AIT-Dialog Stipendien

Stipendiaten 2014


Interior Scholarship 2014 vergeben
Mit dem interior scholarship, dem gemeinsamen Stipendium von AIT und Sto-Stiftung wurden am 21. Mai vier angehende Innenarchitekturstudentinnen ausgezeichnet. Statt einer einmaligen Preissumme wird den jungen Frauen ein monatlicher Zuschuss zum Lebensunterhalt gewährt, der ein Jahr lang sorgenfreies Studieren ermöglicht.

Von den 143 Einreichungen mit viel internationaler Beteiligung (14 Länder), die das gesamte Spektrum der Lehre abdeckten, kamen 28 Arbeiten in die engere Wahl. Ihre Verfasser bewiesen einen hohen Grad an Eigenständigkeit und Individualität, auch ließen sie eine ausgeprägte, persönliche Haltung erkennen. Nach eingehender Beratung einigte sich die Jury auf vier Arbeiten, deren unterschiedliche Schwerpunkte die Bandbreite der Innenarchitektur sowie die studentischen Arbeitsweisen beispielhaft abbildeten. Die Jury war mit den Bewerbern sehr zufrieden und entschied sich dafür das Stipendium in diesem Jahr an vier, statt wie ursprünglich geplant drei Bewerber, zu vergeben. Das zur Verfügung stehende Preisgeld wurde auf 24.000 Euro erhöht, um jeder Gewinnerin einen monatlichen Zuschuss von 500 Euro zu ermöglichen.


Yana Zschiedrich

Yana Zschiedrich | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Deutschland

Mit ihrem guten Verständnis von Licht und Raum beeindruckte Yana Zschiedrich die Jury. Sie arbeitet in ihren Entwürfen mit sehr guten Raumproportionen und komponiert wunderbare Staffelungen im Raum. Sie verfügt über eine gute Ausprägung des dreidimensionalen Denkens und überzeugt mit ihrem sicheren Umgang mit räumlicher Plastizität. Außerdem war ihre Bewerbung sprachlich sehr gut aufbereitet: Die Jury erfreute sich besonders an der herrlichen Witzigkeit und Ironie in ihren Texten.
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Nadine Kesting Jiménez

Nadine Kesting Jiménez | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Deutschland

Die poetische Arbeit von Nadine Kesting Jiménez imponierte allen Jurymitgliedern sofort. Die Studentin entwirft mit bemerkenswerten und gut ausgewählten Materialien und überrascht mit raffinierten Details. Grafisch findet sie Darstellungswege, die sehr simpel und doch überraschend und sensibel sind. Alles in allem sind ihre Arbeiten sehr präzise gedacht und treffend auf den Punkt gebracht.

Portfolio der eingereichten Arbeit



Amélie Freyche Leblanc

Amélie Freyche Leblanc | University of Art and Design of Geneva, Schweiz

Amélie Freyche Leblanc aus der Schweiz, University of Art and Design of Geneva, Studiengang Interior Architecture Amélie Freyche Leblanc überzeugt mit einer erstaunlichen Breite an verschiedenen Arbeiten. Sie setzt sich sowohl künstlerisch als auch intellektuell mit Räumen auseinander und zeigt in allen Ebenen ihr gutes Verständnis von Raum. In Arbeiten setzt sie bewusst gezielte Akzente und nutzt Grafiken exemplarisch, um räumliche Haltung zu vermitteln. Dies macht sie mit einer Leichtigkeit und einem Selbstverständnis, das die Jury sofort begeisterte.

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Martina Pirklbauer

Martina Pirklbauer | Kingston University, England

Martina Pirklbauer aus England, Kingston University, Studiengang Interior Design Martina Pirklbauer zeigt in ihren Arbeiten einen analytischen sowie einen mystischen Ansatz und beeindruckte mit dieser Dichte und Vielfalt. Sie sucht nach dem optimalen Ansatz, ein Thema zu untersuchen und arbeitet dabei ausgesprochen methodisch und auf einem sehr hohen Niveau, das die Jury überaus ansprechend fand. Ausgangspunkt ihrer Analysen zu einem bestimmten Thema ist immer eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Raum. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen sind ein einzigartiges Raumexperiment mit Liebe zum Detail. Außerdem verfügt Martina Pirklbauer über hohe künstlerische Fähigkeiten und überzeugte die Juroren sowohl mit ihrer zeichnerischen als auch bildnerischen Darstellungsart.

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