999 bis 2000 ist sie angestellt bei Martini &amp; Grossmann in Rosenheim. Seit 2000 ist sie bei a + p Architekten angestellt. Sie wird 2006 Büroleiterin, von 2015 bis 2019 fungiert sie als Mitglied der Geschäftsführung und ist seit 2019 als Assoziierte.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Hofmark BA 1<br />
</strong>Im Rahmen der Quartiersentwicklung Preußenstraße/Lerchenauer Straße/Moosacher Straße wurde im ersten Bauabschnitt im Baufeld 1 ein Büro- und Gewerbegebäude fertiggestellt. Es besteht im Wesentlichen aus zwei Gebäudeteilen. Im nördlichen Baukörper entlang der Moosacher Straße befinden sich der zentral angeordnete Haupteingang und ein öffentlicher Durchgang ins Quartier. Quer dazu erstreckt sich ein nach Süden orientierter Flügel mit eigener Zugangsmöglichkeit von der westlichen Grünfläche aus. Er besitzt eine größere Bautiefe für eine dreibündige Anlage mit Kernzone für dienende Nutzungen. Das Obergeschoss ist als Penthouse mit Dachterrasse ausgebildet. Die Fassade besteht aus vorgehängten, oberflächenveredelten Betonfertigteilen, die jeweils in der Ebene der Geschoßdecken als horizontal durchgehende Bänder ausgebildet sind. Dazwischen sind geschosshohe, senkrechte Betonfertigteile mit unterschiedlichen Leibungstiefen und in unterschiedlicher Drehung eingestellt, sodass sich eine wellenartige Bewegung über die gesamte Fassadenlänge ergibt. Durch die zweifache Erschließung und einem Gebäuderaster von 1,35m können die unterschiedlichen Mietbereichen je nach Wunsch flexibel zugeschnitten und gestaltet werden.</p>
<p>–</p>
<p class="p1"><strong>Robert Meyer und Tobias Karlhuber Architekten<br />
</strong>Direkt nach seinem Aufbaustudium der Architektur an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Erich Schneider-Wesseling und Prof. Otto Steidle, gründete Robert Meyer 1992 sein eigenes Architekturbüro. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Rom bei Massimiliano Fuksas führte er ab 1995 sein Büro weiter fort. 2014 wurde Tobias Karlhuber eingestellt. Er war seit seinem Abschluss an der TU München 2006 freischaffend tätig sowie in den Jahren 2010 – 2011 Korrekturassistent am Lehrstuhl für Entwurfsmethodik der Technischen Universität München bei Prof. Uli Zbinden. 2018 wurde Tobias Karlhuber zum Partner ernannt. Seitdem firmiert das Büro unter Robert Meyer und Tobias Karlhuber Architekten PartGmbB.<br />
<a href="https://www.meyerkarlhuber.de/">www.meyerkarlhuber.de</a></p>
<p class="p1"><strong>Helene Neubauer<br />
</strong>Helene Neubauer wurde 1986 in München geboren. Sie studierte Architektur und Städtebau an der Hochschule München sowie an der Technischen Universität München, wo sie 2014 mit dem Diplom abschloss. Bereits während des Studiums arbeitete sie bei Robert Meyer Architekten sowie als Bauzeichnerin in der Bauforschung beim Deutschen Archelogischen Institut und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU München am Lehrstuhl für Nachhaltige Entwicklung für Stadt und Land. Nach Ihrem Studium war Frau Neubauer bis 2016 selbstständig in der Objektplanung und der Bauleitung tätig. 2017 folgte die Festanstellung bei Robert Meyer und Tobias Karlhuber Architekten, wo sie bis heute Projekte leitet. In den Jahren 2020-2021 war sie neben Ihrer Arbeit im Münchner Büro als Honorarlehrkraft am Lehrstuhl für Nachhaltigkeit, Baukonstruktion und Entwerfen der Universität Stuttgart tätig.</p>
<p class="p1">–</p>
<p class="p1"><strong>AllesWirdGut Architekten<br />
</strong>AllesWirdGut ist ein international ta?tiges Architekturbu?ro mit Sitz in Wien und Mu?nchen. Gegru?ndet 1999 von Andreas Marth, Friedrich Passler, Herwig Spiegl und Christian Waldner, za?hlt das Bu?ro aktuell rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie untersuchen das Verha?ltnis zum Ort und den Charakter der Aufgabe. Sie entwickeln daraus Projekte, welche eines gemeinsam haben: Die Suche nach mehr mit angemessenen Mitteln. Gute Architektur soll nicht mehr kosten – sie muss mehr ko?nnen!<br />
<a href="https://www.awg.at/de/startseite/">www.awg.at</a></p>
<p><strong>Jan Fischer<br />
</strong>Jan Fischer wurde 1972 in Freiburg geboren. Er hat 20 Jahre Berufserfahrung und ist in der Bayerischen Architektenkammer und  Stadtplanerliste eingetragen. Von 1994 bis 2000 studierte er an der TU Berlin und TU Darmstadt Architektur. Und schließt 2000 mit einem Diplom an der TU Darmstadt ab. 2000 arbeitet er bei Voigt und Herzig Architekten in Darmstadt und 2001 bei Janson Goldstein LLP in New York City. Von 2002 bis 2012 ist er bei Frank und Probst Architekten in München tätig. 2012 bis 2015 arbeitet er bei Robert Meyer Architekten in München. Seit 2015 ist Jan Fischer Head of Office Munich bei AllesWirdGut Architektur ZT GmbH Wien München.</p>
<p><strong>Karin Pramstraller<br />
</strong>Wurde 1990 in Brixen in Italien geboren. Sie hat mittlerweile sechs Jahre Berufserfahrung. 2009 bis 2016 absolvierte sie an der Technische Universität in Graz ein Bachelor und Masterstudium der Architektur. Von 2014 bis 2015 ist Sie mit dem Erasmus-Programm am Politecnico di Milano. 2016 schließt sie das Architekturstudium mit Dipl.-Ing. ab. 2020 erfolgt die  Eintragung in die bayerische Architektenkammer. Von 2009 bis 2016 ist sie im Architekturbüro Stefan Gamper in Klausen tätig. 2013 arbeitet sie im Architekturbüro Riegler-Riewe ZT GmbH. 2014 ist sie ehrenamtlich im Verein Mojo Fullscale Studio NPO tätig. Seit 2016 ist Karin Pramstraller im Architekturbüro AllesWirdGut Architektur ZT GmbH.</p>
<p>–</p>
<p><strong>ISARIA<br />
</strong>Die ISARIA ist auf die Entwicklung nachhaltiger Gebäude und Stadtquartiere im urbanen Raum spezialisiert. Bereits ab dem Ankauf bis hin zur Bauphase durchlaufen alle Projekte standardmäßig Nachhaltigkeitsanalysen. Ziel ist dabei stets die möglichst ressourcenschonende Entwicklung lebenswerter Stadtquartiere. Die ISARIA ist ein Unternehmen der Quarterback Immobilien AG.<br />
<a href="https://isaria-muc.com/">www.isaria-muc.com</a><strong><br />
</strong></p>
<p class="p1"><strong>Markus Westhäuser<br />
</strong>Markus Westhäuser (*1978) ist seit September 2019 stellvertretender Leiter Projektmanagement bei der Isaria Projektentwicklungs GmbH. Der Diplom-Ingenieur (Technische Universität München) trägt die bauherrenseitige Verantwortung für sämtliche Projektziele und ist Projektleiter des Projekts Hofmark.</p>
<p>–</p>
<p><strong>Ackermann Architekten<br />
</strong>Das Bu?ro Ackermann Architekten BDA wurde 1953 von Prof.Dr.h.c. Kurt Ackermann gegru?ndet und besteht seit dem ohne Unterbrechung in Mu?nchen. Die Gescha?ftsfelder des Bu?ros sind dir Objektplanungen von Geba?uden gema?ß HOAI, sowie Generalplanungen und Baumanagement. Als Peter Ackermann 1993 in das Bu?ro eintrat, hat er seine gesammelten Erfahrungen, die er in seinen Ta?tigkeiten in verschiedenen nationalen und internationalen Bu?ros gesammelt hat, ins Bu?ro Ackermann Architekten BDA eingebracht. Seither geho?ren auch Generalplanungen mit Gesamtkoordination zu dem Leistungsspektrum des Bu?ros. Schwerpunkte der Planungen und Realisierungen liegen auf Industriebauten, Bu?ro- und Verwaltungsgeba?uden sowie Wohnungsbauten. Bei der Entwicklung der Architektur steht im Bu?ro Ackermann Architekten BDA immer der Mensch und spa?tere Nutzer im Vordergrund. Die interdisziplina?re Zusammenarbeit von Architekten und Bauingenieuren ist elementarer Bestandteil der Arbeit des Bu?ros. Vor allem die Nachhaltigkeit der Bauten ist ein zentrales Anliegen des Unternehmens, nicht nur bei der Erstellung von Bauvorhaben sondern u?ber den gesamten Lebenszyklus eines Geba?udes im Betrieb und Unterhalt betrachte. Das Bu?ro Ackermann Architekten BDA erreicht durch interdisziplina?re Kommunikation innovative Lo?sungsansa?tze und unter Anwendung von o?konomischen und o?kologischen Bauweisen ho?chste Qualita?t im Bauen. Das Bu?ro Ackermann Architekten BDA hat weltweit Kontakte zu namhaften Unternehmen fu?r die es ta?tig ist.<br />
<a href="https://www.ackermannarchitekten.com/">www.ackermannarchitekten.com</a><strong><br />
</strong></p>
<p class="p1"><strong>Leonhard Weil &amp; Peter Ackermann </strong></p>
<p></div></div></div></p>
<p class="p1"><b> </b></p>
<p>Wir bedanken uns bei den Partnern aus dem Objektbereich</p>
<p>Gefördert von der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370219" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px.png" alt="" width="82" height="80" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px.png 200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px-45x45.png 45w" sizes="(max-width: 82px) 100vw, 82px" />   <a href="www.soziokultur.de"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370215" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/fs-sw_300px.jpg" alt="" width="137" height="39" /></a><br />
<a href="www.kulturstaatsministerin.de"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370217" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_2017_office_farbe_de_300px.png" alt="" width="171" height="73" /></a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: honett Stuhl von horgenglarus</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-honett-stuhl-von-horgenglarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 14:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=388466</guid>

					<description><![CDATA[Der Massivholzstuhl honett vereint charakteristische, traditionelle Elemente einer klassischen Stabelle mit moderner Leichtigkeit. Das Architekturbüro Blocher Partners (Stuttgart) entwickelte einen passenden Stuhl zu einem Projekt und wendete sich an Horgenglarus, um diesen mit den für diese Manufaktur charakteristischen Anfertigungstechniken zu bauen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/honett_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-69"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/honett_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/honett_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-69"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/honett_web_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/honett_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-69"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/06/honett_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>horgenglarus &#8211; honett Stuhl<br />
</strong>Klassisches Design kombiniert mit moderner Leichtigkeit – honett ein Massivholzstuhl, der in seiner Art bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in der Manufaktur von horgenglarus produziert wurde, ergänzt ab heute deren Sortiment als Stuhl, Bank und Barhocker. Das Grundprinzip des Stuhles sowie die Aufnahme in das aktuelles Portfolio entsprechen einer typischen, seitjeher praktizierten Arbeitsweise. Denn aus dem Bedürfnis nach einem Stuhl für ein bestehendes Projekt entwickelte das <strong>Architekturbüro Blocher Partners </strong>(Stuttgart) einen passenden Stuhl und wendete sich an Horgenglarus, um diesen mit den für diese Manufaktur charakteristischen Anfertigungstechniken zu bauen.<br />
Der Massivholzstuhl honett präsentiert sich als neuzeitliche Interpretation einer Stabelle, welche mit einem für Stabellen untypischen dreidimensional gefräst und gebogenen Kopfstücks aus Vollholz bestückt wird. Eine eigens für das Modell entwickelte Technik im Versenken der gedrechselten Hinterfüsse durch das komfortable Sitzbrett mit Sitzmulde, verleiht dem einst traditionellen Stuhl eine filigrane Erscheinung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p><strong>honett Stuhl<br />
</strong>Sitz massiv 3cm,<br />
Hinterfüsse und Rücken massiv gebogen,<br />
Füsse gedrechselt<br />
Breite 41 cm<br />
Tiefe 47 cm<br />
Höhe 84 cm<br />
Sitzhöhe 46 cm<br />
<a href="http://www.horgenglarus.ch/de/kollektion/tische/mih">www.horgenglarus.ch/de/kollektion/tische/mih</a><br />
<a href="http://www.horgenglarus.ch/de/kollektion/tische/mih-massiv">www.horgenglarus.ch/de/kollektion/tische/mih-massiv</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über horgenglarus<br />
</strong>Horgenglarus zählt hinsichtlich Design und Qualität seit mehr als 135 Jahren zur Elite der Schweizer Möbelhersteller. Die Manufaktur wurde im Jahr 1880 in Horgen bei Zürich gegründet und produziert heute von Glarus aus, wo sie seit 1902 ansässig ist.</p>
<p>Zahlreiche bedeutende Schweizer Möbelgestalter wie Werner Max Moser, Max Ernst Haefeli, Hans Bellmann, Robert und Trix Haussmann, Hannes Wettstein und viele andere haben im letzten Jahrhundert in Zusammenarbeit mit horgenglarus zeitlose und in Gestaltung, Detail und Ausführung hoch anspruchsvolle Möbel entwickelt.</p>
<p>Doch auch Architekten haben bereits früh die Einzigartigkeit der Möbelmanufaktur kennengelernt. Schon Le Corbusier pries die Produkte als Beispiele zeitgemäßer und zukunftsweisender Wohnkultur an und bis heute setzen Architekten und Gestalter wie Herzog &amp; de Meuron, Max Dudler, Gigon Guyer und zuletzt blocher partners auf die Stühle von horgenglarus.</p>
<p>Mit seinem eleganten und zeitlosen Design ist horgenglarus in öffentlichen Räumen wie Restaurants, Hotels, Cafés, Kirchen und Besucherzentren ebenso präsent wie im privaten Raum. Der Blick auf die Referenzliste lässt vermuten, dass wohl nahezu jeder Schweizer schon einmal auf einem Stuhl aus der Glarner Manufaktur saß.</p>
<p>Die privilegierte Stellung in der Designgeschichte erlaubt es horgenglarus auch in Zukunft, den Trends zur Massenanfertigung und Auslagerung von Herstellungseinheiten die innovative Zusammenarbeit mit ausgewählten Möbelgestaltern und Architekten entgegenzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt<br />
</strong>ag möbelfabrik horgenglarus<br />
Kirchweg 82<br />
8750 Glarus</p>
<p>T +41 (0) 55 645 34 00<br />
F +41 (0) 55 645 34 01<br />
<a href="mailto:info@horgenglarus.ch">info@horgenglarus.ch</a><br />
<a href="http://www.horgenglarus.ch/">www.horgenglarus.ch</a></p>
<p>Jean-Jacques Kraus<br />
T +49 (0)151 46198352<br />
<a href="mailto:jacques.kraus@horgenglarus.de">jacques.kraus@horgenglarus.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Prämiertes Wohnen auf kleinstem Raum im ContiHome</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-praemiertes-wohnen-auf-kleinstem-raum-im-contihome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 13:35:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ContiHome, das außen wie innen komplett mit Oberflächenmaterialien von Continental verkleidet und ausgestattet ist, holte den begehrten Red Dot Product Design Award und ebenso den iF Design Award 2022. Nachhaltiges Design bei Optik und Haptik, Funktionalität, Ästhetik und Komfort waren der Fokus bei diesem experimentellen Blick über den Tellerrand. Die Idee dahinter: Inspiriert von globalen Trends wie Micro Housing und Minimalismus hat sich Continental mit dem Zukunftsthema „Wohnen auf kleinem Raum“ auseinandergesetzt und bei der äußeren Form für einen markanten und geradlinigen Ansatz entschieden bei dem industrieller Stil genauso wie die Natur als Inspirationsquellen dienten. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_ContiHome_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-70"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_ContiHome_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_SurfaceTechnology_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-70"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_SurfaceTechnology_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_Sustainability_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-70"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_Sustainability_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_ContiHome_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-70"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_ContiHome_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_ContiHome_1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-70"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_ContiHome_1_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/c_ssl_00018013_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-70"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/c_ssl_00018013_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_AMBIENC3_1_neu_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-70"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_AMBIENC3_1_neu_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_AMBIENC3_2_neu_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-70"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/Continental_PP_AMBIENC3_2_neu_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Continental gewinnt drei renommierte Designpreise </strong><br />
Sowohl mit dem Konzeptfahrzeug AMBIENC3 als auch dem kleinen Show-Haus ContiHome überzeugten die Oberflächenspezialisten die 132-köpfige Expert*innenjury des <strong>iF Design Awards 2022</strong> und strichen zwei Auszeichnungen des Designlabels ein. Bewertet wurden dabei mehr als 11.000 Beiträge aus 57 Ländern. Das ContiHome holte außerdem den begehrten Red Dot Product Design Award.<br />
&nbsp;</p>
<p><strong>AMBIENCE3 – Retro trifft Zukunft </strong><br />
Das Konzeptfahrzeug AMBIENC3 entstand auf der Basis eines alten VW T2-Mikrobusses und verbindet den emotionalen Retrocharme der automobilen Ikone mit Antworten auf die Mobilitätsbedürfnisse der Zukunft. Der Innenraum folgt dem Konzept des dritten Raums, bei dem Fahrer- und Wohnbereich sowie Büro miteinander verschmelzen. Design, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Kundenorientierung unterstützen die Mehrfachnutzung. Die Idee dahinter: „Beim AMBIENC3 hatten wir immer ein ganzheitliches Designkonzept im Blick: mit klarem Layout, homogenem Styling, einem Farbcode zum Wohlfühlen sowie ergänzenden Stimmungskonzepten aus Licht und Sound“, sagt Ralf Imbery, Leiter Innovation Transformation und Design.</p>
<p><strong>ContiHome – weniger ist mehr </strong><br />
Möbel, Böden, Wände, Fenster, Fassaden und Terrasse – beim ContiHome hat Continental, der Technologiekonzern mit Hauptsitz in Hannover, ein ganzes Haus ausschließlich mit seinen Oberflächenmaterialien verkleidet und ausgestattet. Nachhaltiges Design bei Optik und Haptik, Funktionalität, Ästhetik und Komfort stehen dabei im Mittelpunkt. Das Tiny House ist grundsätzlich mobil und kann mit einem LKW von A nach B gebracht werden. Die Idee dahinter: Inspiriert von globalen Trends wie Micro Housing und Minimalismus hat sich Continental mit dem Zukunftsthema „Wohnen auf kleinem Raum“ auseinandergesetzt und bei der äußeren Form für einen modernen, dynamischen, markanten und geradlinigen Ansatz entschieden. „‚Weniger ist mehr‘ ist der Schlüssel in der Designsprache, vor allem in den polygonalen Formen innen und außen“, erklärt Imbery. Industrieller Stil und die Natur waren ebenfalls Inspirationsquellen. „Als Zulieferer der Bau- und Möbelindustrie wollen wir unsere Kundinnen und Kunden anregen, über den Tellerrand zu schauen, denn ‚kleine und multifunktionale Räume‘ sind ein Zukunftsthema für die Branchen Wohnen und Leben.“</p>
<p><strong>Seriensieger beim Red Dot Design Award </strong><br />
Ähnlich sahen das die 48 internationalen Mitglieder der Red Dot-Jury: Der Award für das beste Produktdesign ging an das ContiHome. Begründung: „Das ContiHome begeistert mit seiner exponierten Struktur und einer offenen Bauweise, die in Verbindung mit der Verwendung natürlich anmutender Materialien sehr einladend wirkt“. Rund 22.000 Einreichungen von Designerinnen und Designern, Designbüros sowie Herstellerinnen und Herstellern aus rund 60 Ländern zählten die Organisatorinnen und Organisatoren. Laut Red Dot-Jury müssen Prämierte neue Standards in der Designbranche setzen – und genau dies tat Continental. Deren Oberflächenspezialisten sind bereits alte Bekannte bei der Red Dot Verleihung: Die Polsterbezugsstoffe skai Toronto EN mit der staynu-Technologie und skai Vyp Lana mit laif-Technology gewannen 2021, die Möbeloberfläche skai colore classico ULTRA 2020, die Außenoberfläche skai Jet Black schon 2018.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Continental</strong></p>
<p>Die Oberflächenspezialisten von Continental nutzen die Innovationskraft und das Qualitätsversprechen, für die die Marke skai® seit über 60 Jahren weltweit steht. Im Bereich der Polsteroberflächen für den Möbel- und Objektbereich ist skai® als Synonym für hochwertiges Kunstleder bekannt. Mit innovativen Designs nutzt Continental konsequent die neuen Möglichkeiten der Individualisierung und Digitalisierung.</p>
<p>Spezielle Funktionen, wie Flammschutz, hohe Lichtechtheit, Desinfektionsmittelbeständigkeit oder Reinigungsfreundlichkeit zeichnen unsere Materialien neben zeitgemäßem und nachhaltigem Design für den Einsatz in den Bereichen Hospitality, Healthcare, Retail oder Outdoor besonders aus.</p>
<p>Im Folienbereich setzen skai® Oberflächen mit ihrer hochwertigen Optik und Haptik Maßstäbe und veredeln die Fronten von Küchen-, Bad- und Kastenmöbeln. skai® Außenoberflächen finden sich weltweit auf Fenstern, Türen und Garagentoren großer Systemgebern wieder. In mobilen Interieurs sind Continental Oberflächen vielfältig vertreten, sei es zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Als kompetenter Partner der Industrie, aber auch von Designern, Planern und Innenarchitekten, hält Continental für jede Anwendung die passende Oberflächenlösung bereit.</p>
<p><strong><br />
Kontakt</strong><br />
Elmar Zschau<br />
Head of Architect Relations<br />
+49 (0)7947 81 8363<br />
+49 (0)151 23409614<br />
<a href="mailto:elmar.zschau@continental-corporation.com">elmar.zschau@continental-corporation.com</a></p>
<p>Continental<br />
Konrad Hornschuch AG<br />
Salinenstrasse 1<br />
74679 Weißbach<br />
<a href="https://www.skai.com/de/interior/">www.skai.com/interior</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachbericht Dialog nach 6 // virtuell &#8211; Meilensteine 3</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-dialog-nach-6-virtuell-meilensteine-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 13:05:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektursalon-hh-blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=386365</guid>

					<description><![CDATA[Auf den Veranstaltungen der Reihe "Dialog nach 6" diskutieren internationale Gäste je eine Fragestellung der Baukultur und beleuchten diese in ihren Kurzvorträgen. Am Dienstag, den 3. Mai 2022 ab 18 Uhr sprachen Lukas Weder (Barkow Leibinger, DE-Berlin), Martin Liepmann (SOM – SKIDMORE, OWINGS &#038; MERRILL, GB-London) und Professor Rainer Schmidt (RSLA – Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten &#038; Stadtplaner, DE-München) über Projekte zum Thema "Meilensteine".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-third">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/referentinnen_web-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Dialog nach 6 // virtuell – Meilensteine 3" data-rel="lightbox-gallery-71"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/referentinnen_web-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/kristina-bacht-luka-weder_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kristina Bacht &amp; Lukas Weder" data-rel="lightbox-gallery-71"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/kristina-bacht-luka-weder_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/material_lukas-weder_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Details | © Barkow Leibinger" data-rel="lightbox-gallery-71"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/material_lukas-weder_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/rainer-schmidt_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Professor Rainer Schmidt" data-rel="lightbox-gallery-71"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/rainer-schmidt_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/martin-liepmann_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Martin Liepmann" data-rel="lightbox-gallery-71"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/martin-liepmann_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-two-third omsc-last">
<p>Am 3. Mai 2022 um 18.00 Uhr fand die zwölfte Edition der im Jahr 2020 etablierten Veranstaltungsreihe „<strong>Dialog nach 6 // virtuell</strong>“ statt. <strong>Lukas Weder</strong> (<strong>Barkow Leibinger</strong>, DE-Berlin), <strong>Martin Liepmann</strong> (<strong>SOM</strong> – SKIDMORE, OWINGS &amp; MERRILL, GB-London) und <strong>Professor Rainer Schmidt</strong> (<strong>RSLA</strong> – Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten &amp; Stadtplaner, DE-München) stellten unter dem Motto „<strong>Meilensteine</strong>“ in ihren Kurzvorträgen bedeutende Projekte vor und beleuchten das Thema Fassade und ihre Wechselwirkung mit dem Umfeld.</p>
<p><a class="omsc-button omsc-custom-hover omsc-size-large omsc-style-flat omsc-text-bright" style="background-color: #a1c3df; border-color: #a5c2de; color: #ffffff; margin-top: 0px;" href="https://www.youtube.com/watch?v=brwOV0fzcjg" rel="m_PageScroll2id" data-hover-bg-color="rgb(94, 136, 176)" data-hover-text-color="#ffffff" data-hover-border-color="#c65701">Aufzeichung ansehen</a></p>
<p>Den Auftakt der Veranstaltung übernahm <strong>Lukas Weder</strong> aus dem Berliner Architekturbüro <strong>Barkow Leibinger</strong>. Er stellte zwei sehr unterschiedliche Projekte vor: einen kleinen Pavillon im Remstal und ein 300 Meter langes Gebäude in Berlin Friedrichshain. Der Pavillon „Belvedere“ in Fellbach für die Remstal Gartenschau 2019 ist völlig frei und utopisch, der innerstädtische Groundscaper für einen Entwickler dagegen muss vielen Anforderungen und Auflagen gerecht werden. Die Beschäftigung mit Prototypen und Experimenten gehört zur Arbeitsweise von Barkow Leibinger. Beide Gebäude &#8211; in ihren ganz eigenen Maßstäben &#8211; setzen sich intensiv mit dem jeweiligen Kontext auseinander und stehen im Spannungsfeld ihrer Umgebung.</p>
<p><strong>Martin Liepmann</strong> aus dem Londoner Büro von <strong>SOM</strong> (SKIDMORE, OWINGS &amp; MERRILL) stellte ein Projekt vor, indem es darum ging den ehemaligen Hauptsitz der Allianz in Mailand umzugestalten. Der Komplex wurde in den Sechzigern von Gio Ponti, Piero Portaluppi und Antonio Fornaroli entworfen. Hier lag der Fokus darauf, auf den Grad des Eingriffes zu achten und darauf, dass Re-use eine zentrale Rolle für die Nachhaltigkeit spielt. Urban-mining ist ein Schlagwort, das hier nicht fehlen darf &#8211; aber alles unter dem Aspekt, wie man die Gebäude den hohen Anforderungen der heutige Zeit anpassen kann. Als gelernter Tischler liebt Martin Liebmann die Überprüfung der Resultate im Maßstab 1 zu 1 und präsentiert stolz die Fotos der Mock-ups für die Wendeltreppen im Inneren.</p>
<p><strong>Professor Rainer Schmidt</strong> von <strong>RSLA</strong> (Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten &amp; Stadtplaner) aus München nahm uns mit auf eine Entdeckungstour durch einige seiner Meilensteinprojekte. Die „Landrover City“ in Shanghai ist nur ein Beispiel bei welchem durch gestalterische Elemente in der Landschaft und am Gebäude eine Einheit geschaffen wird. Und auch beim Fachhochschulcampus in Düsseldorf ist erkennbar, wie Analogien in Wand und Boden Gebautes und Umgebung verschmelzen lassen. Am Killesberg in Stuttgart ist eine neue Form von Park entstanden, die Bezug auf den geschichtsträchtigen Ort nimmt und mit dem Element der Wiesenkissen eine besonderer Art der Betrachtung und Belebung der öffentlichen Fläche zulässt.</p>
<p>Im Anschluss entwickelte sich eine spannende Diskussion unter den Referenten und mit den Experten aus der Objektindustrie &#8211; von ACO, Cosentino und Pfleiderer &#8211; über die Erforschung von Materialien, Langlebigkeit und den kritischen Blick auf manch etablierte Dinge. Auch Fragen von den Zuschauern, die dem Livestream folgten, wurden direkt beantwortet.</p>
<p>Sehen Sie sich die gesamte Aufzeichnung auf unserem YouTube Channel an:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=brwOV0fzcjg">&gt; zur Aufzeichnung</a></p>
<p>Hier finden Sie alle weiteren Informationen über die Veranstaltung, das Programm und die Vorstellung der Referenten und deren Büros:<br />
<a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=385048">&gt; zur Veranstaltungsseite</a></p>
<h3>In Kooperation mit:</h3>

<img decoding="async" width="206" height="220" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/aco_web-1.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" link="none" columns="5" ids="362438,362283,385062" orderby="post__in" include="362438,362283,385062" />
<img decoding="async" width="206" height="220" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/cosentino_web.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" link="none" columns="5" ids="362438,362283,385062" orderby="post__in" include="362438,362283,385062" />
<img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/04/AITSalonPremiumpartner_Pfleiderer-500x350_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" link="none" columns="5" ids="362438,362283,385062" orderby="post__in" include="362438,362283,385062" />

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Wärmedämm-Verbundsysteme mit keramischen Platten im Großformat</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-waermedaemm-verbundsysteme-mit-keramischen-platten-im-grossformat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2022 15:17:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=388046</guid>

					<description><![CDATA[Cosentino und Saint-Gobain Weber kombinieren Wärmedämm-Verbundsysteme mit Dekton®-Oberflächen zu neuem Fassadendesign
Mit dem ultrakompakten Dekton® bietet Cosentino witterungsbeständige und pflegeleichte keramische Fassadenplatten in vielfältigen Designs und großen Formaten. Auch Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) können nun damit verkleidet werden. Das System weber.therm style von Saint-Gobain Weber macht’s möglich – wärmebrückenfrei und von außen unsichtbar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/cosentino-stgobain_wdvs-grossformat-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Villa NRW | Foto: Saint-Gobain Weber/ Olaf Rohl" data-rel="lightbox-gallery-73"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/cosentino-stgobain_wdvs-grossformat-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/cosentino-stgobain_wdvs-grossformat-2.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Detail Villa NRW | Foto: Saint-Gobain Weber/ Olaf Rohl" data-rel="lightbox-gallery-73"><img decoding="async" width="295" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/cosentino-stgobain_wdvs-grossformat-2-295x350.jpeg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/cosentino-stgobain_wdvs-grossformat-1.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Mockup WDVS mit keramischer Außenverkleidung aus Dekton® | Foto: Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-73"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/cosentino-stgobain_wdvs-grossformat-1-500x350.jpeg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><br />
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Cosentino und Saint-Gobain Weber kombinieren Wärmedämm-Verbundsysteme mit Dekton®-Oberflächen zu neuem Fassadendesign</strong></p>
<p>Mit dem ultrakompakten Dekton® bietet Cosentino witterungsbeständige und pflegeleichte keramische Fassadenplatten in vielfältigen Designs und großen Formaten. Auch Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) können nun damit verkleidet werden. Das System weber.therm style von Saint-Gobain Weber macht’s möglich – wärmebrückenfrei und von außen unsichtbar.</p>
<p>Für den Geldbeutel und die Umwelt lohnt es sich, um Energieverbrauch und CO<sub>2</sub>-Emissionen zu senken und Fassaden besser zu dämmen; auch ästhetisch kann die Fassade individuelle Akzente setzen. Beim WDVS sind neben verschiedenen Oberputz-Variationen in diversen Farben nun auch geklebte Oberflächen für neue Fassadendesigns möglich.</p>
<p>„Kreative Gestaltungsoptionen machen Wärmedämm-Verbundsysteme noch attraktiver – sowohl im Neubau als auch bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden“, ist sich Alexander Schirra, Objektmanager bei Saint-Gobain Weber, sicher. „Die bautechnischen Prüfungen für alle Systemkomponenten von weber.therm style mit Dekton sind abgeschlossen, die allgemeine Zulassung des DIBT und die ETA erwarten wir 2022, und auch Referenzobjekte gibt es schon.“ Das System hat mit Glasoberflächen bereits 2016 den German Design Award gewonnen. Nun erweitert sich der planerische Gestaltungsspielraum nochmals um ein weiteres, faszinierendes Material.</p>
<p>„Wir sind begeistert, dass Dekton nun auch auf WDV-Systemen zum Einsatz kommt“, sagt Ingo Riewenherm, Business Development Fassade, Cosentino Germany. „Es gibt bei der vorgehängten hinterlüfteten Fassade viele tolle Anwendungen der ultrakompakten Oberfläche. Die 0,4 cm dünne Ausführung Dekton Slim erfreut sich zudem im Interior Design großer Beliebtheit. Nun bieten sich damit neue Gestaltungsmöglichkeiten im Außeneinsatz.“</p>
<p>Wärmedämm-Verbundsysteme bewähren sich seit den 1960er Jahren bei der energetischen Optimierung der Gebäudehülle. Auf den Wandbildner werden dabei Dämmplatten aufgeklebt, danach eine Armierungsschicht und ein Putzsystem aufgebracht. So wird eine durchgängige Dämmung der Gebäudehülle erreicht – ohne Wärmebrücken durch Befestigungselemente. Das gängigste Oberflächenfinish bilden Edelputze in verschiedenen Farben und Strukturen. weber.therm style erweitert die Möglichkeiten der Fassadengestaltung um alle plattenförmigen Materialien, wie z.B.  Glas, Naturstein oder keramische Platten wie Dekton®.</p>
<p>Dekton® besteht aus bis zu 20 natürlichen Mineralien, die in einem klimaneutralen Prozess unter hohem Druck und Hitze zu einer ultrakompakten Oberfläche sintern. Die Platten werden in fünf Stärken (0,4 cm, 0,8 cm, 1,2 cm, 2 cm und 3 cm) in großen Formaten von 320 cm x 144 cm hergestellt und kundenspezifisch zugeschnitten. Es gibt mehr als 50 verschiedene Farben und Texturen. Gestalterisch gibt es keine Limits, auch individuelle Designs sind möglich.</p>
<p>Vorgestellt wurde weber.therm style mit Dekton® erstmals Ende .2021 beim 1. Cosentino Fassadentag im NEXT Studio Frankfurt am Main. <a href="https://youtu.be/GNcfrY04Te4">Hier geht’s zur Aufzeichnung des Webinars</a></p>
<p><strong>Über Cosentino</strong><br />
Die Cosentino Gruppe ist ein Familienunternehmen aus Spanien, das weltweit tätig ist und hochwertige und innovative Oberflächen für die Welt des Designs und der Architektur herstellt und vertreibt. In enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern entstehen Designlösungen von hoher Wertigkeit, die eine Inspiration im Leben vieler Menschen sind. Erreicht wird dieses Ziel mit Pionier- und Spitzenmarken in ihren jeweiligen Segmenten wie Silestone, Dekton oder Sensa by Cosentino – technologisch fortschrittliche Oberflächen, die die Schaffung einzigartiger Umgebungen und Designs für den privaten und öffentlichen Raum ermöglichen. <a href="http://www.cosentino.com/"><span class="s1">www.cosentino.com</span></a></p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Cosentino Deutschland GmbH<br />
Birkerfeld 48<br />
83627 Warngau<br />
<a href="https://pro.cosentino.com/de/">www.pro.cosentino.com</a></p>
<p>Ansprechpartner Hamburg<br />
Torsten Sawatzki<br />
+49 (0)172 2996375<br />
<a href="tsawatzki@cosentino.com">tsawatzki@cosentino.com</a></p>
<p>Ansprechpartner München<br />
Sebastian Bremm<br />
+49 (0)172 8930597<br />
<a href="sbremm@cosentino.com">sbremm@cosentino.com</a></p>
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		<title>Es werde Dunkel – Christian Kellner, Stipendiat 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/es-werde-dunkel-christian-kellner-stipendiat-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:05:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA["Wir Menschen nehmen dunklen Raum anders wahr als hellen. Je dunkler ein Raum ist, desto stärker öffnet er sich für andere Ebenen der Sinneswahrnehmung, etwa Gehör, Geruch oder Haptik. Wenn die Sicht- und Raumgrenze sich ins Dunkel verschiebt und auflöst, wird die eigene Verortung im Raum zunehmend unscharf. All das führt zu einer Verstärkung der eigenen körperlichen Wahrnehmung. Infolgedessen sprechen uns dunkle Räume in unserem atmosphärischen Empfinden in besonderer Art und Weise an." Christian Kellner]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/04/Es-werde-Dunkel-Christian-Kellner.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Christian Kellner_Es werde Dunkel" data-rel="lightbox-gallery-74"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/04/Es-werde-Dunkel-Christian-Kellner-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
April 2022<br />
Blogger: Christian Kellner</strong><br />
Technische Universität Wien<br />
Studiengang Architektur</p>
<p><strong>Es werde Dunkel<br />
</strong>Wir Menschen nehmen dunklen Raum anders wahr als hellen. Je dunkler ein Raum ist, desto stärker öffnet er sich für andere Ebenen der Sinneswahrnehmung, etwa Gehör, Geruch oder Haptik. Wenn die Sicht- und Raumgrenze sich ins Dunkel verschiebt und auflöst, wird die eigene Verortung im Raum zunehmend unscharf. All das führt zu einer Verstärkung der eigenen körperlichen Wahrnehmung. Infolgedessen sprechen uns dunkle Räume in unserem atmosphärischen Empfinden in besonderer Art und Weise an.</p>
<p>Ein dunkler Raum hat eine unbestimmbare Tiefe und eine eigene Dimension, die jedoch bei hellem Zustand nicht seiner tatsächlichen Größe und Ausdehnung entspricht. Im Hellen wird das Dazwischen, die Leere selbst, meist nicht wahrgenommen, im Dunklen hingegen schon. Eher langsam und tastend bewegen wir uns im Raum aufgrund der Dichte und Undurchschaubarkeit des Dunkels. Die Objekte darin sind in ihrem Abstand zueinander nur schwer einzuschätzen und tauchen erst nach einer langsamen Gewöhnung der Augen aus der Dunkelheit auf. Wenn man dabei einzelne, schwach erhellte Objekte oder kleine Lichtöffnungen erblickt, erhalten diese für einen dadurch eine erhöhte Bedeutung.</p>
<p>Vor allem in vielen Kult- und Kirchenräumen wurde dies oft ausgenutzt, um sakrale Stimmungen zu erzeugen. Auch in der Malerei ist ein solcher Umgang, beispielsweise bei dem Künstler Rembrandt, bekannt. Er arbeitete oft mit einer in Dunkelheit getauchten Grundstimmung und der Nutzung besonders differenzierter Helligkeitswerte. Auch in der InnenArchitektur kann damit gearbeitet werden. So habe ich vor ein paar Jahren den von John Pawson in eine Galerie umgestalteten Berliner Bunker besucht. Dabei spielt er bewusst mit der Dunkelheit, sodass man sich beim Betreten zunächst in einem komplett dunklen Raum wiederfindet, wodurch die eigene Wahrnehmung vollständig resettet wird. In den anschließenden Ausstellungsräumen werden lediglich die Exponate leicht beleuchtet, womit eine ganz besondere Aura um die Kunst erzeugt wird.</p>
<p>Besonders hervorgehoben werden kann die Bedeutung der Dunkelheit am Beispiel der traditionellen japanischen Architektur. Im Buch “Lob des Schattens” beschreibt Jun&#8217;Ichiro Tanizaki, dass Japan eine vielschichtige Ästhetik entwickelt hat, um Tageslicht zu filtern und Schatten als eine wichtige Qualität zu begreifen. Durch auskragende, niedrige Dächer, große Raumtiefen sowie durch Papierwände entsteht in den Innenräumen eine starke Verdunkelung. Damit ergibt sich laut Tanizaki ein nuanciertes Spiel von Schatten und Licht, von matten und schimmernden Materialien, und von Akzenten durch leuchtende Farben und glänzend lackierten Oberflächen. Durch das gefiltert einfallende Licht entstehen im Innern sehr weiche, subtile Helligkeitsübergänge, wodurch der Raum auch ohne tatsächliche räumliche Trennungen eine Gliederung erfährt. Mit der dunklen Grundstimmung bekommen auch Stofflichkeit, Oberflächen und Farben ein detaillierteres, feineres Wirkungsspektrum. Der Umgang mit dem Dunkeln schafft dadurch eine starke atmosphärische Gesamtsituation.</p>
<p>Daraus können wir mitnehmen, dass Schatten und Licht für die InnenArchitektur so wesentlich sind wie Form und Material. Es muss nicht immer um gute Sehbedingungen für bestimmte Tätigkeiten gehen, sondern es kann auch die strukturelle und atmosphärische Rolle von Dunkelheit in den Vordergrund unserer Gestaltung rücken. Licht tritt immer im Wechselspiel mit Schatten auf und wird als Komplementär zur Dunkelheit wahrgenommen. Daher kommt es in der InnenArchitektur gleichzeitig auf einen gekonnten Umgang mit Dunkelheit und auf dessen Verhältnis zu Licht an.</p>
<p>Die Dunkelheit kann in der InnenArchitektur bewusst auf vielfältige Art und Weise eingesetzt werden. Sie kann die Körperhaftigkeit der InnenArchitektur plastisch deutlicher herausbilden, etwas in Szene setzen oder darüber hinaus durch einen differenzierten Einsatz von Licht und Dunkelheit eine gute Gliederung und Strukturierung von Raum ermöglichen. Auch bietet sie sich als Führungselement für die Durchwegung durch den Raum an. Die Art und Behandlung von Dunkelheit in Verbindung mit der Stofflichkeit kann für die Erzeugung von bestimmten Raumstimmungen oder eines Raumcharakters genutzt werden. Man kann das Dunkle folglich als eine Qualität begreifen, die es zu nutzen gilt. Denn generell erlaubt es die Anpassungsfähigkeit der Augen auch mit weniger Licht zu arbeiten.</p>
<p>Die Natur bietet uns mit dem täglichen Tag und Nacht Rhythmus, sowie den Jahreszeiten, eine breite Hell-Dunkel-Vielfalt. Zahlreiche Innenräume erleben wir heutzutage jedoch ganz anders. Meist findet man eine konstante und beinahe grelle Beleuchtung über Stunden hinweg vor. Dies führt zu Monotonie, Ermüdung und Lebensunlust. Deshalb plädiere ich für den Einsatz von weniger Licht und einem bewussten Umgang mit Dunkelheit.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
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		<title>Richtfest für Vivantes Klinikum, dem grössten Krankenhausneubau der Stadt Berlin</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/vivantes-klinikum-groesste-krankenhausneubau-der-stadt-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 11:59:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektursalon muenchen home slider]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachhaltigkeit und Innovation prägen das neue Projekt „11 Decks“ von DC Development, bei dem Björn Dahler und Lother Schubert federführend wirken. Der Hamburgische Architekt Prof. Carsten Roth durfte die Architektur entwerfen und ihm ist ein besonderer Bau als Teil des Westfield Überseequartiers Hamburgs gelungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Foto-Vivantes_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-75"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Foto-Vivantes_900x600.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Foto-Vivantes_900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Foto-Vivantes_900x600-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Foto-Vivantes_900x600-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p class="Headlinegro"><strong>Anfang März feierte Vivantes Richtfest für den Erweiterungsneubau des Klinikums Neukölln, der nach zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt werden konnte.<br />
</strong></p>
<h4 data-da-header="true" data-da-id="490" data-da-next="491" data-da-prev="489" data-da-focused="false" data-da-down="491" data-da-left="488" data-da-up="485">Neubau mit Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach</h4>
<p>Der Neubau am nördlichen Ende des Hauptgebäudes, auch „Nordkopf“ genannt, ist der erste Schritt in der groß angelegten, grundlegenden Erneuerung dieses Klinikstandorts der Maximalversorgung. Hier finden 240 Pflegebetten Platz, außerdem die erweiterte Kinder- und Erwachsenenrettungsstelle und intensivmedizinische Stationen mit 28 Betten. Es wird 16 Operationssäle geben einschließlich eines Saales mit einem Spezial-MRT für komplexe Eingriffe am Kopf, dazu eine voll ausgestattete Radiologie sowie Funktionsdiagnostik für Endoskopie und Kardiologie. Auf dem Dach wird ein Landeplatz für Rettungshubschrauber eingerichtet.</p>
<h4 data-da-header="true" data-da-id="491" data-da-next="492" data-da-prev="490" data-da-focused="false" data-da-down="492" data-da-up="490">Finanzierung in großen Teilen aus Landesmitteln</h4>
<p>Die Kosten für den Erweiterungsneubau betragen rund 226 Mio. Euro, von denen 164 Mio. Euro aus Landesmitteln finanziert werden. 30 Prozent der Baukosten bringt Vivantes selbst auf.</p>
<h4 data-da-header="true" data-da-id="492" data-da-next="493" data-da-prev="491" data-da-focused="false" data-da-down="493" data-da-up="491">Fertigstellung bis 2024 geplant</h4>
<p>Die Fertigstellung des Erweiterungsneubaus ist für 2024 geplant. Danach werden die bestehenden Gebäude des Klinikums saniert. Nach Inbetriebnahme des Erweiterungsneubaus wird das Hauptgebäude abschnittsweise saniert. Danach werden an dessen südlichen Ende eine neue Zentralsterilisation und eine Klinikapotheke eingerichtet, die das Klinikum Neukölln sowie weitere Vivantes Standorte versorgen. Auch ein Präsenzlabor ist geplant.</p>
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		<title>Richtfest &#8211; Neues Herz- und Gefäßzentrum am UKE fertiggestellt</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/richtfest-neues-herz-und-gefaesszentrum-am-uke-fertiggestellt-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 11:55:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachhaltigkeit und Innovation prägen das neue Projekt „11 Decks“ von DC Development, bei dem Björn Dahler und Lother Schubert federführend wirken. Der Hamburgische Architekt Prof. Carsten Roth durfte die Architektur entwerfen und ihm ist ein besonderer Bau als Teil des Westfield Überseequartiers Hamburgs gelungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz_rendering_eingangsbereich_rendering_architekten-nicklpartner_Muenchen_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-76"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz_rendering_eingangsbereich_rendering_architekten-nicklpartner_Muenchen_900x600.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz_rendering_eingangsbereich_rendering_architekten-nicklpartner_Muenchen_900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz_rendering_eingangsbereich_rendering_architekten-nicklpartner_Muenchen_900x600-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz_rendering_eingangsbereich_rendering_architekten-nicklpartner_Muenchen_900x600-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz-aussenansicht_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-76"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz-aussenansicht_900x600.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz-aussenansicht_900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz-aussenansicht_900x600-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/uhz-aussenansicht_900x600-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p class="article-short">Mit dem Aufziehen der Richtkrone wurden Ende Januar 2022 die Rohbauarbeiten für das neue Universitäre Herz- und Gefäßzentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) abgeschlossen. Mehr als 10.000 stationäre und 18.000 ambulante Patient:innen pro Jahr machen das Herz- und Gefäßzentrum zu einem der größten Diagnostik- und Therapiezentren seiner Art  in Deutschland. Aufgrund des steigenden Bedarfs entsteht ein sechsgeschossiger Klinikbau mit bis zu 388 Betten, neun Operationssälen, einem „Cardiovascular Imaging Center“ für hochspezialisierte Bildgebung und neun Herzkatheterlaboren auf einer Fläche von 72.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche.</p>
<p>Der sechsgeschossige Neubau entstand nach Plänen der Architekten Nickl &amp; Partner (München). Die Klinik Facility Management Eppendorf (KFE) des UKE ist für die vollständige Bauplanung und die Koordinierung der rund 100 am Bau beteiligten Unternehmen verantwortlich. Der Neubau ist das Herzstück der ersten Phase des Zukunftsplans 2050 des UKE und soll 2023 bezugsfertig sein. Kurze Wege und klare Strukturen, vereint in einem Raum- und Funktionsprogramm, das Behandlungsprozesse aus einem Guss ermöglicht, ist das Ziel der neuen Architektur. Dafür haben die beteiligten Mitarbeitenden ihre Erfahrungen aus dem praktischen Alltag eingebracht.</p>
<p>Jetzt wurde mit den Ausbauarbeiten des Gebäudes begonnen, dazu zählen die Trockenbauarbeiten, die Fassadenarbeiten sowie die Installationen der technischen Ausstattungen. Der Neubau wird an das unterirdische automatische Warentransportsystem – mit selbstfahrenden Robotern – angeschlossen. Die Gesamtbaukosten des Neubaus belaufen sich auf rund 200 Millionen Euro. Die Finanzierung wird über das Mieter-Vermieter-Modell realisiert. Die besonderen Herausforderungen der derzeitigen Personal- und Materialengpässe konnten bislang durch eine aktive Projektsteuerung gelöst werden.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Sebastian Kofink &#038; Simon Jüttner, Kofink Schels Architekten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-sebastian-kofink-simon-juettner-kofink-schels-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 10:17:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=382082</guid>

					<description><![CDATA[„Auf der einen Seite steht die Tatsache, dass wir wirklich große klimatische und gesellschaftliche Herausforderungen meistern müssen und auf der anderen Seite eine Überregulierung, die eine kreative, schnelle und ernsthafte Reaktion auf diese Herausforderungen unterminiert. Sich hier für neue Rahmenbedingungen einzusetzen, ist ganz wichtig. Darin liegt eine Verantwortung unserer Disziplin – und eine Chance, dieser wieder mehr Relevanz zu verschaffen.“  Sebastian Kofink &#038; Simon Jüttner]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Kofink_Portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sebastian Kofink &amp; Simon Jüttner, Kofink Schels Architekten" data-rel="lightbox-gallery-77"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Kofink_Portrait.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Kofink_BKS_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wählvermittlungsstelle, Bad Hindelang | Kofink Schels Architekten | Foto: Simon Jüttner" data-rel="lightbox-gallery-77"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Kofink_BKS_04.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Kofink_BKS_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kofink Schels Architekten: Wählvermittlungsstelle, Bad Hindelang (Foto: Simon Jüttner)" data-rel="lightbox-gallery-77"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Kofink_BKS_03.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Kofink_BKS_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kofink Schels Architekten: T.I.A.-House 1, Almería, Spanien (Foto: Simon Jüttner)" data-rel="lightbox-gallery-77"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Kofink_BKS_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Interview mit Sebastian Kofink &amp; Simon Jüttner, Kofink Schels Architekten.</p>
<p>„<em>Auf der einen Seite steht die Tatsache, dass wir wirklich große klimatische und gesellschaftliche Herausforderungen meistern müssen und auf der anderen Seite eine Überregulierung, die eine kreative, schnelle und ernsthafte Reaktion auf diese Herausforderungen unterminiert. Sich hier für neue Rahmenbedingungen einzusetzen, ist ganz wichtig. Darin liegt eine Verantwortung unserer Disziplin – und eine Chance, dieser wieder mehr Relevanz zu verschaffen.“  </em>Sebastian Kofink &amp; Simon Jüttner</p>
<p><strong>GROHE: Wie kam es 2014 zu der Bürogründung von Kofink Schels?</strong><br />
<strong>Kofink:</strong> Nach dem Studium hatte ich, zusammen mit meinem vorherigen Professor Martin Bühler, ein Projekt in Zürich realisiert, das ich fotografieren lassen wollte – ein befreundeter Kollege stellte mir Simon Schels vor. Wir sind dann zusammen nach Zürich gefahren, haben ein Wochenende im besagten Haus verbracht und uns kennengelernt, viel über Architektur und das Leben gesprochen und fanden, dass wir viele Parallelen haben und versuchen sollten, zusammenzuarbeiten.</p>
<p><strong>Jüttner:</strong> Wir haben dann gemeinsam an eineminternationalen Ideenwettbewerb teilgenommen, für den wir einen Büronamen brauchten – so entstand Büro Kofink Schels, obwohl wir damals noch gar nicht die Absicht hatten, ein gemeinsames Büro zu gründen.</p>
<p><strong>Wofür steht Ihre Architektur?</strong><br />
<strong>Kofink u. S. Jüttner:</strong> Zu Beginn hatten wir kleine Projekte, die unter nahezu prekären Umständen und hohem finanziellen Druck entstanden sind. Das Finden von einfachen Lösungen und das Hinterfragen von Baustandards war dabei zentral. Wir nennen das gerne Poetischen Pragmatismus. Diesen versuchen wir jetzt auch auf einen größeren Maßstab zu übertragen und schauen, wie dieser in einem öffentlichen Auftragsverhältnis möglich sein kann. Im Grunde sind wir gerade in einer Phase, in der wir versuchen, genau diese Themen für uns zu definieren und zu verfeinern. Aus dem Verzicht, der uns in unseren ersten Projekten als Zwang auferlegt war, wurde eine Haltung. Wir haben festgestellt, dass man vieles gar nicht braucht. Da geht es um Materialstandards, Gebäudetechnisierung und auch stilistische Fragestellungen. Wir glauben mit einem großen ökologischen Bewusstsein zu arbeiten. Außerdem sind wir Verfechter einer Low-Tech-Architektur. Wir selbst benutzen etwa den Begriff ‚Smart Home‘, um Gebäude zu beschreiben, die deshalb schlau sind, weil sie einfach keine Technik brauchen.</p>
<p><strong>Worin sehen Sie Ihre Verantwortung als Architekt?</strong><br />
Man hat als Architekt*in diverse Verantwortungen gegenüber den unterschiedlichsten Akteuren. Aber die Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft ist die, die uns am zentralsten erscheint. Es wird einem sehr leicht gemacht, diese Verantwortung nicht ernst zu nehmen – auf der einen Seite bedingt durch starre Regularien und auf der anderen Seite durch ein, unserer Meinung nach, verzerrtes Bild davon, was eine gelungene Architektur ausmacht. In einem Planungs- und Bauprozess existieren auf verschiedenen Ebenen unterschiedlichste Zwänge – häufig lassen es die Rahmenbedingungen gar nicht zu der Verantwortung konsequent gerecht zu werden. Wir streben trotzdem danach möglichst verantwortungsvoll zu bauen und glauben, dass wir als Architekten auch versuchen müssen Rahmenbedingungen mitzugestalten und in der Öffentlichkeit auf Missstände aufmerksam zu machen.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e6884217034091015' value='69e316e6884217034091015'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e6884217034091015' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e6884217034091015' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e6884217034091015' ></p>
<p><strong>Finden Sie, dass Sie bezüglich des Themas Nachhaltigkeit anders denken und handeln als die Architektengeneration vor Ihnen? Was ist für Sie nachhaltige Architektur?</strong><br />
Nachhaltigkeit hat in der Architektur schon immer eine Rolle gespielt. Es gibt viele Kolleg*innen aus der Generation vor uns, die sich damit intensiv auseinandergesetzt haben. Seit geraumer Zeit hat das Thema allerdings an Dringlichkeit gewonnen. Man muss nur aufpassen, dass Nachhaltigkeit nicht zur Modeerscheinung verkommt. Wirklich nachhaltig zu entwerfen und zu bauen, das ist eine ziemlich komplexe Geschichte. Eine Frage, die da mit drinsteckt, ist jene nach den Rahmenbedingungen: Existiert das Gute im Schlechten? Kann ich einen Bebauungsplan, wo die städtebauliche Entwicklung falsch läuft und viele Ressourcen verschwendet werden, ausgleichen, indem ich ein super-ökologisches Einfamilienhaus baue? Sollte ich einfach sagen: „Na ja, mein Rahmen ist nun mal dieser Bebauungsplan und da mache ich jetzt das Beste daraus“? Wir sollten den Anspruch haben, gesamtgesellschaftlich zu denken: „Wir müssen nachhaltigere Architektur machen – vom Städtebau bis ins kleinste Detail, bis zur Wiederverwendung der Türklinke.“ Wir glauben, es gibt viele Aspekte der Nachhaltigkeit, die schwer zu quantifizieren sind. Im Endeffekt geht es um eine Effizienz im Einsatz von Mitteln, darum, welche Rohstoffe ich ein- und welche Schadstoffe freisetzte. Zentral für eine Bewertung ist die Frage nach der Lebensdauer und der sozialen Komponente. Möglicherweise darf ein Gebäude, das der Gesellschaft im Allgemeinen dient und da einfach große Dienste leistet, ein bisschen unsauberer sein als ein Einfamilienhaus, das den Hedonismus eines Einzelnen befriedigt. Bei dem Begriff der Nachhaltigkeit müsste grundsätzlich viel stärker der gesellschaftliche Aspekt in den Fokus rücken, um letztlich die Frage zu verhandeln: „Wie wollen wir leben? Was brauchen wir überhaupt dazu als Gesellschaft?“</p>
<p><strong>Was sind Ihrer Meinung nach als Architekt derzeit die größten Herausforderungen?</strong><br />
Was uns tatsächlich viel beschäftigt und wo wir überlegen, wie wir damit umgehen, ist die enorme Fülle an Normen und Regularien, die im Grunde viel dazu beitragen, wie Architektur am Ende umgesetzt wird. Auf der einen Seite steht die Tatsache, dass wir wirklich große klimatische und gesellschaftliche Herausforderungen meistern müssen und auf der anderen Seite eine Überregulierung, die eine kreative, schnelle und ernsthafte Reaktion auf diese Herausforderungen unterminiert. Sich hier für neue Rahmenbedingungen einzusetzen, ist ganz wichtig. Darin liegt eine Verantwortung unserer Disziplin – und eine Chance, dieser wieder mehr Relevanz zu verschaffen. Wir glauben, dass sich die Architektur in den letzten Dekaden – teilweise selbst verschuldet – in der Gesellschaft entmündigt hat. Man hat gewisse Fragestellungen gesellschaftlicher und ökologischer Natur hintenangestellt und damit für die breite Masse wenig Antworten parat. Viele fühlten sich nicht angesprochen von einer Architektenwelt, die ihre ‚Star-Architekten‘ zu pushen scheint. Dieser Begriff ‚Star-Architekt‘ war in den letzten zwanzig Jahren ein Begriff, den die breite Bevölkerung mit Architektur verbunden hat. Wenn sich auf dem Land also jemand ein Architektenhaus leistet, dann gilt er als bescheuert, weil er Geld für etwas ausgibt, das er überhaupt nicht braucht. Er will eigentlich nur angeben – wie mit einem dicken Auto. Und die Leute haben teilweise auch recht. Viele Architekten arbeiten ja noch immer so.</p>
<p><strong>Was fehlt Ihnen an der zeitgenössischen deutschen Architektur?</strong><br />
Die Potenziale, die die junge deutsche Architekt*innenschaft mitbringt, sind groß. Was fehlt, das ist mehr Spielraum dieses Potential einbringen zu können – auf Seiten der Gesetze und Normen genauso wie bei den Vergabeverfahren. Aber auch ganz allgemein innerhalb der Gesellschaft, in der für die Wertschätzung für architektonische Gestaltung, ja für deren Notwendigkeit ein größeres Bewusstsein erreicht werden muss. Anderen Kulturzweigen wie der Musik und der Kunst ergeht es ähnlich, ihnen bringt man oftmals auch wenig Verständnis entgegen.</p>
<p>Wir glauben allerdings nicht, dass man ein Umdenken nur mit einer Architektur-Bildung schaffen kann. Auch auf der politischen Ebene gibt es durchaus Instrumente, um die Baukultur effektiv zu fördern. Flandern wird gerne als Beispiel genannt. Hier wurde die Stelle eines Regierungsbaumeister geschaffen, der unter anderem niederschwellige Wettbewerbsverfahren etablierte, um jungen Architekten Zugang zu Aufträgen der öffentlichen Hand zu erleichtern. Das hat sich schnell positiv auf die Baukultur ausgewirkt. Vielleicht ist so etwas in einem kleinen Land einfacher, wo der Druck der Industrie nicht so groß zu sein scheint wie in Deutschland. Trotzdem sind wir überzeugt, auch bei uns wäre da sehr viel mehr möglich.<br />
<strong><br />
Sie haben in Bezug auf unsere Baukultur drei Wünsche frei. Wie würden diese lauten?</strong><br />
Wir haben natürlich Wünsche, aber es klingt dann schnell so, als würde man jetzt von der Gesellschaft Geschenke erwarten oder als seien die Anderen schuld, dass die Baukultur am Boden liegt. Aber um die Frage zu beantworten: Wir würden uns wünschen, wieder etwas einfacher denken zu dürfen. Man sollte den Architekt*innen die Möglichkeit geben, gewisse Dinge ohne Vorgaben zu entscheiden, gerade bei diesen ganzen Wohnungsbau-Wettbewerben. Wir fragen uns etwa immer, was z.B. diese strikten Wohnungsschlüssel auf der Gebäudeebene sollen. Warum kann ich nicht einfach ein gutes Wohnhaus entwerfen und dann entscheidet der Wettbewerb, ob man das passend findet; immer von Anfang an das Potenzial stark einzuschränken, ist, glauben wir, ein großes Problem. Und wir würden uns ein wenig mehr Zeit wünschen. Wir finden es dramatisch, wie schnell Projekte teilweise entwickelt werden sollen. Wenn wir uns an unsere ersten Projekte erinnern, gab es das nicht. Wir würden uns wünschen, dass man einfach wieder Zeit hat, um im Planungsteam über die Dinge tiefer nachzudenken. Es ist schon witzig, dass die Architektur diesen Geschwindigkeitswahn mitmachen muss. Dabei könnte sie auch als Gegenpol dazu wirken, wenn sie eben nicht nur für dreißig, zwanzig, zehn Jahre geplant und gebaut wird, sondern wieder wie eine Kirche für mehrere hundert Jahre. Im Kontakt mit einer Dame vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, sagte diese kürzlich: „Ja, jetzt haben wir die Regeln. Bis eine Gesetzesänderung durch wäre, dauert es Jahre. (&#8230;) eigentlich muss man jetzt in zivilem Ungehorsam dagegen arbeiten.“ Und auch die Stadtbaurätin Münchens, Frau Elisabeth Merk, hat in einem Symposium sinngemäß gesagt: „Wir brauchen nur ein Drittel der DIN-Normen. Dreißig Prozent sind schädlich, dreißig Prozent sind überflüssig und nur dreißig Prozent sind sinnvoll.“ Das ist schon wirklich bezeichnend für die Situation, in der wir uns befinden. Natürlich könnten wir Architekten versuchen, auf die Vorgaben zu pfeifen. Am Ende, wenn es schiefgeht, haben wir aber die Probleme am Hals. Unserer Meinung nach ist es jetzt dringend nötig, dass die Politik reagiert. Dass sie versteht, was hier die Probleme sind.</p>
<p><strong>Was muss nachhaltiger Wohnraum für Sie leisten? Haben Sie dazu eine passende Referenz?</strong><br />
Zunächst müssen in einem guten Wohnraum unterschiedlichste Leute gesund leben können. Es braucht grundlegende Dinge wie Licht, Luft, Sonne und der Raum sollte eine gewisse Robustheit aufweisen und sich an wechselnde Bedürfnisse anpassen können. Wir glauben zudem, ein Aspekt von guten Räumen ist, dass ihre Qualität das Selbstwertgefühl des Einzelnen unterstreicht. Schlechte Räume machen den Menschen klein – gute Räume hingegen lassen ihn sich selbst und seine Wirkmächtigkeit in positiver Weise erfahren. Das kling erstmal abstrakt, eine spezielle Referenz braucht man da aber eigentlich nicht. Man kann sich einfach einen guten Altbau in einem gewachsenen Viertel anschauen. Der hat genau diese Möglichkeiten. Altbauwohnungen werden heute als Arztpraxis oder als Anwaltskanzlei genutzt, und später wohnt vielleicht wieder eine große Familie dort, oder sie beherbergt eine Senioren-WG. Zweifellos gibt es gute zeitgenössische Wohnungsbauten, aber ich würde sagen, viele wirklich gut funktionierenden Beispiele finden sich im Altbestand. </div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e6884217034091015' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<p><strong>Positionierung &amp; Philosophie</strong><br />
Aus einer Serie von ersten kleinen Projekten, die ohne einen hohen Grad an Eigeninitiative und handwerklicher Mitwirkung nicht zustande gekommen wären, entwickelte das Büro unter dem Leitgedanken des „Poetischen Pragmatismus“ eine Haltung, die von Beginn an soziale, ökologische und ökonomische Angemessenheit gleichermaßen als Grundlagen einer nachhaltigen Architektur versteht.</p>
<p><strong>Über Simon Jüttner &amp; Sebastian Kofink</strong><br />
<strong>Simon Jüttner *1982 als Simon Schels: </strong>Studium Architektur und Stadtplanung an der TU München. Seit seinem Abschluss selbstständig tätig als Architekt und Fotograf. Gründungsmitglied des Fotokollektivs PK Odessa Co. 2014 Gründung Buero Kofink Schels. 2015 bis 2018 Gastdozent an der Akademie der Bildenden Künste in München und 2020/21 Lehrauftrag an der Hochschule Stuttgart. Seit 2021 Lehrauftrag an der Hochschule München. 2016 Förderpreis für Architektur der Landeshauptstadt München. 2020 Stipendiat der deutschen Akademie in Rom <em>Villa Massimo</em>.</p>
<p><strong>Sebastian Kofink *1984: </strong>Ausbildung zum Zimmermann, Studium Innenarchitektur und Architektur in Rosenheim, Prag und Liechtenstein. Arbeitete für Carsten Nicolai und Roger Bundschuh in Berlin, Martin Bühler in Zürich, Finsterwalderarchitekten in Rom und Regional Associates in Uganda. 2012 bis 2014 assistent  am Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten und von 2015 bis 2021 am Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren an der TU München. Seit 2021 Dozent an der Hochschule München. 2014 Gründung Buero Kofink Schels. 2016 Förderpreis für Architektur der Landeshauptstadt München.</p>
<p><a href="http://www.kofinkschels.de/">kofinkschels.de</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Baulückenspaziergang Kreativquartier</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/baulueckenspaziergang-kreativquartier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 17:11:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 25. Februar 2022 fand der dritte Baulückenspaziergang des AIT-ArchitekturSalon München statt. Vor 60 interessierten Gästen stellten Planer*innen, Verantwortliche und Betreiber des Kreativquartiers Ihre Projekte, Wirkungsbereiche und Herausforderungen vor. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Start am Kreativ-Feld" data-rel="lightbox-gallery-78"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Henrik Bauer vom Planungsreferat" data-rel="lightbox-gallery-78"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Martin Hirner (beim Vortrag), Florian Dilg (ganz rechts)" data-rel="lightbox-gallery-78"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_07.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="schwere reiter Kulturzentrum München | © Mahlknecht Herrle Architektur" data-rel="lightbox-gallery-78"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_07-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lukas Mahlknecht und Alexander Herrle" data-rel="lightbox-gallery-78"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Im Foyer schwere reiter Kulturzentrum München" data-rel="lightbox-gallery-78"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_06.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Frank Sollmann (rechts) | Sandra Einsta?dter (beim Vortrag)" data-rel="lightbox-gallery-78"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kreativquartier_nachbericht_06-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Mit: <strong>Mahlknecht Herrle Architektur, hirner &amp; riehl architekten, ARcHiTekTUR:ZWinGel/DilG, Planungsreferat, Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, Teleinternetcafe Architektur &amp; Urbanismus, MGH Münchner Gewerbehöfe</strong></p>
<p>Am Freitag, dem<strong> 25. Februar 2022</strong> fand der dritte <strong>Baulückenspaziergang</strong> des <strong>AIT-ArchitekturSalon München</strong> statt. Vor 60 interessierten Gästen stellten Planer*innen, Verantwortliche und Betreiber des Kreativquartiers Ihre Projekte, Wirkungsbereiche und Herausforderungen vor.</p>
<p>Direkt am Kreativfeld trafen sich um 16:00 Uhr die geladenen Teilnehmer*innen aus der Planung, die Partner des AIT-ArchitekturSalon und die Referent*innen. Kurz zuvor hatte sich ein überraschend winterliches Schneetreiben entwickelt, das sich pünktlich zu Beginn der Veranstaltung in Sonnenschein wandelte. Nach einer kurzen Begrüßung durch den <strong>AIT-ArchitekturSalon München </strong>meldete sich <strong>Andreas Krauth</strong> von<strong> Teleinternetcafe Architektur &amp; Urbanismus</strong> (TIC) aus Berlin über ein Video zu Wort. Er stellte übergreifend die Rahmenplanung &#8220;Kreativquartier“ vor, die aus einem Wettbewerb im Jahre 2012 hervorging, und im speziellen ein Projekt für die Genossenschaft &#8220;Das große kleine Haus&#8221; &#8211; das an TIC zusammen mit Bogevischs Büro vergeben wurde. Die Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht gemischt genutzte Häuser in städtischer Umgebung zubauen. Das Video und ein digitales Handout mit Grafiken und Informationen konnten jeder am Handy begleitend zur Veranstaltung ansehen.</p>
<p class="p1"><strong>Henrik Bauer</strong> vom <strong>Planungsreferat</strong> hatte zur Veranschaulichung ein Modell mitgebracht. An Hand dessen stellte er das „Kreativquartier“ im Allgemeinen und das „Kreativ-Feld“ im Speziellen vor. Hier wurden vor kurzem vier Bereiche vergeben: ARcHiTekTUR:ZWinGel/DilG mit wabe.zwo eG und Postbaugenossenschaft Mu?nchen und Oberbayern eG, hirner &amp; riehl Architekten mit dem Mietsha?user-Syndikat im kreativquartier „lebe-Deinen-(T)Raum“, Florian nagler Architekten mit euroboden und Zwischenra?ume Architekten + Stadtplaner GmbH mit der GeWOFAG. Das Besondere ist die Vernetzung dieser Baufelder von Anfang an. Sie teilen sich Tiefgaragen und die verantwortungsbewusste Planung von Sondernutzungen &#8211; so dass sich zum Beispiel Cafés und Veranstaltungsräume nicht sinnlos doppeln, sondern smart ergänzen.</p>
<p class="p1"><strong>Martin Hirner</strong> von <strong>hirner &amp; riehl architekten</strong> sprach kurz über das Bauprojekt des Mietshäuser-Syndikats im Kreativquartier. Hier steht man ganz am Anfang der Planungen, wie auch <strong>Florian Dilg</strong> von <strong>ARCHiTEKTUR:ZWiNGEl/DilG,</strong> er gab frühe Einblicke in das das Wohnprojekt „: KreativQuartier“. Hier wird bald ein erster Workshop aller Beteiligten stattfinden, zu dem auch jeder seinen Entwurf als Modell mitbringt &#8211; von Beginn an sollen die Baukörper miteinander korrespondieren. Von Verbindungen mit Mehrwert und kreativen Außenbereichen ist die Rede &#8211; Brücken und Stege sind wohl Ideen, die in den verschiedenen Büros eine Rolle spielen.</p>
<p>Das nächste Projekt ist zur Abwechslung nicht mehr in der Planungsphase, sondern ist bereits fertiggestellt und in Nutzung. <strong>Lukas Mahlknecht</strong> und <strong>Alexander Herrle</strong> von <strong>Mahlknecht Herrle Architektur</strong> stellten uns das &#8220;schwere reiter Kulturzentrum München&#8221; vor. Sie luden auch ins Innere, wo wir zwischen den Proben die Raumwirkung des Foyers, des großen und des kleinen Saal erfahren konnten. Mit das Bemerkenswerteste des temporären Aufführungs- und Proberaum für Musik, Theater und Tanz sind die Spundwände als Fassadenteile, sie sind wieder verwendbar und haben die Bauzeit enorm verkürzt. So, mit ästhetischer Reduktion und einem cleveren Konzept konnte auch das veranschlagte Budget eingehalten werden.</p>
<p class="p1"><strong>Frank Sollmann</strong> vom <strong>Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft</strong> berichtete vor allem aus Nutzerperspektive. Er gab<span class="s1"> in seinem Vortrag Insider-Einblicke in das „Kreativ-Labor“.<br />
</span></p>
<p><strong>Sandra Einstädter</strong> von den (MGH) <strong>Münchner Gewerbehöfen</strong> erzählte den Gästen etwas über das „Kreativ-Labor“ aus Betreibersicht. Das Unternehmen betreut hier als Beteiligungsgesellschaft der Landeshauptstadt kleinere Firmen &#8211; meist aus der Kunst- und Kreativszene. Die MGH ist auch Auftraggeber der bunten Container hier im „Kreativ-Labor“. Der Entwurf des Ensembles stammt von Michael Beck aus dem Münchner Architekturbüro Beck. Er ist als Architekt auch für einige andere Baumaßnahmen des Entwicklungsprojekts beratend tätig und brachte bereits Erfahrung im Modul- beziehungsweise Containerbau mit. Das Kreativ-Labor hat keinen Bebauungsplan, trotzdem entwickelt sich das Gebiet ständig. Neben temporären Bauten, wie den Containern oder dem &#8220;schwere reiter Kulturzentrum München&#8221; sind auch neue, massivere Eingriffe geplant. Wichtig ist nur, dass die Vision der sozialen und kreativen Nutzung bewahrt wird.</p>
<p>Das Interesse und das Feedback waren großartig! Darum planen wir bald wieder einen Baulückenspaziergang. Termine und Themen finden Sie dann auf unserer Homepage und in den Newslettern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Programm und zu den Referent*innen.</p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Programm</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Programm<br />
</strong>15:30 Uhr | Treffen<br />
16:00 Uhr | Begrüßung AIT-ArchitekturSalon<br />
16:05 Uhr |Informationen <strong>Andreas Krauth</strong>, Teleinternetcafe Architektur &amp; Urbanismus GmbH, Berlin, über die Rahmenplanung &#8220;Kreativquartier&#8221;<br />
16:15 Uhr | <strong>Henrik Bauer</strong>, Planungsreferat, über das &#8220;Kreativquartier&#8221; und das „Kreativ-Feld“<br />
16:30 Uhr | Beteiligte Planer am „Kreativ-Feld“<br />
<strong>Martin Hirner</strong>, <strong>hirner &amp; riehl architekten</strong>, über das Bauprojekt des Mietshäuser-Syndikats im Kreativquartier<br />
<strong>Florian Dilg</strong>, <strong>ARCHiTEKTUR:ZWiNGEl/DilGSpaziergang</strong>, über das Wohnprojekt &#8220;: KreativQuartier&#8221;<br />
16:50 Uhr | <strong>Lukas Mahlknecht </strong>und<strong> Alexander Herrle</strong>,<strong> Mahlknecht Herrle Architektur</strong>, über das <strong>schwere reiter Kulturzentrum München</strong><br />
Spaziergang<br />
17:10 Uhr | <strong>Frank Sollmann</strong>,<strong> Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft</strong>, über das „Kreativ-Labor“<br />
Spaziergang<br />
17:30 Uhr | <strong>Sandra Einsta?dter</strong>, <strong>MGH Münchner Gewerbehöfe</strong>, über die Container im &#8220;Kreativ-Labor&#8221;<br />
Spaziergang<br />
17:50 Uhr | Dialog</p>
<p></div></div></div></p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent*innen</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Henrik Bauer</strong><br />
Henrik Bauer ist Architekt und Stadtplaner und seit 2013 am Referat für Stadtplanung und Bauordnung in München beschäftigt. Nach dem Abschluss seines Architekturstudiums an der Technischen Universität Darmstadt, mehrjähriger freiberuflicher und angestellter Tätigkeit, zuletzt bei Schneider + Schuhmacher in Frankfurt a. M., folgte das Staatsexamen im Städtebau in München. Seitdem arbeitet er im Referat für Stadtplanung und Bauordnung. Er war in der zentralen Abteilung der Stadtplanung für Grundsatzfragen der Planung zuständig, leitete auch den Bereich Grundsatzthemen Technik und Modellwerkstatt und setzte sich damit auseinander, wie die Bebauungsplanung optimiert werden kann. Henrik Bauer ist aktuell u. a. für die Projektleitung des Kreativquartiers München und des Projekts Bayerischer Rundfunk zuständig.<br />
In 2015 berichtete er während seiner Tätigkeit in der Vertretung des Freistaats Bayern bei der EU aus Brüssel zu Energiestrategien im Bausektor.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>hirner &amp; riehl architekten</strong><br />
Martin Hirner und Dr. Martin Riehl entwickeln seit 1990 in formaler, funktionaler und o?kologischer Hinsicht nachhaltige Geba?ude aus den Bedingungen, die sie vorfinden. 2016 kamen mit Melanie Wenderlein, Robert Ha?rtl und Matthias Marschner drei Bu?ropartner dazu.2018 zeigten sie mit dem Geflu?chtetenprojekt „Bellevue di Monaco“ wie wichtig der Integrationsprozess fu?r das Entstehen von gelungener Architektur ist. Heute za?hlt das in Mu?nchen ansa?ssige Bu?ro u?ber 40 Mitarbeitende.</p>
<p><strong>Martin Hirner</strong><br />
Martin Hirner studierte an der TU München und der ETH Zürich Architektur. Nach der Gründung der Zimmerei H+P und nach seiner Tätigkeit als Baubezirksleiter bei der Erzdiözese München und Freising begann er 1990 eine Büropartnerschaft mit Martin Riehl. Seit 2000 ist er Mitglied im Bund Deutscher Architekten und auch als Preisrichter aktiv. Nachhaltiges Bauen, Holzbau, Bildungseinrichtungen und Sanierungen zählen zu seinen Arbeitsschwerpunkten. Martin Hirner hat bereits an mehr als 200 Wettbewerben mit über 70 Platzierungen teilgenommen.</p>
<p><strong>Bauprojekt des Mietshäuser-Syndikats im Kreativquartier</strong><br />
Etwa 50 Wohnungen unterschiedlicher Größen plant das Syndikat im Kreativquartier. hirner &amp; riehl architekten übernehmen hier die Planung.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>ARCHiTEKTUR:ZWiNGEl/DilG</strong><br />
ARCHiTEKTUR:ZWiNGEl/DilG wurde im Jahr 2007 in München von Florian Dilg und Angelika Zwingel gegründet. Zentraler Leitgedanke in ihrer Architektur ist das intelligente Konzept. Sie stehen für individuelle, bedarfsorientierte Lösungen. Die Kommunikation mit dem Bauherren und den zukünftigen Nutzern verstehen sie dabei als Basis und Motor für nachhaltige Raumqualität.</p>
<p><strong>Florian Dilg Architekt und Stadtplaner</strong><br />
ist in München aufgewachsen. Sein Studium der Architektur absolvierte er an der Hochschule München. Ab 1998 war er mitverantwortlich für Erfolge bei Architekturwettbewerben, Entwicklung von Gebäudeentwürfen und stadtplanerischen Gesamtkonzeptionen für die Architekturbüros von Angerer bis 1998 und Schmidt Schicketanz und Partner GmbH. Bei letzterem war er unter anderem betraut mit der Projektleitung von Entwurf bis Genehmigungsplanung für die Universität Passau, die Eissporthalle in Dresden und das Modernisierungsvorhaben des Hotels Vier Jahreszeiten in München. Seit 2000 eingetragener Architekt, seit 2008 Stadtplaner. Ab 2003 aktives Mitglied der Bayerischen Architektenkammer mit Engagement in verschiedenen Fachgremien.</p>
<p><strong>: KreativQuartier</strong><br />
November 2021: Die Kooperation mit den Genossenschaften wabe.zwo eG und der Postbaugenossenschaft zur Entwicklung eines gemeinsamen Wohnblocks im Kreativquartier an der Dachauerstraße, München, hat die erste Hürde genommen: die Bewerbung um die Grundstücksvergabe war erfolgreich. Die Stadt München geht bei der Entwicklung des Kreativquartiers auf der Fläche der ehemaligen Luitpoldkaserne neue Wege: Nordwestlich der Münchner Innenstadt entsteht ein urbanes Stadtquartier, in dem Wohnen, Arbeiten, Wissen, Kunst und Kultur eng miteinander verknüpft werden. Bestehende Nutzungen werden behutsam weiterentwickelt, um neue Impulse in die bestehende Stadt einzubringen und die bereits existierenden Potentiale vor Ort zu nutzen. Die neu gegründete Genossenschaft wabe.zwo eG und die Postbaugenossenschaft Mu?nchen und Oberbayern eG haben sich gemeinsam um eine Doppelzeile (WA7 und WA8) im Kreativ-Feld des Quartiers beworben. Hier sollen um einen gemeinsamen Garten und Hof ca. 60 Wohnungen entstehen. Teil des Konzepts sind unterschiedliche Gemeinschaftsflächen und -einrichtungen für die Bewohner und das gesamte Quartier. Zentrales Element ist ein abgesenkter Hof mit Sitzstufen, der den öffentlichen Raum um eine Tribüne erweitert und Veranstaltungs+ Kreativräume erschließt.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Mahlknecht Herrle Architektur<br />
</strong>Mahlknecht Herrle Architektur ist ein junges Münchner Architekturbüro mit 10 Mitarbeitern, das 2015 von Lukas Mahlknecht und Alexander Herrle gegründet wurde und seinen Sitz nicht unweit des Schwere Reiter Kulturzentrums hat, inmitten des Kreativquartier München. In den Entwürfen der jungen Architekten spiegelt sich Kreativität und Offenheit wider. Ihre experimentelle Herangehensweise verbinden sie mit dem Erfahrungsschatz der väterlichen Architekturbüros mit denen sie eng kooperieren. So lassen sich neue Lösungen in Materialität und Umsetzungstechniken finden, die die heutigen Anforderungen an Beständigkeit, Wandelbarkeit und Reduktion entsprechen. Dabei sind die Architekten immer in intensivem Austausch mit ihren Auftraggebern. Durch die Vernetzung mit den Herle &amp; Herrle Architekten und dem Architekturbüro von Christian Mahlknecht können Projekte in einem großen Radius persönlich betreut werden.<br />
<a class="_ps2id" href="mharch.de" data-ps2id-offset="">www.mharch.de</a></p>
<p><strong>Lukas Mahlknecht<br />
</strong>Schon früh durch das Architekturbüro seines Vaters mit der Materie in Kontakt gekommen, entschließt sich der gebürtige Südtiroler für das Architekturstudium an der TU Wien, das er 2009, nach einem Auslandsaufenthalt an der TU Delft, erfolgreich abschließt. Während seiner Zeit beim Fassadenbauer Frener &amp; Reifer beschäftigt sich Lukas Mahlknecht erstmals eingehender mit dem Thema Fassade. Nach weiteren Zwischenstationen bei One Architecture in Amsterdam und Sue Architekten in Wien wird er 2014 Projektleiter im MPRDO Büro München für das Audi Motorsportgebäude am Fahrerlebnisgelände in Neuburg an der Donau. Hier lernt er Alexander Herrle kennen.</p>
<p><strong>Alexander Herrle<br />
</strong>Geboren und aufgewachsen in München ebenfalls als Sohn eines Architekten entschließt sich Alexander Herrle noch während der Schulzeit bei einem Baumeister erste praktische Erfahrungen zu sammeln und absolviert in der Folge Praktika bei diversen Münchener Architekturbüros. 2005 beginnt er sein Studium an der TU Cottbus und schließt später erfolgreich an der TU Wien ab. 2014 lernt er Lukas Mahlknecht bei einem gemeinsamen Projekt für das Münchner Büro MPRDO kennen. Der Funke springt sofort über und schon ein Jahr darauf gründen sie Mahlknecht Herrle Architektur.</p>
<p><strong>schwere reiter Kulturzentrum München<br />
</strong>Aufgabe war es fu?r die Ku?nstler-Kooperation schwere reiter &#8211; bestehend aus den Sparten Tanz, Theater und Musik &#8211; eine temporäre Übergangslösung auf dem Gelände des Kreativquartiers zu entwerfen, die in möglichst kurzer Bauzeit realisierbar sein sollte. Eine simple Bauweise mit einem klaren statischen System und Materialien, die größtenteils nach Ru?ckbau wiederverwertet werden können, unterstreichen den provisorischen Charakter des Gebäudes auf Zeit.<br />
Vor dem Hintergrund des ku?nstlerisch-lebendigen Kreativquartiers mit seinen alten Industriebauten und der Notwendigkeit einer temporären Übergangslösung mit straffem Zeitfenster fu?r die Baukonstruktion begru?ndet sich die Idee der Spundwände, die vor allem im Hafenbau und zur Sicherung von Baugruben zum Einsatz kommen. Fu?r den temporären Bau der schweren reiter bilden sie aber nicht nur die Gru?ndung,<br />
sondern auch die Außenhaut der Fassade. Ihre raffe Oberflächenbeschaffenheit aus rostigem Stahl mit der grobwelligen Profilierung entspricht dem Ready-made-Charakter des Kreativquartiers. Zusätzlich ermöglicht das zu?gige Einrammen der Spundwände bis zu 3,5m in die Erde gegenu?ber einer konventionellen Bauweise eine erhebliche Zeitersparnis. Die Bauzeit bis zum Beginn des Stahlbaus kann durch die Spundwände um bis zu 6 Wochen verku?rzt werden. Ein weiterer Vorteil der Spundwände im Falle eines Ru?ckbaus gegenu?ber dem Ru?ckbau konventioneller Fundamentierungen: die Wiederverwendung ist durch einfaches Ziehen der Spundwände anderorts möglich, die Lebensdauer beläuft sich auch ohne spezielle Beschichtung auf mindestens 100 Jahre.<br />
<a class="_ps2id" href="http://www.mharch.de/schwere-reiter" data-ps2id-offset="">www.mharch.de/schwere-reiter</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus<br />
</strong>Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus (2011 in Berlin gegründet) bewegt sich an der Schnittstelle von Architektur und Städtebau. Die Arbeiten von Marius Gantert, Andreas Krauth, Urs Kumberger und Verena Schmidt sind geprägt durch prozesshafte Entwicklungsstrategien, kooperative Herangehensweisen sowie einen experimentellen Umgang mit Gebäude- und Freiraumtypologien. Die Auseinandersetzung mit dem Ort und dem Situativen bildet jeweils den Ausgangspunkt für die Suche nach neuen, offenen Formen von Stadt.<br />
<a href="http://www.teleinternetcafe.de">www.teleinternetcafe.de</a></p>
<p><strong>Andreas Krauth<br />
</strong>Andreas Krauth studierte Architektur an der Technischen Universität München und der Universität der Künste Berlin. Von 2008-16 arbeitete er bei Raumlabor in Berlin. Seit 2011 ist er Mitgründer und Partner von Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus in Berlin. Parallel zu seiner Arbeit bei Teleinternetcafe arbeitete er 2013-14 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Städtebau am Karlsruher Institut für Technologie und am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung an der Technischen Universität München. In den Jahren 2016-17 war er Gastdozent am Fachgebiet für Gebäudeplanung und Entwerfen an der Universität der Künste Berlin. In den Jahren 2019-20 hatte er im Team mit Verena Schmidt die Vertretungsprofessur am Fachgebiet Entwerfen und Städtebau an der TU Darmstadt inne. Seit 2018 ist er Mitgründer und Vorstand der Das große kleine Haus eG Baugenossenschaft für gemischt genutzte Häuser.<b></b></p>
<p><strong>Kreativquartier<br />
</strong>Lebendige Quartiere entstehen nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. Daher soll die städtebauliche Planung im Kreativquartier in München nicht allein aus starren Festsetzungen bestehen, sondern zeitliche und inhaltliche Spielräume bereit halten, die die schrittweise Herausbildung spezifischer Qualitäten ermöglichen. Dem entgegen steht ein hoher Entwicklungsdruck auf innerstädtischen Lagen in München, der einen raschen Wohnungsneubau erforderlich macht.<br />
Das Areal ist heute in Teilbereichen bebaut und mit gemischten Nutzungen belegt. Der Bestand wird als wertvolle Ressource verstanden und bildet den Anknüpfungspunkt zur Weiterentwicklung des Quartiers. Die bestehenden Freiräume und Gebäude prägen die Identität des Ortes und bergen vor allem im Teilquartier des Labors das Potential, Räume für soziale und kreative Nutzungen zu erhalten bzw. in Zukunft zur Verfügung zu stellen.<br />
Der Rahmenplanung liegt eine ortsspezifische Strategie zugrunde, die sowohl auf den Bestand als auch auf die Wohnungsnachfrage reagiert und den Faktor Zeit stark in die Planung einbezieht.<br />
Das Quartier wird in vier Teilquartieren entwickelt und mit dem Ziel einer atmosphärischen und programmatischen Vielfalt differenziert ausgestaltet: Plattform, Park, Labor und Feld. Die Entwicklungsgeschwindigkeiten und die Dichte der Teilquartiere werden individuell gesteuert. Die Plattform und das Feld verfügen über ungenutzte Flächen, die ohne Verdrängungskonflikte bebaut werden können. Die rasche Verdichtung dieser beiden Teilquartiere stellt einen Gro?teil des Wohnungsbedarfs (bezogen auf das Kreativquartier) her und wirkt wie ein Ventil für den Entwicklungsdruck, der auf dem Gesamtquartier liegt.<br />
Durch die Ventile werden die bereits genutzten Bereiche des Kreativquartiers entlastet, so dass Spielräume für eine behutsame Transformation des Bestands entstehen. Besonders im Teilquartier Labor, das bereits viele Gebäude und Nutzungen aufweist, soll Raum und Zeit für die Entstehung einer Eigendynamik gewährt werden. Die Planung für das Labor wird nicht als starres Endbild entworfen, sondern als ein flexibler Entwicklungsprozess gedacht. Bestehende Qualitäten werden definiert und im Prozess gezielt herausgearbeitet. Somit besteht die Möglichkeit, im Laufe der Entwicklung neue Erkenntnisse einflie?en zu lassen und auf geänderte Umstände und zukünftige Bedürfnisse zu reagieren.<br />
<a href="https://teleinternetcafe.de/kreativquartier-muenchen-staedtebaulicher-entwurf/">www.teleinternetcafe.de/kreativquartier-muenchen-staedtebaulicher-entwurf/</a><br />
<a href="https://stadt.muenchen.de/infos/kreativquartier-muenchen.html">www.stadt.muenchen.de/infos/kreativquartier-muenchen.html</a><br />
<a href="http://www.kreativquartier-muenchen.de/">www.kreativquartier-muenchen.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p class="p1"><b> </b></p>
<p>Wir bedanken uns bei den Partnern aus dem Objektbereich</p>
<p>Gefördert von der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370219" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px.png" alt="" width="82" height="80" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px.png 200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px-45x45.png 45w" sizes="(max-width: 82px) 100vw, 82px" />   <a href="www.soziokultur.de"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370215" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/fs-sw_300px.jpg" alt="" width="137" height="39" /></a><br />
<a href="www.kulturstaatsministerin.de"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370217" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_2017_office_farbe_de_300px.png" alt="" width="171" height="73" /></a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Bürger-Burg für Kempen: Sophia Janna Dinkel, Stipendiatin 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/eine-buerger-burg-fuer-kempen-sophia-janna-dinkel-stipendiatin-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 17:07:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Entwurf beschäftigt sich mit dem Umbau der Burg in Kempen. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und gilt als die besterhaltene kurkölnerische Landesburg. In der Geschichte diente sie als Wohnsitz für Adel, Sitz des Gerichts und einige Zeit auch als Ort eines Gymnasiums. Die Burg wird derzeit als Räumlichkeit für das Stadtarchiv genutzt, soll nun aber den Bürgern Kempens und Touristen öffentlich zugänglich gemacht und konzeptionell umgeplant werden. Es soll eine Bürger-Burg für Kempen entstehen. Sie soll zu einem attraktiven Ort für Aufenthalt und Unterhaltung werden. Sie soll ein Ort der Kommunikation und ein Treffpunkt sein. Seither bestand die Errichtung einer Burg mit der Absicht des Schutzes. Heute soll es eine Möglichkeit zur Öffnung des Gebäudes geben. Der historische Kern der Burg soll erhalten bleiben und restauriert werden. Altes Gemäuer soll wieder zum Vorschein treten und durch neue Raumkonzepte und moderne Elemente, wie einer Dachaufstockung, ergänzt werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/1-scaled.gif' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Abbildung 1" data-rel="lightbox-gallery-79"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/1-500x350.gif" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Ansicht_hinten_1.200-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Ansicht, hinten" data-rel="lightbox-gallery-79"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Ansicht_hinten_1.200-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Burg-ISO-Aussen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Burg ISO, außen" data-rel="lightbox-gallery-79"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Burg-ISO-Aussen-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Perspektiven-NEU.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Perspektive" data-rel="lightbox-gallery-79"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Perspektiven-NEU-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/PIKTO_GRUeN_EG-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Pictogramm" data-rel="lightbox-gallery-79"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/PIKTO_GRUeN_EG-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Schnitt_gross_1.200-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Schnittzeichnung" data-rel="lightbox-gallery-79"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Schnitt_gross_1.200-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/schnitt_vs-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Schnittzeichnung 2" data-rel="lightbox-gallery-79"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/schnitt_vs-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/schnitt_vs-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/schnitt_vs-800x559.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/schnitt_vs-768x536.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/schnitt_vs-1536x1073.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/schnitt_vs-2048x1430.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/schnitt_vs-1320x922.jpg 1320w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
März 2022<br />
Bloggerin: Sophia Janna Dinkel</strong><br />
Hochschule Düsseldorf<br />
Architektur und Innenarchitektur als Kombinationslehrgang</p>
<p><strong><br />
Eine Bürger-Burg für Kempen</strong><br />
Der Entwurf beschäftigt sich mit dem Umbau der Burg in Kempen. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und gilt als die besterhaltene kurkölnerische Landesburg. In der Geschichte diente sie als Wohnsitz für Adel, Sitz des Gerichts und einige Zeit auch als Ort eines Gymnasiums. Die Burg wird derzeit als Räumlichkeit für das Stadtarchiv genutzt, soll nun aber den Bürgern Kempens und Touristen öffentlich zugänglich gemacht und konzeptionell umgeplant werden. Es soll eine Bürger-Burg für Kempen entstehen. Sie soll zu einem attraktiven Ort für Aufenthalt und Unterhaltung werden. Sie soll ein Ort der Kommunikation und ein Treffpunkt sein. Seither bestand die Errichtung einer Burg mit der Absicht des Schutzes. Heute soll es eine Möglichkeit zur Öffnung des Gebäudes geben. Der historische Kern der Burg soll erhalten bleiben und restauriert werden. Altes Gemäuer soll wieder zum Vorschein treten und durch neue Raumkonzepte und moderne Elemente, wie einer Dachaufstockung, ergänzt werden.</p>
<p>Es gibt Räume, in der die Geschichte der Stadt Kempen und der Burg erzählt wird. Die Burg wird begehbar und erlebbar gemacht für Besucher. Andererseits wird die Burg zu einer Schnittstelle zwischen Sehenswürdigkeit und einem Ort, an dem etwas geschehen kann, wie auch zwischen den Bewohnern der Stadt und Menschen von außerhalb. Durch Kunst und Kultur soll der Ort neu belebt werden. Verschiedene Räume sind für Ateliers vorgesehen. Räume, die temporär bespielbar und flexibel zu verwenden sind. Künstler können zeitweise ihre Wurzeln in der Burg schlagen, Erwachsene und Kinder können Kurse und Workshops wahrnehmen. Es gibt Veranstaltungen oder Konzerte und Theater auf der Freilichtbühne. Ausstellungen von regionalen wie auch internationalen Künstlern sind in der Galerie zu sehen. Der mittelalterliche Keller wird als Räumlichkeit für eine Ausstellung über die Geschichte der Landesburg fungieren. Auf dem Dach wird ein neues Geschoss durch eine Dachaufstockung ergänzt. Dort entsteht eine Dachlandschaft mit Gemeinschaftsküche, einer Galerie, einem flexiblen Raum für Yoga/Theater, einem lokalen Laden und einer Bar.</p>
<p>Auch städtebaulich soll die Burg mehr in das Bild der Stadt eingegliedert werden. Durch die Öffnung der Burgmauern im Erdgeschoss wird ein Durchgang geschaffen. Dadurch entsteht ein außenliegender, zentraler Erschließungsgang. Von diesem kann man sowohl die beiden Flügel als auch den Kellerraum erschließen. Der öffentliche Weg führt nun direkt durch die Burg hindurch, wodurch auch der Innenhof der Burg einen neuen Charakter erhält. Durch die Restaurantnutzung im Erdgeschoss und direkten Zugang durch die Erweiterung zweier Fenster zu Türen wird der Innenhof neu belebt. Außerdem wird die vorhandene Treppe durch eine großzügigere Treppe erweitert. Dadurch entsteht ein Bezug zwischen Hof und Burggraben, und eine weitere Aufenthalts- und Begegnungsfläche wird erschaffen. Durch konsumfreie Außenanlagen, wie einem Spielplatz und einem Sportfeld, werden der Grüngürtel und der Burggraben revitalisiert.</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Situative Farbraumanalyse: Franziska Kocks, Stipendiatin 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/situative-farbraumanalyse-franziska-kocks-stipendiatin-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 12:46:55 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=383203</guid>

					<description><![CDATA[Eine der wichtigsten Schnittstellen in der für die Methode aufgegriffenen Disziplinen stellen die Eingänge am Gebäude dar, an denen sowohl räumliche, farb- und materialtechnische als auch typologische Grenzen spürbar werden. Die Analyse richtet dabei ihren Fokus auf die Außenwirkung dieser Schwellenbereiche in den Stadtraum. Eine sequenzielle Unterteilung des Bereiches von ‚Erkennen‘ bis ‚Ankommen‘, ermöglicht es, konkret auf die menschliche Perspektive und Wahrnehmung beim Erreichen der Eingänge einzugehen. Durch eine abstrahierte und interaktive Darstellung der Raumkörper mithilfe bedruckter Folien stellte ich gestalterische Möglichkeiten dar und zog diese als Diskussionsgrundlage für den Entwurf heran. Mein Ziel war es, einen fließenden Übergang von der Analyse zur Gestaltungspraxis zu finden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/1_Bachelorarbeit_Franziska-Kocks-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Bachelorarbeit" data-rel="lightbox-gallery-80"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/1_Bachelorarbeit_Franziska-Kocks-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/2_Ergebnisse-der-situativen-Farbraumanalyse-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Ergebnisse der situativen Farbraumanalyse" data-rel="lightbox-gallery-80"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/2_Ergebnisse-der-situativen-Farbraumanalyse-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/3_Einordnung-in-das-urbane-Umfeld-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Einordnung in das uraben Umfeld" data-rel="lightbox-gallery-80"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/3_Einordnung-in-das-urbane-Umfeld-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/4_Staedtebauliches-Modell-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Städtebauliches Modell" data-rel="lightbox-gallery-80"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/4_Staedtebauliches-Modell-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/5_Einblick-in-das-Methodenwerkzeug-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Einblick in das Methodenwerkzeug" data-rel="lightbox-gallery-80"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/5_Einblick-in-das-Methodenwerkzeug-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/6_Einblick-in-das-Methodenwerkzeug-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Einblick in das Methodenwerkzeug" data-rel="lightbox-gallery-80"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/6_Einblick-in-das-Methodenwerkzeug-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/7_Entwerfen-mit-Farbe-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Entwerfen mit Farbe" data-rel="lightbox-gallery-80"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/7_Entwerfen-mit-Farbe-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
März 2022<br />
Bloggerin: Franziska Kocks</strong></p>
<p><strong><br />
Situative Farbraumanalyse – Einblicke in meine Bachelorarbeit<br />
</strong></p>
<p>Im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der Bergischen Universität Wuppertal im Studiengang Farbtechnik, Raumgestaltung, Oberflächentechnik setzte ich mich mit farbgestalterischen Potenzialen und deren raumbildenden Möglichkeiten im Kontext urbaner Fragestellungen auseinander. Um Heterogenität und Vielfalt im gestalterischen Arbeiten aufzuzeigen, entwickelte ich eine Methode, welche auf Ansätze aus der Kunst, Architektur und Stadtplanung zurückgreift. Diese ‚Situative Farbraumanalyse‘ führte ich am Wuppertaler Gebäude Bergstraße 50 durch und arbeitete diese in Form von Modellen, Zeichnungen und Grafiken künstlerisch-gestalterisch aus.</p>
<p>Eine der wichtigsten Schnittstellen in der für die Methode aufgegriffenen Disziplinen stellen die Eingänge am Gebäude dar, an denen sowohl räumliche, farb- und materialtechnische als auch typologische Grenzen spürbar werden. Die Analyse richtet dabei ihren Fokus auf die Außenwirkung dieser Schwellenbereiche in den Stadtraum. Eine sequenzielle Unterteilung des Bereiches von ‚Erkennen‘ bis ‚Ankommen‘, ermöglicht es, konkret auf die menschliche Perspektive und Wahrnehmung beim Erreichen der Eingänge einzugehen. Durch eine abstrahierte und interaktive Darstellung der Raumkörper mithilfe bedruckter Folien stellte ich gestalterische Möglichkeiten dar und zog diese als Diskussionsgrundlage für den Entwurf heran. Mein Ziel war es, einen fließenden Übergang von der Analyse zur Gestaltungspraxis zu finden.</p>
<p>Meine Arbeit gliedert sich in drei Teile. Zu Beginn stelle ich methodische und konzeptionelle Hintergründe in Bezug auf die ‚Situative Farbraumanalyse‘ vor, wofür ich das räumliche und situative Begriffsverständnis einleitend betrachte. Durch eine erste Einordnung der Analyse, anhand von zwei Künstler:innenpositionen können dann die einzelnen Schritte der Methode näher erläutert sowie der Fokus des Schwellenraums und der Farbe näher beleuchtet werden. Farbpotentiale und Farbanalysewerkzeuge werden vorgestellt und leiten zum Analyseobjekt in der Bergstraße 50 in Wuppertal über, bei dem die Wahl des Raumes und dessen Besonderheiten dargelegt werden. Abschließend werden Ziele der Methode in Bezug auf die kommende praktische Ausführung der Analyse und Anwendung in der Entwurfsphase genannt. Im zweiten Teil wird die ‚Situative Farbraumanalyse‘ im Wuppertaler Stadtraum, rund um das Gebäude Bergstraße 50 und dessen Schwellenräume, anhand der zuvor methodisch festgelegten Parameter angewandt und künstlerisch-gestalterisch dokumentiert. Schließlich werden die Grundlagen und Ergebnisse der beiden ersten Teile herangezogen, um im dritten Teil Entwurfsansätze zur Gestaltung der Schwellenbereiche entwickeln zu können. Das Potenzial von Farbe im urbanen Raum wird hier anhand zweier Entwurfsbeispiele aufgezeigt.</p>
<p>Die entstandenen Entwurfsansätze für die Tages- und Nachtsituation thematisieren unter anderem, wie der gezielte Einsatz von Farbflächen, die Inszenierung von Oberflächenstrukturen oder der achtsame Umgang mit dem Bestand zu einer identitätsstiftenden und klärenden Architektur beitragen können. Meine Ergebnisse der Arbeit können als Sprachrohr gesehen werden, welches das Bewusstsein der Rezipient:innen für Gestaltbarkeit des öffentlichen Raums schärfen und zum Weiterdenken anregen soll.</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachbericht Dialog nach 6 // virtuell &#8211; Die Tiefe der Oberfläche: ökologisch, funktional, emotional</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-dialog-nach-6-virtuell-die-tiefe-der-oberflaeche-oekologisch-funktional-emotional/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 10:27:36 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=380873</guid>

					<description><![CDATA[Auf den Veranstaltungen der Reihe "Dialog nach 6" diskutieren internationale Gäste je eine Fragestellung der Baukultur und beleuchten diese in ihren Kurzvorträgen. Am Dienstag, den 1. Februar 2022 ab 18 Uhr sprachen Karola Groeger und Anne-Sophie Schwarz (Matteo Thun &#038; Partners, München), Oliver Seidel (baubüro in situ, Basel) und Andreas Reeg (rundzwei, Berlin) über Projekte zum Thema "Die Tiefe der Oberfläche: ökologisch, funktional, emotional".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-third">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/8-MatteoThunAntonioRodriguez_TheTwins_Shanghai?®DIRK_WEIBLEN_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="The Twins, Shanghai | Matteo Thun &amp; Antonio Rodriguez | ® Dirk Weiblein" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/8-MatteoThunAntonioRodriguez_TheTwins_Shanghai?®DIRK_WEIBLEN_900.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/dv20210224-114358-643.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Umnutzung ELYS, Basel | baubüro in situ" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/dv20210224-114358-643-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/063_IM_PRO_Pergolahaus_Gui_Rebelo_136_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Pergolahaus | rundzwei | Foto: Gui Rebelo" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/063_IM_PRO_Pergolahaus_Gui_Rebelo_136_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/dv20210413-165514-940.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Unit Sprint Nest EMPA, Dübendorf | baubüro in situ" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/dv20210413-165514-940-500x350.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/MatteoThunAntonioRodriguez_Desiree?®Euromobil_49bn_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Desiree | Matteo Thun &amp; Antonio Rodriguez | ® Euromobil" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/MatteoThunAntonioRodriguez_Desiree?®Euromobil_49bn_900.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/035_IM_PRO_Eisberg_Gui_Rebelo_149_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Eisberg | rundzwei | Foto: Gui Rebelo" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/035_IM_PRO_Eisberg_Gui_Rebelo_149_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/dv20181212-150020-790.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Warteck Basel | baubüro in situ" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/dv20181212-150020-790-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/MatteoThun_VigiliusMountainResort©VigiliusMountainResort2_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Vigilius Mountain Resort, Merano | Matteo Thun &amp; Partners | © Vigilius Mountain Resort" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/MatteoThun_VigiliusMountainResort©VigiliusMountainResort2_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/049_IM_CO_028_Holzhut_Visualisierung_Cylind_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Holzhut | rundzwei | Visualisierung: Cylind" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/049_IM_CO_028_Holzhut_Visualisierung_Cylind_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/3-MatteoThunPartners_Waldkrankenhaus_Eisenberg_DJI_0111_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Waldkrankenhaus, Eisenberg | Matteo Thun &amp; Partners | © Gionata Xerra" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/3-MatteoThunPartners_Waldkrankenhaus_Eisenberg_DJI_0111_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/dv20200107-211912-923.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Broothuse Zürich | baubüro in situ" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/dv20200107-211912-923-500x350.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/042_IM_PRO_KorkenzieherHaus_Gui_Rebelo_1785-88_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Korkenzieher Haus | rundzwei | Foto: Gui Rebelo" data-rel="lightbox-gallery-81"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/042_IM_PRO_KorkenzieherHaus_Gui_Rebelo_1785-88_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-two-third omsc-last">
<p>Auf den Veranstaltungen der Reihe <strong>&#8220;Dialog nach 6&#8221;</strong> diskutieren internationale Gäste je eine Fragestellung der Baukultur und beleuchten diese in ihren Kurzvorträgen. Am <strong>1. Februar 2022 um 18 Uhr</strong> stellten <strong>Karola Groeger und Anne-Sophie Schwarz (Matteo Thun &amp; Partners, München)</strong>, <strong> Oliver Seidel (baubüro in situ, Basel)</strong> und <strong>Andreas Reeg (rundzwei, Berlin)</strong> in ihren Beiträgen innovative Projekte zum Thema <strong>&#8220;Die Tiefe der Oberfläche: ökologisch, funktional, emotional&#8221;</strong> vor.<div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e6b8d9a3031431254' value='69e316e6b8d9a3031431254'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e6b8d9a3031431254' value='mehr zum Thema'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e6b8d9a3031431254' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e6b8d9a3031431254' ><br />
Eine Oberfläche kann als reine Hülle und Gestaltungsmerkmal wahrgenommen werden, dabei übernimmt sie häufig auch wesentliche funktionale Aufgaben. So kann es ohne Oberfläche kein „Darunter“ geben, es mangelt an Tiefe. Bei näherer Betrachtung werden die unterschiedlichsten Anforderungen deutlich: Eine Oberfläche soll nicht nur in ihrer Materialität optisch oder taktil ansprechend sein, sondern gleichzeitig auch Leistungsfähigkeit beweisen und die Umweltbilanz nicht belasten. Sie kann sich in ihrer Gestaltung dem Betrachter geradezu aufdrängen und beispielsweise als Leitsystem Orientierung geben, sich aber genauso zurückhaltend zeigen und Ungewolltes verbergen. In jedem Fall bestimmt sie die Wahrnehmung eines Raumes oder Objekts, wenn auch manchmal subtil oder unterbewusst. Als Grenze zum Außenraum bietet sie außerdem als Fassade Schutz und auch im Inneren schaffen Materialien, die durch Haptik, Struktur und Farbe mit dem Raum und seinen Nutzern in Dialog treten, Atmosphäre und Sinnlichkeit.</p>
<p>Abgesehen von der Gestaltung, sind Beständigkeit und Langlebigkeit, auch mit Blick auf die möglichst schonende Nutzung von Ressourcen, heutzutage besonders relevant. Gerade in Zeiten des Klimawandels werden der Einsatz von nachhaltigen Werkstoffen, die Vermeidung von Abfall und die Einbindung von Produkten und Produktionsabläufen in Kreisläufe wichtiger denn je.</p>
<p>Moderne Materialien bieten häufig auch einen funktionalen Mehrwert, der auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich ist, gerade in öffentlichen Bereichen aber vermehrt in den Fokus rückt. So spielen antibakterielle und -virale Eigenschaften von Oberflächen, deren Reinigungsverhalten und gestiegene Ansprüche an die allgemeine Hygiene, nicht nur im medizinischen Umfeld, eine bedeutende Rolle.</p>
<p>Gemeinsam mit internationalen Referent*innen und renommierten Partnern aus dem Objektbereich wie Continental und Pfleiderer stellten wir im Rahmen unserer Reihe „Dialog nach 6 // virtuell“ am Dienstag, 1. Februar 2022 um 18 Uhr unter dem Motto „Die Tiefe der Oberfläche: ökologisch, funktional, emotional“ herausragende Beispiele aus den Bereichen Architektur und Innenarchitektur vor.</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e6b8d9a3031431254' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>mehr zum Thema</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="omsc-button omsc-custom-hover omsc-size-large omsc-style-flat omsc-text-bright" style="background-color: #a1c3df; border-color: #a5c2de; color: #ffffff; margin-top: 0px;" href="https://www.youtube.com/watch?v=Hc8GLIczHkY">Aufzeichnung ansehen</a><br />
&nbsp;</p>
<p>Andreas Reeg legte zu Beginn den Fokus auf die Fassade als äußerlich sichtbare Oberfläche eines Gebäudes und setzte sich unter anderem mit dem Spannungsverhältnis der Wahrnehmung aus unterschiedlichen Entfernungen und Perspektiven auseinander. Viel Resonanz fand in diesem Zusammenhang das Korkenzieherhaus von rundzwei Architekten, das mit einer Fassade aus Kork ausgestattet ist. Dieses in Deutschland ungewöhnliche Baumaterial ist in Portugal weitaus geläufiger, da es dort auch angebaut wird, und führte zu interessieren Nachfragen seitens der Zuschauer*innen, nicht nur zur Witterungsbeständigkeit. Auch die Verwendung von karbonisiertem, &#8220;verkohltem&#8221; Holz in einem weitern Projekt wirkt spektakulär, ist aber eigentlich, wie der Referent erläuterte, leicht selber umzusetzen &#8211; wenn nicht ein ganzes Haus damit verkleidet werden soll.</p>
<p>Im Duett präsentieren Karola Groeger und Anne-Sophie Schwarz aus dem Münchner Büro von Matteo Thun &amp; Partners ihre Projekte und legten dabei den Fokus auf die eingesetzen Materialien und Werkstoffe. Sie machten die Ganzheitlichkeit, die die Projekte des Büros auszeichnet, sowohl von innen wie auch von außen sichtbar. Deutlich wird dies beispielsweise am Waldkrankenhaus in Eisenberg in der Nähe von Leipzig. Hier wird exemplarisch aufgezeigt, wie Hospitality inzwischen ein immer stärker Ansatz auch im Gesundheitsbereich ist und wie dort der Gedanke der Gastlichkeit neu gedacht wird. In dieser Klinik wurde die Fassade aus lokalem Material, dem Holz aus direkt angrenzenden Wäldern, errichtet. Dadurch, dass das Fassadenmaterial als durchlässige Oberfläche auch in den Innenraum gezogen wurde und durch große Glasflächen die Veranden der Patient*innenräume nach außen geöffnet wurde, konnte eine Verbindung mit der umliegenden Natur geschaffen werden. Den Herausforderungen, die sich durch die Anforderungen an Materialien, die im Gesundheitsbereich eingesetzt werden, wurde durch den Einsatz funktioneller Oberflächen begegnet und so insgesamt ein Ort geschaffen, an dem sich Menschen auch im klinischen Umfeld wohlfühlen können.</p>
<p>Oliver Seidel vom baubüro in situ machte, bevor es in eine angeregte Diskussion überging, den Abschluss der Vorträge. Er verdeutlichte, welche Bedeutung in der aktuellen Diskussion ein Umdenken nicht nur im Sinne einer ressourcenschonenden Nachhaltigkeit, sondern auch einer emotionale Nachhaltigkeit stattfinden muss und sich die Gesellschaft damit auseinandersetzen müsse, dass Bauwerke nicht unbedingt unseren gewohnten Ansprächen an Ästhetik entsprechen können, wenn beispielsweise gebrauchtes Material wiederverwendet wird. Hier zeigten sich die Grundsätze des Büros: es soll möglichst erhalten, wenn notwendig repariert, aber nicht entsorgt werden. Deutlich wurden diese Prinzipien unter anderem anhand des ELYS-Projektes, eines COOP-Verteilzentrums mit Großbäckerein in ein Kultur- und Gewerbehaus. Im Zuge der Planung erfuhren die Architekt*innen zum Beispiel, dass Fensterbauer*innen meist größere Bestände an Fenstern auf Lager haben, die in regelmäßigen Abständen entsorgt werden. Damit war eine günstige und ressourcenschonende Quelle gefunden und das freiwerdende Budget konnte in der Dämmung der Fassade eingesetzt werden, deren Elemente mit Restabschnitten, die inn der Herstellung von Dämmung anfallen, befüllt wurden. Insgesamt wurden mit dieser Fassade 91 Tonnen CO2 eingespart, gerade durch die Wiederverwendung von Glas und Stahl. Ein großer Schritt in der ressourcenintensiven Bauwirtschaft.</p>
<p>Weitere Themen/Projekte der Referent*innen und auch die Beiträge unserer Partner aus der Industrie finden sich im Mitschnitt des Dialog nach 6 // virtuell.</p>
<p>Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung der Veranstaltung an <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Hc8GLIczHkY">&gt; zur Aufzeichnung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Kooperation mit:</p>

<img decoding="async" width="500" height="163" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/05/AITSalonPremiumpartner_Continental-e1660492335324-500x163.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" link="none" ids="357683,369866" orderby="post__in" include="357683,369866" />
<img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/04/AITSalonPremiumpartner_Pfleiderer-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" link="none" ids="357683,369866" orderby="post__in" include="357683,369866" />

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ess.tee.tisch  Höhenverstellbarer Tisch von horgenglarus</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-ess-tee-tisch-von-horgenglarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 10:59:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der höhenverstellbare ess.tee.tisch ist der bekannteste Entwurf vom Schweizer Architekt, Innenarchitekt und Gestalter Jürg Bally aus den 50er Jahren. Dessen Markenzeichen waren die Entwicklung und Wandelbarkeit, sowie Leichtigkeit der damaligen Möbel.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><video class="fs-video" poster="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/poster.jpg" controls="controls" width="450" height="300"><source src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/Ess.Teetisch_720p_©horgenglarus.ipad_.mp4" /></video></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/ess.tee_.tisch?®horgenglaurs_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ess.tee.tisch | © horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-83"><img decoding="async" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/ess.tee_.tisch?®horgenglaurs_900.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/ess.tee_.tisch_seley?®horgenglarus_900.jpg' title="ess.tee.tisch®horgenglarus_900" data-rl_title="ess.tee.tisch®horgenglarus_900" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ess.tee.tisch | © horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-83"><img decoding="async" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/ess.tee_.tisch_seley?®horgenglarus_900.jpg" class="attachment-full size-full" alt="ess.tee.tisch®horgenglarus_900" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>horgenglarus &#8211; ess.tee.tisch<br />
</strong></p>
<p>Der höhenverstellbare ess.tee.tisch ist der bekannteste Entwurf des Schweizer Architekten, Innenarchitekten und Gestalter Jürg Bally aus den 50er Jahren. Dessen Markenzeichen waren die Entwicklung und Wandelbarkeit, sowie Leichtigkeit der von ihm entworfenen Möbel.</p>
<p>Die Konstruktion des Designklassikers ess.tee.tisch ist so simpel wie genial: Die Tischplatte liegt auf drei gekreuzten Beinen, die durch ein bewegliches Zapfenscharnier verbunden sind. Die selbsthemmende Aufzugsmechanik wurde für die Re-Edition von Horgenglaurs 2014 mit dem Design-Ingenieur Daniel Hunziker perfektioniert. So präsentiert sich heute der ess.tee.tisch formal und funktional mit einer bewegten Geschichte und sieht in jeder Position so aus, wie das phonetische Lautbild seines Namens suggeriert: ästhetisch.</p>
<p><strong>ess.tee.tisch </strong><br />
Durchmesser 95cm<br />
Untergestell in Massivholz höhenverstellbar 42-74cm<br />
Tischblatt in Linoleum mit Massivholzkante<br />
zentrale Fussverbindung in Gusseisen anthrazitfarben<br />
Verstellmechanik CNS</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über horgenglarus<br />
</strong></p>
<p>Horgenglarus zählt hinsichtlich Design und Qualität seit mehr als 135 Jahren zur Elite der Schweizer Möbelhersteller. Die Manufaktur wurde im Jahr 1880 in Horgen bei Zürich gegründet und produziert heute von Glarus aus, wo sie seit 1902 ansässig ist.</p>
<p>Zahlreiche bedeutende Schweizer Möbelgestalter wie Werner Max Moser, Max Ernst Haefeli, Hans Bellmann, Robert und Trix Haussmann, Hannes Wettstein und viele andere haben im letzten Jahrhundert in Zusammenarbeit mit horgenglarus zeitlose und in Gestaltung, Detail und Ausführung hoch anspruchsvolle Möbel entwickelt.</p>
<p>Doch auch Architekten haben bereits früh die Einzigartigkeit der Möbelmanufaktur kennengelernt. Schon Le Corbusier pries die Produkte als Beispiele zeitgemäßer und zukunftsweisender Wohnkultur an und bis heute setzen Architekten und Gestalter wie Herzog &amp; de Meuron, Max Dudler, Gigon Guyer und zuletzt blocher partners auf die Stühle von horgenglarus.</p>
<p>Mit seinem eleganten und zeitlosen Design ist horgenglarus in öffentlichen Räumen wie Restaurants, Hotels, Cafés, Kirchen und Besucherzentren ebenso präsent wie im privaten Raum. Der Blick auf die Referenzliste lässt vermuten, dass wohl nahezu jeder Schweizer schon einmal auf einem Stuhl aus der Glarner Manufaktur saß.</p>
<p>Die privilegierte Stellung in der Designgeschichte erlaubt es horgenglarus auch in Zukunft, den Trends zur Massenanfertigung und Auslagerung von Herstellungseinheiten die innovative Zusammenarbeit mit ausgewählten Möbelgestaltern und Architekten entgegenzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt<br />
</strong></p>
<p>ag möbelfabrik horgenglarus<br />
Kirchweg 82<br />
8750 Glarus</p>
<p>T +41 (0) 55 645 34 00<br />
F +41 (0) 55 645 34 01<br />
<a href="mailto:info@horgenglarus.ch">info@horgenglarus.ch</a><br />
<a href="http://www.horgenglarus.ch/">www.horgenglarus.ch</a></p>
<p>Jean-Jacques Kraus<br />
T +49 (0)151 46198352<br />
<a href="mailto:jacques.kraus@horgenglarus.de">jacques.kraus@horgenglarus.de</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Uncontrolled Morphology using Biodiversity &#8211; Nobuyoshi Yokota, Stipendiat 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/uncontrolled-morphology-using-biodiversity-nobuyoshi-yokota-stipendiat-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2022 09:54:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In this article, I would like to present my expedition to design with plants. It is neither a dualistic division between nature and humans, nor a design in which humans overly control nature. I sought a perspective on plant-centric design rather than human-centric design that would allow humans and plants to truly live together in the future. Specifically, I made a bowl-like object using the shape of the plant generated by temperature and humidity without my control.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_01_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nobuyoshi Yokota_Fig.01" data-rel="lightbox-gallery-84"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_01_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_02_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nobuyoshi Yokota_Fig.02" data-rel="lightbox-gallery-84"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_02_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_03_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nobuyoshi Yokota_Fig.03" data-rel="lightbox-gallery-84"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_03_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_04_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nobuyoshi Yokota_Fig.04" data-rel="lightbox-gallery-84"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_04_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_05_low.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nobuyoshi Yokota_Fig.05" data-rel="lightbox-gallery-84"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Fig_05_low-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
März 2022<br />
Blogger: Nobuyoshi Yokota</strong><br />
MAIA &#8211; Master of Arts in Interior Architecture<br />
HEAD – Genève, Haute école d&#8217;art et de design</p>
<p><strong><br />
</strong><strong>Uncontrolled morphology using biodiversity – </strong><br />
<strong>the new perspective of relationship between human and nature</strong></p>
<p>In recent years, to consider design is to consider not only its form, but also the production and materials behind it. It is the responsibility of all those involved in manufacturing to create a sustainable society, and to abandon this is to abandon our future.<br />
While a number of designers and artists are experimenting with approaches such as the creation of new materials, to design with plants is another method. And there are two main approaches to design with plants.<br />
The first is an approach to create new alternative materials such as plastic using waste plants. The other approach is to entrust the plant itself to shape the design. This attempt is an approach that is entrusted by plant diversity. It is neither to materials nor to human behavior.<br />
In this article, I would like to present my expedition to design with plants. It is neither a dualistic division between nature and humans, nor a design in which humans overly control nature. I sought a perspective on plant-centric design rather than human-centric design that would allow humans and plants to truly live together in the future. Specifically, I made a bowl-like object using the shape of the plant generated by temperature and humidity without my control.</p>
<p><strong>Method &#8211; 1</strong><br />
First of all, at the summer school of Aalto University in Finland, I conducted an experiment to mix willow and cactus, which are plants living in completely different environments, with MFC (micro-fibrillar-cellulose). These samples had the same MFC to plant ratio, oven temperature, and heating time, but each sample was deformed into a different shape. These reactions and shapes are not controlled by humans, but by the elements that make up each plant. (fig 01,02)</p>
<p><strong>Method &#8211; 2</strong><br />
The next method is the process of transforming a plant-made morphology into an object. Specifically, this process included digitizing the morphology generated from the plant obtained by method 1, performing 3D scanning, adjusting it to a preferable size with a computer and finally using a 3D printer to turn them into objects such as bowls. (fig.03)</p>
<p>In the end I extracted only the morphology of the sample generated from the willow, adjusted the scale, and created a bowl- like object. My design doesn’t exist there, it’s a design without human control, a design that follows the characteristics of the plant. Another possible next step would be the challenge of how to reproduce the materiality of individual plants through 3D printing or another method. (fig 04,05)</p>
<p>In the methodology explored this time, the design is produced on the object scale at this stage, but it is possible to create a space by applying this approach and increasing the size. With the evolution of technology, human beings have made various designs with the use of nature. In today’s all-saturated state designs that “make with nature” have the potential to build new relationships between humans and nature.</p>
<p>Special technical advisor : Abeyi Endrias (HEAD) , Kai Reaver (HEAD), CHEMARTS (Aalto University), Ezerskaia Marina</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Christian Olufemi und Jörg Moser, Olufemi Moser Architekten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-christian-olufemi-und-joerg-moser-olufemi-moser-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 09:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[„Für die Umgebung ist Architektur immer ein Geben und Nehmen, da sich die Identität des Ortes mit jedem Strich verändert. Die Anforderungen an ein Gebäude müssen mit dem kulturellen Kontext im Einklang stehen. Hier zählt nicht nur das Bauwerk selbst, sondern ebenfalls der Einfluss auf das urbane Umfeld. Die Kubatur eines Gebäudes schafft immer ein Innen- und Aussenraum der mit einbezogen werden muss. Die Gestaltung und Materialiät des Gebäudes setzt dann einen entwerferischen Schwerpunkt, der sich trotz aller künstlerischen Freiheiten im Detail mit den gesetzlichen Vorgaben der Bauordnung vereinbaren lassen muss. Am Modell lassen sich das Volumen und die Proportionen am Besten erarbeiten. Die Zeichenarbeiten, sowie Skizzen und grafische Darstellungen dokumentieren den Werdegang eines Projektes und erläutern den Arbeitsprozess visuell.“ 
Christian Olufemi und Jörg Moser]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Christian Olufemi und Jörg Moser" data-rel="lightbox-gallery-85"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Portrait.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kindergarten-Feldkirchen-Westerham.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kindergarten St. Laurentius, Feldkirchen-Westerham (Foto: Andreas Hoernisch)" data-rel="lightbox-gallery-85"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kindergarten-Feldkirchen-Westerham.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kita-Strassaecker-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kita und Wohnhaus, Garching (Foto: Andreas Hoernisch)" data-rel="lightbox-gallery-85"><img decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kita-Strassaecker-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kita-Strassaecker-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kita-Strassaecker-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kita-Strassaecker-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kita-Strassaecker-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kita-Strassaecker-2048x1366.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Kita-Strassaecker-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Renaissance-Hotel-Wien.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Renaissance Hotel, Wien (Foto: David Bohmann)" data-rel="lightbox-gallery-85"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Olufemi_Renaissance-Hotel-Wien.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
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<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Christian Olufemi und Jörg Moser von Olufemi Moser Architekten.</p>
<p>„<em>Wir bräuchten ein breiteres kulturelles Bewusstsein für die Bedeutung von Architektur, von Stadt, von Haus und von Wohnung. Wir haben viel zu viel Baugeschehen und viel zu wenig Baukultur. Der Markt ist an einer schnellen Entwicklung orientiert, weil er nach schnellem Profit strebt. Eine Baukultur fordert etwas anderes</em>.“  Christian Olufemi und Jörg Moser</p>
<p><strong>GROHE: Sie leiten als Architekten ab heute das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Was würden Sie tun?</strong><br />
<strong>Christian Olufemi und Jörg Moser:</strong> Wir würden uns gar nicht in die Rolle des Politikers begeben wollen. Die Frage ist doch viel eher, wie wollen wir als Architekt*innen die Baukultur beeinflussen? Wenn wir jetzt den Begriff des Heimatministeriums nehmen: Wie gehen wir mit gewachsenen kulturellen Strukturen um? Grundsätzlich würden wir durchsetzen wollen, dass nicht noch mehr Fläche versiegelt wird, sondern die bereits zugebauten Flächen verdichtet werden. Das nächste wichtige Thema ist die Infrastruktur. Wie ist eine zukünftige Infrastruktur in Hinsicht auf Mobilität und Energieversorgung aufgebaut? Wir denken in Deutschland immer noch in einer Flächenentwicklung, also dass quasi jedes Dorf an allen Möglichkeiten unserer Gesellschaft teilnimmt – was aber de Facto nicht der Fall ist. Die Idee heute ist, auch für den kleinsten Ort eine Autoabfahrt und einen High-End-Internetzugang zu bekommen. Vielmehr sollten wir damit umgehen, dass wir nicht an jedem Ort, an dem wir uns befinden, immer die gleichen, vergleichbaren Möglichkeiten haben.</p>
<p><strong>Mit welchen Bauaufgaben und Themen befassen Sie sich bei Ihrer Arbeit im Schwerpunkt?</strong><br />
Wir beschäftigen uns mit öffentlichen Bauten, Kindergärten und Gemeindezentren, sowohl für die Kirche als auch für kommunale Träger. Des Weiteren sind wir im Wohnungsbau und im Hotelbau tätig. Unser Spektrum ist also breit und geht von der Architektur über die Innenarchitektur bis ins Produktdesign und in die Sanierung denkmalgeschützter Kirchen. Investoren, im Besonderen beim Hotelbau, sehen Gebäude häufig als Produkt, das an verschiedenen Orten umgesetzt, trotzdem als Marke funktioniert. Hier ist es wichtig, dass sich das geforderte Qualitätsniveau in der Gestaltung und Nutzung reproduzieren lässt. Wohingegen die Zusammenarbeit mit sozialen Trägern eher ein demokratischer Prozess ist, bei dem man sich mit unterschiedlichsten Meinungen konfrontiert sieht. Häufig haben wir es hier mit Gruppen von acht bis neun ganz unterschiedlichen Menschen zu tun, die letztendlich gar nichts mit Bauen zu tun haben – da ist der Prozess einfach anders. Man nimmt die Position eines Mittlers ein und muss alle Themen jonglieren, um am Ende zu einer konsistenten Architektur zu kommen. Eine unserer Stärken dabei ist empathisch zu sein, den anderen zu sehen; ihm das Gefühl zu geben, man versteht ihn, man holt ihn ab und man integriert ihn in den Prozess. Das gelingt, weil wir nicht mit einem vorgefertigten Bild auf die Aufgaben und die Menschen zugehen. Wir stellen lediglich unsere Fähigkeiten als Architekten zur Verfügung. Das lässt manchmal das Ikonenhafte an unserer Architektur vermissen. Dafür arbeiten wir an vielschichtig gedachter Architektur.</p>
<p>Was uns bei unserer Arbeit zusätzlich beschäftigt, ist der Begriff des Produktes in der Architektur. Wenn wir uns zum Beispiel für einen Kindergarten bewerben, gibt es inzwischen bestimmte Bilder, die bauherrenseits gesucht werden und die sich dann immer wiederholen. Der Unterschied zwischen den Architekturbüros ist oft gar nicht mehr so groß, weil eben alle ein ähnliches Produkt anbieten. Hier führt somit der Produktbegriff zu weniger individueller Lösung und damit zu einem Verlust an Reichhaltigkeit in den räumlichen Lösungen und in der Gestalt. Auf der anderen Seite kann die Suche nach einem Produkt auch den Gestaltungsprozess und unser Aufgabenfeld als Architekten bereichern, weil er nicht bei einzelnen Aspekten der Architektur aufhört, sondern weil er die Gesamtheit des sozialen Raumes umfasst. Für die Erarbeitung einer Architekturidee arbeiten viele Investoren nicht mehr mit Architekten, sondern mit einer Werbeagentur zusammen. Um diesen Markt zu bedienen, müssen wir wieder viel früher in die Entwicklung eines Projekts einsteigen. Wir als Architekten erfassen all diese Dinge oft gar nicht mehr und werden in der Folge zu Dienstleistern gemacht, die das Teil nur noch bauen, aber nicht mehr die Idee dazu liefern dürfen. Wir als Architekten sind hier aufgefordert, unsere Rolle in einem solchen Projektentwicklungsprozess wieder stärker wahrzunehmen und Inhalte in diesen Prozess zu tragen, für den wir diesen Beruf ergriffen haben, jedes Bauwerk als einen sozialen Raum zu begreifen, der gut gestaltet zum Gefäß unsers Lebens werden kann. Wir denken, die Trennung von Architektur, Innenarchitektur und Design, die jeder als selbstverständlich hinnimmt, verhindert eine ganzheitliche Betrachtungsweise, die wir versuchen, für uns wieder zusammenzubringen.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e6d9e1d2004789001' value='69e316e6d9e1d2004789001'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e6d9e1d2004789001' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e6d9e1d2004789001' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e6d9e1d2004789001' ></p>
<p><strong>Das Thema unserer Interview-Reihe lautet:</strong> <strong>„Upcoming Architects Facing New Conditions“. Welche neuen Herausforderungen nehmen Sie wahr?</strong><br />
Es ist normal, dass sich die Bedingungen für unsere Arbeit permanent verändern. Das ist ein Aspekt, der unsere Arbeit spannend macht. Aktuell werden, vor allem in der Architektur, alte Modelle verfolgt, die momentan ihre Zuspitzung finden. Diese Rekonstruktionsbemühungen einer längst verlorenen Architektursprache bedienen sich alter überkommener Bilder und Ideen, um sich selbst ein Wert zuzuschreiben, den sie offensichtlich verloren haben. In einer Phase der Erneuerung befinden wir uns also noch nicht. Alles steckt noch im Greenwashing: „Ich habe ein Auto, das statt acht nur noch sechs Liter braucht. Ich fliege in den Urlaub, aber nicht mehr nach Thailand, sondern nach Mallorca.“ Derzeit gibt es keinen abschließenden Veränderungsdruck und deswegen haben wir nicht das Gefühl, dass wir vor der akuten Herausforderung stehen, jetzt alles neu denken zu müssen – auch wenn der Eindruck entsteht, dass man genau das machen sollte. Wir glauben, dass die Gesellschaft gerade wieder anfängt, sich stärker als Gemeinschaft zu sehen und begreift, dass sie nur als Gemeinschaft den Herausforderungen gewachsen ist. Wir glauben, dass man mit einer zu starken Individualisierung in der Gesellschaft die auf uns zukommenden Aufgaben nicht bewältigen kann. Das ist eine neue Entwicklung, die auch in die Architektur eingreifen wird. Es gilt das Miteinander wieder stärker zu thematisieren und Räume zu entwickeln, die die Gemeinschaft fördern, anstatt Bilder zu erzeugen, die eine längst überkommene gesellschaftliche Idee verkörpern.</p>
<p><strong>Wie wird sich das Berufsbild der Architekt*in auch in Bezug auf deren soziale Verantwortung wandeln?</strong><br />
Wir haben im Moment eher das Gefühl, zumindest in Deutschland, dass die Architektenschaft in den letzten Jahren immer schwächer wurde. Die Position der Architekt*innen wurde immer mehr fragmentiert. Es gibt Spezialisten für jeden einzelnen Bereich und jede einzelne Aufgabe. Der Architekt oder die Architektin, die mit anderen etwas entstehen lässt, gibt es nicht mehr, sondern nur noch aufgesplitterte Dienstleister. Wir denken, dass die Architekt*innen wieder mehr die Initiatoren für Veränderungen in unserem gebauten Umfeld werden müssen. Wir müssen Diskussionen anregen, die wieder stärker den Blick auf die Organik der Architektur lenkt. Letztlich ist jede architektonische Tätigkeit Teil eines sozialen Organismus. Diesem Anspruch werden wir aber nur gerecht, wenn wir wieder stärker in die Diskussionen um die Architektur eingreifen. Hierfür gibt es inzwischen immer häufiger gute Beispiele, die aber mehr als Leuchtturm funktionieren.</p>
<p><strong>Architekturpublizist Daniel Furhop forderte 2015 in seiner Streitschrift „Verbietet das Bauen“: Schluss mit Abriss, Leerstand und Spekulation – unterstützt Umzug, Umbau, Umnutzung, Förderung gemeinschaftlicher Wohnformen und Schaffung einladender öffentlicher Räume. Was denken Sie darüber? Ist seither etwas davon zur Umsetzung gekommen?</strong><br />
Definitiv nicht! Wir haben kürzlich ein Kindergarten­projekt umgesetzt, bei dem wir den Bestand aus den 1950er-Jahren umgebaut und erweitert haben – was kostentechnisch nicht die interessanteste Lösung war. Von der Gesamtökologie her betrachtet, war es trotzdem die richtige Entscheidung. Solche Themen versuchen wir also anzugehen, aber man muss schon sehr streitbar sein. Es wird nach wie vor viel sinnlos gebaut, man denke allein an die vielen Hotels in München oder Kapitalanlagen irgendwelcher Leute, die größtenteils leer stehen und dennoch städtische Fläche in Anspruch nehmen. Wir finden den Ansatz gut, die vorhandenen Räume wirklich zu nutzen und den Menschen zur Verfügung zu stellen. Wir sind deshalb auch der Überzeugung, dass Städte höher gebaut werden müssen.</p>
<p>Mit „in die Höhe gehen“ sind aber nicht unbedingt Hochhäuser oder Wolkenkratzer gemeint. Denken Sie beispielsweise an Wien, die Stadt wirkt viel dichter als München. Sie haben dort die gleichen Straßen, nur die Gebäude sind mindestens zwei bis drei Geschosse höher. Wir glauben, es muss an manchen Stellen wesentlich mehr Dichte entstehen, um an anderen mehr Freiraum haben zu können. Dichte sollte als Chance begriffen werden, um sich kulturell und sozial zu vernetzen. Am Ende – davon sind wir überzeugt – werden durch Dichte auch Ressourcen gespart. Was wir zudem alle immer vergessen, ist, dass bei uns wahnsinnig viele Autos viel städtischen Platz einnehmen. Wenn wir all diese Fahrzeuge rausschmeißen würden, würde automatisch Fläche für mehr Nachverdichtung entstehen. Der Mut zum Bruch ist dabei in der Stadtentwicklung etwas ganz Wichtiges. Wenn Bauland oder Flächen in einer Gemeinde wie Garching frei sind, dann sollte man dörfliche Strukturen nicht weiter bauen, sondern höhere Gebäude entstehen lassen. London ist letztlich ein gutes Beispiel dafür, wo eine alte viktorianische Villa neben einem Hochhaus steht. Wir glauben, dass wir Beweglichkeit und mehr Dynamik stärker akzeptieren müssen und dass es Brüche in unserer homogen gedachten Welt gibt; und dass diese Brüche Vorläufer für einen Transformationsprozess sind, der einfach stattfinden muss und der schlussendlich zu einer positiven Entwicklung führen wird.</p>
<p><strong>Die Rekonstruktion ist im Bereich der Stadtentwicklung durchaus ein großes Thema. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?</strong><br />
Unserer Meinung nach müsste mehr Freiraum zugelassen werden. Es müsste ein Mix aus mehr Anarchie auf der einen Seite und einem gesteuerten, die Allgemeininteressen verfolgenden Prozess auf der anderen Seite geben. Wobei wir mit Anarchie eine Denkweise meinen, die unkonventionelle Ansätze zulässt. Wir halten das Rekonstruierende für eine fatale Entwicklung und ein veraltetes, konservatives Modell. Es lässt keinen Raum für Visionen. Um die Probleme unserer Städte zu lösen, müssen wir stärker visionär arbeiten und das Rückblickende ist da nur zum Teil dienlich. Natürlich ist ein Reflektieren auf das, was war, extrem wichtig, um zu verstehen, was uns helfen kann in die Zukunft zu kommen. Aber eben nur dann, wenn wir daraus eigene Ideen entwickeln, die sich in neuen räumlichen Programmen wiederfinden. Denken Sie an Berlin, wo Menschen sich an Theater oder Musik erfreuen und dann dafür in ihrem Wohnhaus einen entsprechenden Veranstaltungsort mit einplanen. Das sind Bilder, die wir gerne vermehrt sehen würden. Es muss mehr über das soziale Miteinander nachgedacht werden. Jede*r Teilhaber*in an der Architektur, ob das ein*e Architekt*in, ein*e Investor*in oder die Kirchengemeinde ist, sollte dafür wieder stärker an einer gemeinsamen Idee für Stadt, für Raum und für Architektur arbeiten. Unser Wunsch wäre, dass die gemeinsame Suche nach guten Ideen für die Stadt und für ihre Bewohner*innen wieder im Vordergrund steht. Bei uns sind gegenwärtig einfach zu viele Eigeninteressen unterwegs. Die Frage, die damit zusammenhängt, lautet: Was verstehen wir im städtischen Kontext unter dem Begriff Umwelt? Die Stadt wird ja oft gar nicht als Umwelt wahrgenommen. Wir reden über Naturschutz, über Öko- und Biosysteme, die wir schützen wollen – dabei ist auch die Stadt als ein schützenswertes Gesamtsystem zu sehen. Für so einen Organismus müsste allerdings ein Bewusstsein entstehen. In einem Naturschutzgebiet weiß jede*r, ich darf nichts wegschmeißen, ich bin nur Gast. So eine Auseinandersetzung mit der Stadt ist bislang nicht initialisiert. Es gibt keine Einrichtungen, die diese Aufgabe annehmen und auch in den Schulen wird kaum über die Bedeutung von Architektur gesprochen, welchen Einfluss sie auf unsere Lebensweise und unser Wohlbefinden hat. Wir bräuchten ein breiteres kulturelles Bewusstsein für die Bedeutung von Architektur, von Stadt, von Haus und von Wohnung. Wir haben viel zu viel Baugeschehen und viel zu wenig Baukultur. Der Markt ist an einer schnellen Entwicklung orientiert, weil er nach schnellem Profit strebt. Eine Baukultur fordert etwas anderes.</p>
<p><strong>Verändert die Digitalisierung den Entwurf und damit auch unsere Architektur?</strong><br />
Für uns ist das Building Information Modelling System ein reines Tool und wenn es besser ist, als das letzte, dann nehmen wir es gerne. Bei BIM geht es um Effektivität. Administrativ hat es Vorteile, wenn ich eine*n Haustechniker*in beispielsweise dazu zwingen kann, in einem 3D-Modell zu planen, denn dann weiß man, es wurde das Ganze dreidimensional richtig gedacht – da gewinnt der Prozess. Wir als Architekt*innen haben schon immer nach Mitteln und Wegen gesucht, die Komplexität einer Planung darstellbar zu machen. In dem Sinne halten wir BIM für ein geeignetes, ergänzendes Tool, das unserer Meinung nach die Architektur allerdings nicht nachhaltig verändern wird. </div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e6d9e1d2004789001' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
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<p><strong>Positionierung</strong><br />
Für die Umgebung ist Architektur immer ein Geben und Nehmen, da sich die Identität des Ortes mit jedem Strich verändert. Die Anforderungen an ein Gebäude müssen mit dem kulturellen Kontext im Einklang stehen. Hier zählt nicht nur das Bauwerk selbst, sondern ebenfalls der Einfluss auf das urbane Umfeld. Die Kubatur eines Gebäudes schafft immer ein Innen- und Aussenraum der mit einbezogen werden muss. Die Gestaltung und Materialiät des Gebäudes setzt dann einen entwerferischen Schwerpunkt, der sich trotz aller künstlerischen Freiheiten im Detail mit den gesetzlichen Vorgaben der Bauordnung vereinbaren lassen muss. Am Modell lassen sich das Volumen und die Proportionen am Besten erarbeiten. Die Zeichenarbeiten, sowie Skizzen und grafische Darstellungen dokumentieren den Werdegang eines Projektes und erläutern den Arbeitsprozess visuell.</p>
<p><strong>Über Christian Olufemi und Jörg Moser</strong><br />
Bevor Christian Olufemi an der RWTH Aachen und TU München sein Architekturstudium erfolgreich abschloß, studierte er an der RWTH Aachen Physik. Nach dem Studium war Christian Olufemi in verschiedenen Architekturbüros sowie selbstständig als Architekt tätig.<br />
Jörg Moser ist seit 2013 Mitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA). Zuvor war er sowohl selbstständig als Architekt tätig als auch Teil in zahlreichen Architekturbüros sowie im wissenschaftlichen Rat der TU München. Sein Architekturstudium absolvierte er an der RWTH Aachen. Olufemi Moser Architekten wurde 2019 von Christian Olufemi und Jörg Moser gegründet.<br />
<a href="https://olufemimoser.de">olufemimoser.de</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Nachbericht Dialog nach 6 // virtuell &#8211; Neue Nachbarschaften: im Kontext vom Haus über den Block zum Solitär</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nachbericht-dialog-nach-6-virtuell-neue-nachbarschaften-im-kontext-vom-haus-ueber-den-block-zum-solitaer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 08:57:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf den Veranstaltungen der Reihe "Dialog nach 6" diskutieren internationale Gäste je eine Fragestellung der Baukultur und beleuchten diese in ihren Kurzvorträgen. Am Dienstag, den 14. Dezember 2021 ab 18 Uhr stellten Günter Katherl, CARAMEL (AT-Wien), Sven Matt, Innauer Matt Architekten (AT-Bezau) und Martin Sobota, Cityförster (NL-Rotterdam) unter dem Motto "Neue Nachbarschaften: im Kontext vom Haus über den Block zum Solitär" in ihren Online-Beiträgen innovative Projekte vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/CF_ecovillage_Masterplan_Titelbild.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Cityförster, Eco-Village, Masterplan" data-rel="lightbox-gallery-86"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/CF_ecovillage_Masterplan_Titelbild-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/CF_ecovillage_Masterplan_Titelbild-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/CF_ecovillage_Masterplan_Titelbild-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/CF_ecovillage_Masterplan_Titelbild-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/CF_ecovillage_Masterplan_Titelbild.jpg 900w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/CF_ecovillage_Anger.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Cityförster, Eco-Village, Anger" data-rel="lightbox-gallery-86"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/CF_ecovillage_Anger-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/linalotte_hertha-hurnaus_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Caramel, Linalotte, Foto: Hertha Hurnaus" data-rel="lightbox-gallery-86"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/linalotte_hertha-hurnaus_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/cj_5-luftbild-breit_caramel_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Caramel, cj_52, Foto: Caramel" data-rel="lightbox-gallery-86"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/cj_5-luftbild-breit_caramel_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/IMA_HAUS-DORNER_01_c-Adolf-Bereuter_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Innauer-Matt Architekten, Haus Dorner, Foto: Adolf Bereuter" data-rel="lightbox-gallery-86"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/IMA_HAUS-DORNER_01_c-Adolf-Bereuter_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/IMA_HBJ-01_Adolf-Bereuter_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Innauer-Matt Architekten, Haus für Julia &amp; Björn, Foto: Adolf Bereuter" data-rel="lightbox-gallery-86"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/IMA_HBJ-01_Adolf-Bereuter_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
Auf den Veranstaltungen der Reihe <strong>&#8220;Dialog nach 6&#8221;</strong> diskutieren internationale Gäste je eine Fragestellung der Baukultur und beleuchten diese in ihren Kurzvorträgen. Am Dienstag, den <strong>14. Dezember 2021 ab 18 Uhr</strong> stellten <strong>Günter Katherl, CARAMEL (AT-Wien), Sven Matt, Innauer Matt Architekten (AT-Bezau) und Martin Sobota, Cityförster (NL-Rotterdam) </strong>unter dem<strong> Motto &#8220;Neue Nachbarschaften: im Kontext vom Haus über den Block zum Solitär&#8221;</strong> in ihren Online-Beiträgen innovative Projekte vor.</p>
<p>Die Bedürfnisse an unser Wohn- und Lebensumfeld ändern sich nachhaltig. Quartiere sollen in kleinteiligen Strukturen eine große Vielfalt bieten und unterschiedliche Nutzungen in der Nachbarschaft miteinander verknüpfen. Das Aufeinandertreffen von privatem und öffentlichem Raum erhält dabei eine neue Dimension. Die Frage nach dem <strong>Kontext des Ortes &#8211; </strong><strong>vom Haus über den Block zum Solitär &#8211;</strong> dessen Materialität und Funktion, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Architektur, die ortsverbunden und nachhaltig ist, flexibel geplant wird und dabei zugleich in einen Dialog mit der Komplexität der Umgebung und der Gesellschaft tritt, war Thema des „Dialog nach 6 // virtuell“.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e6e283c1013015616' value='69e316e6e283c1013015616'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e6e283c1013015616' value='Mehr zum Thema'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e6e283c1013015616' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e6e283c1013015616' ><br />
Die Bedürfnisse an unser Wohn- und Lebensumfeld ändern sich nachhaltig. So ist es für die Planung heute wesentlich, das Wohnen in der Stadt und auf dem Land lebenswert für alle Generationen zu gestalten. Gemäß der Vision der „15-Minuten-Stadt“ sollen Quartiere in kleinteiligen Strukturen eine große Vielfalt bieten und unterschiedliche Nutzungen in unmittelbarer Nachbarschaft miteinander verknüpfen. Auch das Aufeinandertreffen von privatem und öffentlichem Raum erhält dabei eine neue Dimension. Nicht nur im Zuge von Nachverdichtung, Nachnutzung oder Transformation, sondern auch im Bereich des Neubaus gewinnt die Frage nach dem Kontext des Ortes, dessen Materialität und Funktion, immer mehr an Bedeutung. Architektur, die ortsverbunden und nachhaltig ist, flexibel geplant wird und dabei zugleich in einen Dialog mit der Komplexität der Umgebung und der Gesellschaft tritt, war Thema des „Dialog nach 6 // virtuell“. Unter dem Motto „Neue Nachbarschaften: im Kontext vom Haus über den Block zum Solitär“ präsentierten namhafte Architekturbüros Projekte im Bereich des privaten Wohnens, des Lebens im Geschosswohnungsbau oder des Aufenthalts auf Zeit im Hotel. Die Frage nach der Ortsverbundenheit stand im Mittelpunkt der Vorträge.</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e6e283c1013015616' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>Mehr zum Thema</a><br />
&nbsp;<br />
Den Beginn machte <strong>Martin Sobota</strong>, einer der Gründungspartner von <strong>CITYFÖRSTER architecture + urbanism</strong> und geschäftsführender Partner am Standort Rotterdam. Unter dem Motto &#8220;creating better places&#8221; stellt er das „Kollektiv. Eco-Village“ in Hannover vor, an dem Cityförster aktuell zusammen mit dem Büro studiomauer aus Hannover arbeitet.<br />
Gemeinsam mit der Baugenossenschaft mit sehr aktiven Mitgliedern soll in einem ko-kreativen Prozess eine neue Form von Kollektivität und Stadtbau entstehen. Dabei ist Cityförster auf allen Ebenen vom Städtebau bis zum konstruktiven Detail involviert. Das als sogenanntes Suffizienz-Quartier angelegte Eco-Village befindet sich – geteilt in zwei Bauabschnitte &#8211; momentan im Bau und soll 2026 gänzlich fertiggestellt sein. Es ist angesiedelt zwischen Stadt und Land und hat das Leben als Gemeinschaft zum Ziel: Angelehnt an die Idee eines Öko-Dorfes ist es weitestgehend selbstversorgend aufgestellt, soll eine hohe soziale Durchmischung aufweisen und viele gemeinschaftlich genutzte Flächen sowohl im Außenraum, wie auch im Inneren der Gebäude aufweisen.<br />
Dabei dient der Dorfplatz als zentrales „Herz“ des Stadtteils: Er liegt unmittelbar an der Fahrradachse, die das neue Quartier an den umliegenden Bestand anbindet und bietet außerdem unter anderem einen Genossenschaftsladen, ein Gästehaus, Co-Working-Einrichtungen und eine gemeinschaftlich genutzte Werkstatt.<br />
Weite Teile der öffentlichen Freiräume des Quartiers sind als Allmende mit Spielplätzen und Genossenschaftsgärten konzipiert. Auch die Parkflächen für die PKW der Anwohner sind hier untergebracht und mit einem Schlüssel von nur 0,2 Fahrzeugen pro Wohnung so klein wie möglich gehalten.<br />
Die 500 Wohneinheiten sind in Nachbarschaftsblöcken organisiert und jeweils um die sogenannten Anger, zentrale öffentliche Freiflächen, angelegt. Unterschiedlichste Typologien und Gebäudehöhen sorgen für ein aufgelockertes Bild.<br />
Eine der Typologien, das Laubenganghaus, stellt Martin Sobota näher vor, da darin viele grundsätzliche Ideen der Planung exemplarisch deutlich werden.<br />
Bei der Planung sollte eine Balance von Freiheit und Gestaltung gefunden werden. So kommen viele flexible Grundrisse und gemeinschaftliche Wohnformen zum Einsatz. Ein Geschoss setzt sich zum Beispiel aus drei Wohneinheiten in einem größeren Cluster zusammen. Es gibt gemeinschaftlich genutzte Flächen für Kochen und Aufenthalt, die jeweiligen Privaträume finden sich davon separiert. Genauso finden sich auch Wohnungen mit eher klassischem Grundriss, die jedoch bei Bedarf teilbar leicht teilbar sind.<br />
Neben den Laubengängen als halböffentliche Räume, dient das Dach des Gebäudes als Produktionsfläche für Energie, als Regenwasserspeicher und als weiterer Treffpunkt für die Bewohner.</p>
<p><strong>Günther Katherl</strong>, Geschäftsführer und Gründungsmitglied von <strong>Caramel Architekten</strong> aus Österreich, nahm uns anschließend mit auf eine vielfältige Tour durch unterschiedlichste Projekte des Büros rund um die vielfältigen Bestandteile, die eine Nachbarschaft ausmachen.<br />
Zunächst zeigte er das „Linz 09“, ein Infocenter für die Europäische Kulturhauptstadt Linz im Jahr 2009. Das Infocenter, welches in einem Bestandsgebäude untergebracht wurde, öffnete sich in den Außenraum indem sich die Gestaltung mit einem typischen roten „Tischtuch-Muster“ wie ein Teppich über den Bürgersteig auf den angrenzenden Hauptplatz erstreckt und so die Menschen in das Gebäude zieht. Der neu geschaffene Aufenthaltsraum wurde während der Laufzeit der Kulturhauptstadt sehr gut angenommen, danach jedoch, da er drei Parkplatz in Beschlag nahm, zurückgebaut und in anderer Gestaltung auf die unmittelbar an das Gebäude angrenzende Fläche verkleinert.<br />
Neben weiteren Projekten zeigt Günther Katherl einige Einfamilienhäuser:<br />
Der Wohnbau cj5 in Wien, das Haus für einen Künstler, inklusive Atelier, welches sich geradezu von der Umgebung distanziert und sich ins Innere konzentriert – eine sehr „japanische“ Anmutung. Als stark verdichteter Flachbau nutzt er das kleine Grundstück von 4m Breite und 35m Länge gänzliche aus.<br />
Das „Lina“ in Linz dagegen, ein Zubau zu einem bestehenden Haus, legt den Fokus auf Nachhaltigkeit. Der Holzbau mit Zellulosedämmung, vermeidet die Versiegelung des Bodens, da er auf Punktfundamenten „schwebt“. Vor 16 Jahren errichtet wurde es kürzlich transformiert und mit zweigeschossigem Anbau und Vordach den veränderten Bedürfnissen der Bewohner angepasst &#8211; jetzt als &#8220;Linalotte&#8221;. Auch mit einer äußeren Hülle aus PVC zeigt es sich so langlebig und mit recht geringen Mitteln erweiterbar, so dass es auch ohne Zertifizierung durchaus als nachhaltig angesehen werden kann.<br />
Caramel beweisen in diversen Projekten auch immer wieder den kreativen Umgang mit dem Bauen am Hang und dem Umgang mit der beim Bauen scheinbar schwer vermeidbaren Versiegelung von Flächen. So zeigt Günther Katherl mehrere Projekte mit begrünten Dächern, die den Boden in eine andere Ebene verlegen. Beim einem Wohnhaus geht dies soweit, dass der Garten sich bis zum höchsten Punkt des Gebäudes zieht und es so zu seinem eigenen Berg wird und im Winter von den Bewohnern begeistert zum Rodeln genutzt wird.<br />
Seit drei Jahren befindet sich das neue Büro von caramel in zentraler Lage in Wien. Hier wurde neben der Gestaltung der Büroflächen auch stark die Einbindung nach außen – vorne in Richtung Straße und hinten zum nachbarschaftlich genutzten Garten – mitgedacht.<br />
Zum Abschluss dieser Reise durch ein breites Spektrum auch ungewöhnlicher Projekte sehen wir „Homemade“, welches 2016 im Österreichischen Pavillon auf der Architektur-Biennale in Venedig präsentiert wurde. Mit einfachsten Mitteln wie Sonnenschirmen und aufgespannten Textilien, werden in einzelnen Modulen große zuvor nicht abgegrenzte Flächen einer Flüchtlingsunterkunft in Zimmer unterteilt. Gemeinsam gebaut und mit einem „Setzkasten“ von immer gleichen Materialien für nur 50€, wurden beträchtliche Auswirkung auf das Wohlbefinden der dort untergebrachten Menschen erreicht.<br />
Nach der Gestaltung des Inneren, wurden nach und nach der Vorgarten in einen öffentlichen Garten umgestaltet und in Aufenthaltsbereichen vor dem Gebäude weitere Kommunikationszonen geschaffen, mit denen sich das Projekt in die Nachbarschaft öffnet.<br />
„Autarkie und Kontext“ war der Titel des Vortrags von <strong>Sven Matt</strong>, Partner bei <strong>Innauer-Matt Architekten</strong>. Mit einem frühen Projekt des Büros, dem „Haus für Julia &amp; Björn“ zeichnete er exemplarisch den Umgang des Büros mit dem Thema Wohnen, Kontext und Landschaft nach. Obwohl das Objekt vor über 10 Jahren gebaut wurde, hat sich an dieser Herangehensweise nichts geändert, sie hat sich eher noch vertieft.<br />
Im Bregenzer Wald sollte auf einem schmalen, steilen Hanggrundstück ein Einfamilienhaus entstehen. Ziel war dabei, ein modernes Haus zu planen, das sich gleichzeitig gut in die von sehr traditioneller Voralberger Bauweise geprägte Umgebung des Ortes eingebunden ist.<br />
So zeigt sich die äußere Gestaltung die Prinzipien, die auch bei den Bestandsbauten zu finden sind: ein zweistöckiger Längsbau mit Satteldach und einer Holzfassade, die sich an die repräsentativ gestalteten bürgerliche Häuser der Händler im Ort anlehnt. Bei dem Neubau wird jedoch auf traditionelle Ornamente verzichtet und stattdessen eine einfach konstruierte, aber prägnante Fassade aus gekreuzten Latten eingesetzt. Das hierfür benötigte Material wird aus eigenem Wald des Bauherrn gewonnen. Dank dessen Lage an einem Nordhang hat das Fichtenholz eine hohe Qualität und kann in vielen Bereichen des Hauses eingesetzt werden. Auch dadurch ist das Projekt stark mit der Region verbunden.<br />
Die Organisation der Funktionen im Innenraum ist teilweise auf den Kopf gestellt: Der Eingang befindet sich in der oberen Ebene des Gebäudes, wo – ganz klassisch &#8211; auch die Schlafräumen untergebracht sind. Eine klare Wegeführung ins Erdgeschoss, das als eher „öffentliches Geschoss“ dient, wird über eine breite Treppe unmittelbar an der Eingangstür erreicht. Das freier in relativ offenem Grundriss organisierte Untergeschoss, beherbergt Wohn-, Ess- und Küchenbereich mit einem Ofen als Zentrum. Auch im Ausbau kommt großflächig das eigene Holz zum Einsatz, selbst als Bodenbelag. Hier zeigen sich mit der Zeit unvermeidbar die Spuren der Nutzung, die allerdings bewusst in Kauf genommen und als lebendiger Teil des „Familienmitglieds“ Wohnhaus geschätzt werden.<br />
Das Holz aus dem Wald des Bauherren wird auch für das Energiesystem verwendet. Der zentral im unteren Wohnbereich verorteter Ofen dient zusammen mit einer Solaranlage sowohl als Heizung wie auch als Warmwasseranlage. Somit ist das Haus, abgesehen von den benötigen 5m³ Holz, autark von externer Energiezufuhr.<br />
Entstanden ist mit dem „Haus für Julia &amp; Björn“ also ein Unikat, das – auch wenn die Gestaltungsprinzipien leicht auf andere Umgebungen übertragbar zu sein scheinen – nicht einfach an anderen Ort versetzt werden kann, da es tief in seinem höchst spezifischen Kontext verwurzelt ist.</p>
<p>Den Abschluss der Liveveranstaltung bildete eine lebhafte Diskussion der Vortragenden basierend auf Fragen der Zuschauer*innen. Immer wieder kam hier auch das Thema der Nachhaltigkeit und ihrer unterschiedlichen Auslegung zur Sprache, genauso wie die Frage, ob das Aussehen die Architektur definiert &#8211; oder definieren sollte &#8211; oder vielmehr die Funktion.<br />
<div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent*innen im Portrait</div><div class="omsc-toggle-inner"><br />
<strong>Günther Katherl</strong> ist Geschäftsführer und Gründungsmitglied von <strong>Caramel Architekten</strong>. Er legt viel Wert auf Innovation und umweltverträgliche Konzepte. Eines seiner liebsten Materialien ist Holz; Er glaubt aber auch, dass die Nachfrage von Leichtbeton mit dem Anstieg vom geplotteten Bauen zunehmen wird. Sein Büro liegt in Wien und dort arbeiten neun Architekten zusammen. Gerne sprechen sie von dem Büro „17 Türken“ und sagen über sich: Unser Büro bietet den notwendigen und unkonventionellen Freiraum, den man braucht, um auf außerordentliche und einzigartige Ideen zu kommen. Es braucht Orte der Kommunikation und Rückzugsorte, um Orte der Kommunikation und Rückszugsorte zu schaffen&#8230;<br />
<a href="http://www.caramel.at">www.caramel.at</a></p>
<p><strong>Sven Matt </strong> gilt in der Szene als Teil des mit innovativsten Büros derzeit: <strong>Innauer-Matt Architekten</strong> aus dem österreichischen Bezau räumten in den letzten sieben Jahren rasant viele Preise bei Wettbewerben ab. Der bewusste Umgang mit Materialien und der Umgebung ist sehr gefragt. Er kennt seinen Partner Markus Innauer aus frühester Kindheit und stimmt sich mit ihm quasi ohne Worte ab. So entstehen Bauten, die sich wie selbstverständlich in die Landschaft einfügen. Ihr erstes Projekt war eine Seilbahn in der Heimat und das Bemühen um die Ausgewogenheit und der Verzicht auf reißerische Architektur hat sich ausgezahlt.<br />
<a href="http://www.innauer-matt.com">www.innauer-matt.com</a></p>
<p><strong>Martin Sobota </strong>ist Gründungspartner von <strong>CITYFÖRSTER architecture + urbanism</strong> und geschäftsführender Partner am Standort Rotterdam. Er verantwortet den Bereich Strategische Standortentwicklung und Internationales Bauen. Sein Spezialgebiet sind Architektur und Städtebau mit sozial-ökonomischer Wirkung – in den Niederlanden, Südost-Europa und Südost-Asien, aber insbesondere auch in Schwellenländern und -gebieten wie Sub-Sahara Afrika. Martin Sobota arbeitet als Berater, z.B. für die KfW Entwicklungsbank, die Weltbank und UN Habitat. Aufbauend auf erste berufspraktische Erfahrungen bei Greg Lynn Form und Shigeru Ban, realisierte er als erstes eigenes Projekt ein 15.000 m2 großes Wohnquartier in Tirana (Albanien). Seitdem hat er mehrere internationale Projekte von der Konzeptfindung bis zur Ausführung betreut. Aktuelle Beispiele sind der CLGTI Campus in Chalimbana (Zambia) und das Lungomare in Dhermi (Albanien). Dem Büro ist es außerordentlich wichtig, nachhaltig zu arbeiten. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Sie sind für den deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 vorgeschlagen.<br />
<a href="https://www.cityfoerster.net/">www.cityfoerster.net</a></p>
<p></div></div></div></p>
<p>In Kooperation mit:</p>
<p>
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</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>How will we live together? &#8211; Sophia Janna Dinkel, Stipendiatin 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/how-will-we-live-together-sophia-janna-dinkel-stipendiatin-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 08:39:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Durch den Wandel der gesellschaftlichen Strukturen und stetiger technologischer Neuerungen muss der Ort des öffentlichen bzw des privaten Raumes neu diskutiert werden. Uns ist es möglich an unserem Arbeitsplatz zu sein ohne das Haus zu verlassen. Lebensmittel einzukaufen, unsere Wohnung einzurichten,  die Freundin in Amerika über FaceTime zu sehen und unsere Gedanken mit der Welt zu teilen. All das wofür man vor einiger Zeit die eigenen vier Wände verlassen musste: um zu arbeiten, um Grundbedürfnisse zu stillen, um zu kommunizieren und diskutieren, ist jetzt problemlos von „zuhause“ möglich.  Doch wie privat ist dieser Raum überhaupt noch, wenn sich dort  nun auch das öffentliche Leben abspielt? Wir sind dauerhaft erreichbar und doch alleine. Wir müssen uns nicht physisch begegnen, um uns zu treffen. Doch ist es das, was wir wollen oder sehnen wir uns nach mehr wirklichem Zusammensein, nach mehr Gemeinschaft? Wenn man immer erreichbar und verfügbar ist, woher bekomme ich die Ruhe und Intimität, die mir der private Raum gab. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung1_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Abbildung 1" data-rel="lightbox-gallery-88"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung1_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung2_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Abbildung 2" data-rel="lightbox-gallery-88"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung2_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung3_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Abbildung 3" data-rel="lightbox-gallery-88"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung3_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung4_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Abbildung 4" data-rel="lightbox-gallery-88"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung4_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung5_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Dinkel_Abbildung 5" data-rel="lightbox-gallery-88"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/1966/01/Abbildung5_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Januar 2022<br />
Bloggerin: Sophia Janna Dinkel<br />
&#8220;How will we live together?&#8221;<br />
</strong></p>
<p><strong>Die Gedanken </strong><br />
Durch den Wandel der gesellschaftlichen Strukturen und stetige technologische Neuerungen muss der Ort des öffentlichen bzw des privaten Raumes neu diskutiert werden. Uns ist es möglich, an unserem Arbeitsplatz zu sein ohne das Haus zu verlassen. Lebensmittel einzukaufen, unsere Wohnung einzurichten,  die Freundin in Amerika über FaceTime zu sehen und unsere Gedanken mit der Welt zu teilen. All das, wofür man vor einiger Zeit die eigenen vier Wände verlassen musste: um zu arbeiten, um Grundbedürfnisse zu stillen, um zu kommunizieren und zu diskutieren, ist jetzt problemlos von „zuhause“ möglich.  Doch wie privat ist dieser Raum überhaupt noch, wenn sich dort  nun auch das öffentliche Leben abspielt? Wir sind dauerhaft erreichbar und doch alleine. Wir müssen uns nicht physisch begegnen, um uns zu treffen. Doch ist es das, was wir wollen oder sehnen wir uns nach mehr wirklichem Zusammensein, nach mehr Gemeinschaft? Wenn man immer erreichbar und verfügbar ist, woher bekomme ich die Ruhe und Intimität, die mir der private Raum gab.</p>
<p><strong>Wie kann man diese Überschneidung der privaten und öffentlichen Räume nun auch in der Architektur anpassen?</strong><br />
Die Architektur würde hier als Indikator dienen,  die Trennung von öffentlichem und privatem Raum neu zu definieren. Wir brauchen Räume, in denen wir Offline gehen können, und wir brauchen Räume, in denen wir kommunizieren und produzieren. Diese wollen wir trennen und gleichzeitig neue Räume der Gemeinschaft bilden. Wir beginnen im Maßstab des einzelnen Grundrisses und die führen die Idee konsequent weiter und schließlich wird die ganze Struktur der Stadt daran angepasst. Die Stadt wird ein großes Haus, die Häuser werden zu verschiedenen Zimmern und die Straßen werden zu Fluren. Was hätte dies für eine Bedeutung für unsere privaten und öffentlichen Räume?</p>
<p><strong>Das Projekt</strong><br />
<em><strong>New Density &#8211; hypothetical project</strong></em><br />
In dem Projekt sollen neue Formen des Zusammenlebens entworfen und anhand einer Entwurfsstudie dargestellt werden.<br />
Wir nehmen einen gewöhnlichen Vier-Zimmer-Grundriss. Die Räume des Grundrisses werden voneinander getrennt. Nun haben wir Räume wie Arbeitszimmer, Wohnzimmer, Esszimmer und Küche in den öffentlichen Raum verlagert. So blieb nur das Schlafzimmer, das allerhöchste Intimität und Privatsphäre fordert, welches daher als einziges dem privaten Raum zugeschrieben wird. Wir wollen versuchen, uns von dem alten Muster: 1 Familie besitzt 1 Wohnung, zu entfernen. Und die Stadt der Gemeinschaft zuzuschreiben. Die Stadt neu zu konzipieren. Den öffentlichen und auch den privaten Raum neu zu definieren. Eine neue Stadt zu kreieren, die von der gemeinschaftlichen Nutzung öffentlicher Räume profitiert. Damit eine Stadt in der Gemeinschaft wieder neu aufblüht.<br />
<em>(siehe Abbildung 1)</em></p>
<p><strong>Für das Projekt gilt der Color Code:</strong><br />
Blau = öffentlicher Raum (Arbeiten, Wohnen, Essen, Kochen)<br />
Rot = privater Raum (Schlafen)<br />
Grün = Grünflächen (öffentliche Parks und Gärten)<br />
Schwarz = Sondernutzung (Straßen)<br />
<em>(siehe Abbildung 2)</em></p>
<p>Als Anhaltspunkt haben wir bereits bestehende Strukturen innerhalb der Stadt verwendet. Den urbanen Block, die des Hochhauses, die horizontale Siedlung und die der urbanen Villa. Auf all diese bereits lange bewährten Strukturen haben wir nun unseren hypothetischen Ansatz der neuen Stadt angewendet und diesen zu einem ausgeglichenen Stadtbild aus einer Kombination dieser vier Strukturen zusammenfügt.<br />
<em>(siehe Abbildung 3)</em></p>
<p><strong>Das Beispiel</strong><br />
Ein möglicher Tagesablauf einer Bewohnerin unserer Stadt:<br />
1. C. sitzt in ihrer privaten Einheit, liest ein Buch und genießt einen ruhigen Morgen im Bett, während &#8230;&#8230;<br />
2. in der Gemeinschaftsküche schon viel los ist. Sie trinkt nur schnell einen Kaffee und unterhält sich mit der Nachbarin, bevor &#8230;&#8230;<br />
3. sie sich für die Arbeit fertig macht.<br />
4. C. teilt sich ein Büro mit zwei anderen Personen in einem der Hochhäuser. Mit Blick auf einen belebten Platz, welcher viele Möglichkeiten für ein Mittagessen oder einen Drink nach der Arbeit bietet.<br />
5. Aber heute ist sie zu einer Dachparty eingeladen, von Freunden von ihr, die in einer Stadtvilla wohnen.<br />
6. Am Abend will C. ein Buch lesen und sich entspannen, als ein paar lärmende Kinder auftauchen &#8230;<br />
<em>(siehe Abbildung 4)</em></p>
<p><strong>Das Fazit</strong><br />
In einem hypothetischen Stadtplan kann man sehen, wie das Stadtgefüge funktionieren könnte!<br />
<em>(siehe Abbildung 5)</em></p>
<p>Studio Eliasson, Semester 5, Gruppenarbeit mit Pia Hein und Frieda Lübke</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner Fabromont &#8211; Kugelgarn in der Evangelischen Bank in Kassel</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-unser-salonpartner-fabromont-kugelgarn-in-der-evangelischen-bank-in-kassel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 08:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=380845</guid>

					<description><![CDATA[Beim Um- und Neubau der Evangelischen Bank in Kassel hat der Bauherr Nachhaltigkeit konsequent in alle Entscheidungen einbezogen und strebte eine DGNB-Zertifizierung in Gold an. So wurde ein besonderer Fokus auf den Erhalt von Grauer Energie gelegt und im Innenraum kam in den Verwaltungsbereichen Kugelgarn® von Fabromont zum Einsatz, darunter teilweise auch hier die Akustik-Ausführung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/CM-1854-5269_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Erweiterung Evangelische Bank Kassel, Reichel Architekten" data-rel="lightbox-gallery-89"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/CM-1854-5269_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/CM-1854-1687_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Innenraum Evangelische Bank Kassel, Reichel Architekten" data-rel="lightbox-gallery-89"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/CM-1854-1687_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/CM-1854-5587_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Innenraum Evangelische Bank Kassel, Reichel Architekten" data-rel="lightbox-gallery-89"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/CM-1854-5587_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/CM-1854-1617_900jpg.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Treppe Evangelische Bank Kassel, Reichel Architekten" data-rel="lightbox-gallery-89"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/02/CM-1854-1617_900jpg-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Kugelgarn<sup>®</sup> für DGNB-zertifizierte Gebäude</strong></p>
<p>Die Evangelische Bank, eine der führenden Kirchenbanken Deutschlands, sieht ihre besondere Verantwortung nicht nur im sozialen und ethischen Bereich, sondern auch in ihrem Handeln in Bezug auf Ökologie und Ökonomie. Der Begriff der Nachhaltigkeit sollte daher beim Um- und Neubau des Firmensitzes in Kassel konsequent alle Entscheidungen prägen und führte dazu, dass das fertiggestellte Gebäude nach den Kriterien des DGNB zertifiziert und in der Kategorie „Bestandsgebäude“ mit der höchsten Auszeichnung (Gold) versehen wurde. Dabei hat auch der Einsatz von über 6.000 m² Kugelgarn<sup>®</sup> seinen Beitrag geleistet, da dieser textile Bodenbelag strapazierfähig und langlebig ist.</p>
<p>Der Kasseler Architekt Prof. Alexander Reichel (Reichel Architekten BDA), der an der Hochschule Darmstadt „Nachhaltiges Bauen und Entwerfen“ lehrt, verband ein bestehendes 6-geschossiges Gebäude &#8211; repräsentativer Abschluss einer Reihe von 50er-Jahre-Bauten am Kasseler Ständeplatz &#8211; mit dem benachbarten ursprünglichen Bau der Evangelischen Bank aus den 80er Jahren. Dabei stand der Erhalt sogenannter „Grauer Energie“ im Vordergrund. Die Untergeschosse, Betonskelette und Treppenkerne konnten als Tragstruktur erhalten werden, die Verbindung und Erweiterung der Gebäude legte sich wie ein neuer Mantel darüber und verleiht dem gesamten Ensemble eine einheitliche Gestalt.</p>
<p>Die Büroflächen wurden als „Open Space“ angelegt: eine flexible Mischung aus Schreibtischplätzen und Zonen für den gemeinsamen Austausch, Co-working-Spaces mit Sitzmöbeln und Kreativräumen wurde realisiert. In den Verwaltungsbereichen kam Kugelgarn<sup>®</sup> der Qualität Creation lehm 311 zum Einsatz, das sich gestalterisch und farblich harmonisch in das Gesamtkonzept einbindet. Teilweise wurde hier auch die Akustik-Ausführung gewählt. So entstanden in Kombination mit den Akustik-Deckenelementen und textilen Vorhängen mitten im offenen Raumkonzept ruhige Zonen für konzentriertes Arbeiten und Besprechungen.</p>
<p>Eines der ausschlaggebenden Argumente für den Einsatz von Kugelgarn<sup>®</sup> war die Richtungsfreiheit, denn diese Qualität passt ideal zum Konzept der offen, ineinader fließenden Bereiche des „Open Space“: Flexibilität ohne die vorgegebene Ausrichtung einzelner Räume. Das Material ist zudem optisch nahtlos und damit leicht und kleinräumig zu reparieren.</p>
<p>Kugelgarn<sup>®</sup> kam in der Evangelischen Bank hauptsächlich als Bahnenware auf einem Hohlboden zur Anwendung. Ein ausgezeichneter Belag und echter Blickfang ist jedoch auch das rutschsichere Kugelgarn<sup>®</sup> auf den neu entworfenen weißen Stahlwendeltreppen.</p>
<p>Die Materialeigenschaften von Kugelgarn<sup>®</sup> tragen zu nachhaltiger Bauweise bei und unterstützen eine Minimierung des Energiebedarfs während des gesamten Lebenszyklus. Reparaturfähigkeit und die wenig aufwändige Reinigung, die Energiebedarf und Unterhaltskosten gering hält, sind ebenfalls nachhaltige Argumente für ein vielseitiges Material.</p>
<p>Alle Fotos: Constantin Meyer, Köln</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Fabromont AG<br />
Industriestrasse 10<br />
3185 Schmitten<br />
Schweiz<br />
T +41 26 497 88 11<br />
<a href="http://www.fabromont.ch"><span lang="DE">www.fabromont.ch</span></a></p>
<p>Jan Färber<br />
Gebietsverkaufsleiter<br />
T +49 431 28 92 61 00<br />
M +49 151 10850818<br />
<a href="mailto:jan.faerber@fabromont.ch">jan.faerber@fabromont.ch</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Johanna Meyer-Grohbrügge, Büro Meyer-Grohbrügge</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-johanna-meyer-grohbruegge-buero-meyer-grohbruegge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=379263</guid>

					<description><![CDATA[„Aus meiner Sicht, gibt es dementsprechend nur zwei mögliche Wege zu bauen: Entweder man schafft Bauwerke, die hochwertig sind und wirklich lange halten oder man baut so, dass das Material relativ schnell und unkompliziert wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden kann und kalkuliert damit von vornherein eine gewisse Flexibilität in der Bebauungsplanung mit ein.“ 
Johanna Meyer-Grohbrügge]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Grohbruegge_Portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Johanna Meyer-Grohbruegge" data-rel="lightbox-gallery-90"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Grohbruegge_Portrait.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Grohbruegge_Bernauer.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bernauer Strasse 36 (Rendering: Meyer-Grohbrügge)" data-rel="lightbox-gallery-90"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Grohbruegge_Bernauer.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Grohbruegge_Stoschek.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Julia Stoschek Collection/JSC Berlin (Foto: Jan Bitter)" data-rel="lightbox-gallery-90"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Grohbruegge_Stoschek.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Grohbruegge_Kurfuerstenstr.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Baugruppe Kurfürstenstrasse 142 (Rendering: June14 Meyer-Grohbrügge &amp; Chermayeff)" data-rel="lightbox-gallery-90"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Grohbruegge_Kurfuerstenstr.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
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<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Prof. Dipl.-Ing. Johanna Meyer-Grohbrügge, Büro Meyer-Grohbrügge.</p>
<p>„<em>Aus meiner Sicht, gibt es dementsprechend nur zwei mögliche Wege zu bauen: Entweder man schafft Bauwerke, die hochwertig sind und wirklich lange halten oder man baut so, dass das Material relativ schnell und unkompliziert wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden kann und kalkuliert damit von vornherein eine gewisse Flexibilität in der Bebauungsplanung mit ein</em>.“ Johanna Meyer-Grohbrügge</p>
<p><strong>GROHE: Sie waren von 2005 bis 2010 in Tokio für Sanaa tätig. Inwiefern hat Sie diese Erfahrung geprägt?</strong><br />
<strong>Prof. Dipl.-Ing. Johanna Meyer-Grohbrügge</strong>: Die Zeit in Japan hat mich sehr positiv geprägt, fast mehr als das Studium. Ich war zuvor an verschiedenen Universitäten, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Venedig und in Zürich. Meine Lehrer waren toll und trotzdem hat man vermittelt bekommen, Architektur ist eben so und so. Als ich dann nach Japan zu Sanaa kam, empfand ich es als sehr befreiend, mitzubekommen, dass es nicht nur die eine Art gibt, Architektur zu machen. Ich hatte das Glück, dass ich dort eine Arbeitsweise und Methodik gefunden habe, die mir entspricht und dafür bin ich sehr dankbar. Generelle, allgemein gültige Aussagen über die japanische Architektur kann ich aber nicht machen. Jedes Büro ist anders. Sanaa arbeitet sehr stark mit Optionen. Es werden viele Varianten für eine Aufgabe erarbeitet, die auf den Punkt gebracht werden müssen, um sie schnell und eindeutig in einem Meeting vorstellen zu können. Das schult die eigene Denkweise. Zunächst wird alles betrachtet und gar nicht viel gesagt – das hat mich immer ein bisschen irritiert. Die beste Option wird also nicht gleich bestimmt, sondern lange offengehalten. Es wird lange gesucht und geprüft, bis eine Richtung auf dem Tisch liegt, wo alle das Gefühl haben: Das ist interessant für den Ort und für das Programm. Finale Entscheidungen werden damit rausgezögert und auch weniger diskutiert und dem intuitiven Prozess wird mehr Raum gegeben. Das finde ich gut; denn oft werden durch Diskussionen Ideen verschüttet oder zerredet.</p>
<p><strong>Was täte unserer Baukultur gut, von der modernen japanischen Architektur zu übernehmen?</strong><br />
Das intensive Suchen nach der besten Lösung. Bei uns werden bestimmte Ideen schnell verworfen, weil man überzeugt ist, dass sie nicht möglich sind. Viele Dinge sind bei uns ja der Art normiert und standardisiert, dass es wirklich schwer ist, diese aufzubrechen. Viele Standards fußen auf Kriterien, die heute einfach nicht mehr so relevant sind. Flexibilität wird uns durch unseren schweren Bürokratie-Apparat damit oftmals genommen. Die drei Themen, die wir derzeit grundsätzlich angehen müssen, sind: das nachhaltige Erreichen unserer Klimaziele, das Beheben sozialer Ungerechtigkeiten und das Voranbringen der Digitalisierung.</p>
<p><strong>Ist eine Haltungsänderung dazu bei Ihren Bauherren festzustellen?</strong><br />
Ja, die Bauherr*innen, mit denen ich arbeite, sind diese Themen bewusst. Manchen ist es ein persönliches Anliegen, anderen, wie Investoren, ist zumindest klar, dass Nachhaltigkeit heute zum Verkaufsportfolio gehört. Wenn ich allerdings mitbekomme, was gerade so gebaut wird, dann denke ich oft: „Das kann doch nicht wahr sein!“ Also, auf der einen Seite kann ich eine Haltungsänderung wahrnehmen, auf der anderen Seite bin ich mir nicht sicher, wie weit Nachhaltigkeit und Co. bei der Masse angekommen sind. Ich denke, der Wandel kommt nicht über Nacht. Es braucht viele kleine Schritte bis das Bewusstsein einer Gesellschaft sich wirklich verändert. Und wenngleich die Entwicklung manchmal zäh ist, ist eine Tendenz in die richtige Richtung zu spüren – Gott sei Dank. Ich glaube, es ist alles am Werden – man muss einfach gemeinsam puschen, um weiterzukommen. Auch das ist eine Frage des Bewusstseins: Wir können die Dinge nur gemeinsam schaffen.</p>
<p><strong>Was können wir in Bezug auf die Bauweise von den Japanern lernen?</strong><br />
Die Gebäude sind in Japan viel kurzlebiger angelegt – dort herrscht eine ganz andere Denkweise. Hier bauen wir ja immer für die Ewigkeit oder zumindest für hundert Jahre. In Japan wird dagegen eine ständige Erneuerung zugelassen. Das eröffnet fortlaufend die Chance neu und anders zu bauen. Aus meiner Sicht gibt es dementsprechend nur zwei mögliche Wege zu bauen: Entweder man schafft Bauwerke, die hochwertig sind und wirklich lange halten oder man baut so, dass das Material relativ schnell und unkompliziert wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden kann und kalkuliert damit von vornherein eine gewisse Flexibilität in der Bebauungsplanung mit ein. Ich glaube, diese Denkweise kennen wir in Europa in dem Maße gar nicht.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e708ce94075305414' value='69e316e708ce94075305414'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e708ce94075305414' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e708ce94075305414' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e708ce94075305414' ></p>
<p><strong>Was fehlt Ihnen persönlich als Architektin an der deutschen Baukultur?</strong><br />
In Japan hat die Architekt*in einen ganz anderen Stellenwert. Dort wird viel häufiger gesagt: „Okay, der Architekt ist einfach Experte, deswegen höre ich erst einmal, was er dazu zu sagen hat.“ Diesen Vertrauensbonus, den vermisse ich hier. Man hat in Deutschland oft das Gefühl, dass man nur Dienstleister*in ist, die den Bauantrag unterschreiben darf und gucken muss, dass die Firmen in der Spur bleiben. Das Zweite, was ich wirklich ver-misse, ist eine gewisse Risiko- und Experimentierbereitschaft. Es ist ganz selten, dass jemand sagt: „Ich war noch nie in solchen Räumen. Aber let‘s do it.“</p>
<p><strong>Sie leiten als Architektin ab heute das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat. Was würden Sie tun?</strong><br />
Es gibt so viele Dinge, von denen ich denke, dass sie politisch geändert werden müssen. Zum Beispiel im Bereich Bauen im Bestand: Ich finde, der Denkmalschutz sollte auf schützenswerte, anspruchsvolle Architektur ausgeweitet werden. Denn heute kann ja im Grunde jeder alles abreißen, was nur nicht unter Denkmalschutz steht. Hinzu kommt ein zweiter Punkt: die Frage der Gebäudeumnutzung. Die festgelegten Nutzungszonierungen samt Nutzungsplänen sind oft ein großes Hindernis in der Nachnutzung von Gebäuden und führen nicht selten auch zu sozialen Ungerechtigkeiten. Ein Aufweichen dieser festgefahrenen Definitionen würde auch in der Rückgewinnung von nutzungsdurchmischten Stadtquartieren helfen. Dann fällt mir das Thema Bodenpolitik ein: Wie gehen wir mit Besitz um? Man könnte zum Beispiel sagen, Grundstücke können nicht mehr vererbt werden. Das würde das Bewusstsein für den Umgang mit Land verändern. Ein anderes Thema ist die Möglichkeit, Gebäude für eine bessere Nachverdichtung in den Städten weiter aufstocken zu dürfen.</p>
<p><strong>Sie sind der Überzeugung, dass Architektur Dinge geschehen lassen kann und dass Dinge mit Architektur geschehen können. Können Sie uns das anhand einer ihrer Referenzen näher erklären?</strong><br />
Ein Beispiel wäre das Baugruppenhaus in der Kurfürstenstraße in Berlin. Wir haben das Projekt vor fast acht Jahren begonnen und selber die Gruppe zusammengesucht. Die Grundidee des Hauses beruht auf einem offenen Rahmen, der verschiedenartig genutzt werden und den man darum eben auch mit anderen teilen kann. Am Anfang hatten wir ein Paar mit dabei, das keine Wand zwischen ihren beiden Wohnungen wollte und gesagt hat: „Ideal, wir haben beide unsere eigene Wohnung, aber die eine ist offen zur jeweils anderen.“ Im Zuge des Prozesses hat sich dasselbe Paar dann getrennt und plötzlich war eine Wand zwischen den Wohnungen nötig. Die Anpassung war kein Problem. Das ist natürlich ein Beispiel im kleinen Maßstab – im Großen kann unser Konzept aber auch Anwendung finden. Ich meine, es muss am Ende eine ständige Wechselwirkung zwischen den Gegebenheiten stattfinden, die die Baukriterien bestimmen oder verändern und der Architektur, die flexibel genug sein muss, um darauf reagieren zu können.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass Sie im Vergleich zu Ihrer Vorgängergeneration anders denken und bauen?</strong><br />
Das kann man nicht allgemein benennen, weil vieles sich im Laufe eines Architektenlebens verändert und sich so auch die Haltung der Architekt*innen ändert. Außerdem bemerke ich oft, dass ältere Kolleg*innen gegen Ende ihrer Karriere nochmal einen Dreher machen. Wirklich gute Architekt*innen haben eh die Flexibilität, sich mehrfach zu wandeln. Was aber nicht mehr so ist wie früher, ist, dass jede Architekt*in einen eigenen Stil und Ausdruck finden muss. Das war total wichtig – heute ist es das überhaupt nicht mehr. Es geht viel stärker darum, eine fundierte Berechtigung der Baumaßnahmen zu finden. Ich habe das Gefühl, früher hat es gereicht, wenn man eine gute Idee für ein Gebäude hatte und es dann schön dastand. Heute muss man mehr beachten und begründen. Man wird viel mehr daran gemessen, ob das Gebäude mit all seinen Eigenschaften und Funktionen in der Gesamtheit sinnvoll ist. Was Kollaborationen angeht, ist die gemeinsame Arbeit mit unterschiedlichen Architekt*innen leichter geworden. Ich glaube, durch die sozialen Netzwerke ist es inzwischen viel einfacher geworden, die richtigen Arbeitspartner*innen für Projekte zu finden, denn man weiß einfach ganz genau, was die anderen gerade machen. Man kann sich außerdem so viel gezielter mit Leuten austauschen, die an ähnlichen Themen arbeiten.</p>
<p><strong>Unsere Interview-Serie heißt „Upcoming Architects Facing New Conditions“: Sehen Sie diese Zeit des Wandels auch als Chance für Sie als Architektin?</strong><br />
Ja. Ich habe das Gefühl, gerade wird alles infrage gestellt und man muss selber nach neuen Kriterien suchen, die bestimmen was gute Architektur ausmacht. Dazu kommt die Herausforderung, aus den gewonnenen Erkenntnissen passende Strategien zu entwickeln. Ich muss zugeben, ich selber bin da gerade verunsichert. Gleichzeitig empfinde ich diese Entwicklung als sehr positiv. Im Grunde sind alle auf der Suche. Ich in meiner kleinen Blase, würde sagen: „Alles ist offen und das ist wahnsinnig toll.“ Die Frage mit Blick in die Zukunft muss lauten: Was bestimmt die Welt und was davon bestimmt auch die gebaute Umgebung? Wir Architekten spielen da eine eher untergeordnete Rolle. Das Beispiel Digitalisierung ist dazu interessant: Die Entwicklung von Materialdatenbanken finde ich fantastisch. Aber wenn man das Ganze weiterspinnt, dann werden irgendwelche Algorithmen künftig analysieren, welche Maßnahmen bei einem Umbau ökonomisch sinnvoll sind. Ich glaube, auf dieser Grundlage wird eine neue Ästhetik im Bauen entstehen. Wenn dieselben Systeme dann auch fähig sind, komplexe Zusammenhänge miteinzubeziehen, wie individuelle Zielgruppen- und Tierbedürfnisse, dann stellt sich die Frage, was wir Architekt*innen eigentlich noch besser machen können. Also ich glaube, dass wir trotzdem noch viel beitragen können, das Zusammenzubringen von Menschen, beispielsweise, oder das Finden von kreativen, vorausschauenden Lösungen. Aber wir müssen uns anstrengen und schauen, was unsere Kompetenzen sind und wo wir unseren Beitrag leisten können, der uns weiterhin relevant bleiben lässt.</p>
<p><strong>Wie ist Ihre Vision vom Leben in den Städten in den nächsten zwanzig Jahren?</strong><br />
Ich glaube, dass der Unterschied zwischen Stadt und Land gar nicht mehr so groß sein wird. Die Stadt wird nicht mehr der einzige relevante Ort sein, wo der Wandel zu spüren ist – vor allem in den Speckgürteln auf dem Land wird viel passieren. Die Digitalisierung spielt da mit rein. Hinzu kommt, dass Leute zunehmend mehr Dinge teilen und mieten als sie tatsächlich zu besitzen. Natürlich werden die Innenstädte dadurch völlig anders aussehen. Dass der Wandel durch Corona beschleunigt wurde, ist klar. Die Frage ist, was macht man mit dem Innenstadt-Raum, wenn man nicht mehr zum Einkaufen hingeht? Vielleicht wird dort wieder gewohnt und die Öffentlichkeit findet irgendwo anders statt. Die Vorstellung, dass es die klassischen Zentren nicht mehr gibt – wo man sich am Samstag durch die Ladenketten schiebt – ist doch ganz interessant. Dasselbe gilt für Japan: Jeder öffentliche Platz ist dort mit Konsum verbunden. Also sprich, nur dort wo man einen Kaffee kaufen kann, kann man sich auch hinsetzen – das ist wirklich nicht schön. Würde diese Situation aufgelöst und würden plötzlich Freiräume entstehen, die aktiv für die Öffentlichkeit gestaltet sind, die für sich stehen und funktionieren – wäre das eine wirklich positive Entwicklung. Anderenfalls sind statt der Einzelhändler bald die nächsten kommerziellen Player da.</p>
<p><strong>Was würden Sie als Architekten einmal umsetzten wollen?</strong><br />
Ich habe auf jeden Fall Lust zu bauen. Möglichst unterschiedliche Dinge zu bauen, finde ich spannend. Und ich habe jetzt für mich gemerkt: Das Wichtigste ist gar nicht die Bauaufgabe, sondern der Bauherr, der einem ermöglichen kann, auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Mir ist dabei besonders wichtig, dass meine Arbeit einen Beitrag leisten kann. Ich hoffe, ich kann noch möglichst viele relevante Projekte realisieren. </div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e708ce94075305414' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<p><strong>Über Johanna Meyer-Grohbrügge</strong><br />
Johanna Meyer-Grohbrügge ist Architektin und Hochschullehrerin in Berlin. Nach Ihrem Diplom an der ETH Zürich arbeitete sie 5 Jahre bei SANAA in Tokyo. 2010 gründete sie mit Sam Chermayeff das Büro June 14 Meyer-Grohbrügge &amp; Chermayeff und 2015 das Büro Meyer-Grohbrügge. Sie unterrichtete unter anderem an der Columbia GSAAP, der Northeastern University Boston-Berlin, der FH Münster und leitete das Berlin Programm der Washington University St. Louis. Ab Herbst 2021 wird sie den Lehrstuhl Raumgestaltung an der TU Darmstadt übernehmen.<br />
<a href="http://www.meyer-grohbruegge.com">www.meyer-grohbruegge.com</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Die Collage – Eine Visualisierung von Architektur und Farbe: Franziska Kocks, Stipendiatin 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/die-collage-eine-visualisierung-von-architektur-und-farbe-franziska-kocks-stipendiatin-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2022 08:09:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beim Versuch, Farben zu beschreiben, kommen wir schnell an die Grenzen unseres Wortschatzes und verfallen in ein kategorisches Unterteilen in „Rot“, „Grün“, „Blau“ etc., wodurch es schwierig wird, Stimmungsbilder zu differenzieren. Sprechen wir über Farben am Bau, also im architektonischen Kontext, spielen automatisch Faktoren wie Material- und Oberflächenbeschaffenheit eine wichtige Rolle und erhöhen die Komplexität. Neben der sprachlichen Differenzierung von Farbnuancen liegt die Herausforderung auch in der begleitenden analogen Visualisierung. Farben werden dabei zu atmosphärischen Kompositionen, welche sich abhängig von Licht und Schatten verändern können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/1_Collage-1-e1642665736741.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Collage" data-rel="lightbox-gallery-91"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/1_Collage-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/2_Detail-e1642665757631.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Detail" data-rel="lightbox-gallery-91"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/2_Detail-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/5_Detail-e1642665799616.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Detail" data-rel="lightbox-gallery-91"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/5_Detail-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/7_Arbeitsprozess-e1642665829278.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Arbeitsprozess" data-rel="lightbox-gallery-91"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/7_Arbeitsprozess-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Januar 2022<br />
Bloggerin: Franziska Kocks<br />
&#8220;Die Collage – Eine Visualisierung von Architektur und Farbe&#8221;<br />
</strong></p>
<p><strong>Die Collage – Eine Visualisierung von Architektur und Farbe</strong></strong><br />
Beim Versuch, Farben zu beschreiben, kommen wir schnell an die Grenzen unseres Wortschatzes und verfallen in ein kategorisches Unterteilen in „Rot“, „Grün“, „Blau“ etc., wodurch es schwierig wird, Stimmungsbilder zu differenzieren. Sprechen wir über Farben am Bau, also im architektonischen Kontext, spielen automatisch Faktoren wie Material- und Oberflächenbeschaffenheit eine wichtige Rolle und erhöhen die Komplexität. Neben der sprachlichen Differenzierung von Farbnuancen liegt die Herausforderung auch in der begleitenden analogen Visualisierung. Farben werden dabei zu atmosphärischen Kompositionen, welche sich abhängig von Licht und Schatten verändern können.<br />
Während meines Studiums konnte ich diverse Methoden kennenlernen, um präzise meine Farbkonzepte oder Stimmungsbilder darzustellen. Eine der Visualisierungsmethoden, welche ich während meines Auslandssemesters am Haus der Farbe in Zürich vertiefen konnte, möchte ich hier vorstellen: Das Collagieren.</p>
<p><strong>Der Farbklang</strong><br />
Im ersten Schritt entwickelte ich ein thematisches Konzept mit Moodboard, welches die Farbstimmung eines „geheimen Gartens“ transportierte. Die Übersetzung in die vorgegebene räumliche Situation entstand dann durch die analoge Schnitttechnik der Collage. Die räumliche Farbwirkung durch feine Abstufungen stand dabei im Vordergrund:<br />
• Ein weiches und blumiges Violett leitet den Dreiklang ein. Es erinnert an die ersten Frühlingstage und versetzt den Raum in eine anregende und leicht mysteriöse Stimmung zugleich.<br />
• Das Braun einer gebrannten Tonschale strahlt Wärme aus und bringt einen natürlichen erdigen Ton in die Komposition, welcher Halt und Stabilität gibt. Im Zusammenspiel mit dem Violett entsteht ein sich reibendes und erfrischendes Duo.<br />
• Nicht fehlen darf das Grün und ergänzt sich ganz ungeniert. Beim Abtönen eröffnet sich eine Spannweite von einem dunklen, rankenden Efeugrün, über Moosgrün bis hin zum jungen Knospengrün.<br />
Ein Dreiklang mit seinen feinen Hell- und Dunkelabstufungen führt den Blick von einem verschatteten Winkel zum lichtdurchflutenden Freiraum. Die drei Farben verschmelzen im Boden durch kontrastarme und geringe Helligkeitsabstufungen zu einem leicht vibrierenden Fliesenmosaik. In der Vertikalen setzten gesättigte Farbakzente einen dynamischen Rhythmus.</p>
<p><strong>Die Collagentechnik</strong><br />
Über den zuvor einzeln aufgestrichenen Farbflächen liegt jeweils eine Lasur, welche ich mit dem Schwamm aufgetupft habe. So konnte ich durch eine einfache Technik fließende Farbverläufe erzeugen. Gleichzeitig entstand ein natürliches Ton-in-Ton Farbenspiel innerhalb der einzelnen Flächen, die ich dann in ihre Form ausgeschnitten und zusammengesetzt habe. Durch die Komposition der Flächen entstehen neue Formen, kontrastreiche Linien und Perspektiven. Zudem entschied ich mich für eine Klebetechnik, bei der ich in der Montage durch leichte Erhöhungen die Tiefenwirkung des Bildes zusätzlich verstärken konnte. Die Möglichkeit, einzelne Teile im Entstehungsprozess gezielt oder zufällig austauschen zu können, führte zu einem spannungsreichen und lebendigen Gesamtbild.<br />
Für mich ist die experimentelle Technik der Collage ein fester Bestandteil geworden, um meine Entwürfe zu visualisieren.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>INTERFACES &#8211; Konzept, Raum, Prozess &#8211; Erkundung und Vortragsprogramm im Bergischen Land</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/interfaces-konzept-raum-prozess-erkundung-und-vortragsprogramm-im-bergischen-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 12:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[featured-sidebar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=379017</guid>

					<description><![CDATA[Gemeinsam mit rund 30 Architekt*innen begaben wir uns auf eine Erkundungsreise ins Bergische Land. Sie führte uns nicht nur zu architektonischen Highlights, sondern enthielt auch hybride Livestream-Veranstaltung mit Martin Pauli (Arup, DE-Berlin) und Kim Herforth Nielsen (3XN, DK-Kopenhagen).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<img decoding="async" class="alignnone wp-image-379031 size-full" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dormakaba_Gruppenbild_Architektentreffen_18112021_16zu9-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dormakaba_Gruppenbild_Architektentreffen_18112021_16zu9-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dormakaba_Gruppenbild_Architektentreffen_18112021_16zu9-800x450.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dormakaba_Gruppenbild_Architektentreffen_18112021_16zu9-768x432.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dormakaba_Gruppenbild_Architektentreffen_18112021_16zu9-1536x864.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dormakaba_Gruppenbild_Architektentreffen_18112021_16zu9-2048x1152.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dormakaba_Gruppenbild_Architektentreffen_18112021_16zu9-1320x743.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_3867_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Beginn der Führung auf der Rheinpromenade" data-rel="lightbox-gallery-92"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_3867_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_3870_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Detail des KÖ-Bogen II" data-rel="lightbox-gallery-92"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_3870_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/20211118_123818_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Vor dem Dreischeibenhaus" data-rel="lightbox-gallery-92"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/20211118_123818_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/20211118_121345-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Blick auf den KÖ-Bogen I" data-rel="lightbox-gallery-92"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/20211118_121345-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/20211118_181524_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hinter den Kulissen des Livestreams &quot;Interfaces&quot;" data-rel="lightbox-gallery-92"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/20211118_181524_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_3891_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Unterwegs in Neviges" data-rel="lightbox-gallery-92"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_3891_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/20211119_110923_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Auf zur Besichtigung des Mariendoms" data-rel="lightbox-gallery-92"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/20211119_110923_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20211119_123521_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Haus Pescher im Nebel" data-rel="lightbox-gallery-92"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20211119_123521_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<p>Ende November folgten etwa 30 Architekt*innen aus ganz Deutschland unserer Einladung zur Erkundung des Bergischen Landes und zu einer hybrider Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zusammen mit dormakaba. Unter dem Motto „Interfaces &#8211; Konzept, Raum, Prozess“ waren wir gemeinsam am 18. und 19. November 2021 unterwegs: die Tour begann in Düsseldorf mit einer Führung des Architekturkritikers Dr. Klaus Englert, der uns an seinem enormen Wissen über die Stadtgeschichte und -entwicklung von Düsseldorf teilhaben ließ. Auf dem Weg wurde nicht nur die Historie des Stadtgestaltung deutlich, sondern gemeinsam auch einige Projekte wie das Kaufhaus Breuninger, den KÖ-Bogen II von ingenhoven architects und das Dreischeibenhaus, das in den späten 50er Jahren von HPP Architekten gebaut wurde, besichtigt. Nachmittags im Werk von dormakaba in Ennepetal angekommen, gab es zunächst eine kurze Führung, bei der auch die neue Türlösung EntriWorX präsentiert wurde. Als Highlight folgte dann der Fachteil mit den Digital Lectures &amp; Dialogue „Interfaces“, der als hybride Livestream-Veranstaltung vor Ort in Ennepetal produziert wurde. Hierzu waren nicht nur die beiden Keynote-Referenten Martin Pauli (Arup, DE-Berlin) und Kim Herforth Nielsen (3XN, DK-Kopenhagen) live zugeschaltet, sondern auch rund 200 Zuschauer verfolgten den Stream online. Nach den beiden Vorträgen, die sich aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln mit Schnittstellen in der Architektur befassten, entspann sich eine lebhafte Diskussion mit den Referenten und den Gästen vor Ort. Ein interessanter Tag mit vielen neuen Erkenntnissen!</p>
<p><a class="omsc-button omsc-custom-hover omsc-size-large omsc-style-flat omsc-text-bright" style="background-color: #a1c3df; border-color: #a5c2de; color: #ffffff; margin-top: 0px;" href="/?p=3375511" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt; mehr zum Thema Interfaces und den Referenten des Livestreams</a></p>
<p>Am zweiten Tag der Erkundung stand die Besichtigung zweier ganz unterschiedlicher architektonischer Highlights im Bergischen Land auf dem Programm: Zunächst bekamen wir eine Führung durch den Mariendom und die umliegende Anlage in Neviges von Gottfried Böhm mit ihrer außergewöhnlichen Gestaltung und reichen Details. Anschließend ging es weiter nach Wuppertal in die Villa Pescher. 1965 erbaut ist sie eines der besterhaltenen und in weiten Teilen noch im Originalzustand befindlichen Bauwerke von Richard Neutra in Deutschland. Der Architekt war mit dem Bauherren Günter Pescher befreundet und so konnte sein Enkel, der das Haus inzwischen bewohnt und uns hindurch führte, mit der ein oder anderen Anekdote genauso wie mit Hintergrundwissen zur Entstehung aufwarten. Vielen Dank für die tollen Einblicke!</p>
<p>Die Abschlussdiskussion, bei der wir die zwei Tage der Exkursion und der vorangegangene Test des EntriWorX-Systems Revue passieren ließen, fand dann an der Müngstener Brücke bei Sonnenschein statt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit allen Teilnehmer*innen und darüber, dass die Veranstaltung auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie möglich war und zu vielen schönen Begegnungen und neuen Eindrücken geführt hat.</p>
<p>In Kooperation mit:<br />
<a href="https://www.dormakaba.com/de-de"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-349758" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/ait-dialog_logo-dormakaba-2-1-1.jpg" alt="" width="161" height="17" /></a></p>
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		<title>Metaverse – Christian Kellner, Stipendiat 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/metaverse-christian-kellner-stipendiat-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2021 23:24:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was ist überhaupt ein Metaverse? Es gibt viele Artikel, verschiedene Definitionen und Ansichten für das Metaverse, vereinfacht gesagt ist es ein digitales dreidimensionales Universum parallel zu dem Realen, in dem Sie durch einen digitalen Avatar von Ihnen abgebildet werden. Es wird nicht die eine Welt geben, sondern mehrere. Das Metaverse wird damit als Nachfolger des Internets angesehen. Eine Vorstellung davon, wie das Leben im Metaverse aussehen könnte, bekommen wir durch den Film "Ready Player One", in dem alles, was wir uns vorstellen können, existieren kann und wir uns ständig mit dem Metaverse verbinden können, um unser reales Leben um außergewöhnliche Erfahrungen zu erweitern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/AITBeitrag01-Metaverse_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Illustration: Christian Kellner" data-rel="lightbox-gallery-93"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/AITBeitrag01-Metaverse_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Dezember 2021<br />
Blogger: Christian Kellner<br />
&#8220;Metaverse&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Mit diesem Beitrag habe ich mich theoretisch mit dem Thema Metaverse befasst. Ich war neugierig, mehr darüber herauszufinden, was das Metaverse ist, wer es aufbauen wird und vor allem, ob es für (Innen-)Architekt*innen von Bedeutung sein könnte und ob wir Designer eine wichtige Rolle in dieser aufstrebenden digitalen Welt spielen sollten.</p>
<p>Bevor wir nun aber tiefer in das Thema eintauchen wollen wir die Frage klären, was ist überhaupt ein Metaverse? Es gibt viele Artikel, verschiedene Definitionen und Ansichten für das Metaverse, vereinfacht gesagt ist es ein digitales dreidimensionales Universum parallel zu dem Realen, in dem Sie durch einen digitalen Avatar von Ihnen abgebildet werden. Es wird nicht die eine Welt geben, sondern mehrere. Das Metaverse wird damit als Nachfolger des Internets angesehen. Eine Vorstellung davon, wie das Leben im Metaverse aussehen könnte, bekommen wir durch den Film &#8220;Ready Player One&#8221;, in dem alles, was wir uns vorstellen können, existieren kann und wir uns ständig mit dem Metaverse verbinden können, um unser reales Leben um außergewöhnliche Erfahrungen zu erweitern. Um Euch ein Gefühl für das Metaverse zu geben, habe ich eine abstrakte Grafik eines Museumsinnenraumes erstellt, in der ich alles digitale auf Linien reduziert habe und damit schlussendlich nur noch der Mensch als einzig analoges übrig bleibt.</p>
<p>Im Gegensatz zum zentralisierten Metaverse Oasis in &#8220;Ready Player One&#8221; meinen viele, dass das Metaverse ein offenes und interoperables Ökosystem sein sollte, das nicht von einem einzelnen Unternehmen dominiert wird. In Zukunft sollte deshalb also die Frage, ob ein Unternehmen das Metaverse aufbaut, hoffentlich genauso absurd klingen wie die Frage, ob jemandem das Internet gehört. Es sollte auf Dezentralität aufgebaut werden und nicht von einigen wenigen Kräften monopolisiert werden können. Die Energie rund um das Metaverse wird von den Nutzern kommen, nicht von den Unternehmen. Es sollte nicht von irgendeinem Branchenriesen kommen, sondern das Ergebnis der Mitgestaltung von Millionen von Menschen sein. Jeder kann durch die Erstellung von Inhalten, Programmierung und Design und vielen weiteren Formen und Weisen seinen Teil zum Metaverse beitragen. </p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e7290b50059372424' value='69e316e7290b50059372424'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e7290b50059372424' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e7290b50059372424' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e7290b50059372424' ><br />
&nbsp;</p>
<p>Viele Jahre lang war das Internet hauptsächlich ein 2D-Katalog mit Hyperlinks, und jetzt beginnt es endlich interessant zu werden, mit dem Potenzial für 3D-Erlebnisse. Eines ist sicher: Es wird die Art und Weise verändern, wie wir arbeiten, einkaufen und leben. Wie können aber wir als InnenArchitekt*innen eine Rolle dabei spielen?</p>
<p>Dafür darf man sich zunächst das Bigger Picture ansehen. Die ganze Welt ist in einem tiefgreifenden Wandel von der realen zur digitalen Wirtschaft, und dies hat sich seit der globalen Pandemie drastisch beschleunigt. Ob es uns gefällt oder nicht, Covid-19 hat eine große Veränderung mit sich gebracht. Einige der Pioniere unter den Branchen, die als erste Metaversen mit aufbauen, sind Gaming, Mode, Hollywood und Krypto. Auch wir InnenArchitekt*innen sollten uns diese Chance nicht entgehen lassen, endlich teilzuhaben an dem digitalen Wandel, wenn sich das Internet in die Dreidimensionalität verschiebt.</p>
<p>Digitale Gegenstände sind bereits ein riesiger Markt, der durch die Anwendung der Blockchain-Technologie mit NFTs (Non-fungible Tokens) ermöglicht wurde, wodurch sie einen echten, dauerhaften Wert besitzen können. “Non-fungible” bedeutet, dass sie einzigartig sind und nicht ersetzt werden können. Der Wert von NFTs besteht also darin, dass sie ein digitales Objekt als einzigartig bestätigen und sich somit in einer digitalen Welt von Unbegrenztheit eine nachweisbare Begrenzung herstellen lässt. Und diese digitale Kreation kann alles sein, auch digitale InnenArchitektur.</p>
<p>Ein weiterer Trend besteht darin, in virtuelle Grundstücke und Immobilien in diesen Welten zu investieren. Diese sind im Laufe dieses Jahres im Preis bereits stark angestiegen. Ein Stück virtuelles Land in Decentraland wurde kürzlich für rund vier Millionen Dollar verkauft. In diesen virtuellen Welten können Menschen ihre NFT-Kunstsammlungen ausstellen, mit Freunden herumlaufen, Gebäude besichtigen und an Veranstaltungen teilnehmen. Für viele mag dies wie ein Scherz klingen, und die Welten mögen verfrühte Versionen wie das frühe Internet sein, aber es ist definitiv ein spannender Bereich für Designer, um ihre Fähigkeiten der physischen Welt zu nutzen und in die virtuelle Welt zu übertragen.</p>
<p>Darüber hinaus schafft das Metaverse die Möglichkeit eines anderen Geschäftsmodells als das des/der gewöhnlichen InnenArchitekten/InnenArchitektin, nämlich vom Berater zum Creator. Der Beruf des/der InnenArchitekten/InnenArchitektin hat sich immer mehr vom “Baumeister” zum/zur Projektmanager/Projektmanagerin hin verschoben und wird demnach wie andere von Fachleuten erbrachte Dienstleistungen nach Stundensatz oder nach Projekt bezahlt, was eine gewisse Begrenztheit mit sich bringt. Anstatt einzelne Dienstleistungen anzubieten, könnten InnenArchitekt*innen das Geschäftsmodell neu erfinden und Produkte/Dienstleistungen anbieten, die skalierbar sind, Lösungen, die wiederverwendet werden können und einer deutlich größeren Anzahl von Nutzern zu Gute kommen, nicht nur einem Kunden.</p>
<p>Das Metaverse benötigt nämlich umfangreiche Inhalte, die noch nicht existieren. Es braucht Erlebnisse wie virtuelle Museen, virtuelle Konzerte, virtuelle Schulen, virtuelle Konferenzen und vieles mehr, im Grunde genommen alles, was Sie sich vorstellen können. Für InnenArchitekt*innen ist das Metaverse ein Neuland voller Möglichkeiten und eine Utopia ohne die Zwänge der physischen Welt. Keine physikalischen Gesetze, keine Baugesetze, keine Materialkosten … InnenArchitekt*innen können einzigartige Entwürfe erstellen, sowie digitale Objekte wie Gebäude, Möbel, Skulpturen, Texturen und diese mehrfach verkaufen. Während Architektur ein relativ lokales Geschäft ist, können sie diese digitalen Produkte/Dienstleistungen auf der ganzen Welt anbieten und damit ganz andere Kunden ansprechen als die aus ihrer Region. Und damit bleiben die meisten Entwürfe eben nicht nur auf dem Papier oder in der Schublade.</p>
<p>Die Technologie schreitet voran. Das Metaverse ist eine neue Spielwiese, an der sich InnenArchitekt*innen gemeinsam mit anderen Akteuren beteiligen können. InnenArchitekt*innen können mit ihrer Kompetenz als Brücke zwischen der physischen und der virtuellen Welt fungieren. Im Metaverse wird es viele interessante Anwendungen und Möglichkeiten geben, man muss nur kreativ und mutig sein, um die Ressourcen zu nutzen und seine Erfahrungen in diesen neuen Bereich mit einzubringen.</p>
<p>Die Wahrheit ist nämlich, dass wir alle im Metaverse 1.0 leben. Auch wenn die meisten Menschen nicht wissen, was das Metaverse ist oder bedeutet. Die Anfänge existieren bereits seit längerer Zeit mit den sozialen Netzwerken, Videospielen, Film und Fernsehen. In den letzten zwanzig Jahren haben wir immer mehr Zeit in der digitalen Welt verbracht. Der Durchschnittsmensch zieht das ‘Metaverse’ inzwischen der physischen Welt vor. Klingt unpopulär, klingt unangenehm, es ist aber die statistische Wahrheit. Wir verbringen mehr Zeit in den sozialen Medien, wir verbringen mehr Stunden mit Videospielen, wir verbringen mehr Stunden mit dem Konsum von Fernsehen, Netflix usw.  Das Metaverse ist vielleicht noch nicht völlig immersiv, ja, man spürt es noch nicht auf der Haut. Aber man verlässt immer noch die physische Realität, um in eine andere Neue zu treten. Irgendwie leben wir schon heute, ohne das voll entwickelte Metaverse, darin.</p>
<p>Das Metaverse wird also nicht kommen, sondern es ist schon da. Das Metaverse entfaltet sich und entwickelt sich, jetzt. Ob man es will oder nicht. Das Einzige, was wir kontrollieren können, ist, wie es sich entfalten wird, wie es aussehen wird, wie es sich anfühlen wird&#8230; Und die Frage sollte lauten: Wie wollen wir als InnenArchitekt*innen eine wichtige Rolle dabei spielen? Nicht ob. </p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e7290b50059372424' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a><br />
&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Nils Nolting, Cityförster architecture+urbanism</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-nils-nolting-cityfoerster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 13:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=379158</guid>

					<description><![CDATA["Es reicht nicht, eine gute Gestaltung zu machen, sondern man muss als Architekt*in eine Vielzahl von komplexen Aspekten berücksichtigen. Das war ein Stück weit schon immer so, aber es sind eben weitere Bedingungen dazugekommen. Das betrifft zum einen die Gebäude selber und zum anderen das ganze Wohnumfeld und die stadtplanerische Organisation. Wir dürfen Gebäude nicht isoliert betrachten, wir müssen quartiersübergreifend denken."
Nils Nolting]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Cityfoerster_Portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nils Nolting" data-rel="lightbox-gallery-94"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Cityfoerster_Portrait.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Cityfoerster_Haeder.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Recyclinghaus, Hannover | Cityförster | Foto: Olaf Mahlstedt" data-rel="lightbox-gallery-94"><img decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Cityfoerster_Haeder.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Cityfoerster_Haeder.jpg 1920w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Cityfoerster_Haeder-800x450.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Cityfoerster_Haeder-768x432.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Cityfoerster_Haeder-1536x864.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Cityfoerster_Haeder-1320x743.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Ecovillage.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ecovillage" data-rel="lightbox-gallery-94"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Ecovillage.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/WohnkroneParkhaus.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wohnkrone Parkhaus (Foto: Olaf Mahlstedt)" data-rel="lightbox-gallery-94"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/WohnkroneParkhaus.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
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<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Nils Nolting von Cityförster architecture + urbanism.</p>
<p>„<em>Es reicht nicht,</em> <em>eine gute Gestaltung zu machen, sondern man muss als Architekt*in eine Vielzahl von komplexen Aspekten berücksichtigen. Das war ein Stück weit schon immer so, aber es sind eben weitere Bedingungen dazugekommen. Das betrifft zum einen die Gebäude selber und zum anderen das ganze Wohnumfeld und die stadtplanerische Organisation. </em><em>Wir dürfen Gebäude nicht isoliert betrachten, wir müssen quartiersübergreifend denken.“  </em>Nils Nolting</p>
<p><strong>GROHE: „Upcoming architects Facing New conditions“ ist das Thema unserer Interviewserie. Inwieweit sehen Sie sich als Architekt mit neuen Rahmenbedingungen konfrontiert?</strong><br />
<strong>Nils Nolting:</strong> Die Frage ist, ob die Rahmenbedingungen neu sind, mit denen wir konfrontiert sind oder ob wir nicht schon seit vielen Jahrzehnten Kenntnis davon haben, wenn man beispielsweise das Thema des Klimawandels nennt. Die erste Veröffentlichung über die Grenzen des Wachstums vom „Club of Rome“ ist schon fast 50 Jahre alt. In dem Sinne sind die Konditionen eigentlich nicht neu. Neu ist, dass das Thema jetzt auch in der Breite angekommen ist und die Folgen des Klimawandels zunehmend nicht mehr abstrakt sind, sondern real spürbar werden. Wie wir alle wissen, emittieren wir als Weltgesellschaft viel zu viel CO2, ein weltweiter Lebensstil wie in Deutschland würde knapp drei Erden benötigen. Das ist natürlich nicht nachhaltig. Das Bauen von Gebäuden, die wenig Energie im Betrieb verbrauchen, ist auch dank der Gesetzgebung schon länger präsent. Was bisher noch kein großes Thema war und dringend in den Fokus gerückt werden muss ist, dass das Bauen selbst einen sehr großen Energieaufwand erfordert.</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit befürworten alle – sich deshalb auf Mehrkosten einlassen, wollen allerdings die wenigsten. Wie sind Ihre Erfahrungen?</strong><br />
Klar, das ist noch häufig so. Bisher galt beispielsweise: „Ein Holzbau ist ungefähr zehn Prozent teurer als ein Massivbau.“ In der Vergangenheit wurde sich auf Grund dessen – neben anderen Vorbehalten gegenüber Leichtbauweisen &#8211; oft für den Massivbau entschieden. Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Natürlich wird das Umdenken teilweise auch schon durch Vorgaben von Seiten der Politik gefördert. Aber es gibt durchaus auch Bauherren, die vorneweggehen und mehr machen wollen als unbedingt nötig ist. Es gibt ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass Umweltfolgekosten zukünftig auch wirtschaftlich eingepreist werden. Nachhaltigkeit ist also kein reiner Idealismus, sondern einfach eine strategisch kluge Sache.</p>
<p><strong>Was braucht man heute und in Zukunft, um ein guter Architekt zu sein?</strong><br />
Architekten*innen sind Generalisten und müssen viele Aspekte berücksichtigen. In unseren Projekten beziehen wir Themen der Nachhaltigkeit von Anbeginn mit ein. Das betrifft die ökologischen, ökonomischen und die sozialen Themen. Was die soziale Gerechtigkeit auf dem Wohnungsmarkt anbetrifft, haben wir ja ein großes gesellschaftliches Problem. Es reicht nicht, eine gute Gestaltung zu machen, sondern man muss als Architekt*in eine Vielzahl von komplexen Aspekten berücksichtigen. Das war ein Stück weit schon immer so, aber es sind eben weitere Bedingungen dazugekommen.<br />
Das betrifft zum einen die Gebäude selber und zum anderen das ganze Wohnumfeld und die stadtplanerische Organisation. Wir dürfen Gebäude nicht isoliert betrachten, wir müssen quartiersübergreifend denken. Freiräume mitzudenken, spielt dabei eine große Rolle, denn diese müssen eine hohe Lebensqualität bieten, um als Begegnungsräume fungieren zu können. Klima- angepasst zu planen und zu bauen, ist hier von immer größerer Bedeutung. Starkregenereignisse, Hitzesommer und andere Folgen des Klimawandels müssen in der Planung Berücksichtigung finden. Die Anforderungen gleichen also einem komplexen Blumenstrauß, an den man als Architekt*in nicht mit der Erwartung herangehen sollte, alles alleine lösen zu können. Teamarbeit mit Experten aus den verschiedensten Bereichen ist wichtig.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e72ec202053023931' value='69e316e72ec202053023931'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e72ec202053023931' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e72ec202053023931' value='weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e72ec202053023931' ><br />
<strong>Arbeiten Sie mit BIM?</strong><br />
Wir sind tatsächlich gerade dabei unser Büro in der Richtung aufzustellen. Die Anforderung, mit BIM zu arbeiten wird vermehrt auch von Auftraggeber*innenseite gefordert. Wir versprechen uns davon mittelfristig eine Effizienzsteigerung und eine Verbesserung der Schnittstellen zu Fachplanern. Dass alle Beteiligten auf demselben Planstand arbeiten, ist natürlich super. Es wird aber sicher noch ein langer Weg werden, bis man da wirklich einen reibungslosen Austausch in Echtzeit hinbekommt. Uns interessiert darüber hinaus aber auch die Nutzung der Gebäudeinformationen für spätere Nutzungsphasen und für den kreislaufgerechten Rückbau und die Wiederverwendung von Baustoffen und Bauteilen – das ist auch eine Hoffnung, die wir in BIM setzen.</p>
<p>Apropos nachhaltig bauen: Wir haben im Sommer 2019 auf dem Kronsberg in Hannover unser Projekt „Recyclinghaus“ fertiggestellt. Das Gebäude entstand auf einem Restgrundstück in einer Siedlung, die anlässlich der Expo 2000 mit damals sehr hohen ökologischen Anforderungen entstanden ist. Wir konnten mit dem Projekt einen Beitrag zum Diskurs über nachhaltiges Bauen leisten. Dabei stehen große Fragen im Raum: Wie gehen wir mit Ressourcen und Rohstoffen um? Immerhin ist der Bausektor einer der größten Ressourcenverbraucher und Müllemittenten überhaupt. Und wie gehen wir mit der sogenannten grauen Energie um? Also der Herstellungsenergie, die für den Gebäudebau erforderlich ist.<br />
Tatsächlich gewinnen diese Fragen an Bedeutung: Wie können wir Gebäude so herstellen, dass wir nicht schon durch den Bau selbst für die nächsten 50 Jahre Energie verbraucht haben? Außerdem sehen wir uns derzeit mit einer Baustoffknappheit und Preisexplosion konfrontiert. Gerade was den Holzmarkt anbetrifft, haben sich die Preise verdoppelt bis verdreifacht. Andere Baustoffe sind erst gar nicht verfügbar. Wir haben also gerade eine Rohstoffkrise. In eine solche Zeit passt das Recyclinghaus gut rein. Denn es diskutiert einen neuen Umgang mit Materialien und Rohstoffen: Weg davon, dass es überhaupt so etwas wie Müll gibt, hin dazu, dass alles Rohstoff ist und im Kreislauf gehalten werden kann.</p>
<p>Letzten Endes machen wir in unserem Alltag alle Fehler oder verbrauchen zu viel Energie. Den Wechsel hinzubekommen, wird allein mit technologischen Lösungen nicht funktionieren. Der Begriff der Suffizienz ist jetzt ein zunehmend wichtiger, denn wir haben das Problem, dass wir viel zu viel Wohnfläche pro Kopf verbrauchen und auch die Flächenversiegelung jeden Tag weiter zunimmt. Je mehr Raum jeder einzelne beansprucht, desto mehr Energie und Ressourcen sind nötig und genau da gilt es neue Modelle zu finden, die nicht nur technologischer, sondern viel mehr auch sozialer und organisatorischer Natur sind.</p>
<p><strong>Was fehlt Ihnen an der zeitgenössischen Architekturdiskussion in Deutschland?</strong><br />
In der Diskussion fehlt grundsätzlich eigentlich wenig. Denn alle Themen sind bekannt und werden in Fachkreisen diskutiert. Allerdings müssen wir deutlich an Geschwindigkeit zulegen und insgesamt kompromissloser werden. Wir brauchen Pilotprojekte auf Quartiersebene, die effiziente, klimaneutrale Lösungen darstellen und sich hundertfach multiplizieren lassen. Und wir werden als Architekten viel weniger neu bauen und uns noch viel stärker mit dem Bestand auseinandersetzen müssen.</p>
<p>Ein Aspekt wird mir allerdings noch viel zu wenig diskutiert: Häufig ist die richtige Lösung, weniger zu unternehmen als mehr. Wir brauchen eine Kultur des Unterlassens, wobei wir das Unterlassen als aktive Handlung begreifen müssen. Dass das so schwierig umzusetzen ist, liegt sicher daran, dass Wachstum fast schon in die gesellschaftliche DNA eingeschrieben ist und gegen das Wachstumsparadigma auch mental schwer anzukommen ist. Unterlassung wird erst einmal nicht als Leistung wahrgenommen.</p>
<p><strong>Für Franz Denk, österreichischer Architekt und Stadtplaner, bedeutet Globalisierung ein permanentes Stadtwachstum. Dieser Entwicklung müsse man entgegenwirken. Gefragt seien viel mehr Dezentralisierung, Kleinteiligkeit in den Zentren und umweltfreundlicher Verkehr? </strong><strong>Stimmen Sie ihm zu?</strong><br />
Die Frage ist hier allerdings, was man unter Dezentralisierung versteht. Ich würde behaupten, dass die Verstädterung oder generell das urbane Leben potenziell nachhaltig sein kann, da wir mit einer kompakten Organisation einfach wesentlich weniger Flächen und Materialien verbrauchen, nicht nur für die Gebäude, sondern auch für Folgeinfrastrukturen. Wir müssen aktuell viel stärker in Umnutzungs- und Nachverdichtungsstrategien investieren, anstatt neue Gebiete auf dem platten Land auszuweisen, denn das ist überhaupt nicht klimaverträglich.<br />
Lebensstile spielen eine Rolle, ein Kernaspekt ist unser Mobilitätsverhalten. Nachhaltige Mobilität setzt einen funktionierenden Nahraum voraus, der die Wege jedes einzelnen verkürzt, weil Wohnen, Arbeit, soziale und kulturelle Angebote, Erholungsgebiete und die grundlegende Versorgung in unmittelbarer Nähe sind. Wir müssen also von der Funktionstrennung wieder zurück zu einer stärkeren Nutzungsmischung. Es geht auch um die Verhandlung des öffentlichen Raumes bei begrenztem Platzangebot und die Begünstigung von klimafreundlichen Mobilitätsformen. Also in erster Linie den Ausbau des Radverkehrs, und damit meine ich jetzt nicht nur Fahrradwege. Das Fahrrad muss beispielsweise näher am eigenen Haus dran sein und damit wesentlich bequemer zu erreichen als das Auto. Wenn man sein Elektrorad oder sein Lastenrad in den Keller tragen muss, um es sicher abzustellen, aber das Auto steht direkt vor der Tür im öffentlichen Straßenraum, dann wird natürlich eher das Auto genutzt. Für dieses Thema gibt es immer noch keine Breitenlösung in verdichteten Städten.</p>
<p><strong>Sind Sie für die Verbannung des Autos aus der Stadt?</strong><br />
Wir haben begrenzte Flächen in der Stadt. Das Auto muss da künftig auf jeden Fall deutlich weniger Raum einnehmen. Das Selbstverständnis, dass öffentlicher Raum kostenlos für das Abstellen privater Autos genutzt wird, stellen wir in der Gesellschaft noch immer zu wenig infrage. Wenn man sich überlegt, wie hoch Bodenpreise sind und wie viel Fläche man für PKW- Stellplätze braucht, ist das doch völliger Wahnsinn. Wir müssen gerade in den Städten weg vom privaten PKW. Und eigentlich sollte es nicht so schwer zu vermitteln sein, dass hiermit nicht in erster Linie Einschränkungen verbunden sind, sondern viel mehr eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität.</p>
<p>Im Autoland Deutschland ist generell schwierig, bei diesem Thema Veränderungen herbeizuführen. Genau hier haben wir übriges seit längerer Zeit einen starken Stadt-Land-Konflikt: In den Städten ist die Mehrheits-meinung ganz klar, dass das Auto zurückgedrängt werden muss. Auf dem Land stellt sich das naturgemäß schwieriger dar. Einfach, weil es einen funktionierenden öffentlichen Nahraum dort nicht mehr gibt und für weite Strecken das Auto noch immer die attraktivste Option ist. Andererseits: ich fahre ab und zu mit dem Auto zu Bekannten in die Vorstadt oder aufs Land und ich stehe jedes Mal im Stau. Ich wundere mich, dass viele Menschen das jeden Tag aushalten oder sogar als Freiheit empfinden. Eine wirklich unglaubliche Verschwendung von Lebenszeit und Lebensqualität, die maßgeblich durch eine verfehlte Verkehrs- und Siedlungspolitik entstanden ist. Und warum wird eigentlich eine klimaschädliche Mobilität durch eine Pendlerpauschale subventioniert, die erhöhten Mieten in den Städten, in denen sich das Leben wesentlich klimafreundlicher organisieren lässt, aber nicht?</p>
<p><strong>Ben van Berkel baut hier in München derzeit das Van B, ein visionäres Projekt im Wohnbereich, bei dem in Qualitätsmetern und nicht in Quadratmetern gedacht wird. Inwiefern deckt sich dieser Ansatz mit Ihrem?</strong><br />
Den Ansatz, auf kleiner Wohnfläche qualitätsvolle, gut nutzbare Räume zu entwickeln finden wir im Sinne der Suffizienz dem Grunde nach schon sehr interessant. Beispielsweise beziehen sich die Energiekennzahlen heute immer noch auf die Quadratmeter. Eigentlich ist das die falsche Kennzahl, der Energieverbrauch müsste pro Kopf gerechnet werden und hierbei müsste eigentlich sogar der durch die Planung evozierte Lebensstil, einschließlich des erforderlichen Mobilitätsverhaltens mit eingepreist sein.</p>
<p>Man kann sich auch auf kleinerem Raum qualitätsvoll organisieren. Und auch der Ressourcenverbrauch und die Aufwendungen an grauer Energie für die Gebäudeherstellung sinken bei einer kompakten Grundrissorganisation ebenfalls pro Kopf. Der Trend zu Mikroapartments ist in sozialer Hinsicht aber auch zweischneidig zu betrachten. Wird dieser Trend in Ballungsräumen mit drastischer Wohnraumknappheit dem freien Markt überlassen, steigt im Prinzip einfach die Marge des Entwicklers und die sozialen Fragen des Wohnens bleiben für die größten Bevölkerungsgruppen trotzdem unbeantwortet.</p>
<p>Ein gutes Beispiel-Projekt, an dem wir derzeit in Hannover planen ist das sogenannte „ECO Village“ – auch auf dem Kronsberg in Hannover, ganz in der Nähe unseres Recyclinghaus-Projektes. Dort gibt es eine neu gegründete Genossenschaft, die ein Suffizienz-Quartier realisieren wird. Da haben sich Leute zusammengefunden, die den Anspruch haben, wenig zu verbrauchen und einen bescheideneren Lebensstil zu pflegen, um klimagerecht zu leben. Dort wird weniger private Wohnfläche pro Kopf angesetzt, „Luxus“ entsteht über qualitative Außenräume und gemeinschaftlich genutzte Bereiche wie Waschküchen, Gästeraum, Mobilitätsstationen und ähnliches – frei nach dem Prinzip „durch Teilen mehr haben“. Wir finden, dass für Architektur und Stadtplanung die Gemeinwohlorientierung von zentraler Bedeutung ist. Wenn sich jeder in seine private Blase zurückzieht und einen Zaun um sich rumzieht, ist keinem geholfen.</p>
<p><strong>Sie beschäftigen sich bei Cityförster auch mit neuen Arbeitswelten. Was bedeutet Corona für den Bürobau?</strong><br />
Wir selber haben unsere Büroflächen während der Pandemie deutlich erweitert. Unser Team war auch viel im Homeoffice, wir haben aber tatsächlich auch noch Räume dazu gemietet, um Präsenzarbeit ebenfalls zu ermöglichen und Abstände gewährleisten zu können. Ein positiver Nebeneffekt an der Coronakrise ist sicher, dass klar geworden ist, wie viel man doch digital organisieren kann. Ich habe gestern noch mit einem Kollegen gesprochen, der vor einigen Jahren noch für einen zwanzigminütigen Vortrag nach Hawaii geflogen ist. So etwas macht man heute nicht mehr. Auch wenn man mit externen Planern arbeitet, muss man nicht mehr mit einem Inlandflug durch die Republik jetten, um für eine halbe Stunde etwas abzuklären. Vieles lässt sich digital organisieren und das spart viel Zeit und Ressourcen. Klar, die soziale Komponente des persönlichen Austauschs ist auch wichtig, dafür wird es weiterhin Begegnungsräume in den Arbeitswelten geben müssen.</p>
<p><strong>Uns sind in der Architektur echte Werte abhandengekommen, müssen wir zurück zu denen, die es mal gab?</strong><br />
Da könnte man vielleicht zurück zum Thema des Gemeinwohls schwenken: Neben den Herausforderungen des Klimawandels ist die soziale Frage des Wohnens ein Kernthema. Den sozialen Wohnungsbau gibt es in Deutschland nun schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Frage ist, ob das Wohnen reine Privatsache ist, die man dem Markt überlassen kann oder ob dieses grundrechtsrelevante Thema nicht doch wieder stärker durch die öffentliche Hand gesteuert werden muss. Natürlich gibt es die Förderlandschaft, die gewerbliche Bauherren animiert oder zwingt, bei Neubauprojekten einen Anteil an geförderten Wohnungen zum günstigen Mietpreis anzubieten. Daneben gibt es dann privat vermarktete, sehr teure Wohnungen. Für die mittleren Einkommensschichten ist in diesem Modell hingegen wenig vorgesehen. Auch das ökologisch nachhaltige Handeln ist eine Frage des Gemeinwohls. Der Begriff der Nachhaltigkeit in seinem ursprünglichen Sinne stammt übrigens aus der Forstwirtschaft: Dem Wald wird nur so viel entnommen, wie auch wieder nachwachsen kann, damit das komplexe ökologische System Wald weiter funktioniert. Bäume werden nicht nur für den eigenen Nutzen gepflanzt, sondern damit nachfolgende Generationen davon profitieren konnten. Das Bewusstsein für die Langfristigkeit unseres Handelns sollte generell wieder mehr Bedeutung erfahren. </div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e72ec202053023931' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<p><strong>Bürophilosophie</strong><br />
„Wir konzipieren, planen und realisieren Gebäude, städtebauliche Strukturen und Freiräume für die kompakte, sozial und funktional gemischte, mulitmodal vernetzte, produktive, zirkulär organisierte und klimaadaptive Stadt. Unsere Leistungen umfassen das gesamte Spektrum von der Idee bis zur Ausführung und Projektsteuerung. Unsere Handlungsfelder liegen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Lernen, Stadt und Region.<br />
Wir sind spezialisiert auf strategische Planungen, internationale Entwicklungsprojekte und experimentelles, ressourcen- und recyclinggerechtes Bauen. Unsere Themen sind neue Arbeitswelten und Wohnformen, pädagogische Architektur, nachhaltiger Tourismus, öffentliche Räume und innovative Mobilitätskonzepte.&#8221;</p>
<p><strong>Über Nils Nolting</strong><br />
Nils Nolting studierte Architektur an der Leibniz Universität Hannover und der Architekthøgskolen Oslo. Bei internationalen und nationalen Wettbewerben hat er zahlreiche Preise gewonnen und Folgeaufträge realisiert. 2017 wurden Nils Nolting und Arne Hansen für das Projekt „Wohnkrone“ mit dem Nachwuchspreis des BDA Niedersachsen Max 45 ausgezeichnet. Das von Nils Nolting 2019 fertiggestellte Projekt „Recyclinghaus“ hat zahlreiche Awards und Nominierungen erhalten, unter anderem den Sonderpreis Nachhaltigkeit beim Deutschen Fassadenpreis 2020 sowie eine Anerkennung beim “Sonderpreis“ Bundespreis Umwelt und Bauen. Heute ist Nils Nolting Gründungspartner von CITYFÖRSTER architecture + urbanism und geschäftsführender Partner des Büros in Hannover.<br />
<a href="https://www.cityfoerster.net">www.cityfoerster.net</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Richtfest &#8211; 11 Decks von Carsten Roth</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/richtfest-11-decks-von-carsten-roth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 11:36:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachhaltigkeit und Innovation prägen das neue Projekt „11 Decks“ von DC Development, bei dem Björn Dahler und Lother Schubert federführend wirken. Der Hamburgische Architekt Prof. Carsten Roth durfte die Architektur entwerfen und ihm ist ein besonderer Bau als Teil des Westfield Überseequartiers Hamburgs gelungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Aussenaufnahme-Eleven-Decks_900-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto: Dahler &amp; Company" data-rel="lightbox-gallery-95"><img decoding="async" width="900" height="833" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Aussenaufnahme-Eleven-Decks_900-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Aussenaufnahme-Eleven-Decks_900-1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Aussenaufnahme-Eleven-Decks_900-1-648x600.jpg 648w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Aussenaufnahme-Eleven-Decks_900-1-768x711.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Dachaufsicht-mit-Penthouse-Terrassen_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto: Dahler &amp; Company" data-rel="lightbox-gallery-95"><img decoding="async" width="900" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Dachaufsicht-mit-Penthouse-Terrassen_900.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Dachaufsicht-mit-Penthouse-Terrassen_900.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Dachaufsicht-mit-Penthouse-Terrassen_900-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Dachaufsicht-mit-Penthouse-Terrassen_900-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Dachaufsicht-mit-Penthouse-Terrassen_900-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Yogabereich-in-der-community-zone_900-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto: Dahler &amp; Company" data-rel="lightbox-gallery-95"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Yogabereich-in-der-community-zone_900-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Yogabereich-in-der-community-zone_900-1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Yogabereich-in-der-community-zone_900-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Yogabereich-in-der-community-zone_900-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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<p><strong>Björn Dahler und Lothar Schubert präsentieren das neue Multifunktionswohnhaus: „11 Decks“</strong></p>
<p>Nachhaltigkeit und Innovation prägen das neue Projekt „11 Decks“ von DC Development, bei dem Björn Dahler und Lother Schubert federführend wirken. Der Hamburgische Architekt Prof. Carsten Roth durfte die Architektur entwerfen und ihm ist ein besonderer Bau als Teil des Westfield Überseequartiers Hamburgs gelungen.</p>
<p>Das Gebäude, das 30 Meter über der HafenCity Hamburgs gerade errichtet wird, zeichnet sich durch eine Schiffsbug-Optik mit abgetreppten Dachgärten mit Blick zur Elbe aus. Auf 141 Garagen- und Fahrradstellplätzen mit 70 E-Ladestationen, einem Hundewaschplatz, einem Werkraum und einem Wäscheservice lagern Gastronomie- und Verkaufsflächen, über die sich auf 10 Etagen 306 Wohneinheiten erstrecken. Diese unterteilen sich in 1-, 2-, 3- und 4-Raumwohnungen, die alle extra von dem Innenarchitekten-Duo Amin Panahi und Randi Schumacher entworfen wurden. Sie werden von dem Designerpaar in drei Stilausrichtungen „Gio“, „Jet“ und „Chia“ angeboten. Die Wohnungen haben eine Größe von 39 – 200 Quadratmetern und verfügen über eine Loggia, einen Balkon oder eine Terrasse. Die 18 Penthouse-Wohnungen haben begrünte Dachgärten mit einer Fläche von bis zu 240 Quadratmetern. Sportlich der Preis, denn der Quadratmeter der Eigentumswohnungen liegen im Schnitt bei 11.300,- €. Besonders hervorzuheben sind die „community spaces“, die auf der Ebene des begrünten Innenhofs von 1.600 qm liegen. Dort gibt es „coworking spaces“, einen Kraftraum und einen Yogaraum, sowie ein Clubhouse, in dem man sich treffen oder Spiele spielen kann, in dem gemütlichen Clubsofa verweilt oder an einem  Billiardtisch eine ruhige Kugel schiebt. Organisiert wird die Bewohner-Community mit Hilfe von zwei eigens entwickelten Apps: der „Gebäude Management App“ und der „smart home App“. Mit Hilfe dieser können die Bewohner gerne auch unentgeltlich einmal im Jahr die „community spaces“ buchen oder für einen schönen Barbecue-Abend die dafür zur Verfügung stehende Penthouse-Wohnung im 11. Stock. Ein Juwel also, wer es sich leisten kann.</p>
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		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Sonja Nagel, Björn Martenson und Jan Theissen, Amunt Architekten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-prof-sonja-nagel-prof-bjoern-martenson-und-jan-theissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 06:41:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA["Im Prinzip ist jeder Quadratmeter, den man nicht baut, der Nachhaltigste. Deswegen ist es uns ein besonderes Anliegen, die Gebäude und Grundrisse so zu konzipieren, dass sie auf die wirklichen Bedürfnisse zugeschnitten sind und nicht ausufern. Wir denken außerdem über die Erstnutzung hinaus und integrieren Möglichkeiten der Um- oder Andersnutzung bereits in das Projekt."
Prof. Sonja Nagel, Prof. Björn Martenson und Jan Theissen, Amunt Architekten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/AMUNT_portrait_?®_Jan-Kopetzky.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="AMUNT Architekten: Prof. Sonja Nagel, Prof. Björn Martenson und Jan Theissen (Foto: Jan Kopetzky)" data-rel="lightbox-gallery-96"><img decoding="async" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/AMUNT_portrait_?®_Jan-Kopetzky.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Schreber_Aachen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Schreber Doppelhaushälfte, Aachen (Foto: Filip Dujardin)" data-rel="lightbox-gallery-96"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Schreber_Aachen.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Fried_Dueren.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fried, Düren (Foto: Brigida Gonzalez)" data-rel="lightbox-gallery-96"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Fried_Dueren.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/JustKOCoTuebingen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="JustK Einfamilienhaus, Tübingen | Amunt Architekten | Foto: Brigida Gonzalez" data-rel="lightbox-gallery-96"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/JustKOCoTuebingen.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
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<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Prof. Sonja Nagel, Prof. Björn Martenson und Jan Theissen, Amunt Architekten.</p>
<p>„<em>Im Prinzip ist jeder Quadratmeter, den man nicht baut, der Nachhaltigste. Deswegen ist es uns ein besonderes Anliegen, die Gebäude und Grundrisse so zu konzipieren, dass sie auf die wirklichen Bedürfnisse zugeschnitten sind und nicht ausufern. Wir denken außerdem über die Erstnutzung hinaus und integrieren Möglichkeiten der Um- oder Andersnutzung bereits in das Projekt</em>.“  Prof. Sonja Nagel, Prof. Björn Martenson  und Jan Theissen</p>
<p><strong>GROHE: Welche Aspekte beim Thema nachhaltiges Bauen bewegen Sie am meisten?</strong><br />
<strong>Prof. Sonja Nagel, Prof. Björn Martenson  und Jan Theissen:</strong><br />
Als Planer und Entwerfer spielen die lokalen Gegebenheiten und Zusammenhänge für uns eine große Rolle. Vor diesem Hintergrund ist es aus unserer Sicht notwendig, die Auswüchse der Globalisierung hinsichtlich des Bauens zu diskutieren: Inwiefern ist es beispielsweise sinnvoll, Bodenbeläge aus China zu importieren, auch wenn es preiswerter ist? Wir sind daran interessiert, zu einem einfacheren Bauen mit regionalen Materialien und klugen, nachhaltigen Lösungen zurückfinden, um damit einen Beitrag zu leisten, wie Probleme im Bereich des Bauens gelöst werden können. Welche lokalen Potenziale können dafür genutzt werden? Auch den hohen Einsatz von Technik im Gebäude hinterfragen wir stark, da er sich am Ende oft nicht rechnet oder keinen wirklichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet. Wir versuchen deshalb, von Lowtech-Prinzipien, die weltweit zum Einsatz kommen, zu lernen und auszuloten, ob und wie man diese in eigene Bauprojekte integrieren kann. Das verstehen wir unter global denken und lokal handeln.<br />
Da in unserem Büro der Anteil der Umbauprojekte stark zunimmt, interessieren uns Strategien, wie wir an den Bestand, an vorgefundene Konstruktionen oder zumindest an die vorhandenen Baumaterialien anknüpfen können, sehr. Die Frage, wie wir Bausubstanz sinnvoll erhalten und weiterverwenden spielt bei uns eine große Rolle, denn wenn wir ehrlich bilanzieren würden, müssten wir den Neubau als Ausnahme und Umbau als den Regelfall betrachten.</p>
<p><strong>Ist die breite Architektenschaft auf das Planen im Bestand vorbereitet?</strong><br />
Ob die Architektenschaft wirklich gut auf das Planen im Bestand vorbereitet ist, ist schwer zu beurteilen.<br />
Die Lehre reagiert auf jeden Fall aktiv auf diese Entwicklung und behandelt heute Bestandsthemen sehr intensiv. Es gibt Professuren, die sich mit der Bilanzierung von Wertstoffkreisläufen beschäftigen oder damit, welche veränderten Anforderungen an unseren Gebäudebestand bestehen. Diese Themen können unserer Meinung nach gerade in der Lehre sehr gut erforscht und untersucht werden. An der Universität Stuttgart haben wir zum Beispiel im letzten Semester einen Entwurf für Studierende angeboten, der sich mit der Umstrukturierung leerstehender Kaufhäuser und deren speziellen Strukturen intensiv beschäftigt. In der Lehre ist das Thema wirklich angekommen, was die vielen Masterarbeiten beweisen, die sich mit der Umnutzung und Reorganisation von Gebäuden auseinandersetzen.</p>
<p><strong>Wir leben in einer Welt des ungebremsten Materialismus: Welchen Einfluss können Sie als Architekten nehmen, um hier eine Kehrtwende einzuleiten?</strong><br />
Gerade unsere kleineren Projekte und privaten Auftraggeber ermöglichen oft spannende Experimente und eine intensive Auseinandersetzung mit den Potenzialen des jeweiligen Bauprojekts. Dabei können wir interessante und sinnvolle Lösungen entwickeln, um Antworten auf dringende Fragen wie z.B. den Ressourcenverbrauch beim Bauen geben zu können. Die energetische Ertüchtigung und Reorganisation vorhandener Strukturen steht dabei ebenso auf dem Prüfstand, wie der Bau von Einfamilienhäusern. Letzterem begegnen damit, dass wir versuchen, eine sehr lange Nutzbarkeit des Gebäudes durch innovative Grundrissgestaltung und mehrfacher Nutzbarkeit zu gewährleisten, und mit der Entwicklung neuer, attraktiver Wohnformen als Alternative.<br />
Chancen ergeben sich auch, wenn wir als Architekten Materialien nach vorne holen können, die langlebig sind, mit geringerem Energieaufwand hergestellt werden und den regionalen Wirtschaftskreislauf stärken. Ein Thema, das bei Großprojekten wegen des noch immer vorherrschenden Kostendrucks oft gar nicht erst diskutiert wird.<br />
Außerdem können wir als Architekten dem Bauherren intelligente Lösungen vorschlagen anstatt bauliche Probleme nur auf der Produkte- oder Technikebene zu lösen. Wir können ihm von einem moderaten Technikeinsatz überzeugen, ein Bewusstsein für Materialqualität schaffen und den Einfluss, den er durch seine Entscheidungen und sein Handeln auf den Bauprozess und den Gebäudebetrieb hat, aufzeigen.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e73ee526070438660' value='69e316e73ee526070438660'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e73ee526070438660' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e73ee526070438660' value='weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e73ee526070438660' ><br />
&nbsp;</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit befürworten alle, wollen aber oft nicht dafür zahlen. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?</strong><br />
Den Begriff Nachhaltigkeit nutzen wir eher selten, sondern suchen Lösungen, die angemessen und einfach sind. Nachhaltigkeit entsteht bei dieser Herangehensweise fast schon von selbst. Zudem ist dies meist auch im Sinne der privaten Bauherren und Bauherrinnen, die in der Regel überrascht sind, wie teuer das Bauen inzwischen geworden ist. Im Prinzip ist jeder Quadratmeter, den man nicht baut, der nachhaltigste. Deswegen ist es uns ein besonderes Anliegen, die Gebäude und Grundrisse so zu konzipieren, dass sie auf die wirklichen Bedürfnisse zugeschnitten sind und nicht ausufern. Wir denken außerdem über die Erstnutzung hinaus und integrieren Möglichkeiten der Um- oder Andersnutzung bereits in das Projekt. Zu diesem Thema haben wir vor einiger Zeit ein exemplarisches Einfamilienhaus entwickelt, das mehrere Nutzungsszenarien ohne Umbau ermöglicht, es ist ein „Haus der sieben Leben“. Mehrfachnutzungen und resiliente Grundrisse sehen wir als enorm wichtige Aspekte nachhaltiger Gebäude. Die Bauherren erkennen mittlerweile den Mehrwert in dieser Art von Planung.<br />
Als Planer haben wir im Sinne der Nachhaltigkeit auch die Chance, wieder mehr handwerkliche Qualität und hochwertigere Materialen ins Spiel zu bringen. Denn oft ist es den Bauherr*innen schwer zu vermitteln, dass der renovierte Zustand nicht unbedingt billiger ist, jedoch eine höhere Materialqualität am Ende entsteht. Das Verständnis für Haltbarkeit, Langlebigkeit und Patinafähigkeit muss mit den meisten Bauherr*innen jedoch oft erst erarbeitet werden.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Auf Ihrer Internetseite schreiben Sie, Ihre Architektur sei deshalb interessant, weil sie durch ständige Auseinandersetzung mit allem entsteht, was man im weiteren Sinne als Kontext bezeichnen könnte. Können Sie uns das näher erläutern?</strong><br />
Die Besonderheit an unseren Arbeiten ist, dass wir sehr individuell und neugierig auf die Bedürfnisse der Nutzer reagieren. Wir loten für jedes Projekt, jeden Bauherrn und jeden Ort immer wieder Budget, lokale Bauformen, Nutzungsanforderungen, baurechtliche Möglichkeiten, technische Anforderungen, neue Bauweisen und Materialien neu aus. All diese Aspekte versuchen wir jedes Mal aufs Neue kreativ zu interpretieren und die gestalterischen Potenziale darin zu entdecken, die den Entwurf bereichern können. Im Prinzip folgen wir keiner präferierten Herangehensweise, Konstruktionsmethode oder einem „Büro-Formenvokabular“ sondern spannen einen Raum auf, in dem sich das Projekt auch in eine für uns überraschende Richtung entwickeln kann. Der Kontext ist für uns also bei jeder Bauaufgabe ein dehnbarer Begriff, der immer wieder neu interpretiert wird.<br />
In einem unserer aktuellen Bauvorhaben ist für uns zum Beispiel Teil des Kontexts, dass der Bauherr aus einer Schreinerfamilie kommt und verschiedene Arbeiten mit der Familie zusammen umgesetzt werden sollen. In diesem Projekt besteht beim Bauherrn ein großes Verständnis für handwerkliche Tradition und Qualität und es ist zudem handwerkliches Können vorhanden.<br />
Das eröffnet uns andere Möglichkeiten als bei Bauherren ohne diesen Hintergrund und beeinflusst dadurch den Entwurf des Gebäudes.</p>
<p><strong>Worin sehen Sie die große Chance für unsere Baukultur?</strong><br />
Wir könnten uns vorstellen, dass bei einer Preissteigerung der fossilen Brennstoffe und damit des internationalen Transports der globale Warenzirkus ins Stocken gerät und in Folge dessen der regionale Produktionsprozess wieder gestärkt wird. Hier sehen wir große Möglichkeiten für die Neuentwicklung von Bauprodukten und Produktionsprozessen.<br />
Eine andere sehr interessante Entwicklung, die seit Jahren stattfindet, ist auch, dass sich Architekten und Architektinnen durch das Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten international viel besser und direkter vernetzen können als früher. Durch eine vernetzte Architektenschaft setzen sich gute, innovative Lösungen viel schneller durch. Das gemeinsame Arbeiten beschleunigt und potenziert Entwicklungen, denn das Knowhow der Welt, die Themen an denen aktuell gearbeitet wird, stehen offen da und können in die Projekte einfließen, die lokal bearbeitet werden. Open Source ist eine Chance, Probleme schneller und effizienter in den Griff zu kriegen. Auch kleine Büros – wie wir – sind dadurch weltweit deutlich sichtbarer und können ihr innovatives Potenzial einbringen. Wir hätten mit unserem ersten Haus nie diese Reichweite entfalten können, wenn Architektur-Blogs unsere Arbeit nicht gezeigt hätten. Tatsächlich haben wir am Anfang auf internationaler Ebene viel mehr Zuspruch erhalten als aus Deutschland.</p>
<p><strong>Haben Sie in den letzten Jahren eine Richtungsänderung in der Haltung Ihrer Bauherrenschaft festgestellt?</strong><br />
Viele private Bauherren sind sich inzwischen bewusster, dass sie mit ihrem Lebensstil viele Ressourcen verbrauchen und machen sich dazu Gedanken. Das betrifft natürlich auch das gewünschte Gebäude. Die Diskussionen bzgl. Material, Energie- und Raumbedarf haben sich dadurch verändert, was auch Entscheidungen der Bauherren beeinflusst.<br />
Wir stellen auch fest, dass in letzter Zeit hauptsächlich Bauherr*innen auf uns zukommen, die unsere Arbeiten kennen und die explizit von uns ein Gebäude wollen. Sie sehen die Mehrwerte, die wir in unsere Projekte integrieren und sind sehr viel bereiter, Lösungen in Betracht zu ziehen, die außerhalb des Standards liegen. Das finden wir wunderbar, da wir unser kreatives Potenzial dadurch mehr entfalten können.</p>
<p><strong>Was fehlt Ihnen an der gegenwärtigen Architekturdiskussion?</strong><br />
Mittlerweile begegnet es uns immer öfter, dass die Überreglementierung das nachhaltige Bauen blockiert. Bei Renovierungen oder v.a. auch Umnutzungen greifen mitunter so viele Regularien, das dies zu enormen Baukostensteigerungen führt. Verschreckte Bauherr*innen machen dann oft lieber gar nichts und springen ab oder statt einer Renovierung erfolgt der Abriss, weil für sie der Aufwand dann in keinem Verhältnis mehr steht.<br />
Zu wenig wird unserer Meinung nach auch die Situation der Architekten und Architektinnen diskutiert, die unter immer stärkerem juristischem Druck stehen. Schnell werden die Planungs- oder Ausführungsfehler den Architekten zugeschoben. Alle verlassen das sinkende Schiff und der Architekt steht am Ende alleine auf weiter Flur als „Generalhafter“ da, der für alles verantwortlich gemacht wird. Der Dokumentationsaufwand wird immer größer und man haftet für Kooperationspartner, die man noch nicht einmal selbst ausgesucht hat, wenn man beispielsweise an die Vergabepraxis denkt, dass der günstigste Anbieter den Auftrag erhält. Wir fragen uns, warum sich alle anderen Berufsgruppen aus der Haftung herausnehmen können, beim Arzt unterschreibt man beispielsweise zig Formulare und haftet für alles mehr oder weniger selber. Architekt*innen werden jedoch mitunter dazu genötigt, die ‚Generalhaftung‘ für alle zu übernehmen, obwohl ihr Honoraranteil im gesamten Prozess nicht unbedingt der größte ist. Das ist eine schwierige Situation.</p>
<p><strong>Inwiefern verändert BIM den Entwurf und damit auch die Architektur?</strong><br />
Das Building Information Modelling ist kein Hexenwerk. Bei kleinen Umbauten wird unserer Meinung nach BIM sicher lange keine Rolle spielen, weil es einfach zu aufwändig ist und nicht unbedingt die Qualität steigert. Wir sind ein entwurfsstarkes Büro und nutzen alle Möglichkeiten, die dem Entwurfsprozess dienen. Die Skizze ist nach wie vor ein elementarer Bestandteil in unserer Arbeit, wir bauen Modelle, nutzen 3D-Renderings, CAD-Zeichnungen und Collagen. Das sind alles Werk- zeuge, die beim Denken helfen. Wir wählen das Werk- zeug, das uns effizient zum Ziel führt. Skizzen sind beim Prüfen von Varianten im Verhältnis zum CAD oft einfach effizienter. Auch der Modellbau führt in manchen Aspekten zu schnelleren Lösungen, macht uns mehr Freude und wir können die Bauherren damit besser im Prozess mitnehmen. Unsere Erfahrung ist auch, je komplexer das 3D-Modell wird, desto unwilliger wird man größere Veränderungen am Projekt vornehmen. Der Weg vom Kopf zur Hand ist einfach immer noch der kürzeste.</p>
<p><strong>Wie stellen Sie sich das Leben in den Städten in 10 bis 20 Jahren vor?</strong><br />
Da gibt es sicher verschiedene Aspekte, die man betrachten kann. Aktuell wird – angefeuert durch Corona – offensichtlich und auch beschleunigt, dass sich Arbeit durch die laufenden Digitalisierungsprozesse stark verändern wird und sich Arbeitsorte verlagern werden. In Innenstädten entstehen dadurch Freiräume für anderweitige Nutzungen. Die Stadtstrukturen könnten dadurch wieder heterogener, die Durchmischung von Wohnen und Arbeiten gesteigert werden. Wir hoffen, dass es dadurch wieder zu einer Rückbesinnung auf das Quartier mit kleinräumigeren, vielfältigeren Angeboten kommt und zu einer Abkehr von der Funktionstrennungen und der damit einhergehenden monofunktionalen Stadtgebiete. Wenn in Städten allerdings weiterhin diese enormen Preissteigerungen bei Grundstücken und beim Bauen generell stattfinden, steigt die Tendenz, wieder auf das Land zurückzukehren. Die aktuelle Situation hat neuen Möglichkeiten des mobilen Arbeitens eröffnet und unterstützt diese Entwicklung. Spannende neue Möglichkeiten eröffnen sich für uns alle.</p>
<p><strong>Wie wird die Arbeit des Architekten Ihrer Meinung in 10 Jahren aussehen?</strong><br />
Die Digitalisierung wird vor dem Architektenberuf – da muss man sich keinerlei Illusionen machen – nicht Halt machen. Es wird immer mehr Unterstützungs-Tools geben, die Standardgrundrisse auf Basis der vorhandenen Lösungen vermutlich sogar besser lösen können, als der Architekt. Vor diesem Hintergrund stellt sich für uns die Frage, welche Kernkompetenz Architekten in Zukunft bieten müssen?<br />
Weiter ist unsere Vermutung, dass die Entwicklung in Richtung großer Architekturbüros gehen wird, die hunderte von Mitarbeiter*innen haben. Allein schon die ganze Haftungs- und Ausschreibungsthematik führt dazu, dass sich die Architekturbürolandschaft immer weiter in Großstrukturen verfestigt. Im Gegenzug dazu wird es sehr kleine und agile Büros geben, die sich in Netzwerken oder in fluktuierenden Kollaborationen zusammenschließen. Dazwischen liegen mittelgroße Büros, die sich wahrscheinlich eher schwer tun, weil sie weder agil genug sind, noch das Potenzial haben, sich aufgrund der geforderten Voraussetzungen an öffentlichen Aufträgen oder an Wettbewerben zu beteiligen. Letztlich ist das eine Situation, die sich schon relativ lange abzeichnet und immer weiter voranschreitet. Die Chance kleiner Büros ist, aus unserer Sicht, das Neubewerten und Umdeuten von Bestandsbauten. Die Aufgabe, Gebäude neu zu strukturieren und umzubauen, ist für viele große Architekturbüros oft unrentabel, weil das komplexe Sonderlösungen erfordert. Darüber hinaus sind sie meist überregional tätig und können dadurch nicht nah genug am Objekt und dessen Umfeld agieren. Deshalb könnte dieser Aufgabenbereich für kleinere und mittlere Büros interessant sein und als Expertise ausgebaut werden. </div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e73ee526070438660' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
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<p><strong>Über Prof. Sonja Nagel, Prof. Björn Martenson und Jan Theissen</strong><br />
Björn Martenson schloss 1997 sein Architekturstudium an der RWTH Aachen im Fachbereich Architektur ab. Er war Lehrbeauftragter an der Bergischen Universität Wuppertal und an der RWTH Aachen. Im Jahr 2017/2018 war Björn Martenson Gastprofessor an der TU München und ist seit 2020 an der Hochschule München als Professor tätig.<br />
Sonja Nagel hatte Architektur und Design an der Akademie der Bildenden Künste (ABK) Stuttgart und der Universität Stuttgart studiert. Jan Theissen hatte zunächst Produktdesign an der HBK Saarbrücken und der Design Academy Eindhoven studiert, bevor er ein Architekturstudium am Pratt Institute Brooklyn NY und ebenfalls an der ABK in Stuttgart absolvierte. Über ihre Entwurfstätigkeit hinaus waren Nagel und Theissen Assistenten bzw. Dozenten an der ABK in Stuttgart und unterrichteten von 2015 bis 2017 Entwerfen an der PBSA in Düsseldorf, ab 2018 an der TU Darmstadt und seit 2019 an der Universität Stuttgart. Im Jahr 2017 erhielten sie ein Bundesstipendium für einen 6-monatigen Aufenthalt an der Cité International des Arts in Paris, wo sie an ihrem Bildatlas über Alltagsarchitektur als Ressource für den Entwurf arbeiteten.<br />
Ihre Projekte wurden 2010 mit dem Weißenhof-Architektur-Förderpreis für junge Architektinnen und Architekten, sowie 2012 mit dem Hugo-Häring-Preis und 2013 mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet. Im Rahmen der Ausstellung ›Reduce/Reuse/Recycle‹ wurde ihr Projekt ›Schreber‹, eine Sanierung und Erweiterung eines Siedlungshauses, im Deutschen Pavillon auf der Architekturbiennale 2012 in Venedig vorgestellt.<br />
<a href="https://amunt.info">www.amunt.info</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects facing new Conditions</strong> auf der Seite <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks" target="_blank" rel="noopener">GROHE Digital Talks</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baulückenspaziergang Schwere-Reiter-Straße</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 17:04:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 10. Dezember 2021 fand der bereits zweite Baulückenspaziergang des AIT-ArchitekturSalon München statt. Gemeinsam mit den verantwortlichen Planer*innen, den Partner*innen des AIT-ArchitekturSalons sowie 50 interessierten Gästen wurden aktuelle Bauvorhaben rund um den Leonrodplatz erkundet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_1-3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Haidar Al-sitrawi spricht für Behnisch Architekten" data-rel="lightbox-gallery-97"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_1-3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_2-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Grundschule Infanteriestraße von Behnisch Architekten" data-rel="lightbox-gallery-97"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_2-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_3-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Martin Hirner spricht über das Studentenwohnheim" data-rel="lightbox-gallery-97"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_3-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_4-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Markus Frick und Norbert Fürbacher sprechen für FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2 ARCHITEKTEN" data-rel="lightbox-gallery-97"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_4-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_5-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Grillen und Glühweintrinken am Leonrodplatz" data-rel="lightbox-gallery-97"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_5-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_6-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="AIT-ArchitekturSalon Partner im Gespräch mit Gästen" data-rel="lightbox-gallery-97"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/baulueckenspaziergang-schwere-reiter-strasse_6-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Mit: <strong>Behnisch Architekten, hirner &amp; riehl architekten und </strong><strong>FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2 ARCHITEKTEN</strong></p>
<p>Am Freitag, dem <strong>10. Dezember 2021</strong> fand der bereits zweite <strong>Baulückenspaziergang</strong> des <strong>AIT-ArchitekturSalon München</strong> statt. Gemeinsam mit den verantwortlichen Planer*innen, den Partner*innen des AIT-ArchitekturSalons sowie 50 interessierten Gästen wurden aktuelle Bauvorhaben rund um den Leonrodplatz erkundet.</p>
<p>Die Route führte die Gäste auf die <strong>Schwere-Reiter-Straße, </strong>die eine Schnittstelle zwischen Schwabing und Neuhausen bildet. Zahlreiche Neubauten befinden sich dort, am Rande des pulsierenden Kreativquartiers, in verschiedenen Phasen der Entstehung.</p>
<p>Der Spaziergang startete an der <strong>Schule in der Infanteriestraße, </strong>ein Neubau einer fünfzügigen Grundschule mit einem Haus für Kinder und einer Doppelsporthalle, von <strong>Behnisch Architekten</strong> (München). Der verantwortliche Projektleiter <strong>Haidar Al-sitrawi</strong> stellte das Projekt fachkundig vor und gab spannende Einblicke in die Struktur und Nutzung des Gebäudes.</p>
<p>Anschließend wanderte man gemeinsam nach Norden an die Baustelle des Studierendenwohnheims von <strong>Hirner &amp; riehl architekten</strong> (München). Anhand von analogen Zeichnungen und Renderings erklärte Martin Hirner anschaulich das Konzept und die Planung des Neubaus in Holzbauweise.</p>
<p>Am Leonrodplatz entsteht mit dem <strong>Strafjustizzentrum von FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2</strong> (München) aktuell das größte aktuelle Hochbauprojekt des Freistaat Bayern. Markus Frick und Norbert Fürbacher stellten hier gemeinsam den langen Prozess und die detaillierte Planung des komplexen Baus vor.</p>
<p>Am Ende des winterlichen Rundgangs fielen die ersten Schneeflocken und machten das anschließende Grillen und Glühweintrinken im Biergarten von Axel F. zu einem stimmungsvollen Ereignis. Alle Gäste, Referent*innen und Partner des AIT-ArchitekturSalon hatten dabei die Gelegenheit sich vertiefend über die Projekte auszutauschen und sich zu vernetzen.</p>
<p>Der nächste Baulückenspaziergang ist geplant für den 21. Januar 2021!</p>
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<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Programm</div><div class="omsc-toggle-inner"></p>
<p>14:30 Treffpunkt Sporthalle Infanteriestraße 27<br />
15:00 Uhr | Begrüßung AIT-ArchitekturSalon<br />
15:15 Uhr | <strong>Haidar Al-sitrawi</strong>, <strong>Behnisch Architekten</strong>, Schule in der Infanteriestraße<br />
Spaziergang nach Norden zur Schwere-Reiter-Straße<br />
15:45 Uhr | <strong>Martin Hirner</strong>, <strong>hirner &amp; riehl architekten</strong>, Studentenwohnheim an der Schwere-Reiter-Straße, Ecke Lissi-Kaeser-Straße<br />
Spaziergang entlang der Schwere-Reiter-Straße Richtung Westen<br />
16:15 Uhr | <strong>Michael Nusser</strong>, <strong>Norbert Fürbacher</strong>, <strong>FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2 ARCHITEKTEN</strong>, Strafjustizzentrum, am Leonrodplatz<br />
16:45 Uhr | Dialog</p>
<p></div></div></div></p>
<p><div class="omsc-accordion"><br />
<div class="omsc-toggle"><div class="omsc-toggle-title">Referent*innen</div><div class="omsc-toggle-inner"><br />
<strong>Behnisch Architekten<br />
</strong>Behnisch Architekten, gegründet 1989, entwickelte sich unter der Leitung von Stefan Behnisch zu einem erfolgreichen, international tätigen Büro. An den vier Standorten Stuttgart, München, Boston und Los Angeles entwirft das Büro zukunftsweisende Architektur, die stets einen ganzheitlichem Ansatz, nachhaltige Aspekte, soziale Komponenten sowie den Genius loci ins Zentrum der Überlegungen stellt. In über 30 Jahren hat das Büro ein vielfältiges Portfolio geschaffen, das auf Kultur und Klima des jeweiligen Ortes abgestimmt ist und seinen Nutzern immer wieder überraschende Formen des Miteinanders und neue Möglichkeiten eröffnet, ihre Umgebung zu bewohnen.</p>
<p><strong>Haidar Al-sitrawi</strong><br />
Haidar Al-sitrawi, geboren 1985 in Kuwait City, studierte Architektur an der University of Plymouth, England. Nach Abschluss seines Masterstudiums an der University of Edinburgh, Scotland, begann er 2012 als Architekt bei Behnisch Architekten, München. Zuletzt war er hier als Projektleiter für den Neubau der Grundschule Infanteriestraße in München verantwortlich. Haidar Al-sitrawi ist Mitglied der Bayerischen Architektenkammer.</p>
<p><strong>Schule in der Infanteriestraße</strong><b><strong><br />
</strong></b>Als Teil der Schulbau-Offensive der Landeshauptstadt München entsteht in der Infanteriestraße eine 5-zügige Grundschule für ca. 500 Kinder nach dem Lernhauskonzept, mit einer Doppelsporthalle, einem Haus für Kinder und einer Tiefgarage. Sie befindet sich in einem von vier Teilquartieren des &#8220;Kreativquartiers&#8221;, im Nordwesten der Stadt und südlich des Olympiaparks gelegen, in dem ein neues Zentrum für Wohnen, Wissen, Wirtschaft und Kultur entsteht. Um möglichst viele Gebäudebereiche vor dem Lärm der Schwere-Reiter-Straße zu schützen, formen die einzelnen Baukörper im Nordosten des Grundstücks zur Infanteriestraße eine differenzierte Raumkante. Die Sporthalle im Norden bildet den Auftakt, gefolgt von der dreigeschossigen, etwas zurückversetzten Grundschule und dem eingeschossigen Haus für Kinder als südlicher Abschluss, jeweils separat zugänglich. Der entstehende Vorplatz kann auch außerhalb der Schulzeiten von der Nachbarschaft genutzt werden. Der Schulhof ist als multicodierte Bildungslandschaft ausgeformt. Auf der Südseite zur Kirche St. Barbara entstehen besondere, neue Außenräume mit Grün, mit Spielflächen und einer öffentlichen Wegeverbindung, die zum Bestandteil der Grünzüge des Kreativquartiers werden und schon vorhandene Elemente und neu geplante Erlebnisorte verbinden. Sie stellen die Durchlässigkeit zwischen der Schule und dem kleinteiligen, heterogenem Umfeld her. Das schulische Leben wird so in das neue Schulgebäude hinein und wieder heraus getragen, als fließender Bewegungs- und Kommunikationsraum für alle Besucher dieses Gebäudes. Die Gebäudeflügel der Lernhäuser sind sternförmig um einen zentralen, großzügigen Treppenraum angeordnet, um den sich die Schule von innen entwickelt. Er ist die vertikale und horizontale Erschließungs- und Orientierungsachse im Gebäude, Begegnungs- und Kommunikationsraum mit Sichtverbindungen zur Sporthalle, zur Mensa und zu den Außenräumen. Von hier sind Musik- und Lehrerräume, Sporthalle und Verwaltungstrakt zugänglich, ebenso Speisesaal und Mehrzweckraum, die zu allen Seiten transparent sind und zusammengeschaltet werden können. Das Haus für Kinder schiebt sich zum Teil unter das Schulgebäude, die andere Hälfte liegt pavillonartig im Grünbereich. In den zwei sternförmig übereinander liegenden Obergeschossen befinden sich insgesamt fünf Lernhäuser sowie im 1. OG ein kleineres Lernhaus der Fachklassen. Die Dachlandschaften im 1. OG sind eingebettet in eine intensive Dachbegrünung und bieten Platz für den Schulgarten, kleinere Veranstaltungen, Sitzmöglichkeiten und weitere Nutzungen wie die als Dachpavillon auf dem Haus für Kinder konzipierte Hausmeisterwohnung.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>hirner &amp; riehl architekten</strong><br />
Martin Hirner und Dr. Martin Riehl entwickeln seit 1990 in formaler, funktionaler und o?kologischer Hinsicht nachhaltige Geba?ude aus den Bedingungen, die sie vorfinden. 2016 kamen mit Melanie Wenderlein, Robert Ha?rtl und Matthias Marschner drei Bu?ropartner dazu.2018 zeigten sie mit dem Geflu?chtetenprojekt &#8220;Bellevue di Monaco&#8221; wie wichtig der Integrationsprozess fu?r das Entstehen von gelungener Architektur ist. Heute za?hlt das in Mu?nchen ansa?ssige Bu?ro u?ber 40 Mitarbeitende.</p>
<p><strong>Martin Hirner</strong><br />
Martin Hirner studierte an der TU München und der ETH Zürich Architektur. Nach der Gründung der Zimmerei H+P und nach seiner Tätigkeit als Baubezirksleiter bei der Erzdiözese München und Freising begann er 1990 eine Büropartnerschaft mit Martin Riehl. Seit 2000 ist er Mitglied im Bund Deutscher Architekten und auch als Preisrichter aktiv. Nachhaltiges Bauen, Holzbau, Bildungseinrichtungen und Sanierungen zählen zu seinen Arbeitsschwerpunkten. Martin Hirner hat bereits an mehr als 200 Wettbewerben mit über 70 Platzierungen teilgenommen.</p>
<p><strong>Studentenwohnheim an der Schwere-Reiter-Straße</strong><br />
An der Schweren-Reiter-Straße entsteht gerade ein neues Studentenwohnheim. hirner &amp; riehl bauen hier ein Gebäude in Holzbauweise. Momentan sind dort schon Gründungsarbeiten zu sehen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2 ARCHITEKTEN</strong><br />
Das Büro FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2 Architekten/Generalplaner wurde am 1996 unter dem Namen plan2 architekten in München gegründet. Neben den drei Geschäftsführern Markus Frick, Axel Krüger und Michael Nusser umfasst das Büro derzeit 25 Mitarbeiter. Ihre Aufgabenschwerpunkte sind u.a. Verwaltungs- und Gewerbebauten, Sonderbauten und Bauten für die Justiz. In allen Leistungsphasen der HOAI bearbeiten Sie anspruchsvolle Bau- und Planungsaufgaben jeder Größenordnung sowohl für öffentliche als auch für private Bauherren. Architektur als ganzheitliche Aufgabenstellung zu formulieren, ist die Zielsetzung von FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2. Die genaue Analyse des Ortes, der Bauaufgabe und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bilden die Ausgangspunkte eines jeden Entwurfes. Die Lösungen beinhalten immer das Prinzip des klaren und logischen Bauens. Der sparsame Einsatz von Formen, Materialien und Farben kennzeichnet ihre Arbeiten. Seit dem Jahr 2000 bieten sie ihren Auftraggebern auch als Generalplaner kompetente Leistungen aus einer Hand.</p>
<p><strong>Michael Nusser<br />
</strong>1993 Studium an der Universität Kaiserslautern/ Universität Stuttgart<br />
1997 Geschäftsführer FRICK KRÜGER NUSSER- PLAN2 Architekten</p>
<p><strong>Norbert Fürbacher<br />
</strong>2001 Studium an der FH Düsseldorf<br />
2002 Projektleiter FRICK KRÜGER NUSSER- PLAN2 Architekten</p>
<p><strong>Strafjustizzentrum</strong><br />
Im April 2013 konnte PLAN2 den 1 . Preis bei diesem hochrangigen Realisierungs-Wettbewerb mit 27 internationalen Teilnehmern für sich entscheiden. Das Strafjustizzentrum wird das größte Hochbauprojekt des Freistaat Bayern in den nächsten Jahren sein. Auszug aus dem Preisgerichtsurteil: Der knappe und funktionale Baukörper reagiert sensibel auf die unterschiedlichen Seiten des Grundstücks: im Norden eine leichte Erhöhung an der Dachauer Straße sowie eine deutlichere Erhöhung auf 7 Geschosse für das Hauptgebäude und den Eingang am Leonrodplatz: Ein adäquater Auftakt der Strafjustiz und eine gute Fassung des Platzbereichs. Die Beschränkung der Gebäudemasse auf nur einen Baukörper auf circa 2/3 des zur Verfügung stehenden Areals ist funktional, dicht und ökonomisch. Die Funktionen im Inneren sind klar gegliedert und gestaltet. Die Wege sind kurz, die Funktionsbezüge einfach und direkt. Die einfache und wenig aufwändige Konstruktion, der kompakte Baukörper &#8230; lässt eine wirtschaftliche Erstellung und Betrieb erwarten. Nach dem Wettbewerbserfolg und anschließendem VOF-Verfahren erhielt PLAN2 im September 2013 den Auftrag. Der riesige Komplex gliedert sich um 3 Innenhöfe, von denen einer als sog. „Justizgarten“ von den Besuchern und Nutzern begangen werden kann. In dem SJZM sind insgesamt 7 Institutionen des öffentlichen Rechts beheimatet, neben den Gerichten auch die Münchner Staatsanwaltschaften. In dem Gebäude werden 1.300 Personen einen hochwertigen Arbeitplatz vorfinden. Das Gebäude wird als vollständiges Passivhaus konzipiert und entspricht komplett den Vorgaben an barrierefreies Bauen in öffentlichen Bauten.</p>
<p></div></div></div></p>
<p class="p1"><b> </b></p>
<p>Wir bedanken uns bei den Partnern aus dem Objektbereich</p>
<p>Gefördert von der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370219" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px.png" alt="" width="82" height="80" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px.png 200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_200px-45x45.png 45w" sizes="(max-width: 82px) 100vw, 82px" />   <a href="www.soziokultur.de"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370215" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/fs-sw_300px.jpg" alt="" width="137" height="39" /></a><br />
<a href="www.kulturstaatsministerin.de"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-370217" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bkm_2017_office_farbe_de_300px.png" alt="" width="171" height="73" /></a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sophia Janna Dinkel, AIT Stipendiatin der STO-Stiftung 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/sophia-janna-dinkel-ait-stipendiatin-der-sto-stiftung-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2021 13:25:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=380233</guid>

					<description><![CDATA["In meinem Verständnis von Innenarchitektur werden die Grenzen von Innen und Außen sowie von Privat und Öffentlich aufgebrochen. Um die Frage, wie wir in Zukunft nachhaltig leben wollen, beantworten zu können, müssen fließende Übergänge erzeugt werden und zwar nicht nur in den erlebbaren Atmosphären, sondern auch in den Methoden künstlerischer Disziplinen. Demnach verstehe ich meine Rolle als Gestalterin viel mehr als eine strategische und kuratorische Begleitung, durch die mit den Nutzer:innen gemeinsam ein Identifikationsraum produziert und angeeignet werden kann.
Das Zusammenspiel aus Farbe, Material und Licht erzeugt dabei ein ganzheitliches Wahrnehmen von Räumen mit allen Sinnen. Für mich bereitet der gezielte Einsatz von Farbe am meisten Freude und ermöglicht mir, schon während des Gestaltungsprozesses mit den beteiligten Menschen zu kommunizieren und zu interagieren."]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dinkel-sophia-janna_sw_quadrat-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sophia Janna Dinkel" data-rel="lightbox-gallery-98"><img decoding="async" width="577" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dinkel-sophia-janna_sw_quadrat-577x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dinkel-sophia-janna_sw_quadrat-577x600.jpg 577w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dinkel-sophia-janna_sw_quadrat-768x799.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dinkel-sophia-janna_sw_quadrat-1477x1536.jpg 1477w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dinkel-sophia-janna_sw_quadrat-1969x2048.jpg 1969w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/dinkel-sophia-janna_sw_quadrat-1320x1373.jpg 1320w" sizes="(max-width: 577px) 100vw, 577px" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/grundrisse_perspektive-scaled-e1643289463338.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bild 2_Sophia Janna Dinkel" data-rel="lightbox-gallery-98"><img decoding="async" width="504" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/grundrisse_perspektive-504x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/grundrisse_perspektive-504x600.jpg 504w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/grundrisse_perspektive-768x915.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/grundrisse_perspektive-1289x1536.jpg 1289w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/grundrisse_perspektive-1719x2048.jpg 1719w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/grundrisse_perspektive-1320x1572.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/grundrisse_perspektive-scaled-e1643289463338.jpg 600w" sizes="(max-width: 504px) 100vw, 504px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3-e1643289422569.png' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bild 3_Sophia Janna Dinkel" data-rel="lightbox-gallery-98"><img decoding="async" width="800" height="565" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3-800x565.png" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3-800x565.png 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3-768x542.png 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3-1536x1085.png 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3-2048x1447.png 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3-1320x932.png 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3-e1643289422569.png 600w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3_module-scaled-e1643289443441.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bild 4_Sophia Janna Dinkel" data-rel="lightbox-gallery-98"><img decoding="async" width="800" height="565" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3_module-800x565.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3_module-800x565.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3_module-768x542.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3_module-1536x1085.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3_module-2048x1447.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3_module-1320x932.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/BAI3_module-scaled-e1643289443441.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Sophia Janna Dinkel</strong> studiert an der Hochschule Düsseldorf einen Kombinationslehrgang aus Architektur und Innenarchitektur. Erst für den Bachelor muss man sich dort entscheiden, in welchem Fach man seinen Abschluss machen möchte. Diese Möglichkeiten hält Sophia für sehr sinnvoll. Man lerne im kleinen, wie auch im großen Maßstab ein Gefühl fürs Entwerfen zu entwickeln. Die Lehre ist durch den Einfluss des Innenarchitekturstudiums gestalterisch geprägt, was sie sehr anspricht. Den Bachelor möchte Sophia aber in der Fachrichtung Architektur abschließen.</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2021/22 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung – hat sich die Düsseldorferin mit ihrem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen Stegreifaufgabe „People‘s Places<strong> – </strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes?“ beworben. Sophia Janna Dinkel ist einer der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship.<br />
Das Stipendium ermöglicht ihr, ihren Fokus gezielter auf die Entwürfe und Projekte zu richten. Da Sophia gerne noch mehr Erfahrungen im Ausland sammeln möchte, öffnet es ihr viele Türen, sei es zu einem Auslandspraktikum nach meinem Bachelor oder einem Auslandsaufenthalt im Masterstudium.<br />
Nach dem Abschluss ihres Bachelors, möchte Sophia Janna Dinkel noch ein Masterstudium anschließen und Arbeitserfahrung in verschiedenen Bereichen der Architektur sammeln, um diese in Zukunft selbstständig anwenden zu können. Sie hat großes Interesse fachübergreifend zu arbeiten und kann sich z.B. gut vorstellen, sich viel mit dem Thema Umbau und Sanierung zu beschäftigen. Ihr Ziel ist es, (Innen-)Architektur zu entwerfen, die im Menschen positive Emotionen auslösen und Gefühle durch Raumgefüge vermitteln. In ihren Entwürfen ist es ihr wichtig, sich neben den funktionalen und ästhetischen Aspekten, auch mit einer umweltbewussten Bauweise und Umsetzung der Architektur auseinanderzusetzen. Es ist für sie ausschlaggebend, zukunftsorientiert und nachhaltig zu planen.</p>
<p><em>&#8220;Der Mensch ist der Mittelpunkt in mitten architektonischer Fragen. Architektur wird nach Bedarf, Bedürfnissen und Verlangen des Menschen entworfen. Neben diesen Werten muss selbstverständlich darauf geachtet werden, auf welche Art und Weise gebaut wird, wie die Architektur mit ihrer Umwelt interagiert und wie sie dort integriert wird. Vor allem aber ist es zwingend notwendig, auch auf die Bedürfnisse der Natur zu hören. Architektur ist ein Prozess, ein Dialog mit allen Beteiligten und eine Auseinandersetzung mit der Umwelt und der Gesellschaft. Dieser Prozess steht nie still. Durch die Entwicklung der Technologien und des gesellschaftlichen, wie auch kulturellen Wandels, muss dieser stetig neu konzipiert und verbessert werden.&#8221;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8220;Umnutzung der Tankstellen Dächer der Stadt&#8221;<br />
Stegreifaufgabe</strong><br />
&#8220;In meinem Entwurf werden Tankstellendächer in der Stadt umgenutzt. Der Ort der Tankstelle wird schon in naher Zukunft nicht mehr so sein, wie wir ihn jetzt kennen. Der Umstieg zu Elektro-Autos wird immer häufiger und ist stetig steigend. Eine Tankstelle, in der es nicht nach Benzin und Abgasen riecht, jeder früher oder später vorbei muss? Der perfekte Ort, um die Stadt neu zu beleben und zwar, dort wo es bis jetzt noch keines gab: über den Dächern der Tankstellen. Die Dächer als Dachterrassen und Dachgärten umnutzen, um sie für die Bewohner der Stadt begehbar und nutzbar zu machen. Orte schaffen, an denen man Kraft und Energie tanken kann. Die Tankstelle sehen als ein Ort an dem man nicht nur Autos aufladen kann. Dort können neue Räume enstehen, um das gemeinsame Leben der Bewohner zu fördern und kulturellen Projekten eine Bühne zu geben. Außerdem werden die Grünflächen der Stadt erweitert!.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Juryurteil:</strong><br />
&#8220;Sophia Dinkels gestalterische Position zeigt sich durch eine poetische Bildsprache und ihren Wunsch gesamtgesellschaftliche Themen mit in ihre Arbeit zu integrieren. Mit reduzierten Ausdrucksmitteln verleiht sie ihren Projekten eine enorme Stärke, indem sie aus den größeren Maßstäben heraus in die Wahrnehmung des Einzelnen hinein zoomt, um so auch den Individualraum wahrnehmbar werden lässt. Von der Objekthaftigkeit verschmilzt ihre Arbeit durch additive Vielfalt jenseits journalistischer Vorgaben zu einem systemischen narrativen Ansatz, mit dem Sophia Dinkel einstimmig durch die Jury verdient unter die vier Stipendiaten gewählt wurde.</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stegreif:<br />
<strong>People‘s Places</strong><br />
<strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes</strong><br />
Angesichts einer zunehmenden virtuellen und sozialen Segregation der Gesellschaft ist es besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen spontane soziale Begegnungen möglich sind. In einem lebendigen städtischen Raum treffen Menschen unterschiedlichster Herkunft und kultureller Prägung, verschiedensten Alters, mit differenten Lebenserfahrungen unmittelbar und unwillkürlich aufeinander. Die Wahrnehmung dieser heterogenen Gesellschaft ist der erste Schritt diese anzuerkennen, um sie dann mitzugestalten.<br />
Entwickeln Sie Ideen und Objekte sowie Interventionen zur temporären, partiellen Aneignung von Dingen oder Orten im öffentlichen Raum, die zur Belebung der Stadt und zur gesellschaftlichen Identitätsbildung beitragen.<br />
In Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen soll ihre eigenständige, persönliche Idee veranschaulicht werden. Ergänzen Sie diese textlich.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Roger Wirtz von Stein Hemmes Wirtz Architekten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-roger-wirtz-stein-hemmes-wirtz-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 12:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=379147</guid>

					<description><![CDATA["Um etwas Dauerhaftes, etwas Nachhaltiges zu schaffen muss Bauen teuer sein. Die extrem hohen Marktpreise in unseren verdichteten städtischen Lagen werden fast selbstverständlich geschluckt, aber beim Bau ist die Bereitschaft, Werte im Sinne einer lebenswerten Umwelt zu schaffen, oftmals nicht gegeben. Es ist darum sehr wichtig, dass die Architektenschaft in die breite Öffentlichkeit kommuniziert und den Kontakt zur Bevölkerung sucht."
Roger Wirtz von Stein Hemmes Wirtz Architekten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Wirtz_Portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Roger Wirtz" data-rel="lightbox-gallery-99"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Wirtz_Portrait.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Wirtz_Scheune_Minden.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Scheune, Minden (Foto: Eibe Sönnecken)" data-rel="lightbox-gallery-99"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Wirtz_Scheune_Minden.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Wirtz_TRIFT.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wohnhaus Triftstraße, Frankfurt (Foto: Eibe Sönnecken)" data-rel="lightbox-gallery-99"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Wirtz_TRIFT.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Wirtz_Mettmann.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Evangelisches Gemeindezentrum, Neue Mitte Mettmann (Foto: Eibe Sönnecken)" data-rel="lightbox-gallery-99"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Wirtz_Mettmann.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Roger Wirtz von Stein Hemmes Wirtz Architekten.</p>
<p><em>„Um etwas Dauerhaftes, etwas Nachhaltiges zu schaffen muss Bauen teuer sein. Die extrem hohen Marktpreise in unseren verdichteten städtischen Lagen werden fast selbstverständlich geschluckt, aber beim Bau ist die Bereitschaft, Werte im Sinne einer lebenswerten Umwelt zu schaffen, oftmals nicht gegeben. Es ist darum sehr wichtig, dass die Architektenschaft in die breite Öffentlichkeit kommuniziert und den Kontakt zur Bevölkerung sucht.“ </em> Roger Wirtz</p>
<p><strong>GROHE: Auf Ihrer Homepage formulieren Sie, dass Sie Nachhaltigkeit als Ökologie sehen, die effizient mit Ressourcen umgeht und regionale Materialien verwendet. Können Sie das näher erläutern?</strong><br />
<strong>Roger Wirtz:</strong> Nachhaltigkeit wird in der Baubranche vielfach rein technisch in Erfüllung von Bilanzen betrachtet. Für uns geht das Thema über die Energie­effizienz hinaus. Wir versuchen, uns im Sinne der Suffizienz auf das Wesentliche zu konzentrieren und setzen hierbei gerne regionale Materialien ein. Nicht nur um die Lieferwege kurzzuhalten. Wir beobachten, dass Menschen Räume und Materialien, die sie selbstver­ständlich, gut und gerne benutzten, erhalten und schützen. Auf diese Weise sind sie nachhaltiger als Austauschbare.</p>
<p><strong>Welches Ihrer Projekte finden Sie für die aktuelle Architekturdiskussion in Deutschland am relevantesten?</strong><br />
Das ist schwer zu beantworten. Grundsätzlich begrüßen wir den Vormarsch des Holzbaus. Holz hat in der Grund­konstruktion einen sehr niedrigen CO2­Fußabdruck. Als Beispiel benenne ich aber auch gerne das evangelische Gemeindezentrum mitsamt Kirchensanierung in Mett­mann. Dort konnten wir einen innerstädtischen ‚Unort‘ – bislang ein zugewucherter Parkplatz – aktivieren und daraus einen öffentlichen Platz gestalten, von dem sehr viele Menschen über die Kirche hinaus profitieren. Dieses Projekt und diese räumliche Situation finden wir inspirierend und sie deckt sich mit unserer Architektur­auffassung.<br />
Auch in Bezug auf die Materialität drückt das Gebäude Wertigkeit aus – wir haben mit Grauwacke, ein orts­typisches Gestein verwendet und den Kirchenstandort gleichzeitig zeitgemäß ergänzt. Darüber hinaus kam im Außen-­ und Innenraum Holz zum Einsatz, sodass der Ort Wärme ausstrahlt. Für uns ist es die größte Anerkennung, wenn Menschen sich an neu geschaf­fenen Orten gerne aufhalten. Und das ist hier der Fall.</p>
<p><strong>Fehlt Ihnen etwas an der gegenwärtigen Architekturdiskussion?</strong><br />
Es fehlt mir vor allen Dingen der breite gesellschaftliche Konsens, also die Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit Baukultur. Gerade bei Diskussionen um die Baupreis­steigerung kommt zu kurz, dass es um die Schaffung von dauerhaften Werten geht. Dabei ist die Abkehr von Gebäuden, die nach 15 Jahren Abschreibung weggeworfen werden, besonders wichtig. Um etwas Dauerhaftes, etwas Nachhaltiges zu schaffen, muss Bauen teuer sein. Die extrem hohen Marktpreise in unseren verdichteten städtischen Lagen werden fast selbstverständlich geschluckt, aber beim Bau ist die Bereitschaft, Werte im Sinne einer lebenswerten Umwelt zu schaffen, oftmals nicht gegeben. Es ist darum sehr wichtig, dass die Architektenschaft in die breite Öffent­lichkeit kommuniziert und den Kontakt zur Bevölkerung sucht. Man darf sich nicht zu schade sein, Diskussionen zu Qualität und Nachhaltigkeit hoch zu halten – selbst dann, wenn sie in der Familie, im Freundes-­ oder im Bekanntenkreis stattfindet. Die ‚Geiz-ist-geil‘ und die Wegwerfmentalität ist ein Affront gegenüber unserer Baukultur und bringt keinen weiter.</p>
<p><strong>Der Titel unserer Interviewreihe heißt „Upcoming Architects Facing New Conditions”. Mit welchen neuen Bedingungen sehen Sie sich konfrontiert?</strong><br />
Ich habe Lust auf Veränderungen. Es gilt immer auf Veränderungen zu reagieren, sie sind für uns eine große Motivation. Es gibt rein aus Sicht des Klimawandels notwendige Veränderungen. Wir müssen über Baustoff­kreisläufe nachdenken. Und das ist etwas Gutes, aber beim besten Willen nichts Neues. Stoffkreisläufe zu berücksichtigen war bis vor der Industrialisierung das A und O, nur so konnte man bauen. Das Thema ist also etwas Dagewesenes, das es wieder aufzugreifen gilt. Aber natürlich befinden wir uns im Wandel und sind eine älter werdende Gesellschaft.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e75ee7b7063924565' value='69e316e75ee7b7063924565'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e75ee7b7063924565' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e75ee7b7063924565' value='weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e75ee7b7063924565' ><br />
&nbsp;</p>
<p><strong>Was benötigen wir angesichts des Klimawandels, der Ressourcenknappheit und der Energie­effizienzthematik für Architektur? Müssen wir umdenken oder sind wir gut vorbereitet?</strong><br />
Die Frage geht über die Architektur hinaus. Ich finde, vor allem die jüngere Generation tritt sehr sensibilisiert auf. Es wird ja oft über die jungen Absolvent*innen geschimpft, weil die Ausbildung in eine falsche Richtung gehe. Wo sie auf jeden Fall in die richtige Richtung geht, ist in puncto Klimazukunft. Da gibt es eine sehr hohe Motivation und Diskussionsfreude innerhalb der Hochschulen, Büros und darüber hinaus. Im Bausektor hantieren wir als Architekt*innen mit sehr hohen Primärenergie­-Einsätzen, wo wir reagieren können.<br />
Wir haben bis vor Kurzem immer darüber nachgedacht, wie wir unsere Häuser dazu bringen, im Winter weniger Energie zu brauchen. Das ist nicht mehr die eine Aufgabe der Zukunft: Wir müssen gucken, wie wir unsere Gebäude vor Überhitzung schützen, denn dort ist der Energieverschleiß durch Kühlung viel höher als beim Heizen. Bei dem Thema finde ich Low-Tech-Ansätze übrigens immer sehr reizvoll. Es ist schon viel gewonnen, wenn man bei Sonnenschein den Rollladen runter lassen kann. Dazu kommt, dass Wohnungsbaugesellschaften jetzt mehr und mehr nutzungsneutrale Grundrisse wollen. Die Frage ist da dann: Wie müssen die Grund­risse aussehen? Welche Deckenhöhen brauchen wir? Aktuell haben wir viel Sanierungsbedarf bei Gebäuden aus den 1970er Jahren, wo eigentlich nur noch abgerissen werden kann. Damals wurden aus wirt­schaftlichem Gründen Geschosshöhen von 2,40 Meter realisiert, die sich fast gar nicht umnutzen lassen – diesen Fehler dürfen wir nicht noch mal machen! Die Lebenszyklusbetrachtung inklusive der Wiederver­wertung von Gebäuden bei Planung und Bau nicht aus den Augen zu verlieren, wäre eine echte Optimierung auch im Investmentbereich.</p>
<p><strong>Unser aller Leben hat sich seit der Pandemie verändert – hat das auch Einflüsse auf unsere Baukultur?</strong><br />
Es gab einen Zwischentrend&#8230; wenn ich lese, dass Frankfurt nicht mehr wächst, ist festzustellen, dass aufgrund von Wanderungsbewegung der Druck auf die Metropolen nachlässt und im gleichen Maße in der Peripherie zunimmt. Das heißt, die Metropolregionen wachsen und entwickeln sich, während die Kernpunkte in den Metropolen verlieren. Das finde ich schwierig, weil Wege so wieder länger werden. Eine innerstädtische Verdichtung ist erforderlich – dafür hat unsere Bevöl­kerung ein ausgeprägtes Bewusstsein. Je weiter ich aber in die Peripherie komme – das darf ich als gebürtiger Landmensch an dieser Stelle so sagen – desto schwerer tut man sich. Dort ist man noch nicht so weit, dass man das, was man hat, schätzen kann. Gerade in Dörfern, die funktionieren, wird die kohärente Erscheinung zugunsten von Neubaugebieten geopfert. Das ist eine Entwicklung, die es zu vermeiden gilt. Hinzu kommen Veränderungen durch mobiles Arbeiten. Ich hoffe, dass damit Einsparungen erzielt werden können und der Rückbau von monofunktionalen Innenstädten als Trend bestehen bleibt, sodass zahlreiche Bürogebäude entfallen können und die Arbeitenden sich weniger Plätze teilen. Der Anstieg der Arbeit im häuslichen Umfeld lässt dabei hoffen, dass das Bewusstsein für die Wertigkeit der eigenen Wohnumgebung steigt; weil sie nicht mehr nur die Schlafstadt ist, sondern der Aufenthaltsort, an dem man einen großen Teil seiner Lebenszeit verbringt.</p>
<p><strong>Wenn Sie als Architekt ab heute das Bundes­ministerium des Inneren für Bau und Heimat leiten würden, was würden Sie als Erstes ändern?</strong><br />
Ich würde die Vorbildfunktion des Bundes ernstnehmen. Gerade die Öffentliche Hand sollte mit bestem Beispiel vorangehen, um mit kreislaufgerechten Bauweisen eine qualitätvolle Umwelt zu gestalten und das nicht nur bei einzelnen Vorzeigeprojekten! Qualität kostet natürlich Geld – Geld das jedoch sehr gut angelegt wäre, da es den Bürger*innen zeigt, dass ihre Zukunft wichtig ist. Des Weiteren würde ich jede Außenentwicklung infrage stellen und die stetige Flächenversiegelung stoppen. Und dann würde ich bei meinen Kolleg*innen des Verkehrsministeriums darauf hinwirken, dass kein Geld mehr in den zusätzlichen Ausbau von Straßen investiert wird, um die individuelle Mobilität durch Verbrennungs­motoren und so weiter einzuschränken. Mobilität werden wir brauchen. Es geht darum, über andere Konzepte nachzudenken und da kommt uns auch die Digitalisie­rung entgegen. Wenn ich nicht mehr jeden Tag pendeln muss, kann die ländliche Region vorangebracht werden.</p>
<p><strong>Es heißt immer wieder: Deutschland ist gebaut. Wie bauen Sie den Bestand in Ihr Konzept ein?</strong><br />
Vor 18 Jahren, als ich studiert habe, wurde auf der TU Darmstadt genau dieser Satz formuliert: „Deutschland ist gebaut! Was wollt ihr eigentlich hier? Ihr könnt nach Hause gehen.“ Es hat sich gezeigt: Wir werden gebraucht. Schon damals ging dieser Satz also nicht mit der Lehre einher. Liegt aber vielleicht auch an uns Studierenden damals, weil wir Neubau­entwürfe einfach lieber gemacht haben. Nichtsdestotrotz ‚Bauen im Bestand‘ ist in den Hochschulen angekommen. Wichtig ist aber darüber hinaus, dass die Lehre weiterhin vermittelt: Wie schaffe ich Qualität? Welche Entwurfsinstrumente sind geeignet? Wie führe ich ein Projekt und bringe es zum Abschluss? Diese Themen kann man auf Neubau und Bestand anwenden. Natür­lich gibt es da Spezifika, die man vertiefen muss, aber die lernt man dann möglicherweise auch im Büro am gebauten Beispiel. Als Büro haben wir immer wieder kleinere Bestandsumbauten, aber wir planen nach wie vor viele Neubauten. Deshalb war der Spruch vor 18 Jahren falsch, er wird aber immer richtiger.</p>
<p><strong>Die Share­Economy ist im Trend. Welche Auswirkungen hat dieser Trend auf unsere Architektur?</strong><br />
Der Einfluss wird hoffentlich sehr groß sein. Wir arbeiten z.B. gerade an auto­reduzierten Quartieren. Selbst in Städten wie Trier, wo das Auto noch sehr verhaftet ist. Wir meinen, die Straße und der öffentliche Raum ist nicht mehr dem Auto vorzubehalten, sondern den Menschen. Wir suchen dabei immer auch nach Lösungen für den Umgang mit dem stehenden Auto. Die Lösung kann da aber nicht immer sein, dass wir das Auto in Tiefgaragen parken, sondern dass wir fragen, braucht man das Auto überhaupt? Und da haben die Sharing­Konzepte eine ganz klare, zentrale Bedeutung. Parkgebäude müssen in Quartieren trotzdem nach wie vor platziert werden, aber eben nicht monofunktional. Möglicherweise kann die Parkfunktion als Aktivator dienen, um weitere verwandte Themen anzubinden wie Fahrradstellplätze, Paketanlieferstellen oder den Anknüpfungspunkt an den öffentlichen Nahverkehr. Und dann gibt es auch die Option sich architektonisch äußern zu können. Nicht als plumpes Parkgebäude, sondern in Form von aktivierten Energie­fassaden mit Photovoltaik oder Windkraft auf dem Dach. In Städten wie Kopenhagen ist man in solchen Fragen schon viel weiter, da können wir uns einiges abschauen.</p>
<p><strong>Mit welchem Anforderungsprofil müssen sich Architekt*innen künftig auseinandersetzten – auch im Hinblick auf ihre wachsende soziale Verantwortung?</strong><br />
Wir können immer nur Teilaspekte belegen und müssen offen sein für gemeinschaftliche, soziale Bauaufgaben. Da sind andere demokratische und kommunikative Prozesse gefordert, die man aufnehmen muss und die vielleicht nicht ganz einfach sind, wenn man über Beteiligung nachdenkt. Das ist genau das Gegenteil von schillernder Stararchitektur, wo man sagt: „Ich möchte mich verewigen, haut raus.“ Ich persönlich hoffe, dass das Berufsfeld des Architekten im Kern erhalten bleibt – nämlich der bauende Architekt. Je größer das Büro wird, desto mehr sind wir auf Teilbereiche unserer Arbeit verhaftet und dadurch geht viel verloren. Das ist eine Veränderung, auf die wir ungern reagieren, weil wir unsere Entwürfe auch umsetzen wollen. Gleichzeitig merken wir im Büro, wenn wir zum Beispiel für eine Genossenschaft tätig sind, dass es häufig darum geht, die Gewinnabschöpfung nicht anderen zu überlassen, sondern diese in die Qualität des Bau­projekts zu investieren. Da gibt es hervorragende Beispiele, wo das gemeinschaftliche Bauen gerade zu einer Umkehr führt und das müsste man, auf eine breitere Basis stellen, um mehr Menschen mit einzu­beziehen. In der Kommunikation ist das vielleicht etwas anstrengender als bei nur einem*r Auftraggeber*in, aber das ist das Wesen unserer Gesellschaft, dass viele zu Wort kommen und dass man im Diskurs weiterkommt. </div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e75ee7b7063924565' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anspruch</strong><br />
<em>„Auf der Suche nach zeitgemäßen Antworten auf vielfältige Bauaufgaben finden wir seit 1992 nachhaltige Lösungen. Nachhaltigkeit begreifen wir dabei ökologisch als effizienten Umgang mit Ressourcen und Verwendung regionaler Materialien und ökonomisch als Einsatz dauerhafter Baustoffe und Konstruktionen. Funktionierende und flexible Gebäudekonzepte haben inhaltlich und zeitlich Bestand. Ein Haus, das darüber hinaus durch eine hohe Gestaltqualität besticht, wird zum Identitätsträger für eine Familie, eine Stadt, für die Gesellschaft, und wird so dauerhaft erhalten. “Was schön ist bleibt.” Darum verknüpfen wir in unseren Projekten energetisches Bauen, über gesetzlich geforderte Mindeststandards hinaus, mit dem gestalterischen Anspruch an uns selbst und gegenüber unserer Umwelt.&#8221;</em></p>
<p><strong>Über Roger Wirtz</strong><br />
Roger Wirtz (*1976), Dipl.?Ing. Architekt BDA, studierte an der TU Darmstadt. Vor seinem Studium absolvierte er von 1997?1999 zunächst eine Ausbildung zum Bauzeichner in Trier. Neben freiberuflichen Tätigkeiten während seines Studiums folgte 2005 ein Auslandspraktikum bei querkraft architekten in Wien. Nach seinem Diplom 2006 bei Prof. Günter Pfeifer arbeitete er bei Jo. Franzke Architekten in Frankfurt / Main. 2008 erfolgte die Eintragung in die Architektenliste der hessischen Architektenkammer. Seit 2010 ist er Partner im Büro ARCHITEKTEN STEIN HEMMES WIRTZ und gründete die Niederlassung in Frankfurt / Main, die er seitdem gemeinsam mit seiner Frau Sabrina Wirtz führt. Im Jahr 2018 wurde er in den Bund deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) berufen. Neben Gastkritiken, Werk? und Fachvorträgen engagiert sich Roger Wirtz im Sinne der Baukultur auf dem Land und in der Stadt.<br />
<a href="https://www.stein-hemmes-wirtz.de/home/">www.stein-hemmes-wirtz.de</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects facing new Conditions</strong> auf der Seite <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Christian Kellner, Stipendiat der STO-Stiftung 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/christian-kellner-stipendiat-der-sto-stiftung-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 12:20:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA[Langfristig ist es von mir das Ziel ‘Architekturentwickler’ zu werden. Darunter verstehe ich Architekt und Projektentwickler zugleich zu sein, um mehr bewirken zu können. Denn der Anblick der vielen gesichtslosen, vermeintlich wirtschaftlichen Durchschnittsprojekte in unseren Städten motiviert mich, mich mehr einzubringen und etwas zu verändern. Ich möchte unsere gebaute Umwelt auf eine direktere Art und Weise mitgestalten. Es geht darum, mehr Verantwortung für unseren räumlichen Kontext, in dem wir leben zu übernehmen, und damit eine aktivere Rolle in der Baukultur einzunehmen. Ich bin der
Meinung, dass wir als InnenArchitekt*innen das Ganze viel mehr selbst in die Hand nehmen dürfen, als nur zu versuchen, es mit in Projekte einfließen zu lassen. Dazu möchte ich zukünftig ein eigenes interdisziplinäres Studio gründen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/kellner-christian_sw.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Christian Kellner" data-rel="lightbox-gallery-100"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/kellner-christian_sw-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-1-1-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto_Christian Kellner" data-rel="lightbox-gallery-100"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-1-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-2-1-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto_Christian Kellner" data-rel="lightbox-gallery-100"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-2-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-3-1-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto_Christian Kellner" data-rel="lightbox-gallery-100"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-3-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-4-1-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto_Christian Kellner" data-rel="lightbox-gallery-100"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-4-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-5-1-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto_Christian Kellner" data-rel="lightbox-gallery-100"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/Bild-5-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/kellner-christian_Stegreifaufgabe_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif_Christian Kellner" data-rel="lightbox-gallery-100"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/kellner-christian_Stegreifaufgabe_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Christian Kellner</strong><br />
&#8220;<em>Nicht nur unser Essen, unsere Gewohnheiten, unsere Freunde und Familie haben Einfluss auf uns, sondern vor allem auch die Räume, in denen wir uns bewegen und leben. Wir verbringen mittlerweile die meiste Zeit im Innenraum. Teilweise bis zu 90% des Tages. Sich mit dieser meist unterschätzten, aber einflussreichen Komponente im Leben von Menschen zu befassen, fasziniert mich sehr.&#8221;</em></p>
<p>Den bisherigen Werdegang von Christian Kellner hat ein Auslandsaufenthalt in Kanada in der zehnten Klasse bestimmt. Sein Gastvater dort war Innenarchitekt und die Projekte, die er ihm zeigte, begeisterten ihn so sehr, dass er sich entschied, nach dem Abitur an der TH Rosenheim Innenarchitektur zu studieren. Exkursionen nach Japan und Griechenland mit einhergehenden Workshops an den Partneruniversitäten waren besondere Highlights im Bachelor Studium, die Lust auf mehr machten. Nach einem Praxissemester bei <em>bergmeisterwolf </em>in Südtirol, beschloss er seine Ausbildung mit einem Architekturstudium in Wien fortzuführen.</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2021/22 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung – hat sich der gebürtige Amberger mit seinem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen Stegreifaufgabe „People‘s Places<strong> – </strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes?“ beworben. Christian Kellner ist einer der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship. Die finanzielle Entlastung will er als <em>Freiraum</em> verstehen, den er nutzen will, um zu experimentieren, zu lesen, zu recherchieren, auszuprobieren, zu bauen, zu reisen, zu erleben, zu besichtigen&#8230; Er will sich ein Fundament erarbeiten, auf dem er in den kommenden Jahren aufbauen kann.</p>
<p>Langfristig ist das Ziel von Christian Kellner <em>Architekturentwickler </em>zu werden. Darunter versteht er Architekt und Projektentwickler zugleich zu sein, um mehr bewirken zu können. Denn der Anblick der vielen gesichtslosen, vermeintlich wirtschaftlichen Durchschnittsprojekte in unseren Städten motiviert ihn, sich mehr einbringen und etwas verändern zu wollen.<br />
<em>&#8220;Ich möchte unsere gebaute Umwelt auf eine direktere Art und Weise mitgestalten. Es geht darum, mehr Verantwortung für unseren räumlichen Kontext, in dem wir leben, zu übernehmen, und damit eine aktivere Rolle in der Baukultur einzunehmen. Ich bin der Meinung, dass wir als InnenArchitekt*innen das Ganze viel mehr selbst in die Hand nehmen dürfen, als nur zu versuchen, es mit in Projekte einfließen zu lassen. Dazu möchte ich zukünftig ein eigenes interdisziplinäres Studio gründen.&#8221;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>WASSER|SPIEGEL DER GESELLSCHAFT<br />
Stegreifaufgabe</strong><br />
&#8220;Introducing a new temporary element to urban public spaces. Large but low planes which are fogged with water. Wetting this smooth surface creates a mirror-like effect. This re?ects the environment in it, making you more aware of it. This sharpens the perception for the opposite, for other city dwellers, for our society. Furthermore this work engages the people as active participants, inviting spontaneity and encounter and interaction with others. Especi-ally in hot summertimes.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Juryurteil:</strong><br />
&#8220;Christian Kellner hat mit seiner Bewerbung dargelegt, dass er den Raum als Initiator für visionäre Prozesse begreift, als ein gesellschaftswirksames Werkzeug mit immenser Kraft. Seine eingereichten Arbeiten dokumentieren ein Spannungsfeld zwischen hoher Sensibilität und atmosphärischer Dichte einerseits sowie Radikalität und soziologischer Vielschichtigkeit andererseits. Seine Position definiert sich über alle Maßstäbe hinweg, wodurch thematische Weitsicht und sinnliche Nähe mit Blick auf entwerferisches Denken und Handeln zusammenspielen. Leise und unaufgeregt.<br />
Ästhetisch herausfordern und konsequent erarbeitet er ein Konstrukt aus materiellen als auch immateriellen Raumbeziehungen, ohne formale Klischees zu bedienen. Die kommunikative Präsenz und Dialogfähigkeit der gezeigten Szenarien unterstreichen die narrative Qualität. Seine visuelle Ausdrucksweise betont eine ruhige und konsequente Haltung. Man kann spüren, dass sich die gezeigten Räume an tiefere Schichten der Wahrnehmung wenden. Ein Potential des Bewerbers, das unbedingt unterstützt, erforscht und weiterentwickelt werden muss. Die eingereichte Stegreifaufgabe entspricht dem dargestellten Profil des Bewerbers und überzeugt in Klarheit, Ästhetik und inhaltlicher Tiefe.</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stegreif:<br />
<strong>People‘s Places</strong><br />
<strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes</strong><br />
Angesichts einer zunehmenden virtuellen und sozialen Segregation der Gesellschaft ist es besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen spontane soziale Begegnungen möglich sind. In einem lebendigen städtischen Raum treffen Menschen unterschiedlichster Herkunft und kultureller Prägung, verschiedensten Alters, mit differenten Lebenserfahrungen unmittelbar und unwillkürlich aufeinander. Die Wahrnehmung dieser heterogenen Gesellschaft ist der erste Schritt diese anzuerkennen, um sie dann mitzugestalten.<br />
Entwickeln Sie Ideen und Objekte sowie Interventionen zur temporären, partiellen Aneignung von Dingen oder Orten im öffentlichen Raum, die zur Belebung der Stadt und zur gesellschaftlichen Identitätsbildung beitragen.<br />
In Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen soll ihre eigenständige, persönliche Idee veranschaulicht werden. Ergänzen Sie diese textlich.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Franziska Kocks, AIT Stipendiatin der STO-Stiftung 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/franziska-kocks-ait-stipendiatin-der-sto-stiftung-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 10:48:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA["In meinem Verständnis von Innenarchitektur werden die Grenzen von Innen und Außen sowie von Privat und Öffentlich aufgebrochen. Um die Frage, wie wir in Zukunft nachhaltig leben wollen, beantworten zu können, müssen fließende Übergänge erzeugt werden und zwar nicht nur in den erlebbaren Atmosphären, sondern auch in den Methoden künstlerischer Disziplinen. Demnach verstehe ich meine Rolle als Gestalterin viel mehr als eine strategische und kuratorische Begleitung, durch die mit den Nutzer:innen gemeinsam ein Identifikationsraum produziert und angeeignet werden kann.
Das Zusammenspiel aus Farbe, Material und Licht erzeugt dabei ein ganzheitliches Wahrnehmen von Räumen mit allen Sinnen. Für mich bereitet der gezielte Einsatz von Farbe am meisten Freude und ermöglicht mir, schon während des Gestaltungsprozesses mit den beteiligten Menschen zu kommunizieren und zu interagieren."]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-scaled-e1646304496628.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks, Stipendiatin 2021/22" data-rel="lightbox-gallery-101"><img decoding="async" width="453" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-453x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-453x600.jpg 453w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-768x1016.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-1161x1536.jpg 1161w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-1548x2048.jpg 1548w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-1320x1746.jpg 1320w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Stegreifaufgabe" data-rel="lightbox-gallery-101"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Stegreifaufgabe" data-rel="lightbox-gallery-101"><img decoding="async" width="800" height="577" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-800x577.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-800x577.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-768x554.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-1536x1108.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-2048x1477.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-1320x952.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Franziska Kocks</strong> studiert an der Muthesius Kunsthochschule Kiel den Studiengang Raumstrategien und möchte diesen mit dem Master of Arts abschließen. Sie kann sich daran anschließend auch eine Promotion vorstellen. Sie hat zudem einen Kombinatorischen Bachelor of Arts in Farbtechnik/Raumgestaltung/Oberflächentechnik und Druck- und Medientechnik (Note 1,1) und weist damit eine besondere Kompetenz an der Schnittstelle von Gestaltung und Technik mit Farbe auf, was sie auch deutlich in ihrer Stegreifaufgabe bewiesen hat.</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2021/22 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung – hat sich die Kielerin mit ihrem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen Stegreifaufgabe „People‘s Places<strong> – </strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes?“ beworben. Fransziska Kocks ist eine*r der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship.<br />
Das Stipendium ermöglicht ihr, ihren Fokus gezielter auf die Entwürfe und Projekte zu richten. Die finanzielle Unterstützung des Stipendiums eröffnet Franziska zudem für ein Jahr an ihren Ideen fokussiert zu forschen, ohne dabei an Lohnarbeit angewiesen sein zu müssen. Ihre Vorstellungen vom Forschen in den Raumstrategien beinhalten unter anderem 1:1 Modelle und Reallabore. Mit der finanziellen Förderung, kann ich diese auch realisieren.</p>
<p><em>&#8220;In meinem Verständnis von Innenarchitektur werden die Grenzen von Innen und Außen sowie von Privat und Öffentlich aufgebrochen. Um die Frage, wie wir in Zukunft nachhaltig leben wollen, beantworten zu können, müssen fließende Übergänge erzeugt werden und zwar nicht nur in den erlebbaren Atmosphären, sondern auch in den Methoden künstlerischer Disziplinen. Demnach verstehe ich meine Rolle als Gestalterin viel mehr als eine strategische und kuratorische Begleitung, durch die mit den Nutzer:innen gemeinsam ein Identifikationsraum produziert und angeeignet werden kann.<br />
Das Zusammenspiel aus Farbe, Material und Licht erzeugt dabei ein ganzheitliches Wahrnehmen von Räumen mit allen Sinnen. Für mich bereitet der gezielte Einsatz von Farbe am meisten Freude und ermöglicht mir, schon während des Gestaltungsprozesses mit den beteiligten Menschen zu kommunizieren und zu interagieren..&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes&#8221;<br />
Stegreifaufgabe</strong><br />
&#8220;Eine temporäre Intervention an der Schnittstelle zwischen Innen und Außen &#8211; zwischen Fenster und Gehweg &#8211; überwindet bestehende Grenzen und lädt zur Interaktion ein. Inspiriert von der Nolli – Map<br />
(1748) geht es um ein wieder Sichtbarmachen des öffentlichen Raumes, der in diesem Fall anhand von gelbem Klebeband, Sprühkreide und Teamwork gekennzeichnet wird.<br />
Die markierte Fläche verhält sich wie eine Spiegelung der Fensterfläche auf dem Boden und der Fensterfläche auf dem Boden und verdeutlicht Person, die hinter dem Fenster wohnt. Ein erster Testlauf der Intervention forderte mich direkt auf, Hemmschwellen zu überwinden und meinen Nach-barn am Fenster anzusprechen. Nach einem ersten Kennenlernen startete die Eroberungsaktion und immer mehr neugierige Nachbar:innen schlossen sich an und halfen mit. Stück für Stück trugen wir die Möbel des Nachbars auf die Fläche und stundenlange Gespräche folgten. Wollen wir im nächsten Schritt die ganze Straße zurückerobern, benötigt es nur ein paar mehr Dosen Kreide.</p>
<p>Temporäre Markierungen im öffentlichen Raum werden zum gelernten Alltag. Pfeile, Linien und Kreisedefinieren Abstände und Grenzen in einem durch die Pandemie beeinflussten Raum. Während der Rückzug in das Zuhause immer stärker zunimmt, wird der Straßenraum, der Park nebenan sowie das Quartier immer wichtiger. Eine zunehmende Anonymität und soziale Segregation in der Nachbarschaft verhindern dabei jedoch oft spontane Begegnungen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Juryurteil:</strong><br />
&#8220;Diese Arbeit überzeugt in ihrer Gesamtheit. Die einzelnen Projekte sind nicht nur anschaulich und verständlich dargestellt, sondern überzeugen auch in ihrer inhaltlichen an sich simplen Ausarbeitung. Die Herangehensweise und Motivation der Projekte entstehen aus grundsätzlichen und sozialen Fragestellungen. Die Gestaltung des Raums wird eingesetzt, um dem Menschen eine erlebbare Atmosphäre zu geben. Die Arbeiten zeigen das Gespür und machen das Verständnis für Farbe sichtbar. Franziska Kocks hat als ganzheitliche Gestalterin das Stipendium erhalten.&#8221;</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stegreif:<br />
<strong>People‘s Places</strong><br />
<strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes</strong><br />
Angesichts einer zunehmenden virtuellen und sozialen Segregation der Gesellschaft ist es besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen spontane soziale Begegnungen möglich sind. In einem lebendigen städtischen Raum treffen Menschen unterschiedlichster Herkunft und kultureller Prägung, verschiedensten Alters, mit differenten Lebenserfahrungen unmittelbar und unwillkürlich aufeinander. Die Wahrnehmung dieser heterogenen Gesellschaft ist der erste Schritt diese anzuerkennen, um sie dann mitzugestalten.<br />
Entwickeln Sie Ideen und Objekte sowie Interventionen zur temporären, partiellen Aneignung von Dingen oder Orten im öffentlichen Raum, die zur Belebung der Stadt und zur gesellschaftlichen Identitätsbildung beitragen.<br />
In Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen soll ihre eigenständige, persönliche Idee veranschaulicht werden. Ergänzen Sie diese textlich.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>Fra</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: &#8220;The Circle&#8221; mit Skyfold von Dorma Hüppe</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-the-circle-mit-skyfold-von-dorma-hueppe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 12:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=377569</guid>

					<description><![CDATA[Die Convention Hall im „The Circle“ am Flughafen Zürich bietet mit knapp 1600 m2 Veranstaltungsfläche einen flexiblen Austragungsort für Kongresse, Events und Tagungen. Um variabel auf wechselnde Raumnutzungen reagieren zu können, ist der Saal mit seinem spektakulären Glasdach mit dem vertikalen trennwandsystem Skyfold in drei Bereiche teilbar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/4735b_900-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-102"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/4735b_900-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/DH_The_Circle_convention_hall_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-102"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/DH_The_Circle_convention_hall_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/4735c.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-102"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/4735c-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/DH_skyfold_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-102"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/DH_skyfold_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
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<strong>Ein vertikales</strong><strong> Trennwandsystem</strong></p>
<p>Die Convention Hall des Hyatt Regency Hotel, befindet sich im Gebäudekomplex „The Circle“ von Riken Yamamoto am Flughafen Zürich und liegt nur wenige Schritte von den Terminalgebäuden entfernt. Mit 1.589 m<sup>2</sup> bietet sie einen flexiblen Austragungsort für Kongresse, Events und Tagungen. Um variabel auf wechselnde Raumnutzungen reagieren zu können, ist der Saal mit seinem spektakulären Glasdach in drei Bereiche teilbar.</p>
<p>Dieses flexible Raumkonzept wurde mit dem vertikalen Trennwandsystem Skyfold von Dorma Hüppe realisiert. Die Wandelemente des eleganten und stabilen Faltwandsystems werden, wenn sie nicht zum Einsatz kommen, platzsparend im Deckenbereich geparkt. Skyfold benötigt keine Führungs- und Laufschienen und bietet Schalldämmung bis zu R<sub>w</sub> 59 dB. Vielfältige Oberflächenvarianten in einer eleganten Optik – ohne sichtbare Scharniere und Beschläge – ermöglichen individuelle Lösungen. Außerdem sind die Trennwände leicht und können praktisch überall installiert werden – bis zu einer Höhe von 11 Metern.</p>
<p>Die vollautomatische Steuerung ermöglicht ein schnelles, bedienerfreundliches Verfahren der Elemente. In wenigen Minuten sind so auf Knopfdruck räumliche Neukonfigurationen mit minimalem Personaleinsatz möglich.</p>
<p>Weitere Informationen zum vertikalen Trennwandsystem Skyfold finden Sie auf der <a href="https://www.dorma-hueppe.com/de-DE/products/sound-insulating-partitions/skyfold/skyfold-classic">Webseite von Dorma Hüppe.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
DORMA Hüppe Raumtrennsysteme<br />
GmbH + Co. KG<br />
Industriestrasse 5<br />
26655 Westerstede / Ocholt<br />
T +49 4409 666 0<br />
<a href="mailto:info-hueppe@dormakaba.com">info-hueppe@dormakaba.com</a><br />
<a href="https://www.dorma-hueppe.com/de-DE">www.dorma-hueppe.com</a></p>
<p><strong>Ansprechpartner</strong><br />
Jörg Tholen<br />
Produktmanager<br />
M +49 171 6452244<br />
<a href="mailto:joerg.tholen@dorma.com">joerg.tholen@dorma.com</a></p>
<p>Bilder: 1-3, Zürich Airport | 4, Juliana Franco</p>
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		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Fabian Onneken und Jan Keinath, KO/OK Architektur</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-m-sc-fabian-onneken-und-m-sc-jan-keinath-ko-ok-architektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 11:34:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA["Auch wenn das wahrscheinlich die meisten Architekt*innen noch nicht wahrhaben wollen: Wir sind im Entwurfs- und Planungsbereich längst bei einer digitalen Gebäudemodellierung angekommen. Die Frage ist hierbei: Setzt du deine Werkzeuge sinnvoll ein oder verlierst du dich darin? Wenn man davon ausgeht, dass der Einsatz an richtiger Stelle stattfindet und die Kommunikation mit anderen dadurch erleichtert wird, dann schafft das neue Freiheiten und Möglichkeiten."
Fabian Onneken und Jan Keinath, KO/OK Architektur]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/KO-OK_Portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fabian Onneken und Jan Keinath, KO/OK Architektur" data-rel="lightbox-gallery-103"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/KO-OK_Portrait.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/KO-OK_DasWaldhorn.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gasthaus und Hotel &quot;Das Waldhorn&quot;, Kirchheim unter Teck" data-rel="lightbox-gallery-103"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/KO-OK_DasWaldhorn.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/KO-OK_Header-e1641217975527.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kegelbahn, Wülknitz" data-rel="lightbox-gallery-103"><img decoding="async" width="900" height="506" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/KO-OK_Header-e1641217975527.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/KO-OK_Lueckenschluss.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Mehrfamilienwohnhaus als Lückenschluss, Leipzig-Connewitz" data-rel="lightbox-gallery-103"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/KO-OK_Lueckenschluss.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
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<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Fabian Onneken und Jan Keinath von KO/OK Architektur.</p>
<p><em>„Auch wenn das wahrscheinlich die meisten Architekt*innen noch nicht wahrhaben wollen: Wir sind im Entwurfs- und Planungsbereich längst bei einer digitalen Gebäudemodellierung angekommen. Die Frage ist hierbei: Setzt du deine Werkzeuge sinnvoll ein oder verlierst du dich darin? Wenn man davon ausgeht, dass der Einsatz an richtiger Stelle stattfindet und die Kommunikation mit anderen dadurch erleichtert wird, dann schafft das neue Freiheiten und Möglichkeiten.“ </em><br />
Fabian Onneken und Jan Keinath</p>
<p><strong>GROHE: Auf Ihrer Website steht, dass Sie Ihre Projekte mit einem besonderen Fokus auf Materialisierung und Handwerk gestalten. Können Sie das näher erläutern?</strong><br />
<strong>Fabian Onneken und Jan Keinath: </strong>Unser Ansatz ist, anhand einer guten und durchdachten Detaillierung und Materialisierung eine hohe architekto­nische Qualität zu erzeugen, die nicht auf eine hoch­preisige Ausführung zurückzuführen sein muss. Mit dem besonderen Fokus auf Materialisierung ist gemeint, dass wir stets versuchen, Bauherren früh im Projekt ein Gefühl dafür zu geben, wie ihr Gebäude am Ende aus­sieht, wie es sich anfühlt, wie es riecht. Diese emotio­nale Dimension von Materialien ist uns sehr wichtig.</p>
<p><strong>Was sind die Materialien, die Sie besonders bevorzugen und was sind für Sie die Materialien der Zukunft?</strong><br />
Pauschal kann man das nicht beantworten, die Material­wahl ergibt sich meistens aus dem Kontext. Aber sicher­lich haben wir, rückblickend auf die bisherigen Projekte, einen starken Fokus auf dem Thema Holz. Grundsätzlich versuchen wir mit Materialien zu arbeiten, die eine inter­essante Haptik und Oberfläche haben und ein Gebäude in Würde altern lassen. Wir denken Räume nicht losge­ löst vom Material, sondern befassen uns damit wie ein Material aussieht, wenn eine Macke drin ist oder wenn die Sonne fünf Jahre drauf scheint. Schnell kommt man da zum Holz, weil es sowohl im Innenraum als auch für die äußere Gestalt von Gebäuden immense Potenziale hat.</p>
<p>Unser Ziel ist es, einfach zu bauen und bei jedem Projekt zu versuchen, ein Gebäude zu schaffen, an das man im Idealfall in den kommenden Jahrzehnten nicht mehr „ran muss“; was unter anderem auch impliziert, mög­lichst wenig wartungsrelevante Technik einzubauen.</p>
<p><strong>Haben Sie die Erfahrung gemacht, dass Bauherren von Nachhaltigkeit absehen, sobald diese Mehrkosten auslöst?</strong><br />
Wir versuchen immer von Anbeginn Nachhaltigkeits­aspekte mitzudenken, bieten also nicht die Option ‚Normal plus X‘ an. Nachhaltigkeit ist ja nicht nur auf das Thema Material und Bauweise gemünzt, sondern genauso auf die Art und Weise, wie Räume organisiert werden und nutzbar sind. Alle unsere Projekte standen und stehen unter einem extrem hohen Kostendruck, und trotzdem haben wir es bisher über das Thema Materialisierung und einen maßvollen Umgang mit der Ressource Raum geschafft, zu nachhaltigen Lösungen zu kommen.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e7852296009992187' value='69e316e7852296009992187'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e7852296009992187' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e7852296009992187' value='Weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e7852296009992187' ></p>
<p><strong>Worin sehen Sie eine Möglichkeit, den Überkonsum von Ressourcen im Baugewerbe zu bekämpfen?</strong><br />
Das Wichtigste ist zunächst die Abkehr von einer schein­heiligen Nachhaltigkeitsdebatte. Bislang spielte in der Baubranche kaum eine Rolle, woher man die Materialien bezieht, wie recycelbar sie sind oder was für eine graue Energie drinsteckt. Solange Nachhaltigkeit im Bauen nicht gesamtheitlich gedacht wird, gibt es für die Bau­branche oft keinen Anreiz, andere Lösungen zu finden. Bei uns steht immer auch der Lebenszyklus der Gebäude im Fokus. Je länger ein Gebäude steht und je besser ich es reparieren, austauschen und überarbeiten kann, desto besser wird die Gesamtbilanz. Die Architektur an sich muss also nachhaltig sein, die Materialwahl natürlich auch. Aber wie alles miteinander verbunden ist, wie es konstruiert ist, muss ebenfalls bedacht sein. Ein weiterer wichtiger Nachhaltigkeitsaspekt ist die Region: Wir versuchen mit unserem Büro konsequent regional zu arbeiten, um vor allem das Handwerk zu stärken. Wir sind darauf angewiesen, denn ohne kompetentes Handwerk ist unsere Architektur nichts.</p>
<p><strong>In vielen Bundesländern gab es dramatische Stürme oder Überflutungen, die ganze Straßenzüge zerstört haben. </strong><strong>Müssen wir unsere Gebäude mit Blick auf die Kraft der Naturgewalten aufrüsten?</strong><br />
Wir denken, dass das perspektivisch einen deutlichen Einfluss auf die Planungskultur haben wird und bei uns auch schon lange hat. Dieser Parameter ist jedoch nicht neu, sondern verschärft sich lediglich und wurde in den letzten Jahren oft ignoriert. Man kann ein einzelnes Gebäude zwar resistenter oder robuster gestalten, kann sie aber nicht losgelöst und solitär betrachten. Sie sind als Bestandteil in einem komplexen System aus baulichen Strukturen und einem Umfeld aus Einflussfaktoren zu sehen. Da spielen Aspekte wie Flächenversiegelung, Verkehrsströme, Licht und Luft, Wandelbarkeit und Anpassungsfähigkeit eine Rolle, die eher von übergeordneter Stelle langfristig erforscht, thematisiert und implementiert und die interdisziplinär gedacht werden müssen. Das ist ein Prozess, im dem wir als Architekt*innen Impuls­ und Ideengeber sein müssen, um suffizienter planen und bauen zu können.</p>
<p><strong>In manchen Bautypologien, wie beispielsweise beim Thema Wohnen, hängt die Architektur den Bedürfnissen der Gesellschaft noch deutlich hinterher. Sollte der Staat hier mehr regulieren?</strong><br />
Pauschal kann man die Frage nicht mit Ja oder Nein beantworten. Wir merken, dass bei privaten Bauherren oft die aktuelle Lebenssituation die räumliche Anforde­rung bestimmt. Dabei wird oft vergessen, dass sich die Anforderungen recht schnell wandeln können und die Architektur dafür schon heute mitgedacht werden muss. Wir denken, dass wir als Architekten diese Aspekte schon früh thematisieren sollten, um die Architektur flexibler und wandelbarer zu gestalten und somit den Grundstein für eine nachhaltige Nutzung über die nächsten Dekaden zu legen.</p>
<p><strong>Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage! Investoren sagen oft: „Warum in neue Ideen investieren, wenn wir mit gewohnten Programmen wie eh und je Geld verdienen?“</strong><br />
Investoren bauen ja meistens, um Geld zu verdienen und legen damit andere Maßstäbe an, die nicht immer zu den aktuellen Bedürfnissen einer Gesellschaft oder sich wandelnden Bedürfnissen passen. Es gibt in den letzten Jahren und gerade auch aktuell fantastische Praxisbeispiele bei denen z.B. Genossenschaften und andere Modelle mutige, wandelbare und zukunfts­weisende Typologien ausprobieren. Diese „Best Practice“ Beispiele haben dann hoffentlich einen Einfluss auf die Baukultur der rein Profit orientierten Investoren und verändern auf lange Sicht auch die Bauweise insgesamt. Aber dafür braucht es einen langen Atem, Überzeugungs­arbeit und Lust, Neues auszuprobieren.</p>
<p><strong>Gibt es etwas, was Ihnen an der zeitgenössischen Architekturdiskussion fehlt?</strong><br />
Uns fehlt die Wahrnehmung, dass Architektur eine sehr lange Zeit überdauern muss und auch so geplant und gestaltet sein sollte. Momentan ist, auch durch die zunehmende Nutzung von Social Media, die Architektur extrem bildorientiert. Wir versuchen Architektur zu durchdringen und in ihren Einzelaspekten zu überprüfen, um sie langfristig nutzbar und wandelbar zu machen. Außerdem nervt uns das Greenwashing von Projekten und eine zwanghafte Technisierung. Wir glauben, da braucht es neuen Input.</p>
<p><strong>Während westliche Architekt*innen lange die globale Baukunst bestimmt haben, wächst das Interesse an Architekturbüros nicht westlicher Länder. Was können wir von anderen Baukulturen lernen?</strong><br />
Grundsätzlich ist festzustellen, dass wir uns heute von Land zu Land in ganz anderen Regelkorsetts befinden. Außerdem müssen wir uns an andere klimatische Bedingungen und andere handwerkliche Normen halten. Trotzdem können wir Ideen von anderen Baukulturen übernehmen. Wir haben selbst eine reiche Bibliothek mit weltweit gebauten und geplanten Referenzen, die wir als Inspirationsquelle nutzen. Dabei stellen wir uns immer wieder die Frage, ob die weltweite Verwendung einer Handvoll von Zeichen- und Grafikprogramme die Architektur eher angleicht und austauschbar macht. Die Überlegung ist spannend, denn wir denken, dass Architektur letztendlich im Kopf entsteht und geprägt ist von regionalen Einflüssen und dem eigenen Anspruch.</p>
<p><strong>Wir befinden uns in einer Zeit des Wandels: Sehen Sie in der Digitalisierung mit BIM eine Chance?</strong><br />
Tendenziell werden Bauprojekte immer komplizierter und technischer. Wir haben in Bauprojekten immer mehr Beteiligte, die wir alle unter einen Hut bekommen müssen. Man muss dabei aufpassen, dass Architekt*innen nicht zu bloßen Projektsteuerern oder Ideengebern werden. Auch wenn das wahrscheinlich die meisten Architekt*innen noch nicht wahrhaben wollen: Wir sind im Entwurfs­ und Planungsbereich längst bei einer digitalen Gebäudemodellierung angekommen. Die Frage ist hierbei: Setzt du deine Werkzeuge sinnvoll ein oder verlierst du dich darin? Wenn man davon ausgeht, dass der Einsatz an richtiger Stelle stattfindet und die Kommunikation mit anderen dadurch erleichtert wird, dann schafft das neue Freiheiten und Möglichkeiten.</p>
<p>Vor fünfundzwanzig Jahren haben sich viele Archi­ tekt*innen doch auch gesagt: „Mit CAD fange ich nicht mehr an.“ Wir müssen uns mit den neuen Bedingungen anfreunden, sie als Chance begreifen und lernen, mit ihnen umzugehen, ohne die Leidenschaft an der Architektur zu verlieren. Wir sollten dabei stets offen für innovatives Denken bleiben, egal ob es um eine Zeichen­ und Organisationsmethode oder um eine Idee vom jungen Nachwuchstalenten im eigenen Büro geht.</p>
<p><strong>Wie sieht Ihrer Meinung nach das Anforderungsprofil des Architekt*innen der Zukunft aus?</strong><br />
Wir als Architekt*innen sind ja Generalisten.<br />
Gibt es einen anderen Studiengang, in dem man so breitgefächert ausgebildet wird? Das steht ein bisschen im Widerspruch zur immer stärker werdenden Spezialisierung der Berufe. Von uns wird entsprechend erwartet, über fast alles Bescheid zu wissen – quasi von der Bleistiftstärke, die man braucht, um einen Plan zu zeichnen bis hin zum Feintuning an der Holz­pelletheizung. Tatsächlich müssen wir all das aber gar nicht können. Viel eher sollten wir die Fähigkeit haben, uns einzudenken und als Teamplayer zu agieren. Architektur funktioniert nur als Gemeinschaftsarbeit. Das Zukunftsprofil des Architekt*innen ist also ein sehr kommunikationsstarker integrierender Generalist.</div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e7852296009992187' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<p><strong>Bürophilosophie</strong><br />
<em>„Wir entwickeln klare architektonische Ideen, die von ihrer atmosphärischen Wirkung und Materialisierung leben.&#8221;</em></p>
<p><strong>Über Fabian Onneken und Jan Keinath</strong><br />
Fabian Onneken (M. Sc.) und Jan Keinath (M. Sc.) sind freie Architekten, deren Berufung in den Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) 2020 erfolgte. KO/OK Architektur gründeten sie 2016 an den Standorten Leipzig und Stuttgart. Gemeinsam mit ihrem Team planen und realisieren sie Projekte aus den Bereichen Architektur, Interieur und Möbel für private und öffentliche Auftraggeber. Mit einem besonderen Fokus auf Materialisierung und Handwerk gestalten sie, in einem gemeinsamen Prozess mit ihren Bauherren, lebendige und charaktervolle Neubau?, Umbau- und Sanierungsprojekte unterschiedlicher Maßstäbe.<br />
Vor der Gründung von KO/OK Architektur studierte Fabian Onneken an der Bauhaus-Universität Weimar und an der Oslo School of Architecture and Design. Jan Keinath studierte ebenfalls an der Bauhaus-Universität Weimer.<br />
<a href="https://ko-ok.cc">www.ko-ok.cc</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite der <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Nobuyoshi Yokota, AIT Stipendiat der STO-Stiftung 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nobuyoshi-yokota-ait-stipendiat-der-sto-stiftung-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 12:55:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA["With the development of technology, urbanization and industrialization are advancing, all things are being systematized, and efficiency, rationality, and convenience are being pursued. Even in the field of interior design, we design by simply combining mass-produced ready-made products like a puzzle.
However, I believe that a prosperous world is a world full of diversity and choices. And rather than over-controlling the environment by uniformly processing trees and plants as in previous designs, I believe that we should seek a variety of designs that coexist, resonate, and build an intimate relationship with all things and the natural environment that surrounds us like just as nature has evolved in a way that is appropriate for each region and overflows with diversity."]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/nobuyoshi-yokota-Kopie.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-104"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/nobuyoshi-yokota-Kopie-600x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/nobuyoshi-yokota-Kopie-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/nobuyoshi-yokota-Kopie-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/nobuyoshi-yokota-Kopie-1536x1536.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/nobuyoshi-yokota-Kopie-1320x1320.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/nobuyoshi-yokota-Kopie-45x45.jpg 45w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/nobuyoshi-yokota-Kopie.jpg 1856w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/nobuyoshi-yokota_stegreif_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nobuyoshi Yokota_Stegreifaufgabe" data-rel="lightbox-gallery-104"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/nobuyoshi-yokota_stegreif_900x600-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/nobuyoshi-yokota_stegreif_900x600-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/nobuyoshi-yokota_stegreif_900x600-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/nobuyoshi-yokota_stegreif_900x600.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/DSC00827-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nobuyoshi Yokota_ Stegreifaufgabe" data-rel="lightbox-gallery-104"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/DSC00827-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/DSC00827-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/DSC00827-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/DSC00827-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/DSC00827-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/DSC00827-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Nobuyoshi Yokota</strong> studiert an der HEAD (Haute école d’art et de design) in Genf in der Schweiz Interior Architecture, um dann mit dem Master of Arts dort abzuschließen. Am meisten interessiert ihn an seinem Studium &#8220;the possibility of creating a new relationship between architecture and nature, human beings and design as well as regional diverse nature assets.&#8221;</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2021/22 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung – hat sich der ursprünglich aus Japan stammende Nobuyoshi Yokota mit seinem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen Stegreifaufgabe „People‘s Places<strong> – </strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes?“ beworben. Er ist eine*r der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship.<br />
Das Stipendium ermöglicht Nobuyoshi Yokota, nicht nur leichter seine monatlichen Ausgaben zu finanzieren, sondern auch eine gute Ausrüstung und Materialien besorgen zu können, die er für seine Forschung benutzen möchte. Er freut sich sehr, dass für dieses Studium Alter und Herkunft keine Rolle spielen, weil er es persönlich als große Bereicherung und Unterstützung versteht.</p>
<p>Nach dem Studium möchte Nobuyoshi Yokota erst einmal gerne für eine Interior Design Firma in der Schweiz arbeiten, aber längerfristig auch sein eigenes Büro eröffnen wollen: &#8220;<em>The reason why I don&#8217;t work in Japan is because I feel that interior design in Switzerland is very different from that in Japan, requiring consideration of the global environment and an approach that reflects the historical context, and I feel that there is a great potential for space design in Switzerland.</em>&#8221;</p>
<p><strong>Welche Bedeutung hat dein Stdiengang Interior Design für dich?</strong><br />
<em>&#8220;With the development of technology, urbanization and industrialization are advancing, all things are being systematized, and efficiency, rationality, and convenience are being pursued. Even in the field of interior design, we design by simply combining mass-produced ready-made products like a puzzle.</em><br />
<em>However, I believe that a prosperous world is a world full of diversity and choices. And rather than over-controlling the environment by uniformly processing trees and plants as in previous designs, I believe that we should seek a variety of designs that coexist, resonate, and build an intimate relationship with all things and the natural environment that surrounds us like just as nature has evolved in a way that is appropriate for each region and overflows with diversity.&#8221;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8220;Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes&#8221;<br />
Stegreifaufgabe</strong></p>
<p>&#8220;<strong>Rail Wine farm</strong><br />
<strong>Communication between unemployed people and local residents through manual work</strong><br />
The goal of this project is to reuse and redefine existing resources, rather than creating a new production, to transform the depopulated former houses of railway guards in CRANS into a workstation where the experience of winemaking is possible.</p>
<p><strong>Where is the place for the unemployed?</strong><br />
As humanity develops, the places where we operate must also change. The places where we work, and where the unemployed seek work, are no exception. As the number of unemployed people is expected to increase in the near future, this project aims to build a small wine distillery and residence where unemployed can experience winemaking. This place will be a cultural activity through manual works, allowing not only job seekers, but also each and every resident of the community to lead a fulfilling life.</p>
<p><strong>Seeing it as a valuable resource and revitalizing it into a place where people can gather again</strong><br />
The CRANS railroad house of railway guards, once a station and a place for people to get together, is located about halfway between Geneva and Lausanne stations. However, the former railroad house of railway guards along the line is now vacant and the platform is not maintained due to the reorganization of the station. Also, due to the noise of the trains along the line, it is difficult to find a inhabitant to live.</p>
<p><strong>Circulating workstations along the railway line</strong><br />
The former railroad house of railway guards, once a bustling place where people gathered, will be reborn as a workstation where job seekers can gather and receive job training. It also envisions a circulation of not only one house, but of the entire railway line. Unemployeds will move from the city where the station is currently located to the countryside where the station is now empty, train and communicate with the local residents, and then return to the city.</p>
<p><strong>Recreating the wine network along the railway</strong><br />
Just as vineyards once spread along the river, a new wine network will be reconstructed along the railroad tracks.<br />
There, grape farms, distilleries that produce original wines, stores, and restaurants will circulate in unison.<br />
In CRANS, located almost halfway between Geneve and Lausanne, a small wine distillery and residence will be planned as a place for work experience, where unemployeds can experience winemaking.</p>
<p><strong>Small construction that redefines the resources</strong><br />
This is not a major construction project, nor does it involve the manufacture of new building materials. It is a small construction using and rebuilding resources reusing existing resources, such as transporting from other quarters, which are the resources that really need to be developed. This is a proposal that is feasible even with a limited budget and maximizes the potential of the project, not only for one house, but for the entire rail line.</p>
<p>The new scenario here creates moments of meeting, sharing and exchanging with local residents and wine farmers in a small way. The process of winemaking, from the vineyard to the bottling, generates collective energy and mutual support, and cultural activities through manual work, enabling not only the unemployed but also each and every local resident to lead a fulfilling life.</p>
<p><strong>Can we create new design without new production?</strong><br />
As humanity develops, our process of construction must also change, because construction activities account for the majority of resources consumed by humanity. Instead, This project will redefine our existing resources to create a new design with no new production.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Juryurteil:</strong><br />
&#8220;Die Arbeiten von Nobuyoshi Yokota bestechen durch ihre vielseitigen konzeptionellen Ansätze und ein räumliches Verständnis jenseits von herkömmlichen Maßstäblichkeiten. Über zukünftige ‚Food Cultures‘ im Mikro-Maßstab, zu imaginären Räumen, die aus ‚Verse Novels‘ generiert werden, hin zu ‚Reacting Spaces‘, Räumen, die die Schwelle ihrer Wahrnehmung in die physische Präsenz ausloten, wird eine Experimentierfreue spürbar, aus der heraus nicht nur einzigartige Projekte entstehen, sondern die darüber hinaus tiefe Einblicke in ihre kreativen Entstehungsprozesse erlauben. Bestechend dabei ist die durchgängig hohe Qualität der Arbeiten, die in ihrem ganzheitlichen Ansatz die Schwelle des Konzeptionellen bis in die konkrete gabaute Räumlichkeit, vom Entwurf bis in die Umsetzung ausloten.</p>
<p>Der klare innenräumliche Ansatz von Yokota geht dabei weit über das gewöhnliche Verständnis von ‚Interior Design‘ hinaus und eröffnet in überraschender Schönheit und kraftvoller Ästhetik die Manifestation des Raumes durch die Unmittelbarkeit des Materials. In dieser komplexen Überlagerung verschmelzen die Grenzen zwischen innen und außen zu Raumerfahrungen, die nicht nur durch ihre Eigenständigkeit bestechen, sondern deren Charakter darüber hinaus vielseitig Nutzungen ermöglicht und bereits im Entstehungsprozess unterschiedlichste Akteure mit in den Entstehungsprozess einbezieht.</p>
<p>Konsequenter Weise zielt das Stegreifprojekt ‚Rail Wine Farm‘ auf Prozesse der Teilhabe ab, die durch ein gemeinschaftliches Projekt und das gemeinsame Schaffen, kulturelle Barrieren überwindet und eine interaktive Kommunikation zwischen Arbeitslosen und lokalen Bewohnern verbessert.</p>
<p>Wir gratulieren Nobuyoshi Yokota zum Gewinn des Wettbewerbs und erwarten mit Spannung seine nächsten Projekte.&#8221;</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stegreif:<br />
<strong>People‘s Places</strong><br />
<strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes</strong><br />
Angesichts einer zunehmenden virtuellen und sozialen Segregation der Gesellschaft ist es besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen spontane soziale Begegnungen möglich sind. In einem lebendigen städtischen Raum treffen Menschen unterschiedlichster Herkunft und kultureller Prägung, verschiedensten Alters, mit differenten Lebenserfahrungen unmittelbar und unwillkürlich aufeinander. Die Wahrnehmung dieser heterogenen Gesellschaft ist der erste Schritt diese anzuerkennen, um sie dann mitzugestalten.<br />
Entwickeln Sie Ideen und Objekte sowie Interventionen zur temporären, partiellen Aneignung von Dingen oder Orten im öffentlichen Raum, die zur Belebung der Stadt und zur gesellschaftlichen Identitätsbildung beitragen.<br />
In Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen soll ihre eigenständige, persönliche Idee veranschaulicht werden. Ergänzen Sie diese textlich.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>Fra</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interior Scholarship &#8211; die Stipendiat*innen 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/interior-scholarship-2021-das-ait-stipendium-der-sto-stiftung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 17:10:35 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=377517</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Interior Scholarship - dem AIT-Stipendium der Sto-Stiftung werden Studierende der Innenarchitektur für ihre Ideen, kreativen Denkweisen und eigene Haltung ausgezeichnet. Das mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Interior Scholarship erhalten im Studienjahr 2021/2022 Sophia Janna Dinkel (Hochschule Düsseldorf, pbsa, DE-Düsseldorf), Christian Kellner (Technische Universität Wien, AT-Wien), Franziska Kocks (Muthesius Kunsthochschule, DE-Kiel) und Nobuyoshi Yokota (HEAD – Genève, Haute école d’art et de design, CH-Genf).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/stipendiaten2021.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Stipendiat*innen Franziska Kocks, Christian Kellner, Nobuyoshi Yokota, Sophia Dinkel" data-rel="lightbox-gallery-105"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/stipendiaten2021.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/stipendiaten2021.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/stipendiaten2021-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>

<p>&nbsp;</p>

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/stipendium_2021_jury_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Jury des Interior Scholarship 2021/22 v.l.n.r.: Maria Sieber, Prof. Ralf Pasel, Prof. Karin Sander, Simon Ulfstedt. 2. v.r. Kristina Bacht" data-rel="lightbox-gallery-106"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/stipendium_2021_jury_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/dinkel-sophia_grundrisse_perspektive_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif Sophia Dinkel" data-rel="lightbox-gallery-106"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/dinkel-sophia_grundrisse_perspektive_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif Franziska Kocks" data-rel="lightbox-gallery-106"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/kellner-christian_Stegreifaufgabe_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif Christian Kellner" data-rel="lightbox-gallery-106"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/kellner-christian_Stegreifaufgabe_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/nobuyoshi-yokota_stegreif_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif Nobuyoshi Yokota" data-rel="lightbox-gallery-106"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/11/nobuyoshi-yokota_stegreif_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
Mit dem <strong>Interior Scholarship &#8211; dem AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong> werden Studierende der Innenarchitektur für ihre Ideen, kreativen Denkweisen und eigene Haltung ausgezeichnet. Das mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Interior Scholarship erhalten im Studienjahr 2021/2022 <strong>Sophia Janna Dinkel (Hochschule Düsseldorf, pbsa, DE-Düsseldorf), Christian Kellner (Technische Universität Wien, AT-Wien), Franziska Kocks (Muthesius Kunsthochschule, DE-Kiel) und Nobuyoshi Yokota (HEAD – Genève, Haute école d’art et de design, CH-Genf)</strong>. Mit einem monatlichen Zuschuss von jeweils 500 Euro zum Lebensunterhalt wird es den Studierenden ein Jahr lang ermöglicht, sich voll und ganz ihrem Studium zu widmen.<br />
Während der Jurysitzung am 13. August 2021 im AIT-ArchitekturSalon Hamburg bewerteten und diskutierten Prof. Ralf Pasel (pasel.künzel architects/CODE | Construction + Design/Technische Universität Berlin, DE-Berlin), Prof. Karin Sander (Technische Hochschule Rosenheim, DE-Rosenheim), Simon Ulfstedt (Stipendiat des Interior Scholarship 2011/12, DE-Hamburg) und Maria Sieber (BAID Architektur, DE-Hamburg), die kurzfristig für Sabine Keggenhoff (KEGGENHOFF | PARTNER, DE-Arnsberg-Neheim) eingesprungen war, sowohl die Qualität der eingereichten Studienarbeiten, als auch die kreativen Entwürfe zur diesjährigen Stegreifaufgabe, die zum siebten Mal ein Kriterium der Bewerbung darstellte.</p>
<p>In diesem Jahr sollten die Studierenden sich mit dem Thema &#8220;Peoples&#8217; Places. Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes&#8221; auseinandersetzen. Angesichts einer zunehmenden virtuellen und sozialen Segregation der Gesellschaft ist es besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen spontane soziale Begegnungen möglich sind. In einem lebendigen städtischen Raum treffen Menschen unterschiedlicher Herkunft und kultureller Prägung, verschiedenen Alters, mit differenten Lebenserfahrungen unmittelbar und unwillkürlich aufeinander. Die Wahrnehmung dieser heterogenen Gesellschaft ist der erste Schritt diese anzuerkennen, um sie dann mitzugestalten.</p>
<p>Es galt, Ideen und Objekte sowie Interventionen zur temporären partiellen Aneignung von Dingen und Orten im öffentlichen Raum zu entwickeln, die zur Belebung der Stadt und zur gesellschaftlichen Identitätsbildung beitragen. Diese sollten in Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen, veranschaulicht und textlich ergänzt werden.</p>
<p>Jury-Vorsitzender Prof. Ralf Pasel, TU Berlin: „Auch in diesem Jahr konnten wir eine durchgehend hohe Qualität erkennen, die herausragende und differenzierte Gewinnerprofile hervorbrachte. Es ist beeindruckend, wie die Studierenden den Entwurf in den Mittelpunkt stellen und dabei experimentierfreudig und mit kreativem Forschergeist die Grenzen ausloten und nach neuen Möglichkeiten suchen. Sie denken in großen Maßstäben und entwickeln trotzdem Räume, die auf das Individuum eingehen. Die Studierenden stellen Fragen, probieren unterschiedliche Methodiken, suchen nach der besten Lösung. Bei den Einreichungen wird deutlich, dass sich Innenarchitektur und Urbanism bei den Studierenden an neuen Stellen begegnen, dass sie die Realität hinterfragen. Und genau hier braucht es Leute, die Fragen stellen, die Norm durchbrechen und Potentiale erkennen. Schön, dass wir einen Blick darauf werfen durften.“</p>
<p><strong>Sophia Janna Dinkel, Hochschule Düsseldorf, pbsa, DE-Düsseldorf</strong><br />
<em>Juryurteil:</em> Sophia Dinkels gestalterische Position zeigt sich durch eine poetische Bildsprache und ihren Wunsch, gesamtgesellschaftliche Themen mit in ihre Arbeit zu integrieren. Mit reduzierten Ausdrucksmitteln verleiht sie ihren Projekten eine enorme Stärke, indem sie aus den größeren Maßstäben heraus in die Wahrnehmung des Einzelnen hinein zoomt, um so auch den Individualraum wahrnehmbar werden lässt. Von der Objekthaftigkeit verschmilzt ihre Arbeit durch additive Vielfalt jenseits journalistischer Vorgaben zu einem systemischen narrativen Ansatz, mit dem Sophia Dinkel einstimmig durch die Jury verdient unter die vier Stipendiaten gewählt wurde.</p>
<p><strong>Christian Kellner, Technische Universität Wien, AT-Wien</strong><br />
<em>Juryurteil: </em>Christian Kellner hat mit seiner Bewerbung dargelegt, dass er den Raum als Initiator für visionäre Prozesse begreift, als ein gesellschaftswirksames Werkzeug mit immenser Kraft. Seine eingereichten Arbeiten dokumentieren ein Spannungsfeld zwischen hoher Sensibilität und atmosphärischer Dichte einerseits sowie Radikalität und soziologischer Vielschichtigkeit andererseits. Seine Position definiert sich über alle Maßstäbe hinweg, wodurch thematische Weitsicht und sinnliche Nähe mit Blick auf entwerferisches Denken und Handeln zusammenspielen. Leise und unaufgeregt.</p>
<p>Ästhetisch herausfordernd und konsequent erarbeitet er ein Konstrukt aus materiellen als auch immateriellen Raumbeziehungen, ohne formale Klischees zu bedienen. Die kommunikative Präsenz und Dialogfähigkeit der gezeigten Szenarien unterstreichen die narrative Qualität. Seine visuelle Ausdrucksweise betont eine ruhige und konsequente Haltung. Man kann spüren, dass sich die gezeigten Räume an tiefere Schichten der Wahrnehmung wenden. Ein Potential des Bewerbers, das unbedingt unterstützt, erforscht und weiterentwickelt werden muss. Die eingereichte Stegreifaufgabe entspricht dem dargestellten Profil des Bewerbers und überzeugt in Klarheit, Ästhetik und inhaltlicher Tiefe.</p>
<p><strong>Franziska Kocks, Muthesuis Kunsthochschule, DE-Kiel</strong><br />
<em>Juryurteil:</em> Die Arbeit von Franziska Kocks überzeugt in ihrer Gesamtheit. Die einzelnen Projekte sind nicht nur anschaulich und verständlich dargestellt, sondern überzeugen auch in ihrer inhaltlichen an sich simplen Ausarbeitung. Die Herangehensweise und Motivation der Projekte entstehen aus grundsätzlichen und sozialen Fragestellungen. Die Gestaltung des Raums setzt sie ein, um dem Menschen eine erlebbare Atmosphäre zu geben. Dabei nutzt sie wenige Mittel, kreiert damit aber dennoch kraftvolle Entwürfe, die ganz nah am Menschen sind. Gleichzeitig zeigen die Arbeiten ihr tiefes Verständnis für Farbe und Licht im Raum. Franziska Kocks hat als ganzheitliche Gestalterin das Stipendium erhalten.</p>
<p><strong>Nobuyoshi Yokota, HEAD – Genève, Haute école d’art et de design, CH-Genf</strong><br />
<em>Juryurteil: </em>Die Arbeiten von Nobuyoshi Yokota bestechen durch ihre vielseitigen konzeptionellen Ansätze und ein räumliches Verständnis jenseits herkömmlicher Maßstäbe. Über zukünftige ‚Food Cultures‘ im Mikro-Maßstab, zu imaginären Räumen, die aus ‚Verse Novels‘ generiert werden, hin zu ‚Reacting Spaces‘, Räumen, die die Schwelle ihrer Wahrnehmung in der physischen Präsenz ausloten, wird eine Experimentierfreude spürbar, aus der heraus nicht nur einzigartige Projekte entstehen, sondern die darüber hinaus tiefe Einblicke in ihre kreativen Entstehungsprozesse erlauben. Bestechend dabei ist die durchgängig hohe Qualität der Arbeiten, die in ihrem ganzheitlichen Ansatz die Schwelle des Konzeptionellen bis in die konkret gebaute Räumlichkeit, vom Entwurf bis in die Umsetzung ausloten.</p>
<p>Der klare innenräumliche Ansatz von Yokota geht dabei weit über das gewöhnliche Verständnis von Interior Design hinaus und eröffnet in überraschender Schönheit und kraftvoller Ästhetik die Manifestation des Raums durch die Unmittelbarkeit des Materials. In dieser komplexen Überlagerung verschmelzen die Grenzen zwischen innen und außen zu Raumerfahrungen, die nicht nur durch ihre Eigenständigkeit bestechen, sondern deren Charakter darüber hinaus vielseitige Nutzungen ermöglicht und bereits im Entstehungsprozess unterschiedlichste Akteure mit einbezieht. Konsequenterweise zielt das Stegreifprojekt ‚Rail Wine Farm‘ auf Prozesse der Teilhabe ab, die durch ein gemeinschaftliches Projekt und das gemeinsame Schaffen kulturelle Barrieren überwindet und eine interaktive Kommunikation zwischen Arbeitslosen und lokalen Bewohnern verbessert.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Silestone Loft von Cosentino</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-silestone-loft-von-cosentino/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 13:27:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=364742</guid>

					<description><![CDATA[Mit der neuen Kollektion „Silestone Loft“ schafft Cosentino, der führende Hersteller von Quarzoberflächen für Küche, Bad und Möbel, die Verbindung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Designs sind inspiriert vom Industrial Style der ikonischen Stadtviertel Camden, Poblenou, Seaport, Nolita und Corktown. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<h1></h1>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/004_COS07_MAR_DET01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Silestone Loft Corktown | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-107"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/004_COS07_MAR_DET01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/001_COS07_MAR_DET01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Silestone Loft Poblenou | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-107"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/001_COS07_MAR_DET01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/005_COS07_MAR_DET01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Silestone Loft Seaport | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-107"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/005_COS07_MAR_DET01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/002_COS07_MAR_DET01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Silestone Loft Camden | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-107"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/002_COS07_MAR_DET01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/003_COS07_MAR_DET01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Silestone Loft Nolita | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-107"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/003_COS07_MAR_DET01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Cosentino Silestone Loft</strong></p>
<p><strong>Der führende Hersteller von Quarzoberflächen für Küche, Bad und Möbel präsentiert neue Farbtöne und produziert immer mehr nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft.</strong></p>
<p>Mit der neuen Kollektion „Silestone Loft“ schafft Cosentino die Verbindung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Designs sind inspiriert vom Industrial Style der ikonischen Stadtviertel Camden, Poblenou, Seaport, Nolita und Corktown. Das Material wird erstmals mithilfe der innovativen HybriQ+ Technologie gefertigt: mit recycelten Rohstoffen, 98% wiederaufbereitetem Wasser und 100% erneuerbarer Energie – maximale Nachhaltigkeit mit Qualitätsgarantie für 25 Jahre.</p>
<p>Ende 2020 startete Cosentino, weltweit führender Hersteller innovativer Oberflächen für Architektur und Design, den Vertrieb der Kollektion Silestone Loft. „Dies ist die erste Serie, die wir mit der HybriQ+ Technologie herstellen“, erklärt Hendrik Willems, Regional Director für BeNeLux und Deutschland. „Wasser und Strom für den Produktionsprozess stammen quasi vollständig aus regenerativen Quellen. Die neue, hybride Formulierung aus natürlichen Mineralien und wiederverwendeten Rohstoffen wie recyceltem Glas ermöglicht die Reduktion des Quarzanteils und völlig neue Designeffekte – ein Meilenstein der Entwicklung!“</p>
<p>Die neue, besonders umweltfreundlich produzierte Loft-Serie von fünf Farben passt zum Industrial Style. Dieser Look ist geprägt von Beton, Zement, Balken und Stahl in ehemaligen Fabriken, Werkstätten und Lagerhäusern. Zu großräumigen Lofts umgewandelt, erwachen sie zu neuem Leben – ein Trend, der sich seit den 1950ern weltweit verbreitet. Inspiriert wurden die Silestone Loft-Farben vom vibrierenden Camden in London und dem mediterran-industriellen Poblenou in Barcelona, von Seaport, dem Dock-Viertel im Südosten Manhattans und dem avantgardistisch-coolen Nolita wie auch von Corktown in der Motor-City Detroit.</p>
<p>Cosentino erweitert zeitgleich weitere Serien des über 80 Farben umfassenden Silestone-Portfolios. Die Eternal-Linie – die meistverkaufte in der Geschichte der Marke Silestone – erhält mit Et. Noir eine von Naturstein inspirierte dunkle Variante mit intensiver, asymmetrischer Äderung in Weiß- und Orangetönen. Zudem ergänzt Miami Vena die Nebula-Serie. Mit einem Effekt von Bewegung und Tiefe spiegelt sie die Nebel des Universums in strahlendem Weiß. Alle neuen Silestone-Farben sind Seit Oktober 2020 in Stärken von 12 bis 30 mm mit diversen Zuschnitten, Kantenausführungen und Texturen lieferbar.<br />
<a href="http://www.cosentino.com">www.cosentino.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Cosentino<br />
</strong>Die Cosentino Gruppe ist ein Familienunternehmen aus Spanien, das weltweit tätig ist und hochwertige und innovative Oberflächen fu?r die Welt des Designs und der Architektur herstellt und vertreibt. In enger Zusammenarbeit mit Klienten und Partnern entstehen Designlösungen von hoher Wertigkeit, die eine Inspiration im Leben vieler Menschen sind. Dieses Ziel ist möglich dank Pionier- und Spitzenmarken in ihren jeweiligen Segmenten wie Silestone®, Dekton® oder Sensa by Cosentino® &#8211; technologisch fortschrittliche Oberflächen, die die Schaffung einzigartiger Umgebungen und Designs fu?r den privaten und öffentlichen Raum ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Cosentino Deutschland GmbH<br />
Birkerfeld 48<br />
83627 Warngau<br />
Deutschland<br />
T +49 8024 902280<br />
<a href="mailto:info.de@cosentino.com">info.de@cosentino.com</a><br />
<a href="https://pro.cosentino.com/de/">www.pro.cosentino.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Upcoming Architects Facing New Conditions – Interview mit Max Otto Zitzelsberger</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/upcoming-architects-facing-new-conditions-interview-mit-jun-prof-max-otto-zitzelsberger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 03:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=379108</guid>

					<description><![CDATA["Ein großes Thema ist die problemlose Rückbaubarkeit von Gebäuden. Außerdem brauchen wir andere Typologien, die eine Umnutzung zulassen. Bei Gebäude neueren Datums ist die Nutzungsänderung oft schwierig, weil sie zu spezifisch auf eine ganz bestimmte Art der Verwendung zugeschnitten sind - und das ist natürlich immer das beste Abrissargument. Wenn ich beispielsweise eine Wohnung aus der Gründerzeit nehme – die hat meist gleichgroße und vergleichsweise hohe Räume und eignet sich für eine Familie, eine WG oder auch für die Nutzung als Büro. Wir sagen heute, wenn wir hohe Decken realisieren wollen, dann brauchen wir mehr Material und das kostet. Das ist richtig, aber wenn ich in fünfzig Jahren umnutze, sind die Kosten wieder gedeckt. Das heißt, das langzyklische Denken ist entscheidend."
Max Otto Zitzelsberger]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Zitzelsberger_Portrait_imige-Jens-Schnabel.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Max Otto Zitzelsberger" data-rel="lightbox-gallery-108"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Zitzelsberger_Portrait_imige-Jens-Schnabel.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Zitzelsberger_Bauhof.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bauhof, Berngau (Foto: Mirjam Elsner)" data-rel="lightbox-gallery-108"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Zitzelsberger_Bauhof.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Zitzelsberger_Erklaeranlage.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Erkläranlage, Berngau (Foto: Sebastian Schels)" data-rel="lightbox-gallery-108"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Zitzelsberger_Erklaeranlage.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Zitzelsberger_Wartehaus.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wartehaus, Landshut (Foto: Sebastian Schels)" data-rel="lightbox-gallery-108"><img decoding="async" width="720" height="576" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/12/Zitzelsberger_Wartehaus.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Upcoming Architects</strong> nehmen Stellung, wie sie den Herausforderungen des globalen Wandels begegnen und wie sie ihre Position als Ideengeber, Neuschöpfer und Qualitätssetzer behaupten. Lesen Sie dazu hier das Gespräch mit Jun.-Prof. und Architekt Max Otto Zitzelsberger.</p>
<p>„<em>Und dann haben wir das Dilemma</em><em>: wenn wir bauen, beteiligen wir uns immer an einem Gentrifizierungsprozess. Wir beteiligen uns daran, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht, weil wir mit unseren Gebäuden Gegenden aufwerten und damit ganz klar forcieren, dass die Ärmeren dort verdrängt werden</em>.“ Max Otto Zitzelsberger</p>
<p><strong>GROHE: Würden Sie dem Titel dieser Interview-Reihe „Upcoming Architects Facing New Conditions“ zustimmen?</strong><br />
<strong>Jun.-Prof. Max O. Zitzelsberger:</strong> Dem stimme ich zu. Mein ehemaliger Chef, Florian Nagler würde sicherlich sagen, dass in jeder neuen Architekt*innen-Generation andere Bedingungen gelten, mit denen man sich auseinandersetzten muss. Die vorletzte Generation der Vorarlberger Architekt*innen beispielsweise hat damit angefangen, den Baustoff Holz zu ihrem zentralen Thema zu machen und beschritt damit neue Wege. An dieser Stelle kann man auch Carlo Baumschlager und Dietmar Eberle nennen, die in ihrer Sturm-und-Drang-Zeit protestierend aus der dortigen Kammer ausgetreten sind, weil ihnen die Ansprüche und Vorstellungen zum Thema guten Bauens nicht genügt haben. Es galt sich stets von der vorhergegangenen Generation abzugrenzen und das ist erst einmal ein ganz natürlicher Prozess. Da gibt es sicherlich unzählige weitere Beispiele.</p>
<p><strong>Mit welchen neuen Konditionen sehen Sie sich konfrontiert?</strong><br />
Wir müssen uns mehr mit dem Bestand auseinandersetzen. Stichwort Einfamilienhaus: Darf man eigentlich sinnvollerweise noch neue Einfamilienhäuser bauen? Die nächste Fragestellung ist: Wie gehen wir mit den Baumaterialien um? Wir können natürlich im Moment noch mit vielen Dingen bauen, aber was ist verantwortungsbewusst? Und dann haben wir das Dilemma – das ist für mich die wichtigste Erkenntnis – wenn wir bauen, beteiligen wir uns immer an einem Gentrifizierungsprozess. Wir beteiligen uns daran, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht, weil wir mit unseren Gebäuden Gegenden aufwerten und damit ganz klar forcieren, dass die Ärmeren dort verdrängt werden. Darum suche ich immer wieder Bauaufgaben, wie die „Erkläranlage“, wo es beispielsweise um Inklusion geht, wo es um Holzbau geht, wo es um Bauen im Bestand geht. Dieses Projekt war einmalig und in jedem Fall eine sinnvolle, nachhaltige und gesellschaftlich relevante Bauaufgabe. Das Dilemma meiner Generation ist allerdings, dass wir nicht immer so genau sagen können, was eine sinnvolle Bauaufgabe ist.</p>
<p>Nehmen wir an, jemand kommt zu mir und sagt, er möchte eine neue Villa mit Swimmingpool. Da muss man sich schon fragen: Mag ich das in meinem Portfolio haben? Natürlich ist es nicht immer leicht zu klären, ab wann etwas Luxus ist. Im Falle der Villa stellt sich die Frage nicht. Es gibt aber so viele Projekte, die ein gewisses Maß an Luxus haben und wo man fragen muss: „Brauchst du das unbedingt? Könnte man nicht eigentlich mit weniger auskommen?“ Bauherr*innen neigen gerne dazu, vor allem, wenn das Budget stimmt, zu viel zu machen.</p>
<p><strong>Es zeigt sich immer wieder: Letzten Endes prägen Bauherr*innen und Investor*innen allein die Bauprojekte unserer Zeit. Muss hier ein Umdenken stattfinden?</strong><br />
Ich glaube, wir sitzen alle in einem Boot. Darum mag ich auch keine Vorverurteilungen. Ich würde sagen, wir haben alle unseren Anteil dran! Wir als Architekt*innen können Einfluss nehmen und Dinge wie den Umbau statt dem Neubau, ein „Weniger ist Mehr“ statt einem „Mehr ist Geil “und kreislaufeffiziente Konstruktionen statt Verbundbaustoffe forcieren, weil wir kompetent sind und überzeugen können. Aber es ist eben auch schwierig. Was Sinn macht, ist gar nicht immer so leicht zu beantworten. Ich glaube, genau das ist unsere Herausforderung, dass wir Antworten finden müssen, obwohl nicht klar ist, wie die im besten Falle aussehen könnten. Die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten wurden zunehmend unklar und stellen einen vor das Problem, dass, egal wie entschieden wird, immer wieder neue Probleme generiert werden. Dieses Dilemma ist ein Phänomen unserer Zeit.</p>
<p><div class="bg-margin-for-link"><input type='hidden' bg_collapse_expand='69e316e7a93876079801573' value='69e316e7a93876079801573'><input type='hidden' id='bg-show-more-text-69e316e7a93876079801573' value='weiterlesen'><input type='hidden' id='bg-show-less-text-69e316e7a93876079801573' value='weniger'><div id='bg-showmore-hidden-69e316e7a93876079801573' ></p>
<p><strong>Die Ökologie in der Baubranche wird an Bedeutung gewinnen: Worin sehen Sie in Ihrer Arbeit die soziale Verantwortung?</strong><br />
Ein gutes Beispiel ist der Stadl-Umbau für meinen Schwiegervater, wo wir versucht haben, die regionale Wertschöpfung auf den Punkt zu bringen. Das heißt, nur so viel neues Holz zu verwenden, wie unbedingt nötig ist. Wir haben hier die alten Bretter wiederverwendet, das neue Holz aus dem nahegelegenen Wald des Bauherrn geholt und mit Handwerkern aus der Umgebung zusammengearbeitet. Also genau das gemacht, was man als Kreislaufwirtschaft bezeichnet.<br />
Ein ganz anderes Beispiel ist die „Erkläranlage“, ein inklusives Projekt, das ich gemacht habe. Dort ging es unter anderem um die Beteiligung von Randgruppen. Also behinderte und sozial schwache Menschen an Bau- und Entscheidungsprozessen zu beteiligen und nicht nur zu sagen: „Du darfst jetzt deine Schaufel nehmen und arbeiten – ich zeige dir, wie es geht“, sondern auch aufzufordern und zu fragen: „Wie würdest du es machen?“ Das hat erstaunlich gut funktioniert.</p>
<p><strong>Welche Auswirkungen wird der Klimawandel und der Ressourcen-Engpass auf unsere Baukultur haben?</strong><br />
Ein großes Thema ist die problemlose Rückbaubarkeit von Gebäuden. Außerdem brauchen wir andere Typologien, die eine Umnutzung zulassen. Bei Gebäude neueren Datums ist die Nutzungsänderung oft schwierig, weil sie zu spezifisch auf eine ganz bestimmte Art der Verwendung zugeschnitten sind &#8211; und das ist natürlich immer das beste Abrissargument. Wenn ich beispielsweise eine Wohnung aus der Gründerzeit nehme – die hat meist gleichgroße und vergleichsweise hohe Räume und eignet sich für eine Familie, eine WG oder auch für die Nutzung als Büro. Wir sagen heute, wenn wir hohe Decken realisieren wollen, dann brauchen wir mehr Material und das kostet. Das ist richtig, aber wenn ich in fünfzig Jahren umnutze, sind die Kosten wieder gedeckt. Das heißt, das langzyklische Denken ist entscheidend. Das nächste ist: Wenn wir zurückbauen, müssen wir auch gut zurückbauen können. Sämtliche Bauteilverbindungen müssen sich wieder lösen lassen und da ist auch im Holzbau der Kleber bei Brettschichtholzträgern und ähnlichem ein Problem. Dazu kommt, glaube ich, dass wir alle unseren Lebensstandard einfach verringern und uns fragen müssen, ob wir wirklich immer alles brauchen.<br />
Gerade in Schwellenländern gibt es ein großes Bedürfnis unsren Lebensstandard zu erreichen. Sie wollen erst mal dahin kommen, wo wir in den letzten dreißig Jahren waren. Sie sagen nicht: „Jetzt muss ich erst mal Benzin sparen“, sondern, „jetzt bin ich endlich da, wo andere Länder schon lange sind.“ Ich finde, dass muss man denen irgendwie auch zugestehen. Aber wir hier, die das alles schon erleben durften, sollten das Thema der Reduzierung nicht als Verzicht, sondern als Verbesserung unserer Lebenssituation sehen. Wir haben als westliche Gesellschaft die Chance und die Verantwortung zu sagen: „Wir haben es uns Jahrzehnte lang geleistet mit großem Fußabdruck zu leben und jetzt gehen wir mit gutem Beispiel voran, auch wenn wir wissen, dass andere Länder erst in zwanzig Jahren oder noch viel später da ankommen.“</p>
<p><strong>Bietet die Digitalisierung Ihnen als Architekt*innen die Chance, sich neu zu positionieren? </strong><strong>Verändert sie den Entwurf und damit auch die Architektur?</strong><br />
Ich sehe auf jeden Fall mehr Chancen als Risiken. Der Holzbau beispielsweise hat sich durch die Digitalisierung grundlegend geändert: Alles, was der Holzbau über Jahrhunderte lang war, hat überhaupt nichts mehr mit dem zu tun, was heute Holzbau ist. Das hängt zum einen mit den digitalen Möglichkeiten zusammen und zum anderen mit den neuen Werkstoffen, die wir entwickeln konnten, wie Plattenmaterial, Brettschichtholzträger, etc.. Eine andere Chance der Digitalisierung ist, dass wir heute relativ schnell weltweit an neue Informationen und Innovationen herankommen und diese so in aktuelle Bauprozesse mit einfließen lassen können. Das ist großartig. Abgesehen davon hat der Computer den Zeitaufwand der Planung und der Herstellung reduziert. Daraus ergeben sich aber nicht nur Vorteile. Gerade die Geschwindigkeit in der Planung ist aktuell ein Problem, weil mit ihr Qualität verloren geht.</p>
<p><strong>Welchen Einfluss hat die Geschwindigkeit auf den Entwurf?</strong><br />
Unsere westliche Gesellschaft ist in einem gewissen Geschwindigkeitsrausch begriffen und das führt zu jenem Gefühl der Knappheit von Zeit. Wir sind also in Zeitnot, obwohl wir genauso viel Zeit haben wie alle Generationen vor uns – oder auf Grund medizinischen Fortschritts sogar noch mehr. Auch der Innovationsdrang ist etwas, was uns heute prägt; aber nichts ist, was in der Menschheit immer schon vorherrschend war. Die alten Ägypter zum Beispiel haben zweitausend Jahre lang die gleiche Kunst und die gleiche Art zu bauen betrieben. Sie waren nicht zu dumm für Innovationen – sie haben einfach ganz andere Schwerpunkte gesetzt. Die Geschwindigkeit ist also nichts, wo man sagen kann, das ist per se gut oder schlecht. Alles hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile, würde ich sagen, nehmen wir mit und aus den Nachteilen könnten wir lernen.</p>
<p><strong>Welchen Stellenwert wird die zentraleuropäische Architektur in Zukunft noch haben? Die deutschen Architekt*innen, so behaupten viele im Ausland, finden zu schnell und suchen zu wenig. Wie sehen Sie das?</strong><br />
Ich sehe das genauso. Im internationalen Vergleich stehen wir nicht gut da. Derzeit tut sich aber erstaunliches in der jungen Architekturszene in Deutschland. Ich denke da beispielsweise an Almannai-Fischer, Kofink-Schels, Neumann-Wasserkampf, Meier-Unger, Summacumfemmer oder June14 – um nur einige wenige zu nennen. Das sind wirkliche Lichtblicke. Der Unterschied von all diesen Büros zu ihren Vorgänger*innen ist, dass sie viel radikaler und kompromissloser sind. Es gibt außerdem ein neues Interesse an scheinbar hässlichen Bauideen und an ruppigen Strukturen, die in ihrer Lieblosigkeit eine gewisse Poesie haben. Aber ich glaube, viele deutsche Architekt*innen können damit nichts anfangen.<br />
Im Gegensatz zu älteren Architekt*innen-Generationen bin ich beispielsweise viel stärker am Ornament, an Farbe und am Widerspruch interessiert. Ich betrachte die Dinge mit Humor und Ironie.</p>
<p><strong>Sind Farbe, Ironie und Ornamente radikal?</strong><br />
Für sich betrachtet sind Farbe, Ornament und Ironie nichts Besonderes. Sie stellen sich aber insofern radikal dar, als dass sie das Gegenteil von dem sind, was in der deutschen Architekturszene mehrheitlich produziert wird. Das gängige Bild „deutscher Werte und Tugenden“ macht auch grob betrachtet die deutsche Architekturszene aus: Sie ist ordentlich, sauber und beflissen. In einer konservativen Szene erscheinen solche als Moden bezeichneten Trends aber immer verdächtig. Die Frage ist, ob diese Moden Modeerscheinungen bleiben oder vielleicht Trends werden. Moden können nach fünf Jahren wieder weg sein. Trends jedoch haben immer das Potenzial, etwas Beständiges zur Architekturdebatte beizutragen.</p>
<p><strong>Was würden Sie sich in der derzeitigen Architekturdiskussion wünschen?</strong><br />
Vonseiten vieler Architekt*innen spüre ich Ignoranz was das Thema Nachhaltigkeit angeht. Ein fröhliches „Weiter so!“ ist hier das wichtigste Credo. Bauen bringt eben Geld. Und das ist das Problem. Die Verbände haben es da schwer. Sie forcieren zwar das Thema Nachhaltigkeit. Gleichzeitig müssen sie aber dem Wunsch ihrer Berufsgruppe gerecht werden, um weiterhin viel zu bauen. Ein „Weniger ist Mehr“ kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein wesentlicher Teil ihres Programms sein. Auch das Einfamilienhaus ist immer noch relevant in der Verbands-Ideologie, obwohl es ihren Parolen für mehr Nachhaltigkeit diametral widerspricht. Auf der einen Seite würde ich mir gerne vieles wünschen, auf der anderen Seite merke ich, dass der Erfolg der jungen Büros genau deswegen da ist, weil wir zu den Generationen vorher einen echten Unterschied machen können.</p>
<p></div></div><a id='bg-showmore-action-69e316e7a93876079801573' class='bg-showmore-plg-link bg-arrow ait_read-more'  style=" color:inherit;;" href='#'>weiterlesen</a></p>
<p><strong>Bürophilosophie</strong><br />
&#8220;Ich baue wenig, lasse mir viel Zeit und versuche nach Möglichkeit einen gesellschaftlichen Mehrwert mit den Projekten zu erreichen. Meine Arbeit wird geprägt vom Banalen, vom Opulenten, vom Widerspruch. Ich versuche das Alte neu und das Gewohnte ungewohnt zu denken. Was „Architektur“ ist weiß ich nicht. Gutes Bauen kann im Moment nur unkonventionell sein.&#8221;</p>
<p><strong>Über Jun.-Prof. Max Otto Zitzelsberger</strong><br />
Jun.- Prof. Max Otto Zitzelsberger (*1983), Architekt BDA, schloss 2009 sein Diplom an der Technischen Universität (TU) München ab. 2009 bis 2010 arbeitete er als freier Mitarbeiter in verschiedenen Architekturbüros in Deutschland und in der Schweiz. Im Anschluss war er bis 2017 im akademischen Rat der TU München, am Lehrstuhl von Prof. Florian Nagler „Entwerfen und Konstruieren“, tätig. Seit 2011 leitet und betreut er eigene Projekte, für die er bereits Preise und Auszeichnungen, wie den Weißenhof-Architektur-Förderpreis gewann. 2017 wurde er in den Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) und in den Arbeitskreis Junge Architektinnen und Architekten (AKJAA) aufgenommen. Im Jahr 2019 erhielt er zusätzlich für seine Arbeit ein Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Seit 2019 ist Max Otto Zitzelsberger als Juniorprofessor für Tektonik im Holzbau an der TU Kaiserslautern tätig.<br />
<a href="https://www.maxottozitzelsberger.de">www.maxottozitzelsberger.de</a></p>
<p>Lesen Sie mehr aus der Reihe <strong>Upcoming Architects Facing New Conditions</strong> auf der Seite <a href="https://www.grohe-x.com/de-de/architekturwelt/grohe-digital-talks">GROHE Digital Talks</a></p>
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		<title>Memories &#124; be_planen &#038; POOL LEBER ARCHITEKTEN</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-be_planen-pool-leber-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 15:19:11 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=374493</guid>

					<description><![CDATA[Das Memories Skizzenbuch wandert von Oliv Architekten zu be_planen am Viktualien Markt und dann zu POOL LEBER ARCHITEKTEN in Schwabing. Folgen Sie uns und lesen sie im Blog-Artikel mehr über die Reise durch Münchens Innenstadt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/be-planen_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Büro | © be_planen" data-rel="lightbox-gallery-109"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/be-planen_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/be-planen_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Chiara Schmid und Benedikt Stahl | be_planen" data-rel="lightbox-gallery-109"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/be-planen_web_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/10/be-planen_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Büro | © be_planen" data-rel="lightbox-gallery-109"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/10/be-planen_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/be-planen_web_4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Birgit Bucher | be_planen" data-rel="lightbox-gallery-109"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/be-planen_web_4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/pool-leber_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Martin Pool | POOL LEBER ARCHITEKTEN" data-rel="lightbox-gallery-109"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/pool-leber_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/pool-leber_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Marco Stark und Isabella Leber | POOL LEBER ARCHITEKTEN" data-rel="lightbox-gallery-109"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/pool-leber_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/pool-leber_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Vorskizze | POOL LEBER ARCHITEKTEN" data-rel="lightbox-gallery-109"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/10/pool-leber_web_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p class="p1">Ende Januar 2021 holt Jean-Jacques Kraus von horgenglarus das Memories Wanderskizzenbuch bei Oliv Architekten ab. Thomas Sutor hat sich mit einem äußerst kreativen und intuitiven Werk verewigt. Er hat „einfach losgelegt und Erinnerungen und Gedanken freigelassen“, wie er uns später erzählt. Vom Maximiliansplatz macht das Buch nur einen kurzen Ausflug durch die Münchner Altstadt. Am Viktualien Markt ist be_planen das nächste Büro, das eine Doppelseite be_stücken darf.</p>
<p class="p1">Jean-Jacques Kraus bringt es dort hin und Chiara Schmid und Benedikt Stahl nehmen es im Namen des Büros entgegen.<br />
Birgit Bucher übernimmt das Zeichnen und setzt eine Idee des ganzen Teams um. Bei Ihr holt Marco Stark von GIRA das Buch wieder ab und bringt es nach Schwabing zu POOL LEBER ARCHITEKTEN. Das Büro sitzt in einem schönen Altbau und der Flur empfängt seine Gäste mit wunderbaren Stuckdecken. Die Räumlichkeiten selbst strahlen Kreativität aus. Überall entdeckt man Skizzen und Modelle. Man bekommt, wo man auch hinblickt, Impulse, um über Erinnerungen zu reden oder über neue Projekte und die Zukunft.</p>
<p class="p1">Im nächsten Blog Artikel lesen Sie über die Wanderbuchstationen bei bogevischs buero und bei Kollektiv A. Hier unten lesen Sie die Interviews mit Birgit Bucher und Martin Pool und Ihre Gedanken zum Memories Projekt und das Thema Skizze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Über Birgit Bucher<br />
</b>Birgit Bucher, geboren und aufgewachsen in Regensburg, Studium der Architektur an der TU München, Mitarbeit bei unterschiedlichen Büros, seit 2007 Geschäftsführerin von be_planen</p>
<p class="p1"><i>Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?<br />
</i>Welch schöne Idee, da machen wir auf jeden Fall mit!</p>
<p class="p1"><i>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?<br />
</i>Als junges, modernes Büro, das nicht an alten Schemen festhält, sondern stets versucht, sich positiv und fortschreitend zu wandeln, wollten wir keine klassische Zeichnung einfügen und haben im Team überlegt, wie wir das realisieren können.</p>
<p class="p1"><i>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
</i>Die Skizze spiegelt das Prinzip unseres Büros wieder: modern und trotzdem bodenständig, wandelbar und dennoch gut verwurzelt, ein guter Teamspirit versetzt Berge.</p>
<p class="p1"><b>Über</b> <b>Martin Pool<br />
</b>Martin Pool wurde 1969 in Guildford (UK) geboren. Er besuchte die Europäische Schule in Brüssel. Er studierte an der Universität Cardiff (UK) Architektur. Nach gesammelter Arbeitserfahrung in Großbritannien macht er das Diplom-Architektur an der Universität Sheffield (UK). Er arbeitet unter anderem in Berlin und Darmstadt. Ab 1998 hat er die Partnerschaft im Büro Fritsch, Ruby, Pool und ab 2000 ein Eigenes Büro in München. Seit 2011 gibt es Pool Leber Architekten und die Berufung in den BDA. Er wann unter anderem Preise wie, BDA Preis Rheinland-Pfalz (2000), Bauphysikpreis (2005), Bayerischer Energiepreis (2006), Preis „EnergieEffizienz + gute Architektur“ (2009).</p>
<p class="p1"><i>Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?<br />
</i>Ich dachte, wie schön, etwas Direktes zu machen. Durch den Computer sind alle Zeichnungen so weit vom Zeichner entfernt, eigentlich zeichnet die Maschine. Das ist mal die Möglichkeit etwas zu machen, das unmittelbar ist und nicht revidiert, optimiert und korrigiert werden kann.<br />
Man hätte alles Mögliche zeichnen können, aber diese beiden Gebäude haben für mich immer etwas repräsentiert, deshalb musste ich schon an sie als Erstes denken.</p>
<p class="p1"><i>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?<br />
</i>Ein paar Vorskizzen gemacht, die natürlich besser waren als die eigentliche Zeichnung (Ausrede) aber so ist das eben, sollte spontan sein, ist aber dann natürlich im Endeffekt nicht so spontan. Wenn man die Möglichkeit gehabt hätte, es zu redividieren, wäre es sicherlich, paradoxerweise, spontaner gewesen.</p>
<p class="p1"><i>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
</i>Eine ganz große Rolle, die Skizzenrolle. Immer denken und skizzieren. Es gibt einfach keinen anderen schnelleren und unmittelbareren Weg, mit sich und anderen zu kommunizieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Über be_planen<br />
</b>be_planen ist ein junges Büro mit 14 Jahren Architektur-Erfahrung, das anspruchsvolle, moderne Wohn- und Geschäftsgebäude vom Städtebau bis zum Innenausbau plant. Ein starker Teamgeist mit Erfolgsfokussierung prägt ihr Team, aktive Mitgestaltung und regelmäßige gemeinsame Events runden ihre Gemeinschaft ab.<br />
<a href="http://www.beplanen.de">www.beplanen.de</a></p>
<p class="p1"><b>Über POOL LEBER ARCHITEKTEN<br />
</b>Das Spannungsfeld zwischen rationaler Struktur und poetischem Ausdruck ist die Grundlage ihres Entwurfsprozesses, bei dem Wissen ebenso notwendig ist, wie die Fähigkeit, Dinge neu und anders zu denken.<br />
Die Bearbeitung verschiedenster Bauaufgaben, vom Wohnungsbau über Museumsbauten bis zu Verkehrsbauten, in unterschiedlichen städtischen, ländlichen und kulturellen Kontexten, mit privaten wie öffentlichen Bauherren hat ihren Umgang mit den komplexen Herausforderungen des Bauens geprägt, verändert und erweitert.<br />
Sie lassen sich von dem Vorgefundenen &#8211; dem Ort, der Aufgabe und dem Bauherrn &#8211; inspirieren und leiten, um zu charaktervollen Entwürfen zu gelangen, die den Ort stärken und dort fest verankert sind.<br />
Das ausgewogene und symbiotische Zusammenführen von technischen und räumlichen Entwurfsaspekten soll zu angemessenen und selbstverständlich wirkenden architektonischen und städtebaulichen Strukturen führen.<br />
POOL LEBER ARCHITEKTEN sehen Architektur als einen kreativen und integrativen Prozess, mit kultureller, sozialer, ökologischer und technischer Verantwortung, deren Ziel es ist ausdrucksstarke Orte mit hoher Identifikation und Verknüpfung zu schaffen, die durch Material, Licht und Raum beeindrucken und in Erinnerung bleiben.<br />
<a href="http://www.poolleberarch.de">www.poolleberarch.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden dann im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog"><span class="s2">Facebook</span></a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/"><span class="s2">Instagram</span></a> regelmäßig einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig rein!</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>As far as I know &#8211; Eff Libilbéhéty, Interior Scholarship 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/as_far_as_i_know-eff-libilbehety-interior-scholarship-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 08:46:01 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=370454</guid>

					<description><![CDATA[Humans are biological, living organisms characterized by common features (bipedal, ritualistic, opposable thumbs, an instinctive need to belong to a group). Inside of this envelope exists the psychological, the subjective and a peculiar component: the self. There is a lot of pressure on individuals to conform to a group, and it often results in the fragmentation of the self. We try to cope with such friction by using various social appendages, like mobile phones, coping mechanisms, or other kinds of social strategies.
Cognitive biases (glitches of the human brain) are universal tools used by humans to lubricate their collision with the external world. They are shortcuts that condense our experience of reality, to make it clear and digestible. Biases are commonly shared identities that reveal just how fragile the balance is between “the individual” (self) and “the collective” (selves).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_01_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-110"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_03_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-110"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_06_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-110"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_06_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_07_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-110"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_07_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_14_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-110"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/libilbehety_blog_3_14_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Blog: Eff Libilbéhéty<br />
</strong><strong>As far as I know<br />
August 2021<br />
</strong></h3>
<p><a href="https://rietveldacademie.nl/en/page/1027929/eff-libilbehety">https://rietveldacademie.nl/en/page/1027929/eff-libilbehety</a></p>
<p>graduation project, Rietveld Academie, 2021.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Homo sapiens are no longer proletarian but cognitarian.</strong></p>
<p><strong>Humans are biological, living organisms characterized by common features (bipedal, ritualistic, opposable thumbs, an instinctive need to belong to a group). Inside of this envelope exists the psychological, the subjective and a peculiar component: the self. There is a lot of pressure on individuals to conform to a group, and it often results in the fragmentation of the self. We try to cope with such friction by using various social appendages, like mobile phones, coping mechanisms, or other kinds of social strategies.<br />
</strong><strong>Cognitive biases (glitches of the human brain) are universal tools used by humans to lubricate their collision with the external world. They are shortcuts that condense our experience of reality, to make it clear and digestible. Biases are commonly shared identities that reveal just how fragile the balance is between “the individual” (self) and “the collective” (selves).</strong></p>
<p><strong><br />
</strong>In a dialectic between the psychologically constructed and the human-built, various biases are accentuated, highlighted and displayed. This work presents skeletons of the mental human which arise from differing cognitive and perceptual standpoints. Chairs, much like biases, are so commonplace and banal that we don’t even think about relying on them. By burning wood, the banal exterior (bias) is removed and the carnal (the individual) is revealed. These objects ultimately are prosthetics of the cognitive sensoriality of the Homo sapien.</p>
<p>I started around the idea of belonging. Belonging to someone, somewhere, having belongings. Very quickly my research became about the tension between the individual and the collective. How can an identity be full if it has to play within the standards and norms of the group it tries to fit? What is subjective?</p>
<p>I first differentiate this two part of us, the subjective and the universal one. The human is a biological and living organism, characterized by the following distinctive features : bipedal, opposable thumbs and an instinctive need for belonging. The self is the psychological and subjective component of the human (hosted by the physical body). It is unique to each individual of the species. Now, what could represent this intricate relationship between these two entities, the human and the self?</p>
<p>I realize the solution would come from cognitive capitalism, something mental. Cognition is the ability to perceive and react, encounting thought, behavior and emotions. The brain and mind are the new factories of the twenty-first century. ‘We are no longer proletarians working on assembly lines, but cognitarians generating behavioural data that is bought and sold on futures markets’ (Zuboff, 2019).</p>
<p>Here we are! You, I, are a very mechanical machine using preset settings that provokes peculiar reactions.</p>
<p>Today, I would like to introduce you to yourself, and more specifically to your biases. Cognitive biases are shortcut of the brain. They are here to help us to make sense of the world. Let’s say, when you cook pasta you don’t weight your pasta and your tomate sauce every time. No, because we work in heuristics, so we do approximation and it often works. It is the same here. The brain saves energy by engaging in an automatic answer to a stimulus of informations, without analyzing it. The interesting thing about it is that we all have the same biases, like a commonly shared identity. They are an evolution tools that made us where we are, even tho today there are not always adapted. They show all the fragility of the universal human but meanwhile emphasizes each self as authentic.</p>
<p>I studied biases that seemed to show the limit of the human in its identity or in its collectivity. For example, one bias is called moral credential. It states that when you’ve been good, you allow yourself to be less good afterward. I wanted to show the rituals the body does for each bias, as an attempt to make physical a cognitive process. That is why I did chairs, because our bodies rely on them the same way the brain relies on biases.</p>
<p>The banality of the chair and the influence in the way we have a conversation, the chair as a controlling object, full of standards. The chair, at the end, suggests the body even if there is none seated on it. And finally, the chair as the symbole of the 2021 rooted human. The modern human is seated, when they eat, are in public transport, take a shit, work, chill on the computer. The chair, as the biases, is a prosthetic to the human, an extension of the human that intent and define how one relate to another.<br />
A chair for my ass and a chair for my thoughts.</p>
<p>These chairs aren&#8217;t the archetypical object we imagine but spaces for the body. You can’t just sit, you need to think of how you’re going to engage with it. It’s continuous effort. First, I translated each bias into a body ritual, because I wanted the bias to be understood by using the chair and not by seeing it. Then, I studied and filmed how this ritual would be in dialogue with a chair.</p>
<p>For it to loose its status of furniture, I burned the chairs and worked on a specific texture that would recall the skin, the carnal. The act of burning is destruction but also rebirth. The burn is a natural protection, again, as the biases. I only used construction beams because I wanted it to be only a structure. The plan here are beams planed and glued together, to make no difference between the seat and the foot for example. These chairs are skeleton of the mental human.</p>
<p>These chairs are united by their functions, to simulate the sensorium of a single person.<br />
This room is simply an archive of human minds.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Slow_House TV 1991 &#8211; Lauritz Bohne, Stipendiat 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/slowhouse_tv-lauritz-bohne-stipendiat-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2021 13:32:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Slow_House TV 1991 ist eine dreiteilige Videocollage, die versucht, die Eigenschaften von Diller Scofidios nie realisiertem Wochenendhauses Slow House in ein eigenständiges Projekt zu übersetzen. Dafür wird ausschließlich Videomaterial aus dem Jahr der Konzeption des Hauses (1991) verwendet - als Hommage an das im Fokus des Hauses liegenden picture window:  Ein Fenster, das in Synthese mit dem sich davor befindenden Monitor tritt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_01_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="2560" height="741" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_01_web-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_01_web-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_01_web-800x232.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_01_web-768x222.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_01_web-1536x445.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_01_web-2048x593.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_01_web-1320x382.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="1638" height="475" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_02_web.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_02_web.jpg 1638w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_02_web-800x232.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_02_web-768x223.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_02_web-1536x445.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_02_web-1320x383.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1638px) 100vw, 1638px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="2550" height="749" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_03_web.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_03_web.jpg 2550w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_03_web-800x235.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_03_web-768x226.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_03_web-1536x451.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_03_web-2048x602.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_03_web-1320x388.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2550px) 100vw, 2550px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_04_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="2560" height="1055" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_04_web-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_04_web-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_04_web-800x330.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_04_web-768x317.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_04_web-1536x633.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_04_web-2048x844.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_04_web-1320x544.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_09_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="2560" height="1069" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_09_web-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_09_web-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_09_web-800x334.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_09_web-768x321.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_09_web-1536x641.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_09_web-2048x855.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_09_web-1320x551.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_10_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="2560" height="1069" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_10_web-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_10_web-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_10_web-800x334.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_10_web-768x321.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_10_web-1536x641.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_10_web-2048x855.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_10_web-1320x551.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_11_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="2560" height="1069" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_11_web-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_11_web-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_11_web-800x334.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_11_web-768x321.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_11_web-1536x641.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_11_web-2048x855.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_11_web-1320x551.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_12_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="2560" height="1069" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_12_web-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_12_web-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_12_web-800x334.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_12_web-768x321.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_12_web-1536x641.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_12_web-2048x855.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_12_web-1320x551.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_13_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="2560" height="1069" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_13_web-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_13_web-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_13_web-800x334.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_13_web-768x321.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_13_web-1536x641.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_13_web-2048x855.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_13_web-1320x551.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_14_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-111"><img decoding="async" width="2560" height="1069" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_14_web-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_14_web-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_14_web-800x334.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_14_web-768x321.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_14_web-1536x641.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_14_web-2048x855.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/bohne_slowhouse_14_web-1320x551.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Blog Interior Scholarship<br />
Blogger: Lauritz Bohne<br />
&#8220;</strong><strong>Slow_House TV 1991&#8243;</strong></p>
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<p><strong><em>Slow_House TV 1991</em> ist eine dreiteilige Videocollage, die versucht, die Eigenschaften von Diller Scofidios nie realisiertem Wochenendhauses <em>Slow House</em> in ein eigenständiges Projekt zu übersetzen. Dafür wird ausschließlich Videomaterial aus dem Jahr der Konzeption des Hauses (1991) verwendet &#8211; als Hommage an das im Fokus des Hauses liegenden <em>picture window</em>:  Ein Fenster, das in Synthese mit dem sich davor befindenden Monitor tritt</strong>.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><sup>[1]</sup></a></p>
<p>Das <em>picture window</em> markiert den Endpunkt einer Reise, die in der schnelllebigen Stadt beginnt und im Slow House ihren Stillstand findet. Der Bildschirm wird zum Symbol eben dieses Stillstandes, fast zum Symbol der Anti-Bewegung. Der Ausblick wird kontrollierbar: Mit einem Knopfdruck lässt er sich ausschalten, mit einem anderen sogar zurückspulen.</p>
<p>Das Haus selbst ist aus der Geometrie zweier sich überschneidender Kreise konzipiert, deren Durchschnitte verschiedene Bildfragmente bilden, die in den Konzeptskizzen und Modellen Diller Scofidios eine cineastische Betonung erfahren &#8211; als wäre jeder der Schnitte eine eigenständige Szene, die durch die Durchwanderung des Bewohners erlebbar wird.</p>
<p>In der ersten Phase der Übersetzung (siehe Skizzen) werden diese Szenen &#8211; vom Verlassen der Stadt mittels Auto bis zum Anschalten des Monitors von der Couch aus &#8211; durch das Überlappen der Zeichnungen in Relation gebracht. Diese Relation ist geprägt von der Geschwindigkeit, in der die jeweiligen Szenen erfahren werden.</p>
<p>Die finale Videocollage nimmt den Betrachter mit auf eine sich verlangsamende Reise zum ersehnten letzten Bild, das schließlich den Stillstand erzwingt. Der Betrachter wandert durch 10 Sequenzen, die sich in Größe, Länge und Transparenz verändern und schließlich überlagern. Diese Überlagerungen sind alle aus der Geometrie des Hauses selbst abgeleitet (siehe Diagramm). Je näher der Betrachter dem Endbild kommt, desto weniger Bilder überschneiden sich, desto langsamer scheinen die Sequenzen zu werden.</p>
<p>Das Leitmotiv ist die Reise, die in diesem Zusammenhang als integraler Bestandteil des Slow House als Wochenendhaus verstanden wird. Sie leitet eine gewisse Trance ein, die am Wochenende für völliges Abschalten sorgt. Die dynamische, sich ausdehnende Form des Hauses nimmt die Bedeutung der Entschleunigung an. Die wechselnden Figuren in den Bildern sind Metaphern für die sich verändernde Umgebung auf der Reise, von der hektischen Stadt zur ruhigen Landschaft. Vom grellen <em>EXIT</em> Schild zum beruhigenden Dahinfließen des Wassers.</p>
<p>Letztlich ist es die Berührung des Fingers auf der Klingel, die wie das Drücken eines Knopfes der Fernbedienung die Landschaft erscheinen lässt. Das finale Bild, das einzige, das nicht durchschritten werden kann, erlaubt nur einen letzten Zoom in die Szenerie.</p>
<p>Hier ist das Wasser, das andere Ufer, der Horizont, ersehnt, schließlich unerreichbar &#8211; die Reise erfährt ihr Ziel.</p>
<p><iframe title="Slow House TV_4 1991" src="https://player.vimeo.com/video/536484124?dnt=1&amp;app_id=122963" width="500" height="209" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write"></iframe></p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><sup>[1]</sup></a> <em>Slow house</em>. DS+R. (1991). <a href="https://dsrny.com/project/slow-house">https://dsrny.com/project/slow-house</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Memories &#124; zillerplus &#038; Oliv Architekten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-zillerplus-oliv-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 03:47:37 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=369944</guid>

					<description><![CDATA[Das Memories Skizzenbuch wandert von zillerplus Architekten im Glockenbachviertel an den Maximiliansplatz zu Oliv Architekten. Folgen Sie uns auf die Reise und lesen sie im Blog-Artikel über erfrischende Winterspaziergänge und gemütliches Kaffetrinken im Warmen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/zillerplus_web_4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Eingang | zillerplus" data-rel="lightbox-gallery-112"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/zillerplus_web_4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/zillerplus_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Michael Ziller | zillerplus" data-rel="lightbox-gallery-112"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/zillerplus_web_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/zillerplus_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Michael Ziller | zillerplus" data-rel="lightbox-gallery-112"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/zillerplus_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/oliv_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Thomas Sutor | Oliv Architekten" data-rel="lightbox-gallery-112"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/oliv_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/oliv_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Thomas Sutor und Stefan Schnitzlbaumer" data-rel="lightbox-gallery-112"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/oliv_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/oliv_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Memories Wanderbuch | © Oliv Architekten" data-rel="lightbox-gallery-112"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/08/oliv_web_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p class="p1">Nach einem ausgiebigen Spaziergang mit Stefan Maisch von Maisch Wolf Architekten bringt Michael Schuster von TECE das Memories Skizzenbuch vom Münchner Ostbahnhof ins verschneite Glockenbachviertel. Hier wartet Michael Ziller und lädt ihn ebenfalls ein, mit an die frische Luft zu kommen. Bis in die Dämmerung wandern die beiden an der Isar entlang und genießen den so selten gewordenen persönlichen Kontakt und die weiße Winterlandschaft. Michael Schuster findet den Termin ausgesprochen erfrischend und sagt, er wird noch Wochen von den anregenden Gesprächen und dem Besuch in München zehren. So wird man sich an diesen Januartag, der ganz im Sinne unseres Memories Projekts stand, noch lange gerne erinnern.</p>
<p class="p1">Stefan Schnitzlbaumer von Steelcase holt das Buch bei zillerplus Architekten ab und überreicht es Thomas Sutor. Im einladenden Empfangsbereich von Oliv Architekten  lässt es sich angenehm entspannen. Bei Kaffee und guten Gesprächen sitzen die beiden in einem herzerwärmenden Ambiente aus alten Möbeln und neuen Raumelementen. Sie reden über alte und neue Erinnerungen und wir sind gespannt, welche Thomas Sutor in das Skizzenbuch zeichnet.</p>
<p class="p1">Im nächsten Blog Artikel lesen Sie von unserem Besuch im Büro von Pool Leber Arch. und bei be_planen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Über Michael Ziller<br />
</b>Michael Ziller – Architekt und Stadtplaner – studierte Architektur an der Hochschule und der Akademie der Bildenden Künste in München.</p>
<p class="p1">Die drei Fragen, die wir allen beteiligen Büros stellen, beantwortet Michael Ziller für uns wie folgt:</p>
<p class="p1"><em>Was war Ihr erster Gedanke, als Sie die Einladung erhalten haben, beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?</em><br />
Warum ein Blick zurück, wo Bauen in der Zukunft liegt? Das ist wohl der Grund, warum es mir schwerfällt, Vorbilder zu nennen. Als erstes war da das weiße leere Blatt Papier und das fordernde, ungewisse Gefühl.</p>
<p class="p1"><em>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen? </em><br />
Die Augen schließen … nachdenken, welche Themen in unseren derzeitigen Projekten stecken und welche Gemeinsamkeiten und übergeordnete Ideen es gibt.</p>
<p class="p1"><em>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
</em>Für mich ist sie sehr wertvoll und in ihrer Abstraktion Grundlage für eine Übersetzung in eine digitale Datei. Kopf und Hand nehmen eine unplanbare geistige Sortierung vor. Die Ergebnisse direkt aus dem digitalen Zeichnen sind andere. Ich versuche immer wieder, die Skizze auch bei den Mitarbeitern lebendig zu halten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Über Thomas Sutor<br />
</b>Thomas Sutor wurde 1964 in Starnberg geboren. 1997 machte er seinen Diplom Ingenieur im Fachbereich Architektur an der TU München. 1999 gründet er Oliv Architekten und ist bis heute dort Geschäftsfu?hrender Gesellschafter. Er sagt: „Wir denken u?ber den Horizont eines Architekten hinaus. Innovation heißt Regeln brechen.“</p>
<p>Seine Gedanken zum Thema Skizze und zum Projekt Memories teilt er mit uns in einem kleine Interview.</p>
<p><em>Was war Ihr erster Gedanke, als Sie die Einladung erhalten haben, beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, was Sie vor Augen hatten?</em><br />
Erinnerungen haben für mich mit Menschen zu tun, kommt noch ein Ort oder etwa Musik dazu, so bleiben sie. Nun ist ein Wimmelbild über den Lauf des Lebens entstanden.</p>
<p><em>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?<br />
</em>Einfach losgelegt und Erinnerungen und Gedanken freigelassen.</p>
<p><em>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?</em><br />
Wenn Worte nicht mehr reichen, eine Skizze geht immer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Über zillerplus Architekten und Stadtplaner GmbH<br />
</b>zillerplus Architekten und Stadtplaner wurde 1999 von Michael Ziller gegründet. Die Architekten beschäftigen sich insbesondere mit dem ästhetischen und strukturellen Wandel in der Architektur und dem Städtebau in Richtung einer Bauwende und mit dem Ziel einer Kreislaufwirtschaft.<br />
Schwerpunkt der Arbeit ist die Synergie zwischen Städtebau und Hochbau, vor allem auf der Quartiersebene, und mit dem Fokus auf den Wohnungsbau und Infrastruktur. Das Büro verfügt auch über große Erfahrung im Holzbau und in der Vorfertigung.<br />
<a class="_ps2id" href="www.zillerplus.de" data-ps2id-offset="">www.zillerplus.de</a></p>
<p><b>Über Oliv Architekten<br />
</b>Oliv Architekten sind spezialisiert auf Quartiersentwicklungen, Neubau und Revitalisierungen von Bestandsgebäuden. Seit 1999 betreut Oliv namhafte Investoren und Immobilienentwickler bei der Realisierung ihrer Bauvorhaben. Thomas Sutor leitet das unabhängige interdisziplinäre und motivierte Team aus 40+ Architekten. Die Verbindung von architektonischer Vision und Baurecht schafft einen Mehrwert fu?r Inhaber, Nutzer und Betrachter. Erfahrung, Geschwindigkeit, Effektivität und Mut zeichnen die Arbeitsweise der Projektteams aus.<br />
<a class="_ps2id" href="www.oliv-architekten.com" data-ps2id-offset="">www.oliv-architekten.com</a></p>
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<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Herbst 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog"><span class="s2">Facebook</span></a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/"><span class="s2">Instagram</span></a> regelmäßig einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig rein!</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Florian Wiesler und Tobias Schmidt (WSM Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-florian-wiesler-und-tobias-schmidt-wsm-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 02:51:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=368292</guid>

					<description><![CDATA[WSM Architekten verstehen sich als innovative Designer und verlässliche Dienstleister und bieten als erfahrene Architekten und neutrale Berater umfassende Leistungen auf höchstem Niveau. Dabei ist nachhaltiges Bauen bei ihnen oberste Prämisse. Im Interview sprechen sie darüber, was „innovativ“ eigentlich bedeutet und welche Chancen die Pandemie für die Baukultur bereit hält, über ihren Entwurf des Pfahlbauten Hoteldorfes am Starnberger See und die Entwicklungen der Business- und Tourismus-Hotellerie sowie den Stand der Architektur in Deutschland im internationalen Vergleich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/wsm_grohe_portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Florian Wiesler und Tobias Schmidt (WSM Architekten)" data-rel="lightbox-gallery-113"><img decoding="async" width="567" height="378" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/wsm_grohe_portrait.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/wsm_grohe_projekt_01.jpg' title="Blick auf das Pfahlbauten-Hoteldorf am Starnberger See von WSM Architekten" data-rl_title="Blick auf das Pfahlbauten-Hoteldorf am Starnberger See von WSM Architekten" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wellnesshotel am Starnberger See (Forsthaus am See)" data-rel="lightbox-gallery-113"><img decoding="async" width="567" height="378" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/wsm_grohe_projekt_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Blick auf das Pfahlbauten-Hoteldorf am Starnberger See von WSM Architekten" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/wsm_grohe_projekt_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wellnesshotel am Starnberger See bei Nacht (Forsthaus am See)" data-rel="lightbox-gallery-113"><img decoding="async" width="567" height="378" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/wsm_grohe_projekt_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Können Sie Aspekte benennen, die aus Ihrer Sicht bedingt durch Corona positiv für unsere Baukultur sind?</strong></p>
<p>Die Rückbesinnung auf schönes und angemessenes Wohnen und das Erkennen des Wertes von Familie und Freunden ist definitiv positiv zu nennen. Unser Glück hängt nicht davon ab, dreimal im Jahr auf die Malidiven zu fliegen. Leute reflektieren jetzt oft anders über ihr Leben, viele sind bereit, auf Dinge zu verzichten und überlegen, ihr Geld langfristig sinnvoller zu investieren.</p>
<p>In der Architektur wird man hoffentlich wieder stärker in die Tiefe gehen, dahingehend, dass sie berühren soll, statt bloß an der Oberfläche zu bleiben und irgendwelche einfachen Funktionen zu erfüllen. Dieses Rückbesinnen auf das Wesentliche, auf die Wurzeln, auf Familie und Freunde kommt sicherlich auch der Architektur zugute.</p>
<p>Viele Leute haben Angst vor ihrer finanziellen Zukunft und haben finanziell teilweise auch die reale Beschneidung ihrer Möglichkeiten erlebt. Wir würden uns wünschen, dass die Menschen zukünftig nicht mehr ans absolute Limit mit Dingen gehen, unabhängig, ob das jetzt finanzielle oder sonstige sind, sondern stattdessen mehr Puffer für sich einbauen, um für neue kommende Krisen gewappnet zu sein. In einigen Jahren werden wir sicherlich mit neuen Krisen konfrontiert, und von daher glauben wir, dass ein wenig mehr Bescheidenheit das ganze System stabiler machen und letztlich auch sinnvollere Dinge hervorbringen würde. Bei der nächsten Krise wird vielleicht ein Berufszweig oder eine Altersklasse betroffen sein, die dieses Mal gut durchgekommen ist.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Sie haben in der letzten Zeit mit Ihrem Entwurf des Pfahlbauten Hoteldorfes am Starnberger See auf sich aufmerksam gemacht. Können Sie uns beschreiben, was an diesem Entwurf so überzeugend ist.</strong></p>
<p>Überzeugend war beziehungsweise ist, dass wir ein sehr lokales, geschichtliches Thema gefunden und aufgegriffen haben. Aus der Historie dieser Jahrtausende alten Pfahlbauten an der weit überregional bekannten Roseninsel haben wir ein neues Thema abgeleitet, welches das Hotel aus der Beliebigkeit von normalen Wellnesshotels herausnimmt. Von Anfang an haben wir ein darauf abgestimmtes Material-Farb- und letztendlich auch das Energiekonzept bis ins Detail weitergestrickt und überlegt, wie man diesen historischen Bezug gestalterisch in die heutige Zeit übertragen kann – um Identität stiften zu können, um eine langanhaltende Akzeptanz zu erreichen.</p>
<p>Entscheidend war für uns, dass wir konzeptionell etwas finden, was nur an dieser Stelle am Starnberger See stehen kann und deswegen sowohl von den Leuten vor Ort als auch von den Touristen akzeptiert wird. Gerade öffentliche Bauten haben oft Vorbildfunktion, da sie von einer großen Anzahl von Leuten wahrgenommen und somit auch inspiriert werden können. Ein derart exponiertes Gebäude ist Verpflichtung und Chance zugleich – im besten Fall wirkt unser Hotelprojekt als enormer Multiplikator.</p>
<p>Wir sind im Büro seit einiger Zeit zu der strikten Auffassung gekommen, dass möglichst jedes unserer Bauprojekte solch einen Prozess unterstützen muss. Unser Wunsch ist, die Leute auf den anstehenden Wandel aufmerksam zu machen und sie mitzunehmen und dafür zu begeistern. In ein Hotelprojekt, so wie wir das jetzt planen, kommen sehr viele Leute aus verschiedensten Bereichen, auch hochrangige Manager, die dort Urlaub machen oder einige Tage verleben. Man kann nur hoffen, dass die Besucher durch unsere Bauweise, die von uns eingesetzten Materialien, die Art wie wir die Gebäude in dieser so außerordentlich schönen Landschaft möglichst einfühlsam und vorsichtig platzieren, nachdenklich und angeregt werden und bestimmte Grundsätze in ihre Privathäuser oder Unternehmen übernehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ist die Architektur in Deutschland, auch im internationalen Vergleich betrachtet, auf einem guten Weg?</strong></p>
<p>Auf einem guten Weg ist jedes Bauvorhaben, das nicht beliebig ist und das sich den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stellt. Jedes Gebäude, das einfach nur Wohnfläche generiert, ohne sich darüber hinausgehend weitere Gedanken zu machen, ist es nicht. Es gibt in Deutschland aber ganz viele tolle Initiativen, seien es städtebauliche oder innovative universitäre Projekte, und es gibt auch durchaus viele engagierte und innovative Einzelbüros. Beispielsweise die Elbphilharmonie in Hamburg, wenngleich gebaut von Schweizer Architekten, ist für uns ein gesellschaftlich extrem innovatives Projekt, weil es Antworten bereitstellt, inwieweit tolle Bauten auch für die Allgemeinheit nutzbar sein müssen.</p>
<p>Es gibt bei uns viele Wohnbauprojekte, oft kleinere Wohnbauten, aber auch bis zu achtstöckige Mehrfamilienhäuser aus Holz, die den internationalen Vergleich überhaupt nicht scheuen müssen. Es sind deutsche international prämierte Architekturen, die durchaus Antworten geben, wie Wohnen in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren aussehen soll. Um aber nochmals auf Ihre Frage einzugehen, haben wir dennoch das Gefühl, dass die Deutschen im europäischen Vergleich in der Masse ein wenig hinterherhinken.</p>
<p>Die Österreicher und Schweizer sind uns in Bezug auf die Kreativität oftmals einen Schritt voraus. Wir beobachten allerdings, dass sich die junge deutsche Architektenszene wieder ein Stück innovativer positioniert. Architekten befinden sich an einer wahnsinnig wichtigen Schnittstelle zwischen Auftraggebern und der gebauten Realität am Ende. Das heißt, man hat einen sehr, sehr großen Gestaltungsraum. Es bringt uns allerdings nicht weiter, sehr gut ausgebildete und innovative junge Leute zu haben. Sie müssen letztlich mit ihren Ideen an die Schaltstellen der Entscheidung kommen, was natürlich Zeit in Anspruch nimmt und dauert. Und sie müssen den Willen und zugleich das Wissen haben, wie und in welcher Form man etwas zum Positiven verändert.</p>
<p>Ein jedes Projekt ist ein Zusammenspiel verschiedener Disziplinen aus Architekten, Bauherren, Geldgebern oder Inhabern. Für einen Architekten ist es immer schwierig, ein Konzept zu liefern, das durchsetzbar ist und überzeugen kann, damit letztlich das Geld investiert wird. Oftmals meinen Bauherren, selbst Hand anlegen und Dinge verändern oder umschmeißen zu müssen, womit sie dann womöglich die Innovation wieder verwerfen. Also von der ersten konzeptionellen Phase bis zu dem, was dem Architekten dann teilweise zugemutet wird, ist es ein Riesenspagat.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-tobias-schmidt-and-florian-wiesler.html">vollständige Interview mit Florian Wiesler und Tobias Schmidt</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Florian Wiesler und Tobias Schmidt<br />
</strong></p>
<p>Florian Wiesler studierte Architektur an der TU München. Bereits während seines Studiums sammelte er Erfahrung in verschiedenen Architekturbüros unter anderem bei Downing, Thorpe and James in Colorado, US. Von 1995 bis 1999 arbeitete er im Architekturbüro Seidl, Pöcking, wo er später unter dem Namen Seidl + Wiesler Partner wurde. Von 1999 gründete er sein eigenes Architekturbüro, das er bis 2008 führte.</p>
<p>Tobias Schmidt studierte Architektur an der FH Regensburg sowie an der Escuela Técnica Superior de Arquitectura in La Coruna, ES. Nach einer kurzen Tätigkeit bei Hierl Architekten in München war er von 2005 bis 2008 im Architekturbüro Florian Wiesler tätig.</p>
<p>2009 gründeten Florian Wiesler und Tobias Schmidt gemeinsam mit Claudia Matula das Büro WSM Architekten, das seit 2016 von ihnen beiden geführt wird. (<a href="https://www.wsm-architekten.com">www.wsm-architekten.com</a>)</p>
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		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Ursula Fuss (Ursula Fuss Architekturbüro)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-ursula-fuss-ursula-fuss-architekturbuero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 02:41:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[In ihrem 1996 gegründeten Architekturbüro widmet sich Ursula Fuss schwerpunktmäßig der Hotellerie sowie dem barrierefreien Bauen. Dabei geht es nicht darum, irgendwie einen Bedarf zu decken, sondern daraus eine eigene Architektursprache und Architekturgestaltung zu entwickeln. Im Interview spricht sie über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Baukultur und die Berücksichtigung der menschlichen Bedürfnisse in der Architektur, über das neu Denken der Bautypologie Hotel und die deutsche Hotellerie allgemein sowie über Barrierefreiheit und das Hotel der Zukunft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_01_900b.jpg' title="Porträt von Ursula Fuss" data-rl_title="Porträt von Ursula Fuss" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ursula Fuss (Ursula Fuss Architekturbüro)" data-rel="lightbox-gallery-114"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_01_900b.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Porträt von Ursula Fuss" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_01_900b.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_01_900b-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_01_900b-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_02a_900b.jpg' title="Blick in ein barrierefreies Badezimmer mit Holzverkleidung" data-rl_title="Blick in ein barrierefreies Badezimmer mit Holzverkleidung" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-114"><img decoding="async" width="900" height="386" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_02a_900b.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Blick in ein barrierefreies Badezimmer mit Holzverkleidung" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_02a_900b.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_02a_900b-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/ursula_fuss_02a_900b-768x329.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Besteht die Hoffnung, dass nach Corona in der Architektur wieder mehr die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt werden?</strong></p>
<p>Der Architektur hat in der letzten Zeit die Rücksicht auf die Wahrnehmung des Einzelnen gefehlt. Effizienz und Kostenkontrolle standen im Fokus. Ich hoffe, dass die Architektur menschlicher wird und dass wir sie neu überdenken müssen. Wir werden ganz sicher Veränderungen in unseren Wohnsituationen erleben. Das Homeoffice mit dem Büro am Küchentisch kann auf Dauer keine befriedigende Lösung sein.</p>
<p>Es wird eine Mischung zwischen Präsenz in der Firma und dem Homeoffice geben. Denn der Mensch ist ein Herdentier, er möchte sich treffen, er braucht soziale Kontakte, um überhaupt seine Selbstfindung oder auch seine Meinungsbildung zu entwickeln. Deshalb benötigen wir auch weiterhin Büroflächen, müssen nur mehr Platz anbieten, um zukünftige Pandemien in den Griff zu bekommen, geschweige denn, sie zu vermeiden.</p>
<p>In anderen Bautypologien wie zum Beispiel dem Wohnen müssen wir von Seiten der Architektur intensiv über die Erschließung nachdenken. Technische Systeme wie Aufzüge können die zukünftigen Anforderungen nicht umfassend lösen. Es muss darüber nachgedacht werden, wie Menschen eine Ebene erreichen, welche sie gemeinsam nutzen wollen. Die Erschließung wird also ein ganz wichtiger Aspekt in der Architektur und kann einen Wandel oder Neukonzeption der Funktionsbereiche initiieren.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Sie sind schwerpunktmäßig in der Bautypologie Hotel tätig. Müssen wir das Hotel neu denken? In welche Richtung wird es gehen?</strong></p>
<p>Wir haben in der Hotellerie drei unterschiedliche Strömungen. Zum einen gibt es die bewährten großen Hotelmarken, die klare Anforderungen in ihren Standards haben. Die Zimmerausstattungen sind identisch, unabhängig, ob man sich in Paris, London oder New York aufhält. Dann haben wir die Hotelketten oder Betreiber, die etwas Neues gewagt haben. Das Hotel war immer der Versuchsort bzw. das Experiment, um etwas anderes kennenzulernen. Deswegen gehen wir ja letztendlich auf Reisen, ob privat oder geschäftlich. Das konnte man früher sehr schön an den Grandhotels erkennen, die stets sehr pompös waren und dem Gast das Gefühl gaben, ein König oder zumindest etwas Besonderes zu sein.</p>
<p>Dann kamen vor einigen Jahren Ideenfinder hinzu, wie zum Beispiel das 25Hours, die das Gewohnte völlig auf den Kopf stellten. Damit trafen sie damals bis heute einen Nerv. Alle durften leger sein, nach dem Motto „come as you are.“ Diese Ausrichtung setzte eine unglaubliche Bewegung in der Hotelbranche in Gang. Man schaue nur, wer alles durch die 25Hours-Konzeption beeinflusst wurde. Die Hotellerie verlangt von Seiten der Architektur eine sehr wichtige Aufgabe, nämlich Ideen anzubieten, die der Gast auf Zeit ausprobieren kann. Wir werden auch zukünftig flexiblere Hotelkonzepte entwickeln müssen, welche die gesellschaftlichen Lebensweisen reflektieren und die viel mehr Kommunikations- und Gemeinschaftsbereiche anbieten müssen, in denen man sich zufällig treffen kann und die eine Corona bedingte Distanz berücksichtigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was kritisieren Sie an der deutschen Hotellerie?</strong></p>
<p>Meine Erfahrung mit der deutschen Hotellerie ist, dass sie bisher stets genau wusste, was sie braucht. Ich habe durch das Thema Barrierefreiheit einen ganz neuen Aspekt in diese Branche eingebracht, den es vorher so nicht gab. Mein Bestreben ist immer, mit meinen Auftraggebern gemeinsam Konzepte zu entwickeln, von denen sie nachhaltig überzeugt sind. Über meine Ideen in Hinsicht der Barrierefreiheit bekomme ich auch oft Zugang zu anderen Problemstellungen. Und damit sind wir jetzt wieder an der Stelle von vorhin, dass man in einem Hotel Dinge anbieten und ausprobieren sollte, die es vorher noch nicht gab. Denn erst, wenn man sie real getestet hat, kann man sie auch letztendlich begreifen.</p>
<p>In Bezug auf die Barrierefreiheit haben wir zum Glück eine Gesetzgebung in Deutschland, die mit durchschnittlich 10-20 Prozent der Beherbergungsräume/Betten (je nach Bundesland) die Anzahl der barrierefreien Zimmer vorschreibt. Noch immer sind die Vorurteile präsent, dass barrierefreie Zimmer unattraktiv und hässlich sind. Meine Konzepte belegen, dass dem überhaupt nicht so ist. Im Gegenteil, die Zimmer werden auch von nicht behinderten Menschen sehr gerne gebucht. In der PIERDREI in Hamburg habe ich beispielsweise im Bad in der Dusche zwei Duschbänke gegenübergestellt und in der Mitte die Fläche zum Duschen im Stehen geplant. Diese Gestaltung bewirkt ein ganz neues Duscherlebnis, wenn man beispielsweise zu zweit jeweils auf einer Bank sitzt und sich gemeinsam duschen und entspannen kann. Das hat schon viele Gäste beeindruckt und positiv überrascht.</p>
<p>Der deutschen Hotellerie fehlt meiner Meinung nach die Experimentierfreudigkeit. Viele Betreiber meinen, nichts ändern zu müssen, weil sie scheinbar wissen, was ihre Klientel erwartet. Sie trauen dem Gast nicht zu, mit einer neuen Situation oder einem neuen Erlebnis umzugehen. Das ist und bleibt ein großer Fehler, denn der Gast ist viel neugieriger, als wir denken. Das Interessante ist ja auch, dass alles, was im Hotel jemals neu angeboten wurde, meistens früher oder später im Wohnungsbau landete. Schauen wir uns beispielsweise die bodengleichen Duschen an. Das oberste Gebot bleibt natürlich, dass der Gast sich wohlfühlt. Er fühlt sich dann wohl, wenn er sich sicher fühlt. Also irgendwelche Experimente, die den Gast verunsichern, sind nicht gefragt.</p>
<p>Abgesehen vom Individualraum Zimmer haben wir natürlich die öffentlichen Räume wie das Schwimmbad, Massagebereiche, Restaurants und die Gastronomie im Allgemeinen. Auch in diesen Flächen muss man die Wahrnehmung des Einzelnen analysieren. Ich erinnere mich an eine Diskussion zum Thema &#8220;Wellbeing im Hotel&#8221; in London. Alle sprachen über Gerüche, Musik, Öle und das Essensangebot. Ich habe damals betont, dass es hauptsächlich darum geht, wie ich mich als Gast wahrgenommen fühle. Wenn der Gast seinen Weg suchen und dreißigmal fragen muss, wo es zu der Massageabteilung geht, dann fühlt er sich verunsichert und schon nicht mehr wohl. Oder eine zu steile Rampe bedeutet, dass ich mich als Rollstuhlfahrerin abmühen muss und mich unwohl fühle, weil andere es als eine schwere und hilfsbedürftige Lebensweise wahrnehmen. Obwohl dafür nur eine falsch geplante Erschließung (Rampe) verantwortlich ist. Dieser Aspekt war für viele neu und führte seitens der Teilnehmer zu neugierigen Nachfragen. Grundsätzlich steht die deutsche Hotellerie im internationalen Vergleich gut da, es gibt innovative Ansätze, die auf sich aufmerksam gemacht haben. Man denke an den Ansatz der Designhotels von Claus Sendlinger oder die vorher bereits erwähnten 25 hours Hotels.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-ursula-fuss.html">vollständige Interview mit Ursula Fuss</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Ursula Fuss<br />
</strong></p>
<p>Ursula Fuss studierte Architektur an der Fachhochschule Wiesbaden und an der Hochschule der bildenden Künste an der Städelschule in Frankfurt am Main beim renommierten Architekten Peter Cook. Nach Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros gründete sie ihr eigenes Büro in Frankfurt mit dem Schwerpunkt barrierefreies Bauen, ein Thema, dass ihr als Rollstuhlnutzerin naheliegt. Sie entwickelt barrierefreie Gesamtkonzepte mit optimierten und architektonischen Lösungen für unterschiedliche Planungsaufgeben. Neben ihrer selbstständigen Arbeit engagiert sich Ursula Fuss in der Hochschulausbildung: Unter anderem unterrichtete sie von 2009 bis 2014 Barrierefreies Bauen an der TU Darmstadt. Seit 2010 berät sie zahlreiche Hotelmarken, Investoren, Beratungsgesellschaften und weitere zum Thema Barrierefreiheit und Inklusion. (<a href="https://www.con-fuss.de">www.con-fuss.de</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Sebastian Händel und Marcus Caspar Junghans (Händel Junghans Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-sebastian-haendel-und-marcus-caspar-junghans-haendel-junghans-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 01:36:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Sebastian Händel und Marcus Caspar Junghans beschreiben ihre Philosophie so: "Für die Planung und Ausführung unserer Projekte arbeiten wir in einem jungen Team talentierter und international erfahrener Mitarbeiter. Dem hohen gestalterischen Anspruch in Zusammenarbeit mit unseren Bauherren werden wir durch Zuverlässigkeit, Kreativität, Organisation und höchsten Qualitätsanspruch gerecht." 
Im Interview sprechen Sie über ihren Arbeitsalltag in der aktuellen Zeit, die Veränderungen im Wohnungsbau aufgrund der Pandemie, Notwendigkeiten, um den Wohnungsmarkt zu entlasten und neue Wege gehen zu können sowie die möglichen Entwicklungen der Wohnarchitektur auch mit Blick auf die zukünftige Stadtentwicklung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel_portrait-2.jpg' title="Porträt von Marcus Caspar Junghans und Sebastian Händel" data-rl_title="Porträt von Marcus Caspar Junghans und Sebastian Händel" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Marcus Caspar Junghans und Sebastian Händel" data-rel="lightbox-gallery-115"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel_portrait-2.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Porträt von Marcus Caspar Junghans und Sebastian Händel" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel_portrait-2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel_portrait-2-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel_portrait-2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel-anbau_efh_pullach-foto_sebastian_schels_02-1.jpg' title="Foto eines Einfamilienhauses in Pullach mit dem Anbau von Händel Junghans Architekten" data-rl_title="Foto eines Einfamilienhauses in Pullach mit dem Anbau von Händel Junghans Architekten" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Anbau Einfamilienhaus in Pullach (Foto: Sebastian Shels)" data-rel="lightbox-gallery-115"><img decoding="async" width="900" height="386" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel-anbau_efh_pullach-foto_sebastian_schels_02-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Foto eines Einfamilienhauses in Pullach mit dem Anbau von Händel Junghans Architekten" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel-anbau_efh_pullach-foto_sebastian_schels_02-1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel-anbau_efh_pullach-foto_sebastian_schels_02-1-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/haendel-anbau_efh_pullach-foto_sebastian_schels_02-1-768x329.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Wir sprechen in Deutschland nach wie vor von einer Wohnungsnot. Was bräuchte die Bauwirtschaft, um dauerhaft zusätzliche Kapazitäten aufzubauen?</strong></p>
<p>Die Bauwirtschaft hat Personalprobleme, den berühmten Fachkräftemangel, der ja nicht nur uns betrifft, sondern auch den ganzen Rest der Branche. Das führt natürlich immer zu Verzögerungen. Ein weiterer wünschenswerter Aspekt wären die Erleichterungen in den Genehmigungsprozessen und ein ausgeprägterer Wille der Verwaltungen, Dinge zu ermöglichen. Wenn keiner will, wird auch nicht gebaut. Da muss man auch die Verwaltungen in die Pflicht nehmen. Eigentlich ist es keine Krise der Quantität, sondern der Qualität. Es wird ja viel gebaut, aber wenn man sich anschaut, wo sich die durchschnittliche Wohnungsanzahl oder die Wohnungsgröße pro Person bewegt, dann ist zu beobachten, dass sie seit dem Krieg ständig ansteigt. Da muss man gegensteuern. Das ist aber nicht nur eine Frage von guter Architektur, sondern eine Frage nach der besseren Verteilung des Wohnraums.</p>
<p>Oft wird der Ruf laut, es müssen mehr Genossenschaften und weniger Eigentümer bauen, weil die Genossenschaften ihren Wohnraum flexibler verteilen könnten. Eine Familie, die vierköpfig in eine Vierzimmerwohnung zieht, ist nach zwanzig Jahren nur noch zweiköpfig und kann ggf. die Wohnung tauschen. Im normalen Mietverhältnis wäre die Familie aber nicht bestrebt, umzuziehen, da die Miete in einer kleineren Wohnung gleich oder höher ist. Hier sollten dringend über Förderungen oder steuerliche Vorteile vom Gesetzgeber neue Anreize geschafft werden, ohne zu sehr in die persönliche Freiheit des Einzelnen einzugreifen.</p>
<p>Wir haben Fläche im Wohnungsmarkt, wir müssen sie nur umverteilen. Eine Umverteilung tut natürlich weh, und ist auch von Teilen nicht gewollt. Aber wenn man das Problem der Qualitätskrise angehen will, muss man diese Umverteilung angehen. Ein Lösungsansatz wie der Mietendeckel verschärft diese Problematik nur, weil er solche Mietverhältnisse zementiert. Außerdem werden Investitionen blockiert. Ein fataler Kreislauf, ein absoluter Blocker!</p>
<p><strong><br />
Wann hat man aufgehört, im Wohnungsbau zu experimentieren? War es in der Postmoderne, in der man feststellte, dass man mit Wohnen viel Geld machen kann?<br />
</strong></p>
<p>Wir befinden uns mit unserem Büro in München in einem ehemaligen Wohnungsbau, der nicht als experimenteller, sondern eher als repräsentativer, wohlüberlegter und guter Wohnungsbau zu bezeichnen war und bis heute ist. Es benötigt im Wohnungsbau keine Experimente, man muss es nur gut machen.</p>
<p>Was wir derzeit – bis auf wenige Ausnahmen – immer abgefragt bekommen, ist der kleinste gemeinsame Nenner, und das ist meist reproduzierbar und kapriziert sich darauf, möglichst viel Wohnfläche auf den Bauraum zu schaffen, der durch irgendjemanden begrenzt wurde. Das Ergebnis sieht dann entsprechend aus. Diese Art von Vorgaben erübrigen Experimente.</p>
<p>Wenn man etwas Neues entwickeln möchte, müsste man viele Regelungen über Bord schmeißen. Der Investor beabsichtigt aber einen flächeneffizienten Grundriss, zum Beispiel: Das Treppenhaus muss so klein wie nur möglich sein, da es die vermietbare Fläche reduziert. Dadurch regelt sich die Erschließung. Man unterliegt insgesamt so vielen Zwängen, von denen man sich verabschieden und stattdessen neu denken müsste. Unter Beibehaltung der immer die Wirtschaftlichkeit im Fokus habenden alten Regeln ist es schwierig, neu zu denken, gerade im durchschnittlichen Wohnungsbau. Letztendlich ist es eine Haltung zum Wohnungsbau, wenn wir in anständigen Wohnungen leben wollen, dann sollten sie nicht unanständig billig gebaut werden. Solange gesagt wird, ihr könnt gerne rumexperimentieren, aber kosten darf es nichts und ausgenutzt werden muss es optimal, müssen wir uns keine Gedanken zu Experimenten machen. Wenn dann noch von Seiten der Genehmigung die Flächen nicht vorhanden sind und keine Bereitschaft, das Haus einfach ein wenig höher oder breiter zu bauen, wenn also die Rahmenbedingungen unglücklich sind, wird am Ende kein glückliches Haus daraus..</p>
<p><strong><br />
Wohnungsnot ist kein neues Thema, sie gab es schon in der Vergangenheit. Was können wir aus der Vergangenheit für die Stadtentwicklung der Zukunft lernen?<br />
</strong><br />
Wir hatten in den fünfziger Jahren eine ähnliche Krise des Wohnungsbaus, in denen ganz schnell viele Wohnungen gebaut wurden. Wenn wir heute bei diesen Wohnungen anbauen, aufbauen oder umbauen müssen, endet es meistens darin, dass wir sie abreißen müssen. Die vor hundert Jahren gebauten Wohnungen können wir hingegen aufstocken oder umnutzen.</p>
<p>Wenn wir also aus der Geschichte lernen wollen, dann sollten wir nicht billigen und schnellen Wohnraum, sondern guten, zeitlosen und großzügigen Wohnraum bauen, mit vielleicht drei Quadratmetern mehr für ein zusätzliches kleines Zimmer, das man gegebenenfalls als Homeoffice nutzen kann. In Bezug auf die Stadtentwicklung sollte man nicht denken, dass die Dichte das Problem ist. Dicht darf es sein, aber in Kombination mit großzügigeren Wohnungen. Gerade wenn sich so viele Menschen in der Stadt auf einem Fleck befinden, benötigen wir mehr Raum in den Wohnungen. Die entstehende Dichte ist dann kein Problem.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-sebastian-haendel-and-marcus-junghans.html">vollständige Interview mit Marcus Caspar Junghans und Sebastian Händel</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Sebastian Händel und Marcus Caspar Junghans<br />
</strong></p>
<p>Sebastian Händel studierte an der Bauhaus Universität in Weimar und absolvierte sein Auslandsstipendium an der Virginia Tech, Washington D.C. Nach seinem Diplom 1999 war er im Architekturbüro bei Prof. Otto Steidle (Steidle + Partner) tätig. Seit 2005 war er Mitinhaber des Architekturbüros Dycka Händel, bevor er 2008 dort ausstieg und zusammen mit Marcus Caspar Junghans das heute unter Händel Junghans Architekten bekannte Büro gründete.</p>
<p>Marcus Caspar Junghans bsolvierte sein Architekturstudium an der Bauhaus Universität in Weimar, sowie der Technischen Universität in Wien. Für seine Diplomarbeit an der Bauhaus Universität wurde er 2005 mit dem Diplompreis durch die Stiftung Baukultur ausgezeichnet. Nach seinem Studium sammelte Marcus Junghans im renommierten Münchner Büro Steidle Architekten seine Erfahrungen, bevor er 2008 das gemeinsame Büro mit Sebastian Händel gründete. Mitte 2019 wurde er für drei Jahre als Mitglied in den Baukunstbeirat der Stadt Augsburg berufen. Zudem ist er für die Amtsperiode 2020 bis 2025 als ehrenamtlicher Richter tätig.</p>
<p>(<a href="http://www.haendel-junghans.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.haendel-junghans.de</a>)</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Memories &#124; OS A &#038; Maisch Wolf Architekten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-os-a-maisch-wolf-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2021 02:47:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schnee fällt in Münchens Straßen. Es ist Mitte Januar 2021 und das Memories Wander-Skizzen-Buch erreicht OSA Ochs Schmidhuber Architekten im Gärtnerplatzviertel. Danach wird das Buch in die Hände von Stefan Maisch von Maisch Wolf Architekten gegeben. Lesen Sie im Blog-Artikel weiter - über Skizzen, Erinnerungen und lange Winterspaziergänge.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/os-a_1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Eingang | OS A" data-rel="lightbox-gallery-116"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/os-a_1_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/os-a_4_thomas-fechnter_florian-schmidhuber_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Thomas Fechtner und Florian Schmidhuber von OS A" data-rel="lightbox-gallery-116"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/os-a_4_thomas-fechnter_florian-schmidhuber_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/os-a_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Thomas Goldhofer und Anabel Romeo | bei OS A" data-rel="lightbox-gallery-116"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/os-a_2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/os-a_3_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Thomas Goldhofer von fabromont" data-rel="lightbox-gallery-116"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/os-a_3_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/maisch-wolf_1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bürogebäude | Maisch Wolf Architekten" data-rel="lightbox-gallery-116"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/maisch-wolf_1_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/maisch-wolf_3_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stefan Maisch und Thomas Goldhofer" data-rel="lightbox-gallery-116"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/maisch-wolf_3_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/maisch-wolf_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stefan Maisch | © Edward Beierle" data-rel="lightbox-gallery-116"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/maisch-wolf_2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<p class="p1">Schnee fällt in Münchens Straßen. Es ist Mitte Januar 2021 und das Memories Wander-Skizzen-Buch wird durch die klirrende Kälte getragen. Stefan Schnitzlbaumer von Steelcase bringt das Buch zu OSA Ochs Schmidhuber Architekten im Gärtnerplatzviertel. Die große gläserne Fassade im Erdgeschoss spiegelt die Umgebung und lässt gleichzeitig tief blicken. Thomas Fechtner und Florian Schmidhuber empfangen unseren Boten und freuen sich darauf in das Buch zu zeichnen.<br />
Thomas Goldhofer von fabromont trifft dort wenige Tage später Anabel Romeo, die das Buch wieder überreicht. Sie sprechen über gebaute Erinnerungen und Gebäude, die gerade entstehen und später wohl zur Basis vieler Erinnerungen werden.<br />
Danach wird das Buch in die Hände von Stefan Maisch von Maisch Wolf Architekten gegeben. Mit ihm trifft sich Michael Schuster von TECE in seinem Büro nahe dem Münchner Ostbahnhof. Weit über eine Stunde wandern die beiden auf dem Areal an der Balanstraße und in der Grünanlage Wilframstraße umher und genießen die Unterhaltung über Gott und die Welt. Sie genießen den so selten gewordenen persönlichen Kontakt und die frische, kalte Winterluft. Michael Schuster findet den Termin ausgesprochen erfrischend und sagt, er wird noch Wochen von den anregenden Gesprächen und dem Besuch in München zehren. So wird dieser Tag eine neue, gute Erinnerung ganz im Sinne unseres Memories Projekt.<br />
Lesen Sie im folgenden Blog Artikel vom nächsten ausgiebigen Spaziergang mit Michael Ziller von zillerplus Architekten und Stadtplaner.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Über Florian Schmidhuber<br />
</b>Florian Schmidhuber, Gründungspartner, Architekt und Stadtplaner, stammt aus einer Münchener Architektenfamilie und studierte an der Technischen Universität und an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Mit dem Diplom in der Tasche ging er nach London in das Großunternehmen Foster + Partner. Als Herzog &amp; de Meuron 1998 mit den Arbeiten an den Fünf Höfen in München beginnen wird Florian in das Team berufen. Bei Herzog &amp; de Meuron lernt er Fabian Ochs kennen und führt mit ihm die bis heute ungebrochene Tradition des freitaglichen Team-Feierabendbieres ein. Dabei lernten sich die beiden Architekten immer besser kennen. Im Jahr 2000 gründeten sie ihr eigenes Büro: OS A Ochs Schmidhuber Architekten war geboren. Florian begeht gern neue Wege, treu dem Motto: ‚Je komplizierter es wird, desto spannender für uns‘. Egal ob Stadtplanung oder Großprojekte, individuell geprägte Bauaufgaben, ob Gewerbe, Hotel, Wohnen, für jeden Bau findet er mit einer starken gestalterischen Haltung eine besondere Lösung. Mit Vergnügen plant er besondere Incentives oder arbeitet an Büchern und lässt damit das Werk und die Story von OS A noch einmal erlebbar werden.</p>
<p class="p1">Bei OS A teilen Florian Schmidhuber und Thomas Fechtner ihre Gedanken über das Memories Projekt, Erinnerungen in der Corona-Zeit und die Skizze als Beginn gebauter Realität:</p>
<p class="p1">Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch ‚Memories‘ mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?<br />
<i>Ich habe mir gedacht, das ist eine sehr schöne Idee, ein Buch mit Handzeichnungen zu Erinnerungen zu machen. Es wird bestimmt ein spannendes und sehr vielseitiges Buch. Wir freuen uns jetzt schon auf die geplante Ausstellung mit den Zeichnungen und auf das Buch.</i></p>
<p class="p1">Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?<br />
<i>Das Buch entsteht ja inmitten der Corona-Pandemie. Da denkt man gerne an die Zeiten vor Corona und freut sich auf die Zeiten nach Corona. Ich habe den Grundriss der Jochen Schweizer Arena gezeichnet, die wir in München Taufkirchen gebaut haben. Der Grundriss folgt einem Rotor. Im gebauten Zentralbereich sind Empfang und Gastronomie untergebracht, in den angegliederten Räumen kann man Surfen, Fliegen und Parties feiern. Alles Dinge, die sehr viel Spass machen und die vor Corona möglich waren und unser Leben bereichert haben.</i></p>
<p class="p1">Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
<i>Alles fängt mit einer Skizze an. Toll ist, wenn aus einer Skizze dann die gebaute Realität wird, wenn wir Raum geschaffen haben, indem sich Menschen wohl fühlen, sich gerne aufhalten und so ein Mehrwert entsteht, für ihr Leben, für einen Ort, eine Stadt. </i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Über Stefan Maisch<br />
</b>Jahrgang 1962, studierte Architektur an der FH Coburg, danach Mitarbeiter im Atelier Prof. Hans Hollein sowie freiberuflicher Architekt in Wien. Von 1991 bis 2004 arbeitet er im Büro Koch + Partner, München, als Projektleiter Wettbewerbe, seit 2000 als Projektpartner. Er zeichnet für den Wettbewerb und die Planung der Universitätsbibliothek Erfurt, des Gutenberg-Gymnasiums Erfurt und des Bischöflichen Gymnasiums Paulinum in Schwaz/Tirol verantwortlich. 2004 Gründung des Architekturbüros Maisch Wolf Architekten. 2009 Eintragung in die Stadtplanerliste der Bayerischen Architektenkammer.</p>
<p class="p1">Die drei Fragen, die wir allen beteiligen Büros stellen, beantwortet Stefan Maisch für uns wie folgt:</p>
<p class="p1">Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?<br />
<i>Schöne unvergessliche Momente auf Reisen, u. a. mit der AIT und lieben Kollegen/innen,  Erinnerungen an phantastische Orte und beeindruckende Gebäude, die während der Corona-Pandemie schwer oder überhaupt nicht zu erreichen sind.</i></p>
<p class="p1">Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?<br />
<i>Einige solcher beeindruckenden Momente skizziert. </i></p>
<p class="p1">Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
<i>Der wichtigste Moment: Die erste Idee, die erste Zeichnung , der erste Strich auf Aquafix. Die Skizze konzentriert sich auf das Wesentliche.</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Über OS A<br />
</b>Vor 20 Jahren gegründet und im Glockenbachviertel in München zu Hause: OSA Ochs Schmidhuber Architekten. Mit 45 internationalen Mitarbeitern arbeiten sie an kreativen, innovativen und mutigen Architekturprojekten. Prägende Projekte für das Münchener Stadtbild sind ihr Steckenpferd, wie z.B. die Häuser am Rindermarkt mit ihrer ausdrucksstarken Fassade oder das 25h Hotel &#8220;The Royal Bavarian&#8221; am Hauptbahnhof. Sie brennen für moderne Arbeitswelten und Städte, die so geplant sind, dass Menschen urbane Lebensqualität spüren.<br />
<a href="https://www.osa-muenchen.de/">www.osa-muenchen.de</a></p>
<p class="p1"><b>Über Maisch Wolf Architekten<br />
</b>Kreatives Denken, rationales Abwägen und analytisches Entwickeln bestimmen die Arbeitsweise von Maisch Wolf Architekten. In dieser positiven, vom Teamwork geprägten Arbeitsatmosphäre entstehen die Projekte von der Konzeption bis zur Umsetzung. Mit ihrem kompetenten Team aus erfahrenen und freundlichen Kollegen und einem flexiblen Netzwerk von externen Planern können sie schnell und effektiv alle Projekterfordernisse erfüllen. Sie verfügen über modernste Büroausstattung und Kommunikationsmittel, alle Arbeitsplätze sind mit hochwertigen PC-Workstations ausgerüstet. Zugeschnitten auf den Bedarf aller Bauherren bearbeiten sie die Projekte mit den CAD-Programmen ArchiCAD oder AutoCAD.<br />
<span class="s1"><a href="http://www.maisch-wolf.de">www.maisch-wolf.de</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Herbst 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog"><span class="s2">Facebook</span></a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/"><span class="s2">Instagram</span></a> regelmäßig einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig rein!</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Tobias C. Bloemeke (Carpus + Partner)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-tobias-c-bloemeke-carpus-partner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2021 13:07:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=367341</guid>

					<description><![CDATA[„Gebäude, die Wissen vermehren – für eine hoffnungsvolle Zukunft“. Mit dieser Mission plant und realisiert Carpus+Partner individuelle und hochkomplexe Labor-, Produktions- und Bürogebäude, in denen Menschen begeistert zusammenarbeiten. Im Interview spricht Tobias C. Bloemeke über das einzigartige Unternehmenskonzept des Büros und die Fokussierung auf Unternehmensimmobilien, über die Mozart-Fähigkeit und die Veränderungen für die Unternehmenswelten durch Corona sowie über Triebfedern moderner Architektur und die Notwendigkeit, den Menschen in den Mittelpunkt der Planungen zu rücken und ihn miteinzubeziehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/portrait-tobias_bloemeke.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Tobias C. Bloemeke" data-rel="lightbox-gallery-117"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/portrait-tobias_bloemeke.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/portrait-tobias_bloemeke.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/portrait-tobias_bloemeke-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/portrait-tobias_bloemeke-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/carpus-CSL_behring.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Neubau für CSL Behring, Marburg" data-rel="lightbox-gallery-117"><img decoding="async" width="1852" height="1235" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/carpus-CSL_behring.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/carpus-CSL_behring.jpg 1852w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/carpus-CSL_behring-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/carpus-CSL_behring-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/carpus-CSL_behring-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/06/carpus-CSL_behring-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1852px) 100vw, 1852px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Sie erwähnen auf Ihrer Webseite, dass das Ergebnis Ihrer Leistungen einzigartige Unternehmensimmobilien sind. Was verstehen Sie unter einzigartigen Immobilien?</strong></p>
<p>Wichtig ist mir bei der Beantwortung dieser Frage, Herrn Günter Carpus zu erwähnen, einer der zwei Unternehmensgründer. Peter Winkler war der zweite. Letztlich haben wir bei Carpus+Partner alles diesen zwei Herren zu verdanken, die das Unternehmen aufgebaut haben und die sich schon sehr früh und immerwährend mit der Frage der besten Unternehmensstruktur und mit der Frage, welche Werte und welche Organisationsform zum Erfolg führen werden, beschäftigt haben. Günter Carpus sprach in diesem Zusammenhang immer von der sogenannten Mozart-Fähigkeit eines jeden Menschen. Wolfgang Amadeus Mozart war ein Wunderkind und ein begnadeter Pianist und Komponist. Laut Günter Carpus Auffassung schlummert in jedem Menschen eine ganz besondere Fähigkeit, ähnlich wie Mozart sie hatte. Die Frage ist nur, tritt sie irgendwann zutage oder nicht.</p>
<p>Die Idee unseres Unternehmens ist, den Menschen in seiner Mozart-Fähigkeit zu entdecken und eine Unternehmensplattform zu bieten, auf der sich jeder Mensch so frei entfalten kann, dass er möglichst seine besondere Fähigkeit entdeckt. Einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich bei uns bereits in bestimmte Bereiche vorgearbeitet, die sie möglicherweise ohne diese offene Unternehmensphilosophie nicht für sich entdeckt hätten. Und mit genau diesem gleichen Ansatz gehen wir auch an ein Kundenprojekt heran, was der Auftraggeber nicht erwartet und ihn überrascht.</p>
<p>Wir arbeiten fast für alle dreißig DAX-Firmen, unter denen es noch recht tradierte Unternehmungen gibt, die aus einer Zeit stammen, in der man davon einfach überhaupt noch nichts hören wollte oder konnte. Und jetzt kommen die Carpus Berater mit unserer Kultur und Haltung und sprechen von der Mozart-Fähigkeit. Das stößt zunächst auf Erstaunen, man betont, man wolle doch nur ein Gebäude bauen. Wir hingegen weisen darauf hin, dass das Gebäude mehr als ein Haus mit fünfhundert oder tausend Arbeitsplätzen ist, nämlich ein Ort, wo sich Menschen begegnen und vernetzen, wo Kreativität und innovative Ideen entstehen. Und damit überzeugen wir viele CEOs, weil sie natürlich ein Interesse daran haben, dass es dem Unternehmen langfristig gut geht.</p>
<p>Wir leben in Deutschland in einer Technologiegesellschaft und schaffen Wertschöpfung vorrangig mit unseren Köpfen, nicht mit unseren Händen. Diese denkenden Menschen und kreativen Köpfe sind sehr empfänglich für diesen Ansatz. Mehr und mehr Unternehmen in Deutschland schaffen nach und nach den wichtigen Schritt in eine zukunftsweisende Richtung.</p>
<p><strong><br />
Es ist den Medien zu entnehmen, dass Corona bahnbrechende Veränderungen für die Unternehmenswelten nach sich ziehen wird. Welche sind das aus Ihrer Sicht?<br />
</strong></p>
<p>Ich unterscheide hier immer zwischen drei Kategorien. Kategorie eins ist das unmittelbare Erkennen von vorhandenen Schwachstellen. Wie anfänglich bereits gesagt, waren wir bei Carpus bedingt durch unsere Philosophie, unsere Haltung und unsere Werte längst Corona-ready und mussten nur noch auf einen Knopf drücken und entscheiden, welche Maßnahmen wir heute beachten müssen, damit das Arbeiten aller von zu Hause gut funktioniert. Corona hat bei vielen tradierten, patriarchisch und hierarchisch geführten Unternehmen erst einmal zu einem Schock geführt. Und dennoch mussten diese Unternehmen innerhalb kürzester Zeit dafür sorgen, dass die Geschäfte weiterlaufen. Sie haben dann in kurzer Zeit erkannt, dass das Ganze trotz Umstellung auf Home-Office doch sehr gut funktioniert. Es hätte sicherlich noch eine Generation Geschäftsführer gebraucht, bis die neue Generation über eine grundlegende Veränderung der Strukturen nachgedacht hätte. Also hat Corona die Vorspultaste ausgelöst, was vielen Unternehmen mindestens zehn bis zwanzig Jahre Entwicklung gebracht hat.</p>
<p>Kategorie zwei ist die Umstellung in eine Hybridphase, ein Wechsel zwischen Büroanwesenheit und Home- Office. Viele Unternehmen befinden sich noch in der Auslotungsphase, was bei dieser Art der Arbeitsweise gut und was schlecht läuft und was beibehalten werden sollte, ohne das soziokulturelle Miteinander im Unternehmen zu beeinträchtigen. Das ist auch etwas, was uns bei Carpus+Partner beschäftigt, denn wir pflegen sehr viele Rituale im Unternehmen, insbesondere Präsenzveranstaltungen, bei denen Mitarbeiterinformationen kommuniziert werden. Momentan geht das leider nicht in der uns geliebten Art und Weise, auch nicht die Sozialprojekte, bei denen unser Team beispielsweise ein Kinderheim saniert. Auch wir fragen uns, was uns neben der gemeinsamen Projektarbeit zusammenhält und was wir stattdessen tun können, um eine Standortübergreifende Identifikation aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unserem Unternehmen zu sichern.</p>
<p>Kategorie drei stellt die wichtige Frage: Wenn Corona es in kürzester Zeit geschafft hat, Büroarbeitszeiten, neue technische Ausstattungen und Präsenzarbeit etc. und damit die wesentlichen Grundpfeiler unserer Arbeitswelt zu verändern, dann sollten wir hinterfragen, wann uns auch eine Veränderung bei anderen großen Themen wie Klimawandel, Globalisierung, Auswirkungen der Digitalisierung etc. gelingt. Probleme, die schon ewig bekannt sind, aber nicht engagiert genug angegangen wurden. Ich freue mich, dass durch die Disruption von Corona auch endlich andere Steine ins Rollen kamen, was meiner Meinung nach dringend notwendig ist. Wenn wir jetzt genau hinschauen und mutig sind, die richtigen Entscheidungen zu treffen, werden wir auch in 50 Jahren noch solche spannenden Gespräche über die Zukunft führen. Wenn nicht, könnte es eng werden.</p>
<p><strong><br />
Corona bietet die Chance für ein vollständiges Umdenken von Betriebsabläufen. Das verändert die künftige Interaktion zwischen Mensch und Büroimmobilie. Welche Auswirkungen wird das auf die Architektur haben und wie wird sie sich verändern?<br />
</strong><br />
Architektur sollte neben der prozessualen Intelligenz für einen Technologieanwender, von dem wir immer reden, insbesondere ein inspirierendes, kreativitätsförderndes Umfeld bieten. Es gibt die Beispiele der Monumentalarchitektur aus den 1930er Jahren, die den Zweck hatte, den Einzelnen einzuschüchtern und die Massen zu einer großen, stolzen Gruppe zu machen. Das ist natürlich heute Gott sei Dank nicht mehr so. Ich bin der Meinung, dass Architektur dem Menschen immer Inspiration bieten sollte, etwas Sinnstiftendes zu tun. Wenn wir auf unsere Projekte schauen, entwickeln wir gerne Landschaften, die zum Ausprobieren und zum Nachdenken anregen.</p>
<p>Das Innovation Centre für Hilti ist ein tolles Beispiel, in dem es Möglichkeiten gibt, die Wände zu bemalen, in die Wand zu bohren, irgendwo etwas hin zu schrauben oder einfach einmal etwas ausprobieren zu können. Die Mitarbeiter sind Tüftler und Bastler und möchten im Gebäude ihre spontanen Ideen ganz schnell ausprobieren und begreifen. Das finde ich einfach toll, weil der 3D-Drucker das nicht gemacht hätte.</p>
<p>Die Rationalisierung von Bauprozessen bei standardisierten Bauwerken wie einer Wohnung, einem Hotelzimmer oder einem Studentenwohnheim liegt ganz klar im Trend. Romantisierend könnte man sagen, wie schade es ist, dass hier der Architekt keinen Stift in die Hand nehmen muss, um sich kreativ auszutoben. Jedoch ist diese Zeit vorbei.</p>
<p>Der Markt, vor allem das Kapital werden sich für die Wege und Methoden entscheiden, die sie am schnellsten zu einem wirtschaftlich motivierten Ziel führen. Bei unseren Projekten geht das überhaupt nicht, weil unsere Kunden eine inspirierende, kreativitätsfördernde und auch überraschende Arbeitsumgebung brauchen. Und diese Überraschungen kann sich nur der Architekt im Kopf ausdenken, sein kreativer Geist mit all der Empathie, der Bildung und Menschenkenntnis ist nach wie vor gefragt. Dies kann der Computer nicht ersetzen.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-tobias-c-bloemeke.html">vollständige Interview mit Tobias C. Bloemeke</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Tobias C. Bloemeke<br />
</strong></p>
<p>Tobias Bloemeke studierte Architektur an der RWTH Aachen. Sein beruflicher Werdegang führte ihn vom Büro Norman Foster in London über RKW in Düsseldorf 2016 zu Carpus+Partner nach Aachen. Seit 2017 leitet er den Standort München sowie den Fachbereich Architektur. Als Experte für die Entwicklung moderner Arbeitswelten gilt sein besonderes Interesse der Abbildung optimaler Nutzeranforderung bei gleichzeitiger Berücksichtigung strategischer Unternehmensziele sowie einer ansprechenden Gebäudearchitektur. (<a href="http://www.carpus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.carpus.de</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>_(IR)RECOVERABLE RUIN_ &#8211; Catalina Dumitru, Stipendiatin 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/_irrecoverableruin_catalina-dumitru-stipendiatin-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2021 12:44:45 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=366215</guid>

					<description><![CDATA[Every construction represents an important modification to the territory — a modification which affects how people relate to the environment.
I am fascinated by the life cycle of the built environment. No matter how durable it was intended to be, everything is degrading. Despite our historicist sensibility that will not allow us to erase the past without feeling a little barbaric, despite our bravest hopes to preserve everything, I find it unnatural not to accept destruction. Degradation, yielding to the natural law, becomes a source of mystery and beauty, exactly because we cannot know about what lies beyond death.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/dumitru_blog2_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-118"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/dumitru_blog2_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/dumitru_blog2_web_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-118"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/dumitru_blog2_web_05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/dumitru_blog2_web_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-118"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/dumitru_blog2_web_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/dumitru_blog2_web_06.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-118"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/dumitru_blog2_web_06-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Mai 2021<br />
Bloggerin: Catalina Dumitru<br />
</strong>_(IR)RECOVERABLE RUIN_</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Every construction represents an important modification to the territory — a modification which affects how people relate to the environment.</strong><br />
<strong>I am fascinated by the life cycle of the built environment. No matter how durable it was intended to be, everything is degrading. Despite our historicist sensibility that will not allow us to erase the past without feeling a little barbaric, despite our bravest hopes to preserve everything, I find it unnatural not to accept destruction. Degradation, yielding to the natural law, becomes a source of mystery and beauty, exactly because we cannot know about what lies beyond death.</strong></p>
<p>In this sense, every building is an incipient ruin. From the moment of construction, ruination starts. The architectural problem begins when the building no longer respects the principles of order. The windows become openings; the walls do not impose strict divisions on the space; new ways of perceiving the interior suggest themselves. The building becomes risky to explore; spontaneous scenarios of space open up. Without rules, the space offers a “happening” — it questions and redefines intentions, identity, built architecture itself.</p>
<p>A ruin is on the verge or threshold between form and formlessness, as well as between inhabitable and uninhabitable. It lends itself well to a deconstructionist interpretation that would not view architecture primarily as a shelter and refuge. Without a sense of utility, then, does a ruin properly belong to the sphere of art? Or the manifesto, even? This is an open question that my project will keep returning to.</p>
<p>To tackle this complex topic, I am going to focus on something specific. I am not going to discuss the Romantic fascination with monument-ruins. I am going to focus on an abandoned power plant that is part of the post-industrialisation landscape in Romania, where entire industries disappeared and left behind buildings that remain, to this day, in a state of steady ruination or have been demolished and replaced.</p>
<p>The power plant was built in Flore?ti, Romania, in 1922-23. It was commissioned by Steaua Electric? to generate electricity to power the oil refineries in the petroleum-rich surrounding area. It was built by the architect Duiliu Marcu and the engineer Emil Prager. The design was heavily influenced by the Neo-Romanian style, a historicist style using traditional motifs developed mainly in the late-19th and early-20th centuries in Romania. The reinforced concrete structure was covered over with red brick, which is decorated by ornamental cornices, enframements, and pediments. The power plant closed down in 1971, and it has been falling apart ever since.<br />
I present three main ideas that problematise the ruin as an architectural phenomenon. My case-study is the power plant.</p>
<p>One. Architecture in its basic form separates the exterior from the interior. Interior architecture is usually contained within the limits defined by the exterior shell of a building. But a ruin often does not present a tightly sealed space. In that case, how is interior space to be defined?</p>
<p>Two. If architecture is a form of coherent organisation that expresses an identity and an idea, then what does a ruin express through its unexpected rules and lack of organisation?</p>
<p>Three. Adapting a building to a novel purpose, context, etc., without depriving it of its identity is a general problem in architecture. With ruins, the problem is especially relevant. Usually, working with existing buildings tends to result in a form of façadism. How can working with ruins provide new insight into working with the past?</p>
<p>We mean by ‘tabula rasa’ not only demolishing a building, but turning back the clock to a certain initial point. It is separating the natural progression of the history of a building from its identity.<br />
If rehabilitation can be defined as the resumption of possession of a building, then a ruin, before any process of rehabilitation, is without any owner. It is space that is left alone, simply to be. How can an architectural intervention let the past coexist naturally with the present?</p>
<p>In my project I want to analyse how nature takes over architecture. The ruin becomes more empty space than built space. It is about the shell, and the void enclosed by it. What does the absence, this surplus of space create? How can we shape this void? What scenario can we imagine for occupying a ruin?<br />
Pursuing this concept, I explored techniques as resin printing, silicon moulding and resin casting. My first idea was to materialise the empty space. But what material would express best the tactile, full sensation of being in a certain space, but also the emptiness of space? I decided to use resin. I turned the empty space into a solid block of resin. I have made the void visible. On the other hand, I reduced the façade to a fragile boundary, because, in our experience of a ruin, it is the empty space that is significant, not the built space. I have turned into tangible material the experience of a ruin.</p>
<p>Ruins offer not only a physical experience for the senses, but also material for the imagination.</p>
<p>Every ruin served a particular purpose in the past, then stopped doing so. Its lack of a function, its disregard for utility, allows for a pure experience of space. Even the most pedestrian activities gain a significance when taking place in a ruin. A ruin is a setting for spectacle and for making suggestive associations. Just as dead things are strange, but in their strangeness fascinate, ruins are mysterious, sinister, and enthralling. There is no clear resolution, because a ruin has already been resolved, in a way, in a kind of death. There is no clear pattern, as it becomes riddled with gaps and distortions. The lack of pattern creates new associations.</p>
<p><em>The experiments were made possible by the kindness and support of professor arch. Andreea Iosif.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Werner Frosch (Henning Larsen Architects)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-werner-frosch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2021 08:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Henning Larsen ist ein internationales Architekturbüro mit skandinavischen Wurzeln. Das physische Umfeld wird von Henning Larsen in jedem Maßstab geformt, herausgefordert und verändert – beginnend beim städtischen Raum über die Gebäude bis hin zur Innenarchitektur – mit der Zielsetzung, den Nutzern ein Design zu bieten, das visionär, verständlich und nachhaltig ist.
Werner Frosch ist Geschäftsführer des Münchner Büros von Henning Larsen und spricht im Interview über das bisherige Erleben der Corona-Pandemie sowie die sich ergebenden Chancen, den Neubau der Fakultät Architektur und Verwaltung der OTH Regensburg und die generelle Veränderung der Wissensvermittlung, wie wichtig es ist, den Menschen in den Fokus der Planungen zu rücken sowie die Entwicklung der Architekturbranche mit Blick auf das Wirtschaftswachstum der letzten zehn Jahre.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/portrait-werner_frosch-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Werner Frosch" data-rel="lightbox-gallery-119"><img decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/portrait-werner_frosch-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/portrait-werner_frosch-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/portrait-werner_frosch-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/portrait-werner_frosch-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/portrait-werner_frosch-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/portrait-werner_frosch-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/portrait-werner_frosch-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/henning_larsen-sundskolen_schoolyard.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Schulhof SUNDskolen" data-rel="lightbox-gallery-119"><img decoding="async" width="1852" height="1235" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/henning_larsen-sundskolen_schoolyard.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/henning_larsen-sundskolen_schoolyard.jpg 1852w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/henning_larsen-sundskolen_schoolyard-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/henning_larsen-sundskolen_schoolyard-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/henning_larsen-sundskolen_schoolyard-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/henning_larsen-sundskolen_schoolyard-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1852px) 100vw, 1852px" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Der Präsident der OTH Regensburg bezeichnete Ihren Entwurf für den Neubau der Fakultät Architektur und Verwaltung dort vor Ort als einen Quantensprung für die Lehre. Dem schloss sich auch die bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr an und lobte Ihre modernen Lernkonzepte, die Interdisziplinarität förderten. Was ist die Kernidee dieses Projektes?</strong></p>
<p>Das Hauptkonzept dieses Gebäudes besteht in der von uns dort eingeführten Lernspirale bzw. dem Raumkontinuum. Es handelt sich um einen über alle Geschosse durchgängigen Raum, der über Treppen verbunden ist und in dem sich sozusagen die gesamten Lern- und Arbeitsräume der Studenten aus den unterschiedlichen Fakultäten verbinden. Es gibt also keine Trennung zwischen den verschiedenen Arbeitsräumen oder Themenbereichen, sondern alle sind Teil eines gesamten Ganzen.</p>
<p>Insgesamt sind in dem Gebäude vier unterschiedliche Fakultäten gestalterischer Berufe untergebracht, sie benötigen Übungs- und Arbeitsräume. Es zeichnen sich zwei Tendenzen ab, die derzeit diskutiert werden: Die eine Richtung ist das zunehmende Homeoffice und die andere das Umfunktionieren von Gebäuden zu sozialen Treffpunkten, die extrem wichtig sind und die wir auch brauchen. Hier bietet die OTH eine Bühne, wo sich Leute zukünftig treffen können. Trotz aller Corona-Maßnahmen und Notwendigkeiten ist der soziale Kontakt und das Lernen miteinander das Alpha und Omega.</p>
<p><strong><br />
Ein chinesisches Schriftzeichen besagt, dass wir uns weiterentwickeln und wachsen können, wenn wir die Chancen von Krisen erkennen und nutzen. Sind die Chancen der Pandemie Ihrer Meinung nach schon erkennbar?<br />
</strong></p>
<p>Momentan sehe ich die Chance in der Reduzierung der Reisen, da seit Corona die Akzeptanz der Videokonferenzen wie Zoom- oder Team-Meetings auf allen Seiten zugenommen hat, auch unter unseren Bauherren. Der Preis der Krise geht zulasten der sozialen Kontakte. Wir haben bei unseren Mitarbeitern deutlich gemerkt, dass das Bedürfnis, mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen, sich zu treffen und ins Büro zurückzukommen, immer stärker wurde.</p>
<p>Auf der urbanen Ebene bietet die Krise die Chance, über die Verteilung der Ressource Fläche und wie wir mit ihr umgehen, nachzudenken. Schaut man sich die Gebäudezwischenräume, die Straßen und öffentlichen Plätze an, dann kann man beobachten, dass Corona Möglichkeiten eröffnet hat, an die vorher kaum zu denken war: viel mehr Fahrradfahrspuren, Außenservierungen von Gaststätten auf ehemaligen Parkplätzen etc.. Plötzlich diskutiert man über urbane Qualitäten in einer anderen Art und Weise und darüber, welche Qualitäten eine Stadt erfüllen muss, damit die Menschen sich dort wohlfühlen und öffentlichen Freiräume zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Auch mit Balkonen an Wohnungen wird mehr über private Freiräume diskutiert. Man wird intensiver darüber nachdenken, wie man Höfe in den Wohnblöcken setzt und wie man sie statt als Parkplätze und Flächen für Garagen alternativ als qualitative Aufenthaltsflächen plant, die die Anwohner für ihre Erholung im Nahbereich nutzen können. Die Erwartung der Gesellschaft in diese Richtungen hat sich seit der Krise verändert.</p>
<p><strong><br />
Zehn Jahre Wirtschaftswachstum liegen hinter uns, eine Fortsetzung zeichnet sich derzeit nicht ab. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung für die Architekturbranche?<br />
</strong><br />
Wir befinden uns in der Architekturbranche auf einem sehr hohen Aktivitätsniveau und haben kaum Arbeitslosigkeit. Ich vermute, es gibt kein Architekturbüro, das in den letzten Jahren über zu wenig Aufträge klagen konnte. Die Situation ist also extraordinär gut. Als ich in 2000 mein Studium abschloss, sah die Lage in Deutschland ganz anders aus. Ich habe auch 2007 und 2008 die Weltwirtschaftskrise in Kopenhagen ganz anders erlebt als sie hier in München spürbar war: Wir haben damals wegen zu geringer Auftragslage über ein Drittel unserer Mitarbeiter entlassen müssen. Davon hat man damals in Deutschland nichts gespürt.</p>
<p>In der Bau- und Immobilienbranche war es eher so, dass sich das Geld plötzlich nach Deutschland orientierte und dort zu einem Aufschwung führte, in dem wir uns bis heute befinden. Eine gewisse Abschwächung dieses Aufwärtstrends ist vielleicht nicht so schlimm, wenn wir in eine gewisse Normalisierung münden. Jeder beklagt doch die Situation des Handwerkermangels und der Preisanstiege, eigentlich auch keine gute Situation.</p>
<p>Ich kann allerdings nur hoffen, dass durch die Krise nicht unsere Ideale in Richtung Ökologie, Nachhaltigkeit und Verantwortlichkeit schwinden, sondern dass wir auch weiterhin verantwortlich denken und handeln. In den anstehenden Werteveränderungsprozessen übernehmen wir Architekten eine wichtige Rolle. Wir arbeiten beispielsweise mit den aus Skandinavien kommenden Sustainable Development Goals, diese 17 von der UN erstellten Ziele, die definieren, wie eine nachhaltige Gesellschaft aussehen kann. In Dänemark messen sich sehr viele Firmen an diesen Vorgaben und agieren immer bewusster in Richtung dieser nachhaltigen Ziele. Diese Bewusstseinswelle können wir als Architekten sicher sehr gut unterstützen und sie eröffnet gute Chancen für uns Architekten.</p>
<p>Gerade die Umformung der Städte in Richtung der Nachhaltigkeit ist ein enormes Kapitel, das wir vor uns haben. Diesbezüglich sind uns andere Länder – wie beispielsweise Dänemark – voraus, dort gibt es heute einen großen Knowledge-Export, weil sich das Land schon sehr früh die CO2-Neutralität auf die Fahne geschrieben hat. Man denkt seit langer Zeit über die Water Resilience nach und fragt sich, was bei Starkregenereignissen passiert und wie man dann mit den Wassermassen umgeht. Ein großes Wissen, von dem wir hier in Deutschland sicher auch Nutzen ziehen können.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-werner-frosch.html">vollständige Interview mit Werner Frosch</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Werner Frosch<br />
</strong></p>
<p>Werner Frosch wurde in München geboren, wo er auch Architektur studierte. Seit 2002 arbeitet er bei Henning Larsen. Zuerst in Kopenhagen, bevor er 2011 das Münchner Büro gründete und seither dort als Geschäftsführer tätig ist. 2014 wurde er Partner bei Henning Larsen Architects. Seit 2015 ist er Mitglied des Deutschen Werkbunds Bayern, seit 2019 erster Vorsitzender des Vorstands. Werner Frosch ist als Architekt, Projektdirektor, Preisrichter, Vortragsredner sowie Fachberater in Gremien tätig. (<a href="http://henninglarsen.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.henninglarsen.com</a>)</p>
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		<title>The Rose Frame &#8211; Lauritz Bohne, Stipendiat 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/theroseframe-lauritzbohne_stipendiat_2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 09:57:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[The Rose Frame (Der Rosa Rote Rahmen) - ist ein Provokateur, der durch das Gegenüberstellen von objektiver Realität zu gefilterter Subjektivität den Betrachter provoziert, zum Akteur seiner Umgebung zu werden. Die Idee für diesen Entwurf findet seine Wurzeln in dem Gedanken einer selbstregulierenden Gesellschaft, die sich ganz nach Lefebvres Idealen ihr Recht auf Stadt behauptet und ihre Werte im Dialog, angenehmer und unangenehmer Art, verhandelt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-366194 size-full" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/Bohne_Collage_05_web.jpg" alt="" width="512" height="342" /></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/Bohne_Collage_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-120"><img decoding="async" width="1202" height="1202" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/Bohne_Collage_01_web.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/Bohne_Collage_01_web.jpg 1202w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/Bohne_Collage_01_web-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/Bohne_Collage_01_web-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/Bohne_Collage_01_web-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 1202px) 100vw, 1202px" /></a>
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</p>
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<strong>Blog Interior Scholarship<br />
Blogger: Lauritz Bohne<br />
&#8220;The Rose Frame&#8221;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Rose Frame (Der Rosa Rote Rahmen) &#8211; ist ein Provokateur, der durch das Gegenüberstellen von objektiver Realität zu gefilterter Subjektivität den Betrachter provoziert, zum Akteur seiner Umgebung zu werden. Die Idee für diesen Entwurf findet seine Wurzeln in dem Gedanken einer selbstregulierenden Gesellschaft, die sich ganz nach Lefebvres Idealen ihr <em>Recht auf Stadt</em> behauptet und ihre Werte im Dialog, angenehmer und unangenehmer Art, verhandelt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir befinden uns im Wereldhaven in Rotterdam. Die Lage &#8211; steigende Attraktivität durch näher rückendes Stadtzentrum  &#8211; und die Hafenbecken &#8211;  sinkende Effizienz durch zu geringe Abmessung &#8211;  drängen die Hafenindustrie aus der Stadt. Hier soll nachverdichtet werden. Wohnbau steht am Programm.</p>
<p>In den bereits leerstehenden Hallen hat sich die <em>Kreativszene</em> angesiedelt. Handwerksbetriebe bis Künstlerkollektive okkupieren die Strukturen auf eigenwilligste Art. Sie alle sind die Gestalter ihrer Räume, rüsten sich ein, breiten sich aus, unterteilen ihre Reviere und durchstoßen Mauern. Die meisten arbeiten physisch, formen Objekte, die wiederum den Raum informieren. Sie verändern ihr Umfeld durch den Prozess ihrer Arbeit, entwerfen während sie realisieren. Selbstverständlich profitieren sie von ihrer Umgebung, der Weite des Brachlands, dem Leerstand, der Wildnis der Industrie. Hier können sie laut und dreckig sein, hier werden sie nicht gestört und stören niemanden. Die anstehende Verdichtung wird die Bedingungen verändern und die Akteure auf eine Probe stellen. Und hier kommen wir zur entscheidenden Entwurfsfrage: <em>Wie kann man eine Gegend programmieren, deren Schönheit darin besteht, dass sie sich selbst programmiert? </em>Dialog provozieren ! In der Sprache, die wir alle verstehen, die Sprache der Bilder.</p>
<p>Den Rose Frame gibt es schon lange. In sozialen Medien werden Realitäten gefiltert und idealisiert dargestellt. Hochinteressant, welch anderen Ort man entdeckt, wenn man auf Instagram Wereldhaven (#M4H) sucht &#8211; kein Brachland, kein Stillstand, keine Unbestimmtheit; Events, Street-Art, <em>Makersdistrict</em>, Unternehmertum…</p>
<p>Jeder Post, so oft nach Anerkennung suchend, trägt bei zur individuellen, virtuellen Wunschidentität. Jedes Bild, ein gerahmter Ausschnitt der Gegend, aufgeladen mit diesen Wünschen, spiegelt bereits eine Sehnsucht wieder. Eine Sehnsucht, die wir schon als Entwurf deuten, als architektonischen Akt verstehen.  Ausgehend von diesem Gedanken haben wir uns gefragt was passieren würde, wenn wir nun all diese individuellen Sehnsüchte bzw. Entwürfe in Dialog treten lassen, vereinen.</p>
<p><strong>Mutierende Bilder erzeugen provokative Entwürfe<br />
</strong>Bislang entstanden ist ein Algorithmus, der in der Lage ist, die Bilder, die mit  #M4H versehen wurden, zufällig zu kombinieren. Das Diagramm an Anlehnung an <em>Combinationis Linearis</em> soll darstellen, wie der Algorithmus alle Möglichkeiten an Bildkombinationen ausschöpft. Jeder Schnittpunkt repräsentiert mindestens zwei Sehnsüchte, die aufeinandertreffen. Theoretisch finden sich alle Sehnsuchtskombinationen in der Mitte des Diagramms wieder. Das Endprodukt des Algorithmus soll ein Entwurf sein, der der Gemeinschaft als überspitzter Spiegel ihrer Sehnsüchte gegenübersteht. Wissend, dass diese Bilder oft stark hedonistische und oberflächliche Inhalte repräsentieren, soll der Rose Frame provozieren.</p>
<p>Durch den geforderten Dialog soll die selbstgestaltende Gemeinschaft in einen dynamischen Prozess eingeleitet werden. Mit voranschreitender Zeit und veränderten Gegebenheiten mutieren die Bilder und Sehnsüchte der Gemeinschaft und erzeugen automatisch neue provokative Entwürfe. Und so weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier zu sehen sind ein paar ausgewählte Collagen, die zugegebener Weise sehr abstrakt sind und sicher nicht von jedem gelesen werden können. Aber dies ist schließlich nur der Anfang eines Projektes, an dem wir noch weiter arbeiten werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The rose frame &#8211; Ein Projektzwischenstand von Lea Scherer, Edward John Zammit, Lauritz Bohne im Studio Methods of Analysis and Imagination unter Leitung von Prof. dr. ir. Klaske Havik</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Silestone HybriQ von Cosentino</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-silestone-hybriq-von-cosentino/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2021 23:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[„Verändere die Welt von der Küche aus“ - Die jungen Generationen fordern eine nachhaltigere und humanere Lebensweise. Cosentino kommt diesem Wunsch entgegen und hat Silestone mit der exklusiven HybriQ-Technologie komplett erneuert. Die Marke, die seit mehr als 30 Jahren mit ihren Farben, Designs und herausragenden Eigenschaften die Küche revolutioniert, weist nun den Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Herzstück unseres Zuhauses.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/silestone_web_2-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Changing the World From the Kitchen | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-121"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/silestone_web_2-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/silestone_web_1-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="HybriQ | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-121"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/05/silestone_web_1-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

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Cosentino Silestone HybriQ „<strong>Verändere die Welt von der Küche aus</strong>“ &#8211; Cosentino zeigt , wie sich Silestone wandelt und die Welt der Architektur und des Designs mit der innovativen <strong>HybriQ-Technologie</strong> nachhaltig verändert. Die jungen Generationen fordern eine nachhaltigere und humanere Lebensweise. Cosentino kommt diesem Wunsch entgegen und hat Silestone mit der exklusiven HybriQ-Technologie komplett erneuert. Die Marke, die seit mehr als 30 Jahren mit ihren Farben, Designs und herausragenden Eigenschaften die Küche revolutioniert, weist nun den Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Herzstück unseres Zuhauses.</p>
<p>„Jede Veränderung beginnt mit einer zündenden Idee, dem Versuch, etwas anders und besser zu machen, um den großen Wandel zu ermöglichen“, erklärt Damián Granados, VP Global Marketing der Cosentino Group.„Bewusst und achtsam zu sein beginnt bei uns allen zuhause. Mit der bahnbrechenden HybriQ-Technologie tragen wir mit Silestone zur Vision bei, dass die Revolution in der Küche beginnt.“</p>
<p><strong>HybriQ+ setzt neue Nachhaltigkeits-Standards </strong><br />
Das neue Silestone besteht vorwiegend aus natürlichen Mineralien, und – Dank HybriQ+ – mindestens 20 % recycelten Materialien wie Glas. Die herausragenden Eigenschaften in Bezug auf Ästhetik, Widerstandsfähigkeit und Hygiene bleiben erhalten und werden für 25 Jahre garantiert. Produziert wird mit 99 % wiederaufbereitetem Wasser und 100 % erneuerbarer elektrischer Energie.<br />
„Changing the World From The Kitchen“ &#8211; Entdecken Sie HybriQ von Silestone by Cosentino: <a href="https://www.cosentino.com/de/silestone/hybriq-technologie/">www.cosentino.com/de/silestone/hybriq-technologie</a><br />
Hier kommen Sie direkt zum HybriQ-Video: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=akCuL33K1TE">&gt; zum Video</a></p>
<p><strong>Über Silestone</strong><br />
Silestone von Cosentino ist die weltweit führende hybride Mineraloberfläche für die Welt der Architektur und des Designs. Seit mehr als 30 Jahren an der Spitze des Marktes, bietet Silestone einzigartige technische und gestalterische Eigenschaften, wie hohe Widerstandsfähigkeit und Härte, einfache tägliche Pflege, hohe Farbkonsistenz und unvergleichliche Schönheit. In den letzten Jahren hat Cosentino die innovativen und exklusiven Technologien N-Boost, HybriQ und HybriQ+ entwickelt. Der Einsatz dieser Technologien ermöglichte einen Qualitätssprung in der Entwicklung von Silestone in Bezug auf Funktionalität, Qualität, Schönheit und Nachhaltigkeit. Silestone besteht aus einer hybriden Formulierung von mineralischen Rohstoffen, Quartz und recycelten Materialien wie Glas. Der Produktionsprozess von Cosentino ist eine Erfolgsgeschichte für die Umwelt, da er zu 99 % mit wiederaufbereitetem Wasser, zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Quellen und mit recycelten Rohstoffen durchgeführt wird. Die ästhetischen und gestalterischen Möglichkeiten sind für Architektur- und Designprofis grenzenlos: Silestone ist in über 80 Farben und einer breiten Palette von Texturen und Formaten erhältlich. Es ist die perfekte Oberfläche für eine Vielzahl von Anwendungen in Küchen und Bädern, aber auch in Laboren, Krankenhäusern, Hotels, Restaurants und anderen Räumen.</p>
<p><strong>Über Cosentino</strong><br />
Die Cosentino Gruppe ist ein Familienunternehmen aus Spanien, das weltweit tätig ist und hochwertige und innovative Oberflächen für die Welt des Designs und der Architektur herstellt und vertreibt. In enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern entstehen Designlösungen von hoher Wertigkeit, die eine Inspiration im Leben vieler Menschen sind. Erreicht wird dieses Ziel mit Pionier- und Spitzenmarken in ihren jeweiligen Segmenten wie Silestone, Dekton oder Sensa by Cosentino – technologisch fortschrittliche Oberflächen, die die Schaffung einzigartiger Umgebungen und Designs für den privaten und öffentlichen Raum ermöglichen. <a href="http://www.cosentino.com/"><span class="s1">www.cosentino.com</span></a></p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Cosentino Deutschland GmbH<br />
Birkerfeld 48<br />
83627 Warngau<br />
Deutschland<br />
T +49 8024 902280<br />
<a href="mailto:info.de@cosentino.com">info.de@cosentino.com</a><br />
<a href="https://pro.cosentino.com/de/">www.pro.cosentino.com</a></p>
<p>Ansprechpartner Hamburg<br />
Torsten Sawatzki<br />
+49 (0) 172 2996375<br />
<a href="tsawatzki@cosentino.com">tsawatzki@cosentino.com</a></p>
<p>Ansprechpartner München<br />
Sebastian Bremm<br />
+49 (0) 172 8930597<br />
<a href="sbremm@cosentino.com">sbremm@cosentino.com</a></p>
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		<title>DesignBuild Research</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/designbuild-research/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 12:25:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 fördert die gemeinnützige Sto-Stiftung vor allem junge Menschen im Ausbaugewerbe sowie StudentInnen der Architektur mit einem breiten Spektrum von Förderprojekten. Der diesjährige DesignBuild-Wettbewerb umfasst neben der klassischen Projektförderung diesmal zwei neue Kategorien – „DesignBuild Reflect“ sowie „DesignBuild Research“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/design-research_1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="DesignBuild RESEARCH - eine neue Kategorie" data-rel="lightbox-gallery-122"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/design-research_1_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/design-research_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Prof. Ralf Pasel, Stiftungsrat Architektur Sto-Stiftung | © Sto-Stiftung, Christoph Große" data-rel="lightbox-gallery-122"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/design-research_2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

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<strong>&#8220;DesignBuild Research&#8221;: Sto-Stiftung schnürt Förderpaket für Architektur-Nachwuchs</strong></p>
<p>Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 fördert die gemeinnützige Sto-Stiftung vor allem junge Menschen im Ausbaugewerbe sowie StudentInnen der Architektur mit einem breiten Spektrum von Förderprojekten. Für beide Bereiche steht pro Jahr ein Etat von insgesamt einer Million Euro zur Verfügung. Förderprojekte sollen das jeweilige Fachwissen vertiefen, andererseits aber auch den Blick über den Tellerrand schärfen. Es geht um wertvolle Erfahrungen über die klassischen Ausbildungs- und Studieninhalte hinaus. Immer steht dafür im Hintergrund der Wunsch, „Kopf“ und „Hand“ noch stärker miteinander zu verbinden, die jeweils andere Sicht von Handwerker und Architekt auf die gemeinsame Bauaufgabe noch besser verstehen zu können.</p>
<p>Im Förderbereich „Architektur“ liegt deshalb seit Jahren ein Schwerpunkt auf DesignBuild-Projekten. Bei dieser zeitgemäßen Lehrform planen Master-StudentInnen nicht nur gemeinsam Gebäude in meist sozial vernachlässigten Regionen überall auf der Welt – die Planungen werden von den jungen Leuten später auch vor Ort selbst umgesetzt.</p>
<p>Der diesjährige DesignBuild-Wettbewerb umfasst neben der klassischen Projektförderung diesmal zwei neue Kategorien – „DesignBuild <em>Reflect</em>“ sowie „DesignBuild <em>Research</em>“. Während erstere die wertvollen Reflexionen von bereits durchgeführten DesignBuild-Projekten in Buchform fördert, nimmt die Kategorie „<em>Research</em>“ die Architektur-Forschung in den Blick: Junge Talente auch aus dem akademischen Mittelbau sollen gefördert werden, um ihren kreativen Technik-, Design- oder Prozess-Ideen nachgehen zu können. Denn gute Ideen brauchen Zeit, um tatsächlich entwickelt, getestet, modelliert und prototypisch „gebaut“ werden zu können – egal, ob es um eher theoretischer Grundlagenforschung mit der Entwicklung neuer Methoden, Modelle und Technologien bis hin zur konkreten Anwendung geht, ob die Entwicklung innovativer gestalterischer und konstruktiver Planungslösungen im Vordergrund steht oder der Forschungsschwerpunkt im Bereich der Optimierung konkreter Bauteile, Baukörper bzw. Baustoffe vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Lebenszyklusbetrachtung steht.</p>
<p><strong>Alle jungen Talente sind herzlich eingeladen, sich über europäische Architektur-Fakultäten, Lehrstühle oder ihre Fachbereiche der Hochschulen zu bewerben. Bewerbungen können über </strong><a href="http://www.sto-stiftung.de"><strong>www.sto-stiftung.de</strong></a><strong> einfach und direkt online gestellt werden.</strong></p>
<p>Einsendeschluss des Wettbewerbs <strong>„DesignBuild <em>Research</em>“</strong> ist der 31. Mai 2021.<br />
Eine namhaft besetzte Jury wird im Juni die Preisträger bekannt geben. Fördermittel können im Anschluss daran sofort abgerufen werden.</p>
<p>Hier anmelden: <a href="http://www.sto-stiftung.de">www.sto-stiftung.de</a></p>
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		<title>Aus dem Archiv: Marinierte Architektur</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv-mariniertearchitektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 08:25:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[,,Marinierte Architektur" – allein der Name der Veranstaltungsreihe in 2006 und 2007 von Carpet Concept und AIT-Dialog deutete bereits auf die Analogien hin, die zwischen Architektur und Kochen bestehen. Verbindungen existieren auf zahlreichen Ebenen: Architektur und Kochen gehören zu den ältesten Kulturtechniken der Menschheit. In beiden Disziplinen begegnen sich Handwerk, Kunst, Konstruktion, Gestaltung und – im Idealfall – Genuss.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_01_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_02_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_06_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Philipp Auer macht sich startklar" data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_06_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_05_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_05_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_04_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Orangensushi" data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_08_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nach dem Dialog mit einem der Profi-Köche ...." data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_08_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_09_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="... setzt Jan Kleihues die Tipps gleich in der Praxis um." data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_09_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_11_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Flambierte Mini-Banane mit Sauce von grünem Tee" data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_11_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_07_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stefanie Strickert (Dan Pearlman) arbeitet am Detial" data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_07_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_10_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-123"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/Marinierte_10_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-364135 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/marinierte_logo_web-800x200.jpg" alt="" width="800" height="200" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/marinierte_logo_web-800x200.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/marinierte_logo_web-768x192.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/marinierte_logo_web-1536x383.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/marinierte_logo_web-1320x329.jpg 1320w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/marinierte_logo_web.jpg 1835w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p><div class="clear"></div></div>
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<p><strong>,,Marinierte Architektur&#8221; – allein der Name der Veranstaltungsreihe von Carpet Concept und AIT-Dialog deutete bereits auf die Analogien hin, die zwischen Architektur und Kochen bestehen. Verbindungen existieren auf zahlreichen Ebenen: Architektur und Kochen gehören zu den ältesten Kulturtechniken der Menschheit. In beiden Disziplinen begegnen sich Handwerk, Kunst, Konstruktion, Gestaltung und – im Idealfall – Genuss. Die sinnliche Wahrnehmung ist sowohl in der Architektur als auch beim Kochen die Voraussetzung, der Motor und das Korrektiv – also die ständige Begleiterin – für ein gelungenes Ergebnis. Dennoch sind Kochen und Architektur, wie jede kreative Tätigkeit, schlichtweg harte Arbeit. Beide beruhen auf Faktoren wie Materialqualität und ­Herstellungs­techniken, die die Menschheit im Laufe der Zeit immer mehr verfeinert hat.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Veranstaltungsreihe wie „Marinierte Architektur“ dokumentierte 2006 und 2007 diesen Zeitgeist, denn auch sie verlangte den Teilnehmern interdisziplinäre Fertigkeiten ab: Neben der schmackhaften Zubereitung der Gerichte gingen auch deren Präsentation auf dem Teller und die Gestaltung des räumlichen Umfelds mit in die Wertung ein. Zu acht Abendveranstaltungen in Hamburg, Stuttgart, Köln, Frankfurt, München, Berlin, Nürnberg und Hannover hatte Carpet Concept je neun Spitzenarchitekten geladen, die in drei Teams gegeneinander antraten. Jedes Team kochte und gestaltete –  fachlich unterstützt durch Axel Heldmann und Ralf Jakumeit vom Hotel-Restaurant „Der Zauberlehrling“ in Stuttgart – ein dreigängiges Menü. Mehr noch: Im Idealfall entwickelten die Teilnehmer ein ganzheitliches architektonisches Konzept, das Teller, Tisch und Gaumen berücksichtigte. Und da Kochen doppelt Spaß macht, wenn man es für gute Freunde tut, war jeder Koch aufgefordert, zwei persönliche Gäste – Büro-Kollegen, den Lebenspartner oder den Bauherren – zum anschließenden Abendessen einzuladen.</p>
<p>Zusammen mit weiteren geladenen namhaften Architekten fand sich so jedes Mal eine illustre Gruppe aus 60 Personen zu den Veranstaltungen ein. Eine dreiköpfige Jury aus Architekten, Designern und Vertretern der Fach- und Publikumsmedien urteilte über Geschmack und Gestaltung der drei Menüs und ihrer zugehörigen Tischdekoration und zeichnete die Sieger und Platzierten aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Teilnehmer (Auswahl)</h3>
<p>Holger Jaedicke (Jan Störmer Partner), Frank Focke (nps tchoban voss GbR), Maria Bachvarova (Spengler Wiescholek Architekten), Michèle Wattenphul (gmp von Gerkan, Marg und Partner), Peter Joehnk (JOI-Design GmbH), Tim Hupe (Tim Hupe Architekten), Nico Versace (Akyol Gullotta Kamps Architekten), Rüdiger Ebel (blauraum architekten), Monika Lepel (Lepel &amp; Lepel), Marc Oei (Lederer + Ragnarsdóttir + Oei), Giorgio Bottega (bottega + ehrhardt architekten), Peter Ippolito (ippolito fleitz group), Caspar Schmitz-Morkramer (msm meyer schmitz morkramer), Susanne Brandherm (brandherm + krumrey Innenarchitektur), Cornelia Herrmann (schneider+schumacher), Lars Oliver Stapler (KSP Engel und Zimmermann), Stefan Forster (Stefan Forster Architekten), Joost A. Rebske (Meixner Schlüter Wendt Architekten), Ludwig Kindelbacher (Landau &amp; Kindelbacher), Philipp Auer (Auer + Weber + Assoziierte), Matthias Schukies (Schmidhuber + Partner), Ruth Berktold (yes architecture), Jan Kleihues (Kleihues + Kleihues), Nicole Srock-Stanley (Dan Pearlman), Tim Heide (Heide von Beckerath Alberts Architekten), Prof. Gesche Grabenhorst (Ahrens Grabenhorst Architekten)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Stefan Abtmeyer, Berlin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Kooperation mit</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-365112 size-full" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/carpetconcept_web.jpg" alt="" width="200" height="58" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: GROHE Baulines</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-grohe-baulines/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 18:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=365093</guid>

					<description><![CDATA[GROHE ist eine führende globale Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen. Seit vielen Jahrzehnten setzen sie auf die Markenwerte Technologie, Qualität, Design und Nachhaltigkeit, um „Pure Freude an Wasser“ zu bieten. Die neu aufgelegte GROHE Baulines Kollektion für Bad und Küche ist ein echter Allrounder auf Einstiegsniveau.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/grohe_baulines_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Baulines | © Grohe" data-rel="lightbox-gallery-124"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/grohe_baulines_2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/grohe_baulines_1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Baulines | © Grohe" data-rel="lightbox-gallery-124"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/grohe_baulines_1_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/grohe_baulines_3_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Baulines | © Grohe" data-rel="lightbox-gallery-124"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/grohe_baulines_3_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>GROHE Baulines – echte Alleskönner für Küche und Bad<br />
</strong>Die neu aufgelegte GROHE Baulines Kollektion für Bad und Küche ist ein echter Allrounder auf Einstiegsniveau – mit smarten Eigenschaften zu einem erschwinglichen Preis.<br />
Im Badezimmer überzeugen die Armaturen mit einem modernen Design und zusätzlichen Funktionen für mehr Komfort sowie Sicherheit. Darüber hinaus ermöglicht es Baulines Architekten und Planern, den steigenden Anforderungen an die Badgestaltung mit einem komfortablen Komplettbad-Portfolio zu begegnen – alles aus einer Hand und ohne Kompromisse.<br />
Das Baulines Produktportfolio für die Küche bietet Kunden eine große Auswahl. Die Modelle mit hohen Ausläufen eignen sich zum Beispiel ideal zum Befüllen größerer Töpfe, während sich niedrige Ausläufe harmonisch in kleine urbane Küchen mit begrenztem Platz einfügen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Grohe<br />
</strong>Als eine fu?hrende globale Marke fu?r ganzheitliche Badlösungen und Ku?chenarmaturen profitieren Architekten bei GROHE von einem innovativen und hochqualitativen Portfolio. Seit 2014 gehört GROHE zu dem starken Markenportfolio von LIXIL, einem führenden japanischen Hersteller von richtungsweisenden Wassertechnologien und Gebäudeausstattung. Um „Pure Freude an Wasser“ zu bieten, basiert jedes GROHE Produkt auf den Markenwerten Qualität, Technologie, Design und Nachhaltigkeit. Dank eines umfangreichen Produktportfolios von Armaturen über Duschsysteme bis hin zu Wassersystemen und Keramik lassen sich mit GROHE designstarke Traumbäder wie aus einem Guss realisieren und individuelle Küchen entwerfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Grohe Deutschland Vertriebs GmbH<br />
Zur Porta 9<br />
32457 Porta Westfalica<br />
<a href="https://www.grohe.de/de_de/">www.grohe.de</a></p>
<p>Sabine Gotthardt<br />
Director Business Development<br />
Architecture &amp; Real Estate Central Europe<br />
T + 49 (0)8153 98 47 56<br />
M + 49 (0)175 588 12 28<br />
<a href="sabine.gotthardt@grohe.com">sabine.gotthardt@grohe.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Homo sapiens are no longer proletarian but cognitarians &#8211; Eff Libilbéhéty, Interior Scholarship 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/home-sapiens-are-no-longeer-eff-libilbehety-stipendiatin-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 14:13:44 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=364426</guid>

					<description><![CDATA[To dive into the conscious and unconscious means to fit in society uncovers the fragile balance between the banal and the public. Social appendages, like phones or strategies, are here to lubricate the human’s collision with the external. This liminal space questions the authenticity of each individual and reveals a constraint belonging to the collective. Calling attention to cognitive bias here also relates to how ideology works on a mass of people - because of those human brain’s glitches.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/eff_libilbehety_blog2_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-125"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/eff_libilbehety_blog2_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/eff_libilbehety_blog2_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-125"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/eff_libilbehety_blog2_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Mai 2021<br />
Blog: Eff Libilbéhéty<br />
</strong><strong>Homo sapiens are no longer proletarian but cognitarians.</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>To dive into the conscious and unconscious means to fit in society uncovers the fragile balance between the banal and the public. Social appendages, like phones or strategies, are here to lubricate the human’s collision with the external. This liminal space questions the authenticity of each individual and reveals a constraint belonging to the collective. Calling attention to cognitive bias here also relates to how ideology works on a mass of people &#8211; because of those human brain’s glitches.</em></p>
<p><em> </em><em>Almost scientifically, these appendages are dissected and archived to offer an object-oriented horizon arising from a different cognitive and perceptual standpoint. Critical moments of resistance are highlighted through domestic rituals. From each of our pre-saved behaviours only remain chairs of wood and bioplastic, as a prosthesis of bipeds’ rooted rituals. As a dialectic between constraint and freedom, the mind and the human-built, each element is a cross-dressing on how expands the Homo sapiens’ body sensoriality.</em></p>
<h2></h2>
<h2><u>the subjective identity ot the universal human</u></h2>
<p>The excrescences of the social game are a liminal space between every day and the public, the intimate and the chaos. By excrescences I mean all the means homo sapiens use to interact with the external (others, situations, nature, culture, society). As individuals, we try to exist as one but also to fit in the collective. That’s called belonging. But this balance between identity and objectivity, or subjectivity and public isn’t that clear. Humans are wired with the same materials: thoughts, actions, emotions. What creates a melody of these 3 modules (regulating their interactions) are cognitive bias and constant learning.</p>
<p>Such prosthetics are there to help us make a sense of reality and the world around us, to navigate as sure as we can. They can be tools but also immaterial props, like above-mentioned biases. Their physicality doesn’t matter: they are an extension of ourselves, not necessarily practical, neither functional. Just a banal add-on, lubricating our collision with what is outside of the limit, outside our selves.</p>
<p>Bias, for instance, are ‘bugs’ of the human mind and sociability. They are unconscious distortion in how one receives information, potentially leading to irrational decisions or paradoxes. Individuals create their own &#8220;subjective reality&#8221;. Advertising or propaganda, for instance, make great use of our biases because we are often unaware of them and because they are universal (let’s see it as a button that provokes similar reactions even though the individuals have very different identities).</p>
<p>They can be explained logically: robotic shortcuts (or mechanical simplification methods) because our brains are unable to comprehend the richness of the whole visual stimuli and chaotic amount of information that the world holds. So, through these means (rationalisation and abstractions), it creates an affordable world and allows itself to navigate through it. Therefore, it is the same on a biological level: the brain doesn&#8217;t digest the whole surplus of information happening daily. To find a rhythm in the chaos, it works with pre-established models (based on previous experiences). Basically, a simulation of what is reality screens in our heads, and the only things the brain analyses are the information that doesn’t match with this simulation. These errors are analyzed and used to create a more performant simulation, next time.</p>
<p>These social toolings are intangible phenomenons shaping the way we behave. Let’s think of religion as an example. For the core of guidance, we created a system of beliefs and rules. Then, finally, things/reality/world had a reason, made sense again. No need to doubt, as there is a precise way to think. We built temples for the core of making sense &#8211; temples made of blood and need.</p>
<p>Brain’s models, religion, cellphones. These are excrescences of the human that intend and define how one human relates to another and expands in the world.</p>
<h2></h2>
<h2><u>prosthetics to (dis)prove the body</u></h2>
<p>20 biases are selected to present all the fragility of the universal human. For instance, the ‘Rhyme as reason’ effect (rhyming statements are perceived as more truthful) or the ‘Law of the instrument’ (an over-reliance on a familiar tool or methods, ignoring or under-valuing alternative approaches. &#8220;If all you have is a hammer, everything looks like a nail.&#8221;). The 20 biases are investigated through experiences to prove or disprove them, and will be selected to have 10 final ones. Each experience investigates the environment with a new body. As a dialectic between constraint and freedom, an object (chair) is made for each experience. Cross-dressing, transgressive and transcendent, these objects expand the Homo sapiens’ body sensoriality. Finally, each experience makes a human feel a sense of liberation. Limiting the objects to a chair also question the  form/functions, norms and standards, present in architecture. To which extent is it still a chair if you can’t sit on it?</p>
<p>Indeed, the chair is a stable element on which humans rely on. It’s also a conversational object, one that we all have in our homes. Not only at our homes actually, as there is a sit for each of our banal rituals. Eating, toilet, public transport, work. The 2021’s humans and their rooted daily lives. A chair for my ass and my thoughts, perfect prosthesis of our daily millimetric ballets. For the 14 biases, there will be a chair. They are drawn on the papers too. Each chair is as a dialectic between constraint and freedom, cross-dressing on how expands the Homo sapiens’ body sensoriality. My chairs are united by their functions, to simulate the sensorium of a single person but also by two materials.</p>
<p>Each experience is carefully archived (audio, video, notes and conclusion). Indeed, being filmed creates another context, it’s bizarre and performative and emphasizes each of my humans as authentic. Finally, I challenge the person in front of me as a guinea pig and it becomes a number in a research, depersonalized in my archive of human minds.</p>
<p><em><strong>The diner experience</strong> </em></p>
<p><em>Sitting all around a table, everyone is well dressed. Everyone has a role to play. It is no matter which one is the most valuable, but a transient discussion on what it is to be a self and how we do when it encounters other-selves. We are offering our more banal performance, seated and eating. The more we go, the more it appears that all the answers we bring just recall more questions. There is no end, no conclusion, only transitory moments of truth. Rationalisation couldn’t help. From the corn during the Inca civilization to the epigenetic, all is discussed. They think I care about what they are saying, or that it matters. They are eating and I observe them coping with the foam forks. Here to play roles, they got an excuse to be themselves. Unscared of the social game because it is a scenery, they appear. My friends were here, in all their vulnerabilities. Behind performative roles, nothing makes sense. It is all scenery.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Memories &#124; Sweco &#038; RRP</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-sweco-rrp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 11:41:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das erste Büro in München, das 2021 in das Memories Skizzenbuch zeichnet ist Sweco. Hier nimmt sich Claudia Specht, die Team Leaderin Planning bei Sweco, dem Projekt an. Danach wird es zu RRP Architekten + Ingenieure nach Berg am Laim gebracht. Marc Rehle, einer der Geschäftsführer, nimmt sich dort Zeit für ein Gespräch und zeichnet eine Skizze zum Thema Erinnerungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/sweco4_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Alex von Schablowsky, Olga Borkowska, Claudia Specht, Robert Gräbner" data-rel="lightbox-gallery-126"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/sweco4_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/sweco1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Memories Skizzenbuch | bei Sweco" data-rel="lightbox-gallery-126"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/sweco1_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/sweco2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Claudia Specht und Robert Gräbner" data-rel="lightbox-gallery-126"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/sweco2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/rrp_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Marc Rehle | RRP" data-rel="lightbox-gallery-126"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/rrp_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p class="p1">Das erste Büro in München, das 2021 in das Buch zeichnet ist Sweco. Hier nimmt sich Claudia Specht, die Teamleiterin Planung bei Sweco, dem Projekt an. Sie teilt mit uns die Gedanken, die hinter dem Beitrag von Sweco stehen: „Entsprechend der teamorientierten Arbeitsweise von Swecos Architekten, entstand die Skizze für das Wanderbuch ,Memories&#8217; in Gemeinschaftsarbeit im Architektur Ressort München.<b> </b>Die Fragestellung ,Was hat mich zur Architektur inspiriert? Was sind die Leitbilder?&#8217; stand bei der Skizze, die unser Kollege Alex von Schablowsky erstellt hat, im Vordergrund. Bezug genommen wurde auf den klassischen Tempel (Kurvatur, Schwellung…), Piet Mondrian (Boogie Woogie), Le Corbusier (Villa Savoy), El Lissitzky  (Wolkenbügel). In der Mitte ist der Mensch positioniert als Maßstab, Proportion und Verhältnis (Modulor) im Spannungsfeld zwischen Antike und Utopie.“<br />
Das Resultat können Sie im Sommer 2021 in der Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon bewundern. Über 60 Innen-/Architekturbüros aus München werden bis dahin eine Skizze in das Wanderbuch gezeichnet haben.</p>
<p class="p1">Robert<span class="Apple-converted-space">  </span>Gräbner von Pfleiderer holt das Buch bei Sweco ab und bringt es zu RRP Architekten + Ingenieure nach Berg am Laim. Marc Rehle, einer der Geschäftsführer, nimmt sich dort Zeit für ein Gespräch und zeichnet eine Skizze zum Thema Erinnerungen in das Wanderbuch. Stefan Schnitzlbaumer von Steelcase nimmt von dort aus die gesammelten Skizzen mit auf den Weg zu Ochs Schmidhuber Architekten ins Gärtnerplatzviertel. Lesen Sie im nächsten Blog Artikel wie die Reise weitergeht.</p>
<p class="p1">Die drei Fragen, die wir allen beteiligen Büros stellen, beantwortet Sweco für uns wie folgt:<br />
<i>Was war Ihr erster Gedanke, als Sie die Einladung erhalten haben, beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?<br />
</i>Ungewöhnliches Konzept in ungewöhnlichen Zeiten: Tolle Idee! Da sind wir gerne dabei.</p>
<p class="p1"><i>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?<br />
</i>Entsprechend der teamorientierten Arbeitsweise von Swecos Architekten entstand die Skizze für das Wander-Skizzenbuch in Gemeinschaftsarbeit im Architektur-Ressort München von Claudia Specht. Unser langjähriger Kollege Alex von Schablowsky hat die Skizze angefertigt, wobei die Fragestellungen: &#8220;Was hat mich zur Architektur inspiriert?<span class="Apple-converted-space">  </span>Was sind die Leitbilder?&#8221; im Vordergrund standen.</p>
<p class="p1"><i>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
</i>Durch die Skizze haben wir uns mit unserem Berufsbild auseinandergesetzt, die Gedanken kreisen lassen und konnten die Begeisterung für unseren Beruf neu beleben. Zudem war es wertvoll, auf diesem Wege, außerhalb der Projektarbeit, in Kontakt zu treten und gemeinsam eine Idee zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Über Sweco<br />
</b>Am Münchner Standort der Sweco GmbH arbeitet seit 2009 das auf mittlerweile 15 Kolleg*innen angewachsene Planungsressort, seit 2018 unter der Leitung von Claudia Specht. Gemeinsam mit über 45 Kolleg*innen aus anderen Fachbereichen bilden sie einen der größten Sweco-Standorte Deutschlands.<span class="Apple-converted-space">  </span>Von den vielfältigen Projekten, vor allem aus den Bereichen Gesundheits-, Pflege- und Laborbauten, sind kürzlich das Chiemseehospiz in Bernau und die Portalklinik des Universitätsklinikums München fertiggestellt worden. Zudem befindet sich unter anderem das Zentrallabor der München Klinik in Neuperlach in der Endphase. Mit der Fertigstellung des 1. BA der kbo-Inn-Salzach-Klinikum &amp; RoMed-Klinik Wasserburg wird voraussichtlich Anfang 2022 gerechnet. Die teamorientierte Arbeitsweise innerhalb des Ressorts ist eine ihrer Stärken, aber auch die ressortübergreifende Zusammenarbeit mit den Sweco Kollegen, beispielsweise aus den Bereichen des Baumanagements, der Technischen Gebäudeausrüstung, der Tragwerks- oder Städteplanung, ist einer der Erfolgsfaktoren der Sweco GmbH. Insgesamt arbeiten mehr als 1.300 Architekten in den Sweco Büros in Dänemark, Schweden, Deutschland, Finnland, Polen, Belgien und Norwegen gemeinsam als Sweco Architects. In Deutschland bilden die insgesamt 200 Kolleginnen und Kollegen der Sweco GmbH und ihrer Tochtergesellschaft Jo. Franzke Generalplaner GmbH die wichtigste Basis des Büros. An den Standorten Berlin, München und Frankfurt am Main steht ein erfahrenes Team mit großem Wissensschatz und reichhaltiger Expertise zur Verfügung.<br />
<a href="http://www.sweco-gmbh.de">www.sweco-gmbh.de</a></p>
<p class="p1"><b>Über RRP Architekten + Ingenieure<br />
</b>Das Unternehmen mit Niederlassungen in München und Berlin wird von Fritz Galuschka, Cornelia Galuschka und Marc Fehle geleitet. Der Schwerpunkt liegt ihn ihrer Arbeit auf dem Klinikbau &#8211; aktueller und wichtiger denn je. Im dynamischen Umfeld des deutschen Krankenhauswesens ist eine konsequente strategische Ausrichtung eines Krankenhauses Grundlage aller unternehmerischen Entscheidungen. Fragen zu Klinikaufbau, Betriebsorganisation und Investitionen definieren die Entwicklungsschritte des Leistungsspektrums und damit den zukünftigen Kurs, den eine Klinik gehen möchte. RRP unterstützt mit seiner Architektur und seinen Leistungen alle Bereiche, die für eine reibungslosen und in wirtschaftlichen Klinikbetrieb erforderlich sind.<br />
<a href="http://www.rrp.de">www.rrp.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Sommer 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog"><span class="s1">Facebook</span></a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/"><span class="s1">Instagram</span></a> wöchentlich einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig rein!</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Memories &#124; RHWZ, SCHALTRAUM, SKAI und Seel Bobsin Partner</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-rhwz-schaltraum-skai-und-seel-bobsin-partner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2021 11:42:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Skizzenbuch "Memories" setzt seine Reise durch Hamburg bei RENNER HAINKE WIRTH ZIRN ARCHITEKTEN fort und wird danach SCHALTRAUM anvertraut. Auch Seel Bobsin Partner Design-Konzeptionen dürfen sich mit einer Handskizze verewigen, bevor SKAI das Wanderbuch erhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/memories_rhwz-steelcase_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="RENNER HAINKE WIRTH ZIRN ARCHITEKTEN | Stefan Wirth präsentiert seine Skizze" data-rel="lightbox-gallery-127"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/memories_rhwz-steelcase_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/memories_sbp-2_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Seel Bobsin Partner Design-Konzeptionen | Kim Marc Bobsin betrachtet das Wanderbuch" data-rel="lightbox-gallery-127"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/memories_sbp-2_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/memories_sbp_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Seel Bobsin Partner Design-Konzeptionen | Kim Marc Bobsin skizziert" data-rel="lightbox-gallery-127"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/memories_sbp_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/memories_steelcase-schaltraum-2_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="SCHALTRAUM | Christian Dahle empfängt das Wanderbuch" data-rel="lightbox-gallery-127"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/memories_steelcase-schaltraum-2_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/schaltraum_Prozess_Bild_1_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="SCHALTRAUM | Die Skizze von Christian Dahle entsteht" data-rel="lightbox-gallery-127"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/05/schaltraum_Prozess_Bild_1_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Das Wanderbuch &#8220;Memories&#8221; setzt seine Reise durch Hamburg fort, indem Sascha Schneidermann (dormakaba) es zu <strong>RENNER HAINKE WIRTH ZIRN ARCHITEKTEN </strong>bringt. Stefan Wirth hat dort die Aufgabe übernommen, eine Skizze einzufügen, die eine seiner prägenden architektonischen Erinnerungen ausdrückt. Weitergetragen wird das Buch dann von Andreas Kosian (Steelcase), der es Christian Dahle von <strong>SCHALTRAUM</strong> anvertraut. Die nächste Station, betreut von Frank Schwaneberg (Cosentino), ist das Büro von <strong>Seel Bobsin Partner Design-Konzeptionen</strong>. Kim Marc Bobsin kann sich bereits einige Handskizzen ansehen, die sich mittlerweile im Buch angesammelt haben, bevor er seine eigene hinzufügt. Anschließend überbringt Carsten Ritter (Gira) Jan Siemer von <strong>SKAI</strong> das Wanderbuch, damit auch er sich darin verewigen und Teil er Ausstellung werden kann.</p>
<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Sommer 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/">Instagram</a> wöchentlich einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig rein!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blog-Beitrag 2 von  Marie Jõgi, Stipendiatin 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/blog-beitrag-2-von-marie-jogi-stipendiatin-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 11:41:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In my second blog post I would like to introduce one smaller project of my autumn semester that took place for 3rd year students at Estonian Academy of Arts.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog2_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-128"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog2_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog2_02_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-128"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog2_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog2_03_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-128"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog2_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog2_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Here I used some aspects we found from the research in the library designing project that was taking place at the same time." data-rel="lightbox-gallery-128"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog2_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
April 2021<br />
Bloggerin: Marie Jõgi<br />
</strong></h3>
<p>In my second blog post I would like to introduce one smaller project of my autumn semester that took place for 3<sup>rd</sup> year students at Estonian Academy of Arts.</p>
<p>The project itself was about designing an inflatable object. But at first we were thinking and looking around us for problems or areas where we would like to go a bit deeper. As this project was in pairs, me and my group member (Grete-Loviis Saar) decided to look at the school/working environment around us. We noticed a lot of tiredness and decided to study this topic a bit more.</p>
<p>We looked at people around us and noticed the occasional need to rest the head. This was our inspiration to design an inflatable object that could be a little help in the long working days.</p>
<p>As this design object seemed to us as more comfort solution and maybe not for a long term. We were doing a bit more research in scientific studies about computer work and sitting.  We were thinking about both physical and mental tiredness and found out many different ways of relieve or how to make working healthier and more human friendly. For example, for physical tiredness there could be solutions like alternating sitting, walking, and standing or other different ways of sitting like kneeling or holding your back in 135 degrees.</p>
<p>This project was great for learning and thinking more deeply about a problem or aspect of life. I feel as a designer and especially when designing spaces for people it is important to also look into scientific research, so that the designed objects could bring more value or even to ask if the designed object is necessary.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Im Fokus: Restaurant La Zuppiera di Ignazio mit Porcelaingres</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-restaurant-la-zuppiera-di-ignazio-mit-porcelaingres/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 06:45:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Architekt Albino Vescovi hat mit dem Einsatz der sandfarbenen Variante von Loft by Porcelaingres im Restaurant La Zuppiera di Ignazio im norditalienischen Piacenza eine Gastronomie in modernem Ambiente mit klaren Linien und reduziertem Design geschaffen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<video class="fs-video" poster="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/porcelaingres_teaser_poster-scaled.jpg" preload="auto" controls="controls" width="550" height="275"><source src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/porcelaingres_loft_02-2021_v1.sameformat.mp4" type="video/mp4" /><source src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/porcelaingres_loft_02-2021_v1.oggtheora.ogv" type="video/ogv" /><source src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/porcelaingres_loft_02-2021_v1.webmhd.webm" type="video/webm" /></video></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/zuppiera_porcelaingres-2_900.jpg' title="Restaurant La Zuppiera di Ignazio mit Porcelaingres" data-rl_title="Restaurant La Zuppiera di Ignazio mit Porcelaingres" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Porcelaingres | Foto: Fausto Mazza" data-rel="lightbox-gallery-129"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/zuppiera_porcelaingres-2_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Restaurant La Zuppiera di Ignazio mit Porcelaingres" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/zuppiera_porcelaingres_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Porcelaingres | Foto: Fausto Mazza" data-rel="lightbox-gallery-129"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/zuppiera_porcelaingres_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/zuppiera_porcelaingres-1_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Porcelaingres | Foto: Fausto Mazza" data-rel="lightbox-gallery-129"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/zuppiera_porcelaingres-1_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Die Kollektion Loft für das Restaurant La Zuppiera di Ignazio in Piacenza</strong></p>
<p><strong>Der Architekt Albino Vescovi hat mit dem Einsatz der sandfarbenen Variante von Loft by Porcelaingres ein Restaurant in modernem Ambiente mit klaren Linien und reduziertem Design geschaffen.</strong></p>
<p>In Fiorenzuola d&#8217;Arda, in der norditalienischen Provinz Piacenza, entwarf der Architekt Albino Vescovi das Restaurant La Zuppiera di Ignazio. Um seine Idee eines minimalistisch und geschmackvoll eingerichteten Lokals umzusetzen, verwendete er Loft, eine der neusten Kollektionen aus Feinsteinzeug von Porcelaingres. Loft ist die visuelle Verbindung von Stein und Beton und zeichnet sich, insbesondere in der hier eingesetzten sandfarbenen Variante, durch eine deutliche Referenz an die klare nordeuropäische Gestaltungstradition aus. Dies sollte die Eleganz der Marke „La Zuppiera di Ignazio“ widerspiegeln, einem Restaurant in dem urbane Gourmetgerichte aus erlesenen Rohstoffen serviert werden.</p>
<p>Alle Materialien, die für dieses Lokal verwendet wurden, wurden auf Grundlage dessen ausgewählt, diese Qualität vermitteln zu können und den Räumen gleichzeitig ein großstädtisches Flair zu verleihen. Das Architekturbüro hat daraus einen minimalistischen Raum mit kontrastierenden Elementen geschaffen, beginnend mit den hochwertigen Keramikprodukten, die nicht nur als Bodenbelag eingesetzt wurden: „Ich habe die Kollektion Loft als Verkleidung für beides, Fußböden und Einrichtung gewählt,“ erklärt der Architekt Albino Vescovi, &#8220;weil es sich um ein konkretes, starkes und lineares Material handelt, das einen visuellen Effekt der Kontinuität und eine deutliche Verbindung zwischen den Elementen selbst erzeugen kann“.</p>
<p>Da die im La Zuppiera di Ignazio verwendeten Keramikprodukte von Porcelaingres eine extreme mechanische Beständigkeit gegen Stöße und Kratzer sowie gegen Wettereinflüsse und UV-Strahlen aufweisen und gleichzeitig sehr pflegeleicht sind, stellen sie ein ideales Produkt für stark frequentierte Orte, beispielsweise in der Gastronomie, dar. Bei diesem Projekt wurden Porcelaingres-Platten mit den Maßen 100 x 100 cm und einer Stärke von 6 mm für Wand und Bodenverkleidungen und 20 mm für die Theke eingesetzt.</p>
<p>Die Kollektion Loft ist in vier neutralen Farbvarianten erhältlich und passt in viele Kontexte. Ideal sind sie auch auch für Außenbereiche, dank eines Koeffizienten R11 für rutschfeste Böden, kombiniert mit einer Stärke von 2 cm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Porcelaingres</strong><br />
ITALIAN STYLE MADE IN GERMANY<br />
Mit der unerschöpflichen Energiequelle der Kreativität realisiert Porcelaingres durch technisches Know-how hochprofilierte zeitgenössische Architektur.<br />
Dies lässt sich auch in den Berliner Sarotti-Höfen, in ihrer Ausstellung im Herzen von Kreuzberg, erleben. In dieser magischen Location organisiert der Feinsteinzeughersteller Workshops, Meetings und Präsentationen für Architektur-, Handels- und Künstlerpartner und ruft so einen kreativen Prozess ins Leben, der seinesgleichen sucht.</p>
<p>Porcelaingres ist ein junges Unternehmen, das seit 2003 in einer der modernsten Produktionsstätten Europas Feinsteinzeugplatten von extrem hoher Qualität produziert. Für seinen Firmensitz hat es Vetschau in Deutschland gewählt, wo unter Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsgrundsatzes eine hochfortschrittliche Produktionsanlage errichtet wurde. Porcelaingres gehört zum Konzern Iris Ceramica Group und betreibt, neben dem Standort in Vetschau, ein weiteres Produktionswerk in Castellarano, ganz in der Nähe des wichtigsten keramischen Industriegebiets in Norditalien, nämlich Sassuolo. Seit über 15 Jahren werden dort Hochqualitäts-Feinsteinzeugplatten für Böden und Wände im Innen- und Außenbereich produziert. Dabei stehen Qualität, Nachhaltigkeit und Kreativität an erster Stelle. Gleichbleibend hohe Qualität wird durch die sorgfältige Auswahl der Rohstoffe, durch sehr effiziente Produktion und durch das optimale Verhältnis zu Kunden, Mitarbeitern und Zulieferern gewährleistet. Nachhaltigkeit erreicht Porcelaingres durch soziales Engagement und durch eine Haushaltswirtschaft, die keine Energie- und sonstige Verschwendung zulässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Porcelaingres GmbH<br />
Irisstraße 1<br />
03226 Vetschau<br />
T +49 (0) 35433 597 0<br />
<a href="http://www.porcelaingres.com">www.porcelaingres.com</a></p>
<p>Ilona Peters<br />
Objektberaterin<br />
M +49 (0)174 338 78 49<br />
<a href="mailto:ipeters@porcelaingres.com">ipeters@porcelaingres.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Im Fokus: mih Hochtisch von horgenglarus</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-mih-hochtisch-von-horgenglarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 15:59:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der neue Hochtisch mih von horgenglarus wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekten und Gestalter Beat Waeber entwickelt. Durch sein puristisch monolithisches Aussehen tritt der Tisch elegant und selbstbewusst in Erscheinung und ist daher im Objekt- genauso wie im Wohnbereich einsetzbar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div style="width: 1920px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-364450-1" width="1920" height="1080" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mih_hochtisch_web.mp4?_=1" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mih_hochtisch_web.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mih_hochtisch_web.mp4</a></video></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/horgenglarus©mih_classic_barhocker_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-130"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/horgenglarus©mih_classic_barhocker_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/horgenglarus©mih_lyra_classic_barhocker_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-130"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/horgenglarus©mih_lyra_classic_barhocker_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/horgenglarus©mih_select_miro_hocker_web.jpg' title="mih Hochtisch von horgenglarus" data-rl_title="mih Hochtisch von horgenglarus" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-130"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/horgenglarus©mih_select_miro_hocker_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="mih Hochtisch von horgenglarus" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>horgenglarus &#8211; mih Hochtisch</strong></p>
<p>Der neue Hochtisch mih von horgenglarus wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekten und Gestalter Beat Waeber entwickelt. Durch sein puristisch monolithisches Aussehen tritt der Tisch elegant und selbstbewusst in Erscheinung und ist daher im Objekt- genauso wie im Wohnbereich einsetzbar. Ausgeführt in Massivholz oder mit Schälfurnier belegt fügt sich der mih mit seiner ruhigen Erscheinung optimal in die jeweilige Umgebung ein. Die Höhe des Tisches von 110 cm kommt einem schnellen Kaffee im Stehen entgegen, ermöglicht aber auch ein längeres Gespräch im Sitzen. mih ist unverkennbar eine Weiterentwicklung des Tisches mi in die Höhe und verfügt über die gleiche Grundkonstruktion. Die Schweizer Tisch- und Stuhlmanufaktur aus Glarus, kann mih in Längen bis zu 240cm produzieren.</p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p><strong>mih Hochtisch</strong></p>
<p>Breite 80-90 cm<br />
Länge 80-240 cm<br />
Höhe 110 cm<br />
Oberkante Traverse 35 cm<br />
<a href="http://www.horgenglarus.ch/de/kollektion/tische/mih">www.horgenglarus.ch/de/kollektion/tische/mih</a><br />
<a href="http://www.horgenglarus.ch/de/kollektion/tische/mih-massiv">www.horgenglarus.ch/de/kollektion/tische/mih-massiv</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über horgenglarus<br />
</strong></p>
<p>Horgenglarus zählt hinsichtlich Design und Qualität seit mehr als 135 Jahren zur Elite der Schweizer Möbelhersteller. Die Manufaktur wurde im Jahr 1880 in Horgen bei Zürich gegründet und produziert heute von Glarus aus, wo sie seit 1902 ansässig ist.</p>
<p>Zahlreiche bedeutende Schweizer Möbelgestalter wie Werner Max Moser, Max Ernst Haefeli, Hans Bellmann, Robert und Trix Haussmann, Hannes Wettstein und viele andere haben im letzten Jahrhundert in Zusammenarbeit mit horgenglarus zeitlose und in Gestaltung, Detail und Ausführung hoch anspruchsvolle Möbel entwickelt.</p>
<p>Doch auch Architekten haben bereits früh die Einzigartigkeit der Möbelmanufaktur kennengelernt. Schon Le Corbusier pries die Produkte als Beispiele zeitgemäßer und zukunftsweisender Wohnkultur an und bis heute setzen Architekten und Gestalter wie Herzog &amp; de Meuron, Max Dudler, Gigon Guyer und zuletzt blocher partners auf die Stühle von horgenglarus.</p>
<p>Mit seinem eleganten und zeitlosen Design ist horgenglarus in öffentlichen Räumen wie Restaurants, Hotels, Cafés, Kirchen und Besucherzentren ebenso präsent wie im privaten Raum. Der Blick auf die Referenzliste lässt vermuten, dass wohl nahezu jeder Schweizer schon einmal auf einem Stuhl aus der Glarner Manufaktur saß.</p>
<p>Die privilegierte Stellung in der Designgeschichte erlaubt es horgenglarus auch in Zukunft, den Trends zur Massenanfertigung und Auslagerung von Herstellungseinheiten die innovative Zusammenarbeit mit ausgewählten Möbelgestaltern und Architekten entgegenzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt<br />
</strong></p>
<p>ag möbelfabrik horgenglarus<br />
Kirchweg 82<br />
8750 Glarus</p>
<p>T +41 (0) 55 645 34 00<br />
F +41 (0) 55 645 34 01<br />
<a href="mailto:info@horgenglarus.ch">info@horgenglarus.ch</a><br />
<a href="http://www.horgenglarus.ch/">www.horgenglarus.ch</a></p>
<p>Jean-Jacques Kraus<br />
T +49 (0)151 46198352<br />
<a href="mailto:jacques.kraus@horgenglarus.de">jacques.kraus@horgenglarus.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>How do we sink? &#8211; Eff Libilbéhéty, Interior Scholarship 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/howdowesink-efflibilbehety-stipendiatin-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 08:57:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[What is the place of humans in futures societies? How does the dynamics between individual and collective will balance? Western populations face difficulties to maintain current humans’ lifestyle. Let’s talk, or dream, about the decline of European capitalists societies. This sensible experience is irremediable: we are all going to face it, whether you like it or not.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/EffLibil_blog_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-131"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/EffLibil_blog_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/EffLibil_blog_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-131"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/EffLibil_blog_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/EffLibil_blog_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-131"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/EffLibil_blog_web_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
April 2021<br />
Blog: Eff Libilbéhéty<br />
</strong><strong>How do we sink?<br />
Humans used to be animals. They now pretend to be machines.<br />
</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>What is the place of humans in futures societies? How does the dynamics between individual and collective will balance? Western populations face difficulties to maintain current humans’ lifestyle. Let’s talk, or dream, about the decline of European capitalists societies. This sensible experience is irremediable: we are all going to face it, whether you like it or not.</em></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><em>Maybe it is just some thoughts of a young adult that has already lost hope before they have even begun to live. Nihilistic? Cynical? A generation that might have everything to feel happy according to society’s standard. But waiting for the collapse of their own society to feel alive again. Thirsty for adventure and to find a lost childhood.  This starting point gave an excuse for a conversation between</em> <strong>Tania Phuong</strong> <em>and</em> Eff Libilbéhéty.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“It’s a story about a guy who falls from a 50 storey building.  As he falls he tries to reassure himself by repeating ‘so far, so good, so far, so good, so far, so good’. It’s not the fall that matters, it’s the landing.&#8221;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8216;Human&#8217; is an aware living organism rushing behind self-accomplishment and instinctive need to belong, while the animal represents the condition where action and reaction are merged. It calls purely to intuition and requires no thinking. Somewhere else in the spectrum rule the machine, with its extreme rationalization of processes. It embodies tools, technologies, and the knowledge to use them.</p>
<p>By transcending their initial condition, humans put in opposition rationalization and primitivity. Our technological progression goes way faster than our biological evolution, and such change redefines how individuals relate to themselves and others. Instinct no longer has a place in a society frantically governed by control. <strong>Human, all too human. Fragile but invincible. Consummate, stubborn, temporal. Complex being and yet so simple. Full of surprises.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Imagine a world without you, without us. How hard it is.</p>
<p>We are unable to form a complete mental picture of it. To sense its full impact. No matter how much I have read the data and tried to rationalize it. From a systemic perspective, I can’t vindicate a picture of what ‘the collapse of the world’ might be.  No organism endowed of common sense would sign for that. The political paradox of our world: going with the firm intention of reforming the world but never imagining it without us. Merely, there’s a common intuition of it, on the verge of certainty.<br />
How to imagine the consequences of such an event?<br />
Which leader would make a catastrophic analysis of the state of the world and draw a conclusion that how he governs must be radically changed?</p>
<p>This world is cruel. This world is beautiful.</p>
<p>First, it was only matter. Humans try to organize it, and called that society. What is you? What is us? How does that impact the self&#8217;s conception when the self is defined by its tools and conventions? How do selves relate to their surroundings when the world is exceptionally technical? Do these technologies and ideas of &#8216;self&#8217; impact human nature? Is human nature flexible?</p>
<p><strong>What are we going to feel?</strong></p>
<p>I stand for chaos. Ecological and economic data make no sense to me. Most people are too dumb for theory. Life is dissonant anyway. I want to feel. And I want to know what others feel. Should we expect the worst and believe in the myth of barbarity, or can a more united and therefore, less violent narrative be imagined?<br />
This world is guilt-ridden.</p>
<p>As a cataract, the systematic depersonalization of being rhythms one&#8217;s perception of their identity and replaces their body awareness with restrictive freedom. It is vertiginous how every banal body action is detained by a strict idea of right and wrong. It shines at the bottom of the tunnel, I hope it&#8217;s not an illusion. There’s no fear in my words, but curiosity coming from the misunderstanding of human nature. I tried to tame the collapse of our civilization. As there is no unique version, neither a brutal stop apocalypse-like, how to approach a moment that we know dramatic? How to make sense of something when there is no hope anymore? Is resilience the wiser attitude?</p>
<p>When is it too late?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>I recently moved rue de Louvain, very much in front of the Belgian senate. My desk is next to the window, and I observe my neighbour when my soul needs to relax. The three people working there are known as &#8216;the boss&#8217;, &#8216;the intern&#8217;, and &#8216;the douchbag&#8217;. They are most of the time smoking on their balcony, trashing their cigarettes on the street. Often they would go home, leaving the window and the light open all night long. I send paper planes. Most of them end up on the street, smashed by car until I remove them. &#8216;All is wrong&#8217;. Two of my fragile agents succeeded, landing on both sides of the balcony&#8217;s window. I see them for three months now, getting less and less tangible, damaged by the rain. An archive of this slow death quickly replaced my victorious scream. Although, I know they see them, as every hour they light a new cigarette there. Which leader would make a catastrophic analysis of the state of the world and draw a conclusion that how he governs must be radically changed?</p>
<p>Humans are social, so their path cannot be resumed only by intrinsic values. When their ability to perceive the world scales up to the collective, it multiplies individuals&#8217; restrictions and allows the structures of power to orchestrate grandiose puppets shows. And the obsessive folly of order enters the dances. What is real when the world is fiercely screenwritten?</p>
<p>The madness of a well-oiled method requires unique but, therefore, mundane reactions. Instruments to hack the global consensus are not fierce, and that is where their strength resides. It is absurd, hazardous, and lyric. Merely then, the individual can call themself I.</p>
<p>Self is plural, but the Corbusier himself said, &#8220;all men have the same organism, the same functions. All men have the same needs&#8221;. How individuals are supposed to be individuals when identities are social conventions? Architecture is the jailer of this millimetric ballet. It encloses the subjects that live in. Standards. Norms. Technologies. Are we just bad people? Emotions decide. Nevertheless, emotions can’t be predicted, neither can someone else know what is irremediably in our hearts.</p>
<p>What is left ?</p>
<p>The frenetic rhythm of well-rounded simulacras, and designers playing to be God. My body is locked in a mechanical dance, accompanied by other bodies. A desperate call to reunite people. A last try out to make this final adventure fun. As there is no answer, at least we could be together in the incertitude.</p>
<p>Different visions, different spaces, and times.</p>
<p>Humans are &#8216;technical&#8217; to the point that all these means are accepted as a part of a person. Individuality becomes a commodity. How to approach a moment that we know dramatic?<br />
Where is your sensible experience? I don’t belong. I’m a belonging. Humans look at their planet from space. Global warming? System-thinking. We scream numbers, degrees rise, increase in precipitation! While the main question should be: where are the singing birds?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Collecting, archiving, destroying.<br />
When the individual-to-individual relationship expands to that of the group, institutional violence immerses individual brutality. They are co-dependent. Don’t be scared. Let us all embrace it together. Are we going to cooperate, or will we dive into more individuality?<br />
Forever renew yet forever the same. Reason melts into systematic control.</p>
<p>Selves are political!</p>
<p>Unlike the collapse of ancient civilizations, the scale changed. We live in a globalized world, and yet still creating infinite connections with causal mechanisms that can’t only be isolated to one particular country. We do universal behaviours shaped by data. The society threatened is the whole world. It doesn&#8217;t solve inequalities but only uniforms customs in megalopolises. Fitting in the era of capitalism is an endless race, and it is illusory to belong in a world of fast trends. Indeed, it is a constant self-adjustment in one identity. But also a very convenient way to control a crowd. You never can really isolate and run from society. Society always catches up to remind you where you should belong, despite you.</p>
<p>Humans, you got some bad habits. Your control is a never-ending dominance, in a big large world. And I am really pissed because all of this mess started from an impulse to make sense of &#8216;our&#8217; world. Hierarchizing and organizing what seemed to be chaos. Humans put rationalization on a pedestal, far, far away from primitivity. As if order and chaos were antagonistic. In our unreasoned race for control, humans become weapons of mass self-destruction. Follow with the deterioration of our home, in the idea of a world slowly being eaten from the inside. A human story in which a certain melancholic feeling mixed with reverie and an imprecise desire for happiness can be found.</p>
<p>The world isn&#8217;t global thanks to a magical and shared ideology. Standards aren&#8217;t anything universal. They are just colonization of the dominant&#8217;s perspective for the simple reason that consensus hardly happens without domination. And it is so bad that humans even believe it can only work that way! The word &#8216;hierarchy&#8217;, the ranking of things, has for main synonyms order. But the more surprising are its antonyms. &#8216;chaos&#8217;, &#8216;anarchy&#8217;, &#8216;mess&#8217;. As if the only way to have order is through a hierarchy. In a nutshell, linguistics admits that without domination, there can be no order.</p>
<p>Liar! The more we upgrade our tools, the more we tend to absorb the perspective of the machine. Unaffected. The system-thinking approach brought by the saint order creates dynamics of control, of which we are our own jailer. Scary and peaceful, it is how we are, and it’s how we’re going to end.</p>
<p>What is measured gets managed!</p>
<p>Perhaps it would be better to let instinct decomposed our selves into chaos, to be reborn. Such surrender lies in banal actions such as oversleeping or taking your life&#8217;s decisions by playing dice.</p>
<p>Disobedience is about integrating a &#8216;new logic&#8217; that doesn&#8217;t have control or order as an output. A kind of experience that calls purely to hazard while being intensely mechanical.</p>
<p>Please take a minute to grief your specie. What would be your last words?<br />
Maybe the fall won’t be too bad.<br />
I stand for an uncomfortable design that has no fucking sense.</p>
<p>Self is plural. Hack the fixed shape!<br />
To what extent can we expect a group of six billion people to act in one and the same direction, to preserve their environment, to preserve their own? Micro-symbiosis will come from macro-chaos.</p>
<p>Selves are political. Fuck harmony!</p>
<p>There’s no fear in my words, but curiosity coming from the misunderstanding of human nature. Imagination is my only power facing the certainty of an imminent end. Yet, birth only happens by the collapse of an initial state.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Aus dem Archiv: RURAL URBANISM &#8211; Dietrich &#124; Untertrifaller</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv-rural-urbanism-dietrich-untertrifaller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 16:43:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Baukunst von Helmut Dietrich und Much Untertrifaller entwickelt sich aus dem Kontext, setzt städtebauliche Zeichen, aber fügt sich dennoch respektvoll in Landschaft und Siedlungsstruktur ein. Die Ausstellung RURAL URBANISM in den AIT-ArchitekturSalons präsentierte im Jahr 2013 anhand von Plänen, Modellen und Fotografien einen Blick auf viele der bis dahin realisierten Projekte der international erfolgreichen Architekten vom Bodensee.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="omsc-one-half">
<img decoding="async" class="alignleft wp-image-364047 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/RU_Karte_FINAL-900-800x476.jpg" alt="" width="800" height="476" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/RU_Karte_FINAL-900-800x476.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/RU_Karte_FINAL-900-768x457.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/RU_Karte_FINAL-900.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_015.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto: Bastian Jäger, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-132"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_015-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_020.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto: Bastian Jäger, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-132"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_020-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_041.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto: Bastian Jäger, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-132"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_041-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_035.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto: Bastian Jäger, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-132"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_035-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_086.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto: Bastian Jäger, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-132"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_086-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_187.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Foto: Bastian Jäger, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-132"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_187-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_163.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Much Untertrifaller | Foto: Bastian Jäger, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-132"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_163-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_139.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gerhard Matzig | Foto: Bastian Jäger, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-132"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ruralurbanism_139-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><br />
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Ausstellung in den AIT-ArchitekturSalons im Jahr 2013</h3>
<p>Die Baukunst von Helmut Dietrich und Much Untertrifaller entwickelt sich aus dem Kontext, setzt städtebauliche Zeichen, aber fügt sich dennoch respektvoll in Landschaft und Siedlungsstruktur ein. Die Ausstellung RURAL URBANISM in den AIT-ArchitekturSalons zeigte einen Überblick der Realisierungen der international erfolgreichen Architekten vom Bodensee.</p>
<p>Zurück ins Land! sagten sich Helmut Dietrich (*1957, Mellau) und Much Untertrifaller (*1959, Bregenz) nach ihrem Architekturstudium an der Technischen Universität in Wien. 1994 gründeten sie gemeinsam das Architekturbüro Dietrich | Untertrifaller Architekten. Denn: In Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs, ist war Klima für hochwertige Architektur günstig. Ausgebildet an der Technischen Universität Wien, wurden die Architekten geprägt von der großen Lehrer- und Architektenpersönlichkeit Ernst Hiesmayr (1920–2006). Schon mit ihren frühen Bauten bewiesen sie ihr Talent: Helmut Dietrich mit dem Haus Preuss in Schnepfau (1989) und Much Untertrifaller mit dem Silvrettahaus auf der Bielerhöhe (1992), die beide mit Preisen ausgezeichnet und vielfach publiziert wurden. 1992 gewannen sie den internationalen Wettbewerb für das Festspielhaus Bregenz, 1994 erfolgte der Schritt zum gemeinsamen Büro in Bregenz.</p>
<p>In den vergangenen fast zwei Jahrzehnten gewannen sie mehrere gewichtige Wettbewerbe und schufen ein breites Oeuvre, das vom Einfamilienhaus zur Wohnhausanlage, vom lokalen Museum bis zum Festspielhaus, vom Gewerbebetrieb bis zur Hochschulsportanlage und von der Einrichtung von Cafés bis zur umfangreichen Revitalisierung alter Bausubstanz reicht. Zu ihren Projekten gehören das ETH Sport Center (mit Christof Stäheli), Zürich und die Erweiterung der Fachhochschule Salzburg am Campus Kuchl. Zum den damals aktuellen Sonderprojekten zählten das Konzerthaus (mit Rey-Lucquet) in Straßburg und die Kunsthochschule (mit Zomeno) in Nancy. Das Büro wird heute von Helmut Dietrich, Much Untertrifaller, Dominik Philipp und Patrick Stremler geleitet und beschäftigt ein internationales Team von über 120 Mitarbeitern an den Standorten in Österreich (Bregenz und Wien), der Schweiz (St. Gallen), Frankreich (Paris) und Deutschland (München). Ein bestimmender Faktor ihrer Arbeiten ist der ressourcenschonende Einsatz von Materialien, wobei ein besonderes Engagement dem zeitgemäßen Holzbau gilt.</p>
<p>RURAL URBANISM, die Ausstellung in den AIT-ArchitekturSalons Köln und Hamburg, präsentierte anhand von Plänen, Modellen und Fotografien einen Blick auf viele der bis 2013 realisierten Projekte des renommierten Büros. Die Vernissage zur Ausstellung fand in Anwesenheit der Architekten Helmut Dietrich und Much Untertrifaller und einer Laudatio von Gerhard Matzig, Redakteur und Architekturkritiker der Süddeutschen Zeitung, statt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Memories &#124; blauraum Architekten, Florian Fischötter, LH Architekten und Ulrike Brandi Licht</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-blauraum-architekten-gmp-florian-fischoetter-architekt-und-ulrike-brandi-licht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 13:05:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Wanderung des Hamburger Skizzenbuches machte Station bei blauraum Architekten und wurde anschließend an Florian Fischötter übergeben. Weiter ging die Reise durch die Stadt zu Ulrike Brandi Licht, die sich begeistert an die Arbeit machte, bevor das Buch zu LH Architekten gebracht wurde.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/memories_faerber-fischoetter_900_quer.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Florian Fischötter Architekt | Florian Fischötter und Jan Färber" data-rel="lightbox-gallery-133"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/memories_faerber-fischoetter_900_quer-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/memories_brandi_steelcase_klein.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ulrike Brandi Licht | Ulrike Brandi und Andreas Kosian" data-rel="lightbox-gallery-133"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/memories_brandi_steelcase_klein-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/memories_aco-brandi_900-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-133"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/memories_aco-brandi_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/memories_HillebrandundLandwehr_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-133"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/memories_HillebrandundLandwehr_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p class="p1">Die Wanderung des Hamburger Skizzenbuches machte Station bei <strong>blauraum Architekten</strong> und wurde, nachdem sie ihre Handskizze hinzugefügt hatten, von Marvin Bock (Dorma Hüppe) weitergetragen. Um das Buch zu <strong>Florian Fischötter</strong> zu bringen, übernahm Jan Färber (Fabromont) die Funktion des Botens. Anschließend ging die Reise des Skizzenbuchs durch die Stadt weiter zu <strong>Ulrike Brandi Licht: </strong>Andreas Kosian (Steelcase) überreichte das Skizzenbuch an die Lichtplanerin, die sich begeistert an die Arbeit machte und anschließend ihr Werk Stephan Kehren (ACO) präsentieren konnte als dieser zur Abholung in ihrem Büro vorbei kam. Als nächstes wurde das Buch <strong>LH Architekten</strong> anvertraut und dort, ausgestattet mit einer Skizze von Heike Hillebrand, von Sascha Schneidermann (dormakaba) wieder in Empfang genommen.</p>
<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Sommer 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/">Instagram</a> wöchentlich einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig rein!</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Blog-Beitrag 1 von  Marie Jõgi, Stipendiatin 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/blog_1_mariejogi-stipendiatin-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 08:24:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In my first blog post I would like to describe a little bit my 3rd year students main project in autumn semester 2020 at Estonian Academy of arts. For me it stood out from all the previous school projects, due to its complexity and large area for designing.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog1_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-134"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog1_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog1_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-134"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog1_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog1_05_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-134"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog1_05_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog1_06_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-134"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/mariejogi_blog1_06_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
April 2021<br />
Bloggerin: Marie Jõgi<br />
</strong></h3>
<p>In my first blog post I would like to describe a little bit my 3rd year students main project in autumn semester 2020 at Estonian Academy of arts. For me it stood out from all the previous school projects, due to its complexity and large area for designing.</p>
<p>Our task was to design new spaces for the Estonian National Library (Architect: Raine Karp) and come up with new ways of using already built places. The complexity of this project had to do with the fact that the building is already there, with its history and value. So, my mission was to design human friendly spaces that would be more useful today and in the future, but also keep in mind what is already there, so that I would not destroy anything valuable. I think for all the students it was a play with balance between new and old, past, now and future.</p>
<p>This project also included many smaller subjects within, among them lighting design and concept, acoustics, and ventilation, as these elements of interior design play important roles in every comfortable and user-friendly room and especially in public and shared spaces like libraries.</p>
<p>In the design concept I was asking myself how to use books and shelves in the interior, also how movement is important between sitting still and working. As a result, I reused balcony areas for community gardening and possibilities to have a brief walk between reading books. From bookshelves I created a little book city where it is possible to dive into the world of books. I was thinking about different ways of working and sitting. For example, I designed some spaces for kneeling or even cycling with indoor bikes since I believe that movement and a healthy way of working is important for mental processes and great outcome.</p>
<p>In this project, I was concentrating on many aspects. On one side how to create fun and inspiring spaces that are inviting to people and on the other hand how to give the space the best way of use. I believe it is a kind of balance that an interior architect always has to find.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Memories &#124; Landau-Kindelbacher &#038; Händel Junghans Architekten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-landau-kindelbacher-haendel-junghans-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2021 18:54:20 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=363515</guid>

					<description><![CDATA[Mitte Dezember 2021 führt uns die Reise des Münchner Wanderbuchs ins schöne Lehel. Der Stadtteil lockt mit seiner Lage an der Isar, der kulturell bespielten Praterinsel und der St. Lukas Kirche mit romanischer und neugotischer Architektur am Mariannenplatz. Es ist wie eine Zeitreise - erst empfängt uns Landau-Kindelbacher in seinen futuristischen Arbeitsräumen in der Thierschstraße und dann Händel Junghans Architekten in beeindruckenden Altbau-Räumlichkeiten mit Blick über den Fluss.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/landau-kindelbacher_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gerhard Landau | Landau-Kindelbacher" data-rel="lightbox-gallery-135"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/landau-kindelbacher_2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/landau-kindelbacher_3_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Büro | © Landau-Kindelbacher" data-rel="lightbox-gallery-135"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/landau-kindelbacher_3_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/landau-kindelbacher_1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gerhard Landau und Elmar Zschau" data-rel="lightbox-gallery-135"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/landau-kindelbacher_1_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ha?ndel-junghans_1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Marcus Caspar Junghans | Händel Junghans Architekten" data-rel="lightbox-gallery-135"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ha?ndel-junghans_1_web.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ha?ndel-junghans_3_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Büro | Händel Junghans Architekten" data-rel="lightbox-gallery-135"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ha?ndel-junghans_3_web.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ha?ndel-junghans_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sebastian Händel, Marcus Caspar Junghans, Sabine Gotthard" data-rel="lightbox-gallery-135"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/ha?ndel-junghans_2_web.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p class="p1">Mitte Dezember 2020 führt uns die Reise des Münchner Wanderbuchs ins schöne Lehel. Der Stadtteil lockt mit seiner Lage an der Isar, der kulturell bespielten Praterinsel und der St. Lukas Kirche mit romanischer und neugotischer Architektur am Mariannenplatz. Es ist wie eine Zeitreise &#8211; erst empfängt uns Landau-Kindelbacher in seinen futuristischen Arbeitsräumen in der Thierschstraße und dann Händel Junghans Architekten in beeindruckenden Altbau-Räumlichkeiten mit Blick über den Fluss.</p>
<p class="p1">Elmar Zschau von Continental bringt für uns das Wanderbuch zu Landau-Kindelbacher. Gerhard Landau nimmt sich viel Zeit für ein langes Gespräch und wir tauchen tief ein in die Interior-Welten und alles was die Welt sonst gerade bewegt. Das Büro öffnet sich zur Tierschstraße mit großen Rundbogenfenstern. Über den Hinterhof hinüber erstreckt sich ein ganzes Kreativ-Imperium. Am dreieckigen Besprechungstisch fühlen wir uns wie in der Schaltzentrale eines Raumschiffes, das uns hinfort bringt in andere Zeiten, in unendliche Weiten, hinzu Gedanken über die Zukunft und zurück zu vielen Erinnerungen.</p>
<p class="p1">Sabine Gotthard von Grohe holt das Buch hier einige Tage später wieder ab und trägt es nur wenige Blocks weiter gen Norden &#8211; zu Händel Junghans Architekten. Das Büro hat sich in einer prachtvollen Altbauwohnung eingerichtet. Die hohen Decken geben ein erhabenes Gefühl mit einem Hauch von Retrospektive und die Nähe zur Isar eines von Dynamik und Frische. Auch hier bleibt das aktuelle Thema, das uns alle beschäftig, nicht aus. Der Umgang mit den Einschränkungen und die Sehnsucht nach Freiheit und sozialen Kontakten sind zentral. Sabine Gotthard berichtet außerdem über das spannende Projekt „Architekturbarometer 30mal10“. In den GROHE Digital Talks wird beleuchtet welche Konsequenzen die jetzige Situation für die Bau- und Immobilienbranche und im Speziellen für die Architektenschaft hat. Lesen Sie hier mehr: <a href="/?p=349938"><span class="s1">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer_30mal10/</span></a>. Gairik Bhattacharya, der auch in seiner Freizeit viel zeichnet, hat die Ehre das Buch stellvertretend für die Bürogemeinschaft zu bestücken. Mit viel Humor wirft er die Frage auf, ob die Zukunft früher besser war. Sebastian Händel und Marcus Caspar Junghans empfangen zur Übergabe Marco Stark von Gira. Er trägt das Buch in die Au &#8211; zu Buero Wagner. Klicken Sie hier, wenn sie mitreisen möchten: <a href="/?p=362064"><span class="s1">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-buero-wagner/</span></a>. Oder lesen einfach weiter, um zu erfahren was die Architekten auf unsere drei Fragen zum Thema Skizze geantwortet haben.</p>
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<p class="p1"><strong>Über Gerhard Landau</strong><br />
Gerhard Landau (Architekt BDA / BDIA, BYAK), Jahrgang 1965, hat sein Studium der Architektur an der FH München im Jahre 1990 abgeschlossen. Nach einem zweijährigen Auslandsaufenthalt bei Michael Hopkins + Partners in London kehrte er nach München zurück und gründete 1994 zusammen mit Ludwig Kindelbacher das Büro landau + kindelbacher architekten &#8211; innenarchitekten. Die Eintragung in die Bayerische Architektenkammer erfolgte 1993. Gastkritiken in München, Rosenheim und Paris sowie ein zweijähriger Lehrauftrag an der FH Rosenheim spiegeln das Interesse an der konkreten Planungsarbeit und zugleich einem akademischen Diskurs wieder. Die Berufung in den BDA &#8211; Bund Deutscher Architekten &#8211; erfolgte im Jahre 2004, die Aufnahme in den BDIA &#8211; Bund Deutscher Innenarchitekten als Assoziierter im Jahr 2011. Zahlreiche Vortrags- und Jurytätigkeiten im In- und Ausland. Geschäftsführender Gesellschafter der Landau Kindelbacher Architekten Innenarchitekten GmbH.</p>
<p class="p1">Gerhard Landau beantwortet die drei Fragen zum Thema Skizze und zu unserem Memories-Projekt mit folgenden Worten:</p>
<p class="p1"><i>Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?<br />
</i>Spannendes Projekt in Corona Zeiten, da zunächst nicht virtuell aufgehängt sondern absolut analog mit Stift und Papier. Sehr wohltuend.</p>
<p class="p1"><i>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?<br />
</i>Kurze Reflexion, welches Erlebnis mit einem Bauwerk mich am meisten emotional beeindruckt hat. Die Therme Vals verkörpert in perfekter Art und Weise die Verschmelzung von Architektur, Innenarchitektur und Landschaft. Die Bilder des Besuchs haben sich bei mir eingebrannt und konnten schnell als Gedankenskizze abgerufen werden.</p>
<p class="p1"><i>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
</i>Die Handskizze ist nach wie vor die direkteste und schnellste Art den kreativen Gedanken zu manifestieren. Sie ist Grundlage aller Entwürfe im Büro und als schnelle Überprüfung der Entwurfsdetails essentiell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong>Über Gairik Bhattacharya</strong><br />
Gairik Bhattacharya, geb. 1992 in der Region Assam in Indien, studierte zunächst Architektur an der Manipal University in Udupi, Karnataka in Indien, seinen Master absolvierte er 2018 an der TU München. Neben seinem Studium arbeitete er als Art Director für Werbekampagnen und entwickelte storyboards für Videoproduktionen in Indien und London. Seine berufliche Spezialisierung liegt im Bereich des 3D/BIM-Modelling, seine private Leidenschaft ist das Zeichnen von Comics. Auf Instagram veröffentlicht er seit 2019 Zeichnungen zu der von ihm erdachten Geschichte um Shrew, Husky und Teddy &#8211; drei Freunde, die &#8211; ähnlich ihm selbst &#8211; in München gestrandet sind und sich in die Stadt verliebt haben.</p>
<p class="p1">Gairik Bhattacharya verrät uns hier, wie er auf die Einladung im Wanderbuch zu zeichnen reagiert hat und wie er das ganze angegangen ist.</p>
<p class="p1"><i>Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben, beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?<br />
</i>In der Verbindung mit der Aufgabenstellung war der erste Gedanke kein architektonischer, sondern es drehte sich mehr um den allgemeinen Wert von Erinnerung: Man sollte sich nicht zu sehr an Erinnerungen festhalten und sich vor allem auch nicht von diesen täuschen lassen.</p>
<p class="p1"><i>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen? </i><br />
Wir setzen viel auf Teamarbeit – in allen Prozessen. Deswegen haben wir uns im Team zusammen gesetzt und Gedanken und Ideen zum Thema Erinnerung und Skizze im weitesten Sinn gesammelt. Also nicht nur auf den Alltag im Architekturbüro bezogen, sondern ganz allgemein. Schnell sind wir dann auf Karl Valentin gekommen: Sein Spruch bringt die oben genannte Idee von Erinnerung wie immer auf humorvolle Weise auf den Punkt.<br />
Dabei gilt das auch in der Architektur: Was früher gut war, muss heute nicht mehr unbedingt gut sein. Diese Auffassung bestimmt auch die Arbeit des Büros bzw. die Herangehensweise an Projekte: immer mit einem neuen und frischen Blick an die Dinge herangehen.</p>
<p class="p1"><i>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
</i>Die Skizze ist wichtig für den schnellen Austausch im Gespräch über ein Projekt. Oftmals lässt sich eine Idee nicht so gut mit Worten beschreiben wie mit einer Skizze, gerade, wenn es um Details geht. Egal, ob schnell hingeworfene Handskizze im Laufe eines Gesprächs oder die im Detail ausgearbeitete Arbeitsskizze zur Veranschaulichung. Die Skizze ist immer wichtiger Bestandteil im Prozess der Entwicklung einer Idee.</p>
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<p class="p1"><strong>Über Händel </strong><strong>Junghans Architekten</strong><br />
<a href="http://www.haendel-junghans.de">Händel Junghans Architekten</a> wurde 2008 von Sebastian Händel und Marcus Junghans in München gegründet. Von Anfang hat sich seit das Architekturbüro höchstem gestalterischen Anspruch verschrieben. Zuverlässigkeit, gute Organisation und gleichzeitig ein freier, kreativer Geist sind die Essenz, um dieses Ziel zu erreichen. Auch guter Teamgeist ist ein wichtiger Bestandteil. Das Büro ist davon überzeugt, dass eine kollegiale und freundliche Arbeitsatmosphäre eine zentrale Voraussetzung für die Umsetzung von hohem Qualitätsanspruch ist. Das junge und internationale Team verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz, der es ermöglicht den Kern eines Projekts zusammen mit dem Bauherrn herauszuarbeiten. Es ist ihnen ein großes Anliegen kontextorientierte Architektur mit funktionalen und formal-ästhetischen Detaillösungen und zugleich konzeptionellen und formalen Akzenten zu schaffen.</p>
<p class="p1"><strong>Über Landau-Kindelbacher</strong><br />
Das Büro wurde 1994 von Gerhard Landau und Ludwig Kindelbacher gegründet und 2009 erfolgreich in eine GmbH umfirmiert. <a href="http://www.landaukindelbacher.de">Landau + Kindelbacher</a> beschäftigt ein Team von rund 60 Architekten und Innenarchitekten, die hoch engagiert und vielseitig qualifiziert, national und international, private und gewerbliche Projekte bearbeiten. Zu ihren Kunden zählen namhafte Unternehmen und Institutionen, die Wert auf eine zeitgemäße Repräsentation legen und sich bewusst einzigartig positionieren wollen und kultivierte, anspruchsvolle Privatpersonen mit hohen Erwartungen an Qualität und Detail. In den vergangenen Jahren entstanden zahlreiche Projekte im In- und Ausland, deren Qualität durch Veröffentlichungen und Auszeichnungen belegt ist. Die Bandbreite der Leistungen umfasst die Entwicklung von Konzepten und Umsetzungen für Office, Wohnen, Hotel und Gastronomie, Retail/Shops, Kultur- und Sonderbereiche – vornehmlich im Premiumsegment – als Neubau, Umbau oder Sanierung im denkmalgeschützten Bestand.</p>
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<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Sommer 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog"><span class="s1">Facebook</span></a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/"><span class="s1">Instagram</span></a> wöchentlich einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig vorbei!</p>
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		<title>Im Fokus: Die neue Kollektion von Pfleiderer</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-die-neue-kollektion-von-pfleiderer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 18:26:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Pfleiderer Kollektion 2021-2024 - Auf dem Weg zum fertigen Projekt zählt jeder Schritt. Denn Entwürfe überzeugen erst dann wirklich, wenn sie sich auch konsequent umsetzen lassen. Die neue Kollektion des Holzwerkstoffherstellers Pfleiderer eröffnet hier Perspektiven: ästhetisch, funktional und konstruktiv.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div style="width: 1920px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-363306-2" width="1920" height="1080" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/PFL_PP_EVENT-20_Kampagnenfilm_MYVW_1920x1080_DE_05_20200923_1248.mp4?_=2" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/PFL_PP_EVENT-20_Kampagnenfilm_MYVW_1920x1080_DE_05_20200923_1248.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/PFL_PP_EVENT-20_Kampagnenfilm_MYVW_1920x1080_DE_05_20200923_1248.mp4</a></video></div></p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/pfleiderer_neue-kollektion_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Pfleiderer" data-rel="lightbox-gallery-136"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/pfleiderer_neue-kollektion_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/pfleiderer_neue-kollektion_2.jpg' title="Pfleiderer" data-rl_title="Pfleiderer" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Pfleiderer" data-rel="lightbox-gallery-136"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/pfleiderer_neue-kollektion_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Pfleiderer" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/pfleiderer_neue-kollektion_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Pfleiderer" data-rel="lightbox-gallery-136"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/pfleiderer_neue-kollektion_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/pfleiderer_neue-kollektion_4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Pfleiderer" data-rel="lightbox-gallery-136"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/04/pfleiderer_neue-kollektion_4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<p><strong>MAKE YOUR VISIONS WORK.</strong></p>
<p><strong>Die Pfleiderer Kollektion 2021-2024</strong><br />
Auf dem Weg zum fertigen Projekt zählt jeder Schritt. Denn Entwürfe überzeugen erst dann wirklich, wenn sie sich auch konsequent umsetzen lassen. Die neue Kollektion des Holzwerkstoffherstellers Pfleiderer eröffnet hier Perspektiven: ästhetisch, funktional und konstruktiv.</p>
<p><strong>Von der Idee zur Umsetzung</strong><br />
Die Kollektion 2021-2024 von Pfleiderer ist darauf ausgerichtet, Planern*inne passende Konzepte für jeden Anwendungsbereich zu liefern. Von ausdrucksstarken Dekoren über innovative Oberflächenstrukturen bis zu Trägerplatten, die technische Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und einfache Handhabung perfekt in Einklang bringen. Ganz gleich, ob ein hochwertiges Einzelobjekt oder ein Gewerke übergreifenden Entwurf entwickelt wird: Mit Pfleiderer entstehen aus Visionen praktische Lösungen in überzeugender Qualität. Das versteht Pfleiderer unter MAKE YOUR VISIONS WORK.<br />
<a href="https://www.pfleiderer.com/dach-de/explore/detail/make-your-visions-work-die-pfleiderer-kollektion-2021-2024?utm_source=AIT%20Salon%20M%C3%BCnchen&amp;utm_medium=Website&amp;utm_campaign=MYVW&amp;utm_content=Neue%20Kollektion">Tauchen Sie ein in die neue Kollektion 2021-2021 von Pfleiderer</a></p>
<p><strong>Genau, was man braucht. Überall</strong><br />
Jede Branche folgt eigenen Regeln &#8211; auch bei den eingesetzten Holzwerkstoffen. Damit ein echter Mehrwert entsteht, müssen Ästhetik, Verarbeitbarkeit und Funktionalität stimmen. Genau diese Erkenntnis hat die Entwicklung der neuen Kollektion von Pfleiderer 2021-2024 maßgeblich beeinflusst. Jetzt gibt es branchenspezifisch gebündelte Produkt- und Materiallösungen, mit denen die Planer*innen alle Herausforderungen meistern &#8211; von Möbel- und Innenausbau über Außenanwendung bis konstruktiver Bau.<br />
<a href="https://www.pfleiderer.com/dach-de/produkte/produktfinder-dekorative-platten?utm_source=AIT%20Salon%20M%C3%BCnchen&amp;utm_medium=Website&amp;utm_campaign=MYVW&amp;utm_content=Produktfinder">Entdecken Sie die neue Design Kollektion 2021 &#8211; 2024 im Pfleiderer Produktfinder</a></p>
<p><strong>Funktionalität zu Ende gedacht</strong><br />
Außergewöhnliches Design geht weit über die Optik eines Objektes hinaus. Um Wertigkeit begreifbar zu machen, spielt auch die Haptik eine wichtige Rolle. Hier setzt die funktionale XTreme Oberfläche von Pfleiderer neue Maßstäbe: Sie vereint samtige, supermatte Wirkung, stilsichere Dekorauswahl sowie unterschiedliche technische Eigenschaften auf einzigartige Weise. Dabei ist sie dank Anti-Fingerprint-Effekt und guter Widerstandsfähigkeit voll alltagstauglich. Erhältlich ist die XTreme Oberfläche als<br />
Hochdruckschichtstoff<br />
Kompaktplatte<br />
PrimeBoard XTreme<br />
Duropal XTerior compact<br />
Für PrimeBoard XTreme gibt es zusätzlich die Oberfläche XTreme Hochglanz, die perfekten Spiegelglanz mit hoher Kratz- und Abriebbeständigkeit kombiniert. Und selbst für die Außenanwendung ist sie auf hoch UV- und witterungsbeständigen Platten verfügbar. So lassen sich supermatte Gestaltungskonzepte umsetzen, wo und wie man möchte.<br />
<a href="https://www.pfleiderer.com/dach-de/produkte/highlights/funxtional-products?utm_source=AIT%20Salon%20M%C3%BCnchen&amp;utm_medium=Website&amp;utm_campaign=MYVW&amp;utm_content=FunXTional%20Products">Erleben Sie die einzigartigen XTreme Oberflächen von Pfleiderer </a></p>
<p><strong>Mehr als Material: Service der weiterbringt</strong><br />
Je komplexer ein Projekt, desto wichtiger ist die qualifizierte Unterstützung. Auf dem Weg zum perfekten Ergebnis bietet Pfleiderer seinen Partnern*innen umfangreiche Services, die weit über die Bereitstellung von Produkten hinausgeht. Denn der Anspruch des Holzwerkstoffherstellers ist es, sie kompetent zu beraten, punktgenau zu informieren und zielgerichtet zu einer hochwertigen Gesamtlösung zu führen. Im Rahmen des Kollektionsstarts 2021-2024 wurden diese Services überarbeitet &#8211; und um eine Vielzahl von Themenbroschüren, technischen Informationen, Echtmustern und digitalen Services ergänzt.<br />
Pfleiderer WorkApp &#8211; Identifikation und Kombination von Dekoren<br />
MoodBoard Tool &#8211; Ihre Dekorpalette finden<br />
Produktfinder &#8211; in wenigen Schritten zur passenden Materialauswahl<br />
3D Strukturfinder &#8211; Oberflächen und Tiefen visuell online erleben<br />
RoomDesigner &#8211; Gestaltung von Raumsituationen<br />
BIM-Daten &#8211; Über 60 Produkte direkt online als passender Datensatz<br />
<a href="http://v">Lernen Sie das neu aufgestellte Service-Angebot von Pfleiderer kennen </a></p>
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<p><strong>Über Pfleiderer<br />
</strong>Pfleiderer vereint Design und Funktionalität für den Möbel- und Innenausbau. Pfleiderer ist ein führender Partner für konstruktive und veredelte Holzwerkstoffe. Im Fokus stehen funktionale Oberflächen, Dekore und Strukturen für segmentspezifische Materiallösungen, die je nach Anwendungsgebiet passenden Mehrwert für den Endkunden bieten. Materialanforderungen sind zunehmend und immer detaillierter an Kundennutzen und funktionalen Eigenschaften der Endprodukte orientiert. Deshalb steht Pfleiderer für segmentspezifische Lösungen für z.B. Büros und öffentliche Gebäude, die Hotellerie und Gastronomie, Ladenbau oder den HealthCare Sektor sowie mobile Räume wie Schiffsausbau und Caravan sehr detailliert. Denn jeder dieser Bereiche stellt ganz eigene Anforderungen an Werkstoffe in puncto Design, Verarbeitbarkeit und Funktionalität.</p>
<p><strong>Kontakt<br />
</strong>PFLEIDERER Holzwerkstoffe GmbH<br />
Wurzacher Straße 32<br />
88299 Leutkirch im Allgäu<br />
T +49 (0)7561 89 – 0<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.pfleiderer.com/dach-de" data-ps2id-offset="">www.pfleiderer.de</a></p>
<p>Robert Gräbner<br />
Project Consultant<br />
M +49 (0)172 465 89 16<br />
<a href="mailto:robert.graebner@pfleiderer.com">robert.graebner@pfleiderer.com</a></p>
<p>Volker Niepel<br />
Objektberater<br />
M +49 (0) 172 895 1170<br />
<a href="mailto:volker.niepel@pfleiderer.com">volker.niepel@pfleiderer.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Memories &#124; agn leusmann, Büro Korb und spengler wiescholek</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-agn-leusmann-buero-korb-und-spengler-wiescholek/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 08:54:36 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=362868</guid>

					<description><![CDATA[Die Wanderung des Hamburger Skizzenbuches beginnt im Dezember 2020 in bei agn leusmann mit Carsten Ritter (Gira) als ersten Boten. Anschließend bringt Andreas Becker von horgenglarus das Buch zu HPP Architekten wo Matthias Latzke sich mit der zweiten Skizze verewigt. Die nächste Station Mitte Dezember ist dann Büro Korb. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/memories-agn_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="agn leusmann | Carsten Ritter (Gira), Michael Specht und Burkhard Mentrup" data-rel="lightbox-gallery-137"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/memories-agn_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/memories-agn_specht_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="agn leusmann | Michael Specht" data-rel="lightbox-gallery-137"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/memories-agn_specht_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/memories-agn_mentrup_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="agn leusmann | Burkhard Mentrup" data-rel="lightbox-gallery-137"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/memories-agn_mentrup_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/aco_korb_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Büro Korb | Stefan Kehren (ACO) und Thomas Korb" data-rel="lightbox-gallery-137"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/aco_korb_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/porcelaingres_spengler-wiescholek-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="spengler wiescholek | Ingrid Spengler und Manfred Wiescholek" data-rel="lightbox-gallery-137"><img decoding="async" width="480" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/porcelaingres_spengler-wiescholek-2-480x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/porcelaingres_spengler-wiescholek.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="spengler wiescholek | Manfred Wiescholek" data-rel="lightbox-gallery-137"><img decoding="async" width="480" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/porcelaingres_spengler-wiescholek-480x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<p class="p1">Die Wanderung des Hamburger Skizzenbuches beginnt im Dezember 2020 bei <strong>agn leusmann</strong> mit Carsten Ritter (Gira) als ersten Boten. Anschließend bringt Andreas Becker von horgenglarus das Buch zu <strong>HPP Architekten</strong> wo Matthias Latzke sich mit der zweiten Skizze verewigt. Die nächste Station Mitte Dezember ist dann <strong>Büro Korb</strong> und Stephan Kehren (ACO) sorgt nach der Abholung dort für die reibungslose Weitergabe  an<strong> spengler wiescholek</strong>. Manfred Wiescholek konnte sich bereits die ersten Ergebisse der kurzen Wanderung anschauen und fügte dann seine Handskizze hinzu bevor er das Buch an Ilona Peters (Porcelaingres) übergab.</p>
<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Sommer 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/">Instagram</a> wöchentlich einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig vorbei!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einblicke: Villeroy &#038; Boch Innovation Days 2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/einblicke-villeroy_boch_innovationdays/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 09:11:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=362475</guid>

					<description><![CDATA[Unter normalen Umständen hätte Villeroy &#038; Boch in diesen Tagen seine Neuheiten im Rahmen der ISH  in der Festhalle vor großem Publikum in Frankfurt am Main präsentiert. Doch die aktuelle Situation fordert andere Wege: Villeroy &#038; Boch veranstaltet die digitalen Innovation Days 2021 und nimmt an der digitalen ISH der Messe Frankfurt teil. Im Rahmen der Innovation Days können Teilnehmer*innen die Beiträge von elf prominenten Rednern verfolgen - etwa Vorträge von Alexander Rieck (LAVA) und Julian Weyer (C.F. Møller Architects).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_rieck_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Alexander Rieck (LAVA, Berlin)" data-rel="lightbox-gallery-138"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_rieck_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_julianweyer_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Julian Weyer (C.F. Møller Architects, Aarhus)" data-rel="lightbox-gallery-138"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_julianweyer_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_subway_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die neue Komplettkollektion Subway 3.0" data-rel="lightbox-gallery-139"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_subway_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_subway_02_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Intelligente Lichtsteuerung dank Home-Automation-Systemen" data-rel="lightbox-gallery-139"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_subway_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_subway_04_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bessere Hygiene dank Spültechnologie TwistFlush" data-rel="lightbox-gallery-139"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/villeroyboch_innovation_subway_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h2><strong>Einblicke: Villeroy &amp; Boch Innovation Days 2021<br />
</strong></h2>
<p><strong>Unter normalen Umständen hätte Villeroy &amp; Boch in diesen Tagen seine Neuheiten im Rahmen der ISH  in der Festhalle vor großem Publikum in Frankfurt am Main präsentiert. Doch die aktuelle Situation fordert andere Wege: Villeroy &amp; Boch veranstaltet die digitalen Innovation Days 2021 und nimmt an der digitalen ISH der Messe Frankfurt teil. Im Rahmen der Innovation Days können Teilnehmer*innen die Beiträge von elf prominenten Rednern verfolgen &#8211; etwa Vorträge von Alexander Rieck (LAVA) und Julian Weyer (C.F. Møller Architects).<br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Villeroy &amp; Boch Innovation Days 2021 finden vom 22. März bis 01. April statt. Innerhalb dieses Zeitraums gibt es regelmäßige Online-Events und Neuheiten-Präsentationen. Start ist die Keynote am 22. März, bei der Bad und Wellness Vorstand Georg Lörz einen persönlichen Einblick in die Trends und Neuheiten 2021 geben wird. Am 25., 29. und 31. März referiert <strong>Alexander Rieck</strong> (LAVA, Berlin) über &#8220;Nachhaltigkeit und Digitalisierung &#8211; Megatrends in der Architektur&#8221;. &#8220;New Nordic Design&#8221; lautet das Vortragsthema von <strong>Julian Weyer</strong> (C.F. Møller Architects, Aarhus), der am 26. und 30. März  sowie am 1. April referiert.</p>
<p>Daneben steht das Villeroy &amp; Boch-Team für individuelle Online-Termine bereit: Projektplaner und Architekten sowie Pressevertreter haben die Möglichkeit, sich digital mit Villeroy &amp; Boch-Mitarbeitern zu verabreden und persönlich auszutauschen. Georg Lörz, Vorstand Bad und Wellness bei Villeroy &amp; Boch: „Wir sind sicher, dass wir mit unserer Plattform ein digitales Medium zur Verfügung haben, über das wir mit unseren professionellen Partnern unter den gegebenen Bedingungen optimal kommunizieren und interagieren können. Unser erklärtes Ziel ist und bleibt jedoch: Sobald es die Corona-Situation zulässt, möchten wir den direkten Austausch mit unseren Partnern suchen. Sei es durch Premiere Events vor Ort oder in unserem neuen, speziell dafür konzipierten Showroom in Mettlach.“</p>
<p><strong>Produktneuheiten 2021</strong></p>
<p>Die gezeigten Produktneuheiten stehen dabei ganz im Zeichen aktueller Trends. Das eigene Zuhause hat einen ganz neuen Stellenwert bekommen und Bäder sind noch mehr ein Ort der Erholung und des Rückzugs geworden. Bei Villeroy &amp; Boch steht keine Kollektion so sehr für das Endverbraucher-Bad wie der Name Subway. Mit der Weiterentwicklung der Bestseller-Kollektion überführt das Unternehmen das universelle, zeitlose Design in neue Gestaltungstrends. Filigrane Formen, funktionale Details und wegweisende Innovationen prägen die neue Komplettkollektion <strong>Subway 3.0</strong>.<br />
Mit der neuen nachhaltigen WC-Spültechnologie <strong>TwistFlush</strong> sorgt Villeroy &amp; Boch für bessere Toilettenhygiene bei einem deutlich geringeren Wasserverbrauch. Dazu wird die physikalische Kraft eines starken Wasserwirbels genutzt. Durch einen kontrollierten Wasserwirbel entsteht im konisch geformten Becken ein sehr starker Sog, der Verschmutzungen mitreißt und nahezu die gesamte Innenfläche des WCs bespült. Das WC braucht nur 4,5 Liter für eine große Spülung, für eine kleine sogar nur 3 Liter. Und weil die Spülung so kraftvoll ist, muss man meist nur einmal spülen.<br />
Das eigene Zuhause wird nicht nur wohnlicher, sondern auch digitaler. Durch die Kompatibilität mit gängigen ZigBee®-Home-Automation-Systemen wird die Lichtsteuerung der neuen Spiegel und Spiegelschränke <strong>More to See Lite</strong> und<strong> My View</strong> <strong>Now</strong> sowie der Möbelbeleuchtung der Kollektion Subway 3.0 noch intelligenter. Die Helligkeit und Lichtstimmung kann so bequem zusammen mit der gesamten Hausbeleuchtung über App oder Sprache gesteuert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anmeldung zu den Villeroy &amp; Boch Innovation Days 2021</strong><br />
<a href="https://ish2021.villeroy-boch.com/">https://ish2021.villeroy-boch.com/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Termine (Auswahl)</strong></p>
<h4>Alexander Rieck: „Nachhaltigkeit und Digitalisierung &#8211; Megatrends in der Architektur“</h4>
<p>25. 3. 2021, 16.00 – 16.30 Uhr<br />
29. 3. 2021, 18.00 – 18.30 Uhr<br />
31. 3. 2021, 14.00 – 14.30 Uhr</p>
<h4>Julian Weyer: „New Nordic Design“</h4>
<p>26. 3. 2021, 10.00 – 10.30 Uhr<br />
30. 3. 2021, 8.00 – 8.30 Uhr<br />
1. 4. 2021, 18.00 – 18.30 Uhr</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Villeroy &amp; Boch<br />
</strong></p>
<p>Villeroy &amp; Boch ist eine der weltweit führenden Premium-Marken für keramische Produkte. Das im Jahr 1748 gegründete Familienunternehmen mit Hauptsitz in Mettlach/Deutschland steht für Innovation, Tradition und Stilsicherheit. Als renommierte Lifestyle-Marke ist Villeroy &amp; Boch mit Produkten der Bereiche Bad und Wellness sowie Dining &amp; Lifestyle in 125 Ländern vertreten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.villeroy-boch.de/">www.villeroy-boch.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Aus dem Archiv: Lacaton &#038; Vassal Architects</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv-lacaton_vassal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 11:56:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 17. März wurde bekannt, dass das Pritzker-Preiskomitee in diesem Jahr die französischen Architekt*innen Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal mit der wichtigsten jährlich vergebenen Auszeichnung für Architekten ehrt. Mit Lacaton &#038; Vasall wird ein Büro ausgezeichnet, das konsequent und ausdauernd Architektur als respektvollen und gleichzeitig mutigen Umgang mit der gebauten Umwelt verstanden hat. 2017 war Anne Lacaton zur Eröffnung der Ausstellung "Never demolish!" zu Gast im AIT-ArchitekturSalon Hamburg. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_362223" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-362223 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_portrait_web-600x600.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_portrait_web-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_portrait_web-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_portrait_web-45x45.jpg 45w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_portrait_web.jpg 923w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p class="wp-caption-text">Jean-Philippe Vassal und Anne Lacaton</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Transformation von Sozialwohnungen in Bordeaux. Foto: Philippe Ruault" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ansicht aus der Ausstellung &quot;Never demolish!&quot;" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ansicht aus der Ausstellung &quot;Never demolish!&quot;" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_07_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Erweiterung einer Werfthalle in Dunkerque. © Lacaton Vassal" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_07_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_05_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sozialwohnungen in Mulhouse. Foto: Philippe Ruault" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_05_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Architekturschule in Nantes. Foto: Philippe Ruault" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_ContractSquare_01_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Anne Lacton bei der Heimtextil 2014" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_ContractSquare_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_ContractSquare_02_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="&quot;Never demolish, always add, transform or reuse&quot;" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_ContractSquare_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_06_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Projekt Bois-le-Pretre in Paris. Foto: Philippe Ruault" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_06_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_08_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bois-le-Pretre. Foto: Philippe Ruault" data-rel="lightbox-gallery-140"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/AusdemArchiv_Lacaton_projekt_08_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Am 17. März wurde bekannt, dass das Pritzker-Preiskomitee in diesem Jahr die französischen Architekt*innen Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal mit der wichtigsten jährlich vergebenen Auszeichnung für Architekten ehrt. Mit Lacaton &amp; Vasall wird ein Büro ausgezeichnet, das konsequent und ausdauernd Architektur als respektvollen und gleichzeitig mutigen Umgang mit der gebauten Umwelt verstanden hat. Für die Architekt*innen stehen am Anfang eines jeden Projekts immer die genaue Beobachtung und Wertschätzung der vorhandenen Gebäude und ihrer Umwelt. 2017 war Anne Lacaton zur Eröffnung der Ausstellung „Never demolish!“ zu Gast im AIT-ArchitekturSalon Hamburg. Drei Jahre zuvor hat sie am von AIT-Dialog organisierten Kongress &#8220;Radikal Wohnen&#8221; teilgenommen, der im Rahmen der Heimtextil 2014 stattfand.<br />
</strong></p>
<p>1987 gründeten Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal in Paris ihr Büro. 20 Jahre später schrieben sie in einem programmatischen Text: „Es kann nicht um das Abreißen, Verkleinern oder Ersetzen von Dingen gehen, sondern immer nur um den Aufbau, die Umgestaltung und den Gebrauch.“ Gewöhnliche, unscheinbare Mehrfamilienhäuser sind für Lacaton &amp; Vasall keine Abrissprojekte, sondern forderten ihre Kreativität erst heraus. Jeder Wohnblock sollte in ihren Augen ein Höchstmaß an Komfort und Qualität bieten. Zu ihren bekanntesten Projekten gehört die Transformation von 530 Sozialwohnungen in der Anlage Grand Parc in Bordeaux. Unter dem Titel „Never demolish!“ zeigten die AIT-ArchitekturSalons von Herbst 2017 bis Frühjahr 2018 die von Ilka und Adreas Ruby kuratierte Ausstellung, die sich intensiv mit der spektakulären Verwandlung der drei Hochhäuser auseinandersetzt. Das Projekt, an dem außer Lacaton &amp; Vassal auch Frédéric Druot und Christophe Hutin beteiligt waren, kann bis heute als hervorragendes Beispiel für eine Fortführung des modernen Wohnungsbaus gelten: Soziale Verträglichkeit verbindet sich hier mit einer räumlichen und ästhetischen Aufwertung. Gezeigt wurden 1:1 Darstellungen der Wohnungen mit Möbeln und Objekten. Großformatige Bilder im Hintergrund erlaubten einen Einblick in die Wohneinheiten und vermittelten den Salon-Besuchern das Gefühl, direkt in den Wohnungen zu stehen.</p>
<p><strong>Verwandlung und Erweiterung</strong></p>
<p>Im Oktober 2017 war Anne Lacaton Gast im AIT-ArchitekurSalon und stellte im Rahmen der Vernissage in ihrem Werkvortrag das Oeuvre des Büros vor. Die Arbeiten von Lacaton &amp; Vasall inspirieren auch seit Langem Kollegen weltweit: So lud der  AIT-Architektur Salon München im März 2018 beim Auftakt zu „Never demolish!“ in den eigenen Räumen zum Symposium „Bezahlbar besser wohnen. Transformation im urbanen Kontext“ ein. Internationale Architekturbüros wie NL Architects (Amsterdam) und Hütten und Paläste (Berlin) debattieren und stellen ihre architektonischen Ansätze vor.</p>
<p>Doch Lacaton &amp; Vassal sind nicht nur Meister der Verwandlung – wie das Beispiel der drei Hochhäuser in Bordeaux zeigt &#8211; sondern verstehen es auch, Bestandsbauten spektakulär zu erweitern: Als die Architekten am Wettbewerb für die Umgestaltung einer alten Werfthalle in Dunkerque teilnahmen, bestand die Aufgabe ursprünglich darin, die Halle so umzubauen, dass darin die Ausstellungs- und Sammlungsräume eines regionalen Kunstzentrums untergebracht werden können. Lacaton &amp; Vassal fanden, dass die gigantische Halle dafür prädestiniert wäre, leer zu bleiben und schlugen vor, ein neues Gebäude von identischer Größe und Form daneben zu bauen. Obwohl ihr Vorschlag zunächst durchfiel, konnten die Architekten ihr Vorhaben umsetzen. Wohl auch, weil ihr Vorschlag bautechnisch leichter umzusetzen war und Kosten sparte. Die Halle, die Lacaton &amp; Vasall damals erhalten konnten, ist heute ein beliebter Raum für Veranstaltungen und großflächige künstlerische Installationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir denken auch gerne an das Jahr 2014 zurück: Damals nahm Anne Lacaton am Kongress &#8220;Radikal Wohnen&#8221; teil, den AIT-Dialog in Kooperation mit der Messe Frankfurt zur Heimtextil 2014 organisiert hat. Hier war Anne Lacaton passenderweise eine Referntin innerhalb des Themenzusammenhangs &#8220;Architektur ist Umbau&#8221;. Ihr Vortrag mit dem Titel &#8220;Never demolish, always add, transform or reuse&#8221; hinterließ großen und nachhaltigen Eindruck beim Fachpublikum.</p>
<p>Mit ganzem Herzen gratulieren wir Anne Lacaton und Phillippe Vassal, den diesjährigen Pritzker-Preisträgern!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über das Büro Lacaton &amp; Vassal:</p>
<p><a href="https://www.lacatonvassal.com/">www.lacatonvassal.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Memories &#124; BUERO WAGNER</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-buero-wagner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 10:21:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[An einem sonnigen Nachmittag kurz vor Weihnachten 2020 wandert das Memories Skizzenbuch zu Fabian Wagner, dem Gründer von BUERO WAGNER. Marco Stark von Gira hat nicht nur das Buch im Gepäck. Einen ganzen (Ruck-)Sack Präsente hat er dabei und jede Menge Erinnerungen. Wir schwelgen in Geschichten – neuen und alten. Folgen Sie uns in das kreative Loft in der Au.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/buero-wagner_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="BUERO WAGNER | Fabian Wagner" data-rel="lightbox-gallery-141"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/buero-wagner_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/buero-wagner_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="BUERO WAGNER | Das Gebäude in der Au" data-rel="lightbox-gallery-141"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/buero-wagner_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/buero-wagner_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="BUERO WAGNER | Fabian Wagner und Marko Stark" data-rel="lightbox-gallery-141"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/buero-wagner_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>An einem sonnigen Nachmittag kurz vor Weihnachten 2020 wandert das Memories Skizzenbuch zu Fabian Wagner, dem Gründer von BUERO WAGNER. Marco Stark von Gira hat nicht nur das Buch im Gepäck. Einen ganzen (Ruck)Sack Präsente hat er dabei und jede Menge Erinnerungen. Wir schwelgen in Geschichten – neuen und alten. Die neuen Räumlichkeiten in der Au sind eigentlich nicht neu – sie befinden sich in einem schönen Altbau und laden wirklich zur Entfaltung ein. Die loftartige Atmosphäre im hellen Arbeitsraum mit Galerie lässt an Zeichensäle denken und an das Studium.</p>
<p>Die große Fensterfläche nach Norden öffnet den Raum nach außen und die kreative Seele kann atmen. Davor spannt sich eine große Terrasse im Hinterhof auf. Man hat Bilder von Grillabenden im Kopf, an dem die Nachbarn spontan mit einem Bier vorbei schauen. Wir spüren die Wärme der Wintersonne, freuen uns über die Gesellschaft und sind irgendwie zufrieden.</p>
<p>Fabian Wagner beantwortet die drei Fragen, die das Wanderbuch begleiten. Das Thema Skizze rückt hier in den Fokus &#8211; ganz aktuell bezogen auf das Memories Projekt und ganz generell auf architektonische Projekte.</p>
<p><em>Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?</em><br />
Jetzt muss ich (auch noch) eine Skizze machen.</p>
<p><em>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen? </em><br />
Ich habe über unsere Projekte des letzten Jahres nachgedacht und das, was uns am meisten inspiriert hat, haben wir für das Skizzenbuch ausgewählt.</p>
<p><em>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?</em><br />
Die Skizze ist neben physischen Modellen und 3d Modellierungen der erste und ein sehr persönlicher Ausdruck der architektonischen Idee.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p4"><b></b><strong>Über Fabian Wagner</strong><br />
Fabian Wagner wird 1981 in München geboren. Er wächst in Deutschland und den USA auf. 2008 macht er sein Diplom an der TUM und arbeitet danach bei großen Büros wie MVRDV (Rotterdam), Baumschlager Eberle und RAD ex. OMA Asia (Hong Kong). Er ist von 2012-2013 Assistent am Lehrstuhl von Prof. Wolfrum und von 2019-2020 an dem von Prof. Nagler an der Technische Universität in München. 2013 tritt er in die Bayerische Architektenkammer ein und gründet <a href="http://www.buerowagner.eu">BUERO WAGNER</a>. 2018 erfolgt die Aufnahme in den Wessobrunner Kreis und die Berufung in den Bund Deutscher Architekten BDA.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Sommer 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/">Instagram</a> wöchentlich einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig vorbei!</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Connemarble Irish von FMG</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-connemarble-irish-von-fmg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2021 11:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FMG]]></category>
		<category><![CDATA[Connemarble Irish]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Connemarble Irish - die neue Textur von FMG Fabbrica Marmi e Graniti, ein führender Hersteller von großen, hochwertigen Feinsteinzeugfliesen. Wie der Name schon sagt, ist die Oberfläche vom grünen Marmor Irlands inspiriert ist und zeichnet sich durch eine vielfältige Farbgebung mit abgestuften Schattierungen und ausgeprägten weißen Äderungen aus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div style="width: 1920px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-361849-3" width="1920" height="1080" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/Connemarble-Irish-2.mp4?_=3" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/Connemarble-Irish-2.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/Connemarble-Irish-2.mp4</a></video></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/connemarble-irish_1.jpg' title="Connemarble Irish" data-rl_title="Connemarble Irish" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© FMG" data-rel="lightbox-gallery-142"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/connemarble-irish_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Connemarble Irish" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/connemarble-irish_3.jpg' title="Connemarble Irish" data-rl_title="Connemarble Irish" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© FMG" data-rel="lightbox-gallery-142"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/connemarble-irish_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Connemarble Irish" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/connemarble-irish_2.jpg' title="Connemarble Irish" data-rl_title="Connemarble Irish" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© FMG" data-rel="lightbox-gallery-142"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/connemarble-irish_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Connemarble Irish" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/connemarble-irish_5.jpg' title="Connemarble Irish" data-rl_title="Connemarble Irish" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© FMG" data-rel="lightbox-gallery-142"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/connemarble-irish_5-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Connemarble Irish" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>FMG Marmi MaxFine &#8211; Connemarble Irish<br />
</strong>FMG Fabbrica Marmi e Graniti, ein führender Hersteller von großen, hochwertigen Feinsteinzeugfliesen, verfolgt weiterhin das große Ziel, immer neue und originalgetreue Materialeffekte auf den Markt zu bringen, indem die Oberflächen der großen MaxFine-Fliesen mit den Strukturen der feinsten Steinen der Natur bedruckt werden.</p>
<p>Neu hinzugekommen ist Connemarble Irish, eine Textur, die, wie der Name schon sagt, vom grünen Marmor Irlands inspiriert ist und sich durch eine vielfältige Farbgebung mit abgestuften Schattierungen von dunkel bis hell und ausgeprägten weißen Äderungen auszeichnet. Die Farben sind von natürlichen Elementen inspiriert, darunter Chlorophyll, Wasser, Felswände und Landschaften, die mit Wäldern und Flechten bedeckt sind, und erzeugen eine beruhigende und entspannende Atmosphäre.</p>
<p>Connemarble Irish ist eine technisch anspruchsvolle Keramik, die den Charme von natürlichen Materialien einfängt und so die visuelle Kultur und die kollektive architektonische Tradition von FMG, in Innenräume bringt &#8211; sowohl im gewerblichen als auch im häuslichen Bereich. FMG setzt dabei auf Modernität und einen zeitgenössischen und kreativen Look. Die Welt des Feinsteinzeug ist eine, die sich ständig weiterentwickelt und dank ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten neue Designmodelle ermöglicht: Die großformatigen Fliesen können auf Böden verlegt, als Wandverkleidung verwendet oder als Applikation auf Strukturelementen und Einrichtungsgegenständen angebracht werden, wodurch individuelle und originelle Lösungen entstehen.</p>
<p>Forschung, Entwicklung und Innovation, die Triebfedern, die FMG seit jeher leiten, haben zur Herstellung von Connemarble Irish geführt, einer Oberfläche, die ein außergewöhnliches ästhetisches Ergebnis mit den hervorragenden technischen Leistungen der MaxFine-Fliesen verbindet, zu denen Abriebfestigkeit, chemische Beständigkeit, Wasserdichtigkeit und bakteriostatische Eigenschaften gehören.</p>
<p><strong>Technische Daten</strong><br />
CONNEMARBLE IRISH / Marmi MaxFine<br />
Abmessungen: 300&#215;150, 150&#215;150, 150&#215;75, 75&#215;75, 75&#215;37,5 cm<br />
Oberfläche: glänzend<br />
Dicke: 6 mm</p>
<p><strong>FMG MaxFine &#8211; Großformatige Fliesen</strong><br />
Schon die ersten großformatigen Fliesen waren 3 Meter hoch und 1,5 Meter breit, eine erstaunliche Leistung der Fachleute von FMG zu dieser Zeit. Dieses neue architektonische Konzept hat dem Markt eine neue Möglichkeit geboten, von Zeit zu Zeit noch größere Platten zu beziehen. MaxFine &#8211; Ein Produkt, das maximale Freiheit und minimale Einschränkungen bietet. Die großformatigen Platten eignen sich perfekt für Boden- und Wandverkleidungen mit Lösungen, die an natürliche Materialien wie Marmor, Stein, Granit oder Holz erinnern. Sie können auch zu einem echten Einrichtungsgegenstand werden: Wie Oberflächen für Tische, Schiebetüren, Decken oder hinterleuchtete Wandpaneele.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über FMG – Iris Ceramica<br />
</strong>1961 gegründet ist die Iris-Gruppe führend im Design und in der Produktion von Keramik- und Feinsteinzeugfliesen. Als inhabergeführtes Familienunternehmen legen sie besonders großen Wert auf Innovation und ökologische Verantwortung. Die Entscheidung, über die Initiativen und Ergebnisse der FMG Gruppe in finanzieller, sozialer, ökologischer und unternehmerischer Hinsicht öffentlich zu berichten, ergibt sich aus ihrer spezifischen Aufgabe und bekräftigt ihr Engagement für die Schaffung gemeinsamer Werte. Der Beginn dieses Prozesses liegt 60 Jahre zurück, als der Gründer von FMG beschloss, in Sachen Nachhaltigkeitsziele einen Schritt voraus zu sein und die Gleichung Ökologie = Ökonomie formulierte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt<br />
</strong>Iris Ceramica<br />
FMG Fabbrica Marmi e Graniti<br />
Via Ghiarola Nuova, 119<br />
41042 Fiorano Modenese<br />
Italy<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.irisfmg.de/" data-ps2id-offset="">www.irisfmg.de</a><br />
<a class="_ps2id" href="https://www.irisceramica.net/" data-ps2id-offset="">www.irisceramica.net</a></p>
<p>Michaela Lind<br />
Architektin Dipl.-Ing.<br />
Objektberaterin<br />
M +49 (0)176 617 322 70<br />
<a class="_ps2id" href="https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_fmg-iris-ceramica/mlind@irisfmg.com" data-ps2id-offset="">mlind@irisfmg.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Das neue Grau matt von Gira</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-das-neue-grau-matt-von-gira/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2021 09:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Was als Streetstyle-Trend 2021 gilt, gilt für Gira schon lange. Was trotzdem neu ist? Das Design-Original Gira E2 in elegantem Grau matt. Gemeinsam mit dem Gira System 55 sorgt die Designlinie für neue Akzente in Ihrem Zuhause. Der E2 an sich steht mit seiner kantigen Form für modernes und zeitloses Design, das sich dank seines Purismus in eine Vielzahl von Einrichtungsstilen integriert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<h1></h1>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/gira-e2-grau_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Loft H von DIIIP Architektur | © ANNIKA FEUSS FOTOGRAFIE" data-rel="lightbox-gallery-143"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/gira-e2-grau_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/gira-e2-grau_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="E2 grau matt Wipptaster 1-Fach | © GIRA" data-rel="lightbox-gallery-143"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/gira-e2-grau_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/gira-e2-grau_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Einheitliches Design bei unterschiedlichen Elementen: Gira E2 in Kombination mit dem Gira System 55 in Grau matt | © GIRA" data-rel="lightbox-gallery-143"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/gira-e2-grau_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Grau matt ist das neue Schwarz</strong><b><br />
</b>Was als Streetstyle-Trend 2021 gilt, gilt für Gira schon lange. Was trotzdem neu ist? Das Design-Original Gira E2 in elegantem Grau matt. Gemeinsam mit dem Gira System 55 sorgt die Designlinie für neue Akzente in Ihrem Zuhause. Weiterhin besteht die Qual der Wahl zwischen bruchsicheren, UV-beständigem Kunststoff in den Farben Reinweiß seidenmatt, Reinweiß glänzend, Schwarz matt, Alu (lackiert) sowie Anthrazit und Edelstahl. Der E2 an sich steht mit seiner kantigen Form für modernes und zeitloses Design, das sich dank seines Purismus in eine Vielzahl von Einrichtungsstilen integriert.</p>
<p><strong>Aber zurück zum Farbreiz Grau</strong><b><br />
</b>In seiner Definition heller als schwarz und dunkler als weiß, ist er mit all seinen Zwischentönen und seiner zeitlosen Eleganz sowohl innen als auch außen fester Bestandteil der heutigen Architekturszene. Ob durch Einbauten, Schalter oder als Wandfarbe bilden Grautöne eine stabilisierende Basis, die nicht selten zur Leinwand material- und farbergänzender Kreativität wird.<span class="Apple-converted-space">   </span></p>
<p><strong>Honigbraun trifft dunkles Grau</strong><br />
Der Schlüssel zu Behaglichkeit und Wohnkomfort liegt dabei in der Kombination von Oberflächen und Texturen. Extrem matte Oberflächen unterstreichen den Grau-Effekt, der sich am wohligsten in der Kombination mit honigfarbenem Holz oder knorrigem Gebälk ausbreitet. Und der Teufel steckt dabei nicht im Detail. Denn auch hierfür gibt es die passenden Lösungen. Ob kontrastreich oder monochrom hat Gira Schalterprogramme und Designlinien entwickelt, die sich entweder bewusst vom Untergrund absetzen oder sich harmonisch in die vorhandene Farbwelt einfügen.</p>
<p><strong>Ton in Ton statt bunt gemischt</strong><br />
Für die Verfechter der Monochromie ist das Design-Original Gira E2 neben Schwarz, Weiß oder Alu nun auch in elegantem Grau matt erhältlich. Über den Schalter hinaus ergänzt das Gira System 55 den E2 um weitere 200 Funktionen in einheitlichem Design. Puristisch und reduziert wirkt monochrome Gestaltung auf den Betrachtenden wie den Planenden gleichermaßen beruhigend. Die einen nennen es Architekten-Spleen, die anderen schimpfen es Monotonie. Fest steht, Einfarbigkeit beruhigt. Und das ist schließlich ein Gefühl, das in der heutigen, reizüberfluteten Welt ebenso wie das Grau wieder immer mehr an Bedeutung gewinnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über GIRA<br />
</strong>Gira ist mehr als An oder Aus, Hell oder Dunkel. Gira ist genauso auch Komfort, Sicherheit, Wohlgefühl oder Nachhaltigkeit. Denn von Anfang der Gira Giersiepen GmbH &amp; Co. KG Firmengeschichte an steht der Mensch im Mittelpunkt allen Handelns. Heute sind es vor allem intelligente, zukunftsfähige Systemlösungen für die vernetzte Gebäudesteuerung, die neue Maßstäbe setzen:?Gira Smart Home?und Building Systeme, benutzerfreundliche und datensichere Geräte für die bequeme Steuerung von?Beleuchtung, Klima oder Jalousien sowie Türsprechanlagen, Multimedia- und Sicherheitstechnik. Ingenieurskunst „Made in Germany“ ist das Herz des Familienunternehmens. Genauso wie soziale und nachhaltige Entwicklungs- und Herstellungsprozesse, ein weitestgehend umwelt- und ressourcenschonender Betrieb sowie Perfektion in Design und Funktion. Deshalb finden sich Produkte von Gira heute in Gebäuden in aller Welt. Und das ist so viel mehr, als nur An oder Aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Gira<br />
Giersiepen GmbH &amp; Co. KG<br />
Dahlienstraße 12<br />
42477 Radevormwald<br />
T +49 (0)21 95 602 0<br />
F +49 (0)21 95 602 191<br />
<a href="http://www.gira.de/">www.gira.de</a></p>
<p>Marco Stark<br />
Projektmanager Key Account Managment<br />
T +49 (0) 2195 6020<br />
M +49 (0) 173 7293984<br />
<a href="mailto:marco.stark@gira.de">marco.stark@gira.de</a></p>
<p>Carsten Ritter<br />
Leiter Key Account Management Nord<br />
T +49 (0)4324 88418<br />
M +49 (0)173 7286809<br />
<a href="mailto:carsten.ritter@gira.de">carsten.ritter@gira.de</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lauritz Bohne, Stipendiat des Interior Scholarships 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/lauritz-bohne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 13:12:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA[Lauritz Bohne ist einer der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarships.  Geboren wurde er in Düsseldorf. Seit Herbst 2020 studiert er Architektur an der TU Delft. Lauritz Bohne möchte sich in seinem zukünftigen Beruf die gedankliche Freiheit bewahren können und möglichst unabhängig oder als Teil einer selbstbestimmten Gruppe arbeiten. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="omsc-one-half">
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-356753" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bohne_portrait-1.jpg" alt="" width="900" height="900" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bohne_portrait-1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bohne_portrait-1-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bohne_portrait-1-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bohne_portrait-1-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_portfolio_myroom.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifentwurf: &quot;my_room&quot; von Lauritz Bohne" data-rel="lightbox-gallery-144"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_portfolio_myroom-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship-2-stegreifentwurf_lauritz-bohne.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="&quot;my_room&quot;" data-rel="lightbox-gallery-144"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship-2-stegreifentwurf_lauritz-bohne-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_portfolio_mamaitalia.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Projekt Mama Italia von Lauritz Bohne" data-rel="lightbox-gallery-144"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_portfolio_mamaitalia-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_Lauritz_KIT_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Projekt KIT" data-rel="lightbox-gallery-144"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_Lauritz_KIT_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Mit Innenarchitektur verbindet Lauritz Bohne „eine Auseinandersetzung höchsten Detaillierungsgrads, die den Menschen im Fokus sieht“. Während sich die Architektur oftmals aus einer städtebaulichen Situation heraus einer Lösung annähert, so reagiert für Lauritz Bohne die Innenarchitektur stärker  auf individuelle Bedürfnisse und Voraussetzungen: „Architektur und Innenarchitektur sind Herangehensweisen, die einander bedingen und nicht voneinander zu trennen sind. Genauso wie sich das Innen und Außen gegenseitig voraussetzen, während das eine stets der Kontext des anderen ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lauritz Bohne ist einer der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarships.  Geboren wurde er in Düsseldorf. 2014 zog es ihn nach Wien, um dort Architektur zu studieren. Seit Herbst 2020 studiert er Architektur an der TU Delft. Lauritz Bohne möchte sich in seinem zukünftigen Beruf die gedankliche Freiheit bewahren können und möglichst unabhängig oder als Teil einer selbstbestimmten Gruppe arbeiten. Gestaltung ist für ihn eng mit dem Prozess verbunden, der zu einem Ergebnis führt: „In dieser Prozesshaftigkeit und Auseinandersetzung mit der jeweiligen Problemstellung findet Gestaltung Gestaltung oft Antworten auf gesellschaftliche Fragestellungen. Die Arbeitsweise ist dabei stets ein maßgebender Teil des Prozesses, der immer wieder hinterfragt werden muss.“ Neben einer gewissen finanziellen Unabhängigkeit und der daraus resultierenden Möglichkeit, sich voll und ganz auf das Studium zu fokussieren, erwarte Lauritz Bohne vom Interior Scholarship, dem AIT-Stipendium der Sto-Stiftung, vor allem interessante Kontakte: „Dass diese fast noch wichtiger sind als Geld, habe ich in meiner professionellen Laufbahn bereits oft erlebt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Juryurteil</p>
<p>Ich habe (Raum) also bin ich?</p>
<p>&#8220;Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit privatem Eigentum und dem (Innen-)Raum passiert in dieser Arbeit auf eine spielerische, theoretische und grafische Weise, die Lust auf mehr macht. Der Stegreif-Entwurf „My-Room“, als Plädoyer für das Recht auf privaten Raum und die Rolle der Innenarchitektur, die Lauritz jedem einzelnen Nutzer zuschreibt, zeigt seinen kritischen Standpunkt. Die Einreichung besticht durch eine vielseitige Auseinandersetzung mit Raum, Kunst und Material in unterschiedlichen Maßstäben – von Möbeln bis hin zu flexiblen Raumkonfigurationen und der präzisen Wegeführung. Neben der klassischen Innenarchitektur für ein neues Küchenkonzept zeigt das Projekt für den japanischen Pavillon die Lust auf Experiment; auf den performativen, künstlerischen Aspekt der Innenarchitektur. Der Besucher des Pavillons steigt zum Ausstellungsraum auf und erlebt so den inszenierten Raum auf eine besondere Art und Weise. Der Bezug zu architekturtheoretischen Referenzen und Orten, das Spiel mit Größenverhältnissen und die Umsetzung bis hin zum 1:1 Modell zeigen eine intensive Beschäftigung mit dem Thema.&#8221;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Nicole Franken und Prof. Bernhard Franken (Franken Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-nicole-franken-und-prof-bernhard-franken-franken-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 08:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=360936</guid>

					<description><![CDATA[Franken Architekten wurde 2002 von Prof. Bernhard Franken in Frankfurt gegründet. Gemeinsam mit Nicole Franken gründete er 2008 zudem Franken\Consulting.
Die Franken Architekten Group deckt die Geschäftsfelder Architecture, Brandspace, Interior Design, Urban Design, Engineering, Consulting und Development ab und hat ein breit gefächtertes Portfolio von der Entwicklung von Konzepten und Umsetzungen für Wohnungs- und Städtebau über Hotel und Gastronomie, Office, Retail bis hin zu Messeauftritten, Ausstellungen, Museen und Erlebnisräumen. In unserem Interview sprechen Nicole Franken und Prof. Bernhard Franken über die Veränderungen durch die Krise, die Entwicklungen in der Business- und die Tourismushotellerie sowie die Erfolgsfaktoren für das Hotel der Zukunft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/franken.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nicole Franken und Prof. Bernhard Franken | © Franken Architekten" data-rel="lightbox-gallery-145"><img decoding="async" width="500" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/franken.jpeg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/franken_sap-rechenzentrum_web-500pxx300px_center_center.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="SAP Rechenzentrum | © Franken Architekten" data-rel="lightbox-gallery-145"><img decoding="async" width="500" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/franken_sap-rechenzentrum_web-500pxx300px_center_center.jpeg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Die Krise fungiert als Beschleuniger längst vorhandener Trends. Was sind die für Sie im Bau- und Planungsprozess und im Bezug auf das Endprodukt der Architektur wesentlichen und wichtigsten Dinge, die jetzt eine Veränderung erfahren?</strong></p>
<p>Beim Planungsprozess wird das Thema BIM weiter an Fahrt aufnehmen, viele Dinge sind allerdings noch zu verhandeln: Wer übernimmt eigentlich welche Rolle? Wie gestaltet sich das Honorierungssystem? Wie ist es mit der Verantwortung, der Gewährleistung und wer haftet am Ende, wenn im Kollektiv gearbeitet wird? Wir sind der Meinung, dass unser gesamtes Werksvertragsrecht, das den Architekten immer noch in die  gesamtschuldnerische Haftung einschließt, mittelfristig verabschiedet werden muss. Wir befürworten ein Dienstleistungsrecht, so wie es in den angelsächsischen Räumen üblich ist, das besagt, dass der Architekt nicht mehr für das Gesamtwerk einstehen muss, sondern dass seine Dienstleistung als Teil des Gesamtprozesses beurteilt wird. Schließlich ist die Werkherstellung mittlerweile so komplex und unübersichtlich geworden.</p>
<p>Wir beobachten zwar noch keine Initiativen unserer Verbände oder von Seiten des Gesetzgebers, aber wir sehen die Notwendigkeit, uns als Architekten zu organisieren, um uns an das europäische und internationale Umfeld anzupassen. Ein weiteres Thema ist die vielbeschworene Digitalisierung. Durch modulare Mass Customized Entwicklungen kann man sein Haus konfigurieren und damit mehr oder weniger den Architekten abschaffen. Hier ist es die Aufgabe des Architekten, sich neu zu positionieren. Desweiteren gibt es den Bereich der Künstlichen Intelligenz, die natürlich auch als Bedrohung des Architekten gesehen werden kann. Wir haben vor Kurzem die digitalBAU Messe besucht, wo u.a. Programme zur Grundrissgenerierung, zur Flächen- und Massenermittlung vorgestellt wurden, die dem Architekten – theoretisch – in den frühen Leistungsphasen so einiges an Arbeit abnehmen könnten. Man muss sich anschauen, worin der Mehrwert liegt und dann überdenken, ob der Architekt bei solch neuen<br />
Prozessen als der Experte für Architektur und Entwickler von KI eingesetzt werden kann.</p>
<p><strong><br />
Sie haben u.a. eine große Expertise in der Bautypologie Hotel. Welche Entwicklungen wird die Business- und die Tourismushotellerie in mittel- und langfristiger Sicht nehmen?</strong></p>
<p>In der Hotellerie spaltet sich derzeit die Schere: Während die professionelle, gut geführte Ferienhotellerie in diesem Jahr erstaunliche Zuwachsraten verzeichnet, leiden die klassischen, relativ generischen, in mittelmäßiger Citylage befindlichen Businesshotels. Ein Lösungsweg liegt in der Hybridisierung und Multi Usability, die derzeit schon erfolgreich implementiert wird. Hotels werden zu Wohnungen umgenutzt, als Büros verwendet oder von Schulen genutzt. Die Hotellerie ist in der Vernetzung bereits ganz weit vorne, man denke an ihre Verbindung mit den Themen Gesundheit und Wellness, Office, Retail und Wohnen. Die Hotellerie war schon immer ein Inkubator für Innovationen. Auch die jetzige Zeit ist eine, in der sie zeigen kann, dass sie mehr als nur eine Beherbergungsstätte ist. In Bezug auf die Frage, ob der Innovationsgrad in der Hotellerie schon komplett ausgeschöpft ist, verhält es sich ein wenig wie bei einem Schieberegler zwischen absolutem Low-Tech und absoluten High-Tech. Bewegt man diesen Low-Tech-Regler beispielsweise nach unten, kommt uns der Gründer der Design Hotels Claus Sendlinger in den Sinn, der vor geraumer Zeit die SLOW (sensibel, lokal, organisch, weise) Hotels eröffnet hat, in denen es nach dem Motto „Collect moments, not things“ um Community geht. In denen man achtsam und nachhaltig miteinander agiert, zusammen kocht, Kräuter pflückt et cetera. Bewusst digital detox, sehr analog. Auf der anderen Seite der gesamte High-Tech-Kosmos, der noch nicht ausgereizt ist. Damit meinen wir nicht nur die Smart-House-Technik oder den Selfie Spot, sondern der Einzug der virtuellen Welten in das Hotel. In Asien gibt es Interior-freie Konzepte, in denen mittels Sceens die vom Gast gewünschte Atmosphäre bespielt und szenisch gestaltet werden kann. In Tokio kann man sich beispielsweise einen virtuellen 8 Stunden-Flug nach L.A. buchen und ihn dann in Echtzeit erleben.</p>
<p>In der Hotellerie gibt es also noch viel Raum für Experimente, sowohl im Low als auch High-Tech Bereich. Letztendlich geht es immer um das räumliche Erlebnis. Während der Architekt früher den Raum nur klassisch in der Vogelperspektive als Plan oder als Schnitt, also als reine Geometrie betrachtet und geplant hat, muss er zukünftig als Szenograph in szenischen Folgen denken und beachten, wie sich Menschen in Zeit und Raum bewegen, wie sie handeln und untereinander interagieren. Die viel diskutierte Customer Journey kann man natürlich auch sehr gut auf den Hospitality-Bereich übertragen. Wie kann man dem Gast eine ideale Szene zwischen Check-In und Check-Out bieten? Das ist letztlich die Aufgabe der Architekten, wobei wir die Customer Journey nicht nur auf die Hospitality reduzieren würden. Auch in den Bereichen Office und Wohnen geht der Trend zu Betreiberimmobilien, überall gibt es das Bedürfnis nach Inszenierung. Vielerorts haben wir heute eine Hotellisierung, man kann kaum noch unterscheiden, ob es ein Coworking oder ein Hotel oder vielleicht sogar eine Krankenhauslobby ist. Alles sieht relativ ähnlich aus und an der Rezeption sitzt jemand, der auch Serviceleistungen übernimmt.</p>
<p><strong><br />
Wird es weiterhin die Großhotels geben oder gibt es einen Richtungswechsel zu kleineren, individualisierten Hotels mit speziellen Serviceleistungen?<br />
</strong><br />
Es wird kein entweder oder geben, weder nur kleine noch nur große Strukturen. Wir glauben aber, dass man sich kleinteiliger in größeren Strukturen organisieren wird. Wir denken zum Beispiel an ein Hotel, das sich auch im Bestand über einen ganzen Stadtteil verteilt und wieder Läden aktiviert, die einmal dazugehört haben. In Alt-Sachsenhausen in Frankfurt haben wir zum Beispiel Projekte, die sich gegenseitig unterstützen, sie haben zwar einen Betreiber, funktionieren aber unabhängig voneinander. Die großen Hotels mit vierhundert Zimmern werden sicher in Frage gestellt, weil die Frequenz von Geschäftsreisen sich reduzieren wird. Wobei man bedenken muss, dass die Innovationen eher an den Rändern entstehen, nicht in der Mitte. Die großen Ketten nehmen Trends in der Regel sehr schnell und professionell auf und agieren „dem Gast zugewandt“. Sie haben natürlich auch das Kapital und den langen Atem, um so eine Krise zu überleben. Insofern glauben wir, dass die großen Ketten die an den Rändern entstehenden Innovationen in ihre Eigenkonzepte integrieren oder aufkaufen werden.</p>
<p>Wir können uns vorstellen, dass das ortsunabhängige Arbeiten auch die Hotellerie stark beeinflussen wird. Vielleicht gibt es ein ganzes Almdorf, in dem man für einige Wochen Coworking machen und dort auch wohnen kann. Es wird vermutlich viel mehr Konzepte geben, die sich nicht mehr unbedingt in den A-Städten ansiedeln, sondern in Landschaften oder in den Randgebieten, wo man sie bislang nicht dachte.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-nicole-and-bernhard-franken.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Nicole Franken und Prof. Bernhard Franken</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Nicole Franken<br />
</strong></p>
<p>studierte Design an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Ihre berufliche Laufbahn begann sie 1989 als Designerin am Staatstheater Mainz. Es folgten diverse Führungspositionen im Bereich Kommunikation, Werbung und Marketing. Von 2000-2005 war sie bei MarCom Consultant tätig. 2008 gründete sie schließlich gemeinsam mit Prof. Bernhard Franken Franken\Consulting. Seit 2010 ist Nicole Franken Mitglied der Geschäftsleitung von Franken Architekten, seit 2017 Gesellschafterin, von 2006-2009 war sie verantwortlich für Concept, Business Development und Corporate Communication. Neben diversen Vorträgen, Jurytätigkeiten und zahlreichen Veröffentlichungen in der Fachpresse schreibt Nicole Franken einen Blog über räumliche Erfahrungen. Schon seit vielen Jahren ist sie passioniert am Thema Hospitality interessiert und mitverantwortlich für Entwicklung und Konzept entsprechender Projekte bei Franken Architekten. (<a href="http://www.franken-architekten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.franken-architekten.de</a>)</p>
<p><strong><br />
Über Prof. Bernhard Franken </strong></p>
<p>studierte Architektur an der TU Darmstadt und an der Städelschule, Institut für Neue Medien, Frankfurt. Nachdem er 5 Jahre freiberuflich für ABB Architekten arbeitete, bildete er von 2000-2002 eine Arge mit ABB. 2002 gründete er Franken Architekten GmbH. Ab 1996 Gastprofessor u.a. an der Universität Kassel und der SCI-Arc in Los Angeles. Von 2010-2013 Professor an der FH Frankfurt für Digitales Entwerfen, FB Architektur. Seit 2015 Professor an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf für 3D Kommunikation, FB Design. Seine Projekte sind mit 70 Awards im Bereich Architektur und Design ausgezeichnet. Neben der ersten Einzelausstellung 2008 im Deutschen Architektur Zentrum Berlin, fanden über 60 Gruppenausstellungen wie u.a. Die Architekturmaschine im Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne, Blobmaster im DAM, Biennale in Venedig, BIACF in Korea und Performalism im Tel Aviv Museum of Art statt. (<a href="http://www.franken-architekten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.franken-architekten.de</a>)</p>
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		<title>Eff Libilbéhéty, Stipendium Interior Scholarships 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/eff-libilbehety-gerrit-rietveld-academie-nl-amsterdam/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 13:02:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eff Libilbéhéty studiert Architektur und Design an der Rietveld Academie in Amsterdam. Sier ist eine der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarships. Geboren wurde Eff Libilbéhéty im südfranzösischen Tarbes. Bis 2014 studierte sier in Toulouse Grafik Design.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="omsc-one-half">
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-356747" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/EffL_portrait-1.jpg" alt="" width="900" height="900" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/EffL_portrait-1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/EffL_portrait-1-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/EffL_portrait-1-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/EffL_portrait-1-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Skizze" data-rel="lightbox-gallery-146"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_living-1_by_floriane-libilbehety.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifentwurf von Eff Libilbéhéty" data-rel="lightbox-gallery-146"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_living-1_by_floriane-libilbehety-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="&quot;A Modern Stone Age&quot;" data-rel="lightbox-gallery-146"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Arbeit von Eff Libilbéhéty" data-rel="lightbox-gallery-146"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<div style="width: 640px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-356746-4" width="640" height="360" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/I-stand-for-chaos_HD_WEB.mp4.mp4?_=4" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/I-stand-for-chaos_HD_WEB.mp4.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/I-stand-for-chaos_HD_WEB.mp4.mp4</a></video></div>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>„Innenarchitektur und Architektur sind der Schauplatz des Theaterstücks des Lebens“, betont Eff Libilbéhéty. „Als Gestalterinnen und Gestalter versuchen wir, einen möglichst präzisen Kontext zu schaffen, in dem ein Mensch leben kann. Durch die Architektur und Innenarchitektur sind die Menschen buchstäblich IN ihrem Werk. Sie sehen es nicht nur an, sie erleben es gleichzeitig mit Körper und Seele.“</p>
<p>Eff Libilbéhéty studiert Architektur und Design an der Rietveld Academie in Amsterdam und ist eine*r der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarships. Geboren wurde Eff im südfranzösischen Tarbes. Bis 2014 studierte sier in Toulouse Grafik Design. Nach dem erfolgreichen Abschluss sammelte Eff Libilbéhéty umfängliche berufliche Erfahrungen in diesem Feld und unternahm einige Reisen, bis sier begann in Amsterdam zu studieren. Hier legt Eff als Architekturstudent*in einen Augenmerk darauf, einen Kontext zu schaffen, in dem Mensch, Natur und Technologie existieren können. Dabei nimmt sier wahlweise einen philosophischen, soziologischen oder politischen Standpunkt ein, um Beziehungen zu untersuchen: „Mal liegt der Schwerpunkt in der Architektur, mal in der Skulptur, manchmal kommt es aber auch darauf an, neue Regeln oder Systeme zu erfinden. Dennoch geht es im Fokus immer darum, einen Kontext für die Lebenden zu schaffen.“</p>
<p>Die Arbeit als Designer*in ist für Eff Libilbéhéty immer auch mit ethischer Verantwortung verbunden. Sier sieht sie es auch als die eigene Aufgabe an, Gewohnheiten zu hinterfragen. Eff Libilbéhéty verspricht sich von dem Stipendium eine größere „Sichtbarkeit“ und geht davon aus, so andere besser davon überzeugen zu können, bei der Entwicklung von Projekten mit- und zusammenzuarbeiten. Außerdem erlaubt Eff das Interior Scholarship, das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung, sich zu hundert Prozent auf Arbeit und Forschung zu konzentrieren. Sier muss sie nicht mehr wie in den vergangenen Jahren Vollzeit arbeiten: „Eine geistige und körperliche Erleichterung. Es macht mich glücklich, so ganz in mein Studium eintauchen zu können.“ Dazu gehört unter anderem die Abschlussarbeit mit dem Thema „Ich gehöre hierher, du gehörst zu mir, das sind meine Sachen.“ Eff Libilbéhéty setzt sich hier mit der Idee von Eigentum und Selbstbesitz im 21. Jahrhundert auseinander. Dabei soll es in der Arbeit auch um „das Finden der inneren Ruhe“ und die „eigenen Instinkte“ gehen.</p>
<p>Juryurteil:</p>
<p>&#8220;Die Gesamtpräsentation von Eff Libilbéhéty und damit verbunden das bisher erarbeitete studentische Portfolio ist von Beginn an bis zum Ende hin eine Besonderheit, zu der wir als Jury ausdrücklich gratulieren. Die erkennbare gestalterische wie auch konzeptionelle innenarchitektonische Leistung macht große Freude und inspiriert. Sie deutet auf einen „eigenen kreativen Kopf“ hin; einen Kopf, der hinterfragt, abseits des Gewohnten. Einen Kopf, der Mut, Individualität, Offenheit und Experimentierfreude im und für den Raum aufzeigt. Genau diese Eigenschaften gilt es zu fördern, genau hier setzt die Unterstützung ein, um zukünftig gestalterische Freiräume zu schaffen.</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Marie Jõgi, Stipendiatin des Interior Scholarships 2020/21</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/marie-jogi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 13:00:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Marie Jõgi begeistert sich für die Künste, Konstruktion, Psychologie und das, was den Menschen ausmacht. Für sie verbindet das Studium der Innenarchitektur alle diese Bereiche perfekt. Indem sie ihre Talente hier einbringen kann, glaubt sie, auch am besten einen Beitrag zur Gesellschaft liefern zu können. Marie Jõgi studiert in Tallinn an der „Estonian Academy of Arts“ und ist eine der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarships.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-356742" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portrait-2.jpg" alt="" width="900" height="900" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portrait-2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portrait-2-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portrait-2-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portrait-2-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="&quot;The Bench&quot;" data-rel="lightbox-gallery-147"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Projekt &quot;The Bench&quot; von Marie Jõgi" data-rel="lightbox-gallery-147"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Skizze für eine Dentalklinik" data-rel="lightbox-gallery-147"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Skizze für eine Dentalklinik von Marie Jõgi" data-rel="lightbox-gallery-147"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_impr3_by_marie-jogi.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifaufgabe &quot;Let&#039;s do something together&quot;" data-rel="lightbox-gallery-147"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_impr3_by_marie-jogi-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_impr2_by_marie-jogi.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifaufgabe" data-rel="lightbox-gallery-147"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_impr2_by_marie-jogi-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_impr1_by_marie-jogi.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifaufgabe" data-rel="lightbox-gallery-147"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_impr1_by_marie-jogi-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_impr_by_marie-jogi.jpg' title="Stegreifaufgabe Marie Jogi" data-rl_title="Stegreifaufgabe Marie Jogi" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifaufgabe" data-rel="lightbox-gallery-147"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/AIT-InteriorScholarship_impr_by_marie-jogi-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Stegreifaufgabe Marie Jogi" /></a>

<div style="width: 640px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-356741-5" width="640" height="360" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Interview_MarieJogi.mp4?_=5" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Interview_MarieJogi.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Interview_MarieJogi.mp4</a></video></div>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Marie Jõgi begeistert sich für die Künste, Konstruktion, Psychologie und das, was den Menschen ausmacht. Für sie verbindet das Studium der Innenarchitektur alle diese Bereiche perfekt. Indem sie ihre Talente hier einbringen kann, glaubt sie, auch am besten einen Beitrag zur Gesellschaft liefern zu können. Marie Jõgi studiert in Tallinn an der „Estonian Academy of Arts“ und ist eine der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarships. Sie lässt sich gerne von der Natur inspirieren, denn sie glaubt, dass alles in gewisser Weise zu den natürlichen Mustern, Texturen und Funktionen zurückführt. Inspirierend findet sie auch andere Künstler und Architekten –ihre Werke und Lebensgeschichten. Viel Kraft schöpft sie aus positivem Feedback und der kreativen Zusammenarbeit mit anderen Menschen: „Ideen auszutauschen und gemeinsam kreativ zu werden, ist eines der erhebendsten Gefühle, durch Zusammenarbeit kann man so viel mehr erreichen.“</p>
<p>Die ihr gestellte Stegreifaufgabe „Haben oder Sein? – die neuen Räume der Sharing Community“ hat sie von Beginn sehr gereizt und motiviert. Sie interessiert sich bereits seit vielen Jahren für Gemeinschaften und widmete sich auf dem Thema in ihrer Freizeit. Sie selbst möchte auch sehr gerne in einer gemeinschaftlichen Form leben und arbeiten. Mit dem Interior Scholarship, dem AIT-Stipendium der Sto-Stiftung, sieht sie für sich die Gelegenheit, fester Bestandteil einer kreativen Gruppe zu werden, die sich gerade in der Nähe von Tallinn bildet. Insgesamt ermöglicht ihr das Stipendium natürlich etwas mehr Sorglosigkeit und die volle Konzentration auf ihre Studien: „Ich freue mich, dass ich zukünftig meine Verwandten nicht mehr um finanzielle Unterstützung bitten muss. So dass sie ebenfalls etwas mehr Freiheiten gewinnen, während ich das Studium der Innenarchitektur voll und ganz genießen kann.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Juryurteil:</p>
<p>&#8220;Let&#8217;s do something together &#8211; Eine Sharing Community bringt nicht nur das Teilen von Raum, Zeit und Zeug mit sich, sie kann auch Freude teilen! Marie Jõgi besticht mit ihrem spielerischen Experiment der Matratzen-Community. Die profanen Bettmatratzen einer WG werden durch die Mitbewohner zu einem Kartenhaus gestapelt, umfunktioniert und generieren als Flexspace ein echtes Happening. Geschichtet und gekippt kreieren sie damit einen neuen Innenraum, der die Mitbewohner in ungewohnte und amüsante Beziehungen zueinander setzt. Mit dem simplen „Readymade“ der Matratze schafft sie die echte Interaktion von Raum und Mensch, im besten Sinne der Innenarchitektur!&#8221;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Catalina Dumitru, Stipendiatin des Interior Scholarship 2020/21</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/catalina-dumitru/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 12:58:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA[Von den Möglichkeiten des Interior Scholarships hat Catalina Dumitru durch ein Plakat an der Universität Bukarest erfahren. Dort studiert sie Innenarchitektur. Catalina Dumitru ist eine der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarships.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="omsc-one-half">
<img decoding="async" class="alignnone wp-image-356738 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_portrait-2-600x600.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_portrait-2-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_portrait-2-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_portrait-2-45x45.jpg 45w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_portrait-2.jpg 900w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif-Entwurf von Catalina Dumitru" data-rel="lightbox-gallery-148"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif-Entwurf von Catalina Dumitru" data-rel="lightbox-gallery-148"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/Dumitru_BigTwist_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Projekt &quot;The Twist&quot;" data-rel="lightbox-gallery-148"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/Dumitru_BigTwist_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/Dumitru_TheOther_web-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Projekt &quot;The Other&quot;" data-rel="lightbox-gallery-148"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/03/Dumitru_TheOther_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Von den Möglichkeiten des Interior Scholarship hat Catalina Dumitru durch ein Plakat an der Universität Bukarest erfahren. Dort studiert sie Innenarchitektur. Catalina Dumitru ist eine der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship. Vor ihrem Wechsel zur Innenarchitektur hat die 1997 geborene Catalina Dumitru Philologie studiert. Sie mutmaßt, dass sie sich daher besonders für Design begeistern kann, das Gedanken über Geschichte, unsere Lebensweise oder Vorurteile hervorruft. „Ich bin immer auf der Suche nach effektiver Beleuchtung, räumlicher Organisation und ungewöhnlichen Möglichkeiten, mit dem Material umzugehen“, betont Catalina Dumitru. Denn gutes Innenraumdesign soll für sie unser Denken aus einem primär physischen Erleben heraus fordern. Es soll eine multisensorische Erfahrung bieten, die gelebt und nicht nur gesprochen werden muss.</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2020/21 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung &#8211; hat sich die junge Rumänin mit ihrem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen Stegreifaufgabe „Haben oder Sein? – die neuen Räume der Sharing Community“ beworben.  Mit dem Stipendium verbindet Catalina Dumitru die „großartige Chance, talentierte Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen kennen zu lernen.“ Sie möchte ihr Studium weiter fortführen. Dazu plant sie, sich für einen Masterstudiengang im Ausland zu bewerben – auch eine Promotion wäre denkbar. Verschiedene Schritte, mit denen Catalina Dumitru das Ziel verknüpft, Innenarchitektur in einer immer komplexeren und sensibleren Art und Weise zu praktizieren.</p>
<p>Juryurteil:</p>
<p>&#8220;Die Projekte von Catalina Dumitru zeichnen sich besonders durch ihre konzeptionelle Schärfe und einen enormen Reichtum an Suggestionskraft aus. Die vielseitigen Arbeiten sind durchgehend auf höchstem Niveau und schaffen den Sprung, räumliches Denken mit charaktervollen Sphären zu vereinen. Mit ihren Entwürfen gelingt es Catalina Dumitru, eine eigenständige und aussagekräftige Position zu beziehen, die sie in die Lage versetzt, programmatische Komplexität und unterschiedlichste Maßstäblichkeiten scheinbar spielerisch zu neuen Welten zu komponieren. Ihre gestalterischen Fähigkeiten sind dabei abwechslungsreich, überraschen durch Neues und zeugen von großer Experimentierfreudigkeit. Die Darstellungen der Entwürfe sind sehr individuell auf die spezifischen Entwurfsansätze abgestimmt und belegen eindrucksvoll das Talent und die Fähigkeiten von Catalina Dumitru.</p>
<p>Wir dürfen uns in Zukunft auf weitere Arbeiten von Ihr freuen!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Memories &#124; Die Planstelle &#038; duka design</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories-die-planstelle-duka-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conny Kestel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 13:55:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Wanderung des Münchner Skizzenbuches beginnt im Dezember 2020 in zwei Büros, die vor allem im Bereich Innenarchitektur arbeiten - mit viel Leidenschaft und Frauenpower. Die Aufgabe sich im Wanderbuch zu verewigen weckt in beiden Teams gleich große Begeisterung, wird aber ganz verschieden interpretiert. Begleiten Sie uns in die Die Planstelle und zu duka design. Wir schwelgen in Erinnerungen und ergründen den Wert der Skizze in der heutigen Zeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/die-planstelle_3_foto-die-planstelle-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Work in progress | © Die Planstelle" data-rel="lightbox-gallery-149"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/die-planstelle_3_foto-die-planstelle-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/die-planstelle_2_x-x_marlene-asenbeck_robert-gra?bner_foto-ait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Planstelle | Laura Körner, Marlene Asenbeck, Robert Gräber" data-rel="lightbox-gallery-149"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/die-planstelle_2_x-x_marlene-asenbeck_robert-gra?bner_foto-ait.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/die-planstelle_1_foto-ait-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Planstelle | Detail" data-rel="lightbox-gallery-149"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/die-planstelle_1_foto-ait-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/die-planstelle_4_foto-ait-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Planstelle | Lesestoff" data-rel="lightbox-gallery-149"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/die-planstelle_4_foto-ait-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/duka_1_dagmar-duchow_anja-kalusche_robert-gra?bner_foto-ait-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="DUKA DESIGN | Dagmar Duchow, Anja Kalusche, Robert Gräbner" data-rel="lightbox-gallery-149"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/duka_1_dagmar-duchow_anja-kalusche_robert-gra?bner_foto-ait-1.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/duka_3_dagmar-duchow_foto-duka-design.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Dagmar Duchow | © DUKA DESIGN" data-rel="lightbox-gallery-149"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/duka_3_dagmar-duchow_foto-duka-design-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/duka_2_dagmar-duchow_anja-kalusche_elmar-zschau-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="DUKA DESIGN | Dagmar Duchow, Anja Kalusche, Elmar Zschau" data-rel="lightbox-gallery-149"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/duka_2_dagmar-duchow_anja-kalusche_elmar-zschau-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p class="p1">Die Wanderung des Münchner Skizzenbuches beginnt im Dezember 2020 in zwei Büros, die vor allem im Bereich Innenarchitektur arbeiten &#8211; mit viel Leidenschaft und Frauenpower. Die Aufgabe sich im Wanderbuch zu verewigen weckt in beiden Teams gleich große Begeisterung, wird aber ganz verschieden interpretiert.</p>
<p class="p1">Jean-Jacques Kraus von horgenglarus bringt als erster Bote das Buch in die Isarvorstadt. In einem phantastisch loftartig ausgebauten Haus in der Baaderstraße erwartet Die Planstelle das Buch mit Freude. Ihr Zentrales Thema beim Arbeiten &#8211; die Teamarbeit &#8211; spiegelt sich auch in Ihren Erinnerungen und der Collage im Memories-Buch wieder. Robert Gräbner von Pfleider bringt das Buch für uns aus der Innenstadt Münchens in den Süden. Ganz idyllisch liegt hier das Büro von duka design am Hachinger Bach. Dagmar Duchow und Anja Kalusche studierten gemeinsam Innenarchitektur an der AdbK München. Beim Thema Erinnerungen kommen wir schnell auf das Gebäude der Akademie &#8211; man ist zurückversetzt in die heiligen Hallen mit den großen Bogenfenstern &#8211; in Zeiten voller Wissenshunger, Tatendrang und Erwartungen an die eigene Zukunft.</p>
<p class="p1">Bevor das Buch von Elmar Zschau von Continental zur nächsten Station getragen wird… begleiten Sie uns in die Die Planstelle und zu duka design. Wir schwelgen in Erinnerungen und ergründen den Wert der Skizze in der heutigen Zeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einem kurzen Interview haben wir Die Planstelle etwas über das Thema Skizze gefragt &#8211; im Speziellen über Ihren Beitrag bei Memories und im Allgemeinen über die Bedeutung der Skizze in ihrem Arbeitsprozess.</p>
<p class="p1"><i>Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?<br />
</i>Unser erster Gedanke: Oh wunderbar – eine sehr schöne Idee, gerade in der aktuellen, zunehmend digitalisierten Umgebung etwas Analoges, Haptisches mit Vernetzungscharakter anzustoßen – wir sind dabei. Und gleich kam uns der Gedanke prägende Erlebnisse unserer Bürogeschichte jenseits von Architektur/ Innenarchitektur darzustellen. Denn auch Ihnen verdanken wir viel ohne, dass Sie Anerkennung bekommen.</p>
<p class="p1"><i>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?<br />
</i>Teamarbeit prägt unseren Arbeitsalltag – gemeinsames Brainstormen und das Wühlen in den archivierten Erinnerungsstücken ließ uns schnell zum Bild einer collagenhaften Timeline kommen.</p>
<p class="p1"><i>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
</i>Schnelle erste Skizzen, auch digitalisiert per Zeichentablett, helfen erste Ideen zu visualisieren ohne den Charakter des Entwurfs zu verlieren. Mit Hilfe der Collagetechnik kann so einfach eine Entwurfsidee, ein Konzept mit angedeuteten Materialien transportiert werden ohne schon zu konkret zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong>Über Dagmar Duchow</strong><br />
Dagmar Duchow studierte Innenarchitektur an der Akademie der bildenden Künste in München und war bereits während ihres Studiums im Architekturbüro Studio Schivo e Associati in Rom tätig. Nach Ihrem Diplom 2004 arbeitete sie in verschiedenen Büros für Interior Design in Deutschland sowie Architektur in Italien, wie z.B Schwitzke &amp; Partner GmbH, Düsseldorf oder Studio Transitio, Rom.<br />
2007 gründete sie – gemeinsam mit Anja Kalusche – duka design.</p>
<p>Dagmar Duchow, die in das Buch gezeichnet hat, verrät uns ihre Erinnerung, die mit der Skizze verknüpft ist und die Rolle der Skizze in ihrem Büro.</p>
<p class="p1"><i>Was war Ihr erster Gedanke als Sie die Einladung erhalten haben beim Wander-Skizzenbuch &#8220;Memories&#8221; mitzumachen? Was war das erste Bild, das Sie vor Augen hatten?<br />
</i>Oh, sehr schöne Idee – da machen wir mit!<br />
Skizzen von Natur und Raum!</p>
<p class="p1"><i>Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?<br />
</i>Im Gespräch unter uns beiden Gründerinnen von duka design über unsere Anfänge und Erinnerungen sind wir auf unseren gemeinsamen Startpunkt – die AdbK München – gekommen. Der Raum der langen eindrucksvollen Arkaden, welche wir so oft entlang gegangen sind, hat sich dabei in unser Gedächtnis als ein beeindruckender, lichtdurchfluteter Begegnungsraum eingeprägt.</p>
<p class="p1"><i>Welchen Wert hat die Skizze für Sie im alltäglichen Arbeitsprozess und welche Rolle spielt die Skizze in Ihrem Büro?<br />
</i>Die Skizze steht bei uns immer noch &#8211; muss man ja mittlerweile sagen &#8211; am Anfang des Entwurfsprozesses. Die erste Idee, Startpunkt einer gemeinsamen Diskussion. Die Skizze als Kommunikationselement beim Vermitteln der Idee untereinander, aber auch dem Bauherren gegenüber.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p4"><strong>Über die Planstelle</strong><br />
<a href="https://www.dieplanstelle.de/">Die Planstelle</a> wurde im Juli 2005 von Liane Ackermann, Monika Berghammer und Christine Schön gegründet, hat ihren Hauptsitz in München und eine Niederlassung in Hamburg. Die Gründerinnen kennen sich seit dem Studium der Innenarchitektur und bekennen sich als ’natural born planners‘. In diesem Sinne ist ihr Team Jahr für Jahr kontinuierlich gewachsen. Sie alle verbindet die große Leidenschaft für gute Räume. Als Spezialisten für alle Anforderungen, die sich um das Thema Arbeitswelt und Büro der Zukunft stellen, finden Sie  individuelle Antworten für ihre Auftraggeber. Wichtig ist ihnen, dass jede Aufgabe professionell und umfassend im Sinne des Bauherren gelöst wird.</p>
<p class="p4"><strong>Über duka</strong><br />
<a href="https://www.duka-design.de/">design duka</a> design ist ein Innenarchitekturbüro für anspruchsvolles und individuelles Design mit den Planungsschwerpunkten Hotellerie und Gastronomie. Seit der Gründung 2007 arbeitet duka design erfolgreich mit namhaften Firmen der Hotelbranche in Europa zusammen. Eine gezielte Analyse der Hotelgäste sowie strukturierte Überlegungen für geeignete logistische Umsetzungen sind für die Hotelplanung grundlegende Ausgangspunkte. Egal ob Low-Budget oder 5 Sterne Superior: Ausschlaggebend für den Erfolg des Hotelobjektes ist eine professionelle und detaillierte Planung. Um innovative Lösungen zu finden, wendet duka design die gewonnenen Erkenntnisse aus den Bereichen design &amp; usabiltiy an und verknüpft diese mit einer klaren, schlichten und gestalterisch-funktionalen Ästhetik. Diese bildet, kombiniert mit abwechslungsreichen Materialien und Farbe, sowie einer ausgewogenen Lichtführung, die Basis ihres Gestaltungskonzeptes. Neben der Gestaltung in dem Aufgabenfeld der Hotellerie und Gastronomie erstellt duka design ebenso Innenarchitekturplanungen für den Privat-, Messe und Bürobereich.  Durch die langjährige Erfahrung und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit verschiedenen Ausbaufirmen ist es duka design möglich, eine umfassende Betreuung in allen Leistungsphasen zu bieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1">Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Reisen, in dem sich diese mit einer Handskizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Sommer 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf <a href="https://www.facebook.com/aitdialog">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/">Instagram</a> wöchentlich einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig vorbei!</p>
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		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Susanne Brückner und Laurent Brückner (Brückner Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-susanne-und-laurent-brueckner-brueckner-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 08:52:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=360834</guid>

					<description><![CDATA[Brückner Architekten steht für die Symbiose aus Architektur und Innenarchitektur, verkörpert durch Laurent und Susanne Brückner, die das Büro seit 2004 gemeinsam führen. In unserem Interview sprechen Susanne und Laurent Brückner über das Büro der Zukunft, nachhaltiges Bauen sowie darüber, wie Architektur und Innenarchitektur zu mehr „Wir-Gefühl“ beitragen kann und die aktuellen Trends in Bezug auf Möbilierung und Materialien.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner-architekten_web.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Laurent Brückner und Susanne Brückner | © Brückner Architekten" data-rel="lightbox-gallery-150"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner-architekten_web.jpeg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner-architekten_web.jpeg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner-architekten_web-800x533.jpeg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner-architekten_web-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner_alpenwerk_web.jpeg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Alpenwerk | © Brückner Architekten" data-rel="lightbox-gallery-150"><img decoding="async" width="1399" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner_alpenwerk_web.jpeg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner_alpenwerk_web.jpeg 1399w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner_alpenwerk_web-800x343.jpeg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner_alpenwerk_web-768x329.jpeg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/brueckner_alpenwerk_web-1320x566.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 1399px) 100vw, 1399px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Sie verbinden Generalplanung mit Architektur und Innenarchitektur. Wie gelingt Ihnen dieser Ansatz?</strong></p>
<p><strong>Laurent Brückner:</strong> Wir haben im Laufe der Jahre viele Erfahrungen mit diversen Projekten und Auftraggebern gemacht und haben festgestellt, dass es immer unterschiedliche Herangehensweisen gibt. Vor zehn Jahren entschieden wir uns, selber Projekte zu entwickeln, Grundstücke zu kaufen und zu bauen. Die dabei entstehenden Gebäude haben eine besonders eigene Qualität, weil sie aus dem Fokus des Gestalters, des Konzeptionisten und des Planes entwickelt werden, jedoch nicht minder wirtschaftlich erfolgreich sind. Die gesamte Immobilienbranche ist sehr stark kaufmännisch geprägt, man sieht es auf der Expo-Real, wo viele Leute herumlaufen, die mit Planung und Gestaltung weniger zu tun haben, die aber unsere Immobilienwelt stark prägen.</p>
<p>Uns ist es wichtig, dass auch die Planungskompetenz bei Projekten im Vordergrund steht. Wir erreichen mit den selbst entwickelten und selbst gebauten Projekten eine besonders hohe Qualität. Unsere Kunden, die zu uns als Architekten und Generalplaner kommen, finden unsere eigenen Projekte besonders gut. Gerade die Themen Nachhaltigkeit, hohe Energieeffizienz und niedrige Nebenkosten faszinieren auch kaufmännisch geprägte Unternehmen. Insofern haben wir mit unseren Eigenprojekten Schule gemacht, die uns sozusagen in den Mittelpunkt des gesamten Gebäudeplanungs- und Bauprozesses stellen. Wir versuchen, unsere Planungskompetenz als Mehrwert für das gesamte Projekt zu verkaufen, was sich tatsächlich mittlerweile auszahlt. Schon mein Vater war als Architekt leidenschaftlicher Generalist und sah sich immer gesamtverantwortlich für das Projekt. Unsere Bauherren mussten immer nur drei Dinge tun: beauftragen, entscheiden und die Rechnungen freigeben. Alles andere haben wir gemacht. Diese Philosophie führen wir bei Brückner Architekten und Generalplaner fort, allerdings erweitert um die für die Gebäude so wichtige Innenarchitektur. Seitdem meine Frau die Innenarchitektur übernommen hat, haben die Projekte einen erheblichen Mehrwert erreicht. Insbesondere Büroprojekte wie zum Beispiel Kraft Foods in Zürich oder das Google-Headquarter in München profitieren von diesen großen Corporates, die Brückner Innenarchitekten gestaltet haben. Die dort von uns entwickelten modernen Büro- und Arbeitswelten befeuern sozusagen den Mehrwert der Architektur. Die Disziplinen Architektur, Innenarchitektur und die technische Gebäudeausrüstung fördern sich mehr oder weniger gegenseitig und lassen ein besseres Planungsprodukt entstehen.</p>
<p><strong>Susanne Brückner:</strong> Wir steigen in unseren Planungen sehr tief in die Grundlagenentwicklung mit ein und gehen Hand in Hand mit der Architektur. Wir entwickeln tatsächlich ein Produkt und achten auf Vermietbarkeit. Früher schauten wir im Wesentlichen darauf, wie es dem Menschen in dem Raum geht. Mittlerweile ist es so, dass wir gezwungen sind, Raumgrößen und verschiedene Raumstrukturen abzubilden, die sich dann natürlich auch gestalterisch auf das Gesamtkonzept auswirken.</p>
<p><strong><br />
Wie kann Architektur und Innenarchitektur zu mehr „Wir-Gefühl“ beitragen und zu einer Atmosphäre, die Freude und Spaß am Wandel hat?</strong></p>
<p><strong>Susanne Brückner:</strong> Ich denke, dass uns das Büro als Corporate-Identity und als Markenbotschafter für das Unternehmen erst einmal noch wichtiger ist. Natürlich muss man den Spirit und die Philosophie des Unternehmens mehr denn je in dem Gebäude spüren. Darauf haben wir schon immer ganz großen Wert gelegt. Es ist wichtig, dass man bei Eintritt in das Büro die Philosophie des Unternehmens wahrnehmen kann. Weiterhin ist es unabdingbar, dass man diese Orte der kurzen Begegnung forciert, man hat in jedem Quadratmeter des Grundrisses die Möglichkeit zu einem Spontanaustausch. Der Wandel ist schon im vollen Gange, wir haben derzeit sehr viele Anfragen, Bürobestandsflächen umzustrukturieren, neue Wegeführungen, neue Arbeitsplatzwelten und neue Besprechungsmöglichkeiten zu schaffen. Bei allen Planungen versuchen wir, den Menschen zu verstehen, was er gerne im Raum haben möchte oder was er meint zu brauchen.</p>
<p>Entscheidend ist, zuzuhören und dann zu übersetzen. Es ist tatsächlich wie eine Fremdsprache: Jemand spricht mit uns und anschließend ist es für uns die Aufgabe, zu analysieren, was tatsächlich benötigt wird. Unabdingbar ist, sich in den Menschen hineinzuversetzen, ihn in den Mittelpunkt zu stellen und zu überlegen, was Sinn und Zweck seines Gebäudes, seines Unternehmens oder grundsätzlich seiner Immobilie sein soll. Es entstehen komplett neue Ansätze, die auch unsere Kunden immer wieder überraschen, weil wir tatsächlich anders denken. Jeder Raum wirkt auf uns und löst bei uns Emotionen aus. Wenn wir wissen, welche Emotionen vom Kunden gewünscht sind, sei es Sicherheit, Geborgenheit, et cetera, dann können wir darauf reagieren und auch unkonventionelle Lösungen verwirklichen. Unsere Gestaltungen sind also niemals beliebig, sondern verfolgen einer Intension und einem Leitgedanken.</p>
<p><strong>Laurent Brückner:</strong> Wir sehen das Büro tatsächlich als eine mögliche Performancesteigerung für Unternehmen. Es gab ja schon die ersten Fraunhofer-Studien vor mehr als zehn Jahren, die festgestellt haben, dass ein besonders gut gestaltetes Büro bis zu 36 Prozent mehr Performance aus seinen Mitarbeitern generiert. Wenn Unternehmen zukünftig auf Ihre Büros verzichten, verzichten sie auch automatisch auf diese Performancesteigerung. Ein Unternehmen ist im Wesentlichen mit hohen Personalkosten konfrontiert. Wenn man aus diesem Personal einen zweistelligen Prozentbetrag mehr Performance gewinnt, dann ist die eingesparte Büromiete lächerlich dagegen. Als gutes Unternehmen muss ich also versuchen, mit meinem Büro die teuersten Posten meiner Bilanz – die Mitarbeiter – möglichst effizient zu nutzen. Den Mitarbeitern muss es ganz besonders gut gehen, sie brauchen Abwechslung und die Möglichkeit zum spontanen Austausch.</p>
<p>In die von uns gestalteten Bürowelten gehen sie hinein und spüren sofort die Philosophie des Unternehmens. Bei unserem eigenen Bürogebäude im Alpenwerk ist zum Beispiel GN-Audio-Jabra, Weltmarktführer für Headsets, mit seinem Deutschland-Headquarter eingezogen. Wenn man das Gebäude betritt, weiß man sofort, was GN-Audio bedeutet. Es ist ein Hightech-Unternehmen mit 150 Jahren Historie, man spürt es sofort mit jeder Faser seines Körpers. Und dieses Gefühl schafft man nur über ein wirklich tolles Büro, das die Philosophie des Unternehmens spricht. Das sind die Büros, die wir brauchen. Noch sind viele Unternehmen nicht auf diesem Stand. Aber es gibt Branchen, die haben es zu hundert Prozent verstanden, insbesondere die IT-Branche, die im War-of-Talents die größten Kämpfe ausfechtet. München, als eine der wichtigsten Städte in Bezug auf  Technologie, kämpft um diese Talente. Um sie zu gewinnen, müssen Unternehmen die allerallerbesten Büros mit allen Möglichkeiten bieten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nachhaltiges Bauen bestimmt die Entwicklung der ganzen Branche. Allerdings klaffen die Erwartungen und die Realität oft auseinander. </strong><strong>Gebäude in Deutschland werden zum Abbild eines wirtschaftlich rentablen Konzeptes, anstatt eines Aushängeschildes für Qualität in der </strong><strong>Bauwirtschaft. Wie beurteilen Sie die Situation?</strong></p>
<p><strong>Laurent Brückner:</strong> Es ist für uns erschreckend, wie viele Verantwortliche sich in der Immobilienwelt zwar gerne das Label Nachhaltigkeit umhängen wollen, aber eigentlich nicht bereit sind, Risiken oder Investments dafür einzugehen. Ich kann Ihnen ein Beispiel nennen, bei dem wir auch selbst Projektentwickler sind. Es ist unser Bürogebäude Alpenwerk in Rosenheim, das ich soeben bereits erwähnte. Wir starteten die Vermietung in 2010. Es war uns bewusst, dass wir in Rosenheim keine zu München vergleichbar hohen Büromieten generieren können. Schließlich entschieden wir uns zu der Investition eines siebenstelligen Betrages in das Gebäude, um dort ein besonders nachhaltiges Energiekonzept mit eigener Geothermie, Umkehrwärmepumpen für Heizen und Kühlen und Photovoltaik für die Stromerzeugung zu etablieren. Dadurch konnten wir Mieter gewinnen, die einen deutlich höheren Mietpreis zu bezahlen bereit waren, weil wir ihnen versprochen haben, dass wir die Nebenkosten für Heizen und Kühlen unter einem Euro pro Quadratmeter und Monat halten werden.</p>
<p>Zwei Punkte waren für die Unternehmer überzeugend: Bei wesentlich geringeren Nebenkosten ist ein Mehr an Miete akzeptabel. Die Miete bleibt konstant, die Nebenkosten ändern sich mit den Energiekosten, sie sind sozusagen sehr volatil. Der zweite Aspekt war der, dass für die Unternehmen die Miete keine so gravierende Rolle in der Gesamtkalkulation spielt und dass sie bereit sind, für ein besonders nachhaltiges Gebäude mehr Miete auszugeben. Unser Plan ist letztlich voll aufgegangen: Wir lagen in Rosenheim bei 12,80 Euro Anfangsmiete und haben jetzt zum Schluss die letzte Einheit für 13,90 Euro vermietet. Wir liegen mit unseren Nebenkosten ganz erheblich unter den Erwartungen, sie belaufen sich für Heizen und Kühlen bei unglaublich niedrigen neun Cent pro Quadratmeter und Monat. Wir werden sie sogar durch weitere Maßnahmen noch weiter senken. Jetzt kommen einige unserer Kunden auf uns zu und möchten auch so ein Bürogebäude. Sie haben sich allerdings erst dafür entschieden, nachdem sie gesehen haben, dass unser Ansatz funktioniert und sein Mehrwert nachweisbar und nachvollziehbar ist. Es ist tatsächlich schwierig: je größer die unternehmerischen Strukturen bei den Projektentwicklern sind, desto schwieriger ist es, diese echten Nachhaltigkeitskonzepte umzusetzen.</p>
<p>Ein Bauherr, der uns mit einem ganz normalen Gebäude beauftragen möchte, ist für uns heute eigentlich uninteressant. Uns interessieren nur noch Konzepte, die besonders nachhaltig sind. Wir sitzen hier während des Interviews in einem Gebäude, das 30 Prozent mehr Energie pro Jahr produziert als es verbraucht, und das die Planungsdisziplinen Architektur, Innenarchitektur und technische Gebäudeausrüstung in einem Projekt vereint. Das Projekt ist vollständig digital geplant und die Baustelle komplett papierlos abgewickelt worden. Dieses Gebäude hat mittlerweile einige Auszeichnungen erhalten, was belegt, dass sich Design und Nachhaltigkeit nicht ausschließen müssen.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-susanne-und-laurent-brueckner.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Susanne und Laurent Brückner</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Susanne Brückner<br />
</strong></p>
<p>studierte Innenarchitektur an der FH Rosenheim. Im Anschluss arbeitete sie in verschiedenen Architekturbüros, bevor sie in das Büro ihres Mannes einstieg. Bis 2008 baute sie dort die Brückner Innenarchitekten als eigene Marke auf und gründete daraus eine eigene Firma. Eine ihrer großen Leidenschaften ist die Konzeption und Realisierung neuer Büro- und Arbeitswelten. Im Zuge dessen setzte sie bereits erfolgreich Projekte für namhafte Unternehmen wie Google, Kraft Foods, Mondelez und Allianz um. (<a href="https://www.bruecknerarchitekten.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bruecknerarchitekten.com</a>)</p>
<p><strong><br />
Über Laurent Brückner<br />
</strong></p>
<p>studierte Architektur an der FH München und war danach als freier Mitarbeiter für den renommierten Architekten Klaus Weißenfeldt tätig, bevor er 1997 als Partner in die Firma seines Vaters Wolfgang Brückner einstieg. Sieben Jahre später übernahm er das Büro, aus dem sich seitdem mehrere Ausgründungen und weitere Aktivitäten entwickelt haben. Unter anderem wurde im Jahr 2019 die erste eigene Projektentwicklung – das mit dem German Design Award ausgezeichnete Objekt Alpenwerk in der Nähe von Rosenheim – fertiggestellt. (<a href="https://www.bruecknerarchitekten.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bruecknerarchitekten.com</a>)</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Much Untertrifaller (Dietrich &#124; Untertrifaller Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-much-untertrifaller-dietrich-untertrifaller-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 10:41:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=360853</guid>

					<description><![CDATA[Das Büro Dietrich &#124; Untertrifaller Architekten wurde 1994 gegründetes und wird heute von Helmut Dietrich, Much Untertrifaller, Dominik Philipp und Patrick Stremler geleitet und beschäftigt ein internationales Team von mehr als 110 Architekten, die in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Deutschland arbeiten. Das breite Spektrum ihrer Bauaufgaben reicht von großvolumigen Bauten und städtebaulichen Strukturen über das Bauen im Bestand bis hin zum Einfamilienhaus. So unterschiedlich ihre Bauwerke auch sind, gemeinsam ist ihnen der humanistische Ansatz, die innovative und nachhaltige Ausführung und das einfühlsame Verhältnis zum urbanen Kontext. Ein bestimmender Faktor all ihrer Arbeiten ist der ressourcenschonende Einsatz von Materialien, wobei unser besonderes Engagement dem zeitgemäßen Holzbau gilt. In unserem Interview spricht Much Untertrifaller über den Bildungsbau der Zukunft, die Auswirkungen und Chance der Pandemie und darüber, wie sich die Tätigkeit von Architekt*innen ändern wird. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/much-untertrifaller_web-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Much Untertrifaller | © Dietrich | Untertrifaller Architekten GmbH" data-rel="lightbox-gallery-151"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/much-untertrifaller_web-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/much-untertrifaller_web-1.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/much-untertrifaller_web-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/much-untertrifaller_web-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/tum-campus_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="TUM Campus | © Dietrich | Untertrifaller Architekten GmbH" data-rel="lightbox-gallery-151"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/tum-campus_web.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/tum-campus_web.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/tum-campus_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/tum-campus_web-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Ist die Pandemie für Sie eine der größten Herausforderungen Ihrer Berufstätigkeit?</strong></p>
<p>Nein, die Pandemie war und ist nicht die größte Herausforderung, aber sicherlich eine neue und ungewohnte Problemstellung. Wir mussten über<br />
hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an fünf Standorten ins Homeoffice schicken und technisch ausstatten, was letztlich aber binnen weniger Tage reibungslos funktionierte. Wir waren glücklicherweise gut vorbereitet mit digitalem Equipment, die Mitarbeiter haben ihre Computer mit nach Hause genommen und sich von dort aus vernetzt. Bislang haben wir persönlich die Krise glücklicherweise kaum gespürt, weder im öffentlichen noch im privaten Bereich. Einige kleinere Projekte sind zwar zurückgestellt worden, ansonsten hat sich die Auftragslage eher sogar verbessert, denn wir haben sehr viele neue Projektanfragen. Unsere mittel- und langfristige Auftragslage können wir aus heutiger Sicht nicht sicher vorhersagen, das hängt von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Wir rechnen jederzeit damit, einen Standort wieder herunterfahren und die Kolleginnen und Kollegen nach Hause schicken zu müssen, was seit dem ersten großen Lockdown schon zweimal kurzfristig passierte.  Dies wird sich vermutlich über den Winter nochmals wiederholen oder häufen.</p>
<p>Wir hoffen natürlich, dass wir trotz der Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice nichts oder so gut wie nichts an Effizienz verlieren. Aber auch das ist natürlich schwierig zu beurteilen, denn nicht nur wir, sondern auch die Auftraggeber sind betroffen. Grundsätzlich sind wir aber positiv gestimmt und glauben nicht, dass mittelfristig viele Projekte „on hold“ gestellt werden. Bei uns halten sich Wettbewerbsgewinne und Direktaufträge die Waage. Unter denjenigen, die direkt beauftragen, befinden sich oftmals Stammkunden, für die wir immer wieder arbeiten, seien das Wohnungsbaugesellschaften, private Investoren oder öffentliche Bauherren. Wir haben also einen beachtlichen Grundstock an wiederkehrenden Auftraggebern. Der Markt nimmt wahr, dass wir sorgfältig und seriös arbeiten, die Dinge gut umsetzen und auf den Boden bringen. Wir sind auch dafür bekannt, den gegebenen Kostenrahmen einzuhalten, was durch viele Realisierungen nachgewiesen wurde. Das schafft Vertrauen.</p>
<p><strong><br />
Sie haben vor einigen Jahren den Wettbewerb für den Neubau des TUM Sportcampus im Olympiapark München gewonnen und befinden sich derzeit am Ende des ersten Bauabschnitts. Was sind die wesentlichen Erfolgskriterien für einen Bildungsbau der Zukunft?</strong></p>
<p>Der Bildungsbau der Zukunft ist ein Gebäude, das ein Höchstmaß an Kommunikation ermöglichen muss. Diese Bautypologie ist seit Jahren ein äußerst spannendes Betätigungsfeld, weil die verkrusteten Raumprogramme der Vergangenheit aufgebrochen wurden und man nicht mehr nur in Klassenräumen und minimierten Erschließungsflächen denkt, sondern über die Qualität dieser Flächen entscheidend zur Stimmung und zu<br />
Kommunikationsmöglichkeiten im Gebäude beiträgt. Diese Veränderungen helfen in Krisenzeiten wie dieser, kleinere Gruppenbildungen zu ermöglichen, um sich dann an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Konstellationen zu treffen. Mich persönlich hat in den letzten Jahren am Bildungsbau so gereizt, dass einerseits alte Strukturen weggebrochen sind und man andererseits noch nicht genau wusste, wo die Reise hinführt.</p>
<p>Es hat sich also ein überaus spannendes Experimentierfeld aufgetan. Und das bewährt sich jetzt. Ich bin überzeugt, dass das gebaute Umfeld Verhaltensweisen und Stimmungen entscheidend beeinflussen kann. Es ist zwar nicht messbar, aber von entscheidender Bedeutung. In alle Richtungen sollten wir wesentlich kooperativer denken und arbeiten; noch sind das Gegeneinander und das Nachdenken im eigenen stillen Kämmerlein weit verbreitet, weil wir es eben so gelernt haben. Durch neue Formen des miteinander Lernens – beispielsweise in den Schulen – glaube ich aber, dass solche Prozesse im späteren Berufsleben und in der gesamten Gesellschaft ankommen werden. Architektur kann somit auch einen deutlichen Beitrag zur Interdisziplinarität und Teamarbeit beitragen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nur ist die Zeit ja jetzt gerade gegenläufig. Viele Menschen werden auch zukünftig verstärkt vom Homeoffice arbeiten. Die meisten der Studierenden erleben die Wissensvermittlung heute digital, das Analoge ist eher untergeordnet. Heißt das nicht, dass die Teamleistung nicht lernbar ist, wenn man sie nicht trainieren kann?<br />
</strong><br />
Wir erleben derzeit eine sehr schwierige Situation, das nehme ich sowohl im Büro als auch an der Hochschule wahr. Das reine Homeoffice kann auf Dauer natürlich nicht funktionieren. Wir werden Wege finden müssen, dass zumindest partiell physische Treffen stattfinden können, vielleicht in anderer Form als vorher, aber notwendig werden sie sein. Wir ermöglichen seit einiger Zeit auch wieder Anwesenheitsunterricht im Kindes und Jugendalter. Ich wüsste nicht, warum das nicht auch im Hochschulbereich funktionieren sollte. Gerade für Studienanfänger ist die Situation in diesem rein virtuellen Umfeld im Moment natürlich katastrophal. Das wird auf Dauer sicher nicht gehen, da wird man sich etwas überlegen müssen. Und das Homeoffice zu hundert Prozent wird auch auf Dauer nicht funktionieren. Aber Teilzeit von Zuhause aus zu arbeiten, dagegen spricht nichts; Voraussetzung dafür ist natürlich eine Absprache im Team.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-much-untertrifaller.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Much Untertrifaller</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Much Untertrifaller<br />
</strong></p>
<p>studierte Architektur an der TU Wien. Ab 1982 arbeitete er mit seinem Vater zusammen und markierte 1992 mit dem Silvrettahaus auf der Bielerhöhe einen Wandel im alpinen Bauen. Mitte der 1980er Jahre begann parallel die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Helmut Dietrich, mit dem er 1994, nach dem gewonnenen Wettbewerb für das Festspielhaus Bregenz, ein gemeinsames Büro in Bregenz gründete. Dem Wettbewerbsgewinn für die Erweiterung der Wiener Stadthalle folgte 2004 ein weiterer Standort in Wien. Nach dem Auftrag zum Bau der neuen Hochschulsportanlage der ETH Zürich richteten sie 2005 eine Niederlassung in St. Gallen ein. 2015 wurde das Pariser Büro eröffnet, 2016 folgte München. Er hält regelmäßig Vorträge auf renommierten internationalen Veranstaltungen und lehrt, nach mehreren Gastprofessuren, seit 2016 als Honorarprofessor an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz. (<a href="https://www.dietrich.untertrifaller.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.dietrich.untertrifaller.com</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner Steelcase</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-unser-salonpartnersteelcase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2021 08:03:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Weltweit gehen Unternehmen mehr und mehr zu digitalem und stark kundenorientiertem Arbeiten über. Als Konsequenz werden viele etablierte Arbeitsweisen durch modernere Methoden ersetzt. Um voranzukommen, ist ein deutlich agileres Vorgehen nötig. Zusammenarbeit spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Durch die ein neues Design, das die Zusammenarbeit fördert, die Etablierung verschiedener Bereiche für unterschiedliche Arbeitsstile und eine neue Herangehensweise wurde das Büro von Plan.Net Innovations in Zusammenarbeit und mit den Produkten von Steelcase umgestaltet, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das agiles Arbeiten und Teamwork begünstigt ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div style="width: 720px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-360224-6" width="720" height="360" poster="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip1.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip1.mp4.mp4?_=6" /><source type="video/webm" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip1.webmhd.webm?_=6" /><source type="video/ogg" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip1.oggtheora.ogv?_=6" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip1.mp4.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip1.mp4.mp4</a></video></div></p>
<h1></h1>
<p><div style="width: 720px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-360224-7" width="720" height="360" poster="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip2.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip2.mp4.mp4?_=7" /><source type="video/ogg" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip2.oggtheora.ogv?_=7" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip2.mp4.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/clip2.mp4.mp4</a></video></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/im-fokus_steelcase_web02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Steelcase" data-rel="lightbox-gallery-152"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/im-fokus_steelcase_web02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/im-fokus_steelcase_web04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Steelcase" data-rel="lightbox-gallery-152"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/im-fokus_steelcase_web04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/im-fokus_steelcase_web03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Steelcase" data-rel="lightbox-gallery-152"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/im-fokus_steelcase_web03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Weltweit gehen Unternehmen mehr und mehr zu digitalem und stark kundenorientiertem Arbeiten über. Als Konsequenz werden viele etablierte Arbeitsweisen durch modernere Methoden ersetzt. Führungskräfte wissen, dass kontinuierliche Innovationsleistung nicht möglich ist, wenn die Angestellten dazu gezwungen sind, lineare Prozesse durchzuführen und wenn eine Silomentalität herrscht. Um voranzukommen, ist ein deutlich agileres Vorgehen nötig. Zusammenarbeit spielt hierbei eine entscheidende Rolle.</p>
<p>„Früher wurde ein gemeinsames Briefing durchgeführt. Dann hat jeder allein an seinen Aufgaben gearbeitet und am Ende wurden die Arbeitsergebnisse zusammengeführt und an den Kunden weitergereicht“, so Marcel Kammermayer, Managing Director von Plan.Net Innovation. „Als wir uns mit unserem neuen Beratungsangebot beschäftigten, wurde uns klar, dass wir die so entstandenen Silos sprengen und unsere Kunden in Entwicklungsprozesse mit einbeziehen mussten.“</p>
<p>Die zwei bisher klar abgegrenzten Teams bei Plan.Net Innovation – die Consultants und die Kreativen – sollten in Zukunft bereichsübergreifend zusammenarbeiten, da man sich von einer engeren Kooperation der kreativen Strategen, Designer, Produktverantwortlichen, Berater, UX/UI-Experten und kreativen Coder deutlich bessere Arbeitsergebnisse erhoffte. Um die Arbeitsweise des Teams zu verändern, wurden agile Prozesse und Teamarbeitsverfahren angewandt, wie z.B. Design Sprints, Anwendertests und schnelle Prototypenerstellung.</p>
<p>Diese Vorgehensweise übernahm Plan.Net nicht nur in den eigenen Räumen, sondern auch direkt beim Kunden. Dabei zeigte sich, dass auch der Arbeitsplatz angepasst werden musste, damit sich die neuen Prozesse und Verhaltensweisen etablieren konnten.</p>
<p><strong>UMGESTALTUNG DER ARBEITSUMGEBUNG<br />
</strong>Plan.Net Innovations bisherige Arbeitsumgebung unterstützte die kontinuierliche Zusammenarbeit, die für den Erfolg des Unternehmens entscheidend ist, nicht ausreichend. Die kreativen und beratenden Teams arbeiteten getrennt in verschiedenen Bereichen. Es standen nicht die richtigen Besprechungsräume zur Verfügung und es gab keine Räume, in denen Teams ihre Arbeit vorstellen und schnell und unkompliziert Ideen austauschen konnten.</p>
<p>„Die Arbeitswelt und die Ansprüche an den Einzelnen haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert“, erklärt Kammermayer. „Wir sind überzeugt, dass monotone Arbeitsabläufe und -prozesse und unflexible Arbeitsplätze die kreative Arbeit behindern. Um die Kreativität zu fördern, haben wir unsere Büros zielgerichtet umgestaltet.“</p>
<p>Kammermayer wollte eine Arbeitsumgebung erschaffen, die die neue Vision des Unternehmens deutlich ausstrahlt und Angestellte und Kunden gleichermaßen inspiriert. Er stellte sich eine Umgebung vor, die die Menschen bei der Arbeit gerne aufsuchen. Das Team wünschte sich ein flexibles Design, das neue agile Methoden und Teamarbeitsprozesse unterstützt, aber auch eigenständiges, fokussiertes Arbeiten ermöglicht. „Wo und wie wir arbeiten, hat einen großen Einfluss auf unsere Arbeit und unser Verhalten“, betont Kammermayer.</p>
<p>Das Plan.Net Innovation Team arbeitete immer häufiger zusammen mit seinen Kunden in Design Sprints. Die neue Umgebung sollte für diese Form der Zusammenarbeit adäquat ausgestattet sein. „Wir wünschten uns eine einladende Umgebung, die die Kreativität fördert und eine Infrastruktur, die diese Form der Zusammenarbeit voranbringt“, erklärt Kammermayer.</p>
<p><strong>DESIGN, DAS DIE ZUSAMMENARBEIT FÖRDERT<br />
</strong>Kammermayers Team startete den Designprozess in den eigenen Räumlichkeiten, um herauszufinden, welche Aspekte dem Team besonders wichtig waren. Nachdem sie die ersten Lösungen im Alleingang entwickelt hatten, stellte das Team fest, dass externer Input nötig war, um alle Wünsche und Bedürfnisse zufriedenstellend umzusetzen. Deshalb wandte sich Plan.Net an Steelcase.</p>
<p>„Steelcase beobachtete und analysierte über mehrere Wochen die Arbeitsprozesse des Teams. Daraus ließen sich wertvolle Erkenntnisse dazu ableiten, wie wir arbeiten und welche unterschiedlichen Verhaltensweisen wir bei der Arbeit zeigen“, so Kammermayer. „Zum Bespiel stellten wir fest, dass nicht nur die zwei Arbeitsmodi ‚allein‘ oder ‚in der Gruppe‘ adressiert werden mussten. Es gibt viele weitere Varianten, wie die Arbeit in Kleinteams, die Arbeit zu zweit oder auch entspannte Treffen in ruhigem Rahmen nach einer kreativen Session. Diese wertvollen Erkenntnisse sind in die Raumplanung eingeflossen.“</p>
<p><strong>VERSCHIEDENE BEREICHE FÜR UNTERSCHIEDLICHE ARBEITSSTILE</strong></p>
<p>Die neue Arbeitsumgebung ist in drei verschiedene Zonen unterteilt – einen Hauptarbeitsbereich, einen informellen Bereich mit Loungecharakter und einen Sprint-Bereich. So werden alle Arbeitsstile unterstützt und die Umgebung fördert gleichzeitig Flexibilität, Bewegung und Zusammenarbeit.</p>
<p>Im Hauptarbeitsbereich befinden sich die Teamarbeitsplätze. Man kann dort sowohl im Stehen als auch im Sitzen arbeiten, was zu mehr Bewegung im Laufe des Arbeitstags anregt und so dem Wohlbefinden dient. In die Focus Nooks ziehen sich die Mitarbeiter vor allem dann zurück, wenn sie ungestört konzentriert arbeiten möchten. Im Gegensatz dazu werden die Gemeinschaftsbereiche vor allem für spontane Stand-Ups und Brainstorming-Sessions genutzt. Es steht zusätzlich ein privater Besprechungsraum für förmliche und vertrauliche Treffen mit Kunden zur Verfügung.</p>
<p>In der direkten Nachbarschaft liegt der entspannte Loungebereich, den die Mitarbeiter zur Erholung und für lockere Teammeetings nutzen und der außerdem häufig als Treffpunkt fürs Mittagessen dient.</p>
<p>Der Sprint-Bereich ist in drei Teile unterteilt, um verschiedene Aspekte des Designprozesses und der Prototypenentwicklung zu unterstützen. Ein fester Gruppenbereich mit einem großen Tisch dient als Teamtreffpunkt für tägliche Stand-Up Meetings und zur Definition der wichtigsten Aufgaben. Von diesem Bereich aus kommt man zu einem sehr viel flexibleren Raum mit beweglichen Möbeln und beschreibbaren Wänden für die im Designprozess erwünschten ‚chaotischen‘ Experimentier- und Brainstorming-Sessions. Schließlich steht noch eine Umgebung für Aufgaben zur Verfügung, die besonders viel Fokus erfordern, z.B. die Arbeit in Kleingruppen oder allein. Dieser Bereich dient außerdem als Rückzugsort zur Erholung, an dem jeder nach Bedarf den erwünschten Privatsphäregrad selbst wählen kann.</p>
<p><strong>DER ARBEITSPLATZ IM ZEITALTER DER PANDEMIE<br />
</strong>Plan.Net Innovations neue Arbeitsumgebung wurde vor Beginn der Pandemie entworfen. Das Unternehmen konnte aber aufgrund der neuen Umgebung besser auf die Krise reagieren. Die flexible und mobile Arbeitsumgebung führt nicht nur zu einer effektiveren Zusammenarbeit der Teams. Sie kann auch während der Pandemie genutzt werden.</p>
<p>„Seit der Coronakrise arbeiten wir mehr denn je digital“, sagt Kammermayer. „Als moderne digitale Agentur haben wir natürlich immer alles darangesetzt, die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Aber es zeigte sich im Laufe der Zeit, dass die persönlichen Kontakte und der persönliche Austausch mehr fehlten als ursprünglich angenommen. Wir wollten dem entgegenwirken. Da unsere Arbeitsumgebung ohnehin mit Fokus auf Flexibilität entworfen worden war, ließen sich die Maßnahmen zum Schutz unserer Angestellten und Kunden in Zeiten der Pandemie relativ einfach umsetzen. Wir konnten sogar die gesamte Büroumgebung an die neuen Hygiene- und Abstandsvorgaben anpassen, ohne den laufenden Betrieb unterbrechen zu müssen. Die Änderungen am Raumdesign und an der Raumstruktur waren eher subtil, aber dennoch wirksam. Als wir wieder im Unternehmen zusammenkamen, fühlten sich alle wohl und sicher. Jetzt arbeiten wir wieder zusammen mit unseren Kunden vor Ort in unseren Räumen.“</p>
<p><strong>EINE NEUE HERANGEHENSWEISE<br />
</strong>Mit den neuen Räumlichkeiten steht dem Plan.Net Innovations Team eine smarte, inspirierende Umgebung zur Verfügung, die die Mitarbeiter motiviert und gleichzeitig entscheidend dazu beiträgt, dass sie agilere Arbeitsweisen anwenden und zu kurzen, iterativen Arbeitszyklen übergehen.</p>
<p>„Agile ist eine Geisteshaltung und die Umgebung hilft den Mitarbeitern, diese Geisteshaltung anzunehmen“, so Marcel Kammermayer. „Die neu gestalteten Räume haben den Übergang zu neuen Prozessen und Arbeitsweisen deutlich erleichtert und wirkten als Katalysator für kreativere und innovativere Arbeit. Einige unserer Mitarbeiter kennen agile Arbeitsmethoden schon lange, andere waren bisher noch nicht vertraut damit. Die neue Arbeitsumgebung sorgt dafür, dass diese Diskrepanz nicht ins Gewicht fällt und unterstützt über die Raumgestaltung selbst die Definition der nötigen Prozesse.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Steelcase</strong></p>
<p>Seit Jahren unterliegt unsere Arbeitswelt einem tiefgreifenden Wandel, der in einer zunehmenden Digitalisierung ebenso zum Ausdruck kommt wie in sich verändernden Arbeitsaufgaben und Unternehmenskulturen. Steelcase unterstützt seine Kunden dabei, diesen Wandel nicht nur zu bewältigen, sondern als Chance zu nutzen: für mehr Resilienz, Innovationskraft und Wohlbefinden.</p>
<p>In diesem Jahr öffnet das Steelcase Learning + Innovation Center im Herzen Münchens seine Pforten. Dort werden Innovations- und Produktentwicklungsprozesse im Mittelpunkt stehen. Zugleich übernimmt es die Funktion eines globalen Knotenpunkts mit Fokus auf die Märkte in EMEA sowie eines regionalen Standorts des DACH-Vertriebsteams.</p>
<p>Jim Keane, CEO von Steelcase, beschreibt es als Ort, „an dem sich unser Schaffen und unsere Identität manifestieren. Hier werden wir zusammenkommen, um gemeinsam zu lernen und innovativ zu sein.“. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 3,0 Milliarden US-Dollar und ist mit einem Netzwerk aus über 800 Fachhandelspartnern global vertreten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
Kontakt<br />
</strong>STEELCASE AG<br />
Brienner Str. 42<br />
80333 München<br />
<a href="https://www.steelcase.com/">www.steelcase.com</a></p>
<p>Ganimete Osmanaj<br />
Workplace Consultant A&amp;D<br />
M +49 152 0922 2730<br />
<a href="mailto:GOSMANAJ@steelcase.com">GOSMANAJ@steelcase.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Memories</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memories/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2021 07:53:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=360090</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Wanderbuch „Memories“ schickt der AIT-ArchitekturSalon ein anfangs leeres Skizzenbuch durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Wanderschaft, in dem sich diese mit einer Skizze zum Thema „Architektur und Erinnerung“ verewigen dürfen. Die entstandenen Skizzen werden im AIT-ArchitekturSalon in Hamburg und München im Sommer 2021 präsentiert. Bis zu den Eröffnungen der Ausstellungen geben wir Ihnen in unserem Blog sowie auf unseren Kanälen auf Facebook und Instagram wöchentlich einen Einblick in die Entstehung des Skizzenbuches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig vorbei!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/memories.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Memories Wanderbuch" data-rel="lightbox-gallery-153"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/memories-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/duka_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="DUKA DESIGN, München" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/duka_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/memories-agn_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="agn leusmann | Carsten Ritter (Gira), Michael Specht und Burkhard Mentrup" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/memories-agn_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_pool-leber_muc.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="pool leber architekten, München" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_pool-leber_muc-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/memories_florian-fischoetter_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Florian Fischötter, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/memories_florian-fischoetter_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_ziller_muc.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Michael Ziller, München" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_ziller_muc-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_8681.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ulrike Brandi, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_8681-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_be_planen_muc.jpg' title="Austellung Memories" data-rl_title="Austellung Memories" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="be planen, München" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_be_planen_muc-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Austellung Memories" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_oliv_muc.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="oliv architekten, München" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_oliv_muc-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_maisch-wolf_muc.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Maisch Wolf Architekten, München" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/memories_maisch-wolf_muc-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/memories_florian-fischoetter.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Florian Fischötter, Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-154"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/memories_florian-fischoetter-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Während des ersten Lockdowns im Frühling 2020 entstand die Idee eines Wander-Skizzenbuchs mit anschließender Ausstellung zum Thema „Architektur und Erinnerung“. An den beiden Standorten des AIT-ArchitekturSalons in Hamburg und München wurden rund 60 ausgewählte Innen-/Architekturbüros eingeladen dabei mitzuwirken und sich mit einer originalen Handskizze zu verewigen. Seit Anfang Dezember 2020 wandert das Skizzenbuch nun bereits durch die Büros in Hamburg bzw. München und Umgebung und wird noch bis zum Frühsommer 2021 unterwegs sein. Präsentiert wird das entstandene Werk im Rahmen einer Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon Hamburg und München im Sommer 2021.</p>
<p>Bis zur Ausstellung geben wir Ihnen in unserem <a href="https://ait-xia-dialog.de/gkt-seiten/ait-dialog-blog-filter/?wpv-ait-dialog-blog-kategorien%5B%5D=blog-ait-architektursalon&amp;wpv_aux_current_post_id=304314&amp;wpv_view_count=304310-TCPID304314" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a> auf unseren Kanälen auf <a class="_ps2id" href="https://www.facebook.com/ait.dialog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/aitdialog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a> bereits einen Einblick in die Entstehung des Buches und nehmen Sie mit auf die Wanderschaft durch die Büros. Schauen Sie regelmäßig vorbei!</p>
<p><strong><br />
Idee zum Wanderbuch und zur Ausstellung „Memories“</strong><br />
In diesen Wochen, in denen wir zahlreiche Stunden vor den Bildschirmen verbringen, digitale Kommunikation zu unserem Alltag geworden ist und wir unseren Bewegungsradius sowie unsere Begegnungen auf ein Minimum beschränken, sehnen wir uns nach analogen Dingen und persönlichem Kontakt. In Zeiten wie diesen, in denen plötzlich alles anders läuft, freuen wir uns über Dinge, an denen wir uns festhalten können. Erinnerungen, von denen wir zehren können. Es ist die Rückbesinnung auf etwas Vertrautes, das uns in Krisenzeiten Sicherheit gibt.</p>
<p>„Back to basic“, dachten wir uns und haben uns auf das grundlegende Handwerkszeug des Architekten rückbesonnen: die Skizze. Aus einer Idee ist ein neues Projekt geworden: Das Wanderbuch „Memories“ – ein anfangs leeres Skizzenbuch, das wir durch ausgewählte Hamburger und Münchner Innen-/Architekturbüros auf Wanderschaft gehen lassen und in dem bis zum Sommer eine Sammlung an Erinnerungen, Inspirationsquellen und Anekdoten entstehen wird.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Norbert Schachtner (HDR)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-norbert-schachtner-hdr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2021 06:39:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[HDR ist ein Architekturbüro, das global vernetzt innovative Forschungs-, Wissenschafts-, Arbeits- und Gesundheitswelten gestaltet und baut. Die Geschichte von HDR beginnt 1917 mit einer großen Idee der Ingenieure Henningson, Durham und Richardson in den Vereinigten Staaten: mit Ingenieurbauten neues Lebensumfeld schaffen bzw. bestehendes maßgeblich positiv verändern. Diese Idee ist bis heute Basis und dynamischer Treiber des internationalen Netzwerkes HDR, das sich zu 100% in den Händen der HDR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet. In unserem Interview spricht Norbert Schachtner unter anderem über den Forschungsbau der Zukunft, über Smart Technologies und über die Auswirkungen der Pandemie auf die Architektur.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_norbert-shachtner_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Norbert Schachtner (HDR) | © Florian Reimann" data-rel="lightbox-gallery-155"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_norbert-shachtner_web.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_norbert-shachtner_web.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_norbert-shachtner_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_norbert-shachtner_web-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_aesthetica-studio_day_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="HDR, FCI Plaza Aesthetica Studioday | © Florian Reimann" data-rel="lightbox-gallery-155"><img decoding="async" width="1399" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_aesthetica-studio_day_web.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_aesthetica-studio_day_web.jpg 1399w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_aesthetica-studio_day_web-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_aesthetica-studio_day_web-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hdr_aesthetica-studio_day_web-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1399px) 100vw, 1399px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Auf Ihrer Webseite ist zu lesen, dass Sie „abgetretene Pfade“ verlassen. Was verstehen Sie unter „abgetretene Pfade“ und wohin zielt Ihr Weg?</strong></p>
<p>Abgetretene Pfade ist vielleicht etwas scharf formuliert. Wir sehen unsere Kernkompetenz darin, zu versuchen, Jahre anhaltende generische Modelle in der Forschung und im Gesundheitswesen aufzubrechen. Weil wir glauben, dass gerade Forschung durch das lebt, was wir heute noch nicht kennen. Es ist das Urprinzip der Forschung, Dinge zu entdecken, die uns heute unbekannt sind, die uns aber wahrscheinlich für unser späteres<br />
Leben nützlich sein können. Das führt auch dazu, dass häufig die Art und Weise, wie Forschungsergebnisse produziert werden, heute anders sind als vor zehn Jahren. Wenn Sie heute Labor- oder Forschungsgebäude betreten, sehen Sie immer weniger klassische Flurtypen, sondern immer mehr freier organisierte Arbeits-, Lernund Wissenswelten, die dazu führen, den Menschen untertags deutlich mehr Kommunikation zu ermöglichen.</p>
<p>Wir sind überzeugt, dass neue Arbeitswelten zum Schluss andere Ergebnisse produzieren. Deshalb ist es unsere Hoffnung, dass die Zurverfügungstellung anderer Räume durch uns Architekten eine andere Art der Arbeit und der Arbeitsorganisation bewirkt, die auch andere<br />
und zwar bessere Ergebnisse hervorbringt. Das ist der Grund, warum wir bestehende Arbeitsorganisationen – oder nennen wir es einfach generische Modelle – immer wieder überdenken und überprüfen. Wir merken es natürlich auch an unseren eigenen Büros: würden wir uns wie eine Verwaltung organisieren und jeder in seinem eigenen Raum sitzen oder zu zweit in einem Raum den Tag verbringen, würde sich unser Erlebnishorizont sehr<br />
stark einschränken. Und somit auch die Art und Weise, wie wir denken, wie wir handeln und wie wir unsere Produkte entwickeln. Arbeiten wir hingegen in größeren Raumeinheiten mit mehr Möglichkeiten, haben wir untertags ein ganz anderes Modell des Arbeitens.</p>
<p>Unsere Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben klar den Unterschied zwischen offen und frei kommunizierenden Teams gegenüber räumlich beengten gezeigt. Abgesehen davon, dass offenere und freie Architekturen auch einen anderen Typ Mensch anziehen werden. Und um das geht<br />
es uns ja auch, dass wir mit unserem eigenen Arbeitsumfeld versuchen, die besten Mitarbeiter am Markt zu generieren. Und diese haben klare Vorstellungen, unter welchen Bedingungen und unter welchen räumlichen Gegebenheiten sie arbeiten wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Forschungsbau der Zukunft ist also ein Gebäude, das ein Höchstmaß an Kommunikation ermöglichen muss, da durch Kommunikation u.a. Innovation entsteht. Welche wesentlichen Erfolgskriterien für den Bildungsbau der Zukunft würden Sie dem hinzufügen?</strong></p>
<p>Der zweite Punkt ist sicherlich das Thema Flexibilität, ein inzwischen ziemlich abgedroschenes Wort. Wir wissen ja nicht, wie die Menschen in zehn Jahren arbeiten werden. Wenn wir heute Häuser bauen, die maßgeschneidert auf das heutige Arbeitsmodell passen, so entstehen leider immer noch sehr viele Raumprogramme, die das Abbild der gegenwärtigen Situation sind. Es ist aber doch wahrscheinlich, dass die Menschen in zehn Jahren in einem völlig anderen digitalen Umfeld, mit völlig anderen technischen Mitteln arbeiten, was viele Häuser von heute nicht mehr abbilden können.<br />
Welche Häuser reißen wir heute ab? Doch diejenigen, die man den neuen Nutzungen nicht mehr anpassen, nicht in großzügige, freie, flexible Raumwelten umbauen kann, was auch vom ökologischen Standpunkt her alles andere als positiv ist. Ein Haus verbraucht ja zur Herstellung<br />
ein unglaubliches Maß an Primärenergie, sei es über Beton, sei es über die Herstellung von Glas und natürlich auch edlen Materialien wie Aluminium. Es ist mehr als bedauerlich, dass wir unsere Häuser nur auf 30-35 Jahre denken und sie dann häufig wieder abreißen und damit der gesamte Primärenergieaufwand zum Schluss umsonst war. Somit ist Flexibilität ein ganz großer und wichtiger Punkt. Ein heute gebautes Raumgefüge muss immer wieder neu definiert werden können, ohne dass man gleich zur Betonsäge greifen muss. Also mit möglichst wenig bautechnischem und architektonischen Aufwand gilt es, neue Arbeits- und Denkwelten zu entwickeln, die für unsere Kinder möglicherweise auch noch in zwanzig Jahren maßgeschneidert und erfolgreich sein können.</p>
<p>Da sich unsere Arbeitswelten deutlich ändern werden, und das sehen wir ja doch fast an allen Stellen, sei es in der Produktion, der Forschung oder der Verwaltung, brauchen wir einen völlig flexiblen Gebäudetypus, der nur aus dem Kern zur Versorgung dieser Flächen besteht, aus einer Fassade und Deckenplatten. Vorbilder haben wir ja bereits mit den schönen Altbauten aus dem Ende des 19., Beginn des 20. Jahrhunderts, die wir heute immer und immer wieder umnutzen und umbauen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was hat die Corona-Krise mit Architektur zu tun? Man denke an die Epidemien der Vergangenheit, die letztendlich immer Auswirkungen auf unsere </strong><strong>Städte hatten und sie letztendlich auch verändert haben.</strong></p>
<p>Ich denke, mit Architektur als solcher wahrscheinlich primär fast überhaupt nichts. Es wird möglicherweise Folgen für das wirtschaftliche  zusammenleben der nächsten Jahre für uns geben. Vielleicht auch dadurch, dass wir jetzt zu einer Staatsverschuldung gezwungen werden, die wir in den nächsten Jahren wieder abbauen müssen oder sollten. Das könnte dazu führen, dass die öffentlichen Investitionen in vielen Bereichen reduziert<br />
werden und damit manche nicht mehr ganz so notwendigen Bauprojekte wie Museen oder Freizeitbäder verschoben werden müssen, damit wir unsere sechzig Prozent Maximalverschuldung vom jährlichen Bruttosozialprodukt, also die Stabilitätsregeln der EU, wieder einhalten können. Es wird wahrscheinlich zwei bis drei Jahre dauern, vielleicht sogar länger. Ansonsten sehe ich auf dem sogenannten Bau-Markt für uns Architekten<br />
auf das Erste keine konjunkturellen Einflüsse. Die Corona-Krise hat nur Dinge stärker ins Rampenlicht gezogen, die eigentlich schon da waren, aber man noch nicht so erkannt hatte. Ohne Corona wäre es zum Beispiel erst in einigen Jahren sichtbar geworden, dass wir unsere Arbeitswelten unbedingt flexibilisieren müssen und den Arbeitsort nicht mehr hundert Prozent im Büro sehen.<br />
Google oder einige andere Silicon Valley Betriebe definieren das Wort Arbeitsort nicht mehr in ihren Verträgen, sondern ausschließlich das Ergebnis der Arbeit. Ob man sie von Zuhause, im Café, im Freibad, im Büro oder vielleicht gerade im Zug macht, ist die persönliche Entscheidung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Sekundär betrachtet wird durch die Pandemie wahrscheinlich eine Veränderung der Umwelt eintreten. Mit allergrößter Sicherheit werden sich unsere Städte danach richten müssen, um wieder erfolgreich zu sein. Die Städte sind derzeit ja gegenüber dem flachen Land durch die Dichte und durch die oftmals sehr gedrängt miteinander lebenden Menschen, im Nachteil. Sie müssen sich sicherlich ein Modell einfallen lassen, wie sie im<br />
Vergleich zum Leben auf dem Land wieder konkurrenzfähig werden. Das impliziert die Verfügungstellung von mehr öffentlichen Räumen wie Parks und mehr Möglichkeiten, sich außerhalb der Wohnung zu treffen. Man konnte es jetzt seit Corona beobachten, es wurden viele öffentliche Plätze endlich so genutzt, wie sie eigentlich zu nutzen sind, nämlich als Versammlungs- und Kommunikationsflächen von Menschen und nicht als<br />
Parkplätze. Es ist allerdings momentan noch zu früh, über die Folgen von Corona zu sprechen, noch befinden wir uns mittendrin in dieser Krise und damit noch längst nicht am Ende, an dem wir einen Schlussstrich ziehen könnten, um zu überlegen, was wir falsch gemacht haben und was wir korrigieren müssen.</p>
<p>Das Einzige, was wir momentan wissen ist, dass sich unsere Wohnungen und Arbeitswelten verändern werden. Schließlich müssen wir davon ausgehen, dass dieses Covid-19 Thema kein Einzelfall bleiben wird. Das menschliche Leben und die Stadt sind sowieso in einem ständigen Transformationsprozess, kein Zustand bleibt immer so, wie er gerade ist. Städte haben sich immer wieder an neue Produktionsbedingungen und auch an die Umwelt angepasst, um weiter erfolgreich zu sein. Die Stadt ist ja ein unglaublich erfolgreiches Sozialisationsmodell, und das ist ja auch der Grund, warum immer Menschen in die Städte ziehen. Jetzt müssen neue Impulse kommen, damit die Städte ihre Möglichkeiten zur Kommunikation, sozialem Austausch und Lebensqualität wieder zu ihrem Vorteil auszubauen können.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-norbert-schachtner.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Norbert Schachtner </a>auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Norbert Schachtner<br />
</strong></p>
<p>studierte Architektur an der TU Mu?nchen und schloss 1990 das Studium mit dem Diplom ab. In seiner langjährigen Tätigkeit fu?r eines der fu?hrenden europäischen Architekturbu?ros baute Norbert Schachtner den Geschäftsbereich „Life Science Buildings“ auf und leitete ihn erfolgreich. Seit 2018 ist Norbert Schachtner Leiter des Bereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung und Teil des internationalen Wissensnetzwerks von HDR. Zu seinem Portfolio zählen vielfältige Projekte von speziellen Laboren bis hin zu komplexen Biosafety-Level-4 Einrichtungen. (<a class="_ps2id" href="https://www.hdrinc.com/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.hdrinc.com</a>)</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner Fabromont &#8211; Kugelgarn in den Swatch Headquarters Biel</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-unser-salonpartner-fabromont-kugelgarn-in-den-swatch-headquarters-biel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2021 17:59:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Swatch AG hat Ende 2019 in Biel die vom preisgekrönten japanischen Architekt Shigeru Ban geplanten Headquarters bezogen.  Im Inneren des ungewöhnlichen Bürogebäudes verteilen sich 25’000 m² Geschossfläche auf 5 Etagen. Kugelgarn® in der Qualität Atlas silberpappel bietet als optisch homogene Fläche die Grundlage für eine Open Space Bürolandschaft, die den Charakter der Marke Swatch widerspiegeln soll. Möbel in knalligen Farben und aus diversen Materialien verschmelzen mit dem Dachgewölbe zu einer kreativen Spielwiese. Glasbrüstungen ermöglichen den Blick auf die verschiedenen Ebenen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/sd03_swatch_hq_exterior_21_Original_klein-1.jpg' title="swatch_hq_exterior" data-rl_title="swatch_hq_exterior" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-156"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/sd03_swatch_hq_exterior_21_Original_klein-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="swatch_hq_exterior" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/sd03_swatch_hq_reading_stairs_1_Original_klein.jpg' title="swatch_hq_reading_stairs" data-rl_title="swatch_hq_reading_stairs" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-156"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/sd03_swatch_hq_reading_stairs_1_Original_klein-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="swatch_hq_reading_stairs" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/sd03_swatch_hq_office_second_floor_5_Original_klein-1.jpg' title="swatch_hq_office_second_floor" data-rl_title="swatch_hq_office_second_floor" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-156"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/sd03_swatch_hq_office_second_floor_5_Original_klein-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="swatch_hq_office_second_floor" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/sd03_swatch_hq_third_floor_1_Original_klein-1.jpg' title="swatch_hq_third_floor" data-rl_title="swatch_hq_third_floor" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-156"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/sd03_swatch_hq_third_floor_1_Original_klein-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="swatch_hq_third_floor" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last"><strong>Kugelgarn</strong><strong><sup>®</sup> in &#8220;The Swatch Headquarters&#8221; in Biel<br />
</strong></p>
<p>Die Swatch AG hat Ende 2019 in Biel die vom preisgekrönten japanischen Architekt Shigeru Ban geplanten Headquarters bezogen. Das prägnante Gebäude erstreckt sich über 240 Meter Länge und 35 Meter Breite und zeigt eine geschwungene Silhouette, deren höchster Punkt bei 27 Meter liegt. Insgesamt ist das Bauwerk damit eine der weltweit größten Holzkonstruktionen und fasziniert mit dem unkonventionellen Einsatz klassischer Elemente und Materialien.</p>
<p>Im Inneren des ungewöhnlichen Bürogebäudes verteilen sich 25’000 m² Geschossfläche auf 5 Etagen. Teil davon ist neben klassischen Arbeitsplätzen eine Open Space Bürolandschaft, die den Charakter der Marke Swatch widerspiegeln soll. Möbel in knalligen Farben und aus verschiedenen Materialien verschmelzen mit dem Dachgewölbe zu einer kreativen Spielwiese und Glasbrüstungen ermöglichen den Blick auf die verschiedenen Ebenen. Kugelgarn® in der Qualität Atlas silberpappel bietet auf über 9&#8217;000 m² als homogene Fläche die ruhige Grundlage dazu. Der schlichte Farbton Atlas silberpappel harmoniert dabei mit dem quirligen Interieur und erschafft ein hochwertiges Gesamtbild. Davon heben sich auch die sogenannte „Reading Stairs“ im zweiten Stock deutlich ab, eine Treppe die nicht dazu dient die Stockwerke zu verbinden,  sondern als Treffpunkt in Pausen und als offener Arbeitsbereich mit Ausblick fungiert.</p>
<p>Neben der stilvollen Optik überzeugen die akustischen Eigenschaften von Kugelgarn® in dem offenen Grundriss sowie die vielen Zertifizierungen nach Nachhaltigkeitskriterien, die zum fortschrittlichen Energiekonzept des Gebäudes passen, bei dem beispielsweise auch Holz aus Schweizer Wäldern, hauptsächlich rasch nachwachsendes Fichtenholz, und der breite Einsatz von Solartechnologie zum Einsatz kam. Zudem ist Kugelgarn® – wie die Uhren von Swatch – Swiss Made und wurde im gesamten Gebäude in Form von Modulen verlegt, so dass einzelne Module bei Bedarf problemlos ersetzt werden können.</p>
<p>alle Fotos: © by Swatch<br />
<strong>Kontakt</strong><br />
Fabromont AG<br />
Industriestrasse 10<br />
3185 Schmitten<br />
Schweiz<br />
T +41 26 497 88 11<br />
<a href="http://www.fabromont.ch"><span lang="DE">www.fabromont.ch</span></a></p>
<p>Jan Färber<br />
Gebietsverkaufsleiter<br />
T +49 431 28 92 61 00<br />
M +49 151 10850818<br />
<a href="mailto:jan.faerber@fabromont.ch">jan.faerber@fabromont.ch</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Archiv: Im Dialog mit der Tradition &#8211; RUINELLI ARCHITETTI</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv-im-dialog-mit-der-tradition-ruinelli-architetti/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2021 16:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[as-hamburg-programm]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Frühjahr 2016 zeigte der AIT-ArchitekturSalon in Köln und Hamburg die Werkschau „Im Dialog mit der Tradition – Ruinelli Architetti“. In Form von detailreichen Architekturmodellen, Zeichnungen und Skizzen präsentiert die Ausstellung ausgewählte Projekte des Schweizer Architekturbüros Ruinelli Associati Architetti.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-358737 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Ruinelli_Karte-800x476.jpg" alt="Im Dialog mit der Tradition | RUINELLI ARCHITETTI" width="800" height="476" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Ruinelli_Karte-800x476.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Ruinelli_Karte-768x457.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Ruinelli_Karte.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/armando-ruinelli_hamburg-6.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-157"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/armando-ruinelli_hamburg-6-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/armando-ruinelli_hamburg-7.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-157"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/armando-ruinelli_hamburg-7-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/armando-ruinelli_hamburg-5.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-157"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/armando-ruinelli_hamburg-5-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/armando-ruinelli_hamburg-3-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-157"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/armando-ruinelli_hamburg-3-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/IMG_2760-klelin.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-157"><img decoding="async" width="480" height="320" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/IMG_2760-klelin.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/IMG_2762.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-157"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/IMG_2762-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
Im Frühjahr 2016 zeigte der AIT-ArchitekturSalon in Köln und Hamburg die Werkschau „Im Dialog mit der Tradition – Ruinelli Architetti“. In Form von detailreichen Architekturmodellen, Zeichnungen und Skizzen präsentiert die Ausstellung ausgewählte Projekte des Schweizer Architekturbüros Ruinelli Associati Architetti.</p>
<p>Armando Ruinelli setzt auf Tradition und interpretiert diese neu. Seine Architektur spiegelt eine enge Verbundenheit mit seinem Heimatdorf Soglio im Bergell wider, einem italienisch-sprachigen Tal des Kantons Graubünden in der Schweiz. Die Arbeit von Ruinelli Architetti zeugt dabei nicht nur von einem respektvollen Umgang mit bereits existierenden Bautypologien, sondern besticht darüber hinaus durch ihre ausdrucksstarke Formensprache, die dem Wirkungsort ein modernes Gesicht verleiht.</p>
<p>Zahlreiche Projekte hat das Büro bereits im Dorf Soglio realisiert. Das Tal in den Schweizer Alpen ist also nicht nur Arbeitssitz, sondern auch zentraler Auftrags- und Ausführungsort für Armando Ruinelli, der seine Heimat als primäre Inspirations- und Reflexionsquelle bezeichnet. Das tiefe Verständnis für den Ort und das vielschichtige Wissen über dessen Geschichte ist die Grundlage für eine einzigartige Architektursprache und setzt Maßstäbe für neues Bauen im Bergell.</p>
<p>Das Büro Ruinelli Associati Architetti existiert seit 1982. Nach einer Hochbauzeichnerlehre in Zürich wurde Armando Ruinelli autodidaktisch zum Architekten. Neben seiner planerischen Tätigkeit unterrichtet er an Fachhochschulen und ist gerngesehener Gast bei Podiumsdiskussionen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Casa Desordenada, Serrano+Baquero, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/casa-desordenada-serranobaquero-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 16:19:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem Wohnhaus Casa Desordenada in Granada hat das spanische Architekturbüro Serrano+Baquero ein „Haus im Haus“ entworfen, bei dem bereits vorhandene Strukturen mit neu hinzugefügten Elementen kombiniert wurden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/casa-desordenara_sb_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-158"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/casa-desordenara_sb_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/casa-desordenara_sb_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-158"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/casa-desordenara_sb_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/casa-desordenara_sb_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-158"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/casa-desordenara_sb_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Casa Desordenada, ES-Granada<br />
Serrano+Baquero, ES-Granada<br />
Finalist in der Kategorie: Newcomer</strong></h3>
<p class="Flietext">Mit dem Wohnhaus Casa Desordenada in Granada hat das spanische Architekturbüro Serrano+Baquero ein „Haus im Haus“ entworfen, bei dem bereits vorhandene Strukturen mit neu hinzugefügten Elementen kombiniert wurden. Der Grundriss und die Struktur des ursprünglichen Hauses wurden beibehalten, während eine neue durchgehende Wand aus lichtdurchlässigen Kästen das Wohnen organisiert. In der ungeordneten Begegnung dieser beiden Ordnungen entsteht ein Haus, in dem verschiedene Zeiten parallel existieren und in denen die Grenzen nicht festgelegt sind.</p>
<p class="Flietext">Juryurteil:<br />
„Die Architektin Paloma Baquero Masats verfolgt einen offenen Schöpfungsprozess, sie versteht intuitiv, dass es kein ,Konzept‘ der Häuslichkeit mehr gibt“, urteilt die Jury. „Vielmehr ist eine flüssigere Wohnform erforderlich, die einen kürzeren Lebenszyklus aufweist als die meisten derzeitigen Wohnungstypen. Die Jury ist begeistert von diesem poetischen Design­konzept mit einer durchdachten und gleichzeitig eleganten Materialisierung.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: CUGSA<br />
Ort: ES-Granada<br />
Architekten: Serrano+Baquero, ES-Granada<br />
<a href="http://www.serranoybaquero.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.serranoybaquero.com</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Serrano+Baquero</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Arbeitswelt 205, Studio Alexander Fehre, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/neue-arbeitswelt-205-studio-alexander-fehre-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 12:11:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die neue Arbeitswelt, die Alexander Fehre in Schwäbisch Gmünd für den Automobilzulieferer Robert Bosch entwarf, basiert voll und ganz auf dem Credo der „agilen Arbeitsweise“: Ideen sollen nicht mehr nur von einzelnen Personen entwickelt werden, sondern in einem lebendigen Wissenskollektiv entstehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/neue-arbeitswelt_fehre_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-159"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/neue-arbeitswelt_fehre_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/neue-arbeitswelt_fehre_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-159"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/neue-arbeitswelt_fehre_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Neue Arbeitswelt 205, DE-Schwäbisch Gmünd<br />
Studio Alexander Fehre, DE-Stuttgart<br />
Finalist in der Kategorie: Büro/Verwaltung<br />
</strong></h3>
<p>Die neue Arbeitswelt, die Alexander Fehre in Schwäbisch Gmünd für den Automobilzulieferer Robert Bosch entwarf, basiert voll und ganz auf dem Credo der „agilen Arbeitsweise“: Ideen sollen nicht mehr nur von einzelnen Personen entwickelt werden, sondern in einem lebendigen Wissenskollektiv entstehen. Manifestiert wird dieser Gedanke durch eine zentral angelegte Passage, die sich durch die 3.200 Quadratmeter große Halle schlängelt. Kurven, Abzweigungen und Zwischenstopps sollen ein zufälliges Aufeinandertreffen fördern. Dem Austausch dienen auch abgeschottete Telefonkabinen, Sitzbänke, Sitzgruppen oder voll ausgepolsterte Alkoven. Ideen können spontan auf den mit Zinkblechen verkleideten Wänden festgehalten werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Robert Bosch Automotive Steering GmbH<br />
Ort: DE-Schwäbisch Gmünd<br />
Architekten: Studio Alexander Fehre, DE-Stuttgart<br />
<a href="http://www.alexanderfehre.de/">www.alexanderfehre.de</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Zooey Braun</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Final Outcome, AMAA Collaborative Architecture Office for Research and Development, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/final-outcome-amaa-collaborative-architecture-office-for-research-and-development-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 12:24:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Arzignano, in der Provinz Vicenza in Venetien, fand das italienische Architektur­büro AMAA Collaborative Architecture Office for Research and Development in einem ehemaligen Fabrikgebäude eine neue Heimat.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/final-outcome_amaa_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-160"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/final-outcome_amaa_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/final-outcome_amaa_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-160"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/final-outcome_amaa_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/final-outcome_amaa_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-160"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/final-outcome_amaa_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Final Outcome, IT-Arzignano<br />
AMAA Collaborative Architecture Office for Research and Development, IT-Venezia/Arzignano<br />
Finalist in der Kategorie: Büro/Verwaltung</strong></h3>
<p>In Arzignano, in der Provinz Vicenza in Venetien, fand das italienische Architektur­büro AMAA Collaborative Architecture Office for Research and Development in einem ehemaligen Fabrikgebäude eine neue Heimat. Die zweigeschossige Box kann auch als das Resultat eines intensiven kreativen Austauschs mit dem Bauherrn betrachtet werden, zu dem bereits ein langjähriger Kontakt besteht. Alles scheint hier auf das Wesentliche reduziert: die dünne Stahlrahmenstruktur, die Beton- und Metallplatte, der Weg des elektrischen Systems mit seinen Rohren, Steckern und Schaltern, der Metallrahmen der Fenster. Ein puristischer, konsequenter Ansatz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Alias srl &#8211; Marco Mettifogo<br />
Ort: IT-Arzignano<br />
Architekten: AMAA Collaborative Architecture Office for Research and Development, IT-Venezia/Arzignano<br />
<a href="http://www.amaa.studio/">www.amaa.studio</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: amaa studio</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade, a+r Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/kompetenzzentrum-fuer-ausbau-und-fassade-ar-architekten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 11:59:15 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359163</guid>

					<description><![CDATA[Das Raumprogramm des Neubaus für das Deutsche Stuckateurhandwerk von a+r Architekten beinhaltet Büro-, Schulungs- und Veranstaltungsräume, Übernachtungszimmer, einen Mensabereich sowie eine Hausmeisterwohnung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/kompetenzzentrum_ar_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-161"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/kompetenzzentrum_ar_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/kompetenzzentrum_ar_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-161"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/kompetenzzentrum_ar_web_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/kompetenzzentrum_ar_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-161"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/kompetenzzentrum_ar_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade, DE-Rutesheim<br />
a+r Architekten, DE-Stuttgart<br />
Finalist in der Kategorie: Büro / Verwaltung<br />
</strong></h3>
<p>Das Raumprogramm des Neubaus für das Deutsche Stuckateurhandwerk beinhaltet Büro-, Schulungs- und Veranstaltungsräume, Übernachtungszimmer, einen Mensabereich sowie eine Hausmeisterwohnung. Das Zentrum soll das wesentliche Leistungsspektrum der Stuckateure thematisieren. Der kubische Baukörper wurde mit einer einheitlichen Putzfassade überzogen. Das Herzstück des Gebäudes bildet die frei geschwungene Treppe im Foyer. Die tragenden Bauteile bestehen aus einer in Stahl gefertigten Treppe. Daran aufbauend wurde eine Rabitz-Konstruktion angesetzt. Anschließend wurde Schicht für Schicht Stuck aufgetragen und mittels Holzschablonen immer wieder abgezogen. Die finale Ebene ist eine robuste und dennoch angenehme Oberfläche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Berufförderungsgesellschaft des Stuckateurhandwerks GmbH<br />
Ort: DE-Rutesheim<br />
Architekten a+r Architekten, Stuttgart<br />
<a href="https://www.ackermann-raff.de/">www.ackermann-raff.de</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Brigida González</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haus in Altschönau, Maximilian Hartinger, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/hausinaltschoenau-maximilianhartinger-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 13:22:55 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359511</guid>

					<description><![CDATA[Die Bauherrschaft, eine junge Familie aus dem Bayerischen Wald, wünschte sich ein günstiges Haus mit der Anmutung eines typischen lokalen „Stadels“ (Scheune) und einer Orientierung zum panoramaartigen Ausblick. Konsequenterweise hat der beauftragte Architekt Maximilan Hartinger das Haus aus lokalem Fichtenholz bauen lassen. Es steht auf einer Bodenplatte, die aus einer einzigen monolithischen Schicht Beton besteht und geglättet und angeschliffen wurde.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hartinger_altschoenau_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-162"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hartinger_altschoenau_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hartinger_altschoenau_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-162"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/hartinger_altschoenau_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Haus in Altschönau, DE-Altschönau<br />
Maximilian Hartinger, DE-München<br />
Finalist in der Kategorie: Newcomer<br />
</strong></h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Die Bauherrschaft, eine junge Familie aus dem Bayerischen Wald, wünschte sich ein günstiges Haus mit der Anmutung eines typischen lokalen „Stadels“ (Scheune) und einer Orientierung zum panoramaartigen Ausblick. Konsequenterweise hat der beauftragte Architekt Maximilan Hartinger das Haus aus lokalem Fichtenholz bauen lassen. Es steht auf einer Bodenplatte, die aus einer einzigen monolithischen Schicht Beton besteht und geglättet und angeschliffen wurde. Die längliche Proportion und die kompromisslose Erschließung schaffen eine fortwährende Promenade entlang der attraktiven Ausblicke. Der fließende Innenraum unterstützt das Familienleben unter dem gemeinsamen Dach, das fortwährend in verschiedener Form erlebbar ist. Die Fassade kombiniert den vernakulären Typus des Stadels mit baugeschichtlich recht entgegengesetzten Elementen, um mit einfachen Mitteln eine Art Noblesse zu schaffen. Die Detaillierung musste so einfach sein, dass die Fassade von den Bauherren selbst montiert werden konnte. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: privat<br />
Ort: DE-Altschönau<br />
Architekten:<br />
Maximilian Hartinger<br />
<a href="http://www.maxhartinger.de/">www.maxhartinger.de</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Sebastian Schels</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schubart Gymnasium, Liebel/Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/schubart-liebelarchitekten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 13:08:20 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359499</guid>

					<description><![CDATA[Der Fachklassentrakt für Biologie und Chemie wurde von Liebel/Architekten als Null-Energie-Gebäude konzipiert. Das integrale Klimakonzept minimiert den Technikeinsatz und nutzt die natürlichen Größen Licht, Thermik und Erdwärme maximal aus. Da Energiegewinnung und Verbrauch gleichzeitig stattfinden, wird über eine Fotovoltaikanlage Strom gewonnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Liebel_aalen_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-163"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Liebel_aalen_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Liebel_aalen_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-163"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Liebel_aalen_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Liebel_aalen_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-163"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Liebel_aalen_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Schubart Gymnasium, DE-Aalen<br />
Liebel/Architekten et al., DE-Aalen<br />
Finalist in der Kategorie: Bildung<br />
</strong></h3>
<p class="Flietext">Der Fachklassentrakt für Biologie und Chemie wurde von Liebel/Architekten als Null-Energie-Gebäude konzipiert. Das integrale Klimakonzept minimiert den Technikeinsatz und nutzt die natürlichen Größen Licht, Thermik und Erdwärme maximal aus. Da Energiegewinnung und Verbrauch gleichzeitig stattfinden, wird über eine Fotovoltaikanlage Strom gewonnen. Ein internes Netz ermöglicht dabei den energetischen Austausch zwischen Alt- und Neubau: die Heizung im Hauptgebäude deckt im Winter den geringen Heizwärmebedarf des Fachklassentrakts, sodass beim Neubau auf eine Heizungsanlage verzichtet werden konnte. Im Sommer wird die überschüssige Energie der Fotovoltaikanlage dem Altbau zur Verfügung gestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Stadt Aalen<br />
Ort: DE-Aalen<br />
Architekten:<br />
Liebel/Architekten<br />
<a href="http://www.liebelarchitekten.de/">www.liebelarchitekten.de</a><br />
transsolar<br />
<a href="https://transsolar.com/de">www.transsolar.com</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Liebel/Architekten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lernlandschaft, ZMIK &#8211; Studio für spacial design, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/lerndlandschaft-zmik-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 12:50:25 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359486</guid>

					<description><![CDATA[Neue Unterrichtsformen fordern neue Raumstrukturen und Mitsprache. In der Primarschule St. Johann gestaltete ZMIK die drei Hauptkorridore zu vielfältigen Lern- und Aufenthaltsorten um. In einem Mitwirkungsprozess entwickelten Schüler*innen und Lehrende Ideen und Wünsche als Grundlage für das Projekt. Die Architekten haben diese Ansätze weiterentwickelt und in den historischen Bestand integriert. Entstanden ist ein Pionier für neues Lernen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/ZMIK_Lernlandschaft_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-164"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/ZMIK_Lernlandschaft_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/ZMIK_Lernlandschaft_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-164"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/ZMIK_Lernlandschaft_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Lerndlandschaft, CH-Basel<br />
ZMIK &#8211; studio for spacial design, CH-Basel<br />
Finalist in der Kategorie: Bildung<br />
</strong></h3>
<p class="Flietext">Neue Unterrichtsformen fordern neue Raumstrukturen und Mitsprache. In der Primarschule St. Johann gestaltete ZMIK die drei Hauptkorridore zu vielfältigen Lern- und Aufenthaltsorten um. In einem Mitwirkungsprozess entwickelten Schüler*innen und Lehrende Ideen und Wünsche als Grundlage für das Projekt. Die Architekten haben diese Ansätze weiterentwickelt und in den historischen Bestand integriert. Entstanden ist ein Pionier für neues Lernen. Eine Höhle und ein Hochsitz laden zum Rückzug ein. Unterschiedlichste Arbeitsflächen bieten sich für Einzel- und Gruppenarbeiten an. Rutsche, Balancierwege und Hüpfkugeln stärken das Konzept des &#8220;bewegten Unterrichts&#8221; und die Lounge und der Alkoven dienen als Begegnungs- und Leseorte. Grosszügige Garderobenbereiche begrenzen die Inseln zum Gang hin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Erziehungsdepartement Basel<br />
Ort: CH-Basel<br />
Architekten:<br />
ZMIK // Studio for spacial Design<br />
<a href="https://www.zmik.ch/de">www.zmik.ch</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Weisswert,Basel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schulcampus Neustift, faschundfuchs.architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/schulcampus-faschundfuchs-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 12:23:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359469</guid>

					<description><![CDATA[Von den Architekten als komplexes Raumgefüge angelegt ist der Schulcampus Neustift geprägt von zwei markanten Kopfbauten: einem langen, schmalen, zweigeschossigen Bau direkt an Hauptstraße und einem fünfgeschossigen Kubus. Zusammengehalten werden diese durch einen niedrigen Bauteppich, der kaskadenförmig dem Hang folgt und teils von innen, teils von außen über Rampen und Treppen zugänglich ist. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/faschundfuchs_schulcampus_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-165"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/faschundfuchs_schulcampus_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/faschundfuchs_schulcampus_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-165"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/faschundfuchs_schulcampus_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/faschundfuchs_schulcampus_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-165"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/faschundfuchs_schulcampus_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Schulcampus Neustift, AT-Neustift im Stubaital<br />
faschundfuchs.architekten, AT-Wien<br />
Finalist in der Kategorie: Bildung<br />
</strong></h3>
<p>Als komplexes Raumgefüge angelegt ist der Schulcampus Neustift geprägt von zwei markanten Kopfbauten: einem langen, schmalen, zweigeschossigen Bau direkt an Hauptstraße und einem fünfgeschossigen Kubus. Zusammengehalten werden diese durch einen niedrigen Bauteppich, der kaskadenförmig dem Hang folgt und teils von innen, teils von außen über Rampen und Treppen zugänglich ist. Die Grund- und Hauptschule ist im Sinne eines neuen, offenen Lernsystems in Clustern organisiert: Die vier bis fünf Klassen, die jeweils um einen „Marktplatz“ angeordnet sind, können multifunktional bespielt werden. Mehrfach gefaltete und strukturierte weitere großzügig verglaste Gebäudeteile schmiegen sich in sechs Terrassenkaskaden an den Hang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Gemeinde Neustift<br />
Ort: AT-Neustift im Stubaital<br />
Architekten:<br />
faschundfuchs.architekten, AT-Wien<br />
<a href="https://faschundfuchs.com/">www.faschundfuchs.com</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Hertha Hurnaus</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Büro der IBA Thüringen im Eiermannbau, IBA Thüringen GmbH, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/buero-der-iba-thueringen-im-eiermannbau-iba-thueringen-gmbh-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 11:44:52 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359155</guid>

					<description><![CDATA[Das Büro der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen im Eiermannbau in Apolda ist, nach einer langen Phase des Leerstands, eine erste Nutzung und Reaktivierung des baukulturell bedeutenden Industriebaus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/iba-thueringen_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-166"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/iba-thueringen_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/iba-thueringen_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-166"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/iba-thueringen_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/iba-thueringen_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-166"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/iba-thueringen_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Büro der IBA Thüringen im Eiermannbau, DE-Apolda<br />
IBA Thüringen GmbH, DE-Apolda<br />
Finalist in der Kategorie: Büro/Verwaltung</strong></h3>
<p>Das als Weberei Anfang des 20. Jahrhunderts realisierte Fabrikgebäude wurde 1938/39 von Egon Eiermann respektvoll umgebaut und im Stil des neuen Bauens als Feuerlöschgerätewerk erweitert. Das Büro der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen im Eiermannbau in Apolda ist, nach einer langen Phase des Leerstands, eine erste Nutzung und Reaktivierung des baukulturell bedeutenden Industriebaus. Die IBA entwickelte den Standort als „Open Factory“ und zog 2018 dauerhaft ein. Das Ausbaukonzept basiert auf einer einfachen Haus-in-Haus-Lösung aus Industriegewächshäusern, die mit einem Möbelsockel aus Nadelsperrholz ergänzt und durch zusätzliche Bereiche wie eine große Besprechungsbox oder die Bibliothek erweitert wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: IBA Thüringen<br />
Ort: DE- Apolda<br />
Architekten: IBA Thüringen, DE-Apolda<br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Thomas Müller, Henry Sowinski</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Housing and Nursery, frundgallina, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/housing-and-nursery-frundgallina-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 16:48:41 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359000</guid>

					<description><![CDATA[In der Nähe des historischen Zentrums des Dorfs Auvernier im Kanton Neuenbug hat das Schweizer Architekturbüro frundgallina einen charakteristischen Neubau entworfen. Das Gebäude vereint vier spezifische Baukörper mit unterschiedlichen Funktionen und geht einen Dialog mit der Umgebung ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/frundgalina_auvernier_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-167"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/frundgalina_auvernier_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/frundgallina_auvernier_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-167"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/frundgallina_auvernier_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/frundgallina_auvernier_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-167"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/frundgallina_auvernier_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Housing and Nursery, CH-Auvernier<br />
frundgallina, CH-Neuchâtel<br />
Finalist in der Kategorie: Newcomer</h3>
<p>In der Nähe des historischen Zentrums des Dorfs Auvernier im Kanton Neuenbug hat das Schweizer Architekturbüro frundgallina einen charakteristischen Neubau entworfen. Das Gebäude vereint vier spezifische Baukörper mit unterschiedlichen Funktionen und geht einen Dialog mit der Umgebung ein. Jedes der vier Gebäude ist geschnitten oder gefaltet, um die äußeren Hohlräume zu modellieren und interessante Ausblicke zu ermöglichen. Die Mauern werden an manchen Stellen unterbrochen, um für Dorfbewohner Kreuzungswege zu schaffen. Zusammen bilden sie spezifische urbane Verbindungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Municipality of Milvignes<br />
Ort: CH-Auvernier<br />
Architekten: frundgallina, CH-Neuchâtel<br />
<a href="https://www.frundgallina.ch/">www.frundgallina.ch</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: J-C Frund</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Muttenz Water Purification Plant, Oppenheim Architecture, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/muttenzwaterpurificationplant-oppenheim-architects-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 15:49:19 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359062</guid>

					<description><![CDATA[Die von Oppenheim Architecture Europa im schweizerischen Muttenz geplante Kläranlage ist ein Musterbeispiel an Nachhaltigkeit, das äußerst sensibel mit der kontrastreichen Umgebung am Rheinufer umgeht. Zwischen dem geschützten Wald und den nahegelegenen Industriegebieten gelegen, zeigt das Projekt einen Lehrbereich, um den komplexen Reinigungsprozess in einer solch gestressten Umgebung zu erklären. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/oppenheim_muttenz_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-168"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/oppenheim_muttenz_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/oppenheim_muttenz_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-168"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/oppenheim_muttenz_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/oppenheim_muttenz_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-168"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/oppenheim_muttenz_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/oppenheim_muttenz_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-168"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/oppenheim_muttenz_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Muttenz Water Purification Plant, CH-Muttenz<br />
Oppenheim Architecture, CH-Basel<br />
Finalist in der Kategorie: Industrie/Gewerbe</h3>
<p>Die von Oppenheim Architecture Europa im schweizerischen Muttenz geplante Kläranlage ist ein Musterbeispiel an Nachhaltigkeit, das äußerst sensibel mit der kontrastreichen Umgebung am Rheinufer umgeht. Zwischen dem geschützten Wald und den nahegelegenen Industriegebieten gelegen, zeigt das Projekt einen Lehrbereich, um den komplexen Reinigungsprozess in einer solch gestressten Umgebung zu erklären. Die einzigartige und wichtige Funktion der Trinkwasseraufbereitungsanlage ist die Schaffung eines neuen Wahrzeichens für die Stadt Muttenz und die Region Basel. Die Rolle der Architektur ist es, die hochmoderne Technologie mit dem natürlichen Ökosystem zu verbinden und die Bedeutung des Reinigungsprozesses zu betonen. Die Gegensätze des Kontextes werden spielerisch im Fassadenmaterial umgesetzt &#8211; weich im Ausdruck, roh und hart in der Textur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Eine technische Anlage für die Wasseraufbereitung in Muttenz wurde nicht nur einfach eingehaust. Die Hülle wurde geformt, die Oberfläche gestaltet und dadurch entsteht eine expressive Skulptur, die zu einem neuen Wahrzeichen wird und in einem spannenden Kontrast zu seiner Umgebung erscheint. Die Form folgt den räumlichen Anforderungen der Technik, bildet aber eine eher monolithische, archaische Figur – ein Ayers Rock der Technik.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Stadt Muttenz<br />
Ort: CH-Muttenz<br />
Architekten:<br />
Oppenheim Architecture<br />
<a href="https://oppenoffice.com/">www.oppenoffice.com</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Aaron Kohler, Rasem Kamal, Börje Müller</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Parking Building IMEC/KUL, Stéphane Beel Architects, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/parkingbuilding_beel-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 15:18:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf dem Campus Arenberg III wurde ein neues Parkhaus nach dem Entwurf des belgischen Büros Stéphane Beel Architects errichtet. Das Parkhaus wurde parallel zur Straße Kapeldreef angelegt und fungiert auf dem Campus als Vermittler zweier Standorte. Oberirdisch liegen acht Stockwerke, die Platz für insgesamt 740 Autos und 210 Fahrräder bieten. Die Gebäudestruktur ist linear aufgebaut; die Rampen befinden sich an der Außenseite der Nordfassade und drei Umlaufschächte an der Südfassade.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/beel_parking_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-169"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/beel_parking_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/beel_parking_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-169"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/beel_parking_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/beel_parking_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-169"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/beel_parking_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Parking Building IMEC/KUL, BE-Leufen<br />
Stéphane Beel Architects, BE-Gent<br />
Finalist in der Kategorie: Industrie/Gewerbe</h3>
<p class="Flietext">Auf dem Campus Arenberg III wurde ein neues Parkhaus nach dem Entwurf des belgischen Büros Stéphane Beel Architects errichtet. Das Parkhaus wurde parallel zur Straße Kapeldreef angelegt und fungiert auf dem Campus als Vermittler zweier Standorte. Oberirdisch liegen acht Stockwerke, die Platz für insgesamt 740 Autos und 210 Fahrräder bieten. Im Bereich zwischen dem Parkhaus und dem Informatikgebäude wurden Baumgruppen gepflanzt, die als natürlicher Filter zwischen dem Gebäude und seiner Umgebung fungieren. Die Gebäudestruktur ist linear aufgebaut; die Rampen befinden sich an der Außenseite der Nordfassade und drei Umlaufschächte an der Südfassade. Die Schrägen der Fassade strahlen Dynamik aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Parkhäuser haben ja eigentlich keinen guten Ruf. Wird ein Parkhaus aber so klar und ansprechend gestaltet wie das auf dem Arenberg-Campus in Leuven, weckt es Interesse beim Betrachter und verblüfft durch seine Geradlinigkeit, Offenheit und Klarheit. Dann ist es einen Preis wert!&#8221;</p>
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<p>Bauherr: IMEC and KU Leuven<br />
Ort: BE-Leufen<br />
Architekten:<br />
Stéphane Beel Architects<br />
<a href="http://www.stephanebeel.com/">www.stephanebeel.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Luca Beel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
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<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeindezentrum Kösching, Diezinger Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/gemeindezentrum_diezingerarchitekten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 12:02:08 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359454</guid>

					<description><![CDATA[Das neue Gemeindezentrum definiert mit seiner kompakten, ausdrucksstarken Hoftypologie einen neuen Ort auf einer kleinen Anhöhe am Ortsrand von Kösching. Kirche, Gemeindezentrum und Turm gruppieren sich um einen gemeinsamen Innenhof. Die differenzierte Höhenstaffelung des Gebäudes bildet die Nutzungen im Inneren ab. Diezinger Architekten planten einen zweigeschossigen Baukörper, der den Kirchenraum beherbergt und  zusammen mit dem eingeschossigen Gemeindehaus und dem signifikanten Glockenturm eine kompositorische Einheit bildet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Diezingerarchitekten_Koesching_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-170"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Diezingerarchitekten_Koesching_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Diezingerarchitekten_Koesching_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-170"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Diezingerarchitekten_Koesching_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Gemeindezentrum, DE-Kösching<br />
Diezinger Architekten, DE-Eichstätt<br />
Finalist in der Kategorie: Öffentliche Bauten<br />
</strong></h3>
<p class="Flietext">Das neue Gemeindezentrum definiert mit seiner kompakten, ausdrucksstarken Hoftypologie einen neuen Ort auf einer kleinen Anhöhe am Ortsrand von Kösching. Kirche, Gemeindezentrum und Turm gruppieren sich um einen gemeinsamen Innenhof. Die differenzierte Höhenstaffelung des Gebäudes bildet die Nutzungen im Inneren ab. Diezinger Architekten planten einen zweigeschossigen Baukörper, der den Kirchenraum beherbergt und  zusammen mit dem eingeschossigen Gemeindehaus und dem signifikanten Glockenturm eine kompositorische Einheit bildet. Die dreiseitig geschlossene Anlage bietet Raum für vielfältige Aktivitäten der Gemeinde. Der Zugang zur Anlage wird durch den Kirchenraum und den Glockenturm flankiert und steht mit einer deutlich sichtbaren Öffnung im Dialog mit dem öffentlichen Raum. Der Glockenträger markiert weithin den Standort der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde. Der Kirchenneubau wird von einer einheitlichen Materialität aus Sichtmauerwerk geprägt. Es wurde bewusst ein unregelmäßiger Wasserstrich Backstein Klinker ausgewählt, der sich in seiner differenzierten Farbgebung harmonisch in die erdigen Farbtöne der umliegenden Felder einfügt. Das Material zieht sich über Fassade und Boden und stärkt die Körperhaftigkeit des Ensembles. Als sichtbares Zeichen der Kirche wurde im Glockenturm ein Relief aus Ziegeln in Form eines Kreuzes gestaltet. Die Fassaden des Innenhofes sind zweiseitig geschosshoch verglast: Die transparente Ausbildung wirkt einladend und signalisiert nach außen Offenheit. Das geistliche Zentrum bildet der zweigeschossige Kirchenraum, der im Westen durch eine Empore ergänzt wird und im Osten in einer indirekt beleuchteten Lichtwand mündet. Die natürlich beleuchtete Altarrückwand sorgt für eine kontemplative Raumstimmung, die sich mit einem diffusen Lichteinfall in den seitlichen Lamellen im Laufe des Tages verändert. Eine öffenbare Schiebewand ermöglicht den Zusammenschluss des Gemeindesaals mit dem Kirchenraum. Die Prinizipalien sind im Altar vereint und symbolisieren die Sakramente. Für die Kirche wurde von Olafur Eliasson das Kunstwerk &#8220;Der Lauf der Sonne&#8221; geschaffen.</p>
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<p>Bauherr: Evang.-Lutherische Gesamtkirchengemeinde Ingolstadt<br />
Ort: DE-Kösching<br />
Architekten:<br />
Diezinger Architekten<br />
<a href="https://www.diezingerarchitekten.de/">www.diezingerarchitekten.de</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Peter Bonfig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
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<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Patscherkofelbahn, Innauer Matt Architekten / ao-Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/patscherkofelbahn_innauermatt-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 11:00:21 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359436</guid>

					<description><![CDATA[Die Patscherkofelbahn führt vom Innsbrucker Stadtteil Igls auf den Patscherkofel. Sie wurde 1928 als Pendelbahn erbaut und 2017 durch eine Einseilumlaufbahn mit leicht veränderter Streckenführung nach einem Entwurf von Innauer Matt Architekten mit ihrem Projektpartner ao-architekten ersetzt. Ziel des Entwurfs ist die Entwicklung von klaren und selbstbewusst gestalteten Stationsgebäuden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/InnauerMatt_Patscherkofel_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-171"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/InnauerMatt_Patscherkofel_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/InnauerMatt_Patscherkofel_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-171"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/InnauerMatt_Patscherkofel_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/InnauerMatt_Patscherkofel_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-171"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/InnauerMatt_Patscherkofel_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Patscherkofelbahn, AT-Innsbruck-Igls<br />
Innauer Matt Architekten et al., AT-Bezau<br />
Finalist in der Kategorie: Sport / Freizeit<br />
</strong></h3>
<p>Die Patscherkofelbahn führt vom Innsbrucker Stadtteil Igls auf den Patscherkofel. Sie wurde 1928 als Pendelbahn erbaut und 2017 durch eine Einseilumlaufbahn mit leicht veränderter Streckenführung nach einem Entwurf von Innauer Matt Architekten mit ihrem Projektpartner ao-architekten ersetzt. Ziel des Entwurfs ist die Entwicklung von klaren und selbstbewusst gestalteten Stationsgebäuden. Die Volumina sollen die Anmutung technischer Gebäude behalten und setzen sich somit als selbstbewusster Baukörper in die Topografie. Die Erscheinung ist von funktionsabhängigen, klar strukturierten vertikalen und horizontalen Elementen geprägt. Massive Stahlbetonkörper kon­trastieren mit Lärchenholzelementen und horizontalen, raumgreifenden Verglasungen, welche die imposante Natur ins Gebäude holen. Der Innenraum hingegen ist vorwiegend aus heimischen Holzarten wie Esche, Fichte und Zirbe ausgeführt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Bauherr: Patscherkofelbahn BmbH / Stadt Innsbruck<br />
Ort: AT-Innsbruck-Igls<br />
Architekten:<br />
Innauer Matt Architekten, AT-Bezau<br />
<a href="http://www.innauer-matt.com">www.innauer-matt.com</a><br />
ao-Architekten, AT-Innsbruck<br />
<a href="http://www.ao-architekten.com">www.ao-architekten.com</a><br />
Fertigstellung: 12/2017<br />
Fotos: Adolf Bereuter</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Espai Natura, BAILORULL ADD+ Architectura, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/espainatura-bailorull-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 10:16:09 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359423</guid>

					<description><![CDATA[Gemeinsam mit dem Projektentwickler Marcrove haben Bailorull den neuen architektonischen Standard H.A.U.S entwickelt – für eine verantwortliche und zugleich kreative architektonische Praxis, die gesundheitliche Aspekte in den Wohnungsbau einfließen lässt. Das Projekt Espai Natura ist das erste, das nach diesen Kriterien entstanden ist. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Bailorull_Espai_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-172"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Bailorull_Espai_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Bailorull_Espai_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-172"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Bailorull_Espai_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Bailorull_Espai_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-172"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/Bailorull_Espai_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
<strong>Espai Natura, ES-Sant Cugat del Vallés<br />
BAILORULL ADD+ Architectura, ES-Barcelona<br />
Finalist in der Kategorie: Wohnen Multi-Family<br />
</strong></h3>
<p>Gemeinsam mit dem Projektentwickler Marcrove haben Bailorull den neuen architektonischen Standard H.A.U.S entwickelt – für eine verantwortliche und zugleich kreative architektonische Praxis, die gesundheitliche Aspekte in den Wohnungsbau einfließen lässt. Das Projekt Espai Natura ist das erste, das nach diesen Kriterien entstanden ist:  Rund 20 Kilometer von Barcelona entfernt realisierten die Architekten ein kompaktes, abgestuftes Volumen mit einer Stahlbetonkonstruktion, das sich an die Topografie der Straße anpasst. Die großzügigen Wohnungen sind mit Balkonen und Übergangsbereichen ausgestattet, die ihren Bewohnern Zwischenräume zwischen Innen und Außen bieten und als Klimapuffer dienen. Die Westfassade besteht aus einer mit Kastanienholz und Glas verkleideten Galerie – kombiniert mit dem Sonnenschutz aus vorgefertigten Betonelementen.</p>
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<p>Bauherr: Marcrove &#8211; H.A.U.S.<br />
Ort: ES-Sant Cugat del Vallés<br />
Architekten: BAILORULL ADD+ Architectura, ES-Barcelona<br />
<a href="https://www.addarquitectura.net/">www.addarquitectura.net</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: José Hevia</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Casa Rosa Hotel, Nuno Graça Moura, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/casarosahotel_nunigracamoura_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 15:47:06 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358861</guid>

					<description><![CDATA[Das 1949 erbaute Casa Rosa Hotel im Stadtzentrum von Porto wurde vom Architekten Nuno Graça Moura saniert und neu interpretiert. Die neue Verkleidung gibt dem Haus ein neues äußeres Erscheinungsbild. Im Erdgeschoss entstanden ein großzügiger Frühstücks- sowie ein Ausstellungsraum für kulturelle Veranstaltungen. Die Dachterrasse konzipierte Moura neu und öffnete sie für die kollektive Nutzung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/NunoGracaMoura_CasaRosa_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-173"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/NunoGracaMoura_CasaRosa_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/NunoGracaMoura_CasaRosa_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-173"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/NunoGracaMoura_CasaRosa_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/NunoGracaMoura_CasaRosa_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-173"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/NunoGracaMoura_CasaRosa_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Casa Rosa Hotel, PT-Porto<br />
Nuno Graça Moura, PT-Porto<br />
Finalist in der Kategorie: Hotel</h3>
<p class="Flietext">Das 1949 erbaute Casa Rosa Hotel im Stadtzentrum von Porto wurde vom Architekten Nuno Graça Moura saniert und neu interpretiert. Die neue Verkleidung gibt dem Haus ein neues äußeres Erscheinungsbild. Im Erdgeschoss entstanden ein großzügiger Frühstücks- sowie ein Ausstellungsraum für kulturelle Veranstaltungen. Die Dachterrasse konzipierte Moura neu und öffnete sie für die kollektive Nutzung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Ein angemessener, durchaus kritischer Umgang mit dem Erbe der Bauten der Salazar-Diktatur stellt die Architekten Portugals immer wieder vor eine besondere Herausforderung. Diese Gebäude präsentieren sich meist sehr prominent im städtischen Gefüge der portugiesischen Stadtzentren und werden von vielen als störend in der Sequenz der barocken und gründerzeitlichen Fassaden empfunden. Auch erinnern immer weniger noch gänzlich intakte, leicht modifizierte Bauten mit der für die Zeit typischen Innenausstattung von bemerkenswerter handwerklicher und räumlicher Qualität an diese düstere Periode der portugiesischen Geschichte. Dem Casa Rosa wurde durch diese sehr sensible Adaptierung ein Weiterbestehen unter veränderten Parametern zugestanden, was als besonders beispielgebend für den kritischen Umgang mit jener Epoche zu werten ist. Gleichzeitig wird über die handwerklich perfekte Restaurierung der abermalige Beweis angetreten, dass die architektonische Robustheit eines Gebäudes schlussendlich nicht immer nur von seiner Geschichte abhängen muss.&#8221;</p>
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<p>Bauherr: Incredible Place, Unipessoal Lda.<br />
Ort: PT-Porto<br />
Architekten: Nuno Graça Moura<br />
<a href="http://nunogracamoura.com/en">www.nunogracamoura.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Carlos Castro</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Le Cube, Mana Design / Scalaplus, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/lecube-manadesignscalaplus_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 15:12:57 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358922</guid>

					<description><![CDATA[Le Cube wurde als Herzstück der Schau „Los Angeles Rive Gauche“ in Paris enthüllt – einer Ausstellung mit einer Sammlung von LA-Mode-, Schönheits- und Lifestyle-Produkten im Kaufhaus Le Bon Marche. Der in diesem Zusammenhang angesiedelte Le Cube fungierte sowohl als Bühne als auch als Skulptur. Entworfen mit interner Beleuchtung und Sound, bot es Live-Skate-Performances in seiner erhöhten Full Pipe. Wenn diese nicht in Betrieb war, ergaben sich interessante Perspektiven.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/MANA_LeCube_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-174"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/MANA_LeCube_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/MANA_LeCube_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-174"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/MANA_LeCube_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/MANA_LeCube_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-174"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/MANA_LeCube_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Le Cube, F-Paris<br />
Mana Design / Scalaplus, US-Chicago<br />
Finalist in der Kategorie: Retail</h3>
<p class="Flietext">Le Cube wurde als Herzstück der Schau „Los Angeles Rive Gauche“ in Paris enthüllt – einer Ausstellung mit einer Sammlung von LA-Mode-, Schönheits- und Lifestyle-Produkten im Kaufhaus Le Bon Marche. Der in diesem Zusammenhang angesiedelte Le Cube fungierte sowohl als Bühne als auch als Skulptur. Entworfen mit interner Beleuchtung und Sound, bot es Live-Skate-Performances in seiner erhöhten Full Pipe. Wenn diese nicht in Betrieb war, ergaben sich interessante Perspektiven.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Le Cube ist eine spannende Installation innerhalb des le Bon Marche, welche auf den ersten Blick irritiert. Hängt da ein Zylinder frei im Raum, mitten im luxuriösem Le Bon Marche mit rumfahrenden Skatern? Auf den zweiten Blick erkennt man die verspiegelte Box mit dem zylindrischen Ausschnitt. Der surreale Eindruck, der durch diese Installation den Betrachter verwirrt und irritiert, ist ein spannender Eingriff in die historischen Verkaufsräume, der das Kommerzielle und nicht Kommerzielle auf eine spannende Art und Weise verbindet und damit auch unterschiedliche Generationen zusammen bringt. Die Installation zeigt, dass die Zukunft des Einzelhandels mehr sein kann, als nur Kommerz. Kunst, Performance und neue Raumeindrücke kommen bei diesem Projekt spannend und zugleich subtil zusammen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Le Bon Marche and Scott Oster<br />
Ort: F-Paris<br />
Architekten: Mana Design/ Scalaplus, US-Chicago<br />
<a href="https://www.manaves.com/">www.manaves.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: John Manaves</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stand POD, FGMF, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/stand_pod_fgmf_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 14:53:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für diesen Pop-up-Showroom, der auf ein hier entstehendes Gebäude hinweist, gingen FGMG einen ungewöhnlichen Weg. Sie erstellten eine Gerüstkonstruktion, die sich auf das von ihnen geplante Gebäude bezieht und zugleich einen urbanen Platz in São Paulo neu belebt. Das Ergebnis war nicht nur eine temporäre Konstruktion, die leicht zu bauen und ohne Abfall zu produzieren, vollständig wiederverwendbar ist, sondern auch eine städtische Intervention. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/FGMF_StandPOD_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-175"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/FGMF_StandPOD_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/FGMF_StandPOD_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-175"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/FGMF_StandPOD_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/FGMF_StandPOD_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-175"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/02/FGMF_StandPOD_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Stand POD, BR-São Paulo<br />
FGMF, BR-São Paulo<br />
Finalist in der Kategorie: Retail</h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Für diesen Pop-up-Showroom, der auf ein hier entstehendes Gebäude hinweist, gingen FGMG einen ungewöhnlichen Weg. Sie erstellten eine Gerüstkonstruktion, die sich auf das von ihnen geplante Gebäude bezieht und zugleich einen urbanen Platz in São Paulo neu belebt. Das Ergebnis war nicht nur eine temporäre Konstruktion, die leicht zu bauen und ohne Abfall zu produzieren, vollständig wiederverwendbar ist, sondern auch eine städtische Intervention: Nachts zeigen die quaderförmigen Volumen ein herausragendes Lichtdesign, ändern regelmäßig ihre Farbe und bieten ein eindrucksvolles Szenario. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Eine städtische Intervention, zero Waste, vollständig wiederverwendbar –mehr als ein einfacher temporärer Showroom für eine neue Immobilie.<br />
Die Architekten haben aus Gerüsten eine Art Volumenkomposition erstellt, welche geometrisch auf den zukünftigen Bau verwies. In der Nacht verwandelt sich die Installation zu fliegenden Lichtkörpern, die den Platz in unterschiedliche Farben eintauchen lassen. Die Installation wirkt wie eine typsich brasilianische intervention des Stadtraums. Das Projekt ist eine spannende Idee, den städtebaulichen Raum durch eine poetische Installation aus Gerüsten zu bespielen und damit anzudeuten, was in Zukunft dort hingebaut werden soll.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Nortis<br />
Ort: BR-São Paulo<br />
Architekten: FGMF<br />
<a href="http://fgmf.com.br/?lang=en">www.fgmf.com.br</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: FGMF</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Casa do Rio, Menos é Mais Arquitectos, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/casadorio_menosemais_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2021 14:30:15 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358851</guid>

					<description><![CDATA[Im Dourotal, inmitten einer beeindruckenden, unter dem Schutz der UNESCO stehenden Landschaft entwickelten Menos é Mais Arquitectos dieses kleine Hotel für einen Weinbaubetrieb. Im Sinne des Agrotourismis respektiert es vorbildlich die einzigartige Umgebung im Norden Portugals. Brückenartig spannt sich der aus Fertigteilen modular gefertigte Bau mit seinen sechs Gästezimmern und Aufenthaltsräumen über einen kleinen, steilen Bach.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/MenoseMais_CasadoRio_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-176"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/MenoseMais_CasadoRio_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/MenoseMais_CasadoRio_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-176"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/MenoseMais_CasadoRio_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/MenoseMais_CasadoRio_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-176"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/MenoseMais_CasadoRio_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Casa do Rio, PT-Quinta do Orgal<br />
Menos è Mais Arquitectos, PT-Porto<br />
Finalist in der Kategorie: Hotel</h3>
<p class="Flietext">Im Dourotal, inmitten einer beeindruckenden, unter dem Schutz der UNESCO stehenden Landschaft entwickelten Menos é Mais Arquitectos dieses kleine Hotel für einen Weinbaubetrieb. Im Sinne des Agrotourismis respektiert es vorbildlich die einzigartige Umgebung im Norden Portugals. Brückenartig spannt sich der aus Fertigteilen modular gefertigte Bau mit seinen sechs Gästezimmern und Aufenthaltsräumen über einen kleinen, steilen Bach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Das Dourotal zählt zweifelsohne zu den beeindruckendsten anthropisierten Landschaften Europas und steht deshalb – vollkommen zu Recht – unter dem Schutz der UNESCO. Dieses kleine Hotel für den bekannten Weinbaubetrieb Quinta do Orgal ist beispielgebend für das verantwortungsvolle Weiterbauen in hochsensiblen Landschaften und zeigt überzeugend, wie die von Menschenhand über Jahrhunderte geformte Landschaft symbiotisch auf Architektur wirken kann. Über eine von einem kleinen, steilen Bach geformte talähnliche Senke spannt sich brückenartig der aus Fertigteilen modular konzipierte Baukörper mit sechs Gästezimmern und Aufenthaltsräumen. Der Bau nimmt in seiner noblen Zurückhaltung den Schichtungsgedanken der umliegenden Rebanlagen auf. Tektonische und gestalterische Präzision verweben sich mit der stringenten Anordnung der Reblandschaft. Die Parallelität zum Dourofluss und die Exposition nach Süden unterstreichen den besonderen Geist des Orts. Das Casa do Rio stellt eine Ode an die Angemessenheit dar und zeigt wieder einmal mehr, dass eine komplexe Einfachheit in der architektonischen Ausformulierung gepaart mit kontextuellem Denken sehr erfolgreich und überzeugend sein können.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Quinta do Vallado, Sociedade Agricola, Lda<br />
Ort: PT-Quinta do Orgal<br />
Architekten: Menos é Mais Arquitectos<br />
<a href="http://menosemais.com/">www.menosemais.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: José Campos, Francisco Vieira de Campos</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LocHal Public Library, Civic Architects et al., Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/lochal-public-library-civic-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2021 11:50:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358987</guid>

					<description><![CDATA[Gemeinsam haben die niederländischen Büros CIVIC Architects, Braaksma &#038; Roos Architecten, Inside Outside/Petra Blaisse, Mecanoo Architecten sowie die Academy of Architecture Tilburg einen ehemaliger Lokomotivhangar aus dem Jahr 1932 in die öffentliche Bibliothek Loc­Hal verwandelt. In einen Ort, der Besuchern unterschiedliche Funktionen bietet und gleichzeitig die Typologie Bibliothek neu definiert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Civic_LocHal_Tilburg_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-177"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Civic_LocHal_Tilburg_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Civic_LocHal_Tilburg_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-177"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Civic_LocHal_Tilburg_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Civic_LocHal_Tilburg_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-177"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/Civic_LocHal_Tilburg_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
LocHal Public Library, NL-Tilburg<br />
Civic Architects et al, NL-Amsterdam<br />
Finalist in der Kategorie: Öffentliche Bauten</h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: .05pt;">Gemeinsam haben die niederländischen Büros CIVIC Architects, Braaksma &amp; Roos Architecten, Inside Outside/Petra Blaisse, Mecanoo Architecten sowie die Academy of Architecture Tilburg einen ehemaliger Lokomotivhangar aus dem Jahr 1932 in die öffentliche Bibliothek Loc­Hal verwandelt. In einen Ort, der Besuchern unterschiedliche Funktionen bietet und gleichzeitig die Typologie Bibliothek neu definiert. So bietet das Haus auch reichlich Gelegenheit zur Interaktion und Wissensaneignung. Das Gebäude fungiert als überdachter öffentlicher Raum und beherbergt Einrichtungen wie Vortrags- und Veranstaltungsbereiche, die von der Bibliothek, Kunstorganisationen und Co-Working-Einrichtungen gemeinsam genutzt werden. In den hauseigenen „Labs“ können Besucher neue Fähigkeiten erlernen. Aus dem Juryurteil: „Natürlich hat ein solcher historischer Industrieraum seinen eigenen Charme, aber es erfordert Talent und Ausdauer, diesen natürlichen Charme weiterzuentwickeln und in eine neue Art von Stadtraum zu verwandeln.“</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Der riesige Bibliotheks- und Veranstaltungsraum LocHal befindet sich in einer ehemaligen Lokomotivhalle aus Glas und Stahl im niederländischen Tilburg. Die imposante Grundfläche des Gebäudes misst 90 x 60 Meter mit einer Höhe von 15 Metern. Civic Architects hat bei der Umgestaltung mit Braaksma &amp; Roos Architects und Inside Outside zusammengearbeitet. Sie haben viel von der Stahlstruktur des Industriegebäudes mit seinen hohen Glasfenstern und den hochaufragenden, genieteten Säulen erhalten, die das renovierte Innere prägen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Municipality of Tilburg<br />
Ort: NL-Tilburg<br />
Architekten: Civic Architects (NL-Amsterdam), Braaksma &amp; Roos Architecten (NL-Den Haag), Inside Outside / Petra Blaisse (NL-Amsterdam), Mecanoo Architecten (NL-Delft) + Academy of Architecture Tilburg (NL-Tilburg)<br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Stijn Bollaert</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grüne Erde Welt &#8211; ein Gebäude, das atmet, terrain: integral designs et al., Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/grueneerdewelt-terrain-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2021 10:19:17 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=359015</guid>

					<description><![CDATA[Grüne Erde hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Produkten spezialisiert, die Nachhaltigkeit und fairem Handel gerecht werden. Auch bei ihrem neuen Flagshipstore mit Produktionsstandort im österreichischen Steinfelden ist der Produzent seinen Grundsätzen treu geblieben und hat inmitten von Wäldern, Wiesen und Bergen in einer dünn besiedelten Gegend ein Gebäude aus natürlichen Baustoffen errichtetet, das das natürliche Umfeld einbezieht und mit geringem ökologischen Fußabdruck auskommt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/terrain_grueneerde_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-178"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/terrain_grueneerde_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/terrain_grueneerde_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-178"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/terrain_grueneerde_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/terrain_grueneerde_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-178"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/terrain_grueneerde_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Grüne Erde Welt, AT-Steinfelden<br />
terrain: integral designs, DE-München<br />
Finalist in der Kategorie: Industrie/Gewerbe</h3>
<p class="Flietext">Grüne Erde hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Produkten spezialisiert, die Nachhaltigkeit und fairem Handel gerecht werden. Auch bei ihrem neuen Flagshipstore mit Produktionsstandort im österreichischen Steinfelden ist der Produzent seinen Grundsätzen treu geblieben und hat inmitten von Wäldern, Wiesen und Bergen in einer dünn besiedelten Gegend ein Gebäude aus natürlichen Baustoffen errichtetet, das das natürliche Umfeld einbezieht und mit geringem ökologischen Fußabdruck auskommt. Der Entwurf stammt von terrain: integral designs aus München, die gemeinsam mit ARKADE ZT und transsolar mit der Grüne Erde Welt einen Ort entworfen haben, der zu 99 Prozent erdölfrei ist und vollständig mit erneuerbaren Energien aus Ressourcen vor Ort betrieben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Natur, Nachhaltigkeit, Tageslicht, Raumqualität. All dies findet man beispielhaft beim Grüne Erde Hauptquartier in Steinfelden. Das Zusammenspiel aus Natur und Gebäude und das damit verbundene klimatische Konzept sind richtungsweisend und überzeugen die Jury durch die ansprechende Architektur und gekonnte Einpassung in die Landschaft.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Gruene Erde GmbH, Scharnstein<br />
Ort: AT-Steinfelden<br />
Architekten:<br />
terrain: integral designs<br />
<a href="https://www.terrain.eco/">www.terrain.eco</a><br />
ARKADE ZT<br />
<a href="https://www.arkd.at/">www.arkd.at</a><br />
transsolar<br />
<a href="https://www.transsolar.com/de">www.transsolar.com</a></p>
<p>Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Jan Schuenke</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fabra &#038; Coats industrial heritage + social housing, Roldán Berenqué, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/fabra_coats_roldan_berengue_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2021 14:02:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358839</guid>

					<description><![CDATA[Mit viel Ideenreichtum transformierte das Architekturbüro Roldán + Berengué das 1905 erbaute ehemalige Lagerhaus in ein Wohnprojekt. Auf dem ehemaligen Industrieareal entstanden 41 für junge Menschen konzipierte Sozialwohnungen sowie fünf Künstlerateliers. Die neuen Wohneinheiten finden Platz in den zusätzlichen, mittels einer Holzkons­truktion eingezogenen Geschossen. Die Backsteinmauer und das Ziegeldach des Bestands verleihen im Inneren den Gemeinschaftsbereichen Charakter und Atmosphäre.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/RoldanBerengue_FabraCoats_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-179"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/RoldanBerengue_FabraCoats_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/RoldanBerengue_FabraCoats_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-179"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/RoldanBerengue_FabraCoats_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/RoldanBerengue_FabraCoats_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-179"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/RoldanBerengue_FabraCoats_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Fabra &amp; Coats: industrial heritage + social housing, ES-Barcelona<br />
Roldán &amp; Berengué, ES-Barcelona<br />
Finalist in der Kategorie: Wohnen Multi-Family</h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Mit viel Ideenreichtum transformierte das Architekturbüro Roldán + Berengué das 1905 erbaute ehemalige Lagerhaus in ein Wohnprojekt. Auf dem ehemaligen Industrieareal entstanden 41 für junge Menschen konzipierte Sozialwohnungen sowie fünf Künstlerateliers. Die neuen Wohneinheiten finden Platz in den zusätzlichen, mittels einer Holzkons­truktion eingezogenen Geschossen. Die Backsteinmauer und das Ziegeldach des Bestands verleihen im Inneren den Gemeinschaftsbereichen Charakter und Atmosphäre.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Jury schreibt in ihrem Urteil:<br />
&#8220;Ein ehemaliges Lagerhaus, erbaut 1905, 100 Meter lang, 15 Meter breit und 11 Meter hoch mit zwei Geschossen transformiert in ein Wohnprojekt, das seine Qualitäten beim zweiten Hinsehen erst richtig entfaltetet. Das Lagerhaus mit der Rigidität eines Industriebaus als Ziegelbau mit einer innenliegenden Stahlskelettkonstruktion gebaut, streng rhythmisiert und modularisiert, war Grundlage für die Interpretation des eingestellten sozialen Wohnungsbaus. Die Modularisierung findet seine Fortschreibung im gewählten Holzbau für die Wohnungen wieder, aus zwei Lagergeschossen werden vier Wohngeschosse, unter gleichzeitiger Beibehaltung der Bestandsdecken, die die zwei neuen Geschoße tragen, wodurch in einer fast industriellen Logik nur ein Leichtbau in Frage gekommen ist. Die assemblacheartig gebauten Wohnungen können auch rückgebaut werden, sie sind vollständig reversible und hochgradig nachhaltig. Nachhaltigkeit findet auch seinen Niederschlag bei der Ausformulierung der 41 Wohnungen, die als ein Haus im Haus Konzept umgesetzt wurden, wodurch eine thermische Hülle ausgebildet werden konnte, die wesentliches Element des Energiekonzeptes ist. Diagonal aufsteigend sind zwei, alle Ebenen verbindende Erschließungsbereiche, die die räumlichen Qualitäten eines Industriebaus in einer ungemein sensiblen Weise kontemporär interpretieren. Ein sozialer Wohnbau, der das Erbe einer denkmalgeschützten Industriearchitektur zur Tugend macht,  mit unerwarteten und gleichzeitig spannenden räumlichen Qualitäten. Hochachtung!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Barcelona City Council<br />
Ort: ES-Barcelona<br />
Architekten: Roldán &amp; Berengué<br />
<a href="http://roldanberengue.com/">www.roldanberengue.com</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Jordi Surroca</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>High Resolution Hospital Center, EDDEA Arquitectura y Urbanismo, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/highresolutionhospitalcenter-eddeaarquitecturayurbanismo-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2021 11:27:41 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358976</guid>

					<description><![CDATA[Für die Architekten ähnelt die durch sanfte Hügel gekennzeichnete Landschaft der andalusischen Provinz Jaén einem natürlichen „Amphi­theater“, das vom Fluss Guadalquivir und seinen Nebenflüssen durchquert wird. Daher sollte diese besondere Umgebung bei der Konzeption des neuen Krankenhauses eine entscheidende Rolle spielen. Bei der Umsetzung spielten lokale Materialien wie Keramik und Ziegel eine Rolle. Die charakteristische Farbgebung des Dachs wurde durch die Beimischung von Vulkangestein erreicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/eddea_hospital_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-180"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/eddea_hospital_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/eddea_hospital_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-180"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/eddea_hospital_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/eddea_hospital_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-180"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/eddea_hospital_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
High Resolution Hospital Center, ES-Cazorla<br />
EDDEA Arquitectura y Urbanismo, ES-Sevilla<br />
Finalist in der Kategorie: Health + Care</h3>
<p class="Flietext">Für die Architekten ähnelt die durch sanfte Hügel gekennzeichnete Landschaft der andalusischen Provinz Jaén einem natürlichen „Amphi­theater“, das vom Fluss Guadalquivir und seinen Nebenflüssen durchquert wird. Daher sollte diese besondere Umgebung bei der Konzeption des neuen Krankenhauses eine entscheidende Rolle spielen. Bei der Umsetzung spielten lokale Materialien wie Keramik und Ziegel eine Rolle. Die charakteristische Farbgebung des Dachs wurde durch die Beimischung von Vulkangestein erreicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Das Projekt für das Hospital Center in Jaén/Andalusien fügt sich in beachtenswert sensibler Art und Weise in die einmalige, größtenteils von Menschenhand gestaltete Landschaft gegenüber des Sierra- de-Cazrola Nationalparkes ein. Seine topografische Verwebung, seine sensible Materialisierung unter Einbeziehung tradierter Typologien der Andalusischen Landschaft zeugen von einem angemessenen und respektvollen Umgang mit einem – für diesen periphären Ort doch beachtenswerten &#8211;  Raumprogramm. Der Landschaftsraum fließt in das Gebäude ein und unterstreicht somit die Wirkung als Schattenbau. Mit Blick auf die umliegenden Siedlungen, den„weissen Dörfern“ erweist sich die Setzungs- und Materialisierungsstrategie als besonders erfolgreich und unterstreicht die obgenannte Sensibilität im Umgang mit einem für diesen Ort nicht einfachen Bauprogramm.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Office for public health of Andalusia<br />
Ort: ES-Cazorla (Jaén)<br />
Architekten: EDDEA Arquitectura y Urbanismo<br />
<a href="https://eddea.es/">www.eddea.es</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Fernando Alda</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genossenschaftshaus Stadterle, Buchner Bründler Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/stadterle-buchnerbruendler-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2021 09:23:22 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358954</guid>

					<description><![CDATA[Ein ehemaliger Güterbahnhof, wurde zum Wohnquartier weiterentwickelt, das mit mehreren Bauten an einen Park angrenzt. Den Planungs- und Bauprozess gestalteten die Planer partizipativ mit den Genossenschaftlern. Die Wohnungsgrundrisse sind sparsam, dennoch erzeugen sie ein Gefühl von Weite, da sie einfach strukturiert und zweiseitig orientiert sind. Intim ist das Wohnen zum Erlenmattpark, sozial aktiv zum Erlenmatthof, denn erschlossen werden die Wohnungen durch einen außenliegenden Laubengang. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/BuchnerBruendler_stadterle_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-181"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/BuchnerBruendler_stadterle_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/buchnerbruendler_stadterle_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-181"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/buchnerbruendler_stadterle_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/BuchnerBruendler_stadterle_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-181"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/BuchnerBruendler_stadterle_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Genossenschaftshaus Stadtlerle, CH-Basel<br />
Buchner Bründler Architekten, CH-Basel<br />
Finalist in der Kategorie: Social Design</h3>
<p class="Flietext">Ehemals ein Güterbahnhof, wurde der östliche Teil des Gebiets als Erlenmatt Ost zum Wohnquartier weiterentwickelt, das mit mehreren Bauten an einen Park angrenzt. Initiiert wurde das Projekt von der Stiftung Habitat. Der Planungs- und Bauprozess wurde partizipativ mit den Genossenschaftlern gestaltet. Die Wohnungsgrundrisse sind sparsam, dennoch erzeugen sie ein Gefühl von Weite, da sie einfach strukturiert und zweiseitig orientiert sind. Intim ist das Wohnen zum Erlenmattpark, sozial aktiv zum Erlenmatthof, denn erschlossen werden die Wohnungen durch einen außenliegenden Laubengang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jururteil:<br />
&#8220;Gelebte Gemeinschaft: Das Genossenschaftshaus vom Buchner Bründler Architekten besticht durch seinen ‚Utopieüberschuss’, der schon hier und heute erlebbar wird: eine Architektur, die Gemeinschaft stiftet und zugleich individuelle Freiräume eröffnet, Großzügigkeit mit Genügsamkeit und Bezahlbarkeit verbindet und beispielhaft Antworten formuliert auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Wenn Wohnen eine sozialräumliche Praxis ist, Sorge zu tragen für sich und die Gemeinschaft – für Familie und Nachbarschaft ebenso wie für Stadt und Welt –, dann ist Wohnen genau hier möglich.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Wohngenossenschaft Zimmerfrei, Basel<br />
Ort: CH-Basel<br />
Architekten: Buchner Bründler Architekten<br />
<a href="https://bbarc.ch/">www.bbarc.ch</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Daisuke Hirabayashi, Basile Bornand</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haus D // 6, Aretz Duerr Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/hausd-aretzduerr-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 15:47:51 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358823</guid>

					<description><![CDATA[Es ist eine Kunst, etwas so einfach, schlicht und doch elegant zu entwerfen. Das Wohnhaus spielt auf meisterhafte Weise mit seiner Umgebung, der Landschaft sowie der Topographie und zeigt sich offen und durchlässig.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/AretzDuerr_HausD_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-182"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/AretzDuerr_HausD_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/AretzDuerr_HausD_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-182"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/AretzDuerr_HausD_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/AretzDuerr_HausD_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-182"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/AretzDuerr_HausD_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Haus D // 6, D-Nümbrecht<br />
Aretz Dürr Architekten, D-Köln<br />
Finalist in der Kategorie: Wohnen Single-Family</h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">In seiner Typologie folgt der Neubau des Einfamilienhauses im Oberbergischen dem traditionellen Langhaus. Die Haupträume nehmen die gesamte Breite ein und reihen sich längs aneinander. Den Enden des Hauses ordnete Aretz Dürr Architektur unterschiedliche Funktionen zu: Wohnbereich im Süden, Garage und Abstellräume im Norden. Ein massiver Sockel aus Stahlbeton hebt die Wohnräume zum Schutz gegen die Witterung leicht über das gewachsene Hanggelände. Die Auskragung des Giebeldachs ist im Verhältnis zur Traufhöhe an den Sommer- und Wintersonnenständen ausgerichtet. Im Sommer schützt sie den Wohnraum und die ihm längsseitig vorgelagerten Veranden vor Überhitzung. Im Winter werden durch die zweifache Verglasung solare Gewinne im Wohnraum gespeichert. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Juryurteil:<br />
&#8220;Es ist eine Kunst, etwas so einfach, schlicht und doch elegant zu entwerfen. Das Wohnhaus spielt auf meisterhafte Weise mit seiner Umgebung, der Landschaft sowie der Topographie und zeigt sich offen und durchlässig. Die Leichtigkeit der Konstruktion im Zusammenspiel mit den räumlichen Qualitäten und den Detaillösungen wirken sehr überzeugend.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Privat<br />
Ort: D-Nümbrecht<br />
Architekten: Aretz Dürr Architekten, D-Köln<br />
<a href="https://www.aretzduerr.de/">www.aretzduerr.de</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Luca Claussen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WU 39 House, ZLG Design, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/wu-39-house-zlgdesign-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2021 16:07:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als die Kinder auszogen. bot sich den Architekten ZLG Design die  Möglichkeit, in ihrem Haus die reine Wohnfläche um ein Drittel zu reduzieren, um Platz für neue interessante Landschaften zu schaffen. Die Architekten pflanzten im Inneren einen Baum und schufen ein über alle Geschosse reichendes offenes Volumen mit einem neuen Oberlicht und Verbindungsbrücken. Auf allen Etagen ließen sie die Innenwände abreißen, zusätzliche Plateaus, Vorsprünge und rankende Pflanzen bestimmen das Ambiente.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/ZLG_WU39_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-183"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/ZLG_WU39_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/ZLG_WU39_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-183"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/ZLG_WU39_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/ZLG_WU39_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-183"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/ZLG_WU39_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
WU 39 House, MY-Kuala Lumpur<br />
ZLG Design, MY-Kuala Lumpur<br />
Finalist in der Kategorie: Wohnen Single-Family</h3>
<p><span style="letter-spacing: .1pt;">Die Architekten erwarben das dreigeschossige Haus als typische Variante der malaysischen städtischen Reihenhäuser. Es entstand in den 1980er-Jahren als Teil einer größeren Wohnsiedlung. Im Laufe von 27 Jahren haben ZLG Design einige Veränderungen vorgenommen. Die letzte Transformation begann 2015 und endete 2018, als die Kinder auszogen. Dies bot die Möglichkeit, die reine Wohnfläche um ein Drittel zu reduzieren, um Platz für neue interessante Landschaften zu schaffen. Die Architekten pflanzten im Inneren einen Baum und schufen ein über alle Geschosse reichendes offenes Volumen mit einem neuen Oberlicht und Verbindungsbrücken. Auf allen Etagen ließen sie die Innenwände abreißen, zusätzliche Plateaus, Vorsprünge und rankende Pflanzen bestimmen das Ambiente. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Huat Lim / Sussanne Zeidler<br />
Ort: MY-Kuala Lumpur<br />
Architekten: ZLG Design, MY-Kuala Lumpur<br />
<a href="https://zlgdesign.wordpress.com/">www.zlgdesign.wordpress.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: ZLG Design</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Parallel Dwellings, PLUG architecture, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/parallel-dwellings-plugarchitecture-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 16:51:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358792</guid>

					<description><![CDATA[Ein Bauunternehmen beauftrage das ortsansässige Architekturbüro PLUG architecture, im mexikanischen Mérida zwei hochwertige Wohneinheiten zu entwickeln. Die Architekten entschieden sich für zwei lang gestreckte eingeschossige Riegel, denen jeweils ein nahezu gleich großes, parallel verlaufendes begrüntes Areal zugewiesen ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/plug_paraleldwelling_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-184"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/plug_paraleldwelling_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/plug_paraleldwelling_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-184"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/plug_paraleldwelling_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/plug_paraleldwelling_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-184"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/plug_paraleldwelling_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Parallel Dwellings, MEX-Temozón<br />
PLUG architecture, MEX-Mérida<br />
Finalist in der Kategorie: Wohnen Single-Family</h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: .1pt;">Ein Bauunternehmen beauftrage das ortsansässige Architekturbüro PLUG architecture, im mexikanischen Mérida zwei hochwertige Wohneinheiten zu entwickeln. Die Architekten entschieden sich für zwei lang gestreckte eingeschossige Riegel, denen jeweils ein nahezu gleich großes, parallel verlaufendes begrüntes Areal zugewiesen ist. Die Tiefe der Räume schützt vor Überhitzung, die leicht zurückgesetzten Wohneinheiten bieten Privatsphäre. Die Ausrichtung der Riegel unterstützt die einheimische Vegetation: Sie sorgt in den Innenräumen für ein ausgewogenes Klima und schützt vor Winden. Die Gartenstreifen sind das ganze Jahr über bewohnbar – ein wichtiger Faktor in einer Stadt, in der im Sommer Temperaturen um die 50 Grad keine Seltenheit sind. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Mena &amp; Munch Developper<br />
Ort: MEX-Temozón, Yucatán<br />
Architekten: PLUG architecture, MEX-Mérida<br />
<a href="http://www.plugarchitecture.net/">www.plugarchitecture.net</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Plug architecture</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amos Rex, JKMM Architects, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/amos-rex-jkmm-architects-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 09:55:45 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356812</guid>

					<description><![CDATA[Das Kunstmuseum Amos Rex des finnischen Architekturbüros JKMM Architects befindet sich im Herzen der Stadt Helsinki. Mit dem neuen Museumsbau findet zeitgenössische Architektur Einzug an einem prestigeträchtigen Ort mit historisch wertvoller Architektur. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft gleichzeitig einen interessanten Ausgangspunkt für die Gestaltung des neuen Gebäudes, denn der Eingang zu Amos Rex führt durch Lasipalatsi ("Glaspalast"), einen bedeutenden funktionalistischen Bau aus den 1930er Jahren. Dieser beherbergt Restaurants, Geschäfte, das Kino Bio Rex, dahinter befindet sich ein offener Platz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jkmm_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-185"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jkmm_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jkmm_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-185"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jkmm_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jkmm_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-185"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jkmm_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Amos Rex, FI-Helsinki<br />
JKMM Architects, FI-Helsinki<br />
Finalist in der Kategorie: Öffentliche Bauten / Kultur</h3>
<p>Das Kunstmuseum Amos Rex des finnischen Architekturbüros JKMM Architects befindet sich im Herzen der Stadt Helsinki. Mit dem neuen Museumsbau findet zeitgenössische Architektur Einzug an einem prestigeträchtigen Ort mit historisch wertvoller Architektur. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft gleichzeitig einen interessanten Ausgangspunkt für die Gestaltung des neuen Gebäudes, denn der Eingang zu Amos Rex führt durch Lasipalatsi (&#8220;Glaspalast&#8221;), einen bedeutenden funktionalistischen Bau aus den 1930er Jahren. Dieser beherbergt Restaurants, Geschäfte, das Kino Bio Rex, dahinter befindet sich ein offener Platz.</p>
<p>Die gesamte Galerie des Neubaus liegt jedoch unterirdisch. Aufgrund des historisch sensiblen Kontextes der benachbarten neoklassizistischen Kaserne aus dem 19. Jahrhundert, wurde das 6.230 Quadratmeter große Gebäude unterhalb des Lasipalatsi Platzes geplant. Der Lasipalatsi-Platz bleibt somit als bedeutender öffentlicher Raum innerhalb Helsinkis erhalten, gleichzeitig wird der Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, die einzige sichtbare neue Gebäudeerhebung von Amos Rex als Dachlandschaft, zu genießen. Hochskulpturalen Oberlichter bringen Tageslicht in die unterirdischen Ausstellungsräume und schaffen gleichzeitig eine neue Topographie. Ihre sanft geschwungenen Formen spielen mit der Idee eines Stadtparks, der die Integrität des Platzes bewahrt. Die Kernidee war es, den Besuchern ein Gefühl für den Ort zu geben, sich in einem bestimmten Teil der Stadt zu befinden, auch wenn dieser sechs Meter unter der Erde liegt.</p>
<p>Aus museumstechnischer Sicht ist es durch die Struktur der großen Lichtkuppeln gelungen, eine stützenfreie 2.200 Quadratmeter große Ausstellungshalle zu gestalten. Im Inneren des Museums führt eine schräge Treppe von der Ausstellungshalle hinauf in das Foyer von Lasipalatsi. Der 550 Plätze fassende Bio Rex Kinosaal wurde zusammen mit dem Rest des denkmalgeschützten Lasipalatsi Pavillons während des Bauprojekts restauriert. Aus architektonischer und kultureller Sicht war die sich entwickelnde urbane Identität Helsinkis ausschlaggebend für die Konzeption des Amos Rex-Projekts, eines wirklich aufregenden neuen Zentrums für die visuellen Künste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Föreningen Konstsamfundet<br />
Ort: FI-Helsinki<br />
Architekten: JKMM Architects, FI-Helsinki<br />
<a href="https://jkmm.fi/">www.jkmm.fi</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Mika Huisman</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
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<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Casa Mosogno, Buchner Bründler Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/casamosogno-buchnerbruendler-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 16:36:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358782</guid>

					<description><![CDATA[Im tiefen Tessiner Onsernonetal verwandelten Buchner Bründler ein an einem steilen Hang gelegenes Ensemble aus Steinhäusern in ein Wohnhaus. Der Umbau wurde für die Architekten zu einer Gratwanderung zwischen Authentizität und dem Pittoresken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/buchnerbruendler_casamosogno_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-186"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/buchnerbruendler_casamosogno_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/buchnerbruendler_casamosogno_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-186"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/buchnerbruendler_casamosogno_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Casa Mosogno, CH-Mosogno<br />
Buchner Bründler Architekten, CH-Basel<br />
Finalist in der Kategorie: Wohnen Single-Family</h3>
<p class="Flietext">Im tiefen Tessiner Onsernonetal verwandelten Buchner Bründler ein an einem steilen Hang gelegenes Ensemble aus Steinhäusern in ein Wohnhaus. Der Umbau wurde für die Architekten zu einer Gratwanderung zwischen Authentizität und dem Pittoresken. Der Zustand des Haupthauses war schlecht, insbesondere die Holzelemente stellten sich als baufällig heraus. Die klassische kleinteilige Kammerstruktur wich einer großen, zweigeschossigen Sommerhalle. Trotz der gezielten Eingriffe am Ensemble blieben Spuren der Vergangenheit unübersehbar und es gelang den Architekten, die besondere Stimmung des Ortes zu erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Privat<br />
Ort: CH-Mosogno<br />
Architekten: Buchner Bründler Architekten, CH-Basel<br />
<a href="https://bbarc.ch/">www.bbarc.ch</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Georg Aerni / Buchner Bründler Architekten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hebammenhaus, Peter Behrens School of Arts / Hochschule Düsseldorf, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/hebammenhaus-peter-behrens-school-of-arts-hochschule-duesseldorf-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2021 17:00:35 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356850</guid>

					<description><![CDATA[Unter dem Motto “Build Together - Learn Together” haben etwa 50 internationale Studierende gemeinsam mit deutschen Handwerksauszubildenden und Ghanaischen Berufsschülern ein Hebammenwohnheim Havé Etoe in Ghana entworfen und gebaut. Für die Hebammen und ihre Familien der Geburtsstation mit der angebundenen Krankenstation wurde ein Hebammenhaus mit vier Mini-Einheiten mit je 30 m2 Wohnraum erbaut, die über einen innenliegenden gemeinschaftlichen Hof miteinander verbunden sind.  Mit dem Hebammenhaus ist ein Ort entstanden, wo Ghanaische und deutsche Hebammen sowie -schülerinnen in unmittelbarer Nähe zur Geburtsstation und der Klinik mit ihren Familien in einer Wohngemeinschaft leben, arbeiten, lernen und ausbilden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/hebammenhaus_hs-duesseldorf_web_01-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-187"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/hebammenhaus_hs-duesseldorf_web_01-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/hebammenhaus_hs-duesseldorf_web_02-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-187"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/hebammenhaus_hs-duesseldorf_web_02-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/hebammenhaus_hs-duesseldorf_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-187"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/hebammenhaus_hs-duesseldorf_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Hebammenhaus, GH-Havé Etoe (Volta Region)<br />
Peter Behrens School of Arts / Hochschule Düsseldorf, DE-Düsseldorf, Georgia Institute of Technology, US-Atlanta, imagine structure, DE-Köln/ Frankfurt, Hochschule Koblenz, DE-Koblenz, Havé Tech Berufsschule, Ghana und Transsolar Klimaengineering<br />
Finalist in der Kategorie: Social Design/Partizipative Architektur</h3>
<p class="Flietext">Etwa 50 Studierende haben gemeinsam mit deutschen Handwerksauszubildenden und Ghanaischen Berufsschülern ein Hebammenwohnheim entworfen und gebaut. Fertiggestellt wurde das Projekt 2018.</p>
<p>Das Dorf Havé Etoe liegt mitten im Dschungel im bergigen Teil an der Grenze zu Togo. Wie die meisten Dörfer ist Havé ein typisches „Straßendorf“ und liegt an einer viel befahrenen Hauptstraße, die den Süden und Norden des Landes miteinander verbindet. 8000 Menschen leben in Havé, etwa die Hälfte davon sind Kinder. Die Geburtsstation mit der angeknüpften Krankenstation ist das zentrale Herzstück der Dorfgemeinschaft und versorgt weitreichende Teile der Region. Aufgrund des großen Versorgungsgebiets steigt der Bedarf an Fachleuten in der Geburtshilfe, doch eine Aufstockung des Personals war bisher aus Mangel an Wohnraum nicht möglich. Hebammen kommen aus allen Teilen des Landes und benötigen einen geschützten Wohnraum für sich und ihre Familien. Bisher waren die Fachkräfte immer von ihren Familien getrennt.</p>
<p>Insgesamt besteht das Hebammenhaus aus vier Mini-Einheiten mit je 30 Quadratmetern Wohnraum. Die beiden Häuser mit je zwei Wohneinheiten werden durch einen innenliegenden gemeinschaftlichen Hof verbunden. Dieser bildet den zentralen lebendigsten Ort der Anlage und bietet genügend Raum für ein gemeinschaftliches Zusammenleben. Hier wird gewaschen, Hühner, Gemüse und Obst gezüchtet, gekocht, diskutiert und auch gespielt. Vorbild für die Anordnung der vier Wohneinheiten war die alte traditionelle, leider meist vergessene ghanaische „Compound Siedlung“, in der mehrere Familien und Dorfbewohner zusammen traditionell in einem engen Zusammenschluss um eine gemeinschaftliche Mitte leben.</p>
<p>Mit dem Hebammenhaus ist ein nachhaltiges Haus mit passivem Klimakonzept entstanden, wo Ghanaische und deutsche Hebammen sowie -schülerinnen in unmittelbarer Nähe zur Geburtsstation und der Klinik mit ihren Familien in einer Wohngemeinschaft leben, arbeiten, lernen und ausbilden. Im Vordergrund des Projekts stand es, die Privatsphäre der einzelnen Hebammen zu sichern und gleichzeitig eine einladende und öffentlichen Atmosphäre zu schaffen. So gibt es in jeder der Einheiten eine kleine Küche, 6 Schlafplätze, einen multifunktionalen Wohnraum und ein Bad. Im Außenbereich befindet sich zudem eine gemeinschaftliche Außenkochstelle, ein Brunnen, eine Waschmöglichkeit sowie große überdachte Terrassen. Eine Wohneinheit und die größte Terrasse bietet Platz, um Kurse zur Geburtsvorbereitung sowie Baby- und Kleinkindpflege und darüber hinaus einen Ort für die Versorgung, Impfung und Untersuchung der Neugeborenen anzubieten.</p>
<p>Das gemeinsame Entwerfen + Bauen, das Zusammenleben und -arbeiten der Hochschulen, der späteren Nutzer und des Dorfes vor Ort ist ein wesentlicher Aspekt und unterstützt die direkte Erfahrung des Konzepts “Build Together &#8211; Learn Together”. Die Herausforderung des Programms fördert die Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns für alle Beteiligten und schafft einen kollektiven Prozess der sozialen Gemeinschaft.<br />
Die Jury überzeugte das Projekt, das Hebammenhaus in Havé Etoe in Ghana, aufgrund seiner sensiblen Einfügung in den kulturellen und klimatischen Kontext, wie auch die Verwendung lokaler Baumaterialien und die Würdigung traditioneller Bautechniken. Es besticht darüber hinaus durch seinen umfassenden Prozess eines gemeinsamen Bauens und Lernens („build together – learn together“), in dem Studierende der Peter Behrens School of Art und weiterer Hoch- und Berufsschulen aus Deutschland, Ghana und den USA zusammen mit zukünftigen Nutzer*innen eindrucksvoll bewiesen haben, welche gesellschaftliche Kraft Architektur entfalten kann, wenn sie als verantwortliches Handeln und sozialer Prozess gedacht und umgesetzt wird, führt die Jury weiter aus.</p>
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<p>Bauherr: Meeting Bismarck Gododo Ghana Geburts und Kinderhilfe e.V.<br />
Ort: GH-Havé Etoe (Volta Region)<br />
Architekten: Peter Behrens School of Arts Fachbereich / Hochschule Düsseldorf, DE-Düsseldorf, Georgia Institute of Technology, US-Atlanta<br />
imagine structure, DE-Köln/ Frankfurt, Hochschule Koblenz, DE-Koblenz, Havé Tech Berufsschule, Ghana, Transsolar Klimaengineering<br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: David Kwaku Photography / Thomas Schaplik</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>New Correctional Facility, Schmidt Hammer Lassen Architects mit FRIIS &#038; MOLTKE Architects, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/new-correctional-facility-schmidt-hammer-lassen-architects-mit-friis-moltke-architects-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 17:00:33 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=357382</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Ny Anstalt ist in Grönlands Küstenhauptstadt Nuuk ein Pionierprojekt entstanden. Inmitten der zerklüftete Landschaft hat das dänische Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen Architects gemeinsam FRIIS &#038; MOLTKE Architects eine neue Justizvollzugsanstalt entworfen, die für eine progressive Rehabilitation steht. Die 8.000 Quadratmeter große Anlage ist als kleines Dorf organisert und besteht aus Wohnblöcken, Arbeitsräumen, Bildungs- und Sporteinrichtungen, einer Bibliothek, einem Gesundheitszentrum sowie einer Kapelle, die sich über drei Ebenen erstrecken. Das Projekt verdeutlicht, welche Stärke Architektur besitzt, menschliches Verhalten zu beeinflussen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/shl_anstalt-in-nuuk_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-188"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/shl_anstalt-in-nuuk_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/shl_anstalt-in-nuuk_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-188"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/shl_anstalt-in-nuuk_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/shl_anstalt-in-nuuk_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-188"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/shl_anstalt-in-nuuk_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
New Correctional Facility, GL-Nuuk<br />
Schmidt Hammer Lassen Architects, DK-Copenhagen und FRIIS &amp; MOLTKE Architects, DK-Aarhus<br />
Finalist in der Kategorie: Social Design/Partizipative Architektur</h3>
<p>Eingebettet in die zerklüftete Landschaft von Grönlands Küstenhauptstadt Nuuk ist nach einem Entwurf des Kopenhagener Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen Architects gemeinsam FRIIS &amp; MOLTKE Architects aus Aarhus eine neue Justizvollzugsanstalt, die Ny Anstalt, entstanden. Sie ist der Schauplatz für progressive Rehabilitation und eine mutige Aussage darüber, welche Stärke Architektur besitzt, menschliches Verhalten zu beeinflussen. Grönlands einziges Hochsicherheitsgefängnis, die Ny Anstalt, dient der Familienzusammenführung, gibt den Insassen ein Gefühl von Sinn und Hoffnung und ermöglicht dem Personal eine zeitgemäße Arbeitsumgebung.</p>
<p>Die 8.000 Quadratmeter große Anlage besteht aus einer Reihe von Blöcken, die so positioniert sind, dass sie den natürlichen Konturen der felsigen Landschaft entlang der grönländischen Küste 265 Kilometer südlich des Polarkreises folgen. Die Ausrichtung und der Maßstab des Projekts lassen das Gebäude seiner Umgebung untergeordnet erscheinen.</p>
<p>Die Ny Anstalt ist wie ein kleines Dorf organisiert und erstreckt sich über drei Ebenen mit Wohnblöcken, Arbeitsräumen, Bildungs- und Sporteinrichtungen, einer Bibliothek, einem Gesundheitszentrum sowie einer Kapelle. Darüber hinaus gibt es eine Verwaltungsabteilung sowie verschiedene technische Gebäude und Sicherheitseinrichtungen. Die Innenräume sind von einheimischen Künstlern mit traditionellen grönländischen Motiven ausgestattet worden, um die Gemeinschaftsbereiche mit Landschaftsmalereien, traditionellen Designs und Schnitzradierungen in der Umfassungsmauer zu verschönern.</p>
<p>Das Projekt umfasst drei Wohneinheiten mit 12 Quadratmetern großen Privaträumen für 76 Insassen, von denen 40 Gefangene im Hochsicherheitstrakt untergebracht sind. Ein Panoramafenster überspannt den gemeinsamen Aufenthaltsbereich. Darüber hinaus haben die Häftlinge aus den gitterlosen Fenstern in ihren Zimmern einen uneingeschränkten Blick auf das Meer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Danish Ministry of Justice/ Danish Prison and Probation Service<br />
Ort: GL-Nuuk<br />
Architekten: Schmidt Hammer Lassen Architects, DK-Copenhagen mit FRIIS &amp; MOLTKE Architects, DK-Aarhus<br />
<a href="https://www.shl.dk/">www.shl.dk</a><br />
<a href="https://friis-moltke.com/architecture/">www.friis-moltke.com</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: : Schmidt Hammer Lassen Architects</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Betonoase, GRUBER + POPP ARCHITEKTEN, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/betonoase-gruber-popp-architekten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 16:55:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=357367</guid>

					<description><![CDATA[Mit der "Betonoase" des Büros GRUBER + POPP ARCHITEKTEN ist im Berliner Stadtteil Lichtenberg das erste öffentliche Gebäude mit warmen Wänden aus Infraleichtbeton entstanden. In dem eingeschossigen Pavillon mit grünem Dach und großem Garten hat das Jugendzentrum, das vormals nur hundert Meter entfernt untergebracht war, ein neues Zuhause gefunden - ergänzt wird das Angebot nun außerdem durch ein neu eingerichtetes Familienzentrum. Getrennte Zugänge sowie gemeinschaftliche Nutzungsflächen ermöglichen für alle Generationen einen eigenen Raum und gleichzeitiges Miteinander.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/gruber-popp_betonoase_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-189"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/gruber-popp_betonoase_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/gruber-popp_betonoase_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-189"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/gruber-popp_betonoase_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/gruber-popp_betonoase_web_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-189"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/gruber-popp_betonoase_web_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/gruber-popp_betonoase_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-189"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/gruber-popp_betonoase_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Betonoase, DE-Berlin<br />
GRUBER + POPP ARCHITEKTEN BDA, DE-Berlin<br />
Finalist in der Kategorie: Social Design/Partizipative Architektur</h3>
<p>Inmitten von zehn-bis zwanziggeschossigen Wohnhochhäusern im Berliner Stadtteil Lichtenberg hat das Büro GRUBER + POPP ARCHITEKTEN einen Pavillon mit dem wundersamen Namen „Betonoase“ errichtet. Den Namen hatte der Jugendclub schon vorher an seinem alten Standort nur hundert Meter entfernt. Jetzt hat er auch den richtigen Ort und ein sinnliches Haus, das diesem Namen gerecht wird: Das erste öffentliche Gebäude mit warmen Wänden aus Infraleichtbeton, mit einem grünen Dach und einem großen Garten.</p>
<p>Das Grundstück der Betonoase schließt an einen Weg durch den Wohnhof an. Im neuen Gebäude findet der Jugendclub ein neues Zuhause – Zuwachs bekommt er durch ein neu eingerichtetes Familienzentrum für das Quartier. Die beiden Einrichtungen können über zwei separate Eingänge erreicht werden, bei Bedarf können die beiden Foyers jedoch verbunden werden. Auch der großangelegte Garten ist für die gemeinsame Nutzung vorgesehen. Unter dem sozialen Aspekt ist die „Betonoase“ ein wichtiger Zukunftsbaustein für das gesellschaftliche Leben in Lichtenberg. An neuem Ort und mit identitätsstiftender Architektur wird sie schnell zu einer festen Adresse und einem sozialen Treffpunkt werden. Mit Pioniergeist haben der Bezirk, die Architekten, Ingenieure, Hersteller und ausführenden Firmen neue Maßstäbe in puncto Nachhaltigkeit gesetzt und zugleich sinnliche Raumqualitäten mit bemerkenswerter Präzision im Detail geschaffen.</p>
<p>Aus ökologischer Sicht ist die Verwendung von Infraleichtbeton beim Bau eines öffentlichen Gebäudes eine Innovation. Die monolithischen Wände aus Infraleichtbeton wurden vor Ort gegossen und verleihen dem Gebäude sein charakteristisches Äußeres. Die Betonaußenwände, die beidseitig roh belassen wurden, sind fein strukturiert. Wände und Dach der Betonoase sind selbstdämmend. Die Wände weisen dabei eine Dicke von 50 Zentimetern und die Vordächer sind 32 Zentimeter dick. Auch ökonomisch konnte bei dem Entwurf des Gebäudes einiges gewonnen werden: Das Bauvorhaben bietet bei minimaler Kubatur eine maximale Nutz- und Raumfläche, sodass sich der Raumbedarf um 20 Prozent erhöht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Bezirksamt Lichtenberg, Abt. Facility Management<br />
Ort: DE-Berlin<br />
Architekten: GRUBER + POPP ARCHITEKTEN BDA, DE-Berlin<br />
<a href="https://gruberpopp.de/">www.gruberpopp.de</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Alexander Blumhoff</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>`t Atelier, dmvA architecten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/t-atelier-dmva-architecten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2021 16:55:07 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=357350</guid>

					<description><![CDATA[Das belgische Architekturbüro dmvA architecten realisierte mit dem gemeinnützigen 't Atelier im belgischen Mechelen ein besonderes soziales Projekt. Realisiert wurde der Neubau aus Holz, Glas und Beton, der das Bestandgebäude erweitert, in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn. Die Holzarbeiten wurden so entworfen, dass sie in der hauseigenen Tischlerwerkstatt ausgeführt werden konnten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dmva_tatelier_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-190"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dmva_tatelier_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dmva_tatelier_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-190"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dmva_tatelier_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dmva_tatelier_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-190"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dmva_tatelier_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
`t Atelier, BE-Mechelen<br />
dmvA architecten, BE-Mechelen<br />
Finalist in der Kategorie: Social Design/Partizipative Architektur</h3>
<p>Mit dem gemeinnützigen &#8216;t Atelier im belgischen Mechelen realisierte das belgische Architekturbüro dmvA architecten in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn ein besonderes Projekt, das zu großen Teilen in der hauseigenen Tischlerwerkstatt ausgeführt werden konnte. &#8216;t Atelier ist ein in Mechelen ansässiges, soziales Unternehmen, das Menschen beschäftigt, die Schwierigkeiten haben auf dem regulären Arbeitsmarkt, eine Beschäftigung zu finden. Es besteht aus einer Fahrrad- und einer Holzwerkstatt und befindet sich mit dem öffentlichen Zentrum für Sozialfürsorge und dem Jugendzentrum Mechelen auf einem Grundstück. Als der Platz für die Fahrradwerkstatt nicht mehr ausreichte, kauften die Bauherrn vzw ‘t Atelier das am Grundstückseingang angrenzende Haus.</p>
<p>Das ehemalige Haus und die Werkstatt auf der Rückseite bilden zusammen ein L-förmiges Grundstück, das von Gärten, der Holzwerkstatt und einem Begegnungszentrum begrenzt wird. Da sich der Neubau am Eingang des belebten Innenbereiches befindet, haben dmvA architecten sich für einen Entwurf entschieden, bei dem der Neubau mit dem öffentlichen Durchgang in Dialog tritt und sich gleichzeitig optisch mit den Fassaden der Nachbarhäuser der Straße verbindet. Die Basis des Gebäudes ist eine Betonstruktur aus Säulen und Bodenplatten, die auf dem Dom-Ino-Haus von Le Corbusier basiert. Die Haustechnik, wie die Elektrik, die Fußbodenheizung und die Belüftung wurden in den Beton eingearbeitet. Die Struktur des Gebäudes selbst wird gebildet aus einem Rahmen aus Glas und Holztischlerarbeiten – die Kompetenz der Werkstatt.</p>
<p>Im Erdgeschoss wurde das Fahrradgeschäft eingerichtet, die Reparaturwerkstatt liegt im hinteren Teil des Gebäudes. Im ersten Stock befinden sich Büroraume, auf der zweiten Etage die Besprechungsräume. Das neue Gebäude ist der erste Schritt in der Entwicklung eines sozialen Netzwerks in einem Gebiet nahe eines der ärmsten Bezirke Flanderns. Nach all den Anstrengungen, die &#8216;t Atelier unternommen hat, ist dies ein zusätzlicher Anreiz für die Regierung, weiter in die Nachbarschaft zu investieren. Das nahegelegene Gebiet des Geländes wird um 300 Häuser erweitert und hat daher ein großes Potenzial.</p>
<p>Für dmvA architecten war die Beteiligung eines der größten sozial engagierten Projekte. Bereits vor zwanzig Jahren war dmvA eine der ersten, die an die geschützte Werkstatt &#8216;t Atelier glaubten und verschiedene Holzarbeiten von &#8216;t Atelier in ihre Entwürfe integrierten. Daraus entstand ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Architekten und dem Bauherrn, das zu einer Reihe von Zusammenarbeiten führte. Auch für den Neubau hatte dmvA den Wunsch, intensiv mit den Menschen aus der Holzwerkstatt zusammenzuarbeiten mit dem Ziel, die Fähigkeiten der Tischler durch den Bau eines eigenen Gebäudes hervorzuheben. Die gesamte Tischlerei, von innen bis außen, wurde in Holz entwickelt und so gestaltet, dass es von &#8216;t Atelier selbst ausgeführt werden konnte. Durch die Flexibilität der Gebäudestruktur aus Beton war es leicht, die Arbeiten von &#8216;t Atelier einzuarbeiten. Dies führte zu einem fantastischen Arbeitsprozesse zwischen dem Bauherrn und dem Architekten, die beide ein qualitativ hochwertiges Ergebnis anstreben. Der Stolz der Mitarbeiter von &#8216;t Atelier war schlussendlich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.</p>
<p>Die Jury honoriert die Idee, die so einfach, wie überzeugend ist und schreibt in ihrem Urteil:<br />
Einfach ausgebaut! Die Idee ist so einfach wie überzeugend: eine auf ihr Minimum reduzierte Tragstruktur, welche durch den zukünftigen Nutzer, u.a. eine Holzbauwerkstatt, in Eigenleistung ausgebaut wird. Dass dieser Nutzer zudem ein soziales Unternehmen ist, welches „schwer vermittelbare“ Jugendliche bei ihrem Einstieg in das Berufsleben unterstützt, macht das Konzept perfekt: Wo besser als an den eigenen vier Wänden können die Jugendlichen zur Schau stellen, welche handwerklichen Fähigkeiten sie besitzen? Das Ergebnis ist ein großer Gewinn für Architektur und Baukultur.</p>
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<p>Bauherr: vzw ‘t Atelier<br />
Ort: BE-Mechelen<br />
Architekten: dmvA architecten, BE-Mechelen<br />
<a href="https://www.dmva-architecten.be/nl">www.dmva-architecten.be</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Johnny Umans</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
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<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stapferhaus, pool Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/stapferhaus-pool-architekten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2021 17:00:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356829</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem neuen Standort am Bahnhof Lenzburg erhält das Stapferhaus eine adäquate räumliche Präsenz, sowohl für seine inhaltlichen Werte wie auch für seine nationale, kulturelle Bedeutung. Das Zürcher Büro pool Architekten integriert in ihrem Entwurf die drei programmatischen Komponenten Stapferbühne, Betriebshaus und Ausstellungshalle in einem kubisch geprägten Haus. Der blau schwarze Holzbau vereint innovative Holzbautechnologie mit einer duldsamen Holzkonstrukt. Eine Tragstruktur mit modular aufgebauten Wand- und Deckensystemen im Inneren des Haus ermöglicht je nach Anforderung eine flexible Inszenierung. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_stapferhaus_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-191"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_stapferhaus_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_stapferhaus_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-191"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_stapferhaus_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_stapferhaus_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-191"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_stapferhaus_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Stapferhaus, CH-Lenzburg<br />
pool Architekten, CH-Zürich<br />
Finalist in der Kategorie: Öffentliche Bauten / Kultur</h3>
<p>Mit dem neuen Standort am Bahnhof Lenzburg erhält das Stapferhaus mit dem Entwurf des Zürcher Büro pool Architekten eine adäquate räumliche Präsenz, sowohl für seine inhaltlichen Werte wie auch für seine nationale, kulturelle Bedeutung. Das kubisch geprägte Haus mit den drei programmatischen Komponenten Stapferbühne, Betriebshaus und Ausstellungshalle verortet die Anlage im städtischen Kontext und transformiert den heterogenen Bahnhofsbereich in einen attraktiven öffentlichen Ort.</p>
<p>Die Stapferbühne wirkt als offene, bespielbare Pergola und ist zugleich Bindeglied zur Stadt. Sie soll für jede Ausstellung neu inszeniert werden und funktioniert in Verbindung mit dem Café auch als Begegnungsort. Das dreigeschossige, vertikal gerichtete Betriebshaus ist von der Ausstellungshalle räumlich abtrennbar und lässt eine weitgehend unabhängige Nutzung zu. Ebenso wandelbar ist die Ausstellungshalle, die aufgrund einer Tragstruktur mit modular aufgebauten Wand- und Deckensystemen ohne großen Aufwand den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden kann. Dank eines flexiblen Erschließungssystems kann der Besucherfluss vielfältig über die Geschosse geführt werden.</p>
<p>Der blau schwarze Holzbau weist mit seiner klar lesbaren Struktur auf die großen Räume im Innern hin. Die innovative Holzbautechnologie, verbunden mit einer duldsamen Holzkonstruktion in Bezug auf technische Bearbeitung und verschiedenste Oberflächenbehandlungen, ermöglicht eine Fülle an stenografischen Interventionen in den Innenräumen und macht selbst die Außenhülle für Ausstellungszwecke bespielbar. Dank effizienter Wärmeerzeugung und einer guten Gebäudehülle können die Betriebskosten niedrig gehalten werden. Die einfache und nachhaltige Bauweise verschafft dem Haus einen zeitgemäßen Auftritt und setzt gleichermaßen einen neuen Akzent im neuen Bahnhofsareal.</p>
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<p>Bauherr: Stiftung Stapferhaus<br />
Ort: CH-Lenzburg<br />
Architekten: pool Architekten, CH-Zürich<br />
<a href="https://www.poolarch.ch/">www.poolarch.ch</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Ralph Feiner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Historische Eisbahn in “Planten un Blomen”, rimpf Architektur &#038; Generalplanung, Paul Schüler – Architekten und plp Architekten Generalplaner, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/historische-eisbahn-in-planten-un-blomen-rimpf-architektur-generalplanung-paul-schueler-architekten-und-plp-architekten-generalplaner-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 16:55:31 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356803</guid>

					<description><![CDATA[Die Baugeschichte der historischen Eisbahn “Planten un Blomen" in Hamburg reicht zurück bis in die 1930er Jahre. Bereits 1935 wurde die Kunsteisbahn anlässlich einer Hamburger Gartenschau gebaut und zur internationalen Gartenschau 1973 ergänzt sowie in die Wallanlage integriert. Im Zusammenhang mit der dringenden baulichen Sanierung des eingetragenn Garten-Kulturdenkmals sollte auch ein Konzept für die wirtschaftlich verbesserte Nutzung, insbesondere auch für den Sommer entwickelt werden. Dieser Aufgabe nahmen sich das interdisziplinäre Team der Architekturbüros rimpf Architektur &#038; Generalplanung, Paul Schüler – Architekten und plp Architekten Generalplaner an.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/rimpf_planten-un-bloomen_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-192"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/rimpf_planten-un-bloomen_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/rimpf_planten-un-bloomen_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-192"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/rimpf_planten-un-bloomen_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/rimpf_planten-un-bloomen_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-192"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/rimpf_planten-un-bloomen_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Historische Eisbahn in “Planten un Blomen&#8221;, DE-Hamburg<br />
rimpf Architektur &amp; Generalplanung, DE-Hamburg, Paul Schüler &#8211; Architekten, DE-Hamburg und plp Architekten Generalplaner, DE-Hamburg<br />
Finalist in der Kategorie: Sport / Freizeit</h3>
<p>Mit dem Umbau der Eisbahn in “Planten un Blomen&#8221; haben sich die Architekturbüros rimpf Architektur &amp; Generalplanung, Paul Schüler – Architekten und plp Architekten Generalplaner an ein historisches Bauwerk gewagt. Die Kunsteisbahn wurde anlässlich einer Hamburger Gartenschau im Oktober 1935 gebaut; zur internationalen Gartenschau 1973 wurden die baulichen Anlagen ergänzt und in die Wallanlage integriert. Die Eisbahn ist ebenso wie der Park eingetragenes Garten-Kulturdenkmal. Im Zusammenhang mit der dringenden baulichen Sanierung sollte auch ein Konzept für die wirtschaftlich verbesserte Nutzung, insbesondere auch für den Sommer entwickelt werden.</p>
<p>Die Anlage ist eine Sport- und Freizeit-Spielstätte, deren Funktionalität und Nutzungsvielfalt im Vordergrund steht. Ein interdisziplinäres Team aus der Arge Paul Schüler, Architekt – plp Architekten und Generalplaner und Indoo als potenziellem Betreiber erhielt den Zuschlag für die Ausarbeitung der vorgelegten Idee, die Eisbahn in ihrer Form zu erhalten und sie zur Sommernutzung mit einem Klettergarten zu erweitern. Die anfängliche Idee, die Eisbahn mit einem Kletterparcour und Großschirmen zu überbauen, wurde nicht realisiert. Die Verlegung des Eingangs zum Holstenwall hin und die Erweiterung um ein Café und ein Multifunktionsgebäude wurden realisiert.</p>
<p>Ab der Genehmigungsphase bearbeitete rimpf Architektur den Entwurf bis zur Übergabe an den Bauherrn bzw. Indoo als Nutzer am 8. November 2017. Nach Überarbeitung des Entwurfes durch rimpf Architektur wurde das Café höhengleich &#8211; und damit barrierefrei an die Eisbahn und den angrenzenden Außenraum angeschlossen. Die Betonkonstruktion der Rippendecken, Unterzüge, Betonbrüstungen und Stützen sowie die Naturholzleisten der Wände und die ergänzten Glasfassaden sind die konsequent reduzierten, gestaltprägenden Bauelemente der Anlage. Die partiell geplante Verkleidung der Wände entlang der offenen Aufenthaltsbereiche wurde durch rimpf Architektur konsequent und durchgängig mit einer horizontal liegenden und robusten Rhombusschalung aus naturbelassenem Lärchenholz, verkleidet. Hierbei wurden nur allgemein zugängliche Bereiche und deren Türen ausgelassen. Die vorherige Deckenverkleidung mit Holzleisten wurde entfernt, um den gedrungenen Eindruck der Anlage abzumindern. Die vorhandenen Beton-Rippendecken wurden saniert und sichtbar belassen. Der schwarzgrüne Gummi- Noppenboden ist ebenfalls als funktionales Bauelement zurückhaltend. Auffällig und bunt sind die historisch beibehaltenen Bilder der Balkonbrüstungen. Von rimpf Architektur wurde die Farbgestaltung übernommen. Das Büro hat für diese gefärbten Bauteile eine Anleihe an die Farbenwelt der Olympischen Spiele in München 1972 gemacht. Die durchgängige Farbigkeit des Farbbandes, der einzelnen Gefache der Rippendecken und der Sonnenschutzlamellen verklammert und verbindet die Bauteile zur Gesamtanlage.</p>
<p>Die Jury schreibt in ihrem Urteil:<br />
Denkmal/Respekt: Die Architektur der 1970er-Jahre hat es nicht leicht, den Wandel von Zeit und Geschmack zu überdauern. Nicht so jedoch die Historische Eisbahn in Planten un Blomen, die durch die ARGE Paul Schüler, Architekt, plp Architekten und Generalplaner und rimpf Architektur und Generalplanung sensibel renoviert und dabei vorbildlich an aktuelle Bedürfnisse angepasst wurde. Unmerklich fügen sich das neue Café und Multifunktionsgebäude in die bestehende Architektur und Gartenanlage ein und ermöglichen nun den barrierefreien Zugang und damit die uneingeschränkte Teilhabe am Denkmal.</p>
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<p>Bauherr: GMH | Gebäudemanagement Hamburg<br />
Ort: DE-Hamburg<br />
Architekten: rimpf Architektur &amp; Generalplanung, DE-Hamburg, Paul Schüler &#8211; Architekten, DE-Hamburg und plp Architekten Generalplaner, DE-Hamburg<br />
<a href="https://www.rimpf.de/">www.rimpf.de</a> / <a class="_ps2id" href="http://www.org-architecture.com/" data-ps2id-offset="">www.org-architecture.com</a> / <a href="https://plp-architekten.de/home.html">www.plp-architekten.de</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Hagen Stier</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>tmSN House and Work Space, BLAF Architecten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/tmsnhouse_blaf-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 14:37:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=357821</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Ziel, industrielle Gebäude aus dem 19. und 20. Jahrhundert einer neuer Nutzung zuzuführen, ohne ihren besonderen Charakter zu missachten, machte das Architekturbüro BLAF mehrfach auf sich aufmerksam. Erfolgreich modifizierten die Architekten auch das L-förmige Grundstück in Sint-Niklas bei Antwerpen – beließen aber weitestgehend die Aufteilung in Wohn- und Gewerbeflächen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blaf_sintniklaas_web_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-193"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blaf_sintniklaas_web_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blaf_sintniklaas_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-193"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blaf_sintniklaas_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blaf_sintniklaas_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-193"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blaf_sintniklaas_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
tmSN House and Work Space, B-Sint-Niklaas<br />
BLAF Architecten, Lokeren<br />
Finalist in der Kategorie: Single-Family</h3>
<p class="Flietext">Mit dem Ziel, industrielle Gebäude aus dem 19. und 20. Jahrhundert einer neuer Nutzung zuzuführen, ohne ihren besonderen Charakter zu missachten, machte das Architekturbüro BLAF mehrfach auf sich aufmerksam. Erfolgreich modifizierten die Architekten auch das L-förmige Grundstück in Sint-Niklass bei Antwerpen – beließen aber weitestgehend die Aufteilung in Wohn- und Gewerbeflächen. Mit chirurgischer Präzision schnitten sie die weniger erhaltenswerten Teile heraus, um Licht und Freiraum auf dem Grundstück zu erzeugen. Diese „Pitting“-Operation schuf einen kleinen Hinterhof und damit eine ideale Umgebung für ein Einfamilienhaus. In den ehemaligen Produktions­flächen entstand Raum für eine Praxis. Die Jury überzeugte besonders der „ehrliche und minimalinvasive Umgang mit der bestehenden Bausubstanz“. Das Projekt steht exemplarisch für die Schaffung neuer Qualitäten durch den Erhalt vorhandener Baumasse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jury-Urteil:</p>
<p>&#8220;Dieses Gebäude in Sint-Niklaas überzeugt durch seinen ehrlichen und minimalinvasiven Umgang mit der bestehenden Bausubstanz, fügt gleichzeitig aber auch eine gelungene und durch den Werkstoff Holz klar ablesbare Neubaustruktur hinzu. Es entstehen Räume mit hoher Qualität und Spannung. Ein gutes Beispiel dafür, dass durch den Erhalt vorhandener Baumasse neue Qualitäten geschaffen werden können.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherren: Privat<br />
Ort: Sint-Niklaas, Belgien<br />
Architekten: BLAF Architecten, Lokeren<br />
<a href="http://www.blaf.be/">www.blaf.be</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: <span class="aCOpRe">Stijn Bollaert</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kálida Sant Pau Centre, Miralles Tagliabue, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/kalidasantpaucentre-associatti-architetti-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 15:12:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=357660</guid>

					<description><![CDATA[Für das skulpturale Kálida Sant Pau Centre – das erste Maggie‘s Centre auf dem europäischen Festland – zeichnet Benedetta Tagliabue verantwortlich. Mit seiner einprägsamen Formensprache fügt es sich harmonisch zwischen einer Krebsstation aus dem Jahr 2009 und dem modernistischen Hospital de Sant Pau ein, das von 1902 bis 1930 erbaut wurde. Die floralen Keramikmosaiken des Jugendstil-Krankenhauses inspirierten zur organischen Kubatur des Backsteinbaus mit glasierten Keramikeinschlüssen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Kalida_Barcelona_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-194"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Kalida_Barcelona_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Kalida_Barcelona_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-194"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Kalida_Barcelona_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Kalida_Barcelona_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-194"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Kalida_Barcelona_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Kálida Sant Pau Centre, ES-Barcelona<br />
Miralles Tagliabue, Barcelona<br />
Finalist in der Kategorie: Health + Care</h3>
<p>Für das skulpturale Kálida Sant Pau Centre – das erste Maggie‘s Centre auf dem europäischen Festland – zeichnet Benedetta Tagliabue verantwortlich. Mit seiner einprägsamen Formensprache fügt es sich harmonisch zwischen einer Krebsstation aus dem Jahr 2009 und dem modernistischen Hospital de Sant Pau ein, das von 1902 bis 1930 erbaut wurde. Die floralen Keramikmosaiken des Jugendstil-Krankenhauses inspirierten zur organischen Kubatur des Backsteinbaus mit glasierten Keramikeinschlüssen. In Anlehnung an einen Gartenpavillon entstand in Collagen ein offener und doch geschützter Raum, in dem die Grenzen zwischen innen und außen verschmelzen. Um ein zweigeschossiges Atrium mit einem Esstisch sind die Bibliothek und flexibel nutzbare Räume angeordnet, die von Patricia Urquiola gestaltet wurden. Die wohltuende Atmosphäre lebt auch von den inszenierten Blickbeziehungen, die das Beratungszentrum mit dem landschaftlichen Park und den darin platzierten Klinikpavillons vernetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jury-Urteil:</p>
<p>Dieses neue, pavillonartige Gebäude ist Teil des historischen Krankenhauskomplexes Sant Pau, einem der europaweit bemerkenswertesten architektonischen Beispiele für Krankenhäuser des frühen 20. Jahrhunderts. Ob seiner sehr zeitgenössischen Sprache fügt sich der Neubau in harmonischer und kohärenter Weise in das vom  katalanischen Jugendstil dominierten Gebäudeensemble ein. Die besonderen Qualitäten liegen in der Verbindung zwischen den topografischen Ansprüchen und der genannten typologischen Konstante, den landschaftsarchitektonischen Verwebungen und einer sinnlichen Dialektik, die Zeitgenossenschaft und Präsenz in höchster Präzision zu Setzen im Stande ist, die bewährtes mit neuem verbindet, ohne jemals beliebig und aufgesetzt zu wirken. Der Projektansatz agiert gleichfalls semantisch subtil reflektiert mit dem Thema seiner Besetzung (Unterstützung der Krebspatienten)und lässt die gleichfalls mitgestaltete Umgebungslandschaft tief in das Gebäudeinnere eindringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherren: Fundació Kálida, Nous Cims, Fundació Privada de l’Hospital de la Santa Creu i Sant Pau, Maggie’s Centres<br />
Ort: ES-Barcelona<br />
Architekten: Miralles Tagliabue, Barcelona<br />
<a href="http://www.mirallestagliabue.com/">www.mirallestagliabue.com</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Duccio Malagamba</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studio Cascina Garbald, Ruinelli Associatti Architetti, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/studiocascina-ruinelli-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 13:50:57 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=357145</guid>

					<description><![CDATA[Die Cascina befindet sich auf der Wiese hinter dem Gebäudekomplex Villa Garbald. Das Projekt setzt sich mit der Tradition auseinander und interpretier diese neu. Das Gebäude, vorgesehen für einen zeitlich begrenzten Aufenthalt von Forschern, ist in seinen Abmessungen und Funktionen auf das Wesentliche begrenzt, es setzt sich auf einer zeitgenössischen Ebene mit dem Handwerk auseinander.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Ruinelli_Cascina_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-195"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Ruinelli_Cascina_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Ruinelli_Cascina_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-195"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Ruinelli_Cascina_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Ruinelli_Cascina_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-195"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Ruinelli_Cascina_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Studio Cascina Garbald, CH-Castasegna<br />
Ruinelli Associatti Architetti, Soglio<br />
Finalist in der Kategorie: Mixed Use</h3>
<p>Die Cascina befindet sich auf der Wiese hinter dem Gebäudekomplex Villa Garbald. Das Haus ist ein Wiederaufbau in der gleichen Position, dem gleichen Volumen und der gleichen Höhe des vorherig bestehenden Gebäudes (ehemaliges Kastaniendörrhaus). Dies nicht nur, weil es von der Bauordnung vorgeschrieben ist, sondern weil be- wusst ein behutsamer Zugang zum Thema und zur Landschaft gesucht wurde.</p>
<p>Das Projekt setzt sich mit der Tradition auseinander und interpretier diese neu. Das Gebäude, vorgesehen für einen zeitlich begrenzten Aufenthalt von Forschern, ist in seinen Abmessungen und Funktionen auf das Wesentliche begrenzt, es setzt sich auf einer zeitgenössischen Ebene mit dem Handwerk auseinander. Alles wurde „von Hand“ gemacht: der raue Außenputz, die Stampfbeton-Wände, der Mörtelboden im Erdgeschoss und auf der Treppe, die Verarbeitung von Kastanienholz (Türen und Fenster, Möbel, Verkleidungen), die Lampen aus Industrie-Bronze und das Keramikwaschbecken von einer einheimischen Künstlerin. Das Ergebnis ist eine Architektur, bei der man die Sorgfalt der Ausführung und die Stimmung der Materialien wahrnimmt, ein Raum, der den Besucher emotional einbindet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Fondazione Garbald<br />
Ort: CH-Castasegna<br />
Architekten:<br />
Ruinelli Associati Architetti, Soglio<br />
<a href="http://www.ruinelli-associati.ch/de/">www.ruinelli-associati.ch</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Raymond Meier, Marcello Mariana, Ralph Feiner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Frische Schale &#8211; reifer Kern, Barbara Gschwend Architektur, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/frischeschale_barbaragschwend_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 16:11:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Motiviert vom Potential des Bestands interpretierte die Architektin Barbara Gschwend die vorhandene Struktur des traditionellen Appenzeller Bauernhauses in Form einer modernen Holzbaukonstruktion neu. Die Gliederung des Gebäudes in Stall, Tenne und Wohnhaus wurde beibehalten, den einzelnen Bereichen wurden allerdings neue Funktionen zugewiesen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/geschwend_teufen_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-196"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/geschwend_teufen_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/geschwend_teufen_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-196"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/geschwend_teufen_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/geschwend_teufen_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-196"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/geschwend_teufen_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Frische Schale &#8211; reifer Kern , CH-Teufen<br />
Barbara Gschwend Architektur, Zürich<br />
Finalist in der Kategorie: Mixed Use</h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Motiviert vom Potential des Bestands interpretierte die Architektin Barbara Gschwend die vorhandene Struktur des traditionellen Appenzeller Bauernhauses in Form einer modernen Holzbaukonstruktion neu. Die Gliederung des Gebäudes in Stall, Tenne und Wohnhaus wurde beibehalten, den einzelnen Bereichen wurden allerdings neue Funktionen zugewiesen. So bildet die ehemalige Tenne heute den Empfang in der horizontalen Ebene. Das Haus erhält seinen unverwechselbaren Charakter aus der sensiblen Verbindung des Bestands mit modernen Elementen in materiell purer Ausformulierung. So schafft die Kombination des großzügigen, zweigeschossigen Wohnraums im ehemaligen Stall mit kleinen Raumeinheiten im früheren Wohnhaus eine spannungsreiche, überraschende Innenwelt. </span></p>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Die vorgesetzte, offene Lamellenstruktur mit großen Pivot-Toren erinnert an historische Scheunentore, ermöglicht eine moderne acht Meter lange Verglasung in zweiter Ebene und macht das imposante Bergpanorama der Umgebung im Innenraum erlebbar. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jury-Urteil:</p>
<p>&#8220;Wie wollen wir leben und arbeiten, und wie können historische, nicht mehr genutzte Gebäude, in Stadt und Land dazu beitragen? Diese Frage wird bei dem Appenzeller Bauernhaus hervorragen interpretiert. Vom Verfall gerettet, wird es zu einem Ort umgebaut, der sowohl im Wohnhaus Bauweise, Materialität und Zimmerstruktur aufnimmt, jedoch im landwirtschaftlichen Teil genauso unsere Ansprüche an großzügige Raumstrukturen und offenes Wohnen und Arbeiten verwirklicht. Die acht Meter große Verglasung im ehemaligen Stall, wird über eine Loggia hinter rießigen Pivot-Toren verborgen. Hochwertige moderne Materialien aus der Region mit hoher handwerklicher Qualität, werden gekonnt im nachhaltigen Gestaltungsansatz mit vorhandenem kombiniert.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Privat<br />
Ort: CH-Teufen<br />
Architekten: Barbara Gschwend Architektur<br />
<a href="https://barbaragschwend.ch/">www.barbaragschwend.ch</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Alex Filz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musterzimmer Landlab Schloss Wiehe, Fachhochschule Erfurt, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/landlabwiehe-fachhochschuleerfurt-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 15:40:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für das leerstehende Schloss Wiehe im nördlichen Thüringen entwickelten Studierende der Fachhochschule Erfurt im Studiengang Architektur ein Gesamtkonzept für die Umnutzung des Bestands zum Tagungs- und Klausurhau. Um die Gemeinde bei der Verwirklichung des Projekts zu unterstützen, ist die Hochschule eine Partnerschaft mit der Gemeinde eingegangen. Die Studierenden entwickelten Raumkonzepte für einzelne Musterzimmer, planten diese bis zur Baureife und setzten sie im Rahmen ihrer Bachelor-Thesis 1:1 vor Ort um.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FHErfurt_Wiehe_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-197"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FHErfurt_Wiehe_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FHErfurt_Wiehe_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-197"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FHErfurt_Wiehe_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FHErfurt_Wiehe_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-197"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FHErfurt_Wiehe_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Musterzimmer Landlab Schloss Wiehe, DE-Roßleben-Wiehe<br />
Studierende der Architektur, FH Erfurt Professoren Bechthold/ Kaindl/Deckert, LB Bigeschke<br />
Finalist in der Kategorie: Newcomer</h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Für das leerstehende Schloss Wiehe im nördlichen Thüringen entwickelten Studierende der Fachhochschule Erfurt im Studiengang Architektur ein Gesamtkonzept für die Umnutzung des Bestands zum Tagungs- und Klausurhau. Um die Gemeinde bei der Verwirklichung des Projekts zu unterstützen, ist die Hochschule eine Partnerschaft mit der Gemeinde eingegangen. Die Studierenden entwickelten Raumkonzepte für einzelne Musterzimmer, planten diese bis zur Baureife und setzten sie im Rahmen ihrer Bachelor-Thesis 1:1 vor Ort um. Bereits realisiert sind drei Räume mit acht Betten. Im Rahmen des Projekts wohnen die Studierenden im Schloss und kooperieren mit Firmen und Bürgern vor Ort. </span></p>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Am Ende stehen voll funktionsfähige Gästezimmer mit Nasszelle auf hohem gestalterischem Niveau. Neuartige Materialien und Produkte werden hier erprobt und zum Teil in Zusammenarbeit mit Unternehmen realisiert. Das Resultat sind sehr individuelle, mitunter richtungsweisende Zimmer, die jenseits wirtschaftlicher Zwänge neue Wege beschreiten. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Stadt Roßleben-Wiehe<br />
Ort: DE-Roßleben-Wiehe<br />
Architekten: Studierende der Architektur,<br />
FH Erfurt Professoren Bechthold/Kaindl/Deckert, LB Bigeschke<br />
<a href="https://www.fh-erfurt.de/fhe/">www.fh-erfurt.de</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Fachhochschule Erfurt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gästehaus in Saarlouis, CBAG.studio, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/gaestehaus-cbag-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 14:46:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das neue Gästehaus vergrößert das Design­hotel von LAMAISON um zehn Zimmer, zwei Suiten und einen Seminarbereich. Die Erweiterung liegt mitten im Park, sodass Natur und Gebäude eng miteinander verbunden sind. CBAG.Studio verfolgt einen sehr reduzierten Ansatz. Die Holzfassade aus natürlichem sägerauen Holz ist auf die Farbigkeit der Hauptgebäude abgestimmt und verbindet sich so mit den Bäumen im Park.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/CBAG_Saarlouis_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-198"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/CBAG_Saarlouis_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/CBAG_Saarlouis_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-198"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/CBAG_Saarlouis_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/CBAG_Saarlouis_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-198"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/CBAG_Saarlouis_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Neues Gästehaus, DE-Saarlouis<br />
CBAG.Studio<br />
Finalist in der Kategorie: Hotel</h3>
<p class="Flietext">Das neue Gästehaus vergrößert das Design­hotel von LAMAISON um zehn Zimmer, zwei Suiten und einen Seminarbereich. Die Erweiterung liegt mitten im Park, sodass Natur und Gebäude eng miteinander verbunden sind. CBAG.Studio verfolgt einen sehr reduzierten Ansatz. Die Holzfassade aus natürlichem sägerauen Holz ist auf die Farbigkeit der Hauptgebäude abgestimmt und verbindet sich so mit den Bäumen im Park. Die Innenräume sind zeitlos gestaltet und leben von ihrer fließenden Raumaufteilung.</p>
<p class="Flietext">Das differenzierte Farbkonzept weist jedem Raum eine eigene Atmosphäre zu. Die Farben stammen aus der Natur – La Terre, Sorbet Rose, Bleu Frais, Algue und Olive bilden die unterschiedlichen Farbnuancen der Räume. Durch natürliche Materialien entfalten die Zimmer im Zusammenspiel mit den Farben ihren Charakter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Hotel Lamaison / Günter Wagner<br />
Ort: DE-Saarlouis<br />
Architekten: CBAG.Studio, Saarlouis<br />
<a href="https://cbag.studio/">www.cbag.studio</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Brigida González</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>_memory excercise_ &#8211; Catalina Dumitru, Stipendiatin 2020/2021</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/memoryexercise-catalinadumitru-stipendiatin-2020-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 12:52:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358035</guid>

					<description><![CDATA[For this semester, we were assigned to turn a 1911 building in Bucharest into a hotel. The building is located in the heart of the city center, close to one of the oldest parks – Cismigiu Gardens. It used to be called the Palace Hotel, one of the most luxurious hotels in Bucharest of the early 20th century. It is an eclectic construction with neoclassical and art nouveau elements. During the communist regime it changed its name to Hotel Cismgiu, and in 1990 it became the dormitory for the University of Theatre and Film, already in a devastating state of degradation.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blog_Dumitru_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Paternoster" data-rel="lightbox-gallery-199"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blog_Dumitru_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blog_Dumitru_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Section" data-rel="lightbox-gallery-199"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blog_Dumitru_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blog_Dumitru_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ground Floor" data-rel="lightbox-gallery-199"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blog_Dumitru_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blog_Dumitru_web_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Entresol" data-rel="lightbox-gallery-199"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Blog_Dumitru_web_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Dezember 2020<br />
Bloggerin: Catalina Dumitru<br />
</strong><strong>_memory exercise_<br />
</strong></h3>
<p>For this semester, we were assigned to turn a 1911 building in Bucharest into a hotel. The building is located in the heart of the city center, close to one of the oldest parks – Cismigiu Gardens. It used to be called the Palace Hotel, one of the most luxurious hotels in Bucharest of the early 20th century. It is an eclectic construction with neoclassical and art nouveau elements. During the communist regime it changed its name to Hotel Cismgiu, and in 1990 it became the dormitory for the University of Theatre and Film, already in a devastating state of degradation.</p>
<p>From the original building we have today only the fac?ade. In 2004 there was an intervention that completely replaced the interior structure, the roof was raised, and a new floor was added on top. The interior courtyard was covered and transformed into a conference room on the groundfloor. The building, essentially, remained only a shell. Here are my questions: what are the mechanisms of memory? Is Facadism enough for collective memory? Keeping a building the same as it used to be in the past may be a dead end in an evolving society. But I wonder how we can create a continuous organic life in the evolution of a building, not shattered and disconnected sequences that only respond to the needs of each generation, ignoring the past and the future.</p>
<p>Memory connects times. But how do we remember spaces? To what extent can I control how future visitors will look back, what they will remember? My first response was a phenomenological approach. Everything has to be impressionistic. An architecture of senses.</p>
<p>Because of the 2004 intervention, with an interior that has nothing to do with the original, I assumed unlimited freedom. I introduced a new element – a pater noster elevator in the interior garden. (I demolished the conference room added in the previous intervention). This elevator creates a new circulation point and bridges every floor together. There is continuous movement – the elevator creates a dynamic experience, a crescendo of emotions. On the groundfloor the bridge invites you from the street. It bursts inside — this is the reception — then it leads you to the elevator. There are 2 axes of movement &#8211; the horizontal one – entrance-reception-elevator &#8211; and a vertical one represented by the ascension with the elevator. The intersection point is an urban garden dedicated for heightening the sensorial experience. On each floor, the space is planned to merge conscious actions (which respond to physical needs like eating, sleeping etc.) and a strong sensorial experience that is able to connect with memory. The entresol is dedicated to reconfigurable office spaces, conference rooms and a cultural hub. The 1st floor is dedicated to a public restaurant. 2nd, 3rd, 4th and 5th floors are dedicated to hotel rooms. Each living floor is equipped with a space dedicated to breakfast, lounge and interaction. Moving up, the 6th level is dedicated to wellness. – there is a gym but also a tearoom – there will be different plants around, different textures of rocks on the ground: simply moving through the space will be therapeutic. This sensorial crescendo culminates with a belvedere point  ascending with the pater noster elevator.</p>
<p>The bridges create rhythm in your perception of the space. It guides the experience. All the time, the intersection point between the bridge and the building is an important functional and atmospheric point. (the kitchenette, the bar or the lounge). Also the visual perception is controlled – the perspective is carefully framed. The bridges are translucent – the semi-exposure of the people walking in the tunnel contrasts with the intimacy that a tunnel creates.</p>
<p>Will architecture follow function? In this case, architecture will follow the atmosphere, the sensorial perception of that function. Like a Proustian character – visitors of this hotel, next time they savour their favourite tea or they smell their favourite flower, they will remember a pater noster elevator that connected an urban garden with their room.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pacherhof &#8211; neuer Keller, bergmeisterwolf architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/pacherhof_neuerkeller-bergmeisterwolf-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 15:26:54 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356865</guid>

					<description><![CDATA[Wichtiges Zeugnis für die Winzertradition des Weinguts in Eisacktal bei Brixen ist der denkmalgeschützte Hof aus dem 11. Jahrhundert, der fortwährend erweitert wurde. bergmeisterwolf architekten schufen neue Kellerräume für den historischen Säulenkeller von 1450.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bergmeisterw_pacherhof_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-200"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bergmeisterw_pacherhof_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bergmeisterw_pacherhof_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-200"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bergmeisterw_pacherhof_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bergmeisterw_pacherhof_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-200"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bergmeisterw_pacherhof_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Pacherhof &#8211; neuer Keller, IT-Neustift-Vahrn<br />
bergmeisterwolf, Brixen<br />
Finalist in der Kategorie: Industrie/Gewerbe</h3>
<p>Wichtiges Zeugnis für die Winzertradition des Weinguts in Eisacktal bei Brixen ist der denkmalgeschützte Hof aus dem 11. Jahrhundert, der fortwährend erweitert wurde. bergmeisterwolf architekten schufen neue Kellerräume für den historischen Säulenkeller von 1450. Über einen neuen Treppentunnel gelangt man nun vom sanierten Bestand mit seinen neu ausgebauten Verkostungsräumen in eine unterirdische Produktionsanlage. Weithin sichtbarer Hinweis auf den funktionalen Neubau ist ein monolithisch aufragender Turm mit Bronzeplatten-Verkleidung. Der zu einem Pyramidenstumpf abgeböschte Baukörper dient im Obergeschoss als Büroraum mit Blickbezügen auf Hof und Weinberge, während das Erdgeschoss als Garage und wettergeschützter Raum für das Befüllen der Anlage mit Erntegut genutzt wird.</p>
<p>Sowohl im Kellerbestand als auch im Neubau legten die Architekten besonderen Wert auf alltagstaugliche Anordnung der Nutzungsbereiche und einen hochwertigen Innenausbau, der ein spannungsvolles Wechselspiel zwischen verschiedenen Raumkubaturen und Haptiken sowie natürlichen und künstlichen Lichtquellen kultiviert. Zahlreiche ausgewählte Materialien kommen dabei in ihrer natürlichen Optik zum Einsatz und verleihen dem Weinkeller Strahlkraft.</p>
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<p>Bauherr: Familie Huber &#8211; Pacherhof<br />
Ort: IT-Neustift-Vahrn<br />
Architekten: Bergmeisterwolf, Brixen<br />
<a href="https://www.bergmeisterwolf.it/">www.bergmeisterwolf.it</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Gustav Willeit</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grundschule Freiham II Quartierszentrum, wulf architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/grundschule-wulf-architekten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 15:06:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Grundlage für die Gestaltung der fünfzügigen Grundschule war für Wulf Architekten das „Münchner Lernhaus“: ein Haus zum Lernen für Kinder von 6 bis 10 Jahren und ein vielfältig bespielbarer Ort für den ganzen Tag. Die dreigeschossige Grundschule wird über einen zentral gelegenen Eingang erschlossen. Im Foyer empfängt vis-à-vis des Eingangs eine gerundete, zweiläu?ge Treppe die Schüler – direkt angrenzend zeigt sich der offene Speisesaal.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Wulf_Grundschule_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-201"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Wulf_Grundschule_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Wulf_Grundschule_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-201"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Wulf_Grundschule_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Wulf_Grundschule_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-201"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Wulf_Grundschule_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Grundschule Freiham II Quartierszentrum, DE-München<br />
Wulf Architekten, Stuttart<br />
Finalist in der Kategorie: Education</h3>
<p class="Flietext">Grundlage für die Gestaltung der fünfzügigen Grundschule war für Wulf Architekten das „Münchner Lernhaus“: ein Haus zum Lernen für Kinder von 6 bis 10 Jahren und ein vielfältig bespielbarer Ort für den ganzen Tag. Die dreigeschossige Grundschule wird über einen zentral gelegenen Eingang erschlossen. Im Foyer empfängt vis-à-vis des Eingangs eine gerundete, zweiläu?ge Treppe die Schüler – direkt angrenzend zeigt sich der offene Speisesaal. An das Entree schließen sich im Erdgeschoss nach Osten das Lernhausmodul an, nach Süden die Räume der Krippe und Kita. Die rund 12 Zentimeter starken Tonnendecken aus Sichtbeton, die als Gewölbe mit Akustikelement alle Räume stützenfrei überspannen, prägen die Räume atmosphärisch. Dazu kommen geölter Industrieparkett aus Eiche, grauer Linoleumboden, Türen und Trennwände aus Eichenholz und ein weißer Innenputz.</p>
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<p>Bauherr: Landeshauptstadt München, Baureferat Hochbau<br />
Ort: DE-München-Aubing<br />
Architekten: Wulf Architekten, Stuttgart<br />
<a href="https://wulfarchitekten.com/">www.wulfarchitekten.com</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Brigida González</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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			</item>
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		<title>Johann &#8211; Hotel und Gasthaus am Alten Markt, Ludescher + Lutz Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/johann-ludescherlutz-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 12:53:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem einprägsamen Neubau leiten Ludescher + Lutz Architekten in Lauterach eine Wiederbelebung des Ortszentrums ein. Der Holzbau soll dem Alten Markt und damit dem historischen Kern der Rheintalgemeinde ein neues Gesicht verleihen und bezieht sich in seiner Volumetrie auf historische Bauten der Altstadt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Johann_ludescherlutz_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-202"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Johann_ludescherlutz_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Johann_ludescherlutz_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-202"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Johann_ludescherlutz_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Johann_ludescherlutz_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-202"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Johann_ludescherlutz_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Johann &#8211; Hotel und Gasthaus am Alten Markt, AT-Lauterach<br />
Ludescher + Lutz Architekten, AT-Bregenz<br />
Finalist in der Kategorie: Gastronomie</h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Mit dem einprägsamen Neubau leiten Ludescher + Lutz Architekten in Lauterach eine Wiederbelebung des Ortszentrums ein. Der Holzbau soll dem Alten Markt und damit dem historischen Kern der Rheintalgemeinde ein neues Gesicht verleihen und bezieht sich in seiner Volumetrie auf historische Bauten der Altstadt. Hotel und Gasthaus werden durch deutlich voneinander getrennte Eingänge erschlossen. Im großzügigen Mittelgang, von dem aus die zwei Gaststuben betreten werden können, empfängt eine Bar mit der Hotelrezeption den Besucher. Auf die zwei Obergeschosse verteilen sich insgesamt 15 Zimmer. Die Fassaden sind in ein tiefes, warmes Rostrot getaucht – eine Farbe, die an einigen benachbarten Holzhäusern bereits zu finden ist.<br />
</span><span style="letter-spacing: -.05pt;">Das Material Holz und die warme Farbe sollen der Unwirtlichkeit der stark befahrenen Kreuzung entgegenwirken. Die Hotelnutzung in den Obergeschossen wird durch eine Fassade aus fixen Holzlamellen verhüllt. Die Gaststuben im Erdgeschoss sind großzügig verglast, die Ein- und Ausblicke durch tiefe Leibungen gerahmt.</span></p>
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<p>Bauherr: i+R Gruppe<br />
Ort: AT-Lauterach<br />
Architekten: Ludescher + Lutz Architekten, AT-Bregenz<br />
<a href="https://www.ludescherlutz.at/">www.ludescherlutz.at</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Ulla Wälder</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadtelefant, Franz &#038; Sue, PLOV und SOLID, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/stadtelefant-franz_sue-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 14:19:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Idee des gemeinsamen Bürohauses mit öffentlicher Erdgeschoss-Zone wurde in der Kerngruppe des Fight Clubs – einer seit über zehn Jahren monatlich stattfindenden Veranstaltung - geboren, bei der Architekturschaffende in Entwicklung befindliche Projekte präsentieren und diskutieren. Eine reduzierte Formsprache, langlebige Materialien und Konzepte prägen das Haus, das mit fabrikfertigen Sandwichelementen aus Beton realisiert wurde.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FranzSue_Wien_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-203"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FranzSue_Wien_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FranzSue_Wien_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-203"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FranzSue_Wien_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FranzSue_Wien_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-203"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FranzSue_Wien_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FranzSue_Wien_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-203"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/FranzSue_Wien_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Stadtelefant, AT-Wien<br />
Franz &amp; Sue, PLOV und Solid, Wien<br />
Finalist in der Kategorie: Mixed Use</h3>
<p>Als gewerbliche Baugruppe haben die Architekturbüros Franz &amp; Sue, PLOV und Solid gemeinsam mit den branchennahen Unternehmen A-NULL Bausoftware und Hoyer Brandschutz dieses Quartiershaus errichtet. Die Idee des gemeinsamen Bürohauses mit öffentlicher Erdgeschoss-Zone wurde in der Kerngruppe des Fight Clubs – einer seit über zehn Jahren monatlich stattfindenden Veranstaltung &#8211; geboren, bei der Architekturschaffende in Entwicklung befindliche Projekte präsentieren und diskutieren. Eine reduzierte Formsprache, langlebige Materialien und Konzepte prägen das Haus, das mit fabrikfertigen Sandwichelementen aus Beton realisiert wurde.</p>
<p>Der Architekturcluster und das Viertel, in dem er steht, knüpfen im Neubau an die städtischen Qualitäten und Strukturen der Wiener Gründerzeit an. Das Lokal im Erdgeschoss ist hauseigene Kantine und steht Besuchern offen. Mit dem Stadtelefanten erhält das Wiener Sonnwendviertel einen urbanen Ort, der dem Austausch, der Vernetzung und der büroübergreifenden Projektarbeit dient.</p>
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<p>Bauherr: Bloch-Bauer-Promenade 23 Real GmbH<br />
Ort: AT-Wien<br />
Architekten: Franz &amp; Sue, PLOV und Solid<br />
<a href="https://www.franzundsue.at/">www.franzundsue.at</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: David Schreyer</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FHNW-Campus Muttenz, pool Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/fhnw_campus-poolarchitekten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 16:03:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA["Das aus einem anonymen Wettbewerb unter dem eingängigen Namen Kubuk hervorgegangene Projekt für den neuen Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz fasst fünf Hochschulen in einem überdimensionierte Kubus zusammen. Das knapp 70 Meter hohe Hofhaus, das faktisch ein Hochhaus ist, schafft es unterschiedlichste Nutzungen und Gebäudetypen in einem einzigen Gebäude zu einem vertikal organisierten Campus zusammenzufassen. Eine Vielfalt von Nutzungen gruppieren sich auf eine spektakuläre Art und Weise um einen grossen Innenhof und zwei über 60 Meter hohe Lichthöfe."]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_muttenz_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-204"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_muttenz_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_muttenz_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-204"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pool_muttenz_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
FHNW-Campus, CH-Muttenz<br />
pool Architekten, Zürich<br />
Finalist in der Kategorie: Education</h3>
<p class="Flietext"><span style="letter-spacing: -.05pt;">Inmitten der massiven Gewerbebauten am Muttenzer Gleisfeld bildet der kubische Baukörper der FHNW einen dominanten Abschluss. Ihm vorgelagert sind ein repräsentativer Platz und ein Park. Aus der Nahsicht erschließen sich die Einzelheiten der gestapelten Nutzungen. Sockel, Eingangsgeschoss und Galerie, Unterrichtsgeschosse, Bibliothek, Labors, Hochschulgeschosse und Technikgeschoss zeichnen sich durch ihr Innenleben oder die Fassadendetaillierung diskret gegen außen ab. Um das Atrium im Eingangsgeschoss gruppierten pool architekten aus Zürich Empfang und Aula, Mensa und Cafeteria sowie Hörsäle und Seminarräume für alle Hochschulen. Über den Unterrichtsräumen im ersten und zweiten Stock liegt als Piano nobile das offen gehaltene Bibliothekgeschoss, das auch ?exibel nutzbare Flächen für Seminare und studentisches Arbeiten anbietet. Als Beletage des Gebäudes, erschlossen durch sechs Treppen, die das Atrium über drei Stockwerke kreuz und quer durchschneiden, überrascht es durch Großzügigkeit und Transparenz.</span></p>
<p>Jury-Urteil:<br />
&#8220;Das aus einem anonymen Wettbewerb unter dem eingängigen Namen Kubuk hervorgegangene Projekt für den neuen Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz fasst fünf Hochschulen in einem überdimensionierte Kubus zusammen. Das knapp 70 Meter hohe Hofhaus, das faktisch ein Hochhaus ist, schafft es unterschiedlichste Nutzungen und Gebäudetypen in einem einzigen Gebäude zu einem vertikal organisierten Campus zusammenzufassen. Eine Vielfalt von Nutzungen gruppieren sich auf eine spektakuläre Art und Weise um einen grossen Innenhof und zwei über 60 Meter hohe Lichthöfe.&#8221;</p>
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<p>Bauherr: Hochbauamt Basel-Landschaft<br />
Ort: CH-Muttenz<br />
Architekten: pool Architekten, Zürich<br />
<a href="http://raumkontor.com/">www.poolarch.ch</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Andrea Helbling, Mark Niedermann</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schubert Apotheke, raumkontor Innenarchitektur, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/schubertapotheke-raumkontor-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 15:27:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei der Modernisierung der Schubert Apotheke im bayrischen Pullach legte raumkontor aus Düsseldorf sein Hauptaugenmerk auf die formale Gestaltung und die Auswahl der Materialien. Die gestreiften und gebürsteten Holzstrukturen der Eiche sowie der im nahen Umland abgebaute Kalkstein vermitteln Wärme. Die Gestaltung ist dabei nicht nur formales Spiel, sondern unterstützt durch die unterschiedlichen Höhen und Tiefen die Warenpräsentation.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/raumkontor_apotheke_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-205"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/raumkontor_apotheke_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/raumkontor_apotheke_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-205"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/raumkontor_apotheke_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/raumkontor_apotheke_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-205"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/raumkontor_apotheke_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Schubert Apotheke, DE-Pullach<br />
raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf<br />
Finalist in der Kategorie: Retail/Messe</h3>
<p class="Flietext">Bei der Modernisierung der Schubert Apotheke im bayrischen Pullach legte raumkontor aus Düsseldorf sein Hauptaugenmerk auf die formale Gestaltung und die Auswahl der Materialien. Die gestreiften und gebürsteten Holzstrukturen der Eiche sowie der im nahen Umland abgebaute Kalkstein vermitteln Wärme. Die Gestaltung ist dabei nicht nur formales Spiel, sondern unterstützt durch die unterschiedlichen Höhen und Tiefen die Warenpräsentation. Das Beleuchtungskonzept unterstützt die Atmosphäre und stellt gleichzeitig brillant die Ware in den Fokus der Aufmerksamkeit.</p>
<p class="Flietext">Die rhythmisch angeordneten, an Monde erinnernden Pendelleuchten über dem langen Handverkaufstisch verleihen der Apotheke Identität – prägnant als Nachtbeleuchtung eingesetzt und von weitem durch die Schaufensterscheiben gut sichtbar.</p>
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<p>Bauherr: Frau Dr. Katalin Bosedt, Herr Axel Schwarz<br />
Ort: DE-Pullach<br />
Architekten: raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf<br />
<a href="http://raumkontor.com/">www.raumkontor.com</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Hans Jürgen Landes</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mensa-Neubau für den Campus Zug, Büro Konstrukt Architekten &#038; Manetsch Meyer Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/mensa-campuszug-arge-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 15:40:24 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356756</guid>

					<description><![CDATA[Der Mensa-Neubau für die Hochschule Luzern in Rotkreuz komplettiert das Angebot des Hochschulcampus. Die Architekten entschieden sich für eine Holzhybrid-Bauweise und betonten das Material durch die dunklen Akustiksegel. Die linearen Strukturen, die die Fassade gliedern, werden über die dunklen Holzlamellen wieder aufgenommen. Diese prägen nicht nur den Raum, sondern lassen auch die unabdingbare Haustechnik elegant in den Hintergrund treten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Arge_Rotkreuz_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-206"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Arge_Rotkreuz_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Arge_Rotkreuz_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-206"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Arge_Rotkreuz_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Arge_Rotkreuz_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-206"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Arge_Rotkreuz_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Mensa-Neubau für den Campus Zug, CH-Rotkreuz<br />
ARGE Büro Konstrukt Architekten &amp; Manetsch Meyer Architekten<br />
Finalist in der Kategorie: Gastronomie</h3>
<p>Der Mensa-Neubau für die Hochschule Luzern in Rotkreuz komplettiert das Angebot des Hochschulcampus. Die Architekten entschieden sich für eine Holzhybrid-Bauweise und betonten das Material durch die dunklen Akustiksegel. Die linearen Strukturen, die die Fassade gliedern, werden über die dunklen Holzlamellen wieder aufgenommen. Diese prägen nicht nur den Raum, sondern lassen auch die unabdingbare Haustechnik elegant in den Hintergrund treten. Die Theken sind im Kontrast zum Boden aus Kunststein mit einem Seekieferfurnier verkleidet. Die Mischung aus harten, dauerhaften Materialien und Holz in verschiedenen Ausführungen schafft ein haptisches Nebeneinander und verleiht der Mensa einen eigenen stilprägenden Charakter. Die Möblierung schafft verschiedene Zonen innerhalb des Gästebereichs und nimmt die neutralen Farben Weiß und Schwarz des Bodens auf. Die fest eingebauten Sitzmöbel heben sich mit leichten, warmen Farbtönen ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jury-Urteil:<br />
&#8220;Das Einrichtungskonzept reflektiert auf gelungene Weise den Holzhybridbau des Hochschulcampus, indem es den Charakter der sichtbaren konstruktiven Holzkonstruktion als Materialität für die festen Einbauten übernimmt, aber auch mit dem dunklen und warmen Grünton an Decken und Wänden kontrastiert und zusammen mit dem klaren schwarzweiß des Terrazzoboden der studentischen Einrichtung Eleganz und Qualität verleiht. Das hybride Nutzungskonzept und die Aufgliederung der Bereiche kommt dem ganzen Ausbau zugute und vermittelt den Charakter einer frischen, zeitgemäßen, zum Aufenthalt einladenden Systemgastronomie in den großen Städten.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Zug Estates AG / Hochschule Luzern<br />
Ort: CH-Rotkreuz<br />
Architekten: Büro Konstrukt &amp; Manetsch Meyer (ARGE)<br />
<a href="http://www.buerokonstrukt.ch/">www.buerokonstrukt.ch</a><br />
<a href="https://www.manetschmeyer.ch/">www.manetschmeyer.ch</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Kuster Frey Fotografie</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gesundheitseinrichtung Josefhof, Dietger Wissounig Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/gesundheitseinrichtung-josefhof-dietger-wissounig-architekten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 16:50:19 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356690</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Gesundheitseinrichtung Josefhof von Dietger Wissounig Architekten ist ein Kompetenzzentrum für stationäre Gesundheitsförderung und Prävention am ruhigen, idyllischen Stadtrand von Graz entstanden. Drei schmale, langgestreckte Baukörper betten sich in die Topografie ein und verflechten sich mit ihr. Bei den 120 Zimmern sowie dem Seminar- und Ambulanzbereich wurde großen Wert gelegt, einen Bezug zur umliegenden Natur zu schaffen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dietger-wissounig_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-207"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dietger-wissounig_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dietger-wissounig_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-207"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dietger-wissounig_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dietger-wissounig_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-207"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dietger-wissounig_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Gesundheitseinrichtung Josefhof, AT- Graz<br />
Dietger Wissounig Architekten, AT-Graz<br />
Finalist in der Kategorie: Gesundheit / Pflege</h3>
<p>Die Gesundheitseinrichtung Josefhof des Büros Dietger Wissounig Architekten liegt am ruhigen, idyllischen Stadtrand von Graz und bietet als Kompetenzzentrum für stationäre Gesundheitsförderung und Prävention ein abwechslungsreiches Angebot an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten für eine Versicherungsanstalt.</p>
<p>Der Entwurfsgedanke orientiert sich an der für die Region typischen Streuobstwiese. Drei schmale, langgestreckte Baukörper verschränken sich mit der arenaartigen Topografie, sodass die Gebäude teilweise darüber schweben oder sich in das Gelände graben. Besonderes Augenmerk wurde auf die Verflechtung des Gebäudes mit dem Außenraum gelegt.</p>
<p>Alle 120 Zimmer wurden aus Holzmodulen hergestellt und haben freie Sicht auf die Kulturlandschaften und einen Balkon oder eine Terrasse vorgelagert. Der Seminar- und Ambulanzbereich bietet neben Ausblicken, auch ebenerdigen Ausgang in die Natur. Der Bade- und Saunabereich befindet sich im südlichen Baukörper direkt am topografischen Fußpunkt mit freier Sicht auf die Finnenbahn und die Teichlandschaft.<br />
Der Freistellung der Natürlichkeit und Lesbarkeit des Materials und der Konstruktion wurde größtmögliche Aufmerksamkeit geschenkt. Es werden wenige hochwertige Materialien in klarer Komposition verwendet. Die Nutzung von möglichst naturbelassenen, ungiftigen Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen und der sparsame Einsatz von Ortbeton und Kunststoffen, sind dem Heute geschuldet. Außenliegend sind eine horizontale Lärchen-Holzverschalung und eloxierte Alu-Lamellen als Sonnenschutz angebracht. Im Inneren kommen besonders freundliche, helle Materialien wie Terrazzofliesen, Holzdielen und Lehmputz zum Einsatz. Holzoberflächen werden sichtbar belassen. Die Materialien treten in einen Dialog mit dem räumlichen Gefüge der Gesundheitseinrichtung. Der offene Charakter des Erdgeschosses mit seinen Bezügen zum Außenraum wird durch großzügige Verglasungen unterstrichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau<br />
Ort: AT- Graz<br />
Architekten: Dietger Wissounig Architekten, AT-Graz<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.wissounig.com/" data-ps2id-offset="">www.wissounig.at</a><br />
Fertigstellung: 2014<br />
Fotos: Paul Ott, Graz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Frankfurt Pavillon, schneider+schumacher, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/frankfurtpavillon-schneiderschumacher-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2020 17:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Entwurf sieht eine temporäre solide Konstruktion vor, die unkompliziert zwischengelagert und wieder aufgebaut werden kann, um eine nachhaltige Nutzung innerhalb des Messegeschehens über die nächsten Jahre hinweg zu garantieren. Hierfür musste schneider+schumacher eine Geometrie finden, die einen ikonischen Raum und ein besonderes Raumgefühl entstehen lässt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Pavillon_schneiderschumacher_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-208"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Pavillon_schneiderschumacher_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Pavillon_schneiderschumacher_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-208"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Pavillon_schneiderschumacher_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Pavillon_schneiderschumacher_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-208"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Pavillon_schneiderschumacher_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Frankfurt Pavillon, DE-Frankfurt am Main<br />
schneider+schumacher<br />
Finalist in der Kategorie: Retail/Messe</h3>
<p>Der Entwurf sieht eine temporäre solide Konstruktion vor, die unkompliziert zwischengelagert und wieder aufgebaut werden kann, um eine nachhaltige Nutzung innerhalb des Messegeschehens über die nächsten Jahre hinweg zu garantieren. Hierfür musste schneider+schumacher eine Geometrie finden, die einen ikonischen Raum und ein besonderes Raumgefühl entstehen lässt. Die Tragstruktur sollte stabil und materialsparend sein und dabei die Herstellungskosten gering halten. Entstanden sind drei ineinandergeschobene, muschelförmige Rippenkonstruktionen aus Holz, die von einer Membran umspannt werden. Ähnlich wie bei einem Zelt ist die Membran nur mit Schnüren am Hauptspanten der Rippenstruktur und am Boden befestigt und bildet zusammen mit der Holzkonstruktion die Tragstruktur.</p>
<p>Erscheint der Pavillon von außen wie eine verschlossene Muschel, überrascht er im Inneren mit seiner lichten Holzkonstruktion, die den Raum aufspannt und als überdimensionales Bücherregal genutzt werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Frankfurter Buchmesse GmbH<br />
Ort: DE-Frankfurt am Main<br />
Architekten: schneider+schumacher, Frankfurt am Main<br />
<a href="https://www.schneider-schumacher.de/">www.schneider-schumacher.de</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Kirsten Bucher</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Decantei &#8211; das Wirtshaus, Pedevilla Architects, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/decantei-pedevilla-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 17:00:17 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356697</guid>

					<description><![CDATA["Ein Ort mit einer Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht wird zu einem ansprechend modernen Gasthaus, mit ganz eigenem Charakter, sowohl durch die fein herausgearbeitete Unterschiedlichkeit der Räume, als auch durch die speziell dafür gestalteten Einrichtungselemente. Alle Zeitschichten verbindend, durchziehen die Räume eine halbhohe Verkleidung aus Lärchenholz, die genauso funktional wie raumbildend agiert, Licht und Akustik aufnimmt und Klarheit ausstrahlt."]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pedevilla_brixen_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-209"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pedevilla_brixen_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pedevilla_brixen_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-209"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pedevilla_brixen_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pedevilla_brixen_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-209"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/pedevilla_brixen_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Decantei &#8211; das Wirtshaus, IT-Brixen<br />
Pedevilla Architects, IT-Bruneck<br />
Finalist in der Kategorie: Gastronomie</h3>
<p>Die baulichen Anfänge Wirtshauses in der Brixner Altstadt reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Mehrere aufeinanderfolgende historische Innenräume bieten Platz für bis zu hundert Personen, ein Innenhof und sonniger Garten ergänzen den Gastbetrieb. Strukturiertes eingefärbtes Glas vermittelt subtil zwischen den mächtigen Kirchenfenstern des benachbarten Sakralbaus und der wohnlichen Anmutung traditioneller Wirtshäuser. Handgeschmiedete Türoberflächen und speziell angefertigte Türgriffe aus Messing weisen auf die historische Verankerung im Domviertel hin. Die charakteristischen Messingleuchten wurden in einem eigenen Verfahren gepresst und händisch nachbearbeitet, wobei die Trompetenform eine bewusste Verbindung zur ehemals klerikalen Nutzung herstellt. Die besondere Form der Leuchten ermöglicht ein direktes, aber blendfreies Licht auf den Tischen. Dunkle, händisch geglättete Putzoberflächen und heimisches Lärchenholz schaffen eine vertraute und gesellige Wirtshausatmosphäre.</p>
<p>Jury-Urteil:<br />
&#8220;Ein Ort mit einer Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht wird zu einem ansprechend modernen Gasthaus, mit ganz eigenem Charakter, sowohl durch die fein herausgearbeitete Unterschiedlichkeit der Räume, als auch durch die speziell dafür gestalteten Einrichtungselemente. Alle Zeitschichten verbindend, durchziehen die Räume eine halbhohe Verkleidung aus Lärchenholz, die genauso funktional wie raumbildend agiert, Licht und Akustik aufnimmt und Klarheit ausstrahlt. Der dunkle handwerklich aufgetragene Kalkputz auf Wänden und Gewölben erinnert an eine rauchige Atmosphäre vergangener Zeiten. Leuchten, Türen und Griffe aus Messing vervollständigen die Qualität der Materialien auf perfekte Weise.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: DieDechantei GmbH<br />
Ort: IT-Brixen<br />
Architekten: Pedevilla Architects, IT-Bruneck<br />
<a href="https://pedevilla.info/">www.pedevilla.info</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Gustav Willeit</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Petra Wörner (wörner traxler richter planungsgesellschaft)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-petra-woerner-woerner-traxler-richter-planungsgesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 13:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=358049</guid>

					<description><![CDATA[Gegründet wurde wörner traxler richter im Jahr 1971 in Frankfurt am Main unter dem Namen WÖRNER+PARTNER, es folgten die Büros in Hamburg 1981, Dresden 1991, München 2011 und Basel 2020 - heute arbeiten sie zusammen mit über 160 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an Standorten in Frankfurt, Dresden, München und Basel. Seit Jahrzehnten sind  wörner traxler richter erfolgreich und richtungsweisend im Bereich des Gesundheits- und Forschungsbaus tätig. Die Planung und Realisierung von Schulbauten, Wohn- und Hotelprojekten, Museums- und Kulturbauten und die Entwicklung von städtebaulichen Konzepten und Masterplänen ergänzen das Aufgabenspektrum. In unserem Interview spricht Petra Wörner unter anderem über das Krankenhaus der Zukunft, welche Auswirklungen die Krise auf unser Gesundheitssystem hat und welche Chance die Pandemie für die Architektur bedeutet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/petra_woerner_traxler.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Petra Wörner (wörner traxler richter planungsgesellschaft) | © wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh, Foto: Frank Blümler" data-rel="lightbox-gallery-210"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/petra_woerner_traxler.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/petra_woerner_traxler.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/petra_woerner_traxler-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/petra_woerner_traxler-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/traxler_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="wörner traxler richter planungsgesellschaft, Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER, Basel | © wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh, Foto: Frank Blümler" data-rel="lightbox-gallery-210"><img decoding="async" width="1399" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/traxler_web_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/traxler_web_01.jpg 1399w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/traxler_web_01-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/traxler_web_01-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/traxler_web_01-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1399px) 100vw, 1399px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Gibt es schon heute absehbare Auswirkungen der Krise auf unsere Baukultur?</strong></p>
<p>Dass eine Pandemie mit ihren Konsequenzen Auswirkungen auf unser Zusammenleben, auf die Benutzbarkeit von Orten und Räumlichkeiten haben wird, wird derzeit schon diskutiert und ist sehr wohl präsent. Im Übrigen ist das kein nie dagewesener Vorgang. Wenngleich ich beobachte, dass gerade im Bereich unserer komplexen Projekte &#8211; wir sind ja sehr stark im öffentlichen Bau tätig und planen fast ausschließlich Krankenhäuser, Lehreinrichtungen und Forschungsinstitute – die jetzt notwendig werdende Gebrauchsfähigkeit der Gebäude bereits vor Corona angelegt war. Durch die Pandemie allerdings ist die Erfordernis der Realisierung dieser Parameter deutlich ultimativer zutage getragen worden. Wir haben schon immer Diskussionen über die Entflechtung von Dichte geführt. Diese Diskussionen wurden aber oftmals abgebrochen, weil sie als Komfort oder nicht notwendiger Luxus und damit als verzichtbar identifiziert wurden. Jetzt lernen wir, dass diese Fragestellungen nichts mit Komfort, sondern mit tatsächlicher Gebrauchsfähigkeit zu tun haben. Zukünftig müssen wir alle unter Einhaltung der Hygienebedingungen leben und arbeiten – uns bewegen. Die bereits vor Corona gedachten Lösungsansätze müssen nicht neu erfunden, sondern sie müssen jetzt ohne weitere Diskussionen umgesetzt werden.</p>
<p>Wir waren schon immer angehalten, – und das ist auch das Herausfordernde an unseren Bauaufgabe – die maximale Gebrauchsfähigkeit eines Gesundheitsbaus mit einer angemessenen Architektur zu kombinieren, damit seine Individualität zu sichern über eine Stadt räumlich und damit typologisch adäquate Idee. Wir haben derzeit ein vor der Fertigstellung stehendes Projekt, das der Bauherr schon jetzt mit größter Virtuosität als Corona-Krankenhaus für eine mögliche zweite Welle vorrichtet, weil es tatsächlich in seiner Flexibilität für die aktuelle Aufgabe gut zu benutzen ist. Wir haben anscheinend die Bauaufgabe richtig verstanden. Was den Krankenhausausbau anbetrifft, hat es schon immer die Bedeutung der Hygiene und die Notwendigkeit von Separierung gegeben bei gleichzeitiger Berücksichtigung, dass mit einer sensiblen Gebäudeplanung die Aufenthaltsqualität für Patienten und Mitarbeiter angenehm sein kann und zur Heilung und einer motivierenden Arbeitsatmosphäre beitragen kann. Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Fragen zur Hygiene ist ein zu dieser Bauaufgabe gehörendes Thema. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die Pandemie oder die Auswirkungen der Pandemie auch Parameter im Wohnungsbau und/oder im Bürobau verändern werden. Man kann sich ja vorstellen, dass wenn z.B. Mann und Frau im Home-Office arbeiten müssen und gleichzeitig Kinder zuhause sind, sich der Platzbedarf zugunsten eines größeren, an diese veränderte Situation adaptierten Lebensraums, verändern muss. Und auch im Bereich der Organisation von Büroflächen werden sich möglicherweise die Aufgabenstellungen verändern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Können Sie uns einen Einblick verschaffen, wie Sie das Krankenhaus der Zukunft sehen – unter Berücksichtigung der rasant entwickelnden Technologien sowie der demografischen und wirtschaftlichen Veränderungen? Was kann Architektur zu dem Krankenhaus der Zukunft beitragen?</strong></p>
<p>Wie bereits erwähnt, werden wir die Flexibilität, die schon immer eine Fragestellung des Krankenhauses war, weiter kultivieren. Das heißt, wir denken z.B. sehr stark in modularen Einheiten. Wir erleben inzwischen, dass die Menschen wesentlich länger leben, also brauchen wir Krankenhäuser, die die Behandlung und einen Aufenthalt der älter werdenden Menschen mit hoher Qualität gewährleisten, zum Beispiel in der Altersmedizin. Das ist eine Aufgabenstellung, die in dieser Form früher nicht im Vordergrund stand oder eher traditionell von Altenheimen übernommen wurde. Inzwischen gibt es immer mehr geriatrische Zentren. Für Menschen, die im hohen Alter erkranken und dennoch entsprechend ihrer Lebenserwartung versorgt werden müssen, man denke an einen dementen Menschen der sich den Oberschenkelhals bricht &#8230; ein wunderbares Beispiel für diese Aufgabenstellung ist das von uns geplante und seit zwei Jahren fertig gestellte Felix-Platter-Spital, die Universitäre Altersmedizin in Basel, in dem für alte Menschen, die sich nicht mehr ausschließlich selbstständig versorgen können, eine ganzheitliche Medizin angeboten wird.</p>
<p>Wie schon gesagt, nehmen wir durch unsere Gebäude und unsere Architektur sehr starken Einfluss auf die Aufenthaltsqualität. Nicht nur zugunsten der Patienten, sondern auch zugunsten der Mitarbeiter. Dass Aufenthaltsqualität und Architektur imageprägend für die Gewinnung von Mitarbeitern sind, ist auch ein Aspekt, der ohnehin immer mehr in den Vordergrund gerückt ist und jetzt unter Pandemiebedingungen nochmal mehr diskutiert wird und an Bedeutung gewinnt: die Aufwertung und die Anerkennung der Berufssparten in der Medizin, unabhängig, ob im ärztlichen oder pflegenden Dienst. Man muss wissen und verantwortlich anerkennen, dass diese Häuser an 365 Tagen, 24 Stunden ge- und benutzt werden. Ein Krankenhaus ist mehr als ein Hotel, in dem man „nur“ ein- und auscheckt, in einer Klinik gibt es in der Regel keine Freiwilligkeiten aber dennoch das Bedürfnis des sich geborgen- und wohlfühlens, des gesund werdens im besten Sinne. Heute kommen wir ins Krankenhaus, wenn wir nicht mehr selbstständig oder sehr krank sind. Wenn wir ambulant versorgt werden können, steht das Krankenhaus gleichzeitig im Prinzip auch als  ageseinrichtung zur Verfügung.</p>
<p>Früher waren die Einrichtungen in dieser Potenz so nicht organisiert. Heute kann man beispielsweise in onkologischen Einheiten Langzeittherapien ambulant absolvieren oder kurze chirurgische Eingriffe können in tagesklinischer Versorgung durchgeführt werden. Das erhöht die Lebensqualität der Patienten und beeinflusst die Betriebsorganisation eines Medizinunternehmens entscheidend. Parallel dazu wird unter dem gleichen Dach die stationäre und intensivmedizinische Versorgung von sehr kranken Menschen organisiert. Das eine schließt das andere nicht mehr aus und im Zentrum steht die sowohl von den tagesklinischen als auch stationären Patienten genutzte Infrastruktur mit der maximalen medizinische und diagnostische Expertise. Dieser effizienten Organisationsform folgt quasi das Denken in Modulen, d.h. wir können modulare Einheiten sowohl in der Pflege wie auch in der Untersuchung, Behandlung und Diagnostik kombinieren, um Leistungszentren auf unterschiedlichen Niveaus herzustellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wird es Ihrer Meinung zu einer Neueinschätzung des Gesundheitssystems kommen, weil auch mittlerweile von der Politik verstanden wurde, </strong><strong>welch hohen Stellenwert unsere vorhandenen Krankenhauskapazitäten haben?</strong></p>
<p>Ich bin vorsichtig in der Prognose, da ich immer wieder erlebe, dass die politischen Auseinandersetzungen in unserer Gesellschaft von so vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird. Wir sollten allerdings anerkennen, dass es in Deutschland – im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern – ohnehin ein hohes Bewusstsein für Krankenversorgung gibt. Es gibt eine etablierte länderspezifische Krankenhausbauförderung und ein kontinuierliches Sich-Auseinandersetzen mit den sich veränderten medizinischen Techniken. Sprich: Der Bedarf an Adaption an den wissenschaftlichen Fortschritt beschäftigt uns Architekten und auch die Krankenhäuser als Unternehmen kontinuierlich. Es existieren Bau- und Technische Abteilungen, die permanent versuchen, den Mitarbeitern und natürlich den Patienten die Möglichkeit zu verschaffen, an diesen<br />
Fortschritten teilzuhaben. Insofern sehe ich nicht, dass wir insuffizient ausgestattet sind. Es mag vielleicht sein, dass wir ein Gefälle zwischen den einzelnen Bundesländern verspüren, unser föderales System geht naturgemäß unterschiedlich mit diesen Fragestellungen um. An dieser Stelle sind wir wieder bei der länderindividuellen politischen Priorität.</p>
<p>Aber die diskutierten Fragen, ob wir im ländlichen Raum kleine Kliniken haben und sich in den Ballungsräumen große Zentren akkumulieren und wie man damit bedarfsgerecht umgeht, treibt jedes Bundesland bis in jeden Landkreis um. Diese Diskussion wird mit voller Leidenschaft überall geführt. Wir können nicht erkennen, dass die Beeinflussung der Qualität von Krankenversorgung von Entscheidern und Planern ignoriert wird. Ein Krankenhaus ist ein großer Organismus, man muss ihn ganzheitlich betrachten, wie jedes andere Unternehmen auch. Er besteht im Wesentlichen aus Menschen, die bereit sind sich in Extremsituationen ihren Mitmenschen hochqualifiziert und fürsorglich zuzuwenden. Die Anerkennung dieses Berufsstandes ist uns sicher gesellschaftlich in den vergangenen Jahren aus den Händen geglitten. Wenn die Pandemie eine positive Auswirkung hat, dann ist es hoffentlich die Erkenntnis aller, wie wichtig Menschen in unserer Gesellschaft sind, die bereit sind, solche Sozialdienste zu übernehmen. Und die Erkenntnis, sie entsprechend auszustatten. Nicht nur monetär, sondern auch mit Wertschätzung. Und zur Wertschätzung gehören auch zeitgemäße und bewältigbare Arbeitsbedingungen in attraktiven Räumlichkeiten – in anspruchsvoller Architektur.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-petra-woerner.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Petra Wörner </a>auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Petra Wörner<br />
</strong></p>
<p>geboren am 1957 in Karlsruhe, studierte Architektur an der Universität Stuttgart und am IIT-Illinois Institute of Technology in Chicago. Nach ihrem Diplom 1983 und beruflichen Aufenthalten in Chicago und New York arbeitet sie seit 1984 für wörner traxler richter, zunächst als Entwurfsarchitektin und Projektleiterin. 1991 wird Petra Wörner Gesellschafterin und 1993 Mitinhaberin der damaligen Bürogesellschaften. Seit 1997 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin der wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh und seit 2017 Geschäftsführerin der wörner traxler richter schweiz gmbh. Sie war bis Ende 2017 Mitglied und Vorsitzende des Gestaltungsbeirates der Stadt Linz und vertritt seit Ende 2017 als aus dem BDA gewähltes Mitglied den Städtebaubeirat der Stadt Frankfurt. (<a href="https://wtr-architekten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wtr-architekten.de</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meditationshaus im Wald, Studio lois Architektur mit Kengo Kuma AA, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/meditationshaus-im-wald-studio-lois-architektur-mit-kengo-kuma-aa-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 17:00:28 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356718</guid>

					<description><![CDATA[Wie ein Stapel Holz fügt sich das Meditationshaus im Wald in die Natur ein. Auf einem Waldgründstück des Hotels Kranzbach in Krün haben Studio lois Architektur gemeinsam mit dem japanischen Architekturbüro Kengo Kuma AA eine Ruheoase erschaffen. Der behutsame Umgang mit der Natur sowie der Einsatz von natürlichen Baumaterialien und die reduzierten Formensprache zeichnen die Architektur aus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/studio-lois_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-211"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/studio-lois_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/studio-lois_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-211"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/studio-lois_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/studio-lois_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-211"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/studio-lois_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Meditationshaus im Wald, DE- Krün<br />
Studio lois Architektur, AT-Innsbruck mit Kengo Kuma AA, JP-Tokyo<br />
Finalist in der Kategorie: Sport / Freizeit</h3>
<p>Mitten im Wald steht ein Pavillon. Keine Straße, keine Kahlstellen im Wald erinnern an einen Bauprozess. Der sensible Umgang mit dem Bauplatz hinterlässt keine Narben im Naturjuwel. Mit dem Meditationshaus im Wald in Krün haben das österreichische Büro Studio lois Architektur gemeinsam mit dem japanischen Architekturbüro Kengo Kuma AA auf eine behutsame Art und eine Weise eine Ruheoase mitten im Wald geschaffen. Mit einer Grundfläche von 18 x 8 Metern wirkt der Solitärkörper auf einer Waldlichtung zwischen Bäumen fast wie hingezaubert. Zu Fuß erreicht man das Gebäude im Wald, das auf den ersten Blick wie eine geschlossene, hölzerne Schutzhülle wirkt.</p>
<p>Die dichte, schützenden Hülle wird durch kurze, sich steil auffaltende Holzbretter gebildet. Im Verlauf der Fassade werden die Brettschlichtungen länger und loser, sodass das Gebäude an Transparenz gewinnt. Der im Inneren liegende Meditationsraum ist rahmenlos zum Wald hin verglast, das Dach scheint hier zu schweben. Eine Schiebetür verbindet das Innere mit dem Äußeren, der Waldboden fließt bis an die Glasfassade heran. Ein weiterer Aufenthaltsraum im Pavillon, der Teeraum, orientiert sich zur Hangkante hin. Die Bäume sind hier dichter, der Wald ist dunkler, das Gelände steil abfallend.</p>
<p>Meditiert wird in der gebauten Umgebung von ca. 1.600 aufgefalteten und in Reihen diagonal angeordneten Tannenbrettern. Die Brettschlichtungen folgen einem Rhythmus: kurz und eng gefaltet, schützen sie den Besucher. Die Öffnung zur Waldlichtung erfolgt sanft durch längere und fließend angeordnete Bretter, welche sich in transparente, rahmenlose Glasflächen auflösen. Das Innere des Gebäudes spiegelt die Außenschlichtung der Hölzer wider, das innere Raster gleicht exakt dem Äußeren. Mit der Zeit werden sich die Bretter der Außenhaut mit ihrer zukünftigen Patina den Nachbarbäumen im Wald angleichen.</p>
<p>Die Jury schreibt in Ihrem Urteil:<br />
Natur/Achtsamkeit: Wie ein Stapel Holz, inmitten von Bäumen, steht das Meditationshaus der Architekturbüros Kengo Kuma &amp; Associates und Studio Lois auf dem Waldgründstück des Hotels Kranzbach in Krün. Ein Schmuckstück an Konzentration und Achtsamkeit: einfühlsam und präzise in seiner architektonischen Konzeption und handwerklichen Ausführung wie auch in der Logistik des Bauprozesses und der landschaftsgestalterischen Wiederherstellung des unmittelbar angrenzenden Unterholzes – eine Einheit von Licht, Mensch, Meditation und Wald.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Hotel Kranzbach GmbH<br />
Ort: DE- Krün<br />
Architekten: Studio lois Architektur, AT-Innsbruck mit Kengo Kuma AA, JP-Tokyo<br />
<a href="http://www.studiolois.io/">www.studiolois.io</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: David Schreyer</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pflegeheim St. Peter &#038; Paul, atelier ww Architekten SIA AG, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/pflegeheim-st-peter-paul-atelier-ww-architekten-sia-ag-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 17:00:08 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356671</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Pflegeheim St. Peter &#038; Paul in Mauren ist es dem Zürcher Büro atelier ww gelungen, einen Ort zu schaffen, an dem man zu Hause ist und angemessen und würdevoll lebt. Der Grundriss in Form einer „Kompakten Acht“ umschließt die beiden zentralen Lichthöfe, die von den angrenzenden Funktionen flankiert werden. Das Bauwerk ist geprägt von einer offenen Gebäudestruktur, die durch Durchblicke, Räume zum Verweilen und Begegnungszonen sowie ein räumlich qualitätsvolles Angebot an Rundlauf-Möglichkeiten entsteht. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/atelier-ww_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-212"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/atelier-ww_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/atelier-ww_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-212"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/atelier-ww_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/atelier-ww_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-212"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/atelier-ww_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Pflegeheim St. Peter &amp; Paul, LI-Mauren<br />
atelier ww Architekten SIA AG, CH-Zürich<br />
Finalist in der Kategorie: Gesundheit / Pflege</h3>
<p>Das Pflegeheim ist ein Ort, an dem man zu Hause ist und angemessen und würdevoll lebt. Dem Zürcher Architekturbüro atelier ww Architekten ist es mit dem Pflegeheim St. Peter &amp; Paul in Mauren gelungen durch eine offene Gebäudestruktur und lichtdurchflutete Räumlichkeiten ein Ort der Begegnung mit hohem Wohlfühlcharakter zu erschaffen.</p>
<p>Die Parallelverschiebung zweier identischer Atriumvolumen resultiert in zweiseitig gefassten Außenräumen. Einem öffentlichen, belebten Vorplatz, gleich einer “Piazzetta”, der die Eingangssituation mit Café und Einfahrt ausbildet sowie einem geschützten hinteren Gartenbereich. Die Gebäudeform basiert auf der Typologie einer „Kompakten Acht“. Die zwei zentralen Lichthöfe werden von angrenzenden Funktionen flankiert, sodass eine Belichtung auch in der Gebäudetiefe möglich ist. Es entstehen Durchblicke, Räume zum Verweilen und Begegnungszonen sowie ein räumlich qualitätsvolles Angebot an Rundlauf-Möglichkeiten. An zentralem Orte sind die gemeinschaftlich genutzten Infrastrukturen sowie die Verwaltung positioniert, so dass ein funktionaler Kreuzungspunkt aus Eingang, Cafeteria, Mehrzweckraum, Kapelle und Verwaltung entsteht.</p>
<p>Die ländlichen Spitz-, Walm- und Satteldachbauten sind charakterisiert durch hölzerne, vertikale Stülpschalungen und mineralische Sockelbereiche. So lehnt sich das Gebäude in seiner Materialisierung an die ortstypischen Vorbilder an. Die vertikal verlaufenden Holzpfosten verspringen geschossweise, sodass sich eine leichte horizontale Staffelung in zweiter Ebene abbildet. Die unbehandelte Holzfassade wird im Laufe der Zeit altern, Farbe, Patina und das noch homogene Erscheinungsbild sich verändern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: LAK | Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe<br />
Ort: LI-Mauren<br />
Architekten: atelier ww Architekten SIA AG, CH-Zürich<br />
<a href="https://www.atelier-ww.ch/">www.atelier-ww.ch</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: atelier ww, Paul-Trummer</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interior Scholarship 2020 &#8211; Das AIT Stipendium der Sto-Stiftung</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/interior-scholarship-2020-das-ait-stipendium-der-sto-stiftung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 09:16:17 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=356551</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem AIT-Stipendium der Sto-Stiftung werden Studierende der Innenarchitektur für ihre Ideen und kreativen Denkweisen ausgezeichnet. Das mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Interior Scholarship erhalten im Studienjahr 2020/2021 Catalina Dumitru (University of Architecture and Urbanism ION MINCU, RO-Bukarest), Marie Jõgi (Estonian Academy of Arts, EE-Tallinn), Eff Libilbéhéty (Gerrit Rietveld Academie, NL-Amsterdam)und Lauritz Bohne (TU Delft, NL-Delft).
Uwe Koos, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Sto-Stiftung, und Kristina Bacht, Verlagsleiterin AIT-Dialog, sprachen mit den Vieren bei einem – in diesem Jahr digitalen – Treffen am 23. Oktober 2020.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_portrait-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Catalina Dumitru" data-rel="lightbox-gallery-213"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_portrait-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portrait-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Marie Jõgi" data-rel="lightbox-gallery-213"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portrait-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/EffL_portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Eff Libilbéhéty" data-rel="lightbox-gallery-213"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/EffL_portrait-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bohne_portrait.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lauritz Bohne" data-rel="lightbox-gallery-213"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/bohne_portrait-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<div style="width: 640px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-356551-8" width="640" height="360" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Interview_MarieJogi.mp4?_=8" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Interview_MarieJogi.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Interview_MarieJogi.mp4</a></video></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="width: 640px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-356551-9" width="640" height="360" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/I-stand-for-chaos_HD_WEB.mp4.mp4?_=9" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/I-stand-for-chaos_HD_WEB.mp4.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/I-stand-for-chaos_HD_WEB.mp4.mp4</a></video></div>
<p>&nbsp;</p>

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Jurysitzung_2020_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Jurysitzung_2020_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_portfolio_mamaitalia.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Projekt Mama Italia von Lauritz Bohne" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_portfolio_mamaitalia-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_portfolio_myroom.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreifentwurf: &quot;my_room&quot; von Lauritz Bohne" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Bohne_portfolio_myroom-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif-Entwurf von Catalina Dumitru" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif-Entwurf von Catalina Dumitru" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stegreif-Entwurf von Catalina Dumitru" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/dumitru_stegreif_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Projekt &quot;The Bench&quot; von Marie Jõgi" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="&quot;The Bench&quot;" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Skizze für eine Dentalklinik von Marie Jõgi" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/jogi_portfolio_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Arbeit von Eff Libilbéhéty" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Skizze von Eff Libilbéhéty" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Skizze" data-rel="lightbox-gallery-214"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/libilbehety_floriane_portfolio_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<h4><strong>Interview mit den Stipendiat*innen Catalina Dumitru, Marie Jõgi, Eff Libilbéhéty und Lauritz Bohne</strong></h4>
<p>Mit dem AIT-Stipendium der Sto-Stiftung werden Studierende der Innenarchitektur für ihre Ideen und kreativen Denkweisen ausgezeichnet. Das mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Interior Scholarship erhalten im Studienjahr 2020/2021 <strong>Catalina Dumitru </strong>(University of Architecture and Urbanism ION MINCU, RO-Bukarest),<strong> Marie Jõgi </strong>(Estonian Academy of Arts, EE-Tallinn),<strong> Eff Libilbéhéty </strong>(Gerrit Rietveld Academie, NL-Amsterdam) und<strong> Lauritz Bohne </strong>(TU Delft, NL-Delft).</p>
<p>Uwe Koos, der  damalige Vorsitzende des Stiftungsvorstands der Sto-Stiftung, und Kristina Bacht, Verlagsleiterin AIT-Dialog, sprachen mit den Vieren bei einem – in diesem Jahr digitalen – Treffen am 23. Oktober 2020.</p>
<p><strong>Catalina, stell dich bitte kurz vor</strong></p>
<p><em>Catalina Dumitru:</em> Es begeistert mich, Ideen in den Raum zu übersetzen. Ich möchte, dass meine Arbeit auf subtile Weise Mehrdeutigkeit transportiert, sodass die Menschen die Möglichkeit haben, nicht nur zu fühlen, sondern auch selbst zu denken. Raumgefühl war mir schon immer wichtig. Meine bedeutendsten Erfahrungen haben mit Räumen zu tun. Ich interessiere mich leidenschaftlich für das Material, mit dem ich arbeite, und für die Ideen, die ich damit umsetzen kann. Meine Hoffnung ist, dass meine Arbeit eines Tages jemanden zu Gefühlen und Gedanken anregt, die weder Musik noch Sprache hervorrufen konnten, sondern nur das Vorhandensein in diesem, von mir geschaffenen Raum.</p>
<p><strong>Was genau studiert ihr an den unterschiedlichen Hochschulen?</strong></p>
<p><em>Eff Libilbéhéty:</em> Ich studiere Architektur und Design an der Rietveld Academie. In unserem Fachbereich konzentrieren wir uns darauf, einen Kontext zu schaffen<em>, </em>in dem Subjekte (Menschen, Natur, Technologie, Güter) existieren können. Es geht darum, zu leben, zu interagieren, sich zu bewegen, sich zu verhalten, etc. Wir nehmen einen philosophischen, soziologischen und politischen Standpunkt ein, um die Beziehung zwischen den Subjekten zu untersuchen. Dabei liegt der Schwerpunkt mal in der Architektur, mal in der Skulptur, manchmal aber auch darin, neue Regeln oder Systeme zu schaffen. Dennoch geht es im Fokus immer darum, einen Kontext für die Lebenden zu schaffen.</p>
<p><strong>Was begeistert euch an eurem Studium?</strong></p>
<p><em>Lauritz Bohne:</em> Die Freiheit meine Gedanken voll ausleben zu dürfen sowie der Aha-Effekt nach tagelanger Auseinandersetzung mit den Bedingungen, die den Design-Prozess beeinflussen, begeistert mich.Letzteres erlebe ich wie einen Rausch, der mich süchtig macht, wie einen Spieler an einem Automaten, der immer wieder enttäuscht wird und schließlich doch gewinnt.</p>
<p><em>Catalina Dumitru:</em> Vor meinem Wechsel zur Innenarchitektur habe ich Philologie studiert. Vielleicht ist das der Grund, weshalb meine Erfahrung mit Design am Intensivsten ist, wenn das Gestaltete Gedanken über Geschichte, über unsere Lebensweise oder unsere Vorurteile hervorruft und nicht nur die „Architektur“ an sich betrachtet („Das ist eine gute Komposition“, usw.). Ich bin immer auf der Suche nach effektiver Beleuchtung, räumlicher Organisation und ungewöhnliche Möglichkeiten, mit dem Material umzugehen, denn gutes Innenraumdesign fordert unser Denken aus einem primär physischen Erleben heraus – es bietet eine multisensorische Erfahrung, die gelebt und nicht nur gesprochen werden muss.</p>
<p><em>Marie Jõgi:</em> In meinem Studium lasse ich mich von vielen Dingen inspirieren. Vor allem von der Natur, denn ich glaube, dass alles in gewisser Weise zu den natürlichen Mustern, Texturen und Funktionen zurückführt. Auch inspirieren mich andere Künstler und Architekten, ihre Werke und Lebensgeschichten. Das motiviert mich weiter zu arbeiten und das zu tun, was ich für meinen Lebensinhalt halte. Eine weitere Sache, die mich inspiriert, sind die Menschen, für die ich meine Kunst mache. Die glücklichen und dankbaren Gesichter und das Feedback. Und natürlich die Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Ideen auszutauschen und gemeinsam kreativ zu werden, ist eines der erhebenden Gefühle, und durch Zusammenarbeit kann man so viel mehr erreichen<strong>.</strong></p>
<p><em>Eff Libilbéhéty:</em> Innenarchitektur und Architektur sind der Schauplatz des Theaterstücks des Lebens. Es ist erfüllend, sich vorzustellen, dass ich/wir versuche(n), den präzisesten Kontext zu schaffen, in dem ein Mensch leben kann. Außerdem sind die Menschen buchstäblich IN ihrem Werk. Sie sehen es nicht nur an, sie erleben es mit ihrem Körper und ihrer Seele.</p>
<p><strong>Was bedeutet für euch das Studium der Innenarchitektur?</strong></p>
<p><em>Lauritz Bohne:</em> Mit Innenarchitektur verbinde ich eine Auseinandersetzung höchsten Detaillierungsgrads, die den Menschen im Fokus sieht. Während man sich im Studium der Architektur oft aus einer städtebaulichen Situation heraus der „Lösung“ annähert – also versucht, von gesellschaftlichen Gegebenheiten Form zu deduzieren – glaube ich, dass in der Innenarchitektur andersherum Form aus den Bedürfnissen des Einzelnen induziert werden kann. Beides sind meiner Meinung nach Herangehensweisen, die einander bedingen und nicht voneinander zu trennen sind. Genauso wie sich das Innen und Außen gegenseitig voraussetzt, während das eine stets der Kontext des anderen ist.</p>
<p><em>Eff Libilbéhéty:</em> Es gibt eine ethische Verantwortung für die Arbeit als Designer. Daher ist meine Arbeit als Instrument zum Hinterfragen von Gewohnheiten nicht zum Anschauen, sondern zum Erleben gedacht. Indem ich Theorie, Militanz und Design verbinde, beobachte und seziere ich die Welt mit soziologischen und philosophischen Mitteln, um die Dynamiken zu verstehen, die sie beherrschen. Dann konfrontiere ich diese Erkenntnisse durch räumliches oder grafisches Eintauchen. Hauptsächlich interaktiv, schlage ich nie eine direkte Antwort vor, sondern einen freien Fluss (extrinsischer Effekt), in den sich die Öffentlichkeit einbringen kann, um sich ihre eigene Meinung zu bilden (intrinsischer Effekt). Er hat keinen Selbstzweck, sondern ist vielmehr ein Instrument, das hilft, die Grenzen zu verstehen. Schließlich lernen wir durch die Ausübung unserer Vernunft, vernünftig zu denken. Meine Arbeit vervollständigt sich mit den anderen, da ich glaube, dass die Menschen unterschiedliche Ressourcen in sich tragen. Durch meine Beiträge biete ich nur Vorschläge und rege sie dazu an, ihre eigene kritische Meinung zu entwickeln.<br />
Gestalten, nicht für Benutzer, sondern mit Menschen!</p>
<p><strong>Was sind eure Zielsetzungen und wo zieht es euch beruflich hin?<br />
</strong></p>
<p><em>Lauritz Bohne:</em> Mein Ziel ist es, in meinem zukünftigen Beruf meine gedankliche Freiheit bewahren zu können. Wie ich möglichst selbstbestimmt (oder Teil einer selbstbestimmten Gruppe) arbeiten kann, ist eine Frage, der ich nachgehe. Gestaltung bedeutet abstrakt nicht nur ein Endobjekt zu entwickeln, sondern beinhaltet auch den Prozess, den es bedarf, um Gestalt anzunehmen. In dieser Prozesshaftigkeit und Auseinandersetzung mit dem Problem, findet Gestaltung vor allen Dingen, so denke ich, oft Antworten auf gesellschaftliche Fragestellungen. Die Arbeitsweise ist stets ein maßgebender Teil des Prozesses, die immer wieder hinterfragt werden muss. So will ich in Zukunft auch neue, der Zeit entsprechende, Arbeitsweisen ergründen, um adäquate Lösungen erbringen zu können.</p>
<p><em>Catalina Dumitru:</em> Mein Hauptziel ist es, Design zu schaffen, das nicht nur ästhetisch befriedigend ist, sondern auch zum Nachdenken anregt. Hiervon angetrieben möchte ich mein Studium noch weiter fortführen: Ich plane, mich für einen Masterstudiengang im Ausland zu bewerben und vielleicht auch zu promovieren. Außerdem möchte ich meinen praktischen Sinn durch ein Praktikum entwickeln. All dies sind nur einzelne Schritte, von denen ich hoffe, dass sie eines Tages dazu führen werden, Innenarchitektur in einer komplexeren und sensibleren Weise zu praktizieren.</p>
<p><strong>Wie seid ihr auf das Interior Scholarship aufmerksam geworden?</strong></p>
<p><em>Lauritz Bohne:</em> Meine Freundin abonniert die Fachzeitschrift AIT und erhält den Newsletter, der das Scholarship bewirbt. Sie hat mich schlussendlich darauf hingewiesen.</p>
<p><em>Catalina Dumitru:</em> Ich erfuhr durch ein Plakat an meiner Universität vom Interior Scholarship<strong>.</strong></p>
<p><strong>Was hat euch motiviert, euch für das Stipendium zu bewerben?</strong></p>
<p><em>Catalina Dumitru:</em> Die finanzielle Unterstützung war ein wichtiger Faktor, denn ein Innenarchitekturstudium kann teuer sein. Aber die Aussicht, die Menschen, die Juroren und die anderen Stipendiaten zu treffen, war für mich wirklich wichtig. Ich schaute mir die Portfolios der Stipendiaten der vergangenen Jahre an und las die Kommentare der Juroren, und ich wusste, dass ich die Chance haben wollte, solche Leute zu treffen und von ihnen zu lernen. Es ist ein einzigartiges Forum für die Interaktion mit Spezialisten, die mit Interessen arbeiten, die meinen sehr nahe stehen<strong>.</strong></p>
<p><em>Marie Jõgi:</em> Ich war motiviert, weil mich das Thema der Stegreifaufgabe inspiriert hat. Ich interessiere mich schon seit vielen Jahren für Gemeinschaften und es war eines meiner Studienthemen in meiner Freizeit. Ich war auch deshalb motiviert, weil ich denke, dass das Stipendium eine großartige Gelegenheit ist, etwas mehr finanzielle Freiheit zu haben und sich nicht so sehr um Geld zu sorgen<strong>.</strong></p>
<p><strong>Wofür nutzt ihr primär das Stipendium?</strong></p>
<p><em>Lauritz Bohne:</em> Ich bin gerade auf Wohnungssuche in Rotterdam, Delft oder Den Haag. Das Stipendium wird mir sicherlich dabei helfen ein dem Studium adäquates Zimmer zu mieten. Durch Covid-19 werden die Besuchszeiten an den Universitäten eingeschränkt sein. In meiner Arbeit brauche ich viel Platz zum Werken. Im Endeffekt bedeutet das Stipendium aber vor allem Zeit, die ich nicht fürs Arbeiten aufbringen muss.</p>
<p><em>Eff Libilbéhéty:</em> Das Stipendium wird zur Deckung der finanziellen Kosten für die Vergrößerung von Projekten (vom Modellbau bis zu Strukturen im Maßstab 1:1) und als extrinsische Motivation zur Weiterentwicklung der Projekte verwendet.</p>
<p><strong>Welche Möglichkeiten eröffnet euch das Stipendium?</strong></p>
<p><em>Catalina Dumitru:</em> Es wird eine großartige Chance sein, talentierte Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen kennen zu lernen. Als Studentin macht es mir wirklich Spaß, zu erfahren, wie Innenarchitektur in verschiedenen Institutionen auf unterschiedliche Weise gelehrt wird. Es wird großartig sein, Feedback von Menschen zu erhalten, deren Sichtweisen mir weniger vertraut sind: Das würde ich in dieser Phase meiner Karriere sehr zu schätzen wissen.</p>
<p><em>Eff Libilbéhéty:</em> Die durch das Stipendium ermöglichte Sichtbarkeit kann Kollektive oder Organismen davon überzeugen, mit mir bei der Entwicklung der Projekte im wirklichen Leben zusammenzuarbeiten, weil es mehr Legitimität bietet.</p>
<p><strong>Was könnte man am Stipendium insgesamt noch verbessern, so dass es Studenten optimal fördert?</strong></p>
<p><em>Catalina Dumitru:</em> Mir gefiel die Möglichkeit, an diesem Stipendium teilnehmen zu können. Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch irgendwelche Ratschläge zur Verbesserung hinzufügen kann. Alle Informationen waren klar dargestellt und leicht zugänglich. Ich bin sehr zufrieden, zu den Gewinnern dieses Jahres zu gehören.</p>
<p><strong>Wie geht es bei euch in der nächsten Zeit weiter?</strong></p>
<p><em>Catalina Dumitru:</em> Wegen der Pandemie habe ich einige Planänderungen vornehmen müssen. Workshops wurden abgesagt, Praktika nicht mehr angeboten und so weiter. Im Moment versuche ich, das Beste aus dem Fernstudium zu machen und Inspiration für mein Dissertationsprojekt zu finden. Ich bin zwar eingeschränkter, habe aber im Austausch viel Zeit gewonnen.</p>
<p><em>Eff Libilbéhéty:</em> Ich konzentriere mich auf meine Abschlussarbeit mit dem Thema „Ich gehöre hierher, du gehörst zu mir, das sind meine Sachen“. Ich interessiere mich für die Idee von Eigentum und Selbstbesitz im 21. Jahrhundert und das Finden der inneren Ruhe, um den eigenen Instinkt zu erreichen<strong>. </strong></p>
<p><strong>Wofür möchtest du das Stipendium nutzen?<em><br />
</em></strong></p>
<p><em>Catalina Dumitru:</em> Mehr als alles andere wünsche ich mir einen Mentor, einen Fachmann, an den ich mich wenden kann, um mich in Fragen der Karriere und der Architektur beraten lassen zu können. Ansonsten werde ich viele Bücher, Lernressourcen und Materialien kaufen, die mir helfen, neue Ausdrucksformen für mich zu entdecken.</p>
<p><em>Eff Libilbéhéty:</em> Das Stipendium bietet mir ein finanzielles Privileg. Ich kann mich jetzt zu 100 Prozent auf meine Arbeit und Forschung konzentrieren und muss nicht, wie in den vergangenen Jahren, Vollzeit arbeiten. Es ist eine geistige und körperliche Erleichterung, und es macht mich glücklich, in meine Arbeit eintauchen zu können.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gerling Quartier, 25hours hotel, O&#038;O Baukunst, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/gerlingquartier-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 16:57:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der Umbestimmung des Versicherungsgebäudes in ein modernes Hotel, wurden O &#038; O Baukunst auch dem Anspruch einer denkmalgerechten Wiederherstellung gerecht. Sie verhalfen so nicht nur der historischen Steinfassade mit ihrer starken Reliefierung zu neuem Glanz, sondern hauchten auch den vorhandenen Wasserbecken und Wasserspeiern neues Leben ein. Auf die Geometrie des Rundbaus bezogen, verteilen sich die 200 Zimmer auf sieben Stockwerke sowie einen „Inner-“- und „Outercircle“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Mario-Brand_OrtnerOrtner_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-215"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Mario-Brand_OrtnerOrtner_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Schwier_OrtnerOrtner_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-215"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/Schwier_OrtnerOrtner_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Gerling Quartier, DE-Köln<br />
O&amp;O Baukunst, DE-Köln<br />
Finalist in der Kategorie: Hotel</h3>
<p class="Flietext">Geometrische Grundformen sowie ein homogener Naturstein mit kräftiger, vertikaler Lisenenstruktur prägen Fassaden und Erscheinungsbild des gesamten Gerling-Komplexes im Kölner Friesenviertel. Im Rahmen der Umbestimmung des Versicherungsgebäudes in ein modernes Hotel, wurden O &amp; O Baukunst auch dem Anspruch einer denkmalgerechten Wiederherstellung gerecht. Sie verhalfen so nicht nur der historischen Steinfassade mit ihrer starken Reliefierung zu neuem Glanz, sondern hauchten auch den vorhandenen Wasserbecken und Wasserspeiern neues Leben ein. Auf die Geometrie des Rundbaus bezogen, verteilen sich die 200 Zimmer auf sieben Stockwerke sowie einen „Inner-“- und „Outercircle“. Als besonderer Abschluss wurde dem Gebäude ein zusätzliches, zurückversetztes Staffelgeschoss aus goldeloxiertem Stahl aufgesetzt – eine Reminiszenz an die Formensprache der Nachkriegszeit. Mit Respekt vor der Vergangenheit haben die Architekten für das Hotel ein hochwertiges, einzigartiges Ambiente geschaffen.</p>
<p>Für die Architekten hat auch der ortsbezogene Ansatz Relevanz. Sei es als Bezug zum architektonischen Kontext oder zur Szenerie der umgebenden Stadt. Dieser findet sich mit einem einzigartigen Blick über die Dächer der Stadt bis zum Kölner Dom im frei zugänglichen Restaurant mit Bar und Terrasse wieder. „Uns war es wichtig, den Geist und die Geschichte des Hauses sensibel in die Gegenwart zu überführen“, resümiert Christian Heuchel, geschäftsführender Gesellschafter O &amp; O Baukunst.„So haben wir für das Hotel ein hochwertiges, einzigartiges Ambiente geschaffen, das die lokale Identität widerspiegelt, aber auch internationales Flair vermittelt – ein perfekter Ort für den urbanen, kosmopolitischen Reisenden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: ImmofinanzFriesenquartier GmbH<br />
Ort: DE-Köln<br />
Architekten: O &amp; O Baukunst, DE-Köln<br />
<a href="https://ortner-ortner.com/de">www.ortner-ortner.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Mario Brand, Marcus Schwier</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Axel Koschany (Koschany + Zimmer Architekten KZA)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-axel-koschany-koschany-zimmer-architekten-kza/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 07:43:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Bürogründer Günter Koschany begann bereits 1959 seine Karriere als Architekt und legte damit den Grundstein des Architektenkontors Günter Koschany Architekten GKA. Seit 1998 führen die Partner Axel Koschany und Wolfgang Zimmer das Büro Koschany + Zimmer Architekten KZA in zweiter Generation und sind sowohl als Architekten als auch Projektentwickler tätig. Seit 2004 wächst das Büro erfolgreich am Rüttenscheider Standort im Essener Süden. Gemeinsam mit ihren Bauherren entwickeln sie individuelle Lösungen für Wohnen, Verwaltung, Logistik, Bildung und Handel – vor der eigenen Haustür wie auch international.  In unserem Interview spricht Axel Koschany unter anderem über die aktuellen Entwicklungen in der Baukultur, über die Krise als Beschleuniger längst vorhandener Trends und die Revolution des Wohnungsbaus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/axel-koschany.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Axel Koschany (Koschany + Zimmer Architekten KZA)" data-rel="lightbox-gallery-216"><img decoding="async" width="900" height="675" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/axel-koschany.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/axel-koschany.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/axel-koschany-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/axel-koschany-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/koschany_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Koschany + Zimmer Architekten KZA, Wohn-, Handels- und Dienstleistungsgebäude, Schlesierweg, Wolfsburg / Bauherr NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH, Wolfsburg | © Hans-Dieter Brand" data-rel="lightbox-gallery-216"><img decoding="async" width="1399" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/koschany_web_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/koschany_web_01.jpg 1399w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/koschany_web_01-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/koschany_web_01-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/koschany_web_01-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1399px) 100vw, 1399px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Die Krise ist wie ein Beschleuniger längst vorhandener Trends, die sich als wahrer Innovationstreiber der kommenden Jahre herausstellen werden. Welche Trends sind das aus Ihrer Sicht?</strong></p>
<p>Die Digitalisierung ist sicherlich einer der wesentlichen Innovationstreiber und hat jetzt durch die Corona-Krise auch in Deutschland in allen Bereichen enorm an Fahrt aufgenommen. Verfolgt man die Debatte über die letzten Wochen und Monate in den Schulen, so scheint das auch dringend notwendig zu sein. Meine Kinder studieren und sind voll digitalisiert, mein Sohn hat seine Bachelor-Arbeit den Professoren und Zuhörern via Teams präsentiert, was für mich den großen Vorteil hatte, dabei sein zu können, ohne in München zu sein. Aber viele meiner Freunde haben Kinder, die noch zur Schule gehen. Sie waren teilweise fassungslos darüber, wie hilflos das System Schule über Wochen mit der Situation umgegangen ist.</p>
<p>Zur Digitalisierung gehören auch die Erkenntnisse aus der Arbeitswelt, Stichwort „mobiles Arbeiten“, moderne, flexible Arbeitszeitmodelle. Viele Unternehmen, die sich bisher geziert haben, sich damit zu beschäftigen, geschweige denn, es einzuführen, mussten es jetzt tun. Ich habe mit vielen Führungskräften gesprochen, die teilweise hinter vorgehaltener Hand zugegeben haben, dass es viel besser lief, als sie immer befürchtet hatten und sie ganz froh waren, es ohne weitere Diskussionen machen zu müssen. An unseren Arbeitsmodellen hängt auch das Thema Mobilität. Es gehört wie der Klimawandel zu den großen gesellschaftlichen Themen, die wir schon vor der Krise hatten. Durch die Krise gerieten sie erst einmal in den Hintergrund, aber jetzt kommen sie wieder hoch: Die Schüler und Studenten von „Friday for Future“ haben für Ende September wieder einen Tag der Demonstration angemeldet – natürlich unter Corona-Bedingungen. Es wird spannend sein zu beobachten, was geschieht, wenn dieselben Politiker, die im Frühjahr ad hoc einschneidende Entscheidungen getroffen haben, um unser Leben zu schützen, beim Thema „Klima“ weiterhin eher von Dekaden reden, wenn es um die Einführung neuer Regeln zum Schutz des Klimas geht. Denn da geht es letztlich auch um unser Leben. Die Klimadiskussion muss und wird darum auch unseren Berufsstand in Zukunft noch mehr beschäftigen! In der Baubranche haben wir weltweit mit den größten CO2 Verbrauch. Hier trägt unser Berufsstand eine Verantwortung, die wir zusammen mit der Bauindustrie noch stärker in Angriff nehmen müssten, als wir es bisher tun. Durch unseren Einstieg in das modularserielle Bauen sind wir als Büro mit vielen Unternehmen im Gespräch, und sie alle treibt das Thema um. Gemeinsam kann man da einiges bewegen!</p>
<p>Und das Thema Mobilität bleibt natürlich immens wichtig. Vor Corona wurden wir aufgefordert, mehr die öffentlichen Verkehrsmittel und das Fahrrad zu nutzen. Corona fiel in die warme Jahreszeit, da ist das Fahrrad für viele eine echte Alternative. Nicht ohne Grund waren die Läden leergekauft und reichen die Lieferzeiten bis ins nächste Jahr. Aber der öffentliche Nahverkehr hat ein echtes Problem: zuerst hieß es, man soll ihn nur nutzen, wenn es wirklich notwendig war und die Taktung wurde runtergefahren. Dadurch wurde es in den Straßenbahnen doch wieder voll. Also hat man die Taktung wieder hochgefahren. Zugleich nutzen die Menschen jetzt wieder vermehrt ihr Auto, weil sie sich darin sicher fühlen, was für die gewünschte Entwicklung „weg vom Auto“ ein spürbarer Rückschritt ist. Warten wir ab, wie sich die Mobilitäts-Diskussion angesichts der Konsequenzen aus der Pandemie entwickeln wird.</p>
<p>Abseits aller Entwicklungen rund um Stadt, Arbeitswelt, Architektur und Digitalisierung finde ich noch einen anderen Trend hoch spannend zu beobachten: die Sicht auf unsere Ernährung! Nicht nur die Erkenntnis vieler Menschen zu Beginn des Lockdowns, dass man zum Brotbacken nicht nur Mehl, sondern auch Hefe benötigt, sondern wieder regelmäßig selber kochen zu müssen, weil Restaurants und Kantinen geschlossen sind. Und damit ein Gefühl dafür zu bekommen, was wann in der Region wächst, weil die Grenzen dicht sind und nicht mehr alles jederzeit verfügbar ist: das hat – neben den Erkenntnissen, wie mit Blick auf die Situation in den großen Schlachtbetrieben die Ernährungsindustrie „funktioniert“, damit das Schnitzel beim Discounter nur 1,99 € kostet – bei vielen zu einem veränderten Bewusstsein geführt. Ob es anhält? So oder so wirkt Corona in viele gesellschaftliche Themen hinein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie haben unter anderem eine große Expertise im Bereich Wohnungsbau. Ist eine Revolution in dieser Typologie nicht längst überfällig?</strong></p>
<p>Eine Evolution bestimmt, aber gleich eine Revolution&#8230;? Die meisten für die Vermietung verantwortlichen Mitarbeiter von ohnungsbaugesellschaften würden Ihnen darauf antworten, dass sie nur das bauen, was die Mieter wollen. Denn sie kennen ihre Mieter. Und diese wollen keine Revolution. Wir haben zu dem Thema schon sehr kontroverse Gespräche geführt. Mein Eindruck ist, dass Wohnungsbau und das Wohnen selber eines der tradiertesten und beharrlichsten Handlungsfelder ist, die wir haben. Am Ende haben doch Viele gerne das, was sie kennen, worin sie selber groß geworden sind. Sicher, mit gewissen Abweichungen, gerne ein bisschen größer, heller, besser ausgestattet – aber am Ende sind es die über Jahre unveränderten, bewährten Grundrisstypologien. Bei individuellen, auf die Auftraggeber maßgeschneidert zugeschnittenen Häusern ist das anders. Wir dürfen gerade so ein Haus entwerfen, es macht unglaublich viel Spaß! Aber sobald es um größere Projekte geht, seien es Miet- oder Eigentumswohnungen im Geschosswohnungsbau, sind schnell wieder die bekannten Typologien gefragt, von denen der Auftraggeber ausgeht, dass sich viele potentielle Mieter oder Käufer darin buchstäblich wiederfinden. Es ist daher ein dickes Brett, zu versuchen, Dinge grundsätzlich anders zu machen, weil Sie in der Regel mit Partnern zu tun haben, die mit der Vermarktung ihrer Wohnungen in der Vergangenheit Erfolg hatten. Wohnungsbaugesellschaften haben ihre Gebäude ja 50 Jahre und länger im Bestand. Also sind sie bestrebt, so etwas wie „neutrale“ Wohnungen zu bauen, die im Laufe dieser langen Zeit zu möglichst vielen, unterschiedliche Mietern passen. Das, was die Masse des Wohnungsbaus ausmacht, findet sich genau darin wieder.</p>
<p>Ich habe mich in den letzten Monaten immer wieder mit Akteuren aus der Wohnungswirtschaft unterhalten. Die Varianz in den Rückmeldungen ist sehr unterschiedlich, von der Idee, jetzt auch mal etwas Neues machen zu müssen bis hin zu der Überzeugung, dass sich nichts ändern muss. Eine sehr schöne Erfahrung haben wir Anfang des Jahres mit einer seit fast 70 Jahren bestehenden Mülheimer Wohnungsbaugesellschaft gemacht: Als die Vorplanung zu unserem gemeinsamen Projekt abgestimmt und freigegeben war kam eine neue Mitarbeiterin ins Unternehmen und übernahm den Bereich Vermietung. Sie war mit den Grundrissen nicht glücklich und schlug eine Überarbeitung vor. So setzten wir uns zusammen und  berlegten, was wir in der gleichen Gebäude-Konfiguration anders machen könnten. Dabei sind richtig coole Wohnungen herausgekommen. Wir haben eine ganz neue Varianz in den Grundrissen erhalten, selbst Maisonette-Wohnungen waren wieder möglich. Das Projekt geht jetzt in die nächsten Planungsphasen. Es ist nicht groß, aber es ist für das Unternehmen ein Test, um zu schauen, wie diese Wohnungen ankommen.</p>
<p>Eine Frage, die sich mir noch stellt, ist, ob nach den Erfahrungen der letzten Monate die geltenden Förderrichtlinien noch angemessen sind. Ich hatte es vorhin schon angesprochen. Die Menschen haben in der Zeit des Lockdowns ihre Wohnungen in einer Intensität erlebt, die sie vorher nicht kannten. Wohnungen, deren Zimmer – bis auf einen halben Quadratmeter genau gemäß den geltenden Förderrichtlinien zugeschnitten – den Eltern weder Raum für einen Schreibtisch und den Kindern zu wenig Platz zum Spielen lassen, wenn draußen die Spielplätze gesperrt sind, genügen meiner Überzeugung nach nicht mehr den zukünftigen Ansprüchen. Also muss man nach meinem Dafürhalten die Flächenvorgaben der Förderrichtlinien neu definieren. Das wäre dann die von Ihnen angesprochene Revolution. Na ja, zumindest einen kleine&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In Deutschland fehlen bundesweit hunderttausende von Wohnungen, auch die Anzahl der Neubauwohnungen deckt den Bedarf bei weitem nicht. Der deutsche Wohnungsmarkt wird oft als „zu wenig, zu teuer, zu langsam beschrieben“. Können Sie dem zustimmen und was braucht die Bauwirtschaft, um dauerhaft zusätzliche Kapazitäten aufzubauen?</strong></p>
<p>Die „hundertausenden“ von Wohnungen fehlen ja nicht akut, sondern mit Blick in die Zukunft, sprich in den nächsten Jahren. Und man darf nicht vergessen, sie fehlen vor allen Dingen in den Schwarmstädten. Wir haben auch Bereiche, wo es Leerstand gibt. Und das nicht nur an unattraktiven Orten. Folgt man den Ergebnissen der Empirica-Studia, dann wird der Druck auf die Schwarmstädte nach Corona ggf. nachlassen. Wie gesagt, wer öfter mobil von zuhause arbeitet und damit weniger pendelt, findet vielleicht die Randbereiche der großen Städte wieder interessant oder zieht aufs Land, weil hier die Mieten günstiger sind und man sich eher die größere Wohnung leisten kann, die man für regelmäßiges Homeoffice braucht. Vielleicht beobachten wir also eine räumliche Verschiebung der Nachfrage.</p>
<p>Aber Sie haben Recht, es entsteht zu wenig neuer, moderner Wohnraum, auch im Austausch zu alten Beständen, wir bauen teuer und es dauert alles sehr lange. Aber die Gründe sind vielschichtiger als die meisten glauben und die Antworten komplex. Schauen wir auf die Kosten: Zum einen sind die Baukosten in den letzten Jahren auf Grund der Konjunktur in vielen Gewerken spürbar gestiegen, zum anderen bauen wir immer größer. Die Quadratmeterzahl pro Kopf ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Und unser Bauen wird inzwischen von einer Unzahl an Vorschriften und<br />
Regulierungen „begleitet“, die es unglaublich verteuert haben. Die Mieten haben aber trotz der Diskussion über Mietendeckel und andere Regularien in vielen Fällen nicht in dem Maße mitgezogen, dass sich Neubau für Wohnungsbaugesellschaften rechnet. Das heißt, Investoren und Projektentwickler gehen in den freifinanzierten Wohnungsmarkt – und da sind wir wieder bei Schwarmstädten wie München, Berlin oder Leipzig. Dort – wie inzwischen in den meisten Großstädten – werden den Investoren daher Auflagen für geförderten Wohnungsbau gemacht. Die Quoten liegen zwischen 25 und 30 % der vermietbaren Fläche, die insgesamt realisiert werden soll.</p>
<p>Schauen wir auf die Bauwirtschaft, so beobachten wir seit Jahren einen Personalabbau, und jetzt bekommt sie so schnell keinen ausreichenden,<br />
qualifizierten Nachwuchs, da es nicht mehr so viele junge Menschen gibt, die auf dem Bau arbeiten wollen. Viele Unternehmen sind vom Markt verschwunden. Die Kapazitäten könnten also gar nicht so schnell hochgefahren werden, um all das zu realisieren, was Politik gerne umgesetzt hätte. Auch darum konzentrieren sich viele Unternehmen verstärkt auf die Industrialisierung des Bauens, auf Vorfertigung und serielle Systeme. Deswegen ist das Thema des modular-seriellen Bauens aufgekommen und von der Politik gepuscht worden – eine aus meiner Sicht sehr gute Idee. Es ist aber nicht das Allheilmittel, sondern kann nur ein Baustein in diesem Konzept sein. Unser Büro ist seit über 5 Jahren in dem Thema modular serielles Bauen sehr stark engagiert. Da geht es unter anderem um den damit erhofften Zeitgewinn im gesamten Prozess. Also haben wir uns in dem Zusammenhang mit Blick auf Geschwindigkeit auch intensiv mit den Fragen von Genehmigungsprozessen und Kapazitäten beschäftigt. Auch die Genehmigungsbehörden sind oft überlastet, weil auch dort in den letzten Jahren Personal abgebaut wurde oder freie Stellen nicht neu besetzt wurden. Das muss erst wieder langsam aufgebaut werden. Bauanträge bleiben also auch mal länger liegen oder die Bearbeitung verzögert sich. Oder sie werden einem „zur Entlastung“ wieder zurückgeschickt, weil etwas fehlt, was man früher hätte nachreichen können. Auch das kostet Zeit. Zudem fehlen oft die Grundstücke. Sie finden ganz viele Investoren und Wohnungsbauunternehmen, die sofort Wohnungen bauen würden, wenn sie denn passende Grundstücke hätten. Diese brauchen wir aber nicht nur fürs Wohnen: nicht nur bei uns in Essen streiten Wirtschaftsförderung und Stadtplanung immer wieder über die Umwidmung von Gewerbeflächen zu Wohngebieten. Denn gleichzeitig wird zurecht beklagt, dass uns in Essen wegen fehlender Gewerbeflächen Unternehmen abwandern. Man benötigt eine Balance zwischen Wohnraum und Arbeitsplätzen. Es sind also ganz viele Parameter, die dazu führen, dass wir nicht so schnell, so preiswert und so weit sind, wie man es sich vor einigen Jahren gewünscht hat.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-axel-koschany.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Axel Koschany</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
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<p><strong>Über Axel Koschany<br />
</strong></p>
<p>studierte an der TH Darmstadt Architektur. Nach dem Studium arbeitete er einige Jahre in Delft, bevor er 1995 in das Architektenbüro seines Vaters in Essen einstieg. 1998 folgte die Berufung in den Bund der Deutschen Architekten. Seit 2004 betreut er federführend internationale Projekte und Kooperationen. 2010 wurde Axel Koschany Gesellschafter der neu gegründeten KZP Koschany + Zimmer Projektentwicklung. Wohnungsbau und städtebauliche Quartierskonzepte sind zwei der Schwerpunkte des international agierenden Büros. Axel Koschany ist federführender Partner bei der Entwicklung seriell-modularer Konzepte durch sein Büro. Vorträge, Moderationen von Vorträgen sowie Veröffentlichungen in Fachbüchern und Fachzeitschriften gehören ebenfalls zu Axel Koschanys Portfolio. (<a href="https://www.kza.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kza.de</a>)</p>
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		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner Porcelaingres &#8211; Ilona Peters im Gespräch</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-unser-salonpartner-porcelaingres-ilona-peters-im-gespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Boy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 11:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Porcelaingres ist ein Teil der Iris Ceramica Group und produziert seit 2003 am Firmensitz in Vetschau in einer der modernsten Produktionsstätten Europas hochqualitative Feinsteinzeugplatten, wobei ein besonderer Fokus auf der Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsgrundsatzes liegt. Wir haben mit Objektberaterin Ilona Peters über ihre Arbeit und aktuelle Innovationen gesprochen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_ilona-pteres.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ilona Peter, Objektberaterin bei Porcelaingres" data-rel="lightbox-gallery-217"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_ilona-pteres-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_hartmann_campus_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hartmann Campus, München (Architekt: Teamwerk-architekten) | © porcelaingres" data-rel="lightbox-gallery-217"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_hartmann_campus_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_hartmann_campus_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hartmann Campus, München (Architekt: Teamwerk-architekten) | © porcelaingres" data-rel="lightbox-gallery-217"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_hartmann_campus_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Einblick in das Werk von Porcelaingres" data-rel="lightbox-gallery-217"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-217"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-217"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/porcelaingres_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<p>Porcelaingres ist ein Teil der Iris Ceramica Group und produziert seit 2003 am Firmensitz in Vetschau in einer der modernsten Produktionsstätten Europas hochqualitative Feinsteinzeugplatten, wobei ein besonderer Fokus auf der Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsgrundsatzes liegt.</p>
<p>Ilona Peters ist seit 2004 für die deutsche Fliesenindustrie tätig und seit 2018 für die Porcelaingres GmbH zwischen Flensburg und Kassel als Objektberaterin unterwegs. Dabei stehen sie und ihre KollegenInnen BauherrInnen und ArchitektInnen in den unterschiedlichsten Leistungsphasen mit kompetenter, lösungsorientierter Beratung und einem exzellenten Bemusterungsservice zur Seite.</p>
<p><em>Was stellt Porcelaingres GmbH eigentlich genau her?</em><br />
Als deutscher Ableger der italienischen IRIS CERAMICA GROUP ist Porcelaingres heute einer der führenden Produzenten von hochwertigen, in Deutschland gefertigten Feinsteinzeugfliesen für den Innen- und Außenbereich. Unser Produktportfolio umfasst unglasierte Feinsteinzeugfliesen für Wände und Böden in den Stärken 6, 8, 10 und 20 mm mit einer Formatvielfalt von 30&#215;60 cm bis 150&#215;300 cm. Formteile wie Block und Winkelstufen sowie Terrassenelemente runden das Sortiment ab.</p>
<p><em>Welche Kompetenz von Porcelaingres GmbH  bezeichnen Sie als besonders </em>architekturrelevant?<br />
Die Porcelaingres GmbH konzipiert keramische Wand- und Bodenverkleidungen, die für die unterschiedlichsten Wohn- und Funktionsbereiche eine sowohl gestalterische als auch technische Lösung bieten. Mit nachhaltigen Qualitätsprodukten und individuellen Lösungen pflegt Porcelaingres seit vielen Jahren eine enge und hervorragende  Zusammenarbeit mit PlanerInnen und ArchitektInnen, die zu unseren Hauptkunden zählen.</p>
<p><em>Bieten Sie überwiegend Standardlösungen und -produkte an oder ermöglichen Sie den Innen-/ArchitektenInnen individuelle Produktentwicklungen?</em><br />
Individuelle Produktentwicklungen seitens des Innen-/ArchitektInnen werden sogar sehr gerne unterstützt, sofern sie technisch durchführbar sind. Mit <strong>Design your Slabs</strong> geben wir Endkunden heute schon die Möglichkeit, ihre individuellen Styles und Motive auf Fliesen bis zu einer Größe von 300&#215;150 cm zu bringen – ein Angebot, das ganz dem zeitgenössischen Bedürfnis nach Individualisierung entspricht. Es kann selbstverständlich auch von den federführenden Architekten in Anspruch genommen werden.</p>
<p><em>Beschreiben Sie den Beitrag von Porcelaingres GmbH  für die Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Zirkularwirtschaft.</em><br />
Am Produktionsstandort Vetschau haben wir in hochmoderne Umwelttechnologie investiert, mit deren Leistung Produktionsabfälle recycelt, das Prozesswasser gereinigt und der Gesamtenergiebedarf autonom erzeugt wird. Das Werksdach ist mit der größten Photovoltaikanlage Brandenburgs bedeckt. In der Produktion kommen nur natürliche Materialien wie Ton, Quarz und Feldspat zum Einsatz, die dafür sorgen, dass unsere Produkte leistungsfähig und nachhaltig umweltfreundlich sind.</p>
<p><em>Gibt es ein Produkt, das Sie besonders hervorheben möchten?</em><br />
<strong>Grip+</strong> ist eine neuartige Oberflächenveredelung für Feinsteinzeugfliesen, welche die Rutschhemmung keramischer Fliesen in dem Moment signifikant erhöht, in dem sie mit Spritzwasser oder Nässe in Berührung kommen. Menschen verleiht diese Innovation genau dann Halt, wenn sie ihn dringend brauchen. Mit der Rutschhemmungsklasse R10 A+B erfüllen mit Grip+ veredelte Bodenfliesen die Förderbedingungen für barrierefreie Bäder sowie die altersgerechte Badrenovierung.</p>
<p><em>Können Sie uns zum Abschluss die aktuellste Innovation beschreiben?<br />
</em>Für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Intensiv- und Notfallbereiche hat der Mutterkonzern Iris Ceramica Group in langjähriger Forschung eine gegen Viren und Bakterien wirksame Fliesenlösung entwickelt, die gerade in der aktuellen Situation eine Innovation darstellt. <strong>ACTIVE-Keramik</strong> ist ein patentiertes Hitech-Produkt, das bis zu 99,99 % aller Bakterien eliminiert, den Einsatz von Desinfektionsmittel um rund 80 % reduziert und Funktionalität mit gesellschaftlich relevanter Sicherheit verbindet.</p>
<p><strong>Über Porcelaingres</strong><br />
ITALIAN STYLE MADE IN GERMANY<br />
Mit der unerschöpflichen Energiequelle der Kreativität realisiert Porcelaingres durch technisches Know-how hochprofilierte zeitgenössische Architektur.<br />
Dies lässt sich auch in den Berliner Sarotti-Höfen, in ihrer Ausstellung im Herzen von Kreuzberg, erleben. In dieser magischen Location organisiert der Feinsteinzeughersteller Workshops, Meetings und Präsentationen für Architektur-, Handels- und Künstlerpartner und ruft so einen kreativen Prozess ins Leben, der seinesgleichen sucht.</p>
<p>Porcelaingres ist ein junges Unternehmen, das seit 2003 in einer der modernsten Produktionsstätten Europas Feinsteinzeugplatten von extrem hoher Qualität produziert. Für seinen Firmensitz hat es Vetschau in Deutschland gewählt, wo unter Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsgrundsatzes eine hochfortschrittliche Produktionsanlage errichtet wurde. Porcelaingres gehört zum Konzern Iris Ceramica Group und betreibt, neben dem Standort in Vetschau, ein weiteres Produktionswerk in Castellarano, ganz in der Nähe des wichtigsten keramischen Industriegebiets in Norditalien, nämlich Sassuolo. Seit über 15 Jahren werden dort Hochqualitäts-Feinsteinzeugplatten für Böden und Wände im Innen- und Außenbereich produziert. Dabei stehen Qualität, Nachhaltigkeit und Kreativität an erster Stelle. Gleichbleibend hohe Qualität wird durch die sorgfältige Auswahl der Rohstoffe, durch sehr effiziente Produktion und durch das optimale Verhältnis zu Kunden, Mitarbeitern und Zulieferern gewährleistet. Nachhaltigkeit erreicht Porcelaingres durch soziales Engagement und durch eine Haushaltswirtschaft, die keine Energie- und sonstige Verschwendung zulässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Porcelaingres GmbH<br />
Irisstraße 1<br />
03226 Vetschau<br />
T +49 (0) 35433 597 0<br />
<a href="http://www.porcelaingres.com">www.porcelaingres.com</a></p>
<p>Ilona Peters<br />
Objektberaterin<br />
M +49 (0)174 338 78 49<br />
<a href="mailto:ipeters@porcelaingres.com">ipeters@porcelaingres.com</a></p>
<p>Fotos: <span class="st">©</span> Porcelaingres</p>
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		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Caspar Schmitz-Morkramer (caspar.)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-caspar-schmitz-morkramer-caspar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 08:55:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=357402</guid>

					<description><![CDATA[Das Büro caspar. arbeitet international und entwickelt Lösungen für Neubauten, Umnutzungsideen für Bestandsgebäude und innenarchitektonische Konzepte. Die Projekte reichen von städtebaulichen Planungen, Wohngebäuden und Büros über Einzelhandel, Hotels und Tagungshäuser bis hin zu Schulen und Kulturbauten. Die Architektur ist vom Leitgedanken "Maßstab Mensch" geprägt. Sie reagiert auf digitale Transformation. Und begreift Stadtquartiersplanung, Stadtreparatur und Innenarchitektur als Chance, um individuellen Raum für die optimale Entfaltung des Menschen zu schaffen. In unserem Interview spricht Caspar Schmitz-Morkramer unter anderem über Bürobauten und was diese in Zukunft leisten müssen sowie über aktuelle städtebauliche Projekte des Büros und die Stadt der Zukunft.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/caspar-schmitz-morkramer_caspar.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Caspar Schmitz-Morkramer (caspar.)" data-rel="lightbox-gallery-218"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/caspar-schmitz-morkramer_caspar.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/caspar-schmitz-morkramer_caspar.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/caspar-schmitz-morkramer_caspar-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/caspar-schmitz-morkramer_caspar-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/csm_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="caspar., Kö-Quartier, Düsseldorf | © caspar./HGEsch" data-rel="lightbox-gallery-218"><img decoding="async" width="1399" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/csm_web_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/csm_web_01.jpg 1399w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/csm_web_01-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/csm_web_01-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/12/csm_web_01-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1399px) 100vw, 1399px" /></a>
</p>
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<p><strong>Sie haben u.a. eine große Expertise im Bürobau. Diese Bautypologie unterliegt derzeit vielen Spekulationen. Wie wird sich die Bürowelt Ihrer </strong><strong>Meinung nach verändern?</strong></p>
<p>In Bezug auf die Bürowelt ist alles das, was wir zurzeit beobachten, ein Bündel von Trends, die vorher schon existierten. Seit Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, inwiefern sich die Lebensqualität am Arbeitsplatz verändern sollte. Das heißt, der Anspruch an das Büro ist vielfältiger geworden. Heute arbeiten wir im Büro sehr viel kommunikativer und teambasierter, als das früher der Fall war, und wir benötigen mehr Austauschplattformen. Die Frage, die am relevantesten ist: Wie arbeiten wir gut und konzentriert? Durch Home-Offices arbeiten wir zunächst flexibler, was ja wiederum bedeutet, dass wir uns Gedanken darüber machen sollten, wie wir im Büro andere Situationen schaffen können.</p>
<p>Mitarbeiter werden sich von der Telefonzelle bis hin zum Konferenzraum alle möglichen Arbeitsplatzsituationen individuell buchen können, was für den Praktikanten bis hin zum Partner gilt. Es wird in vielen Bereichen keine festen Arbeitsplätze mehr geben, der Trend zum Desksharing wird sich verstärken. Sicherlich wird man aufgrund der Pandemie nochmals anders über die Kompaktheit von Arbeitsplätzen nachdenken.</p>
<p>Ich denke speziell an die Coworking-Anbieter, die sowohl in ihren Großraumsituationen als auch in ihren vermieteten Bürosituationen sehr kompakte Arbeitsplätze angeboten haben. Wir waren vor vielen Jahren selber einmal in Hamburg an der Anmietung interessiert, hatten damals allerdings das Problem, mit den 1,30 m x 65 cm tiefen Tischen auszukommen. Das wird man in dieser Form nicht mehr anbieten können. Trotzdem glaube ich, dass das Konzept des Coworking ein hochinteressantes ist und es Chancen bietet. Für größere Firmen ist es eine Option, nicht nur in einer Zentrale, sondern in mehreren dezentralen Hubs zu denken, um die Büroarbeitsplätze in die Nähe der Mitarbeiter zu bringen und damit deren Anreisezeit zu verringern. Wir selber werden das im übrigem auch bei uns umsetzen. Wir haben gerade eine Umfrage gestartet und die Mitarbeiter befragt, ob und wie sie von zu Hause arbeiten wollen und welche Möglichkeiten sich ihnen zu Hause bieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wenn jetzt das Büro nicht mehr der Arbeitsort mit Pflichtaufenthalt ist, stellt sich die Frage, was das Büro als bisheriges stationäres Headquarter eines Unternehmens zukünftig leisten muss?</strong></p>
<p>Die Energie in der Schaffung neuer Büroarbeitsplätze zielt dorthin, die Arbeitsplätze im Büro so attraktiv zu machen, dass die Mitarbeiter gerne ins Büro kommen und dort möglichst mehr und nicht weniger Zeit verbringen wollen. Das Büro ermöglicht zwischenmenschliche Begegnungen, die wiederum viel Positives erzeugen. Wenn ich von zu Hause arbeite, arbeite ich womöglich konzentrierter, aber ich arbeite nur an dem, an dem ich arbeiten soll.</p>
<p>In unserem Fall erledigt der Mitarbeiter die konkrete Projektarbeit von zu Hause vielleicht effizienter, als er das im Büro machen kann. Aber die ganzen kleinen Teile, die zusammen die Stärke eines Büros und einer Bürogemeinschaft ausmachen, gehen verloren. Wir wollen ja auch Erfahrungen weitergeben. Es ist wichtig, dass die älteren Kollegen die jüngeren heranführen können oder dass die Neugier der Jungen auf die Älteren überspringt. Insofern glaube ich, dass wir eher eine Renaissance als ein Abgesang des Büros erleben werden. Wir haben in den letzten Jahren beobachtet, dass sich der Arbeitsmarkt von einem Arbeitgebermarkt zu einem Arbeitnehmermarkt gewandelt hat. Die Mitarbeiter haben heute ganz andere Ansprüche, als das noch vor zehn oder fünfzehn Jahren der Fall war. Nicht wirtschaftliche Aspekte können heute entscheidend für die Wahl eines Arbeitgebers sein, die Menschen wollen wissen, wo und mit wem sie zusammenarbeiten, möchten Kollegen finden, die zu ihnen passen. Sie suchen eine Bürogemeinschaft, auf die sie sich verlassen können, in der Loyalität und ein Wir-Gefühl existiert. Deshalb wird das Büro nach wie vor eine ganz, ganz starke und wichtige Rolle einnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Können Sie uns Ihre Vorstellung von der Stadt der Zukunft geben? Wie werden wir leben, wie werden wir uns bewegen?</strong></p>
<p>Wenn man ganz ehrlich ist, ist vieles scheinbar Neue nur eine Neuauflage von schon Dagewesenem. So glaube ich, wird auch die Zukunft der Stadt sein. Die Nachkriegsära in Europa war geprägt von der modernistischen Charta von Athen, die eine strikte Trennung von Funktionen wie Leben, Arbeiten, Industrie und Einkaufen vorgesehen hat. Aber gerade der Mix der unterschiedlichen Nutzungen macht Urbanität aus. So laden wir unsere Städte 24/7 auf. Ich halte es wie Jan Gehl: „First life, then spaces, then buildings”. Was die Mobilität angeht, sehe ich tatsächlich eine Riesenchance, die Lebensqualität in den Städten nachhaltig zu verbessern. Elektromobilität, Sharing-Konzepte und vor allem autonomes Fahren haben die Möglichkeit, Luftverschmutzung, Geräuschimmissionen, aber auch das unschöne Stadtbild, das von parkenden Blechlawinen geprägt ist, nachhaltig zu verändern. Hier braucht es allerdings einiges an Radikalität und Konsequenz, da gerade wir Deutschen uns mit Veränderungen schwertun.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer/interview-csm.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Caspar Schmitz-Morkramer</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Caspar Schmitz-Morkramer<br />
</strong></p>
<p>geboren 1973, wuchs er in Frankfurt am Main, Mannheim und New York auf. Nach dem Abitur lernte er klassisches Zeichnen bei Charles H. Cecil in Florenz. Im Anschluss studierte er Architektur in Aachen und Berlin, wo er 1999 auch sein Diplom ablegte. Schon während seines Studiums sammelte er 1995 Berufserfahrung bei Murphy/Jahn in Chicago und 1998 im Renzo Piano Building Workshop in Genua. Nach seinem Studium arbeitete er von 1999 bis 2004 bei KSP Engel und Zimmermann Architekten in Köln. 2004 gründete Caspar Schmitz-Morkramer mit Holger Meyer das Architekturbüro meyerschmitzmorkramer, seit 2019 geht er mit seinem Büro caspar. neue Wege. Heute arbeiten 100 Mitarbeiter an den Bürostandorten Köln und Hamburg. Caspar Schmitz-Morkramer wurde international bekannt für Revitalisierung der mehrfach ausgezeichneten Abtei Michaelsberg in Siegburg. (<a href="https://caspar.archi/de/home/">www.caspar.archi</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Linus Hofrichter (sander.hofrichter architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-linus-hofrichter-sander-hofrichter-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 09:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=355483</guid>

					<description><![CDATA[Mehr als 85 Jahre Bürogeschichte, über 220 Mitarbeiter und mehrere Standorte in Deutschland und der Schweiz: a&#124;sh gehören zu den großen und traditionsreichen Architekturbüros in Deutschland. Mit ihrer Erfahrung verfügen sie über das Wissen, um vielfältigste Projekte aus den Bereichen Krankenhaus- und Gesundheitsbauten, Bauten für Senioren und Menschen mit Einschränkungen, Bildungsbauten sowie Wohn- und Bürogebäude zu verwirklichen. Als Spezialisten für Bauten der sozialen Infrastruktur zeigen sie mit jedem neuen Projekt, dass sich Wirtschaftlichkeit und innovative, ästhetische Architektur nicht ausschließen. Jedes Projekt braucht spezielle Kenntnisse und Kompetenzen - daher wird für jedes Vorhaben ein passendes, individuelles Team zusammengestellt. In unserem Interview spricht Linus Hofrichter unter anderem über aktuelle Krankenhausprojekte, das deutsche Gesundheitssystem und dessen Neueinschätzung sowie über innovative und zukunftsweisende Projekte im Bereich des Gesundheitswesens. 
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/linus-hofrichter_sander-hofrichter.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Linus Hofrichter (sander.hofrichter architekten)" data-rel="lightbox-gallery-219"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/linus-hofrichter_sander-hofrichter.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/linus-hofrichter_sander-hofrichter.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/linus-hofrichter_sander-hofrichter-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/linus-hofrichter_sander-hofrichter-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/sander-hofrichter_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Campus Zentralklinikum Lörrach | © a|sh sander.hofrichter architekten GmbH" data-rel="lightbox-gallery-219"><img decoding="async" width="1399" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/sander-hofrichter_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/sander-hofrichter_01.jpg 1399w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/sander-hofrichter_01-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/sander-hofrichter_01-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/sander-hofrichter_01-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1399px) 100vw, 1399px" /></a>
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<p><strong>Wie sind die Auswirkungen der Krise auf Ihre laufenden Projekte? Ich denke zum Beispiel an Ihren Campus des Zentral-Klinikums in Lörrach!</strong></p>
<p>Wir sind Teil einer sehr vielfältigen multikulturellen Gesellschaft in Deutschland. Und wir als Planende in der Bauwirtschaft dürfen uns überhaupt nicht beklagen. Als Spezialisten für Krankenhausbau und Bauten der sozialen Infrastruktur – wir bauen ja zu neunzig Prozent Krankenhäuser, Schulen, Bildungsstätten und Hochschulbauten – haben wir Corona nur sehr geringfügig gespürt. Unsere Baustellen sind genauso weitergelaufen, teilweise sogar besser als vorher, weil die Handwerker auf manchen privaten Baustellen wegen der Befürchtung der Ansteckung nicht mehr weiterarbeiten durften. Stattdessen kamen sie dann verstärkt auf unsere Baustellen. Wir hatten beispielsweise auf der Baustelle des Landtags in Rheinland-Pfalz in Mainz vor der Corona-Krise Personalengpässe und seit der Krise nicht mehr. Mit Ausnahme eines Altenpflegeheims, das wegen des sehr sensiblen Bereiches mit den alten Menschen verständlicherweise gestoppt wurde, hatten wir keine Unterbrechungen auf den Baustellen. In Bezug auf das Zentral-Klinikum in Lörrach werden wir in einigen Monaten mit dem Bau beginnen, die vorbereitenden Maßnahmen laufen auf Hochtouren und der Terminplan wurde eingehalten. Von Verzögerung und Reduktion nichts zu spüren!</p>
<p>In mittel- und langfristiger Hinsicht machen wir uns natürlich ein wenig Sorgen, dass Gelder für Krankenhausund Bildungsbauten fehlen werden und dass Häuser, die für 2021/2022 geplant waren, erst in vier Jahren oder später kommen. Obwohl momentan die Politik befürwortet, alle Ausschreibungen weiterlaufen zu lassen. Gerade im Bereich der Sozialbauten, Krankenhäuser und Schulen haben wir in Deutschland dringenden Nachholbedarf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Müssen wir zukünftig die Planung der Krankenhausstrukturen an einem Extremszenario wie der Corona-Pandemie ausrichten? Ist das überhaupt </strong><strong>finanzierbar und damit möglich?</strong></p>
<p>Es ist möglich, wenn wir unseren intelligenten und bereits gestarteten Konzentrationsprozess weiterfahren und Standorte schließen. In Hannover wurden beispielsweise mit Siloah, Oststadt und Heidehaus drei Krankenhäuser geschlossen und gleichzeitig wurde ein neues Klinikum gebaut. Wir beteiligen uns gerade am Wettbewerb in Georgsheil in Ostfriesland. Dort hat jetzt die Politik nach langen Bürgerprotesten beschlossen, drei Krankenhäuser zu schließen und geographisch genau in der Mitte ein Neues zu errichten. Weiterhin planen wir derzeit in Lohr zwischen  Aschaffenburg und Würzburg im Spessart ein neues Krankenhaus. Dafür werden vier Krankenhäuser geschlossen. Die Entfernungen für die Patienten sind geringfügig weiter, aber immer noch zumutbar. Das heißt, diese Konzentrationsprozesse, aus vier Krankenhäusern eines zu machen, bedeutet auch, dass wir weniger Personal an verschiedenen Orten benötigen. Über diese Lösung würde sich natürlich auch im gewissen Sinn der Pflegenotstand lösen. Für ein einzelnes Krankenhaus benötigen wir natürlich deutlich weniger Pfleger als für vier. Auf dem Papier ergibt sich damit ein gewisser Stellenabbau, aber wenn die Stellen eh nicht besetzt sind, bedeutet das eine höhere Pflegequalität. Und diesen Kurs gilt es unbedingt weiterzuverfolgen. Nur weil wir jetzt gut durch die Krise gekommen sind, müssen wir nicht an alten Strukturen festhalten und weiterhin alle fünf Kilometer ein Krankenhaus haben. Im Gegenteil, wir müssen weiter diesen Konzentrations- und Konsolidierungsprozess fahren und gezielt auf der Landkarte schauen, wo man welche Krankenhäuser benötigt; und wir müssen die Krankenhausträger dazu anhalten, Schwerpunkte zu bilden.</p>
<p>Es kann durchaus sein, dass in einer Stadt fünf Krankenhäuser sinnvoll sind, es kann aber nicht sein, dass sich jedes dieser fünf Häuser auf das Gleiche spezialisiert. Durch unterschiedliche Spezialisierungen auf verschiedene Krankheitsbilder pro Klinik können wir eine bessere Qualität der medizinischen Versorgung gewährleisten. Und damit das regional bestehende Überangebot aufheben. Was nicht heißt, dass es nicht regional kleine Häuser zur Krankenversorgung geben sollte. Ich bin kein Freund einer extremen Konzentration, wie sie in Dänemark praktiziert wird, wo es landesweit nur acht große Krankenhäuser gibt. Diese Kultur haben wir Gott sei Dank nicht. Wir werden nie auf zehn oder zwanzig Krankenhäuser pro Bundesland runtergehen. Wir werden keine zweitausend Krankenhäuser mehr benötigen, wir brauchen vielleicht nur noch tausend. Dass wir nur noch 300 brauchen, wie manche Studien sagen, das ist meines Erachtens unrealistisch und auch nicht gut im Sinne der Bevölkerung. Im Falle einer Pandemie können wir ja nicht hundert Kilometer bis zum nächsten Krankenhaus fahren. Die Franzosen hatten überhaupt keine Kapazitäten und haben dann die Leute über Hunderte von Kilometern von Nord-Frankreich nach Süd-Frankreich verlegt, weil dort noch Betten frei waren. Also so etwas dürfen wir uns nicht erlauben. Es ist essentiell wichtig, dass wir in Bezug auf die Bevölkerungszahlen eine relativ gleichmäßige Krankenversorgung garantieren.</p>
<p>Was mir noch wichtig wäre zu erwähnen: es sollte im Krankenhausbau endlich die Diskussion über das Bauen von ausschließlich Einbettzimmern, sowohl in der Normal- als auch in der Intensivpflege, einfließen. Das ist etwas, was wir in Deutschland immer noch nicht verstanden haben, weil wir immer der Meinung sind, sie sind zu teuer und wir können sie uns nicht leisten. Schon allein unter dem Gesichtspunkt der Infektionen oder anderer ansteckender Krankheiten haben Einbettzimmer einen enormen Mehrwert. Es wäre für mich sehr wichtig, dass wir die durch die Krise gewonnenen Erfahrungen mit der Distanz auch auf unsere Bautypologien übertragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Krankenhäuser werden sich weltweit verändern, bedingt durch neue Technologien und demographische und wirtschaftlichen Veränderungen. </strong><strong>Können Sie uns einen Einblick verschaffen, wie Sie das Universitätsspital Zürich in die Zukunft führen werden?</strong></p>
<p>Ich habe soeben erwähnt, dass ich diese Megastrukturen kritisch sehe. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir große Krankenhäuser brauchen, wo man besonders schwierige, ganz extreme Krankheiten oder ganz schwere Verletzungen behandeln können muss. Die besten Mediziner und besten Forscher müssen dort zusammenkommen, behandeln und forschen. Im Falle eines ganz schwierigen Hirntumors erhalten Sie womöglich in einem normalen Krankenhaus die Aussage, das er nicht operabel oder das Risiko zu groß ist. In einer Spitzenklinik, die täglich solche High-End-Fälle behandelt, ist man ganz anders aufgehoben. Ich glaube, dass wir in unserer medizinischen Entwicklung nur weiterkommen, wenn wir auch an den Grenzbereich gehen. Hätte es die erste Herzoperation nie gegeben, dann hätten wir heute viele Dinge nicht gelöst. Ich bin ein fortschrittsgläubiger Mensch. Auch im Rahmen vieler ethischer Fragen sollten wir Spitzenmedizin immer fördern.</p>
<p>Um auf unser Projekt in Zürich zu kommen: In Zürich gibt es die Uniklinik oben auf dem Zürichberg und mitten in der Stadt. Sie liegt direkt neben der Universität und direkt neben der ETH, der Eidgenössischen Technischen Hochschule. Die Schweizer wollen die Spitzenmedizin dort belassen, weil es der richtige Ort für die Forschung und Wissenschaft ist. Auch für die Studierenden ist es wichtig, dass es Universitätsspitäler gibt, die vernetzt sind. Die ETH entwickelt zum Beispiel Roboter und entwickelt Medizinprodukte. Und diese werden dann im Uniklinikum daneben eingesetzt oder getestet. Dieses Miteinander der disziplinären Forschung aus der Universität, aus der Universitätsklinik und der ETH war ausschlaggebend für die Entscheidung, an diesem Campus zu bleiben. Allerdings folgte dann die Überlegung, dass man große Teile der vor- und nachstationären Untersuchungen und ambulante und teilambulante Leistungen nicht auch noch mitten in der Stadt erbringen wollte, sondern in einem eigenen Krankenhaus am Rande der Stadt. Dann haben die Züricher etwas sehr Innovatives getan, sie haben am Flughafen in Kloten ein neues Gebäude eröffnet, wo sämtliche Routine- oder Präventivuntersuchungen stattfinden. Man hat vorher festgestellt, dass die Erreichbarkeit direkt am Flughafen in Zürich hervorragend ist, weil dort sämtliche Straßenbahnen, die U-Bahnen und die Buslinien hinfahren. Und die im Kanton Zürich lebenden Menschen erreichen den Flughafen mindestens genauso gut wie die Innenstadt von Zürich.</p>
<p>In dem von uns derzeit entwickelten Spital in der City von Zürich werden insbesondere die Schwerkranken – und Notfälle behandelt. Es gibt eine große Notaufnahme mit zwei Dach-Hubschrauber-Landeplätzen, wo Polytraumen und andere ganz schwere Fälle sofort versorgt werden. Im zweiten Bauabschnitt wird es weitere Spezialintensivstationen für Brandverletzte, für Knochenmarktransplantationen usw. geben. Also High-End-Medizin in einem Krankenhaus mitten in der Stadt. Und viele planbare und vor- und nachstationäre Fälle, die einem Arztbesuch gleichkommen, finden zum Großteil draußen am Flughafen statt. Die Schweizer haben hiermit ein sehr gutes und interessantes Konzept entwickelt. Der erste Bauabschnitt, den wir jetzt bauen, entspricht einem sehr kompakten Krankenhaus mit 24 OP-Sälen und hundert Intensivbetten. Wir planen dieses Projekt gemeinsam mit den renommierten Schweizer Kollegen Christ &amp; Gantenbein aus Basel. Sie sind hervorragende Architekten, die aber noch nie zuvor ein Krankenhaus gebaut haben. Wir als Krankenhausarchitekten und Spitalplaner haben gerade in solch großen, komplexen Strukturen weitreichende Erfahrungen und können maßgeblich zum Gelingen dieses extrem anspruchsvollen Projekts beitragen. Die Zusammenarbeit ist sehr fruchtbar, vertrauensvoll und spannend. Sie hat uns dazu beflügelt, uns noch mehr mit städtebaulichen Themen, mit Fassaden und mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Gemeinsam haben wir das Ziel, später ein gut funktionierendes Krankenhaus im Sinne der Patienten, der Ärzte und der Pflegenden zu übergeben. Ich bin überzeugt, dass wir dort einen Leuchtturm platzieren werden, sowohl in Bezug auf die Nachhaltigkeit, den Städtebau, die Ästhetik des Gebäudes als auch die funktionale medizinische Struktur.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-linus-hofrichter.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Linus Hofrichter</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
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<p><strong>Über Linus Horichter</strong></p>
<p>Linus Hofrichter hat von 1979 bis 1986 an der Universität Karlsruhe (TH) Bauingenieurwesen und Architektur studiert. Seit 1996 ist er Inhaber von sander.hofrichter architekten. 1997 wurde er in den Bund Deutscher Architekten (BDA) berufen. Seit 2003 ist er Mitglied und seit 2006 stellvertretender Vorsitzender des Vereins Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen e.V. (AKG), Berlin. Seit 2008 ist er Mitglied des Expertenausschusses für DIN-Normen im Krankenhausbau (EDK), Berlin. Die Professur für Krankenhausplanung an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen hat Linus Hofrichter seit 2012 inne. Seit 2014 ist er einer der Geschäftsführenden Gesellschafter der sander.hofrichter architekten GmbH Gesellschaft für Architektur und Generalplanung. (<a class="_ps2id" href="https://www.a-sh.de/" data-ps2id-offset="">www.a-sh.de</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Olaf Kitzig (Kitzig Interior Design)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-olaf-kitzig-kitzig-interior-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 09:13:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den Kitzig Design Studios gehören Kitzig Interior Design, Kitzig Identities und Kitzig Details - sie stehen für außergewöhnliche Designlösungen. Kitzig Design Studios bündelt die kaufmännische, strategische und strukturelle Kompetenz und gibt den operativen Kreativ-Studios den organisatorischen Rahmen und somit die Freiheit, sich ausschließlich auf die jeweilige Gestaltungsaufgabe konzentrieren zu können. Die Kernkompetenzen von Olaf Kitzig und seinen Mitarbeitern liegen in den Bereichen Hotellerie/Gastronomie sowie in der Erstellung von maßgeschneiderten Konzepten für das Office- und Retaildesign und Corporate Architecture. In unserem Interview spricht Olaf Kitzig unter anderem über die aktuelle Krise und deren Auswirklungen auf die Hotelbranche, über Architektur für den Menschen sowie über die Zukunft und Chance in Bereich der Hotellerie. 
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/olaf-kitzig_kitzig.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Olaf Kitzig (Kitzig Interior Design)" data-rel="lightbox-gallery-220"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/olaf-kitzig_kitzig.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/olaf-kitzig_kitzig.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/olaf-kitzig_kitzig-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/olaf-kitzig_kitzig-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/kitzig_01-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ruby Works, München | © Kitzig Interior Design" data-rel="lightbox-gallery-220"><img decoding="async" width="2560" height="1098" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/kitzig_01-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/kitzig_01-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/kitzig_01-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/kitzig_01-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/kitzig_01-1536x659.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/kitzig_01-2048x878.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/kitzig_01-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
</p>
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<p><strong>Auf Ihrer Webseite ist zu lesen, dass Ihre Entwürfe den Menschen und Ihren Anforderungen genügen sollen. Haben wir in der Architektur den Blick auf den Menschen und seine Bedürfnisse – zumindest zum Teil – verloren? Die Effizienz der Gebäude, ihre Zertifizierung und ihre Vermarktbarkeit scheinen oft im Vordergrund zu stehen. Eröffnet Corona jetzt die Möglichkeit, den Menschen wieder in das Zentrum der Überlegung zu stellen?</strong></p>
<p>Gute Architektur sollte für den Menschen gemacht werden. Die neuen Anforderungen durch Social Distancing und durch Corona insgesamt werden einen großen Ruck durch die Welt der Gastronomie, Hotellerie und Büros geben. Auch das private Haus bzw. die private Wohnung wird sich verändern, weil der Mensch sich stärker mit seinem Wohnen auseinandergesetzt hat. Es hat eine Sensibilisierung des Umfeldes stattgefunden. Ich persönlich muss allerdings sagen, dass bis auf einige, vielleicht nicht so gelungene Beispiele, die Architektur und vor allen Dingen die Innenarchitektur in den letzten Jahren wesentlich stärker auf den einzelnen Menschen und auf die Gruppen der Benutzer eingegangen ist, als das in der Vergangenheit der Fall war. Es hat durchaus ein Umdenken stattgefunden. Ich bin ein großer Freund der Innenarchitektur, weil das Interior Design immer eine Reflexion der Gesellschaft ist. Also im Rococo hat man so gelebt, wie man eben im Rococo gelebt hat. Deswegen gab es den Rococo oder den Baroque. Wir leben jetzt schon ewig in der Neuzeit, ohne dass wir einen Stil als solchen haben, weil wir den Namen der einzelnen Baustile immer in der Retrospektive gegeben haben. Wir beobachten starke Umbrüche und auf den Menschen zugeschnittene Lösungen mit hoher Aufenthaltsqualität, die zunehmend warm und nicht nur funktional sind.</p>
<p>Verkehrsflächen können durchaus auch Flächen sein, die ein Gebäude entschleunigen, indem man ihnen gleichzeitig noch eine Gestaltung zufügt und an denen der Besucher, der Bewohner oder der Gast partizipiert. Ich glaube, in dem Bereich passiert einiges. Ich kenne sehr viele, sehr positive Beispiele, wo sich die Innenarchitektur auf den User eingestellt hat. Wir starten beispielsweise ein Konzept immer mit einer Bedarfs analyse. Im Falle Ihres privaten Hauses schauen wir uns an, wie und mit wie vielen Menschen Sie wohnen. Wir müssen wissen, welche Eigenschaften, welche Persönlichkeit und welche Gewohnheiten Sie haben. Dasselbe gilt natürlich auch für den Projektbau im Bereich Hotellerie, Gastronomie oder Büro.<br />
Oder auch für ein Krankenhaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wir sprechen von den Bedürfnissen der Menschen. Wie haben sich diese im Bereich Innenarchitektur in den letzten Jahren verändert?<br />
</strong></p>
<p>Es sind mehrere Entwicklungen, die Einfluss auf die Innenarchitektur nehmen. Ein großes Thema ist die Vereinsamung in der Gesellschaft. Mit Vereinsamung meine ich nicht, dass wir keinen familiären Bezug mehr zu unserer Generation davor haben. Ich bin bei meiner Großmutter großgeworden, sie wurde 1912 geboren, ich 1971. Da war Ärger vorprogrammiert, aber auch unendlich viel Lernen von einem Menschen, der schon sehr lange auf dieser Welt war.</p>
<p>Heute haben wir kaum noch Generationswohnen. Es gibt natürlich Wohnkomplexe, in denen man im Generationenhaus wohnt, aber das Gros der Massen wohnt allein. Single Haushalte steigen exorbitant. Das bedeutet, man hat zwar sein soziales Umfeld, aber es ist ein anderes soziales Umfeld. Für das Wohnen bedeutet es, dass ich mich einrichte, wie ich bin, ohne dass ich den Einfluss einer anderen Person berücksichtigen muss. Wenn ich viel Zeit allein verbringe, möchte ich es kuscheliger haben, als wenn ich mit anderen Menschen zusammenlebe. Das nächste Thema ist Angst. Ich habe zwei Söhne, einer ist acht und einer vierzehn. Meine Kinder gehören zu den Kindern, die Fernsehen schauen dürfen, allerdings überprüfe ich vorher alles und beobachte damit, was sie sich anschauen. Ein Tabu Thema sind jegliche Art von Informationssendungen über Konflikte in anderen<br />
Ländern, über Kriege und Bürgerkriege, über den Klimawandel und andere Religionen. Überall gibt es so viel Aggressionsherde, die Angst schaffen. Diese Angst wird das Wohnen und das räumliche Umfeld verändern. Während in den 80er Jahren häufig eine eher kalte und maskuline Einrichtung vorherrschte, bevorzugt man heute ein leicht abgedimmtes Licht, ein kuscheliges Sofa und schöne warme Farben, um sich damit eine Art eigenen Realismus zu schaffen. Ich schalte den Fernseher aus, schaue in meine Welt und sehe, dass diese Welt nett und farbenfroh ist. Ein weiteres Thema ist das zunehmende Ego der Menschen und der in Teilen sogar schwindende Kollektivgedanke. Das schafft meiner Meinung nach auch Veränderung in der Innenarchitektur. Dieses „ich bin“, „ich kann“, „ich bin das Zentrum“, „ich bin das Wichtigste in meiner Welt“, „ich bin Work-Life-Balance“ verändert auch unser Umfeld in der architektonischen Art und schafft dadurch einen Pool an Kreativität. Das bedeutet, ich habe verschiedene Stile – ob das Shabby Chic oder die coole Avantgarde ist. Sie zusammen schaffen wiederum ein ganzes und bunter gewordenes Bild.</p>
<p>Ein weiteres, die Innenarchitektur beeinflussendes Thema ist die Globalisierung der Architektur. Durch die Digitalisierung haben alle Zugang zu denselben Informationen und Bildern. Wenn Sie bei Google beispielsweise „rotes Sofa“, eingeben, dann sehen Sie vermutlich überall auf der Welt dasselbe Sofa, ob Sie nun in New York, Tel Aviv oder in Lippstadt sitzen. Das schöne an unserem Beruf ist, dass wir Menschen mitbegleiten dürfen und sie an neue Dinge heranführen können. Ich denke an einen Privatkunden, dem ich vor vielen Jahren einen Küchenblock schmackhaft machte, an dem man zuschauen kann, wie der andere kocht. Was zunächst einiger Überzeugungsarbeit bedurfte, stößt heute auf Begeisterung, denn wir richten ihm derzeit sein zweites Ferienhaus mit einen Küchenblock ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Hotellerie ist besonders von der Krise betroffen. Wie schätzen Sie die Entwicklung dieser Bautypologie mittel- und langfristig ein? Wird es womöglich mehr kleinere Häuser statt der Großhotels geben?</strong></p>
<p>Ich bin mir sicher, dass alle Konzepte in der Hotellerie oder in anderen durch uns gestalteten Bereiche, die mit Herz und Seele gemacht werden, auch weiterhin eine Berechtigung haben und existieren werden. Wichtig ist, dass es authentische Konzepte sind, die mit Leben gefüllt sind und den Gast in den Mittelpunkt stellen. Mittlerweile gibt es sehr viele, hochgradig individualisierte Hotelkonzepte, selbst in der Kettenhotellerie. Der Neubau wird voraussichtlich zukünftig ein wenig stärker beäugt werden, weil die Frage der Finanzierung aufkommt.</p>
<p>Ich glaube allerdings nicht, dass es einen Stopp in der Renovierung und Modernisierung von Bestandsgebäuden geben wird, hier wird es irgendwann wieder richtig an Fahrt zunehmen, da wir in diesem Bereich noch wirklich sehr viel Bedarf haben. Was die Größe der Hotels anbetrifft, müssen wir zwischen der touristischen und der Business Hotellerie unterscheiden. Ein Hotel muss immer einen wirtschaftlichen Background haben, man braucht einen bestimmten Umsatz und eine bestimmte Größe, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Von daher denke ich, werden wir nach wie vor kleine und große Hotels haben. Ich glaube allerdings, dass das Herzblut im Konzept ein wesentlicher Bestandteil sein wird. Als Gast möchte ich immer das Gefühl haben – sei es in einem kleineren oder großen Hotel –, dass sich jemand Gedanken darüber gemacht hat, wie ich die Tage oder die Woche Urlaub in diesem Haus verlebe.</p>
<p>Ein Hotel muss Spaß machen und bestmöglich neue Horizonte eröffnen. Ein zu beobachtender Trend ist: Während die Hotellerie jahrelang der Privateinrichtung hinterherlief, haben wir mittlerweile den Umkehrschluss. Heute ist es so, dass das Hotel im besten Falle eine Richtlinie darstellt und die Gäste auch zu Hause so leben möchten. Der Kunde wird lieblose, nicht detaillierte und nicht mit der Zeit gehende Hotels automatisch aussortieren und sie nicht mehr buchen. Selbst im unteren Segment der Hotellerie sind wir ja heute stylisch unterwegs. Ich vermute, dass der Wettbewerb noch härter wird, als er sowieso schon war. Darin liegen aber meiner Meinung nach sehr viel Möglichkeiten und Chancen.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-olaf-kitzig.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Olaf Kitzig</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Olaf Kitzig<br />
</strong></p>
<p>Nach einer Ausbildung zum Maler und Lackierer sowie zum Schauwerbegestalter war Olaf Kitzig Trainee in einem internationalen Designunternehmen. Daran schloss er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Einrichtungsfachberater an der Fachschule des Möbelhandels Köln an. Anschließend führte ihn sein Weg nach London, wo er als Trainee und im Bereich Teaching Interior Design tätig war. 1998 war er Interior Designer for golf clubs Atlanta, USA und gründete mit Kitzig Interior Design GmbH Lippstadt sein eigenes Unternehmen. Es folgten 2001 weitere Niederlassungen in Bochum und 2009 in München. 2017 gründete Olaf Kitzig die Kitzig Design Studios GmbH &amp; Co. KG, Kitzig Details GmbH, Kitzig Identities GmbH. 2018 folgte eine weitere Niederlassung in Düsseldorf und ein weiteres Büro am Standort Lippstadt. (<a class="_ps2id" href="https://www.kitzig.com/" data-ps2id-offset="">www.kitzig.com</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Guga S‘Thebe Children‘s Theatre</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/guga_childrens_theatre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 11:18:02 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=354248</guid>

					<description><![CDATA[Seit seiner Fertigstellung im Jahr 2015 förderte das Guga S'Thebe Theatre in Langa bei Kapstadt als Kultur- und Nachbarschaftszentrum lokale und globale Gemeinschaft -  als einzigartige Plattform, die sowohl den Bewohner von Langa als auch Menschen aus der ganzen Welt offen steht. So konnte das Guga S'Thebe Theatre das Leben vieler Menschen aus ganz Südafrika verbessern und ihnen Aussicht auf eine verbesserte wirtschaftliche Lage geben. Nun wurde das Zentrum durch einen Brand schwer beschädigt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="2015 wurde das Guga S&#039;Thebe Theatre eröffnet" data-rel="lightbox-gallery-221"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-221"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Beziehungen aufbauen - Das Guga S&#039;Thebe Theatre bietet weiterhin wertvolle Einblicke in alternative Lehr- und Lernmethoden, die sich auf den Aufbau von Beziehungen konzentrieren." data-rel="lightbox-gallery-221"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-221"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_2020_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Am Tag der Wiedereröffnung nach langer pandemischer Pause gab es im Theater einen großen Brand." data-rel="lightbox-gallery-221"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_2020_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/StoSti_Guga_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-221"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/StoSti_Guga_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/StoSti_Guga_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lokale und globale Gemeinschaft - das Guga S&#039;thebe Theatre bot eine einzigartige Plattform sowohl für die Bewohner von Langa als auch für Menschen aus der ganzen Welt." data-rel="lightbox-gallery-221"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/StoSti_Guga_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-221"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wirtschaftliche Auswirkungen - Das Leben vieler Menschen aus ganz Südafrika hat sich durch das Guga S&#039;Thebe Theatre verbessert." data-rel="lightbox-gallery-221"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guga_slide_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Seit seiner Fertigstellung im Jahr 2015 förderte das Guga S&#8217;Thebe Theatre in Langa bei Kapstadt als Kultur- und Nachbarschaftszentrum lokale und globale Gemeinschaft</strong> <strong>&#8211;  als einzigartige Plattform, die sowohl den Bewohner von Langa als auch Menschen aus der ganzen Welt offen steht. So konnte das Guga S&#8217;Thebe Theatre das Leben vieler Menschen aus ganz Südafrika verbessern und ihnen Aussicht auf eine verbesserte wirtschaftliche Lage geben. Nun wurde das Zentrum durch einen Brand schwer beschädigt. </strong><strong>Bislang kann die Schadenshöhe lediglich geschätzt werden. </strong><strong>Durch Spenden kann der Wiederaufbau gelingen.<br />
</strong></p>
<p>Im September erreichte uns die traurige Nachricht aus Langa, Südafrika. Am Tag der Wiedereröffnung nach langer pandemischer Pause gab es in unserem geschätzten und geliebten Theater einen großen Brand. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, die Feuerwehr hat den Brand gelöscht. Die Ursache ist noch nicht geklärt, aber wird durch Fachleute der Stadt CPT evaluiert. Vermutet wird ein Kabelbrand als Folge einer unsachgemäßen Reparatur im Tonstudio im ersten Stock. Das Theater ist verwüstet, das Dach wird man erneuern müssen. Wir sind traurig und doch hoffnungsvoll, dass Guga’s Thebe Theatre als wichtiges Kultur- und Kunstzentrum wieder aufgebaut wird.</p>
<p>Es gilt folgende Spendenkontonummer: Helaba Bank, Hochschule Düsseldorf, IBAN: DE21 3005 0000 0004 0150 12, SWIFT-Code: WELADEDDXXX, Referenz: 31240000 Guga. Es gibt die Möglichkeit, Spendenquittungen zu erhalten.</p>
<p>Design. Develop. Build – Gemeinsam mit den späteren Nutzern sowie Fachingenieuren, Fördereinrichtungen und Hochschulen entwarfen, planten und bauten Architekturstudierende der PBSA Düsseldorf, der RWTH Aachen und dem Georgia Institute of Technology das Guga S‘Thebe Children’s Theatre im Township Langa in Kapstadt.</p>
<p>Initiatoren sind Kristina Bacht (AIT-ArchitekturSalons) und die südafrikanische Architektin Carin Smuts, die sich bereits zur Zeit der Apartheid für die Bewohner Langas engagierte und in den 1990er-Jahren das Jugend- und Kulturzentrum Guga S‘Thebe geplant und realisiert hat. Doch fehlte im Herzstück des urbanen Townships ein Aufführungsort für Theater, Tanz, Konzerte, Ausstellungen, für den Unterricht sowie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.</p>
<p>2013 reisten die ersten Studierendengruppen nach Süd­afrika. Während des Entwicklungsprozesses wurden ver­schiedene funktionale und räumliche Ausführungsplanungen erprobt. So fanden bereits Tanzaufführungen, Ausstellungen und Konzerte statt. Parallel zum Bauprozess wurde das Theater, dessen zentraler Raum ein Ring aus elf versetzt gestapelten ausgemusterten Seefrachtcontainern bildet, immer mehr zum Spielort für Vorführungen und Workshops. Die Tragstruktur lässt sich in zwei Elemente gliedern: ein Dach in Holzbauweise und eine Stahlstruktur mit den Seecontainern als vertikaler Raumabschluss. Die Dachträger liegen auf raumhohen, den Containern vorgelagerten Stahlstützen im Gebäudeinneren. Die Stahlstruktur wurde gemeinsam mit einem örtlichen Stahlbauer gefertigt. Während statisch entscheidende Punkte von professionellen Schweißern bearbeitet wurden, führten Studierende Aussteifungen, Unterfütterungen und Vorarbeiten aus. Die Struktur des Pultdaches basiert auf vor Ort leicht verfügbaren und kosteneffektiven Nagelplattenbindern, die im südafrikanischen Industriebau weit verbreitet sind. Bei einem lokalen Trägerhersteller wurden die 18 Binder in Handarbeit zusammengesetzt und dann vor Ort zu neun Modulen verbunden. Die zueinander geneigten Binder erzeugen eine repetitive räumliche V-Struktur, welche die Hauptansicht des Theaters prägt; das Tragwerk bleibt im Innern sichtbar.</p>
<p>Zur Verbesserung des Innenklimas wurden die Containerwände mit einer thermischen Hülle aus vor Ort vorgefertigten Leichtlehmpaneelen gedämmt: Hierfür wurden gebrauchte Transportpaletten zerlegt und daraus Holzrahmen gefertigt, in die das Stroh-Lehm-Gemisch gestampft wurde. Die äußere, hinterlüftete Fassadenebene, die den Witterungsschutz bietet und gleichzeitig die Identität des Gebäudes generiert, wurde aus wiederverwendeten Brettern von Obstkisten aus der lokalen Landwirtschaft erstellt. Basierend auf die Ornamentik traditioneller, ursprünglich aus dem Kongo stammender Shoowa-Textilien wurde eine Textur entwickelt, in Workshops und 1:1-Mustern direkt am Bau getestet und an die unterschiedlichen Ausrichtungen der Fassaden angepasst. Gemeinsam mit Textildesignern und lokalen Künstlern entstanden Bespannungen, die auch akustische Funktionen übernehmen.</p>
<p>Der Rohbau des Guga S’Thebe Children’s Theatre entstand in nur elf Wochen Bauzeit im Sommer 2013. Anfang 2014 zeigte eine Ausstellung im AIT ArchitekturSalon Hamburg Fotos, Modelle und Zeichnungen des Projekts. Durch Partizipation, soziale Integration und der Implementierung von wiederverwerteten Materialien wurde ein identitätsstiftendes Gebäude geschaffen, das als Kultur- und Nachbarschaftszentrum 2015 vollendet wurde und das bestehende Guga S‘Thebe programmatisch bedeutsam vervollständigt. Unterstützt wurde das Projekt von der Sto-Stiftung sowie zahlreichen Industrieunternehmen und Fördereinrichtungen. Neben Carin Smuts‘ Architekturbüro CS Studio beteiligten sich Imagine Structure, Heribert Weegen, Transsolar und das Kulturamt der Stadt Kapstadt an dem Projekt.</p>
<p>2016 erhielt das Zentrum den Sonderpreis des AIT Awards. Die Jury des DAM-Preises würdigte 2017 das Guga S’Thebe Children’s Theatre in der Kategorie „aus dem Ausland“ mit einer besonderen Erwähnung. Ebenfalls 2017 zeichnete das dbXchange-Netzwerk das Projekt mit einem Preis aus.</p>
<p>Credits</p>
<ul>
<li>RWTH Aachen/ Lehrstuhl für Gebäudelehre, Bernadette Heiermann, Nina Gonzalez</li>
<li>Peter Behrens School of Art/ HS Düsseldorf Social Impact Studio, Judith Reitz, Thomas Schaplik, Franz Klein-Wiele</li>
<li>ISAU/ Institut Superieur d&#8217;Architecture et d&#8217;Urbanisme/ Dr. Sine Diakité, Mohamed Ben Kaba, Alkaly Traoré</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>&#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; &#8211; Virtuelle Ausstellungsführung</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/dialoge-japan-europa_virtuelle-ausstellungsfuehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2020 10:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Ausstellung "Dialoge Japan : Europa - Virtuelle Ausstellungsführung</strong>

Die Baukultur Japans ist zu einer weltweiten Inspirationsquelle für Architekten geworden. Auch heute scheint die Faszination an der Eigenständigkeit und den Ideen hinter der auf dem Inselstaat entstehenden Architektur mehr denn je zu wachsen. Es ist faszinierend, wie viele der führenden, jungen europäischen Architekturbüros sich auf essenzielle Weise diesem Land und seiner Baukultur verbunden fühlen.

In ihren Entwürfen für die Gruppenschau "Dialoge Japan: Europa" stellten sich die Architekten den Fragen, inwiefern und mit welchen Mitteln architektonische Gestaltungsprinzipien aus der japanischen in die europäische Kultur überführt werden können und wie ein verinnerlichtes Thema oder eine architektonische Idee aus einer persönlichen Auseinandersetzung mit der japanischen Baukultur zum Ausdruck gebracht werden kann.

Welche Verbindung die ausstellenden Architekturbüros zu Japan haben und wie sich diese Prägung in ihrer Architektur widerspiegelt, erläutert Ihnen Nils Rostek in einer virtuellen Ausstellungsführung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div style="width: 1920px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-311074-10" width="1920" height="1080" poster="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/online-fuherung-1.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Salon-Onlinefuehrung.mp4?_=10" /><source type="video/webm" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Salon-Onlinefuehrung.webmhd.webm?_=10" /><source type="video/ogg" src="http://AIT-Salon-Onlinefuehrung.oggtheora.ogv?_=10" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Salon-Onlinefuehrung.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Salon-Onlinefuehrung.mp4</a></video></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_ansicht_04_schelke-fotografie.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung Dialoge Japan : Europa | © Jochen Stüber" data-rel="lightbox-gallery-222"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_ansicht_04_schelke-fotografie-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_ansicht_05_schelke-fotografie.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-222"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_ansicht_05_schelke-fotografie-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_fala-atelier_schelke-fotografie.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-222"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_fala-atelier_schelke-fotografie-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_studio-maks_schelke-fotografie.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-222"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_studio-maks_schelke-fotografie-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_frundgallina_schelke-fotografie.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Installation von frundgallina, AIT-ArchitekturSalon München, 2020 ©Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-222"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_frundgallina_schelke-fotografie-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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Die Baukultur Japans ist zu einer weltweiten Inspirationsquelle für Architekten geworden. Auch heute scheint die Faszination an der Eigenständigkeit und den Ideen hinter der auf dem Inselstaat entstehenden Architektur mehr denn je zu wachsen. Es ist faszinierend, wie viele der führenden, jungen europäischen Architekturbüros sich auf essenzielle Weise diesem Land und seiner Baukultur verbunden fühlen.</p>
<p>In ihren Entwürfen für die Gruppenschau &#8220;Dialoge Japan: Europa&#8221; stellten sich die Architekten den Fragen, inwiefern und mit welchen Mitteln architektonische Gestaltungsprinzipien aus der japanischen in die europäische Kultur überführt werden können und wie ein verinnerlichtes Thema oder eine architektonische Idee aus einer persönlichen Auseinandersetzung mit der japanischen Baukultur zum Ausdruck gebracht werden kann.</p>
<p>Welche Verbindung die ausstellenden Architekturbüros zu Japan haben und wie sich diese Prägung in ihrer Architektur widerspiegelt, erläutert Ihnen Nils Rostek in einer virtuellen Ausstellungsführung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über die Ausstellung</strong></p>
<p>Beginnend mit der „Öffnung“ des Landes um 1853, nach einer Jahrhunderte anhaltenden Phase der Isolationspolitik, entstand ein einzigartiger Prozess der kulturellen Verknüpfung und Annäherung vor allem mit Europa.</p>
<p>Prägende Protagonisten dieser Entwicklung waren Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Bruno Taut, Martin Gropius und Kenzo Tange. Taut verbrachte in den 1930er Jahren mehrere Jahre in Japan und schuf Publikationen, in denen er seine Sichtweise auf die dort vorgefundene Architektur reflektierte und in Bezug setzte zu den avantgardistischen Ideen der Moderne.<br />
Bauten wie das japanische Heiligtum Ise-jing? (der große Schrein von Ise) oder die kaiserliche Katsura-Villa gerieten erstmals in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Insbesondere die Katsura-Villa wurde durch Beiträge von Kenzo Tange, Walter Gropius und vor allem durch die Verbreitung der Fotografien des amerikanisch-japanischen Architekturfotografen Yasuhiro Ishimoto, der diese 1953 im Auftrag des MOMAs fotografierte, zu einer inspirierenden Referenz. Ein Gebäude im Westen Kyotos wurde zu einer Ikone – für die Prinzipien der Moderne, die Ornamentlosigkeit, die Reduktion der Farben und den Skelettbau.</p>
<p>Die ursprünglichen Debatten um die Moderne oder Postmoderne sind zeitgenössischen Diskursen gewichen, und die japanische Baukultur hat sich seinerseits im Abgleich mit den Ideen der westlichen Avantgarden verändert. Doch mehr denn je scheint die Faszination an der Eigenständigkeit und den Ideen hinter der auf dem Inselstaat entstehenden Architektur zu wachsen. Es ist faszinierend, wie viele der führenden, jungen europäischen Architekturbüros sich auf essenzielle Weise diesem Land und seiner Baukultur verbunden fühlen.</p>
<p>Die Fragen, inwiefern und mit welchen Mitteln architektonische Gestaltungsprinzipien aus der japanischen in die europäische Kultur überführt werden können, wie ein verinnerlichtes Thema oder eine architektonische Idee aus einer persönlichen Auseinandersetzung mit der japanischen Baukultur zum Ausdruck gebracht werden kann, waren Ausgangspunkt der Ausstellung „Dialoge Japan : Europa“. Im Zentrum der Gruppenschau stehen eigens für diesen Anlass entworfene Rauminstallationen. Die Entwürfe werden als Architekturen selbst erfahrbar und durch Skizzen, Zeichnungen, Pläne, Fotografien sowie Statements der Büros ergänzt, wodurch ein dichtes Panorama an Positionen einer jungen Architektengeneration aus Europa entsteht.</p>
<p><strong>Mit Beiträgen von:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.arrhovfrick.se/">Arrhov Frick Arkitektkontor AB, SE-Stockholm</a></li>
<li><a href="http://www.atelier-amont.ch/">Atelier Amont, CH-Basel</a></li>
<li><a href="http://www.eaglesofarchitecture.com/">Eagles of Architecture, BE-Antwerpen</a></li>
<li><a href="https://falaatelier.com/">Fala Atelier, PT-Porto</a></li>
<li><a href="http://www.frundgallina.ch/">Frundgallina SA, CH- Neuchâtel</a></li>
<li><a href="https://kawahara-krause.com/de/">Kawahara Krause, DE-Hamburg</a></li>
<li><a href="https://www.nkbak.de/">NKBAK, DE-Frankfurt</a></li>
<li><a href="http://www.studiomaks.nl/">Studio Maks, NL-Rotterdam</a></li>
<li><a href="http://studiospazio.net/">studiospazio, IT-Mantova</a></li>
<li><a href="http://www.unulaunu.ro/">UNULAUNU, RO-Bukarest</a></li>
</ul>
<p>Kuratiert wurde die Ausstellung von Kristina Bacht und Çi?dem Arsu-Minuth (AIT-ArchitekturSalon) in Zusammenarbeit mit Nils Rostek (Kollektiv A).<br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alpin Sport Zentrum, bernardo bader architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/alpin-sport-zentrum-bernardo-bader-architekten-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2020 14:09:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beim Entwurf für das neue Alpin Sport Zentrum leitete bernardo bader architekten der städtebauliche Leitgedanke einer solitären Baukörpersetzung, die im Zusammenspiel mit der umgebenden Bebauung in einer kleinen Gemeinde in Vorarlberg einen neuen, gefassten Platzraum schafft. Das neue Haus funktioniert als eine Art Scharnier, das Raumgefäße am Ort in ihrer Semantik wie auch stadträumlich miteinander verzahnt. Das wiederum sichert qualitativ die langfristige, raumplanerische Binnenentwicklung der Gemeinde Schruns.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_07_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-223"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_07_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-223"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-223"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_06_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-223"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_06_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_05_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-223"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Bader_AlpinSport_05_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Alpin Sport Zentrum, AT-Schruns<br />
bernardo bader architekten, AT-Bregenz<br />
Finalist in der Kategorie: Büro/Verwaltung</h3>
<p>Beim Entwurf für das neue Alpin Sport Zentrum leitete bernardo bader architekten der städtebauliche Leitgedanke einer solitären Baukörpersetzung, die im Zusammenspiel mit der umgebenden Bebauung in einer kleinen Gemeinde in Vorarlberg einen neuen, gefassten Platzraum schafft. Das neue Haus funktioniert als eine Art Scharnier, das Raumgefäße am Ort in ihrer Semantik wie auch stadträumlich miteinander verzahnt. Das wiederum sichert qualitativ die langfristige, raumplanerische Binnenentwicklung der Markgemeinde Schruns im Montafon.</p>
<p>Die Hauptfassade zentriert den neu geschaffenen Platzraum und bedient durch ihre präzise Setzung eine angenehme und für den Ort angemessene Gediegenheit. Große Fensteröffnungen in Kombination mit geschlossenen Wandflächen, wie auch die Materialisierung mit wenigen, langlebigen Materialien unterstützen die starke Grundform. Das &#8220;Brechen&#8221; der Fassadenebenen in Teilflächen resultiert aus der Absicht, auf die jeweiligen Bedingungen des Ortes zu reagieren. So besitzt die Haupt- wie auch die Fassade zur Bahn auf das Hochjoch, durch ihre konkave Ausbildung einen bergenden Charakter. Die konvexen Südwest- und Südostseiten folgen dem leicht geknickten Verlauf der Silvrettastraße, justieren Öffnungen in die Ferne und leiten in die Plätze ein. Das Erdgeschoss ist schwellenlos mit dem Silvrettaplatz verbunden und fungiert mit Empfangshalle, Infotheke und Konferenzraum als öffentlicher Teil des Hauses. Zugunsten maximaler Flexibilität sind die oberen Bürogeschosse lediglich durch drei aussteifende Kerne zoniert, welche das Treppenhaus, den Aufzug und die Nasszellen beherbergen. Deren Anordnung minimiert die Erschließungsfläche und ermöglicht informelle Kommunikationszonen für die Mitarbeiter.</p>
<p>Die Materialisierung der Fassade besitzt einen zugleich zeitlosen wie zeichenhaft-repräsentativen Ausdruck. Hier schaffen Motive wie „aus Stein gehauen“, „der Bergwelt zugehörig“, „echte Massivität“, oder „Handwerklichkeit“ und „Bautradition“ eine vertraute wie griffige Bildhaftigkeit. Dabei konstituiert sich der Rohbau aus einer ganz konventionellen Stahlbetonkonstruktion mit Kernen und Geschoßplatten. Die Fassade ist dreischalig aufgebaut: außerhalb der statisch notwendigen Ziegelmauer folgt ein hochdämmender und feuchteregulierender Hochlochziegel, welcher dann mittels eines unregelmäßigen Bruchsteinmauerwerkes schützend umschlossen wird. Analog zu traditionellen Steinmauern werden hier Schicht auf Schicht Gneis und Granit handwerklich verarbeitet und kraftschlüssig im Ziegelmauerwerk verankert. Attika und Fensterstürze sind aus Beton gefertigt. Unter den Stürzen verbergen sich dunkle Stoff-Markisen.</p>
<p>Alle Innenwände sind mit Kalkputz geglättet, die massiven Geschossdecken sind akustisch wirksam und bauteilaktiviert. Die Oberböden in den stark beanspruchten, öffentlichen Zonen bestehen aus einem polygonal verlegten Natursteinboden, während alle Büros und Besprechungsräume mit massiven, sägerauen Eichenholzdielen ausgelegt sind. Trotz offener Grundrissdisposition schaffen die Naturholzböden in Kombination mit den raumhohen Eichenholzmöbeln in den Bürogeschossen abseits bekannter Bürostandards nahezu wohnliche, stubenhafte Arbeitsatmosphären.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Jury-Urteil</h3>
<p>&#8220;Ein kleiner gediegener Solitär, der sich durch gute Details u.a. bei der Fassaden- und Fenstergestaltung selbstbewusst darstellt und präzise die ihn umgebene Bebauung widerspiegelt. Er ist freistehend der offenen Platzsituation, die ihn umrahmt gewachsen und bettet sich gut ein. Durch die Verwendung regional spezifischer Materialien wirkt das Gebäude in seiner Anmutung positiv unaufgeregt und sehr wertig. Diese hier verwendeten &#8211; für Bürobauten untypischen &#8211; Materialien im Innenraum schaffen zudem eine eher wohnliche Atmosphäre im Innenraum.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Silvretta Montafon GmbH<br />
Ort: AT-Schruns<br />
Architekten: bernardo bader architekten, AT-Bregenz<br />
<a href="https://www.bernardobader.com/aktuell">www.bernardobader.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Adolf Bereuter, Dornbirn</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Christoph Röhr (RMA Management)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-christoph-roehr-rma-management/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2020 06:56:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=355401</guid>

					<description><![CDATA[Die RMA Management ist ein unabhängiger Projektentwickler für gewerblich genutzte Immobilien mit jahrelanger Erfahrung. 
Spezialisten arbeiten projektbezogen und sorgen mit ihrem interdisziplinäres Know-How für eine perfekt Lösung verschiedener individuellen Aufgaben.
Ihre Referenzen umfassen zahlreiche Hotels und Geschäftshäuser. In unserem Interview spricht Christoph Röhr unter anderem über die Entwicklung und die Rolle von Projektentwicklern seit der Krise, die Zukunft unterschiedlicher Bautypologien sowie über die Nachfrage und das Angebot auf dem aktuellen Immobilienmarkt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_christoph-roehr.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Christoph Röhr (RMA Real Estate Management Assistance)" data-rel="lightbox-gallery-224"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_christoph-roehr.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_christoph-roehr.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_christoph-roehr-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_christoph-roehr-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_web_referenzen_westseit_1-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Westseit5, Essen (Foto: Matthias Duschner)" data-rel="lightbox-gallery-224"><img decoding="async" width="2560" height="1098" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_web_referenzen_westseit_1-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_web_referenzen_westseit_1-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_web_referenzen_westseit_1-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_web_referenzen_westseit_1-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_web_referenzen_westseit_1-1536x659.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_web_referenzen_westseit_1-2048x878.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/rma_web_referenzen_westseit_1-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Sie sind seit Jahrzehnten erfolgreich in der Projektentwicklung tätig. Welche Erfahrung haben Sie in Ihrem Business seit Corona gemacht?</strong></p>
<p>Soweit ich das beurteilen kann, hatten wir mit dem Lockdown zunächst relativ wenig Beeinträchtigungen in der Bauindustrie. Die Baustellen liefen erstaunlich gut weiter. Ab Ende April, Anfang Mai hatten wir dann Versorgungsengpässe bei bestimmten Produkten, zum Beispiel bei Vorprodukten für Kühlgeräte aus Italien, da die Produzenten in Italien Produktionsstopp hatten. Große Verunsicherung wird durch Berichte oder volkswirtschaftliche Analysen geschürt, die davon sprechen, dass die Immobilienwerte dramatisch sinken werden. Durch alle Assetklassen hinweg wird über Wertveränderung spekuliert, die wir im Moment aber tatsächlich am Markt nicht so beobachten konnten. Es ist so ein wenig wie der Blick in die Glaskugel mit der Frage, wie sich die Immobilienmärkte oder die Bewertung von Immobilien vor dem Hintergrund der Digitalisierung verändern werden. Zurzeit können wir nur spekulieren, konkrete, nachhaltige Veränderungen beobachten wir noch nicht.</p>
<p>In einer solchen Krise besinnt man sich gerne wieder auf die Kernthemen und lernt die Bedeutung von stabilen Partnerschaften besonders zu schätzen. Mit Menschen, die man lange kennt und denen man vertraut, sind Videokonferenzen natürlicher anders durchzuführen, als wenn man per Videochat akquiriert. Die Pandemie hat auch bei uns einen deutlichen Schub im Bereich der Digitalisierung ausgelöst. Wir führen zunehmend digitale Plan- und Baubesprechungen mit Planern und unseren Kunden durch und stellen fest, dass sie sehr gut funktionieren. Die Bereitschaft, zukünftig so weiterzuarbeiten, ist groß, weil das Digitale auch viele Vorteile mit sich bringt, wie beispielsweise das Einsparen von Fahrtzeiten. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Reisetätigkeiten zurückgehen werden, weil man auf die gut funktionierenden digitalen Tools umsteigt. Dennoch bleibt das persönliche Gespräch wichtig, es ist und bleibt unerlässlich. Die Umstellung auf Homeoffice fiel uns nicht schwer, da wir technologisch schon vor Corona auf Homeoffice eingerichtet waren. Das Homeworking hat allerdings in diesen Tagen ein wenig seiner vordergründigen Attraktivität eingebüßt. Homeworking ist anstrengend, das Arbeitsumfeld in der Regel nicht richtlinienkonform und kann an Selbstausbeutung grenzen. Im Büro lässt man seine Arbeit hinter sich und schaltet Zuhause in seinem Refugium ab. Das geht beim Homeoffice oftmals verloren. Insofern bin ich davon überzeugt, dass der Büroarbeitsplatz nicht “unter die Räder kommen wird“, ganz im Gegenteil, das Büro und der Austausch unter den Kollegen ist und bleibt wichtig; die Identifikation mit dem Unternehmen und die Bindung kann im HomeOffice verloren gehen. Noch ungeklärt erscheinen mir Fragen nach der Verantwortung der Arbeitgeber für die Arbeitsplatzqualität im Homeoffice: Netzabdeckung, Ergonomie, Licht und Akustik greifen ggf. in die Privatsphäre.</p>
<p>Das Home-Office funktioniert und wird auch als Option bedeutender werden, den großflächigen Umschwung vom Büroarbeitsplatz zum Homeoffice sehe ich noch nicht. Sicherlich werden wir deshalb zukünftig einige Arbeitsplätze stationär weniger benötigen. Aber parallel gewinnt auch das Büro als sozialer Austauschort und als kulturelle Komponente im Leben einer Firma an Bedeutung. Für uns Entwickler heißt das, noch mehr Augenmerk auf die Qualität der Arbeitsumgebung, sowohl im kreativen als auch im sozialen Aspekt, zu legen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie die Auswirkungen der Krise auf die verschiedenen Bautypologien?</strong></p>
<p>Diese Krise hat – wie auch andere Krisen zuvor – die bereits bestehenden Entwicklungen beschleunigt. Schauen Sie sich beispielsweise den Einzelhandel an. Die Veränderungen in diesem Bereich, also der Rückgang von Einzelhandelsflächen, ist uns jetzt sehr dramatisch vor Augen geführt worden. Wir als Projektentwickler sind sehr vorsichtig und wissen, wie schwierig es ist, klassischen Einzelhandel noch in der Fußgängerzone zu etablieren. Deshalb haben wir auch in der Vergangenheit bereits umgestellt und haben ehemalige Einzelhandelsflächen zu Gastronomie umgebaut. Der Gastronomie geht es in der Corona-Zeit gar nicht gut. Allerdings wird sie meines Erachtens im nächsten Jahr wieder sehr gut dastehen, wenn sich die Menschen wieder wie früher treffen können. Die Gastronomie sehe ich also eher nur in einer temporären Krise. Beim Einzelhandel ist es eben ganz anderes. In der Hotellerie leiden momentan alle Betriebe. Besonders betroffen ist vermutlich die Businesshotellerie, da die Menschen weniger reisen und einen Großteil Ihrer Arbeit digital erledigen. In erster Linie scheinen hiervon Tagesreisen betroffen zu sein. Falls im Rahmen einer Geschäftsreise aber die soziale Komponente, also der analoge Austausch mit Geschäftspartnern im Vordergrund steht, werden diese Reisen auch weiterhin stattfinden. Deshalb glaube ich, dass die Hotellerie nicht so sehr unter der Digitalisierung leiden wird. Die Hotellerie in Deutschland kann auch vom innerdeutschen Tourismus profitieren, da die Menschen Reisen ins Ausland mit Risiken verbinden und deshalb einen Aufenthalt z.B. an der Ostsee vorziehen, vielleicht auch mehr Städtetourismus betreiben und feststellen, wie viele attraktive Reisziele Deutschland bietet. Damit könnte der innerdeutsche Tourismus den Rückgang bei der Businessauslastung übers Wochenende oder in Ferienzeiten wieder auffangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ist davon auszugehen, dass sich Ihre Hotels in Fürth und Koblenz verzögern? Keiner hat ja im Moment Interesse an Hotelneueröffnungen.</strong></p>
<p>Es gab bislang bei beiden Projekten keine Corona bedingten Abweichungen. Wir haben auch von Seiten der Hotelbetreiber keine Hinweise erhalten, Grundrisse zu ändern oder Abläufe im Hotel zu überdenken. Auf unsere Planung und auf die Architektur hatte die Krise bei den laufenden Projekten also keinen Einfluss. Wir machen uns als Entwickler allerdings schon Gedanken, ob die Erkenntnisse, die wir aus der Pandemie gewonnen haben, zu irgendwelchen Konsequenzen führen. Nicht, weil wir glauben, dass uns in drei Jahren Corona noch wie heute beschäftigt, sondern weil wir möglicherweise in drei Jahren mit einer ganz anderen Krise oder einer anderen Pandemie zu tun haben. Dann ist es nicht mehr COVID-19, es ist dann irgendeine neue Krise oder eine neue Form von Schweinegrippe. Wir müssten uns vielleicht auch grundsätzlich Gedanken machen, ob wir Immobilien nicht auf irgendeine Art und Weise pandemiefester machen können. Nicht erst seit der Tönnies Schlachterei scheint das Thema Lüftung bzw. Raumklima ein Thema zu sein. Neue Ideen, wie man damit umgeht, haben dann Folgen für unsere Objektplanung. Beim Wohnungsbau stellt sich die Frage, wie wir Wohnungen Home-Office kompatibel gestalten können. Diese Überlegungen fließen in unser aktuelles Wohnprojekt in Erfurt schon ein. Bis die von uns geplanten Hotels in Fürth und Erfurt neu eröffnet werden, haben wir das Jahr 2022. Ich glaube, wir können davon ausgehen, dass wir über das Jahr 2021 einen Impfstoff haben werden und dass diese Pandemie bis zum Jahr 2022 ausgesessen sein wird. Auch die Hotelbetreiber gehen davon aus, dass es dann bei Projekten, die heute angeschoben werden, aus der aktuellen Pandemie keine Beeinträchtigungen im Betrieb mehr geben wird.</p>
<p>Momentan schauen die Betreiber zurecht auf die Liquidität. Entscheidend ist, wie sie 2020 abschließen und ob sie die geplanten Investitionen trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage fortsetzen können. Letztlich geht es jetzt erst einmal darum, das Jahr 2020 zu überstehen. Perspektivisch ist die Stimmung für das Jahr 22 positiv. Das betrifft ja im Grunde auch die Gastronomie. Natürlich ist jetzt der Blick auf die Assetklasse Hotel kritischer geworden. Banken haben im Moment kein großes Interesse, in Hotels zu investieren, sie versuchen eher, sich aus dieser Assetklasse zurückzuziehen, soweit es möglich ist. Allerdings sollte man auch bedenken, wir hatten 9/11, damals ist direkt danach kein Mensch mehr in einen Flieger gestiegen, die Hotels waren leer. Ein Jahr später war keine Rede mehr davon. Die Rückkehr zur Normalität wird vielleicht in dieser Krise nicht so schnell wie in den vorangegangenen sein, aber ich bin überzeugt, dass wir im Jahr 2022/2023 in den Hotels ähnliche Belegungsraten haben werden, wie wir sie in der Vergangenheit hatten. Investoren, die etwas von der Hotellerie verstehen und sich nicht von Horrorszenarien abschrecken lassen, werden auch zukünftig in der Assetklasse Hotel attraktive Investments finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-rma.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Christoph Röhr</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Christoph Röhr<br />
</strong></p>
<p>Nach einer Banklehre und dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr Universität Bochum war Christoph Röhr bei einer Immobilien-Anlagegesellschaft mbH tätig. Von dort führte sein Weg zu einem mittelständischen Projektentwicklungsunternehmen. Im Jahr 2000 wechselte er zur IKB Deutsche Industriebank AG, zunächst in die IKB Structured Assets GmbH, wo er Finanzierungen für komplexe Immobilien-Investitionen strukturierte. Im Herbst 2003 wechselte er dann in den Bereich Real Estate Investment Banking in dem er sich den Themen Projektentwicklung und Joint-Ventures gewidmet hat. 2006 – rechtzeitig vor der Finanzmarktkrise – gründete Christoph Röhr die RMA Management GmbH und entwickelt seitdem eigene Immobilienprojekte oder ist als Service Developer für Familie Offices tätig. (<a class="_ps2id" href="http://www.rma-management.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.rma-management.de</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Die Neuheit von Continental &#8211; skai® Toronto EN mit staynu Technologie</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-die-neuheit-von-continental-skai-toronto-en-mit-staynu-technologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2020 06:48:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn es noch nach Jahren intensiver Nutzung wie neu wirkt, ist es staynu. Diese revolutionäre Technologie macht Continental Polsterbezugsstoffe besonders schmutzresistent und unempfindlich. staynu ist die neue, unsichtbare und haptisch angenehm weiche Schutzschicht für zahlreiche skai® Interior-Materialien. Wie gemacht für das echte Leben. Neben zahlreichen Produkten und Lösungen für die Automobilbranche stellt Continental auch Folien und Kunstleder für den Interior Bereich her. Besonders im Objektbereich kommen Produkte der Marke skai als Bezugsmaterialien für Möbel, Polster und Wände zum Einsatz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div style="width: 1280px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-354237-11" width="1280" height="720" poster="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Continental_Staynu_ENG_Master.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Continental_Staynu_ENG_Master.appletv.mp4?_=11" /><source type="video/webm" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Continental_Staynu_ENG_Master.appletv.webmhd.webm?_=11" /><source type="video/ogg" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Continental_Staynu_ENG_Master.appletv.oggtheora.ogv?_=11" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Continental_Staynu_ENG_Master.appletv.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Continental_Staynu_ENG_Master.appletv.mp4</a></video></div></p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/im-fokus_continental_staynu.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Continental" data-rel="lightbox-gallery-225"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/im-fokus_continental_staynu-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/im-fokus_continantal_kaffee.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Continental" data-rel="lightbox-gallery-225"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/im-fokus_continantal_kaffee-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/im-fokus_continental_faecher-toronto.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Continental" data-rel="lightbox-gallery-225"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/im-fokus_continental_faecher-toronto-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Macht Oberflächen schmutzabweisend und strapazierfähig wie nie zuvor<br />
</strong>Wenn es noch nach Jahren intensiver Nutzung wie neu wirkt, ist es <a href="https://www.skai.com/de/interior/skai-staynu-technologie/">staynu</a>. Diese revolutionäre Technologie macht Continental Polsterbezugsstoffe besonders schmutzresistent und unempfindlich. staynu ist die neue, unsichtbare und haptisch angenehm weiche Schutzschicht für zahlreiche skai® Interior-Materialien. Wie gemacht für das echte Leben.</p>
<p><strong>Widersteht Schmutz und Flecken<br />
</strong>Verschmutzungen steckt skai® Toronto EN locker weg: Dank staynu Technologie lassen sich Ketchup, Rotwein, Make-up, Jeansabfärbungen, ja selbst Permanentmarker rückstandsfrei entfernen.<br />
Dank der speziellen Schutzschicht ist für skai® Materialien durch die staynu Technologie auch ein allmähliches Verblassen bei dauerhafter Lichteinstrahlung kein Thema, – die Oberfläche ist lichtecht.</p>
<p><strong>Enorm kratz-, reiß- und abriebfest<br />
</strong>Ob Hospitality, Public Area, Healthcare oder Mobility: Weil skai® Toronto EN auch extrem kratz-, reiß- und abriebfest ist, ist die Interior-Oberfläche überall dort willkommen, wo gepflegtes Ambiente bei einfachster Reinigung gewünscht wird.</p>
<p><strong>Langlebig, wirtschaftlich, ökologisch</strong><br />
Durch die außergewöhnliche Reinigungsfreundlichkeit der mit staynu ausgerüsteten Oberfläche wird das Material bei der Reinigung weniger belastet. Das verlängert deutlich die Nutzungsdauer und verbessert die Wirtschaftlichkeit. Auch Desinfektionsmittel können der Oberfläche nichts anhaben. Produktion und Oberflächen-Finishierung erfolgen in Deutschland auf speziellen Maschinen. Bei der Herstellung verfolgt Continental bestmöglich das Prinzip der Nachhaltigkeit:</p>
<p>• Einsatz eines alternativen, phthalatfreien Weichmachers<br />
• lösemittelfreie, emissionsarme Finishierung<br />
• energieeffiziente Fertigung – konsequente Vermeidung von Abfällen<br />
• Langlebigkeit des Materials</p>
<p><strong>In 16 trendstarke Farben erhältlich</strong><br />
Ästhetisch begeistert <a href="https://www.skai.com/de/interior/product/details/skai-toronto-en-stone-blue/">skai® Toronto EN</a> mit vielseitig einsetzbarer feiner Ledernarbung und angenehm weicher Haptik. Der Polsterbezugstoff ist in 16 aktuellen Uni-Farben erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Continental</strong></p>
<p>Die Oberflächenspezialisten von Continental nutzen die Innovationskraft und das Qualitätsversprechen, für die die Marke skai® seit über 60 Jahren weltweit steht. Im Bereich der Polsteroberflächen für den Möbel- und Objektbereich ist skai® als Synonym für hochwertiges Kunstleder bekannt. Mit innovativen Designs nutzt Continental konsequent die neuen Möglichkeiten der Individualisierung und Digitalisierung.</p>
<p>Spezielle Funktionen, wie Flammschutz, hohe Lichtechtheit, Desinfektionsmittelbeständigkeit oder Reinigungsfreundlichkeit zeichnen unsere Materialien neben zeitgemäßem und nachhaltigem Design für den Einsatz in den Bereichen Hospitality, Healthcare, Retail oder Outdoor besonders aus.</p>
<p>Im Folienbereich setzen skai® Oberflächen mit ihrer hochwertigen Optik und Haptik Maßstäbe und veredeln die Fronten von Küchen-, Bad- und Kastenmöbeln. skai® Außenoberflächen finden sich weltweit auf Fenstern, Türen und Garagentoren großer Systemgebern wieder. In mobilen Interieurs sind Continental Oberflächen vielfältig vertreten, sei es zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Als kompetenter Partner der Industrie, aber auch von Designern, Planern und Innenarchitekten, hält Continental für jede Anwendung die passende Oberflächenlösung bereit.</p>
<p><strong><br />
Kontakt<br />
</strong>Continental<br />
Konrad Hornschuch AG<br />
Salinenstrasse 1<br />
74679 Weißbach<br />
T +49 7947 81-0<br />
<a href="mailto:skai.interior@continental-corporation.com">skai.interior@continental-corporation.com</a><br />
<a href="https://www.skai.com/de/interior/">www.skai.com/interior</a></p>
<p>Elmar Zschau<br />
Head of Architect Relations<br />
T +49 (0)7947 81 8363<br />
M +49 (0)151 23409614<br />
<a href="mailto:elmar.zschau@continental-corporation.com">elmar.zschau@continental-corporation.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Johannes Ernst (Steidle Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-johannes-ernst-steidle-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 08:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=355349</guid>

					<description><![CDATA[Das Architekturbüro Steidle und Partner wurde 1969 von Otto Steidle (1943 – 2004) gegründet. Seit 2005 führen die ehemaligen leitenden Mitarbeiter Johann Spengler, Hans Kohl (1952 – 2007), Johannes Ernst und Martin Klein die Steidle Architekten Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH. Die Planungsschwerpunkte liegen bei Wohn- und Bürogebäuden, im Hochschul- und Institutsbau sowie bei städtebaulichen Rahmenplanungen. In unserem Interview spricht Johannes Ernst unter anderem über die Wohnungsnot in Deutschland, den Zukunft des Wohnungsbaus sowie darüber, was ein zeitgemäßer und zukunftsweisender Wohnungsgrundriss leisten muss.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_johannes-ernst.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Johannes Ernst (Steidle Architekten)" data-rel="lightbox-gallery-226"><img decoding="async" width="900" height="675" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_johannes-ernst.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_johannes-ernst.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_johannes-ernst-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_johannes-ernst-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Boardingshouse studio muc, Olympia Gate (Foto: Stefan Mueller-Naumann)" data-rel="lightbox-gallery-226"><img decoding="async" width="1399" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_01.jpg 1399w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_01-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_01-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/steidle_01-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1399px) 100vw, 1399px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Wir haben nach wie vor in Deutschland eine Wohnungsnot. Was braucht die Bauwirtschaft, um dauerhaft zusätzliche Kapazitäten aufzubauen?</strong></p>
<p>Dafür braucht man zunächst eine stabile wirtschaftliche Lage und eine politische Vorprägung, die den Wohnungsbau aus dem Bereich der Spekulation herausholt. Der ganze Wohnungsbau, abgesehen von den wenigen Städten, die sich in den letzten zehn Jahren noch im geförderten Wohnungsbau engagierten, diente weniger der Wohnraumschaffung als der Geldanlage. Ich habe es erlebt, dass Baugrundstücke in München innerhalb von einem Jahr einen dreifachen Wert durch zweimaligen Verkauf erzielten. Die Zeche dafür zahlt am Ende die breite Masse, die nicht mehr in der Lage ist, solche Wohnungen zu bezahlen. In unserer Gesellschaft gibt es einen hohen Anteil an Mitbürgern, die aufgrund von Erbschaften oder guter geschäftlicher Situationen in der Lage sind, diese vollkommen überhöhten Preise zu zahlen. Das sind aber genau die zehn Prozent, die eigentlich keine Wohnung benötigen. Die anderen neunzig Prozent, die tatsächlich eine Wohnung brauchen, können diese Preise mit ihrem aus rechtschaffender Arbeit verdienten Geld nicht zahlen und infolgedessen nicht mithalten. Die Bodenfrage muss also dringend geregelt werden und es müssen Randbedingungen geschaffen werden, damit Wohnungsbauten gegen die Wohnungsnot und nicht für die Spekulation geplant und gebaut werden. Diesbezüglich gibt es ja bereits verschiedene Vorschläge.</p>
<p>Wir Architekten sind keine Politiker, dennoch haben wir ein hohes Maß an gesellschaftlicher Verantwortung und Know-how, was wir einbringen müssen. Entscheidend ist also, dass die Gesellschaft an der Wertsteigerung der Grundstücke teilhat, und zwar zum Beispiel im Rahmen von Bebauungsplanverfahren oder Bewilligungen nach Paragraf 34, wo aus gewerblichen Nutzbereichen Wohnbereiche entstehen. In den letzten Jahren ist das mittlere Segment in Vergessenheit geraten. Man hat den Anteil an gefördertem Wohnungsbau hochgehalten und gleichzeitig den restlichen Teil im hochpreisigen Bereich bedient, so dass man Sozialwohnungen neben den fünfzehntausend Euro pro Quadratmeter Eigentumswohnungen hatte. Dazwischen gibt es kein Angebot und diese Lücke gilt es zu schließen. Wir brauchen dringend eine Förderung von Mietwohnungsbau durch größere institutionelle oder große private Bauherren, um Mietwohnungen in einem Preissegment zur Verfügung zu stellen, die auch von Krankenschwestern zu finanzieren sind. Auch der Genossenschaftswohnungsbau und der kommunale Wohnungsbau sollten einen viel größeren Anteil einnehmen. Es gibt also im Wohnungsmarkt eine Menge an Instrumentarien und Möglichkeiten. Wir planen derzeit ein super interessantes Projekt im Münchener Werksviertel, bei dem ein Privatunternehmer zwei große Baufelder mit dem Ziel bebaut, eine gesellschaftlich relevante Schnittmenge zu erreichen. Man merkt in der Kalkulation allerdings relativ schnell, dass es eng wird, und deshalb ist eine Förderung äußerst wichtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Krise zeigt deutlicher denn je, dass die meisten Wohnungen den Bedürfnissen ihrer Bewohner nicht mehr gerecht werden. </strong><strong>Sehen Sie die Krise als Chance, neu über den Wohnungsbau nachzudenken?</strong></p>
<p>Die Siebziger Jahre waren die letzten, in denen man mit experimentellen Wohnungsgrundrissen gearbeitet und sich verändernde familiäre und gesellschaftliche Zusammenhänge reflektiert hat. Mit Einzug der Postmoderne hat man sich davon entfernt, die Verpackung war dann das Wichtige, weniger der Inhalt. In Phasen größter Wohnungsnot entwickeln sich die Preise radikal nach oben, selbst der letzte Mist lässt sich zu Höchstpreisen verkaufen. Das führt zu einem Käuferwettbewerb um die wenigen Wohnungen, die überhaupt noch zu bekommen sind, selbst wenn sie unbrauchbare Grundrisse haben. Es gibt eine ganz einfache Regel: man kann mit Wohnungen, die den höchsten Quadratmeterpreis erzielen, am meisten verdienen. Um ein möglichst breites Feld abzudecken, hat man die Wohnungen so klein wie möglich gehalten, um den Multiplikator Wohnfläche möglichst gering, dafür aber den Multiplikator Preis pro Quadratmeter möglichst hoch zu halten. Das führt zu Zweizimmerwohnungen mit 42 Quadratmetern. In diesen Wohnungen ist man kaum in der Lage, einen Brief zu öffnen, weil jeder Quadratmeter mit den Mindestanforderungen belegt ist.</p>
<p>Es muss uns durch geschickte Förderungspolitik gelingen, Wohnungen zu schaffen, die unser gesellschaftliches Spektrum abbilden. Und wir Architekten müssen uns in eine Position bringen, dass wir unsere Qualitäten nicht in der reinen Optimierung der Wohnflächenbilanz und der Systematisierung der Wohnprojekte vergeuden. Ich selber habe mit drei Kindern eine große Familie, wir bräuchten eine Fünf- bis Sechszimmerwohnung. Solche Wohnungen haben wir als Architekten jedoch in den letzten Jahren nicht mehr gebaut. Das Maximale, was sich ein Investor heute vorstellen kann, ist eine Vierzimmerwohnung mit hundert Quadratmetern. Multipliziert man diese hundert Quadratmeter mit einem durchschnittlichen, derzeit  aufgerufenen Preis von zehntausend Euro pro Quadratmeter, kostet eine solche Wohnung eine Million Euro. Das muss man sich einmal vorstellen. Wobei groß nicht gleich gut bedeutet. Gerade unsere Vorväter der klassischen Moderne haben auch mit kleinen Wohnraumzuschnitten hohe Qualitäten erzeugt. Genau da müssen wir wieder ansetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gerade in Zeiten von Corona erfährt die Wohnung einen Schub an Abkehr von der Monofunktionalität. Was muss in diesem Sinne in Bezug auf </strong><strong>Wohnungsgrundrisse neu diskutiert werden?</strong></p>
<p>Die besten Blaupausen sind nach wie vor unsere Altbauwohnungen mit den hohen Raumhöhen und den mehr oder weniger nutzungsneutralen Räumen, die sich immer zu einem schönen öffentlichen Raum hin orientieren. Das Thema Raumhöhe muss neu diskutiert werden; dass man über Galerien und über verschiedene Höhenbereiche unterschiedliche Aufenthaltszonen schafft, die innerhalb eines Raumes diverse Qualitäten hergeben. Da gibt es tolle Beispiele und wir haben große Potenziale, daran zu arbeiten. Auch die Auseinandersetzung mit dem wohnungsnahen Außenraum, also mit dem privaten Freiraum, ist extrem wichtig, sei es der Balkon, die Terrasse oder der Hof. Die Bedeutung dieser Räume ist einem gerade in der jetzigen Krisenzeit sehr bewusst geworden. Großzügig dimensionierte Freiräume müssen durch einen intelligenten Städtebau geschaffen werden. Die Themen Dichte und Freiraum müssen in eine gute und interessante Balance gebracht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architekturbarometer-30x10/interview-steidle.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Johannes Ernst</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
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<p><strong>Über Johannes Ernst<br />
</strong></p>
<p>geboren 1966 in Baden-Baden, studierte erArchitektur an der Technischen Universität Berlin und am Illinois Institute of Technology Chicago. Im Anschluss an sein Studium arbeitete er viele Jahre lang als Freier  Mitarbeiter bei Steidle + Partner (1997 – 2005) und war zudem von 2001 &#8211; 2004 als Assistent an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Otto Steidle tätig. 2005 gründete Johannes Ernst gemeinsam mit Hans Kohl, Johann Spengler, Martin Klein und Verena von Gagern-Steidle das Büro Steidle Architekten Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH in München und führt dieses seither gemeinsam mit den Partner als Geschäftsführender Gesellschafter. Darüber hinaus lehrte er an zahlreichen internationalen Hochschulen, aktuell hat er die Leitung des Fachgebiet Entwerfen und Wohnungsbau an der Technischen Universität Darmstadt inne. (<a class="_ps2id" href="https://steidle-architekten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.steidle-architekten.de</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ecolé Primaire Santiguyah &#8211; Bau einer Grundschule (2)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/ecole-primaire-santiguyah-grundschule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2020 07:47:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Grundschule Ecolé Primaire Santiguyah wurde vor kurzem in einem kleinen Dorf in Guinea eröffnet. Prof. Judith Reitz (Peter Behrens School of Arts, Hochschule Düsseldorf) stellt das Projekt vor, das Teil eines Design-Build-Programms ist. Der Entwurf sah einen Campus mit zwei Unterrichtsgebäuden mit insgesamt sechs Klassenzimmern, zwei Latrinen mit Wasserstationen, einem Lehrerhaus sowie einem Fußballfeld und Wohnungen für die Lehrer vor. Etwa 300 Kinder aus acht Dörfern werden die neue Schule besuchen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ecoleprimaire3d_lageplan_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lageplan" data-rel="lightbox-gallery-227"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ecoleprimaire3d_lageplan_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guinea_2020_07_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-227"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/Guinea_2020_07_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<p><strong>Die Grundschule Ecolé Primaire Santiguyah wurde vor kurzem in einem kleinen Dorf in Guinea eröffnet. Prof. Judith Reitz (Peter Behrens School of Arts, Hochschule Düsseldorf) stellt das Projekt vor, das Teil eines Design-Build-Programms ist.<br />
</strong></p>
<p>Wir erleben, dass mit zunehmendem Bewusstsein für die Auswirkungen der wachsenden und sich ständig verändernden wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Polarisierung wächst weltweit der Wunsch der Studierenden nach einem neuen sozialen Paradigma, das auf nachhaltigeren Lebensstilen, Lebensqualität, sozialer Integration, Umweltbewusstsein und aktiver Beteiligung an Entscheidungsprozessen beruht.</p>
<p>Das gemeinsame &#8220;Design-Build-Programm&#8221; der Hochschule Düsseldorf / Peter Behrens School of Arts und des Lehrstuhl für Gebäudelehre an der RWTH Aachen experimentiert mit innovativen Lernmethoden, die den praktischen Unterricht als Konzept in den meist meist theoretischen akademischen Lehrplan integrieren. Diese Methodik hat eine neue Studien- und Forschungstypologie entwickelt: Im Rahmen des akademischen Studiums lernen Bachelor- und Master-Studierende, ihre Ideen 1:1 umzusetzen und von der Theorie in die Praxis zu gelangen. Die beteiligten Studierenden absolvieren alle Planungs- und Realisierungsphasen eines Bauprojekts &#8211; von der ersten Skizze über die Detailplanung, 1:1-Mockups, Realisierung, Kosten- und Bauzeitüberwachung bis hin zur langfristigen Bauüberwachung. Die Zusammenarbeit verschiedener Hochschulen, Berufsschulen und Bildungs-/Kulturinstitutionen ist ein wesentlicher Programmbestandteil und unterstützt das unmittelbare Erleben des Grundkonzepts &#8220;Build together – Learn together&#8221;. Die Fragestellung und zugleich das Ziel ist die Erlangung interdisziplinärer Kompetenz, die über reines Faktenwissen hinaus vermittelt wird. Die Herausforderung des Programms fördert die Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns und gemeinschaftlichen Respekt, es fördert die Experimentierfreudigkeit und Teamkompetenz und schließlich die Teilnahme an partizipativen gesellschaftlichen Prozessen.</p>
<p><strong>Standort<br />
</strong>Guinea ist eines der letzten Länder der Welt, welches touristisch und wirtschaftlich kaum entwickelt ist. Bis 1987 war das Land unter der Herrschaft von Sékou Touré völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Aufgrund der langanhaltenden Isolation ist die kulturelle Vielfalt heute sehr präsent, dennoch funktioniert der Alltag weitgehend ohne Strom und fließendes Wasser, es gibt kaum Supermärkte, keine organisierte Müllentsorgung, kaum funktionierenden Banken oder geregelte Gesundheitsversorgung. Etwa 70 Prozent der ländlichen Bevölkerung sind Analphabeten, und die Arbeitslosenquote ist ähnlich hoch. Die meisten Menschen in ländlichen Gebieten leben autark und bauen ihre eigenen Grundnahrungsmittel an. Sie haben fast keinen Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.</p>
<p>Das Projekt befindet sich fernab der städtischen Zivilisation in der Region Faranah im Dorf Santiguyah. Das Dorf hat 300 Einwohner, die ein einfaches Leben in mundartlichen Lehmhütten führen, es gibt keinen Strom und Wasser kommt aus einem öffentlichen Brunnen. Das Schulprojekt wurde vom guineischen Bildungsministerium MEN-A und der deutschen staatlichen Entwicklungsbank KfW im Rahmen eines Programms mit dem Namen &#8220;Guinea II Grundbildungsprogramm&#8221; ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, einem größeren Teil der guineischen Bevölkerung einen angemessenen, sicheren und kontinuierlichen Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung zu ermöglichen.</p>
<p>Nach einer einjährigen Entwurfs- und Planungsphase begann im Januar 2019 verschiedene Bauphasen in der vorlesungsfreien Zeit der Studierenden. Rund 70 Studenten aus Deutschland und Guinea sowie junge Handwerker waren am Bauprozess beteiligt. Darüber hinaus wurde eine enge Zusammenarbeit mit der örtlichen Berufsschule &#8220;Centre de Formation Professionelle&#8221; vereinbart, sowie mit der Handwerkskammer Münster. Junge Auszubildende begleiteten die Studierenden in den Bauphasen.</p>
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<p><strong>Entwurf<br />
</strong>Der Entwurf sieht einen Campus mit zwei Unterrichtsgebäuden mit insgesamt sechs Klassenzimmern, zwei Latrinen mit Wasserstationen, einem Lehrerhaus sowie einem Fußballfeld und Wohnungen für die Lehrer vor. Etwa 300 Kinder aus acht Dörfern werden die neue Schule besuchen, sobald alle Gebäude fertiggestellt sind.</p>
<p>Vorerst konzentrierte man sich auf die Realisierung von drei Klassenzimmern, zwei Latrinen mit Wasserstationen, das Lehrerhaus, einen Schulgarten und den Fußballplatz. Aufgrund der in Guinea vorherrschenden tropischen Wetterbedingungen ist die natürliche Kühlung des Hauses für die Planung von großer Bedeutung. Daher wurde ein nachhaltiges, passives Belüftungssystem als Hauptkonstruktionsmerkmal entwickelt, das die Wechselwirkung von Sonneneinstrahlung und Verschattung nutzt. Die Häuser folgen einem leicht verständlichen Belüftungsprinzip: Die Fenster sind auf beiden Seiten des Klassenzimmers parallel angeordnet. Je nach Wärme- und Windverhältnissen werden mehrere und weniger Lamellen der Fenster geöffnet, so dass die unter dem oberen Dach angesammelte Warmluft durch den entstehenden Luftzug nach außen abgeführt wird. Die Gebäude wurden senkrecht zur Windrichtung ausgerichtet, sodass der Wind unter dem Doppeldach zirkulieren und die warme Luft verdrängen kann. Das lange, rechteckige Gebäude bietet neben den Klassenzimmern verschattete zusätzliche Außenräume für Unterricht, Freizeit und Kommunikation. Das untere Dach der Klassenräume besteht aus kleinen Ziegelgewölben, die auf einer Stahlträgerkonstruktion ruhen. Das obere Dach ist mit Wellblech verkleidet, das den direkten Sonneneinfall reflektiert.</p>
<p>Bei den Wänden handelt es sich selbstproduzierte stabile Erd-Zement-Blöcke, die ohne Mörtel verarbeitet werden. Die Trockentoiletten-Latrinen folgen einem landestypischen Zweikammer-Dehydrierungssystem. Die getrockneten Überreste können zur Düngung des Schulgartens oder der umliegenden Felder verwendet werden.</p>
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<h3><strong>Credits</strong></h3>
<ul>
<li>RWTH Aachen/ Lehrstuhl für Gebäudelehre, Bernadette Heiermann, Nina Gonzalez,</li>
<li>Peter Behrens School of Art/ HS Düsseldorf Social Impact Studio, Judith Reitz, Thomas Schaplik, Franz Klein-Wiele,</li>
<li>ISAU/ Institut Superieur d&#8217;Architecture et d&#8217;Urbanisme/ Dr. Sine Diakité, Mohamed Ben Kaba, Alkaly Traoré</li>
</ul>
<p>Bauleitung: Sekou Bangoura, Kindia, Guinea<br />
Tragwerksplanung: Prof. Dr. Arne Künstler/ imagine structure GmbH, Köln/ Frankfurt<br />
KlimaEngineering: Markus Kraus, Transsolar KlimaEngineering GmbH, Stuttgart/ München<br />
Bauherr: Bildungsministerium MEN-A<br />
Finanzierung: Studien- und Fachkräftefonds V Guinea BMZ organisiert durch die  KFW<br />
Unterstützung: Sto-Stiftung, Karl Bröcker Stiftung, Carl-Arthur-Pastor Stiftung, Engagement Global, und viele private Firmen + Sponsoren</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Moritz Auer (Auer Weber)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-moritz-auer-auer-weber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2020 09:49:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=355329</guid>

					<description><![CDATA[Die Architektur von Auer Weber bezieht ihre jeweilige Ausprägung aus der intensiven Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe selbst sowie den Bedingungen und Chancen des Ortes, an dem sie entsteht. Der Entwurfsprozess umfasst die Findung adäquater Gestaltungsmittel und die Einbeziehung aller an der Konzeption und Realisierung Beteiligten. Das Resultat sind architektonische Konzeptionen, die vom skulptural gefassten Volumen bis zu strukturellen offenen Landschaften reichen. Gemeinsamer Nenner des so Entstandenen ist die Offenheit und Eingängigkeit für Sinne und Verstand. Die Nachvollziehbarkeit des Entwurfes gibt Orientierung und ermöglicht unterschiedliche Wege der Aneignung und Interpretationen durch Nutzer und Betrachter. In unserem Interview spricht Moritz Auer unter anderem über aktuelle Bauvorhaben des Büros, wie den Münchner Hauptbahnhof und das Stadtmuseum, die Zukunft von Museen und des Kulturlebens sowie über die Veränderungen und die Chancen, die die Krise mit sich bringt.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_moritz-auer.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Moritz Auer (Auer Weber) | © Stefan Pielow" data-rel="lightbox-gallery-228"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_moritz-auer.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_moritz-auer.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_moritz-auer-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_moritz-auer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Airport Academy Flughafen München | © Auer Weber" data-rel="lightbox-gallery-228"><img decoding="async" width="1399" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_01.jpg 1399w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_01-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_01-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/auer-weber_01-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1399px) 100vw, 1399px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Wie beurteilen Sie die Situation für Ihr Büro in Bezug auf die mittel- und langfristige Auftragslage?</strong></p>
<p>Ich vermute, dass uns eine Welle in vier bis sechs Monaten treffen wird, die deutliche Einschläge mit sich bringt. Wir sehen jetzt schon, dass die Büronachfrage einbricht und damit längst nicht mehr so hoch ist wie vor der Krise. Wir haben die Befürchtung, dass wichtige aus den Mitteln der öffentlichen Hand finanzierte Projekte gestoppt werden, wie womöglich das Stadtmuseum in München, für dessen Um- und Neubau wir beauftragt wurden.</p>
<p>Der Presse ist zu entnehmen, dass die Stadt München derzeit die Gewerbesteuereinnahmen prüft, um dann zu entscheiden, wie viele Mittel noch für Kulturprojekte zur Verfügung stehen. Das macht uns schon Sorgen, da das Museum ein wichtiges Projekt für uns ist, schließlich plant man ein kommunales Museum so mitten in einer Stadt wie München nicht alle Tage. Und die Frage, die sich ja stellt: Wird es nur verschoben oder wird es komplett auf den Prüfstand gestellt und damit womöglich unsere Planung umgeschmissen oder zurückgestellt. Wenn die Steuereinnahmen in der prognostizierten Größenordnung ausbleiben, bekommen die Kommunen Probleme.</p>
<p>Die Krise zeigt also durchaus ihre Auswirkungen und sie kann dazu führen, dass entweder Projekte komplett sterben oder in Bezug auf ihre Nutzung grundlegend neu gedacht werden müssen. Das bewegt uns natürlich auch. Wie lange diese Situation anhalten wird, kann ich nicht abschätzen, da es davon abhängt, wie schnell eine konjunkturelle Erholungsphase verläuft oder ein entsprechender Impfstoff entwickelt wird. Anfänglich dachte man ja, die Krise dauert lediglich einige Wochen oder maximal einige Monate und dann ist das Thema mehr oder weniger überstanden. Aber jetzt sieht es danach aus, dass ein Impfstoff frühestens Mitte nächsten Jahres zugelassen sein wird und angewendet werden kann. Und so lange haben wir eben auch mit entsprechenden Einschränkungen umzugehen. Ich denke, keiner – auch nicht eine Stadt München – kann aus heutiger Sicht voraussagen, wie sich die Entwicklung der Steuereinnahmen darstellen und welche Auswirkungen dies wiederum auf Projekte haben wird. Es kommt ja auch immer auf die Art der Projekte an. Für uns wäre es natürlich dramatisch, wenn eine bestimmte Typologie oder eine bestimmte Nutzung betroffen ist, in der wir womöglich drei Projekte parallel bearbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Muss das Museum der Zukunft anders gedacht werden? Schon vor Corona bangten viele Häuser um ihre Existenz!</strong></p>
<p>Wir planen das Museum als Raumhülle, die allerdings nicht von der Museumsinszenierung, also von der Szenografie getrennt werden kann. Beim Stadtmuseum in München arbeiten wir mit Atelier Brückner aus Stuttgart zusammen, sehr renommierte Ausstellungsgestalter, die stark inszenieren. Wir überlegen gemeinsam, was ein Münchner Stadtmuseum, das bis heute ja eher ein klassisches Museum im althergebrachten Sinne mit der Ausstellung von Objekten und Alltagsgegenständen ist und so etwas leicht Verstaubtes und eher nach hinten Gewandtes hat, in der Zukunft darbieten muss. Es kann nicht sein, dass sich ein Museum, das die Geschichte der Stadt München zum Thema hat, im Dornröschenschlaf befindet. Wir fragen uns, was man dort auch medial, mit Interaktionen und Rauminszenierungen entwickeln kann. Dabei spielen auch Beiträge eine wichtige Rolle, die mit neuen Medien und der Digitalisierung umgehen. Die Ausstellung reagiert also sehr stark auf den Nutzer und auf seine spezifischen Interessen.</p>
<p>Das Angebot und die Mittel sind damit nicht mehr starr, sondern wandelbar, je nachdem, welche Schwerpunktinteressen der jeweilige Besucher hat oder welche Bereiche ihn besonders interessieren. Das Museum entwickelt sich somit immer stärker weg von einer statischen Inszenierung zu einerseits baulich fixierten Räumlichkeiten und andererseits zu einer Bespielung dieser Räume mittels wandelbarer Einbauten und medialer Elemente, durch die man sehr spezifisch Informationen für sich abrufen kann. Dieses Mediale und diese Informationsdichte findet man immer öfter in Museumswelten vor. Es werden Hintergrundinformationen geliefert, die es bisher nicht gab. Somit wird – neben den Ausstellungsgegenständen – eine zweite Ebene der Wissensgenerierung geschaffen.</p>
<p>Das Münchner Stadtmuseum kämpft seit Jahren mit geringen Besucherzahlen. Es geht jetzt darum, das Haus auf ein anderes Niveau zu heben und auch den Ort und die Inhalte viel stärker ins Bewusstsein der Stadtgesellschaft zu bringen. Ein Museum dieser Art benötig einen Ort, der eine gewisse Öffentlichkeit hat. Die Frage des Grades der Öffentlichkeit von Museen ist also extrem wichtig. Das war beim Münchner Stadtmuseum auch ein zentrales Problem, da es in einem eher abgeschlossenem Areal liegt, bei dem man nicht so richtig weiß, wo denn der Eingang ist. Bei vielen dieser Institutionen ist der Übergang vom öffentlichen Raum zum eigentlichen Museum problematisch. Dass Gefühl, in ein Museum, eine Institution zu gehen, wirkt wie eine Hemmschwelle und ist für viele potentielle Besucher ein Problem. Wenn man also ein breiteres Publikum über alle Schichten erreichen will, ist es wichtig, eine starke Selbstverständlichkeit in der Annäherung zu bieten. Der Übergang vom öffentlichen zum Museumsraum muss also extrem gut gelöst werden. In anderen Ländern, wie zum Beispiel in Skandinavien, sind diese Schwellen zwischen öffentlichem Bereich und Museum sehr niedrig oder beinahe nicht vorhanden, hier gibt es fließende Übergänge. Und das müssen wir für das Münchner Stadtmuseum auch erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jede Krise bietet auch eine Chance. Worin sehen Sie die Chancen?</strong></p>
<p>Man kommt ins Grübeln, wenn man in so eine Krisensituation gerät. Und stellt sich die Frage, ob das, was man tut, in die richtige Richtung zielt. Durch die Krise reflektiert man nochmals intensiver, aus dem Zwang heraus, weil man unvermittelt eingebremst wurde und nach wie vor wird. Unsere Branche gehört ja zu denjenigen, die die Umwelt massiv belasten und deshalb macht man sich natürlich Gedanken, wo das alles hingeht. Wir stehen alle ständig unter massivem Druck und befinden uns in einer Art Tretmühle, die uns oft nicht die Zeit zum Reflektieren lässt.</p>
<p>Die Krise brachte dann die Zwangspause, mein Bruder und ich kamen in ein leeres Büro und die Mitarbeiter waren alle weg. Und da fragt man sich dann schon, ist das richtig, wie wir bisher gearbeitet haben, was wir produzieren. Getrieben von Druck und ökonomischen Interessen, die von außen kommen und von Anforderungen, die man teilweise vielleicht zu wenig hinterfragt oder hinterfragen kann. Eine Chance der Krise für einen selber liegt in der Reflexion über die eigene Arbeit. Sicherlich haben wir uns die Fragen auch schon vor der Pandemie gestellt, aber durch die Krise bedingt nochmals intensiver, ob das, was wir planen und was wir dann letztlich auch an Gebäuden in die Welt setzen noch verantwortlicher umgesetzt werden könnte, insbesondere auch hinsichtlich der eingesetzten Materialien. Diese Gedanken zielen in Richtung einer noch stärkeren ökologischen Nachhaltigkeit in unserer Arbeit. Ich denke, das Thema Holzbau ist bei uns noch unterrepräsentiert im Büro. Dort möchten wir eigentlich viel stärker hin und mit neuen Projekten unsere Bauherren überzeugen. Momentan ist diese Vermittlung leider noch relativ schwierig, aber vielleicht verändert sich das, es bleibt unsere Hoffnung. Die Krise löste also ein Nachdenken aus, ob man zukünftig in dieser Geschwindigkeit und diesem Rhythmus weitermachen sollte und welche Ziele wir uns im Büro setzen.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architekturbarometer-30x10/interview-auer-weber.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Moritz Auer</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Moritz Auer<br />
</strong></p>
<p>geboren 1964 in Stuttgart und einer der fünf geschäftsführenden Gesellschafter von Auer Weber. Für Moritz Auer und sein Team ist die gemeinsame Leitlinie aller Projekte, die architektonische Gestalt aus der jeweiligen Aufgabenstellung und den Bedingungen des Ortes unverwechselbar, schlüssig und nachvollziehbar zu entwickeln. Sein aktueller Fokus liegt auf den Erfordernissen, die eine mobile Gesellschaft an die Planung des urbanen Raumes stellt: Unter anderem betreut er das Projekt für den Neubau des Münchner Hauptbahnhofs. Er ist Mitglied in den Gestaltungsbeiräten der Stadt Freising und der Flughafen München Gesellschaft. 2017 lehrte er an der Münster School of Architecture, 2018 war er Gastprofessor im Masterstudiengang an der Hochschule Biberach. (<a class="_ps2id" href="https://auer-weber.de/startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.auer-weber.de</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Peter Schäfer (Gensler Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-peter-schaefer-genseler-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2020 09:43:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=355297</guid>

					<description><![CDATA[Gensler ist ein globales Architektur- und Designbüro mit 50 Standorten in Asien, Europa, Australien, dem Nahen Osten und Amerika. Das 1965 gegründete Unternehmen betreut mehr als 3.500 aktive Kunden in nahezu allen Branchen. Das Team aus Architekten und Designern ist bestrebt die Orte, an denen Menschen leben und arbeiten inspirierender, nachhaltiger und bedeutungsvoller zu gestalten. In unserem Interview spricht Peter Schäfer unter anderem über die Veränderungen der Büro- und Arbeitswelten, das Büro der Zukunft und welche Rolle das Home Office auch in Zukunft einnehmen wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_peter-schaefer.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Peter Schäfer (Gensler Architekten)" data-rel="lightbox-gallery-229"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_peter-schaefer.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_peter-schaefer.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_peter-schaefer-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_peter-schaefer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hyundai Capital UK, Surrey | © Gensler Architekten" data-rel="lightbox-gallery-229"><img decoding="async" width="1399" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_01.jpg 1399w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_01-800x343.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_01-768x329.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/11/gensler_01-1320x566.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1399px) 100vw, 1399px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
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<p><strong>Der Arbeitsmarkt befand sich schon vor Corona in einem radikalen Wandel. Viele sprechen von einem Ende der Sonderkonjunktur Büro. </strong><strong>Wie stark wird sich Ihrer Meinung nach die Bürowelt langfristig verändern?</strong></p>
<p>Es wird eine grundlegende Veränderung in der Bürowelt geben, die weit über die Krise hinausgeht. Selbst wenn ein Impfstoff gegen den Virus gefunden wurde, möchten viele Mitarbeiter nicht mehr so weiterarbeiten wie bisher. Die positiven Erfahrungen des Home-Office haben zu neuen Erkenntnissen und auch Anforderungen geführt. Ich denke, das Arbeiten von Zuhause wird ein grundlegender Bestandteil der neuen Arbeitswelt werden. Daraus resultierend könnten sich Büros verkleinern bzw. Büroflächen reduzieren, da das Individuelle Arbeiten verstärkt im Home-Office stattfinden wird.</p>
<p>Dennoch bleibt das Büro als Stützpunkt für die Zusammenarbeit der Mitarbeiter, für kreative Teamarbeit und als soziale Komponente ein sehr wichtiger Bestandteil der Arbeitswelt. Dieses Zusammenkommen und persönliche Treffen vermissen viele heute so sehr. Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass alle Mitarbeiter gleichzeitig ins Büro zurückkehren, wir schlagen unseren Kunden derzeit eine stufenweise Rückführung vor. Wenn also nur ein gewisser Prozentsatz der Mitarbeiter abwechselnd zurück ins Büro kommen, bedingt dies eine Flächenreduzierung. Für Mitarbeiter mit kleinen Kindern oder diejenigen, die eine weite Anreisen haben, macht es keinen Sinn mehr, fünf Tage die Woche ins Büro zu fahren.</p>
<p>Sie haben wochenlang positive Erfahrungen mit dem Arbeiten von Zuhause gemacht und möchten auch zukünftig daran festhalten, was unter anderem auch der Umwelt und der Familie gut tut.</p>
<p>Ich denke, wir sind uns alle bewusst, dass sich die Arbeitswelt sehr stark verändern wird. Wir befinden uns an einer Wegegablung, die in Bezug auf die Arbeitswelt wesentlich weitgreifender als die derzeitige Virussituation ist. Ich hoffe, dass wir aus der Situation lernen und die richtigen Entscheidungen in Bezug auf Nachhaltigkeits- und menschliche Aspekte treffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie sieht konkret das Büro der Zukunft aus? Was sind die unverzichtbaren Kriterien und Erfolgsfaktoren?</strong></p>
<p>Ein sehr wichtiges Element ist die Digitalisierung und die Anwendung und Integration der richtigen Werkzeuge und Programme. Die richtige Nutzung der Technik ist ein elementarer Bestandteil der neuen Arbeitswelt. Vielleicht wird bald ein Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz oder Büro wie ein Hotel buchen, um sich mit Kollegen in der gemieteten Bürofläche auszutauschen. Ich denke, dass uns die digitale Welt auch in der Gestaltung sehr stark behilflich sein kann.</p>
<p>In der Architektur wird es einen Wandel der Materialität geben. Wir sollten die Erkenntnisse aus anderen Bautypologien, zum Beispiel aus dem Gesundheitswesen oder Gastgewerbe, in die Bürowelt übertragen. Sei es die Anwendung neuer Materialien oder Technologien. Mittel- bis langfristig wird es eine stärkere Verschmelzung verschiedener Bautypologien geben.</p>
<p>Wenn das Home-Office Teil des neuen Büros wird, werden wir uns als Arbeitsplatzexperten sicher verstärkt auch die Wohnungen anschauen. Die Frage, die sich für uns stellt ist, wie können wir unseren Kunden helfen, dass auch das Zuhause ein effektiver Arbeitsplatz wird.</p>
<p>Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Arbeitswelten der Zukunft den neuen Techniken anpassen und umgekehrt. Es gibt gute Gründe, warum der Arbeitsplatz in der Vergangenheit so aussah wie er aussah. Es sind Gründe, die oft auf die zur Verfügung stehenden und verwendeten Technik und Geräte zurückzuführen sind. Wenn sich nun die Arbeitsweisen und die Arbeitsmaterialien wandeln, müssen wir offen für Veränderungen im Büro sein. Wir müssen mit dem Wandel der Zeit gehen und annehmen, was die Technik bietet, damit wir sie auch effektiv und richtig nutzen können. Es entstehen derzeit sehr interessante Bürogebäude, die durch künstliche Intelligenz täglich dazulernen, ihre Bewohner kennen, sie miteinander verbinden und ihnen Arbeitsprozesse abnehmen. Solche schlauen Gebäude bieten nicht nur dem Bewohner einen Service und Komfort, sondern steuern auch zu einer positiveren Umweltbilanz bei.</p>
<p><strong><br />
Sind die Arbeitswelten und der Wohlfühlfaktor der Mitarbeiter Teil der Unternehmensstrategie und der Unternehmensphilosophie geworden?</strong></p>
<p>Nun hat aber jedes Unternehmen eine andere Philosophie und man hat innerhalb der Mitarbeiterschaft auch völlig unterschiedliche Nutzertypen.<br />
Internationale Unternehmen haben eine ganz andere Herangehensweise und Unternehmenskultur als mittelständische Unternehmen im europäischen Raum mit ihrer nationalen Kultur. Je nach Unternehmen müssen wir die Konzepte individuell anpassen. Natürlich versuchen wir, den eher national arbeitenden Unternehmen ein wenig von den Internationalen Trends und Erfahrungen beizubringen. Den internationalen Unternehmen hingegen müssen wir immer wieder erklären, dass der deutsche Markt sehr speziell ist und es hier strenge Vorschriften gibt; was dann aber letztlich auch honoriert und respektiert wird und zu einer hohen Arbeitsplatzqualität führt. Unsere Kollegen in USA und UK sprechen in der ersten Stufe der Rückkehr ins Büro von einer Reduktion von circa fünfzig Prozent der Mitarbeiter, was schon eine sehr starke Veränderung bedeutet. Wenn wir uns unsere Standardlayouts in Deutschland anschauen, müssen wir nicht so extreme Einschnitte machen, da kommen wir schon mit ca. dreißig Prozent hin. Das rührt daher, dass wir in Deutschland schon immer ein offeneres Arbeitsumfeld hatten, in dem jeder Mitarbeiter einen privaten Bereich und eine großzügige Fläche zur Verfügung hat. In Deutschland ist es schon immer ein etwas anderes Arbeiten gewesen.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-gensler-peter-schaefer.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Peter Schäfer</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Peter Schäfer<br />
</strong></p>
<p>Mit über 18 Jahren Erfahrung als Architekt und Designer bringt Peter Schäfer Leidenschaft zum Design, Engagement und kulturelle Sensibilität in Projekte ein. Von der Konzeptphase bis zur Realisierung hat er mit Gensler in Europa, den USA und in China Arbeitswelten entwickelt.<br />
Als ausgebildeter Architekt und erfahrener Designer hat er sich auf die Entwurfsphase an Büroprojekten spezialisiert und ein gutes Verständnis für den Kunden entwickelt, die er sich bei komplexen, oft großen Projekten in Architektur und im Innenausbau angeeignet hat. Mit umfangreicher Erfahrung in Europa konzentriert sich Peter Schäfer derzeit auf den deutschen Markt, hilft das Münchner Büro aufzubauen und arbeitet mit globalen und regionalen Kunden Arbeitsplatzkonzepte zu entwickeln und verbessern. (<a class="_ps2id" href="https://www.gensler.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gensler.com</a>)</p>
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		<title>Termalija Family Wellness, ENOTA, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/termalija-enota-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2020 15:02:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Termalija Family Wellness ist das neueste Projekt aus einer Reihe von Projekten, die das slowenische Architekturbüro ENOTA in den letzten fünfzehn Jahren innerhalb der Therme Olimia durchgeführt hat und schließt die vollständige Umgestaltung des Spa-Komplexes ab.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/enota_wellness_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-230"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/enota_wellness_01_web.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/enota_wellness_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-230"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/enota_wellness_02_web.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/enota_wellness_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-230"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/enota_wellness_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Termalija Family Wellness, SLO-Podcetrtek<br />
ENOTA, SLO-Ljubljana<br />
Finalist in der Kategorie: Sport</h3>
<p>Termalija Family Wellness ist das neueste Projekt aus einer Reihe von Projekten, die das slowenische Architekturbüro ENOTA in den letzten fünfzehn Jahren innerhalb der Therme Olimia durchgeführt hat und schließt die vollständige Umgestaltung des Spa-Komplexes ab. Zuvor wurde bei jedem nachfolgenden Projekt ein größerer Teil aller neuen Gebäude unter dem umgebenden Gelände geschnitten und gefüllt, was ihre Präsenz auf dem Gelände verringerte. Im Fall des Termalija Family Wellness konnten die Architekten dieen Gestaltungsansatz jedoch nicht einfach wiederholen. Das Volumen des erforderlichen Raums, insbesondere in dem Bereich mit Wasseroberflächen, erforderte die Aufstellung einer weitaus größeren Struktur, die nicht einfach unter dem Gefälle vergraben werden konnte. Da nicht nur auf die umgebende Naturlandschaft Bezug genommen werden konnte, wurde die Lösung in der Größe und Form der umgebenden einheimischen Strukturen gefunden. Das große Dach über dem Wasserbereich wurde auf Rücksicht auf die Umgebung und die Maßstäblichkeit in kleinere Segmente unterteilt. Aus der Ferne betrachtet sind Form, Farbe und Größe der neuen Clusterstruktur eine Fortsetzung der Kubaturen der umliegenden ländlichen Gebäude. Selbst im Herz des Komplexes zitieren die Architekten diese umgebenden Strukturen. Die scheinbar komplexe Geometrie verleiht dem neuen Dach statische Festigkeit, sodass im gesamten Pool-Bereich praktisch auf Stützen verzichtet werden kann. Auf diese Weise scheint das neue Dach über der Poolplattform zu schweben, die als Außenraum konzipiert ist. Die vollständig zu öffnenden Glasflächen erleichtern den Gästen den Zugang ins Gebäude. Trotz seiner Größe und des Platzes, den es einnimmt, fungiert das Dach im Sommer als großer Sonnenschirm und beansprucht keinen wertvollen Außenraum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Terme Olimia<br />
Ort: SLO-Podcetrtek<br />
Architekten: ENOTA, SLO-Ljubljana<br />
<a href="https://www.enota.si/">www.enota.si</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Miran Kambic</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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		<title>Spreestudios, Thomas Baecker Bettina Kraus Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/spreestudios_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 14:22:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf dem östlichen „Baufeld A“ der Berliner Spreestudios realisierten Thomas Baecker Bettina Kraus Architekten durch die Aufstockung der ehemaligen Garagen und Werkhallen der DDR-Zollverwaltung stark differenzierte und individualisierbare Gewerbeeinheiten von 50 bis 650 Quadratmetern. Im Kontrast zur ruppigen Bestandsstruktur sind die neuen Baukörper der Aufstockungen mit einer diffus reflektierenden Außenhaut aus edelstahlkaschierten Bitumenbahnen abstrakt und fein detailiert. Die rohen Strukturen und industriellen Artefakte der bestehenden Sockelbauten konnten so bewahrt und durch reduzierte Ergänzungsbauteile statisch und energetisch qualifiziert werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/spreestudios_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-231"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/spreestudios_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/spreestudios_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-231"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/spreestudios_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/spreestudios_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-231"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/spreestudios_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Spreestudios, DE-Berlin<br />
Thomas Baecker Bettina Kraus Architekten, DE-Berlin<br />
Finalist in der Kategorie: Mixed-Use</h3>
<p>Auf dem östlichen „Baufeld A“ der Berliner Spreestudios realisierten Thomas Baecker Bettina Kraus Architekten durch die Aufstockung der ehemaligen Garagen und Werkhallen der DDR-Zollverwaltung stark differenzierte und individualisierbare Gewerbeeinheiten von 50 bis 650 Quadratmetern.</p>
<p>Im Kontrast zur ruppigen Bestandsstruktur sind die neuen Baukörper der Aufstockungen mit einer diffus reflektierenden Außenhaut aus edelstahlkaschierten Bitumenbahnen abstrakt und fein detailiert. Die rohen Strukturen und industriellen Artefakte der bestehenden Sockelbauten konnten so bewahrt und durch reduzierte Ergänzungsbauteile statisch und energetisch qualifiziert werden.</p>
<p>Die 12 Shed-Dächer erweitern den einfach gemauerten Garagensockel aus den 50er Jahren um zwei eingehängte Zwischenebenen und großzügige Außenterrassen zu einem komplexen mehrgeschossig offenen Raumgefüge. Die Aufstockung ist vielmehr ein raumhaltiges Dach, als ein zusätzliches Geschoss und lagert auf einem umlaufenden Ringanker, der dem ursprünglichen Pultdachverlauf folgt.</p>
<p>Die Aufstockung der wasserseitigen Halle aus den 1970er Jahren verdoppelt das vorhandene Raumvolumen und bietet im Obergeschoss &#8211; erschlossen durch eine freigestellte Treppenskulptur &#8211; drei exponierte Einheiten mit alternierenden Raumschnitten. Die bestehende Halle wird skelletiert und nahezu unsichtbar ausgesteift. Das flache Satteldach aus Betonfertigteilen blieb vollständig erhalten, bildet die Unterseite der neuen Geschossdecke und stanzt gleichzeitig eine Topografie in den Boden des Obergeschosses. Die tiefen durchgesteckten Räume inszenieren den gerichteten Blick vom Hof zur Spree.</p>
<p>In Anlehnung an die ursprüngliche Lebendigkeit des öffentlichen Ortes der Flußbadeanstalt entstehen zwischen privaten und halbprivaten Nutzungen öffentliche Räume und Nischen. Neue Elemente wie Zugänge, Treppen und Terrassen werden in diesem Spannungsfeld inszeniert und überdimensioniert. Das Areal lässt durch seine Adaptierbarkeit ein breites Nutzungsspektrum und die sukzessive Aneignung der Zwischenräume zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Spreestudios GmbH &amp; Co. KG<br />
Ort: DE-Berlin<br />
Architekten: Thomas Baecker Bettina Kraus Architekten, DE-Berlin<br />
<a href="https://www.tbbk.de/de/">www.tbbk.de</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Thomas Baecker Bettina Kraus Architekten / Filip Kujawski</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Barbara Schaeffer und Prof. Juan Pablo Molestina (Molestina Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-barbara-schaeffer-und-prof-juan-pablo-molestina-molestina-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2020 09:34:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=353841</guid>

					<description><![CDATA[Das Tätigkeitfeld von Molestina Architekten bietet ein breites Spektrum von Kultur- und Gesundheitsbauten bis hin zu Gebäuden im Bereich Office und Wohnen bis hin zu städtebaulichen Rahmenplanungen. In unserem Interview sprechen Barbara Schaeffer und Prof. Juan Pablo Molestina unter anderem darüber, wie es möglich gemacht werden kann, die Vorteile des Lebens auf dem Land in die Stadt zu transportieren, über die aktuelle Wohnungssituation und den derzeitigen Wohnungsmarkt sowie über die Chancen, die die Krise mit sich bringt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Barbara Schaeffer und Prof. Juan Pablo Molestina (Molestina Architekten)" data-rel="lightbox-gallery-232"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_01.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_01-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_01-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="H2 Hotel im Le Quartier Central, Düsseldorf | © Molestina Architekten" data-rel="lightbox-gallery-232"><img decoding="async" width="900" height="438" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_02-800x389.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/molestina_02-768x374.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Krisen bieten auch Chancen, vieles zu überdenken und einen Perspektivwechsel einzuleiten.<br />
Welche Chancen sehen Sie in der Krise für die Branche?</strong></p>
<p>Die Chance liegt sicherlich in dem Zwang, sich dem Digitalisierungsrückstand zu stellen. Wir haben seit ca. zwanzig Jahren Instrumente für digitales Arbeiten, die aus verschiedensten Gründen nicht ausreichend genutzt wurden. Jetzt sind wir überraschend in eine Notsituation geraten und sind alle gezwungen, mit den digitalen Instrumenten zurecht zu kommen. Und dies funktioniert erstaunlich gut.</p>
<p>Wir haben uns binnen kürzester Zeit umgestellt und erleben dadurch neue Arbeitsabläufe und mehr produktive Arbeitszeit durch den Entfall von Fahrzeiten. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass alle Absprachen ‚im persönlichen Gespräch‘ getroffen werden müssen. Das Arbeiten in Deutschland ähnelt durch die Krise stärker an das Arbeiten in anderen Ländern, wo Telefon und Videokonferenzen schon länger eine breite Akzeptanz genießen. Eine weitere Chance sehen wir in dem Überdenken des ,Leben in der Stadt‘, speziell des ,Wohnen in der Stadt‘. Warum soll man Wohnen und Arbeiten in der Stadt nicht viel stärker miteinander kombinieren? Und Umgekehrt: kann man nicht das Wohnen in der Peripherie städtischer machen durch die digitale Vernetzung? Die gegenseitige Vernetzung von Innenstadtwohnen und Wohnen in der Periphärie ist seit der Pandemie viel stärker geworden. Die Vorteile, die das Landleben bietet (das Wohnen im Grünen), sollten wir jetzt stärker in die Stadt einbringen und sie transformieren. Schon vor der Pandemie haben wir über Klimaschutz und Klimawandel im städtischen Kontext gesprochen. Wie können wir das Leben in unseren Städten anders und besser gestalten? Mit mehr Rückzugsraum und Naturangeboten? Dies ist natürlich eine weitreichende Frage, die nicht nur Architekten und Stadtplaner beschäftigt. Wir haben nun aber die Chance zu reflektieren und anders zu handeln. Die Pandemie hat einen Ruck in unserer Gesellschaft ausgelöst und diesen können wir uns alle zunutze machen.</p>
<p>Falls die Krise langfristig besteht, hätten wir eine Situation wie Ende des neunzehnten Jahrhunderts, als sich die Städte auch wegen der Hygiene von Grund auf neu konzipieren mussten, was auch radikal neue Wohnmodelle mit sich zog. Sollte die Krise also ein Dauerzustand werden, müssen wir grundsätzlich über die Stadtmorphologie nachdenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie plädieren dafür, die Vorteile des Lebens auf dem Land in die Stadt zu transportieren. Wie soll das konkret funktionieren?</strong></p>
<p>Dieser Widerspruch löst sich sehr schnell auf, wenn man nicht mehr nur die individuelle Wohnung, sondern die Wohnungen innerhalb eines Quartiers betrachtet. Die Menschen kauften aus Kostengründen bislang häufig nur die Fläche, die sie unbedingt brauchten und diese beinhaltete in der Regel keinen Arbeitsraum oder keinen zusätzlichen Raum, in dem man neue Funktionen hätte unterbringen können. Wir müssen uns lösen von dem Muster der Investoren, jede Wohnung als eine Einheit zu betrachten, die dann auch so – losgelöst von der unmittelbaren Umgebung – verkauft wird.</p>
<p>Wir müssen das Gesamtquartier und die Nachbarschaften betrachten und mit einbeziehen und kollektive Arbeits- und Rückzugsorte für alle schaffen. Im übrigem, alle sprechen von Dichte in der Stadt. Die Flächendichte in vielen Städte in Deutschland ist derzeit kaum höher als vor dem zweiten Weltkrieg, auch wenn die Städte grösser geworden sind. Das heißt, wir haben in Bezug auf die Dichte unserer Städte noch „Luft nach oben“. Studenten an der Hochschule Düsseldorf haben sich mit dem Thema beschäftigt, und deren Arbeiten zeigen, wie zehntausende neuer Wohnungen unter Anwendung städtischer Leer- oder wenig genutzter Flächen entstehen könnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Großteil der Grundrisse unserer Wohnungen stammt aus dem Funktionalismus und der ist vor hundert Jahren entstanden und entspricht heute nicht mehr dem Bedarf der Gesellschaft. Hätten wir den Wohnungsbau nicht längst revolutionieren müssen?</strong></p>
<p>Unbedingt. Es gibt in der Physik den Begriff des katalytischen Moments, in dem etwas kippt. Dann wechselt ein Element von einem Zustand in einem völlig neuen. Einen solchen Moment erleben wir vielleicht zurzeit. Nicht, weil wir grundsätzlich neue Erkenntnisse gewonnen haben, sondern weil die Wünsche, anders zu wohnen und anders zu leben, endlich an das Tageslicht kommen. Man denke beispielsweise an die Auswirkungen der Pandemie auf die Mobilität und dadurch auf unsere Städte. Dadurch, dass zunehmend mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten werden, sinkt die Anzahl der Berufspendler und reduziert den Verkehr in den Straßen. Dies bewirkt womöglich mehr Fläche für Fahrradwege, breitere Bürgersteige, mehr Grünflächen durch die Reduzierung von Fahrspuren um Raum für Baumpflanzungen zu schaffen. Auf einmal gibt es jetzt in Mailand, einer Stadt, die sich immer mit der Verkehrsberuhigung schwer tat, wegen der Pandemie viele reine Fußgängerstraßen um die nötigen Abstandsregeln zu erfüllen. Die Pandemie gleicht einer Evolution in der Natur, in der sich die Spezies nicht sukzessive Stück für Stück verändert haben, sondern plötzlich, wie durch den Einschlag eines Meteoriten auf die Erde, eine ganz neue Welt beginnt.</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-molestina-schaeffer.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Barbara Schaeffer und Prof. Juan Pablo Molestina</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Barbara Schaeffer<br />
</strong></p>
<p>geboren in Leverkusen (1962). Nach einem kurzen Einblick in die Kunstgeschichte, Archäologie und Romanistik an der Universität in Mainz studierte sie Architektur in Köln. In den 90er Jahren lebte und arbeitete sie für mehr als 2 Jahre in Paris. Seit 2007 ist Barbara Schaeffer als Architektin und Geschäftsführerin für Molestina Architekten tätig. Darüber hinaus unterrichtet sie seit 2007 als Lehrbeauftragte für Gebäudelehre und Entwerfen an der Universität Siegen. Zu den wichtigsten Projekten gehören das Pfarrzentrum in Hilden, diverse Wohnungsbauten in Köln und ein Verwaltungsneubau als Headquarter für ein Pharmaunternehmen in Iserlohn. (<a class="_ps2id" href="http://www.molestina.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.molestina.de</a>)</p>
<p><strong>Über Prof. Juan Pablo Molestina<br />
</strong></p>
<p>geboren in Quito, Ecuador (1955), studierte er Architektur an der Yale University in New Haven (USA) und am MIT in Cambridge (USA). Zudem arbeitete er bei Dr. Hassan Fathy in Ägypten. Seit 2001 ist er Professor für Gebäudelehre und Entwerfen an der PBSA (HSD) in Düsseldorf und seit 2010 auch Dekan. In 2018 wurde er Direktor des neuen Civic Design Programms (M.Sc. in Arch.). Als Gründungsgesellschafter von Molestina Architekten mit dem Büro in Köln ist er in den Bereichen Architektur und Städteplanung tätig. Zu den wichtigsten Projekten zählen der Masterplan für Ruhr Uni Bochum (2010), Neuer Campus Mülheim a.d. Ruhr (2010), Kö-Bogen II, Düsseldorf (2009) und die Siedlung Ossendorf in Köln (Genossenschaftswohnen – Gesamtfertigstellung in 2022). (<a class="_ps2id" href="http://www.molestina.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.molestina.de</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Markus Hammes (hammeskrause architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-markus-hammes-hammeskrause-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 08:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=353792</guid>

					<description><![CDATA[hammeskrause architekten entwerfen Gebäude unterschiedlicher Bautypologien. Diese reichen von Bauwerken im Bereich der Wissenschaft, Forschung und Industrie über öffentliche Bauten bis hin zu Gebäude für Pflege und Gesundheit. Dabei reicht ihr Tätigkeitsfeld von der Architektur und Innenarchitektur bis hin zur Landschaftsplanung und Generalplanerleistungen. Dabei prägen ein wertschätzendes Miteinander und der offene Dialog im Team die Zusammenarbeit von hammeskrause architekten. In unserem Interview spricht Markus Hammes unter anderem über die Bautypologie Forschung, seine besondere Expertise im Bereich der Forschung und Wissenschaft, aktuelle städtische Entwicklungen sowie welche Chancen sich durch die Krise eröffnet haben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_01_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Markus Hammes (hammeskrause architekten) | © Juergen Pollak" data-rel="lightbox-gallery-233"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_01_900x600.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_01_900x600.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_01_900x600-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_01_900x600-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_02_1100x600-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Mensa Möhringen | © WD Gericke" data-rel="lightbox-gallery-233"><img decoding="async" width="1100" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_02_1100x600-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_02_1100x600-1.jpg 1100w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_02_1100x600-1-800x436.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/10/hammes-krause_02_1100x600-1-768x419.jpg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrem Büro seit Corona gemacht und in welchen Projekten sind Sie derzeit schwerpunktmäßig tätig?</strong></p>
<p>Uns und dem gesamten Büro geht es sehr gut, wir haben tolle und interessante Aufgaben und sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor sechs Jahren sind wir über unsere Auslandsprojekte<br />
stark in die Digitalisierung eingestiegen und haben dafür auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden, die einen anderen Fokus auf diese Thematik hatten als wir bislang, was uns in dieser momentanen Situation sehr zugute gekommen ist. Gestoppt wurden wegen der Pandemie bislang keines unserer Projekte, wir wurden sogar mit einer kürzlich aufgesetzten Studie neu beauftragt, mit der wir uns seit einigen Wochen beschäftigen. Verzögerungen auf den Baustellen, die sich durch die Krise erklären, haben wir bislang auch nicht erlebt. Wenn es zu Verzögerungen kam, dann bedingt durch<br />
Firmen, die schon vor Corona nicht überzeugend performt haben. Auch verspätete Materiallieferungen führten bislang nicht zu signifikanten Veränderungen. Verzögerungen kommen eher durch die Strukturen der Partner zustande, die keinen Kontakt zulassen.</p>
<p>Unterschiedliche Erfahrungen machen wir bei unseren öffentlichen Projekten: einerseits erleben wir sehr gut organisierte Verwaltungen und andererseits solche, die es nicht sind und bei denen uns die Ansprechpartner über Wochen gefehlt haben, sodass auch keine Entscheidungen getroffen werden konnten. Bei unseren Industrieprojekten hat man sehr schnell und professionell auf die Situation reagiert, brauchte nur zwei bis drei Wochen, um sich neu zu organisieren. Das haben wir übrigens auch gemacht. Wir haben unser Büro 14 Tage komplett geschlossen, haben alle VPN-Verbindungen in den Homeoffices aufgebaut, das Büro unter Gesichtspunkten der Abstandsregeln neu strukturiert und waren damit nach zehn Tagen voll  arbeitsfähig. Was unser Arbeitsspektrum anbetrifft sind wir momentan schwerpunktmäßig im Forschungsbereich tätig. Für Hoffmann-La Roche haben wir im letzten Jahr in Basel und in Shanghai Projekte fertiggestellt. Am 5. Februar wäre in Shanghai die Einweihung gewesen, sie ist nun leider der Pandemie zum Opfer gefallen. Durch die Projekte, die wir für Hoffmann-La Roche gemacht haben, haben wir jetzt auch einige Aufträge von deutschen Pharmaunternehmen erhalten, die alle super professionell laufen, was uns sehr freut. Auch für die Bildung sind wir tätig, machen aber in diesem Bereich eher kleine Aufgaben wie z. Bsp. Kindergärten und Mensen. Vor kurzem haben wir im Schulbereich eine sehr schöne Mensa in Stuttgart und ein sehr schönes kleines Schülerlabor für die Universität fertiggestellt. Wohnungsbau machen wir kaum, es hat sich nicht so ergeben. Außerdem tun wir uns schwer, wenn eine Immobilie ausschließlich der Spekulation unterliegt und damit als Business angesehen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bietet die Krise eine Chance für unsere Baukultur und im Speziellen für die verschiedenen Bautypologien?</strong></p>
<p>Betrachte ich die wenigen globalen Krisen, die ich in meinem Leben erlebt habe und hinterfrage die Konsequenzen auf die jeweiligen Typologien, dann kann ich nur feststellen, dass sich kaum etwas verändert hat. Nach 09/11 gab es eine Diskussion über eine Bautypologie in direktem Kontext mit einer Krise. Man proklamierte, die Zeit der Hochhäuser sei vorbei. Das Hochhaus sei ein Gefahrenpotenzial, da es ein Angriffspunkt für Terroristen sei und man auf einen Schlag mehrere tausend Menschen elemenieren könnte. Was hatte sich damals wirklich geändert? Tatsächlich sind nach 09/11 noch mehr und noch höhere – und gerade in New York extremere – Skyscraper entstanden. Was sich geändert hat, sind Gesetze, um Überwachungsmechanismen einzuführen, wie z.Bsp. die Verschärfung der Flughafenkontrollen. Es werden sich also Dinge nach der jetzigen Pandemie ändern, nur ob es die sind, die in der Hochzeit einer Krise diskutiert werden, bezweifele ich. Ich glaube vielmehr, dass sich zukünftig Dinge wieder nach neuen Gesichtspunkten organisieren werden. Derzeit wird die Dichte in den Städten wieder in Frage gestellt, Dichte war das Zauberwort der letzten Jahre. Der Auftrag lautete, wieder mehr Dichte in die Städte zu bringen, um sie urbaner zu machen und ein diversifiziertes<br />
Leben zu ermöglichen. Jetzt in Corona Zeiten ist das Landleben wieder in aller Munde. Jeder, der ein Häuschen im Grünen mit einem Garten hat, wird beneidet, weil er sich von allen Menschen fernhalten kann.</p>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass wir mittel- oder langfristig wieder dahin kommen werden, wo wir vor der Krise standen: die Menschen werden weiterhin in die Städte ziehen und die Städte werden immer größer und dichter werden. Die Zukunft des Lebens der Menschen kann ja nicht zum Ziel haben, sich aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie erwähnten Ihre besondere Expertise im Bereich Forschung und Wissenschaften. Fließen in Ihre Planungen durch die Krise gemachten Erfahrungen ein?</strong></p>
<p>Die zunehmende Digitalisierung hat einen Einfluss auf die Art, wie wir miteinander kommunizieren und damit auch auf die Architektur. Wir machen gerade zwei Projekte für internationale Pharmaunternehmen. Sie haben ihre Standorte in den USA, in Europa, in China und in Asien. Sie sind es gewohnt, in den gleichen Forschungsgruppen über alle drei Kontinente zu arbeiten und dass ihre Chefs in den USA sitzen oder eine ihrer Forschungsgruppen in Asien angesiedelt ist. Und sie sind es gewohnt, so zu kommunizieren, wie es der Großteil der Bevölkerung seit Corona in den letzten drei Monaten für sich entdeckt hat. Und mit diesen Wissenschaftlern konzipieren wir neue Gebäude. Ihre größte Sehnsucht ist, Gebäude zu haben, die die Menschen miteinander verbindet. Das ist ungebrochen und das ändert sich auch nicht. Trotz der zunehmenden Digitalisierung und der vielen virtuellen Konferenzen haben sie die Sehnsucht, auch face to face miteinander zu arbeiten, um Innovationen zu entwickeln. Es ist im übrigem wissenschaftlich bewiesen, dass eine direkte Kommunikation ein viel höheres Innovationspotenzial hat.</p>
<p>Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und das ist auch gut so. Aber sie wird auf keinen Fall die direkte Kommunikation ersetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architekturbarometer-30x10/interview-markus-hammes.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Markus Hammes</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Markus Hammes</strong></p>
<p>geboren in Solingen, studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart.<br />
Im Anschluss an sein Studium war er als freier Mitarbeiter und Partner in verschiedenen Büros tätig und hatte einen Lehrauftrag an der Universität Stuttgart am Institut für Baustofflehre, Bauphysik, Technischen Ausbau und Entwerfen inne. 2001 gründete er gemeinsam mit Nils Krause das Büro hammeskrause architekten bda. Darüber hinaus war Markus Hammes Institutsrat Institut Fortbildung Bau der Architektenkammer Baden-Württemberg (2010-2014) und von 1. Vorsitzender Bund Deutscher Architekten (BDA) Stuttgart (2012-2016).  Bis heute ist er als Fachpreisrichter und Autor tätig und hält regelmäßig Vorträge. (<a href="https://hammeskrause.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.hammeskrause.de</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Porten-, Servicegebäude und Auditorium, Nissen Wentzlaff Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/kaiseraugst_nissenwentzlaff-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 15:32:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem „Masterplan Kaiseraugst Ost“ von Nissen Wentzlaff Architekten erweiterten Nissen Wentzlaff Architekten das bestehendeHoffmann-La Roche Forschungs- und Produktionsareal am Standort Kaiseraugst Richtung Osten und verdoppelten es in seiner Grundfläche. Eine zentral angeordnete Parkanlage dient als Erholungs- und Begegnungsraum und beherbergt ausschließlich Gebäude mit arealbezogenen Dienstleistungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/kaiseraugst_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-234"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/kaiseraugst_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/kaiseraugst_02_web-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-234"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/kaiseraugst_02_web-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/kaiseraugst_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-234"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/kaiseraugst_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Porten-, Servicegebäude und Auditorium, CH-Kaiseraugst<br />
Nissen Wentzlaff Architekten, CH-Basel<br />
www.nwarch.ch<br />
Finalist in der Kategorie: Büro / Verwaltung</h3>
<p>Mit dem „Masterplan Kaiseraugst Ost“ von Nissen Wentzlaff Architekten erweiterten Nissen Wentzlaff Architekten das bestehendeHoffmann-La Roche Forschungs- und Produktionsareal am Standort Kaiseraugst Richtung Osten und verdoppelten es in seiner Grundfläche. Eine zentral angeordnete Parkanlage dient als Erholungs- und Begegnungsraum und beherbergt ausschließlich Gebäude mit arealbezogenen Dienstleistungen. Das Porten- und das Auditoriumsgebäude sind im Park versetzt zueinander angeordnet. Sie beinhalten den Hauptempfang für das gesamte Areal, Arbeitsplätze für Werkschutz und Services, drei Auditorien mit 450 bzw. 2 x 100 Sitzplätzen, das Visitor-Center für den Standort Kaiseraugst, sowie Angebote für Einkaufen, Fitness und Verpflegung. Unterirdisch sind sie mit einem Parkhaus für Besucher und Mitarbeiter verbunden. Die Gebäude stehen zueinander in einem engen Bezug und sind durch die großen Wand- und Fensterflächen als öffentliches Gebäude-Paar erkennbar. Ein zentrales Entwurfsanliegen ist die Verbindung von Innen- und Außenraum: Freianlagen, Besucherführung, Zugänge und Ausrichtung der Räume sind bewusst aufeinander abgestimmt und als fließende Raumabfolge organisiert. Das Materialisierungskonzept ist auf wenige Materialien reduziert. Poröser Sichtbeton, anodisiertes Aluminium mit grobem Schliff, vorvergrautes Ulmefurnier und Ulmeparkett, warmweisse Terrazzoböden sowie brünierte Messingund Baubronzebauteile sind in ihren Oberflächen so entwickelt, dass sie durch ihre spezifischen Eigenschaften die großen Oberflächen ohne künstliche Eingriffe beleben und strukurieren. Die Parklandschaft dient der ökologischen Vernetzung des Areals in der Hochrheinebene und wird geprägt von ökologisch wertvollen, trocken-warmen Lebensräumen. Den Mitarbeitern dient die Parkanlage zum Aufenthalt und Kurzzeiterholung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: F. Hoffmann-La Roche AG<br />
Ort: CH-Kaiseraugst<br />
Architekten: Nissen Wentzlaff Architekten BSA SIA AG, CH-Basel<br />
<a href="http://www.nwa.ch/de/">www.nwarch.ch</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Nissen Wentzlaff Architekten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Jurek M. Slapa (SOP Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-jurek-m-slapa-sop-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 11:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=353027</guid>

					<description><![CDATA[slapa oberholz pszczulny &#124; sop architekten entwickelt Bauwerke in den Bereichen Büro-, Gewerbe-, Hotel-, Industrie- und Wohnungsbau sowie Flughäfen, Sportstätten und Einrichtungen für Lehre und Forschung. Das international tätige Büro steht für eine klare, zeitlose Architektursprache. In unserem Interview spricht Jurek M. Slapa unter anderem über den Wertewandel in der Gesellschaft und die Auswirkungen auf die Architektur, die möglichen Veränderungen verschiedener Bautypologien und die Anforderungen an das Büro der Zukunft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_01-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Jurek M. Slapa (SOP Architekten)" data-rel="lightbox-gallery-235"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_01-2.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_01-2.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_01-2-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_01-2-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="CT² Center for Teaching and Training, RWTH Aachen" data-rel="lightbox-gallery-235"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_02-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/sop-architekten_02-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Viele beobachten einen Wertewandel in der Gesellschaft. Können Sie diesen bejahen und wie wirkt dieser sich womöglich auf das Interesse oder Verständnis für Architektur aus? Und wie auf Ihre mittel- und langfristige Auftragslage bei sop Architekten? Schließlich wollen auch Architekten Geld sehen und das könnte fehlen.</strong></p>
<p>Durch die Pandemie werden uns Verhaltensweisen aufgezwungen, die wir als soziale Wesen nicht gewohnt sind. Der Stillstand und die Isolation haben alte Lebensgewohnheiten und Werte über Nacht in Frage gestellt. Plötzlich war der Mensch gezwungen, sich mit sich selbst zu befassen und seine eigenen und die Bedürfnisse seines Partners oder seiner Familie neu zu entdecken. Menschen in Städten steigen aufs Fahrrad und joggen in den städtischen Parks. Dieses Momentum wird sicherlich Einfluss auf die zukünftige Stadtentwicklung haben, Grünflächen und Fahrradwege werden zunehmen.</p>
<p>Was die Gesellschaft meiner Meinung nach aber viel deutlicher trifft, sind die wirtschaftlichen Folgen, die aus der Krise resultieren und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich weiter verstärken werden. Denn die Auswirkungen der weltweiten Rezession treffen vor allem die Ärmsten, da brauchen Sie nur mal einen Blick auf die aktuelle Lage in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu werfen. Aber auch in Deutschland werden Städte und Kommunen, Unternehmen und Projektentwickler weniger finanziellen Spielraum für Investitionen haben und das wird sich natürlich auch auf den Bauund Immobiliensektor auswirken.</p>
<p>Krisen erreichen die Baubranche immer verspätet. Bestehende Verträge laufen und Projekte müssen fertiggestellt werden. Zudem war die Auftragslage jahrelang ungebrochen hoch, so dass wir uns teils vor Anfragen kaum retten konnten. Aber erste Vorzeichen einer Krise machen sich bemerkbar. Manche Aufträge werden verschoben, Vertragsabschlüsse kommen schleppender zustande. Das wird das grundsätzliche Interesse an Architektur nicht verändern, aber sicher gehen wir einer Zeit entgegen, in der wir uns beispielsweise wieder verstärkt mit Bestandsarchitektur und Revitalisierungen beschäftigen werden oder endlich und ernsthaft mit günstigem Wohnraum. Wir Architekten wurden in den letzten Jahren sehr verwöhnt, teilweise sind dabei die Maßstäbe verloren gegangen. Die Krise wird uns zum Umdenken zwingen und uns wieder zurück zu dem ewig geltenden Leitsatz führen: form follows function. Gute Architektur folgt einer guten Funktion – und nicht umgekehrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Corona löst keine Trends aus, es beschleunigt längst vorhandene. Um welche Trends handelt es sich konkret?</strong></p>
<p>Corona beschleunigt die digitale Revolution und den gesellschaftlichen Wandel, der damit einhergeht. Die Digitalisierung und die künstliche Intelligenz werden unsere Arbeits- und Lebensweisen stärker verändern, als es die Auswirkungen der industriellen Revolution im 18. und 19. Jahrhundert getan haben. Deutschland hat hier lange in einem Dornröschenschlaf gelegen. Der Ausbruch der Pandemie hat nun zahlreiche Unternehmen und Bildungsinstitutionen quasi über Nacht in das neue Zeitalter katapultiert. Und plötzlich haben viele Firmen bemerkt, dass es ja doch gar nicht so schwer ist mit dem Home-Office und den Videokonferenzen. Das gilt genauso für uns und unsere Branche.</p>
<p>Aber auch die negativen Folgen der Digitalisierung verstärken sich mit den neuen Regeln, die uns die Pandemie aufzwängt. Menschen ziehen sich zurück, kommunizieren verstärkt im virtuellen Raum und die soziale Interaktion nimmt ab. Vereinsamung, Egoismen und die Anfälligkeit für krude Theorien und Populismus sind die Folge. Auch der Wandel unseres Konsumverhaltens und damit der Wandel der Innenstädte wird durch Corona weiter vorangetrieben. Der klassische Einzelhandel stirbt noch schneller aus, zahlreiche Shopping-Center und Geschäfte in den Einkaufsstraßen stehen leer. Ein Umdenken findet hier bereits statt, wie die leeren Flächen anders genutzt werden können. Und natürlich gab der abrupte Stillstand ganzer Industriezweige, der Einbruch der Tourismusbranche und des Flugverkehrs der weltweiten Klimabewegung und Fridays for Future innerhalb kürzester Zeit Recht, welche positiven Auswirkungen eine entschleunigte Weltwirtschaft auf die Umwelt hat. Auch, wenn die Aufmerksamkeit hierfür durch Corona abgelöst wurde, das Bewusstsein für den Klimawandel hat zugenommen und wird auch die Architektur stark beeinflussen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie sieht das Büro der Zukunft aus? Welche Anforderungen muss es nach Corona neu und mehr erfüllen?</strong></p>
<p>Wir müssen uns auch in der Büroarchitektur mit Hygienekonzepten beschäftigen. Denn hier teilen viele Menschen über viele Stunden den gleichen Ort, Tag für Tag. Smarte Technologie wird Büros kontaktloser machen. Das automatische Öffnung von Türen und das smarte Bedienen von Fahrstühlen ohne Knöpfe berühren zu müssen, was wir schon aus Krankenhäusern kennen, aber auch automatische Lichtsteuerung, verbesserte Lüftungskonzepte oder der verstärkte Einsatz von Materialien mit antibakteriellen Oberflächen werden eine Rolle spielen.</p>
<p>Sicherlich wird es kein Zurück zu Einzelbüros in Zellenstruktur geben, aber große Flächen werden zunehmend in Zonen unterteilt, in denen sich kleinere Gruppen oder Teams aufhalten. Unterschiedliche Zonen, die einerseits Rückzug und konzentriertes Arbeiten für die einzelnen Beschäftigten ermöglichen, andererseits Kontaktflächen, in denen Austausch untereinander, aber auch mit Externen stattfindet, und variabel bespielbare und multifunktionale Flächen werden sich weiter durchsetzen. Räume, die auf Knopfdruck oder mit einfachen Umbaumaßnehmen vergrößert oder verkleinert und für Besprechungen oder mobile Arbeitsplätze genutzt werden können, garantieren die flexible Nutzung von Büroflächen und helfen mir als Unternehmer auf jede Situation entsprechend reagieren zu können. Und bei Bedarf auch Flächen schnell und unkompliziert untervermieten zu können.</p>
<p>Außenbereiche gewinnen an Bedeutung, genauso wie eine perfekt laufende IT-Infrastruktur. Wenn Geschäftstermine zunehmend im virtuellen Raum stattfinden, was nutzt mir dann ein repräsentativ gestalteter Besprechungsraum, wenn die IT nicht funktioniert?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architektur/werkbundstadt_berlin_2016_19/interview-sop-architekten.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Jurek M. Slapa</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Jurek M. Slapa</strong></p>
<p>geboren 1942 in Königshütte (Polen), studierte Architektur an der TU Krakau und der RWTH Aachen. Er war rund 20 Jahre für das Büro HPP Architekten in Düsseldorf tätig, wo er für einige Jahre die Wettbewerbsabteilung leitete. 1987 war er Mitgründer des Architekturbüros JSK Düsseldorf, in dem er bis 2010 gemeinsam mit Zbigniew Pszczulny und Helmut Oberholz Gesellschafter war. 2010 trennte sich das Büro von der JSK Gruppe und arbeitet seither unter slapa oberholz pszczulny, sop Architekten zusammen. Zu den bedeutsamsten Referenzen aus Salzas bald 50-jähriger Schaffenszeit zählen der Flughafen Frankfurt Airport Terminal 2 und der Düsseldorf Airport 2000plus, die Hafenspitze im Düsseldorfer Medienhafen, das Hochhaus Gap 15 oder das Stilwerk Düsseldorf.  (<a href="https://sop-architekten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.sop-architketen.de</a>)</p>
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		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Gert Lorber (Lorber Paul Architektur &#038; Städtebau)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-gert-lorber-lorber-paul-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 08:33:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=352836</guid>

					<description><![CDATA[Das Büro Lorber Paul Architekten plant und realisiert vornehmlich Projekte im Bildungs-, Gewerbe- und Wohnungsbau sowie im städtebaulichen Bereich. Dabei prägen Bauaufgaben unterschiedlicher Größen für öffentliche und private Auftraggeber die Erfahrungen und Abläufe des Büros. 2020 erhielt das Büro den deutschen Bauherrenpreis für die Wohnbebauung in der Holsteinstraße in Köln. In unserem Interview spricht Gert Lorber über die Diskrepanz zwischen aktuellem Wohnungsmarkt und der sich verändernden Gesellschaft, über Umnutzung von Immobilien und sich vorhandene Trends in der Baubranche.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gert Lorber (Lorber Paul Architektur &amp; Städtebau)" data-rel="lightbox-gallery-236"><img decoding="async" width="900" height="675" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_01.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_01-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_01-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wohnbebauung Holsteinstraße in Köln" data-rel="lightbox-gallery-236"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_02-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/09/lorber-paul_02-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Krisen bieten auch Chancen, Vieles zu überdenken und einen Perspektivwechsel einzuleiten. Welche Chancen sehen Sie für sich und Ihr Büro? </strong></p>
<p>Es gibt auch Chancen, wobei ich diese weniger auf mich und unser Büro beziehen würde, sondern generell auf die Baukultur. Wenn man die Situation mit dem Fußball vergleicht, kann man sagen, dass man die Elfmeter, Freistöße und Ecken, die einem gegeben werden, nutzen sollte. Die Aufstellung steht ja, also die Probleme sind alle benannt. Man kann Städte nicht neu bauen, aber sie müssen neu verteilt werden. Unter dem Aspekt des Klimawandels und der Mobilitätswende werden Positionen diskutiert, die auf einmal viel schneller vorankommen. Im Städtebau sollte es durch eine konsequente Nutzungsmischung endgültig zu einer Abkehr von der städtebaulichen Nutzungstrennung der Moderne kommen. Das wäre sehr schön.</p>
<p>Corona erweist sich auf einmal ein wenig wie ein Hilfsmittel, denn wir als Architekten erfahren Zuspruch für Dinge, die wir seit langem propagiert haben, die in sogenannten Spartenkanälen Gehör gefunden hatten, nicht aber in der breiten Öffentlichkeit. Jetzt wird den Alleswissern und Besserwissern in den einzelnen Branchen etwas der Wind aus den Segeln genommen und das schafft einem auch die Möglichkeit, Konter zu fahren.</p>
<p>Über kurz oder lang werden sich auch viele Projektentwickler durchsetzen, die eine Chance sehen, auch mischgenutzte Gebiete und hybride Gebäude zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie haben in diesem Jahr den deutschen Bauherrenpreis für Ihr Wohnquartier Holsteinstraße erhalten. Würden Sie aus heutiger Sicht mit der Corona-Erfahrung manches anders planen? </strong></p>
<p>Vorbildlich bei dem Projekt ist die Integration des Restes eines Klosters, das dort einmal stand, und die Einbeziehung der Nachbarschaft, die sozialökologischen Aspekte einer Verdichtung im innerstädtischen Bereich unter Berücksichtigung des Grünraums und der Nachbarschaft. So gesehen würden wir nicht viel anders machen.</p>
<p>Lediglich bei den Wohnungen wünschten wir uns ein wenig mehr Flexibilität. Wir sprechen hier auch über einen Auftraggeber, der sehr klare Vorstellungen davon hatte, wie Wohnungen zu funktionieren haben. Da werden wir nicht müde, Überzeugungsarbeit zu leisten, wenngleich wir uns nicht immer durchsetzen. Der durch Home-Office geschaffene Bedarf, Wohnraum flexibel nutzen zu können, verdeutlicht die Vorteile nutzungsneutraler Räume. Dies wird nun auch in den Medien breiter publiziert und wir sollten die Chancen nutzen, um einen Gesinnungswandel einzuleiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wenn plötzlich viele Immobilien in ihrer eigentlichen Funktion nicht mehr genutzt werden – wie beispielsweise Bürobauten – und sich zur Umnutzung anbieten, brauchen wir den kreativen Architekten mehr denn je?</strong></p>
<p>Natürlich, gerade in diesem Bereich sind die kreativsten Köpfe gefragt, da man hier nie „von der Stange“ planen kann und man ständig Überraschungen erlebt, die man erst mal bewältigen muss. Bei großen Bürostandorten wird die Umnutzung sicher zum Thema werden. Wenn man die Mobilitätswende weiterdenkt, werden auch viele Parkhäuser überflüssig werden. Mit dem Ziel der Erhaltung grauer Energie wird man diese Parkhäuser nicht abreißen, sondern umbauen und für einen anderen Zweck nutzen.</p>
<p>Für Architekten, die sich ohnehin ständig damit beschäftigen, wie man das Leben in Gebäuden und in Städten voranbringen kann, um auf die veränderten gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen zu reagieren, ist das sicherlich eine Chance. Ob man diese Chancen am Ende aus verschiedensten Gründen nutzen kann oder will, bleibt jetzt einmal dahingestellt. Momentan existiert in der Architektenschaft noch keine deprimierende Stimmung, würde ich behaupten und ich hoffe, das bleibt auch so.</p>
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<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architektur/werkbundstadt_berlin_2016_19/interview-gert-lorber.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Gert Lorber</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
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<p><strong>Über Gert Lorber</strong></p>
<p>geboren 1864 in Klagenfurt, studierte er Architektur an der TU Graz. Nach seinem Diplom arbeitete er zunächst als freischaffender Architekt in Köln, bevor er 1996 gemeinsam mit Annette Paul das Büro Lorber Paul Architektur &amp; Städtebau in Köln gründete. Gert Lorber ist Mitglied im BDA und war Vorstandsmitglied und Landesvorsitzender im BDA NRW sowie Mitglied im Wettbewerbs- und Vergabeausschuss der Architektenkammer NRW. Darüber hinaus hatte er verschiedene Lehrtätigkeiten inne, unter anderem an der RWTH Aachen und der Uni Wuppertal. 2020 erhielt er den Deutschen Bauherrenpreis für die Wohnbebauung an der Holsteinstraße in Köln-Mülheim. (<a href="https://lorberpaul.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.lorberpaul.de</a>)</p>
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		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Michaela Hauser (ATP architekten ingenieure)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-michaela-hauser-atp-architekten-ingenieure/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2020 12:24:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Besondere an ATP architekten ingenieure ist die integrale, BIM-basierte Planungsweise in einer europaweit vernetzten Unternehmensstruktur. Am Standort München steht vor allem die Integrale Planung von Immobilien für den Industriebau und die Forschung sowie für die Bereiche Büro, Tourismus, Handel und Wohnen im Fokus. In unserem Interview spricht Michaela Hauser über Chancen der Baukultur, Sanierung und Revitalisierung von Leerständen sowie die Veränderungen in der Hotelbranche.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Michaela Hauser (ATP architekten ingenieure)" data-rel="lightbox-gallery-237"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_01.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_01-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_01-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bahnhofsareal Nord, DE-Rosenheim" data-rel="lightbox-gallery-237"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_02-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/atp_02-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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<p><strong>Einige Ihrer Kolleginnen und Kollegen sehen die Pandemie als Chance für unsere Baukultur. Können Sie dem zustimmen? </strong></p>
<p>Die Krise löst sicherlich neue Denkanstöße aus und schafft neue Perspektiven. Baukultur ist für mich auch ein Spiegel der Gesellschaft. Ob die Krise so eingreifend ist, dass sie sich nachhaltig auf unsere Gesellschaft auswirkt, mag ich nicht beurteilen. Wohnräume werden sicherlich eine neue Bedeutung erhalten. Öffentlicher Raum spielt in Zeiten von Corona fast gar keine Rolle, das wird sich aber wieder zurückentwickeln, was ich mir sehr wünsche. Vor allem Kulturelles kann man nicht ausschließlich digitalisieren, es muss wieder an Präsenz gewinnen. Nachhaltig sehe ich keine Veränderung unserer Baukultur.</p>
<p>Für unser Tagesgeschäft sehe ich die Folgen eher kritisch und weniger als eine Chance. Denn, wenn es wirtschaftlich eng wird, reduzieren sich auch die Spielräume. Die Chance besteht meines Erachtens lediglich darin, Prozesse und Nutzungskonzepte neu zu überdenken. Ob die Gedanken dann am Ende des Tages auch zum Positiven genutzt werden, mag ich bezweifeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Hotelbranche generell entwickeln? Wird es mehr kleinere Hotels geben?</strong></p>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass sich der wahnsinnige Hotelboom der letzten Jahre reduzieren wird. Es wird sicherlich auch weiterhin Hotelneubauten geben, aber eben nicht mehr in dem großen Maßstab wie das in den letzten Jahren der Fall war. Man konnte sich nur wundern, wo und in welchen Lagen überall Hotels errichtet wurden. Das lag unter anderem auch daran, dass Wohngebäude an vielen Orten in Städten nicht genehmigungsfähig sind, wegen des Lärms bzw. aus städtebaulichen oder baurechtlichen Gründen. Dort, wo Wohnen also nicht zugelassen wurde, konnte stattdessen ein Hotel geplant werden. Aber auch solche Projekte werden weniger werden. Ob es nun unbedingt eine Tendenz zu kleineren Hotels geben wird, kann ich nicht beurteilen. Ich bin allerdings davon überzeugt, – und hier bin ich anderer Meinung als vielleicht viele andere – dass wir in einem Jahr privat wieder genauso viel reisen werden wie vorher. Ich kann es mir anders nicht vorstellen. Was ja nicht heißt, dass ich – schon allein aus ökologischen Gründen und der Umwelt zuliebe – nicht einen Rückgang der Reiserei befürworten würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bislang wurden in den Hotels die Gemeinschaftsräume wie die Lobby oder der Barbereich groß gehalten, die Gästezimmer hingegen eher überschaubar. Könnte es nun möglicherweise zu einer Umkehr kommen, also hin zu großen Zimmern mit beispielsweise eigenen Gyms und dafür kleinere Gemeinschaftsräume? </strong></p>
<p>Das kann ich mir nicht vorstellen. Also, wenn man reist und in Hotels übernachtet, dann möchte man auch in Bars und Restaurants gehen können, statt sich in größeren Räumen in einer fremden Umgebung zu isolieren. Dann stellt sich die Frage, ob man nicht lieber ganz auf die Reise verzichtet oder sie zumindest verkürzt. Hotels und ihre Bar- und Restaurantbereiche verlieren auch nach Corona nicht an Attraktivität, sie bleiben auch weiterhin geschätzte Ort der Geselligkeit und des Austausches. Ich sitze doch viel lieber auf Abstand in einer Bar oder in einem Restaurant, als allein in meinem Zimmer. Ich hoffe, dass wir ausreichend soziale Wesen sind und die neue Situation der Abstandswahrung hinbekommen, ohne gänzlich auf das Gesellige zu verzichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Krise zeigt Grenzen der Globalisierung auf und steigert die Wertschätzung des Regionalen. Wie sind Ihre Erfahrungen?</strong></p>
<p>Ich bin guter Dinge, dass es wieder mehr Produktion in Deutschland geben wird. Man hat die Vorteile der Globalisierung erfahren, damit aber auch ihre Grenzen und Risiken. Ich hoffe sehr, dass durch die Krise das Bewusstsein für das Lokale wieder gestärkt wird und das lokal produzierende Gewerbe davon profitiert. Ich denke dabei auch an viele unserer Kunden, Mittelständler mit guten Ideen. Ein starker Mittelstand bringt auch für uns Architekten neue Kundschaft. In Hinblick auf diese Entwicklung bin ich sehr zuversichtlich.</p>
<p>Ich glaube, dass auch der Konsument wieder bedachter mit Produkten und Ressourcen umgeht und damit auch unsere lokale Wirtschaft und Produktion wieder verstärkt eine Chance auf Wachstum hat. Ich würde mir wünschen, dass gewerblich und im Industriebau auch wieder mehr investiert wird, nicht ausschließlich Großkonzerne, sondern eben auch Mittelständler, die mutig sind und gute Ideen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/de_de/architektur/architekturbarometer.html/interview-michaela-hauser.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Michaela Hauser</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Michaela Hauser</strong></p>
<p>In München geboren, wurde Michaela Hauser nach kurzem Mathematikstudium an der Hochschule München zur Architektin ausgebildet. Mit sechs Jahren Erfahrung in verschiedenen Architekturbüros ging Frau Hauser zu Bothe Richter Teherani (BRT) nach Hamburg. 2011 gründete sie als geschäftsführende Gesellschafterin gemeinsam mit Kai Richter ein Studio in Hamburg. 2013 kehrte sie nach München zurück und übernahm beim Integralen Planer ATP architekten ingenieure (München) den Bereich Architektur mit Verantwortung für damals 28 Architekten und Architektinnen. Seit 2016 ist Frau Hauser Geschäftsführerin. (<a href="https://www.atp.ag/integrale-planung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.atp.ag</a>)</p>
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		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Matthias Pfeifer (RKW Architektur+)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-matthias-pfeifer-rkw-architektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 08:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=352536</guid>

					<description><![CDATA[RKW Architektur+ rücken den Menschen in den Fokus, was sich nicht nur an den über 400 Architekten, Innenarchitekten, Bauingenieuren, Fachplanern und Controllern zeigt, die Generationen, Nationalitäten und Begabungen verbinden, sondern auch an ihren Projekten. Sie verstehen sich als innovative Gestalter und suchen nach neuen Antworten auf immer wiederkehrende Fragen. In unserem Interview spricht Matthias Pfeifer über die Auswirkungen und Chancen der Pandemie, über das Motto "Office is where you want" und dem Wunsch nach gemischten Nutzungskonzepten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_matthias-pfeifer.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Matthias Pfeifer (RKW Architektur+)" data-rel="lightbox-gallery-238"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_matthias-pfeifer.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_matthias-pfeifer.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_matthias-pfeifer-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_matthias-pfeifer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_unfallkasse.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Neue Hauptverwaltung der Unfallkasse NRW, Düsseldorf" data-rel="lightbox-gallery-238"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_unfallkasse.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_unfallkasse.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_unfallkasse-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/rkw_unfallkasse-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Bietet Corona Ihrer Einschätzung nach dem Architekten die Chance, sein Berufsbild in der Krise neu zu positionieren? </strong></p>
<p>Ja, das könnte sein. Der Architekt hat ja nun die Fähigkeit, von seiner Disziplin aus Dinge sehr breit zu betrachten, also aus verschiedenen Standpunkten. Gute Architekten haben ja keine einseitige Brille auf, sondern sie können verschiedene Aspekte berücksichtigen. Sie verstehen die Belange ihrer Bauherren, die auch sehr stark wirtschaftlich geprägt sind. Sie verstehen aber auch soziale Belange, wie Gesellschaft funktioniert und welchen Beitrag Architektur und Gebäude zu gesellschaftlichen Entwicklungen leisten. Das wird den Architekten auch abverlangt, denn so betrachten ja zum Beispiel die Kommunen die Projekte. Größere Projekte haben immer einen solchen gesellschaftlichen Impetus in sich.</p>
<p>Und letztendlich sind Architekten auch Ingenieure, also auch Techniker und können Dinge nicht nur sehen und verstehen, sondern auch zu Lösungen beitragen. Wir sind sozusagen als Architekten die Weltmeister des Halbwissens. Das ist der große Vorteil, dass wir alles betrachten können. Der große Nachteil ist, dass am Tisch immer noch einer sitzt, der den einzelnen Aspekt jeweils genauer kennt. Das ist Wohl und Wehe unseres Berufs. Ich glaube, gerade in schwierigen und komplexen Situationen ist die Sichtweise aus verschiedenen Blickwinkeln essentiell wichtig; und neben Fachspezialisten brauchen wir immer Leute, die das Große und Ganze gleichzeitig im Blick halten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Arbeit in der modernen Dienstleistungsgesellschaft vollzieht sich mehr und mehr in Netzwerken mit unterschiedlichen Beteiligten, an unterschiedlichen Orten. Das Büro kann überall sein nach dem Motto „Office is where you want“. Dies stellt auch neue Anforderungen an das Gebäude selbst. Ist davon auszugehen, dass Bürogebäude auch nach Corona nochmals komplett anders geplant werden?</strong></p>
<p>Ja, das stimmt. Dass ein Büro von seiner Grundkonzeption flexibel sein muss, ist sonnenklar. Es geht jetzt um eine ganz konkrete Frage. Also dafür sind wir dann auch Ingenieure, wir Architekten. Wie halten wir es mit dem Großraum? Wie groß sollen die Büroflächen sein? Möglichst groß, wie manche sagen, was aber natürlich auch negative Effekte hat. Können wir es vertreten, was übrigens sehr wünschenswert wäre, die Gebäude in größeren Bürotiefen zu planen? Das heißt, wie nah muss jemand am Fenster sitzen? Welche Rolle spielt die Fensterlüftung in einem modernen Büro, wenn die Flächen sehr groß sind? Es sind wirklich auch technische Fragen, die man miteinander diskutieren muss. Und die technischen Fragen sind nie einfach nur Technik, sondern sie sind auch immer mit dem Empfinden von Menschen zu verknüpfen. Das muss man immer gemeinsam sehen und das ist eben die große Schwierigkeit.</p>
<p>Da Corona und die neuen Arbeitswelten auf all diese Aspekte Auswirkungen haben, wird es natürlich viele Veränderungen geben. Ich kann nur erneut werben für die Flexibilität, die sich dann als großes Biotop in kleinen Schritten an die jeweils aktuellen Bedürfnisse anpassen kann. Die systematische Kommunikation, die geordnete, die straffe Kommunikation lässt sich tatsächlich über technischen Medien sehr gut abwickeln. Aber wir alle wissen, wir sind Menschen und da gibt es neben dieser geordneten, systematischen Kommunikation noch eine informelle Kommunikation. Im Büro sehe ich, was andere Leute tun und arbeiten, vielleicht höre ich es zum Teil sogar. Dadurch bekomme ich Informationen und Hinweise, die ich sonst nicht bekäme. Das ist genau diese informelle Kommunikation und sie hat einen hohen Stellenwert. Und deswegen wird das Büro möglicherweise zukünftig auch eher so eine Art Treffpunkt werden, wo sich Menschen austauschen, die zusammenarbeiten.</p>
<p>Aktuell besprechen und planen wir die zukünftige Zusammenarbeit in meiner Gruppe. Auch wir werden unsere Homeoffices über die nächsten Monate hinweg fortsetzen. Wir führen eine für jeden zugängliche Liste, worin vermerkt ist, wer im Büro anwesend ist. Neben diesen vielen internetbasierten Teamsitzungen ist die analoge Begegnung sehr wichtig. Das gemeinsame auf den Plan schauen funktioniert natürlich technisch auch, aber es hinterlässt doch irgendwie immer eine kleine Leerstelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Einige Ihrer Kollegen plädieren für wesentlich mehr gemischte Nutzungskonzepte, also weg von den Wohnsiedlungen am Stadtrand in Kombination mit Bürotürmen in der Stadt. Geht der Weg in Richtung monofunktionaler Architekturen?</strong></p>
<p>Die Entwicklung zeigt, dass monofunktionale Quartiere zurückgehen, ob das auch für monofunktionale Gebäude gilt, dass entzieht sich meiner Kenntnis. Eine der wesentlichen städtebaulichen Ideen der Moderne, also die Idee der modernen Stadt, war die funktionale Trennung und die Kommunikation dazwischen, also das Hin- und Herbewegen mit Verkehrsmitteln. Diese Idee war ein Fehler. Und diese Idee wird an jeder Ecke versucht zu reparieren, indem man in der Tat zu gemischten Quartieren kommt, was heutzutage auch viel besser möglich ist, weil eben weniger Menschen in der stinkenden Industrie tätig sind, sondern wenn, dann in der sauberen Industrie. Es sind heute sowieso viel weniger Menschen in der Industrie tätig, viel mehr im tertiären Sektor. Dadurch sind natürlich die Voraussetzungen für eine durchmischte Stadt viel besser und das ist auch das, was wir haben wollen.</p>
<p>Vielleicht kann man damit auch die Verkehrsprobleme ein wenig lindern. Leider funktioniert es in der Praxis nicht so sehr gut, wie immer gesagt wird: Wenn man die Quartiere durchmischt, dann wohnen die Leute ja so schön nah bei ihrer Arbeitsstelle. Das wäre zwar theoretisch richtig, dummerweise arbeiten sie dann aber trotzdem in der Nachbarstadt. Das hängt auch mit unseren Familienstrukturen zusammen. Wenn beide Partner arbeiten, was heute der Regelfall ist, dann ist es eben nicht so, dass sie dann zufällig alle in der Nachbarschaft ihren Job finden, sondern sie suchen ihren Job nicht nach der regionalen Nähe aus, sondern nach anderen Kriterien, nach dem Verdienst und wie interessant er ist und so weiter. So lange wir gut von links nach rechts kommen, spielt die regionale Nähe bei der Jobsuche nur eine relativ untergeordnete Rolle.</p>
<p>Trotz alledem bin ich natürlich für die durchmischte Stadt. Ich behaupte, die Europäische Stadt ist das anpassungsfähigste Nutzungsbiotop, das der Städtebau kennt. Das ist genau diese durchmischte Stadt. Wenn man nun einige Kriterien beachtet, zum Beispiel Erdgeschosse mit einer immer hinreichend großen Geschosshöhe und mit möglichst wenig Stützen und vor allem wenig massiven Wänden plant, dann können sich darin ganz unterschiedliche Nutzungen wiederfinden. So ist es doch auch seit Jahrzehnten geschehen. In gründerzeitlichen Häusern sind auch nicht immer noch zwangsweise dieselben Nutzungen, wie sie in ihrer Entstehungszeit waren. Mit anderen Worten, wenn wir Häuser bauen, die einfach bestimmte technische Grundvoraussetzungen haben, dann wird es auch immer leicht sein, sie auch anderen Nutzungen zuzuführen.</p>
<p>Das gilt auch für das Büro. Noch bauen wir in Büros Doppelböden ein, um die Kabel zu verlegen, wo wir sie brauchen. Je weniger Kabel wir benötigen, weil wir sowieso nur noch ein WLAN oder eine Steckdose haben, umso weniger sind diese Böden erforderlich. Dann gibt es technisch kaum noch einen Unterschied zwischen Büro und Wohnen. Das heißt, man kann die Dinge tatsächlich sehr flexibel auslegen. Es gibt natürlich echte Spezialimmobilien wie beispielsweise ein Kino. Ein Kino ist einfach nur ein Kino, daraus können wir nicht vernünftig etwas anderes machen. Einkaufszentren haben sich schon verändert. Innerhalb der Zentren ist die Nutzungskomponente Gastronomie seit Jahren im Anstieg begriffen. Das ist auch logisch im Wettbewerb mit dem Internet, wo sie alles kaufen, aber keinen Kaffee trinken können. Das heißt, die Center müssen eine hohe Aufenthaltsqualität über das reine Warenbeschaffen hinaus erzeugen. Es sind aber keine ganz neuen Entwicklungen, sie werden jetzt nur durch die Krise beschleunigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architektur/werkbundstadt_berlin_2016_19/interview-matthias-pfeifer.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Matthias Pfeifer</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Matthias Pfeifer</strong></p>
<p>Matthias Pfeifer studierte Architektur an der RWTH Aachen sowie der TH Delft. Seit 1986 arbeitet er bei RKW, seit 1992 als Partner und seit 2000 als Geschäftsführender Gesellschafter. Einer seiner Schwerpunkte war die Einführung der Planungsmethode BIM im Büro. Bei der Architektenkammer NRW engagiert er sich in verschiedenen Gremien für die BIM-Einführung und ist Mitglied der Vertreterversammlung und des Kuratoriums der Stiftung Deutscher Architekten. Bei der IHK Düsseldorf engagiert sich Matthias Pfeifer als Mitglied der Vollversammlung und Vorsitzender des Arbeitskreises Immobilienwirtschaft. (<a href="http://rkw.plus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.rkw.plus</a>)</p>
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		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Prof. Eckhard Gerber (Gerber Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-prof-eckhard-gerber-gerber-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2020 08:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=352534</guid>

					<description><![CDATA[Mit über 50 Jahren Expertise verfügt Gerber Architekten über langjährige Erfahrung und Kompetenz bei allen Themen des Bauens – von Büro- und Hochhausbauten über Gebäuden für Wissenschaft und Lehre, Kunst und Kultur sowie Labor- und Forschungsbauten bis hin zu Wohnungs- und Verkehrsbauten. Prof. Eckhard Gerber blickt in unserem Interview auf die Auswirkung der Krise auf die verschiedenen Bautypologien wie Wohnen, Büros und Kulturbauten und betrachtet die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wertewandels auf die Architektur.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Prof. Eckhard Gerber (©David Klammer)" data-rel="lightbox-gallery-239"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_01.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_01-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_01-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="King Fahad Nationalbibliothek Riad (©HG Esch)" data-rel="lightbox-gallery-239"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_02-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/gerber_02-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Corona beschleunigt längst vorhandene Trends. Um welche Trends handelt es sich aus Ihrer Sicht?</strong></p>
<p>Ein großer Trend zielt auf das immer größer werdende Bewusstsein in Bezug auf den Umgang mit unserer Welt, die Frage nach neuen Energien und die Frage nach der Wichtigkeit der Flora und Fauna. Der Energieverbrauch ist durch Corona wesentlich reduziert worden, die Natur hat sich erholt und die Luft ist besser. Dieses Bewusstsein für unsere Welt wird sich ganz bestimmt stark dynamisieren und zu Veränderungen führen. Wir müssen zum Beispiel über eine intensive Begrünung unserer Städte nachdenken, dass beispielsweise Blumenwiesen auf den Dächern wachsen, damit unsere Insekten Nahrung haben. Ich glaube, die Grundeinstellung zu der Notwendigkeit dieser Dinge wird sich auch im Politischen ändern und ebenso das Denken unserer Bauherrschaft beeinflussen. Insofern sehe ich die Krise auch als Chance. Aber auch eine energetische Verbesserung der Gebäude und des Kleinklimas der Stadt trägt zum Schutz unseres Planeten bei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Auswirkung wird die Krise Ihrer Einschätzung nach auf die verschiedenen Bautypologien wie den Wohnungsbau, den Bürobau und auf Kulturbauten haben?</strong></p>
<p>Die Auswirkungen werden bei den einzelnen Bautypologien und Baubereichen unterschiedlich sein. Wenn wir auf den Wohnungsbau schauen, müssen wir davon ausgehen, dass die Arbeit im Homeoffice zunehmen wird. Das bedeutet natürlich, dass sie nicht in einer siebzig oder achtzig Quadratmeter-Wohnung stattfinden kann, sondern dass die Mitarbeiter einen Raum in der Wohnung haben müssen, der ihnen alleine zum Arbeiten zur Verfügung steht. Die Gesamtwohnfläche wird sich dadurch langfristig sicherlich vergrößern und die Grundrissstruktur der Wohnungen ändern. Corona hat auch den Wunsch erhöht, mehr im Freibereich leben zu können. Dieser Wunsch wird zu größeren Freiflächen, also großzügigeren Terrassen, führen, auf denen man mehr oder weniger draußen wohnen kann. Ich denke, dass die auch schon vorher angesprochene Normallichthöhe von zwei Meter fünfzig für einen Wohnraum aufgebrochen wird, sodass wir zu Räumen mit größeren lichten Höhen mit drei Meter bis drei Meter fünfzig oder sogar vier Meter kommen.</p>
<p>In Bezug auf den Bürobau fanden in letzter Zeit Diskussionen um die Bürofläche pro Mitarbeiter statt, also wieviel Fläche man den Mitarbeitern zuordnen möchte. Und in dieser Diskussion spielte die Bedeutung des Home-Offices eine wichtige Rolle, eine Frage, die uns auch schon vor Corona beschäftigt hat, nur erfährt sie jetzt eine Beschleunigung. Ich vermute, dass wir auch im Bürobau mehr Fläche pro Mitarbeiter haben werden, damit wir die notwendigen Abstände gewährleisten können, zum Beispiel für spätere Infektionspandemien. Auch die Frage der besseren Trennung der Mitarbeiter wird gestellt, Flure werden beispielsweise zukünftig wesentlich größer dimensioniert werden müssen. Wir bauen zurzeit ein Projekt mit der Forderung von Seiten der Bauherrenschaft, den Flur mit rechts und links liegenden Lehrräumen nicht breiter als ein Meter fünfzig zu planen. In so einem Flur kann der Mindestabstand &#8211; wenn sich zwei Menschen begegnen &#8211; nicht eingehalten werden. Wir müssen zurück zu den breiteren Fluren der alten Gebäude. Die Gesamtgrundrisse werden sich für mehr Offenheit innerhalb des Büros ändern, auch von der Zuordnung eines Mitarbeiters zu einem bestimmten Arbeitsplatz werden wir uns zunehmend verabschieden. Wie gesagt, alle Trends gab es bereits, sie erfahren jetzt nur eine Beschleunigung.</p>
<p>Bezüglich der Kulturbauten wissen wir derzeit noch am wenigsten, wie sie sich entwickeln werden. Es ist so bedauerlich, dass kulturelle Veranstaltungen zurzeit ausschließlich ohne Publikum im Netz stattfinden oder in den „Einzelzellen“ der Autos im Autokino. Ich hoffe sehr, dass analoge kulturelle Ereignisse bald wieder organisiert werden können. Die Gebäude im kulturellen Bereich werden wir wohl auch zum Teil neu denken, zum Beispielx bedeuten größere Veranstaltungsräume mit weniger Menschen andere akustische Verhältnisse eines Raumes. Oder, größere Abstände erfordern größere Foyers in Theatern oder Konzerthallen, Foyers, die schon immer zu klein dimensioniert waren.</p>
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<p><strong>Viele Bürogebäude, Einkaufszentren, Postzentren werden leer stehen und bieten sich zur Umnutzung an. Ist Corona eine Chance für den Architekten, sein Berufsbild neu zu positionieren? Denn jetzt sind neue Konzepte gefragt und der Architekt ist immer noch der kreative Kopf im Prozess?</strong></p>
<p>Ich habe um den Berufsstand der Architekten und um unsere Arbeit &#8211; auch langfristig betrachtet &#8211; überhaupt keine Sorge, weil die Menschen immer wieder neue Architektur wünschen und erleben möchten. Über Jahrhunderte war es so und es wird auch in Zukunft so bleiben. Natürlich haben sich die an uns gestellten Anforderungen und dadurch unsere Arbeitsweise stetig verändert. Immer, wenn von außen besondere Einflüsse und Veränderungen kommen, verändern sich auch die Anforderungen an uns. Denken Sie an die vielen neuen Materialien, die eine völlig andere Architektur ermöglichen und heute an das wachsende Bewusstsein der Gesamtnachhaltigkeit.</p>
<p>Corona ist auch ein Einfluss von außen, die konkreten Auswirkungen können wir noch nicht einschätzen. Es werden sich aber sicherlich frühere Strukturen und Konstellationen auflösen und damit verändern, zum Beispiel im Wohnungsbau, im Bürobau, im Krankenhausbau oder im Schulbau. Durch Veränderungen müssen Dinge neu gebaut oder umstrukturiert werden, was zu neuen Bauleistungen und neuen Beauftragungen für uns Architekten führt. Insofern werden wir Architekten immer Arbeit haben und neue Konzepte entwickeln. Und ich meine nicht nur sichtbare, bauliche Konzepte, sondern auch die inhaltlichen, also das Entwickeln neuer, innerer, funktionaler Strukturen wie sicherlich im Klinikbereich. Es kam und kommt immer wieder Neues auf uns zu, das ist das Spannende und Interessante an unserem Beruf.</p>
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<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/architekturbarometer/interview-eckard-gerber.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Prof. Eckhard Gerber</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
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<p><strong>Über Prof. Eckhard Gerber</strong></p>
<p>Der Architekt und Hochschullehrer Eckhard Gerber begann nach seinem Architekturstudium an der Technischen Hochschule Braunschweig 1966 seine selbständige Tätigkeit mit dem Büro „Werkgemeinschaft 66“. 1979 gründete er in Dortmund das Büro Gerber Architekten. Er war als Professor an der Universität Essen und an der Bergischen Universität Wuppertal tätig sowie als Gastprofessor am Harbin Institute of Technology und der Dalian University of Technology School of Architecture and Fine Art in China. Eckhard Gerber ist regelmäßig Juryvorsitzender bei nationalen und internationalen Wettbewerben sowie Sprecher bei nationalen und internationalen Konferenzen. Mit seinem Büro hat er über 80 Architekturpreise gewonnen und mehr als 450 Wettbewerbserfolge zu verzeichnen. (<a href="http://www.gerberarchitekten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gerberarchitekten.de</a>)</p>
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		<title>Seniorenwohnheim, Gasparin Meier, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/seniorenwohnheim-gasparinmeier-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2020 14:14:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein besonderer Bauplatz: Mitten in der ausgedehnten Parklandschaft mit Blickkontakt zur Hohensalzburg ein gut 100-jähriges denkmalgeschütztes „Versorgungsheim“, in dessen Nahbereich ein neues Wohnkonzept für Seniorinnen und Senioren umgesetzt werden sollte. Überlegungen bezüglich Denkmalpflege und Landschaftsschutz schränkten den gestalterischen Spielraum im 2014 ausgelobten Wettbewerb stark ein. Mit ihrer Entwurfsidee verfolgte das Architekturbüro Gasparin Meier eine angenehme, wohnliche Atmosphäre -  möglichst viele Zimmer sollten vom Blick in den Park profitieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/GasparinM_Salzburg_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-240"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/GasparinM_Salzburg_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/GasparinM_Salzburg_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-240"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/GasparinM_Salzburg_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<h3>Blog AIT-Award<br />
Seniorenwohnheim, AT-Salzburg<br />
Gasparin Meier, AT-Villach<br />
Finalist in der Kategorie: Gesundheit / Pflege</h3>
<p>Ein besonderer Bauplatz: Mitten in der ausgedehnten Parklandschaft mit Blickkontakt zur Hohensalzburg ein gut 100-jähriges denkmalgeschütztes „Versorgungsheim“, in dessen Nahbereich ein neues Wohnkonzept für Seniorinnen und Senioren umgesetzt werden sollte. Überlegungen bezüglich Denkmalpflege und Landschaftsschutz schränkten den gestalterischen Spielraum im 2014 ausgelobten Wettbewerb stark ein. Mit ihrer Entwurfsidee verfolgte das Architekturbüro Gasparin Meier eine angenehme, wohnliche Atmosphäre &#8211;  möglichst viele Zimmer sollten vom Blick in den Park profitieren. Peripher angeordnet fächern sich die Zimmer um die zentral gelegenen Gemeinschaftsräume, deren Gefüge ein spannungsreiches Wegesystem bietet. Der Versuch, im dreiseitig umbauten Hof des auf seine Grundfigur rückgeführten Bestandsgebäudes eine Grundrisslösung zu finden, welche die innenräumlichen Anforderungen bestmöglich erfüllt, führte zu einer neuen Typologie, die sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Betreuung optimale Verhältnisse bietet.</p>
<p>Das Raumprogramm verteilt sich übersichtlich auf sechs Geschosse: ein bedienendes Untergeschoss, das Erdgeschoss mit Allgemeinräumen und Verwaltung, vier über das Erdgeschoss auskragende Ebenen mit paarig angeordneten Hausgemeinschaften. Der aus zwei Einheiten zusammengesetzte freie Grundriss erzeugt eine fragmentierte Volumetrie, deren wahre Dimension sich den Betrachtenden entzieht. Die Dynamik der kontinuierlichen Fassadenabwicklung kontrastiert mit der Monumentalität des Bestandes. Zwischen den beiden Objekten spannt sich, im Kontrast zum Park, ein urbaner Platzraum auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Stadt Salzburg<br />
Ort: AT-Salzburg<br />
Architekten: Gasparin Meier, AT-Villach<br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Paul Ott</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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		<title>Lebensmittelmarkt, LAAC, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/lebensmittelmarkt-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2020 13:36:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Innsbrucker Architekturbüro LAAC hat für das Unternehmen MPREIS im österreichischen Weer einen neuen Markt entworfen, der Engagement für Nachhaltigkeit und das Bewusstsein für lokale Belange unterstreichen sollen. Der Lebensmittelmarkt ist in die umgebende Landschaft eingebunden, um die Herkunft und die Qualität der Produkte in den Mittelpunkt zu stellen. Der lokale Kontext und Landschaftsmerkmale wie Felder, Bäume und Gras werden mit Hilfe natürlicher und künstlicher Techniken in Oberfläche und Raum übersetzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Laac_weer_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-241"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Laac_weer_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Laac_weer_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-241"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Laac_weer_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Laac_weer_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-241"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Laac_weer_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Lebensmittelmarkt, AT-Weer<br />
LAAC, AT-Innsbruck<br />
Finalist in der Kategorie: Retail</h3>
<p>Das Innsbrucker Architekturbüro LAAC hat für das Unternehmen MPREIS im österreichischen Weer einen neuen Markt entworfen, der Engagement für Nachhaltigkeit und das Bewusstsein für lokale Belange unterstreichen sollen. Der Lebensmittelmarkt ist in die umgebende Landschaft eingebunden, um die Herkunft und die Qualität der Produkte in den Mittelpunkt zu stellen. Der lokale Kontext und Landschaftsmerkmale wie Felder, Bäume und Gras werden mit Hilfe natürlicher und künstlicher Techniken in Oberfläche und Raum übersetzt.</p>
<p>Das Gebäude befindet sich an der Hauptstraße am Rande der ländlichen Tiroler Gemeinde Weer, ganz in der Nähe der Pfarrkirche. Die transparente Hauptfassade der monolithischen Struktur ist zur Straße ausgerichtet, während die anderen Seiten in das Grün eingebettet sind. Eine Metallfassade aus polierten Edelstahlplatten spiegelt den natürlichen Kontext wider und &#8211; je nach Wetter, Jahreszeit und Tageslicht &#8211; all seine wechselnden Stimmungen. An der Südfassade entstehen Sichtbetonflächen im Innenraum, die in Form eines durchgehenden Stahlbetonrahmens sichtbar werden. Ein verglaster, begrünter Innenhof bildet einen Kontrast zu den künstlichen Stahlbeton-Baumstützen. Gezielte Ausblicke auf die Feinkosttheke und über ein Schuppendach konzentrieren sich auf die Gipfel der umliegenden Berge und bilden den perfekten Rahmen für die Landschaft. Die große Glasfassade öffnet den Markt zum Parkplatz und zum Dorf und macht Passanten auf die Waren aufmerksam. Materialien werden auf das Wesentliche reduziert. Das Innere des Marktes wird von hellem Beton in warmen Farben dominiert, während die Oberfläche der Betondecke eine seidige Struktur aufweist. Die Verwendung von schwarzem, gebürstetem Holz verleiht dem integrierten Bistro „Baguette“ eine natürliche Dynamik. Die spezifische Farbpalette ermöglicht es, dieses homogen in das Gesamtkonzept zu integrieren, das durch Messing- und Grün-Highlights strukturiert und miteinander verbunden ist. Eine Reihe von Sitzgelegenheiten, darunter teilweise mit Leder bezogene Eichenmöbel, sorgen für ein komfortables Wohlfühl-Interieur. Das Gebäude wird nach Passivhausstandards ausgeführt und ausschließlich durch Wärme aus der Abluft erwärmt. Die Kühlung erfolgt durch natürliche Nachtlüftung. Die Verglasung und der Baldachins sind hinsichtlich des Sonnenverlaufs optimiert, das Dach ist vollständig mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet. Batterien speichern die Sonnenenergie, um den Ertrag zu steigern und die Versorgungssicherheit zu verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: MPREIS Warenvertriebs GmbH<br />
Ort: AT-Weer<br />
Architekten: LAAC, AT-Innsbruck<br />
<a href="http://www.laac.eu/">www.laac.eu</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Marc Lins</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Magnus Nickl (Nickl &#038; Partner Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer-30mal10-interview-mit-magnus-nickl-nickl-partner-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2020 11:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=352023</guid>

					<description><![CDATA[Als international tätiges Büro widmen sich Nickl &#038; Partner Architekten der Planung und Durchführung von Bauten des Gesundheitswesens und der Forschung, aber auch dem sozialen Wohnungs- und Städtebau. Ihre Entwürfe sollen den Arbeits- und Lebensraum positiv stärken, wobei im Zentrum stets der Mensch steht. Magnus Nickl, der aktuell zwei Großprojekte in der Schweiz sowie das Büro in Indonesien betreut, blickt in unserem Interview auf die bisherigen Entwicklungen und mögliche Verfehlungen im Gesundheitswesen, gibt aber auch Antwort auf die Fragen wie die Corona-Pandemie den Gesundheitssektor und die Architektur verändern wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/magnus-nickl-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Magnus Nickl (Nickl &amp; Partner Architekten)" data-rel="lightbox-gallery-242"><img decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/magnus-nickl-scaled.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/magnus-nickl-scaled.jpg 2560w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/magnus-nickl-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/magnus-nickl-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/magnus-nickl-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/magnus-nickl-2048x1365.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/magnus-nickl-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/kaiser-franz-josef-spital_nickl_u_partner.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kaiser Franz Josef Spital" data-rel="lightbox-gallery-242"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/kaiser-franz-josef-spital_nickl_u_partner.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/kaiser-franz-josef-spital_nickl_u_partner.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/kaiser-franz-josef-spital_nickl_u_partner-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/kaiser-franz-josef-spital_nickl_u_partner-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Corona lenkt den Blick wie ein Scheinwerfer auf die Misere unseres Gesundheitswesens. Kliniken sind der freien Marktwirtschaft und einem enormen Kostendruck ausgesetzt. Das führte zur Ausdünnung der Personaldecke. Das Deutsche Krankenhausinstitut berechnete kürzlich, dass allein in Deutschland 17.000 Pflegekräfte, auch auf Intensivstationen, fehlen. Haben wir zu fahrlässig geplant?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich glaube nicht, dass wir zu fahrlässig geplant haben, wir haben nicht schnell genug reagiert. Wobei man aber gleich zu Anfang sagen muss: Im Vergleich zu vielen Nachbarländern stehen Deutschland und die Schweiz sehr gut da. Das zeigt, dass das Gesundheitswesen, über das wir gerne schimpfen, eigentlich sehr gut aufgestellt ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gibt zukünftig die Tendenz zu Hochleistungszentren, universitäre Einrichtungen und hochspezialisierten Kliniken, in Kombination mit einem Netz von Grundversorgern. Diese Grundversorger sind in Zukunft nicht mehr das Hundertfünfzig- bis Dreihundert-Betten-Krankenhaus, weil es wirtschaftlich nicht funktioniert. Die Tendenz zu „Same Day Surgery“ bedeutet kürzere Krankenhausaufenthalte und darauf müssen wir reagieren. Also die Schaffung kleinerer, modularerer, mit Telemedizin ausgestatteter Einheiten, die sich aber sehr schnell erweitern lassen. Optimal wäre es, wenn Spitzenkräfte großer Zentren auch in kleineren Zentren behandeln könnten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir propagieren das Einbettzimmer, weil es in Krisensituationen wie der derzeitigen viel besser isoliert und man die Patienten viel besser behandeln kann. Man muss bei der Krankenhausplanung auch bedenken: Indem wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem gut durchdachten Krankenhausbau mit Tageslicht, klarer Orientierung und kurzen Wegen beste Arbeitsbedingungen schaffen, hoffen wir, dass wir auch mehr Leute für diesen Beruf der Pflegefachkraft begeistern können. Denn sie halten sich den Großteil ihres Tages in diesen Gebäuden auf.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Für einige Gesundheitsökonomen gibt zu viele Krankenhäuser in Deutschland und sie plädieren für die Schließung kleinerer Einheiten. Andere wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft hingegen halten es für einen Fehler, im Gesundheitswesen so einzugreifen und meinen, die Überkapazitäten sind gerade die Lebensversicherung für viele Menschen und das gesamte Gesundheitswesen. In einer Leistungskonzentration verberge sich die Gefahr, dass auch diese Großkliniken von der Infektionsproblematik betroffen sein können, was fatal wäre.</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir plädieren grundsätzlich nicht für Krankenhausschließungen, wir sagen nur, dass die aktuellen Strukturen mit teils Hundertfünfzig- bis Zweihundert-Betten-Häusern im ländlichen Raum nicht mehr ausgelastet sind und auch nicht über die Ärzteschaft verfügen, die für einen speziellen Eingriff notwendig wäre. Die Fehlerrate nimmt bei fehlender Praxis statistisch nachgewiesen zu. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir plädieren dafür, nicht mehr funktionstüchtige Einheiten aus den sechziger, siebziger oder achtziger Jahren durch bessere, neue, kleinere und mehr auf die Medizin des 21. Jahrhunderts angepasste Einheiten zu ersetzen, die auch gleichzeitig schnell zu erweitern sind. Die Medizin des 21. Jahrhunderts bedeutet auch sehr viel Telemedizin, das heißt, der Arzt muss nicht immer vor Ort sein. Wir müssen abkehren von Individuallösungen, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Die Corona-Krise beschleunigt mit den aus ihr gewonnenen Erfahrungen künftige Krankenhausstrukturen, denn unsere bestehenden sind auf solche Pandemiesituationen nicht ausgelegt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Problem ist natürlich auch: Wie schafft man es, den Normalbetrieb eines Krankenhauses aufrecht zu erhalten und gleichzeitig einen großen Bereich für hoch infektiöse Patienten zu haben? Die Frage, die sich stellt: Sind wirklich alle Notaufnahmen zwischen infektiös und nicht-infektiös getrennt, gibt es separate Bereiche? Die Antwort lautet meistens nein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die vorherrschende Zimmerstruktur ist die Zweibettzimmerstruktur. Wir haben also kaum getrennte Infrastrukturen in den bestehenden Krankenhäusern. Deshalb benötigen wir andere Krankenhäuser und auch Rahmenprogramme, die modular und an klaren Systemen basiert sind. Wir können nicht für jedes Krankenhausprojekt ein komplett Neues entwickeln. Das ist nicht mehr zeitgemäß, da muss ein Raster dahinter gelegt werden, da müssen wirklich auf möglichst breiter Basis einheitliche Standards geschaffen werden, so dass wir auch beim Bau viel stärker auf die Methodik der Vorfabrikation zurückgreifen können, um neue Einheiten deutlich schneller errichten zu können, nicht mehr erst nach einer zehnjährigen Diskussion.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Uns geht es darum, langfristig gute Strukturen für die Versorgung unserer Mitmenschen zu schaffen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass die Krise dem Architekten die Chance bietet, sein Berufsbild neu zu positionieren? Denn jetzt ist Kreativität mit neuen Ideen gefragt und der kreative Kopf in den Prozessen ist immer noch der Architekt.</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja, ich sehe die Krise als große Chance, weil wir als Architektinnen und Architekten wieder zeigen können, dass wir relevant sind, denn diese Relevanz ist uns bei den Investoren oftmals abhandengekommen. Jetzt können wir zeigen, dass wir Lösungen haben. Sowohl für Mikro-Wohnungen, die so, wie sie aktuell von den Investoren gebaut werden, nicht lebenswert sind, wenn wir darin sechs, acht, zehn Wochen eingesperrt werden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir können zeigen, dass wir einen öffentlichen Raum schaffen können, in dem wir trotz dieser Krisenzeiten zusammenleben können. Wir können auch zeigen, dass wir kreative, neue Lösungen für Arbeitsplätze schaffen können. Wir können Lösungen für Home-Office-Konstruktionen schaffen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber ich glaube auch, dass die Integration der Gesellschaft und das wieder Zusammenkommen sehr wichtig ist, und das muss architektonisch begleitet werden. Und das ist unsere gesellschaftliche Aufgabe als Architekten, hier wieder eine aktivere Rolle zu spielen und uns nicht hinter ökonomischen Bedingungen zu verstecken. Ich würde mich sehr freuen, wenn unsere Interessensvertreter nicht nur jammern, sondern auch Konzepte für die Zukunft bereitstellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architektur/werkbundstadt_berlin_2016_19/interview-nickl-partner.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Magnus Nickl</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Magnus Nickl</strong></p>
<p>2014 schloss er sein Architekturstudium an der ETH Zürich (CH) ab. Während seiner Zeit an der Universität arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Geschichte des Städtebaus. Während eines dreijährigen Forschungsaufenthalts in Singapur führte Magnus Nickl städtische Entwicklungsprojekte in Singapur, Malaysia und Indonesien durch. Derzeit beendet er seine Promotion, die sich mit Urbanisierungsprozessen in Singapur und Indonesien beschäftigt. Für Nickl &amp; Partner Architekten unterstützte Magnus Nickl den Aufbau des Büros in Zürich und beaufsichtigt derzeit die Durchführung zweier Großprojekte in der Schweiz: den Neubau des Forschungs- und Laborgebäudes D-BSSE Basel und den Neubau des Kantonsspitals Baden. Magnus Nickl betreut außerdem das Büro in Jakarta, Indonesien. 2019 trat er als Vorstand bei <strong>Nickl &amp; Partner Architekten</strong> ein. (<a href="http://www.nickl-partner.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.nickl-partner.com</a>)</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Traditionscafé, Reimann architecture, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/traditionscafe-reimannarchitecture-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2020 11:55:24 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=351997</guid>

					<description><![CDATA[Einem Traditionscafé mit angeschlossener Bäckerei und Konditorei im oberbayerischen Neuburg an der Donau hat das Hamburger Büro Reimann architecture neues Leben eingehaucht – inspiriert vom Mid-Century Stil, der Funktionalität und klare Formen in den Mittelpunkt stellt. Lamellentäfelungen aus amerikanischem Nussbaum geben dem Grundriss durch ihre Dynamik aus gebogenen Elementen eine unverwechselbare Eigenständigkeit und vermitteln zudem Wärme und Behaglichkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Reimann_CafeGoebel_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-243"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Reimann_CafeGoebel_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Reimann_CafeGoebel_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-243"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Reimann_CafeGoebel_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Reimann_CafeGoebel_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-243"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/Reimann_CafeGoebel_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Traditionscafé, DE-Neuburg an der Donau<br />
Reimann architecture, DE-Hamburg<br />
Finalist in der Kategorie: Gastronomie / Restaurant</h3>
<p>Einem Traditionscafé mit angeschlossener Bäckerei und Konditorei im oberbayerischen Neuburg an der Donau hat das Hamburger Büro Reimann architecture neues Leben eingehaucht – inspiriert vom Mid-Century Stil, der Funktionalität und klare Formen in den Mittelpunkt stellt. Lamellentäfelungen aus amerikanischem Nussbaum geben dem Grundriss durch ihre Dynamik aus gebogenen Elementen eine unverwechselbare Eigenständigkeit und vermitteln zudem Wärme und Behaglichkeit. Immer wieder wurden Details aus Messing in das Mobiliar integriert, die durch indirektes Licht in Szene gesetzt werden. Die für das Design des Mid-Century Stils typischen organischen Formen wurden zeitgenössisch interpretiert. Sie finden sich insbesondere in der Form der Barista-Bar und der Verkaufstheke sowie in der Gestaltung des Bodenbelags wieder. Die Bar ist von einer Laugenbrezel inspiriert – passend zur Spezialität der Traditionsbäckerei. Kissen und Stühle, bezogen mit rosé-farbigem Samt, schaffen einen Akzent im sonst reduzierten Farbkonzept und vermitteln Eleganz und Komfort. In Kontrast zu den warmen Farbtönen steht die Farbe Weiß, die ein luftiges Ambiente kreiert. Carrara Marmor, verwendet für die Tischplatten, die Theke und die hexagonal geformten Bodenfliesen, steht für klassische Eleganz. Das Lichtkonzept mit indirekter Beleuchtung schafft eine Wohlfühlatmosphäre. Die Halbkugel-Lampen durchbrechen die Wandvertäfelungen und werden durch ihre willkürlich anmutende Anordnung zum Eyecatcher. Mit ihrem Designkonzept erzählen die Architekten eine unverwechselbare und eigenständige Geschichte, die die Vision des Betreibers durch das Interieur visuell umsetzt.</p>
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<p>Bauherr: Göbel &#8211; Bäckerei &amp; Kaffeehaus<br />
Ort: DE-Neuburg an der Donau<br />
Architekten: Reimann architecture, DE-Hamburg<br />
<a href="https://www.reimann-architecture.com/">www.reimann-architecture.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Reimann architecture</p>
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<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bezahlbarer Wohnraum für alle in Zürich, gus wüstemann architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/bezahlbarerwohnraum-guswuestemann-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2020 14:55:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=351618</guid>

					<description><![CDATA[Die I+B Baechi Stiftung hat das Büro gus wüstemann architects beauftragt, günstigen und qualitativ guten Wohnraum in der Stadt Zürich zu erstellen – gute Architektur für alle. Das Projekt Langgrütstrasse 107 soll beweisen, dass mit gezielten Interventionen in Licht und Raum, bei gleichzeitiger Reduktion der Standards, großzügige Wohnräume möglich sind - ohne wirtschaftlichen Mehraufwand.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/guswuestemann_zuerich_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-244"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/guswuestemann_zuerich_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/guswuestemann_zuerich_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-244"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/guswuestemann_zuerich_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/guswuestemann_zuerich_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-244"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/guswuestemann_zuerich_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Bezahlbarer Wohnraum für alle, CH-Zürich<br />
gus wüstemann architekten, CH-Zürich<br />
Finalist in der Kategorie: Wohnen Multi-Family</h3>
<p>Gus wüstemann architects beweisen, dass mit gezielten Interventionen in Licht und Raum, bei gleichzeitiger Reduktion der Standards, großzügige Wohnräume möglich sind.<br />
Aus dem Juryurteil: „Aus einem massiven, organisch geschalten Betonblock wurden zwei Höfe heraus geschnitten, die von Brücken überspannt sind. (&#8230;) Auf den Brücken verortete Wohnräume sind Übergangsbereich, Innen- und vielleicht auch Außenraum, Erschließungsbereich oder Durchgangszimmer. Schlafen, Kochen, Essen, Baden sind Tätigkeitsfelder in einer Wohnung, die klar zuzuordnen sind. Doch das Wohnen selbst? Im Allgemeinen glauben wir zu wissen, was Wohnen ist, die Tätigkeit selbst ist jedoch ungemein diffus. In diesem Projekt findet diese Diffusität eine räumliche Entsprechung. Hervorragend! Die Materialisierung im Béton Brut, teilweise veredelt durch geschliffene Böden, gibt den Anspruch des Leistbaren haptisch als auch visuell wieder und ermöglicht gleichzeitig eine Bedeutungsoffenheit, die dem Wohnen Raum und Freiheit zugleich gewährt.“</p>
<p>Bauherr: I+B Baechi Stiftung<br />
Ort: CH-Zürich<br />
Architekten: gus wüstemann architekten, CH-Zürich<br />
<a href="http://www.guswustemann.com/">www.guswustemann.com</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Bruno Helbling</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner Pfleiderer &#8211; Volker Niepel im Portrait</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_interview-niepel-pfleiderer-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2020 07:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=316279</guid>

					<description><![CDATA[Pfleiderer vereint Design und Funktionalität für den Möbel- und Innenausbau und ist ein führender Partner für konstruktive und veredelte Holzwerkstoffe. Im Fokus stehen dabei funktionale Oberflächen, Dekore und Strukturen für segmentspezifische Materiallösungen, die je nach Anwendungsgebiet passendend zugeschnitten sind.
<br />
Volker Niepel verrät uns im Interview mehr über sich und seine Arbeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Volker-Niepel_900px-1.jpg' title="Volker Niepel, Pfleiderer" data-rl_title="Volker Niepel, Pfleiderer" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Volker Niepel, Objektberater bei Pfleiderer | © Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-245"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Volker-Niepel_900px-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Volker Niepel, Pfleiderer" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Sternwender_900px.jpg' title="Sternwender, Pfleiderer" data-rl_title="Sternwender, Pfleiderer" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Im Sternwender trocknen bei Pfleiderer die Platten | © Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-245"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Sternwender_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Sternwender, Pfleiderer" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/©-The-Westin-Hamburg-Elbphilarmonie-Hamburg_900px.jpg' title="The Westin, Pfleiderer" data-rl_title="The Westin, Pfleiderer" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Pfleiderer im The Westin in der Elbphilharmonie in Hamburg | © The Westin Hamburg" data-rel="lightbox-gallery-245"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/©-The-Westin-Hamburg-Elbphilarmonie-Hamburg_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="The Westin, Pfleiderer" /></a>
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<p><strong>Im Fokus: Unser SalonPartner Pfleiderer<br />
Volker Niepel im Portrait</strong></p>
<p>Pfleiderer produziert konstruktive und veredelte Span- und Faserplatten und bietet ein komplettes Angebot von Produkten und Serviceleistungen für den Möbel- und Innenausbau sowie konstruktivem Holzbau.</p>
<p>Volker Niepel berät als Objektberater Architekten, Innenarchitekten und Bauherren zu Fragen der Gestaltung von Einbauten hinsichtlich der Möglichkeiten von modernen Holzwerkstoffen und Schichtstoffen. Durch seine Ausbildung als Bootsbauer und Ingenieur für Kunststofftechnik, gepaart mit einer fast 30jährigen Praxiserfahrung, liegt seine Stärke bei der Beratung in der Vermittlung seines Erfahrungsschatzes und fundierter Lösungsansätze.</p>
<p>Wir haben mit Volker Niepel über Architektur und seine Tätigkeit bei Pfleiderer gesprochen. In unserem Gespräch hat er uns sein Lieblingsprodukt verraten sowie welches Gebäude bei ihm leidenschaftliche Gefühle auslöst.</p>
<p><em>Welches ist für Sie ein  Material, das Sie besonders hervorheben möchten?</em><br />
Das ist aktuell PrimeBord MDF schwarz natur, ein transparenter Mehrschichtlackaufbau gibt den Blick auf die natürliche Faser frei, reduziert den Fingerprint und hat eine angepasste Kantenlösung parat, eine absolut aktuelle Materialformulierung für moderne Einbauten.</p>
<p><em>Haben Sie ein Lieblingsprodukt?</em><strong><br />
</strong>XTerior Compact Fassadenplatten, hier kommen erstmalig sehr matt wirkende Farben und Hölzer in die Außenanwendung, eine Produktgruppe wurde so neu interpretiert.</p>
<p><em>Bitte beschreiben Sie die aktuellste Innovation von Pfleiderer.</em><br />
XTreme Premium Compact Arbeitsplatten, dahinter verbirgt sich eine Compact Platte mit einem homogenen Farbkern identisch zur Oberfläche und modernste Anti-Fingerprint-Haptik, hochverschleißfest und sehr, sehr schön matt.…</p>
<p><em>Welche Kompetenz von Pfleiderer bezeichnen Sie als besonders architekturrelevant?</em><br />
Pfleiderer verfügt über eine hohe Materialkompetenz, um die anwendungsspezifischen Eigenschaften des Endprodukts zu unterstützen.</p>
<p><em>Gibt es ein besonderes Erlebnis, das einen Schlüsselmoment in Ihrer Beratung bei Innen-/Architekten markiert?</em><br />
Es gab sehr viele, aber die Anfänge internationaler Größen der Architektur hier in Berlin mitzuerleben in kleinen Büros und mit persönlichen Gesprächen beim Founder und das Heute zu sehen, Megabüros mit unüberschaubaren Mitarbeiterzahlen und tollen Projekten, ist eine Erfahrung die man nur aus der eigenen Beständigkeit so erleben kann.</p>
<p><em>Welche Begegnung mit einem Innen-/Architekt hat Sie am meisten beeindruckt?</em><br />
Das ist schwer zu sagen, aber einen Jan Kleihues in den Anfängen in der Berliner Max Beer Straße in einem kleinen Büro zu treffen und dann den Erfolg des Büros mitzuerleben, ist schon toll.</p>
<p><em>Muss man Architekt sein, um Architekten beraten zu können?</em><br />
Das kommt sicher auf das Produkt in der Beratung an, aufwändige Fassaden und Konstruktionen sind bei Architekten besser aufgehoben, ich bin in unserer Produktgruppe inhaltlich sehr gut unterwegs.</p>
<p>Auf welches Projekt, das Sie beraten haben, sind Sie besonders stolz?<br />
Der Hotelkomplex in der Hamburger Elbphilharmonie oder das neue Bettenhochhaus der Berliner Charité oder das Volkswagen Autohaus – Handelsplatz 2010.</p>
<p><em>Beantworten Sie uns noch einige persönliche Fragen?<br />
Welcher Architekt ist für Sie prägend?</em><br />
Hadi Teherani, hier ist die Architektur mit der eigenen Innenarchitektur sehr gut umgesetzt.</p>
<p><em>Und welches Gebäude löst bei Ihnen leidenschaftliche Gefühle aus?</em><br />
Aktuell von J. Mayer H. der RKM 740 in Düsseldorf.</p>
<p><em>Von wem hätten Sie sich gerne Ihr Haus bauen lassen?</em><br />
Volker Staab, Berlin.</p>
<p><em>Was würden Sie heute als Berufseinsteiger tun?</em><br />
Durchhalten.</p>
<p><em>Verraten Sie uns eines Ihrer Hobbies oder eine Ihrer Leidenschaften?</em><br />
Boote bauen und fahren, etwas Kraftsport und tanzen gehen.</p>
<p><em>Gerne möchten wir noch einige tiefer gehende Fragen zur Produktion und Anwendung der Produkte von Pfleiderer kommen. Sehen Sie den Fokus eher bei konzeptionellen Lösungen und Anwendungen oder bei technischen und gestalterischen Aspekten?</em><br />
Nachdem das Design der Funktion folgt, fokussiert sich Pfleiderer auf die optimale Verbindung von beidem.</p>
<p><em>Bieten Sie überwiegend Standard -produkte an oder ermöglichen Sie den Innen-/Architekten individuelle Entwicklungen?</em><br />
Als Berater zeigen wir auf, wie sich Anforderungen ökonomisch sinnvoll umsetzen lassen, im Standard oder in kundenspezifischen Produkten.</p>
<p><em>Ab welcher Stückzahl ist eine individuelle Fertigung möglich?</em><br />
Mit unserem Individual-Sortiment können wir Beschichtung, Hochdruckschichtstoff, Compactplatten und Verbundelemente ab Losgröße 1 anbieten.</p>
<p><em>Pfleiderer betreibt seit vielen Jahren eine herausragende Zusammenarbeit mit Planern. Ist dies eine vertriebliche Einbahnstraße oder haben die zahlreichen Kontakte in die Architektenschaft das Unternehmen verändert?</em><br />
Wir bereichern uns seit Jahren gegenseitig – nicht nur über die Objektberatung sondern auch auf Messen, Architektenreisen, in Workshops und nicht zuletzt bei den Begegnungen in den AIT-ArchitekturSalons.</p>
<p><em>Welches Produkt oder welche Strategie ermöglicht es, dass Pfleiderer unter all der Konkurrenz auf dem Markt gesehen und geschätzt wird?</em><br />
Strategie und Produktebene gehen hier Hand in Hand – in unserer Ausrichtung auf veredelte Holzwerkstoffe mit dem Fokus auf Anwendungsorientierung der Materialien.</p>
<p><em>Weshalb unterstützt Pfleiderer die AIT-ArchitekturSalons?</em><br />
Die AIT-ArchitekturSalons sind eine Anlaufstelle für alle Ebenen – für Studenten gleichermaßen, wie für Berufsanfänger und eingesessene Büros. Wir alle brauchen solche Treffpunkte um agil zu bleiben.</p>
<p><em>Beschreiben Sie den Beitrag von Pfleiderer für die Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und/oder Zirkularwirtschaft.</em><br />
Die Antwort lautet – Holz. Kaum ein anderer Werkstoff ist derart nachhaltig, Für Pfleiderer Platten werden keine Bäume gefällt. Wir produzieren zu 100% aus Recycling-, Durchforstungs- und Restholz.</p>
<p><em>Was würden Sie gerne erfinden?</em><br />
Einen Virenblocker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Pfleiderer</strong></p>
<p>Pfleiderer vereint Design und Funktionalität für den Möbel- und Innenausbau.<br />
Pfleiderer ist ein führender Partner für konstruktive und veredelte Holzwerkstoffe. Im Fokus stehen funktionale Oberflächen, Dekore und Strukturen für segmentspezifische Materiallösungen, die je nach Anwendungsgebiet passenden Mehrwert für den Endkunden bieten.<br />
Materialanforderungen sind zunehmend und immer detaillierter an Kundennutzen und funktionalen Eigenschaften der Endprodukte orientiert. Deshalb steht Pfleiderer für segmentspezifische Lösungen für z.B. Büros und öffentliche Gebäude, die Hotellerie und Gastronomie, Ladenbau oder den HealthCare Sektor sowie mobile Räume wie Schiffsausbau und Caravan sehr detailliert. Denn jeder dieser Bereiche stellt ganz eigene Anforderungen an Werkstoffe in puncto Design, Verarbeitbarkeit und Funktionalität.</p>
<p><strong><br />
Kontakt</strong><br />
PFLEIDERER Holzwerkstoffe GmbH<br />
Wurzacher Straße 32<br />
88299 Leutkirch im Allgäu<br />
T +49 (0)7561 89 &#8211; 0<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.pfleiderer.com/dach-de" data-ps2id-offset="">www.pfleiderer.de</a></p>
<p>Volker Niepel<br />
Objektberater<br />
M +49 (0) 172 895 1170<br />
<a href="mailto:volker.niepel@pfleiderer.com">volker.niepel@pfleiderer.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Ruprecht Melder (Chapman Taylor)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer_30x10_chapman-taylor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Schiemenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 13:02:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=351829</guid>

					<description><![CDATA[Seit 25 Jahren ist Ruprecht Melder für das internationale Architekturbüro Chapman Taylor tätig und hat seither nicht nur zahlreiche Entwurfskonzepte für innerstädtische Entwicklungen und Architekturwettbewerbe erarbeitet, sondern auch den Prozess der heutigen Diversifizierung des Büros maßgebend vorangetrieben. Ob der Architekt durch die Krise die Chance hat, sein Berufsbild neu zu positionieren, wie er die Entwicklungen nach der Pandemie einschätzt und wie für ihn das Büro der Zukunft aussieht, darüber spricht Melder in unserem Interview.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ruprecht Melder (Chapman Taylor)" data-rel="lightbox-gallery-246"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_01.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_01-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_01-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-246"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_02-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_chapman-taylor_02-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Viele beobachten einen Wertewandel in der Gesellschaft und behaupten, dass die Pandemie das New-Normal ist. Können Sie das bejahen?</strong></p>
<p>Das würde ich verneinen, die Pandemie wird nicht das New-Normal werden. Vor einigen Wochen waren die Auswirkungen der Pandemie auf unser Leben deutlich zu spüren. Wenn man heute in die Städte geht, sieht man bereits eine Normalisierung, welche wöchentlich durch die Lockerungen zunimmt. Vorherige Krisen haben ebenfalls gezeigt, dass der Mensch relativ schnell wieder in alte Verhaltensmuster verfällt. In drei bis vier Monaten wird es zwar kein Back-to-normal geben, aber die Arbeitswelt wird sich auch weitestgehend wieder beruhigt haben und die angeschobenen Veränderungen werden, wie bereits erwähnt, nun beschleunigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Anforderungen an den Architekten werden durch die Krise zunehmen? Was wird anders sein?</strong></p>
<p>Wie in anderen Berufssparten wird die nun beschleunigte Digitalisierung innerhalb eines Büros auch beim Architekten zu veränderten Anforderungen führen. Die Art der Kommunikation wird sich ändern, da Videokonferenzen sich positiv durchgesetzt haben und eine Ergänzung zu externen Terminen werden.</p>
<p>Ansonsten werden sich die Anforderungen an den Architekten nicht ändern, da der Architekt für den Bauherrn immer der erste Ansprechpartner ist und demnach die Pflicht hat, den Bauherrn auf die geänderten Anforderungen zu beraten.</p>
<p>Die Immobilien werden schneller auf neue Anforderungen und Bedürfnisse der Mieter reagieren. Aus diesem Grund wird die Flexibilität der Mietflächen von großer Bedeutung sein, aber ebenso werden die Themen der Nachhaltigkeit, der Digitalisierung eines Gebäudes und das modulare Bauen im Planungsprozess eine größere Rolle spielen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Brauchen wir in den Städten mehr durchmischte Gebiete und durchmischte Immobilien? Noch haben wir vorwiegend monofunktionale Architekturen?</strong></p>
<p>Ja, absolut. Die Innenstadt bleibt immer ein hochattraktiver Ort für eine Mischnutzung, die Stadtquartiersentwicklung wird zukünftig weiterhin eine sehr große Rolle spielen. In den Innenstädten hat sich gezeigt, dass reine monofunktionale Architekturen, wie zum Beispiel Kaufhäuser, zukünftig Schwierigkeiten haben werden. Es wird nach wie vor in der Innenstadt einen hohen Bedarf an Wohnungen und Büros geben, welche sich mit anderen Nutzungen, wie z.B. Nahversorgern und Gesundheitseinrichtungen ergänzen und mit Ihnen neue Quartieren bilden. In diesen Quartieren wird auch die Mobilität eine besondere Berücksichtigung finden, Mobility-Hubs werden ein Bestandteil der Entwicklung, in welchen Car-Sharing, E Bike und E-Auto Ladestationen angeboten werden, welche wiederum einen Beitrag leisten, um den PKW Verkehr bzw. die CO2 Emission in der Stadt zu reduzieren.</p>
<p>Die Coron-Krise hatte zumindest einen positiven Effekt, da sich die Belastungen auf unsere Umwelt reduziert haben. Der Anteil der PKWs in den Innenstädten ist stark gesunken und hat somit zu einer Verbesserung der Luft beigetragen. Es bleibt zu hoffen, dass sich der innerstädtische Verkehr auch in Zukunft reduziert.</p>
<p>In Städten wie zum Beispiel London wurden während der Corona Krise Teile des innerstädtischen öffentlichen Verkehrsnetzes zu Fahrrad und Fußwegen umgenutzt, da die Bevölkerung in der Corona Zeit auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln verzichten musste und die Anzahl der Fahrradfahrer und Fußgänger schlagartig stieg. Diese Entwicklung wird sich sicherlich nach der Corona Krise wieder einpendeln, dennoch wird mittelfristig der Anteil der Fahrradfahrer zunehmen. Notwendige Stellplätze für Fahrräder sind zukünftig in einer höheren Anzahl in Quartierentwicklungen zu berücksichtigen, zudem sind in Büros Räume</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architektur/werkbundstadt_berlin_2016_19/interview-chapman-taylor.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Ruprecht Melder</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Ruprecht Melder</strong></p>
<p>geboren 1969, studierte Architektur an der TUMünchen. Seit 1995 arbeitet er für das renommierte Büro Chapman Taylor in London. Die Zeit in England war prägend für die jetzige internationale Zusammenarbeit innerhalb der Chapman Taylor Gruppe. Im Vordergrund seiner Arbeiten standen Entwurfskonzepte für innerstädtische Entwicklungen und Architektenwettbewerbe. Mit der Übernahme des Düsseldorfer Architekturbüros von Walter Brune durch Chapman kehrte Ruprecht Melder nach Deutschland zurück, wo er seit 2013 als verantwortlicher Geschäftsführer tätig ist und den Prozess der heutigen Diversifizierung des Büros gemeinsam mit Herrn Siegfried maßgebend vorangetrieben hat. (<a href="https://www.chapmantaylor.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.chapmantaylor.com</a>)</p>
<p>Fotos: © Chapman Taylor Architektur und Städtebau Planungsgesellschaft mbH</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Archiv: Charity Chair</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv_charity-chair/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 09:22:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=339965</guid>

					<description><![CDATA[„Pimp up my chair" - so forderte AIT gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker im Jahr 2008 europäische Architekten und Innenarchitekten auf, sich am Projekt „AIT.CHARITY CHAIR“ zu beteiligen. Anlässlich des 120. Geburtstag der AIT machten sich 120 namhafte Architekten und Innenarchitekten daran, einen klassischen weißen Massivholzstuhl umzuarbeiten, zu verfremden und ganz nach Belieben zu verändern. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen und das Nebeneinander der Entwürfe in ihrer ganzen Bandbreite machte dieses Projekt so außergewöhnlich und sehenswert. Die zu Kunstobjekten weiterentwickelten Stühle wurden versteigert. Der Erlös kam dem Guga S‘Thebe Childrens Theatre im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt zugute.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_351558" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-351558" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/charity-chair_hh-900-800x535.jpg" alt="" width="800" height="535" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/charity-chair_hh-900-800x535.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/charity-chair_hh-900-768x514.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/charity-chair_hh-900.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text">Charity Chair Ausstellung in Hamburg</p></div></p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Charity-Rotterdam-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Charity-Rotterdam-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/CharityChair-MUC4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/CharityChair-MUC4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Caramel.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Caramel-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/seel-bobsin.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/seel-bobsin-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/BKK-3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/BKK-3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/knerer-lang.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/knerer-lang-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plottegg-stuhl.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plottegg-stuhl-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Bolzenius-Westkaemper.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Bolzenius-Westkaemper-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/kunath-trenkwalder.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/kunath-trenkwalder-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/gharakanzadeh-sandbichler.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/gharakanzadeh-sandbichler-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Hollandse-Nieuwe.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Hollandse-Nieuwe-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Keggenhoff.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Keggenhoff-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Mario-Botta.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Mario-Botta-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Robbrecht-en-Daem.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Robbrecht-en-Daem-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MplusR-CharityChair1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MplusR-CharityChair1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/NL-Architects-01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/NL-Architects-01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Proyer.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Proyer-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Schneewittchen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-247"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Schneewittchen-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<p>„Pimp up my chair&#8221; &#8211; so forderte AIT gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker im Jahr 2008 europäische Architekten und Innenarchitekten auf, sich am Projekt „AIT.CHARITY CHAIR“ zu beteiligen. Anlässlich des 120. Geburtstag der AIT machten sich 120 namhafte Architekten und Innenarchitekten daran, einen klassischen weißen Massivholzstuhl umzuarbeiten, zu verfremden und ganz nach Belieben zu verändern. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen und das Nebeneinander der Entwürfe in ihrer ganzen Bandbreite machte dieses Projekt so außergewöhnlich und sehenswert. Die zu Kunstobjekten weiterentwickelten Stühle wurden versteigert und der Erlös kam dem Guga S‘Thebe Childrens Theatre im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt zugute.</p>
<p>Die Architekten und Innenarchitekten, die sich mit dem Holzstuhl „ONO“ befassten, kamen aus Skandinavien, Benelux, Großbritannien, Italien, der Schweiz, Österreich und natürlich Deutschland. 100 Stühle wurden direkt an Innenarchitekten und Architekten vergeben. 15 Stühle werden von Hochschulen bearbeitet sowie von den Kindern der AIT-Kinderworkshops. Von OMA/Rem Koolhaas, über Graft; Jan Kleihues, Mario Botta, Hadi Teherani bis zu Matteo Thun machten alles mit, die Rang und Namen haben.</p>
<p>Die Stühle wurden ab Juni 2009 in den AIT-ArchitekturSalons und darüber hinaus in weiteren Stationen in Deutschland, Belgein, Dänemark und den Niederlanden gezeigt. Die große Finalveranstaltung des Projektes „AIT.CHARITY CHAIR“ fand Anfang Dezember 2010 in Berlin statt. Das Gala-Event lockte fast 200 Architekten und Innenarchitekten in die St. Johannes-Evangelist-Kirche in Berlin-Mitte, um bei der Versteigerung der Stühle live dabei zu sein.</p>
<p>Diese vorerst letzte öffentliche Versteigerung hat im vorweihnachtlich verschneiten Berlin stattgefunden &#8211; und zeitgleich im Münchner AIT-ArchitekturSalon. Trotz katastrophalen Wetters und entsprechender Reise-Probleme kamen allein in Berlin 200 Gäste, um kräftig mit zu steigern. Per skype zugeschaltet waren außerdem die Gäste der Architekten-Weihnachtsfeier im Münchner AIT-ArchitekturSalon, und auch von außerhalb kamen immer wieder neue Gebote. Dabei stellte sich heraus, daß nicht nur die &#8220;großen Namen&#8221; unter den Stuhlentwerfern hoch gehandelt wurden. Auch die Werke von (bislang) noch nicht so bekannten Architekten erzielten hohe Preise.</p>
<p>Die Besucher hatten dabei die Gelegenheit mitzusteigern, der Erlös ging zu 100 Prozent ins Township. Das Bistum Augsburg sorgt mit seiner Organisation vor Ort dafür, dass jeder erlöste Euro dort angelangte, wo er gebraucht wurde. Auf der großen Versteigerung in Berlin wurde ein Erlös von über 30.000 Euro erzielt. Weitere Stühle waren bis Februar 2011 online zu ersteigern, so dass insgesamt wurden mehr als 34.000€ eingenommen wurden. Jeder Dietiker-Stuhl hatte bereits im unveredelten Zustand einen Wert von 300 Euro, dies war auch der Startpreis, einzelne Stühle erzielten in den Versteigerungen bis zu 1500€.</p>
<p>Alle Arbeiten mit Erläuterungen der Büros sind zu sehen unter <a href="http://www.ait-charitychair.de/ait/charitychair/index.asp?rb=home&amp;lang=de">www.ait-charitychair.de</a>.</p>
<p><strong>Teilnehmer</strong></p>
<p>DEUTSCHLAND<br />
COAST Office Architecture, Stuttgart www.coastoffice.de<br />
ippolito fleitz group GmbH, Stuttgart www.ifgroup.org<br />
GRAFT, Berlin www.graftlab.com<br />
mori projects, Stuttgart www.mori-projects.de<br />
RAISERLOPES Architekten / Innenarchitekten, Stuttgart www.raiserlopes.com<br />
JOI-DESIGN, Hamburg www.joi-design.com<br />
Störmer Murphy and Partners, Hamburg www.stoermer-partner.de<br />
Kleihues + kleihues, Berlin www.kleihues.com<br />
Bolzenius und Westkämper GmbH, Herzebrock www.bundw-gmbh.de<br />
Ellis Williams Architects, Berlin www.ewa.co.uk<br />
Roomarts, Bad Aiblingroomarts.de<br />
Stark Architekten, München www.stark-architekten.de<br />
Steidle Architekten Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH, München www.steidle-architekten.de<br />
Simon Kühl, Kiel Architekt<br />
hks ARCHITEKTEN + GESAMTPLANER GmbH, Erfurt www.hks-architekten.de<br />
Gregor Fuchshuber &amp; Partner Freie Architekten, Leipzig www.fuchshuberpartner.de<br />
Osterwold° Schmidt Explander Architekten BDA, Weimar www.osterwold-schmidt.de<br />
knerer und lang Architekten GmbH, Dresden www.knererlang.de<br />
Eike Becker Architekten, Berlin www.eikebeckerarchitekten.com<br />
Gewers &amp; Pudewill, Berlin www.gewers-pudewill.com<br />
lwa leyk wollenberg architekten gbr, Berlin www.lwarchitects.eu<br />
MAYER H., Berlin www.jmayerh.de<br />
Heinle, Wischer und Partner, Köln www.heinlewischerpartner.de<br />
ORTNER &amp; ORTNER, Köln www.ortner-ortner.de<br />
HPP Architekten, Düsseldorf www.hpp.com<br />
Eller + Eller Architekten, Düsseldorf www.eller-eller.de<br />
3 deluxe, Wiesbaden www.3deluxe.de<br />
Friederike Rückert, Kiel<br />
Muthesius Kunsthochschule Kiel<br />
KEGGENHOFF | PARTNER, Arnsberg www.keggenhoff.de<br />
Schmidt Holzinger Innenarchitekten, Rodgau www.schmidtholzinger.de<br />
GKK+ Architekten, Berlin www.gkk-architekten.de<br />
Moritz Müller Architekt | Ulrich Vollborn Design, Hamburg www.luxus.to<br />
Leson Innenarchitektur x Objektmanagement, Frankfurt a.M. www.leson.de<br />
designstudio regina dahmen-ingenhoven, Düsseldorf www.drdi.de<br />
bost group berlin, Berlin www.bost-group.com<br />
DESIGN IN ARCHITEKTUR, Darmstadt www.design-in-architektur.de<br />
Staatliche Akademie der bildenden Künste, Stuttgart www.architektur.abk-stuttgart.de<br />
sbp &#8211; Seel Bobsin Partner Design-Konzeptionen, Hamburg www.sbpdesign.de<br />
sma / arc, Hamburg www.smaarc.de<br />
riegerarchitektur.dresden, Dresden www.riegerarchitektur.de<br />
Werner Haremsa Design, Ostbevern www.werner-haremsa.de</p>
<p>ÖSTERREICH<br />
Alles Wird Gut Architekten ZT GmbH, Wien www.alleswirdgut.cc<br />
caramel architekten zt gmbh, Wien www.caramel.at<br />
Hertl.Architekten ZT GmbH, Steyr www.hertl-architekten.com<br />
gharakhanzadeh sandbichler architekten zt gmbh, Wien www.gs-arch.at<br />
Architekturbüro Plottegg, Grazplottegg www.tuwien.ac.at<br />
kunath_trenkwalder, Wien www.kunathtrenkwalder.at<br />
Proyer &amp; Proyer Architekten OEG, Steyr www.proyer.com<br />
BKK3 Architektur ZT GmbH, Wien www.bkk-3.com<br />
Berger + Parkkinen Architekten ZT GmbH, Wien www.berger-parkkinen.com<br />
ARTEC Architekten, Wien www.artec-architekten.at<br />
INNOCAD, Graz www.innocad.at<br />
INNOCAD &amp; Nerma Linsberger Architektur GmbH, Wien www.icnl.at<br />
Aicher Architekten, Lustenau www.aicher-architekten.at<br />
PURPUR.ARCHITEKTUR ZT GmbH, Graz www.purpur.cc<br />
marte.marte architekten zt GmbH, Weiler www.marte-marte.com<br />
Ernst Giselbrecht &amp; Partner Architektur ZT GmbH, Graz www.giselbrecht.at<br />
Peichl &amp; Partner ZT GmbH, Wien www.peichl-partner.at<br />
Dietrich | Untertrifaller Architekten, Bregenz www.dietrich.untertrifaller.com</p>
<p>SCHWEIZ<br />
Studio Architetto Mario Botta, Lugano www.botta.ch<br />
Architektur und Designbüro Pia Schmid, Zürich www.piaschmid.ch<br />
Gessaga Hindermann GmbH, Zürich www.gessaga-hindermann.ch<br />
Riken Yamamoto + Beda Faessler Architekten, Zug www.ya-fa.ch<br />
Bob Gysin &amp; partner BGP Architekten ETH SIA, Zürich www.bgp.ch<br />
Atelier Teamwerk, Freuenfeld www.werkplatz.com<br />
Ramseier &amp; Associates LTO., Zürich www.ramseier-assoc.com<br />
Carlos Martinez, Berneck www.carlosmartinez.ch</p>
<p>NIEDERLANDE<br />
Group A, Rotterdam www.groupa.nl<br />
Wiel Arets Architects, Amsterdam www.wielarets.nl<br />
NL Architects, Amsterdam www.nlarchitects.nl<br />
Hollandse Nieuwe concepts &amp; design, Amsterdam www.hollandse-nieuwe.com<br />
HofmanDujardin, Amsterdam www.hofmandujardin.nl<br />
INBO, Eindhoven www.inbo.com<br />
Claessens Erdmann architects designers, Amsterdam www.claessens-erdmann.nl<br />
Arons en Gelauff Architecten, Amsterdam www.aronsengelauff.nl<br />
Studio Leon Their, Den Haag www.studioleonthier.nl<br />
de Zwarte Hond, Rotterdam www.dezwartehond.nl<br />
M+R Architekten, Eindhoven www.mplusr.nl<br />
MAS Architekten, Rotterdam www.masarchitecture.nl<br />
OMA, Rotterdam www.oma.nl<br />
SeARCH, Amsterdam www.search.nl<br />
D/Dock, Amsterdam www.ddock.nl<br />
Architectenbureau Paul de Ruiter, Amsterdam www.paulderuiter.nl<br />
Cepezed, Delft www.cepezed.nl<br />
atelier voor bouwkunst, Rotterdam www.dollab.nl<br />
de Architecten Cie. www.cie.nl</p>
<p>ITALIEN<br />
Matteo Thun &amp; Partners, Milano www.matteothun.com</p>
<p>USA<br />
Rafael Vinoly  Architects, New York www.rvapc.com</p>
<p>GROSSBRITANNIEN<br />
Jestico + Whiles, London www.jesticowhiles.com<br />
RMJM, London www.alsoprmjm.com<br />
Allies and Morrison Architects, London www.alliesandmorrison.com<br />
Eva Jiricna Architects, London www.ejal.com<br />
FAT Ltd., London www.fat.co.uk<br />
ma industrial design, Central St Martins College of Art + Design, London www.maindustrialdesign.com</p>
<p>DÄNEMARK<br />
Aarstiderne Arkitekter A/S, København www.aarstiderne.dk<br />
Søren Robert Lund Architects, København www.srlarkitekter.dk<br />
KiBiSi, København www.kibisi.com<br />
Schmidt Hammer Lassen Design, Århus www.shl.dk<br />
C.F. Møller, Århus www.cfmoeller.com</p>
<p>BELGIEN<br />
PROCOS, Antwerpen www.procosgroup.com<br />
Robbrecht En Daem Architekten, Gent www.robbrechtendaem.com<br />
Dirk de Leeuw Architects, Brussels www.ddlarchitects.be<br />
JDS Architects, Brussels www.jdsarchitects.com<br />
CONIX C. Architectenbureau bvb, Antwerpen www.conixarchitects.com</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: So farbenfroh wie der Sommer – innovative Outdoor Polsterbezugsstoffe von Continental</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-so-farbenfroh-wie-der-sommer-innovative-outdoor-polsterbezugsstoffe-von-continental/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 07:25:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=351669</guid>

					<description><![CDATA[Elmar Zschau ist Head of Architect Relations bei Continental. Neben zahlreichen Produkten und Lösungen für die Automobilbranche stellt Continental auch Folien und Kunstleder für den Interior Bereich her. Besonders im Objektbereich kommen Produkte der Marke skai als Bezugsmaterialien für Möbel, Polster und Wände zum Einsatz.
Im Interview haben wir mit ihm über den breiten Anwendungsbereich der Oberflächen, die besonderen Einsatzmöglichkeiten der Materialien im Healthcare-Bereich sowie über Design und Funktion gesprochen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="So farbenfroh wie der Sommer - innovative Outdoor Polsterbezugsstoffe von Continental | © Continental" data-rel="lightbox-gallery-248"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Venezia.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Continental" data-rel="lightbox-gallery-248"><img decoding="async" width="409" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Venezia-409x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Venezia-409x600.jpg 409w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Venezia-768x1126.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Venezia.jpg 900w" sizes="(max-width: 409px) 100vw, 409px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continantal_manutti_marriott_cannes.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="skai® Neptun Pescara in weiss im Marriott Hotel in Cannes | © Continental" data-rel="lightbox-gallery-248"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continantal_manutti_marriott_cannes-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continantal_manutti_marriott_cannes-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continantal_manutti_marriott_cannes-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continantal_manutti_marriott_cannes.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_marine.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="skai® Neptun für Bootsbepolsterungen | © Continental" data-rel="lightbox-gallery-248"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_marine-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_marine-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_marine-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_marine.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_detail.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Continental" data-rel="lightbox-gallery-248"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_detail-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_detail-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_detail-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/continental_sk_Neptun_detail.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Mit skai® cool colors Venezia und skai® Neptun bietet Continental dem Markt innovative Polstermaterialien für <a href="https://www.skai.com/de/interior/kunstleder/outdoor/?no_cache=1">Outdoor-Anwendungen</a>.</p>
<p>Bei Polstermöbeln, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, ist die Aufheizung von Oberflächen oft ein Problem – vor allem bei dunklen Farben. Nicht so bei <a href="https://www.skai.com/de/interior/kunstleder/skai-cool-colors/">skai® cool colors Venezia</a>. Der hochwertige Polsterbezugsstoff ist mit der Technologie cool colors ausgestattet, welche die Aufheizung der Oberfläche bei direkter Sonneneinstrahlung reduziert. Somit können die cool colors Polsterbezugsstoffe über die komplette Farbpalette im Außenbereich eingesetzt werden.<br />
Spezielle cool colors Pigmente werfen bis zu 80 % der Nahinfrarotstrahlung zurück. So reduziert sich die Erwärmung des Polstermaterials um bis zu 25 %. Die innovative Technologie hat sich bereits in anderen Geschäftsfeldern von Continental bewährt, etwa bei Cabriolet-Sitzbezügen oder Fensterrahmen. Dabei gilt: Je dunkler die Farbe, desto größer der Effekt. Im Outdoor-Bereich erlaubt skai® cool colors Venezia nun den Einsatz farbiger Polsterbezugsstoffe über das gesamte Spektrum, was bisher aufgrund der Aufheizung problematisch war. Die spezielle Nano-Beschichtung schützt zudem vor Witterung, UV-Strahlung und Schmutz. skai® cool colors Venezia besitzt eine feine, sportlich-elegante Textiloptik, überzeugt durch eine angenehme Haptik und ist in 12 trendigen Sommerfarben erhältlich.</p>
<p>Ebenfalls perfekt für den Outdoor-Bereich geeignet ist das Material <a href="https://www.skai.com/de/interior/kunstleder/skai-neptun/">skai® Neptun</a> in den beiden Lederprägungen Caleri und Pescara. Das äußerst robuste Material hat alles, was ein Polstermaterial braucht, um allen Wetterbedingungen zu trotzen. Eine Nano-Beschichtung macht das Material besonders schmutzunempfindlich und witterungsbeständig. Auch ein Stellplatz neben dem Pool unter voller Sonneneinstrahlung kann dem Material nichts anhaben, denn es ist wasserfest, chlorbeständig und UV-stabil. Das macht die Oberfläche zum erfolgreichen Longseller für den Outdoor-Bereich, zum Beispiel in Cafés und Restaurants.</p>
<p>Für den Outdoorbereich von Booten, Yachten und Kreuzfahrtschiffen gelten besondere Gesetze: Sonneneinstrahlung, Salzwasser sowie der Wechsel von Hitze und Kälte sind Faktoren, die den Oberflächen stark zusetzen können. Daher ist es entscheidend das optimal passende Material zu wählen ohne dabei Kompromisse in Komfort, Ästhetik oder Farbigkeit machen zu müssen. Für den <a href="https://www.skai.com/de/interior/kunstleder-boote-kreuzfahrtschiffe/">Marinebereich</a> ist deshalb das salzwasserbeständige skai® Neptun mit exzellenten Materialeigenschaften die erste Wahl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Continental<br />
</strong>Die Oberflächenspezialisten von Continental nutzen die Innovationskraft und das Qualitätsversprechen, für die die Marke skai® seit über 60 Jahren weltweit steht. Im Bereich der Polsteroberflächen für den Möbel- und Objektbereich ist skai® als Synonym für hochwertiges Kunstleder bekannt. Mit innovativen Designs nutzt Continental konsequent die neuen Möglichkeiten der Individualisierung und Digitalisierung.</p>
<p>Spezielle Funktionen, wie Flammschutz, hohe Lichtechtheit, Desinfektionsmittelbeständigkeit oder Reinigungsfreundlichkeit zeichnen unsere Materialien neben zeitgemäßem und nachhaltigem Design für den Einsatz in den Bereichen Hospitality, Healthcare, Retail oder Outdoor besonders aus.</p>
<p>Im Folienbereich setzen skai® Oberflächen mit ihrer hochwertigen Optik und Haptik Maßstäbe und veredeln die Fronten von Küchen-, Bad- und Kastenmöbeln. skai® Außenoberflächen finden sich weltweit auf Fenstern, Türen und Garagentoren großer Systemgebern wieder. In mobilen Interieurs sind Continental Oberflächen vielfältig vertreten, sei es zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Als kompetenter Partner der Industrie, aber auch von Designern, Planern und Innenarchitekten, hält Continental für jede Anwendung die passende Oberflächenlösung bereit.</p>
<p><strong><br />
Kontakt<br />
</strong>Continental<br />
Konrad Hornschuch AG<br />
Salinenstrasse 1<br />
74679 Weißbach<br />
T +49 7947 81-0<br />
<a href="mailto:skai.interior@continental-corporation.com">skai.interior@continental-corporation.com</a><br />
<a href="https://www.skai.com/de/interior/">www.skai.com/interior</a></p>
<p>Elmar Zschau<br />
Head of Architect Relations<br />
T +49 (0)7947 81 8363<br />
T +49 (0)151 23409614<br />
<a href="mailto:elmar.zschau@continental-corporation.com">elmar.zschau@continental-corporation.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Ein schwebendes Dach aus Papier von Studio Maks</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/ein-schwebendes-dach-aus-papier-von-studio-maks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 07:11:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Ausstellung "Dialoge Japan : Europa</strong>
<p></p>
Im Zentrum der Ausstellung schwebt die Installation des niederländischen Büros Studio Maks. 288 handgeschnittene Papierstreifen wurden dafür vor Ort zusammengefügt, wie das kurze Video zur Installtion eindrucksvoll zeigt. Inspirierend hierfür war das Phänomen der Hanami, der Kirschblütenzeit in Japan, bei dem sich das Stadtbild ändert und unter dem Dach der blühenden Bäume Picknicks und dergleichen veranstaltet werden. Die Installtion mit ihrem schwebenden Dach bietet ebenfalls einen überdachten Raum, einen einladenden Ort für alle, ohne starke Grenzen zu schaffen.
Lesen Sie im Interview mit Marieke Kums, was die Gründerin des Rotterdamer Büros Studio Maks, über ihren Entwurf, die japanische Baukuktur und die Einflüsse der japanischen Kultur auf ihr Schaffen sagt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div style="width: 640px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-351435-12" width="640" height="1080" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/MUN_Assembly.mp4.mp4?_=12" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/MUN_Assembly.mp4.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/MUN_Assembly.mp4.mp4</a></video></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/dialoge-japan-europa.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Installation von Studio Maks, München, 2020 © Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-249"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/dialoge-japan-europa-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/studio-maks_installation_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Installation von Studio Maks in der Ausstellung &quot;Dialog Japan : Europa&quot; | © Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-249"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/studio-maks_installation_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/studio-maks_installation_detail_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Installation von Studio Maks | © Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-249"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/studio-maks_installation_detail_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/studio-maks_installation_detail_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-249"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/studio-maks_installation_detail_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/studio-maks_installation_detail_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-249"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/studio-maks_installation_detail_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221;</strong></p>
<p>Im Zentrum der Ausstellung schwebt die Installation des niederländischen Büros Studio Maks. 288 handgeschnittene Papierstreifen wurden dafür vor Ort zusammengefügt, wie das kurze Video zur Installtion eindrucksvoll zeigt.</p>
<p>Inspirierend hierfür war das Phänomen der Hanami, der Kirschblütenzeit in Japan, bei dem sich das Stadtbild ändert und unter dem Dach der blühenden Bäume Picknicks und dergleichen veranstaltet werden. Die Installation mit ihrem schwebenden Dach bietet ebenfalls einen überdachten Raum, einen einladenden Ort für alle, ohne harte Grenzen zu schaffen.</p>
<p>Das Modell nimmt Bezug auf die Stahldachkonstruktion des Entwurfs für das Besucherzentrum des Instituts für Technologie in Österreich, an dem das Büro derzeit arbeitet. Dünne Stahlelemente bilden die tragende Stahlkonstruktion, gleichzeitig filtern sie das Tageslicht in dem Gebäude und schaffen in seinem Inneren eine parkähnliche Atmosphäre. Das Besucherzentrum wird ein einladender, für alle Menschen offener Ort. Es ist ein Raum, in dem sich Erwachsene und Kinder treffen, um mehr über Naturwissenschaft zu lernen, aber auch, in dem der Einzelne in Ruhe die schöne Umgebung genießen kann.</p>
<p>Lesen Sie im Interview mit Marieke Kums, der Gründerin des Rotterdamer Büros Studio Maks, mehr über ihren Entwurf, die japanische Baukuktur und die Einflüsse der japanischen Kultur auf ihr Schaffen.</p>
<p><em>Q1: What is the idea underlying the design and how does it articulate itself in the design?<br />
</em>A space does not need much to become a place:<br />
Like Hanami:<br />
A soft demarcation overhead,<br />
a line in the grass branches of a tree reaching out,<br />
the sun momentarily creating a play of light,<br />
People.</p>
<p>These were our thoughts when we created the design for this floating roof; it provides a covered space, an inviting place for all, without creating strong boundaries.<br />
The model consists of 288 hand cut paper members.<br />
The model resembles the steel roof structure of the design for the visitor center for the Institute of Technology Austria that we are currently working on. The thin steel members form the loadbearing steel structure; the same time they filter the daylight into the building, creating a park-like atmosphere in its interior.<br />
The visitor center will be an inviting space, open to all people, situated in the middle of a park. It is a space where adults and children will meet to learn more about natural science, but also where an individual can quietly enjoy the beautiful surroundings.</p>
<p>Hanami (??, „flower viewing“) is the Japanese traditional custom of enjoying the transient beauty of flowers;<br />
flowers („hana“) are in this case almost always referring to those of the cherry („sakura“) or, less frequently, plum<br />
(„ume“) trees.</p>
<p><em>Q2: Is there a special experience that marks a key moment in your involvement with Japanese building culture?</em><br />
I cannot answer for each person in our studio. But personally: I worked in Tokyo for several years, with SANAA / Kazuyo Sejima &amp; Ryue Nishizawa. It was a very interesting period during which we worked on projects inside as well as<br />
outside Japan. The office has a most open minded and experimental attitude towards architecture. It is constantly trying to define new ways of creating space in all fields of architectural design.<br />
Eve Blau beautifully describes it in her essay on SANAA titled “Inventing New Hierarchies” for the Pritzker Prize Award in 2010: “Sejima and Nishizawa are concerned with exploring the cognitive possibilities of architecture, how the built work can impact the way in which we know our world and ourselves and the processes by which knowledge and understanding are acquired through experience. Analysis goes far beyond the functional considerations of program; it is based on intimate engagement with the details and dynamics of lived experience in all its multiscalar contemporary complexity.” This attitude towards architectural design has come to represent Japanese Building culture for me.</p>
<p><em>Q3: Which architect and building of Japanese culture (contemporary and historical) is most influential for you?</em><br />
There is rather a set of ideas, of spatial thinking that interests us. Firstly, perhaps, the sensitivity with which changes in society are represented in spatial design concepts, as Eve Blau described in her essay. This sensitivity seems present in<br />
the work of many contemporary Japanese Architects. Secondly, the notion between private and public spheres that is continuously re-examined, re-negotiated, re-invented. Thirdly, the fluidity of the functional programming of space<br />
and the spatial freedom the users often enjoy. Fourthly the poetic relationship with nature, or to be more precise; the cultivation of nature for the purpose of integrating it into the humanmade world. Perhaps lastly, the high level of dedication to the process of creation, the level of detail in the design and construction. Many of these aspects are important for the work of our studio too and are represented in our projects, such as our “Table studies” and the projects for “Park Vijversburg”.</p>
<p><em>Q4: Is there a vernacular architecture of this culture (contemporary and historical) that inspires you?</em><br />
An inspiring example is the house of Moriyama-san, designed by Ryue Nishizawa. It is situated in a residential neighborhood on the outskirts of Tokyo. Moriyama-san used to own a liquor store. He wished to retire and refrain from public life. But instead of building a hermit’s dwelling, Nishizawa designed a most open, integrated living community<br />
on Moriyama-san’s land. Here he could live surrounded by friends, make new acquittances weekly.<br />
Instead of living a withdrawn retirement-life, Moriyama-san remains a well-respected person in his community. The project is a beautiful example of Japanese building design and craftmanship, but also represents a shift in thinking from the traditional towards contemporary way of living in Japanese culture: the traditionally private house turned inside<br />
out. At the same time, it shows a profoundly optimistic attitude towards architecture and what it can do to transform people’s lives.</p>
<p><em>Q5: Are there essential differences and commonalities between the two building cultures?</em><br />
There are too many note-worthy differences and commonalities between the Japanese and European building cultures to describe here in only a few words. What seems very interesting though is the way in which Japanese architects have been able to preserve a unique place in the contemporary architecture scene, despite all the differences and commonalities, and despite the globalization processes at play. And it is not just now; throughout history Japanese architecture, weather it was<br />
traditional, modern or contemporary, has always been able to reinvent itself and be at the forefront of the architectural scene in one way or another. This, one must admit, is quite remarkable.</p>
<p><strong>Studio Maks, NL-Rotterdam<br />
</strong></p>
<p>Studio Maks wurde von Marieke Kums gegründet. Das Büro schafft intuitive Raumgestaltungen in unterschiedlichen Größenordnungen: von der Gartengestaltung über den sozialen Wohnungsbau bis hin zu Möbeln. Das Studio strebt eine fließende, programmfreie Architektur an, die alle Arten von Aktivitäten im Laufe der Zeit ermöglicht. Die Arbeit untersucht die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Technologie neu und befreit die Architektur von euklidischen Geometrien und vorgefassten Realitäten. Das Studio wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zuletzt wurde die Arbeit von Studio Maks für den Internationalen Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur – Mies-van-der-Rohe-Award &#8211; nominiert. Marieke Kums studierte am Massachusetts Institute of Technology und an der TU Delft, wo sie ihr Studium erfolgreich abschloss. Anschließend arbeitete sie mehrere Jahre bei Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa / Sanaa in Tokio.</p>
<p>Studio Maks was founded by Marieke Kums. The office creates intuitive spatial designs at every imaginable scale: from garden designs, to public housing and furniture. The studio aspires to make a fluid, more program-free architecture that allows all kinds of activities to take place over time. The work re-examines the relationship between, men, nature and technology, liberating architecture from Euclidean geometries an d pre-conceived realities. The studio has been awarded numerous prizes. Most recently MAKS’s work was nominated for the International European Union Prize for Contemporary Architecture &#8211; Mies van der Rohe Award. Marieke Kums studied at the Massachusetts Institute of Technology and the TU Delft, from which she graduated. After her graduation she worked several years with SANAA / Kazuyo Sejima &amp; Ryue Nishizawa in Tokyo.</p>
<p><a href="http://www.studiomaks.nl/">www.studiomaks.nl</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Gruppenschau sowie eine virtuelle Führung durch die Ausstellung finden Sie <a class="_ps2id" href="/?p=311074" data-ps2id-offset="">hier</a>.</p>
<p>Kuratiert wurde die Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; von Kristina Bacht und Çi?dem Arsu-Minuth (AIT-ArchitekturSalon) in Zusammenarbeit mit Nils Rostek (Kollektiv A).<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Healing Architecture</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/healing-architecture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Myriam Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 06:51:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=351317</guid>

					<description><![CDATA[Die Ausstellung „Healing Architecture 2004?2017“ von der Nickl &#038; Partner Architekten, die 2018 im AIT?ArchitekturSalon Hamburg gezeigt wurde, betrachtete die Zusammenhänge von Architektur und Gesundheit aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der universitären Lehre, Forschung und praktischen Tätigkeit von Frau Prof. Christine Nickl?Weller. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten ist das Thema präsent wie kaum zuvor. Das Münchner Büro Nickl &#038; Partner Architekten, das sich auf Gesundheitsbauten spezialisiert hat und in den Bereichen der medizinischen Einrichtungen, Kliniken und Forschungsinstitute zu den führenden Büros Deutschlands zählt, haben sich auch in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt und sich der an der Diskussion beteiligt: "Wie können wir schnell und flexible auf veränderte Bedingungen und Krisen der Gesundheitsversorgung reagieren?“ Neben einem Rückblick auf die Ausstellung "Healing Architecture" gibt Prof. Christine Nickl-Weller  einen Ausblick auf die Gesundheitsbauten von morgen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/nickl_bavaria_hospital.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="„Container-Krankenhaus auf der Theresienwiese?“ Die Pandemie hat eine alte Diskussion neu entfacht: Wie können wir schnell und flexible auf veränderte Bedingungen und Krisen der Gesundheitsversorgung reagieren?“ | © Nickl &amp; Partner Architekten" data-rel="lightbox-gallery-250"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/nickl_bavaria_hospital-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/nickl_ITZ-Freiburg.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nickl &amp; Partner Architekten, Uniklinik Freiburg | © Miguel Babo, miguelbabo-photography" data-rel="lightbox-gallery-250"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/nickl_ITZ-Freiburg-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/healing-architecture_ausstellung_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung „Healing Architecture 2004?2017“ von Nickl &amp; Partner Architekten im AIT?ArchitekturSalon Hamburg, 2018" data-rel="lightbox-gallery-250"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/healing-architecture_ausstellung_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/healing-architecture_ausstellung_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-250"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/healing-architecture_ausstellung_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/healing-architecture_ausstellung_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-250"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/healing-architecture_ausstellung_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/healing-architecture_ausstellung_06.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-250"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/healing-architecture_ausstellung_06-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Wie können wir schnell und flexible auf veränderte Bedingungen und Krisen der Gesundheitsversorgung reagieren?<br />
Rückblick auf die Ausstellung von Nickl &amp; Partner Architekten im AIT-ArchitekturSalon Hamburg<br />
</strong></span></h3>
<p>Die Ausstellung „Healing Architecture 2004?2017“ von Nickl &amp; Partner Architekten, die 2018 im AIT?ArchitekturSalon Hamburg gezeigt wurde, betrachtete die Zusammenhänge von Architektur und Gesundheit aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der universitären Lehre, Forschung und praktischen Tätigkeit von Frau Prof. Christine Nickl?Weller. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten ist das Thema präsent wie kaum zuvor. Das Münchner Büro Nickl &amp; Partner Architekten, das sich auf Gesundheitsbauten spezialisiert hat und in den Bereichen der medizinischen Einrichtungen, Kliniken und Forschungsinstitute zu den führenden Büros Deutschlands zählt, haben sich auch in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt und sich der an der Diskussion beteiligt: &#8220;Wie können wir schnell und flexible auf veränderte Bedingungen und Krisen der Gesundheitsversorgung reagieren?“ Neben einem Rückblick auf die Ausstellung &#8220;Healing Architecture&#8221; gibt Prof. Christine Nickl-Weller  einen Ausblick auf die Gesundheitsbauten von morgen.<strong><br />
</strong></p>
<p>Unter den übergreifenden Fragestellungen „Was hat Architektur mit Gesundheit zu tun?“, „Kann Architektur heilen helfen?“ und „Welche Auswirkungen hat die gebaute Umgebung auf den Genesungsprozess?“ befasst sich die Schau mit dem weiten Feld der Arbeit von Prof. Christine Nickl?Weller im Gesundheitsbauwesen. In den vierzehn Jahren ihrer Lehrtätigkeit in den drei großen Themenbereichen Health, Science und Healthy City haben sich auch die Studierenden des Fachgebiets Architecture for Health an der TU Berlin diese Fragen immer wieder gestellt und sie auf unterschiedlichste Art und Weise bearbeitet. Die Einbeziehung der Variablen Gesundheit in alle Lebensbereiche stellt den Mittelpunkt der Lehre und Forschung von Christine Nickl?Weller dar. Ihr zentrales Anliegen ist es, den reichen Erfahrungsschatz aus ihrem Berufsleben in der Lehre weiterzugeben und einen engen Bezug zu realen Bauaufgaben herzustellen.</p>
<p>Besonders in den aktuellen Zeiten der Corona-Krise wird das Gesundheitssystem und die Anforderungen, die an Krankenhäuser gestellt werden, überdacht und neu bewertet. Prof. Christine Nickl-Weller erklärt, warum die Corona-Krise zum Umdenken bewegen und wie das Krankenhaus der Zukunft aussehen sollte:<br />
<em>&#8220;Gesundheitsnetzwerk und Forschung, das sind die Bereiche, die wir nach vorn bringen. Gerade heute, im Rahmen der Corona-Pandemie, sind das brennende Themen. Wir sehen zum Beispiel, wie sinnlos Beatmungsgeräte sind, wenn es an ärztlicher Expertise fehlt. Anlaufstellen müssen neu überdacht werden. Das bedeutet, es muss Exzellenzcenter geben, die verschiedene Krankenhäuser digital betreuen. Das können Regionalkrankenhäuser oder universitäre Einrichtungen sein. Über dieses System können die Ärzte digital vor Ort sein, so dass eine ganz andere Spreizung erreicht wird. Ein kleines Krankenhaus in der Nähe hilft dem Patienten nicht, wenn die Expertise fehlt.&#8221;</em></p>
<p>Mit der der Collage, in der das Büro Nickl &amp; Partner Architekten ein Container-Krankenhaus auf die Theresienwiese in München setzt, beteiligen sie sich an einer alten Diskussion, die die Pandemie neu entfacht hat und stellt sich der Frage: &#8220;Wie können wir schnell und flexibel auf veränderte Bedingungen und Krisen der Gesundheitsversorgung reagieren?“</p>
<p><em>&#8220;Ich wünsche mir, dass wir aus dieser Situation lernen. Es ist immer schwieriger geworden, öffentliche Bauten durchzusetzen, die Luft zum Atmen lassen. Immer ging es nur ums Sparen. Viele Krankenhausflure sind nicht geeignet, unter diesen Bedingungen zu funktionieren. Ich setze mich dafür ein, dass sich das ändert. Das Bewusstsein dafür muss in die Entscheider-Ebene vordringen und die Politik muss ihren Beitrag leisten. Künstliche Intelligenz spielt dabei übrigens eine große Rolle: Wenn bestimmte Handgriffe von lernenden Robotern übernommen werden, kann in Virenzeiten Personal geschützt werden&#8221;</em>, erläutert Prof. Christine Nickl-Weller.<em><br />
</em></p>
<p>Spezialisiert auf Gesundheitsbauten haben sich die Nickl &amp; Partner Architekten in über drei Jahrzehnten ein breites Wissen um die Zusammenhänge von gebauter Umwelt und Gesundheit angeeignet. Ihre Entwürfe orientieren sich stets stark an den Handlungen und Bedürfnissen der Menschen, die dort arbeiten, wohnen und gesunden. Die Ausstellung Healing Architecture 2004?2017 steht im Spannungsfeld von Lehre, Forschung und planerischer Tätigkeit für den Mut, über Neues nachzudenken, zu erforschen und zu erkunden und damit über konventionelle Vorstellungen von Architektur für Gesundheitsbauten hinauszugehen.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Archiv: Glocal Architecture &#8211; Indien 2010</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv-glocal-architecture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2020 08:46:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Angetrieben von der Frage, ob der "Genius Loci" eigentlich überholt ist, kamen 2010 auf Einladung von AIT und Dorma führener Architekten aus aller Welt in der südindischen Stadt Trivandrum zusammen, um ihre Standpunkte zum Thema Green Building zu definieren und Schnittmengen zu ermitteln.

Als gemeinsame Basis diente die These der global-lokalen, der glokalen Architektur. Die komplexen Ergebnisse dieses gemeinsamen Denkens in interkontinental gemischten Gruppen wurden in einer hochwertigen Dokumentation zusammengefasst. Für alle Teilnehmer wurden die Tage in Südindien zu einem unvergesslichen Erlebnis.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_351192" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-351192 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Glocal_Skizze_01_web-800x533.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Glocal_Skizze_01_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Glocal_Skizze_01_web-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Glocal_Skizze_01_web.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text">Skizze von Alexis N. Tombazis</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_Glocal_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_Glocal_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_Glocal_05_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_Glocal_05_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_TripoliGreenBelt_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_TripoliGreenBelt_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_VerwGeb_Anschnitt_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_VerwGeb_Anschnitt_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_white-square-officecenter_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Panorama_white-square-officecenter_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/skizze_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Skizze &quot;Wie soll glokal gelingen&quot; von Christiane Flasche" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/skizze_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/skizze_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Skizze &quot;Wege zum glokalen Bauen&quot; von Enrique Alvarez-Salá Walther" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/skizze_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/People_07_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/People_07_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/People_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/People_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/People_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/People_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/People_05_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/People_05_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/skizze_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Skizze &quot;Glokal-lokales Puzzle-System&quot; von Mateusz Marek Adamczyk" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/skizze_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/skizze_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-251"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/skizze_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Angetrieben von der Frage, ob der &#8220;Genius Loci&#8221; eigentlich überholt ist, kamen 2010 auf Einladung von AIT und Dorma führener Architekten aus aller Welt in der südindischen Stadt Trivandrum zusammen, um ihre Standpunkte zum Thema Green Building zu definieren und Schnittmengen zu ermitteln. </strong></p>
<p>Als gemeinsame Basis diente die These der global-lokalen, der glokalen Architektur. Die komplexen Ergebnisse dieses gemeinsamen Denkens in interkontinental gemischten Gruppen wurden in einer hochwertigen Dokumentation zusammengefasst. Für alle Teilnehmer wurden die Tage in Südindien zu einem unvergesslichen Erlebnis.</p>
<p><strong>Die Forderung nach dem&#8221;Green Building&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Im 21. Jahrhundert ist die Frage nach der Globalisierung der Baukunst von zentraler Bedeutung. Die digitale Revolution hat die Welt derart fein miteinander verflochten, dass räumliche Entfernungen fast keine Rolle mehr spielen. Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Überzeugungen der Moderne mit Protagonisten wie Le Corbusier oder Walter Gropius in der Welt Fuß fasste, wurde diese Internationalisierung einer Entwurfsidee „Internationaler Stil“ genannt. In der globalen Waren- und Finanzwirtschaft hat sich gleichfalls ein „internationaler Stil“ durchgesetzt. Heute wird die aktuelle Architekturdebatte jedoch von anderen Themen befeuert.  Die Forderung nach dem  „Green Building“ ist eine der wichtigsten. Damit einher gehen zahlreiche  technische Errungenschaften, die diese „grünen Gebäude“ erst möglich machen sollen. Diese Architektur hat sich seit der Workshop-Reise nach Indien zusehends zur weltumspannenden Idee entwickelt.</p>
<p>Dabei zeigte sich bereits 2010 verstärkt ein Trend zu lokalen beziehungsweise regionalen Entwurfsansätzen, die aus der eigenen Tradition und Vergangenheit entspringen. Diese Tendenzen respektieren lokale Produktionsweisen und nehmen Rücksicht auf örtliche soziale Ressourcen.  Die Menschen leben nun mal nicht global, sondern sind lokal oder auch multi-lokal verwurzelt. So ist auch die Architektur ein Erzeugnis klimatischer und kultureller sowie lokaler Rahmenbedingungen. Die lokalen und die globalen Ansätze bilden jedoch keine Gegensätze. Unter ihrem Einfluss entsteht die Idee der „Glokalisierung“, die nicht als Gegenentwurf zur Globalisierung zu verstehen ist. Vielmehr entsteht bei der „Glokalisierung“ anstatt einer Homogenisierung der Welt eine Heterogenisierung von Lebensstilen und klimatisch wie sozial  verantwortungsvoller und deshalb letztlich nachhaltiger Architektur.</p>
<p>Welche Strategien und Techniken sind notwendig, um diese Form einer Glokalisierung zu bilden? Wie könnte eine solche „glokale“ Architektursprache aussehen? Diesen und weiteren Fragen sind 20 Architektinnen und Architekten aus Europa, Afrika, Südamerika und Indien während eines fünftägigen Workshops in Südindien auf den Grund gegangen.</p>
<p>Noch im selben Jahr erschien eine aufwändig produzierte Dokumentation der Reise unter dem Titel &#8220;glocal architecture&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Partnerschaft mit Dorma</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Teilnehmer<br />
</strong></p>
<p>José María Hurtado de Mendoza Wahrolén, estudio.entresitio, E-Madrid</p>
<p>Kashyap Patwa, Institute of Indian Interior Designers, IND-Mumbai</p>
<p>Derek Lubbe, Boogertman + Partners Architects, ZA-Pretoria</p>
<p>Witek Dudek, APA Wojciechowski Architekci, PL-Warsaw</p>
<p>Laurent Delorme, Majid al Futtaim Properties, UAE-Dubai</p>
<p>Hadi Teherani, BRT Architekten, D-Hamburg</p>
<p>Mark Schüler, Schweger Associated Archi tects, D-Hamburg</p>
<p>Jos-Willem van Oorschot, VenhoevenCS Architecten, NL-Amsterdam</p>
<p>Rodrigo Marcondes Ferraz, Forte, Gimenes &amp; Marcondes Ferraz Arquitetos, BR-São Paulo</p>
<p>Miloš Mirosavic, im.architektur, SRB-Belgrade</p>
<p>Augusta Hermida, Durán&amp;Hermida arquitectos asociados, EC-Cuenca</p>
<p>Axel Koschany, Koschany+Zimmer Architekten, Essen/D-Dubai</p>
<p>Lukasz Zagala, medusa group, PL-Bytom</p>
<p>Enrique Álvarez-Sala Walther, Rubio&amp;Álvarez-Sala, E-Madrid</p>
<p>Pedro Balonas, Balonas Menano, P-Porto</p>
<p>Roberto de Castro Mello, Botti Rubin Arquitetos Associados, BR-São Paulo</p>
<p>Christiane Flasche, Eller + Eller Architekten, D-Berlin</p>
<p>Alexandros N. Tombazis, Meletitiki – A. N. Tombazis and Associates Architects, GR-Athens</p>
<p>Mateusz Marek Adamczyk, BudCud, PL-Krakow</p>
<p>Selim Cengiç, Kreatif Architectural Company, TR-Istanbul</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturfakultät in Tournai, Aires Mateus, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/tournai_airesmateus-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2020 15:55:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mitten im historischen Stadtzentrum der belgischen Stadt Tournai entwickelten die portugiesischen Architekten Aires Mateus die neue Architekturfakultät der Stadt. Der Neubau verbindet dabei Gebäude unterschiedlicher Identitäten und Epochen. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen zwei Industriegebäude und ein Kloster, das als Krankenhaus genutzt wurde. Das neue Gebäude wird positioniert, um jede dieser Strukturen miteinander zu verbinden und neue Außenräume zu definieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/AiresMateus_Tournai_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-252"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/AiresMateus_Tournai_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/AiresMateus_Tournai_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-252"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/AiresMateus_Tournai_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/AiresMateus_Tournai_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-252"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/AiresMateus_Tournai_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Architekturfakultät, BE-Tournai<br />
Aires Mateus, PT-Lissabon<br />
Finalist in der Kategorie: Education</h3>
<p>Mitten im historischen Stadtzentrum der belgischen Stadt Tournai erweitern die portugiesischen Architekten Aires Mateus die Architekturfakultät der Stadt, die wiederum ein Ableger der Universität Louvain-la-Neuve (Neu-Löwen) ist. Bislang verteilte sich die Fakultät auf ein ehemaliges Kloster, das zwischenzeitlich auch als Krankenhaus genutzt wurde, und zwei benachbarte Industriebauten. Der Neubau erweitert diesen historisch gewachsenen Block und verbindet dabei Gebäude unterschiedlicher Identitäten und Epochen. Die Architekten positionierten das Gebäude, um die vorhandenen Strukturen miteinander zu verbinden und neue Außenräume zu definieren. Alle vorhandenen Gebäude sind im gesamten Block vertikal und horizontal verbunden. Im Inneren findet der Besucher öffentliche Funktionen wie das Foyer und das Auditorium. Diese Bereiche sind nicht nur als Durchgangsräume und Treffpunkte konzipiert, sondern auch als Teil einer neuen Identität. Innen wie außen dominieren weiße Oberflächen &#8211; die plane, konsequent eingeschnittene Außenhaut des Neubaus erzeugt im Zusammenspiel mit den gealterten Fassaden der historischen Nachbarbauten einen interessanten Kontrast.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Jury-Urteil</h3>
<p>&#8220;Wie bindet man unterschiedliche bestehende Gebäude aus verschiedenen Epochen zu einer neuen Architekturschule zusammen? Das Projekt von Aires Mateus schafft das mit einem kraftvollen und doch sehr einfachen Volumen. Die weiße Farbe und unterschiedlichen skulpturale Einschnitte schaffen eine starke eigenständige Identität, eine klar erkennbare Adresse und eine Serie von gemeinsamen Innenhöfen um welche sich die neue Schule organisiert. Mit wenigen Berührungspunkten zum Bestand und ohne die bestehenden Backsteingebäuden zu verändern bindet das neue Gebäude den offenen Blockrand zu einem neuen Ensemble zusammen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Catholic University of Louvain<br />
Ort: BE-Tournai<br />
Architekten: Aires Mateus, PT-Lissabon<br />
<a href="https://www.airesmateus.com/">www.airesmateus.com</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Juan Rodriguez</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Stefan Behnisch (Behnisch Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer_30mal10_behnisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 08:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer_30mal10_joi-design-2/</guid>

					<description><![CDATA[Stefan Behnisch gründete sein Büro 1989 und hat mittlerweile nicht nur weitere Standorte in Los Angeles, Boston und München, sondern kann vor allem auf zahlreiche wegweisende Projekte im Beriech des nachhaltigen Bauens in Europa und den USA zurückblicken. Er findet, dass der Wohnungsbau längst hätte neu gedacht werden müssen und die Krise eine Chance bietet, Architektur in vielen Bereichen neu zu betrachten. Im Interview spricht er darüber, wie es ihm und seinen Kollegen in den letzten Monaten erging und ob wir zukünftig Bautypologien überdenken oder das Berufsbild des Architekten neu positionieren müssen. Auch die Frage nach flexiblen Wohnungsgrundrissen, der Verdichtung der Stadt und Smartcity werden aufgegriffen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stefan Behnisch (Foto: Christoph Soeder)" data-rel="lightbox-gallery-253"><img decoding="async" width="900" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_01.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_01-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_01-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_01-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-253"><img decoding="async" width="900" height="494" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_02-800x439.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/08/blog_behnisch-architekten_02-768x422.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Corona zeigt uns, wo Architektur und Stadt gut oder auch schlecht funktioniert. Was vielerorts nicht besonders gut funktioniert ist die Wohnsituation vieler Menschen. Das Konzept der Wohnung, wie wir sie heute kennen, stammt aus dem Funktionalismus und der ist vor hundert Jahren entstanden und entspricht nicht den Bedürfnissen der heutigen Nutzer. Müssen wir den Wohnungsbau nicht längst revolutionieren? </strong></p>
<p>Wir hätten den Wohnungsbau schon längst neu denken müssen, hier haben wir das große Problem, einen Angebots- und keinen Nachfragemarkt zu haben. Das heißt, die Wohnungssuchenden müssen nehmen, was auf den Markt kommt. Die Baubranche ist per se sehr innovationsfeindlich, es wird das umgesetzt, was man schon hundertmal vorher gemacht hat.</p>
<p>Andererseits sind die Menschen auch geprägt durch ihre Erfahrungen. Das heißt, sie denken gar nicht darüber nach, was ideal sein könnte, sondern sie messen immer alles an ihren Erfahrungen und wollen keine großen Veränderungen. Das erklärt sich vielleicht durch unsere marginale architektonische Erziehung und Bildung. Wir haben in der Schule Kunstgeschichte, aber in der Regel kein Fach „Architektur“. Das Bewusstsein, dass Architektur unser Leben prägt und verändert, ist gar nicht vorhanden.</p>
<p>Schulen und Kindergärten sind der erste Lebensraum außerhalb der elterlichen Wohnung, wo Kinder mit Architektur zusammenkommen, wo Architektur ihr Leben direkt beeinflusst. Und wir geben uns so herzlich wenig Mühe bei den Schulen. Wir planen inzwischen wieder nach einem Baukastensystem, mit dem wir ein Gebäude, das Generationen von Menschen nachhaltig beeinflusst, „möglichst billig und schnell gebaut“ konzipieren. Was in einem drei- bis fünfjährigen Prozess entsteht, prägt Generationen von Schülerinnen und Schülern und das nicht zum Besseren.</p>
<p>Eigentlich müssten wir einen analogen Funktionalismus nach Rudolf Steiner praktizieren, der sinngemäß erläuterte, die Funktion einer Schule sei nicht unbedingt die Abwicklung des Unterrichts, sondern die Erziehung des Kindes, sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden und ein guter Teil unserer Gesellschaft zu sein. Das ist auch die Aufgabe eines Schulgebäudes, und nicht, die Kinder möglichst schnell auf den Schulhof zu leiten und die WC-Anlagen an der richtigen Stelle zu platzieren.</p>
<p>Die Krise bietet also auch eine Chance, Architektur in vielen Bereichen neu zu betrachten. Die Mietpreisbremse in Berlin war ja eigentlich eine gute Idee. Aber sie so rigide und tief festzuschreiben, hat natürlich die katastrophale Folge, dass einigen Leuten die Finanzierungen ihrer Häuser platzen werden. Aber vielleicht hat es den Effekt, dass wir tatsächlich einmal wieder intensiver über einen sinnvollen, kostengünstigen, erschwinglichen und nachhaltigen Wohnungsbau nachdenken, der auch auf die neuen Lebenssituationen eingeht: mehr lernen und arbeiten von zuhause. Und der Trend wird zu größeren Wohnungen und kleineren Büros gehen, da bin ich mir absolut sicher.</p>
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<p><strong>Haben Sie sich schon mit flexiblen Wohnungsgrundrissen beschäftigt?</strong></p>
<p>In Ingolstadt-Hollerstauden haben wir für das St. Gundekar-Werk einen sozialen Wohnungsbau realisiert, der sehr gut in die heutige Zeit passt. Wir haben sogenannte Swing-Zimmer eingeplant, die im Bedarfsfall der einen oder anderen Wohnung zugeschlagen werden können und somit die Veränderungen der Familien berücksichtigen. Eine Familie bekommt ein Kind, bei der anderen zieht ein Jugendlicher aus und nun besteht die Möglichkeit, die Zimmer hin und her zu swingen. Ein guter Ansatz, finde ich.</p>
<p>Beim Wohnungsbau in Eichstätt haben wir in Abstimmung mit dem Auftraggeber einen Skelettbau mit Holztrennwänden und Holzfassaden geplant, also einen leichten Ausbau, damit die Grundrisse veränderbar sind und sich den Lebensumständen anpassen können. Das war auch eine sinnvolle Sache.</p>
<p>Wie vorab schon erwähnt, wird Corona letztlich keine neuen Trends setzen, sondern die vorher schon existierenden beschleunigen. Was wir aber zukünftig in die Wohnungen integrieren müssen, sind Arbeits- und Aufenthaltszimmer. Denn wenn zukünftig mehr im Home-Office gearbeitet wird, reicht der Küchentisch nicht mehr aus. Von der Krise sind insbesondere der soziale, erschwingliche und geförderte Wohnungsbau betroffen. Und für diesen Typus sind dringend neue Konzepte zu entwickeln.</p>
<p>Ein Beispiel: Die Normen für sozialen Wohnungsbau sehen Zimmergrößen vor, die nicht einmal für ein über 1,80 Meter großes Bett für ein Kind ausreichen. Das ist nicht mehr zu akzeptieren!</p>
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<p><strong>Alles spricht von Smartcity, eine Idee, die zunächst einmal gut klingt. Aber sie scheint mit großen Datenströmen hochproblematisch zu sein. Die Frage nach Freiheitsrechten brechen auf, die Frage, wem die Daten gehören, die an jeder Ecke gesammelt werden? Wie beurteilen Sie die Situation?</strong></p>
<p>Das ist eine interessante Frage. Welche Daten brauchen wir, um eine intelligente Stadt zu steuern? Und wem gehören die Daten? Da ist interessanterweise gerade in Toronto ein großes Projekt von Google gescheitert. Die Firma beabsichtigte, ein ganzes Stadtquartier als Smartcity-Modellprojekt zu planen. Gescheitert ist es, weil Google eigentlich nur Interesse an den Daten hatte, die Stadt jedoch nicht bereit war, sie ihnen exklusiv zu überlassen. Die an dem Projekt beteiligten guten Stadtplaner sind nach und nach unter anderem wegen der Persönlichkeitsrechte ausgestiegen.</p>
<p>Ich denke, wir sollten anonymisierte Daten „open source“ für jeden verfügbar ins Netz stellen, damit jeder dann daraus machen kann, was er/sie für nutzbringend erachtet. Für Studierende an Universitäten, für Soziologen und Städteplaner, für Infrastruktur- und Verkehrsplaner wären das hochinteressante Informationen. Gesellschaftlich gesammelte Daten müssen „public domain“ sein, sie dürfen nicht privatisiert werden. Dann dienen sie der Gemeinschaft.</p>
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<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architektur/werkbundstadt_berlin_2016_19/interview-behnisch-architekten.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit Stefan Behnisch</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
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<p><strong>Über Stefan Behnisch</strong></p>
<p>geboren 1957 in Stuttgart, studierte Philosophie, Volkswirtschaft und Architektur. 1989 gründete er sein eigenes Büro in Stuttgart, das seit 2005 als Behnisch Architekten firmiert. Weitere Büros entstanden in Los Angeles (1999), Boston (2006) und München (2008). Wegweisende Projekte im Bereich des nachhaltigen Bauens wurden in Europa und den USA realisiert. Stefan Behnisch lehrte unter anderem in Portsmouth, Nancy, und Austin TX/USA und war Gastprofessor an der Yale School of Architecture in New Haven, an der University of Pennsylvania in Philadelphia, an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne, an der University of New Mexico in Albuquerque, an der TU Delft in den Niederlanden sowie an der TU München. 2004 wurde er in den USA mit dem „Environmental Champion Award“ ausgezeichnet, 2007 mit dem „Global Award for Sustainable Architecture“, 2009 mit einem „Good Design, Category People“ Award und 2013 mit dem „Energy Performance + Architecture Award“. (<a href="https://behnisch.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.behnisch.com</a>)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spooning, Zentralnorden, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/spooning-cookie-dough-zentralnorden-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 15:55:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Keksteig macht glücklich, aber nicht gesund. Er fällt durch alle Flexi-Lowcarb-Paleo-Lifestyles heutiger Ernährungsgurus. Egal! Keksteig ist eine Hommage an fröhliche Kindheitserinnerungen und eine Liebesbekundung an ein unbeschwertes, leichtes Leben ohne Meetings, Effi zienz und Rendite. Diese Leichtigkeit findet sich in jeder Teigflocke des Corporate Designs für Spooning wieder. Den räumlichen Grundstein setzt die Kreativagentur Zentralnorden mit dem Interior Design der ersten Cookie Dough Bar Deutschlands.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/zentralnorden_spooning_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-254"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/zentralnorden_spooning_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/zentralnorden_spooning_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-254"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/zentralnorden_spooning_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/zentralnorden_spooning_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-254"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/zentralnorden_spooning_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Spooning, DE-Berlin<br />
Zentralnorden, DE-Berlin<br />
Finalist in der Kategorie: Gastronomie / Restaurant</h3>
<p>Keksteig macht glücklich, aber nicht gesund. Er fällt durch alle Flexi-Lowcarb-Paleo-Lifestyles heutiger Ernährungsgurus. Egal! Keksteig ist eine Hommage an fröhliche Kindheitserinnerungen und eine Liebesbekundung an ein unbeschwertes, leichtes Leben ohne Meetings, Effi zienz und Rendite. Diese Leichtigkeit findet sich in jeder Teigflocke des Corporate Designs für Spooning wieder. Den räumlichen Grundstein setzt die Kreativagentur Zentralnorden mit dem Interior Design der ersten Cookie Dough Bar Deutschlands. Eine helle, freundlich einladende Welt, die einen süßen Moment zu einer sinnlichen Versuchung wachsen lässt. Auf 22 Quadratmetern wird die Brücke zwischen Omas duftender Küche und einer klaren aber doch verspielten Form- und Farbsprache geschlagen. Funktionales Herz der Bar ist ein frei stehender, gefliester Tresen, der sowohl als Kommunikationsfläche als auch der Produktpräsentation dient. Um auch den Naschkatzen von morgen die Möglichkeit zu geben, in die gefüllten Rührschüsseln zu schauen, dienen ein Handlauf und eine Trittstufe in grellem Gelb als Aufstiegshilfe. Umrahmt wird der Tresen von liebevollen Installationen, die unter dem Hashtag #forgetyourdiet direkt zur Interaktion einladen oder einfach nur an die schönste Zeit des Lebens erinnern. Die Möbel aus Sperrholz sind analog zur Wandgestaltung farbig lasiert, wodurch sie sich harmonisch in den grafischen Look der Bar integrieren. Durch die Möglichkeit, die Marke als Leadagentur durch alle Disziplinen zu begleiten, konnte die Welt des Spooning als Ganzes gedacht werden. Das konzipierte Corporate zieht sich wie ein pinker Faden durch Interior, Grafik und Online-Präsenz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Jury-Urteil</h3>
<p>&#8220;&#8230; wie die süße Verführung, ist die Einrichtung des kleinen rosa Ladens. Die präzise  Setzung und Farbgebung der wenigen räumlichen Elemente, hat die Jury überzeugt. Wie der süße Duft des Teigs, umgibt einen das sanfte Rosa das Wand- und Möbelflächen überzieht. Über dem weiß gefliesten Sockel der Wände und des Tresens umhüllt einen schwärmerisch der Farbraum und versetzt einen in die fröhliche Kindheitserinnerung des Teignaschens. Einfach und spielerisch werden die notwendigen Funktionen im Raum präsentiert und so Teil der sinnlichen Versuchung, die mit dem hashtag #forgetyourdiet knallhart im Schaufenster kommuniziert wird.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Spooning Cookie Dough<br />
Ort: DE-Berlin<br />
Architekten: Zentralnorden, DE-Berlin<br />
<a href="https://www.zentralnorden.com/">www.zentralnorden.com</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Zentralnorden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Gerhard G. Feldmeyer (HPP Architekten)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer_30mal10_hpp-architekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 08:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=350734</guid>

					<description><![CDATA[Gerhard G. Feldmeyer von HPP Architekten ist sich sicher: "Die Corona-Krise verleiht dem schon längst begonnenen Strukturwandel eine unvorstellbare Dynamik, die alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst [...]. Als Architekten stehen wir mitten im Geschehen, da wir uns mit einer Vielzahl von gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Themen Tag für Tag auseinandersetzen. [...] Die vieldiskutierte Flexibilisierung des Arbeitens hat jetzt in weniger als zwei Monaten den Sprung aus der Nische in die Wirklichkeit geschafft. Für uns als Architekten bedeutet das, dass wir uns mit neuen Konzepten für zukunftsfähige Arbeitswelten auseinandersetzen. Wir befinden uns in einer sehr spannenden Zeit und können Zukunft aktiv mitgestalten!"

Welche Chancen und Veränderungen Gerhard G. Feldmeyer genau in der aktuellen Situation sieht und wie sich die Bürowelt verändert, erzählt er im Interview.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_01.jpg' title="HPP Architekten" data-rl_title="HPP Architekten" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gerhard G. Feldmeyer (HPP Architekten)" data-rel="lightbox-gallery-255"><img decoding="async" width="900" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="HPP Architekten" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_01.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_01-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_01-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_01-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_02.jpg' title="HPP Architekten" data-rl_title="HPP Architekten" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="L&#039;Oréal Headquarter (Foto: Ralph Richter)" data-rel="lightbox-gallery-255"><img decoding="async" width="900" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="HPP Architekten" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_02-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_02-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_hpp-architekten_02-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Herr Feldmeyer, wie geht es Ihnen in diesen Zeiten? Welche Gedanken bewegen Sie als Privatperson und als Unternehmer?</strong></p>
<p>In beiderlei Hinsicht geht es mir sehr gut. Ich bin eigentlich, und das gilt auch für meine Kollegen, sehr optimistisch. Weil neben den tragischen Seiten dieser Krise auch erkennbar wird, dass sie gleichzeitig enorme Chancen offenbart. In einer fast achtwöchigen Phase haben wir uns mittlerweile entschleunigt und eine andere Perspektive auf viele Dinge eingenommen. Wir ziehen unsere Schlüsse nicht mehr so sehr reflex-basiert. Es wird mir jetzt nach und nach bewusst, dass wir in der Vergangenheit Fragen – ohne neue Gedanken zuzulassen – oftmals aus der Erfahrung und eben aus den Reflexen heraus beantwortet haben. Auch unsere Natur profitiert letzte Woche ein Gespräch mit einem Kollegen in Seoul in Korea, und in Seoul war es ja so, dass über die Jahre zunehmend vorwiegend aus China nach Korea übergetragener Smog das Bild der Stadt prägte. Nun sieht die Stadt Seoul seit Monaten komplett anders aus. Und das gilt auch für viele andere Dinge, diese Pause für unsere Umwelt macht mich sehr, sehr optimistisch und stimmt ist, durch weniger Abgase etwas zu bewirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Es werden viele positive Seiten dieser Entwicklung erkannt, aber hat die immer schnelllebigere Zeit nicht auch eine Kehrseite?</strong></p>
<p>Ja, völlig richtig. Alle sind begeistert, dass wir z.B. viel weniger Meetings physisch abhalten müssen, da es mit Videokonferenzen großartig funktioniert. Ganz zu schweigen von der geringeren Reisetätigkeit, die damit einher geht. Ich bin diesbezüglich aber nicht ganz so euphorisch. Sicherlich werden wir zukünftig noch mehr auf die digitalen Werkzeuge setzen und mehr vom Homeoffice aus erledigen. Aber Menschen sind letztlich doch soziale Wesen und nicht irgendwie ein Teil eines digitalen Systems. Fakt ist, dass wir einen Teil unseres Wissens nicht mehr im Kopf speichern, sondern in unseren Smartphones. Wir merken uns viele Dinge nicht mehr, weil wir wissen, dass alles abrufbar ist. Das Smartphone als externe Festplatte unseres Gehirns. Das Thema der sozialen Kontakte dürfen wir aber auch in Zukunft nicht unterbewerten. Deshalb wird das Büro als Ort in keiner Weise überflüssig werden. Möglicherweise wird Desksharing in Verbindung mit Homeoffice anteilig zum Tragen kommen, aber es bleibt ein Ort der Identifikation: In der FAZ wurde es kürzlich von Sven Wingerter als eine Art „Lagerfeuer“ beschrieben, an dem dieser ‚Spirit‘ entsteht, damit ein Unternehmen auch als sozialer Organismus funktioniert. Ich glaube, dass diese Interaktion auch ein wesentlicher Treiber unserer Kreativität ist. Wir versuchen, aktuell Wettbewerbe auch mit Hilfe von Videokonferenzen voranzubringen und arbeiten dabei gleichzeitig auf mehreren Kontinenten zusammen. Ich verspüre aber bei komplexen Aufgaben immer wieder das Problem, dass ich doch gerne zum Stift greifen möchte, um etwas zu skizzieren. Natürlich kann man das auch digital tun, aber die Haptik ist unersetzlich und wird auch in den nächsten 100 Jahren nicht verschwinden.</p>
<p>Vielleicht wird das Büro als Ort der Begegnung dann mehr geschätzt denn je. Ja. Man wird auch noch ganz andere Dinge in die Bürowelt integrieren. Ich glaube, in wenigen Jahren gibt es in vielen Büros einen Fitnessclub. Möglicherweise werden Mitarbeitern vitale Food-Konzepte für die Mittagspause zur Auswahl gestellt. Einerseits als Wertschätzung, andererseits um vielleicht für gesunde Ernährung ein stärkeres Bewusstsein zu entwickeln. Wir haben in unserem neuen Büro in Düsseldorf einen multifunktionalen Raum mit integrierter Küche, wo wir die Themen Ernährung und Gesundheit fördern wollen. Das fällt unter den Begriff Achtsamkeit, ein Begriff, der jetzt in der Krise eine stärkere Beachtung erlangt hat. Den Begriff kannte ja kaum jemand vor einem Jahr. Interessanterweise habe ich anlässlich unserer Weihnachtsfeier 2018 meine Rede an die Mitarbeiter unter den Begriff Achtsamkeit gestellt. Ich fühle mich in besonderer Weise bestätigt, weil ich glaube, das wird auch in den zukünftigen Arbeitswelten eine große Bedeutung erlangen. Menschen sind nicht digital, sondern soziale Wesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fast jede Bautypologie wird nach Corona zu überdenken sein und sich ändern. Wie sehen Sie das? Über Büros sprachen wir ja bereits.</strong></p>
<p>Ja, absolut. Aber es wird nicht dazu führen, dass wir keine Hotels oder Büros mehr planen werden. Ich denke, dass die unterschiedlichen Bautypologien alle ein wenig anders funktionieren müssen. Wir arbeiten zum Beispiel gerade an einem ein Wohnungsbau-Projekt, dessen Auftraggeber, ein sehr erfahrener Bauträger, stoppte das Projekt, weil er die Corona-Auswirkungen erst einmal analysieren wollte. Die Frage, die sich ja stellt: Welche Erfahrungen aus Corona können wir in den Wohnungsbau der Zukunft integrieren? Wenn wir einen Rechtsanspruch auf Home Office bekommen, was bei der Politik ja in Bearbeitung ist und wovon ich auch ausgehe, dass es kommen wird, dann wird auch der Arbeitsplatz zuhause zumindest weitgehend den Arbeitsstätten-Richtlinien genügen müssen. Das wird sich gravierend auf die Wohnungsgrundrisse auswirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architektur/werkbundstadt_berlin_2016_19/interview-gerhard-feldmeyer.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit HPP Architekten</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Gerhard G. Feldmayer (HPP Architekten)</strong></p>
<p>Gerhard G. Feldmeyer, geboren 1956, studierte Architektur an der Universität Stuttgart sowie an der University of the Southbank in London. In den 80er Jahren arbeitete er im Büro Kikutake in Tokio sowie im Büro Gerkan, Marg und Partner in Hamburg. Seit 1989 ist Gerhard G. Feldmeyer bei HPP, wo er zunächst die Büros in Hamburg und Berlin leitete. Seit 2002 ist er in der Gesamtleitung des Büros. Gerhard G. Feldmeyer hatte einen Lehrauftrag an der Nippon University in Tokio, hält regelmäßig Vorträge und veröffentlicht in Büchern sowie Fachzeitschriften. Seine wichtigsten Publikationen sind „The New German Architecture“ und „HPP Hentrich-Petschnigg &amp; Partner 1988 – 1998“, beides Rizzoli Verlag. (<a href="https://www.hpp.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.hpp.com</a>)</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>House of Roofs, behet bondzio lin architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/houseofroofs_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=338236</guid>

					<description><![CDATA[behet bondzio lin architekten aus Münster haben in Taiwan ein Gebäude für zwei Mehrgenerationenfamilien mit jeweils acht Einheiten entwickelt. Es befindet sich in der tropischen Region der Gemeinde Pingtung und erstreckt sich in einem langen linearen Volumen mit 16 gestapelten und verschobenen Dächern und Terrassen. Form, Tiefe und Lichteinfall eines jeden Überhangs stehen im Verhältnis zum dahinter liegenden Innenraum.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/behetbondzio_taiwan_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-256"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/behetbondzio_taiwan_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/behetbondzio_taiwan_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-256"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/behetbondzio_taiwan_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/behetbondzio_taiwan_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-256"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/behetbondzio_taiwan_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
House of Roofs, TWN-Pingtung City<br />
behet bondzio lin architekten, DE-Münster<br />
Finalist in der Kategorie: Housing multi-family</h3>
<p>Die gewöhnlichen Gebäude in der taiwanesischen Stadt Pingtung weisen eine Vielzahl von Dachkonstruktionen auf, um den volatilen Wetterbedingungen von durchschnittlich gerecht zu werden: Während des größten Teil des Jahres herrschen Temperaturen zwischen 30 bis 34  Grad und ein tropisches feuchtes Klima. Das Gemeinschaftsleben wird hauptsächlich in schattigen Zonen genossen – etwa in Loggien, Vordächern, Laubengängen und Pavillons. Die allgegenwärtigen additiven temporären Metalldachstrukturen mögen nicht sehr authentisch erscheinen, aber sie entsprechen einer regionalen Gebäudelösung, die sich als vielseitig, flexibel und pragmatisch herausgestellt hat. behet bondzio lin architekten aus Münster haben ein Gebäude für zwei Mehrgenerationenfamilien mit jeweils acht Einheiten entwickelt. Diese verteilen sich auf langgestreckte, lineare Volumen mit 16 gestapelten und verschobenen Dächern und Terrassen. Form, Tiefe und Lichtfilterung eines jeden Überhangs hängt vom dahinter liegenden Innenraum ab. Von den großen Wohnzimmer haben die Bewohner direkten Zutritt zu den Gartenterrassen im Erdgeschoss. An die oberen Hauptschlafzimmer schließen sich Terrassengärten an, während die Arbeitsräume durch ihre großen Erkerfenster phantastische Aussichten bieten, während die tiefen Überhänge Schatten spenden. Die Schlafzimmer sind mit grünen Balkonen ausgestattet, während die Überdachungen des Fernsehraums nur ein Bandfenster aufweisen. 60 Grad sind die effizienteste Neigung für Sonnenschutz in Taiwan. Fallender Regen rutscht von einem Baldachin zum nächsten bis hinunter in den Garten, bewässert die Vegetation und sickert schließlich zum Wassersammler, der das Wasser anschließend für den Gebäudehaushalt recycelt. Die Überhänge schützen den Innenraum vor Regen und reduzieren die Wärmezufuhr &#8211; wozu auch der hier zur Anwendung kommende weiße Portland Zement beiträgt. Sie erlauben es den Bewohnern zudem, ihre Fenster jederzeit zu öffnen und lassen eine Querlüftung sowie die allgemeine Kühlung der Räume zu. Darüber hinaus bietet es ihnen die beschriebenen, wertvollen Schattenzone für eine grünere und gesündere Lebensweise. Schließlich fördert die versetzte Anordung der Überdachungen die Kommunikation zwischen den Ebenen und Einheiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Mr Chen, Mr. Hsieh<br />
Ort: TWN-Pingtung City<br />
Architekten: behet bondzio lin architekten, DE-Münster<br />
<a href="https://www.2bxl.com/">www.2bxl.com</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Chao Yu-Chen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schloss Prossen, Bad Schandau, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/rittergut_finalist-ait-award2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schloss Prossen in der Sächsischen Schweiz ist ein Landsitz, der in seiner langen Geschichte seit dem 16. Jahrhundert höchst unterschiedlich genuzt wurde: Herrensitz mit eigener Gerichtsbarkeit, Familiensitz, Ideenschmiede einer Maschinenfabrik, Grundschule, Kindergarten. Das Büro schoper.schoper aus Dresden nutzte die großräumige bauliche Struktur des historischen Gebäudes, um das Schloss durch eine Sanierung in eine hochwertige Ferienresidenz zu verwandeln. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Schoper_rittergut_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-257"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Schoper_rittergut_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Schoper_rittergut_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-257"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Schoper_rittergut_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Schoper_rittergut_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-257"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Schoper_rittergut_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
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<h3>Blog AIT-Award<br />
Schloss Prossen, DE-Bad Schandau<br />
schoper.schoper, DE-Dresden<br />
Finalist in der Kategorie: Hotel</h3>
<p>Das Schloss Prossen in der Sächsischen Schweiz ist ein Landsitz, der in seiner langen Geschichte seit dem 16. Jahrhundert höchst unterschiedlich genuzt wurde: Herrensitz mit eigener Gerichtsbarkeit, Familiensitz, Ideenschmiede einer Maschinenfabrik, Grundschule, Kindergarten. Das Büro schoper.schoper aus Dresden nutzte die großräumige bauliche Struktur des historischen Gebäudes, um das Schloss durch eine Sanierung in eine hochwertige Ferienresidenz zu verwandeln. Die prächtigen Details  des Bestands setzten die Architekten dabei eindrucksvoll in Szene. Neben gemeinschaftlichen Großräumen stehen den Besuchern private Appartements in verschiedenen Größen und mit unterschiedlicher Charakteristik zur Wahl.</p>
<p>Die Architekten begreifen ihre Arbeit als Denkmalpflege im Sinne einer »analogen Kultur des Weiterdenkens«. Der Aspekt der Cultura, der Pflege, steht hier bewusst und notwendig vor dem Begriff des Denkmalschutzes. Hätten die Architekten dem »Schutz« des Denkmals den Vorrang gegeben haben, wäre die nachhaltige Nutzung der Räume nicht denkbar gewesen. Das Weiter-Denken eines Baudenkmals findet im »analogen« Prozess des Entwerfens sein angemessenes Instrument und trifft zusammen mit dem ewig herausfordernden, in die Zukunft gerichteten Aspekt des Weiter-Bauens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Rittergut Prossen GbR<br />
Ort: DE-Bad Schandau<br />
Architekten:<br />
schoper.schoper, DE-Dresden<br />
<a href="https://schoperschoper.de/">www.schoperschoper.de</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Photography Till Schuster</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Eagles of Architecture: Fusion zweier Kulturkreise</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/dialoge-japan-europa_eagles-of-architecture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 08:20:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Ausstellung "Dialoge Japan : Europa</strong>
<p></p>
Das belgische Architekturkollektiv Eagles of Architecture entschied sich, bei ihrem Entwurf für die Gruppenschau "Dialoge Japan : Europa" den Fokus auf ein einzelnes architektonisches Element zu legen: Die Stütze. Ihre Installation ist eine Fusion der beiden Kulturkreise: Zum einen die gekreuzte Stütze von Mies van der Rohe in der Neuen Nationalgalerie, zum anderen eine Hommage an die japanische Holzbaukunst. Über die Idee hinter ihrem Entwurf und ihre Inspirationsquellen hat das Büro Eagles of Architecture mit uns in einem kurzen Interview gesprochen - lesen Sie mehr dazu.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_installation.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Installation von Eagles of Architecture, AIT-ArchitekturSalon, München, 2020 © Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-258"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_installation-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_installation-detail_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-258"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_installation-detail_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_installation-detail_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-258"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_installation-detail_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_columns_q1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Parthenon / Neue Nationalgalerie, Design: Mies van der Rohe / Tanikawa House, Design: Kazuo Shinohara (Japan) | © Eagles of Architecture" data-rel="lightbox-gallery-258"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_columns_q1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_q3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Eagles of Architecture: House in Dendermonde und House number Five (Belgien) | © Foto: Eagles of Architecture" data-rel="lightbox-gallery-258"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/eagles-of-architecture_q3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221;</strong></p>
<p>Das belgische Architekturkollektiv Eagles of Architecture entschied sich dafür, bei ihrem Entwurf für die Gruppenschau &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; den Fokus auf ein einzelnes architektonisches Element zu legen: Die Stütze.</p>
<p>Ihre Installation ist eine Fusion der beiden Kulturkreise: Zum einen die gekreuzte Stütze von Mies van der Rohe in der Neuen Nationalgalerie, zum anderen eine Hommage an die japanische Holzbaukunst.</p>
<p>Bei früheren Bauwerken, wie dem House in Dendermonde sowie dem House number Five, aber auch bei ihrer ausgestellten Installation, beziehen sie sich auf zwei Vorbilder: Kazuo Shinohara und Mies van der Rohe, denen es mit ihrer Architektur gelang, über ein einzelnes Architekturelement ein Ereignis zu generieren. Diese Idee übernahmen Eagles of Architecture bereits in ihrem House number Five. Hier wird die Infrastruktur mittels einer Stütze mitten im Raum heruntergeleitet und nicht in der Wand versteckt. Spannend ist, dass der Raum dadurch seinen Charakter erfährt &#8211; man wird sich immer an diese Stütze erinnern.</p>
<p>Über die Idee hinter ihrem Entwurf und ihre Inspirationsquellen hat das Büro Eagles of Architecture mit uns in einem kurzen Interview gesprochen &#8211; lesen Sie mehr dazu.</p>
<p>Q1: <em>What is the idea underlying the design and how does it articulate itself in the design?<br />
</em>The idea of the design is representing the column as an event. Here we tried to make a column that joins both cultures by making the crossed-form Mies column and building it with the art of Japanese joinery. By using 3 different sections of woodsticks we remark the Occidental tradition in recognizing the different parts of a column but building it in a framed wooden structures typical of Japanese tradition.</p>
<p>Q2: <em>Which architect and building of Japanese culture (contemporary and historical) is most influential for you?</em><br />
Kazuo Shinohara could be the Japanese architect with which we could find more related to. In his projects, Shinohara was searching for the abstract space, a space that invoked irrational feelings by introducing a surprise element of juxtaposition in the everyday experience of domestic space. With the structure as a critical role in his work, he tried to reinvent conventional construction methods and carry structural possibilities to the limit. The structure plays a major compositional role and the elements are emphasized by their “nakedness”.<br />
When explaining the Tanikawa House, the architect said “It’s components are fragmented objects conveying neutral and inorganic meaning, which are not assembled to constitute a unified concept of space. Upon entering this structure formed from naked objects, the observer can freely read from it diverse and infinite meanings. Such a structure could be regarded as an apparatus for production of meaning. This structure, therefore, can be thought as a machine.”</p>
<p>Q3: <em>Are there essential differences and commonalities between the two building cultures?</em><br />
What we find interesting is the way how both cultures search space in the interplay between columns, walls and both the horizontal and vertical plane. A column has not just an structural meaning but is also a sign or event. In both cultures, modern architects attempted to deconstruct the architectonic elements of traditional architecture.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eagles of Architecture, BE-Antwerpen<br />
</strong></p>
<p>Das Architekturkollektiv Eagles of Architecture wurde von Andrea Marrodan Hernandez, Bart Hollanders, Mathias Bastiaensen und David Rodriguez Amor gegründet und ging aus dem früheren Archi­tekturbüro 1: 1 architecture hervor. Unter ihrem neuen Namen arbeiten die vier Gründer aus Spaß an der Freude an verschiedenen Projekten und nicht aus Unternehmergeist. Für jeden Entwurf entwickeln sie ein Set von Spielregeln, die manchmal auf ein Folge­projekt angewendet werden, manchmal nicht. Der Name Eagles of Architecture stellt durch den gewählten Plural zum einen das Bestreben in den Fokus, in einer Gruppe zu arbeiten, die folgende Präposition und das gewählte Singular zeigen aber auch auf, dass diese Zusammenarbeit nicht unbegrenzt ist. Gemeinsame Überzeugungen halten die Gruppe zusammen.</p>
<p>The Architectural collective Eagles of Architecture was founded by Andrea Marrodan Hernandez. Bart Hollanders. Mathias Bastiaensen und David Rodriguez Amor and grew out of the former architectural office 1 : 1 architecture. Under its new name it makes drawings and works on projects out of a desire to play rather than out of a sense of entrepreneurship. For each design it develops a set of playing rules which are sometimes passed on to a following project. sometimes not. The ambition to work in a group is clear from the plural in the name. but the following preposition and the explicit singular reveal that this collaboration is not open-ended. Shared convictions hold the group together.</p>
<p><a href="http://www.eaglesofarchitecture.com/">www.eaglesofarchitecture.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Gruppenschau sowie eine virtuelle Führung durch die Ausstellung finden Sie <a class="_ps2id" href="/?p=311074" data-ps2id-offset="">hier</a>.</p>
<p>Kuratiert wurde die Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; von Kristina Bacht und Çi?dem Arsu-Minuth (AIT-ArchitekturSalon) in Zusammenarbeit mit Nils Rostek (Kollektiv A).<br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Design-Rost Voronoi von ACO</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_aco-voronoi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2020 10:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Als das sichtbare Element des Entwässerungssystems setzen Abdeckungen gestalterische Akzente und können das Gesamtbild von Gebäude und Umgebung entscheidend beeinflussen. Der Voronoi Gussrost für ACO Entwässerungssysteme ist inspiriert von der Schönheit der Natur. Durch die scheinbar zufällige Anordnung geometrischer Formen entsteht ein einzigartiges Design.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/ACO_Voronoi_Dragonfly_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Voronoi Gussrost | © ACO" data-rel="lightbox-gallery-259"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/ACO_Voronoi_Dragonfly_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/rost-voronoi-haus-aco-hochbau.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© ACO" data-rel="lightbox-gallery-259"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/rost-voronoi-haus-aco-hochbau-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/rost-voronoi-zaun-aco-hochbau.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© ACO" data-rel="lightbox-gallery-259"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/rost-voronoi-zaun-aco-hochbau-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/rost-voronoi-einbau-pflaster-aco-hochbau.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© ACO" data-rel="lightbox-gallery-259"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/rost-voronoi-einbau-pflaster-aco-hochbau-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/rost-voronoi-red-dot-award-aco-hochbau.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© ACO" data-rel="lightbox-gallery-259"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/rost-voronoi-red-dot-award-aco-hochbau-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p class=" header header--with-subheader"><strong>Inspiriert von der Natur und m</strong><strong>it dem Red Dot Award augezeichnet</strong></p>
<p>Als das sichtbare Element des Entwässerungssystems setzen Abdeckungen gestalterische Akzente und können das Gesamtbild von Gebäude und Umgebung entscheidend beeinflussen. Der Voronoi Gussrost für ACO Entwässerungssysteme ist inspiriert von der Schönheit der Natur. Durch die scheinbar zufällige Anordnung geometrischer Formen entsteht ein einzigartiges Design. Dieses Muster, das auf der Selbstorganisation der Natur beruht, findet sich wieder in den Flecken einer Giraffe, in Libellenflügeln oder auch den Rissen getrockneter Erde. Dank diesem organischen Motiv fügt sich der Rost gleichermaßen in eine mineralische und pflanzliche Umgebung ein.</p>
<p>Das Material des Rostes ist eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff &#8211; ein robuster Werkstoff mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit. Für eine gleichbleibende Optik trotz Witterung ist der Voronoi Gussrost zudem speziell beschichtet. Er eignet sich ideal für verschiedene Entwässerungslösungen, zum Beispiel im Garten- und Landschaftsbau und ist Pkw befahrbar.</p>
<p>Der französische Designer Franc Magné hat dieses außergewöhnliche Rostdesign entworfen, das wie zufällig wirkt, jedoch der Selbstorganisation der Natur folgt und mathematisch zu berechnen ist &#8211;  das Voronoi-Prinzip. Umweltbewusste, innovative Verhaltensweisen und Reize inspirieren den Designer und ziehen sich durch seine Arbeit. So möchte er mit seinen Entwürfen eher Erfahrungen, als ein bloße Objekt schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über ACO</strong></p>
<p>Mit Fokus auf einer umweltgerechten Produktion erfüllen ACO Produkte aus den Bereichen Tiefbau, Hochbau und Haustechnik die zukunftsträchtigen Forderungen nach technischer Innovation, wirtschaftlichem Einsatz und nachhaltigem Bauen.</p>
<p>Im Hinblick auf zunehmend extremere Wetterereignisse schafft ACO Systemlösungen, die Menschen vor dem Wasser schützen- und umgekehrt. Jedes ACO Produkt sichert innerhalb der ACO Systemkette den Weg des Wassers mit dem Ziel, es ökologisch und ökonomisch sinnvoll weiterverwerten zu können. ACO bietet für jede Planung die passende Lösung.</p>
<p>Eine länderübergreifende Koordination verknüpft gleichberechtigt alle ACO Gesellschaften (Haustechnik, Hochbau, Tiefbau) in einem traditionellen Netzwerk. Mit gemischt national besetzten Fachgruppen überwindet ACO die Begrenzung nationaler Märkte, bündelt Energien und nutzt das Wissen Einzelner auf breiter Basis für das gesamte Unternehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
ACO Severin Ahlmann GmbH &amp; Co. KG<br />
Am Ahlmannkai<br />
24782 Büdelsdorf<br />
T +49 (0)4331 354 – 0<br />
F +49 (0)4331 354 – 130<br />
<a href="mailto:info@aco.com">info@aco.com</a><br />
<a href="http://www.architektur-wasser.de">www.architektur-wasser.de</a></p>
<p>Stephan Kehren<br />
Architekten- und Planungsberater Großraum Hamburg<br />
T +49 (0)4331 354-235<br />
M +49 (0)172 5838727<br />
<a href="mailto:stephan.kehren@aco.com">stephan.kehren@aco.com</a></p>
<p>Andreas Dirlam<br />
Beratung für Architektur und Bauträger Süd<br />
T + 49 (0) 4331 8381206<br />
M + 49 (0) 152 22525816<br />
<a class="_ps2id" href="andreas.dirlam@aco.com" data-ps2id-offset="">andreas.dirlam@aco.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Archiv: Ausstellung &#8220;NØRÐÍC. Ein Kaleidoskop skandinavischer Architektur&#8221;</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv_nordic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2020 08:15:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=345354</guid>

					<description><![CDATA[2017 zeigte der AIT-ArchitekturSalon in Köln, Hamburg und München die Gruppenschau "NØRÐÍC. Ein Kaleidoskop skandinavischer Architektur". Mit großformatigen Fotografien präsentierten renommierte und aufstrebende skandinavische Büros  ihre Bauwerke  und gaben nicht selten einen Einblick in die Innenräume der Architektur. Zusammengesetzt, wie eine Art Kartenhaus, fügten sich die einzelnen Bilder zu Clustern in Form von architektonischen Rauminstallationen zusammen. Sie zeigt Positionen junger und etablierter Architekturbüros aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen sowie Schweden und gibt einen Einblick in Wohnmodelle des Nordens.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung &quot;NØRÐÍC. Ein Kaleidoskop skandinavischer Architektur&quot;, AIT-ArchitekturSalon, 2017" data-rel="lightbox-gallery-260"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_08.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-260"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_08-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_10.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-260"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_10-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_09.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-260"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_09-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-260"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-260"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_06.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-260"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nordic_06-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Rückblick auf die Gruppenschau &#8220;NØRÐÍC. Ein Kaleidoskop skandinavischer Architektur&#8221;</h3>
<p>Nordic Design hat mit vielen Klassikern aus Architektur und Produktwelt vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren ein starkes Bild skandinavischer Gestaltung geprägt. Wie gehen Architekten heute mit dieser zum Markenzeichen gewordenen Tradition um? Und wie entwickeln sie ihre eigene Avantgarde? Die Ausstellung »NØRÐÍC« stellt die gegenwärtige Architekturlandschaft Skandinaviens in den Fokus. Sie zeigt Positionen junger und etablierter Architekturbüros aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen sowie Schweden und gibt einen Einblick in Wohnmodelle des Nordens.</p>
<p>2017 zeigte der AIT-ArchitekturSalon in Köln, Hamburg und München die Gruppenschau &#8220;NØRÐÍC. Ein Kaleidoskop skandinavischer Architektur&#8221;. Mit großformatigen Fotografien präsentierten renommierte und aufstrebende skandinavische Büros  ihre Bauwerke und gaben nicht selten einen Einblick in die Innenräume der Architektur. Zusammengesetzt, wie eine Art Kartenhaus, fügten sich die einzelnen Bilder zu Clustern in Form von architektonischen Rauminstallationen zusammen.</p>
<p>Architekten wie Arne Jacobsen, Sverre Fehn, Gunnar Asplund, Alvar Aalto, Verner Panton oder Eero Saarinen, um nur einige der bedeutenden skandinavischen Architekten zu nennen, sind nicht nur starke Vorbilder, sie sind auch ein Maßstab, mit dem Nordic Design zu einer Identität avancierte und Architekten sowie Designern auch jenseits der Grenzen Skandinaviens als Leitmotiv dient. Neben einer großzügigen Raumkonzeption und einem unmittelbaren Bezug zum Ort – ob Natur oder Stadt – tritt die Entwurfmaxime mit einer Eigenständigkeit in Erscheinung, die mit ihren Materialien und dem damit verbundenen Handwerk das besondere nordische Raumgefühl überträgt. Das Repertoire ist facettenreich und zeigt alle Gradationen von hart-weich, offen-geschlossen, hell-dunkel oder laut-leise. Nordic Design begegnet mit einer erfrischenden Vielfalt in Materialität und Verarbeitung sowie in Natur und Künstlichkeit und bildet damit ein Kaleidoskop der Gestaltung.</p>
<p>Inwiefern können Architekten heute diese starken Vorbilder für sich beanspruchen und in der Tradition eines zum Markenzeichen gewordenen NORDIC in einen zeitgenössischen Kontext übertragen? Wie lassen sich eine neue Maxime und moderne Ansätze eines Nordic Design ausmachen? Gerade in den letzten 10 bis 15 Jahren entstanden außergewöhnlich mutige und gestalterisch anspruchsvolle Projekte, die ein neues Nordic Design erkennen lassen. Welche Architekten prägen das Design, wovon werden sie motiviert und welche Haltung vertreten sie? Mit diesen Fragestellungen lädt der AIT-ArchitekturSalon Architekten und Designer in einer Kooperation mit Firmen aus Skandinavien ein, im Rahmen einer Gesamtschau das nordische Raumgefühl zu erleben.</p>
<p>Die Ausstellungsarchitektur gestaltet sich als ein zusammengestecktes Kartenhaus aus Tafeln mit großformatigen Abbildungen der beteiligten Architekturbüros. Die Gestaltung dafür lieferte das norwegische Büro Jarmund/Vigsnæs Arkitekter aus Oslo.</p>
<p><strong>Teilnehmende Architekturbüros</strong></p>
<p><a href="http://www.ala.fi/">ALA Architects, FI-Helsinki</a><br />
<a href="http://www.atelieroslo.no/">Atelier Oslo, NO-Oslo</a><br />
<a href="http://www.cobe.de/">COBE, DK-Kopenhagen</a><br />
<a href="http://www.eldingoscarson.com//">Elding Oscarson, SE-Stockholm</a><br />
<a href="https://henninglarsen.com/en">Henning Larsen Architects, DK-Kopenhagen</a><br />
<a href="https://h-l.fi/">Huttunen Lipasti Pakkanen, FI-Helsinki</a><br />
<a href="http://www.jva.no/">Jarmund/Vigsnæs Arkitekter, NO-Oslo</a><br />
<a href="https://pkdm.is/">PKdM, IS-<span class="st">Reykjavík</span></a><br />
<a href="https://www.sandellsandberg.se/">sandellsandberg, SE-Stockholm</a><br />
<a href="https://www.shl.dk/">Schmidt Hammer Lassen, Architects, DK-Aarhus</a><br />
<a href="https://www.thamvidegard.se/">Tham &amp; Videgard, SE-Stockholm</a><br />
<a href="https://www.we-a.dk/">WE Architecture, DK-Kopenhagen</a><br />
<a href="http://www.wingardhs.se/">Wingårdhs, SE-Göteborg</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Büroprofile</strong></p>
<p><strong>ALA Architects, FI-Helsinki</strong><br />
ALA Architects specializes in demanding public buildings and unique renovation projects. The Helsinki-based firm was founded in 2005 by four partners: Juho Grönholm, Antti Nousjoki, Janne Teräsvirta and Samuli Woolston. Their collaboration started in 2004 through success in architectural competitions. ALA’s most recent completed projects are a new City Theatre on the roof of a shopping center in Lappeenranta, Finland and the Aalto University and Keilaniemi metro stations in Espoo, Finland. In 2012 the ALA partners received the prestigious Finnish State Prize for Architecture. / <a href="http://www.ala.fi/">www.ala.fi</a></p>
<p><strong>Atelier Oslo, NO-Oslo</strong><br />
Atelier Oslo is a young architectural studio working with projects in different scales, ranging from installations, cottages and villas, to large residential, commercial and cultural projects. Atelier Oslo has received numerous prizes in competitions and awards for their buildings. In 2009, Atelier Oslo won the competition for the new main public library in Oslo, Deichman, together with Lund Hagem. The project is currently under construction and will open in 2020. Man&#8217;s individuality, social interaction and unpredictable use of space is one of the main interests for Atelier Oslo. Our vision is to create places that inspire curiosity and the urge to explore. / <a href="http://www.atelieroslo.no/">www.atelieroslo.no</a></p>
<p><strong>COBE, DK-Kopenhagen</strong><br />
COBE is an architectural company founded in 2006 by architect Dan Stubbergaard. In only ten years, COBE has established itself as a leading practice with a great understanding of architecture’s function as a social engine. COBE is a collective of architects, urban planners and landscape architects with a base in Copenhagen. The past ten years COBE has put its unmistakeable stamp on Copenhagen with a series of notable projects. For COBE, architecture is not a matter of a certain style or form, but more importantly its adaptability to the local context, its social life and its users. It is their aim to create social interaction through all their projects. / <a href="http://www.cobe.de/">www.cobe.de</a></p>
<p><strong>Elding Oscarson, SE-Stockholm</strong><br />
Elding Oscarson is the joint operation between Johan Oscarson and Jonas Elding combining substantial experience from employments in Sweden and Japan, covering both local and international architecture, from large to small projects. We want to continue to challenge an eclectic array of architecture and design tasks, to see how our joint effort can contribute to new solutions, ways to live, and spaces to enjoy. We feel successful when we surprise ourselves; when our projects are highly relevant to the user, the site, or other parameters that make every project unique, real, and story-telling. / <a href="http://www.eldingoscarson.com//">www.eldingoscarson.se</a></p>
<p><strong>Henning Larsen Architects, DK-Copenhagen</strong><br />
Henning Larsen is one of the most progressive and professional architecture practices worldwide. Headquartered in Copenhagen, Henning Larsen Architects is invested in projects and people globally. They employ 300 people from over 30 different nations in 7 offices globally: Copenhagen, Oslo, Faroe Islands, Munich, Riyadh, Hong Kong, and New York City. They develop architecture in an ever-evolving process that continuously challenges the boundaries of the possible.<br />
Henning Larsen shape, challenge and change the physical environment — from masterplans, urban spaces, landscape, and buildings, to interior design and graphics — with the overall objective of providing the user with a strong, visionary and comprehensive design adapted to the specific context. / <a class="_ps2id" href="https://henninglarsen.com/en" data-ps2id-offset="">henninglarsen.com</a></p>
<p><strong>Huttunen Lipasti Pakkanen, FI-Helsinki</strong><br />
Huttunen Lipasti Pakkanen was established in 1998 by partners Risto Huttunen and Santeri Lipasti, with Pekka Pakkanen joining them in 2007. Today, the firm consists of 15 employees, and it has made a name for itself by winning and ranking high in many competitions in recent years. Their approach to the designs is also all-embracing considering all aspects from the building materials to the location as well as smaller details. They work according to Aalto’s ideal of an architect mastering all scales from the doorknob to the whole city. / <a href="https://h-l.fi/">www.h-l-p.fi</a></p>
<p><strong>Jarmund/Vigsnæs Arkitekter, NO-Oslo</strong><br />
Jarmund/Vigsnæs Arkitekter was established in 1996 by Einar Jarmund and Håkon Vigsnæs. Alessandra Kosberg became a partner in 2004. Located in Oslo, the team of 17 employees focus on the entire field of architecture ranging from both public and housing projects while also being involved in urban planning and building interiors. JVA explore modern possibilities with sensual and tactile means, and seek the right character for the place and purpose and define clear and understandable strategies for apparent yet sensational results. / <a href="http://www.jva.no/">www.jva.no</a></p>
<p><strong>PKdM, IS-<span class="st">Reykjavík</span></strong><br />
PKdM is a Nordic architecture and design studio. Its founder, Icelandic architect Pálmar Kristmundsson, draws his inspiration from Iceland’s stunning natural landscape and from his encounters with vernacular Japanese architecture. The managing partner, Fernando de Mendonça brings a dynamic international perspective from large scale architectural projects in South America and Europe. The team has twice been nominated for the Mies van der Rohe Award. The projects incorporate the design of complementing objects embedded in an overall design plan. An unwavering commitment to the environment has been integrated into the design philosophy / <a href="https://pkdm.is/">www.pkdm.is</a></p>
<p><strong>sandellsandberg, SE-Stockholm</strong><br />
Sandellsandberg was founded in 1995 by Thomas Sandell, Ulf Sandberg and Joakim Uebel. As one of the first practices in Sweden fusing architecture, design and advertising. sandellsandberg challenged the conventional design business model. The practice currently has 40 employees and is established as one of Sweden’s most renowned offices aiming to implent architecture and design as brand-making approach through expressive and challenging proposals with strong and lasting identities. All fields communicate something about a company: the building, the entrance, the window display, the office, a store environment, products, advertising, employees etc. Everything mirrors the company’s values and characterizes the brand – everything communicates. / <a href="https://www.sandellsandberg.se/">www.sandellsandberg.se</a></p>
<p><strong>Schmidt Hammer Lassen, Architects, DK-Aarhus</strong><br />
With more than 30 years of experience, Schmidt Hammer Lassen Architects is one of Scandinavia’s most recognized and award-winning architectural practices. Working out of studios located in Copenhagen, Aarhus and Shanghai, we provide skilled architectural services all over the world, with a distinguished track record as designers of international high-profile architecture. We are deeply committed to the Nordic architectural traditions based on democracy, welfare, aesthetics, light, sustainability and social responsibility. In 2018, Schmidt Hammer Lassen became part of global architecture and design firm Perkins+Will. / <a href="https://www.shl.dk/">www.shl.dk</a></p>
<p><strong>Tham &amp; Videgard, SE-Stockholm</strong><br />
Architecture is about the future. A building stands for hundreds of years, so inevitably it is not only contemporary but also a form of continued history projected into the future.<br />
Contexts: One factor that makes architectural work constantly interesting and inspiring is context. If you look closely enough at a project’s context – its physical, cultural and ideological environment &#8211; you will find an inexhaustible source of inspiration for new solutions to any architectural program.<br />
Operative Elements: All great works of architecture – be it the Mayan pyramids, La Rotonda, the Lingotto, the villa Savoye, or the Kunsthaal – have strong cultural presence and offer distinct spatial experiences. / <a href="https://www.thamvidegard.se/">www.tvark.se</a></p>
<p><strong>WE Architecture, DK-Kopenhagen</strong><br />
WE Architecture was founded in 2009 by architects Marc Jay and Julie Schmidt-Nielsen. WE Architecture handles architectural and urban design, interior design, and renovation and development of conceptual projects and visionary ideas. As the primary focus of the office is architecture, a lot of effort is put to rethink and examine new potential correlations in architecture framed by a sustainable approach. We make our solutions rise above the predictable. The name WE derives from the thought that the process of creating architecture is not the stroke of one person’s genius, but a result of a close collaboration between all parties involved. / <a href="https://www.we-a.dk/">www.we-a.dk</a></p>
<p><strong>Wingårdhs, SE-Göteborg</strong><br />
Wingårdhs is an innovative architecture practice that has presented benchmark buildings for sustainable, sensual and efficient design during more than thirty years. A staff of approximately 160 architects, engineers, model makers and many other experts operate under the company’s founder Gert Wingårdh. The office has pioneered through a wide range of design, from masterplans, housing schemes, civic buildings and transport facilities to private homes, interiors and product design. The internationally active and award-winning office, based in Göteborg, Stockholm and Malmö, has received many times the Kasper Salin Awards, the main national prize issued by the Association of Swedish Architects. / <a href="http://www.wingardhs.se/">www.wingardhs.se</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner MHZ &#8211; Alexandre Lebreton und Thomas Pollworth im Portrait</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_salonpartner-mhz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2020 05:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[MHZ produziert seit 90 Jahren maßgefertigten Sicht-, Blend- und Sonnenschutz – innen und außen. Das MHZ-Team berät und unterstützt Architekten und Innenarchitekten kompetent bei ihren Projekten. Das Ergebnis: maßgefertigte Produkte, die viele Jahre lang Freude bereiten.
In unserem Interview haben uns Alexandre Lebreton und Thomas Pollworth einen Einblick in seine Tätigkeit als Key Account Manager gegeben und mit uns über aktuelle Innovationen von MHZ, ihre Lieblingsprodukte und erfolgreiche Architekturberatung gesprochen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MHZ-s_enn-Upper-West-Berlin_900-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="MHZ s_enn am Upper West Berlin | © MHZ" data-rel="lightbox-gallery-261"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MHZ-s_enn-Upper-West-Berlin_900-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MHZ-s_enn-Mikrolamellen_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="MHZ s_enn-Mikrolamellen | © MHZ" data-rel="lightbox-gallery-261"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MHZ-s_enn-Mikrolamellen_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/SOLIX-Außenrollo-auf-der-Fassade_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="SOLIX Außenrollo auf der Fassade | © MHZ" data-rel="lightbox-gallery-261"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/SOLIX-Außenrollo-auf-der-Fassade_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MHZ-zip_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="MHZ ZIP-Markise 2.0: Senkrechtmarkise" data-rel="lightbox-gallery-261"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MHZ-zip_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Produktion-Standort-Musberg_Stoffzuschnitt_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stoffzuschnitt in der Produktion am Standort Musberg | © MHZ" data-rel="lightbox-gallery-261"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Produktion-Standort-Musberg_Stoffzuschnitt_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Produktion-Standort-Musberg_Werkzeugbau_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Werkzeugbau in der Produktion am Standort Musberg | © MHZ" data-rel="lightbox-gallery-261"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Produktion-Standort-Musberg_Werkzeugbau_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/mhz_Produktion-Standort-Musberg.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion am Standort Musberg | © MHZ" data-rel="lightbox-gallery-261"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/mhz_Produktion-Standort-Musberg-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Im Fokus: Unser SalonPartner MHZ<br />
Alexandre Lebreton und Thomas Pollworth im Portrait<br />
</strong></p>
<p>MHZ produziert seit 90 Jahren maßgefertigten Sicht-, Blend- und Sonnenschutz – innen und außen. Das MHZ-Team berät und unterstützt Architekten und Innenarchitekten kompetent bei ihren Projekten. Das Ergebnis: maßgefertigte Produkte, die viele Jahre lang Freude bereiten.</p>
<p>In unserem Interview haben uns Alexandre Lebreton und Thomas Pollworth einen Einblick in ihre Tätigkeit als Key Account Manager gegeben und mit uns über aktuelle Innovationen von MHZ sowie erfolgreiche Architekturberatung gesprochen.</p>
<p>Alexandre Lebreton und Thomas Pollworth beraten Architekten, Innenarchitekten und Planer in ganz Deutschland &#8211; während Thomas Pollworth im Raum Norddeutschland berät, ist Alexander Lebreton in Süd-Deutschland am Hauptstandort Musberg im Raum Stuttgart tätig.  Alexander Lebreton zog vor 5 Jahren von Frankreich nach Deutschland und lebte zunächst in Frankfurt und München. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seiner vorrausgegangenen Tätigkeit bei einem Stoffherrsteller, gilt sein besonderes Knowhow Textilien. Thomas Pollworth kommt aus dem Großraum Hamburg und ist bereits seit 26 Jahren beim Unternehmen MHZ / clauss markisen tätig, seit 15 Jahren spezialisiert auf den Schwerpunkt &#8220;Sonnenschutz Outdoor&#8221;. &#8220;Meine Stärke ist es, mich schnell in Situationen visuell zurechtzufinden und in Anforderungen einzudenken.&#8221;, verät er uns in unserem Gespräch.</p>
<p><em>Haben Sie ein Lieblingsprodukt, Herr Pollworth und Herr Lebreton?<br />
</em>Thomas Pollworth: Speziell die Produkte im metallischen Bereich, wie die Mikrolamellen in Varianten s_enn, s_enro und s_onro, haben es mir angetan und werden von mir in den Fassadenberatungen gerne eingesetzt und vorgeschlagen. Diese Produkte zeichnen sich durch ihre extrem hohe Windstabilität und Transparenz aus. Architektonisch binden sich diese Produkte ebenfalls sehr gut in die Fassadenansichten ein.</p>
<p>Alexandre Lebreton: Bei mir liegt ein besonderes Augenmerk auf Textilien und den vielfältigen Möglichkeiten, die sie bieten. Die ZIP-Markisen mit angeschweißten Gleitern sind für mich ein Highlight. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten &#8211; die ZIP-Markisen gibt es als Vorbau-, Unterputz- oder Aufsatzkastenlösung &#8211; ist es häufig eine passende Lösung für die Architekten, die ich berate.</p>
<p><em>Bitte beschreiben Sie die aktuellste Innovation von MHZ.<br />
</em>Alexandre Lebreton: Unser leichtes Außenrollo SOLIX ist einzigartig. Ideal für die Sanierung oder Nachrüstung von Denkmalschutzgebäuden, da sich die Beschattung kabellos einsetzen lässt und was eine wichtige Vorraussetzung ist, wenn kein Eingriff in die Fassade stattfinden soll.</p>
<p>Thomas Pollworth: RAICO s_therm mit s_enn ist ein speziell auf die RAICO Fassade ausgerichtetes System, das in den Varianten Alu/Alu, Alu/Holz und Alu/Stahl eingesetzt werden kann. Durch die filigrane Bauweise ist der Sonnenschutz aus Edelstahl kaum zu erkennen und fährt wie aus dem Nichts vor die Fassadenelemente.</p>
<p><em>Muss man Architekt sein, um Architekten beraten zu können?<br />
</em>Thomas Pollworth: Aus meiner Sicht ist es nicht erforderlich. Wichtig ist das technische Verständnis sowie den Anspruch zu haben, das Produkt in die Ansicht des Architekten mit einfließen zu lassen. Mein Motto ist: Ein kaum erkennbarer Sonnenschutz ist ein gut geplanter Sonnenschutz.</p>
<p>Alexandre Lebreton: Ich glaube nicht, dass es eine Vorraussetzung ist, so, wie man auch nicht Deutsch sein muss, um deutsche Architekten beraten zu können. Wichtig ist es, dass die Chemie zwischen Berater und Architekt stimmt und man begreift, was der Architekt braucht &#8211; dann ist die Sprache universell. Ich habe selbst auch  nicht Architektur studiert, aber die Affinität dazu war immer da. Ich denke, dies ist eine gute und wichitge Grundlage.</p>
<p><em>Was bedeutet für Sie erfolgreiche Architekturberatung?<br />
</em>Alexandre Lebreton: Eine langfristige und nachhaltige Beziehung mit den Architekten und den Bauherren ist immer wichtig und für mich sogar ein Muss.</p>
<p>Thomas Pollworth: In der Architekturberatung ist es für mich wichtig, auf Augenhöhe mit den Planern und Projektleitern eine Lösung zu finden, damit der Bauherr zufrieden gestellt werden kann. Die Ansprüche an die Produkte werden ja immer wieder an die verschiedensten Situationen angepasst.</p>
<p><em>Verraten Sie uns noch eines Ihrer Hobbies oder eine Ihrer Leidenschaften?</em><br />
Thomas Pollworth: Sport in vielseitigen Bereichen wie Radfahren, Schwimmen und Ski fahren. Ansonsten Natur, gutes Essen und fit bleiben.</p>
<p>Alexandre Lebreton: Das Spektrum meiner Interessen ist sehr groß und insbesondere reise ich sehr gerne &#8211; Reisen sind für mich wichtig und eine wunderbare Insprationsquelle.</p>
<p><strong><br />
Über MHZ</strong></p>
<p><strong>Spezialist für Sicht- und Sonnenschutz</strong><br />
Seit 1930 steht die MHZ Hachtel GmbH &amp; Co. KG für maßgefertigten Sicht- und Sonnenschutz. Ein qualitativ hoher Anspruch, ansprechendes Design und modernste Technik zeichnen die Produkte aus. Ausgehend von Deutschland agiert das Familienunternehmen mit rund 1.200 Mitarbeitern europaweit.<br />
Im Portfolio finden sich Sonnenschutz-Systeme für den außen- und innenliegenden Bereich. Mit Markisen, Außenraffstores, ZIP-Screens, Rollläden sowie Beschattungsanlagen für Wintergärten oder Glasdächer erfüllt MHZ individuelle Wünsche und Anforderungen. Die MHZ Metallbehänge s_enn, s_onro und s_enro sind einzigartig: Mit ihren filigranen, windstabilen Mikrolamellen und herausragenden gtot-Werten gestalten sie bereits die Fassaden zahlreicher Bauwerke effizient und ästhetisch.</p>
<p>Darüber hinaus löst MHZ Sonnenschutz in allen Innenräumen funktional und formschön. Im Angebot sind Jalousien, Flächenvorhänge, Rollos und Plissees.<br />
Die MHZ-Produkte sind im Home- sowie im Objektbereich bewährt: Sie dosieren den Lichteinfall, regulieren Wärme und klimatisieren. Gleichzeitig kreieren sie eine inspirierende Atmosphäre und Wohlgefühl. Sie gestalten damit Licht, Raum und Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
MHZ Hachtel GmbH &amp; Co. KG<br />
Sindelfinger Straße 21<br />
D-70771 Leinfelden-Echterdingen<br />
T +49 (0)711 9751-0<br />
F +49 (0)711 9751-41150<br />
<a href="mailto:info@mhz.de">info@mhz.de</a><br />
<a href="http://www.mhz.de">www.mhz.de</a></p>
<p>Kontakt für Architekten und Planer<br />
T 0800 123654710<br />
<a href="mailto:architekt@mhz.de">architekt@mhz.de</a></p>
<p>Alexandre Lebreton<br />
Architekten- und Projektberater<br />
T +49 (0)711 97513904<br />
M +49 (0)151 42250904<br />
<a href="mailto:alexandre.lebreton@mhz.de">alexandre.lebreton@mhz.de</a></p>
<p>Thomas Pollworth<br />
Key Account Manager &#8211; Objekt<br />
M +49 (0)160 742 79 37<br />
<a href="mailto:thomas.pollworth@mhz.de">thomas.pollworth@mhz.de</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architekturbarometer 30mal10 – Interview mit Corinna Kretschmar-Joehnk und Peter Joehnk (JOI-Design)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer_30mal10_joi-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2020 08:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=350005</guid>

					<description><![CDATA[Corinna Kretschmar-Joehnk und Peter Joehnk leiten gemeinsam das Büro JOI-Design in Hamburg, das als eines der führenden europäischen Innenarchitektur- und Designstudios durch eine mehr als 35-jährige Erfahrung im Hospitality Design sowie über 500 realisierte Hotelprojekte weltweit überzeugt.

Wie sie die Auswirkungen der Pandemie und die sich daraus ergebenden Chancen sowie die Veränderungen in der Baukultur im Bereich der Hotellerie erleben - persönlich, aber vor allem auch beruflich - verraten sie im Interview.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_01_sw.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Corinna Kretschmar-Joehnk und Peter Joehnk" data-rel="lightbox-gallery-262"><img decoding="async" width="900" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_01_sw.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_01_sw.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_01_sw-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_01_sw-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_01_sw-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Der Öschberghof (Foto: Christian Kretschmar)" data-rel="lightbox-gallery-262"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_02.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_02-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_02-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Der Öschberghof (Foto: Christian Kretschmar)" data-rel="lightbox-gallery-262"><img decoding="async" width="900" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_03.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_03.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_03-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_03-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/architekturbarometer_joi-design_03-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Wie trifft die Pandemie die Hotelbranche ganz im Allgemeinen?</strong></p>
<p>Wir sind davon überzeugt, dass die Gäste zeitnah in die Hotels zurückkehren werden. Wir vermuten, dass Geschäftsreisen und somit Geschäftsübernachtungen sinken werden, dafür aber Erlebnisreisen relativ stabil bleiben. Hotels als Trendspot der Stadt, als beliebte Treffpunkte und Hub mit ihrer Gastronomie werden weiter sehr begehrt sein. Ebenso die Destinationen zum Reisen. Grundsätzlich ist aber damit zu rechnen, dass wir die Wachstumsraten der vergangenen 10 &#8211; 15 Jahre nicht mehr so schnell erreichen werden. Ein anderer Aspekt ist der Blick auf die Banken: Für sie ist es ja kein Geschäft mehr, ein Hotel zu finanzieren, in das zu wenige Gäste kommen. Bis das Vertrauen wieder geschaffen ist, dass es sich lohnt, für einen Investor in ein Hotel zu investieren, wird es lange dauern. Denn den Anstoß, neue Hotels zu bauen, müssen die Hotels erst einmal wieder liefern, indem sie gute Zahlen präsentieren. Und das dauert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Pandemie hat bei vielen Bautypologien deren Schwächen zum Vorschein gebracht. Welche Verbesserungspotenziale kamen in der Hotellerie zutage?</strong></p>
<p>Hygiene wird sicherlich ein Faktor werden, den wir zukünftig stärker in den Fokus setzen müssen, speziell in unserem Gewerbe Gastronomie und Hotellerie. Langfristig wird es hier ein Umdenken geben. Berührungslose Türen, Türöffnungsmechanismen, berührungslose Lichtschalter und berührungslose Armaturen etc. werden sicherlich zum Trend werden. Wir glauben nicht, dass wir zukünftig in der Gastronomie und Hotellerie überall Plexiglasscheiben rumstehen haben. Dennoch wird man versuchen, überall mehr Individualität und Schutz einzubauen, wobei wir noch keine richtige Vorstellung von der Umsetzung haben. Die Konferenzräume in den Hotels, deren Nachfrage durch die Videokonferenzen abnehmen wird, müssen zukünftig sicherlich mehr multifunktional genutzt werden, beispielsweise für Meditation, Yoga oder andere Dinge. Oder sie sollten mit einer besonders professionellen Technik ausgestattet werden, die nicht alle im Büro haben, um so für nationale und internationale Konferenzen angemietet zu werden. Über große Screens, guten Sound und eventuell schallgeschützte Nischen können diese Konferenzräume effizient genutzt werden, und über eine Bedienung im Service und ein leckeres Catering wird der Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis in einem schönen Ambiente. Das ist ja genau das, wofür wir zuständig sind.</p>
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<p><strong>Was sind neben der multifunktionalen Einrichtung und Flexibilität weitere Wettbewerbsvorteile für das Hotel der Zukunft? </strong></p>
<p>Aus der Krise heraus betrachtet sicherlich das Thema Sicherheit im Allgemeinen. Das ist nicht nur Sicherheit vor Ansteckung, das ist grundsätzlich Geborgenheit. Und die hat natürlich auch einen gestalterischen Ausdruck. Also sich geborgen zu fühlen, wird ein großes Thema in der Hotellerie werden, was es ja schon immer war. Nur müssen wir in Zeiten von Distancing eine andere Geborgenheit schaffen, indem wir in größeren Räumen, wie der Lobby beispielsweise, Nischen schaffen, Raumteiler und Regale aufstellen, einfach etwas Halbhohes platzieren, das die Räume aufgeteilter wirken lässt. Das Zauberwort Community, einst der Modebegriff in der Hotellerie, muss neu gedacht werden. Community ist halt nicht mehr ‚nah zusammen‘, sie verschiebt sich gerade in Richtung der virtuellen Welt, so wie wir es jetzt auch schon von zu Hause erlebt haben, am Screen zusammen ein Bier trinken. Das ist mit Sicherheit keine schöne Vorstellung von Zukunft. Aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir viel mehr in Kontakt mit allen möglichen Freunden oder Familienmitgliedern sind. Jeder, der möchte, kann sich dazuschalten. Das könnte der Vorteil eines Hotels sein, dass es den Gästen professionelle Technik und Screens für solche virtuellen Zusammenkünfte zur Verfügung stellt. Mit Abstand den anderen doch ganz nah sein!</p>
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<p>Lesen Sie das <a href="https://www.grohe.de/de_de/grohe-professional/project-business/architektur/werkbundstadt_berlin_2016_19/interview-joi-design.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Interview mit JOI-Design</a> auf der Seite des <a href="https://www.grohe.de/de_de/architektur/architekturbarometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Architekturbarometer 30mal10 – Grohe Digital Talks</a>.</p>
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<p><strong>Über JOI-Design</strong></p>
<p>JOI-Design ist ein führendes europäisches Innenarchitektur- und Designstudio mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im Hospitality Design und über 500 Hotelprojekten im In- und Ausland. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von exklusiven und Design-orientierten Konzepten für die internationale Hotellerie, Serviced Apartments, designaffine Offices mit New Work-Charakter und Konzeptdesign für die Cruise Ship Industrie. Die kreativen und multidisziplinären Teams des Designstudios in Deutschland und Indien gestalten mit erfahrenen Innenarchitekten, Architekten, Ingenieuren, Grafikern und Produktdesignern einzigartige und für die heutige Gesellschaft relevante Lebensräume für die unterschiedlichen Zielgruppen als Antwort auf sich ständig ändernde Bedürfnisse unseres Alltags. (<a href="https://joi-design.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.joi-design.com</a>)</p>
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		<title>Pesamuna / Nest Egg &#8211; Karolin Kull, Stipendiatin 2019/2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/pesamuna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2020 16:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
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					<description><![CDATA[This semester I had a chance to work on a personal project. I have had this idea of a small lighting piece idling along in my head for quite some time. It has always been a topic of interest for me as lighting as such has an immense power over how one perceives space.
The idea started forming when I heard about a class that my acquaintance was having. They were working with prototyping and everyone had to use a metal flip switch for their object which then immediately caught my eye. Taking their brief as a starting point I developed my own challenge to work with comfort lighting.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-349440 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_01_web-800x533.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_01_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_01_web-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_01_web.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-263"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_02_web-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_02_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_02_web-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_02_web.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-263"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_03_web-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_03_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_03_web-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_03_web.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-263"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_04_web-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_04_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_04_web-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/kull_-pesamuna_04_web.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
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<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Bloggerin: </strong>Karolin Kull<br />
&#8220;Pesamuna / Nest Egg &#8211; from Estonian nature to tabletop&#8221;</h3>
<p>This semester I had a chance to work on a personal project. I have had this idea of a small lighting piece idling along in my head for quite some time. It has always been a topic of interest for me as lighting as such has an immense power over how one perceives space.</p>
<p>The idea started forming when I heard about a class that my acquaintance was having. They were working with prototyping and everyone had to use a metal flip switch for their object which then immediately caught my eye. Taking their brief as a starting point I developed my own challenge to work with comfort lighting.<br />
The lighting is inspired by Stork nests. The White Stork is a frequent but monumental sight in Estonia, they mainly inhabit wetter open cultural landscapes and river basins. Storks also aren’t afraid to be in the surroundings of human settlements as they often build their homes on top of power poles. Growing up, I came across vast amounts of Stork cradles as they are easy to spot due to their size and placement.</p>
<p>The name of the lighting is Pesamuna, which in english would directly translate into nest egg, however, meaning-wise would be something or someone who is the youngest of the family who is held very dear (as the egg of the nest is).</p>
<p>Pesamuna is a series of indirect lighting which come in different sizes – for tabletop and floors, in plywood and metal cradles.</p>
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<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"></a><u></u></p>
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		<title>Architekturbarometer 30mal10 &#8211; GROHE Digital Talks</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/architekturbarometer_30mal10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2020 12:45:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[30mal10]]></category>
		<category><![CDATA[Grohe]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/terassenhaus_finalist-ait-award2020-2/</guid>

					<description><![CDATA[Die in 2020 ausgebrochene Pandemie wirkt wie ein Beschleuniger längst angelaufener Trends. Welche Konsequenzen hat sie für die Bau- und Immobilienbranche und im Speziellen für die Architektenschaft?

Im Architektur-Barometer 30mal10 – GROHE Digital Talks nehmen 30 Persönlichkeiten aus Architektur und Immobilienwirtschaft Stellung zu jeweils 10 Fragen. Im Zentrum der Interviews steht die Einschätzung der Auswirkungen der Pandemie auf unsere Baukultur, unsere Städte und konkret auf Bautypologien wie Wohnungs- und Bürobau, Hotellerie, Krankenhäuser und Pflegeheime, öffentliche Gebäude und Bildungsbauten.

Lesen Sie in hier von Woche zu Woche, wie renommierte Architekten die Gegenwart und Zukunft unserer Baubranche einschätzen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Banner_900x600_SG.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-264"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/Banner_900x600_SG-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<h3>Architekturbarometer 30mal10 – GROHE Digital Talks</h3>
<p>Die in 2020 ausgebrochene Pandemie wirkt wie ein Beschleuniger längst angelaufener Trends. Welche Konsequenzen hat sie für die Bau- und Immobilienbranche und im Speziellen für die Architektenschaft?</p>
<p>Im <em>Architektur-Barometer 30mal10 – GROHE Digital Talks</em> nehmen 30 Persönlichkeiten aus Architektur und Immobilienwirtschaft Stellung zu jeweils 10 Fragen. Im Zentrum der Interviews steht die Einschätzung der Auswirkungen der Pandemie auf unsere Baukultur, unsere Städte und konkret auf Bautypologien wie Wohnungs- und Bürobau, Hotellerie, Krankenhäuser und Pflegeheime, öffentliche Gebäude und Bildungsbauten.</p>
<p>Lesen Sie in hier von Woche zu Woche, wie renommierte Architekten die Gegenwart und Zukunft unserer Baubranche einschätzen.</p>
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<p><strong>Interviews</strong></p>
<p><em>Wohnungsbau</em></p>
<p><a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=350331" rel="noopener noreferrer">Stefan Behnisch (Behnisch Architekten)</a></p>
<p><a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=352534" rel="noopener noreferrer">Prof. Eckhard Gerber (Gerber Architekten)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bürogebäude</em></p>
<p><a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=350734" rel="noopener noreferrer">Gerhard G. Feldmeyer (HPP Architekten)</a></p>
<p><a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=351829">Ruprecht Melder (Chapman Taylor)</a></p>
<p><a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=352536" rel="noopener noreferrer">Matthias Pfeifer (RKW Architektur+)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Hotellerie</em></p>
<p><a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=350005" rel="noopener noreferrer">Corinna Kretschmar-Joehnk und Peter Joehnk (JOI-Design)</a></p>
<p><a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=352611">Michaela Hauer (ATP architekten ingenieure)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Gesundheitswesen</em></p>
<p><a href="https://ait-xia-dialog.de/?p=352023" rel="noopener noreferrer">Magnus Nickl (Nickl &amp; Partner Architekten)</a></p>
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		<title>Forum Groningen, NL Architects with ABT Engineering, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/forumgroningen_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=348630</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Forum Groningen entwickelten NL Architects ein multifunktionales Gebäude - ein mit Büchern und Bildern gefülltes kulturelles „Kaufhaus“, das Ausstellungsräume, Kinosäle, Versammlungsräume und Restaurants bietet. Die Architekten wollten mitten im Zentrum der niederländischen Stadt eine Plattform für Interaktion und Debatte schaffen - ein urbanes „Wohnzimmer“ für die Bürger Groningens. Dabei sollte betont werden, dass es sich bei dem Forum um keine Bibliothek, Museum oder Kino handelt, sondern um eine neue Art von öffentlichem Raum, in dem sich die traditionellen Grenzen zwischen kulturellen Instituten auflösen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/NL-Architects_Marcel-van-der-Burg_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-265"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/NL-Architects_Marcel-van-der-Burg_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/NL-Architects_Marcel-van-der-Burg_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-265"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/07/NL-Architects_Marcel-van-der-Burg_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/NL-Architects_Marcel-van-der-Burg_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-265"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/NL-Architects_Marcel-van-der-Burg_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Forum Groningen, NL-Groningen<br />
NL Architects, NL-Amsterdam<br />
Finalist in der Kategorie: Public Building</h3>
<p>Mit dem Forum Groningen entwickelten NL Architects ein multifunktionales Gebäude &#8211; ein mit Büchern und Bildern gefülltes kulturelles „Kaufhaus“, das Ausstellungsräume, Kinosäle, Versammlungsräume und Restaurants bietet. Die Architekten wollten mitten im Zentrum der niederländischen Stadt eine Plattform für Interaktion und Debatte schaffen &#8211; ein urbanes „Wohnzimmer“ für die Bürger Groningens. Dabei sollte betont werden, dass es sich bei dem Forum um keine Bibliothek, Museum oder Kino handelt, sondern um eine neue Art von öffentlichem Raum, in dem sich die traditionellen Grenzen zwischen kulturellen Instituten auflösen.</p>
<p>Die Architekten konzipieren das Gebäude als klares Volumen, um den Wunsch nach Synergie zum Ausdruck zu bringen und den gemeinsamen Ehrgeiz zu stärken, verschiedene Einrichtungen neu zu kombinieren. Eine Reihe sorgfältiger Cuts strukturiert das Gebäude und erzeugt ein Spektrum unterschiedlicher Erscheinungsbilder. Das Forum Groningen verfügt über ein außergewöhnliches, zentrales Atrium, das mit seinen horizontalen „Tentakeln“ das pulsierende Herz des Veranstaltungsortes bildet. Die Leere fungiert als räumliche Schnittstelle, die alle Funktionen &#8211; das Kino, die Büchersammlung und das Ausstellungsauditorium &#8211; miteinander verbindet und als solche den Austausch von Wissen und Ideen katalysieren soll. Es entsteht eine Reihe gestapelter „Quadrate“, die als Analogie zur städtischen Struktur Groningens erlebt werden können. Die vertikalen Plätze sind öffentlich zugänglich und bieten Besuchern mittels Ticket Zugang zu den Aktivitäten. Das spezifische Layout bietet ständig wechselnde Perspektiven auf die umliegende Stadt und gipfelt in der Dachterrasse, einer Aussichtsplattform und einem Freilufttheater. Das Forum Groningen wurde so konzipiert, dass es dem Finden und nicht dem Suchen Rechnung trägt. Das Design regt zur Erkundung an. Die Architekten möchten den Besucher anregen, zu wandern und beschwingt durch eine atemberaubende Innenlandschaft zu flanieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Stadt Groningen<br />
Ort: NL-Groningen<br />
Architekten: NL Architects, NL-Amsterdam<br />
<a href="http://www.nlarchitects.nl/">www.nlarchitects.nl</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Marcel van Derburg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Archiv: Wool in Architecture &#8211; Neuseeland 2010</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv-woolinarchitecture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 09:00:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=346163</guid>

					<description><![CDATA[Im Mai 2010 traf eine von AIT-Dialog eingeladene Gruppe in Neuseeland ein, um mehr über die besonderen Qualitäten des Materials Wolle zu erfahren und neue Potenziale zu entdecken. Stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen in der Heimat machten sie überraschende Materialerfahrungen mit einem der ältesten Werkstoffe der Welt. Nach den intensiven Workshoptagen und mehreren Trips durchs Land kehrten sie mit der Erfahrung zurück, dass Wolle völlig ungeahnte architekturaffine Eigenschaften hat - und vor allem eine große Zukunft. Die Resultate dieses Workshops wurden in einem aufwändig produzierten Buch dokumentiert und dienten Gestaltern als Anregung, Wolle einmal ganz anders zu verwenden als lediglich in der  gewohnten textilen Form. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_346817" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-346817 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/wool_weber_02-800x533.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/wool_weber_02-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/wool_weber_02-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/wool_weber_02.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text">Skizze von Carlo Weber</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_weber_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Carlo Weber" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_weber_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_weber_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Carlo Weber" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_weber_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/iwto_2011_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Teilnehmer der Neuseelandreise beim abendlichen Workshop" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/iwto_2011_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/iwto_2011_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Iris Wex, Lars Vejen und Gerhard Pfeiler" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/iwto_2011_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_putz_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Wofram Putz" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_putz_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_putz_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Wolfram Putz" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_putz_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/wool_impression_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/wool_impression_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/wool_impression_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/wool_impression_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_kleihues_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jan Kleihues" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_kleihues_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_kleihues_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jan Kleihues" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_kleihues_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/iwto_2011_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Carlo Weber und Heinz Richardson" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/iwto_2011_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fern der Heimat galt es ein Jubiläum zu feiern!" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_becker_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Louis Becker" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_becker_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_becker_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Louis Becker" data-rel="lightbox-gallery-266"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/wool_becker_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Im Mai 2010 traf eine von AIT-Dialog eingeladene Gruppe in Neuseeland ein, um mehr über die besonderen Qualitäten des Materials Wolle zu erfahren und neue Potenziale zu entdecken. Stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen in der Heimat machten sie überraschende Materialerfahrungen mit einem der ältesten Werkstoffe der Welt. Nach den intensiven Workshoptagen und mehreren Trips durchs Land kehrten sie mit der Erfahrung zurück, dass Wolle völlig ungeahnte architekturaffine Eigenschaften hat &#8211; und vor allem eine große Zukunft. Die Resultate dieses Workshops wurden in einem aufwändig produzierten Buch dokumentiert und dienten Gestaltern als Anregung, Wolle einmal ganz anders zu verwenden als lediglich in der  gewohnten textilen Form.  </strong></p>
<p>Am Beginn des Workshops stand natürlich &#8211; ganz erwartungsgemäß &#8211; eine atemberaubende Naturerfahrung. Neuseeland lässt niemanden kalt. An zweiter Stelle erlebten die Teilnehmer, was ökologische Weidewirtschaft bedeutet, und dass die Wollproduktion in Neuseeland so weit außerhalb enger europäischer Zertifizierungsdebatten steht, dass sich so manches Argument einfach in Luft auflöst. Ein Nebeneffekt des Workshops: Die Teilnehmer greifen nun frohen Herzens in die Tiefkühltheke des Supermarktes nach den neuseeländischen Lammkottelets, weil sie wissen: Kein europäisches Tier hat freier, artgerechter und ökologischer gelebt.</p>
<p><strong>Verblüffende und innovative Anwendungsformen<br />
</strong></p>
<p>Nachdem sich die europäischen, asiatischen und amerikanischen Architekten mit Land und Schafen bekannt gemacht hatten, setzten sie sich mit den technischen Eigenschaften dieses faszinierenden Naturprodukts auseinander &#8211; und fanden verblüffende und unglaublich innovative Verwendungsformen in ihren Projekten. Eine Wollleuchte hat bestimmt noch niemand gesehen. Ebenso zukunftsfähig ist ein Möbelsystem, das hochverdichtete Wolle statt traditioneller Holzwerkstoffe verwendet oder aber &#8211; bestimmt die ungewöhnlichste Verwendungsform &#8211; eine statisch belastbare Treppe aus Wolle. All diese Entwurfsgedanken und noch viele weitere wurden im Buch &#8220;Wool in Architecture&#8221;  zusammengestellt. Als Vorschläge und als Inspiration, wie dieser nachhaltigste Werkstoff zukunftsfähig in Architektur und Innenarchitektur verwendet werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Partnerschaft mit der IWTO &#8211; International Wool Textile Organisation</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Teilnehmer<br />
</strong></p>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="aan0j-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="aan0j-0-0"><span data-offset-key="aan0j-0-0">Manuel Bailo Esteve, bailo+rull, Barcelona<br />
</span></div>
<div data-offset-key="aan0j-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="2lg0i-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2lg0i-0-0"><span data-offset-key="2lg0i-0-0">Louis Becker, Henning Larsen Architects, Kopenhagen<br />
</span></div>
<div data-offset-key="2lg0i-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="5rkgl-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="5rkgl-0-0"><span data-offset-key="5rkgl-0-0">Giorgio Borruso, Giorgio Borruso Design, Washington<br />
</span></div>
<div data-offset-key="75bj7-0-0"></div>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="75bj7-0-0"><span data-offset-key="75bj7-0-0">Mathias Hey, Hey-sign, Meerbusch<br />
</span></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="75bj7-0-0">
<div data-offset-key="75bj7-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="d3095-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="d3095-0-0"><span data-offset-key="d3095-0-0">Jan Kleihues, Kleihues + Kleihues, Berlin<br />
</span></div>
<div data-offset-key="d3095-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="fjkjm-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="fjkjm-0-0"><span data-offset-key="fjkjm-0-0">Branimir Medic, de Architekten Cie, Amsterdam<br />
</span></div>
<div data-offset-key="fjkjm-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="8eel8-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="8eel8-0-0"><span data-offset-key="8eel8-0-0">Gerhard Pfeiler, Dietmar Feichtinger Architectes, Paris<br />
</span></div>
<div data-offset-key="8eel8-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="tb7d-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="tb7d-0-0"><span data-offset-key="tb7d-0-0">Wolfram Putz, Graft, Berlin<br />
</span></div>
<div data-offset-key="tb7d-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="15bbd-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="15bbd-0-0"><span data-offset-key="15bbd-0-0">Heinz Richardson, Jestico + Whiles, London<br />
</span></div>
<div data-offset-key="15bbd-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="22dkf-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="22dkf-0-0"><span data-offset-key="22dkf-0-0">Takaharu Tezuka, Tezuka Architects, Tokio<br />
</span></div>
<div data-offset-key="22dkf-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="ed9nc-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="ed9nc-0-0"><span data-offset-key="ed9nc-0-0">Lars Vejen, schmidt hammer lassen, Aarhus<br />
</span></div>
</div>
<div data-offset-key="ed9nc-0-0"></div>
<div data-offset-key="ed9nc-0-0">Prof. Carlo Weber, Auer+Weber Assoziierte, Stuttagrt</div>
<div data-offset-key="ed9nc-0-0"></div>
<div data-offset-key="ed9nc-0-0">Iris Wex, O-D-I, Brüssel</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Partner des AIT-Award 2020: Light &#038; Building</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/partner-des-ait-award-light-building/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 15:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen unseres Blogs AIT-Award at 6 präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben den 83 Projekten der Finalisten und der Jury auch die Partner des AIT-Award &#124; Best in Interior and Architecture. Heute stellen wir Ihnen heute die Messe Light &#038; Building vor, eine der weltweit führenden Architekturmessen und objektbezogene Messe für Architekturbeleuchtung, Elektro- und Haustechnik.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award-Partner_LightBuilding_FFM.jpg' title="Light + Building" data-rl_title="Light + Building" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Light &amp; Building" data-rel="lightbox-gallery-267"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award-Partner_LightBuilding_FFM-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Light + Building" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award-Partner_LightBuilding_FFM-1.jpg' title="Light + Building" data-rl_title="Light + Building" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Light &amp; Building" data-rel="lightbox-gallery-267"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award-Partner_LightBuilding_FFM-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Light + Building" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award-Partner_LightBuilding_FFM-2.jpg' title="Light + Building" data-rl_title="Light + Building" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Light &amp; Building" data-rel="lightbox-gallery-267"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award-Partner_LightBuilding_FFM-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Light + Building" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/logo_light-building_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-267"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/logo_light-building_900x600-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Light + Building – Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik</strong></p>
<p>Mit der Frankfurter Messe Light + Building gehört eine der weltweit führenden Architekturmessen zu den Partnern des AIT-Awards. Als objektbezogene Messe für Architekturbeleuchtung, Elektro- und Haustechnik deckt sie die architektonisch relevanten und technisch unverzichtbaren Bereiche moderner Gegenwartsarchitektur ab. Alle zwei Jahre im Frühjahr ist das Frankfurter Messegelände damit ein höchst attraktiver Ort und internationaler Treffpunkt für Architekten, Innenarchitekten, Lichtplaner und Planer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Messe Frankfurt Exhibition GmbH<br />
Ludwig-Erhard-Anlage 1<br />
60327 Frankfurt am Main<br />
Web: <a class="_ps2id" href="https://light-building.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html" data-ps2id-offset="">light-building.messefrankfurt.com</a></p>
<p>Katharina Groh<br />
Brand Management Light + Building<br />
Fon: +49 (0)69 75 75 5850<br />
E-Mail: <a class="_ps2id" href="katharina.groh@messefrankfurt.com" data-ps2id-offset="">katharina.groh@messefrankfurt.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der AIT-Award | Best in Interior and Architecture findet in Partnerschaft mit Artemide, EURAMAX, Gira und der Messe Frankfurt statt.</p>
<p>Im Rahmen unseres <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award-entry/ait-award-blog/">Blogs AIT-Award at 6</a> präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen die Projekte der insgesamt 83 Finalisten, die neun-köpfige Jury sowie die Partner des AIT-Award.</p>
<p>Weitere Infos zum AIT-Award finden Sie <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">hier</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Terrassenhaus Berlin, Brandlhuber+ Emde, Burlon / Muck Petzet Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/terassenhaus_finalist-ait-award2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Terrassenbau / Lobe Block im Berliner Bezirk Wedding haben Brandlhuber+ Emde, Burlon / Muck Petztet Architekten ein Update der Typologie des Terrassenhauses vorgenommen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/brandlhuber_berlin_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-268"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/brandlhuber_berlin_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/brandlhuber_berlin_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-268"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/brandlhuber_berlin_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/brandlhuber_berlin_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-268"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/brandlhuber_berlin_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Terrassenhaus, DE-Berlin<br />
Brandlhuber+ Emde, Burlon/Muck Petzet Architekten, DE-Berlin<br />
Finalist in der Kategorie: Mixed-Use</h3>
<p>Mit dem Terrassenhaus Berlin / Lobe Block im Berliner Ortsteil Wedding haben Brandlhuber+ Emde, Burlon / Muck Petzet Architekten ein Update der Typologie des Terrassenhauses vorgenommen: Den Verlust an öffentlichem Raum, der mit der großflächigen Überbauung des Grundstücks einherging, glichen sie mit weiträumigen, halböffentlichen Terrassen aus. Allen Nutzer*innen und Besucher*innen wird so wieder ein Stück „Grund“ zuteil. Das Atelier- und Galeriegebäude in Berlin-Wedding wurde für die private Bauherrin Olivia Reynolds entworfen und 2018 fertiggestellt.</p>
<p><strong>Ausgangslage</strong><br />
Für das Grundstück lag bei Planungsbeginn kein aktueller Bebauungsplan vor. Ein alter B-Plan von 1958 erlaubt auf dem Grundstück ausschließlich gewerbliche Nutzungen. Demgegenüber steht eine wachsende Nachfrage nach Wohnraum sowie Bestandsschutzklauseln, die existierende Wohnnutzungen in benachbarten Häusern bereits sichern – und damit auf eine mögliche zukünftige Umwidmung der Nutzungsart auf dem Grundstück verweisen. Diese Situation sah das Entwurfsteam als Chance, ein Gebäude zu konzipieren, das zunächst für Gewerbe, zukünftig aber auch für Wohnen funktioniert. Unterschiedlich tiefe Nutzungseinheiten und ein auf das Nötigste reduzierter Innenausbau schreiben diese potenzielle programmatische Transformation dauerhaft in das Gebäude ein.</p>
<p><strong>Typologie</strong><br />
Die sechs Meter tiefen Terrassen, die sich Richtung Südwesten auffächern, bilden gerahmt von zwei Erschließungstreppen eine Kaskade an Außenräumen, die von Nutzer*innen und Besucher*innen gleichermaßen genutzt werden. Um das maximale Bebauungsvolumen einzuhalten, rücken die unteren Geschosse von der bestehenden Gebäudeflucht ab. Daraus ergibt sich ein gefasster straßenseitiger Außenraum vor dem Restaurant und der Galerie im Erdgeschoss sowie den beiden Kernen des Gebäudes. Im Innern entstehen durch die Rücksprünge der Geschosse Einheiten, die zwischen 11 und 26 Meter Tiefe variieren und entsprechend ihrer unterschiedlichen Belichtungssituationen verschiedene Nutzungen aufnehmen. Die Terrassen sind leicht geneigt und lassen das Wasser in den Garten abfließen, so dass das Gebäude ohne zusätzliche Dachentwässerung auskommt. Nach und nach soll die Bepflanzung im Erdgeschoss und auf den Terrassen mit dem Gebäude zu einem großen Garten verwachsen.</p>
<p><strong>Offene Struktur</strong><br />
Die Erschließungskerne, bestehend aus Fahrstühlen und Nasszellen, bilden das statische Gerüst der Konstruktion und sind gleichzeitig das einzige raumbildende Element. Alle weiteren Einbauten, wie räumliche Abtrennungen, werden von den Nutzer*innen entsprechend ihrer Bedürfnisse selbst vorgenommen. Die Gebäudestruktur ist aus Beton, Innen- und Außenwände haben die gleiche rohe Qualität. Mit dem Baustoff Beton erhält das Terrassenhaus eine robuste, langlebige und aneignungsoffene Struktur, die nicht nur den Bewohner*innen zu Gute kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Juryurteil: &#8220;Die Anmutung ist industriell und spiegelt damit auch perfekt den Kontext. Die rauhe Oberfläche prägt auch die Innenräume. Als Hybrid für viele Nutzungen bis hin zum Wohnen setzt das Gebäude einen Impuls für die Diskussion um Nutzungsmischung, Nachverdichtung und urbanen Freiraum. Für ein bestimmtes Klientel, das die große Freiheit bei Raumstrukturen sucht und auf dem gängigen Markt nicht findet, ist das brutalistisch anmutende Gebilde ein perfektes Zukunftsmodell. Tiefe Räume und Terrassen lassen sich hervorragen für die intellektuelle Elite nutzen. Die Jury ist überzeugt, dass das Gebäude sowohl inhaltlich wie auch ästhetisch einen radikal neuen Weg geht, den die Stadt an dieser Stelle auch verträgt.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Lobe Block / Olivia Reynolds &amp; Elke Falat<br />
Ort: DE-Berlin<br />
Architekten:<br />
Brandlhuber+ Emde, Burlon/Muck Petzet Architekten, DE-Berlin<br />
<a href="https://www.brandlhuber.com/">www.brandlhuber.com</a><br />
<a href="http://www.muck-petzet.com/Projekte_2_0_gid_1_pid_0.html">www.muck-petzet.com</a></p>
<p>Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: David von Becker, Erika Overmeer</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Olympic House, 3XN, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/olympichouse_finalist-ait-award2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=346319</guid>

					<description><![CDATA[Das neue Hauptquartier des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne, Schweiz kombiniert höchste Standards in der architektonischen Gestaltung mit einem ganzheitlichen Ansatz von Nachhaltigkeit. Für die Architekten von 3XN steht das neue Gebäude für Bewegung, Transparenz, Flexibilität, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit und soll insgesamt die Grundwerte der Olympischen Bewegung vermitteln.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/3XN_Lausanne_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-269"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/3XN_Lausanne_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/3XN_Lausanne_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-269"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/3XN_Lausanne_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/3XN_Lausanne_03_AdamMoerk_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-269"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/3XN_Lausanne_03_AdamMoerk_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Olympic House, CH-Lausanne<br />
3XN, DK-Kopenhagen<br />
IttenBrechbühl, CH-Basel<br />
Finalist in der Kategorie: Office</h3>
<p>Das neue Hauptquartier des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne, Schweiz kombiniert höchste Standards in der architektonischen Gestaltung mit einem ganzheitlichen Ansatz von Nachhaltigkeit. Für die Architekten von 3XN steht das neue Gebäude für Bewegung, Transparenz, Flexibilität, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit und soll insgesamt die Grundwerte der Olympischen Bewegung vermitteln.</p>
<p>3XN Architekten haben das Olympische Haus konsequent nachhaltig geplant und dabei strenge Kriterien für die Energie- und Wassereffizienz eingehalten (Ausführung: IttenBrechbühl, Basel). Mehr als 95 Prozent des bisherigen Hauptsitzes wurden für den Bau wiederverwendet oder recycelt. Sonnenkollektoren und Wärmepumpen, die Wasser aus dem nahe gelegenen Genfer See verwenden, versorgen das Gebäude mit erneuerbarer Energie.</p>
<p>Die Dynamik ausstrahlende, gewellte Fassade lässt das Gebäude aus allen Blickwinkeln anders erscheinen und würdigt den olympischen Geist, indem es die anmutigen Bewegungen eines Athleten nachahmt. Die Fassade weist somit ein organisches Erscheinungsbild auf, das normalerweise nicht mit Glasgebäuden verbunden ist. Durch die Optimierung des Verhältnisses von Fassade zu Bodenplatte und die Schaffung einer vollständig verglasten Fassade vom Boden bis zur Decke kann Tageslicht tief in das Gebäude eindringen.</p>
<p>Die Arbeitsräume sind so weit wie möglich als säulenfreie Zonen angelegt. So entstehen flexible, lichtdurchflutete Arbeitsbereiche, die die Interaktion fördern. Die großzügige, geschwungene Treppe verweist auf die Olympischen Ringe, erstreckt sich über die gesamte Höhe des Gebäudes und verbindet die fünf Stockwerke durch das zentrale Atrium.</p>
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<p>Juryurteil: &#8220;Ein ausdruckstarkes Beispiel für Corporate Architecture mit hohem Alleinstellungswert. Es handelt sich dabei um ein solitäres Landmark, das sich trotz seiner sehr eigenständigen Formgebung gelungen in die Umgebung einfügt und durch seine geschwungenen Formen die Gebäudegröße geschickt überspielt. Das Gebäude mit seinem sehr hohen Anspruch auf Repräsentanz (als Visitenkarte des Bauherrn IOC) wird durch den hohen Design- und Nachhaltigkeitsanspruch der Architekten von 3XN noch glaubwürdiger und sympathischer. Der Innenraum überzeugt durch große Transparenz und Flexibilität.&#8221;</p>
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<p>Bauherr: The International Olympic Committee<br />
Ort: CH-Lausanne<br />
Architekten:<br />
3XN, DK-Kopenhagen<br />
<a href="https://3xn.com/">www.3xn.com</a><br />
IttenBrechbühl, CH-Basel<br />
<a href="https://www.ittenbrechbuehl.ch/de">www.ittenbrechbuehl.ch</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: 3XN / IttenBrechbühl / Adam Mørk</p>
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<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
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		<title>Im Fokus: Salon-Partner FSB</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_fsb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 08:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kupfer-Zinn-Legierung Bronze verfügt über eine Reihe von bemerkenswerten Eigenschaften: Hervorzuheben ist die antimikrobielle Wirkung des Materials, die einen aktiven Schutz vor Keimen bietet. In Sachen Korrosionsschutz warten die Bronze-Produkte der Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG zudem mit großer Härte auf und überzeugen mit einer im Zuge des Gebrauchs und unter Einwirkung von Umwelteinflüssen entstehenden natürlichen Patina auch optisch in jedem Anwendungsbereich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/FSB_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-270"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/FSB_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/FSB_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="FSB Türdrück 1267 - in der Bronzeausführung" data-rel="lightbox-gallery-270"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/FSB_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/FSB_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="FSB Türdrücker 1102 - in der Bronze-Ausführung" data-rel="lightbox-gallery-270"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/FSB_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<p><strong>FSB-Beschläge aus Bronze: natürliche Keimresistenz</strong></p>
<p>Schon seit Jahrtausenden ein bevorzugter Werkstoff für Kunstwerke und Werkzeuge aller Art, erfreut sich Bronze auch heute aufgrund seiner ansprechenden, warmen Optik und angenehmen Haptik großer Beliebtheit. Die Kupfer-Zinn-Legierung Bronze verfügt über eine Reihe von bemerkenswerten Eigenschaften: Hervorzuheben ist die antimikrobielle Wirkung des Materials, die einen aktiven Schutz vor Keimen bietet. In Sachen Korrosionsschutz warten die Bronze-Produkte der Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG zudem mit großer Härte auf und überzeugen mit einer im Zuge des Gebrauchs und unter Einwirkung von Umwelteinflüssen entstehenden natürlichen Patina auch optisch in jedem Anwendungsbereich.</p>
<p>Keime sterben auf Bronze-Oberflächen aufgrund eines hohen Kupferanteils schneller ab, als auf anderen Materialen und werden effektiv reduziert. Um als Bronze bezeichnet zu werden, ist eine Legierung mit mindestens 60 Prozent erforderlich. Durch einen hohen Kupferanteil von 92 Prozent in FSB Produkten, in Verbindung mit einer unbeschichteten Oberfläche, bilden sich Kupferionen immer wieder neu aus dem Material heraus und entziehen multiresistenten Keimen aktiv den Nährboden – und das ein Türdrückerleben lang. Bei der FSB-Bronze-Kollektion kommt durch die hochwertige Legierung aus 92 Prozent Kupfer und 8 Prozent Zinn ein zusätzlicher Faktor zum Tragen: Das Material weist eine robuste Zugfestigkeit bei gleichzeitig großer Härte auf.</p>
<p>Eine Kupfer-Zinn Legierung ist bei der Herstellung von Beschlägen nicht nur in Bezug auf Design und Ergonomie eine gute Wahl: Eine Auswahl von FSB Produkten – wie Türdrücker und Fenstergriffe, Objektgarnituren, Fluchttürbeschläge sowie Türgriffe für großformatige Schiebetüren – ist für alle Anwendungen im Innen- und Außenbereich als Bronzeausführung verfügbar. Bei der Wahl von FSB-Beschläge aus Bronze kann zwischen zwei Oberflächenausführungen gewählt werden: Bronze hell patiniert gewachst (FSB 7615) und Bronze dunkel patiniert gewachst (FSB 7625). Wo Hände zugreifen, geben sich leider auch Krankheitserreger die Klinke in die Hand. Um dem entgegen zu treten, hat FSB neben Beschlägen aus Bronze weitere Lösungen im Programm, die das Infektionsrisiko reduzieren können. Erfahren Sie jetzt mehr unter <a href="http://fsb.de/care">fsb.de/care</a>.</p>
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<p><strong>Über FSB</strong></p>
<p>FSB ist weltweit ein Synonym für ästhetisch und funktional hochwertige Beschlaglösungen für Türen und Fenster, elektronische Zutrittslösungen und barrierefreie Sanitärausstattung. Architekten und Bauherren greifen bevorzugt nach Produkten aus Brakel, weil sie bei FSB ein ausgeprägtes Verständnis für die Anforderungen des modernen Bauens und hohe Designkompetenz antreffen: Alles, was im umbauten Raum mit Greifen und Griffen in Zusammenhang steht, wird aus einer Hand bedient.</p>
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<p><strong>Kontakt</strong><br />
FSB<br />
Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG<br />
Nieheimer Straße 38<br />
33034 Brakel<br />
Deutschland<br />
Fon: +49 5272 608-0<br />
Web: <a class="_ps2id" href="https://www.fsb.de/" data-ps2id-offset="">www.fsb.de</a></p>
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		<title>Euramax exklusiv: Local</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/euramax_local/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 08:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Hallenbad mit einem 50-Meter-Becken bietet im Osten der Niederlande sowohl Leistungsschwimmern als auch Freizeit- und Schulschwimmern ein außergewöhnliches Sportumfeld, dem ein ausgefeiltes Akustik-, Klima- und Logistikkonzept zu Grunde liegt. Das einladende Gebäude der niederländischen Architekten slangen+koenis gibt durch die Verwendung von viel Glas Besuchern das Gefühl, im Freien zu schwimmen. Die goldfarbene, funkelnde Fassade verleiht dem ganzen Komplex ein besonderes und facettenreiches Erscheinungsbild.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-271"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-271"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_05_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-271"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_05_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_06_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-271"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_06_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_drawing_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-271"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_drawing_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-271"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/twentebad_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<p><strong>Twentebad &#8211; viel Glas und die goldfarbene Fassade verleihen dem neuen Hallenbad Glanz.<br />
</strong></p>
<p>Das Hallenbad mit einem 50-Meter-Becken bietet im Osten der Niederlande sowohl Leistungsschwimmern als auch Freizeit- und Schulschwimmern ein außergewöhnliches Sportumfeld, dem ein ausgefeiltes Akustik-, Klima- und Logistikkonzept zu Grunde liegt. Das einladende Gebäude der niederländischen Architekten slangen+koenis gibt durch die Verwendung von viel Glas Besuchern das Gefühl, im Freien zu schwimmen. Die goldfarbene, funkelnde Fassade verleiht dem ganzen Komplex ein besonderes und facettenreiches Erscheinungsbild. Da sich große Teile der Fassade öffnen lassen, kann das 50-Meter-Becken in der Sommersaison in das Freibad integriert werden. Warme Farbtöne dominieren die Innen- und Außenausstattung.</p>
<p>Die flexiblen Zuschauerstände stellen die erforderliche Infrastruktur für die Organisation von Wettbewerben und anderen Veranstaltungen sicher. Die Dachkonstruktion einschließlich der Umkleide- und Lagermöglichkeiten ersetzt den &#8220;Airdome&#8221;, der in den letzten Jahren als temporäre Struktur genutzt wurde und garantiert ganzjährig ein komfortables Badevergnügen.  Die Schwimmbecken wurden komplett renoviert, indem unter anderem in die bestehende Betonkonstruktion ein vorgefertigtes Edelstahlbecken eingebaut wurde. Eine schwenkbare Trennwand wurde installiert, so dass das Becken wahlweise auch als 25-Meter-Bahn genutzt werden kann. Nach Möglichkeit wurden kreisförmige Materialien verwendet, einschließlich der Holzstruktur.</p>
<p><strong>Nachhaltiges Konzept<br />
</strong></p>
<p>Mit Wärmepumpen, PVT Kollektoren, speziellen Tageslichtkuppeln für die optimale Nutzung des Tageslichts, Dach-, Fassaden- und Bodenisolierung mit erhöhtem Dämmwert, Dreifachverglasung, einem fortschrittlichen Gebäudemanagementsystem und der Installation eines Trommelfilters ist das neue Bad sehr energieeffizient.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Euramax und AIT-Dialog haben ein eigenes Architekturmagazin konzipiert, das im Spätsommer 2020 erscheint. Hier werden weitere internationale Projekte mit Euramax-Beteiligung vorgestellt.</p>
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<p>Bauherr: Gemeinde Hengelo / Twentebad<br />
Fläche: circa 2.750 Quadratmeter BGF<br />
Architekten: slangen+koenis Architecten<br />
<a href="https://www.slangenkoenis.nl/">www.slangenkoenis.nl</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Euramax-Beschichtung: AnoMax PVDF 3L / Anodized Gold<br />
Panel: Single skin plank profiles<br />
Fotos: Marcel van der Burg</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Euramax<br />
Industrieweg 6<br />
6045 JG Roermond<br />
Niederlande<br />
Fon: +31 475 370 341<br />
Web: <a class="_ps2id" href="https://www.euramaxlab.com/de/" data-ps2id-offset="">www.euramaxlab.com</a></p>
<p>Philipp Dierkes<br />
Architekturberater DACH / Scandinavia<br />
Mobil: +49 152 0315 4867<br />
E-Mail: <a href="mailto:pdierkes@euramax.eu">pdierkes@euramax.eu</a></p>
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		<item>
		<title>Euramax exklusiv: Im Fokus &#8211; maßgeschneidert</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/euramax_imfokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 08:52:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Durch das langjährige technische Know-how kann Euramax alle Aluminiumverarbeiter effektiv dabei unterstützen, Fassaden- und Dachverkleidungen zu realisieren, die auf die jeweiligen Bedingungen und Ansprüche optimal zugeschnitten sind. Euramax bietet eine große Bandbreite an mannigfaltigen Lacksystemen, die nicht nur einen hohen Korrosionsschutz sondern insgesamt hochwertige, langlebige Aluminiumverkleidungen garantieren, sondern auch optisch überzeugen. Auch die besonders beanspruchenden klimatischen Bedingungen in Neuseeland, Australien und dem Süd-Pazifik stellen dabei keine Hürde dar. Dies beweist eine Reihe von Projekten, die dort mit Euramax-Beschichtungen entstanden sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_WeitiBay_Auckland_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Weiti Bay House, Auckland, Neuseeland. Architekt: Simon Pirie Architects" data-rel="lightbox-gallery-272"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_WeitiBay_Auckland_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_Whangapoua_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wohnhaus Whangapoua, Coromandel, Neuseeland" data-rel="lightbox-gallery-272"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_Whangapoua_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_Ockham_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ockham Residential, Neuseeland" data-rel="lightbox-gallery-272"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_Ockham_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_TheSands_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="The Sands Rest Home &amp; Village, Browns Bay, Neuseeland" data-rel="lightbox-gallery-272"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_TheSands_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_TheSands_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Architekt: Peddle Thorp Architects" data-rel="lightbox-gallery-272"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Fokus_TheSands_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/AmbroMetals_Grafik_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="PVDF - ein Beschichtungssystem von Euramax" data-rel="lightbox-gallery-272"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/AmbroMetals_Grafik_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Maßgeschneidert &#8211; Vorstellung mehrerer Projekte, die Euramax gemeinsam mit einem neuseeländischen Fassadenspezialisten realisiert hat</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Durch das langjährige technische Know-how kann Euramax alle Aluminiumverarbeiter effektiv dabei unterstützen, Fassaden- und Dachverkleidungen zu realisieren, die auf die jeweiligen Bedingungen und Ansprüche optimal zugeschnitten sind. Euramax bietet eine große Bandbreite an mannigfaltigen Lacksystemen, die nicht nur einen hohen Korrosionsschutz sondern insgesamt hochwertige, langlebige Aluminiumverkleidungen garantieren, sondern auch optisch überzeugen. Auch die besonders beanspruchenden klimatischen Bedingungen in Neuseeland, Australien und dem Süd-Pazifik stellen dabei keine Hürde dar. Dies beweist eine Reihe von Projekten, die dort mit Euramax-Beschichtungen entstanden sind.</p>
<p><strong>Fortschrittliche Beschichtungstechnologie</strong></p>
<p>PVDF-Lacksysteme (Polyvinylidenfluorid) bieten herausragende Leistungseigenschaften im Kampf gegen starke ultraviolette Strahlung und diverser Umwelteinflüsse, welche sich als ungewollte chemische Prozesse bemerkbar machen. Dieses leistungsstarke Lacksystem schützt vor vorzeitigem Ausbleichen, Kreiden oder Abblättern der Lackoberfläche. Die hervorragende Flexibilität von PVDF-Lacksystemen ermöglicht eine Verformung zu komplexen Geometrien und vermeidet gleichzeitig das Problem von Mikrorissen in der Lackoberfläche. Auf Grund des technischen Know-hows von Euramax und des hochmodernen Beschichtungs-Verfahrens sind mehrere Schichtanwendungen mit zwei bis zu vier Schichten möglich, was in einer sehr langen Garantie resultiert. Alle Farbbeschichtungen werden auf die Protec + -Primerbeschichtung aufgetragen, die an einen chromatfreien Vorbehandlungsprozess gebunden ist. Die 70/30 PVDF-Lacksysteme sind umweltfreundlich und perfekt für die Regenwassernutzung geeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen über die Projekte:<br />
<a href="https://ambrometals.com/project-gallery">https://ambrometals.com/project-gallery</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos und Grafik: Ambro Metals, Neuseeland</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Euramax<br />
Industrieweg 6<br />
6045 JG Roermond<br />
Niederlande<br />
T +31 475 370 341<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.euramaxlab.com/de/" data-ps2id-offset="">www.euramaxlab.com</a></p>
<p>Philipp Dierkes<br />
Architekturberater DACH / Scandinavia<br />
M +49 152 0315 4867<br />
<a href="mailto:pdierkes@euramax.eu">pdierkes@euramax.eu</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Partner des AIT-Award 2020: GIRA</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/partner-des-ait-award-gira/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 15:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen unseres Blogs AIT-Award at 6 präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben den 83 Projekten der Finalisten und der Jury auch die Partner des AIT-Award &#124; Best in Interior and Architecture. Heute stellen wir Ihnen das Unternehmen Gira vor. Gira steht für ganzheitlicheund intelligente Gebäudetechnik und bietet benutzerfreundliche Geräte für die komfortable Steuerung von Beleuchtung, Heizung und Jalousien sowie Türkommunikations-, Multimedia- und Sicherheitssystemen.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/11/dialog_0718_166_100B_4C.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Gira" data-rel="lightbox-gallery-273"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/11/dialog_0718_166_100B_4C-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/11/dialog_0718_165_90B_4C.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Gira" data-rel="lightbox-gallery-273"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/11/dialog_0718_165_90B_4C-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/11/dialog_0718_164_160B_4C.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Gira" data-rel="lightbox-gallery-273"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/11/dialog_0718_164_160B_4C-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/logo_gira_artemide_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-273"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/logo_gira_artemide_900x600-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>GIRA Giersiepen GmbH &amp; Co. KG: Gebäudetechnik – ganzheitlich und intelligent</strong></p>
<p>Mit seinen vielfach patentierten Lösungen prägt das Familienunternehmen Gira seit seiner Gründung im Jahr 1905 die Welt der Elektroinstallation. Der Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen.</p>
<p>Gira steht aber nicht nur für über 112 Jahre Erfahrung und Innovation, sondern zudem auch für eine unternehmerische Haltung, die die Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft in den Mittelpunkt stellt.</p>
<p>Dass es Gira immer wieder gelingt, mit Pionierleistungen, innovativen Lösungen und spannenden Anwendungen zu punkten, hat mit dem außerordentlichen technologischen Know-how und dem ausgeprägten Erfindergeist seiner Mitarbeiter zu tun. Mehr als 130 Ingenieure unterschiedlicher Disziplinen vom Softwarespezialisten bis zum Maschinenbauer sorgen für eine hohe Innovationsqualität in Produktentwicklung und Fertigung.<br />
Gira verbindet seit jeher den Anspruch an ein Höchstmaß an Funktionalität und Zuverlässigkeit der Produkte mit deren ansprechender und hochwertiger Gestaltung. Die „gute Form“ der Produkte entwickelt Gira aus dem Zusammenspiel von Design, Funktion, technischer Innovation und Emotionalität. Denn nur so werden Design und Funktion für die Nutzer einfach und intuitiv erlebbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Gira<br />
Giersiepen GmbH &amp; Co. KG<br />
Dahlienstraße 12<br />
42477 Radevormwald<br />
Telefon: +49 (0)21 95 602 0<br />
Fax: +49 (0)21 95 602 191<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.gira.de/" data-ps2id-offset="">www.gira.de</a></p>
<p>Julian Waning<br />
M.A. Architekt | Architektur Media Management<br />
Fon: +49 (0)2195 602-6914<br />
Mobil: +49 (0)151 2540-1341<br />
E-Mail: <a class="_ps2id" href="julian.waning@gira.de" data-ps2id-offset="">julian.waning@gira.de</a></p>
<p>Carsten Ritter<br />
Leiter Key Account Management Nord<br />
Fon: +49 (0)4324 88418<br />
Mobil: +49 (0)173 7286809<br />
E-Mail: <a class="_ps2id" href="carsten.ritter@gira.de" data-ps2id-offset="">carsten.ritter@gira.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der AIT-Award | Best in Interior and Architecture findet in Partnerschaft mit Artemide, EURAMAX, Gira und der Messe Frankfurt statt.</p>
<p>Im Rahmen unseres <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award-entry/ait-award-blog/">Blogs AIT-Award at 6</a> präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen die Projekte der insgesamt 83 Finalisten, die neun-köpfige Jury sowie die Partner des AIT-Award.</p>
<p>Weitere Infos zum AIT-Award finden Sie <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">hier</a></p>
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		<title>Ein hölzener Monolith von UNULAUNU</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/dialoge-japan-europa_unulaunu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 06:20:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Ausstellung "Dialoge Japan : Europa</strong>
<p></p>
Die Rauminstallation des jungen rumänisch-schweizerischen Büros UNULAUNU in der Ausstellung "Dialoge Japan : Europa" ist ein aus Holzstäben geflochtener Monolith. Das Ausgangsmaterial, die Holzstäbe, wurden auf eine zugleich poetische als auch pragmatische Art und Weise zu einer architektonischen Rauminstallation in Form eines geflochtenen Monoliths zusammengefügt.
Lesen Sie, was die fünf Gründer von UNULAUNU auf unsere Fragen zu ihrer Installation, ihren architektonischen Inspirationen und über unterschiedliche Kulturen geantwortet haben:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_unolauno_installation.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-274"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_unolauno_installation-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_unolauno_installation-detail.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-274"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_unolauno_installation-detail-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_unolauno_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Q1 © UNOLAUNU" data-rel="lightbox-gallery-274"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_unolauno_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_Unulaunu_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Q2 © UNOLAUNU" data-rel="lightbox-gallery-274"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_Unulaunu_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_Unulaunu_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Q3 © UNOLAUNU" data-rel="lightbox-gallery-274"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_Unulaunu_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_Unulaunu_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Q4 © UNOLAUNU" data-rel="lightbox-gallery-274"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_Unulaunu_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_Unulaunu_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Q5 © UNOLAUNU" data-rel="lightbox-gallery-274"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_Unulaunu_05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<strong>Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221;</strong></p>
<p>Die Rauminstallation des jungen rumänisch-schweizerischen Büros UNULAUNU in der Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; ist ein aus Holzstäben geflochtener Monolith. Das Ausgangsmaterial, die Holzstäbe, wurden auf eine zugleich poetische als auch pragmatische Art und Weise zu einer architektonischen Rauminstallation in Form eines geflochtenen Monoliths zusammengefügt.</p>
<p>Die nicht sehr raumgreifende, aber dafür hoch gewachsene Installation stellt die japanische Holzbaukunst als Referenz in den Fokus. Kunstvoll ist eine Vielzahl von Holzstäben ineinander verwoben. Die Machart entzieht sich dem Betrachter jedoch auch bei näherem Hinsehen, da die Stäbe von oben eingeführt werden.</p>
<p>Darüber hinaus vermittelt die Installation einen starken Nachhaltigkeitsgedanken: In dieser Form ist das Exponat nur temporär zu sehen und kann nach der Ausstellung in das Ausgangsmaterial, die einzelnen Stäbe, zurückgeführt werden.</p>
<p>Lesen Sie, was die fünf Gründer von UNULAUNU auf unsere Fragen zu ihrer Installation, ihren architektonischen Inspirationen und über unterschiedliche Kulturen geantwortet haben:</p>
<p>Q1: <em>What is the idea underlying the design and how does it articulate itself in the design?<br />
</em>The installation is meant to preserve the wood that was offered and extend its life as a construction material. It is a temporary stack of wood. It is supposed to be kept throughout this exhibition until it finds its place in a permanent context. Throughout its flexibility and tension it is supposed to show its raw potential and beauty.</p>
<p>Q2: <em>Is there a special experience that marks a key moment in your involvement with Japanese building culture?</em><br />
Besides the strong exposure at Japanese architecture during our formation, each of us had some sort of personal experience with Japanese life and culture. We wouldn’t consider ourselves particularly involved with Japanese Building culture but it is without a doubt one of the strongest influence in any architect’s creative toolbar.</p>
<p>Q3: <em>Which architect and building of Japanese culture (contemporary and historical) is most influential for you?</em><br />
We believe there are too many influential examples to just name one or a few. Nevertheless, what influenced us, is maybe its conscious attitude in distancing itself from conventionally functional topics as starting point for architecture but operating on a rather sublime level of abstractness.</p>
<p>Q4: <em>Is there a vernacular architecture of this culture (contemporary and historical) that inspires you?</em><br />
Everything inspires us.</p>
<p>Q5: <em>Are there essential differences and commonalities between the two building cultures?</em><br />
It is known that the Japanese culture has a certain care for the place of the human in nature. Interestingly enough this relation is not a submissive one but more like a codependency. Most often nature has the main part in the architectural thinking whereas our culture sees nature more as a resource than a partner. It seems like this leads to more brave approaches and less commercial compromises.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UNULAUNU, RO-Bukarest<br />
</strong></p>
<p>UNULAUNU („one to one”, en) wurde 2010 von Romina Grillo, Ciprian Rasoiu, Liviu Vasiu, Matei Vlasceanu und Tudor Vlasceanu in Bukarest gegründet, nachdem sie den Wettbewerb für den rumänischen Nationalpavillon auf der Biennale di Architettura von Venedig gewonnen hatten.</p>
<p>UNULAUNU (one to one ,-en) is an architectural office in Bukarest and was founded by Romina Grillo, Ciprian Rasoiu, Liviu Vasiu, Matei Vlasceanu and Tudor Vlasceanu in 2010. Their first project was the competition and building of the national pavilion of Romania at the Biennale di Architettura of Venice 2010, which was also the start of UNULAUNO.</p>
<p><a class="_ps2id" href="https://unulaunu.ro/" data-ps2id-offset="">unulaunu.ro</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Gruppenschau sowie eine virtuelle Führung durch die Ausstellung finden Sie <a class="_ps2id" href="/?p=311074" data-ps2id-offset="">hier</a>.</p>
<p>Kuratiert wurde die Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; von Kristina Bacht und Çi?dem Arsu-Minuth (AIT-ArchitekturSalon) in Zusammenarbeit mit Nils Rostek (Kollektiv A).<br />
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		<title>Urban dovecote &#8211; Lara Grandchamp, Stipendiatin 2019/2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/lara-grandchamp-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 14:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[This term, I had the opportunity to join a workshop led by a group of researchers who investigate new ways to produce wooden façade using advanced digital tools. I purposefully chose to work on the dovecote for two reasons:

The first one is that, originally, dovecotes had a strong historical statement of local craftsmanship. The second is that I wanted to tackle the problematic of the overpopulation of pigeons in cities and think of a concept that would provide them a safe and healthy place to stay as well as using it to control their population. In short, bringing the use of the dovecote (also called pigeon loft) back to a contemporary and this with the help of a new technology. A perfect fit to this workshop’s tasks.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Sketch_Dovecote_copyright_LaraGrandchamp.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sketch" data-rel="lightbox-gallery-275"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Sketch_Dovecote_copyright_LaraGrandchamp-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Dovecote_copyright_LaraGrandchamp_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Dovecote" data-rel="lightbox-gallery-275"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Dovecote_copyright_LaraGrandchamp_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Axo_Dovecote_copyr_LaraGrandchamp_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Axonometrie" data-rel="lightbox-gallery-275"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Axo_Dovecote_copyr_LaraGrandchamp_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Juni 2020<br />
Bloggerin: Lara Grandchamp<br />
</strong><strong>Urban dovecote</strong></h3>
<p>This term, I had the opportunity to join a workshop led by a group of researchers who investigate new ways to produce wooden façade using advanced digital tools. <u><a href="https://www.masterstudiodesign.ch/en/research/code-facades">https://www.masterstudiodesign.ch/en/research/code-facades</a></u></p>
<p>I purposefully chose to work on the dovecote for two reasons:<br />
The first one is that, originally, dovecotes had a strong historical statement of local craftsmanship. The second is that I wanted to tackle the problematic of the overpopulation of pigeons in cities and think of a concept that would provide them a safe and healthy place to stay as well as using it to control their population. In short, bringing the use of the dovecote (also called <em>pigeon loft</em>) back to a contemporary and this with the help of a new technology. A perfect fit to this workshop’s tasks.</p>
<p><strong>Problematic</strong><br />
Dovecotes can be found in many different places around the world and have been used for centuries. They were quite imposing buildings, built with the same materials and style as the housings around. Until the industrial revolution, only the wealthy could afford to have pigeons. But from the 19<sup>th</sup> century on, they started inhabiting cities. There, they would constantly find food, which induced them to breed rapidly – up to six times &#8211; all year long. Pigeons don’t nest in trees, but prefer cavities. Buildings are therefore appealing to them. But their very acidic droppings (used originally as fertilizer) badly damage façades and roofs.</p>
<p>Currently, urban populations of pigeons are dealt with quite drastically (by trapping and killing them). But this hard method hasn’t been able to solve the overpopulation issue.</p>
<p>However, a new method has come up in the last couple of years: the contraceptive dovecote. How does it work? The dovecote is the home of a flock (up to fifty couples), which is supervised by a team of specialists. This team would do the maintenance of the dovecote, provide the birds with clean water and sometimes food, and also control the amount of eggs laid, by replacing them by dummies.</p>
<p><strong>Research</strong><br />
I tried to figure out, with the help of specialists (biologists, geographers, vets, architects) what would be the ideal dovecote for both the flock and the caretakers, and how a balanced relationship between humans and pigeons in an urban environment could be achieved. They brought my attention to a lot of aspects and details (what a complex topic!), which I summarized into a design brief and started working on the architecture programme.</p>
<p>I came up with a proposal consisting of a tower split into 3 zones:</p>
<ol>
<li>A storage space located on the ground floor, where grains, canvasses, and other equipment could be stored.</li>
<li>A separate entrance hall to reach the pigeon loft, where tools and overalls could be stored, and a workstation.</li>
<li>The pigeon loft, with enough for an easier maintenance and interaction with the birds.</li>
</ol>
<p>I really wanted this little tower (7.70m high) to blend within its surrounding. So I went out to do an inventory of different aspects of the city of Basel, where I planned the dovecote to stand. I also paid a close attention to the urban furniture, how old and new mixed together, to get a good overall feeling of the city. Basel is a lovely blend of old and new, with the historical part and the industrial part of the harbor. Many towers are part of the landscape. I was particularly keen on the round towers, which I find to be softer visually. Also, as the dovecote would be made out of untreated larch wood, the impact of the weather and the sunbeams would provide some interesting shades. I really wanted this aging wood being part of the design.</p>
<p>I was searching for an expression of local craftsmanship for the façade. Keeping in mind the notion of the sun exposure and the different weather conditions we have here in Switzerland throughout the year, I directly thought of how farms and alpine pastures had their façades and roofs covered by shingles.</p>
<p>The advantages of shingles are mainly that they keep the place well tempered. A roof can last for about 50 years, and façades even longer. The craftsmen and -women have their personal touch, the way of bringing the sun to the household. Shingles still hold a strong tradition in Switzerland. It’s a very hard and long work, but everyone is seduced by the aesthetic and the grand gesture they provide to a very modest building.</p>
<p>These aspects were essential for me to be included in the making of the dovecote. Depending on where it is built, the design of the shingle façade could then be customized, providing the building with a local language in terms of architecture or landscape. The shingles used in this project would be of a new kind. They would be cut using digital robotic, after being designed and configured by a 3D programme.</p>
<p>After a successful presentation, we are willing now to try to build it with the team. Let’s see how it will happen in this early post-corona time!</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Euramax exklusiv: Global</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/euramax_global-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 08:52:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Curragh Racecourse im irischen County Kildare ist ein Mekka des Pferderennsports. Nach Umbauarbeiten und Erweiterungen wurde im Mai 2020 eine neue, vom Architekturbüro Grimshaw gestaltete Haupttribüne eingeweiht. Zum Blickfang wird das charakteristische, geschwungene Dach, das der Sportstätte nicht nur visuelle Dramatik und Eleganz verleiht, sondern auch zur visuellen Klammer für die neu entstandenen Bereiche wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_09_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-276"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_09_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_07_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-276"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_07_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_08_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-276"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_08_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_06_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-276"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_06_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_13_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-276"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_13_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_14_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-276"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_14_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_05_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-276"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_Grimshaw_05_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_grundriss_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Grundriss EG" data-rel="lightbox-gallery-276"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_grundriss_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_schnitt_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Schnitt" data-rel="lightbox-gallery-276"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Curragh_schnitt_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Curragh Race Course &#8211; das charakteristische Dach aus Aluminium prägt die neu eröffnete Sportstätte<br />
</strong></p>
<p>Der Curragh Race Course im irischen County Kildare ist ein Mekka des Pferderennsports. Nach Umbauarbeiten und Erweiterungen wurde im Mai 2020 eine neue, vom Architekturbüro Grimshaw gestaltete Haupttribüne eingeweiht. Zum Blickfang wird das charakteristische, geschwungene Dach, das der Sportstätte nicht nur visuelle Dramatik und Eleganz verleiht, sondern auch zur visuellen Klammer für die neu entstandenen Bereiche wird. Mit seinem Kupferton erinnert das aus sinusförmigen Alumiumpanelen geschaffene Dach an regionale Baumaterialien und das ländliche Erbe der Region. Der Rennbahn verhilft die kühne Konstruktion zu einer homogenen Erscheinung, die im angenehmen Kontrast zur sanft geschwungenen umgebenden Landschaft steht.</p>
<p><strong>Materialien spiegeln das landwirtschaftliche Erbe der Region<br />
</strong></p>
<p>Wiedereröffnet wurde der Race Course im Mai 2019 mit einer neuen Tribüne, einem neuen Korso und einem Museumsflügel sowie komplett renovierten Stallblöcken. Für den Entwurf zeichnen Grimshaw, die in Dublin ansässigen Architekten Newenham Mulligan &amp; Associates und das Ingenieurbüro Aecom verantwortlich. Der neue Race Course feiert die Geschichte und Tradition des Curragh &#8211; Irlands spiritueller Heimat des Pferderennsports. Die Sanierung schafft packende Sportsatmosphäre, mit erstklassigen Einrichtungen und Annehmlichkeiten wie der großen neuen Tribüne, die selbst das Herzstück des Areals bildet. Auf der Tribüne befinden sich Einrichtungen, Restaurants, Bars und Aussichtsplattformen, die allen Rennsportfans ein fantastisches Erlebnis bieten. Die Haupttribüne feiert die einzigartige Landschaft des Curragh und besteht aus drei einfachen Elementen, die die lokale Ebene respektieren. Das Dach schneidet eine dramatische und elegante Silhouette über den Himmel.</p>
<p>Das sanierte Gelände, das durch das weit auskragende Dach gekennzeichnet ist, sorgt am Renntag für Vorfreude, indem es die Zuschauer auf einer beispielhaften Aussichtsterrasse zusammenbringt, die die Aufmerksamkeit auf das Spektakel des irischen Flachrennens lenkt. Das dramatische freitragende Dach der Tribüne wurde als kraftvolle schwebende horizontale Form entworfen und zelebriert die weitläufige, offene Landschaft des Curragh und die darin enthaltenen neuen Rennbahnstrukturen. Von nah und fern betrachtet verleiht das Dach dem Gebiet einen einzigartigen und unverwechselbaren Charakter und eine Identität. Inspiriert von den umliegenden Ebenen und Wiesen von Curragh spiegeln die Materialien für die neue Tribüne die lokale Flora, Geologie und den ländlichen Kontext wider. Die kupferfarbene Farbe des Daches verweist auf die ländliche irische Umgangssprache und das landwirtschaftliche Erbe von Kildare, während die moderne durchgehende Dachuntersicht aus sinusförmigen Aluminiumplatten besteht, die ein homogenes und atemberaubendes Erscheinungsbild im Kontrast zur hügeligen Landschaft bieten. Konnektivität und Verkehr sind wichtige Aspekte des Designs und rund um das Zentralgebäude sind alle öffentlichen Räume, Erfrischungsbereiche und das vorgeschlagene Rennmuseum miteinander verbunden. Eine gut organisierte, offene Zirkulation schafft Kontinuität zwischen Veranstaltungen, Parklandschaft und gesellschaftlichen Zusammenkünften. Der Rennzyklus, die Bewegung und der Fluss zwischen den Parade-Ringen, den Wettbereichen, den Hospitality-Bereichen und der Rennstrecke sind wesentliche Bestandteile des Rennerlebnisses. Eine Reihe von öffentlichen Räumen bietet und fördert verschiedene Aktivitäten, und jeder Bereich hat eine unverwechselbare Atmosphäre und Identität, die innerhalb der Gesamtvision für den Standort festgelegt ist.</p>
<p><strong>Eine Spur Zeitlosigkeit</strong></p>
<p>Grimshaw entwarf die Innenräume aller öffentlichen Bereiche, Bars und der meisten privaten Suiten. Das Interieur reagiert auf die umgebende Landschaft und umfasst die architektonische Palette, um eine zeitgemäße Ästhetik zu bieten. Gleichzeitig wird auf das reiche Erbe des Veranstaltungsortes sowie auf die Materialien, Textilien und das Handwerk der Region zurückgegriffen. Gemeinsame Elemente vereinen die Gemeinschaftsbereiche innerhalb der Hospitality-Einrichtungen. Jedes Restaurant und jede Bar bietet eine einzigartige Atmosphäre und Palette, die jedem Rennbesucher eine Vielzahl von Räumen bietet. Durch die Mischung von Beton und Messing mit der Wärme anderer Materialien wie Naturstein, Leder und Holz entstehen reichhaltige, ruhige und einladende Räume. Die Materialität soll mit fortlaufender Zeit mildern und dem Nervenkitzel und der Vorfreude, die den Renntag begleiten, eine Spur Zeitlosigkeit verleihen. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Sanierung, wobei der Schwerpunkt auf schlankem Design und intelligentem Materialeinsatz liegt, einschließlich Zementersatz, recyceltem Stahl und der Einführung der Dämpfung und Gewinnung von Regenwasser als Teil eines nachhaltigen Entwässerungssystems. Die natürliche Belüftung in der Championshalle, im Museum und im Bistro-Restaurant nutzt die freiliegende thermische Masse des Betonrahmens und wird durch intelligente Sensoren und effiziente Systeme ergänzt, die das Tageslicht in allen öffentlichen Räumen maximieren.</p>
<p><strong>Der Beginn einer neuen Ära des Pferderennsports</strong></p>
<p>Kirsten Lees, geschäftsführende Gesellschafterin von Grimshaws Londoner Studio, betont: &#8220;Mit großer Spannung können wir das Finale der neuen Saison 2019 der Curragh Racecourse feiern. Das Dach der Tribüne erhebt sich über den Himmel und schneidet eine Form, von der wir hoffen, dass sie den Fans des Sports so vertraut und beliebt wird wie die Geschichte der Sportstätte. Wir sind stolz darauf, den Beginn einer neuen Ära des irischen Pferderennsports unterstützt zu haben und freuen uns, unser wachsendes Sportportfolio um ein fantastisches Projekt erweitert zu haben. “</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Euramax und AIT-Dialog haben ein eigenes Architekturmagazin konzipiert, das im Spätsommer 2020 erscheint. Hier werden weitere internationale Projekte mit Euramax-Beteiligung vorgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ort: Kildare, Irland<br />
Architekten: Grimshaw<br />
<a href="https://grimshaw.global/">www.grimshaw.global</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Euramax-Beschichtung: EuraBuild PVDF 2L / Copper Metallic<br />
Panel: Standing seam<br />
Fotos: Roger O&#8217;Sullivan, Matt Browne/SPORTSFILE, Gareth Byrne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Euramax<br />
Industrieweg 6<br />
6045 JG Roermond<br />
Niederlande<br />
Fon: +31 475 370 341<br />
Web: <a class="_ps2id" href="https://www.euramaxlab.com/de/" data-ps2id-offset="">www.euramaxlab.com</a></p>
<p>Philipp Dierkes<br />
Architekturberater DACH / Scandinavia<br />
Mobil: +49 152 0315 4867<br />
E-Mail: <a href="mailto:pdierkes@euramax.eu">pdierkes@euramax.eu</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Die neue TECEsolid WC-Elektronik</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_tece/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 08:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[TECE vervollständigt die robuste Betätigungsplattenserie TECEsolid mit einer rein elektronischen Variante. Die berührungslos auslösende Edelstahlplatte ist ein Novum, denn sie kombiniert hohe Widerstandsfähigkeit mit umfangreichen Programmierfunktionen und einer klar erkennbaren Zweimengentechnik und ist zudem verdeckt verschraubbar. Konzipiert ist sie, um den harten Beanspruchungen hochfrequentierter öffentlicher und halböffentlicher Bereiche zuverlässig standzuhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_01_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="TECEsolid ist eine robuste und verdeckt verschraubbare WC-Elektronik aus Edelstahl, die den harten Beanspruchungen öffentlicher Sanitäranlagen zuverlässig standhält." data-rel="lightbox-gallery-277"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_01_900px-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_01_900px-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_01_900px-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_01_900px.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_07-900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Hygienespülung von der TECEsolid WC-Elektronik lässt sich bequem per App einstellen." data-rel="lightbox-gallery-277"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_07-900-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_07-900-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_07-900-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_07-900.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_06-900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die TECEsolid-Familie für Urinal und WC." data-rel="lightbox-gallery-277"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_06-900-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_06-900-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_06-900-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_06-900.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_04-900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Je nach Einsatzbereich kann die TECEsolid WC-Elektronik entweder für die Ein- oder Zweimengenspülung programmiert werden." data-rel="lightbox-gallery-277"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_04-900-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_04-900-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_04-900-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/TECEsolid_04-900.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Innovative Sensortechnik robust verpackt</strong></p>
<p>Mit einer rein elektronischen Variante fürs WC vervollständigt TECE die robuste Betätigungsplattenserie TECEsolid. Die berührungslos auslösende, zwei Millimeter starke Edelstahlplatte ist ein Novum auf dem Markt, denn sie Kombiniert hohe Widerstandsfähigkeit mit umfangreichen Programmierfunktionen und einer für den Nutzer klar erkennbaren Zweimengentechnik. Konzipiert ist sie für den rauen Alltag in hochfrequentierten öffentlichen und halböffentlichen Bereichen und kann optional mit verdeckten Verschraubungen gegen Diebstahl gesichert werden. TECE erweitert damit die Möglichkeiten bei der Planung dieser Sanitärbereiche und gibt mit einer einfachen Montage und Inbetriebnahme auch dem Handwerk Sicherheit bei der Installation.</p>
<p>Die WC-Elektronik ist das jüngste Mitglied der TECEsolid-Familie, zu der noch eine manuelle WC-Betätigung sowie eine manuelle und eine automatische Urinalbetätigung gehören. Die Oberflächen sind in gebürstetem Edelstahl mit oder ohne Anti-Fingerprint-Beschichtung erhältlich, in Weiß matt oder glänzend sowie in Chrom glänzend. Wie alle anderen Betätigungsplatten aus dem Hause TECE passt die TECEsolid WC-Elektronik auf jeden TECE-Spülkasten.</p>
<p>Berührungslos ausgelöst wird die TECEsolid WC-Elektronik über einen ToF-Sensor (ToF = Time of Flight; dt.: Laufzeit), der hier erstmalig am WC eingesetzt wird. ToF-Sensoren stammen aus der Kameratechnik und sind deutlich präziser als gewöhnliche Infrarotsensoren, da sie Bewegungen dreidimensional und zeitbezogen messen und interpretieren und so zwischen Bewegungen im Raum sowie Hand- und Sitzposition unterscheiden können.</p>
<p>TECEsolid ist als Batterie- und Netzvariante ab September 2020 erhältlich. Ein separates Batteriefach für 9 Volt-Blockbatterien stellt sicher, dass die Netzversion auch während eines Stromausfalls noch für über 300 Spülungen auslösbar bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über TECE</strong><br />
Die Kernkompetenz von TECE ist einfach erklärt: Wasser ins Haus holen und von dort wieder hinausleiten. Vorwand-, Rohr-, Spül- und WC-Technik gehören ebenso zu den Kompetenzfeldern wie Entwässerungs- und Abscheidetechnik. TECE ist weltweit tätig und beschäftigt rund 1500 Mitarbeiter. Seit über 30 Jahren arbeitet TECE als unabhängiges Familienunternehmen nah an Menschen und Märkten. Im direkten Dialog mit Kunden und Partnern entwickeln sie Produkte und Services für Architekten, Planer und Installateure. Sie setzen Impulse mit Produkten, mit denen man eine ganze Welt bauen kann. Innovation macht dabei den Unterschied: dank durchdachter Lösungen, zuverlässiger Technologie, dauerhaften Funktionen und zeitlosem Design.</p>
<p>Im Bad- und Sanitärbereich unterstützt TECE die Haltung durchdachter Architektur &#8211; vom großen Entwurf bis zur Umsetzung im Detail &#8211; mit einer konsequenten Produktphilosophie: modular, kompatibel, hochwertig, voller Varianz in Oberfläche und Material, außen genauso wie innen. Da die funktionalen und ästhetischen Ansprüche in allen Lebensräumen steigen, entwickelt TECE Produkte und Services, die auch im Bad mehr Spielraum und Komfort für Gestaltung und Nutzung bieten &#8211; im privaten oder öffentlicenh Raum, im eigenen Zuhause, in der Wohnungswirtschaft oder im Hotel. Mit dem Motto „close to you“ beschreibt TECE die Haltung des Unternehmens, durch Nähe gezielt auf konkrete Anforderungen reagieren zu können.</p>
<p><strong><br />
Kontakt<br />
</strong>TECE GmbH<br />
Hollefeldstr, 57<br />
48282 Emsdetten<br />
T +49 (0)2572 928 &#8211; 0<br />
F +49 (0)2572 928 &#8211; 124<br />
<a href="mailto:info@tece.de">info@tece.de</a><br />
<a href="http://www.tece.de">www.tece.de</a></p>
<p>Stefan Schaefer<br />
Verkaufsleitung Projektmanagement<br />
T +49 2572 928 296<br />
F +49 2572 928 84 296<br />
M +49 171 565 39 43<br />
<a href="stefan.schaefer@tece.de">stefan.schaefer@tece.de</a></p>
<p>Fotos: <span class="st">© TECE<br />
</span></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Jury des AIT-Award 2020: Ester Bruzkus (ester bruzkus architekten, DE?Berlin)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/die-jury-des-ait-award-2020-l-best-in-interior-and-architecture-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 15:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen unseres Blogs AIT-Award at 6 präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben den 83 ausgezeichneten Projekten auch die neun-köpfige Jury. Heute stellen wir Ihnen die Berliner Architektin Ester Bruzkus vor.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4410-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-278"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4410-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_CO20374-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-278"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_CO20374-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4064-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-278"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4064-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4045-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-278"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4045-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Die Jury des AIT-Award 2020 | Best in Interior and Architecture</strong></p>
<p>Am 23. und 24. Januar 2020 kam die hochkarätig besetzte Jury in der Hamburger St. Katharinenkirche zusammen, um aus insgesamt 877 Arbeiten in 14 Kategorien die Finalisten des diesjährigen AIT-Award 2020 l Best in Interior and Architecture auszuwählen. In mehreren Runden wurden diese intensiv diskutiert bis die 83 Projekte feststanden, die mit Preisen oder Auszeichnungen gekürt werden.<br />
Im Rahmen unseres <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award-entry/ait-award-blog/">Blogs AIT-Award at 6</a> präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben dem 83 Finalisten  auch die neun-köpfige Jury vor. Heute stellen wir Ihnen Ester Bruzkus vor.</p>
<p><strong><br />
</strong><strong>Ester Bruzkus<br />
ester bruzkus architekten, DE?Berlin</strong></p>
<p>Ester Bruzkuz studierte Architektur an der TU Berlin und der Ecole d´Architecture in Paris und gründete 2002 das Büro Ester Bruzkus Architekten in Berlin. In den Jahren 2007 bis 2017 arbeitete Sie zusammen mit Patrick Batek unter Bruzkus Batek Architekten Partnerschaft. Von der Gestaltung von Tischen und Möbeln über exquisite Residenzen und Arbeitsplätze bis hin zu internationalen Restaurants und Hotels, ihre Projekte wurden weltweit ausgezeichnet und vielfach publiziert.</p>
<p>In einem kurzen Interview mit den Juroren hat eine architekturinteressierte Schülerin der etablierten Architektengeneration ihre Fragen gestellt &#8211; lesen Sie, was Ester Bruzkuz über Ihre Anfänge als Architektin erzählt und wie Sie über Architekturwettbewerbe denkt:</p>
<p><em>Was halten Sie von Architekturwettbewerben?</em><br />
Ich bin gegen Architekturwettbewerbe. Was wir als Architekten können, ist Ideen zu entwickeln und Visionen zu sehen, und ich empfinde es als eine Unverschämtheit und ein großes Ärgernis, von Architekten für wenig Geld Ideen abzufragen.</p>
<p><em>Was raten Sie jungen Architekturabsolventen?</em><br />
Alles zu bauen, was möglich ist, jeden Auftrag anzunehmen, zu reisen, sich inspirieren zu lassen und alles auszuprobieren.</p>
<p><em>Was war Ihr erster Job nach dem Studium?</em><br />
Mein erster Job nach dem Studium war ein Brillenladen für einen Freund.</p>
<p><em>Wie würden Sie Ihren architektonischen Stil beschreiben?</em><br />
Präzise, reduziert, voller Kontraste und opulent.</p>
<p><em>Zum Abschluss möchten wir Sie gerne noch um ein Statement zum AIT-Award bitten.</em><br />
2 Tage, 943 Projekte, ein atemberaubender Raum und 12 Kollegen …<br />
Die Jurysitzung war eine spannende Herausforderung und positive Unterbrechung des Alltags.<br />
Die vielen, teilweise großartigen Projekte waren ungemein inspirierend. Es fiel uns nicht immer leicht Entscheidungen zu treffen, da wir als Architekten genau wissen, wieviel harte Arbeit in einem fertiggestellten Projekt steckt. Daher gilt mein Respekt allen eingereichten Arbeiten. Die Finalisten haben sich allerdings schnell herauskristallisiert und wurden von allen Beteiligten fast einstimmig ausgewählt.</p>
<p><a class="_ps2id" href="https://esterbruzkus.com/de" data-ps2id-offset="">esterbruzkus.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>JURYMITGLIEDER<br />
Walter Angonese, Walter Angonese Architekt, IT-Kaltern<br />
Kim Marc Bobsin, Seel Bobsin Partner, DE-Hamburg<br />
Ester Bruzkus, ester bruzkus architekten, DE-Berlin<br />
Simon Frommenwiler, HHF Architects, CH-Basel<br />
Werner Frosch, henning larsen architects, DE-München<br />
Marieke Kums, Studio Maks, NL-Rotterdam<br />
Roger Riewe, Riegler Riewe Architekten, AT-Graz<br />
Amandus Samsøe Sattler, Allmann Sattler Wappner Architekten, DE-München<br />
Christian von Wissel, HSB, DE-Bremen</p>
<p>Weitere Infos zum AIT-Award finden Sie <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">hier</a>.</p>
<p>In Partnerschaft mit Artemide, EURAMAX, Gira und der Messe Frankfurt.</p>
<p>Fotos: GIULIANI VON GIESE</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Archiv: AquaTektur &#8211; Das Bad im Dialog der Kulturen &#8211; Japan 2008</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv-aquatektur_japan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 09:00:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=338319</guid>

					<description><![CDATA[Das Konzept der AquaTektur Workshopreisen beruhte darauf, renommierten internationalen Architekten und Axor in interkulturellen Gruppen einen kreativen Dialog zu ermöglichen, in dem der architektonische Umgang mit Wasser neu und grundlegend ausgelotet werden sollte. Dieser sollte keinesfalls beim Produkt stehen bleiben oder sich durch Fragen der Realisierbarkeit der Ideen beschränken lassen, sondern, ganz im Gegenteil, offen genug sein für Ansätze, die weit darüber hinausgehen – wenn möglich sogar ins Visionäre hinein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_338404" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-338404 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_akamatsu_web_01-600x600.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_akamatsu_web_01-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_akamatsu_web_01-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_akamatsu_web_01-45x45.jpg 45w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_akamatsu_web_01.jpg 900w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p class="wp-caption-text">Skizze von Kazuko Akamatsu &#8211; entstanden während des AquaTektur Workshops 2008 in Japan</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_sporer_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-279"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_sporer_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_WongMunSumm_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-279"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_WongMunSumm_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_kojima_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-279"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_kojima_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_syropolski_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-279"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/aquatektur_Japan_syropolski_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>&#8220;Das Bad im Dialog der Kulturen&#8221; prägte als Leitthema die Workshop-Reihe AquaTektur, die aus einer Kooperation von AIT-Dialog mit Axor entstand. 2008 reisten europäische und japanische Architektinnen und Architekten gemeinsam durch Japan und entwickelten so neuen Ideen. </strong></p>
<p>&#8220;Wenn sich die Teilnehmer aus den unterschiedlichen Ländern über ihre verschiedenen Badekulturen und -gebräuche austauschen, können wir dabei sehr viel über das Baden und den Raum, in dem es stattfindet, lernen&#8221;, betonte Philippe Grohe 2008 in der Workshop-Publikation. Die Reise führte die Teilnehmer unter anderem nach Kyoto, Okayama, Seto und Naoshima. Der intensive Austausch führte auch zu tiefgreifenden Überlegungen über die Funktion von Architektur in seiner Zeit. Zu den teilnehmenden Büros gehörten Make (London), Benthem Crouwel (Aachen) und WOHA (Singapur).</p>
<p><strong>Den Umgang mit dem Element Wasser neu ausloten</strong><br />
Das Konzept der AquaTektur Workshopreisen beruhte darauf, renommierten internationalen Architekten und Axor in interkulturellen Gruppen einen kreativen Dialog zu ermöglichen, in dem der architektonische Umgang mit Wasser neu und grundlegend ausgelotet werden sollte. Dieser sollte keinesfalls beim Produkt stehen bleiben oder sich durch Fragen der Realisierbarkeit der Ideen beschränken lassen, sondern, ganz im Gegenteil, offen genug sein für Ansätze, die weit darüber hinausgehen – wenn möglich sogar ins Visionäre hinein. Denn ein kühner Blick in die noch sehr ferne Zukunft &#8211; so die Überzeugung und Erfahrung &#8211; kann die Sicht freimachen auf innovative Lösungen für heute und die Zukunft. Zum Konzept gehörte auch, dass die Workshops an jeweils unterschiedlichen Orten der Welt stattfanden, von Mittelamerika über Middle East bis Asien. Denn im Kern ging es uns bei der AquaTektur immer um Wasser und der Umgang mit diesem Element ist stets stark von geographischen, klimatischen, historischen und kulturellen Rahmenbedingungen abhängig. Es lag also nahe, sich bei einem Workshop über Wasser und Architektur an Orte zu begeben, die in besonderer Weise von Wasser geprägt sind und sich von ihnen inspirieren zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Teilnehmende Büros</strong></p>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="aan0j-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="aan0j-0-0"><span data-offset-key="aan0j-0-0">Kalin Cakov, cakov-makara s.r.o, Bratislava</span></div>
<div data-offset-key="aan0j-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="2lg0i-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2lg0i-0-0"><span data-offset-key="2lg0i-0-0">Felix Robbins, Make, London</span></div>
<div data-offset-key="2lg0i-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="5rkgl-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="5rkgl-0-0"><span data-offset-key="5rkgl-0-0">Markus Sporer, Benthem Crouwel, Aachen/Amsterdam</span></div>
<div data-offset-key="5rkgl-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="75bj7-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="75bj7-0-0"><span data-offset-key="75bj7-0-0">Jacek Syropolski, APA Kurylowicz &amp; Associates, Warschau</span></div>
<div data-offset-key="75bj7-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="d3095-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="d3095-0-0"><span data-offset-key="d3095-0-0">Francisco Villeda, JDS – Julien de Smedt Architects, Kopenhagen</span></div>
<div data-offset-key="d3095-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="fjkjm-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="fjkjm-0-0"><span data-offset-key="fjkjm-0-0">Kazuhiro Kojima, CAt Coelacanth and Associates, Tokio</span></div>
<div data-offset-key="fjkjm-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="8eel8-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="8eel8-0-0"><span data-offset-key="8eel8-0-0">Kazuko Akamatsu, CAt Coelacanth and Associates, Tokio</span></div>
<div data-offset-key="8eel8-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="tb7d-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="tb7d-0-0"><span data-offset-key="tb7d-0-0">Taira Nishizawa, TAIRA NISHIZAWA Architects, Tokio</span></div>
<div data-offset-key="tb7d-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="15bbd-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="15bbd-0-0"><span data-offset-key="15bbd-0-0"> Takahura Tezuka, TEZUKA ARCHITECTS, Tokio</span></div>
<div data-offset-key="15bbd-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="22dkf-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="22dkf-0-0"><span data-offset-key="22dkf-0-0"> Wong Mun Summ, WOHA, Singapur</span></div>
<div data-offset-key="22dkf-0-0"></div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="cgln5" data-offset-key="ed9nc-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="ed9nc-0-0"><span data-offset-key="ed9nc-0-0"> Erwin Viray, Singapur</span></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Die seley Familie von horgenglarus</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_horgenglarus_seley/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2020 04:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Flexibel, bequem, leicht zu bewegen: Das sind die Merkmale der seley Familie von horgenglarus. Sie besteht aus einem kleinen Sessel, einer zierlichen Bank und zwei Hockern und ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Schweizer Designers Frédéric Dedelley mit der Glarner Möbelmanufaktur. Die seley Familie knüpft an die Tradition von horgenglarus an und setzt zugleich Akzente. Während viele Möbel in den vergangenen Jahren immer mehr Platz beanspruchen, zeigt die seley Familie: Sitzkomfort hängt nicht von der Größe ab.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die seley Familie, Design: Frédéric Dedelley | © horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-280"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_01-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_01-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_01-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_01.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-280"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_03-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_03-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_03-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_03.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-280"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_02-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_02-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_02-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_02.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-280"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_04-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_04-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_04-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_04.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-280"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_05-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_05-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_05-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_05.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_06.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© horgenglarus" data-rel="lightbox-gallery-280"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_06-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_06-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_06-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/horgenglarus_seley_06.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Flexibel, bequem, leicht zu bewegen</strong><br />
<strong>Sitzkomfort hängt nicht von der Grösse ab, zeigt die seley Familie<br />
</strong></p>
<p>Design: Frédéric Dedelley, 2019/20</p>
<p>Flexibel, bequem, leicht zu bewegen: Das sind die Merkmale der seley Familie von horgenglarus. Sie besteht aus einem kleinen Sessel, einer zierlichen Bank und zwei Hockern und ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Schweizer Designers Frédéric Dedelley mit der Glarner Möbelmanufaktur. Die seley Familie knüpft an die Tradition von horgenglarus an und setzt zugleich Akzente. Während viele Möbel in den vergangenen Jahren immer mehr Platz beanspruchen zeigt die seley Familie: Sitzkomfort hängt nicht von der Größe ab.</p>
<p>Einen Sessel habe er entwerfen wollen, aber einen kleinen, erklärt Frédéric Dedelley. Denn große Möbel gebe es zu viele. Die Einrichtung müsse intelligenter und flexibler werden. Die Mieten in den Metropolen steigen, und grundsätzlich werfe die stetig steigende Pro-Kopf-Wohnfläche Fragen auf. Nachhaltigkeit bedeute Verzicht auf Überflüssiges. Und die Reduzierung auf das Wesentliche. Aber ohne Abstriche bei der Qualität.</p>
<p>Die Mitglieder der seley Familie sind mit der niedrigen Sitzhöhe von 41 Zentimetern und den großen Sitzdurchmessern keine Produkte, die an einen Tisch gehören. Sondern kleine, leichte Möbel, die als sehr bequeme und flexible Sitzgruppe im Loungebereich eines Restaurants oder Hotels wie auch im privaten Wohnzimmer eingesetzt werden können: der Sessel alleine oder begleitet von der Bank und den Hockern.</p>
<p>Die seley Familie ist das Resultat einer dreijährigen Zusammenarbeit von Frédéric Dedelley und dem Team von horgenglarus. Bewährtes muss nicht neu erfunden werden, weiß der Zürcher Designer. So basiert der Entwurf auf dem Grundprinzip der Stühle von horgenglarus, das in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt wurde und bis heute nicht an Aktualität eingebüßt hat: Damals gelang es, eine aus einem einzigen Stück verformten Kantholzes bestehende Sitzzarge so massiv auszubilden, dass sie stabil mit den Beinen verschraubt werden konnte. So entstand ein Stuhl, der selbst bei massivster Belastung nicht wackelt und nahezu unverwüstlich ist: Verstrebungen wie beim klassischen Bugholzstuhl waren nicht mehr nötig.</p>
<p>Auch die einzelnen Produkte der seley Familie bestehen aus einem Minimum an Teilen: zwei Vorder- und zwei Hinterbeinen mit quadratischem Querschnitt, einem Sitz und bei Sessel und Bank einer Rückenlehne. Wie von horgenglarus gewohnt, sind Sitzzarge und Beine aus Massivholz gefertigt. Sessel und Bank zwingen zu keiner bestimmten Sitzposition: Die großzügige Sitzfläche und die organische Verbindung von Rücken- und Armlehne, die ohne Ecken und Kanten auskommt, erlauben es, sich nach rechts oder links zu wenden. Dann wird die Armlehne Rückenlehne und die Rückenlehne Armlehne. Der seley Sessel und die Bank sind flexibel, bequem und informell, aber elegant und zierlich in der Erscheinung. Damit finden sie überall ihren Platz.</p>
<p>Für hohen Komfort sorgt das Sitzpolster aus Federkern. Bespannt wird dieses mit Leder oder einem dehnbaren Wollstoff. Die seley Familie wird in Buche, Eiche und Nussbaum angeboten und kann in jeder beliebigen Farbe lackiert werden. Der Farbton des Bezugsstoffes oder Leders kann passend zur Holzfarbe ausgewählt werden. Das Sitzpolster aus Federkern gehört zur Grundausstattung der seley Familie. Sessel (seley 1-425) und Bank (seley 17-425) sind auch in einer Version mit gepolsterter Arm- und Rückenlehne, bzw. gepolstertem Rückenschild, erhältlich.</p>
<p>Als Prototyp auf der Möbelmesse in Köln 2019 vorgestellt, stieß der Sessel seley auf großes Interesse. Schnell zeichnete sich ab, dass der Bedarf an einer dazu passenden zierlichen Bank und Hocker groß ist. Daher wurde während der Fertigentwicklung des Sessels mit Hochdruck auch an einer Bank und zwei Hockern gearbeitet und auf der imm cologne 2020 erstmals als „Familie“ präsentiert.</p>
<p><strong><br />
Über ag möbelfabrik horgenglarus</strong></p>
<p>Horgenglarus zählt hinsichtlich Design und Qualität seit mehr als 135 Jahren zur Elite der Schweizer Möbelhersteller. Die Manufaktur wurde im Jahr 1880 in Horgen bei Zürich gegründet und produziert heute von Glarus aus, wo sie seit 1902 ansässig ist.</p>
<p>Zahlreiche bedeutende Schweizer Möbelgestalter wie Werner Max Moser, Max Ernst Haefeli, Hans Bellmann, Robert und Trix Haussmann, Hannes Wettstein und viele andere haben im letzten Jahrhundert in Zusammenarbeit mit horgenglarus zeitlose und in Gestaltung, Detail und Ausführung hoch anspruchsvolle Möbel entwickelt.</p>
<p>Doch auch Architekten haben bereits früh die Einzigartigkeit der Möbelmanufaktur kennengelernt. Schon Le Corbusier pries die Produkte als Beispiele zeitgemäßer und zukunftsweisender Wohnkultur an und bis heute setzen Architekten und Gestalter wie Herzog &amp; de Meuron, Max Dudler, Gigon Guyer und zuletzt blocher partners auf die Stühle von horgenglarus.</p>
<p>Mit seinem eleganten und zeitlosen Design ist horgenglarus in öffentlichen Räumen wie Restaurants, Hotels, Cafés, Kirchen und Besucherzentren ebenso präsent wie im privaten Raum. Der Blick auf die Referenzliste lässt vermuten, dass wohl nahezu jeder Schweizer schon einmal auf einem Stuhl aus der Glarner Manufaktur saß.</p>
<p>Die privilegierte Stellung in der Designgeschichte erlaubt es horgenglarus auch in Zukunft, den Trends zur Massenanfertigung und Auslagerung von Herstellungseinheiten die innovative Zusammenarbeit mit ausgewählten Möbelgestaltern und Architekten entgegenzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
ag möbelfabrik horgenglarus<br />
Kirchweg 82<br />
8750 Glarus</p>
<p>T +41 (0) 55 645 34 00<br />
F +41 (0) 55 645 34 01<br />
<a class="_ps2id" href="info@horgenglarus.ch" data-ps2id-offset="">info@horgenglarus.ch</a></p>
<p>Jean-Jacques Kraus (Verkaufsleiter Süd)<br />
T +49 (0)151 46198352<br />
<a class="_ps2id" href="jacques.kraus@horgenglarus.de" data-ps2id-offset="">jacques.kraus@horgenglarus.de</a></p>
<p>Andreas Becker (Verkaufsleiter Nord)<br />
T +49 (0)151 72708805<br />
<a class="_ps2id" href="andreas.becker@horgenglarus.de" data-ps2id-offset="">andreas.becker@horgenglarus.de</a></p>
<p><a href="http://www.horgenglarus.ch">www.horgenglarus.ch</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Stadt als Selbstbauprojekt &#8211; Rückblick auf die Ausstellung &#8220;Nadogradnje&#8221;</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/nadogradnje/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 07:52:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=344014</guid>

					<description><![CDATA[»Nadogradnje« bezeichnen informelle Dachaufbauten im ehemaligen Jugoslawien, die bereits historisch im architektonischen Gedächtnis der Region verankert sind. Sie zeigen Strategien für eine Resilienz im Wohnungsbau, meist geprägt von niederschwelligen Low-Tech-Verfahren jenseits staatlich reglementierter Planung. Der Kölner Architekturfotograf Gregor Theune nahm sich diesem urbanen Phänomen an und dokumentierte es in großformatigen Fotografien, die in den AIT-ArchitekturSalons zu sehen waren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_341207" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-341207 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_900px-762x600.jpg" alt="Nadogradnje | © Gregor Theune" width="762" height="600" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_900px-762x600.jpg 762w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_900px-768x605.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_900px.jpg 900w" sizes="(max-width: 762px) 100vw, 762px" /><p class="wp-caption-text">Nadogradnje | © Gregor Theune</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_-300-dpi-RGB-_-02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nadogradnje | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_-300-dpi-RGB-_-02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_-300-dpi-RGB-_-03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nadogradnje | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_-300-dpi-RGB-_-03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_-300-dpi-RGB-_-01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nadogradnje | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_-300-dpi-RGB-_-01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_-300-dpi-RGB-_-05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nadogradnje | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Fotografie-Gregor-Theune-_-300-dpi-RGB-_-05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Nadogradnje-_-AIT-Salon-_-02_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung &quot;Nadogradnje&quot; im AIT-ArchitekturSalon Köln | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Nadogradnje-_-AIT-Salon-_-02_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nadogradnje-col_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung &quot;Nadogradnje&quot; im AIT-ArchitekturSalon Köln | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nadogradnje-col_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Nadogradnje-_-AIT-Salon-_-03_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung &quot;Nadogradnje&quot; im AIT-ArchitekturSalon Köln | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Nadogradnje-_-AIT-Salon-_-03_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nadogradnje_hamburg2_rgb_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung &quot;Nadogradnje&quot; im AIT-ArchitekturSalon Hamburg | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nadogradnje_hamburg2_rgb_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_9139-900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung &quot;Nadogradnje&quot; im AIT-ArchitekturSalon Köln | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_9139-900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nadogradnje_hamburg_rgb_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ausstellung &quot;Nadogradnje&quot; im AIT-ArchitekturSalon Hamburg | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nadogradnje_hamburg_rgb_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_ausstellungen_nadogradnje_2017_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Vernissage &quot;Nadogradnje&quot; | © AIT-Dialog" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_ausstellungen_nadogradnje_2017_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_ausstellungen_nadogradnje_2017_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Vernissage &quot;Nadogradnje&quot; | © AIT-Dialog" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_ausstellungen_nadogradnje_2017_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_9125_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Vernissage &quot;Nadogradnje&quot; | © Gregor Theune" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_9125_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Spread-04-_-300-dpi-RGB-900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Buch Nadogradnje | © M BOOKS" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/M-BOOKS-_-Nadogradnje-_-Spread-04-_-300-dpi-RGB-900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/04/nadogradnje_2.jpg' title="Buch Nadogradnje | © AIT-Dialog" data-rl_title="Buch Nadogradnje | © AIT-Dialog" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-281"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/04/nadogradnje_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Buch Nadogradnje | © AIT-Dialog" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Urbane Selbstregulierung in postjugoslawischen Städten</strong></p>
<p>»Nadogradnje« bezeichnen informelle Dachaufbauten im ehemaligen Jugoslawien, die bereits historisch im architektonischen Gedächtnis der Region verankert sind. Sie zeigen Strategien für eine Resilienz im Wohnungsbau, meist geprägt von niederschwelligen Low-Tech-Verfahren jenseits staatlich reglementierter Planung. Der Kölner Architekturfotograf Gregor Theune nahm sich diesem urbanen Phänomen an und dokumentierte es in großformatigen Fotografien, die von Sommer 2016 bis Frühjahr 2017 in den AIT-ArchitekturSalons gezeigt wurden. Gemeinsam mit dem Gestalter Sven Quadflieg hat Gregor Theune das bei M BOOKS erschienene, gleichnamige Buch herausgegeben, das diesen Prozess aus dem Blickwinkel verschiedener Wissenschaftsdisziplinen untersucht.</p>
<div>
<p>Das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens und der überaus schnelle, streckenweise unregulierte, städtebauliche Wandel der Region seit den 1990er Jahren war in der jüngeren Vergangenheit wiederholt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Mit dem Fokus auf die „<span class="relevanssi-query-term">Nadogradnje</span>“ in Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Serbien, im Kosovo und in Mazedonien fügte die dokumentarfotografische Arbeit von Gregor Theune und das aus ihr hervorgegangene Buch dieser Diskussion eine neue Dimension hinzu.</p>
</div>
<div>
<p>Der AIT ArchitekturSalon präsentierte diese Arbeit in beeindruckenden großformatigen Abzügen in Köln und anschließend in Hamburg. Gregor Theune zeigte sich im Rahmen der Vernissage begeistert: „Die Erkundung des Stadtraumes, das physische Erfahren der Orte und das verhältnismäßig langsame Arbeiten mit einer Fachkamera sind für mich immer auch ein Akt der Aneignung und damit wichtiger Teil einer weiteren inhaltlichen Auseinandersetzung. Ich freue mich sehr, dass wir das Ergebnis dieses Prozesses nun sowohl als Buch als auch in einer Ausstellung präsentieren können“.</p>
<p>Die Errichtung der „<span class="relevanssi-query-term">Nadogradnje</span>“ zeigen Strategien für eine Resilienz des Wohnungsbaus auf. Es werden zumeist niederschwellige Low-Tech-Verfahren jenseits staatlich reglementierter Planung genutzt, die jedoch ein Bewusstsein für sich im Laufe der Lebensdauer eines Gebäudes ändernde Bedingungen und Anforderungen der Bewohner in sich tragen und dafür nachhaltige Lösungen auf informellem Weg suchen. Die Größe und Ausprägung der Nadogradnje ist dabei kaum einzugrenzen: es finden sich überbaute kleine Balkone ebenso wie mehrstöckige Wohneinheiten, die auf bestehende Gebäude aufgesetzt oder schon in der Planungsphase dem Bauwerk illegal hinzugefügt werden. Teils dienen die Aufstockungen der persönlichen Nutzung durch die Bewohner, teils aber auch der Erwirtschaftung von Gewinn. Genauso breit gefächert ist auch die Verortung dieser Art der eigenmächtigen Aneignung des Bauens und der Stadtgestaltung, die sich sowohl über Altstädt wie auch Neubaugebiete erstreckt.</p>
<p>„Die Aufbauten sind dabei schon historisch im architektonischen Gedächtnis der Region verankert und bieten daher eine besonders eindrückliche und spannende, weil immanente Reaktion auf die rasante urbane Entwicklung der Region während ihrer Transformation von sozialistischen Plan- zu neoliberalen Marktwirtschaften“, so Mit-Herausgeber Sven Quadflieg. Sie zeigten, wie im Bereich des Wohnens Einflüsse von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu neuen Formen architektonischer Ordnung führten und seien somit, trotz ihrer ganz eigenen visuellen Faszination, keine ausschließlich gestalterisch zu betrachtende Erscheinung.</p>
</div>
<p>In den Jahren 2010 bis 2014 ist Gregor Theune wiederholt in die Region gereist, um die fotografische Näherung an das Phänomen der Dachaufstockungen zu erarbeiten. 29 mit analoger Großformattechnik aufgenommene Ansichten bilden damit den visuellen Hintergrund des beim Weimarer Architekturbuchverlag M BOOKS erschienenen Buches „<span class="relevanssi-query-term">Nadogradnje</span> – Urban Self-Regulation in Post-Yugoslav Cities“, das zugleich Dokumentation und erste Interpretation der Thematik ist.</p>
<p>Der Verleger Michael Kraus erläutert: „Die Fotografien sind gleichberechtigter Beitrag neben einer Reihe wissenschaftlicher Beiträge im Buch, die das Prinzip „<span class="relevanssi-query-term">Nadogradnje</span>“ aus den spezifischen fachlichen Perspektiven der Architektur, der Stadtforschung, der Soziologie, der Ästhetik und der Philosophie untersuchen“. Anhand dieser Beiträge wird das breite diskursive Feld um die soziale, politische, städtebauliche und nicht zuletzt gestalterische Bedeutung der „<span class="relevanssi-query-term">Nadogradnje</span>“ vermessen und ein Bedeutungstransfer in globalere Kontexte unternommen.</p>
<div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nadogradnje | Urban Self-Regulation in Post-Yugoslav Cities</strong><br />
herausgegeben von Sven Quadflieg &amp; Gregor Theune<br />
ISBN 978-3-944425-04-7<br />
€49,00</p>
<p>ausgezeichnet mit dem DAM ARCHITECTURAL BOOK AWARD 2016</p>
<p>weitere Informationen zum Buch finden Sie auf der <a href="https://www.m-books.eu/produkt/nadogradnje/">Webseite von M-BOOKS</a>.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Partner des AIT-Award 2020: Euramax</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/partner-des-ait-award-euramax/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2020 15:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen unseres Blogs AIT-Award at 6 präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben den 83 Projekten der Finalisten und der Jury auch die Partner des AIT-Award &#124; Best in Interior and Architecture. Heute stellen wir Ihnen das Unternehmen Euramax vor, den Premiumhersteller von spulenbeschichteten Aluminium, das bei der Herstellung von Metallfassadenplatten verwendet wird.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/Erasmus-Campus-Student-Housing-by-mecanoo-architecten-10.jpg' title="Erasmus-Campus-Student-Housing" data-rl_title="Erasmus-Campus-Student-Housing" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Erasmus Campus | Foto: Mecanoo architecten" data-rel="lightbox-gallery-282"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/Erasmus-Campus-Student-Housing-by-mecanoo-architecten-10-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Erasmus-Campus-Student-Housing" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/Com_XTU_Bordeaux_CiteDuVin_20160428-33825-MEDIUM.jpg' title="Wine Museum Bordeaux" data-rl_title="Wine Museum Bordeaux" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Wine Museum, Bordeaux | © 2019 Euramax" data-rel="lightbox-gallery-282"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/Com_XTU_Bordeaux_CiteDuVin_20160428-33825-MEDIUM-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Wine Museum Bordeaux" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/04_RG1037c_RoryG_091118_-008rt.jpg' title="Serie Architects Jameel Arts Centre| Dubai | UAE" data-rl_title="Serie Architects Jameel Arts Centre| Dubai | UAE" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Serie Architects Jameel Arts Center, Dubai | © 2019 Euramax" data-rel="lightbox-gallery-282"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/04_RG1037c_RoryG_091118_-008rt-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Serie Architects Jameel Arts Centre| Dubai | UAE" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/logo_euramax_900x600.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-282"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/logo_euramax_900x600-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Euramax &amp; Wissenszentrum in Metallfassaden</strong></p>
<p>Euramax Coated Products unterstützt Architekten dabei, die richtige Wahl für die Gestaltung von Metallfassaden zu treffen. Mit einer über 50-jährigen Geschichte in der Lieferung von beschichteten Metallen an Premium-Hersteller von Fassadenpaneelen auf der ganzen Welt, basiert das Know-How des Unternehmens auf einer langen Marktpräsenz. Euramax berät Architekturbüros seit über 10 Jahren bei der Entwicklung von Metallfassaden. Das spezielle Support-Team für Spezifikationen heißt EuramaxLab und besteht aus acht Vertretern in Europa, dem Mittleren Osten und China.</p>
<p>Der Mehrwert beginnt vorzugsweise in der Konzeptionsphase, mit der Beratung verschiedener Plattentypen aus technischer, nachhaltiger und ästhetischer Sicht. Da das Beschichtungsunternehmen mehr als 15.000 km Aluminium pro Jahr lackiert, erweitert das Unternehmen diese Basis mit fundiertem Wissen über Beschichtungsspezifikationen und einer großen, zeitgemäßen Farbpalette. Bei Bedarf können die Beschichtungen sowohl in technischer als auch in ästhetischer Hinsicht an die örtlichen Projektanforderungen angepasst werden.</p>
<p>Durch seinen kontinuierlicher Fokus auf Service, Flexibilität und Innovation sowie ein marktorientierter Ansatz ist das Unternehmen für hervorragende Leistungen bekannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Euramax<br />
Industrieweg 6<br />
6045 JG Roermond<br />
Niederlande<br />
Fon: +31 475 370 341<br />
Web: <a class="_ps2id" href="https://www.euramaxlab.com/" data-ps2id-offset="">www.euramaxlab.com</a></p>
<p>Paul van der Vijgh<br />
Brand &amp; Design Manager<br />
Fon: +31 (0)475370381<br />
Mobil: +31 (0)655811606<br />
E-Mail: <a class="_ps2id" href="pvijgh@euramax.eu" data-ps2id-offset="">pvijgh@euramax.eu</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der AIT-Award | Best in Interior and Architecture findet in Partnerschaft mit Artemide, EURAMAX, Gira und der Messe Frankfurt statt.</p>
<p>Im Rahmen unseres <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award-entry/ait-award-blog/">Blogs AIT-Award at 6</a> präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen die Projekte der insgesamt 83 Finalisten, die neun-köpfige Jury sowie die Partner des AIT-Award.</p>
<p>Weitere Infos zum AIT-Award finden Sie <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">hier</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnsiedlung Toblerstrasse, BS+EMI Architektenpartner, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/toblerstrasse_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Züricher Quartier Fluntern ist durch eine homogene, städtebauliche Körnung von „Punktbauten in Gärten“ geprägt, die über eine repräsentative Gestalt und straßenseitige Eingänge verfügen. Hier haben BS+EMI Architektenpartner 13 kompakte Solitärbauten mit eindeutiger Straßenfassade realisiert, die trotz einer deutlich höheren Bebauungsdichte typologisch und stimmungsmäßig an den Bestand anknüpfen. Die einzelnen Gebäude weisen im Wesentlichen eine dreieckige Grundrissform auf, wodurch kabinettartige Außenräume im Innern der Siedlung geschaffen werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/bsemi_toblerstrasse_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-283"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/bsemi_toblerstrasse_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/bsemi_toblerstrasse_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-283"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/bsemi_toblerstrasse_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/bsemi_toblerstrasse_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-283"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/bsemi_toblerstrasse_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Wohnsiedlung Toblerstrasse, CH-Zürich<br />
BS+EMI Architektenpartner, CH-Zürich<br />
Finalist in der Kategorie: Wohnen Multi-Family</h3>
<p>Das Züricher Quartier Fluntern ist durch eine homogene städtebauliche Struktur  geprägt. Repräsentative, straßenseitige Eingänge prägen das Bild. Hier haben BS+EMI Architektenpartner 13 kompakte Solitärbauten mit eindeutiger Straßenfassade realisiert, die trotz einer deutlich höheren Bebauungsdichte typologisch an den Bestand anknüpfen. Die einzelnen Gebäude weisen im Wesentlichen eine dreieckige Grundrissform auf, wodurch kabinettartige Außenräume im Innern der Siedlung geschaffen werden. Durch das Drehen und Spiegeln von gleichen Häusern wird der Ausdruck von repetitiven, schematischen Baukörpern vermieden. Es entsteht vielmehr eine Komposition aus unterschiedlichen, sich geradezu organisch aufeinander beziehenden Volumen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Allgemeine Baugenossenschaft Zürich<br />
Ort: CH-Zürich<br />
Architekten: BS+EMI Architektenpartner, CH-Zürich<br />
<a href="http://www.bs-emi.ch/">www.bs-emi.ch</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Roland Bernath</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frank Barkow: The liminale Façade</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/euramax_makro_barkow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 08:52:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=345944</guid>

					<description><![CDATA[Die Fassade eines Gebäudes, jener Bereich, der zwischen einem architektonischen "Innen" und "Außen" unterscheidet, ist zunehmend zu einem eigenständigen architektonischen Feld geworden, betont Frank Barkow (Barkow Leibinger). Frei von Flächenverhältnissen oder Effizienzmaximen: Eine Fassade, oder Gebäudehülle, definiert und begrenzt die Form eines Gebäudes, sein Erscheinungsbild (oder Aussehen) und zunehmend auch die Leistungsfähigkeit eines Gebäudes (Sonnenschutz, Heizung und Kühlung, Transparenz oder Opazität, Energieerzeugung usw.). Dies ist sowohl zu einem technologischen als auch zu einem ästhetischen Auftrag geworden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Barkow_ArtLabHarvard_©IwanBaan_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ArtLab, Harvard University. © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-284"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Barkow_ArtLabHarvard_©IwanBaan_2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Barkow_Berta_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Büro- und Geschäftsgebäude „Bertha Berlin&quot;. © Corinne Rose" data-rel="lightbox-gallery-284"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Barkow_Berta_2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/BarkowLeibinger_Tour_Total_Nicole-Nunez_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Tour Total, Berlin. © Nicole Nunez / Barkow Leibinger" data-rel="lightbox-gallery-284"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/BarkowLeibinger_Tour_Total_Nicole-Nunez_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/BarkowLeibinger_Monnet4_WernerHuthmacher.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bürogebäude Monnet 4, Berlin. © Werner Hutmacher" data-rel="lightbox-gallery-284"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/BarkowLeibinger_Monnet4_WernerHuthmacher.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Barkow_Jaho_PascalBuenning_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bürohochhaus Jannowitzbrücke, Wettbewerbsentwurf. © Pascal Bünning" data-rel="lightbox-gallery-284"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Barkow_Jaho_PascalBuenning_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Barkow_TruTec_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="TRUTEC Building, Seoul. © Amy Barkow" data-rel="lightbox-gallery-284"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Barkow_TruTec_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Hallidie_wiki_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Das erste Hochhaus mit Glasvorhangfassade: Hallidie Building in San Francisco. Foto: Wikipedia" data-rel="lightbox-gallery-284"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Hallidie_wiki_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/FrankBarkow_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Frank Barkow. © Corinne Rose" data-rel="lightbox-gallery-284"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/FrankBarkow_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<h2><strong>Frank Barkow: The Liminal Façade</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Fassade eines Gebäudes, jener Bereich, der zwischen einem architektonischen &#8220;Innen&#8221; und &#8220;Außen&#8221; unterscheidet, ist zunehmend zu einem eigenständigen architektonischen Feld geworden. Frei von Flächenverhältnissen oder Effizienzmaximen: Eine Fassade, oder Gebäudehülle, definiert und begrenzt die Form eines Gebäudes, sein Erscheinungsbild (oder Aussehen) und zunehmend auch die Leistungsfähigkeit eines Gebäudes (Sonnenschutz, Heizung und Kühlung, Transparenz oder Opazität, Energieerzeugung usw.). Dies ist sowohl zu einem technologischen als auch zu einem ästhetischen Auftrag geworden. Fassaden erzeugen Oberfläche. Oberflächen-&#8220;Effekt&#8221; bedeutet, wie Fassaden optisch als maßgebend für das Erscheinungsbild eines Gebäudes angesehen werden, aber vor allem auch, was eine Fassade leistet bzw. was sie leisten kann. Umgekehrt ist eine Fassade eine begrenzende Barriere für das Innere eines Gebäudes und bestimmt, wie wir aus einem Gebäude heraus sehen, was wir sehen und wie Licht gefiltert oder abgeschattet wird. In Zeiten der Quarantäne und des &#8220;Stay Home&#8221; finden wir uns buchstäblich in unseren gläsernen Fensterwänden und begrünten Balkonen oder Loggien wieder, wohnen oder arbeiten in diesem Grenzbereich zwischen Innen- und Außenwelt.</p>
<p><strong>Die Fassade wird zu einem &#8220;Ort&#8221; im Gebäude<br />
</strong></p>
<p>Die tiefe Fassade ist eine Idee, die die Vorliebe der Moderne für die Vorhangfassade aus Glas, d.h. die Reduzierung einer Gebäudehülle auf eine einzige, von den tragenden Säulen unabhängige Glasschicht, ablehnt. Während beim 1917 fertiggestellten Hallidie Building in San Francisco erstmals eine Glasvorhangfassade zum Einsatz kam, markierte das 1952 errichtete Lever House von Gordon Bunshaft in New York den Höhepunkt dieser Fassadentypologie. Hier wurde die Gebäudehülle auf das absolute Minimum reduziert. Es ist zudem der historische und technologische Höhepunkt einer Idee, die eine zeitgenössische Haltung gegenüber der liminalen Fassade als nicht mehr tragfähig ablehnen würde.</p>
<p>Strukturelle und räumliche Tiefe ist eine Vorliebe, bei der die Fassade eines Gebäudes zu einem &#8220;Ort&#8221; in einem Gebäude wird, den es zu besetzen gilt, an dem man sich befindet. Gleichzeitig und angesichts der Grenzen der modernistischen Glasvorhangfassade kann eine tiefe Fassadenkonstruktion tragend sein, Energie mittels Photovoltaik erzeugen, Verschattung schaffen, Frischluftzufuhr ermöglichen und steuern, Energienutzung und -verbrauch kontrollieren, und sie kann transparent, transluzent oder opak sein. Fassaden können das Wesen der Innenräume offenbaren, die sie umhüllen, oder durch Abstraktion diesen Inhalt verschleiern oder verbergen und andere Maßstäbe und visuelle Leistungen im städtischen Maßstab erfassen. Andere Strategien, die ihrer Natur nach Tiefe haben, sind die Einbettung von Atrien oder Wintergärten in eine Fassade, die zusätzlich zwischen Außen und Innen vermitteln oder dem Grünbereich überlassen werden können, um der Fassadengestaltung zusätzliche Komplexität und Räumlichkeit zu verleihen.  Ein zweidimensionales Paradigma begünstigt nun ein dreidimensionales.</p>
<p><strong>Inspiration durch künstlerische Arbeiten von arte povera oder ZERO</strong></p>
<p>Es besteht auch ein anhaltendes Interesse an der visuellen Wirkung einer Fassade als städtisches Phänomen (dieser Beitrag bezieht sich auf Gebäude, bei denen es sich überwiegend um Hochhäuser für Büro- oder Wohnnutzung handelt). Wenn die Fassadenerstellung nun eine relative Autonomie von der Effizienz der Kerne und Bodenplatten genießt, dann kann sie auch einen städtebaulichen visuellen Effekt erzeugen. Ein frühes Interesse an der künstlerischen Produktion (arte povera oder ZERO) führte zu Künstlern wie Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker Werke, die Arbeiten mit überzeugender materieller Oberflächenwirkung hervorbrachten. Es war faszinierend, diese Werke als visuelles Schauspiel zu erleben. Die Martin-Gropius-Ausstellung ZERO im Jahr 2015 war sowohl eine Bestätigung für einige unserer Vorhaben als auch ein Anstoß für die Weiterführung unserer Arbeit. Beim Betrachten dieser Werke stellten wir fest, dass viele ihrer Projekte architektonischen Modellen ähnelten. Ein weiterer Favorit waren Isa Genskins trashige (Material-)Modelle für das Projekt „New Building for Berlin“ (2004). Uns wurde bewusst, dass wir das Potenzial hatten, diese Ideen tatsächlich im Architektur- und Gebäudemaßstab umzusetzen. Die Fassadenerstellung funktioniert für uns jetzt in drei Maßstäben: Erstens im städtischen Maßstab, zweitens im technologischen/leistungsspezifischen Maßstab und drittens, aus der Erfahrung des Innenraum-Maßstabs heraus.</p>
<p><strong>Materiell tiefe Fassaden, die einen urbanen visuellen Effekt erzeugen</strong></p>
<p>Die relative Unabhängigkeit zwischen diesen Bedingungen war für uns ziemlich spannend. Frühe Projekte wie das Trutec-Gebäude in Korea oder der Wettbewerb für das Bundesfamilienministerium in Berlin begannen, diesen Impuls umfassend aufzugreifen. Eine andere Generation von Hochhäusern, darunter Tour Total, Estrel, Bertha, die sich alle in Berlin befinden, begann, sich weiter mit materiell tiefen Fassaden zu beschäftigen, die alle einen urbanen visuellen Effekt erzeugen, der diese autonomen Aspekte der Fassadenerstellung in städtischen Kontexten betont, die im Hinblick auf Nachhaltigkeit überaus gut funktionieren. Ein Wohn-/Bürohochhaus für die Kurfürstenstraße erscheint wie eine steinerne Klippe. Bei neuen Projekten wie dem Büroturm für die Janowitzbrücke wurde das Problem der Glasvorhangfassade (wie oben erwähnt) gelöst, indem eine visuell komplexe, performative, transparente und transluzente Fassade mit eingebetteten Wintergärten geschaffen wurde &#8211; eine Erfindung, die die Probleme der modernistischen Glasvorhangfassade aus der Mitte des Jahrhunderts löst.</p>
<p>Diese Isolierung, Fokussierung, Entwicklung und Evolution einer „Gebäudekomponente“ bleibt und wird auch weiterhin eine Arbeitsweise für unsere Praxis sein. Konstruktion, Hülle und Raumbildung sind alles potenzielle Felder innerhalb des größeren Bereichs der Architektur. In Verbindung mit einem anhaltenden Interesse an der Materialität und den Instrumenten, die diese umsetzen, führt dies zu einer Reihe von feststehenden Prioritäten, die unendliche Möglichkeiten bieten und unser Büro weiterhin darauf ausrichten, sich weiterzuentwickeln und zu suchen.</p>
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<p><strong>Frank Barkow </strong>(*1957 in Kansas City, USA) gründete 1993 gemeinsam mit Regine Leibinger in Berlin das Archtitekturbüro Barkow Leibinger.</p>
<p>Die Bandbreite der Leistungen des Büros umfasst öffentliche Bauten, Bürogebäude sowie Innen ausbauten für Wohnen und Gewerbe im Bestand. 2007 wurde die Arbeit von Barkow Leibinger mit dem Marcus-Prize for Architecture ausgezeichnet. Das Betriebsrestaurant Ditzingen erhielt 2009 den DAM Preis für Architektur in Deutschland und 2010 den Honor Award for Architecture des American Institute of Architects. Das Smart Material House Hamburg, das prämierte Modellvorhaben für die IBA Hamburg, erhielt den Holcim Award Acknowledgement Prize 2011 Europe und 2012 einen Holcim Global Innovation Prize. 2014 wurde der Tour Total mit dem Architekturpreis Beton ausgezeichnet und 2016 erhielten sowohl der Trumpf Campus in Ditzingen als auch das HAWE-Werk in Kaufbeuren den erstmals ausgelobten „industriebaupreis“.</p>
<p>Mehr Informationen: <a href="https://barkowleibinger.com/">www.barkowleibinger.com</a></p>
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		<title>Euramax exklusiv: Im Fokus &#8211; bandbeschichtetes Aluminium</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/euramax_imfokus_bandbeschichtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 08:52:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Verwendung von Metallverkleidungen für Dächer und Fassaden hat seit den 1980er-Jahren stark zugenommen. Dabei begann die Anwendung von Metallen für Dächer bereits viel früher. So vertrauten die Baumeister des antiken Roms bereits 27 v. Chr. auf Kupfer bei der Dacheindeckung des Pantheons. In Deutschland war der Hildesheimer Dom ein sehr frühes europäisches Beispiel für das erfolgreiche Bauen mit Kupfer. Das Dach überdauerte beinahe 700 Jahre und blieb bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erhalten. Heute kann Kupfer als High-End-Nischenprodukt angesehen werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<h2><strong>Bandbeschichtetes Aluminium – eine Erfolgsstory</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Verwendung von Metallverkleidungen für Dächer und Fassaden hat seit den 1980er-Jahren stark zugenommen. Dabei begann die Anwendung von Metallen für Dächer bereits viel früher. So vertrauten die Baumeister des antiken Roms bereits 27 v. Chr. auf Kupfer bei der Dacheindeckung des Pantheons. In Deutschland war der Hildesheimer Dom ein sehr frühes europäisches Beispiel für das erfolgreiche Bauen mit Kupfer. Das Dach überdauerte beinahe 700 Jahre und blieb bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erhalten. Heute kann Kupfer als High-End-Nischenprodukt angesehen werden.</p>
<p>Die überwiegende Mehrheit der in der Architektur verwendeten Materialien machen Stahl und Aluminium aus. Da beide Materialien in der Verwendung als Oberflächen für Haltbarkeit und Ästhetik stehen, führt an ihnen häufig kein Weg vorbei. Planer haben die Wahl zwischen mehreren Möglichkeiten, Farbe auf Metalle aufzutragen &#8211; zum Beispiel durch eine Pulverbeschichtung. Die am weitesten verbreitete Form der Auftragung ist die der Bandbeschichtung. Bei diesem Verfahren wird die Metalloberfläche vor dem Aufbau der Platte beschichtet. Große Aluminiumspulen durchlaufen eine durchgehende Beschichtungslinie, in der die Spulen zunächst gereinigt sowie mit einer Konversionsschicht veredelt werden, die die Haftung auf dem Metallsubstrat verbessert. Das farbliche Lackieren erfolgt im selben Durchgang in mehreren Schichten. Im letzten Schritt folgt das Aufbringen einer Folie, welche die Oberfläche für den weiteren Verlauf des Bauprozesses schützt.</p>
<p><strong>Eine spezielles Team, um Architekten zu betreuen</strong></p>
<p>Euramax Coated Products mit Sitz in Roermond, Niederlande, ist ein neuer Partner von AIT und ein Spezialist für die Beschichtung von reinem Aluminium. In den ersten Jahren nach seiner Gründung im Jahr 1969 konzentrierte sich das Unternehmen auf die Herstellung von Aluminium für Freizeitfahrzeuge. Noch heute, 50 Jahre später, beliefert Euramax Unternehmen wie Knaus, Hymer und Bürstner mit Seitenwandmaterial. In den 1980er Jahren verlagerte sich der Fokus auf die Bauindustrie. Der Großteil der Produktion liegt heute im Bereich der Dach- und Fassadenanwendungen. Da beschichtete Spulen relativ leicht zu transportieren sind, werden Euramax-Bänder weltweit eingesetzt.</p>
<p>Euramax verfügt über ein großes Portfolio an Farben und Beschichtungen. Die Experten des Unternehmens unterstützen Architekten gerne in jeder Phase des Bauprojekts. In den letzten Jahren wurde mit EuramaxLab eine spezielles Team aufgebaut, um Architekten weltweit zu betreuen und auf vielfältige Art und Weise zu beraten. Neben den oft projektbezogenen Gesprächen, finden auch allemeine Schulungen für Architektengruppen statt oder die Entwicklung spezifischer Farbtöne gemäß individuellen Wünschen.</p>
<p><strong>Leicht zu recyceln und ein hoher Wirkungsgrad</strong></p>
<p>Bandbeschichtetes Aluminium bietet eine sehr hochwertige lackierte Oberfläche in einer Vielzahl von Farben und Texturen. Die Oberfläche eines vorbehandelten Metalls kann entweder sehr matt oder hochglänzend, glatt oder geprägt sein. Bandbeschichtetes Aluminium ist zudem als nachhaltig anzusehen. Eine detaillierte unabhängige Ökobilanz (LCA) hat gezeigt, beschichtetes Aluminium dass auf diese Weise die Umwelt um ein Vielfaches weniger belastet als Metalloberflächen, die nachträglich beschichtet wurden. Vorbeschichtete Metalle sind ebenfalls leicht recycelbar. Obwohl die bei der Bandbeschichtung verwendeten organischen Beschichtungen im Allgemeinen dünner sind als nachträglich aufgetragene Pulver- oder Lackfilme, garantieren sie dennoch einen höheren Wirkungsgrad. Es wird weniger Farbe verbraucht, der Ressourcenverbrauch wird minimiert, Wartung und Neulackierung werden seltener oder sogar unnötig. Die Beschichtungsverfahren werden gemäß den neuesten nationalen und europäischen Normen für VOC-Emissionen betrieben. Diese Umweltverträglichkeit bedeutet, dass vorbeschichtete Metalle in einer Vielzahl von Anwendungen für Planer erste Wahl sind.</p>
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<p>Fotos: Euramax</p>
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<p><strong>Kontakt</strong><br />
Euramax<br />
Industrieweg 6<br />
6045 JG Roermond<br />
Niederlande<br />
T +31 475 370 341<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.euramaxlab.com/de/" data-ps2id-offset="">www.euramaxlab.com</a></p>
<p>Philipp Dierkes<br />
Architekturberater DACH / Scandinavia<br />
M +49 152 0315 4867<br />
<a href="mailto:pdierkes@euramax.eu">pdierkes@euramax.eu</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Bachelorabschluss unter neuen Studienbedingungen &#8211; Alfiia Koneeva, Stipendiatin 2019/20</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/koneeva-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 08:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Noch kurz vor meinem Studienabschluss war es für mich möglich, die neuen Lehrformate, die aufgrund der Coronakrise entwickelt wurden, kennen zu lernen und auch zu testen. Wie fühlt es sich in Zeiten sozialer Distanzierung und Digitalisierung an zu studieren und was hat sich in meinem Leben in den letzten Monaten geändert?
Trotz der offensichtlichen Nachteile der neuen, digitalen Studienformate – unkommunikatives und teilweise auch unpersönliches Arbeiten, Beschränkungen in der Darstellung und Begrenzung in den Materialien sowie Mangel im Austausch zwischen den Studenten – konnte ich für mich selbst einiges Positives daraus ziehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-286"><img decoding="async" width="900" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_01_web.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_01_web.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_01_web-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_01_web-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_01_web-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-286"><img decoding="async" width="900" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_02_web.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_02_web.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_02_web-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_02_web-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_02_web-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-286"><img decoding="async" width="900" height="900" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_04_web.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_04_web.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_04_web-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_04_web-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_04_web-45x45.jpg 45w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_06_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-286"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_06_web.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_06_web.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_06_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/06/Koneeva_Blog_2006_06_web-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Blog Interior Scholarship<br />
Juni 2020<br />
</strong><strong>Bloggerin: </strong><strong>Alfiia Koneeva<br />
</strong><strong>&#8220;</strong><strong>Bachelorabschluss unter neuen Studienbedingungen&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Noch kurz vor meinem Studienabschluss war es für mich möglich, die neuen Lehrformate, die aufgrund der Coronakrise entwickelt wurden, kennen zu lernen und auch zu testen. Wie fühlt es sich in Zeiten sozialer Distanzierung und Digitalisierung an zu studieren und was hat sich in meinem Leben in den letzten Monaten geändert?<br />
Trotz der offensichtlichen Nachteile der neuen, digitalen Studienformate – unkommunikatives und teilweise auch unpersönliches Arbeiten, Beschränkungen in der Darstellung und Begrenzung in den Materialien sowie Mangel im Austausch zwischen den Studenten – konnte ich für mich selbst einiges Positives daraus ziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vor Ort zu sein ist kein &#8220;Muss&#8221;</strong><br />
Die digitalen Formate bieten den Studierenden die Gelegenheit, von unterschiedlichen Orten aus zu studieren. Solange man einen Computer bei sich hat und Zugriff auf das Internet, kann man jederzeit an den Vorlesungen teilnehmen, egal in welcher Stadt oder auch in welchem Land man sich momentan befindet. Zum Teil darf man auch die Vorträge an anderen Universitäten hören &#8211; mit der Zusage der jeweiligen Professoren. So konnte ich neben meinem Hauptstudium an der Burg Giebichenstein in Halle in den letzten Monaten an mehrere Vorlesungen der Universitäten in Sankt Petersburg und in Nürnberg teilnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Flexibilität<br />
</strong>Kreide und Tafel gehören der Vergangenheit an und werden durch digitales Arbeiten ersetzt. Mehrere Vorlesungen sind jetzt als Podcast online, sodass man diese, unabhängig von strikten Zeitplänen, anschauen und anhören und dadurch den Tagesablauf individuell planen kann. Ob man den Vortrag entspannt beim Kaffee trinken oder konzentriert in Ruhe anschauen möchte, kann man selbst entscheiden – jedem steht es frei, die passende Umgebung und auch die Uhrzeit zu wählen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Betrachten und notieren</strong><br />
Seit Jahren lag mein Skizzenbuch unbenutzt herum. In der neu entstandenen Situation, in der man sich von anderen distanzieren soll, möchte man aber trotzdem unter Leuten sein. Hier hat mir das Zeichnen geholfen. Beim Skizzieren entdecke ich immer Details, die man ansonsten im Alltag verpassen würde. Vor allem begeistert mich die Möglichkeit, die Gedanken schnell und einfach in eine visuelle Form zu bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über das Stipendium Interior Scholarship: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-stipendien/ait-dialog-home/interior-scholarship/">www.ait-xia-dialog.de</a></p>
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		<item>
		<title>Im Fokus: Hermann&#8217;s mit Porcelaingres</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_porcelaingres/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 07:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin hat eine neue trendige und nachhaltige Anlaufstelle für alle, die selbstverständlich gesundes Essen und Trinken genießen wollen, darüber hinaus aber Raum für Kreativität und Innovation suchen. Hermann’s – entworfen von Freehaus Design – befindet sich in der Torstraße, inmitten der digitalen Start-Up-Szene Berlins und zeigt ein helles und freundliches Ambiente, dank des “urbanen” Stils der Platten von Porcelaingres.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/pg_hermanns_berlino_ref1_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hermann&#039;s, Berlin | © Porcelaingres" data-rel="lightbox-gallery-287"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/pg_hermanns_berlino_ref1_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/pg_hermanns_berlino_ref7_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hermann&#039;s, Berlin | © Porcelaingres" data-rel="lightbox-gallery-287"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/pg_hermanns_berlino_ref7_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/pg_hermanns_berlino_ref5_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-287"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/pg_hermanns_berlino_ref5_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/pg_hermanns_berlino_ref14_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-287"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/pg_hermanns_berlino_ref14_900-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>&#8220;For a good Future of Food&#8221;<br />
</strong></h3>
<p>Berlin hat eine neue trendige und nachhaltige Anlaufstelle für alle, die selbstverständlich gesundes Essen und Trinken genießen wollen, darüber hinaus aber Raum für Kreativität und Innovation suchen. Hermann’s – entworfen von Freehaus Design in London – befindet sich in der Torstraße, inmitten der digitalen Start-Up-Szene Berlins und zeigt ein helles und freundliches Ambiente, dank des “urbanen” Stils der großformatigen Platten von Porcelaingres.</p>
<p>Das neue Lokal ist Teil der Bahlsen Gruppe und wurde nach dem Firmengründer Hermann Bahlsen benannt, doch das kulinarische Angebot ist nicht allzu eng mit dem Hauptgeschäft des Keksherstellers verbunden. Das Konzept von Hermann’s &#8211; “For a Good Future of Food” &#8211; wurde von Verena Bahlsen, der Tochter des derzeitigen Geschäftsführers Werner M. Bahlsen entwickelt und ist sehr viel ambitionierter als nur gutes Essen auf den Tisch zu bringen: Hermann’s ist als eine vielgestaltige Event-Location konzipiert, in der man beispielsweise Kochkurse belegen und weitere Angebote nutzen kann. So soll der Ort zu einem Bezugspunkt der Entscheidungsträger auf dem Sektor der Food Innovation werden.</p>
<p>Dieser Wunsch wird in der architektonischen Gestaltung des Londoner Büros Freehaus Design umgesetzt. Freehaus Design ist ein mehrfach preisgekröntes Kreativbüro, das 2012 in London gegründet wurde und für das nachhaltige Planung mehr als nur eine Modeerscheinung ist. Im Fall von Hermann’s haben die Gestalter die Ideen des Bauträgers in einer ansprechenden Innengestaltung mit sanften und zurückhaltenden Farben umgesetzt, die sich von dem eher rustikalen Touch ähnlicher Orte in Berlin Mitte deutlich abhebt. Eine Entscheidung, die dem Flair des als Co-Working-Space konzipierten Cafés sehr zugute kommt und vielleicht auch aus diesem Grund viele weibliche Besucher anspricht. Die Sitzplätze sind hell, bequem, verfügen über Steckdosen und freien WLAN-Zugang, das kulinarische Angebot bietet eine breite Auswahl an gesunden und schmackhaften Gerichten sowie hervorragenden Kaffee und Tee in vielen Variationen. Dank des Bodenbelags von Porcelaingres aus der Linie Urban –  Urban Great (300×100cm) und Urban (60×60cm) – lassen sich die Räumlichkeiten des Hermann’s frei interpretieren und tragen zu einer optischen Kontinuität mit der Stadt und ihrem bunten Treiben vor den großen Fenstern bei. Die Wahl des Materials fügt sich harmonisch in die nachhaltige Philosophie ein, die sowohl das Hermann’s als auch die Architekten von Freehaus Design auszeichnet. Die Feinsteinzeugplatten in Zementoptik stammen nämlich aus dem Werk Porcelaingres in Vetschau, Brandenburg, gerade 100 km von Berlin entfernt, wo sie unter Verwendung erneuerbarer Energien und recycelten Materials hergestellt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Porcelaingres</strong></p>
<p>ITALIAN STYLE MADE IN GERMANY<br />
Mit der unerschöpflichen Energiequelle der Kreativität realisiert Porcelaingres durch technisches Know-how hochprofilierte zeitgenössische Architektur.<br />
Dies lässt sich auch in den Berliner Sarotti-Höfen, in ihrer Ausstellung im Herzen von Kreuzberg, erleben. In dieser magischen Location organisiert der Feinsteinzeughersteller Workshops, Meetings und Präsentationen für Architektur-, Handels- und Künstlerpartner und ruft so einen kreativen Prozess ins Leben, der seinesgleichen sucht.</p>
<p>Porcelaingres ist ein junges Unternehmen, das seit 2003 in einer der modernsten Produktionsstätten Europas Feinsteinzeugplatten von extrem hoher Qualität produziert. Für seinen Firmensitz hat es Vetschau in Deutschland gewählt, wo unter Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsgrundsatzes eine hochfortschrittliche Produktionsanlage errichtet wurde. Porcelaingres gehört zum Konzern Iris Ceramica Group und betreibt, neben dem Standort in Vetschau, ein weiteres Produktionswerk in Castellarano, ganz in der Nähe des wichtigsten keramischen Industriegebiets in Norditalien, nämlich Sassuolo. Seit über 15 Jahren werden dort Hochqualitäts-Feinsteinzeugplatten für Böden und Wände im Innen- und Außenbereich produziert. Dabei stehen Qualität, Nachhaltigkeit und Kreativität an erster Stelle. Gleichbleibend hohe Qualität wird durch die sorgfältige Auswahl der Rohstoffe, durch sehr effiziente Produktion und durch das optimale Verhältnis zu Kunden, Mitarbeitern und Zulieferern gewährleistet. Nachhaltigkeit erreicht Porcelaingres durch soziales Engagement und durch eine Haushaltswirtschaft, die keine Energie- und sonstige Verschwendung zulässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Porcelaingres GmbH<br />
Irisstraße 1<br />
03226 Vetschau<br />
T +49 (0) 35433 597 0<br />
<a href="http://www.porcelaingres.com">www.porcelaingres.com</a></p>
<p>Ilona Peters<br />
Objektberaterin<br />
M +49 (0)174 338 78 49<br />
<a href="mailto:ipeters@porcelaingres.com">ipeters@porcelaingres.com</a></p>
<p>Fotos: <span class="st">©</span> Porcelaingres</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick auf die Ausstellung &#8220;João Filgueiras Lima &#8211; Lelé&#8221;</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/lele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 07:03:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2015 zeigte der AIT-ArchitekturSalon die beeindruckende Ausstellung „João Filgueiras Lima – Lelé. A Culture of Materials and the Art of Production“, die vom Museu de Casa Brasileira in São Paulo in Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der TU-Delft kuratiert wurde. Die Werkschau konzentrierte sich auf die Fußgängerbrücken in der Stadt Salvador sowie die richtungsweisenden Planungen und Realisierungen einer Reihe von Krankenhäusern und Reha-Zentren für Menschen mit Behinderung im Nordosten Brasiliens. Präsentiert wurden die Projekte anhand von Plänen, großformatigen Fotografien und Modellen.
In unserem Virtuellen Salon blicken wir noch einmal auf diese vielschichtige Ausstellung zurück.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_06.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_06-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kuratorengespräch zwischen Prof. Max Risselada (TU-Delft) und Jorn Konijn (freier Kurator) | © Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_07.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Prof. Max Risselada (TU-Delft) | © Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_07-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_06.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Architekturvortrag von Prof. Max Risselada (TU-Delft) im Rahmen der Vernissage | © Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_06-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_ausstellung_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_08.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-288"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/lele_vernissage_08-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><span style="color: #000000;"><strong>João Filgueiras Lima &#8211; Lelé<br />
A Culture of Materials and the Art of Production<br />
</strong></span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Eine Ausstellung entwickelt vom Museu da Casa Brasileira, São Paulo in Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der TU-Delft. Kuratorenteam Giancarlo Latorraca (MCB) und Max Risselada (TU-Delft).</span></p>
<p>2015 zeigte der AIT-ArchitekturSalon die beeindruckende Ausstellung „João Filgueiras Lima – Lelé. A Culture of Materials and the Art of Production“, die vom Museu de Casa Brasileira in São Paulo in Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der TU-Delft kuratiert wurde. Die Werkschau konzentrierte sich auf die Fußgängerbrücken in der Stadt Salvador sowie die richtungsweisenden Planungen und Realisierungen einer Reihe von Krankenhäusern und Reha-Zentren für Menschen mit Behinderung im Nordosten Brasiliens. Präsentiert wurden die Projekte anhand von Plänen, großformatigen Fotografien und Modellen, die eigens für die Ausstellung an der Architekturfakultät in Delft gefertigt wurden.<br />
In unserem Virtuellen Salon blicken wir noch einmal auf diese vielschichtige Ausstellung zurück.</p>
<p>Die Karriere des brasilianischen Architekten João da Gama Filgueiras Lima &#8211; besser bekannt als Lelé &#8211; begann Ende der 1950er-Jahre, nachdem er sein Architekturstudium an der Escola de Belas Artes (School of Fine Arts) in Rio de Janeiro erfolgreich abgeschlossen hatte. In enger Zusammenarbeit mit Lucio Costa und Oscar Niemeyer war er am Aufbau Brasilias, der neuen Hauptstadt Brasiliens, beteiligt. Lelés Beitrag konzentrierte sich hauptsächlich auf die Entwicklung experimenteller Bausysteme aus Stahlbeton und darauf, den Anforderungen dieser rasant wachsenden Stadt zu entsprechen. Bereits in den 1960er-Jahren widmete er sich den ersten sozialen Bauprojekten.</p>
<p>Eines seiner ersten Projekte ist das gemeinsam mit Niemeyer entworfene Krankenhaus Taguatinga in Brasilia (1968), das aus Betonfertigteilen gebaut wurde. Durch Stahlbleche, die als Trennwände eingesetzt wurden, war der Innenraum variabel und konnte flexibel erweitert werden. Die Verwendung standardisierter Konstruktionselemente sowie serieller Module für den Innenraum ermöglichte eine hohe Flexibilität bei geringen Kosten.</p>
<p>Während seiner 40-jährigen Schaffensphase verfolgte er eine Architektur, die stets auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner zugeschnitten war. Auch in der Zeit der Militärdiktatur setzte er seine Bemühungen fort, seine architektonische Sprache mit industriell gefertigten Bauteilen in Beton und Stahlbeton umzusetzen. Ab den späten 1970er-Jahren, in Zeiten einsetzender politischer Veränderungen, realisierte Lelé auch in Favelas zahlreiche staatliche Einrichtungen wie Gesundheitszentren, Krankenhäuser und Schulen sowie Infrastrukturprojekte wie Busstationen, Fußgängerbrücken und Abwassersysteme.</p>
<p>Zwischen 1978 und 1982 war Lelé an einem großangelegten Infrastruktur-Projekt für Salvador beteiligt. Bereits 1959 wurde RENURB (Company of Renovation of Salvador) vom damaligen Bürgermeister Mário Kertész mit dem Ziel gegründet, die Infrastruktur der Stadt zu verbessern. Im Zuge des kommunal geförderten Projekts wurden aus standardisierten und vorgefertigten Bauteilen ein Busbahnhof, zahlreiche Busstationen und Zeitungskioske realisiert sowie das Wassersystem der Stadt revitalisiert.<br />
Mitte der 1980er-Jahre entwarf Lelé für die Stadt Salvador eine standardisierte, bis zu 35 Meter lange Fußgängerbrücke aus einer einfachen, metallenen Gitterstruktur. Stelzen in Form runder Türme, die die Brücke stützen, dienen gleichzeitig als Abzweigungspunkt, um diese in eine andere Richtung zu lenken oder einen Abgang in Form einer Rampe zu schaffen. Nach diesem Modell wurden unter anderem die Passarela Bonocô, Pasarella Chame-Chame und Pasarella Vasco da Gama umgesetzt.</p>
<p>Da Lelé bei der Realisierung seiner Projekte immer eine gesündere Gesellschaft im Auge hatte, war er darauf bedacht, Grünflächen einzubinden sowie eine natürliche Belichtung und Belüftung der Räume zu schaffen. Diesen Prinzipien ist Lelé bei seinen zahlreichen Krankenhausprojekten, wie beispielsweise den Krankenhäusern Sarah Kubitschek mit Standorten unter anderem in Brasilia (1980), Salvador (1991) und Rio de Janeiro (2001), treu geblieben.</p>
<p>In vielen Fällen war Lelé nicht nur für das Design, sondern auch für die Durchführung der Baumaßnahmen verantwortlich. Eigens zu diesem Zweck wurden Baufirmen gegründet, die die benötigten Komponenten industriell herstellten. Lelés Suche nach der Möglichkeit, ein Maximum an Qualität mit einem Minimum an Aufwand zu erreichen, gipfelte in einer Architektur, die als „entspannte Intensität“ umschrieben werden kann.</p>
<p>Diese Herangehensweise an die Architektur wurde vom Museu de Casa Brasileira in São Paulo in Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der TU-Delft in der Ausstellung „Arquitetura de Lelé: fábrica e invenção“ zusammengefasst. Kuratiert wurde die Werkschau von Giancarlo Latorraca, Technischer Director des Museums und Prof. Max Risselada der TU-Delft. Die Präsentation konzentriert sich auf die Fußgängerbrücken in der Stadt Salvador, die den Menschen den Zugang an das öffentliche Verkehrsnetz ermöglichen und gleichzeitig die Stadtteile miteinander verbindet, die sonst durch stark befahrene Straßen voneinander getrennt werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind die richtungsweisenden Planungen und Realisierungen einer Reihe von Krankenhäusern und Reha-Zentren für Menschen mit Behinderung im Nordosten Brasiliens sowie der Schaffung der dafür notwendigen Produktionsketten unter der Schirmherrschaft Sarah Kubitscheks.</p>
<p>Erstmals wurde die beeindruckende Ausstellung 2010 im Museu da Casa Brasileira in São Paulo gezeigt. Das ehemalige NAi in Rotterdam präsentierte 2012 eine überarbeitete Fassung, für die neue Modelle an der Architekturfakultät in Delft hergestellt wurden. Als Co-Kurator wirkte Jorn Konijn bei dieser Ausstellung mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Ausstellung von:</p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/logo_tu-delft.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-289"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/logo_tu-delft-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Logo_acasa.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-289"><img decoding="async" width="423" height="283" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Logo_acasa.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Logo_MCB.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-289"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Logo_MCB-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser Salonpartner FMG &#8211; Iris Ceramica &#8211; Diesel Living</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 06:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 1961 gegründete Iris-Gruppe ist führend im Design und in der Produktion von Keramik- und Feinsteinzeugfliesen.
Als inhabergeführtes Familienunternehmen legen sie besonders großen Wert auf Innovation und ökologische Verantwortung.
Michaela Lind ist als Architektin in ihrer Funktion als Objektberaterin für FMG und Iris Ceramica tätig. In unserem gemeinsamen Gespräch hat Sie uns die innovative Neuheit von FMG, die Serie Venice, vorgestellt, die aktuell zu Ihren Favoriten zählt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="video-container">
<div style="width: 1920px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-341338-13" width="1920" height="776" poster="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_collection_venice_villa_01-2019_v1.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_collection_venice_villa_01-2019_v1.mp4.mp4?_=13" /><source type="video/webm" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_collection_venice_villa_01-2019_v1.webmhd.webm?_=13" /><source type="video/ogg" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_collection_venice_villa_01-2019_v1.oggtheora.ogv?_=13" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_collection_venice_villa_01-2019_v1.mp4.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_collection_venice_villa_01-2019_v1.mp4.mp4</a></video></div>
</div>
<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_pink.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Pink | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_pink-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_pink-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_pink-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_pink.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_vv_venice_coral.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Coral | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_vv_venice_coral-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_vv_venice_coral-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_vv_venice_coral-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_vv_venice_coral.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_blue.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Blue | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_blue-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_blue-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_blue-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_blue.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_green.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Green | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_green-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_green-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_green-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_green.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_zinc.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Zinc | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_zinc-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_zinc-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_zinc-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_zinc.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_silver.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Silver | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_silver-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_silver-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_silver-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_silver.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_earth_beige.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Earth Beige | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_earth_beige-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_earth_beige-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_earth_beige-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_earth_beige.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_grey_nat.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Grey | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_grey_nat-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_grey_nat-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_grey_nat-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_grey_nat.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_yellow.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Yellow | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_yellow-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_yellow-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_yellow-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_yellow.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_white.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice White | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_white-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_white-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_white-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/fmg_venice_white.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_graphite.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Graphite | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_graphite-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_graphite-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_graphite-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_graphite.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_ivory.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Venice Ivory | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_ivory-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_ivory-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_ivory-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/fmg_venice_ivory.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_silver.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Rialto Silver | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_silver-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_silver-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_silver-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_silver.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_ivory.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Rialto Ivory | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_ivory-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_ivory-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_ivory-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_ivory.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_pink.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Rialto Pink | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_pink-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_pink-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_pink-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_pink.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_grey_beige.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Venice Villa, Rialto Grey Beige | © FMG - Iris Ceramica" data-rel="lightbox-gallery-290"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_grey_beige-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_grey_beige-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_grey_beige-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/irisfmg_rialto_grey_beige.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Die 1961 gegründete Iris-Gruppe ist führend im Design und in der Produktion von Keramik- und Feinsteinzeugfliesen.<br />
Als inhabergeführtes Familienunternehmen legen sie besonders großen Wert auf Innovation und ökologische Verantwortung.</p>
<p>Michaela Lind ist als Architektin in ihrer Funktion als Objektberaterin für FMG und Iris Ceramica tätig. Durch ihre jahrelange Erfahrung in der Planungs- und Bauleitungstätigkeit unterstützt und berät sie Architekten, Innenarchitekten und Bauherren bei ihrem Einsatz von Fliesen, Wand- und Bodenbelägen.<br />
&#8220;Für mich ist es bei meiner Arbeit sehr wichtig auf die Anforderungen, Wünsche und Bedürfnisse direkt einzugehen. Erst dann sehe ich mich als kompetente Ansprechpartnerin für die Planung, Erarbeitung von Sonderlösungen und Ansprechpartnerin bis zur Fertigstellung.&#8221;, erläutert sie ihre Tätigkeit bei FMG und Iris Ceramica.</p>
<p>In unserem gemeinsamen Gespräch hat uns Michaela Lind die innovative Neuheit von FMG, die Serie Venice, vorgestellt, die aktuell zu Ihren Favoriten zählt:</p>
<p>&#8220;Mein momentaner Favorit bei den FMG-Neuheiten ist die Serie Venice, die eine technische Innovation von komplett durchgefärbtem Feinsteinzeug als Terrazzofliese darstellt: Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die venezianische Terrasse als eine der ursprünglichsten Schöpfungen der Schule des italienischen Handwerks durchgesetzt und hat Villen und Palazzi von außerordentlicher Schönheit in Venetien, in Italien und in der ganzen Welt zu Ehre verholfen.<br />
Mit den beiden Seelen Venice und Rialto – die durch zwei verschiedene Ausführungen hinsichtlich der Körnungsgröße geprägt werden, die die beiden Oberflächen belebt und einzigartig macht – interpretiert die Kollektion Venice Villa diese edle Tradition mit einer modernen Sensibilität.<br />
Es gibt 13 Farbvarianten in vier eindrucksvollen Formaten und drei Oberflächen: naturell, geschliffen und strukturiert.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über FMG &#8211; Iris Ceramica</strong><br />
1961 gegründet ist die Iris-Gruppe führend im Design und in der Produktion von Keramik- und Feinsteinzeugfliesen.<br />
Als inhabergeführtes Familienunternehmen legen sie besonders großen Wert auf Innovation und ökologische Verantwortung.</p>
<p>Seit ihrer Gründung 1998 steht FMG für die umweltfreundliche technische Produktion von Marmoren, Graniten und anderen hochwertigen Steinen. Die Rohstoffe werden nach strengen Kriterien und Methoden abgebaut, was der Produktionsphilosophie von FMG entspricht, die technische Perfektion mit Ästhetik vereint und Technologie als Grundlage für Materialqualität voraussetzt. Die Produktion zeichnet sich durch hohe Leistungsmerkmale aus, die durch den Reinheitsgrad der Herstellungsmaterialien garantiert werden. Der Natur entnehmen sie die notwendigen Elemente wie Tone, Sande, Mineralien und Feuer, und setzen sie zu einem umweltfreundlichen Erzeugnis von höchster Qualität zusammen.</p>
<p>Die Produktion von FMG basiert auf den neuesten Ergebnissen der wissenschaftlichen und technologischen Forschung und Entwicklung. Es werden Natursteine in einer breiten Palette an Formaten, Stärken, Farbvarianten und Oberflächenbearbeitungen gefertigt, die allen Objekterfordernissen gerecht werden. Als Steinspezialist kann FMG jeden beliebigen Stein fertigen, der der Phantasie von Designern und Planern entspringt. Die Materialien von FMG erhielten die Zertifizierung für die Erfüllung der von LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) festgelegten Parameter des Green Building Council, das sich für nachhaltige und umweltfreundliche Konzepte stark macht.</p>
<p>Iris Ceramica hat seit 1961 mit einem Sortiment von mehr als 50 Kollektionen mit insgesamt über 2.700 Artikeln das Ansehen von in Italien gefertigten Produkten weltweit gesteigert und sich als weltmarktführender Hersteller von Keramik und Feinsteinzeug für Bodenbeläge und Wandverkleidungen im Wohn, Gewerbe- und Industriebereich etabliert.<br />
Durch die Partnerschaft zwischen Iris Ceramica und Diesel Living sind neue Lösungen für Boden und Wandbeläge entstanden. Inspiriert von Industrie und Urbanität sorgen unsere Produkte für ein einzigartiges, individuelles Zuhause.</p>
<p><strong><br />
Kontakt<br />
</strong></p>
<p>Iris Ceramica<br />
FMG Fabbrica Marmi e Graniti<br />
Via Ghiarola Nuova, 119<br />
41042 Fiorano Modenese<br />
Italy<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.irisfmg.de/" data-ps2id-offset="">www.irisfmg.de</a><br />
<a class="_ps2id" href="https://www.irisceramica.net/" data-ps2id-offset="">www.irisceramica.net</a></p>
<p>Michaela Lind<br />
Architektin Dipl.-Ing.<br />
Objektberaterin<br />
M +49 (0)176 617 322 70<br />
<a class="_ps2id" href="mlind@irisfmg.com" data-ps2id-offset="">mlind@irisfmg.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner Fabromont &#8211; Kugelgarn in der Kooperativen Regionalleitstelle West</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_fabromont/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2020 17:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn vereint die polizeiliche und die kommunale Leitstelle unter einem Dach. Mitte 2018 wurde ein moderner Neubau, entworfen von Trapez Architektur GmbH aus Hamburg und gestaltet mit Kugelgarn®, bezogen. Seitdem nutzen beide Bereiche auch ein gemeinsames Einsatzleitsystem. Für den 24-Stunden-Betrieb wurden höchste Anforderungen an die Lichtverhältnisse, an Akustik, Ergonomie der Arbeitsplätze und auch an die optische Gesaltung gestellt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jochen Stüber" data-rel="lightbox-gallery-291"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jochen Stüber" data-rel="lightbox-gallery-291"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_07.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jochen Stüber" data-rel="lightbox-gallery-291"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_07-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jochen Stüber" data-rel="lightbox-gallery-291"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_09.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jochen Stüber" data-rel="lightbox-gallery-291"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_09-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Jochen Stüber" data-rel="lightbox-gallery-291"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Elmshorn_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><br />
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Kugelgarn<sup>®</sup> für Großeinsätze</strong></p>
<p>Die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn ist die gemeinsame Einrichtung für Feuerwehr-, Rettungsdienst-, Krankentransport- und Katastrophenschutzaufgaben sowie die Polizeidirektion Bad Segeberg. Jährlich werden dort mehr als 135.000 Einsatzereignisse disponiert und unterstützend begleitet. Mitte 2018 wurde ein moderner Neubau, entworfen von Trapez Architektur GmbH aus Hamburg, bezogen, der die polizeiliche und die nichtpolizeiliche Leitstelle unter einem Dach vereint. Seitdem nutzen beide Bereiche auch ein gemeinsames Einsatzleitsystem.</p>
<p>Die Zusammenarbeit der kommunalen und polizeilichen Stellen spiegelt sich auch in der Architektur des Gebäudes wider. So wurde Wert gelegt auf ausgeprägte Raum- und Sichtbeziehungen und kurze Wege zwischen den beiden großen Leitstellen und den Lagerräumen. Die offen gestaltete Kommunikationszone liegt dazwischen in der Mitte des Gebäudes und verbindet die Bereiche funktional und optisch. An den modernen Leitpulten ist trotz der großen Räume mit bis zu 17 Disponenten höchste Konzentration gefordert. Auch sollen sich die Mitarbeiter möglichst wohlfühlen, um rund um die Uhr der anspruchsvollen Arbeit gerecht zu werden. Dazu tragen warme Materialien genauso bei wie Fensterflächen, die zwei Stockwerke umfassen und zusammen mit speziellen Oberlichter tagsüber Kunstlicht fast gänzlich überflüssig machen. Äußerst wichtig ist in diesem Umfeld auch die Akustik, vor allem, wenn in stressigen Phasen mehrere Telefonate und Funkgespräche gleichzeitig geführt werden.</p>
<p>Hier unterstützt Kugelgarn® von Fabromont in den Qualitäten Atlas silberpappel und Creation al* basalt in Form von Modulen, den hohen Ansprüche an die Raumakustik gerecht zu werden. Kugelgarn® absorbiert den Raum- und Körperschall spürbar und dämpft Geräusche, beispielsweise umherrollender Möbel. Zudem unterstützt der Bodenbelag die hohen ergonomischen Anforderungen, da er gelenkschonend und rutschsicher ist. Kugelgarn® fügt sich so in das Gesamtkonzept von Trapez Architektur als ein Element ein, das für hohe räumliche Qualität sorgt. Die Kugelgarn®-Module wurden ableitfähig auf Doppelboden verlegt, um den Vorgaben hinsichtlich Elektrostatik zum Schutz der elektronischen Geräte zu genügen. So stehen die Mitarbeiter nur im sprichwörtlichen Sinne unter Strom.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Fabromont</strong><br />
Fabromont bietet mit Kugelgarn® textilen Bodenbelag höchster Qualität, der durch seine extreme Strapazierfähigkeit und akustische Wirkung besticht und durch seine Langlebigkeit und ressourcenschonende Produktion auch in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz punktet.</p>
<p>Hochwertige Produkte schliessen Bedürfnislücken und erzeugen beim Anwender spürbaren Mehrwert. Darum entwickelt Fabromont seit über 50 Jahren textile Bodenbeläge, die es zuvor nicht gab und die sich durch besondere Eigenschaften auszeichnen. So wie das einzigartige Kugelgarn®, welches seiner Zeit weit voraus ist und eine ganz eigene Generation textiler Bodenbeläge darstellt. Erfunden und hergestellt in der Schweiz, genutzt und geschätzt überall dort, wo Qualität gefragt ist. Häufige Einsatzbereiche sind Büro, Ausbildung, Kultur, Hotel und Gastronomie sowie Residenzen und Kliniken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Fabromont AG<br />
Industriestrasse 10<br />
3185 Schmitten<br />
Schweiz<br />
T +41 26 497 88 11<br />
<a href="http://www.fabromont.ch"><span lang="DE">www.fabromont.ch</span></a></p>
<p>Jan Färber<br />
Gebietsverkaufsleiter<br />
T +49 431 28 92 61 00<br />
M +49 151 10850818<br />
<a href="mailto:jan.faerber@fabromont.ch">jan.faerber@fabromont.ch</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Installation von Atelier Amont</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/dialoge-japan-europa_atelier-amont/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2020 08:20:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Ausstellung "Dialoge Japan : Europa</strong> <br / >
Die Installation von Studio Amont aus Basel ist eine Hommage an traditionelle japanische Bauernhäuser: Das Spiel mit Licht und Anklänge an vom Feuer geschwärzten Dachbalken, die in einer additiven Überlagerungen einen überraschenden und sehr atmosphärischen Raum ausbilden, machen die Faszination seiner Installation in der Ausstellung aus. Als Sänfte ausgebildet, ist die Installation nicht nur begehbar, sondern auch mobil.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation_detail_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Installation von Atelier Amont, AIT-ArchitekturSalon München, 2020 | © Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-292"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation_detail_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-292"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation_detail_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-292"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation_detail_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-Amont_togo-murano_cover.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Logan Amont" data-rel="lightbox-gallery-292"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-Amont_togo-murano_cover-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-Amont_togo-murano_aussen-innen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Logan Amont" data-rel="lightbox-gallery-292"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-Amont_togo-murano_aussen-innen-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation_exhibition.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-292"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation_exhibition-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation_detail_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-292"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/blog_atelier-amont_installation_detail_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221;</strong></p>
<p>Die Installation des US-amerikanischen Architekten Logan Amont, der mit seinem Büro Studio Amont in Basel ansässig ist, ist eine Hommage an traditionelle japanische Bauernhäuser. Als Sänfte ausgebildet, ist die Installation nicht nur begehbar, sondern auch mobil.</p>
<p>Zwei Aspekte dieses Entwurfs fallen besonders ins Auge: Zum einen ist es das Spiel von Licht und Schatten, zum anderen die geschwärzten Dachbalken, die in einer additiven Überlagerung einen atmosphärischen und überraschenden Raum ausbilden. Von Außen bleibt dem Betrachter der Innenraum durch das schwarze Tuch, das als Dach fungiert, verschlossen. Im Inneren der Installation empfängt einen zunächst ein gedämpftes Licht. Wendet man den Blick nach oben, eröffnet sich ein ungeahnter und durch die sich überlagernden Stäbe unendlich erscheinender Raum.</p>
<p>Im Rahmen der Ausstellung hat uns der Architekt Logon Amont einige Fragen zu seinem Entwurf und den Einfluss der japanischen Architektur auf seine Arbeit beantwortet:</p>
<p>Q1: <em>What is the idea underlying the design and how does it articulate itself in the design?<br />
</em>Japanese farmhouses have a roof with layers of structure, overlapping into darkness, blackened from the smoke of the kitchen. It is a quality of light like that of a cave. Although incredibly surreal in this case, because in fact, we are looking towards the sun. The most extreme way of recreating this character, I thought, would be to build a palanquin, so that one could easily move around from place to place this cave-like light.</p>
<p>Q2: <em>Is there a special experience that marks a key moment in your involvement with Japanese building culture?</em><br />
Apprenticing as a gardener in Kyoto.</p>
<p>Q3: <em>Which architect and building of Japanese culture (contemporary and historical) is most influential for you?</em><br />
Togo Murano, 1891–1984.</p>
<p>Q4: <em>Is there a vernacular architecture of this culture (contemporary and historical) that inspires you?</em><br />
Yes, the soft ambiguity of the gardens and the stoic calmness of the buildings.</p>
<p>Q5: <em>Are there essential differences and commonalities between the two building cultures?</em><br />
This is complicated. What we in Europe think of generally, considering Japan, is related to a subculture of tea and roughness and shadows. As far as I know, it is mainly attributed to thoughts first developed by Sen no Rikyu, an individual who semisuccessfully redirected the culture of the country in the 16th century, and was ordered to commit suicide. Eventually, because he “went too far“ with all of that. However, it is a bit like saying that all of Americans are like Bob Dylan. Most, in fact, are not.</p>
<p><strong><br />
Atelier Amont, CH-Basel<br />
</strong></p>
<p>Atelier Amont wurde 2019 vom US-amerikanischen Architekten Logan Amont gegründet. Aktuell ist das Büro in Basel ansässig. Die Projekte von Atelier Amont konzentrieren sich auf Gebäude und Gärten sowie Publikationen in der Schweiz und im Ausland. Die Arbeiten waren bereits in mehreren Ausstellungen zu sehen.</p>
<p>Atelier Amont was founded by the US-American Architect Logon Amant in 2019. Currently the office is based in Basel concentrating on buildings, gardens and publications in Switzerlond and obroad. Their works have already been shown in several exhibitions.</p>
<p><a class="_ps2id" href="http://www.atelier-amont.ch/" data-ps2id-offset="">www.atelier-amont.ch</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Gruppenschau sowie eine virtuelle Führung durch die Ausstellung finden Sie <a class="_ps2id" href="/?p=311074" data-ps2id-offset="">hier</a>.</p>
<p>Kuratiert wurde die Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; von Kristina Bacht und Çi?dem Arsu-Minuth (AIT-ArchitekturSalon) in Zusammenarbeit mit Nils Rostek (Kollektiv A).</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Archiv: &#8220;Behind the Curtains &#8211; 19 Projects of Neutelings Riedijk Architects&#8221;</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv_behind-the-curtains/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2020 07:52:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=340125</guid>

					<description><![CDATA[Der AIT-Architektur-Salon zeigte Anfang 2013 "Behind the Curtains - 19 Projects of Neutelings Riedijk Architects". Präsentiert in einem völlig abgedunkelten Raum und von innen beleuchtet, entführten die Arbeiten in die Welt der international tätigen Architekten. Zu sehen waren, wie in einer modernen Juwelenkammer, die Schätze: 19 Architekturmodelle realisierter oder geplanter Gebäude des niederländischen Architekturbüros Neutelings Riedijk.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_340107" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-340107 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR212-800x533.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR212-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR212-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR212.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text">© Bastian Jäger</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR264.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-293"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR264-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR248.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-293"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR248-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR202.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-293"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR202-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR100.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-293"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR100-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR235.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-293"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR235-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR223.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-293"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR223-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR335.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-293"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR335-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR406.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-293"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ASNR406-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Der AIT-ArchitekturSalon als Juwelenkammer</h3>
<p>Mit der Ausstellung „Behind the Curtains – 19 Projects of Neutelings Riedijk Architects“ gewährte der AIT-ArchitekturSalon 2013 einen Einblick in die Schatzkammer des niederländischen Architekturbüros Neutelings Riedijk. Präsentiert wurden die 19 Architekturmodelle internationaler realisierter oder geplanter Gebäude wie Kronjuwelen: Die von innen beleuchteten Arbeiten &#8211; die Schätze des Büros &#8211; wurden in einem völlig abgedunkelten Raum edel inszeniert.</p>
<p>&#8220;Our buildings are born naked, as sculptural volumes. Then we dress them with ornamented skins, to give them a local identity to which people can relate to“, beschrieben Neutelings Riedijk Architecs ihre Herangehensweise an die Bauaufgaben. Das 1987 in Rotterdam gegründete Büro hatte sich in den 25 Jahren vor der Ausstellung vor allem in Bezug auf Kulturprojekte und Gebäude für die Öffentliche Hand einen Namen gemacht. Dafür erhielten sie zahlreiche Preise, unter anderem den AIT-Award 2012 &#8220;Global Award for the very best of Interior and Architecture&#8221; für das Museum Aan de Stroom in Antwerpen.</p>
<p>Natürlich war dieses 2010 fertig gestellte Stadtmuseum auch Teil der Ausstellung in den AIT-ArchitekturSalons. Boxen wie Container gestapelt, verkleidet mit indischem Sandstein, verbunden mit einem geschwungenen Vorhang aus Glas – die Idee wird bei Nacht besonders gut ablesbar. Und so war es eine geradezu selbstverständliche Weiterführung des Gedankens, die Modelle der Ausstellung &#8220;Behind the Curtains &#8211; 19 Projects of Neutelings Riedijk Architects&#8221; von innen zu beleuchten. So ließen sich die „sculptural volumes“, wie Neutelings Riedijk Architects sie beschrieben, am besten erkennen. Die AIT-ArchitekturSalons verwandelten sich für den Ausstellungszeitraum jeweils in eine moderne Juwelenkammer: 19 Modelle bereits realisierter, im Bau befindlicher oder auch eingereichter Wettbewerbs-Projekte zeigten das Spektrum des niederländischen Architekturbüros. Mit dabei war „Le Cinq“, ein 180 Meter hohes Bürogebäude in Paris. Genauso auch das 2006 fertig gestellte Mediacenter, das Netherlands Institute for Sound and Vision in Hilversum.</p>
<p>Die Modelle wurden auf hohen Sockeln präsentiert, so dass sich die Besucher auf Augenhöhe mit den Gebäuden befanden und somit einen besseren Eindruck der Volumina und der Fassaden &#8211; der „ornamented skin“, wie die Architekten sie beschreiben &#8211; gewinnen konnten. Ergänzt wurden die Modelle mit Projektionen von Fertigstellungen sowie Filmen mit Informationen über das Büro und die Partner.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magyizin Hospital, a+r Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/magyizin_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=341272</guid>

					<description><![CDATA[Abgelegen an der Südwestküste Myanmars liegt das Urwald-Dorf Magyizin mit seinen vielen kleinen Nach­barorten. Dörfer, wie sie ursprünglicher nicht sein könnten: Bambushütten im Sand unter Palmen ohne Strom und Wasser, keine befestigte Straße, die in die Region führt, die nächstgelegene medizinische Versorgung mehrere Stunden entfernt. a+r Architekten aus Stuttgart verbessern mit dem Neubau des Hospitals die Lebensqualität der ansässigen Bevölkerung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/a_r_Hospital_3_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-294"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/a_r_Hospital_3_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/a_r_Hospital_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-294"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/a_r_Hospital_2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/a_r_Hospital_1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-294"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/a_r_Hospital_1_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Magyizin, Myanmar<br />
a+r Architekten, DE-Stuttgart<br />
Finalist in der Kategorie: Gesundheit / Pflege</h3>
<p>Abgelegen an der Südwestküste Myanmars liegt das Urwald-Dorf Magyizin mit seinen vielen kleinen Nach­barorten. Dörfer, wie sie ursprünglicher nicht sein könnten: Bambushütten im Sand unter Palmen ohne Strom und Wasser, keine befestigte Straße, die in die Region führt, die nächstgelegene medizinische Versorgung mehrere Stunden entfernt. a+r Architekten aus Stuttgart verbessern mit dem Neubau des Hospitals die Lebensqualität der ansässigen Bevölkerung. Auf Grund seiner etwas erhöhten Lage auf einer Anhöhe soll das Gebäude zudem als Refu­gium bei den häufig auftretenden tropischen Stürmen und Tsunamis dienen. Ein wettergeschützter Innenhof bildet das Herz des Gebäudes. Um ihn gruppieren sich die Patientenräume mit 20 Betten, der OP-Bereich mit Kreißsaal und Labor, Behandlungs- und Personalzimmer, sowie eine Medikamentenausgabe. Der Wartebereich befindet sich im Freien, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. In einem Nebengebäude befinden sich Küche, Lager- und Waschraum, Sanitärbereiche und zusätzliche Krankenzimmer für ansteckende Patienten. Die Tragstruktur wird mit Ziegeln und Holz ausgefacht, abhängig von den Anforderungen der Räume. An der Außenfassade erhalten alle Räume einen beweglichen Sonnen- und Regenschutz aus Holzlamellen. Das Dach besteht aus Fachwerkträgern in Holz, die unterseitig mit Deckenstrukturen aus Bambus bzw. Gipskarton in den OP-Räumen verkleidet werden. Ein architektonisch auffälliges Element sind die Lüftungslamellen am First, die zur Durchlüftung und Klimatisier­ung des Gebäudes in dieser tropischen Region dienen.</p>
<p>Juryurteil: &#8220;Dieses kleine Krankenhaus im Südwesten Myanmars verbindet in bemerkenswerter Weise pragmatische und raumprogrammatische Aspekte mit einer „Kultur des Ortes“. Sein Charakter besticht durch eine noble Angemessenheit, die Berücksichtigung lokaler Konstruktionstechniken und zeugt, dass konstruktive Rationalität und das Erkennen der Poesie des Ortes besondere Stimmungen zu erzeugen vermögen, die räumliche und soziale Qualitäten suggerieren und genau jene  Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen, die diese Strukturen benötigen. Noch bemerkenswerter erscheint, dass hier ortsfremde Planer jene konzeptionelle und sozialpolitische Empathie zu Tage gelegt haben, die bei ähnlichen Projekten in Asien oder Afrika ansonsten oft in folkloristischen Attitüden ausartet. &#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Projekt Burma e. V.<br />
Ort: Myanmar-Magyizin<br />
Architekten: a+r Architekten, DE-Stuttgart<br />
<a href="https://www.ackermann-raff.de/">www.ackermann-raff.de</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Oliver Gerhartz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Harvard ArtLab, Barkow Leibinger, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/artlab_finalist-ait-award-2020-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ArtLab entstand nach Plänen von Barkow Leibinger für die Harvard University an der North Harvard Street im Allston Campus. Der Bildungsbau trägt zur Aktivierung des Universitätsgeländes bei und schafft dringend benötigten Raum für die Vielfalt der auf dem Campus vertretenen künstlerischen Sparten. Die programmatische Idee des Projekts besteht in dessen Hybridität: Studierenden, Lehrenden und Visiting Artists stehen Räume für künstlerische Aktivitäten zur Verfügung, während Flächen für Ausstellungen und Performances auch öffentlich genutzt werden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/AITAward_ArtLabHarvard_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-295"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/AITAward_ArtLabHarvard_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/AITAward_ArtLabHarvard_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-295"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/AITAward_ArtLabHarvard_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/AITAward_ArtLabHarvard_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-295"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/AITAward_ArtLabHarvard_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Harvard ArtLab, USA-Allston<br />
Barkow Leibinger, DE-Berlin<br />
Finalist in der Kategorie: Öffentliche Bauten</h3>
<p>Das ArtLab entstand nach Plänen von Barkow Leibinger für die Harvard University an der North Harvard Street im Allston Campus. Der Bildungsbau trägt zur Aktivierung des Universitätsgeländes bei und schafft dringend benötigten Raum für die Vielfalt der auf dem Campus vertretenen künstlerischen Sparten. Die programmatische Idee des Projekts besteht in dessen Hybridität: Studierenden, Lehrenden und Visiting Artists stehen Räume für künstlerische Aktivitäten zur Verfügung, während Flächen für Ausstellungen und Performances auch öffentlich genutzt werden können. Die Räume des ArtLab lassen sich jeweils anpassen und von Studierenden, Lehrenden oder Künstlern neu kuratieren. Das Gebäude ist eingeschossig auf einem kreuzförmigen, windradartigen Grundriss organisiert und bietet einer Reihe von Studios/Ateliers, Werkstätten, Video- und Tonstudios sowie Gemeinschaftsflächen und Ausstellungsbereichen Platz. Der zentrale „Hub Space“ übernimmt dabei eine Brück­enfunktion im Gebäude und bietet als hoher, flexibler Raum Platz für Performances und Ausstellungen. Der industrielle Charakter des ArtLab spiegelt seine Nutzung als Experimentierfeld für die Künste wider. Die leichte Gebäudekonstruk­tion besteht aus Stahlstützen und vorgefertigten Stahlfachwerkträgern: Mit Polycarbonatplatten verkleidet, ist sie in Teil­bereichen verglast. Die Polycarbonat-Paneele erscheinen entweder lichtdurchlässig oder opak, wenn sie von geschlos­senen Wänden hinterfangen werden. Die Konstruktion kann bei Bedarf schnell und kostengünstig auf- oder abgebaut werden. Sollte der Standort also für andere Nutzungen benötigt werden, kann das Gebäude an neuer Stelle auf dem Campus wiedererrichtet und einer neuen Bestimmung übergeben werden. Die Materialwahl betont den ephemeren Charakter des Gebäudes und gewährt gleichzeitig robuste und anpassungsfähige Räume. Bei Tag und Nacht erscheint es als &#8220;Leuchtkasten&#8221; auf dem Campus. Dabei erfüllt das ArtLab als net-zero energy building höchste Energiestandards.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Harvard University<br />
Ort: USA-Allston<br />
Architekten: Barkow Leibinger, DE-Berlin<br />
<a href="https://barkowleibinger.com/">www.barkowleibinger.com</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Iwan Baan, Amsterdam</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ecolé Primaire Santiguyah &#8211; Bau einer Grundschule</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/ecole_guinea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 08:52:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Design-Build-Studios an der Hochschule Düsseldorf / Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf und der RWTH Aachen experimentieren seit langen mit innovativen Lernmethoden, die den praktischen Unterricht als Konzept in den meist theoretischen akademischen Lehrplan integrieren. Im Rahmen des akademischen Studiums lernen Bachelor- und Master-Studierende, ihre Ideen 1:1 umzusetzen und von der Theorie in die Praxis zu gelangen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ecoleprimaire3d_lageplan_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lageplan" data-rel="lightbox-gallery-296"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ecoleprimaire3d_lageplan_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_05.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-296"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_05-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_07.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-296"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_07-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_06.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-296"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_06-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-296"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_08.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-296"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_08-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-296"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Guinea_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Die Design-Build-Studios an der Hochschule Düsseldorf / Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf und der RWTH Aachen experimentieren seit langem mit innovativen Lernmethoden, die den praktischen Unterricht als Konzept in den meist theoretischen akademischen Lehrplan integrieren. Im Rahmen des Studiums lernen Bachelor- und Master-Studierende, ihre Ideen 1:1 umzusetzen und von der Theorie in die Praxis zu gelangen.</p>
<p>In der derzeitigen Aufgabe entwickeln und bauen die Studierenden der deutschen HSD/ Peter Behrens School of Arts (Social Impact Studio), der RWTH Aachen (Lehrstuhl für Gebäudelehre) und der guineischen Hochschule ISAU &#8211; Institut Supérieur d&#8217;Architecture et d&#8217;Urbanisme gemeinsam eine prototypische Grundschule in Westafrika.</p>
<p>Guinea ist eines der letzten Länder der Welt, welches infrastrukturell und wirtschaftlich kaum entwickelt ist. Das Schulgrundstück befindet sich fernab der städtischen Zivilisation in der Region Faranah im Dorf Santiguyah. Das Lehmhüttendorf mit seinen 300 Einwohnern verfügt über keinen Strom und das Wasser kommt aus einem öffentlichen Brunnen.</p>
<p>Das Schulprojekt wurde vom guineischen Bildungsministerium MEN-A und der deutschen staatlichen Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen des Programms &#8220;Guinea II Grundbildungsprogramm&#8221; ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, einem größeren Teil der guineischen Bevölkerung einen kontinuierlichen Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen.</p>
<p>Nach einer fast einjährigen Entwurfs- und Ausführungsplanung begann im Januar 2019 die erste viermonatige Bauphase, in 2020 ist die Fertigstellung geplant. Rund 100 Studenten aus Deutschland und Guinea sowie junge Handwerksauszubildende waren bisher beteiligt. Über die ganze Zeit gab es einen intensiven Lern- und Bauprozess mit den lokalen Dorfbewohnern. Weiterhin wurde eine enge Zusammenarbeit mit der örtlichen Berufsschule &#8220;Centre de Formation Professionnelle&#8221; vereinbart.</p>
<p>Durch die Corona Pandemie mussten Mitte März alle Hochschulen die Grundschul-Baustelle plötzlich verlassen, die Schule wird nun in einem großartigen Prozess durch den Bauleiter, lokale Handwerker und die Dorfbewohner*innen fertiggestellt. Hochschulen und Bauleiter vor Ort sind in engem täglichem Kontakt. Trotz aller Schwierigkeiten ist eine Rückkehr der Studierenden geplant, sobald Reisen wieder sicher und ungefährlich sind.</p>
<p>Der Entwurf sieht einen Grundschulcampus für 250 Schüler mit zwei Unterrichtsgebäuden, bestehend aus 6 Klassenzimmern, 2 Toilettenhäusern mit Wasserstellen, einem Direktionshaus sowie einem Fußballfeld, Schulgarten und Wohnungen für die Lehrer vor. Verbesserungen des lokalen Standardschulbautyps werden durch räumliche Innovationen, den Einbau eines passiven Lüftungssystems mit einem thermischen Doppeldach und die Verwendung lokaler Materialien erprobt.</p>
<p>Aufgrund der in Guinea vorherrschenden tropischen Wetterbedingungen ist die natürliche Kühlung des Hauses für die Planung von großer Bedeutung. Daher wurde ein nachhaltiges, passives Belüftungssystem entwickelt, das die Wechselwirkung von Sonneneinstrahlung und Verschattung nutzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Credits</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>RWTH Aachen/ Lehrstuhl für Gebäudelehre, Bernadette Heiermann, Nina Gonzalez,</li>
<li>Peter Behrens School of Art/ HS Düsseldorf Social Impact Studio, Judith Reitz, Thomas Schaplik, Franz Klein-Wiele,</li>
<li>ISAU/ Institut Superieur d&#8217;Architecture et d&#8217;Urbanisme/ Dr. Sine Diakité, Mohamed Ben Kaba, Alkaly Traoré</li>
</ul>
<p>Bauleitung: Sekou Bangoura, Kindia, Guinea<br />
Tragwerksplanung: Prof. Dr. Arne Künstler/ imagine structure GmbH, Köln/ Frankfurt<br />
KlimaEngineering: Markus Kraus, Transsolar KlimaEngineering GmbH, Stuttgart/ München<br />
Bauherr: Bildungsministerium MEN-A<br />
Finanzierung: Studien- und Fachkräftefonds V Guinea BMZ organisiert durch die  KFW<br />
Unterstützung: Sto-Stiftung, Karl Bröcker Stiftung, Carl-Arthur-Pastor Stiftung, Engagement Global, und viele private Firmen + Sponsoren</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Finanzierung des Außenraumes und eines Solarkiosks ist das Projekt auf weitere finanzielle Unterstützung angewiesen, es können auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hochschule Düsseldorf<br />
</strong>Landesbank Hessen-Thüringen<br />
IBAN: DE21 3005 0000 0004 0150 12<br />
SWIFT-Code: WELADEDD<br />
Verwendungszweck / Betreff: <strong>31246900 – Guinea</strong></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser Salon Partner Euramax</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/euramax_company/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 08:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=341434</guid>

					<description><![CDATA[Designfreiheit gehört zu den wichtigsten Stärken von Euramax. Mit seinen hochwertigen Beschichtungen ist es dem Unternehmen möglich, jede Farbe und jeden Glanzgrad in einer Vielzahl unterschiedlicher Beschichtungstypen zu entwickeln. Das Know-how, die professionelle Beratung die sich nicht nur auf die Auswahl der Beschichtung beschränkt, sondern auch auf die Möglichkeiten der Fassadenverkleidung erstreckt, ist für Architekten von größtem Wert. Euramax ist für sein Wissen über verschiedene Verkleidungslösungen seiner Kunden bekannt und teilt diesbezüglich mit Begeisterung Informationen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/HaasCookZ_Ventspils_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Musikschule Ventspils von haascookzemmrich" data-rel="lightbox-gallery-297"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/HaasCookZ_Ventspils_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/HaasCookZ_Ventspils_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fotos: Adam Mørk" data-rel="lightbox-gallery-297"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/HaasCookZ_Ventspils_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/HaasCookZ_Ventspils_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-297"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/HaasCookZ_Ventspils_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Pavillon_Foto_StijnBollaert_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Park Pavilion von De Zwarte Hond &amp; Monadnock" data-rel="lightbox-gallery-297"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Pavillon_Foto_StijnBollaert_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Pavillon_Foto_StijnBollaert_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fotos: Stijn Bollaert" data-rel="lightbox-gallery-297"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Pavillon_Foto_StijnBollaert_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Erasmus-Campus-Student-Housing-by-mecanoo-architecten-1_1000px-2-1.jpg' title="Erasmus Campus | Foto: Mecanoo architecten" data-rl_title="Erasmus Campus | Foto: Mecanoo architecten" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Erasmus Campus | Foto: Mecanoo architecten" data-rel="lightbox-gallery-297"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Erasmus-Campus-Student-Housing-by-mecanoo-architecten-1_1000px-2-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Erasmus Campus | Foto: Mecanoo architecten" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Euramax &#8211; der neuste Partner der AIT-ArchitekturSalons<br />
</strong></p>
<p>Euramax stellt spulenbeschichtetes Aluminium her, das bei der Herstellung von Metallfassadenplatten verwendet wird. Firmen wie Aluform, Bemo, Metawell und Zambelli gehören in Deutschland zu den Kunden. Sie produzieren das Endprodukt, das auf Fassaden verschiedener, meist nicht zu Wohnzwecken genutzter Gebäude aufgetragen wird.</p>
<p>Designfreiheit gehört zu den wichtigsten Stärken des Unternehmens. Mit seinen hochwertigen Beschichtungen ist es möglich, jede Farbe und jeden Glanzgrad in einer Vielzahl unterschiedlicher Beschichtungstypen zu entwickeln. Das Know-how, die professionelle Beratung die sich nicht nur auf die Auswahl der Beschichtung beschränkt, sondern auch auf die Möglichkeiten der Fassadenverkleidung erstreckt, ist für Architekten von größtem Wert. Euramax ist für sein Wissen über verschiedene Verkleidungslösungen seiner Kunden bekannt und teilt diesbezüglich mit Begeisterung Informationen.</p>
<p>Der Fokus des Unternehmens liegt definitiv auf der Anwendungsseite von Lösungen. Euramax zeigt anhand seiner Referenzen, was heute möglich ist und kann sich mit Designern über innovative Entwicklungen austauschen. Euramax bietet ein Portfolio von circa 100 leicht verfügbaren Farben, für die innerhalb von zwei Arbeitstagen Muster versendet werden können. Es ist außerdem möglich, Modellmaterial zur Verfügung zu stellen. Wenn die Zeit im Projekt verfügbar ist, unterstützt das Unternehmen auch häufig durch benutzerdefinierte Lösungen in Paneltyp und Farbe.</p>
<p><strong>International bedeutende Referenzen<br />
</strong></p>
<p>Es lohnt ein Blick auf die Referenzen. So entstand die Universität Skolkovo in Moskau nach Plänen von Herzog de Meuron mit einer Fassade, in der von Euramax gefertigtes Aluminium mit hochwertigen Holzelementen kombiniert wird. Auch die neue Musikschule im lettischen Ventspils verdankt ihre besondere Ausstrahlung dem von Euramax gefertigtem Material: Unter dem charakteristischen Dach sind unterschiedliche Räume, innen wie außen, beherbergt. Es bietet Schutz vor den extremen Wetterverhältnissen und verleiht dem Gebäude ein unmittelbar erkennbares Erscheinungsbild als Wahrzeichen. Das goldfarbene, deutlich auskragende Dach erweitert die neu angelegte Topographie der umgebenden Landschaft und steht im Kontrast zu den Gebäudefassaden, welche auf eine zurückhaltende Art behandelt wurden. Die stark profilierten Platten fungieren als kunstvolle, hinterlüftete Fassade, ein eigenes und geschütztes System, das angepasst ist an die Bedürfnisse des Projektes. Im Schattenwurf des Daches erscheint die Fassade dunkel, wird allerdings in der Sonne lebendig durch die Kombination des Lasuranstrichs und der profilierten Formen. Das Stuttgarter Architekturbüro haascookzemmrich entwarf eine markante Gebäudeform, die sich innerhalb der entsprechenden Kulisse durch seine Aufenthaltsqualität zu einem neuen innerstädtischen Treffpunkt entwickelt hat. Im niederländischen Hoge Veluwe National Park entstand nach Plänen der Architekturbüros De Zwarte Hond und Monadnock ein charakteristischer Pavillon, dessen Fassade sich durch einen interessanten Materialmix aus Aluminium und Ziegel auszeichnet. Die Aluminiumelemente an Dach und Außenwänden strahlen in ihrer Verbindung mit dem Mauerwerk Leichtigkeit aus und sollen Besucher zum Betreten des Pavillons einladen.</p>
<p><strong>Euramax &#8211; ein Unternehmen im Wandel<br />
</strong></p>
<p>In der Vergangenheit hat sich Euramax ausschließlich auf seine direkten Kunden konzentriert, die Fassadenverkleidungen herstellen.  Die Verantwortlichen haben jedoch gelernt, dass sich durch den direkten Kontakt zu Architekten viel Mehrwert bietet. Aus diesem Grund hat das Unternehmen sein europäisches Team zur Unterstützung der Architektur massiv erweitert. Alle wichtigen Informationen finden Planer auf der firmeneigenen Plattform <a href="https://www.euramaxlab.com/de/">www.euramaxlab.com</a></p>
<ul class="sectieTekstOpsomming">
<li>Eine große Farbauswahl für Metallverkleidungen, die derzeit auf dem Markt erhältlich ist</li>
<li class="noBullets">Zugriff auf die Datenbank, die über 10.000 Farbtöne enthält</li>
<li>Einen umfassenden Leitfaden über Metallverkleidungssysteme</li>
<li class="noBullets">Alle Gebäudesysteme in einer Übersicht</li>
<li>Persönlichen Zugang zu allen führenden Gebäudesystemherstellern</li>
</ul>
<p>In seinen Ratschlägen zu Verkleidungsplatten ist Euramax neutraler als jedes andere Unternehmen, da es diese nicht selbst herstellt. Die eigenen Kunden bilden das Netzwerk. Euramax unterstützt sie und sie unterstützen das Unternehmen, wenn es um die Realisierung eines Projekts geht. In gewisser Weise ist Euramax in der Projektberatung niemals allein.</p>
<p>Außerdem arbeitet Euramax gemeinsam mit AIT-Dialog an der Konzeption eines neuen Architekturmagazins, das im Spätsommer 2020 erscheinen soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Euramax<br />
Industrieweg 6<br />
6045 JG Roermond<br />
Niederlande<br />
T +31 475 370 341<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.euramaxlab.com/de/" data-ps2id-offset="">www.euramaxlab.com</a></p>
<p>Philipp Dierkes<br />
Architekturberater Norddeutschland<br />
M +49 1520 3154867<br />
<a href="mailto:pdierkes@euramax.eu">pdierkes@euramax.eu</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zalando Beauty Station, Batek Architekten, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/zalando_beauty-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Zurückhaltend, aber mit einem stringenten Look, der viele spannende Kulissen bietet, mit denen als Hintergrund sich auch ein Selfie auf Instagram sehen lassen kann, entwarfen Batek Architekten diesen Beauty Store, der flexibel und anpassbar Raum schafft für Warenpräsentation, Pop-Up Events, Veranstaltungen, Beautyservices und Videodrehs.
Verschiebbare Kuben aus Edelstahl, die frei im Raum platziert werden können, bieten die Möglichkeit für kuratierte Warenpräsentation und freie Zonierung des Raumes im Store.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ZalandoBeauty_MarcusWend_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-298"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ZalandoBeauty_MarcusWend_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ZalandoBeauty_MarcusWend_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-298"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ZalandoBeauty_MarcusWend_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ZalandoBeauty_MarcusWend_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-298"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ZalandoBeauty_MarcusWend_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Zalando Beauty Station, DE-Berlin<br />
Batek Architekten, DE-Berlin<br />
Finalist in der Kategorie: Retail/Messe</h3>
<p>Zurückhaltend, aber mit einem stringenten Look, der viele spannende Kulissen bietet, mit denen als Hintergrund sich auch ein Selfie auf Instagram sehen lassen kann, entwarfen Batek Architekten diesen Beauty Store, der flexibel und anpassbar Raum schafft für Warenpräsentation, Pop-Up Events, Veranstaltungen, Beautyservices und Videodrehs. Verschiebbare Kuben aus Edelstahl, die frei im Raum platziert werden können, bieten die Möglichkeit für kuratierte Warenpräsentation und freie Zonierung des Raumes im Store. Ein langes Regal, dessen Material von Smile Plastics aus recycelten Plastikbechern hergestellt wurde, fungiert als Highlight-Showcase. Zentral im vorderen Verkaufsraum platziert befindet sich ein massiver Trog aus Beton, der den Kunden als Waschbecken dient. Drei raumhohe Regale aus Edelstahl lassen sich durch eine leichte Bewegung um ihre Achse drehen und öffnen den Store mal zu einem Ganzen, mal teilen sie ihn in einen geräumigen Vorderraum und einen sichtgeschützten Bereich. Auf der Rückseite angebrachte vollflächige Spiegel vergrößern den Raum optisch. Absoluter Blickfang im hinteren Teil des Raumes ist der vier Meter lange Beauty Service Table aus Edelstahl mit seinen versenkbaren Spiegeln. Ein beweglicher heller Vorhang dient zur Schaffung von Privatsphäre. Das dezente Farbkonzept aus gebrochen weißen, hellbeigen, grauen und Naturfarbtönen im Zusammenspiel mit dem zementgebundenen Industrieboden und dem tageslichtsimulierenden Licht mit hohem Farbwiedergabeindex schafft eine perfekte Galeriesituation für die ideale Präsentation der Beautyprodukte. Abgehängte Akzentleuchten setzen punktuell warme Akzente für die Atmosphäre.</p>
<p>Juryurteil: &#8220;Die gelungene Mischung aus Edelstahl, Beton, recyceltem Plastik und Pappwellen im reduzierten Farbkonzept aus gebrochen weißen, hellbeigen, grauen und Naturfarbtönen ist ein erfrischend schlichter und skulpturaler Entwurf für einen Kosmetikladen. Durch das zurückhaltende Farbkonzept und den konsequenten Einsatz von Materialien hat sich dieses Retail-Projekt von seinen Mitbewerbern abgehoben. Der Raum wirkt wie eine Galerie und bietet somit den perfekten Hintergrund für die Präsentation von eher kleinteiligen Produkten.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Zalando SE<br />
Ort: DE-Berlin<br />
Architekten: Batek Architekten, DE-Berlin<br />
<a href="https://batekarchitekten.com/">www.batekarchitekten.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Markus Wend</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sanpou Nishimuraya, Ryo Matsui Architects, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/sanpou-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinosaki Onsen, einer der traditionellen Kurorte Japans, ist um sieben heiße Quellen angelegt. Der Wohlstand der Stadt basiert auf dem Tourismus und der Kultur der Gastfreundschaft. In dem Maße, in dem die Besucher zunahmen, wurden neue Funktionen nötig: „Erfrischungsstationen“ etwa als Ruhestätten auf den Weg zu den sieben Quellen oder ein Restaurant, das die lokale kulinarische Kultur pflegt. Die Architekten entwickelten eine neue öffentliche Einrichtung, die diese beiden Funktionen vereinigt und gleichzeitig das nachhaltige Wachstum der Stadt unterstützt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/matsui_sanpou_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-299"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/matsui_sanpou_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/matsui_sanpou_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-299"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/matsui_sanpou_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/matsui_sanpou_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-299"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/matsui_sanpou_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Sanpou Nishimuraya, Jpn-Kinosaki<br />
Ryo Matsui Architects, Jpn-Tokio<br />
Finalist in der Kategorie: Gastronomie</h3>
<p>Kinosaki Onsen, einer der traditionellen Kurorte Japans, ist um sieben heiße Quellen angelegt. Der Wohlstand der Stadt basiert auf dem Tourismus und der Kultur der Gastfreundschaft. In dem Maße, in dem die Besucher zunahmen, wurden neue Funktionen nötig: „Erfrischungsstationen“ etwa als Ruhestätten auf den Weg zu den sieben Quellen oder ein Restaurant, das die lokale kulinarische Kultur pflegt. Die Architekten entwickelten eine neue öffentliche Einrichtung, die diese beiden Funktionen vereinigt und gleichzeitig das nachhaltige Wachstum der Stadt unterstützt. Das Restaurant befindet sich im ältesten Teil der Stadt, in dem sich traditionelle Gaststätten aneinander reihen, die bereits vor mehr als 150 Jahren entstanden sind. Sanpou Nishimuraya befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptgebäude, dem etablierten Ryokan, einer traditionellen japanischen Gaststätte, und ist dazu von drei heißen Quellen umgeben.</p>
<p>Die Dachtraufen, die den Ort prägen, sind typisch für die historische Stadtlandschaft Kinosakis und ziehen Passanten an. Der kleine Mihashira Schrein, der sich zwischen dem Nishimuraya Hauptgebäude und dem Gebäude befindet, wurde im Rahmen der Baumaßnahme renoviert und in das Projekt integriert. Mihashira ist bekannt als der Feuergott, daher wurde das Herz des Gebäudes ihm gewidmet. Das in der Mitte spitz zulaufende Dach ist als hybride Struktur aus Stahl und Holz angelegt, die einen Bereich von 17 mal 15 Metern überspannt. Der augenfällige Luftabzug hängt an zentraler Position von der Decke hinab und übernimmt die Funktion einer Laterne, die den Raum in sanftes Licht hüllt.  Die unregelmäßig platzierten Säulen schaffen in lockerer Abfolge Abgrenzung zwischen dem Hauptraum und benachbarten Flächen. Dabei bleibt das dynamische Atrium sowohl vom Salon als auch von den Esstischen aus gut sichtbar.</p>
<p>Sanpou Nishimuraya ist eine auffällige Einrichtung, die mehrere öffentliche Funktionen umfasst. Mehr als drei Jahre arbeiteten die Architekten an diesem Projekt, das der lokalen Gemeinschaft zu Gute kommt. Das Gebäude hält lokale Traditionen lebendig, indem seine Architektur mit außerordentlich viel Liebe zum Detail die Badekultur der heißen Quellen mit der zwölf Jahrhunderte dauernden Stadtgeschichte verschmelzen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Nishimuraya<br />
Ort: Jpn-Kinosaki<br />
Architekten: Ryo Matsui Architects, Jpn-Tokio<br />
<a href="https://www.matsui-architects.com/">www.matsui-architects.com</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Ryo Matsui Architects</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Jury des AIT-Award 2020: Kim Marc Bobsin (Seel Bobsin Partner, DE-Hamburg)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/die-jury-des-ait-award-2020-kim-marc-bobsin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 15:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen unseres Blogs AIT-Award at 6 präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben dem 83 Finalisten auch die neun-köpfige Jury, die im Januar in der Hamburger St. Katharinenkirche aus insgesamt 877 Arbeiten in 14 Kategorien die Finalisten des diesjährigen AIT-Award 2020 l Best in Interior and Architecture auszuwählten. Heute stellen wir Ihnen Kim Marc Bobsin vor. 
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_CO20374-1-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-300"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_CO20374-1-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4458-1-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-300"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4458-1-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4045-1-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-300"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4045-1-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4214-1-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-300"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4214-1-2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Die Jury des AIT-Award 2020 | Best in Interior and Architecture</strong></p>
<p>Am 23. und 24. Januar 2020 kam die hochkarätig besetzte Jury in der Hamburger St. Katharinenkirche zusammen, um aus insgesamt 877 Arbeiten in 14 Kategorien die Finalisten des diesjährigen AIT-Award 2020 | Best in Interior and Architecture auszuwählen. In mehreren Runden wurden diese intensiv diskutiert bis die 83 Projekte feststanden, die mit Preisen oder Auszeichnungen gekürt werden. Auf der feierlichen Preisverleihung, die am 30. September 2020 stattfindet, werden die Preisträger bekannt gegeben und feierlich geehrt.<br />
Im Rahmen unseres <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award-entry/ait-award-blog/">Blogs AIT-Award at 6</a> präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben dem 83 Finalisten auch die neun-köpfige Jury. Heute stellen wir Ihnen Kim Marc Bobsin vor.</p>
<p><strong>Kim Marc Bobsin,</strong><br />
<strong>Seel Bobsin Partner, DE-Hamburg</strong></p>
<p>Seit 1998 betreibt Kim Marc Bobsin gemeinsam mit seinem Partner Gunnar Seel das Hamburger Planungsbüro sbp (Seel Bobsin Partner). Sbp ist spezialisiert auf die Konzeptionierung und Realisierung von „emotional spaces“ in den unterschiedlichsten Disziplinen. Zu den Schwerpunktbereichen gehören die Sparten Workspace, Retail, Hospitality sowie Fair &amp; Exhibition. Sbp hat zahlreiche Projektveröffentlichungen in Fachbüchern und -zeitschriften im In- und Ausland, sowie auf namhaften Online-Portalen.</p>
<p>Wir haben Kim Marc Bobsin im Nachgang der Jurysitzung um ein kurzes Statement zum AIT-Award gebeten und ihn zu seiner Erfahrung als Juror befragt.</p>
<p>Kim Marc Bobsin: „Herausfordernd war schon die mit 877 Projekten aus 47 Ländern sehr hohe Anzahl der Einreichungen. Doch die überwältigende Menge an qualitativ hochwertigen Projekten hat der Jury die Auswahl der Sieger noch schwerer gemacht! Ich persönlich freue mich sehr, dass auch das Thema Innenraum als Auswahlkriterium eine sehr wichtige Rolle gespielt hat.“</p>
<p><a href="https://www.sbpdesign.de/">sbpdesign.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>JURYMITGLIEDER<br />
Walter Angonese, Walter Angonese Architekt, IT-Kaltern<br />
Kim Marc Bobsin, Seel Bobsin Partner, DE-Hamburg<br />
Ester Bruzkus, ester bruzkus architekten, DE-Berlin<br />
Simon Frommenwiler, HHF Architects, CH-Basel<br />
Werner Frosch, henning larsen architects, DE-München<br />
Marieke Kums, Studio Maks, NL-Rotterdam<br />
Roger Riewe, Riegler Riewe Architekten, AT-Graz<br />
Amandus Samsøe Sattler, Allmann Sattler Wappner Architekten, DE-München<br />
Christian von Wissel, HSB, DE-Bremen</p>
<p>Weitere Infos zum AIT-Award finden Sie <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">hier</a>.</p>
<p>In Partnerschaft mit Artemide, EURAMAX, Gira und der Messe Frankfurt.</p>
<p>Fotos: GIULIANI VON GIESE</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Räumliche Ansätze für Health &#038; Care</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/raeumliche-ansaetze-fuer-health-care/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 07:42:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=332131</guid>

					<description><![CDATA[<strong>In Partnerschaft mit Pfleiderer</strong>
<p></p>
Bauen für Pflege und Gesundheit spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle, besonders aktuell sind neue Ansätze im Health-Care-Bereich gefragt. Im Bereich der Care Spaces gewinnt die Fragestellung nach der „Healing Architecture“ und dem Einfluss auf die Gesundheit an Relevanz. Bereits in den letzten Jahren hat ein Wandel stattgefunden, bei dem Gestaltung und Materialität eine essentielle Aufgabe zukommt.
Ästhetische und funktionale Anforderungen in Medizin und Pflege sind außergewöhnlich. Mit dem durchdachten Sortiment von Trägern, Oberflächen und Dekoren ermöglicht Pfleiderer Lösungen für Praxisräume, Labore und Kliniken, die wirtschaftlich, hygienisch und gestalterisch überzeugen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/makro_health-and-care.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-301"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/makro_health-and-care-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Kinder-und-Herzzentrum-Universität-Innsbruck_Stefan-Müller-Naumann.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Nickl &amp; Partner Architekten, Kinder- und- Herzzentrum, Universität Innsbruck | © Stefan-Müller-Naumann" data-rel="lightbox-gallery-301"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Kinder-und-Herzzentrum-Universität-Innsbruck_Stefan-Müller-Naumann-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nl-013_hp_frage-an_psychiatrie_susanne-witan-russ_04.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="WRL Architekten, Klinik Hohe Mark, Oberursel Ts. | © WRL Architekten" data-rel="lightbox-gallery-301"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nl-013_hp_frage-an_psychiatrie_susanne-witan-russ_04-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nl-013_hp_frage-an_psychiatrie_edzard-schultz_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Heinle, Wischer und Partner, Universitätsklinikum Aachen, Erweiterung der Kinder- und Jugendpsychiatrie | © Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten" data-rel="lightbox-gallery-301"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/nl-013_hp_frage-an_psychiatrie_edzard-schultz_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Räumliche Ansätze für Health &amp; Care</strong><br />
<strong>Innovativ, flexibel, praxistauglich<br />
</strong></p>
<p>In Partnerschaft mit Pfleiderer</p>
<p>Bauen für Pflege und Gesundheit spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle, besonders aktuell sind neue Ansätze in Bereich Health Care gefragt. Im Bereich der Care Spaces gewinnt die Fragestellung nach der „Healing Architecture“ und dem Einfluss auf die Gesundheit an Relevanz. Bereits in den letzten Jahren hat ein Wandel stattgefunden, bei dem Gestaltung und Materialität eine essentielle Aufgabe zukommt.</p>
<p>Ästhetische und funktionale Anforderungen in Medizin und Pflege sind außergewöhnlich. Mit dem durchdachten Sortiment von Trägern, Oberflächen und Dekoren ermöglicht Pfleiderer Lösungen für Praxisräume, Labore und Kliniken, die wirtschaftlich, hygienisch und gestalterisch überzeugen.</p>
<p>Wir haben Architekten, Innenarchitekten und Planer, die als Experten zahlreiche Projekte im Bereich Health Care realisiert haben, gefragt, wie Architektur mit Oberflächen, Materialität und Farbigkeit, aber auch durch die Standortwahl dazu beitragen kann, Orte zu schaffen, die wirtschaftlich, hygienisch und gestalterisch überzeugen und dabei die Gesundheit positiv beeinflussen.</p>
<p><em>Nickl / Nickl-Weller, Nickl &amp; Partner Architekten</em><br />
Seitens der Architektur kann, abgesehen vom Raumprogramm, die Gestaltung der Räume selbst ein Hilfsmittel zum Überwinden von Barrieren sein &#8211; zum Beispiel können repräsentative Fassaden Offenheit und Transparenz signalisieren: über die Verwendung von großformatigen Glasflächen im Eingangsbereich bis zu hellen, freundlichen Volumen, die dort zur Geltung kommen, wo Publikumsverkehr gewünscht ist.</p>
<p><em>Susanne Witan-Ruß, WRL Architekten</em><br />
Die Architektur hat im Laufe der Zeit einen integrativen Charakter erhalten, das heißt die Eingliederung der Architektur entspricht einer lebendigen Gestaltgebung und stellt sich als Vermittler dar. Offenheit und Zugänglichkeit sind die gestalterischen Ansätze für eine Architektur, die einlädt: selbstverständlich, modern, zeitgemäß und orientierungsfreundlich.</p>
<p><em>Edzard Schultz, Heinle, Wischer und Partner<br />
</em>Dazu beitragen kann ein ausgeglichenes Wechselspiel zwischen Schutz nach außen und offener Wohnlichkeit im Inneren. Spannungsreiche Grundrisse &#8211; statt der üblichen Stationsflure &#8211; sowie Patientenzimmer, die individuell gestaltbar sind, geben neue Impulse.</p>
<p><em>Peter M. H. Damm, RDS Partner</em><br />
Oberstes Gestaltungsziel ist eine offene und leichte Architektur. Zäune, Mauern oder abweisende Fassaden erzeugen eine Abgeschlossenheit und eine Abschottung gegenüber der Umwelt. Durch geeignete Entwurfskonzepte, unter Verwendung transparenter Bauteile, werden abweisende Eindrücke vermieden.</p>
<p><em>Stefan Redtwitz, Schnittger Architekten+Partner</em><br />
Distanz zu verkleinern kann zum einen ganz wörtlich, das heißt räumlich aufgefasst werden, indem schon bei der Standortwahl für Kliniken und vor allem für ambulante Einrichtungen und Tageskliniken auf eine patienten- bzw. bürgernahe Lage geachtet wird.</p>
<p><strong><br />
Ein Ausblick: Innovative Lösungsansätze: Modular – flexibel – ökonomisch<br />
</strong><br />
Besonders in der aktuellen Situation der Covid-19-Pandemie scheint das Thema mehr denn je in den Fokus zu rücken. Neue innovative Modelle einer alternativen Architektur rücken in den Vordergrund.</p>
<p>Das von Carlo Ratti Associati entworfene Krankenhaus <a class="_ps2id" href="https://carloratti.com/project/cura/" data-ps2id-offset="">CURA</a> (connected units for respiratory ailments) ist aus der Not entstanden. Um die überfüllten Krankenhäuser in Italien zu entlasten, entwickelte das Architekturbüro eine temporäre und schnell zu bauende Krankenstation aus Schiffscontainern, in der mit Corona infizierten Patienten unter hohen Hygienestandards versorgt werden können.</p>
<p>Auch in Deutschland hat das Münchner Büro Nickl &amp; Partner ein Krankenhaus aus einem modularen System, das auf einer sogenannten „Core Unit“ basiert, in seinem Portfolio. Ursprünglich wurde das <a class="_ps2id" href="https://www.nickl-partner.com/projekte/healing-architecture/pocket-hospital/" data-ps2id-offset="">„Pocket Hospital“</a> 2018 für Indonesien entwickelt. Grundelement ist ein hochinstalliertes, vorgefertigtes Modul, das sich je nach Bedarf in Untersuchungs- und Behandlungsräume oder ein Bettenzimmer verwandeln kann. Weitere Funktion, wie beispielsweise eine Apotheke oder ein Gästehaus, können zugeschaltet werden.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hotel Bauhofstraße, von M, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/hotel_bauhofstrasse_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=329579</guid>

					<description><![CDATA[Der Neubau des „Hotels Bauhofstraße“ an der Stadtterrasse soll mehr als nur ein Hotel sein. Durch seine exponierte Lage, in einem seit Jahren städtebaulich vernachlässigten Gebiet, setzt das Gebäude insbesondere Akzente in architektonischer, bautechnischer und ökologischer Sicht und leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Revitalisierung und Aufwertung des Umfeldes. Der neue Baukörper fügt sich städtebaulichen in die umgebende historische Bebauung ein und nimmt Bezug auf die bestehenden Gebäudehöhen und deren Maßstäblichkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/vonM_Ludwigsburg_web_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-302"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/vonM_Ludwigsburg_web_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/vonM_Ludwigsburg_web_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-302"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/vonM_Ludwigsburg_web_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/vonM_Ludwigsburg_web_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-302"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/vonM_Ludwigsburg_web_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Hotel Bauhofstraße, DE-Ludwigsburg<br />
von M, DE-Stuttgart<br />
Finalist in der Kategorie: Hotel</h3>
<p>Der Neubau des „Hotels Bauhofstraße“ an der Stadtterrasse soll mehr als nur ein Hotel sein. Durch seine exponierte Lage  in einem seit Jahren städtebaulich vernachlässigten Gebiet setzt das Gebäude insbesondere Akzente in architektonischer, bautechnischer und ökologischer Sicht und leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Revitalisierung und Aufwertung des Umfeldes. Das Stuttgarter Architekturbüro von M fügte den neuen Baukörper städtebaulichen in die umgebende historische Bebauung ein und nahm Bezug auf die bestehenden Gebäudehöhen und deren Maßstäblichkeit. Die Architekten verfolgten hinsichtlich Materialität und Struktur ein prägnantes Fassadenkonzept, das sich an die historische Bebauung anlehnt und dennoch eigenständig genug ist, um sich gegenüber der Bebauung des angrenzenden Einkaufszentrums zu behaupten. Der Konzeption des Hotels liegt der Ansatz zu Grunde, ein in Bezug auf Organisation, Konstruktion und Materialität durchgängig nachhaltiges und in die Zukunft gerichtetes Gebäude zu entwickeln. Dabei spielt die größtmögliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes sowohl in der Errichtung als auch im Betrieb eine wesentliche Rolle. Als erstes innerstädtisches Hotel der Gebäudeklasse 4 in Holzmodulbauweise wird das Hotel durch seine hochfrequente Nutzung zahlreiche Hotelgäste mit dem Thema Holzbau in Berührung bringen. Entscheidend für die Qualitäten des Holzmodulbaus ist die Verlegung der Fertigung und die Konzentration vieler handwerklicher Arbeitsschritte in eine witterungsgeschützte Halle. So entsteht eine „erweiterte Baustelle“, an der parallel zum eigentlichen Bauablauf gearbeitet wird und deren Resultate in kurzer Montagezeit am Gebäudestandort integriert werden.</p>
<p>Juryurteil: &#8220;Das Projekt besticht durch seine klare und präzise Setzung im Stadtgefüge Ludwigsburgs. Es nimmt Konstanten der Gründerzeitarchitektur auf, geht gleichzeitig aber auch auf eine ambivalente Distanz zu diesen. Die radikale Einfachheit des Baukörpers wird in der Ausformulierung der Innenräume weitergeführt. Das Haus will nicht mehr sein als es zu sein scheint: ein gediegenes, einfaches Hotel, das seine Strahlkraft im Dialog mit seinem lange vernachlässigten Umfeld sucht und über seine klare Form, die rhythmische Fassadengestaltung und die topografische Setzung jene Eleganz zu Tage fördert, die solchen Bauvorhaben ansonsten verwehrt bleibt.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Fedor Schoen GmbH &amp; Co.KG<br />
Ort: DE-Ludwigsburg<br />
Architekten: von M, DE-Stuttgart<br />
<a href="http://www.vonm.de/">www.vonm.de</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Brigida González</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick auf die Ausstellung „52 Wochen, 52 Städte – Fotografien von Iwan Baan“</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/iwan-baan_52/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 09:03:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Iwan Baan ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Architekturfotografen unserer Zeit und ständig auf Reisen. In einer Art visuellen Tagebuch hielt er 52 Stationen, die er in 52 Wochen bereiste, fest. 2014 entstand daraus in Zusammenarbeit mit dem MARTa Herford die beeindruckende Ausstellung „52 Wochen, 52 Städte“, die der AIT-ArchitekturSalon im Sommer 2015 präsentierte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/19-Serpentine-SFA-3596.jpg' title="Serpentine | © Iwan Baan" data-rl_title="Serpentine | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Serpentine | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/19-Serpentine-SFA-3596-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Serpentine | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/34-Philly-Painting-13-03-2542.jpg' title="Philly Painting | © Iwan Baan" data-rl_title="Philly Painting | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Philly Painting | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/34-Philly-Painting-13-03-2542-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Philly Painting | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/32-Raboes-13-03-4081.jpg' title="Raboes | © Iwan Baan" data-rl_title="Raboes | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Raboes | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/32-Raboes-13-03-4081-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Raboes | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/39-Kumbh-Mela-6275.jpg' title="Kumbh Mela | © Iwan Baan" data-rl_title="Kumbh Mela | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kumbh Mela | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/39-Kumbh-Mela-6275-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kumbh Mela | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/49-House-K-Fujimoto-7561.jpg' title="House K Fujimoto | © Iwan Baan" data-rl_title="House K Fujimoto | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="House K Fujimoto | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/49-House-K-Fujimoto-7561-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="House K Fujimoto | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/31-Ventura-TBA-7651.jpg' title="Ventura | © Iwan Baan" data-rl_title="Ventura | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ventura | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/31-Ventura-TBA-7651-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ventura | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/44-Ghana-13-01-3117.jpg' title="Ghana | © Iwan Baan" data-rl_title="Ghana | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ghana | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/44-Ghana-13-01-3117-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ghana | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/28-Hermes-TIA-7011.jpg' title="Hermes | © Iwan Baan" data-rl_title="Hermes | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hermes | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/28-Hermes-TIA-7011-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Hermes | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/56-Yinxian-1891.jpg' title="Yinxian | © Iwan Baan" data-rl_title="Yinxian | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Yinxian | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/56-Yinxian-1891-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Yinxian | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/30-Floating-School-NLE-9355.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Makoko Floating School | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/30-Floating-School-NLE-9355-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/16-Maaskant-6250.jpg' title="Maaskant | © Iwan Baan" data-rl_title="Maaskant | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Maaskant | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/16-Maaskant-6250-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Maaskant | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/37-Higashimatsushima-TIA-2801.jpg' title="Higashimatsushima | © Iwan Baan" data-rl_title="Higashimatsushima | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Higashimatsushima | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/37-Higashimatsushima-TIA-2801-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Higashimatsushima | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/29-Dakar-13-04-2696.jpg' title="Dakar | © Iwan Baan" data-rl_title="Dakar | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Dakar | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/29-Dakar-13-04-2696-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Dakar | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/12-China-Underground-4440.jpg' title="China Underground | © Iwan Baan" data-rl_title="China Underground | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="China Underground | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/12-China-Underground-4440-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="China Underground | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/14-Tuyoq-Xinjiang-0598.jpg' title="Tuyoq Xinjiang | © Iwan Baan" data-rl_title="Tuyoq Xinjiang | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Tuyoq Xinjiang | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/14-Tuyoq-Xinjiang-0598-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Tuyoq Xinjiang | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/54-New-York-12-10-B-3607.jpg' title="New York | © Iwan Baan" data-rl_title="New York | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="New York | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/54-New-York-12-10-B-3607-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="New York | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/05-Favela-Painting-1744.jpg' title="Favela Painting | © Iwan Baan" data-rl_title="Favela Painting | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Favela Painting | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/05-Favela-Painting-1744-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Favela Painting | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/45-Larabanga-2843.jpg' title="Larabanga | © Iwan Baan" data-rl_title="Larabanga | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Larabanga | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/45-Larabanga-2843-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Larabanga | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/07-Altamira-3435.jpg' title="Altamira | © Iwan Baan" data-rl_title="Altamira | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Altamira | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/07-Altamira-3435-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Altamira | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/47-Louvre-L-SANAA-12-12-2818.jpg' title="Louvre Sanaa | © Iwan Baan" data-rl_title="Louvre Sanaa | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Louvre Sanaa | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/47-Louvre-L-SANAA-12-12-2818-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Louvre Sanaa | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/22-Inujima-Sejima-13-05-5863.jpg' title="Inujima Sejima | © Iwan Baan" data-rl_title="Inujima Sejima | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Inujima Sejima | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/22-Inujima-Sejima-13-05-5863-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Inujima Sejima | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/50-Home-for-All-TIA-7004.jpg' title="Home for All | © Iwan Baan" data-rl_title="Home for All | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Home for All | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/50-Home-for-All-TIA-7004-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Home for All | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/41-Zabaleen-Cairo-1529.jpg' title="Zabaleen Cairo | © Iwan Baan" data-rl_title="Zabaleen Cairo | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Zabaleen Cairo | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/41-Zabaleen-Cairo-1529-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Zabaleen Cairo | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/04-Shodoshima-RNA-0347.jpg' title="Shodoshima | © Iwan Baan" data-rl_title="Shodoshima | © Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Shodoshima | © Iwan Baan" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/04-Shodoshima-RNA-0347-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Shodoshima | © Iwan Baan" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/joneri_19022015_0914.jpg' title="Iwan Baan" data-rl_title="Iwan Baan" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Iwan Baan | Foto: Jonas Eriksson" data-rel="lightbox-gallery-303"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/joneri_19022015_0914-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Iwan Baan" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Eine Reise um die Welt<br />
</strong></span></h3>
<p>Iwan Baan ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Architekturfotografen unserer Zeit. Normalerweise reist er nahezu 365 Tage im Jahr um die Welt – zu großen und kleinen, bekannten und entlegenen Orten. In einer Art visuellen Tagebuch hielt der niederländische Fotograf, der als moderner Nomade um die Welt fliegt, seine 52 Stationen, die er in 52 Wochen bereiste, fest. 2014 entstand daraus in Zusammenarbeit mit dem MARTa Herford die beeindruckende Ausstellung „52 Wochen, 52 Städte“, die der AIT-ArchitekturSalon im Sommer 2015 präsentierte.</p>
<p>So flog Iwan Baan auch zur Vernissage seiner Ausstellung nach Hamburg. Die zahlreichen Besucher im Ausstellungsraum standen dicht gedrängt. Nach einer persönlichen Einführung von Roland Nachtigäller, dem künstlerischen Direktor des MARTa Herford, nahm Iwan Baan die Gäste mit auf seine Reise um die Welt. Trotz der Enge und sommerlichen Temperaturen lauschten die Hamburger Architekten, Innenarchitekten, Planer und Fotografieinteressierten gespannt den Geschichten und Anekdoten, die Iwan Baan mit Begeisterung und Witz erzählte und die Bilder zum Leben erweckte.</p>
<p>Zwischen Reisetagebuch und Dokumentation bewegen sich die Fotografien von Iwan Baan, die einen Blick über die meist kühl inszenierte Architekturfotografie hinauswerfen und den Fokus auf deren sozialen Kontext legen. Es sind einfühlsame Begegnungen mit ebenso alltäglichen wie ungewöhnlichen Orten überall auf dem Globus, die Iwan Baan zu einem engagierten Kommentar der menschlichen (Über-) Lebensstrategien verdichtet. 52 Wochen lang begab er sich auf eine außergewöhnliche Reise, deren persönliche Geschichte er in seinen Fotografien erzählt.</p>
<p>Iwan Baan hat sich mit seiner eigenen, ganz besonderen Art und Weise Architektur zu fotografieren frei gemacht von herkömmlichen Konventionen der Architekturfotografie – der Inszenierung eines ikonischen Bauwerks – und hat sich seit 2005 als einer der erfolgreichsten Architekturfotografen in für zeitgenössische Architektur etabliert.</p>
<p>Seine Leidenschaft für die Architektur ist immer gegenwärtig in seinen Fotografien, doch sein Blick richtet sich meist über das ikonische Bauwerk hinaus auf das Zusammenleben der Menschen mit der gebauten Architektur und auf dessen soziale Nutzung. Sein Blick ist ein anthropologischer: er beleuchtet den lokalen Kontext der Gebäude, seine Aneignung durch den Menschen und macht in seinen Bildern die historischen Zusammenhänge sichtbar.</p>
<p>Zahlreiche Luftaufnahmen, die Iwan Baan aus dem Helikopter heraus fotografierte, verdeutlichen, wie sich die Architektur zu ihrem großmaßstäblichen Umfeld verhält und machen urbane Zusammenhänge sichtbar. Als Gegenperspektive zeigt er die Gebäude, Städte und seine Bewohner in der Nahansicht.</p>
<p>Neben der Hochglanzarchitektur interessiert ihn vor allem der Kontext der Gebäude, ebenso wie jene Architektur, die aus der Not heraus entsteht, die teilweise weder professionell geplant, noch mit herkömmlichen Materialien gebaut ist und dennoch ihre Berechtigung hat. So wurde beispielsweise seine Dokumentation eines 45-stöckigen, unvollendeten Wolkenkratzers in Caracas, in dem rund 750 Familien „extra-legal“ in einem „vertikalen Slum“ wohnen, zu einem der bekanntesten Projekte des Fotografen.</p>
<p>Weitere Informationen zu Iwan Baan finden Sie auf seiner <a href="http://www.iwan.com">Webseite</a>.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Archiv: Wild Wild West &#8211; Junge Architekten aus Belgien</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/aus-dem-archiv-wildwildwest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 09:00:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_grohe-2/</guid>

					<description><![CDATA[„Wild Wild West – Junge Architekten aus Belgien“ so das Thema, unter welchem sich eine Ausstellung im Jahr 2011 unserem sehr interessanten, aber immer noch viel zu unbekannten direkten Nachbarn im Westen widmete. Rund 20 junge belgische Architekturbüros präsentieren Fotos, Renderings, Zeichnungen und Modelle realisierter Projekte, aber auch visionäre unrealisierte Ideen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_325945" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-325945 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0053-800x533.jpg" alt="Wild Wild West" width="800" height="533" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0053-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0053-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0053.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text">© Bastian Jäger</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0056.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-304"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0056-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0065.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-304"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0065-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0031.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-304"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0031-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0011.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Bastian Jäger" data-rel="lightbox-gallery-304"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/bs_asww_0011-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Eine Ausstellung als „project in progress“</h3>
<p>Ein großes Ziel der AIT-ArchitekturSalons war es schon immer, junge Architekten zu unterstützen und sie in der Szene zu vernetzen. Daher wurde vor fast zehn Jahren eine Veranstaltungsserie mit dem Titel „Wild Wild … &#8211; Junge Architekten aus …“ ins Leben gerufen. Nach einem Blick in Richtung Osteuropa war ab Herbst 2011 schließlich Belgien an der Reihe.</p>
<p>„Wild Wild West – Junge Architekten aus Belgien“ so das Thema, unter welchem sich unserem sehr interessanten, aber immer noch viel zu unbekannten direkten Nachbarn im Westen gewidmet wurde. Rund 20 junge belgische Architekturbüros präsentieren Fotos, Renderings, Zeichnungen und Modelle realisierter Projekte, aber auch visionäre unrealisierte Ideen. Die Ausstellung zeigt die prozesshafte Arbeitsweise sowie die differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Architektur und blieb ganz bewusst lückenhaften im Sinne eines „project in progress“.</p>
<p><strong>Teilnehmende Büros</strong></p>
<p>1:1 Architecture, Antwerpen<br />
www.1to1architecture.com</p>
<p>ARJM, Brüssel<br />
www.arjm.be</p>
<p>Atelier Vens Vanbelle, Gent<br />
www.vensvanbelle.be</p>
<p>Bassam El-Okeily Architecte, Hasselt<br />
www.bassamelokeily.com</p>
<p>B-ILD, Brüssel<br />
www.b-ild.com</p>
<p>DIERENDONCKBLANCKE, Gent<br />
www.dierendonckblancke.eu</p>
<p>dmvA, Mechelen<br />
www.dmva-architecten.be</p>
<p>JDS Julien de Smedt, Brüssel<br />
www.jdsa.eu</p>
<p>K2A, Brüssel<br />
www.k2a.be</p>
<p>Karla Menten Architecture, Hasselt<br />
www.karlamenten.be</p>
<p>lava architecten cvba, Leuven<br />
www.lav-a.eu</p>
<p>low Architecten, Antwerpen<br />
www.low-architecten.be</p>
<p>NU architectuuratelier, Gent<br />
www.nu-web.be</p>
<p>SAQ Studio, Brüssel<br />
www.saq.eu</p>
<p>TEEMA architectuur, Antwerpen<br />
www.teema-architecten.com</p>
<p>URA, Brüssel<br />
www.ura.be</p>
<p>Van Belle &amp; Medina, Antwerpen<br />
www.vanbellemedina.com</p>
<p>Wim Goes Architectuur, Gent<br />
www.wimgoesarchitectuur.be</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser Salonpartner Gira &#8211; Im Gespräch mit Marco Stark</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_gira_marco-stark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 08:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Key Account Manager bei Gira ist Marco Stark einerseits für die Koordination von Großprojekten im süddeutschen Raum verantwortlich, aandererseits ist er Ansprechpartner und Berater für Architekten, Planer und Projektentwickler. Wir haben wir mit ihm über sein Lieblingsprodukt, Design und Formensprache sowie über erfolgreiche Architekturberatung gesprochen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_al.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Marco Stark stellt das Unternehmen Gira beim ArchitektenLunch im AIT-ArchitekturSalon München vor" data-rel="lightbox-gallery-305"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_al-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_al-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_al-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_al.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_900x600px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Marco Stark, Key Account Manager bei Gira | © Gira" data-rel="lightbox-gallery-305"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_900x600px-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_900x600px-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_900x600px-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_marco-stark_900x600px.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_schalterprogramm-standard-55.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gira Schalterprogramm E2 im Detail | © Gira" data-rel="lightbox-gallery-305"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_schalterprogramm-standard-55-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_schalterprogramm-standard-55-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_schalterprogramm-standard-55-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_schalterprogramm-standard-55.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px-1.jpg' title="Gira Schalterprogramm Standard 55" data-rl_title="Gira Schalterprogramm Standard 55" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gira Schalterprogramm Standard 55 | © Gira" data-rel="lightbox-gallery-305"><img decoding="async" width="509" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px-1-509x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Gira Schalterprogramm Standard 55" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px-1-509x600.jpg 509w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px-1-768x905.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 509px) 100vw, 509px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gira Tastsensor 4 | © Gira" data-rel="lightbox-gallery-305"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_01-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_01-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_01-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_01.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_zentrale.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gira Campus Radevormwald" data-rel="lightbox-gallery-305"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_zentrale-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_zentrale-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_zentrale-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_gira_zentrale.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Im Fokus: Unser Salonpartner Gira</strong><br />
<strong>Im Gespräch mit Marco Stark</strong></p>
<p>Als Key Account Manager bei Gira ist Marco Stark einerseits für die Koordination von Großprojekten im süddeutschen Raum verantwortlich, andererseits ist er Ansprechpartner und Berater für Architekten, Planer und Projektentwickler. Wir haben mit ihm über sein Lieblingsprodukt, Design und Formensprache sowie über erfolgreiche Architekturberatung gesprochen.</p>
<p><em>Haben Sie ein Lieblingsprodukt?</em><br />
Für mich ganz klar, unsere Schalterserie E2 weil sie eine echte Stilikone ist. Durch die klare, reduzierte Formgebung kann man die Serie E2 in unterschiedliche Einrichtungsstile integrieren. Architekten und Inneneinrichter verstehen und schätzen die klare Formsprache. E2 ist Bestandteil unseres Systems 55, wodurch man die aktuelle Technik, jetzt und in Zukunft, integrieren kann.</p>
<p><em>Beschreiben Sie die aktuellste Innovation?<br />
</em>Von Gira kommt der Teil der Gebäudetechnik, den man überwiegend sehen und anfassen kann. Das stellt hohe Anforderungen an Design, Materialität und Bedienbarkeit. Der neue Tastsensor 4 ist ein Produkt, bei dem die Kombination aus technischer Funktion, einfacher Bedienbarkeit und zurückhaltendem puristischen Design besonders gut gelungen ist. Das Gerät sieht nicht nur toll aus. Man fühlt das echte Material, Glas oder Metall, man spürt die taktile Rückmeldung der Bedienung. Das gibt Sicherheit und macht Spaß.</p>
<p><em>Muss man Architekt sein, um Architekten beraten zu können?<br />
</em>Ich selbst habe einen technischen Hintergrund und habe nicht Architektur studiert. Sicher kann es zwischen dem Haustechniker und dem Architekten schon mal das eine oder andere Missverständnis geben, aber wenn man offen ist für die Denkweise der Architekten und bereit ist, sich für deren Sichtweisen zu öffnen, dann klappt die Zusammenarbeit sehr gut. Spätestens auf den gemeinsamen Plattform-Reisen von AIT-Dialog ist der Austausch intensiv und fruchtbar.</p>
<p><em>Was bedeutet für Sie erfolgreiche Architekturberatung?</em><br />
Die Antwort liegt schon in der Frage: „Beratung“ ist das Stichwort. Ich sehe mich in erster Linie als Berater und erst an zweiter Stelle als Verkäufer. Der Architekt kennt den Bauherrn, seinen Stil, seine technische Affinität. Es macht mir Spaß, den Architekten zu unterstützen um gerade in der aktuellen, technischen Zeit für den Bauherrn die optimale Lösung zu finden.</p>
<p><em>Verraten Sie uns eines Ihrer Hobbies und Leidenschaften?</em><br />
Das ist eine schwierige Frage. Ich habe kein bestimmtes Hobby oder eine Leidenschaft mit der ich extrem viel Zeit verbringe. Ich habe eher verschieden Interessen, mit denen ich mich gerne beschäftige. Müsste ich zwei nennen, würden mein Hund „Charly“ und meine Affinität zu Oldtimern ganz oben stehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Gira</strong><br />
Gira ist mehr als An oder Aus, Hell oder Dunkel. Gira ist genauso auch Komfort, Sicherheit, Wohlgefühl oder Nachhaltigkeit. Denn von Anfang der Gira Giersiepen GmbH &amp; Co. KG Firmengeschichte an steht der Mensch im Mittelpunkt allen Handelns. Heute sind es vor allem intelligente, zukunftsfähige Systemlösungen für die vernetzte Gebäudesteuerung, die neue Maßstäbe setzen:?Gira Smart Home?und Building Systeme, benutzerfreundliche und datensichere Geräte für die bequeme Steuerung von?Beleuchtung, Klima oder Jalousien sowie Türsprechanlagen, Multimedia- und Sicherheitstechnik. Ingenieurskunst „Made in Germany“ ist das Herz des Familienunternehmens. Genauso wie soziale und nachhaltige Entwicklungs- und Herstellungsprozesse, ein weitestgehend umwelt- und ressourcenschonender Betrieb sowie Perfektion in Design und Funktion. Deshalb finden sich Produkte von Gira heute in Gebäuden in aller Welt. Und das ist so viel mehr, als nur An oder Aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Gira<br />
Giersiepen GmbH &amp; Co. KG<br />
Dahlienstraße 12<br />
42477 Radevormwald<br />
T +49 (0)21 95 602 0<br />
F +49 (0)21 95 602 191<br />
<a href="http://www.gira.de">www.gira.de</a></p>
<p>Marco Stark<br />
Projektmanager Key Account Management Süd<br />
T +49 (0)9119 3893603<br />
M +49 (0)173 7293984<br />
<a href="mailto:marco.stark@gira.de">marco.stark@gira.de </a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser Salonpartner Continental &#8211; Im Gespräch mit Elmar Zschau</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_continental/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 08:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=332031</guid>

					<description><![CDATA[Elmar Zschau ist Head of Architect Relations bei Continental. Neben zahlreichen Produkten und Lösungen für die Automobilbranche stellt Continental auch Folien und Kunstleder für den Interior Bereich her. Besonders im Objektbereich kommen Produkte der Marke skai als Bezugsmaterialien für Möbel, Polster und Wände zum Einsatz.
Im Interview haben wir mit ihm über den breiten Anwendungsbereich der Oberflächen, die besonderen Einsatzmöglichkeiten der Materialien im Healthcare-Bereich sowie über Design und Funktion gesprochen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_elmar-zschau.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Elmar Zschau, Head of Architect Relations bei Continental | © Continental" data-rel="lightbox-gallery-306"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_elmar-zschau-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_elmar-zschau-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_elmar-zschau-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_elmar-zschau.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_transportliege.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Das Material skai Pandoria Plus ist besonders für den Einsatz im Healthcare-Bereich geeignet. | © Continental" data-rel="lightbox-gallery-306"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_transportliege-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_transportliege-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_transportliege-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_transportliege.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_skai-design-lab.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Im skai Design Lab lassen sich individualisierte Designs konfigurieren. | © Continental" data-rel="lightbox-gallery-306"><img decoding="async" width="449" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_skai-design-lab-449x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_skai-design-lab-449x600.jpg 449w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_skai-design-lab.jpg 600w" sizes="(max-width: 449px) 100vw, 449px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_bett-digitaldruck_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Bett mit Digitaldruck | © Continental" data-rel="lightbox-gallery-306"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_bett-digitaldruck_1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_bett-digitaldruck_1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_bett-digitaldruck_1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_bett-digitaldruck_1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_skai-pureto-EN.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Innovation: Das vegane Polyurethan-Synthetikleder skai Pureto EN | © Continental" data-rel="lightbox-gallery-306"><img decoding="async" width="421" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_skai-pureto-EN-421x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_skai-pureto-EN-421x600.jpg 421w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_skai-pureto-EN.jpg 600w" sizes="(max-width: 421px) 100vw, 421px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_adagio-aparthotel_bremen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Adagio Aparthotel, Bremen | © Success Hotel Group / Christoph Weiß" data-rel="lightbox-gallery-306"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_adagio-aparthotel_bremen-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_adagio-aparthotel_bremen-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_adagio-aparthotel_bremen-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_adagio-aparthotel_bremen.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_vienna-house-magic-circus-hotel_disneyland-paris.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Stühle im Individualdruckverfahren im Vienna House Magic Circus Hotel, Disneyland Paris | © Vienna House Magic Circus Hotel" data-rel="lightbox-gallery-306"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_vienna-house-magic-circus-hotel_disneyland-paris-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_vienna-house-magic-circus-hotel_disneyland-paris-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_vienna-house-magic-circus-hotel_disneyland-paris-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_vienna-house-magic-circus-hotel_disneyland-paris.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_charite.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Charité, Berlin | © Kusch+Co &amp; Anke Müllerklein" data-rel="lightbox-gallery-306"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_charite-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_charite-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_charite-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/im-fokus_continental_charite.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Elmar Zschau ist Head of Architect Relations bei Continental. Neben zahlreichen Produkten und Lösungen für die Automobilbranche stellt Continental auch Folien und Kunstleder für den Interior Bereich her. Besonders im Objektbereich kommen Produkte der Marke skai als Bezugsmaterialien für Möbel, Polster und Wände zum Einsatz.</p>
<p>&#8220;Meine Arbeit besteht darin, Architekten, Innenarchitekten und Planern mit Überzeugung, Erfahrung und Leidenschaft bestmögliche Lösungen für design- und funktionsorientierte Oberflächen mit unseren skai® Bezugsstoffen näherzubringen. Es sind oft individuelle Lösungen, die letztlich dem Kunden und Anwender einen Mehrwert bieten und ihm somit einen Vorteil verschaffen.&#8221;, erläutert uns Elmar Zschau sein Tätigkeit bei Continental.</p>
<p>Im Interview haben wir mit ihm über den breiten Anwendungsbereich der Oberflächen, die besonderen Einsatzmöglichkeiten der Materialien im Healthcare-Bereich sowie über Design und Funktion gesprochen.</p>
<p><em>Welches ist für Sie ein Material, das Sie besonders hervorheben möchten?</em><br />
Es sind vor allem Reinigungsfreundlichkeit und Desinfektionsmittelbeständigkeit, die gefragt sind. Das Material skai Pandoria Plus ist ein Bezugsmaterial mit einer feinen Mikroporenstruktur, das besonders desinfektionsmittelbeständig ist. Diese Eigenschaft lässt die regelmäßige Flächendesinfektion der Materialoberfläche zu, die damit zur Bekämpfung des Coronavirus beiträgt. Da skai Pandoria Plus auch antibakteriell ausgerüstet ist, und zudem das Medizinproduktegesetz erfüllt, ist es bestens geeignet für den Einsatz im Healthcare-Bereich.</p>
<p><em>Haben Sie ein Lieblingsprodukt?</em><br />
Nein, ein Lieblingsprodukt habe ich nicht. Aber mich faszinieren die vielfältigen Möglichkeiten, die wir mittlerweile beim Thema Individualdruck mit unserem webbasierten Designkonfigurator skai Design Lab haben. Mit diesem Tool kann sich jeder schnell und einfach ein eigenes Design erstellen. Das fertige digital bedruckte Muster liefern wir dann innerhalb von 48 Stunden auf den Schreibtisch.</p>
<p><em>Beschreiben Sie die aktuellste Innovation?</em><br />
Das ist skai Pureto EN, ein veganes Polyurethan-Synthetikleder. Es punktet vor allem mit seiner nachhaltigen Performance und der hohen Hydrolysebeständigkeit. Das Material ist auf Basis wässriger und High-Solid-PUR-Systeme in Beschichtung und Lack aufgebaut und enthält keine Lösungsmittel wie DMF oder Toluol. Es wird in Deutschland unter ökologisch und sozial verträglichen Produktionsbedingungen und hoher Verantwortung gegenüber dem Menschen und der Umwelt hergestellt.</p>
<p><em>Was bedeutet für Sie erfolgreiche Architekturberatung?</em><br />
Es ist entscheidend, Architekten, Innenarchitekten und Planer und deren Idee bei der Umsetzung eines Projektes zu verstehen und für Oberflächenlösungen als der richtige Partner wahrgenommen zu werden. Und wenn aus dieser Beratung dann Aufträge für Projekte hervorgehen, hat man einen guten und erfolgreichen Job gemacht.</p>
<p><em>Muss man Architekt sein, um Architekten beraten zu können?</em><br />
Aus meiner Sicht muss man nicht unbedingt ein Architekt sein. Die Bedürfnisse der Architekten zu verstehen, ist allerdings essenziell. Ich komme ursprünglich aus dem Marketing- und Kommunikationsbereich und verantworte jetzt den Bereich Architect Relations. Unsere Materialien, ihre Vorteile und Einsatzmöglichkeiten kenne ich sehr gut, weiß aber auch, wo und wann ihr Einsatz nicht sinnvoll oder ratsam ist und kommuniziere das offen.</p>
<p><em>Gerne würden wir Ihnen noch eine persönliche Fragen stellen.<br />
Verraten Sie uns eines Ihrer Hobbies oder eine Ihrer Leidenschaften?</em><br />
Malerei oder Motorradfahren. Wenn mich (leider zu selten) die Muse küsst, male ich und beschäftige mich mit Kunst. Wenn ich ungeküsst bleibe, setze ich mich auch gerne auf meinen Chopper und cruise entspannt durch die heimische Landschaft.</p>
<p><em>Gerne möchten wir Ihnen noch einige detaillierte Fragen zum Unternehmen stellen.<br />
</em><em>Sehen Sie den Fokus eher bei konzeptionellen Lösungen und Anwendungen oder bei technischen und gestalterischen Aspekten?</em><br />
Design und Funktion sind die beiden wichtigsten Kriterien unserer Materialien. Die Oberflächen, die wir anbieten, sollen optisch und haptisch, aber auch mit ihren technischen Eigenschaften überzeugen. Mit ihnen tragen wir zur konzeptionellen Lösung bei.</p>
<p><em>Bieten Sie überwiegend Standardlösungen und -produkte an oder ermöglichen Sie den Innen-/Architekten individuelle Produktentwicklungen?</em><br />
Wir ermöglichen beides. Zum einen sind unsere Kollektionsartikel ständig ab Lager verfügbar und bieten eine große Auswahl an Designs und Farben mit unterschiedlichen technischen Eigenschaften, wie Flammschutz, Reinigungsfreundlichkeit oder Langlebigkeit. Zum anderen bieten wir mit dem skai Design Lab die größtmögliche Individualisierung durch die digitale Gestaltung und Bedruckung unserer skai Materialien an.</p>
<p><em>Ab welcher Stückzahl ist eine individuelle Fertigung möglich?</em><br />
Ab 50 Laufmetern realisieren wir individuelle Designs im Digitaldruck mit anschließender Oberflächenveredelung.</p>
<p><em>Was macht Continental im Vergleich zu anderen Anbietern so besonders?</em><br />
Continental ist der drittgrößte Automobilzulieferer der Welt und auch in anderen Industriebereichen global sehr erfolgreich unterwegs. Es bieten sich in diesem Umfeld unzählige Möglichkeiten, Synergien zu nutzen, Innovationen aus anderen Bereichen zu übernehmen und global zu agieren, indem wir weltweit unser hervorragendes Netzwerk nutzen und so stets ganz nah bei unseren Kunden sind.</p>
<p><em>Welches Produkt oder welche Strategie ermöglicht es, dass Continental unter all der Konkurrenz auf dem Markt gesehen und geschätzt wird?</em><br />
Bezogen auf den Bereich Interior ist das auf der einen Seite die hohe Bekanntheit der Marke skai, die seit über 60 Jahren für hochwertiges Kunstleder steht, und in dieser Zeit stets den aktuellsten Anforderungen angepasst wurde. Auf der anderen Seite ist es die nachhaltige Designpolitik, die wir seit 10 Jahren konsequent weiterentwickeln und die im eigenen Design-Center gelebt wird.</p>
<p><em>Weshalb unterstützt Continental die AIT-ArchitekturSalons?</em><br />
Weil es die richtigen Plattformen sind, um an interessanten Orten interessante Menschen zu treffen. Die unterschiedlichen Veranstaltungsformate und Ausstellungen rund um die Themen Architektur, Innenarchitektur, Produktdesign und Stadtplanung ziehen ganz unterschiedliche Zielgruppen an, mit denen man in den direkten Austausch gehen kann – man trifft und vernetzt sich.</p>
<p><em>Als abschließende Frage möchten wir gerne den Blick nach vorne wenden.<br />
Welchen Beitrag leistet Continental konkret zum Thema Nachhaltigkeit?</em><br />
Seit 2011 erstellt Continental einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht, der alle wesentlichen Aspekte zum Thema Nachhaltigkeit detailliert beleuchtet: von sauberer Mobilität über zirkuläres Wirtschaften bis hin zu Klimaschutz und guten Arbeitsbedingungen. Bezogen auf unsere Oberflächen bedeutet Nachhaltigkeit unter anderem, dass diese langlebig sind sowie umwelt- und ressourcenschonend gefertigt werden. Zudem setzen wir verstärkt auf den Einsatz von natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Continental<br />
</strong>Die Oberflächenspezialisten von Continental nutzen die Innovationskraft und das Qualitätsversprechen, für die die Marke skai seit über 60 Jahren weltweit steht. Im Bereich der Polsteroberflächen für den Möbel- und Objektbereich ist skai als Synonym für hochwertiges Kunstleder bekannt. Mit innovativen Designs nutzt Continental konsequent die neuen Möglichkeiten der Individualisierung und Digitalisierung.</p>
<p>Spezielle Funktionen, wie Flammschutz, hohe Lichtechtheit, Desinfektionsmittelbeständigkeit oder Reinigungsfreundlichkeit zeichnen unsere Materialien neben zeitgemäßem und nachhaltigem Design für den Einsatz in den Bereichen Hospitality, Healthcare, Retail oder Outdoor besonders aus.</p>
<p>Im Folienbereich setzen skai Oberflächen mit ihrer hochwertigen Optik und Haptik Maßstäbe und veredeln die Fronten von Küchen-, Bad- und Kastenmöbeln. skai Außenoberflächen finden sich weltweit auf Fenstern, Türen und Garagentoren großer Systemgebern wieder. In mobilen Interieurs sind Continental Oberflächen vielfältig vertreten, sei es zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Als kompetenter Partner der Industrie, aber auch von Designern, Planern und Innenarchitekten, hält Continental für jede Anwendung die passende Oberflächenlösung bereit.</p>
<p><strong><br />
Kontakt<br />
</strong>Continental<br />
Konrad Hornschuch AG<br />
Salinenstrasse 1<br />
74679 Weißbach<br />
T +49 7947 81-0<br />
<a href="mailto:skai.interior@continental-corporation.com">skai.interior@continental-corporation.com</a><br />
<a href="https://www.continental-industry.com/">www.continental-industry.com</a><br />
<a href="https://www.skai.com/de/interior/">www.skai.com/interior</a></p>
<p>Elmar Zschau<br />
Head of Architect Relations<br />
T +49 (0)7947 81 8363<br />
M +49 (0)151 23409614<br />
<a href="mailto:elmar.zschau@continental-corporation.com">elmar.zschau@continental-corporation.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fala Atelier: Nine symbolic spaces</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/dialoge-japan-europa_fala/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 08:20:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Ausstellung "Dialoge Japan : Europa</strong>
<p></p>
Der Entwurf "Nine symbolic spaces" des portugiesischen Büros Fala Atelier ist als einiziger keine begehbare Rauminstallation. Viermehr haben sie die zentrale Fragestellung der Ausstellung, inwiefern und mit welchen Mitteln architektonische Gestaltungsprinzipien aus der japanischen in die europäische Kultur überführt werden können, in den Fokus ihrer Arbeit gestellt und analytisch reflektiert. Illustriert wird dies in Form von Fotos und Modellen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_installation.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fala Atelier, Nine symbolic spaces, AIT-Architektursalon, Munich, 2020 ©Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-307"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_installation-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_nine-symbolic-houses.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Toyo Ito, White U (1976) / Toyo Ito, House in Kamiwada (1976) / Itsuko Hasegawa, House in Yaizu (1972) / Itsuko Hasegawa, House in Kakio (1977) / Kazuo Shinohara, Repeating Crevice (1971) / Kazuo Shinohara, House in Karuizawa (1975) / Kazunari Sakamoto, Machiya in Minase (1970) / Kazunari Sakamoto, Kumono-Nagareyama House (1973) ©Shinkenchiku-sha Co., Ltd." data-rel="lightbox-gallery-307"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_nine-symbolic-houses-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_toyo-ito.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Toyo Ito, House in Kamiwada (1976) ©Shinkenchiku-sha Co., Ltd." data-rel="lightbox-gallery-307"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_toyo-ito-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_installation_closeup.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fala Atelier, Nine symbolic spaces, AIT-Architektursalon, Munich, 2020 ©Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-307"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_installation_closeup-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_installation_model.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Fala Atelier, Nine symbolic spaces, AIT-Architektursalon, Munich, 2020 ©Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-307"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_fala_installation_model-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221;</strong></p>
<p><em>Nine houses that could almost be one house.</em><br />
<em>Nine rooms or nine living spaces that could be parts of one building.</em><br />
<em>Nine houses that share traits, elements, perhaps, even a language.</em></p>
<p style="text-align: right;">(Fala Atelier, PT-Porto)</p>
<p>Der Entwurf &#8220;Nine symbolic spaces&#8221; des portugiesischen Büros Fala Atelier ist der einizige der keine begehbare Rauminstallation ist. Vielmehr haben sie die zentrale Fragestellung der Ausstellung, inwiefern und mit welchen Mitteln architektonische Gestaltungsprinzipien aus der japanischen in die europäische Kultur überführt werden können, in den Fokus ihrer Arbeit gestellt und analytisch reflektiert.</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit dem architektonischen Phänomen wird über Fotos und Modelle, die auf einem minimalistischen hölzernen Tisch angeordnet sind, illustriert. In Form von neun Negativ-Abgüssen zeigen sie die Architektur ihrer Vorbilder. Somit ist die Installation eine Hommage an ihre Vorbilder, gleichzeitig aber auch ein selbstbewusster Vergleich mit ihrem eigenen Oeuvre.</p>
<p>Zur Erläuterung ihrer Installation &#8220;Nine symbolic spaces&#8221; schreibt das junge Büro Fala Atelier:</p>
<p><strong>Nine symbolic spaces</strong></p>
<p>&#8220;Celebrating an architectural moment; Japan, 1969-1977. Celebrating this moment not out of nostalgia or exoticism, but because old and remote buildings exist here and now, at least in our minds.</p>
<p>Nine photographs capturing fragments of spaces, simple but carefully calculated gestures. Four architects and nine houses which carry common beliefs about what a house should be, but that still display an impressive formal variety. The selected photographs have undeniable similarities; the nine spaces are intentionally abstract.</p>
<p>Each of the nine houses revolves around a central space. These central spaces are thoroughly designed but they do not have any clearly defined function. They are symbolical, perhaps a metonymy of the houses themselves. Some of the architects called these spaces &#8216;internalized courtyards&#8217;, some called them &#8216;meaning spaces&#8217;.</p>
<p>In all cases however, these central spaces are introverted, gratuitous secrets between the architects and their clients. They are generally white (despite a few meaningful touches of color) and generally dry. Their emptiness is heavy. At their best, they propose a synthesis of the monumental and the casual.&#8221;</p>
<p>Im Kontext der Ausstellung haben wir Fala Atelier darüber hinaus noch weitere Fragen gestellt.<br />
Lesen Sie ihre Antworten hier:</p>
<p><em>Is there a special experience that marks a key moment in your involvement with Japanese building culture?<br />
</em>Nine houses that could almost be one house. Nine rooms or nine living spaces that could be parts of one building. Nine houses that share traits, elements, perhaps, even a language.</p>
<p><em>Is there a vernacular architecture of this culture (contemporary and historical) that inspires you?<br />
</em>A house is synthesis of the monumental and the casual. Is there anything else architecture could aspire to?</p>
<p><em>Are there essential differences and commonalities between the two building cultures?<br />
</em>Refusing to do “new“ things. Reworking, rewriting these references in your own way that results in a language made up of small fragments, which include sounds, words, images and perceptions. Defining your own vocabulary out of these fragments, building your architecture on these accumulated elements.<br />
Comparing the projects and their “meaning spaces“. Some are highly compositional, some are unbearably rational. Still, the elements that compose them recur – gloriously repeating.</p>
<p><strong><br />
Fala Atelier, PT-Porto</strong></p>
<p>Das Architekturbüro Fala Atelier wurde 2013 von Filipe Magalhães und Ana Luisa Soares in Porto gegründet. Ahmed Belkhodja kam wenig später als dritter Partner hinzu. Hedonistisch und zurückhaltend zugleich, nimmt Fala Atelier in ihren Entwürfen Leichtigkeit und Freude sehr ernst.</p>
<p>The architectural office Fala Atelier was founded in 2013 by Filipe Magalhães and Ana Luisa Soares in Porto. Ahmed Belkhodja joined the firm as a third partner shortly afterwards. While both hedonistic and restrained, Fala Atelier takes lightness and joy very seriously.</p>
<p><a class="_ps2id" href="https://falaatelier.com/" data-ps2id-offset="">www.falaatelier.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Gruppenschau sowie eine virtuelle Führung durch die Ausstellung finden Sie <a class="_ps2id" href="/?p=311074" data-ps2id-offset="">hier</a>.</p>
<p>Kuratiert wurde die Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; von Kristina Bacht und Çi?dem Arsu-Minuth (AIT-ArchitekturSalon) in Zusammenarbeit mit Nils Rostek (Kollektiv A).</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stenhöga, Tham &#038; Videgård, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/stenhoega_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neuen Bürogebäude in Stockholmer Stadtteil Huvudsta wurden um die Idee herum entwickelt, dass jene Gebäude die nachhaltigsten sind, die am längsten in Betrieb bleiben. Robustheit erschien den Architekten von Tham &#038; Videgård dabei als entscheidender Faktor – solide und verlässliche Konstruktionsmethoden sollten eine nachhaltige Bauweise garantieren. Der Maßstab, die Orientierung und Materialität der neuen Gebäude wurden als Antwort auf die heterogene Nachbarschaft entwickelt – ein semi-urbaner Kontext aus Gebäuden in Ziegelbauweise, die in der Größe variieren und aus verschiedenen Perioden stammen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ThamV_Stockholm_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-308"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ThamV_Stockholm_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ThamV_Stockholm_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-308"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ThamV_Stockholm_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ThamV_Stockholm_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-308"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/ThamV_Stockholm_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Stenhöga, SWE-Stockholm<br />
Tham &amp; Videgård Arkitekter, SWE-Stockholm<br />
Finalist in der Kategorie: Office</h3>
<p>Die neuen Bürogebäude in Stockholmer Stadtteil Huvudsta wurden um die Idee herum entwickelt, dass jene Gebäude die nachhaltigsten sind, die am längsten in Betrieb bleiben. Robustheit erschien den Architekten von Tham &amp; Videgård dabei als entscheidender Faktor – solide und verlässliche Konstruktionsmethoden sollten eine nachhaltige Bauweise garantieren. Der Maßstab, die Orientierung und Materialität der neuen Gebäude wurden als Antwort auf die heterogene Nachbarschaft entwickelt – ein semi-urbaner Kontext aus Gebäuden in Ziegelbauweise, die in der Größe variieren und aus verschiedenen Perioden stammen. Tham &amp; Videgård unterteilten jedes Gebäude in drei kleinere Volumen, die für eine flexible Nutzung vorgesehen sind und mit viel Tageslicht versorgt werden. Durch die Unterteilung entstehen an den Gebäuderändern Räume, die attraktive Ausblicke bieten.  Grüne Dachterrassen, die direkt von den höher gelegenen Büroetagen erreichbar sind, steigern das Wohlbefinden der Mitarbeiter.  Das Ziel der Architekten: Einladende und dynamische Büros, die aus reichhaltigen räumlichen Bezügen und einer rationalen, hochwertigen Bauweise basieren. Die Grundrisse und die kompakten Volumen sorgen für einen niedrigen Energierbedarf. Die großzügig geschnittenen Fenster versorgen jedes Geschoss mit viel Tageslicht. Die aus regionalen Ziegeln gefertigte Fassade verleiht den Gebäuden einen zeitlosen Charakter und nimmt Bezug auf zu dem benachbarten Bahn-Depot, das ebenfalls in Ziegelbauweise entstand.</p>
<p>Juryurteil: &#8220;Ein sympathisch zurückhaltendes und geschickt im nachbarschaftlichen Kontext Stockholms eingebettetes Verwaltungsgebäude. Die Stärke dieses Gebäudes liegt in der Verschachtelung bzw. Verzahnung der Gebäudeteile: Dadurch wird dem Komplex optisch die Größe genommen und es entstehen im Innenraum interessante neue Kubaturen. Dessen Nachhaltigkeit, so die Architekten, entsteht durch seine massive Bauweise. Langlebigkeit ist somit das Ziel.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Humlegården Fastigether AB<br />
Ort: SWE-Stockholm<br />
Architekten: Tham &amp; Videgård Arkitekter, SWE-Stockholm<br />
<a href="https://www.thamvidegard.se/">www.thamvidegard.se</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Tham &amp; Videgård</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Partner des AIT-Award 2020: Artemide</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/partner-des-ait-award-artemide/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2020 15:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=322957</guid>

					<description><![CDATA[Im Rahmen unseres Blogs AIT-Award at 6 präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben den 83 Projekten der Finalisten und der Jury auch die Partner des AIT-Award &#124; Best in Interior and Architecture. Heute stellen wir Ihnen den weltweit führender Hersteller von Design-Leuchten und Architekturbeleuchtung, Artemide vor.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_ait-award_artemide_Yanzi-S.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Yanzi S, gestaltetet von Neri&amp;Hu" data-rel="lightbox-gallery-309"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_ait-award_artemide_Yanzi-S-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_ait-award_artemide_Alphabet-of-Light.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Alphabet of Light, entwickelt von BIG" data-rel="lightbox-gallery-309"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_ait-award_artemide_Alphabet-of-Light-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_ait-award_artemide_Li-Fi.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Li-Fi ist in zahlreiche Artemide-Produkte integrierbar" data-rel="lightbox-gallery-309"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_ait-award_artemide_Li-Fi-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/logo_artemide_900x600-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-309"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/logo_artemide_900x600-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Artemide: Design, Handwerkskunst und Technologie</strong></p>
<p>Als weltweit führender Hersteller von Design-Leuchten und Architekturbeleuchtung arbeitet Artemide seit jeher mit herausragenden Designern und Architekten zusammen. Artemide Produkte gelten als Synonym für außergewöhnliches Design, traditionelle Handwerkskunst und technologische Innovation. Im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie steht der Mensch und sein Wohlbefinden. „The Human Light“ stellt die Kompetenz von Artemide in den Dienst des Menschen und erfüllt sein Bedürfnis nach Flexibilität, optimaler Lichtleistung und minimalem Ressourcenverbrauch.</p>
<p>Das Licht von Artemide geht heute über die reine Beleuchtung hinaus. Es ist in immer stärkerem Maße intelligent und interaktiv und ermöglicht somit eine immer bedarfsgerechtere und flexiblere Nutzung. Das Unternehmen bietet digitale Instrumente und Leistungen an, die in zahlreiche Produkte und Systeme der Kollektion integriert werden können, um aus einer innovativen Interpretation von Interaktion und Service die perfekte Lichtlösung zu kreieren.</p>
<p>Die Kollektionen Design &amp; Architectural umfassen ein breites Sortiment hochwertiger Leuchten und umfassender Beleuchtungslösungen, wobei die Entwicklung von individuellen Sonderlösungen selbstverständlicher Teil der Artemide Dienstleistungen ist. Der hohe Standard an Innovation, Qualität und Design macht Artemide zu einem unverzichtbaren Spezialisten für technisches und dekoratives Licht im Innen- und Außenbereich.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Artemide Deutschland GmbH &amp; Co. KG<br />
Hans-Böckler-Straße 2<br />
58730 Fröndenberg<br />
Fon: +49 (0)2373 9750<br />
Web: www.artemide.com</p>
<p>Michael Holnsteiner<br />
Country Manager<br />
Mobil: +49 (0)172 2101006<br />
E-Mail: holnsteiner@artemide.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der AIT-Award | Best in Interior and Architecture findet in Partnerschaft mit Artemide, EURAMAX, Gira und der Messe Frankfurt statt.</p>
<p>Im Rahmen unseres <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award-entry/ait-award-blog/">Blogs AIT-Award at 6</a> präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen die Projekte der insgesamt 83 Finalisten, die neun-köpfige Jury sowie die Partner des AIT-Award.</p>
<p>Weitere Infos zum AIT-Award finden Sie <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">hier</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Das Schwarze Haus, Buero Wagner, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/buerowagner_finalist_aitaward_2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schwarze Haus errichteten die ortsansässigen Architekten von Buero Wagner  am Ammersee ohne jegliche chemische Behandlung seiner Oberflächen. Die Holzverkleidung der Fassaden ist durch ein präventives Verkohlungsverfahren wasserabweisend und resistent gegen Pilze. Die Innenwände, Böden und Decken aus Stahlbeton mit einer eingegossenen Flächenheizung sind roh belassen und lediglich sandgestrahlt oder geschliffen, um die Textur der Gesteinszuschläge hervorzuheben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/BueroWagner_Ammersee_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-310"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/BueroWagner_Ammersee_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/BueroWagner_Ammersee_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-310"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/BueroWagner_Ammersee_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/BueroWagner_Ammersee_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-310"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/BueroWagner_Ammersee_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Das Schwarze Haus, DE-Breitbrunn am Ammersee<br />
Buero Wagner, DE-Herrsching<br />
Finalist in der Kategorie: Newcomer</h3>
<p>Das Schwarze Haus errichteten die ortsansässigen Architekten von Buero Wagner  am Ammersee ohne jegliche chemische Behandlung der Oberflächen. Die Holzverkleidung der Fassaden ist durch ein präventives Verkohlungsverfahren wasserabweisend und resistent gegen Pilze. Die Innenwände, Böden und Decken aus Stahlbeton mit einer eingegossenen Flächenheizung sind roh belassen und lediglich sandgestrahlt oder geschliffen, um die Textur der Gesteinszuschläge hervorzuheben. Die Treppe, die Fenster und die Einbauten aus Eichenholz sind geölt, um die Benutzbarkeit und Haltbarkeit im täglichen Gebrauch zu gewährleisten. Das kleine Haus ist an ein größeres Mehrfamiliengebäude angeschlossen und entwickelt sich unter Ausnutzung der Topographie auf mehreren ineinanderfließenden Ebenen: Der Schlafbereich mit offenem Bad befindet sich im Souterrain; ein Versprung im Erdgeschoss trennt die Küche vom Wohnzimmer, welches sich zum Garten durch ein imposantes Eckfenster öffnet. Die Rahmen dieser Fenster rotieren um dezentrale Drehpunkte. Im geöffneten Zustand schaffen sie nicht nur einen nahezu nahtlosen Übergang zum Außenbereich, wo eine Betonterrasse den Boden des Hauses weiterführt, sondern sie definieren auch eine neue räumliche Situation. So entsteht ein hybrider Raum, der aus dem Wohnzimmer auf die eingefasste Terrasse ins Freie fließt. Die übergroßen Glaswände kragen im geöffneten Zustand zum Teil frei über den kleinen Patio des Untergeschosses aus und fungieren gleichzeitig als flexible und transparente Trennwände, die den Terrassenraum nach Belieben neu organisieren können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Privat<br />
Ort: DE-Breitbrunn am Ammersee<br />
Architekten: Buero Wagner, DE-Herrsching<br />
<a href="http://www.buerowagner.eu/">www.buerowagner.eu</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Buero Wagner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Zwei Wohnhäuser mit XTerior compact von Pfleiderer</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-xterior-pfleiderer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 11:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Holzfassaden der traditionellen Kotten aus der Region Vechta waren Vorbild für zwei Einfamilienhäuser. Als stilbrechendes Element dient dabei ein großer schwarzer Monolith aus dem matten XTerior compact von Pfleiderer, der wie eingeschoben wirkt und die beiden Häuser auf spannungsvolle Weise miteinander verbindet. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Skyline_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Göllner" data-rel="lightbox-gallery-311"><img decoding="async" width="800" height="300" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Skyline_900px-800x300.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Skyline_900px-800x300.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Skyline_900px-768x288.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Skyline_900px.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Küche_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Göllner" data-rel="lightbox-gallery-311"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Küche_900px-800x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Küche_900px-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Küche_900px-768x575.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Göllner-Vechta-Küche_900px.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Blau-Grün_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-312"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Blau-Grün_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Skyline_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-312"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Skyline_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Turm.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-312"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Turm-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Träger02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-312"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/©-Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Träger02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Gelungener Stilbruch in Mattschwarz</strong></p>
<p>Die Vision eines Kundenehepaars von zwei außergewöhnlichen Einfamilienhäusern reizte Innenarchitekt Jens Göllner so sehr, dass er den Auftrag nicht nur annahm, sondern kurze Zeit später sogar als aktiver Käufer in das Projekt einstieg. Mit der Holzfassade sollten stilistisch die alten Kotten aus der Region Vechta wieder aufgegriffen werden. Als stilbrechendes Element dient dabei der große schwarze Monolith aus dem matten XTerior compact von Pfleiderer, der wie eingeschoben wirkt und die beiden Häuser auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Das vulkanschwarze Dekor in XTreme Matt verwendete Jens Göllner auch in seiner Küche: „Diese matten Oberflächen wirken einfach nur absolut edel und sind stets ein wahrer Hingucker.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Pfleiderer</strong><br />
Pfleiderer vereint Design und Funktionalität für den Möbel- und Innenausbau</p>
<p>Pfleiderer ist ein führender Partner für konstruktive und veredelte Holzwerkstoffe. Im Fokus stehen funktionale Oberflächen, Dekore und Strukturen für segmentspezifische Materiallösungen, die je nach Anwendungsgebiet passenden Mehrwert für den Endkunden bieten.</p>
<p>Materialanforderungen sind zunehmend und immer detaillierter an Kundennutzen und funktionalen Eigenschaften der Endprodukte orientiert. Deshalb steht Pfleiderer für segmentspezifische Lösungen für z.B. Büros und öffentliche Gebäude, die Hotellerie und Gastronomie, Ladenbau oder den HealthCare Sektor sowie mobile Räume wie Schiffsausbau und Caravan sehr detailliert. Denn jeder dieser Bereiche stellt ganz eigene Anforderungen an Werkstoffe in puncto Design, Verarbeitbarkeit und Funktionalität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
PFLEIDERER Holzwerkstoffe GmbH<br />
Wurzacher Straße 32<br />
88299 Leutkirch im Allgäu<br />
T +49 (0)7561 89 &#8211; 0<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.pfleiderer.com/dach-de" data-ps2id-offset="">www.pfleiderer.de</a></p>
<p>Volker Niepel<br />
Objektberater<br />
M +49 (0) 172 895 1170<br />
<a href="mailto:volker.niepel@pfleiderer.com">volker.niepel@pfleiderer.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner Gira</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-gira-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 08:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Carsten Ritter ist als Key Account Manager bei Gira einerseits für die Koordination der Großprojekte im norddeutschen Raum verantwortlich. Auf der anderen Seite ist er Ansprechpartner und Berater für Planer, Architekten und Projektentwickler. Wir haben mit ihm über sein Lieblingsprojekt und die neuesten Produkte von Gira gesprochen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_325584" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-325584" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/carsten-ritter_1000px-800x534.jpg" alt="Carsten Ritter, Key Account Manager bei Gira" width="800" height="534" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/carsten-ritter_1000px-800x534.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/carsten-ritter_1000px-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/carsten-ritter_1000px.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text">Carsten Ritter, Key Account Manager bei Gira</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_2fach_Edelstahl-DE-LEDblau_Perspektive_900px.jpg' title="Gira Tastsensor 4, 2-fach in Edelstahl mit blauen LEDs" data-rl_title="Gira Tastsensor 4, 2-fach in Edelstahl mit blauen LEDs" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gira Tastsensor 4, 2-fach in Edelstahl mit blauen LEDs" data-rel="lightbox-gallery-313"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_2fach_Edelstahl-DE-LEDblau_Perspektive_900px-600x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Gira Tastsensor 4, 2-fach in Edelstahl mit blauen LEDs" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_2fach_Edelstahl-DE-LEDblau_Perspektive_900px-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_2fach_Edelstahl-DE-LEDblau_Perspektive_900px-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_2fach_Edelstahl-DE-LEDblau_Perspektive_900px-45x45.jpg 45w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_2fach_Edelstahl-DE-LEDblau_Perspektive_900px.jpg 900w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_4fach_Aluminium-schwarz-DE-LEDweiss_900px.jpg' title="Gira Tastsensor 4, 4-fach in schwarzem Aluminium mit weißen LEDs" data-rl_title="Gira Tastsensor 4, 4-fach in schwarzem Aluminium mit weißen LEDs" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gira Tastsensor 4, 4-fach in schwarzem Aluminium mit weißen LEDs" data-rel="lightbox-gallery-313"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_4fach_Aluminium-schwarz-DE-LEDweiss_900px-600x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Gira Tastsensor 4, 4-fach in schwarzem Aluminium mit weißen LEDs" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_4fach_Aluminium-schwarz-DE-LEDweiss_900px-600x600.jpg 600w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_4fach_Aluminium-schwarz-DE-LEDweiss_900px-768x768.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_4fach_Aluminium-schwarz-DE-LEDweiss_900px-45x45.jpg 45w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/TS4_4fach_Aluminium-schwarz-DE-LEDweiss_900px.jpg 900w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px.jpg' title="Gira Schalterprogramm Standard 55" data-rl_title="Gira Schalterprogramm Standard 55" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gira Schalterprogramm Standard 55 | © Gira" data-rel="lightbox-gallery-313"><img decoding="async" width="509" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px-509x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Gira Schalterprogramm Standard 55" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px-509x600.jpg 509w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px-768x905.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Milieu_Frau_Standard55-Schalter_900px.jpg 900w" sizes="(max-width: 509px) 100vw, 509px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/gira_schalterprogramm-standard-55_900px-e1588618900134.jpg' title="Gira Schalterprogramm Standard 55" data-rl_title="Gira Schalterprogramm Standard 55" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gira Schalterprogramm Standard 55 im Detail | © Gira" data-rel="lightbox-gallery-313"><img decoding="async" width="510" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/gira_schalterprogramm-standard-55_900px-e1588618900134-510x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Gira Schalterprogramm Standard 55" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/gira_schalterprogramm-standard-55_900px-e1588618900134-510x600.jpg 510w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/gira_schalterprogramm-standard-55_900px-e1588618900134-768x904.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/gira_schalterprogramm-standard-55_900px-e1588618900134.jpg 900w" sizes="(max-width: 510px) 100vw, 510px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Carsten Ritter ist als Key Account Manager bei Gira einerseits für die Koordination der Großprojekte im norddeutschen Raum verantwortlich. Auf der anderen Seite ist er Ansprechpartner und Berater für Planer, Architekten und Projektentwickler. Wir haben mit ihm über sein Lieblingsprojekt und die neuesten Produkte von Gira gesprochen.</p>
<p><em>Was ist die aktuellste Innovation von Gira?</em><br />
Von Gira kommt der Teil der Gebäudetechnik, den man überwiegend sehen und anfassen kann. Das stellt hohe Anforderungen an Design, Materialität und Bedienbarkeit. Der neue Tastsensor 4 ist ein Produkt, bei dem die Kombination aus technischer Funktion, einfacher Bedienbarkeit und zurückhaltendem puristischen Design besonders gut gelungen ist. Das Gerät sieht nicht nur toll aus. Man fühlt das echte Material, Glas oder Metall, man spürt die taktile Rückmeldung der Bedienung. Das gibt Sicherheit und macht Spaß.</p>
<p><em>Welches Gebäude löst bei Ihnen leidenschaftliche Gefühle aus?</em><br />
Ganz klar: die Elbphilharmonie! Sie ist nicht nur neues Wahrzeichen der Stadt Hamburg, sondern für mich persönlich auch ein besonders Projekt, was sowohl die Bearbeitungsdauer von fast 10 Jahren als auch die Intensität der Betreuung angeht. Da war ich schon begeistert, als ich über den Rohbau gelaufen bin. Schade ist nur, dass man so selten an Konzertkarten kommt.</p>
<p><em>Muss man Architekt sein, um Architekten beraten zu können?</em><br />
Ich selbst habe einen technischen Hintergrund und nicht Architektur studiert. Sicher gibt es zwischen dem Haustechniker und dem Architekten schon mal das eine oder andere Missverständnis. Aber wenn man offen ist für die Denkweise der Architekten und bereit sich für deren Sichtweisen zu öffnen, dann klappt das sehr gut. Spätestens auf den gemeinsamen AIT-Plattform-Reisen ist der Dialog intensiv und fruchtbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über Gira</strong><br />
Gira ist mehr als An oder Aus, Hell oder Dunkel. Gira ist genauso auch Komfort, Sicherheit, Wohlgefühl oder Nachhaltigkeit. Denn von Anfang der Gira Giersiepen GmbH &amp; Co. KG Firmengeschichte an steht der Mensch im Mittelpunkt allen Handelns. Heute sind es vor allem intelligente, zukunftsfähige Systemlösungen für die vernetzte Gebäudesteuerung, die neue Maßstäbe setzen:?Gira Smart Home?und Building Systeme, benutzerfreundliche und datensichere Geräte für die bequeme Steuerung von?Beleuchtung, Klima oder Jalousien sowie Türsprechanlagen, Multimedia- und Sicherheitstechnik. Ingenieurskunst „Made in Germany“ ist das Herz des Familienunternehmens. Genauso wie soziale und nachhaltige Entwicklungs- und Herstellungsprozesse, ein weitestgehend umwelt- und ressourcenschonender Betrieb sowie Perfektion in Design und Funktion. Deshalb finden sich Produkte von Gira heute in Gebäuden in aller Welt. Und das ist so viel mehr, als nur An oder Aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Gira<br />
Giersiepen GmbH &amp; Co. KG<br />
Dahlienstraße 12<br />
42477 Radevormwald<br />
T +49 (0)21 95 602 0<br />
F +49 (0)21 95 602 191<br />
<a href="http://www.gira.de">www.gira.de</a></p>
<p>Carsten Ritter<br />
Leiter Key Account Management Nord<br />
T +49 (0)4324 88418<br />
M +49 (0)173 7286809<br />
<a href="mailto:carsten.ritter@gira.de">carsten.ritter@gira.de</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anandaloy, Studio Anna Heringer, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/anandaloy_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Anandaloy Gebäude wurde ein Zentrum für Menschen mit Behinderung mit einem Textil-Workshop kombiniert. Die Architektin Anna Heringer bleibt ihrem Ansatz treu, indem sie auch hier auf einen Know-how-Transfer setzte und folglich Einheimische in den Bauprozess mit einbezog. Ursprünglich als reines Therapiezentrum gedacht, entschied man sich den Bewohnern zusätzlich eine Möglichkeit zum Arbeiten und Lernen zu bieten. Das Ergebnis war ein textiler Workshop-Bereich im zweiten Geschoss.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Heringer_Anandaloy_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-314"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Heringer_Anandaloy_web_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Heringer_Anandaloy_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-314"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Heringer_Anandaloy_web_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Heringer_Anandaloy_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-314"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/05/Heringer_Anandaloy_web_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Anandaloy, BGD-Rudrapur<br />
Studio Anna Heringer, DE-Laufen<br />
Finalist in der Kategorie: Mixed-Use</h3>
<p>Oftmals wird in Bangladesch eine Behinderung als Strafe Gottes oder als schlechtes Karma angesehen, was zur Folge hat, dass die Gehandicapten entsprechend isoliert leben müssen. Therapieplätze sind rar gesät und in ländlichen Gebieten wie Rudrapur gänzlich unbekannt. Im Anandaloy Gebäude wurde ein Zentrum für Menschen mit Behinderung mit einem Textil-Workshop kombiniert. Die Architektin Anna Heringer bleibt ihrem Ansatz treu, indem sie auch hier auf einen Know-how-Transfer setzte und folglich Einheimische in den Bauprozess mit einbezog. Ursprünglich als reines Therapiezentrum gedacht, entschied man sich den Bewohnern zusätzlich eine Möglichkeit zum Arbeiten und Lernen zu bieten. Das Ergebnis war ein textiler Workshop-Bereich im zweiten Geschoss. Eine große Rampe, die sich im ersten Stock nach oben windet, steht stellvertretend für die erfolgreiche Inklusion. Die Architektur des Gebäudes erweitert eindrucksvoll die plastischen Möglichkeiten des Baustoffes Lehm. Anna Heringer wollte mit diesem Projekt auch die ästhetischen Potenziale der Lehmbauweise aufzeigen. Anders als die benachbarten Gebäude, die nach rechtwinkligen Grundrissen entstanden, sind es Kurven und organische Formen, die das Anandaloy Gebäude prägen, das auch als eine Hommage auf Vielfalt und Diversität verstanden werden will.</p>
<p>Juryurteil: &#8220;Das Projekt hat die Jury begeistert, mit seiner eigenständigen, eigenartigen und symbolischen Bauweise und Gestaltung. Die Schönheit der filigranen Konstruktion, die ursprüngliche Bauweise mit dem Material, das die Erde dort hergibt, aber auch die Besonderheiten der barrierefreien Erschließung mit einer langen im Gebäude integrierten Rampe und weit auskragende Dächer. Feine Strukturen schwungvolle Linien aus regionalen Baumaterialien bilden auch das auskragende Dach über dem umlaufenden Erschließungsgang, der maßgeblich die Erscheinung interessant prägt. Im Inneren stellt man sich höhlenartig die kühlen Räume vor die zum einen ein Behinderten-Zentrum, aber auch eine Textilwerkstatt für Schneiderinnen beherbergt. Lehm und Bambus als Baumaterialein der Zukunft werden hier auf neue Art gefeiert.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Dipshika<br />
Ort: BGD-Rudrapur<br />
Architekten: Studio Anna Heringer, DE-Laufen<br />
<a href="http://www.anna-heringer.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.anna-heringer.com</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Studio Anna Heringer, Stefano Mori</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Jury des AIT-Award 2020: Walter Angonese (Walter Angonese Architekt, IT?Kaltern)</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/die-jury-des-ait-award-2020-l-best-in-interior-and-architecture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2020 15:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/ait-award-2020-best-in-interior-and-architecture-2/</guid>

					<description><![CDATA[Am 23. und 24. Januar 2020 kam die hochkarätig besetzte Jury in der Hamburger St. Katharinenkirche zusammen, um aus insgesamt 877 Arbeiten in 14 Kategorien die 83 Finalisten des diesjährigen AIT-Award 2020 l Best in Interior and Architecture auszuwählen. Im Rahmen unseres Blogs AIT-Award at 6 präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben den ausgezeichneten Projekten auch die neun-köpfige Jury. Als Auftakt stellen wir Ihnen Walter Angonese vor.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4090-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-315"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Award_2020_JuryMeeting_COE4090-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Award_2020_JuryMeeting_CO20499-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-315"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Award_2020_JuryMeeting_CO20499-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_6.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-315"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_6-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Interview_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-315"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Interview_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Die Jury des AIT-Award 2020 | Best in Interior and Architecture</strong></p>
<p>Am 23. und 24. Januar 2020 kam die hochkarätig besetzte Jury in der Hamburger St. Katharinenkirche zusammen, um aus insgesamt 877 Arbeiten in 14 Kategorien die Finalisten des diesjährigen AIT-Award 2020 l Best in Interior and Architecture auszuwählen. In mehreren Runden wurden diese intensiv diskutiert bis die 83 Projekte feststanden, die mit Preisen oder Auszeichnungen gekürt werden. Auf der feierlichen Preisverleihung, die am 30. September 2020 stattfindet, werden die Preisträger bekannt gegeben und feierlich geehrt.<br />
Im Rahmen unseres <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award-entry/ait-award-blog/">Blogs AIT-Award at 6</a> präsentieren wir Ihnen in den nächsten Wochen neben dem 83 Finalisten  auch die neun-köpfige Jury vor. Als Auftakt stellen wir Ihnen Walter Angonese vor.</p>
<p><strong><br />
Walter Angonese</strong><br />
<strong>Walter Angonese Architekt, IT?Kaltern</strong></p>
<p>Walter Angonese studierte Agrarwissenschaften in Bologna und Architektur in Venedig. Im Anschluss arbeitete er unter anderem als Lehrbeauftragter für Entwurf an der TU Innsbruck und hielt Vorträge an verschiedenen Universitäten in Europa und gründete 2002 sein eigenes Büro. Seit 2011 ist Walter Angonese ordentlicher Professor für Architektur an der Accademia di architettura in Mendrisio in der Schweiz.</p>
<p>In einem kurzen Interview mit den Juroren hat eine architekturinteressierte Schülerin der etablierten Architektengeneration ihre Fragen gestellt &#8211; lesen Sie, was Walter Angonese selbst dazu bewogen hat, Architekt zu werden und was sein größter Erfolg war:</p>
<p><em>Warum sind Sie Architekt geworden?<br />
</em>Ich bin Architekt geworden, weil ich irgendwann gemerkt habe, dass der Umgang mit Räumen eine Sache ist, die mich sehr interessiert. Ich habe zunächst Landwirtschaft studiert und habe gemerkt, dass die Beschäftigung mit Räumen in mir eine innere Stimme geweckt hat. Ich bin sehr glücklich, dass ich diesen Weg gewählt habe.</p>
<p><em>Was war Ihr erster Job als Architekt nach dem Studium?</em><strong><br />
</strong>Mein erster Job war ein kleiner Dachausbau mit einer Gaube. Drei Dachgauben musste ich machen und somit hatte ich auch meinen ersten kleinen Erfolg, und die Gaube wurde auch prämiert.</p>
<p><em>Was war Ihr bislang größter Erfolg?<br />
</em>Die Ernennung zum Professor an einer der wichtigsten Schulen.</p>
<p><em>Wie würden Sie Ihren architektonischen Stil beschreiben?<br />
</em>Ich habe keinen Stil, ich versuche, eine Idee zu konstruieren. D.h meine Intuition bringt mich irgendwohin, aber mir genügt diese Intuition nicht als Definition von Idee, sondern diese Idee muss aus der Intuition heraus konstruiert werden. Es ist eine Methode und kein Stil.</p>
<p><em>Zum Abschluss möchten wir Sie gerne noch um ein Statement zum AIT-Award bitten.</em><br />
Es ist wirklich bemerkenswert zu beobachten, wie sich hervorragende Architektur auch aus der Fülle von fast 900 Einsendungen hervorzuheben vermag.</p>
<p><a href="http://angonesewalter.it/">angonesewalter.it</a></p>
<p>JURYMITGLIEDER<br />
Walter Angonese, Walter Angonese Architekt, IT-Kaltern<br />
Kim Marc Bobsin, Seel Bobsin Partner, DE-Hamburg<br />
Ester Bruzkus, ester bruzkus architekten, DE-Berlin<br />
Simon Frommenwiler, HHF Architects, CH-Basel<br />
Werner Frosch, henning larsen architects, DE-München<br />
Marieke Kums, Studio Maks, NL-Rotterdam<br />
Roger Riewe, Riegler Riewe Architekten, AT-Graz<br />
Amandus Samsøe Sattler, Allmann Sattler Wappner Architekten, DE-München<br />
Christian von Wissel, HSB, DE-Bremen</p>
<p>Weitere Infos zum AIT-Award finden Sie <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">hier</a>.</p>
<p>In Partnerschaft mit Artemide, EURAMAX, Gira und der Messe Frankfurt.</p>
<p>Fotos: GIULIANI VON GIESE</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnatelierhaus &#8220;Altes Weinlager&#8221;, lilitt bollinger studio, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/wohnatelierhaus_finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 08:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Das alte Weinlager der Schnapsbrennerei Urs Saladin AG von 1956 war früher ein reines Lagerhaus. Mit seinem markanten Volumen ist es ein Teil der städtebaulichen und kulturellen Geschichte der Gemeinde Nuglar. Durch eine Umzonung in W2 war das bestehende Gebäudevolumen aufgrund der neuen Ausnützungsziffer zu groß, sodass das Gebäude zum Abriss freigegeben wurde. Mittels einer Arealüberbauung konnten jedoch die Behörden überzeugt und eine Ausnahmebewilligung errungen werden, um daraus ein Wohnhaus für sechs Parteien zu bauen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Bollinger_Nuglar_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-316"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Bollinger_Nuglar_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Bollinger_Nuglar_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-316"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Bollinger_Nuglar_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Bollinger_Nuglar_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-316"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Bollinger_Nuglar_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Wohnatelierhaus &#8220;altes Weinlager&#8221;, CH-Nuglar<br />
lilitt bollinger studio, CH-Nuglar<br />
Finalist in der Kategorie: Wohnen Multi-Family</h3>
<p>Das alte Weinlager der Schnapsbrennerei Urs Saladin AG von 1956 war früher ein reines Lagerhaus. Mit seinem markanten Volumen ist es ein Teil der städtebaulichen und kulturellen Geschichte der Gemeinde Nuglar. Durch eine Umzonung in W2 war das bestehende Gebäudevolumen aufgrund der neuen Ausnützungsziffer zu groß, sodass das Gebäude zum Abriss freigegeben wurde. Mittels einer Arealüberbauung konnten jedoch die Behörden überzeugt und eine Ausnahmebewilligung errungen werden, um daraus ein Wohnhaus für sechs Parteien zu bauen. Die Architektin Lilitt Bollinger hielt die gewachsene Struktur bei, sodass man mit einem neuen, leicht reduzierten Gebäudevolumen den identischen städtebaulichen Kontext einhält. Deshalb wurden nur die Obergeschosse des Weinlagers abgebrochen und das bestehende hallenartige Sockelgeschoss als Kellergeschoss erhalten. Die alten Außenwände formen als Brüstung die Plattform, auf der das neue Gebäude errichtet wird. Der neue Aufbau orientiert sich an der Idee des alten Gebäudes mit einem massigen Volumen unter einem großen auskragenden Dach. Darunter entsteht durch die Verkleinerung ein riesiger gedeckter Außenraum.<br />
Das neue Gebäude wurde auf der bestehenden Struktur des Kellergeschosses als Holzbau erstellt. Sieben neun Meter hohe Wände wurden über die Fassade und die Decke miteinander verbunden und bilden so sechs Wohneinheiten aus, die sich mit raumhohen Verglasungen Richtung Ost und West orientieren. Mit seinem einfachen, günstigen Grundausbau kann das Wohnateliergebäude von den Bewohnern individuell weiter ausgebaut werden kann. Eine Einheit ist zuerst ein einziger Raum im Erdgeschoss mit einer Raumhöhe von 8.60 Metern und einer Grundstruktur mit Küche, Bad und Treppe. Ein einfaches System erlaubt, Böden für zwei weitere Geschosse einzubauen. Die Bewohner besitzen und gestalten gemeinsam die Außenflächen und den riesigen alten Keller. Die 7. Einheit auf der Südseite ist ein gedeckter gemeinsamer Außensitzplatz mit einer Außenküche.</p>
<p>Aus dem Juryurteil: &#8220;Wir müssen uns dem Gebäude nähern, es auf verschiedenen Ebenen erschließen und ihm die Geheimnisse entlocken. Die bestehende Konstruktion und das markante, weit ausladende Dach wurden beibehalten, die oberirdischen Funktionsbereiche entfernt und durch sechs Wohnungen mit einem reduzierten Raumvolumen ersetzt. Die Konstruktion richtet sich nach der Statik des Kellers, wodurch es auch möglich wurde, die Ost- und Westfassaden großzügig zu öffnen und zu verglasen. Die in Holzbauweise eingestellten Wohnungen bilden in ihrer Ausformulierung einen subtilen Gegenpart zur rhetorisch anmutenden Restfassade, wodurch das Gebäude in die Lage versetzt wird, Geschichte zu erzählen. Den Rest müssen jetzt die Bewohner beitragen! Raffiniert!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Hürzeler Holzbau AG<br />
Ort: CH-Nuglar<br />
Architekten: lilitt bollinger studio, CH-Nuglar<br />
<a href="http://www.lilittbollinger.ch/">www.lilittbollinger.ch</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: lilitt bollinger studio</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Natureisstadion Schierke, Graft, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/natureisstadion-finalist-ait-award-2020-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 12:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Das denkmalgeschützte Natureisstadion in Schierke, ein Ortsteil der Stadt Wernigerode am Fuße des Brockens im Harz, erfuhr einen Umbau.  2013 konnte GRAFT die europaweite Ausschreibung für die Reaktivierung des ehemaligen Eisstadions für sich entscheiden und die Jury mit einer unverwechselbaren Dachkonstruktion überzeugen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/GRAFT_FeuersteinArena_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-317"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/GRAFT_FeuersteinArena_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/GRAFT_FeuersteinArena_04_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-317"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/GRAFT_FeuersteinArena_04_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/GRAFT_FeuersteinArena_05_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-317"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/GRAFT_FeuersteinArena_05_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/GRAFT_FeuersteinArena_06_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-317"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/GRAFT_FeuersteinArena_06_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Natureisstadion Schierke &#8211; Feuerstein Arena, DE-Wernigerode<br />
Graft Gesellschaft von Architekten, DE-Berlin<br />
Finalist in der Kategorie: Sport</h3>
<p>Das denkmalgeschützte Natureisstadion in Schierke, ein Ortsteil der Stadt Wernigerode am Fuße des Brockens im Harz, erfuhr einen Umbau.  2013 konnte GRAFT die europaweite Ausschreibung für die Reaktivierung des ehemaligen Eisstadions für sich entscheiden und die Jury mit einer unverwechselbaren Dachkonstruktion überzeugen. Aufgabenstellung des Wettbewerbs war die Stadionanlage in eine multifunktional nutzbare Arena zu verwandeln, die für sportliche und kulturelle Veranstaltungen das ganze Jahr über witterungsunabhängig nutzbar ist. Die bestehenden Natursteinterrassen und ein unter Denkmalschutz stehender Schiedsrichterturm aus Holz sollten dabei erhalten und in das neue Bild integriert werden. Zwei Funktionsgebäude für die benötigten Sanitär-, Umkleide-, Technik- und Verwaltungsräume sowie für ein angemessenes Gastronomieangebot vervollständigen die Arena.  Der Entwurf von GRAFT zeichnet sich durch eine Dachkonstruktion aus, die sich mit selbstverständlicher Leichtigkeit und Eleganz an nur zwei Punkten niederlässt und das trotz des gewünschten Schutzes vor Regen, Schnee und Sonne den Blick auf die Hänge des Oberharzes und den Harzer Himmel freigibt. Die Dachkonstruktion wurde in Kooperation mit Schlaich Bergermann Partner entwickelt. Sie besteht aus einem Druckring in Stahlbaukonstruktion, einem dazwischen gespannten Stahlseilnetz sowie einer Bespannung mit PTFE-beschichteten Glasfaser-Membran. Die Überdachung nimmt eine Fläche von 2.700 Quadratmeter ein.  An der Ost- und Westseite des Stadions entstanden zwei Neubauten für das gastronomische Angebot und weitere funktionale Flächen. Die Gebäude umgreifen in ihrer Kubatur jeweils einen Fundamentblock der Stadionüberdachung und integrieren diesen optisch in das Bauteil. Sie werden stark in die vorhandene Topographie eingefügt und können so als Teil der Landschaft gelesen werden.</p>
<p>Juryurteil: &#8220;Die aufregende Dachschale des Büros GRAFT für das Eisstadion in Wernigerode krönt die bestehende Sporteinrichtung mit einem neuen Blickfang – einem Fokuspunkt, der zugleich den Blick auf die umgebende Landschaft kraftvoll in Szene setzt. Die Konstruktion erinnert an die Schalenbauten Ulrich Müthers – z.B den &#8220;Teepott&#8221; in Warnemünde – und stellt sich somit in die lange Tradition herausragender Ingenieursbaukunst, welche Architektur und Konstruktion überzeugend miteinander vereint.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Stadt Wernigerode<br />
Ort: DE-Wernigerode<br />
Architekten: Graft Gesellschaft von Architekten, DE-Berlin<br />
<a href="http://www.graftlab.com">www.graftlab.com</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Michael Moser</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner Pfleiderer &#8211; Robert Gräbner im Portrait</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-unser-salonpartner-pfleiderer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 07:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Pfleiderer vereint als führender Partner für konstruktive und veredelte Holzwerkstoffe Design und Funktionalität und bietet ein komplettes Angebot von Produkten und Serviceleistungen für den Möbel- und Innenausbau.
Robert Gräbner berät und unterstützt als Objektberater bei Pfleiderer Architekten- und InnenarchitektenInnen sowie Bauherrn bei den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von dekorativen Holzwerkstoffen. In unserem Interview hat uns er uns einen Einblick in seine Tätigkeit gegeben und mit uns über erfolgreiche Architekturberatung, aktuellen Innovationen und seine privaten Leidenschaften gesprochen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/im-fokus_pfleiderer_robertgraebner.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Robert Gräbner stellt sich vor | © Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-318"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/im-fokus_pfleiderer_robertgraebner-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/im-fokus_pfleiderer_blau-gruen.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Pfleiderer bietet ein breites Farbspektrum | © Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-318"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/im-fokus_pfleiderer_blau-gruen-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Sternwender_900px-1.jpg' title="Sternwender, Pfleiderer" data-rl_title="Sternwender, Pfleiderer" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Im Sternwender trocknen bei Pfleiderer die Platten | © Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-318"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Pfleiderer-Deutschland-GmbH-Sternwender_900px-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Sternwender, Pfleiderer" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/im-fokus_gymnasium-gruenewald.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gymnasium in Grünewald | © Eberhard Franke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-318"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/im-fokus_gymnasium-gruenewald-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/im-fokus_pfleiderer_material.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Materialität und Oberflächen | © Pfleiderer Deutschland GmbH" data-rel="lightbox-gallery-318"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/im-fokus_pfleiderer_material-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Im Fokus: Unser SalonPartner Pfleiderer<br />
</strong><strong>Robert Gräbner im Portrait</strong></p>
<p>Pfleiderer produziert konstruktive und veredelte Span- und Faserplatten und bietet ein komplettes Angebot von Produkten und Serviceleistungen für den Möbel- und Innenausbau sowie konstruktivem Holzbau.</p>
<p>Robert Gräbner berät und unterstützt als Objektberater bei Pfleiderer Architekten- und InnenarchitektenInnen sowie Bauherrn bei der richitigen Auswahl von dekorativen Holzwerkstoffen. Aufgrund seiner Ausbildung im Bereich Holz und Holzwerkstoffe und seiner langjährigen Erfahrung hat er fundierte Kenntnisse und viel Erfahrung bei den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in Bezug auf Dekore und Strukturen, Trägermaterialien sowie technische Anforderungen, wie beispielsweise im Bereich Brandschutz.</p>
<p>In unserem Interview hat uns Robert Gräbner einen Einblick in seine Tätigkeit als Objektberater gegeben und mit uns über erfolgreiche Architekturberatung und die aktuellen Innovationen von Pfleiderer gesprochen.</p>
<p><em>Welches ist für Sie ein Material, das Sie besonders hervorheben möchten, Herr Gräbner?</em><br />
Unser Produkt PrimeBoard besticht durch seine Lackveredelung mit extrem matten Finish in Verbindung mit der antifingerprint-Eigenschaft und schafft so die Basis für High-End-Designs.</p>
<p><em>Haben Sie ein Lieblingsprodukt?</em><br />
Duropal SolidColor ist der Klassiker und Universalwerkstoff für den anspruchsvollen Innenausbau, der insbesondere durch seine optisch fugenlose Ansicht von Fläche und Kante brilliert.</p>
<p><em>Bitte beschreiben Sie die aktuellste Innovation von Pfleiderer.</em><br />
Die neue Struktur Sandpearl verbindet eine moderne, matte und leichte Oberflächenstruktur mit reduziertem Anti Fingerprint. Die Struktur ist als Schichtstoff und als melaminharzbeschichtete Platte im Farbverbund darstellbar.</p>
<p><em>Welche Kompetenz von Pfleiderer bezeichnen Sie als besonders architekturrelevant?</em><br />
Pfleiderer verfügt über eine hohe Materialkompetenz, um die anwendungsspezifischen Eigenschaften des Endprodukts zu unterstützen.</p>
<p><em>Was bedeutet für Sie erfolgreiche Architekturberatung?</em><strong><br />
</strong>Wenn sich die Beratung im umgesetzten Objekt wiederfindet und alle Beteiligten mit dem Ergebnis zufrieden sind und ich in Folgeobjekten zur Beratung wieder herangezogen werde.</p>
<p><em>Gibt es ein besonderes Erlebnis, das einen Schlüsselmoment in Ihrer Beratung bei Innen-/Architekten markiert?<br />
</em>Nachdem ich seit Jahrzehnten in der Objektberatung tätig bin und durch meine umfangreichen Kenntnisse im Holzbereich auf einen großen Erfahrungsschatz zurück greifen kann, ist es für mich immer ein Erlebnis, wenn sich Planer/innen an mich wenden und Lösungsvorschläge von mir möchten; was erfreulicherweise häufig vorkommt.</p>
<p><em>Welche Begegnung mit einem Innen-/Architekt hat Sie am meisten beeindruckt?</em><br />
Die gedankliche Herangehens- und Betrachtungsweise von Gestaltung , Botschaften und Transport von Informationen von Michael Ostertag-Henning von Schmidhuber Brand Experience München sind für mich bis heute beeindruckend.</p>
<p><em>Muss man Architekt sein, um Architekten beraten zu können?</em><br />
Im Bereich der Holzwerkstoffe ist es eher von Vorteil die Basiseigenschaften und Möglichkeiten von Holzwerkstoffen zu kennen, angetragene Probleme zu verstehen und Lösungen mit Erfahrung und Kompetenz vermitteln zu können.</p>
<p><em>Auf welches Projekt, das Sie beraten haben, sind Sie besonders stolz?</em><br />
Besonders zu erwähnen sind die Messestände für AUDI, das Klinikum Neumarkt und das Gymnasium in Grünwald.</p>
<p><em>Beantworten Sie uns noch einige persönliche Fragen?<br />
Welcher Architekt ist für Sie prägend?</em><br />
Der Spanier Antoni Gaudi mit seinem unkonventionellen Baustil.</p>
<p><em>Und welches Gebäude löst bei Ihnen leidenschaftliche Gefühle aus?</em><br />
Die Sagrada familia in Barcelona</p>
<p><em>Von wem hätten Sie sich gerne Ihr Haus bauen lassen?</em><br />
Ein Haus von Friedensreich Hundertwasser wäre sicher ein Highlight.</p>
<p><em>Was würden Sie heute als Berufseinsteiger tun?</em><br />
Mit das wichtigste im Leben ist, dass sich die Menschen untereinander verstehen, deshalb sollten junge Menschen möglichst viele Sprachen lernen.</p>
<p><em>Verraten Sie uns eines Ihrer Hobbies oder eine Ihrer Leidenschaften?</em><br />
Als Ausgleich zum Alltag setze ich mich gerne aufs Motorrad und fahre durch das schöne Frankenland und wenn ich schneller fahren möchte, dann drehe ich sehr gerne auf Rennstrecken meine Runden.</p>
<p><em>Gerne möchten wir noch einige tiefer gehende Fragen zur Produktion und Anwendung der Produkte von Pfleiderer kommen. Sehen Sie den Fokus eher bei konzeptionellen Lösungen und Anwendungen oder bei technischen und gestalterischen Aspekten?</em><br />
Nachdem das Design der Funktion folgt, fokussiert sich Pfleiderer auf die optimale Verbindung von beidem.</p>
<p><em>Bieten Sie überwiegend Standardlösungen und -produkte an oder ermöglichen Sie den Innen-/Architekten individuelle Produktentwicklungen?</em><br />
Als Berater des zeigen wir auf, wie sich Anforderungen ökonomisch sinnvoll umsetzen lassen, im Standard oder in kundenspezifischen Produkten.</p>
<p><em>Ab welcher Stückzahl ist eine individuelle Fertigung möglich?</em><br />
Mit unserem Individual-Sortiment können wir Beschichtung, Hochdruckschichtstoff, Compactplatten und Verbundelemente ab Losgröße 1 anbieten.</p>
<p><em>Pfleiderer betreibt seit vielen Jahren eine herausragende Zusammenarbeit mit Planern. Ist dies eine vertriebliche Einbahnstraße oder haben die zahlreichen Kontakte in die Architektenschaft das Unternehmen verändert?</em><br />
Wir bereichern uns seit Jahren gegenseitig – nicht nur über die Objektberatung sondern auch auf Messen, Architektenreisen, in Workshops und nicht zuletzt bei den Begegnungen in den AIT-ArchitekturSalons.</p>
<p><em>Welches Produkt oder welche Strategie ermöglicht es, dass Pfleiderer unter all der Konkurrenz auf dem Markt gesehen und geschätzt wird?</em><br />
Strategie und Produktebene gehen hier Hand in Hand – in unserer Ausrichtung auf veredelte Holzwerkstoffe mit dem Fokus auf Anwendungsorientierung der Materialien.</p>
<p><em>Weshalb unterstützt Pfleiderer die AIT-ArchitekturSalons?</em><br />
Die AIT-ArchitekturSalons sind eine Anlaufstelle für alle Ebenen – für Studenten gleichermaßen, wie für Berufsanfänger und eingesessene Büros. Wir alle brauchen solche Treffpunkte um agil zu bleiben.</p>
<p><em>Beschreiben Sie den Beitrag von Pfleiderer für die Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und/oder Zirkularwirtschaft.</em><br />
Die Antwort lautet – Holz. Kaum ein anderer Werkstoff ist derart nachhaltig, Für Pfleiderer Platten werden keine Bäume gefällt. Wir produzieren zu 100% aus Recycling-, Durchforstungs- und Restholz.</p>
<p><em>Was würden Sie gerne erfinden?</em><strong><br />
</strong>Einen Impfstoff gegen Covid 19.</p>
<p><strong><br />
Über Pfleiderer</strong></p>
<p>Pfleiderer vereint Design und Funktionalität für den Möbel- und Innenausbau.<br />
Pfleiderer ist ein führender Partner für konstruktive und veredelte Holzwerkstoffe. Im Fokus stehen funktionale Oberflächen, Dekore und Strukturen für segmentspezifische Materiallösungen, die je nach Anwendungsgebiet passenden Mehrwert für den Endkunden bieten.<br />
Materialanforderungen sind zunehmend und immer detaillierter an Kundennutzen und funktionalen Eigenschaften der Endprodukte orientiert. Deshalb steht Pfleiderer für segmentspezifische Lösungen für z.B. Büros und öffentliche Gebäude, die Hotellerie und Gastronomie, Ladenbau oder den HealthCare Sektor sowie mobile Räume wie Schiffsausbau und Caravan sehr detailliert. Denn jeder dieser Bereiche stellt ganz eigene Anforderungen an Werkstoffe in puncto Design, Verarbeitbarkeit und Funktionalität.</p>
<p><strong><br />
Kontakt</strong><br />
PFLEIDERER Holzwerkstoffe GmbH<br />
Wurzacher Straße 32<br />
88299 Leutkirch im Allgäu<br />
T +49 (0)7561 89 &#8211; 0<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.pfleiderer.com/dach-de" data-ps2id-offset="">www.pfleiderer.de</a></p>
<p>Robert Gräbner<br />
Project Consultant<br />
M +49 (0)172 465 89 16<br />
<a href="mailto:robert.graebner@pfleiderer.com">robert.graebner@pfleiderer.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gartenhaus, Aretz Dürr Architektur, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/geraeteschuppen_finalist-ait-award-2020-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 15:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Für ein Ferienhaus im niederländischen Küstenort Oostkapelle gestalteten Aretz Dürr Architektur aus Köln ein Gartenhaus zum Verstauen von Fahrrädern und Gartengeräten. Vorgaben waren ein natürlicher Baustoff wie Holz, der ohne Pflege auskommt. Gleichzeitig sollte die ohnehin schon kleine Gartenfläche nicht noch weiter minimiert werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Gartenhaus_AretzDuerr.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-319"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Gartenhaus_AretzDuerr-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Gartenhaus_AretzDuerr_03.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-319"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Gartenhaus_AretzDuerr_03-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Gartenhaus_AretzDuerr_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-319"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Gartenhaus_AretzDuerr_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Gartenhaus, NL-Oostkapelle<br />
Aretz Dürr Architektur, DE-Köln<br />
Finalist in der Kategorie: Newcomer</h3>
<p>Für ein Ferienhaus im niederländischen Küstenort Oostkapelle gestalteten Aretz Dürr Architektur aus Köln ein Gartenhaus zum Verstauen von Fahrrädern und Gartengeräten. Vorgaben waren ein natürlicher Baustoff wie Holz, der ohne Pflege auskommt. Gleichzeitig sollte die ohnehin schon kleine Gartenfläche nicht noch weiter minimiert werden. Der Kostenrahmen orientierte sich an einem Fertigbausatz aus dem Baumarkt. Der Entwurfsansatz sieht vor, die Organisation des Geräteschuppens ohne Verkehrsfläche zu bewerkstelligen, die bei einem handelsüblichen Fertigbausatz eines begehbaren Geräteschuppens benötigt wird. Damit verkleinert sich die benötigte Grundfläche um rund 20 Prozent. Entwurfskonzept ist ein nicht begehbarer Außenschrank, dessen Tiefe so gering wie möglich und von dem sperrigsten zu verstauenden Gegenstand, zwei ineinander verschachtelten Fahrrädern, definiert wird. In der Gesamtbreite nimmt der circa  einen Meter tiefe Außenschrank nahezu die Breite des Gartengrundstücks auf und bildet ein Gegenüber zur Gartenfassade des Ferienhauses und deren strukturellen Metrik. Über Drehtüren kann der nicht begehbare Schuppen von außen geöffnet werden. Die reduzierte Holzkonstruktion ist für den Selbstbau ausgelegt und wird auf Punktfundamenten circa 30 Zentimeter über der Geländeoberfläche aufgestellt. Alle Fügepunkte der Holzkonstruktion sind werkseitig über Ausfräsungen vorbereitet. Sämtliche Bauteile sind montagebereit. Der Geräteschuppen dient auch als konstruktive Studie, bei der Fügemethoden und Vorfabrikationsprozesse überprüft und deren Übertragbarkeit in einen größeren Maßstab, beispielsweise für einen zukünftigen Wohnbau, bewerten werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: privat<br />
Ort: NL-Oostkapelle<br />
Architekten: Aretz Dürr Architektur, DE-Köln<br />
<a href="https://www.aretzduerr.de/">www.aretzduerr.de</a><br />
Fertigstellung: 2019<br />
Fotos: Sven Aretz / Sophie Schulten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Installation von frundgallina</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/dialoge-japan-europa_frundgallina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2020 07:42:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/dialoge-japan-europa_studiospazio-2/</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Ausstellung "Dialoge Japan : Europa</strong>
<p></p>
Das Schweizer Architekturbüro frundgallina stellt in ihrem Entwurf für die Ausstellung "Dialoge Japan : Europa" die Reflexion ihres eigenen Arbeitsprozess in den Fokus, der geprägt ist von zahlreichen Themen und Ideen aus der japanischen Baukultur. 

Die Büropartner Jean-Claude Frund und Antonio Gallina haben uns zu ihrer Installation, ihrem Schaffen und den Einfluss der japanischen Architektur auf ihr eigenes Oeuvre fünf Fragen beantwortet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_installation.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Installation von frundgallina, AIT-ArchitekturSalon München, 2020 ©Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-320"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_installation-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_frundgallina_schelke-fotografie.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Installation von frundgallina, AIT-ArchitekturSalon München, 2020 ©Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-320"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/dialoge-japan-europa_frundgallina_schelke-fotografie-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_q1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="1. What is the idea underlying the design and how does it articulate itself in the design? ©frundgallina" data-rel="lightbox-gallery-320"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_q1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_q2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="2. Is there a special experience that marks a key moment in your involvement with Japanese building culture? ©frundgallina" data-rel="lightbox-gallery-320"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_q2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_q4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="4. Is there a vernacular architecture of this culture (contemporary and historical) that inspires you? ©frundgallina" data-rel="lightbox-gallery-320"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_q4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_q5.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="5. Are there essential differences and commonalities between the two building cultures? ©frundgallina" data-rel="lightbox-gallery-320"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_frundgallina_q5-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221;</strong></p>
<p>Das Schweizer Architekturbüro frundgallina stellt in ihrem Entwurf für die Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; die Reflexion ihres eigenen Arbeitsprozess in den Fokus, der geprägt ist von zahlreichen Themen und Ideen aus der japanischen Baukultur. Hier spielt Atmosphäre, die durch den gezielten Einsatz von Licht, Stimmung, Materialität und Raum erzeugt wird, eine übergeordnete Rolle.</p>
<p>Die Büropartner Jean-Claude Frund und Antonio Gallina haben uns zu ihrer Installation, ihrem Schaffen und den Einfluss der japanischen Architektur auf ihr eigenes Oeuvre fünf Fragen beantwortet:</p>
<p>1. What is the idea underlying the design and how does it articulate itself in the design?</p>
<p><em>In our architectural approach, we think of how to design atmosphere and consequentially to the  emotions that the project will animate. In substance, we use physical models as a tool for constant research and design, allowing us to visualise these ambiences and to communicate them.</em></p>
<p>2. Is there a special experience that marks a key moment in your involvement with Japanese building culture?</p>
<p><em>From the early years of our practice we have been intrigued by japanese architecture, there is not a special moment or specific experience that links our design with its building culture. Regrettably, we have not yet traveled to Japan. </em><em>We discovered, through numerous publications, this architectural culture that is sensitive to spaces, volumes, the composition and articulation, the relation between the interior and the exterior, the importance of the threshold, the integration of the landscape and the nature into the design. These aforementioned motifs speak to us profoundly.</em></p>
<p>3. Which architect and building of Japanese culture (contemporary and historical) is most influential for you?</p>
<p><em>It is difficult to choose just one; the work of Terunobu Fujimori, Kazuo Shinohara, Ryue Nishizawa, Kazuyo Sejima and Sou Fujimoto are particularly influential to us. We also admire the work of Junya Ishigami, Go Hasegana and Studio Velocity for their poetry.</em></p>
<p>4. Is there a vernacular architecture of this culture (contemporary and historical) that inspires you?</p>
<p><em>We refrain from citing specific examples of vernacular architecture. Our references are very diverse, often abstract and we take the liberty to interpret them is a sometimes subjective way; for example the silhouette of a traditional house, its interior organization, a simple detail or its interconnection with the natural environment.</em></p>
<p>5. Are there essential differences and commonalities between the two building cultures?</p>
<p><em>We see more similarities than differences between the building culture in Switzerland and that of </em><em>Japan. To illustrate these analogies, on must only think of the importance of the landscape in the </em><em>collective memories of both of these cultures, to the us of timber in the art of construction in be </em><em>it traditional japanese houses or swiss. The differences are in more of a societal and cultural entity, </em><em>in the way of inhabiting for example.</em></p>
<p><strong><br />
frundgallina, CH- Neuchâtel<br />
</strong></p>
<p>Das Architekturbüro frundgallina wurde 2005 von Jean-Claude Frund und Antonio Gallina gegründet. Es ging aus dem gemeinsamen Büro Frund Gallina Rey Architekten (1998-2005) gemeinsam mit Alexandre Rey hervor. Bereits vor der Gründung des eigenen Büros gewannen Frund und Gallina zusammen zahlreiche Architekturwettbewerbe, die zu gemeinsamen Projekten führten. Das Büro frundgallina will weniger spektakuläre Architektur entwerfen, als vielmehr durch eine kreative und sensible Herangehensweise eine intuitive und besondere Architektur schaffen.</p>
<p>The frundgallina architects office was founded in 2005 by Jean-Claude Frund and Antonio Gallina. It emerged from the joint office Frund Gallina Rey Architects (1998-2005) with Alexandre Rey. The founders have had a linked path since youth. After their studies in Fribourg and a few years of professional practice and travel, they created their office. During this time, they participated in many architectural competitions, winning numerous ones that resulted in realized projects. Frundgallina office does not seek to produce spectacular architecture, but through a creative and sensitive work process, it favors work that responds intuitively and ingeniously to the site.</p>
<p><a href="http://www.frundgallina.ch/">www.frundgallina.ch</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Gruppenschau sowie eine virtuelle Führung durch die Ausstellung finden Sie <a class="_ps2id" href="/?p=311074" data-ps2id-offset="">hier</a>.</p>
<p>Kuratiert wurde die Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; von Kristina Bacht und Çi?dem Arsu-Minuth (AIT-ArchitekturSalon) in Zusammenarbeit mit Nils Rostek (Kollektiv A).</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser SalonPartner Euramax &#8211; im Gespräch mit Paul van der Vijgh</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_euramax-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 17:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_euramax-2-2/</guid>

					<description><![CDATA[Euramax unterstützt Architekten dabei, die richtige Wahl für die Gestaltung von Metallfassaden zu treffen. Mit über 50-jähriger Erfahrung in der Herstellung von beschichteten Metallen, die zu Fertigung von Fassadenpaneelen eingesetzt werden, können sie schon in der Konzeptionsphase gezielte Beratung hinsichtlich verschiedener Plattentypen aus technischer, nachhaltiger und natürlich ästhetischer Sicht bieten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_316347" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-316347" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Erasmus-Campus-Student-Housing-by-mecanoo-architecten-1_1000px-800x534.jpg" alt="Erasmus Campus | Foto: Mecanoo architecten" width="800" height="534" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Erasmus-Campus-Student-Housing-by-mecanoo-architecten-1_1000px-800x534.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Erasmus-Campus-Student-Housing-by-mecanoo-architecten-1_1000px-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Erasmus-Campus-Student-Housing-by-mecanoo-architecten-1_1000px.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text">Erasmus Campus, Rotterdam | Foto: Mecanoo architecten</p></div></p>
<p><div id="attachment_316349" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-316349" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Leuven-Mesos-Stratos-1000px-800x534.jpg" alt="Leuven Kop van Kessel Lo | Foto: Dirk Verwoerd" width="800" height="534" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Leuven-Mesos-Stratos-1000px-800x534.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Leuven-Mesos-Stratos-1000px-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Leuven-Mesos-Stratos-1000px.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text">Kop van Kessel Lo, Leuven | Foto: Dirk Verwoerd</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Euramax-produktion-2_1000px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-321"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Euramax-produktion-2_1000px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Euramax-produktion_1000px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-321"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Euramax-produktion_1000px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Euramax-produktion-1_1000px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-321"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Euramax-produktion-1_1000px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Euramax-produktion-3_1000px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-321"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Euramax-produktion-3_1000px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Designfreiheit in der Gestaltung von Metallfassaden</strong></p>
<p>Euramax Coated Products ist der neuste Partner des AIT-ArchitekturSalon Hamburg. Wir haben mit Paul van der Vijgh, Brand &amp; Design Manger bei Euramax, über das Unternehmen und seine Besonderheiten gesprochen:</p>
<p><em>Was genau stellt Euramax her?</em><br />
Euramax stellt spulenbeschichtetes Aluminium her, das bei der Herstellung von Metallfassadenplatten verwendet wird. Firmen wie Aluform, Bemo, Metawell und Zambelli in Deutschland sind unsere Kunden. Sie produzieren das Endprodukt, das auf Fassaden verschiedener, meist nicht zu Wohnzwecken genutzter Gebäude aufgetragen wird.</p>
<p><em>Welche Euramax-Kompetenz halten Sie für besonders architektonisch relevant?</em><br />
Designfreiheit ist wahrscheinlich die wichtigste. Mit unseren Beschichtungen ist es möglich, jede Farbe und jeden Glanzgrad in einer Vielzahl unterschiedlicher Beschichtungstypen zu entwickeln. Unsere Fähigkeit, professionelle Beratung nicht nur bei der Auswahl der Beschichtung, sondern auch bei den Möglichkeiten der Fassadenverkleidung zu geben, ist für die Architekten wahrscheinlich von größtem Wert. Wir sind für unser Wissen über verschiedene Verkleidungslösungen unserer Kunden bekannt und teilen diesbezüglich mit Begeisterung Informationen.</p>
<p><em>Sehen Sie den Fokus mehr auf konzeptionellen Lösungen und Anwendungen oder auf technischen und gestalterischen Aspekten?</em><br />
Unser Fokus liegt definitiv mehr auf der Anwendungsseite von Lösungen. Wir zeigen anhand unserer Referenzen, was heute möglich ist, und können mit Designern darüber nachdenken, was noch nicht getan wurde, aber getan werden kann.</p>
<p><em>Bieten Sie hauptsächlich Standardlösungen und -produkte an oder ermöglichen Sie Innenarchitekten die Entwicklung individueller Produkte?</em><br />
Beides. Wir bieten ein Portfolio von ca. 100 leicht verfügbaren Farben an, für die wir innerhalb von 2 Arbeitstagen Muster versenden und sogar versuchen können, Modellmaterial zur Verfügung zu stellen. Wenn jedoch die Zeit im Projekt verfügbar ist, unterstützen wir auch häufig benutzerdefinierte Lösungen in Paneltyp und Farbe.</p>
<p><em>Ab welcher Anzahl ist eine Einzelproduktion möglich?</em><br />
Benutzerdefinierte Farben sind ab 1.500 m² großen Projekten möglich. Kundenspezifische Panels sind häufig aus kleineren Mengen möglich, hängen jedoch vom gewählten Panelhersteller ab.</p>
<p><em>Wie sieht sich Euramax heute &#8211; was sind Ihre kurz- und langfristigen Ziele?</em><br />
Wir sind ein Unternehmen im Wandel. In der Vergangenheit haben wir uns ausschließlich auf unsere direkten Kunden konzentriert, die Fassadenverkleidungen herstellen. Wir haben jedoch gelernt, dass wir durch den direkten Kontakt mit Architekten diesen viel Mehrwert bieten. Aus diesem Grund haben wir unser europäisches Team zur Unterstützung der Architektur massiv erweitert.</p>
<p><em>Auf welche Prioritäten konzentriert sich Euramax bei der Ansprache von Architekten?</em><br />
Die Wahl der richtigen Beschichtung für die Gebäudeumgebung &#8211; oder allgemeiner, unterschiedlicher Beschichtungsarten &#8211; ist wichtig und bei Architekten oft nicht sehr bekannt. Wir sehen, dass Menschen, die Verkleidungsplatten verkaufen, manchmal nicht über ausreichende Kenntnisse verfügen und sich dafür entscheiden, die Grundlösung zu fördern. In einigen Umgebungen (z. B. an der Küste) sind diese aber einfach nicht die richtige Wahl.</p>
<p><em>Was macht Euramax im Vergleich zu anderen Anbietern so besonders?</em><br />
Wir sind neutraler als jedes andere Unternehmen in unseren Ratschlägen zu Verkleidungsplatten, da wir diese nicht selbst herstellen. Unsere Kunden sind unser Netzwerk. Wir unterstützen sie oft und sie unterstützen uns genauso oft, wenn wir uns mit einem Projekt befassen. In gewisser Weise ist Euramax in der Projektberatung niemals allein.</p>
<p><em>Mit welchem ??Produkt oder welcher Strategie kann Euramax im Wettbewerb auf dem Markt gesehen und bewertet werden?</em><br />
Wir sind das einzige Beschichtungsunternehmen, das versucht, in der Entwurfsphase des Projekts sehr eng mit Architekten zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus arbeiten wir in einem Netzwerk. Bei der Beratung über die Beschichtungsleistung von Platten arbeiten wir eng mit den Herstellern zusammen und führen häufig gemeinsame Besuche durch. Dies funktioniert sehr gut, da nicht nur ein, sondern zwei Spezialisten am Tisch des Architekten sitzen.</p>
<p><em>Können Euramax-Produkte und -Materialien zu einer besseren Architektur beitragen?</em><br />
Unser individuelles Farbportfolio ist endlos. Im Laufe der Jahre haben wir über 10.000 verschiedene Farben geliefert. Wenn man also an Metallverkleidungen denkt, bieten wir die Möglichkeit zu entwerfen.</p>
<p><em>Warum unterstützt Euramax die AIT-Architektur-Salons?</em><br />
Natürlich wollen wir unser architektonisches Netzwerk erweitern. Wir besuchen gerne Architekten, die auf bestimmte Design- oder technische Probleme an ihrer Metallfassade stoßen, und unterstützen Sie bei der Suche nach einer Lösung. Da die Außenbeschichtung eines Gebäudes sowohl für die technische als auch für die ästhetische Leistung von entscheidender Bedeutung ist, werden wir mit Sicherheit einen Mehrwert schaffen.</p>
<p><em>Beschreiben Sie den Beitrag von Euramax zu Nachhaltigkeit, sozialer Verantwortung und / oder Kreislaufwirtschaft.</em><br />
Die Nachhaltigkeit unserer Produktion und Produkte ist für die Branche von entscheidender Bedeutung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Euramax<br />
Industrieweg 6<br />
6045 JG Roermond<br />
Niederlande<br />
T +31 475 370 341<br />
<a class="_ps2id" href="https://www.euramaxlab.com/de/" data-ps2id-offset="">www.euramaxlab.com</a></p>
<p>Philipp Dierkes<br />
Architekturberater Norddeutschland<br />
M +49 1520 3154867<br />
<a href="mailto:pdierkes@euramax.eu">pdierkes@euramax.eu</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick &#8211; Zaha Hadid Architects &#124; Parametric Tower Research</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/zaha-hadid-parametric/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 11:22:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/compound-voids-human-factors-project-2-2/</guid>

					<description><![CDATA[Mit einem bisher unveröffentlichten Video, das Eindrücke der Ausstellung und der Vernissage zeigt, lassen wir die großartige Ausstellung Zaha Hadid Architects &#124; Parametric Tower Research noch einmal Revue passieren. Exklusiv präsentierte der AIT-ArchitekturSalon 2012 eine Auswahl der Arbeiten von Zaha Hadid Architects. Modelle, Pläne und multimediale Präsentationen verdeutlichten eine neue Hochhaustypologie, angelehnt an die Konzepte und Ambitionen des Parametrismus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div style="width: 960px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-309237-14" width="960" height="540" poster="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ParametricTower.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ParametricTower.mp4?_=14" /><source type="video/webm" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ParametricTower.webmhd.webm?_=14" /><source type="video/ogg" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ParametricTower.oggtheora.ogv?_=14" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ParametricTower.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/ParametricTower.mp4</a></video></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_02_1000px.jpg' title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" data-rl_title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-322"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_02_1000px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_03_1000px.jpg' title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" data-rl_title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-322"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_03_1000px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/05/Hadid_web.jpg' title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" data-rl_title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-322"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/05/Hadid_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/05/Hadid_web-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/05/Hadid_web-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/05/Hadid_web-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/05/Hadid_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_01_1000px.jpg' title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" data-rl_title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-322"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_01_1000px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_10_1000px.jpg' title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" data-rl_title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-322"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_10_1000px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_08_1000px-e1655647882487.jpg' title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" data-rl_title="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-322"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/zaha_PARAMETRIC-TOWER_08_1000px-e1655647882487-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ausstellung von Zaha Hadid Architects" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Exklusiver Rückblick auf die Ausstellung<br />
</strong></span></h3>
<p>Vor acht Jahren zeigten die AIT-ArchitekturSalons die Ausstellung Parametric Tower Research von Zaha Hadid Architects. Mit einem bisher unveröffentlichten Video von Jochen Stüber, das Eindrücke der Ausstellung und der Vernissage mit einem Werkvortrag von Prof. Dr. Patrik Schumacher zeigt, nehmen wir Sie noch einmal mit in diese großartige Ausstellung.</p>
<p>Dreißig Jahre nach der Gründung des Büros Zaha Hadid Architects blickte die Ausstellung auf eine Vielzahl unterschiedlicher und anspruchsvoller Projekte weltweit. Das gedankliche Fundament dafür lieferte das bemerkenswerte architekturtheoretische Schaffen von Zaha Hadid und Patrik Schumacher. Exklusiv zeigte der AIT-ArchitekturSalon im Jahr 2012 eine Auswahl der Arbeiten von Zaha Hadid Architects. Modelle, Pläne und multimediale Präsentationen verdeutlichten eine neue Hochhaustypologie – angelehnt an die Konzepte und Ambitionen des Parametrismus.</p>
<p>Seit dem Jahr 2000 wird der Emporis Skyscraper Award jährlich auf weltweiter Basis vergeben. Ästhetik der Gestaltung und Funktionalität gehören gleichermaßen zu den Kriterien. Wen wundert es, dass der Tour CMA-CGM von Zaha Hadid Architects 2012 &#8211; im Jahr der Ausstellung &#8211; auf Platz 3 landete. Mit 33 Stockwerken und 143 Metern Höhe ist der Glasturm in der mediterrane Hafenanlage von Marseille platziert. Die Modernität und Symbolkraft des Hochhauses veranlasste die Jury zu der guten Position im Ranking.</p>
<p>Trotz alledem: Zaha Hadid hat sich lange gegen das Entwerfen von Hochhäusern gewehrt. Wann immer sie in die Höhe gehen musste, bevorzugte sie die Scheibe, die mehr Spielraum für räumliche Manipulationen gab. Heute realisiert der Global Player Zaha Hadid Architects Türme in Marseille, Mailand, Barcelona, Bilbao, Bratislava, Beijing und Singapur.</p>
<p>Die AIT-ArchitekturSalons zeigten exklusiv eine Auswahl der Arbeiten von Zaha Hadid. Unter dem Titel Parametric Tower Research lag der Hauptaugenmerk der Ausstellung auf den Studien des Parametrismus. Modelle, Pläne und multimediale Präsentationen verdeutlichten diese neue Hochhaustypologie – entwickelt von Zaha Hadid Architects. Die Studien beginnen im kleinen Maßstab, angefangen bei Design Objekten, und gehen bis hin zu riesigen städtebaulichen Entwürfen. Denn das ist genau das, was das Büro ausmacht: Alle Maßstäbe zu bedienen.</p>
<p>Und auch die Art der Darstellung war außergewöhnlich &#8211; Zaha machte in dieser Ausstellung ihrem Namen der Grande Dame der internationalen Architektur alle Ehre. Der AIT-ArchitekturSalon ist kaum wieder zu erkennen: Boden, Wand und Decke verschwinden und machen Platz für eine eigens für diesen Raum entwickelte Szenografie. Die rauen Betonflächen weichen schwarzen Stoffen, weißen Membranen, silberfarbenen Zeichnungen oder animierten Projektionen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos und Film: Jochen Stüber</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bildungscampus, querkraft / skyline, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/bildungscampus-querkraft-skyline-finalist-ait-award-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 08:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Wiener Bildungsbauprogramm sieht das Konzept „Campus plus“ eine enge Verknüpfung zwischen Kindergarten und Schule vor, um den Übergang zwischen den Institutionen zu erleichtern. Dazu werden mehrere Schulklassen und Kindergartengruppen zu Bildungsbereichen zusammengefasst und nutzen gemeinsame Multifunktionsflächen. Der erste Bau nach diesem Modell in Wien beherbergt zudem auch eine Musikschule. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/querkraft_bildungscampus_01_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-323"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/querkraft_bildungscampus_01_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/querkraft_bildungscampus_02_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-323"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/querkraft_bildungscampus_02_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/querkraft_bildungscampus_03_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-323"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/querkraft_bildungscampus_03_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Bildungscampus Friedrich Fexer, AT-Wien<br />
querkraft architekten, AT-Wien<br />
skyline architekten, AT-Wien<br />
Finalist in der Kategorie: education</h3>
<p>Im Wiener Bildungsbauprogramm sieht das Konzept „Campus plus“ eine enge Verknüpfung zwischen Kindergarten und Schule vor, um den Übergang zwischen den Institutionen zu erleichtern. Vier Schulklassen und zwei Kindergartengruppen werden dabei zu Bildungsbereichen zusammengefasst und nutzen gemeinsame Multifunktionsflächen. Der erste Bau nach diesem Modell in der Attemsgasse in Wien beherbergt zudem auch eine Musikschule. Durch das allseitig umlaufende Stahlbetongerüst, das Balkone, Pflanztröge und Fluchtstiegen aufnimmt, erinnert der quaderförmige Baukörper an ein riesiges Regal. Konzipiert als Ereigniszone, die eine Vielfalt an Bespielungsszenarien bietet, bildet sich hier die Lebendigkeit des Betriebes nach außen ab. Zusätzlich zur luftigen Raumschicht nahe der Klassenräume gibt es Freiraum zu ebener Erde in Hülle und Fülle im abwechslungsreich gestalteten Schulgarten, der durch den unterirdisch mit der Schule verbundenen Turnsaal gegliedert ist. Im Inneren setzt sich die Idee des bespielbaren Regals fort. Die Ebenen wurden als Plattformen gesehen, auf denen die Räume nach dem Prinzip eines Hauses im Haus verteilt sind. Das Gefüge an frei bespielbaren Zonen sorgt für Flexibilität in puncto Wegführung und Nutzung.</p>
<p>Juryurteil: „Der Bildungscampus Friedrich Fexer ermöglicht ein ungewöhnliches Neben- und Miteinander von unterschiedlichen Bildungseinheiten wie Schule, Kindergarten und Musikschule. Frei bespielbare Zonen und großzügig dimensionierte Bewegungsflächen erlauben flexible Nutzungen und Entfaltungsmöglichkeiten für heute noch unbekannte Bedürfnisse. Diese Offenheit für zukünftige Anpassungen strahlt das Gebäude durch sein sichtbares Stahlbetongerüst auch nach außen aus.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Stadt Wien<br />
Ort: AT-Wien<br />
Architekten: querkraft architekten und skyline architekten, AT-Wien<br />
<a href="http://www.querkraft.at/">www.querkraft.at</a><br />
<a href="https://www.skyline-architekten.at/">www.skyline-architekten.de</a><br />
Fertigstellung: 2017<br />
Fotos: Lukas Schaller/querkraft architekten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-wettbewerb/ait-award/">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Moderne Lernorte flexibel gestalten</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-dorma-hueppe-middle-school/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 11:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=309553</guid>

					<description><![CDATA[Die Middle School in Wiesbaden von Romanowski Architekten ist ein Beispiel für den Paradigmenwechsel in der Schularchitektur: differenzierte Lernlandschaften statt starrer Flur- und Klassenräume. Das Zentrum der Schule bildet ein multifunktionales, flexibel teilbares Begegnungszentrum. Die Räumlichkeiten sind für die speziellen Anforderungen unterschiedlicher Lerngruppen teilbar oder können miteinander verbunden werden  - umgesetzt mit dem Trennwandsystem Variflex von Dorma Hüppe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Atelier Altenkirch" data-rel="lightbox-gallery-324"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Atelier Altenkirch" data-rel="lightbox-gallery-324"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-3-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-3-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-3-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-3.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="© Atelier Altenkirch" data-rel="lightbox-gallery-324"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-2-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-2-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-2-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/DH_bilder_MiddleSchool_wiesbaden-2.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
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<p>Die Middle School in Wiesbaden von Romanowski Architekten, Karlsruhe ist ein Beispiel für den Paradigmenwechsel in der Schularchitektur – mit differenzierten Lernlandschaften statt starrer Flur- und Klassenräume. Das Zentrum der Schule bildet dabei ein multifunktionales, flexibel teilbares Begegnungszentrum und auch die Klassenräume sind für die speziellen Anforderungen unterschiedlicher Lerngruppen teilbar oder können großflächig miteinander verbunden werden.</p>
<p>Dieses flexible Raumkonzept wird mit dem mobilen Trennwandsystem Variflex von Dorma Hüppe realisiert. Da sich Glas- und blickdichte Elemente des Systems miteinander kombinieren lassen, können Raumteilungen mit großer Offenheit und hohem Schallschutz realisiert werden. Glastüren, Akustikelemente sowie beschreibbare und magnethaftende Oberflächen ergänzen das umfangreiche Ausstattungs-Programm.</p>
<p>Weitere Informationen zum Projekt auf der <a href="https://romanowski-architekten-gmbh.de/middle_school_wiesbaden">Webseite der Romanowski Architekten GmbH.</a></p>
<p>Weitere Informationen zum Trennwandsystem Variflex auf der <a href="https://www.dorma-hueppe.com/de-DE/products/sound-insulating-partitions/variflex">Webseite von Dorma Hüppe.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
DORMA Hüppe Raumtrennsysteme<br />
GmbH + Co. KG<br />
Industriestrasse 5<br />
26655 Westerstede / Ocholt<br />
T +49 4409 666 0<br />
<a href="mailto:info-hueppe@dormakaba.com">info-hueppe@dormakaba.com</a><br />
<a href="https://www.dorma-hueppe.com/de-DE">www.dorma-hueppe.com</a></p>
<p>Jörg Tholen<br />
Produktmanager<br />
M +49 171 6452244<br />
<a href="mailto:joerg.tholen@dorma.com">joerg.tholen@dorma.com</a><br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstellungsrundgang Swim City</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/ausstellungsrundgang-swim-city-hh-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2020 11:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kommen Sie mit auf einen Rundgang durch die Ausstellung: Eine raumgreifende Filmprojektion macht das Flussschwimmen aus der Perspektive des Schwimmers erlebbar - über Wasser genauso wie unter der Wasseroberfläche. Die Städte Basel, Bern, Zürich und Genf werden mit ihrer ganz individuellen Badekultur betrachtet und ein weiterer Teil der Ausstellung stellt Flussbadprojekte aus der ganzen Welt mit Initiativen in Berlin, Paris, Brüssel, London, New York und Boston vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div style="width: 1920px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-315692-15" width="1920" height="1080" poster="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/online-fuerhrung_2.jpg" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Architektursalon-hamburg.mp4?_=15" /><source type="video/webm" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Architektursalon-hamburg.webmhd.webm?_=15" /><source type="video/ogg" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Architektursalon-hamburg.oggtheora.ogv?_=15" /><a href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Architektursalon-hamburg.mp4">https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/AIT-Architektursalon-hamburg.mp4</a></video></div></p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_1.jpg' title="Herzlich Willkommen im AIT-ArchitekturSalon und in der Ausstellung &quot;Swim City&quot;!" data-rl_title="Herzlich Willkommen im AIT-ArchitekturSalon und in der Ausstellung &quot;Swim City&quot;!" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Herzlich Willkommen im AIT-ArchitekturSalon und in der Ausstellung &quot;Swim City&quot;!" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_2.jpg' title="Die großformatige Filmprojektion zeigt die Schweizer Städte Basel, Bern, Zürich und Genf aus der ungewöhnlichen Perspektive des Schwimmers - über und unter Wasser." data-rl_title="Die großformatige Filmprojektion zeigt die Schweizer Städte Basel, Bern, Zürich und Genf aus der ungewöhnlichen Perspektive des Schwimmers - über und unter Wasser." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Die großformatige Filmprojektion zeigt die Schweizer Städte Basel, Bern, Zürich und Genf aus der ungewöhnlichen Perspektive des Schwimmers - über und unter Wasser." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_3.jpg' title="Der Zürcher Regisseur Jürg Egli nimmt den Betrachter mit auf seinem eigens für den Film entwickelten Kamerafloß." data-rl_title="Der Zürcher Regisseur Jürg Egli nimmt den Betrachter mit auf seinem eigens für den Film entwickelten Kamerafloß." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Der Zürcher Regisseur Jürg Egli nimmt den Betrachter mit auf seinem eigens für den Film entwickelten Kamerafloß." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_4.jpg' title="In Zürich bilden die historischen Badehäuser entlang der Limmat das Rückgrat der lokalen Flussbadeszene, deren Tradition bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Ihrer Beliebtheit konnte auch das Entstehen gechlorter Schwimmbäder mit stabilierer Wasserqualität ab den 1960er Jahren nichts anhaben und so sorgen sie weiterhin für grosse atmosphärische Vielfalt." data-rl_title="In Zürich bilden die historischen Badehäuser entlang der Limmat das Rückgrat der lokalen Flussbadeszene, deren Tradition bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Ihrer Beliebtheit konnte auch das Entstehen gechlorter Schwimmbäder mit stabilierer Wasserqualität ab den 1960er Jahren nichts anhaben und so sorgen sie weiterhin für grosse atmosphärische Vielfalt." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="In Zürich bilden die historischen Badehäuser entlang der Limmat das Rückgrat der lokalen Flussbadeszene, deren Tradition bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Ihrer Beliebtheit konnte auch das Entstehen gechlorter Schwimmbäder mit stabilierer Wasserqualität ab den 1960er Jahren nichts anhaben und so sorgen sie weiterhin für grosse atmosphärische Vielfalt." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_6.jpg' title="In Bern erfreut sich die über 500 Jahre alte Tradition, in der Aare zu schwimmen, nie dagewesener Beliebtheit. Dies zieht aber infrastrukturelle und sicherheitstechnische Herausforderungen nach sich, da der kalte und strömungsreiche Fluss schnell gefährlich werden kann. Die weitgefasst Kampagne &quot;Aare you Safe?&quot; soll Touristen und Einheimische gleichermaßen sensibilisieren. Die Badekultur an der Rhone in Genf zeigt sich zwanglos und volksnah, gleichzeitig macht aber der rasante Wandel der Stadt die Herausforderungen und Potentiale des Flusses als umkämpften urbanen Raum klar und zieht eine in großen Teile recht improvisierte Badesituation nach sich." data-rl_title="In Bern erfreut sich die über 500 Jahre alte Tradition, in der Aare zu schwimmen, nie dagewesener Beliebtheit. Dies zieht aber infrastrukturelle und sicherheitstechnische Herausforderungen nach sich, da der kalte und strömungsreiche Fluss schnell gefährlich werden kann. Die weitgefasst Kampagne &quot;Aare you Safe?&quot; soll Touristen und Einheimische gleichermaßen sensibilisieren. Die Badekultur an der Rhone in Genf zeigt sich zwanglos und volksnah, gleichzeitig macht aber der rasante Wandel der Stadt die Herausforderungen und Potentiale des Flusses als umkämpften urbanen Raum klar und zieht eine in großen Teile recht improvisierte Badesituation nach sich." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_6-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="In Bern erfreut sich die über 500 Jahre alte Tradition, in der Aare zu schwimmen, nie dagewesener Beliebtheit. Dies zieht aber infrastrukturelle und sicherheitstechnische Herausforderungen nach sich, da der kalte und strömungsreiche Fluss schnell gefährlich werden kann. Die weitgefasst Kampagne &quot;Aare you Safe?&quot; soll Touristen und Einheimische gleichermaßen sensibilisieren. Die Badekultur an der Rhone in Genf zeigt sich zwanglos und volksnah, gleichzeitig macht aber der rasante Wandel der Stadt die Herausforderungen und Potentiale des Flusses als umkämpften urbanen Raum klar und zieht eine in großen Teile recht improvisierte Badesituation nach sich." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_5.jpg' title="In Basel beförderten seit den 1980er Jahren Interventionen der Stadt, aber auch von privaten Organisationen und letztlich auch der Brand eines Chemielagers die erneute Einrichtung des Flussschwimmens im Rhein so, dass ein Sommer ohne Rheinschwimmen heute wieder so undenkbar ist wie in etlichen Jahrhunderten zuvor. Damit die Kleidung die Erfrischung unbeschadet übersteht, nutzen die Basler fantasievoll gestaltete Schwimmsäcke." data-rl_title="In Basel beförderten seit den 1980er Jahren Interventionen der Stadt, aber auch von privaten Organisationen und letztlich auch der Brand eines Chemielagers die erneute Einrichtung des Flussschwimmens im Rhein so, dass ein Sommer ohne Rheinschwimmen heute wieder so undenkbar ist wie in etlichen Jahrhunderten zuvor. Damit die Kleidung die Erfrischung unbeschadet übersteht, nutzen die Basler fantasievoll gestaltete Schwimmsäcke." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_5-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="In Basel beförderten seit den 1980er Jahren Interventionen der Stadt, aber auch von privaten Organisationen und letztlich auch der Brand eines Chemielagers die erneute Einrichtung des Flussschwimmens im Rhein so, dass ein Sommer ohne Rheinschwimmen heute wieder so undenkbar ist wie in etlichen Jahrhunderten zuvor. Damit die Kleidung die Erfrischung unbeschadet übersteht, nutzen die Basler fantasievoll gestaltete Schwimmsäcke." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_12.jpg' title="Auch international sind starke Initiativen zu Flussbadprojekten entstanden, die sich am Schweizer Beispiel orientieren." data-rl_title="Auch international sind starke Initiativen zu Flussbadprojekten entstanden, die sich am Schweizer Beispiel orientieren." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_12-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Auch international sind starke Initiativen zu Flussbadprojekten entstanden, die sich am Schweizer Beispiel orientieren." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_14.jpg' title="Die Themse soll wieder zu einem von Schwimmern nutzbaren Fluss gemacht werden, da dies durch Zunahme von Verschmutzung und Schiffsverkehr inzwischen unmöglich ist. Thames Bath erstellte dazu ein Konzept mit einem Schwimmbad, das in Stahlcontainern mit beheiztem und gefiltertem Flusswass, das Baden ermöglicht." data-rl_title="Die Themse soll wieder zu einem von Schwimmern nutzbaren Fluss gemacht werden, da dies durch Zunahme von Verschmutzung und Schiffsverkehr inzwischen unmöglich ist. Thames Bath erstellte dazu ein Konzept mit einem Schwimmbad, das in Stahlcontainern mit beheiztem und gefiltertem Flusswass, das Baden ermöglicht." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_14-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Die Themse soll wieder zu einem von Schwimmern nutzbaren Fluss gemacht werden, da dies durch Zunahme von Verschmutzung und Schiffsverkehr inzwischen unmöglich ist. Thames Bath erstellte dazu ein Konzept mit einem Schwimmbad, das in Stahlcontainern mit beheiztem und gefiltertem Flusswass, das Baden ermöglicht." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_8.jpg' title="Der Verein Flussbad Berlin e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Spree für alle frei zugänglich zumachen und so dem Verschwinden von Freiräumen in der Stadt entgegenzuwirken. Dafür soll der Spreekanal in Berlin-Mitte ökölogisch regeneriert werden und bis 2025 einen kostenlosen Schwimmbereich erhalten." data-rl_title="Der Verein Flussbad Berlin e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Spree für alle frei zugänglich zumachen und so dem Verschwinden von Freiräumen in der Stadt entgegenzuwirken. Dafür soll der Spreekanal in Berlin-Mitte ökölogisch regeneriert werden und bis 2025 einen kostenlosen Schwimmbereich erhalten." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_8-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Der Verein Flussbad Berlin e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Spree für alle frei zugänglich zumachen und so dem Verschwinden von Freiräumen in der Stadt entgegenzuwirken. Dafür soll der Spreekanal in Berlin-Mitte ökölogisch regeneriert werden und bis 2025 einen kostenlosen Schwimmbereich erhalten." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_15.jpg' title="In New York City mobilisiert +POOL mit geschickter Social-Media-Nutzung und starkem Branding die Bevölkerung und hat dank Crowdfunding die Finanzierung eines Schwimmbads im Fluss bereits sichergestellt. Die Wände der Anlage, zu deren Betrieb nur noch ein Standort gefunden werden muss, sorgen mit Filtern für gleichbleibend gute Wasserqualität." data-rl_title="In New York City mobilisiert +POOL mit geschickter Social-Media-Nutzung und starkem Branding die Bevölkerung und hat dank Crowdfunding die Finanzierung eines Schwimmbads im Fluss bereits sichergestellt. Die Wände der Anlage, zu deren Betrieb nur noch ein Standort gefunden werden muss, sorgen mit Filtern für gleichbleibend gute Wasserqualität." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_15-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="In New York City mobilisiert +POOL mit geschickter Social-Media-Nutzung und starkem Branding die Bevölkerung und hat dank Crowdfunding die Finanzierung eines Schwimmbads im Fluss bereits sichergestellt. Die Wände der Anlage, zu deren Betrieb nur noch ein Standort gefunden werden muss, sorgen mit Filtern für gleichbleibend gute Wasserqualität." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_9.jpg' title="Bis 2024 soll die Seine in Paris wieder für Badende zugänglich sein. Die mobile Plattform Ilot Vert macht mit der Verwendung von Schwimmkörpern aus Plastikabfällen, die aus dem Fluss gefischt wurden, auf die Verschmutzung aufmerksam." data-rl_title="Bis 2024 soll die Seine in Paris wieder für Badende zugänglich sein. Die mobile Plattform Ilot Vert macht mit der Verwendung von Schwimmkörpern aus Plastikabfällen, die aus dem Fluss gefischt wurden, auf die Verschmutzung aufmerksam." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_9-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Bis 2024 soll die Seine in Paris wieder für Badende zugänglich sein. Die mobile Plattform Ilot Vert macht mit der Verwendung von Schwimmkörpern aus Plastikabfällen, die aus dem Fluss gefischt wurden, auf die Verschmutzung aufmerksam." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_10.jpg' title="Der Swim Park im Charles River in Boston soll ein von Holzstegen eingefasster Pool direkt im Fluss werden. Hierbei ist der Schutz der Badenden vor dem Schiffsverkehr der wichtigste Punkte, die Wasserqualität eignet sich hervorragend zum Schwimmen." data-rl_title="Der Swim Park im Charles River in Boston soll ein von Holzstegen eingefasster Pool direkt im Fluss werden. Hierbei ist der Schutz der Badenden vor dem Schiffsverkehr der wichtigste Punkte, die Wasserqualität eignet sich hervorragend zum Schwimmen." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_10-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Der Swim Park im Charles River in Boston soll ein von Holzstegen eingefasster Pool direkt im Fluss werden. Hierbei ist der Schutz der Badenden vor dem Schiffsverkehr der wichtigste Punkte, die Wasserqualität eignet sich hervorragend zum Schwimmen." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_11.jpg' title="In Brüssel gibt es kein einziges Freibad! POOL IS COOL tritt an dies zu ändern, setzt jedoch nicht darauf, ein einzelnes Flussbad zu realisieren, sondern möchte die Öffentlichkeit sensibilisieren und die Politik zum Umdenken bewegen." data-rl_title="In Brüssel gibt es kein einziges Freibad! POOL IS COOL tritt an dies zu ändern, setzt jedoch nicht darauf, ein einzelnes Flussbad zu realisieren, sondern möchte die Öffentlichkeit sensibilisieren und die Politik zum Umdenken bewegen." class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_11-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="In Brüssel gibt es kein einziges Freibad! POOL IS COOL tritt an dies zu ändern, setzt jedoch nicht darauf, ein einzelnes Flussbad zu realisieren, sondern möchte die Öffentlichkeit sensibilisieren und die Politik zum Umdenken bewegen." /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_13.jpg' title="Bis bald!" data-rl_title="Bis bald!" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-325"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/swim-city_hh_900px_13-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Bis bald!" /></a>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Eindrücke dem AIT-ArchitekturSalon Hamburg<br />
</strong></span></h3>
<p><span style="color: #000000;">Kommen Sie mit auf einen Rundgang durch die Ausstellung: Eine raumgreifende Filmprojektion macht das Flussschwimmen aus der Perspektive des Schwimmers erlebbar &#8211; über Wasser genauso wie unter der Wasseroberfläche. Die Städte Basel, Bern, Zürich und Genf werden mit ihrer ganz individuellen Badekultur betrachtet und ein weiterer Teil der Ausstellung stellt Flussbadprojekte aus der ganzen Welt mit Initiativen in Berlin, Paris, Brüssel, London, New York und Boston vor. Klicken Sie sich durch!<br />
</span></p>
<p>Die Ausstellung «Swim City» des S AM Schweizerisches Architekturmuseum zeigt die Bedeutung des Flusses als Bestandteil des öffentlichen Raums. Sie macht  das Erlebnis Flussschwimmen greifbar und zeigt die historische Entwicklung genauso wie heutige Ausprägungen des Phänomens. Dabei liegt der Fokus der Schau auf der immensen Relevanz, die das Schwimmen im Fluss inmitten der Stadt und die freizeitmäßige Nutzung der Uferzonen für die Schaffung lebenswerter urbaner Räume hat. Beim Bad im Fluss wird der Stadtraum aktiv erweitert und von den Bewohnern eingenommen und lässt ein anderes Erleben der Stadt zu: Auf einmal bewegt man sich mit der Strömung und so zieht nicht das Wasser an einem vorbei, sondern die Stadt! Das Flussschwimmen ist heute in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit. Dass die städtischen Flüsse so genutzt werden können, lässt sich aber auf bewusste politische (z.B. das schweizweite Phosphatverbot in Reinigungsmitteln, das die Wasserqualität signifikant verbesserte) und gestalterische Interventionen (z.B. der Bau von Treppen für den Ein- und Ausstieg in, beziehungsweise aus dem Fluss) zurückführen.</p>
<p>Auch international sind mittlerweile Initiativen zu Flussbadprojekten entstanden, die sich häufig an der Badekultur der Schweiz orientieren. Sechs Beispiele aus Europa und den USA – Berlin (Flussbad Berlin), Brüssel (POOL IS COOL), London (Thames Baths), Paris (Ilot Vert), Boston (Charles River Swimming Initiative) und New York (+POOL) – zeigen, wie in Städten mit ganz unterschiedlichen Grundvoraussetzungen die Erschliessung der Wasserwege als Schwimm und Erholungsräume für die Bevölkerung angegangen wird. Bei manchen ist das Vorbild der Schweiz klar zu erkennen, andere hingegen schlagen mit Designinterventionen alternative Wege ein oder setzen auf Aktionen im öffentlichen Raum, um auf das Thema aufmerksam zu machen einen politischen Paradigmenwechsel herbeizuführen. Alle basieren jedoch darauf, dass die Entwicklung der Flussbäder jeweils von Einwohnern angestossen wird, die sich in Initiativen zusammenschließen und Architekten, Stadtplaner, Designer, Politiker, Wissenschaftler und die Bevölkerung zusammenbringen, um gemeinsam alle für den Erfolg relevanten Facetten in die Stadtgestaltung einzubringen und so die Lebensqualität der unmittelbaren Umgebung zu verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Paul Steinbrück | Film: Andreas Ruby</p>
<p>Publikation<br />
S AM – Andreas Ruby, Yuma Shinohara (HG. / ED.): Swim City.<br />
Christoph Merian Verlag, ISBN 978-3-85616-889-6, Deutsch / Englisch, 224 S., EUR 38,-</p>
<p>Swim City ist eine Leihgabe des S AM Schweizerisches Architekturmuseum und wurde kuratiert von Barbara Buser, Andreas Ruby und Yuma Shinohara.</p>
<p>Der Ausstellungsteil mit den internationalen Projekten entstand in Zusammenarbeit mit der Future Architecture Platform, einem Verbund europäischer Architekturinstitutionen, der innovative Positionen in Architektur und Städtebau fördert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-286241" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/01_SAM_LOGO_3-1-800x133.jpg" alt="" width="238" height="40" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/01_SAM_LOGO_3-1-800x133.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/01_SAM_LOGO_3-1-768x128.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/01_SAM_LOGO_3-1-1536x256.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/01_SAM_LOGO_3-1-2048x342.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/01_SAM_LOGO_3-1-1320x220.jpg 1320w" sizes="(max-width: 238px) 100vw, 238px" />           <img decoding="async" class="alignnone wp-image-286239" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/FA-Logo_EU-Logo-barvni-1-800x108.jpg" alt="" width="298" height="40" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/FA-Logo_EU-Logo-barvni-1-800x108.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/FA-Logo_EU-Logo-barvni-1-768x103.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/FA-Logo_EU-Logo-barvni-1-1536x207.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/FA-Logo_EU-Logo-barvni-1-2048x276.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/FA-Logo_EU-Logo-barvni-1-1320x178.jpg 1320w" sizes="(max-width: 298px) 100vw, 298px" /></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Unser Salonpartner GROHE</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus_grohe-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 07:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[GROHE ist eine führende globale Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen. Seit vielen Jahrzehnten setzen sie auf die Markenwerte Technologie, Qualität, Design und Nachhaltigkeit, um „Pure Freude an Wasser“ zu bieten. 
Sabine Gotthardt, verantwortlich für den Bereich Business Development Architecture &#038; Real Estate in Zentraleuropa für das Unternehmen GROHE, hat uns mit uns über Ihre Lieblingskollektion GROHE Spa Colours gesprochen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>++</p>
<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_colour_kollektion.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Kollektion GROHE Essence Colour" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_colour_kollektion-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_nickel.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="GROHE Essence Nickel" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_nickel-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_cool-sunrise.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="GROHE Essence Chrome" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_cool-sunrise-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_hard-graphite.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="GROHE Essence Hard Graphite" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_hard-graphite-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_super-steel.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="GROHE Essence Super Steel" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_super-steel-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence-chrome.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="GROHE Essence Cool Sunrise" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence-chrome-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_produktion_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Einblicke in die Produktion" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_produktion_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_produktion_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_produktion_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_hotel-pacai_01.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hotel Pacai, Vilnius ©Jonas Hornehøj" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_hotel-pacai_01-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_hotel-pacai_02.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hotel Pacai, Vilnius ©Jonas Hornehøj" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_hotel-pacai_02-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_hard-graphite_mood.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="GROHE Essence Hard Graphite" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_essence_hard-graphite_mood-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_atrio.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="GROHE Atrio, Hard Graphite, poliert" data-rel="lightbox-gallery-326"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/im-fokus_grohe_atrio-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Sabine Gotthardt stellt die Kollektion GROHE SPA Colours vor:<br />
</strong></h3>
<p>Ich bin für das Unternehmen GROHE tätig und verantworte den Bereich Business Development Architecture &amp; Real Estate in Zentraleuropa. Wir versuchen, Architektinnen und Architekten in den Planungsprozessen mit Beratung und Service zu unterstützen. Darüber hinaus engagieren wir uns mittels verschiedener Aktivitäten für Baukultur und begleiten, thematisieren und unterstützen Architektur kontinuierlich.</p>
<p>Besonders hervorheben möchte ich unser Sortiment GROHE Spa Colours, das einen beachtlichen Gestaltungsspielraum ermöglicht und auch, neben den Wassersystemen GROHE Blue und GROHE Red, die das Zapfen von gefiltertem, gekühlten oder kochend heißen Getränken ermöglichen, meine Lieblingsprodukte umfasst.</p>
<p>Unsere im AIT-ArchitekturSalon München präsentierte GROHE Spa Colours Farbkollektion ist ein Beispiel, wie Architektinnen und Architekten mit einzigartigen Designlinien, kombiniert mit exklusiven Farben, die unterschiedlichen Stilwünsche ihrer Bauherren im Badezimmer umsetzen können: ob mit Ton-in-Ton Farbkonzepten oder Kontrasten, mit goldglänzenden Cool Sunrise-Oberflächen oder mit der Eleganz von gebürstetem Hard Graphite. Die zehn sorgsam ausgewählten Farben und Oberflächenveredelungen bieten Architektinnen und Architekten unzählige Möglichkeiten, die Inneneinrichtung zu perfektionieren. Ergänzt werden Design und Schönheit furch hochwertige Verarbeitung – die gesamte Palette der neuen Farben wird in GROHE PVD-Qualität produziert. So verbinden sich maximale Farbbrillanz mit einzigartiger Materialbeständigkeit in den GROHE Oberflächen. Armaturen, Duschen und das Zubehör sind perfekt aufeinander abgestimmt und werden dank der GROHE Qualität viele Jahre erfreuen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über Grohe</p>
<p>GROHE ist eine führende globale Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen.</p>
<p>Die Weltmarke GROHE setzt seit vielen Jahrzehnten auf die Markenwerte Technologie, Qualität, Design und Nachhaltigkeit, um „Pure Freude an Wasser“ zu bieten. Innovation, Design und Entwicklung sind eng aufeinander abgestimmt und als integrierter Prozess fest in der DNA des Unternehmens verankert. Im globalen Produktionsnetzwerk mit einheitlich hohen Fertigungsstandards werden die GROHE Produkte mit einzigartiger Präzisionstechnik gefertigt. So erfüllt GROHE weltweit seinen kompromisslosen Qualitätsanspruch an beste Verarbeitung und höchste Produktleistung.</p>
<p>Über 240 Design- und Innovationspreise allein in den letzten zehn Jahren bestätigen den Erfolg von GROHE. Der konsequente Einsatz von GROHE Produkten in international herausragenden Gebäuden zeigt die nachhaltige Präferenz von Architekten, Designern und Entwicklern. Weltweit planen Architekten mit GROHE und schätzen das breite und tiefe Angebot an Lösungen<br />
für alle Bautypologien und Budgets.</p>
<p>Seit 2014 ist GROHE Teil des internationalen Markenportfolios der LIXIL Group Corporation, einer an der Tokyo Stock Exchange notierten Gesellschaft. LIXIL ist der weltweit führende Sanitärhersteller und Japans größter Anbieter der Baustoffindustrie und Wohngebäudeausstattung.</p>
<p>Erfahren Sie mehr über LIXIL unter: <a class="_ps2id" href="https://www.lixil.com/" data-ps2id-offset="">www.lixil.com</a></p>
<p><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Grohe Deutschland Vertriebs GmbH<br />
Zur Porta 9<br />
32457 Porta Westfalica<br />
<a href="https://www.grohe.de/de_de/">www.grohe.de</a></p>
<p>Sabine Gotthardt<br />
Director Business Development<br />
Architecture &amp; Real Estate Central Europe<br />
T + 49 (0)8153 98 47 56<br />
M + 49 (0)175 588 12 28<br />
<a href="sabine.gotthardt@grohe.com">sabine.gotthardt@grohe.com</a></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studiospazio: Composition with a Tilted Wall</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/dialoge-japan-europa_studiospazio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 07:42:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/innovation-verwebt-mit-tradition-2/</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Ausstellung "Dialoge Japan : Europa</strong>
<p></p>
Im Zentrum der aktuellen Gruppenschau „Dialoge Japan : Europa“ im AIT-ArchitekturSalon München stehen zehn wunderbare und kreative Rauminstallationen, die eigens für diesen Anlass von europäischen Architekturbüros entworfen wurden.

In den nächsten Wochen werden wir Ihnen an dieser Stelle die zehn Entwürfe im Detail vorstellen.

Den Auftakt macht das junge in Mantova und Zürich ansässige Architekturbüro studiospazio, mit seiner Installation „Composition with a Tilted Wall“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_installation.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="studiospazio, Composition with a Tilted Wall, AIT-Architektursalon, Munich, 2020 ©Schelke Fotografie" data-rel="lightbox-gallery-327"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_installation-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_church-of-st-lorenzo.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="studiospazio, Church of St. Lorenzo, Pegognaga, Italy, 2015 ©studiospazio" data-rel="lightbox-gallery-327"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_church-of-st-lorenzo-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_sakamato-daita.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kazunari Sakamoto, Townhouse in Daita, Tokyo, Japan, 1976 ©Koji Taki" data-rel="lightbox-gallery-327"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_sakamato-daita-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_entsuji-temple.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Entsuji-Temple, Kyoto, Japan, 1678 ©studiospazio" data-rel="lightbox-gallery-327"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_entsuji-temple-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_workshop-garage.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="studiospazio, Workshop Garage, Suzzara, Italy, 2016 ©Stefano Graziani" data-rel="lightbox-gallery-327"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/blog_studiospazio_workshop-garage-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221;</strong></p>
<p>Im Zentrum der aktuellen Gruppenschau „Dialoge Japan : Europa“ im AIT-ArchitekturSalon München stehen zehn wunderbare und kreative Rauminstallationen, die eigens für diesen Anlass von europäischen Architekturbüros entworfen wurden.</p>
<p>Die Entwürfe werden als Architekturen selbst erfahrbar und durch Skizzen, Zeichnungen, Pläne, Fotografien sowie Statements der Büros ergänzt, wodurch ein dichtes Panorama an Positionen einer jungen Architektengeneration aus Europa entsteht.</p>
<p>In den nächsten Wochen werden wir Ihnen an dieser Stelle die zehn Entwürfe im Detail vorstellen.</p>
<p>Den Auftakt macht das junge in Mantova und Zürich ansässige Architekturbüro studiospazio, mit seiner Installation „Composition with a Tilted Wall“:<span style="color: #000000;"><span style="color: #ffffff;"><br />
</span></span></p>
<p>The installation creates two contrasting spaces defined by a wall that is tilted above the height of the chest. This element separates and connects the two sides since the presence of the respective other can be sensed in both spaces. Furthermore, the relationships with the environment change while sitting or standing. The installation can be understood as a revisited fragment of the unbuilt project for the ‘Church in Pegognaga’ as well as a new space with its own logic.</p>
<p>The reference to the ‘Church in Pegognaga’ allows to displays a new realization of this unbuilt project.</p>
<p>One of the most important houses for us in Japan is the ‘Townhouse in Daita’ by Kazunari Sakamoto: It’s a house that provokes us to think about architecture. On the first sight the house is inconspicuous and ordinary, but it pursues an ambitious approach on a conceptual level. By relating the spaces in a non-hierarchical way, it establishes a living environment that expands and connects with the surrounding city.</p>
<p>The Entsuji-Temple in Kyoto is relevant to us because it’s a building that is able to integrate the scale of the environment into the architectural space. The scale of the garden as well as the scale of the landscape are perceived as part of the space in a unique way. Mt. Hiei in the distance becomes an architectural element equal to the trees, the hedge and the stones of the garden, as well as the floor, ceiling and pillars of the building. The relationship between these elements overcome the physical border of the architectural space and establishes a new spatial entity in the landscape.</p>
<p>Architecture has a fragile presence within the reality of today. As architects we work to make architecture emerge in a context that is often hostile. In another way, the notion of fragility is also rooted in the Japanese building culture and suggests an approach to address the context in a more open and relational way; this can be a fruitful condition for architecture to exist nowadays in Europe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>studiospazio, IT-Mantova / CH-Zürich</strong></p>
<p>Studiospazio wurde 2014 von Samuele Squassabia, Tao Baerlocher und Eugenio Squassabia in Mantua und Zürich gegründet. Das Architekturbüro setzt sich in seinen Projekten, Wettbewerben, Publikationen und ihrer akademischen Lehrtätigkeit mit der Beziehung zwischen Architektur und der zeitgenössischen Realität auseinander.</p>
<p>Studiospazio was established by Samuele Squassabia, Tao Baerlocher and Eugenio Squassabia in Mantova and Zurich in 2014. The architectural practice deals with the question of the relationship between architecture and the contemporary reality through projects, competitions, publications and the academic commitment.</p>
<p><a class="_ps2id" href="http://studiospazio.net/" data-ps2id-offset="">studiospazio.net</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Gruppenschau sowie eine virtuelle Führung durch die Ausstellung finden Sie <a class="_ps2id" href="/?p=311074" data-ps2id-offset="">hier</a>.</p>
<p>Kuratiert wurde die Ausstellung &#8220;Dialoge Japan : Europa&#8221; von Kristina Bacht und Çi?dem Arsu-Minuth (AIT-ArchitekturSalon) in Zusammenarbeit mit Nils Rostek (Kollektiv A).<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Werksbesichtigung horgenglarus</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/werksbesichtigung-horgenglarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 07:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=311049</guid>

					<description><![CDATA[Im vergangenen Winter besuchte der AIT-ArchitekturSalon die ag möbelfabrik horgenglarus in der Schweiz. Bei einem spannenden Rundgang durch die Manufaktur beeindruckte die Tiefe der Produktion und die vielen manuellen Arbeitsschritte, die nötig sind, um ein Möbelstück zu fertigen. Bevor wir im hauseigenen Showroom die vielen Klassiker der letzten 140 Jahre in Augenschein nehmen konnten, bekamen wir einen Einblick in das Archiv mit vielen Dokumenten, Katalogen, Zeichnungen und Fotos sowie der „Schablonen“-Wand. Wir laden Sie zu einem Blick hinter die Kulissen ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-werksgelaende-1_900px.jpg' title="Holzlager" data-rl_title="Holzlager" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Holzlager" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-werksgelaende-1_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Holzlager" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-werksgelaende-2_900px.jpg' title="Das Werksgelände in Glarus" data-rl_title="Das Werksgelände in Glarus" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Das Werksgelände" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-werksgelaende-2_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Das Werksgelände in Glarus" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-werksgelaende_900px.jpg' title="Holzlager vor beeindruckender Bergkulisse" data-rl_title="Holzlager vor beeindruckender Bergkulisse" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Holzlager vor beeindruckender Bergkulisse" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-werksgelaende_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Holzlager vor beeindruckender Bergkulisse" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-12_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-12_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-11_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-11_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-10_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-10_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-9_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-9_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-8_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-8_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-4_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-4_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-5_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-5_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-6_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-6_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-7_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-7_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-1_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-1_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-schablonen_900px.jpg' title="Die Schablonen-Wand" data-rl_title="Die Schablonen-Wand" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Schablonen-Wand" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-schablonen_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Die Schablonen-Wand" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-3_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-3_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-2_900px.jpg' title="Produktion" data-rl_title="Produktion" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Produktion" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-produktion-2_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Produktion" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-lackiererei_900px.jpg' title="Lackiererei" data-rl_title="Lackiererei" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lackiererei" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-lackiererei_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Lackiererei" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-lackiererei-1_900px.jpg' title="Lackiererei" data-rl_title="Lackiererei" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lackiererei" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-lackiererei-1_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Lackiererei" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-polsterei_900px.jpg' title="Polsterei" data-rl_title="Polsterei" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Polsterei" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-polsterei_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Polsterei" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-showroom_900px.jpg' title="Showroom" data-rl_title="Showroom" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Showroom" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-showroom_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Showroom" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-showroom-1_900px.jpg' title="Showroom" data-rl_title="Showroom" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Showroom" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-showroom-1_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Showroom" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-showroom-2_900px.jpg' title="Die Sondermodell im Showroom" data-rl_title="Die Sondermodell im Showroom" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Die Sondermodell im Showroom" data-rel="lightbox-gallery-328"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/horgenglarus-showroom-2_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Die Sondermodell im Showroom" /></a>
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<h3><strong>Ein Tag in der Schweizer Möbelmanufaktur</strong></h3>
<p>Im vergangenen Winter besuchte der AIT-ArchitekturSalon auf Einladung von Geschäftsführer Marco Wenger die ag möbelfabrik horgenglarus in der Schweiz. Bei einem spannenden Rundgang durch die Manufaktur erläuterte er beeindruckend die Tiefe der Produktion und die vielen manuellen Arbeitsschritte, die nötig sind, um ein Möbelstück zu fertigen. Bevor wir im hauseigenen Showroom die vielen Klassiker der letzten 140 Jahre in Augenschein nehmen und auf dem wunderbaren neuen Stuhl seley von Frédéric Dedelley Probe sitzen konnten, bekamen wir einen Einblick in das Archiv mit vielen Dokumenten, Katalogen, Zeichnungen und Fotos sowie der „Schablonen“-Wand. Den Blick hinter die Kulissen möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und laden Sie hier zu einer virtuellen Werksbesichtigung ein.</p>
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<p>Über ag möbelfabrik horgenglarus</p>
<p>Horgenglarus zählt hinsichtlich Design und Qualität seit mehr als 135 Jahren zur Elite der Schweizer Möbelhersteller. Die Manufaktur wurde im Jahr 1880 in Horgen bei Zürich gegründet und produziert heute von Glarus aus, wo sie seit 1902 ansässig ist.</p>
<p>Zahlreiche bedeutende Schweizer Möbelgestalter wie Werner Max Moser, Max Ernst Haefeli, Hans Bellmann, Robert und Trix Haussmann, Hannes Wettstein und viele andere haben im letzten Jahrhundert in Zusammenarbeit mit horgenglarus zeitlose und in Gestaltung, Detail und Ausführung hoch anspruchsvolle Möbel entwickelt.</p>
<p>Doch auch Architekten haben bereits früh die Einzigartigkeit der Möbelmanufaktur kennengelernt. Schon Le Corbusier pries die Produkte als Beispiele zeitgemäßer und zukunftsweisender Wohnkultur an und bis heute setzen Architekten und Gestalter wie Herzog &amp; de Meuron, Max Dudler, Gigon Guyer und zuletzt blocher partners auf die Stühle von horgenglarus.</p>
<p>Mit seinem eleganten und zeitlosen Design ist horgenglarus in öffentlichen Räumen wie Restaurants, Hotels, Cafés, Kirchen und Besucherzentren ebenso präsent wie im privaten Raum. Der Blick auf die Referenzliste lässt vermuten, dass wohl nahezu jeder Schweizer schon einmal auf einem Stuhl aus der Glarner Manufaktur saß.</p>
<p>Die privilegierte Stellung in der Designgeschichte erlaubt es horgenglarus auch in Zukunft, den Trends zur Massenanfertigung und Auslagerung von Herstellungseinheiten die innovative Zusammenarbeit mit ausgewählten Möbelgestaltern und Architekten entgegenzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong></p>
<p>ag möbelfabrik horgenglarus<br />
Kirchweg 82<br />
8750 Glarus</p>
<p>T +41 (0) 55 645 34 00<br />
F +41 (0) 55 645 34 01<br />
<a href="mailto:info@horgenglarus.ch">info@horgenglarus.ch</a></p>
<p>Andreas Becker (Verkaufsleiter Nord)<br />
T +49 (0)151 72708805<br />
<a href="mailto:andreas.becker@horgenglarus.de">andreas.becker@horgenglarus.de</a></p>
<p>Jean-Jacques Kraus (Verkaufsleiter Süd)<br />
T +49 (0)151 46198352<br />
<a href="mailto:jacques.kraus@horgenglarus.de">jacques.kraus@horgenglarus.de</a></p>
<p><a href="http://www.horgenglarus.ch">www.horgenglarus.ch</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Fokus: Cosentino</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/im-fokus-cosentino/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 07:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Cosentino Gruppe ist ein Familienunternehmen aus Andalusien im Süden Spaniens, das weltweit tätig ist und hochwertige, innovative Oberflächen für die Welt des Designs und der Architektur herstellt und vertreibt.

Cosentino entwickelt, produziert und vertreibt Designlösungen von hoher Wertigkeit, die eine Inspiration im Leben vieler Menschen sind. Die Premiummarken SILESTONE® und DEKTON® by Cosentino® überzeugen durch technologisch fortschrittliche Oberflächen, die die Schaffung einzigartiger Umgebungen für den privaten und öffentlichen Raum ermöglichen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Gunni-Trentinio-in-Madrid-Material-Dekton-X-Gloss.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gunni &amp; Trentino HQ, Madrid | Dekton | © Miguel Fernández-Galiano" data-rel="lightbox-gallery-329"><img decoding="async" width="450" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Gunni-Trentinio-in-Madrid-Material-Dekton-X-Gloss-450x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Gunni-Trentinio-in-Madrid-Material-Dekton-X-Gloss-450x600.jpg 450w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Gunni-Trentinio-in-Madrid-Material-Dekton-X-Gloss-768x1023.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Gunni-Trentinio-in-Madrid-Material-Dekton-X-Gloss.jpg 900w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
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<p>Die Cosentino Gruppe ist ein Familienunternehmen aus Andalusien im Süden Spaniens, das weltweit tätig ist und hochwertige, innovative Oberflächen für die Welt des Designs und der Architektur herstellt und vertreibt.</p>
<p>Cosentino entwickelt, produziert und vertreibt Designlösungen von hoher Wertigkeit, die eine Inspiration im Leben vieler Menschen sind. Die Premiummarken SILESTONE® und DEKTON® by Cosentino® überzeugen durch technologisch fortschrittliche Oberflächen, die die Schaffung einzigartiger Umgebungen für den privaten und öffentlichen Raum ermöglichen.</p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Silestone-Kitchen-Silver-Lake.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Silestone LOFT Serie Silver Lake | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-330"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Silestone-Kitchen-Silver-Lake-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Lavabos-Marie-by-Silestone-en-color-Blanco-Zeus_-Dekton-Kreta-tono-cemento-en-pared-y-solería-y-Silestone-Calacatta-Gold-plato-de-ducha-Exelis-y-encimera-de-lavabo.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Silestone Kreta | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-330"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Lavabos-Marie-by-Silestone-en-color-Blanco-Zeus_-Dekton-Kreta-tono-cemento-en-pared-y-solería-y-Silestone-Calacatta-Gold-plato-de-ducha-Exelis-y-encimera-de-lavabo-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Lavabos-Marie-by-Silestone-en-color-Blanco-Zeus_-Dekton-Kreta-tono-cemento-en-pared-y-solería-y-Silestone-Calacatta-Gold-plato-de-ducha-Exelis-y-encimera-de-lavabo-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Lavabos-Marie-by-Silestone-en-color-Blanco-Zeus_-Dekton-Kreta-tono-cemento-en-pared-y-solería-y-Silestone-Calacatta-Gold-plato-de-ducha-Exelis-y-encimera-de-lavabo-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Lavabos-Marie-by-Silestone-en-color-Blanco-Zeus_-Dekton-Kreta-tono-cemento-en-pared-y-solería-y-Silestone-Calacatta-Gold-plato-de-ducha-Exelis-y-encimera-de-lavabo-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Lavabos-Marie-by-Silestone-en-color-Blanco-Zeus_-Dekton-Kreta-tono-cemento-en-pared-y-solería-y-Silestone-Calacatta-Gold-plato-de-ducha-Exelis-y-encimera-de-lavabo.jpg 900w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
</p>
<p>SILESTONE® besteht zu mehr als 90 % aus natürlichem Quarz mit einer starken Oberflächenbeständigkeit durch außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit für den hochwertigen Innenausbau. Diese Eigenschaften machen es zur besten Wahl nicht nur für die Küche, sondern auch für Waschtische, Duschtassen, Wandbekleidungen und Fußböden. Die spezielle Behandlung, die SILESTONE® erhält, erhöht die Widerstandsfähigkeit im Alltag: Flüssigkeiten, Flecken oder Kratzer sind kein Problem. Erhältlich in mehr als 50 Farben, mit verschiedenen Texturen und Formaten, mit denen Ihnen eine breite Kreativitätspalette zur Verfügung steht &#8211; einfach nur inspirierend.</p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Cosentino_Dekton-Feroe-Floor-and-Dekton-Liquid-Sky-Table-900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Dekton Feroe und Liquid Sky Table | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-331"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Cosentino_Dekton-Feroe-Floor-and-Dekton-Liquid-Sky-Table-900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Cosentino_Dekton-Liquid-Sky_Image-Credit-Alberto-Rojas-2-900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Dekton Liquid Sky | © Alberto Rojas" data-rel="lightbox-gallery-331"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Cosentino_Dekton-Liquid-Sky_Image-Credit-Alberto-Rojas-2-900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Cosentino_Dekton-Laurant-Kitchen-900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Dekton Laurant | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-331"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Cosentino_Dekton-Laurant-Kitchen-900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<p>Die Ultrakompakte Oberfläche DEKTON® besitzt eine Reihe von Eigenschaften, die es für Innenanwendungen einzigartig machen. Aufgrund seiner Beständigkeit gegen Sonnenstrahlen ist es aber auch perfekt für Außenoberflächen. DEKTON® ist also das vielseitige Material schlechthin. Mit dem großformatigen Material wurde eine anspruchsvolle und ultrakompakte Oberfläche kreiert, die nahezu jede Optik von Natur- und Technologiematerialien nachbilden kann und aufgrund der Vielzahl unterschiedlichen Designs, Texturen und Materialstärken eine ungewöhnlich hohe Gestaltungsvielfalt für die Fassade bietet. DEKTON® ist gegenüber dickerem Natur- und Betonwerkstein mit nur 12 mm Stärke sehr dünn und somit verhältnismäßig leicht, was der Fassade zusätzliche anmutige Eleganz und Leichtigkeit verleiht. Der Einsatz der kompakten, hochwertigen Oberfläche ermöglicht feine Schnittkanten ohne Ausbruch und auch Ecken können scharf auf Gehrung geschnitten und verklebt werden. Aufgrund der Befestigung mit Hinterschnittankern und rückseitigen Aluminiumprofilen entsteht letztlich eine einheitliche, fugenarme Verkleidung, die sich völlig frei von sichtbaren Bohrungen oder anderen optischen Beeinträchtigungen zeigt.</p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Dekton_Toha5_credits-Fernando-Alda.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ToHa, Tel Aviv | Dekton | © Fernando Alda" data-rel="lightbox-gallery-332"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Dekton_Toha5_credits-Fernando-Alda-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/cosentino_toha_900-675px.jpg' title="ToHa, Tel Aviv | Dekton | © Fernando Alda" data-rl_title="ToHa, Tel Aviv | Dekton | © Fernando Alda" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="ToHa, Tel Aviv | Dekton | © Fernando Alda" data-rel="lightbox-gallery-332"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/cosentino_toha_900-675px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="ToHa, Tel Aviv | Dekton | © Fernando Alda" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/2019_1115_Cosentino_V3A0143_900px.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kap West, München | Dekton | © Cosentino" data-rel="lightbox-gallery-332"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/2019_1115_Cosentino_V3A0143_900px-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<p>Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="https://www.cosentino.com/de/">Website von Cosentino</a>.</p>
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<h3>Cosentino Projektberatung</h3>
<h4>Projektmanager Frank Schwaneberg stellt sich vor:</h4>
<p>Als persönlicher Ansprechpartner für den Großraum Hamburg betreut Frank Schwaneberg die Architekten, Fachplaner, Bauherren und Projektentwickler in allen Belangen der Oberflächengestaltung mit den Marken SILESTONE® und DEKTON®. Die Planung und Realisierung zeitgemäßer Architektur ist in seinem beruflichen Werdegang schon immer eine zentrale Aufgabe gewesen.</p>
<p>„Sowohl die gestalterische als auch die technische Detailberatung erfordern Fachwissen, Verbindlichkeit und Ausdauer.“, führt Frank Schwaneberg aus. „Lösungen erarbeiten, die die Idee nicht einschränken und zu einem optimalen Ergebnis in der Umsetzung führen, das ist mein Antrieb.“ Gemäß dieser Maxime agiert er in der Fassadengestaltung und der Innenarchitektur.</p>
<p>Als gebürtiger Lübecker ist ihm das hanseatische bereits in die Wiege gelegt worden &#8211; Verlässlichkeit, Anstand und Fairness prägen sein Handeln. „Da ich diese Tugenden auch bei meinen Geschäftspartnern sehr schätze, empfinde ich die Metropolregion Hamburg nicht nur als meine private, sondern auch meine berufliche Heimat.</p>
<p><div id="attachment_309601" class="wp-caption alignleft" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-309601" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Frank-Schwaneberg-bearbeitet-sw-quadrat-601x600.jpg" alt="" width="220" height="220" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Frank-Schwaneberg-bearbeitet-sw-quadrat-601x600.jpg 601w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Frank-Schwaneberg-bearbeitet-sw-quadrat-768x767.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Frank-Schwaneberg-bearbeitet-sw-quadrat-45x45.jpg 45w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Frank-Schwaneberg-bearbeitet-sw-quadrat.jpg 900w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /><p class="wp-caption-text">Frank Schwaneberg | © Foto-Friedrich</p></div></p>
<h4>Kontakt:</h4>
<p>T +49 172 302 5679<br />
<a href="mailto:fschwaneberg@cosentino.com">fschwaneberg@cosentino.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#WirvsVirus &#8211; Janna Radlow, Stipendiatin 2019/2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/wirvsvirus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 08:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gerade steht alles Kopf. Seit drei Wochen befindet sich unsere Gesellschaft nun schon in einem Ausnahmezustand. Wir sind dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben, den Kontakt zu Freunden und Arbeitskollegen zu vermeiden, einfach abzuwarten, um uns selbst und die Risikogruppe zu schützen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-310823 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/200318_wirvsvirus-800x533.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/200318_wirvsvirus-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/200318_wirvsvirus-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/200318_wirvsvirus.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Positionsspiel: Pro Wartefeld wird eine Frage gestellt" data-rel="lightbox-gallery-333"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Notizwände: An Häuserfassaden und Mauern entstehen im Abstand von zwei Metern Themenwände" data-rel="lightbox-gallery-333"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_2-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_2-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_2-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_2.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Schlange auflösen: Der Wartenummerautomat vor Läden mit Besucherandrang spuckt Zettel mit zusätzlichen Aktions- und Fragekarten aus." data-rel="lightbox-gallery-333"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_3-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_3-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_3-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Social_Distancing_Radlow_web_3.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
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<h3><strong>Blog Interior Scholarship</strong><strong><br />
</strong>Bloggerin: Janna Radlow<br />
&#8220;Hackathon #WirvsVirus&#8221;</h3>
<p>Gerade steht alles Kopf. Seit drei Wochen befindet sich unsere Gesellschaft nun schon in einem Ausnahmezustand. Wir sind dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben, den Kontakt zu Freunden und Arbeitskollegen zu vermeiden, einfach abzuwarten, um uns selbst und die Risikogruppe zu schützen. Covid 19 stellt uns vor neue Herausforderungen und kaum einer weiß so richtig damit umzugehen. Mein neues Semester sollte eigentlich schon gestartet sein, doch noch ist unklar wann, wie und ob wir richtig beginnen können. Wie kann man diese Zeit in den eigenen vier Wänden sinnvoll nutzen und als Designerin etwas Nützliches zur aktuellen Krisenbewältigung beitragen? Meine Kommilitoninnen Mia Hemmerling, Kristin Lieb und ich haben uns das gefragt und deshalb am Hackathon #WirvsVirus der Bundesregierung teilgenommen und uns mit dem Problem des „Social und Physical Distancing“ beschäftigt. Aktuell werden viele Websites und Apps entwickelt um ein Netzwerk aus engagierten Nachbar:innen zu schaffen, um der Risikogruppe Hilfe bei z. B. Einkäufen, Apothekengängen und dem Hundausführen anzubieten. Doch wie werden auch ältere Menschen der Bevölkerung erreicht, die keinen Zugang zum Internet haben, wenn nicht auf analogem Wege? Wie können wir soziale Interaktion im Freien schaffen, wenn ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden muss?</p>
<p>Unser Projekt “Zeit für Fragen” beschäftigt sich mit derzeit häufig auftretenden Situationen von Warteschlangen und möchte auf analogem Wege Stimmungsbilder visualisieren. Die Menschen reihen sich entlang der Fußwege, warten, starren, treten unruhig von einem Fuß auf den anderen. Wer sind sie? Was beschäftigt sie? Wie gehen sie mit der aktuellen Lage um? Unsere Idee ist es Mitbürger:innen dazu anzuregen, ihre Wartezeit vor Apotheken, Arztpraxen, Drogerien und Ähnlichem für eine spontane Reflektionsarbeit zu nutzen. In die Warteschlange integrierte Fragen auf dem Boden, an den Wänden und auf kleinen Wartenummer- Zetteln, versuchen die Leser:innen auf andere Gedanken zu bringen, diesen Hoffnung zu schenken und ihre omnipräsenten Ängste für einen Moment zu vergessen. Gleichzeitig entsteht niedrigschwellig und spielerisch eine analoge Vernetzung an Geschichten, Hilfsangeboten oder Hilferufen, die besonders für ältere Bürger:innen eine wichtige Möglichkeit der Kommunikation darstellt. Die eigene Situation wird in Relation gesetzt, Freude und Leid geteilt und ausgetauscht. Für die Umsetzung haben wir drei Aktionsformen entworfen, die den Bürger:innen ihre Wartezeit erleichtern sollen. Das Grundprinzip dieser partizipativen Ideen sind nachbarschaftliche Solidarität und Empathie. Durch diese Aktionen wird die notwendige körperliche Distanz geschaffen, aber die soziale Nähe bewahrt. Auch wir haben während des Prozesses die Distanz eingehalten. Entstanden sind unsere Ideen alle über Videochat und andere digitale Kommunikationsplattformen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=acX11MPazmQ&amp;t=6s">Zum Video</a></p>
<p>Interior Scholarship &#8211; das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung<br />
Mehr Informationen: <a href="https://ait-xia-dialog.de/aitdialog-stipendien/ait-dialog-home/interior-scholarship/">www.ait-xia-dialog.de</a></p>
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		<title>Haus in Monsaraz, Aires Mateus, Finalist AIT-Award 2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/haus-in-monsaraz-aires-mateus-finalist-ait-award-2020-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 08:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Monsaraz gilt als einer der ältesten historischen Orte im Süden Portugals. Heute leben kaum etwas mehr als 700 Menschen an den Ufern des weitverzweigten  Alqueva-Stausees. Hier hat das Lissabonner Architekturbüro Aires Mateus ein eindrucksvolles Ferienhaus realisiert, das durch seine massive Betonstruktur charakterisiert ist und sich förmlich in die Landschaft duckt.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MONSARAZ_1_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-334"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MONSARAZ_1_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MONSARAZ_2_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-334"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MONSARAZ_2_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MONSARAZ_3_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-334"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/MONSARAZ_3_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3>Blog AIT-Award<br />
Ferienhaus, PT-Monsaraz<br />
Aires Mateus, PT-Lissabon<br />
Finalist in der Kategorie: living single family</h3>
<p>Monsaraz gilt als einer der ältesten historischen Orte im Süden Portugals. Heute leben kaum etwas mehr als 700 Menschen an den Ufern des weitverzweigten  Alqueva-Stausees. Hier hat das Lissabonner Architekturbüro Aires Mateus ein eindrucksvolles Ferienhaus realisiert, das durch seine massive Betonstruktur charakterisiert ist und sich förmlich in die Landschaft duckt. Kunstvoll kombinieren die Architekten in dem einstöckigen Gebäude die geometrischen Grundformen Pyramide, Würfel und Quader. Zum zentralen Element wird die große Kuppel, die unter ihrem Dach alle sozialen Bereiche vereinigt und so den Lebensmittelpunkt des Hauses bildet. Eine kreisrunde Öffnung durchschneidet diesen Bereich, bringt Tageslicht ins Gebäude und komplettiert das geometrische Zusammenspiel. Die quaderförmigen Innenräume sind im eindeutigen Kontrast zum rauen Beton der Fassade in strahlend-glattem Weiß gehalten.</p>
<p>Juryurteil: „Die Form des Gebäudes, das sich in die Landschaft einfügt und gleichzeitig eine klare geometrische Formensprache besitzt, überzeugt durch die Kraft und Ruhe, die diese Architektur ausstrahlt. Mit wenigen Mitteln werden Räume zum Wohnen geschaffen, die gekonnt belichtet werden und den Blick auf die Natur freigeben. Das Zusammenspiel aus Vegetation, Beton und inneren Holzdetails ist faszinierend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bauherr: Privat<br />
Ort: Monsaraz, PT-Alentejo<br />
Architekt: Aires Mateus, PT-Lissabon<br />
<a href="https://www.airesmateus.com/">www.airesmateus.com</a><br />
Fertigstellung: 2018<br />
Fotos: Rui Cardoso, João Guimarães</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen über den Wettbewerb: <a href="/?p=264644">www.ait-award.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>AIT-Award 2020 &#124; Best in Interior and Architecture</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/ait-award-2020-best-in-interior-and-architecture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 08:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AIT-Award]]></category>
		<category><![CDATA[ait-award blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits seit 2012 vereint der AIT-Award l Best in Interior and Architecture internationale Innenarchitektur und Architektur in einem einzigen Preis. Prämiert werden herausragende Hochbauprojekte, die nicht vor mehr als zwei Jahren fertig gestellt wurden und deren Fokus auf Innenräume liegt. Mittlerweile werden Preise in 14 Kategorien vergeben, und auch in diesem Jahr war die Resonanz ausgesprochen hoch.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jury.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-335"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jury-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_10.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-335"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_10-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_6.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-335"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_6-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_8.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-335"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_8-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_5.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-335"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_5-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_11.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-335"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_11-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_7.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-335"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_7-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-335"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/AITAward_2020_Jurysitzung_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>Bereits seit 2012 vereint der AIT-Award | Best in Interior and Architecture internationale Innenarchitektur und Architektur in einem einzigen Preis. Prämiert werden herausragende Hochbauprojekte, die nicht vor mehr als zwei Jahren fertig gestellt wurden und deren Fokus auf Innenräume liegt. Mittlerweile werden Preise in 14 Kategorien vergeben, und auch in diesem Jahr war die Resonanz ausgesprochen hoch: Zum AIT-Award 2020 wurden insgesamt 943 Projekte registriert, aus denen eine hochkarätig besetzte Jury insgesamt 83 Projekte auswählte. Die Finalisten kommen in diesem Jahr aus Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Japan, Malaysia, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und den USA.</p>
<p>Die Platzierungen werden von den Juroren und der AIT am 30. September 2020 um 16 Uhr im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung während der Light + Building in Frankfurt am Main und in Anwesenheit der nominierten Innen-/Architekturbüros bekannt gegeben.</p>
<p>In unserem Blog stellen wir Ihnen bis zur Preisverleihung im September 2020 jede Woche zwei bis drei Projekte vor, die es in die Finalrunde geschafft haben – 83 Projekte, bei denen auf preiswürdige Art und Weise Architektur und Innenarchitektur innovativ gedacht und realisiert wurden. In loser Abfolge wollen wir Ihnen auch die Jurorinnen und Juroren sowie die Partnerunternehmen in Form von Porträts und eigenen Beiträgen nahe bringen. Wir freuen uns darauf, Ihnen so bereits im Vorfeld der Preisverleihung einen Eindruck von dem starken Feld zu vermitteln und hoffentlich Ihre Vorfreude auf die Preisverleihung am 30. September 2020 zu steigern. Erst dann werden die genauen Platzierungen bekannt gegeben und die Preisträger gebührend in einem feierlichen Rahmen geehrt.</p>
<p>Ein besonderer Dank gilt der Messe Frankfurt und den Partnern aus der Industrie: Artemide, Euramax und Gira – und natürlich allen Innenarchitekten und Architekten, die ihre Projekte zum 5. AIT-Award | Best in Interior and Architecture 2020 eingereicht haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Partnerschaft mit</p>
<p>Artemide, EURAMAX, Gira und der Messe Frankfurt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Compound Voids &#8211; Karolin Kull, Stipendiatin 2019/2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/compound-voids-human-factors-project-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 12:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[The semester has begun in a new environment, in Rhode Island School of Design.

One course I take conducts an investigation on human factors, by syllabus  “The relationship between the bodies and senses and space in the context of architecture and interior design”. We go to explore how human interaction influences the space by choosing two activities, one for individual and one for collective, and combine them into one monolithic dual artifact.

Working with a sketchbook – something that I do a lot –  became my personal point of research and socializing became the collective one.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_299749" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-299749 size-full" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/plan_web.jpg" alt="" width="1242" height="690" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/plan_web.jpg 1242w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/plan_web-800x444.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/plan_web-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 1242px) 100vw, 1242px" /><p class="wp-caption-text">Plan</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Exterior" data-rel="lightbox-gallery-336"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_web-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_web-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_web-1536x1024.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_web-2048x1366.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_web-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_interior_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Exterior and interior" data-rel="lightbox-gallery-336"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_interior_web-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_interior_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_interior_web-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/exterior_interior_web.jpg 1200w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/interior_sequence_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Interior sequence" data-rel="lightbox-gallery-336"><img decoding="async" width="800" height="445" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/interior_sequence_web-800x445.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/interior_sequence_web-800x445.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/interior_sequence_web-768x427.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/interior_sequence_web.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Bloggerin: </strong>Karolin Kull<br />
&#8220;Compound Voids&#8221;</h3>
<p>How to rethink the boundaries of our built environment and learn new ways to modulate its relationship to human bodies and sensations.</p>
<p>We were really fascinated with the architecture of &#8220;insane asylums&#8221; in the US from the 1800s. Hospitals for the mentally ill in the 1800s were designed to heal, but often were intensely overcrowded and deteriorating in condition, as well as left abandoned and unused for decades after. These asylums were meticulously designed, with architects and psychiatrists considering how light, air, and physical space affected the mental health of patients. The buildings were marked by curved corridors, a radial building footprint, and extremely specific programmed rooms. They often created a spooky, isolated environment, especially the buildings that remain abandoned today.</p>
<p>We took inspiration from the radial asylum buildings, creating a sequence that starts at the bottom of one corner of our 38x38x38cm cube and spirals upwards around the center. We achieved an eerie, confusing experience by designing only two room types to create repetition in our experiential sequence. One &#8220;meditative&#8221; type and one &#8220;isolating&#8221; type, both curved spaces. The isolating room is meant for a more confined solitary experience, as they are smaller in footprint and 4.2m tall. The meditative room allows a slightly more comfortable experience in terms of walking space, measuring 2.2m tall with a larger footprint.</p>
<p>Each room change is marked by a stair that follows the form of the room intersections. The rooms intersect with the outer walls of the cube to create apertures that let in different amounts of light into the interior. Two rooms intersect with the top face of the cube to create two organic apertures, opening up two isolating rooms with an even taller, never-ending &#8220;ceiling.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"></a><u></u></p>
<p>Students: Karolin Kull and Xing Xing Shou</p>
<p>Professor: Jongwan Kwon</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Blowing Glass &#8211; Lara Grandchamp, Stipendiatin 2019/2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/lara-grandchamp-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 15:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[This term, my group of study is giving a closer look at the eclectic collections of objects gathered over the years by the The Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH).

The Swiss TPH was founded in 1943 by the famous Basler zoologist Dr Rudolf Geigy[1].

Over the years, Dr Geigy and his fellow scientists colleagues have brought back different objects and art pieces from the countries they have stayed in mainly western Africa. These objects have since taken random placed in the TPH’s building, with no particular care in terms of display setup. It was rather amusing to see wooden mask and spires casually hanged beside the printer and the bathroom door!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_297049" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-297049 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/List-of-emotions_web-800x600.jpg" alt="" width="800" height="600" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/List-of-emotions_web-800x600.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/List-of-emotions_web-768x576.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/List-of-emotions_web-1536x1152.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/List-of-emotions_web-2048x1536.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/List-of-emotions_web-1320x990.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text">List of emotions</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/glassblower-adjusting_web..jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Glass blower adjusting the thickness of a piece. Photo: Christoph Meyer" data-rel="lightbox-gallery-337"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/glassblower-adjusting_web.-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/glassblower-verifying_web..jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Glass blower verifying the size of a piece. Photo: Christoph Meyer" data-rel="lightbox-gallery-337"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/glassblower-verifying_web.-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Usual-glassblowing-tools_copyright_Grandchamp_web.jpg.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Usual glass blowing tools. Photo: Lara Grandchamp" data-rel="lightbox-gallery-337"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Usual-glassblowing-tools_copyright_Grandchamp_web.jpg-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Final_pieces_copyright_Lara_Grandchamp_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Final pieces. Photo: Lara Grandchamp" data-rel="lightbox-gallery-337"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/03/Final_pieces_copyright_Lara_Grandchamp_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Blog Interior Scholarship<br />
Bloggerin: Lara Grandchamp<br />
&#8220;Blowing Glass&#8221;<br />
</strong></p>
<p>This semester, along with nine other master students, I got the opportunity to design and realize a project using a beautiful but highly complex material: glass. This workshop was made in collaboration with a small glass factory (with two glassblowers) based in Switzerland, near Bern, called Niesen glass.<br />
Having only a couple of days to complete the project, we had to dive into the different methodologies of the making process, so as to understand all of the taking and ending required in the making before designing the pieces. Glassblowing is a very ancient technic and hasn’t changed much over the centuries.</p>
<p>To know more about the glassblowing history and method, check the following page:  <u><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Glassblowing">https://en.wikipedia.org/wiki/Glassblowing</a></u></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Concept of my work</h3>
<p>Intrigued by the fact that glass holds a <em>memory </em>within its material, I decided to push the definition of memory further.</p>
<p>Personally, I approach the notion of time as having no begging nor end, but rather a build up of layers (memories), which are intrinsically linked, to emotions. Through one’s life, one gathers its own, personal, collection of emotions; which defines their life’s journey, their identity.</p>
<p><em> </em><em>How my personal collection would look like? ? What if each of them would be gathered together, such as a Wunderkammer? </em></p>
<p>Going through the important events of my life, and defining the roles and repercussions each of them held, I started to play around with sizes and shapes. I found it more appropriate to start off with rather plain shapes, ones that evoke somehow playfulness albeit a certain preciousness. As for their general size, I wanted their shape to be agreeable to be held in one’s hand. Like holding a precious charm that one could carry around in his pocket.</p>
<p>I also found it interesting to bring together with these pieces different technic to render glass. For instance, some of the pieces were first casted into red sand. This process requires first producing the shapes of the pieces (I used clay) to imprint them in the sand. Once they are taken off, the hot glass will be poured into their print left hollow. As a result, the side of the piece facing the sand has got its granular feel on its surface. The other side, were the glass was poured, is smooth and uneven, bearing the marks of the scissor’s cut. The colour’s powder is laid first on the surface of the sand, as it isn’t possible to mix it with the clear glass beforehand. For some pieces this process worked well, for some not. That’s part of the learning process.</p>
<p>Another piece was done using the “cracked” process (plunging the hot glass into water before reheating it). During the first try, it exploded. The second worked out perfectly.</p>
<p>I wished I had had more time to make more pieces, as the more time I spent in the factory watching the glass blowers working, the more I got to understand their working method. However, I am pleased with the result we got.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Redesign statt Schreddern</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/redesign-statt-schreddern-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 10:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die kreative Welt der Gestalter, Designer, Innenarchitekten und Architekten lebt sehr von diesen herrlich schönen Dingen, die jährlich auf all den Design- und Produktmessen und zu Hauf auf den Markt ausgespuckt und damit auf den Planeten geworfen werden. Die Freude am überraschend Neuen hat leider eine echte Kehrseite. „Jede Woche eine neue Welt“ wirft die Frage auf: „Wohin mit der alten Welt?!“ Eines der Schlüsselthemen, die unseren Planeten bewegen, ist die Frage nach dem Wegwerfen bzw. eben dem Nichtwegwerfen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/LPJ-Team_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Hedwig Bouley mit dem LPJ Studios-Team" data-rel="lightbox-gallery-338"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/LPJ-Team_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/9-dark-grey.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Exklusives Plaid aus Laschen" data-rel="lightbox-gallery-338"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/9-dark-grey-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/JI_LPJ__MG_4502.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Sammeln, Sortieren und Kreieren ©LI SUSHI" data-rel="lightbox-gallery-338"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/JI_LPJ__MG_4502-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/JI_LPJ__MG_5292.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Kreativstrategien ©LI SUSHI" data-rel="lightbox-gallery-338"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/JI_LPJ__MG_5292-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/Laschenwand.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Ressourcen" data-rel="lightbox-gallery-338"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/Laschenwand-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/LPJ-Teppich-Hedi.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Individuelles Designobjekt" data-rel="lightbox-gallery-338"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/LPJ-Teppich-Hedi-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
Dorothee Maier (meierei Innenarchitektur I Design, DE-München)</p>
<p><strong>Die kreative Welt der Gestalter, Designer, Innenarchitekten und Architekten lebt sehr von diesen herrlich schönen Dingen, die jährlich auf all den Design- und Produktmessen und zu Hauf auf den Markt ausgespuckt und damit auf den Planeten geworfen werden. Die Freude am überraschend Neuen hat leider eine echte Kehrseite. „Jede Woche eine neue Welt“ wirft die Frage auf: „Wohin mit der alten Welt?!“ Eines der Schlüsselthemen, die unseren Planeten bewegen, ist die Frage nach dem Wegwerfen bzw. eben dem Nichtwegwerfen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Upcycling, Redesign, Veredeln durch eine hohe Handwerkskunst, Bestehendem einen neuen Schliff zu verleihen, ohne zu 100 Prozent auf neue Rohstoffe zurückzugreifen, sind einige der großen neuen Designdisziplinen, die es auch in der Kreativwirtschaft zu kultivieren gilt. Die Langlebigkeit von Produkten und Rohstoffen rechtfertigt ein Upgrade in der Verarbeitung, ein nochmaliges In-die-Hand-nehmen und Individualisieren von bereits Produziertem und Vorhandenem. Dass dies eine vielschichtig erfolgreiche Unternehmensstrategie sein kann, beweist das Label LPJ aus Deutschland, das ich im Folgenden vorstellen möchte.</p>
<p>Interessanterweise steht hinter der Firma eine Frau, die diese maximal nachhaltige Sichtweise im Design vorantreibt. LPJ Studios steht für eine Kollektion anspruchsvoller Interior Designobjekte, die handgearbeitete Teppiche, Decken, Kissen und Möbelstücke wie Hängematten und Liegestühle umfasst. Hedwig Bouley, die seit mehr als 30 Jahren für bekannte deutsche Fashionmarken wie René Lezard, Strenesse oder Marc O’Polo arbeitet, rief LPJ 2014 ins Leben. Im Vordergrund steht für sie dabei der höchste Anspruch an Design und Qualität.</p>
<p>Die Basis der LPJ-Objekte sind aussortierte Textilien der Modeindustrie. Laschen, Coupons, Garnreste und andere &#8220;Zutaten&#8221; werden bei bekannten Modefirmen eingesammelt, bevor sie auf dem Müll entsorgt werden, und in den LPJ Studios zu neuem Leben erweckt. Ob Seide, Kaschmir oder Leinen – Unmengen solcher und anderer feinster Garne werden Saison für Saison einfach weggeworfen. Bei diesem luxuriösen Abfall handelt es sich um sogenannte ’Laschen’: Stoff- und Strickmuster, die Modehersteller von ihren Stofffabrikanten erhalten. Allein in Deutschland wandern jedes Jahr 240.000 Laschen nach Abschluss der Saisonen in den Müll. Viele bekannte deutsche Modeunternehmen, wie beispielsweise Marco O’Polo, Frauenschuh oder Riani, unterstützen bereits die Idee und Arbeit von LPJ und liefern regelmäßig ausrangierte Laschen in Bouleys Design-Headquarter in Aschau am Chiemsee.</p>
<p>Für LPJ sind diese Reste der Rohstoff neuer Designideen. Die gesamte Produktionskette ist fair sowie regional aufgebaut und setzt einen bewussten Gegenpart zur herkömmlichen textilen Massenproduktion in Fernost. Mit ihrem eigenen Label LPJ möchte die Modeexpertin einen wegweisenden Schritt in eine neue, nachhaltigere Ausrichtung der Textilindustrie gehen. Hedwig Bouley möchte zeigen, dass es machbar ist, Verantwortung zu übernehmen und Ressourcen wertzuschätzen &#8211; und dies auf einem hohen Designniveau.</p>
<p>Nicht nur die Wiederverwertung ist das Ziel, sondern auch die Entwicklung eines individuellen, unverwechselbaren Designerstücks. Bouley verbindet mit dem Projekt LPJ zwei Welten: High Upcycling Fashion und Interior-Design. Der Name LPJ steht für die Vornamen ihrer drei Kinder: Lisa, Paul und Joseph – eine Widmung an die Zukunft in doppeltem Sinne!</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Startup-Airplace &#8211; Alfiia Koneeva, Stipendiatin 2019/20</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/koneeva-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 11:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Eigentümer denkt darüber nach, seine Flächen und Gebäude in unmittelbarer Nähe zu Flughafen, Bahnhof, Autobahn sowie den Innenstädten Halle und Leipzig in eine Kulturstiftung einzubringen. Mit Blick darauf soll die 10.000 Quadratmeter große Dachfläche des MMC Mitteldeutsches Mode Center, in dem 240 B2B-Showrooms dem Einzelhandel Kleidung anbieten, nachverdichtet werden. Die Zielgruppe dafür definiert sich aus Existenzgründern aus Design, Innenarchitektur und Medien. Dabei stellt sich die Frage: Was braucht die Gründerszene der Kreativwirtschaft wirklich?

Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_küche.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Perspektive Küche" data-rel="lightbox-gallery-339"><img decoding="async" width="1602" height="1278" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_küche.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_küche.jpg 1602w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_küche-752x600.jpg 752w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_küche-768x613.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_küche-1536x1225.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_küche-1320x1053.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1602px) 100vw, 1602px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_schlafzimmer_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Perspektive Schlafzimmer" data-rel="lightbox-gallery-339"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_schlafzimmer_web.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_schlafzimmer_web.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_schlafzimmer_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_schlafzimmer_web-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_wohnzimmer_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Perspektive Wohnzimmer" data-rel="lightbox-gallery-339"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_wohnzimmer_web.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_wohnzimmer_web.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_wohnzimmer_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/stifterbungalow_perspektive_wohnzimmer_web-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/modell1_200_ansicht_nord_west.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Modell Ansicht Nord-West" data-rel="lightbox-gallery-339"><img decoding="async" width="2384" height="1656" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/modell1_200_ansicht_nord_west.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/modell1_200_ansicht_nord_west.jpg 2384w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/modell1_200_ansicht_nord_west-800x556.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/modell1_200_ansicht_nord_west-768x533.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/modell1_200_ansicht_nord_west-1536x1067.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/modell1_200_ansicht_nord_west-2048x1423.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/modell1_200_ansicht_nord_west-1320x917.jpg 1320w" sizes="(max-width: 2384px) 100vw, 2384px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/gruppenbild_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Gruppenbild" data-rel="lightbox-gallery-339"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/gruppenbild_web.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/gruppenbild_web.jpg 900w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/gruppenbild_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/02/gruppenbild_web-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Blog Interior Scholarship<br />
Februar 2020<br />
</strong><strong>Bloggerin: </strong><strong>Alfiia Koneeva<br />
</strong><strong>&#8220;Startup-Airplace  </strong><strong>&#8230; ein Gründerdorf in luftiger Höhe&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Ein Eigentümer denkt darüber nach, seine Flächen und Gebäude in unmittelbarer Nähe zu Flughafen, Bahnhof, Autobahn sowie den Innenstädten Halle und Leipzig in eine Kulturstiftung einzubringen. Mit Blick darauf soll die 10.000 Quadratmeter große Dachfläche des <em>MMC Mitteldeutsches Mode Center</em>, in dem 240 B2B-Showrooms dem Einzelhandel Kleidung anbieten, nachverdichtet werden. Die Zielgruppe dafür definiert sich aus Existenzgründern aus Design, Innenarchitektur und Medien. Dabei stellt sich die Frage: Was braucht die Gründerszene der Kreativwirtschaft wirklich?</p>
<p>Eine Gruppe von 13 Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | Klasse Entwerfen Innenarchitektur (Prof. Axel Müller-Schöll/Ass. Fabian Rätzel) beschäftigten sich im Sommersemester 2019 mit diesem Projekt. Zu Beginn wurde dafür ein grobes Raumprogramm der neuen Dachlandschaft im Rahmen eines Stegreif-Ideen-Wettbewerbs entwickelt und weitergedacht.</p>
<p><strong>Städtebauliches Konzept „Schweben“</strong><br />
Unter den sechs dabei entstandenen Konzepten wählte die Gruppe das von meinem Teampartner Rick Ahnert und mir erarbeitete aus. Dabei wird die Dachfläche des MMC auf zwei verschiedenen Ebenen geordnet. Die Erschließungsebene (Ebene 0) ist als begrünte, eher öffentliche Zone mit Erholungsangeboten wie beispielsweise einer Cafeteria, einer Parklandschaft sowie Sitz- und Liegemöglichkeiten angelegt. Die eigentliche Programmfläche befindet sich auf der darüberliegenden Ebene 1. Durch die Trennung von Erschließung und Funktion werden großzügige Räume geschaffen. Die Erschließungsebene bleibt frei von Volumina und wird gleichermaßen von dem eindrucksvollen Lichtspiel, als auch dem Fernblick in alle Richtungen geprägt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausarbeitung des Konzepts</strong></p>
<p>Unser Konzept wurde in verschiedene Lose aufgeteilt und auf einzelne Teilnehmer sowie Kleingruppen verteilt, die es individuell interpretieren konnten – insbesondere mit Blick auf die Kraft der Innenräume und ihre kongeniale Belichtung, auf eine angemessene Interaktion und eine nachvollziehbare Strategie der Nachhaltigkeit. Als Grundkonstruktion war eine Holzbauweise vorgegeben, die zuvor auf einer Exkursion nach Vorarlberg intensiv studiert wurde. Neben Wohn- und Arbeitsräumen entstanden eine raffinierte Bibliothek, Co-Working-Spaces, ein Schwimmbad (mit schmaler 50-Meter-Bahn) sowie eine Selbstversorgermensa mit einer Urban-Gardening-Fläche, einem Hühnergehege und einer Cafeteria. Außerdem finden sich hier eine kleine Gästeresidenz, die auch in Erweiterung des benachbarten Hotels genutzt werden kann, sowie ein Bungalow mit Büro- und Privaträumen für den Stifter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Stifterbungalow „Strenges Glück“</strong><br />
Mein Arbeitsschwerpunkt bei diesem Projekt galt einem Bungalow für den Stifter und seine Frau. Sie beziehen ihr Quartier im südlichen Bereich des Airplace, in direkter Nachbarschaft zur Urban-Gardening-Fläche und den Hotelsuiten. Das Gebäude ist von einem hölzernen Lattenkordon umgeben, der einerseits als Blickschutz dient und anderseits ein introvertiertes Raumgefühl erzeugt. Trotz der scheinbaren Geschlossenheit bekommt der Innenraum durch die großzügigen Fensteröffnungen, den teilweise transluzenten Kordon und vor allem durch die Höhenversprünge des Dachs überraschend viel Licht. Die Nutzflächen reihen sich um einen zentralen Kern, in dem sich alle bedienenden Räume befinden. Arbeiten, Wohnen, Essen und Kochen fließen im eher öffentlichen Bereich Richtung Süden ineinander und profitieren von eindrucksvollen Panoramablick. Im hinteren Teil, der zusätzlich über einen eigenen Seiteneingang erreichbar ist, gruppiert sich um einen Innenhof der eher familiäre Rückzugsbereich, inklusive eines „Zimmers zu viel“ für Gäste, Helfer oder neue überraschende Projekte!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Semesterprojekt im Studiengang Innenarchitektur „Entwerfen Innenarchitektur/Komplexes Gestalten“</p>
<p>Prof. Axel Müller-Schöll/Ass. Fabian Rätzel</p>
<p>Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle</p>
<p>WS  19/20</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Workshop Städtebaulicher Stegreif:           Stefan Adlich</p>
<p>Workshop Sichtbarmachen:                         Alexander Schmidt</p>
<p>Tutorin für Modellbau:                                    BA Innenarchitektur Valentina Schneider</p>
<p>Teilnehmer*innen:                                          Jannis Block, Laura Hartleb, Lucas Bögelsack, Selina Fischer, Valentina Schneider, Pauline Gondek, Teresa Dünninger, Rick Ahnert, Timm Hergert, Marie-Lysann Knauber, Azu Baur, Elisabeth Kretzschmar, Alfiia Koneeva<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Innovation verwebt mit Tradition</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/innovation-verwebt-mit-tradition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2020 10:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>In Partnerschaft mit der Messe Frankfurt</strong>

Als Innenarchitekten suchen wir immer nach besonderen textilen Materialien und Nischenprodukten mit eigener Persönlichkeit. Unser Gestaltungsansatz, individuelle Räume zu kreieren, implementiert auch entsprechende Zutaten. Diese zu finden, zu sammeln und in die Projekte einzubinden, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kreativleistung. Dass es für alle Beteiligten einfacher wäre, Standardprodukte zu verbauen, liegt auf der Hand, denn auch unser Bauherr will begeistert und überzeugt werden, bevor er sein „go“ für ein Nischenprodukt gibt. Umso erfreulicher ist es, wenn diese Strategie in der Umsetzung gelingt!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/musterwelten-1_sugo-cork-rugs.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Musterwelten 1 ©SUGO CORK RUGS" data-rel="lightbox-gallery-340"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/musterwelten-1_sugo-cork-rugs-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/musterwelten-2-_sugo-cork-rugs.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Musterwelten 2 ©SUGO CORK RUGS" data-rel="lightbox-gallery-340"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/musterwelten-2-_sugo-cork-rugs-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/farbwelten_sugo-cork-rugs.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Farbwelten ©SUGO CORK RUGS" data-rel="lightbox-gallery-340"><img decoding="async" width="500" height="266" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/farbwelten_sugo-cork-rugs-500x266.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/eleganz-und-innovation_sugo-cork-rugs.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Eleganz und Innovation ©SUGO CORK RUGS" data-rel="lightbox-gallery-340"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/eleganz-und-innovation_sugo-cork-rugs-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/individuelles-design_sugo-cork-rugs.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Individuelles Design ©SUGO CORK RUGS" data-rel="lightbox-gallery-340"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/individuelles-design_sugo-cork-rugs-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/portugal_sugo-cork-rugs.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Grüße aus Portugal ©SUGO CORK RUGS" data-rel="lightbox-gallery-340"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/portugal_sugo-cork-rugs-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/susana-godinho_ligne-roset.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Designerin Susana Godinho ©LIGNE ROSET" data-rel="lightbox-gallery-340"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/01/susana-godinho_ligne-roset-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
Dorothee Maier (meierei Innenarchitektur I Design, DE-München)<br />
<strong>In Partnerschaft mit der Messe Frankfurt</strong></p>
<p><strong> Als Innenarchitekten suchen wir immer nach besonderen textilen Materialien und Nischenprodukten mit eigener Persönlichkeit. Unser Gestaltungsansatz, individuelle Räume zu kreieren, implementiert auch entsprechende Zutaten. Diese zu finden, zu sammeln und in die Projekte einzubinden, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kreativleistung. Dass es für alle Beteiligten einfacher wäre, Standardprodukte zu verbauen, liegt auf der Hand, denn auch unser Bauherr will begeistert und überzeugt werden, bevor er sein „go“ für ein Nischenprodukt gibt. Umso erfreulicher ist es, wenn diese Strategie in der Umsetzung gelingt!</strong></p>
<p>Geglückt ist unser Anliegen bei einem Auftrag für ein Hotel. Bekanntermaßen erfordert das Interieur für eine Hotelgestaltung immer ein fein aufeinander abgestimmtes Repertoire an unterschiedlichsten Textilien für Möbel, Vorhänge, Wandbespannungen und Bodenbeläge. Unser Hotel liegt am grünen Stadtrand von Hamburg und ist quasi ein Landhaus auf hohem Niveau. Für die Zimmer und Suiten suchten wir unter anderem einen losen Teppich, der die Wohnlichkeit der neuen Räume unterstützt, natürliche Atmosphäre erzeugt und gleichzeitig als Schallabsorber wirkt. Die Rugs sollten aber nicht getuftet sein, sondern den handwerklichen Charakter des Webens tragen, um das Thema des edlen Landlebens zu betonen. Im Norden Portugals wurden wir schließlich fündig. Portugal? Sonne? Wasser?&#8230;.Kork! Ja, ein natürliches Material, das weit mehr kann als Weinflaschen versiegeln!</p>
<p>Susana Godinho entwirft seit 2014 exzellente Teppiche in innovativem Design. Die Ursprünge ihrer Arbeiten liegen in den traditionell handgewebten, portugiesischen Teppichen, die sie mit den unnachahmlichen Eigenschaften von Kork kombiniert. Auf einmalige Weise verbindet sie ökologisches Design mit Funktionalität. Sie produziert genau die Kombination, die wir suchten. Alle unsere Ansprüche wurden vereint: Hochwertig gewebte Teppiche, individuelles Design sowie nachhaltige und natürliche Materialien.</p>
<p>Die Sorge um die Umwelt und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen waren der Auftakt für SUGO CORK RUGS, der Firma von Susana Godinho. Zum einen ist Kork einer der klassischen Rohstoffe Portugals. Mit dem Partner Amorim Cork Ventures, der Teil von Corticeira Amorim ist, wird der Sorge um die nachhaltige Bewirtschaftung der Korkeichenwälder Rechnung getragen. Zum anderen wird auf die Verwendung umweltfreundlicher Materialen geachtet, beginnend bei den weiteren Rohstoffen für die Teppiche. Die verwebte Wolle stammt beispielsweise von einheimischen Produzenten. Der upgecycelte Baumwolljersey, ein Abfallprodukt der Textilindustrie, kommt von zertifizierten inländischen Lieferanten, die auf eine minimale Umweltbelastung achten.</p>
<p>Abgesehen von dem authentischen Design, dessen verschiedene Webmuster, Materialkombinationen und Farben wunderbar und individuell kombinierbar sind, unterscheidet sich ein Rug von SUGO CORK RUGS auch durch technische Merkmale von anderen Teppichen.</p>
<p>Die Rugs profitieren von den einzigartigen Eigenschaften des Korks:</p>
<ul>
<li>sehr leicht, da mehr als 50 Prozent des Volumens Luft ist</li>
<li>flüssigkeits- und gasundurchlässig, sehr feuchtigkeitsbeständig</li>
<li>extrem flexibel, nimmt nach dem Komprimieren seine ursprüngliche Form wieder an</li>
<li>thermischer und akustischer Isolator</li>
<li>nimmt keinen Staub auf, schützt vor Allergien und stellt für Asthmatiker kein Risiko dar</li>
<li>natürliche Textur, kombiniert Geschmeidigkeit und Flexibilität</li>
</ul>
<p>Für das Hotelprojekt wurde ein erster Musterteppich gewebt, abgestimmt auf das Design und die Farben des Musterzimmers. Dieser Prototyp des SUGO-Rugs sah perfekt aus, musste aber erst dem Belastungstest des Housekeepings standhalten &#8230; welche Substanzen so ein Zimmerteppich ertragen muss ist kaum zu glauben! Auch wenn das Material nicht zu 100 Prozent zu vergleichen ist mit der Strapazierfähigkeit eines Kunststoffteppichs, bekam der Kork-Baumwoll-Teppich in der Gesamtbetrachtung sowie in Bezug auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit schließlich das „go“ der Hotellleitung! Zu bestaunen sind die SUGO-Rugs ab März 2020 im Steigenberger Hotel Treudelberg im grünen Norden Hamburgs.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Textil &#038; Akustik</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/textil-akustik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2019 15:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lärm wird in zunehmenden Masse in vielen Lebensbereichen vermehrt als Belästigung oder gar Störung empfunden. Dies ist sowohl im privaten wie auch im beruflichen Umfeld zu beobachten. Lärmvermeidung, Schalldämmung und Schalldämpfung sind vor allem an Orten erwünscht, an denen sich viele Menschen länger versammeln. Beispiele dafür sind Schulen und Universitäten, Grossraumbüros, Kliniken, Messehallen, Konferenzräumen, Konzerthallen oder Theatersäle. Akustisch optimierte Räume verbessern das Wohlbefinden und die Produktivität. Akustik Textilien leisten einen beträchtlichen Beitrag zu einer guten Akustik.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><a  href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/2013-gc-Hallwangen-SchmelzlePartner-01-druck.jpg" data-rel="lightbox-gallery-340" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/2013-gc-Hallwangen-SchmelzlePartner-01-druck.jpg" alt="" width="1900" height="1263" /></a><br />
<strong>Besprechungsraum Schmelzle &amp; Partner in Hallwangen / Deutschland:</strong><br />
Zur optischen und akustischen Abtrennung eines Besprechungsraumes wurden zwei 3-lagigen<br />
Schallvorhänge OFFICE in Wave-Optik eingesetzt.<br />
Photo: Schmelzle &amp; Partner/Gerriets</p>
<p><a  href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/Caja-magica-811.jpg" data-rel="lightbox-gallery-340" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/Caja-magica-811.jpg" alt="" width="1990" height="1332" /></a><br />
<strong>Tennishalle „Caja Mágica“ in Madrid / Spanien:</strong><br />
Installation von mehreren 7-lagigen Schallvorhängen OFFICE.<br />
Photo: Gerriets</p>
<p><a  href="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/Silent-Space-Collection-Heimtex.jpg" data-rel="lightbox-gallery-340" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/Silent-Space-Collection-Heimtex.jpg" alt="" width="1900" height="1425" /></a><br />
<strong>Heimtextil 2019 Frankfurt, </strong><br />
Messestand Trevira, transparenter Akustik Vorhang WHISPER air<br />
<div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
Annette Douglas Textiles, CH-Wettingen</p>
<p><strong>Architektonische Struktur und deren textile Auskleidung gehören seit den Anfängen der menschlichen Behausung untrennbar zusammen. Innovative Textilien erfüllen räumliche und ästhetische aber auch funktionale Aufgaben und definieren damit die Rolle des Textils in der Architektur neu. </strong></p>
<p>Lärm wird in zunehmenden Masse in vielen Lebensbereichen vermehrt als Belästigung oder gar Störung empfunden. Dies ist sowohl im privaten wie auch im beruflichen Umfeld zu beobachten. Lärmvermeidung, Schalldämmung und Schalldämpfung sind vor allem an Orten erwünscht, an denen sich viele Menschen länger versammeln. Beispiele dafür sind Schulen und Universitäten, Grossraumbüros, Kliniken, Messehallen, Konferenzräumen, Konzerthallen oder Theatersäle. Akustisch optimierte Räume verbessern das Wohlbefinden und die Produktivität. Akustik Textilien leisten einen beträchtlichen Beitrag zu einer guten Akustik.</p>
<p>Wenn es zu laut ist, hat dies meist eine von zwei Ursachen: Entweder störender Schall dringt von außen in den Raum ein, oder innerhalb des Raumes breitet sich unerwünschter Schall aus. Im ersten Fall geht es um Bauakustik, im zweiten um Raumakustik. Im Bereich der Bauakustik beschäftigt man sich mit der Frage, wie man den Schall vor dem Eindringen in einen geschlossenen Raum hindern kann, also mittels Schalldämmung. Bei Raumakustik hingegen geht es um die Ausbreitung des Schalls innerhalb geschlossenen Räumen. Schalldämpfung (Absorption) kann im Rauminnern die Ausbreitung des Schalls verhindern. Viele stolpern über die zwei Begriffe, es ist also wichtig, Schalldämmung (Bauakustik) und Schalldämpfung (Raumakustik) richtig zuzuordnen.</p>
<p>Dicke schwere Vorhänge haben meist durch ihr Gewicht und Porosität gute Absorptionswerte. Eine Neuheit in diesem Bereich sind transparente Akustik Stoffe, die gleichzeitig absorbieren und Tageslicht in den Raum fluten lassen. Die Forschungsanstalt Empa in der Schweiz hat vor 8 Jahren mit mir, einen transparenten Akustik Vorhang entwickelt, der bis zu 80% der Schallenergie reduziert. Die „Silent Space Collection“ Annette Douglas Textiles Acoustics ist zwischenzeitlich weltweit am Markt.</p>
<p>Ein weiteres Thema bezüglich Flexibilität und Effizienz ist die Schalldämmung in Büros. Ganz gleich, ob es sich um die akustische Trennung verschiedener Arbeitsbereiche oder um die Schaffung von Besprechungsinseln handelt. Das Unternehmen Gerriets, das auf Bühnen- und Eventtextilien spezialisiert ist, hat eine interessante Schalldämmlösung entwickelt für lärmige Räume. Standard sind 3-, 5- oder 7-lagige Lösungen, die den Schall von 11 dB &#8211; 16 dB dämmen können.</p>
<p>Mit dem Wandel der Technologie und der Digitalisierung verändern sich auch unsere Arbeitsweisen. Grossraumbüros werden flexibler genutzt, als Open-Space oder Multi-Space Büro. Begegnungszonen, Lounges fördern den kreativen Austausch und die Teampflege. Textilien sind wandelbar, mobil, sind ein Teil des Corporate Interior, übernehmen Funktionen und sind nicht nur für das optische Verantwortlich, sondern tragen auch wesentlich zur einer guten Akustik bei.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schöne Platte &#8211; Janna Radlow, Stipendiatin 2019/2020</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/schoeneplatte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Dec 2019 09:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich wohne im Moment in Halle an der Saale. Eine Stadt die durch ihre gut erhaltenden Altbauviertel eine echte kleine Schönheit ist. Doch es gibt eben noch einen oben beschriebenen, komplett anderen Stadtteil auf der gegenüberliegenden Flussseite, der meist eher mit Begriffen wie „grau und hässlich“ beschimpft wird. Es handelt sich um den Stadtteil Halle-Neustadt, „Ha-Neu“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>&nbsp;</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Collage: Plattenromantik Ha-Neu ©Janna Radlow" data-rel="lightbox-gallery-341"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_1-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_1-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_1-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_1.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Halle Neustadt in den 1970er-Jahren. Aus &quot;50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt&quot;" data-rel="lightbox-gallery-341"><img decoding="async" width="800" height="538" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_2-800x538.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_2-800x538.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_2-768x517.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_2.jpg 1272w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Lageplan Halle Neustadt von 1985 aus &quot;50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt&quot;" data-rel="lightbox-gallery-341"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_3-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_3-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_3-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2020/04/Plattenbau_Radlow_3.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<h3><strong>Blog Interior Scholarship</strong><strong><br />
</strong>Bloggerin: Janna Radlow<br />
&#8220;Schöne Platte&#8221;</h3>
<p>Sonnenstrahlen brechen durch die grafischen Gebilde, spiegeln sich in langgezogen Glasbändern und treffen auf die gegenüberliegenden Mauern. Spielerisch fügen sie sich in in das klare Raster ein. Vor- und Rücksprünge lassen Schatten entstehen und zeichnen zusammen mit dem Lichtspiel der Fenster ein ästhetisches Bild auf den Beton. Beim Durchschreiten der hochgewachsenen Monolithen hebt sich langsam mein Kopf und der Blick richtet sich ganz automatisch nach oben. Staunend untersuchen meine Augen die niemals zu enden scheinenden geradlinigen Strukturen der einzelnen Blöcke. Die Vervielfältigungen einzelner Elemente, die manch einer als monoton zu beschreiben vermag, machen diese Riesen so eindrucksvoll, stark und präsent. Die Fluchten die durch das Zusammentreffen mehrerer Gebilde entstehen und die durch ihre langgestreckten Körper immer länger und länger wirken, saugen mich ein und machen das Anhalten schwer. Analogien dieser mächtigen Körper bilden Raster auf großen Flächen. Durchbrochen werden diese durch klar geordnete Grünflächen die den Blick zwischendurch immer wieder in die Horizontale zurückfallen lassen. Dann treten bewusster die farbenfrohen Balkone hervor, von denen man sicherlich einen atemberaubenden Weitblick haben muss. Trotz ihrer Schlichtheit und der Reduzierung auf das Wesentliche kommt das schmückende Ornament nicht zu kurz. Hauseingänge, Treppenhäuser und besonders Seitenwände geben den Bauten durch die grafischen Verzierungen einen individuellen Charakter. Sowohl Farben als auch ausgefallene Muster fallen mir direkt auf und die Suche nach immer neuen Formen und Rastern beginnt. Toll &#8211; diese Platten in Ha-Neu!</p>
<p>Zur Zeit stellt sich mir die große Frage, womit ich mich in meiner Masterarbeit auseinander setzen möchte. Dafür habe ich nun begonnen meine Umgebung noch intensiver wahrzunehmen und zu beobachten. Was gibt es schon? Was ist eigentlich ganz gut? Wo kann ich weiterdenken? Ich wohne im Moment in Halle an der Saale. Eine Stadt die durch ihre gut erhaltenden Altbauviertel eine echte kleine Schönheit ist. Doch es gibt eben noch einen oben beschriebenen, komplett anderen Stadtteil auf der gegenüberliegenden Flussseite, der meist eher mit Begriffen wie „grau und hässlich“ beschimpft wird. Es handelt sich um den Stadtteil Halle-Neustadt, „Ha-Neu“. Konzipiert als eigenständige Stadt, waren die Wohnblöcke zur Zeit ihrer Entstehung in den 70ern „Objekte der Begierde“. Ausgestattet mit Fernheizung, warmen Wasser und Wohnraum für bis zu 90.000 Bewohner, wollten viele Kleinfamilien unbedingt eine der 55 Quadratmeter großen Wohnungen ergattern. Doch nach der Wende zog die Hälfte der Bewohner ins Altstadtzentrum, in die frisch sanierten, meist herrschaftlichen Altbauten zurück. Heute ist vor allem der dramatische Leerstand eines der besonderen Merkmale des Stadtteils. Halle Neustadt war und ist dauerhaft „Idee und Experiment, Lebensort und Provokation“. Vielleicht setze ich hier in meiner Masterarbeit an. Schon zu Beginn der Neustadtplanung stellten sich die Architekten die Frage: „Wie wollen wir leben?“ Das fragen wir uns heute immer noch oder zumindest immer wieder aufs Neue. Wie wäre es also wenn das Experiment Ha-Neu weitergeführt werden würde? Wie kann man in Zeiten der Wohnungsnot den bestehenden Plattenbau auch für andere Augen wieder attraktiv machen und umgestalten? Ein paar der wichtigsten Parameter werden hier schließlich schon erfüllt. Denn hier ist der Wohnraum für alle gleich. Hier gibt es durch die Durchmischung sozialer Strukturen noch Diversität. Hier kann Gemeinschaft, Freundschaft und Familie entstehen. Hier kann die Geschichte der Platte fortgesetzt werden.</p>
<p>Quellen: &#8220;50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt&#8221; von Peer Pasternack u. a.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rugs-Beyond</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/rugs-beyond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2019 15:22:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/anca-badut-2/</guid>

					<description><![CDATA[<strong>In Partnerschaft mit der Messe Frankfurt</strong></br>
Sichtbarer Manufakturcharakter und künstlerische Gestaltungsprozesse verleihen Teppichen Lebendigkeit und Authentizität, sie sind Schmuckstücke am Boden. Rugs – Beyond - Ausschuss muss nicht Ausschuss bleiben. 13RUGS by Rohi und Studio 5 sind beispielhaft, wie Abfall aus der Produktion zu neuen hochwertigen Produkten verarbeitet werden kann. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/IMG_9255.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="13 Rugs: Webkanten locker geheftet ©13 Rugs" data-rel="lightbox-gallery-342"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/IMG_9255-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/IMG_E2224.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="13 Rugs: Webkanten verfilzt ©13 Rugs" data-rel="lightbox-gallery-342"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/IMG_E2224-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/Studio5_Sustainability?Studio5.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Studio 5: sortierte Garnreste Manufaktur Nepal ©13 Rugs" data-rel="lightbox-gallery-342"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/Studio5_Sustainability?Studio5.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/UNIQUE_indigo?Studio5.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Studio 5: Teppich geknüpft „Unique“ Farbe Indigo ©13 Rugs" data-rel="lightbox-gallery-342"><img decoding="async" width="1" height="1" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/UNIQUE_indigo?Studio5.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/TWIST_safran.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Annette Douglas Textiles: Teppich „Twist“ Farbe Safran ©13 Rugs" data-rel="lightbox-gallery-342"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/12/TWIST_safran-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
Annette Douglas Textiles, CH-Wettingen</p>
<p><strong>In Partnerschaft mit der Messe Frankfurt</strong></p>
<p><strong>Sichtbarer Manufakturcharakter und künstlerische Gestaltungsprozesse verleihen Teppichen Lebendigkeit und Authentizität, sie sind Schmuckstücke am Boden. Rugs – Beyond &#8211; Ausschuss muss nicht Ausschuss bleiben.</strong> </p>
<p>13RUGS by Rohi und Studio 5 sind beispielhaft, wie Abfall aus der Produktion zu neuen hochwertigen Produkten verarbeitet werden kann. </p>
<p>Die Teppichmanufaktur 13RUGS wurde von Tina Wendler und Katrin Hielle-Dahm, Inhaberinnen der Wollweberei ROHI, und der Designerin Lara Wernert ins Leben gerufen. Lara Wernert experimentierte im Zuge ihrer Textil Masterarbeit mit Abfall, mit den Webkanten aus der Weberei Rohi in Geretsried, in der Nähe von München. Aus dem Experiment entwickelte sich das Teppich Label.</p>
<p>In kunstvoller Handarbeit werden Webkanten, der hochwertige Produktionsüberschuss, zu Teppichunikaten verarbeitet. Die Einzelteile werden locker geheftet und maschinell miteinander verfilzt. So entstehen in einem mehrstufigen Filzverfahren, aus hochwertigen Produktionsüberschüssen, textile Kunstwerke für Boden und Wand. Die Wollteppiche faszinieren durch ihre individuelle Ästhetik, ihre Farbverläufe und ausgefallene Strukturen. </p>
<p>om Entstehungsmaterial bis zum Endprodukt werden die Teppiche von 13RUGS ausschließlich in Deutschland gefertigt. Sie zeichnen sich nicht nur durch den innovativen Herstellungsprozess aus, sondern setzen durch die regionale Produktion auch ein Statement.</p>
<p>Studio 5 sind Irène Münger und Thomas Escher. Ein Schweizer Label, das Kreativität und Nachhaltigkeit verbindet und dies in Zusammenarbeit mit Ihren Partnermanufakturen in Nepal.</p>
<p>Das Konzept der Teppich Kollektion „Unique“ besteht darin, Garnreste aus den Manufakturen in Nepal zu überfaärben. Die Garnreste werden farblich sortiert und in den Farbschattierungen Indigo, Purpur, Night Grey und Pastell überfaärbt. Das Reizvolle, das Farbergebnis ist durch das Überfärben nicht steuerbar und zeigt<br />
sich erst zum Schluss in der Fläche, als „uniques“ Meisterwerk. Unique-Teppiche werden aus hochwertigen Materialien geknüpft, hauptsächlich tibetische Wolle, chinesische Seide und Leinen.</p>
<p>Studio 5 ist Mitglied vom Label STEP, der Schweizer Fairtrade-Organisation, ein klares Bekenntnis zu sozialem Engagement gegenüber den TeppicharbeiterInnen.</p>
<p>Ein persönlicher Gedanke zum Thema „Rugs-Beyond“, dem ich als Designerin nachgegangen bin. Und zwar die Frage, kann man Seniorinnen und Senioren für lokale Manufakturarbeit von Teppichen einbeziehen? In unseren Breitegraden, ist die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen 83 Jahre. Viele Seniorinnen sind fit, vielleicht verwitwet, etwas unterfordert oder sogar gelangweilt. Für unser Manufaktur Teppichprojekt „Twist“ häkeln Seniorinnen für uns die Häkelschnüre und wir fügen es zum fertigen Teppich zusammen.</p>
<p>Handwerkliche Produkte erfahren immer mehr Nachfrage, die Initiative von 13Rugs und Studio 5 sind lobenswert, sie generieren neben hochwertigen Teppichen, in Design und Material, auch einen sozialen und ökologischen Mehrwert.</p>
<p>Bildmaterial © 13 Rugs / Studio 5 / Annette Douglas Textiles)<br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bodies, senses and artifacts</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/karolin-kull-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 15:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[The semester has begun in a new environment, in Rhode Island School of Design.

One course I take conducts an investigation on human factors, by syllabus  “The relationship between the bodies and senses and space in the context of architecture and interior design”. We go to explore how human interaction influences the space by choosing two activities, one for individual and one for collective, and combine them into one monolithic dual artifact.

Working with a sketchbook – something that I do a lot –  became my personal point of research and socializing became the collective one.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-271497 size-thumbnail" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/picture2_web-500x350.jpg" alt="" width="500" height="350" /></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/picture1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-343"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/11/picture1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>The semester has begun in a new environment, in Rhode Island School of Design.</p>
<p>One course I take conducts an investigation on human factors, by syllabus  “The relationship between the bodies and senses and space in the context of architecture and interior design”. We go to explore how human interaction influences the space by choosing two activities, one for individual and one for collective, and combine them into one monolithic dual artifact.</p>
<p>Working with a sketchbook &#8211; something that I do a lot &#8211;  became my personal point of research and socializing became the collective one.</p>
<p>Being in a different environment, my spatial behaviour changed – not having a “workstation” at home (a chair and a table) I noticed myself working on the floor. I observed myself transitioning from one plane to another and tried to translate my body movement into a solid form through picture studies. For the collective activity we worked together, rethinking the shape of our individual activities to accommodate socialization and modulation to our body-centric pieces.</p>
<p>Establishing a dialogue between the ground, seating and a working surface, through multiple trials, a dual artifact for this new situation was fabricated.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"></a><u></u></p>
<p>Students: Nina Myers, Gabriella Harary, Karolin Kull</p>
<p>Professor: Jongwan Kwon</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Bastian Feltgen</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/bastian-feltgen-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 14:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Zeit vergeht gefühlt wie im Flug – und auf einmal ist 2018. Ein paar Tage nach meinem vorherigen Blogeintrag hatten wir unsere letzte Zwischenpräsentation und wieder einmal waren wir größtenteils damit beschäftigt, die Arbeit der letzten Monate zusammenzustellen und präsentationsfähig zu machen. Es ist interessant zu sehen wie unproduktiv man sich fühlt, wenn man immer wieder aufgehalten wird, um Ideen und gesammelte Informationen für den Moment zu präsentieren. Nichtsdestotrotz lief die Präsentation gut und wenn ich drüber nachdenke, war es vielleicht gar nicht so schlecht, die Arbeit der letzten Monate noch mal zusammenzufassen. Die nach der Präsentation aufkeimende Entwurfs-Euphorie wurde jedoch durch einen im Semesterplan integrierten Workshop unterbrochen. Wie im letzten Blogeintrag erwähnt, bearbeiten wir eine semesterübergreifende Entwurfsaufgabe, die von drei fünftägigen Workshops mit den Themen Tektonik, Geschichte und Anthropologie begleitet wird. Nachdem wir in den vergangenen Monaten die Workshops in Geschichte und Anthropologie absolviert hatten, wartete nun der Tektonik Workshop auf uns. Im folgenden Beitrag möchte ich etwas detaillierter auf diesen Workshop eingehen und einen kleinen Einblick in die dort gemachten Erfahrungen geben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-344"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_1-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_1-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_1-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-344"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_2-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_2-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_2-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_2.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-344"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_3-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_3-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_3-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_3.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-344"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_4-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_4-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_4-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-2_bastian-feltgen_4.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>In Partnerschaft mit der Sto-Stiftung</strong></p>
<p>Die Zeit vergeht gefühlt wie im Flug – und auf einmal ist 2018. Ein paar Tage nach meinem <a href="/?p=32545">vorherigen Blogeintrag</a> hatten wir unsere letzte Zwischenpräsentation und wieder einmal waren wir größtenteils damit beschäftigt, die Arbeit der letzten Monate zusammenzustellen und präsentationsfähig zu machen. Es ist interessant zu sehen wie unproduktiv man sich fühlt, wenn man immer wieder aufgehalten wird, um Ideen und gesammelte Informationen für den Moment zu präsentieren. Nichtsdestotrotz lief die Präsentation gut und wenn ich drüber nachdenke, war es vielleicht gar nicht so schlecht, die Arbeit der letzten Monate noch mal zusammenzufassen. Die nach der Präsentation aufkeimende Entwurfs-Euphorie wurde jedoch durch einen im Semesterplan integrierten Workshop unterbrochen. Wie im letzten Blogeintrag erwähnt, bearbeiten wir eine semesterübergreifende Entwurfsaufgabe, die von drei fünftägigen Workshops mit den Themen Tektonik, Geschichte und Anthropologie begleitet wird. Nachdem wir in den vergangenen Monaten die Workshops in Geschichte und Anthropologie absolviert hatten, wartete nun der Tektonik Workshop auf uns. Im folgenden Beitrag möchte ich etwas detaillierter auf diesen Workshop eingehen und einen kleinen Einblick in die dort gemachten Erfahrungen geben.</p>
<p>Das Thema des Workshops war das Architekturmodell, die Definition unter Architekten und die damit zusammenhängende Funktionen im Entwurfsprozess. Nach ein paar Vorträgen zum Thema Modellbau wurden wir mit der Aufgabe betraut ein Haus mit nicht mehr als 25 Quadratmetern zu entwerfen. Der Knackpunkt war jedoch, dass wir diese Entwurfsarbeit nur anhand von Modellen angehen sollten. Zeichnungen, wie Grundrisse, Schnitte und Ansichten sollten vermieden werden und galten auch später nicht als Abgabeleistung. Vielmehr sollten die Konzentration auf das Entwerfen im dreidimensionalen Raum und der Prozess im Vordergrund stehen. Ein gar nicht so einfaches Unterfangen, wenn man es doch gewohnt ist, seine ersten Ideen zu skizzieren und zu zeichnen.</p>
<p>Anstatt also zu zeichnen, fingen wir an zu bauen. Es ist erstaunlich wie anders es ist, anhand von Modellen zu entwerfen und wie inspirierend kleinste Modelle im Vergleich zu anfänglichen Skizzen sind. Wir fingen an uns mit jedem Raum einzeln und unabhängig von seinen Nachbarräumen zu befassen, um erstmals die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Funktionen und Räume in kleinen Modellen festzuhalten. Gebaut wurde in 1:20 Modellen – ein ziemlich angenehmer Maßstab für ein 25 Quadratmeter großes Haus. Pro Tag setzten wir uns gewisse Etappenziele und fingen am zweiten Tag an, die einzelnen Räume mit ihren individuellen Formen zusammenzufügen und dabei kleinere Anpassungen vorzunehmen. Im Endeffekt passten wir abwechselnd immer wieder die Parameter Orientierung, Öffnungen, Größe und Höhe an, um letztendlich eine finale Komposition zu erhalten. Bei all den Anpassungen lag der Fokus jedoch immer auf der innenräumlichen Wirkung und nicht auf dem äußeren skulpturalen Erscheinungsbild, wie es wahrscheinlich in meinem Bachelorstudium der Fall gewesen wäre.</p>
<p>Es ist interessant wie mir während meiner Zeit hier in Kopenhagen immer wieder bewusst wird, wie sehr sich doch der Blickwinkel im Vergleich zu dem Bachelorstudiengang in Stuttgart geändert hat. Natürlich spielt auch hier der Kontext eine große Rolle, doch geht es vor allem immer wieder um den Menschen, das Innere und den genutzten Raum. Atmosphäre, Sinneswahrnehmungen und das Entwerfen aus dem Innenraum heraus sind treibende Faktoren, nicht nur in der in der Praxis, sondern auch in den Seminaren und Diskussionsrunden außerhalb des Studios. Doch zurück zum Workshop: Letztendlich haben wir in den fünf Tagen eine aus individuell gestalteten Räumen bestehende Skulptur entworfen und uns so erstmals mit dem erwünschten Entwurfsprozess für die Masterarbeit auseinandergesetzt.</p>
<p>Momentan befinde ich mich im Endspurt meiner Projektarbeit und bin eine Woche von der letzten Präsentation entfernt. Der vergangene Workshop, anfänglich als Euphorie-Blockade eingeschätzter Zeitvertreib, trägt nun jedoch seine Früchte und war alles andere als eine unnütze Woche.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Naomi Rossignol</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/naomi-rossignol-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 14:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[I started my research looking at the flower fields of Hillegom, one of the most typical flat Dutch landscapes. Tulip cultivation areas surrounded by water canals. My first impression was that the place was rather quite. Moreover, I could see a real confrontation between the man-made land and the natural fauna and ?ora to maintain. I wondered how the farmers are sustaining their field, and what is the influence of the surrounding environment? To go deeper, I specifically decided to focus on the human, tulips and snails. Thus, I went on collecting a lot of information on-site and online and started to compare the three by making graphics.
What is their lifespan, adult size in centimeters, rate of growth in cm/day, speed of movement in km/h, for instance? It appeared to me that these were the invisible layers that are shaping the landscape.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-43701 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_9-1-800x560.jpg" alt="" width="800" height="560" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_9-1-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_9-1-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_9-1-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_9-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-43703 size-medium" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_10-800x560.jpg" alt="" width="800" height="560" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_10-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_10-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_10-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_10.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p>These past 2 months, all my work and research have converged around the theme Landscape.<br />
From all the visible features of an area of land and related to the limit of the vision, I was questioning the sense of it. Is it an inside or outside space? Horizontal, vertical, a landscape nearby or far away? Is it a natural or artificial one? Is it related to time and movement, or rather static? How do you perceive it? What is your relationship with it?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Invisible Landscape, Hillegom, </strong><br />
<strong>South-Holland</strong></p>
<p>I started my research looking at the flower fields of Hillegom, one of the most typical flat Dutch landscapes. Tulip cultivation areas surrounded by water canals. My first impression was that the place was rather quite. Moreover, I could see a real confrontation between the man-made land and the natural fauna and ?ora to maintain. I wondered how the farmers are sustaining their field, and what is the influence of the surrounding environment? To go deeper, I specifically decided to focus on the human, tulips and snails. Thus, I went on collecting a lot of information on-site and online and started to compare the three by making graphics.<br />
What is their lifespan, adult size in centimeters, rate of growth in cm/day, speed of movement in km/h, for instance? It appeared to me that these were the invisible layers that are shaping the landscape.</p>
<p>Research using books, such as “Landscape and memories” by Simon Schama and literature helped me advance in my project. A thought from Le Petit Prince by St-Exupery has raised my attention as it introduces the notion of character in a landscape:<br />
<em>If you were to say to the grown-ups: «I saw a beautiful house made of rosy brick, with geraniums in the windows and doves on the roof,» they would not be able to get any idea of that house at all. You would have to say to them: «I saw a house that cost $20 000.» Then they would exclaim: «Oh, what a pretty house that is! »</em></p>
<p>These gave me a different perspective to look at the field of Hillegom, from a production point of view I got to the personality and the emotional side of the landscape where I finally ended my research by making a film.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Naomi Rossignol</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/naomi-rossignol-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 14:22:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://ait-xia-dialog.de/?post_type=ait-dialog-blog&#038;p=283248</guid>

					<description><![CDATA[Of all the professional experiences I had this year, the most intense adventure was participating in the Climathon. This worldwide 24-hour competition, located in “The Green Village” of the Technical University of Delft and organized by Climate-KIC, revolved around finding solutions for the climate. Motivated students, professionals and teachers, coming from various backgrounds, gathered to find solutions for the future. This year, the Netherlands, one participants among more than 100 other countries, had the task to work on the theme of Energy. Teams were formed and assigned specific existing spaces. Thus, I ended up working in a team all night long, finding and developing smart energy efficiency solutions for the Aula conference building located on the TU Delft campus, designed by the Dutch team Van Den Broek and Bakema in the style of brutalist architecture. During these 24 hours, all our energy went into analysing, exchanging, drawing, erasing, modelling, writing… – along the way, being coached by professionals and teachers – to finally present our project in front of a high-level expert jury. The 5 projects developed by the 40 participants were very diverse and promising. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-345"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-345"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_naomi-rossignol_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<strong>In Partnerschaft mit der Sto-Stiftung</strong></p>
<p>Of all the professional experiences I had this year, the most intense adventure was participating in the Climathon. This worldwide 24-hour competition, located in “The Green Village” of the Technical University of Delft and organized by Climate-KIC, revolved around finding solutions for the climate. Motivated students, professionals and teachers, coming from various backgrounds, gathered to find solutions for the future. This year, the Netherlands, one participants among more than 100 other countries, had the task to work on the theme of Energy. Teams were formed and assigned specific existing spaces. Thus, I ended up working in a team all night long, finding and developing smart energy efficiency solutions for the Aula conference building located on the TU Delft campus, designed by the Dutch team Van Den Broek and Bakema in the style of brutalist architecture. During these 24 hours, all our energy went into analysing, exchanging, drawing, erasing, modelling, writing&#8230; &#8211; along the way, being coached by professionals and teachers &#8211; to finally present our project in front of a high-level expert jury. The 5 projects developed by the 40 participants were very diverse and promising. My team ended up winning the competition with our project NICHE (Non-Invasive Central Heat Exchange)! The next step is to pitch the project on upcoming events in January and to get help from professors of the Technical University of Delft to further develop the project. What made the competition so special was the fact that we had to race against time. This had a direct influence on our working method. We divided the tasks and assigned parts to team members based on each person’s competence and communication efficiency. We had to be clear and critical in the process and eventually be convincing and stay sharp during the final 3-minute presentation.</p>
<p><strong>Academy Royal of Art, Den Haag</strong><br />
<strong> The Duke Elligton &#8216;Nutcracker Suite&#8217; project</strong><br />
Beginning of September, the school commissioned us to design the scenography for the Nutcracker Suite that would be enacted by the Royal Conservatory in The Hague at the end of December. This was to be a Jazz version of the famous ballet originally composed by Tchaikovsky, that would bring together musicians, dancers, costumes, decors, light, and projections… A real challenge in terms of coordination. Thus, as a crossover of disciplines, the French choreographer Karine Guizzo came to the school one day to see our design process and be able to start thinking of a possible choreography which would illustrate the<br />
story of the Nutcracker. Meeting her happened to be an unexpected moment because we both realized that we knew each other<br />
from the time I was studying at the dance conservatory in Annecy, France. It was such a surprise and after some exchange, she asks me if I would be willing to be one of the dancers. I did not have to think about it twice. Of course, I was entrapped. Enthusiastic, I was back in the dance studios after a 4-year break. Few hours per day, we started exploring how forms and movements arose from objects and bodies, how it is possible to shape body movements into sculptural position and composition.<br />
Most of the time, we were working on improvisation with music to let the body speak for itself. It was difficult at first, not to improvise, but to lose the ballet technique my body still remembered. In the same way as we cannot unlearn riding a bike, it sticks to you forever.</p>
<p>French sociologist Marcel Mauss used to say that “everything in us is under command”. This is how I felt at that moment. I was locked in the technique I had learnt. This is how, as a reaction to it, I naturally started working with my eyes closed. This became a tool to help me reconnect with the space inside me, be more attentive to the notion of weight, more sensitive with the<br />
contact of the ground, and finally find a language of movement suiting the music. We also focused on how the body moves along the scene in correlation with the musicians and the decor. In the process, the Russian costume had also played an important role. The idea was to create a kind of architectural body with different pieces that would come together, an assembling of objects decorated with Russian graphic design patterns from the 1930s. The interesting part in the costume making was that we were creating the forms, objects, costumes, and the choreography simultaneously, shaping one according to the other and vice versa. For instance, in the dance studio, these objects were restricting my movements but also offered me new possibilities. A kind of new extension of my body that had an influence on my balance, speed, visibility, spatial projection, and interaction with my partner, the other dancer. In the end, the performance was a real success and the choreographer asked me to dance again twice, for different productions at the end of December. Finally, I noticed that I can no longer dissociate movement from my identity. Working with my body has become a way to explore myself, a tool for me to design space and forms. This assignment has been a unique chance to connect with my background, and I want to continue in this direction. For this reason, I will soon be attending a workshop about movement and objects in space in Berlin. More than ever I feel the urge to continue exploring surface, body and space.<br />
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		<title>Juliane Glaser</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/juliane-glaser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 14:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In „Kunst des Handelns“ stellt Michel Certeau die von einem Einzelnen oder einer Minderheit geplante Stadt als einen klaren, leicht lesbaren Text dar. Doch von einem Architekten oder Stadtplaner entworfen, ist die geplante Stadt reine Fiktion. In sie dringt die bewohnte, wandelnde Stadt mit ihrer undurchschaubaren, blinden Beweglichkeit.

Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-214014 size-full" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/B1_web.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/B1_web.jpg 1200w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/B1_web-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/B1_web-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/B4_800x560-1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-346"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/B4_800x560-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/B4_800x560-1-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/B4_800x560-1.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/B4_800x560-1-768x538.jpg 768w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong></p>
<p><strong>Juliane Glaser &#8211; Voyeur oder Fußgänger?<br />
</strong></p>
<p>In „Kunst des Handelns“ stellt Michel Certeau die von einem Einzelnen oder einer Minderheit geplante Stadt als einen klaren, leicht lesbaren Text dar. Doch von einem Architekten oder Stadtplaner entworfen, ist die geplante Stadt reine Fiktion. In sie dringt die bewohnte, wandelnde Stadt mit ihrer undurchschaubaren, blinden Beweglichkeit.</p>
<p>Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung! So ähnlich stelle ich mir den Großteil des Alltags eines Szenographen vor.  Zwischendurch fragte ich mich jedoch, ob es wirklich solche abstrakten philosophischen Erläuterungen braucht, um unser doch recht simples menschliches Dasein und unsere Bestrebungen zu erklären…  und dann stellte ich mir weiter Fragen:</p>
<p>Nehmen wir in unserem Alltag bewusst die Rolle des Voyeurs ein? Was passiert mit dem Voyeur der wieder zum Fußgänger wird? Ist ein planender Architekt Voyeur und Fußgänger zu gleich? Wieso plant man, wenn man früher oder später die Kontrolle darüber verliert? Sollte man als Voyeur mehrere Perspektiven einnehmen, bzw. Höhen überwinden? Wenn ja, ist man dann mächtiger als einer der nur eine Perspektive kennt? Was ist man wenn man eine Stadtkarte in der Hand hält?</p>
<p>Um Antworten auf die Fragen zu finden versuchte ich bestimmte Begriffe zu isolieren um sie dann simpel in einer skizzenhaften Skulptur aus dem Text in den Raum zu holen. Denn es betrifft uns jeden Tag, ein Leben lang. Strukturen der Gesellschaft, Planung, Verwachsung, Umstrukturierungen, Strukturlosigkeit. Wissen und Nichtwissen.</p>
<p><strong>Die Stadt</strong></p>
<p><em>„ Die gigantische Masse… verwandelt sich in ein Textgewebe… “</em></p>
<p>Die Stadt als Text. Während man an Rom die Kunst des Alterns ablesen kann, liest sich New York als ein Exzess aus Verschwendung und Produktion. Das Vorhandene wird verworfen, das Zukünftige einfach den existierenden Strukturen hinzugefügt.</p>
<p><strong>Der Fußgänger</strong></p>
<p><em>„ …deren Körper dem mehr oder weniger deutlichen Schriftbild eines  </em></p>
<p><em>„städtischen Textes“  folgen, den sie schreiben, ohne ihn lesen zu können. “</em></p>
<p>Die aus den Fußgängern der Stadt geballte Masse folgt dem mehr oder weniger lesbaren Schriftbild des städtischen Textes. Von Straßen und Gebäuden umgeben verschwimmen die Identitäten der Fußgänger, jeder ist Teil der Masse.</p>
<p><strong>Der Voyeur</strong></p>
<p><em> </em><em>„ …emporgehoben  zu sein bedeutet, dem mächtigen Zugriff der Stadt entrissen zu werden. “</em></p>
<p>Der Voyeur erlangt durch seine erhobene Position seine Identität zurück. Indem er sich aus den undurschaubaren Strukturen des alltäglichen Lebens heraushält entsteht eine notwenige Distanz. Der Voyeur verlässt die Masse und der Text wird für ihn lesbar.</p>
<p><strong>Die Erotik des Wissens</strong></p>
<p><em>„ diesen maßlosesten aller Texte zu „überschauen“, zu überragen und in Gänze zu erfassen.“</em></p>
<p>Der Mensch hat den Drang, die Lust den Text, die Stadt zu begreifen, zu verstehen, Wissen zu erlangen.  Fasziniert davon die Rolle des „alles überschauende Auge“ einzunehmen, überblickt man aus gottnaher Position die unterworfene Masse.</p>
<p><strong>Die Fiktion des Wissens</strong></p>
<p><em>„ Ausschließlich dieser Blickpunkt zu sein, das ist die Fiktion des Wissens.“</em></p>
<p>Das durch das Lesen der Stadt erlangte Wissen ist lediglich Fiktion. Ein Trugbild, das durch die eingeschränkte Sicht eines Einzelnen und dessen subjektive Wahrnehmung entsteht. Nach dem Abstieg wird der Voyeur wieder Teil der Masse.</p>
<p>Da der Ausstellungsraum, der uns in der Hochschule zum Aufbau zur Verfügung stand, keine Stadt war und mir ein Abend für ein Leben wirklich zu kurz vorkam, unterteilte ich die Skulptur in drei Zonen. Der Begehende wird aus dem gesellschaftlichen Ereignis, der Zone 1,  isoliert und dann auf die erhöhte Ebene eines Voyeurs hebt. Als Fußgänger begibt er sich in die Skulptur, die in Zone 2 gleich eine Entscheidung fordert. Laufe ich nach rechts oder links? Wohin führt der Weg? Man verschwindet langsam aus dem Sichtfeld der anderen. Durch die transparenten, wackelnden Wände lassen sich nur Schemen der Umwelt erahnen. In Zone 3 ist ein Durchblicken nach außen nicht mehr möglich und man verspürt den Drang über die Wände hinweg auf den überwundenen Weg zu Blicken. Man steigt die Stufen empor und nimmt die Position des Voyeurs ein. Man erfährt zur selben Zeit den Genuss des Wissens und der Macht, als auch die Erkenntnis, dass man bald wieder ein Teil des Lebens sein wird, das einem gerade zu Füßen liegt.</p>
<p>Während des Abends, an dem wir unsere Auseinandersetzungen mit unseren Texten den Besuchern näher bringen sollten, ergaben sich viele interessante Gespräche. Die Besucher trauten sich erst nach und nach in die Skulptur hinein. Während der Ausstellung stellte ich fest, dass ein paar zu Voyeuren gewordene Fußgänger, die Aussicht auch ausnutzten um die Masse der „Fußgänger“ zu beobachten. Diese fühlten die Blicke und schenkten dem Voyeur ihre Aufmerksamkeit. Dadurch wurde er unsicher und verloren an Macht. Steigt man auf einen Kirchturm, stellt dies keiner in Frage. Steigt man jedoch in mitten eines Raumes auf einen Stuhl, erntet man irritierte Blicke und fühlt sich nicht wohl. Ähnlich war es auch bei der Skulptur. Die Distanz war leider nicht groß genug um sich überlegen zu fühlen, doch sie hat gereicht um einen Hauch davon zu erhaschen.</p>
<p>Vielen, lieben Dank! Über Anregungen und Kommentar freue ich mich sehr!</p>
<p>Juliane Glaser</p>
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		<title>Naomi Rossignol</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/naomi-rossignol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 14:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In the beginning of February, I had the opportunity to work with ceramic within an architectural application. We were commissioned at school to design a pavilion for the garden of the world-famous clown Slava Polunin. Fascinated by the magical world of this artist, I imagined large scale meteorites that would land in his garden and in which we could rest.

I was inspired by gems, stones, the vivid colours of dragonflies and by meteorites themselves. As part of the research process, I visited the exhibitions “Meteorites, between sky and earth” in Paris and the Museum für Naturkunde in Berlin which brought me information and inspiration to develop my concept. First theoretically, how the meteorites are formed, what their composition is, where do they come from, how do they reach planet earth? Secondly physically, what are they shapes, colours and textures.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-86585" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-1-800x560.jpg" alt="" width="800" height="560" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-1-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-1-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-1-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-5.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-347"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-5-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-5-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-5-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-5-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-5.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-347"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-4-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-4-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-4-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-4.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-3.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-347"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-3-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-3-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-3-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-3-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-3.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
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<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-6.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-347"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/06/ait-dialog_blog_naomi3-6-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p><div class="clear"></div></div>
<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong></p>
<p><strong>March- May 2018</strong></p>
<p>“Your imagination is the only limit”</p>
<p>In the beginning of February, I had the opportunity to work with ceramic within an architectural application. We were commissioned at school to design a pavilion for the garden of the world-famous clown Slava Polunin. Fascinated by the magical world of this artist, I imagined large scale meteorites that would land in his garden and in which we could rest.</p>
<p>I was inspired by gems, stones, the vivid colours of dragonflies and by meteorites themselves. As part of the research process, I visited the exhibitions “Meteorites, between sky and earth” in Paris and the Museum für Naturkunde in Berlin which brought me information and inspiration to develop my concept. First theoretically, how the meteorites are formed, what their composition is, where do they come from, how do they reach planet earth? Secondly physically, what are they shapes, colours and textures.</p>
<p>Working with clay and glazes helped me translate this organic universe and develop my own language quite easily. Intuitively, I started to shape 1:20, 1:10 meteorite-models using black clay and applying a layer of glaze before firing to bring colours. Within this process, I particularly liked working with fire. Putting my meteorite-models in a kiln for more than 72h at 1040° C gave another dimension to the making process. For the first time, I was not in control of the final look/appearance of my design.<br />
Technically, I was inspired by the work of Assemble studio with their projects Structures of Landscape and The truffle for their use of metal structure and method of construction. Parallelly, I studied fire method such as raku and wood kiln to consider a giant combustion that would cook the meteorite. Finally, based on this research I developed 2 scenarios for a possible 1:1 realisation.</p>
<p>Alongside this, I made a lot of sketches of the meteorites with charcoal to feel and embody the energy and character of it. Among them, a 1:1 drawing which appeared to be a real physical experience. Implicating wide movement, it became a spontaneous choreography which a friend helped me catch with his camera. Additionally, and to bring some context and narration, I photographed the meteorites in an outside environment and in motion.</p>
<p>The project was presented in Paris, end of Mars, to the client Slava the clown and his team.<br />
Even if the project may stay at a conceptual and at experimental stage, I found a profound connection working with ceramics and hope to continue working with this authentic technique in further projects.</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
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		<item>
		<title>Carlijn Olde Beverborg</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/carlijn-olde-beverborg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 14:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zwei Jahre nach meinem Bachelorabschluss in Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, habe ich im September 2017 den Master in Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen begonnen. Die Möglichkeit sich als Design-, Innenarchitektur- oder Architekturabsolvent für diesen Master zu bewerben, schafft ein interessantes Fundament für zukünftige Kollaborationen zwischen Studenten mit unterschiedlichen Herkünften und Hintergründen. Das Bestreben des Programms voneinander zu lernen, zu kollaborieren und von den unterschiedlichen Hintergründen zu profitieren, wurde nach den ersten Veranstaltungen deutlich und ist nach wie vor der rote Faden, der sich bis heute durch das Programm zieht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p><div id="attachment_209150" class="wp-caption alignnone" style="max-width:100% !important;height:auto;width:auto;"><img decoding="async" class="wp-image-209150 size-full" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/02/Alexa_lampshade_web.jpg" alt="" width="1000" height="1333" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/02/Alexa_lampshade_web.jpg 1000w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/02/Alexa_lampshade_web-450x600.jpg 450w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/02/Alexa_lampshade_web-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><p class="wp-caption-text">Alexa as a lampshade</p></div></p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/02/Alexa_rolling_pin_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Alexa as a rolling pin" data-rel="lightbox-gallery-348"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/02/Alexa_rolling_pin_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/The-reproduction-of-the-machine3_web.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="The reproduction of the machine" data-rel="lightbox-gallery-348"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2019/03/The-reproduction-of-the-machine3_web-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong></p>
<p><strong>Carlijn Olde Beverborg<br />
</strong></p>
<p>The Reproduction of the Machine: <a href="https://vimeo.com/304549254">https://vimeo.com/304549254</a></p>
<p>Alexa as a lampshade: <a href="https://vimeo.com/322462436">https://vimeo.com/322462436</a></p>
<p>Alexa as a rolling pin: <a href="https://vimeo.com/317485676">https://vimeo.com/317485676</a></p>
<p>The first time I got confronted with talking machines was when as a kid I watched the series <em>Dora the explorer.</em> She is a seven-year-old Latina girl, that explores new places by overcoming obstacles, accompanied by her talking backpack and monkey companion named Boots. Through <em>fourth wall-breaking </em>interaction with the viewer, the viewer is presented with the challenge of helping Boots and Dora to locate items. In the series she asks questions following up with a moment of silence, assuming that us, the viewers, will answer her questions. This moment suggests an interaction and relationship between the audience and the television, as if she can hear us. Since the early 1900 film-actors are addressing the audience, for example in <em>A</em> <em>Dog</em><em>’</em><em>s Life</em> of Charlie Chaplin and Laurel and Hardy’s slapstick comedies, through which the irony and awkwardness in his actions are getting exaggerated. At a certain age I realized that Dora couldn’t hear me, which made talking to the machine quite uncomfortable. I was sure that the television couldn’t understand me, even if I talked to it!</p>
<p>This awkwardness that Dora made me feel precisely reflects the feeling that it gives me nowadays to be surrounded by objects of the Internet of Things. It feels a little bit strange to be on your own and talk to a machine.</p>
<p>I write this because my graduation project focusses on one of those Internet of Things objects, namely the smart speaker, Alexa. On my thesis project I focus on her and her relationship with human and interior design. The human voice within the mechanic object gives it a strangely change of status, a level of humanity close to our own, which influences not only the dialogue amongst the smart device and the individual, but also the social interaction within the domestic space. Although I know that she is just a machine that is ‘fooling around’, it makes me angry at the same time when she doesn’t seem to understand my questions. I mean, asking questions to a machine out loud feels unnatural, but when those repeating questions stay unanswered, this feeling expands. Apparently, Amazon implies that there is only one correct answer to a question, and that questions that go beyond objective inquiries cannot be answered.</p>
<p>Not only Alexa’s response, that is based on unreliable narrow-minded third parties, demonstrates how the smart speaker could create a bias perspective, but also Alexa’s feedback on user’s input flattens out the chance of a different belief – of the humane. Alexa discourages the thinking of more complex matters. When asking Alexa a question she cannot –or will not – answer, she replies with <em>“Hmm, I don’t know that one</em>” or “<em>Sorry, I’m having trouble understanding you”, “I’m sorry I don’t understand that question”, “Hmm, something went wrong</em>” or “<em>Sorry I’m not sure about that</em>”. Human editors at Amazon pen many of these answers. But, these answers leave no space for thinking ‘out of the ordinary’. Instead, what if Alexa was able to return the question to the user? <em>“Hmm, I don’t know that one, please take a moment to consider the answer yourself. What do you think about it?”.</em></p>
<p>Amazon implies to know how humans think. They create a concept of control based on their obsession with order, algorithms and analytics. They create a universal code to communicate with everyone. Eventually, they might create universality among the users while they categorize them into groups.</p>
<p><em> </em><em>… </em><em>it</em><em> is our own intelligence that flattens into artificial intelligence (Carr, 2008). </em></p>
<p>Thus, in these weeks I focus on scenario’s of what if? What happens if we end up in this vicious circle wherein we will come to rely on artificial intelligence to mediate our understandings of the world, which eventually will flatten our imagination and spontaneity. A world in which human become mechanized and self-design, predictive behavior, influencers and algorithms are manifested. It is because Alexa has this universal access to the home that I, as interior designer, identify her to be a superior source of information that we should be aware of. She is informed about human behavior in the domestic sphere, she knows people’s needs and she might be able to change them. <em>Alexa isn’t sure about the answer to these questions yet, what do you think?</em></p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Bastian Feltgen</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/bastian-feltgen-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 14:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zwei Jahre nach meinem Bachelorabschluss in Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, habe ich im September 2017 den Master in Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen begonnen. Die Möglichkeit sich als Design-, Innenarchitektur- oder Architekturabsolvent für diesen Master zu bewerben, schafft ein interessantes Fundament für zukünftige Kollaborationen zwischen Studenten mit unterschiedlichen Herkünften und Hintergründen. Das Bestreben des Programms voneinander zu lernen, zu kollaborieren und von den unterschiedlichen Hintergründen zu profitieren, wurde nach den ersten Veranstaltungen deutlich und ist nach wie vor der rote Faden, der sich bis heute durch das Programm zieht. Gruppenarbeiten werden so organisiert, dass jeweils eine gesunde Mischung aus Designern und Architekten sowie dänischen und internationalen Studenten besteht: Dies führt immer wieder zu interessanten Diskussionen und unerwarteten Ansätzen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_bastian-feltgen_1.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-349"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_bastian-feltgen_1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_bastian-feltgen_1-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_bastian-feltgen_1-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_bastian-feltgen_1-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2017/07/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag_bastian-feltgen_1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
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<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<strong>In Partnerschaft mit der Sto-Stiftung</strong></p>
<p>Zwei Jahre nach meinem Bachelorabschluss in Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, habe ich im September 2017 den Master in Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen begonnen. Die Möglichkeit sich als Design-, Innenarchitektur- oder Architekturabsolvent für diesen Master zu bewerben, schafft ein interessantes Fundament für zukünftige Kollaborationen zwischen Studenten mit unterschiedlichen Herkünften und Hintergründen. Das Bestreben des Programms voneinander zu lernen, zu kollaborieren und von den unterschiedlichen Hintergründen zu profitieren, wurde nach den ersten Veranstaltungen deutlich und ist nach wie vor der rote Faden, der sich bis heute durch das Programm zieht. Gruppenarbeiten werden so organisiert, dass jeweils eine gesunde Mischung aus Designern und Architekten sowie dänischen und internationalen Studenten besteht: Dies führt immer wieder zu interessanten Diskussionen und unerwarteten Ansätzen.</p>
<p>Das Semester fing mit einem zweiwöchigen Workshop mit dem Titel Ingestion an. Organisiert vom Institut für Architektur und Design, dienten die zwei Wochen vor allem der Orientierung sowie dem Kennenlernen und standen, wie schon die Einführungsveranstaltungen, unter dem Thema der Kollaboration. Masterstudenten der Programme Fashion-, Textile-, Ceramic-, Furniture- und Spatial-Design wurden in Zehnergruppen aufgeteilt und hatten die Aufgabe in diesen zwei Wochen ein Manifest zum Thema Ingestion zu entwerfen. Im Allgemeinen bedeutet Ingestion die Einnahme einer Substanz durch einen Organismus – ein sehr umfangreiches Thema, das zu anregenden, aber auch anstrengenden Diskussionen in unserer Gruppe führte. Eine einstimmige Entscheidung bezüglich eines Themas zu treffen, ist in einer Zehnergruppe gar nicht so einfach – schon gar nicht, wenn alle Mitglieder aus unterschiedlichen Sparten und Kulturen mit unterschiedlichen Ansichten kommen. Nach anderthalb Wochen, geprägt von langen Diskussionen, Annährungen und schlussendlich einem finalen Konzept bei dem sich alle einig waren, hatten wir noch drei Tage Zeit für die Umsetzung.</p>
<p>Die Idee war, einen Raum zu entwerfen, der sich mit unseren fünf Sinnen und deren Aufnahme auseinandersetzt. Letztendlich ist eine Installation entstanden, die einen Gradienten zwischen zwei Extremen manifestiert: Informationsüberfluss und Informationsmangel. Jeder einzelne Sinn wird beim Betreten der Installation überstimuliert und ruft unterschiedliche, meist unangenehme Emotionen hervor. Beim Durchlaufen der Installation verändert sich die Informationszufuhr bis hin zur totalen Informationsleere. Die Idee der beiden Extreme kann individuell interpretiert werden, soll jedoch ein gewisses Bewusstsein bezüglich unserer fünf Sinne schaffen und aufzeigen, wie eng Emotionen über die räumliche Wahrnehmung erzeugt und geleitet werden können.</p>
<p>Der Workshop bestand aus insgesamt zehn Zehnergruppen und bestach am Ende vor allem durch die unterschiedlichen Ansätze und Umsetzungen der Teams. Von Installationen, über interaktive Ausstellungen zum Thema Ingestion, bis hin zu gemeinschaftlichen Ess-Zeremonien wurde das Thema ausgereizt und umfangreich durchleuchtet. Der Workshop war ein interessanter Start in den Master an der Royal Danish Academy of Fine Arts und verdeutlichte das Potenzial von Kollaboration, auch wenn das Auseinandersetzen mit unterschiedlichen Charakteren nicht immer einfach ist.</p>
<p>Neben drei weiteren fünftägigen Workshops mit den Themen Tektonik, Geschichte und Anthropologie steht in diesem Semester vor allem der Entwurf im Vordergrund. Begleitet wird die Entwurfsarbeit von einem wöchentlichen Seminar, in dem wir theoretische Texte in Bezug auf Architektur, angelehnt an die drei Workshops Tektonik, Geschichte und Anthropologie diskutieren. Die Arbeit an den Entwürfen ist ziemlich frei und keineswegs mit den Entwurfsaufgaben aus meinem Bachelorstudium zu vergleichen.</p>
<p>Ohne eine wirkliche Aufgabenstellung haben wir uns in den ersten Wochen mit unterschiedlichen Gebieten in Kopenhagen auseinandergesetzt. Das Resultat waren Fotografien, Skizzen, Gespräche mit Anwohnern sowie Recherchen in Bezug auf die geschichtliche Entwicklung. Wir arbeiteten in Fünfergruppen an Zeichnungen und schufen so gemeinsam eine handgezeichnete Karte des Gebiets im Maßstab 1:500. Diese Karte repräsentiert unsere Interessensgebiete und dient nun als Anhaltspunkt für weitere, individuelle Recherchen.</p>
<p>Die letzen zwei Wochen haben wir damit verbracht, die gesammelten Informationen individuell zu bündeln und anhand dieser ein Programm zu schreiben, das nun unsere Designaufgabe beschreibt. Anstelle eines vorformulierten Problems haben wir uns mit einem Kontext beschäftigt und uns unsere Designaufgabe dadurch selbst erarbeitet. Das geschriebene Programm dient nun als Anhaltspunkt und Aufgabenstellung für die Abgabe im Januar.</p>
<p>Im Laufe der Zeit ist architektonischer Raum unweigerlich mit Veränderungen konfrontiert: Ideologienwandel, demografische Veränderungen und somit eine unumgängliche Reorganisation der Gesellschaft und der Nutzung von Raum. Das Gebiet um den Kopenhagener Assistenzfriedhof, Assistent Kirkegård in Nørrebro, ist ein interessantes Beispiel für Veränderungen im städtischen Kontext. Unter dem Druck der Gesellschaft wurden viele Räume in diesem Gebiet neu definiert und an aktuelle Lebensstile und moderne Ideologien angepasst. Kirchen wie Hellig Kors Kirke, Brorsons Kirke und Blågårds Kirke haben ihre Funktion entweder völlig verändert oder versuchen sich an das moderne Leben anzupassen. Nun finden in diesen (ehemals) religiösen Räumen nicht nur Messen, sondern auch Konzerte oder kulturelle Events statt; einige bieten sogar Übernachtungsmöglichkeiten.</p>
<p>Diese Neudefinition von architektonischen Raum unter dem Druck gesellschaftlicher Veränderungen ist ein spannender Prozess, den ich im Rahmen meines Entwurfs weiter untersuchen möchte.</p>
<p>Dabei rücken folgende Fragen in den Vordergrund:</p>
<p>1. Was passiert mit architektonischem Raum, der aufgrund langwieriger Veränderungen in der Gesellschaft nicht mehr zeitgemäß ist?</p>
<p>2. Schränken diese nicht mehr zeitgemäßen Räume moderne Lebensstile eher ein, als dass sie sie unterstützen?</p>
<p>3. Darf man historischen Raum verändern und an die entstandenen Umstände anpassen, obwohl dieser vielleicht einen hohen historischen Wert hat?</p>
<p>4. Wenn ja, wie geht man als Architekt oder Designer mit dieser historischen Baulast um? Kann man historische Artefakte ändern, ohne dass sie ihre Bedeutung und ihren Status verlieren?</p>
<p>Mithilfe dieser Fragen beschäftige ich mich nun mit der Mauer, die den Assistenzfriedhof, Assistent Kirkegård in Nørrebro, einschließt. Interessanterweise hat sich im Laufe der Zeit die Funktion der Mauer erweitert: So schirmt sie nicht nur den Friedhof vom Rest der Stadt ab, sondern wird als Kommunikationsmittel und Präsentationswand für Flohmärkte und politische Gruppierungen genutzt, dient als Orientierungspunkt und in manchen Bereichen innerhalb des Friedhofs als tragendes Element für Grabsteine. Diese Anpassungen sowie die städtebauliche Planung ein Drittel des Friedhofs in einen Park umzuplanen, lassen es zu, den Status der Mauer zu hinterfragen. In Anbetracht der Veränderungen unter dem Druck der gesellschaftlichen Entwicklung, sieht es das Projekt vor, historische Artefakte anzupassen und dadurch urbane Entwicklungen und moderne Lebensstile zu unterstützen – ohne die historische Bedeutung und einstige Funktion der Mauer zu verlieren. Das Projekt wird sich mit der Möglichkeit der Anpassung der Mauer an ihre heutigen Funktionen beschäftigen. Da ich mich momentan noch am Anfang des Entwurfs befinde, kann ich relativ wenig zu den ersten Überlegungen schreiben, werde Anfang Januar aber sicher mehr zu berichten haben &#8230;</p>
<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Bastian Feltgen</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/bastian-feltgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stillner-187-AIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 14:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Letztes Semester habe ich ein architektonisches Konzept untersucht, welches sich mit historischen Architekturen beschäftigt, die unter dem Druck sozialer Entwicklung ihre eigentliche Funktion verlieren. Inspiriert durch den Kontext und die miteinander zusammenhängende Entwicklung von Form, Funktion und Nutzer ist ein Raum entstanden, der versucht die momentane Entwicklung zu unterstützen und die als historisch und nicht mehr zeitgemäß eingeschätzte Architektur anzupassen.
</br></br>
Wie schon in einem meiner ersten Blog-Einträge erwähnt entstand die Idee dieser Arbeit während der ersten Auseinandersetzung mit dem Gebiet um den Friedhof Assistent Kirkegård in Nørrebro, Kopenhagen. Unter dem Druck sozialer Entwicklungen wurden viele Räume in diesem Gebiet neu definiert und an aktuelle Lebensstile und moderne Ideologien angepasst. Angrenzende Kirchen wie Hellig Kors Kirke, Brorsons Kirke und Blågårds Kirke haben ihre Funktion entweder völlig verändert oder versuchen sich an die stattfindenden Entwicklungen anzupassen. Somit finden in diesen alt religiösen Räumlichkeiten nicht nur Messen, sondern auch Konzerte, Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose sowie kulturelle Events statt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_2.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-350"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_2-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_2-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_2-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_2-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_2.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
</p>
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_4.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-351"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_4-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_4-500x350.jpg 500w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_4-800x560.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_4-768x538.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2018/04/ait-dialog_wettbewerbe_blogeintrag-3_bastian-feltgen_4.jpg 1000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>
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<p>Letztes Semester habe ich ein architektonisches Konzept untersucht, welches sich mit historischen Architekturen beschäftigt, die unter dem Druck sozialer Entwicklung ihre eigentliche Funktion verlieren. Inspiriert durch den Kontext und die miteinander zusammenhängende Entwicklung von Form, Funktion und Nutzer ist ein Raum entstanden, der versucht die momentane Entwicklung zu unterstützen und die als historisch und nicht mehr zeitgemäß eingeschätzte Architektur anzupassen.</p>
<p>Wie schon in einem meiner ersten Blog-Einträge erwähnt entstand die Idee dieser Arbeit während der ersten Auseinandersetzung mit dem Gebiet um den Friedhof Assistent Kirkegård in Nørrebro, Kopenhagen. Unter dem Druck sozialer Entwicklungen wurden viele Räume in diesem Gebiet neu definiert und an aktuelle Lebensstile und moderne Ideologien angepasst. Angrenzende Kirchen wie Hellig Kors Kirke, Brorsons Kirke und Blågårds Kirke haben ihre Funktion entweder völlig verändert oder versuchen sich an die stattfindenden Entwicklungen anzupassen. Somit finden in diesen alt religiösen Räumlichkeiten nicht nur Messen, sondern auch Konzerte, Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose sowie kulturelle Events statt.</p>
<p>Doch nicht nur die angrenzenden Kirchen, sondern auch der um 1760 gegründete Friedhof Assistent Kirkegård ist alles andere als ein normaler Ort der Bestattung, Trauer und des Gedenkens. Anfangs noch außerhalb der Stadtmauern gelegen hat Kopenhagen im Laufe der letzten Jahrhunderte den Friedhof vollkommen umschlossen. Obwohl heutzutage noch immer Bestattungen in gewissen Bereich des Friedhofs stattfinden, wird dieser schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts auch als Naherholungsgebiet genutzt. Der Zusammenhang von sozialem Wandel und die dadurch entstandene Koexistenz von Funktionen in diesem Areal ist Inspirationsquelle für die vorangegangene, sowie kommenden Entwurfsaufgabe.<br />
Letztes Semester ist somit eine kleine Bibliothek mit anliegenden Leseraum entstanden, die inspiriert durch die vorherrschenden Funktionen und sozialen Veränderungen in Nørrebro (speziell in und um den Friedhof Assistent Kirkegård) die Funktion der Friedhofsmauer erweitert. Das kulturelle Erbe, die atmosphärischen Qualitäten und die Identität, die in der bestehenden Architektur und den angrenzenden Kontexten vorhanden ist, sind wichtige Bestandteile und wesentlich zu erhalten.<br />
Innerhalb des kommenden Semesters werde ich unter Berücksichtigung der Ergebnisse des letzten Semesters das Projekt fortführen und das entstandene Programm erweitern. Von der Mauer als Teil von Assistens Kirkegård hin zum ganzen Friedhof. Die Idee ist es mehrere Miniaturarchitekturen zu entwerfen, die die unterschiedliche Nutzung des Friedhofs unterstützen. Anhand dieser Interventionen möchte ich hierbei insbesondere neben den Bereichen der Erholung auch die Funktionen des Friedhofs mit einbeziehen.<br />
Während der Fokus architektonisch auf den Miniaturarchitekturen und deren Ausarbeitung liegen wird, werde ich mich mit der Frage beschäftigen inwieweit religiöse Institutionen, in der aktuellen politischen Entwicklung, in der Lage sind die gefährdeten Infrastrukturen unserer Sozial- und Wohlfahrtstaaten zu unterstützen.<br />
Der Beginn des zweiten Semesters galt der Aufarbeitung des vorangegangenen Entwurfs und der damit verbundenen Entwicklung einer Idee, wie sich dieses Projekt im kommenden Semester weiterführen lässt. Im Vergleich zum vorherigen Semester liegt der Schwerpunkt im Frühling auf der architektonischen Ausarbeitung &#8211; da davon ausgegangen wird, dass wir uns im letzten Semester genügend theoretischen Hintergrund angeeignet haben, der nun eine architektonische Form bekommen soll. Auch wenn das Programm relativ viele Freiheiten mit sich bringt, wir kaum Vorlesungen oder Seminare haben, so gibt es doch immer wieder kleinere, entwurfsbegleitende Aufgaben, die uns bei unserer Konzipierung einen bestimmten Fokus vorgeben. Solch kleine „Briefs“ sind ein wesentlicher Bestandteil des Programms und hilfreich für einen gemeinsamen Diskurs im Studio. Beispielhaft für diesen Ansatz sind die letzten drei Wochen. Hierbei wurden wir gebeten uns nicht auf den gesamten Entwurf zu konzentrieren, sondern sollten uns ein Detail aussuchen, um dieses dann in den Werkstätten im Maßstab 1:5 bis 1:1 zu studieren.<br />
Die Frage nach einer angemessenen Materialität, die in der Lage ist die historisch gewachsene Identität, sowie die moderne Interpretation auf ähnliche Art und Weise zu repräsentieren hatte mich schon letztes Semester beschäftigt. Somit entschied ich mich den Fokus vom Detail auf die Materialität zu verschieben um genau dies zu untersuchen. Entstanden ist hierbei ein Betongemisch, welches durch die Integration von Zuschlägen, entnommen aus der existierenden Architektur, einen Terrazzo ähnlichen „Look“ erhält. Dachziegeln und Ziegelsteine sind die Hauptzuschläge, welche in drei verschiedene Aggregatgrößen zerkleinert werden. Dadurch entstehen nicht nur Zuschläge, sondern auch Pigmente welche dem Zement neben gesprenkelten Oberflächen auch eine an die existierende Architektur angelehnte, flächendeckende Farbe verleiht. Entstanden sind im Endeffekt sechs verschiedene, homogene Betongemische &#8211; drei mit Zuschlägen aus dem Dachziegel und drei mit Zuschlägen aus dem Ziegelstein. Gemixt mit zwei verschiedenen Zementsorten ist ein heterogener Stein entstanden, dessen Nutzung ich in den kommenden Wochen nun erörtern werde.</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong></p>
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		<title>Interior Scholarship 2017 &#8211; Das AIT Stipendium der STO-Stiftung</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/interior-scholarship-2017-das-ait-stipendium-der-sto-stiftung/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 18 Dec 2017 17:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer direkt vom Abitur in die Hochschule kommt, trifft dort auf eine ganz andere Welt – in der man erst mal einiges verlernen muss, was man in der Schule gelernt hat. Es ist ein sehr selbstständiges Studium mit vielen Freiheiten und Möglichkeiten. Das Innenarchitekturstudium verbindet viele Bereiche, die mich interessieren. So muss ich mich nicht für eine einzelne Richtung im Design entscheiden, sondern kann die Themenbereiche in meine Konzepte einbringen, mit denen ich mich gerne beschäftigen möchte. Ich arbeite gerne visuell und das Ergebnis am Ende real vor mir zu haben, ist letztendlich die Motivation die mich antreibt. Wir arbeiten an unserer Hochschule sehr praktisch und ich habe im Grundstudium sehr viele Fähigkeiten erlernt, die mir in meinen Projekten viele neue Gestaltungsmöglichkeiten geben: in Malerei, Zeichnen, plastischem Gestalten, Typografie und Farbe, Licht, Raum.]]></description>
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<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<h4><strong>Interior Scholarship 2017 &#8211; Das AIT Stipendium der STO-Stiftung</strong></h4>
<p><strong>Interview mit den Stipendiaten </strong><br />
<strong>Bastian, Nina und Naomi</strong><br />
Mit dem Stipendium von AIT und der Sto-Stiftung werden Studierende der Innenarchitektur für ihre kreativen Ideen und Denkweisen ausgezeichnet. Interview mit Uwe Koos, Vorsitzender des Vorstandes der Sto-Stiftung und Kristina Bacht, Verlagsleiterin AIT-Dialog/GKT mit den Stipendiaten Nina Kaul (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Naomi Rossignol (KABK &#8211; Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten, Den Haag, NL) und Bastian Feltgen (KADK &#8211; Det Kongelige Danske Kunstakademis Skoler for Arkitektur, Design og Konservering, Kopenhagen).</p>
<p><strong>Nina, wieso hast Du Dich für ein Innenarchitekturstudium an der Burg Giebichenstein entschieden?</strong><br />
<strong>Wobei hilft Dir das Interior Scholarship und welche Pläne hast Du für die Zukunft?</strong></p>
<p>Wer direkt vom Abitur in die Hochschule kommt, trifft dort auf eine ganz andere Welt – in der man erst mal einiges verlernen muss, was man in der Schule gelernt hat. Es ist ein sehr selbstständiges Studium mit vielen Freiheiten und Möglichkeiten. Das Innenarchitekturstudium verbindet viele Bereiche, die mich interessieren. So muss ich mich nicht für eine einzelne Richtung im Design entscheiden, sondern kann die Themenbereiche in meine Konzepte einbringen, mit denen ich mich gerne beschäftigen möchte. Ich arbeite gerne visuell und das Ergebnis am Ende real vor mir zu haben, ist letztendlich die Motivation die mich antreibt. Wir arbeiten an unserer Hochschule sehr praktisch und ich habe im Grundstudium sehr viele Fähigkeiten erlernt, die mir in meinen Projekten viele neue Gestaltungsmöglichkeiten geben: in Malerei, Zeichnen, plastischem Gestalten, Typografie und Farbe, Licht, Raum.</p>
<p>Am wichtigsten ist allerdings „nach rechts und links zu schauen“; das Gespräch mit den Kommilitonen ist eine große Bereicherung. Auf unserem Campus werden viele unterschiedliche Designrichtungen angeboten und da die Grenzen dazwischen fließend sind, haben wir einen ständigen kreativen Input aus den Bereichen Mode-, Multimedia- und Industriedesign.</p>
<p>Das Stipendium der Sto-Stiftung bringt eine finanzielle Unabhängigkeit, die einem vieles ermöglicht. Als Student überlegt man sich oft, ob sich eine Ausstellung oder ein Städtetrip lohnt, ob man sich bestimmtes Werkzeug oder Material wirklich anzuschaffen braucht. Mit dem Stipendium finanziere ich mein Praktikum in Indien. Außerdem bietet es die Möglichkeit, sich selbst und seine Arbeit öffentlich vorzustellen. Wenn eine Jury das eigene Portfolio auswählt, erfährt man Wertschätzung. Außerdem ist die beratende Unterstützung, die wir von dem AIT-Salon und der Sto-Stiftung erhalten und deren Netzwerk für uns von großem Wert.</p>
<p>Als erstes möchte ich mein Masterstudium abschließen. Ich kann mir vorstellen später vielseitige Projekte abseits der klassischen Innenarchitektur zu bearbeiten und finde die Verbindung von Architektur mit Mode und Kunstinstallationen sehr interessant, zum Beispiel in Showrooms, Ausstellungen, Messen und Fashionshows. Anfang November werde ich nach Ahmedabad in Indien fliegen, dort für fünf Monate bei Blocher Partners arbeiten und zwischendurch ein bisschen das Land erkunden.</p>
<p><strong>Naomi, was gefällt Dir an Deinem Studium der Innenarchitektur und Raumgestaltung an der KABK und was bedeutet es für Dich? Welche Möglichkeiten bietet ein Stipendium generell und für Dich im Besonderen?</strong></p>
<p>Ich mag das ungemein vielfältige Studienprogramm, das es uns erlaubt mit Fotografie, Grafikdesign sowie Keramik, Holz, Metall und Mode zu experimentieren. Die Bedeutung des Innenarchitekturstudiums ist für mich, ein Auge und eine Sensibilität für Räume zu entwickeln; eine Umgebung zu verstehen, ihre Natur und ihren Einfluss auf die Umwelt und die Menschen. Herauszufinden, was dich fasziniert und hinein zu tauchen. Es geht darum, Beobachtungen, Analysen, Experimente und Dialoge im Vorfeld zu kombinieren, um einen guten Entwurfsvorschlag liefern zu können.</p>
<p>Ich möchte Innenarchitektin und Landschaftsgestalterin sein, weil ich von den Räumen und der natürlichen Umgebung begeistert bin. Zudem würde ich gerne selbstständig, oder gemeinsam mit Familienmitgliedern, im Bereich Design und Architektur arbeiten.</p>
<p>Das Stipendium nutze ich meistens für meine Arbeit, um Materialien, neue Bücher zu kaufen, zu reisen, Messen und Ausstellungen zu besuchen. Aber auch um Risiken einzugehen und mehr zu wagen, wie beispielsweise mich außerhalb der Schule an verschiedenen Projekten oder Kooperationen zu beteiligen. Es gibt mir die Gelegenheit, neue Leute zu treffen und meine Arbeit durch das AIT-Magazin sowie die ArchitekturSalons einem breiteren Publikum zu präsentieren. Ich glaube, dass das Stipendium der Sto-Stiftung generell mehr Stabilität und ein gewisses Selbstvertrauen gibt, um in die Berufswelt zu starten.</p>
<p><strong>Bastian, was fasziniert Dich an Deinem Studium an der KADK in Kopenhagen besonders? Wie geht es bei Dir in nächster Zeit weiter und wofür wirst Du das Stipendium nutzen?</strong></p>
<p>Der Schwerpunkt des Spatial Design ist vor allem der Mensch an sich und seine Wahrnehmung von Raum. Ausgangspunkt aller Projekte ist dabei der Innenraum. Das Interessensgebiet des Instituts zwischen Architektur und Design ist eine Schnittstelle, die mich begeistert. Das Verständnis von Form, Materialien und deren Fügung kombiniert mit den räumlichen, konstruktiven und sozialen Aspekten der Architektur, birgt großes Potenzial von dem sowohl Designer als auch Architekten profitieren können.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass wir uns heutzutage kaum noch im Klaren darüber sind, was Raum, Licht und Form alles bewirken können – oder haben Probleme dies im größeren Kontext umzusetzen. Das Schaffen dieser räumlichen Qualitäten, die unvoreingenommen von heutigen Konventionen entworfen werden, möchte ich während des Studiums weiter verfolgen.</p>
<p>Ich komme aus der Architektur, habe die letzten Jahre in Architekturbüros gearbeitet und werde mich durch das Studium sicher etwas von der konventionellen Architektur verabschieden. Nach vielen Einführungsveranstaltungen und kleineren Entwürfen in Gruppen freue ich mich, dass es demnächst losgeht. Wir haben angefangen uns zeichnerisch sowie theoretisch mit potenziellen, projektbezogenen Gebieten auseinanderzusetzen und werden dies die nächsten Wochen vertiefen.</p>
<p>Kopenhagen ist eine teure Stadt, dementsprechend wird das Stipendium größtenteils meine Lebenskosten tragen. Deshalb gilt mein ganz besonderer Dank der Sto-Stiftung. Es gibt mir zum einen die Möglichkeit, mich voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren ohne dass ich mir Gedanken über die Finanzierung machen muss. Zum anderen eröffnet es einen interessanten Austausch zwischen den Stipendiaten und den Verantwortlichen, eine Plattform um seine Arbeiten und Ansichten zu teilen und zu diskutieren.<br />
<div class="clear"></div></div><div class="omsc-clear"></div></p>
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