Kunstgalerie mit Studio in Yokohama von Persimmon Hills Architects

Kunstgalerie 01
Wurden noch bis Ende der 1990er-Jahre viele Kunstwerke in Japan nur in Galerien und Museen zum passiven Erleben gezeigt, so wanderte die Kunst nach der Jahrtausendwende Stück für Stück in städtische Räume. In Yokohama ergriffen die Anwohner um den Bahnhof Koganecho herum die Initiative, um durch Kunst die Gegend von Prostitution und Kriminalität zu befreien. Ehemalige Bordelle wurden renoviert und an Kunstschaffende vermietet. Persimmon Hills Architects verwandelte einen illegalen Sexshop in eine Kunstgalerie mit Studio. Den 20 Quadratmeter Raum teilten die Architekten mit einer diagonalen Wand sogar noch in zwei Teile. Links entstand eine Kunstgalerie, die durch den spitzen Winkel bereits von außen alle Blicke auf sich zieht. Zwischen den Gemälden erlauben Öffnungen Einblicke in das angrenzende Studio. js

Entwurf: Persimmon Hills Architects, www.persimmon-hills-architects.com
Bauherr: Privat
Standort:  Yokohama, Japan
Fertigstellung: 2017
Fotos: Kenta Hasegawa
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