Ausstellung “Rhythms of … – Raum, Klang, Wahrnehmung”

Ausstellung „Rhythms of … – Raum, Klang, Wahrnehmung”

Ausstellungslaufzeit: 3. bis 6. Februar 2026
Vernissage: 3. Februar 2026, 19 Uhr
Gespräche mit Kristina Bacht (Verlagsleiterin AIT-Dialog und Kuratorin ArchitekturSalon Hamburg) Jens Uwe Pörksen (Präsident der Architekten- und Ingenieurskammer Schleswig-Holstein), Stefan Binder (Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Mittelholstein eG), Simon Irlbeck (Technische Leitung der Girnghuber GmbH GIMA-Lehmziegel), Michael Knutti (Associate Partner der SOP-Architekten, Düsseldorf), Prof. Bersch (Studiendekan Produktdesign, AMD Akademie Mode&Design, Hamburg), Didier Toko (Direktor des Up High Lab und Präsident des Kamerunischen Musikrats, Douala) und David Boateng (Mitgründer Little Ashé Dolls, Hamburg), sowie den Studierenden.

Unter dem gemeinsamen Titel „Rhythms of … – Raum, Klang, Wahrnehmung“ vereint die Ausstellung unterschiedliche Zugänge zu „Raum“ von Studierenden verschiedener Hochschulen und Studiengänge:
Technischen Hochschule Lübeck:
Bachelor und Master der Architektur (Prof. Heiner Lippe)
Nachhaltigen Gebäudetechnik (Architekt Reinhold Wuttke)
AMD Düsseldorf:
Interior Designs (Prof. Felix Schwake, Architekt Gido Hülsmann)
Robert Schumann Hochschule Düsseldorf:
Meisterklasse Komposition (Prof. Oliver Schneller)

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Rhythmus ist mehr als ein akustisches Phänomen.
Er strukturiert Wahrnehmung, ordnet Prozesse und verbindet Körper, Material, Bewegung und Zeit. Rhythmus macht erfahrbar, wie Raum entsteht – nicht als statische Hülle, sondern als Abfolge, Wiederholung und Differenz. Die Ausstellung versammelt unterschiedliche Raum- und Klangwahrnehmungen zu einem Patchwork, dessen gemeinsamer Nenner nicht ein formales Ergebnis ist, sondern die Frage, wie Raum und Klang erlebt, strukturiert und kommuniziert werden.

Studierende der Nachhaltigen Gebäudetechnik der Technischen Hochschule Lübeck üben sich im Fach Gestaltung, Raum als organisierten Prozess zu verstehen. Ausgangspunkt ist eine ehemalige Sporthalle, in die neue Einbauten und Nutzungen eingefügt werden. Durch diese Interventionen wird der bestehende Innenraum einem veränderten Rhythmus unterworfen: Bewegung, Nutzung und Aufenthalt erzeugen eine neue Taktung zwischen Alt und Neu, zwischen Offenheit und Struktur.

Ein zentraler Themenstrang der Ausstellung ist das tragende Lehmmauerwerk. Bachelorstudierende der Architektur der TH Lübeck entwickeln Projekte für den genossenschaftlichen Wohnungsbau in Schleswig-Holstein. Parallel dazu mit der annähernd gleichen Aufgabenstellung situieren ein Teil der Masterstudienden ihre Vorschläge dazu in Dakar. Geplant werden von allen mehrgeschossige Wohngebäude in tragendem Lehmsteinmauerwerk bis zu einer Gebäudehöhe von etwa 15 Metern. Der Rhythmus des Bauens – das Setzen, Schichten und Wiederholen der Lehmsteine – wird dabei selbst zum gestaltprägenden Element und zur räumlichen Ordnung. Der Vergleich unterschiedlicher klimatischer, kultureller und urbaner Kontexte macht sichtbar, wie sich ein gemeinsames konstruktives Prinzip in unterschiedlichen räumlichen Rhythmen manifestiert.

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Eine sehr spannende, umfassende Perspektive eröffnen gemeinsame Arbeiten von Studierenden des Interior Designs der AMD Düsseldorf und der Meisterklasse Komposition der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Ausgangspunkt sind hier Rhythmus und Atmosphäre: Ein musikalisch formulierter Moment wird sprachlich gefasst und in einen räumlichen Ausdruck übersetzt, der weniger als funktionaler Ort denn als räumliche Klangskulptur verstanden wird. Klang und Raum treten in einen dialogischen Prozess, in dem Erfahrung vor Funktion steht.
So zeigt die Ausstellung Rhythmus in unterschiedlichen Maßstäben:
– als Klang und Komposition
– als räumliche Intervention
– als Bauprozess und Materialordnung
– als Arbeitsablauf und Wiederholung

Zu sehen und zu hören sind Plakate, Collagen, Modelle und Klangarbeiten, die gemeinsam ein vielschichtiges Bild räumlicher Wahrnehmung entfalten. Alle Positionen eint die Überzeugung, dass Raum nicht nur gebaut, sondern erlebt wird.

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    Teilnahme
    Die Veranstaltung richtet sich an Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Planer*innen sowie alle Interessierte aus der Zivilgesellschaft an der Baukultur. Sollten Unternehmen aus der Objekt und Bauindustrie (mit Ausnahme der Premiumpartner der AIT-ArchitekturSalons) Interesse an einer Teilnahme an dem Veranstaltungsprogramm der AIT-ArchitekturSalons haben, bitten wir um eine E-Mail an die Verlagsleiterin Kristina Bacht (kbacht@ait-online.de). Wir behalten uns vor entsprechend der Interessen der Premiumpartner oder bei Überschreiten der Teilnehmerzahl Absagen zu erteilen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

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