Stipendiaten-Blog: Bastian Feltgen

In Partnerschaft mit der Sto-Stiftung

Nach seinem Bachelorstudium der Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart arbeitete Bastian Feltgen zwei Jahre in Architekturbüros in Deutschland und den USA. Besonders während seiner Zeit beim New Yorker Büro Young Projects setzte er sich intensiv mit Architekturtheorie und der Erfahrung von Raum und Material auseinander. In dieser Zeit entstand das Projekt Miradouro Sagres: Inspiriert von der portugiesischen Algarve und den höchst unterschiedlichen Perspektiven, die dieser Küstenstreifen
bietet, entstand in seinem Entwurf eine Betonform, die das vorherrschende vereinfacht, zusammenfügt und in einem kleineren Kontext skaliert wiedergibt.

Für die Stegreifaufgabe „Lichtung“ reduzierte er die Erscheinung des Waldes auf eine dreidimensionale Überlagerung von Elementen und identifizierte diese als regulierendes Element von Dunkelheit und Helligkeit im Wald. Im September begann er ein Master-Studium des Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen. Die Förderung durch das Interior Scholarship, das AITStipendium der Sto-Stiftung, bedeutet für Bastian Feltgen eine „große Chance“, den
eingeschlagenen Weg weiter zu gehen: „Ich bin gespannt und freue mich auf die Möglichkeit, im Ausland weitere Erfahrungen zu sammeln.“


Weitere Stipendium-News

Urban dovecote – Lara Grandchamp, Stipendiatin 2019/2020

Blog Interior Scholarship
Juni 2020
Blogger Lara Grandchamp

This term, I had the opportunity to join a workshop led by a group of researchers who investigate new ways to produce wooden façade using advanced digital tools. I purposefully chose to work on the dovecote for two reasons: The first one is that, originally, dovecotes had a strong historical statement of local craftsmanship. The second is that I wanted to tackle the problematic of the overpopulation of pigeons in cities and think of a concept that would provide them a safe and healthy place to stay as well as using it to control their population. In short, bringing the use of the dovecote (also called pigeon loft) back to a contemporary and this with the help of a new technology. A perfect fit to this workshop’s tasks.

Bachelorabschluss unter neuen Studienbedingungen – Alfiia Koneeva, Stipendiatin 2019/20

Blog Interior Scholarship
Juni 2020
Blogger Alfiia Koneeva

Noch kurz vor meinem Studienabschluss war es für mich möglich, die neuen Lehrformate, die aufgrund der Coronakrise entwickelt wurden, kennen zu lernen und auch zu testen. Wie fühlt es sich in Zeiten sozialer Distanzierung und Digitalisierung an zu studieren und was hat sich in meinem Leben in den letzten Monaten geändert? Trotz der offensichtlichen Nachteile der neuen, digitalen Studienformate – unkommunikatives und teilweise auch unpersönliches Arbeiten, Beschränkungen in der Darstellung und Begrenzung in den Materialien sowie Mangel im Austausch zwischen den Studenten – konnte ich für mich selbst einiges Positives daraus ziehen.

#WirvsVirus – Janna Radlow, Stipendiatin 2019/2020

Blog Interior Scholarship
April 2020
Blogger Janna Radlow

Gerade steht alles Kopf. Seit drei Wochen befindet sich unsere Gesellschaft nun schon in einem Ausnahmezustand. Wir sind dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben, den Kontakt zu Freunden und Arbeitskollegen zu vermeiden, einfach abzuwarten, um uns selbst und die Risikogruppe zu schützen.

Compound Voids – Karolin Kull, Stipendiatin 2019/2020

Blog Interior Scholarship
März 2020
Blogger Karolin Kull

The semester has begun in a new environment, in Rhode Island School of Design. One course I take conducts an investigation on human factors, by syllabus “The relationship between the bodies and senses and space in the context of architecture and interior design”. We go to explore how human interaction influences the space by choosing two activities, one for individual and one for collective, and combine them into one monolithic dual artifact. Working with a sketchbook – something that I do a lot – became my personal point of research and socializing became the collective one.

Blowing Glass – Lara Grandchamp, Stipendiatin 2019/2020

Blog Interior Scholarship
März 2020
Blogger Lara Grandchamp

This term, my group of study is giving a closer look at the eclectic collections of objects gathered over the years by the The Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH). The Swiss TPH was founded in 1943 by the famous Basler zoologist Dr Rudolf Geigy[1]. Over the years, Dr Geigy and his fellow scientists colleagues have brought back different objects and art pieces from the countries they have stayed in mainly western Africa. These objects have since taken random placed in the TPH’s building, with no particular care in terms of display setup. It was rather amusing to see wooden mask and spires casually hanged beside the printer and the bathroom door!

Startup-Airplace – Alfiia Koneeva, Stipendiatin 2019/20

Blog Interior Scholarship
Februar 2020
Blogger Alfiia Koneeva

Ein Eigentümer denkt darüber nach, seine Flächen und Gebäude in unmittelbarer Nähe zu Flughafen, Bahnhof, Autobahn sowie den Innenstädten Halle und Leipzig in eine Kulturstiftung einzubringen. Mit Blick darauf soll die 10.000 Quadratmeter große Dachfläche des MMC Mitteldeutsches Mode Center, in dem 240 B2B-Showrooms dem Einzelhandel Kleidung anbieten, nachverdichtet werden. Die Zielgruppe dafür definiert sich aus Existenzgründern aus Design, Innenarchitektur und Medien. Dabei stellt sich die Frage: Was braucht die Gründerszene der Kreativwirtschaft wirklich? Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung!

Schöne Platte – Janna Radlow, Stipendiatin 2019/2020

Blog Interior Scholarship
Dezember 2019
Blogger Janna Radlow

Ich wohne im Moment in Halle an der Saale. Eine Stadt die durch ihre gut erhaltenden Altbauviertel eine echte kleine Schönheit ist. Doch es gibt eben noch einen oben beschriebenen, komplett anderen Stadtteil auf der gegenüberliegenden Flussseite, der meist eher mit Begriffen wie „grau und hässlich“ beschimpft wird. Es handelt sich um den Stadtteil Halle-Neustadt, „Ha-Neu“.

Bodies, senses and artifacts

Blog Interior Scholarship
November 2019
Blogger Karolin Kull

The semester has begun in a new environment, in Rhode Island School of Design. One course I take conducts an investigation on human factors, by syllabus “The relationship between the bodies and senses and space in the context of architecture and interior design”. We go to explore how human interaction influences the space by choosing two activities, one for individual and one for collective, and combine them into one monolithic dual artifact. Working with a sketchbook – something that I do a lot – became my personal point of research and socializing became the collective one.

Lara Grandchamp

Blog Interior Scholarship
November 2019
Blogger Lara Grandchamp

This term, my group of study is giving a closer look at the eclectic collections of objects gathered over the years by the The Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH). The Swiss TPH was founded in 1943 by the famous Basler zoologist Dr Rudolf Geigy[1]. Over the years, Dr Geigy and his fellow scientists colleagues have brought back different objects and art pieces from the countries they have stayed in mainly western Africa. These objects have since taken random placed in the TPH’s building, with no particular care in terms of display setup. It was rather amusing to see wooden mask and spires casually hanged beside the printer and the bathroom door!

Carlijn Olde Beverborg

Blog Interior Scholarship
April 2019
Blogger Carlijn Olde Beverborg

Zwei Jahre nach meinem Bachelorabschluss in Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, habe ich im September 2017 den Master in Spatial Design an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen begonnen. Die Möglichkeit sich als Design-, Innenarchitektur- oder Architekturabsolvent für diesen Master zu bewerben, schafft ein interessantes Fundament für zukünftige Kollaborationen zwischen Studenten mit unterschiedlichen Herkünften und Hintergründen. Das Bestreben des Programms voneinander zu lernen, zu kollaborieren und von den unterschiedlichen Hintergründen zu profitieren, wurde nach den ersten Veranstaltungen deutlich und ist nach wie vor der rote Faden, der sich bis heute durch das Programm zieht.

Juliane Glaser

Blog Interior Scholarship
April 2019
Blogger Juliane Glaser

In „Kunst des Handelns“ stellt Michel Certeau die von einem Einzelnen oder einer Minderheit geplante Stadt als einen klaren, leicht lesbaren Text dar. Doch von einem Architekten oder Stadtplaner entworfen, ist die geplante Stadt reine Fiktion. In sie dringt die bewohnte, wandelnde Stadt mit ihrer undurchschaubaren, blinden Beweglichkeit. Ich beschäftigte mich sehr lange mit diesem Text, den ich gleich drei Mal lesen musste um ihn auch nur annähernd verstehen zu können. Doch das Thema, über das ich zugegebener Maßen vorher nie wirklich nachgedacht hatte, lies mich nicht mehr los. Eine Frage nach der anderen stellte sich mir, Bilder von Aussichtstürmen, Gipfelkreuzen, verwirrten Menschen mit Stadtkarten in der Hand, sowie von alten Gemälden aus der „Position Gottes“,… entstanden in meinem Kopf. Eine solch intensive Auseinandersetzung mit einem Text, immer mit dem Gedanken an eine räumliche Interpretation, war für mich eine völlig neue Herausforderung. Jedoch eine super spannende Erfahrung!

Bastian Feltgen

Blog Interior Scholarship
April 2019
Blogger Bastian Feltgen

Die Zeit vergeht gefühlt wie im Flug – und auf einmal ist 2018. Ein paar Tage nach meinem vorherigen Blogeintrag hatten wir unsere letzte Zwischenpräsentation und wieder einmal waren wir größtenteils damit beschäftigt, die Arbeit der letzten Monate zusammenzustellen und präsentationsfähig zu machen. Es ist interessant zu sehen wie unproduktiv man sich fühlt, wenn man immer wieder aufgehalten wird, um Ideen und gesammelte Informationen für den Moment zu präsentieren. Nichtsdestotrotz lief die Präsentation gut und wenn ich drüber nachdenke, war es vielleicht gar nicht so schlecht, die Arbeit der letzten Monate noch mal zusammenzufassen. Die nach der Präsentation aufkeimende Entwurfs-Euphorie wurde jedoch durch einen im Semesterplan integrierten Workshop unterbrochen. Wie im letzten Blogeintrag erwähnt, bearbeiten wir eine semesterübergreifende Entwurfsaufgabe, die von drei fünftägigen Workshops mit den Themen Tektonik, Geschichte und Anthropologie begleitet wird. Nachdem wir in den vergangenen Monaten die Workshops in Geschichte und Anthropologie absolviert hatten, wartete nun der Tektonik Workshop auf uns. Im folgenden Beitrag möchte ich etwas detaillierter auf diesen Workshop eingehen und einen kleinen Einblick in die dort gemachten Erfahrungen geben.

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