AIT-Dialog Stipendien

Stipendiaten 2016

Interior Scholarship 2016/2017 | Stipendien vergeben

Das „Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung“ geht in diesem Jahr an vier begabte angehende Innenarchitekten. Ein monatlicher Zuschuss von jeweils 500 Euro für ein Jahr ermöglicht es ihnen, sich voll und ganz auf ihr Studium zu konzentrieren. Zusätzlich zum Preisgeld erhalten sie die Möglichkeit, sich während der Möbelmesse 2017 im Rahmen einer Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon Köln zu präsentieren.

Das mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Interior erhalten in diesem Jahr Annika Rauter (Akademie der Bildenden Künste München), Mona Schaffer (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Christopher Hansen (KHIO Kunst Hogscolen i Oslo) und Michael Fehringer (New Design University St. Pölten).

„Bei aller Diversität der Ansätze und Haltungen wird deutlich, mit welcher Ernsthaftigkeit und auch Begabung sich die Studierenden für die Fachkultur der Innenarchitektur engagieren“, resümierte der Juryvorsitzende Prof. Peter Cheret, Mitglied im Stiftungsrat der Sto-Stiftung.


Annika Rautter

Annika Rautter | Akademie der Bildenden Künste München, Deutschland

Schon lange vor ihrem Abitur faszinierte Annika Rautter der Gedanke an ein (Innen-)Architekturstudium. Nach ihrem Abschluss entschied sie sich allerdings erst einmal dazu, ein Jahr zu pausieren, um die andere Seite der Welt und sich selbst kennenzulernen. Auf ihrer Reise durch Australien, Neuseeland und die Fidschi-Inseln gelang ihr dies problemlos: Sie entdeckte nicht nur die Schönheiten fremder Länder, sondern lernte in dieser prägenden Zeit auch sehr viel über sich selbst – über ihre Persönlichkeit ebenso wie über ihre Zukunftspläne. Nicht zuletzt entwickelte sich der vage Wunsch ihrer Studienwahl zu einem festen Entschluss, weshalb sie noch während ihrer Reise ein thematisch passendes Praktikum sowie einen Zeichenkurs in der Heimat organisierte, die ihr den Zugang zu einem (Innen-)Architekturstudium ermöglichen sollten.

Nach der Bewerbung an fünf verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen entschied sich Annika Rautter für die Akademie der Bildenden Künste in München. Zum einen begeisterte sie schon 2012 der Beitrag des Studiengangs auf der Jahressausstellung der Akademie, zum anderen war mit etwa 15-20 Personen die geringe Anzahl der Studierenden pro Semester, die eine sehr persönliche Betreuung durch die Professoren und Assistenten erlaubt, ausschlaggebend für ihre Standortwahl. Auch die verschiedenen Hauptfächer – Produkt- und Raumgestaltung sowie Gestalten im Freiraum – überzeugten Annika Rautter, denn auf diese Weise hat sie die Möglichkeit, verschiedene Fachrichtungen auszuprobieren und sich nach dem Bachelor für eine Vertiefung zu entscheiden. Sie selbst hat noch keinen Favoriten, sondern freut sich vielmehr auf immer wieder unterschiedliche Projekte und Schwerpunkte.

Statement zum Gewinn des Stipendiums

Über Assistenten an meiner Uni bin ich auf das Stipendium aufmerksam geworden. Je länger ich über die Themenstellung des Stegreifs nachdachte, desto interessanter wurde die Aufgabe. Die Idee zu meinem Beitrag kam mir dann Anfang Mai während einer Studienfahrt nach Kopenhagen als wir in einem ruhigen Moment am Wasser saßen. Der Anruf, dass ich als eine der diesjährigen Stipendiaten ausgewählt wurde, kam völlig unerwartet. Als mich die Nachricht ereilte, war ich gerade im Arbeitsraum unserer Universität. Ich habe mich riesig über diese Neuigkeit gefreut und konnte es kaum glauben. Aus 60 Arbeiten ausgewählt zu werden, ist eine große Ehre für mich. Das Stipendium sehe ich als eine große Chance, Kontakte zu knüpfen und interessante Veranstaltungen mitzuerleben. Außerdem ist es eine finanzielle Erleichterung, die mir die Möglichkeit gibt, mich voll und ganz auf mein Studium zu konzentrieren.

Mona Schaffer

Mona Schaffer | Kunsthochschule Burg Giebichstein Halle, Deutschland

Mona Schaffer hatte das Glück in einer künstlerisch sehr aktiven Familie aufzuwachsen. Die Holzbildhauerei ihres Vaters und die Textilgestaltung und Landschaftsmalerei ihrer Mutter haben nicht nur ihr Raumempfinden und den Hang zu warmen und natürlichen Materialien geprägt, sondern vor allem ihr Interesse zur Kunst ausgebildet. Schon als Kind wurde sie dazu animiert zu malen, zu nähen und eigene Dinge zu bauen. Sie wurde darin bestärkt, ihre Gedanken und Ideen auf unterschiedliche Weise auszudrücken und in die Tat umzusetzen. Damals wuchs ihre Begeisterung für Schrift, Collage, Zeichnung und Farbe als Ausdrucksmittel. In der zweidimensionalen Kommunikationsebene fühlte sie sich besonders wohl und fasste den Plan Kommunikationsdesign zu studieren.

Nach dem Abitur fing Mona Schaffer allerdings nicht gleich ihr Studium an, sondern ging für ein Jahr nach Australien: „Im Outback Australiens, dort wo der Himmel so nah ist, dass man das Gefühl hat, von ihm verschluckt zu werden, erfüllte sich jedes Mal, wenn ich die Augen öffnete, mein ganzer Körper mit einem tiefen Glücksgefühl. Die Intensität der Verbindung zwischen dem Menschen und dem Raum, der ihn umgibt, spürte ich dort deutlich und ein Gedanke ließ mich nicht mehr los. Ich wollte die Intensität solcher Raumerlebnisse in den gebauten Raum übertragen. Ich entschied mich dazu Innenarchitektur zu studieren, um mehr über die Wirkung des Raumes auf den Menschen zu lernen und um den Raum als Kommunikationsträger für Emotionen und Stimmungen zu nutzen.“

Zurück in Deutschland studierte Mona Schaffer dennoch zuerst zwei Semester Medien- und Kommunikationswissenschaft, um mehr über die visuelle und audiovisuelle Kommunikation zu lernen. Zum Wintersemester 2012/2013 wechselte sie an die Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design und begann ihr Innenarchitekturstudium. Die spannende Symbiose aus gestalterischen und künstlerischen Grundlagen im ersten Studienjahr, war allerdings kaum vergleichbar mit den theoretischen Fächern rund um Statik, Bauphysik oder Ausbaukonstruktion im zweiten Jahr, was Mona Schaffer ihr Studium der Innenarchitektur erstmals in Frage stellen ließ. Der Fokus lag oft nur auf der reinen Funktionalität der Architektur, ihren Wunsch, wirkungsvolle, auf die Bedürfnisse des Menschen zugeschnittene Räume zu schaffen, sah sie nicht ausreichend beantwortet. Aus dieser Reibung allerdings entwickelte Mona Schaffer eine eigene Vision: emotionale Atmosphären für Räume zu schaffen, die von Licht, Farbe und natürlicher Materialität geprägt werden.

Es entstanden Räume, die auf strengen Rastern aufgebaut und von klaren Raumlinien geprägt waren. Die Konstruktion reduzierte sie soweit, dass ein geringer Material- und Bauaufwand gegeben war. Erst durch den bewusste Lenkung des natürlichen Lichts und die Nutzung von haptisch spannenden Materialien wurde die Gebäudehülle wieder lebendig.

Anregungen findet Mona Schaffer oft in der Natur: „Das Rascheln von Blättern, das Rauschen eines Baches, der schnelle Wechsel von Bodenbeschaffenheiten, sich ständig verändernde Licht- und Schattensituationen und die blühende Farbenkraft sind für mich sehr anregende Momente, die mich nachhaltig positiv beeinflussen.“ Sie ist motiviert, die Diversität dieser sensuellen Erlebnisse in den gebauten Raum zu übertragen, um damit Menschen in ihrer gebauten Umwelt emotional zu bewegen.

Mona Schaffer entwickelt leidenschaftlich gerne Raster und versucht gleichzeitig sie immer weiter aufzulösen. Freie oder sogar organische Formen müssen für sie immer noch begründbar, kommunizierbar und vor allem ohne verschwenderischen Materialeinsatz realisierbar sein. Sie versucht sich nicht auf schon gelerntem Terrain zu verstecken, sondern steckt sich in jedem neuen Projekt eigene Herausforderungen und Ziele. Dabei legt sie viel Wert auf den Entwurfsprozess, zeichnet viel, baut Modelle und sucht in der Bibliothek nach Antworten auf ihre Fragen.

Da sie in Deutschland immer wieder Hemmungen vor Farben und Emotionen spüre und ihr Wissen um Farben und Oberflächenstrukturen sowie um deren emotionalen Ausdruckswert erweitern möchte, wird sie ab dem Wintersemester 2016/2017 an der ISA (universidad de las artes) in Kuba ein Semester lang Szenografie studieren. „Mit Kuba verbinde ich Lebensfreude und eine für mich neue spannende Kultur: Es sind die vielen mutigen Farbflächen der Gebäude, die ein einzigartiges Stadtbild erzeugen, die haptisch-sinnlichen Oberflächen-Strukturen älterer Hausfassaden, durch die die Straßenzüge lebendig werden und der Charme liebevoll gestalteter Typografie, die das Leben der Kubaner einrahmen.“ Mona Schaffer sieht Innenarchitektur als interdisziplinäres Fach, in dem Raum, Materialität, Farbe und das Erleben zusammen kommen. An der ISA in Havanna sucht sie bewusst nach Kontrasten zur heimischen Lebensweise und folgt einer Vision für das Arbeiten und Handeln nach dem Studium.

Der Gewinn des Stipendiums kommt für Mona Schaffer gerade zur richtigen Zeit und wird ihr einen Teil ihres Auslandsaufenthalt in Kuba finanzieren. Die Unterstützung wird ihr dabei helfen, sich voll und ganz auf die Eindrücke und Herausforderungen einzulassen, die jetzt außerhalb der gewohnten Umgebung auf sie zukommen werden. Da Teamarbeit für sie eine besonders bereichernde Art der Arbeit ist, möchte sie im nächsten Jahr vor allem Kontakte zu Gestaltern und Künstlern aus anderen Ländern knüpfen, um ihren späteren Handlungs- und Arbeitsraum zu erweitern und Projekte mit engagierten und visionären Menschen, auch im Ausland, verwirklichen zu können.

Christopher Hansen

Christopher Hansen | Kunsthøgskolen i Oslo, Norwegen

Design bietet, wie ich finde, Problemlösungen, aber es ist nicht darauf beschränkt. Wir sollten auch zeigen was es heißt in dieser Welt Mensch zu sein. Es gilt daher die Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen zu lenken, zum Nachdenken anzuregen und Reflektionen und Diskussionen zu initiieren. Wir sollten gute Beobachter sein. Ich lasse die Ideen gerne lange reifen bevor ich sie in die Praxis umsetze.

Obwohl ich in den USA geboren bin zog ich als Kind nach Norwegen. Ich habe in Prag studiert, in einem kleinen Büro in Athen gearbeitet und gegenwärtig mache ich an der Oslo Academy of the Arts einen Master in ‘Spatial and Furniture Design’. Meine Umstände haben es mir erlaubt, ein bisschen zu reisen, was für einen Designer meines Erachtens sehr wichtig ist. Zu sehen was um dich herum passiert ist ungeheuer aufschlussreich, egal ob es sich um menschliche Interaktion oder Städte handelt oder darum wie bestimmte Räume funktionieren.

Das Studium der Architektur eröffnete mir ein Gleichgewicht zwischen Zweckdienlichkeit und ästhetischer Ausdrucksmöglichkeit. Ich konnte frei arbeiten und zugleich auf den unterschiedlichsten Ebenen Fortschritte erzielen. Nachdem ich jedoch drei Jahre lang große Apartmentanlagen und kulturelle Bauten entworfen hatte sehnte ich mich in gewisser Weise nach einem kleineren und persönlicheren Format. Die Beschäftigung mit dem Raum an sich schien ideal und sie würde es mir erlauben zwischen der Architektur und der Kunst hin und her zu springen, etwas was ich mit jedem Architekturprojekt im Rahmen meines Bachelorabschlusses bereits versucht hatte.

Im Mittelpunkt meines Interesses stehen Räume mit ihren vielfältigen Bedeutungen und Interpretationen. Es gibt einen kartesianischen Raum, einen sozialen Raum, einen politischen Raum etc. Das Thema ist faszinierend, da es uns alle auf vielen unterschiedlichen Ebenen betrifft, angefangen von unserem Erleben von Raum in einem physischen Sinne bis zu seiner konzeptuellen Wahrnehmung. Ich empfinde fast nie eine scharfe Trennung zwischen Lernen und Privatleben. Das kann sowohl positive als auch negative Aspekte mit sich bringen, aber ich genieße es, dass mein Studium und mein Leben auf diese Weise miteinander verschmelzen. Und was meine wissenschaftliche Arbeit betrifft möchte ich diese gerne visuell oder als Erfahrung kommunizieren. Ich wünsche mir, dass sich meine Arbeit in diesem Bereich und ich mich persönlich gleichermaßen weiterentwickeln, so dass auch Laien verstehen, was wir eigentlich tun. Wir sollten unsere Ideen so gut es geht kommunizieren.

Ich bin der STO-Stiftung und der AIT außerordentlich dankbar, dass ich dieses Stipendium erhalten habe. Erwartet habe ich dies ganz und gar nicht. Als ich den Anruf erhielt war ich gerade so mit einer anderen Aufgabe beschäftigt, dass ich einen kurzen Moment gar nicht wusste worum es ging. Die Dame am anderen Ende musste daher wiederholen, dass es um das Stipendium ginge! Ich war entsprechend aufgeregt und mir fehlten zunächst die Worte. Die Möglichkeit die eigenen Ideen und Arbeiten auf einer solch großen Plattform zu veröffentlichen, ist für meinen weiteren Weg im Designbereich von enormer Bedeutung. Dies gilt ebenso für die finanzielle Unterstützung. Initiativen für engagierte Studenten wie diese sind außerordentlich wichtig und ich habe das Glück zu den Auserwählten zu gehören.

 

Michael Fehringer

Michael Fehringer | New Design University St. Pölten, Österreich

Was empfanden Sie bei der Nachricht über den Gewinn?
Ich war sprachlos. Aufgrund der Tatsache, dass ich den ersten Einsendeschluss wegen zeitlicher Auslastung nicht wahrnehmen konnte, war meine Freude umso größer, als ich über die Terminverschiebung informiert wurde. Dadurch war mir die Teilnahme möglich geworden und ich startete sofort mit meiner Mappe. Wenn ich ehrlich bin, kann ich es noch immer nicht glauben.

Was denken Sie generell über das Stipendium?
Eine tolle Möglichkeit seine Projekte einer breiteren Masse zu zeigen, aber auch eine hilfreiche finanzielle Unterstützung wodurch man sich besser auf das eigentliche Studium konzentrieren kann.

Wie verlief Ihr bisheriger Werdegang?
Mein erster Kontakt mi Gestaltung und Design war bereits in meinen ersten Lebensjahren in der Tischlerei meines Vaters. Eine 5-jährige HTL im Bereich Innenraumgestaltung und Möbelbau bildete meine Grundlage.

Warum haben Sie sich für dieses Studium entschieden?
Das Interesse für Design, aber auch das Bauen wurde mir im Prinzip in die Wiege gelegt. Schon in meiner Kindheit stand ich in der Tischlerei meines Vaters und erprobte mich an meinen ersten „Kunstwerken“. Dadurch besuchte ich die HTL für Innenraumgestaltung und Möbelbau in Hallstatt. Man kann sagen, dass diese Zeit sehr prägend für mich war. Auf der einen Seite konnte ich durch diese wirklich tolle Ausbildung vieles an wertvollen Informationen mitnehmen, auf der anderen Seite zeigte mir dieser wichtige Lebensabschnitt, dass ich mich genau am richtigen Weg befinde und den ich auch mit voller Überzeugung beschreiten will.

Was haben Sie bisher im Zusammenhang mit Ihrem Studium erlebt?
Grundsätzlich stellte ich fest, dass für solch ein Studium eine Vorbildung in diesem Bereich äußerst viele Vorteile mit sich bringt. Dies stellte sich einerseits beim Entwurf, aber auch bei der Umsetzung neuer Ideen heraus. Ein gewisses Grundverständnis in Architektur und Innenarchitektur hilft, um Innovative Gedankenansätze zu entwickeln.

Welche Schwerpunkte gefallen Ihnen an Ihrem Studium bzw. dem Studienfach am meisten?
Das freie Denken. Frei insofern, dass man meist in seinem Gedankenprozess uneingeschränkt ist und somit neue und bessere Ideen entwickeln kann. So findet dies auch in meinem Studienfach Enwurfsstudio statt, in dem wir meist eine vorgegebene Richtung aber kein Ziel vorgesetzt bekommen.

Gibt es Hobbies, die Ihnen bei Ihrem Studium zugutekommen?
Ich finde der beste Freund eines Designers sollte sein Stift sein. Für uns als „Designer“, „Gestalter“, „Ideenentwickler“ ist es wichtig nicht nur Ideen im Kopf zu haben, sondern diese auch den Mitmenschen übermitteln zu können. Deshalb sollte meiner Meinung nach jeder, der sich in dieser Branche richtig fühlt eine gewisse Freude am Zeichnen, Skizzieren haben. Mein Hobby ist es jedenfalls.

Warum haben Sie am Stipendium teilgenommen?
Ich denke oft ist es für Studenten nicht so einfach immer am Ende eines Monats die nächste Studien- Rate für den kommenden Monat parat zu haben. So auch bei mir. Deshalb bemühte ich mich um diese Unterstützung.

Was motiviert Sie an Ihrem Studium am meisten?
Zu sehen, wie sich ein Projekt entwickelt beziehungsweise zu sehen, wie man sich selbst kritisch betrachtet und dadurch wächst. Frei nach dem Motto: „Aus Fehlern lernt man.“ Nur muss man bereit sein diese Fehler zu erkennen und sich diese auch eingestehen. Neue Ideen zu entwickeln, die auch andere verstehen und gut finden, das sind die Dinge die mich motivieren.