Dialog nach 6 // virtuell – Neue Nachbarschaften

mit Vorträgen von Rainer Hofmann, bogevischs buero (DE-München), Stefan Forster, Stefan Forster Architekten (DE-Frankfurt am Main) u.a.

1. Dezember 2020, 18.oo Uhr

Anmeldung

Auf den Veranstaltungen der neuen Reihe “Dialog nach 6” diskutieren internationale Gäste bei einem Abendbrot je eine Fragestellung der Baukultur und beleuchten diese in Kurzvorträgen. Die vierte Veranstaltung findet am 1. Dezember 2020 um 18 Uhr statt. Unter dem Motto “Neue Nachbarschaften” stellen u.a. Rainer Hofmann (bogevischs buero, DE-München) und Stefan Forster (Stefan Forster Architekten, DE-Frankfurt am Main) in ihren Kurzvorträgen zukunftsweisende Projekte im Bereich des Wohnens vor.

Die Städte lebenswert für alle Generationen zu gestalten, ist für die Planung heute von großer Bedeutung. Gemäß der Vision der „15-Minuten-Stadt“ sollen neue Stadtquartiere idealerweise in kleinteiligen Strukturen eine Vielfalt und Durchmischung von Funktionen anbieten und diese in unmittelbarer Nachbarschaft miteinander verbinden. Im Zuge der Pandemie hat sich der Bedarf nach belebten und großzügigen Freiräumen und Gemeinschaftsflächen noch weiter verstärkt und eine Rückbesinnung auf die Quartiere und ein Leben und Arbeiten im „Campus“ stattgefunden. Es wird hinterfragt, inwiefern das Modell des privaten Wohnens betreffend Fläche, Flexibilität und Struktur zeitgemäß ist. Die Bedürfnisse an unser Wohn- und Lebensumfeld haben sich während der Krise – auch durch andere relevante Brandbeschleuniger wie klimatische, kulturelle und gesellschaftliche Herausforderungen – nachhaltig geändert und es stellt sich die Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben? Inwiefern sich permanente aber auch temporäre Wohnformen und die Architektur durch diese Zäsur verändert, wird in „Dialog nach 6“ diskutiert.

Durch die temporäre Isolation und die Einschränkung des Bewegungsradius haben Gemeinschaftsflächen sowie Zwischenräume an Bedeutung gewonnen, hat sich der Wunsch nach belebten und großzügigen Freiräumen verstärkt und eine Rückbesinnung auf die Quartiere stattgefunden. Eine demokratische Aneignung von Straßenräumen und Plätzen, Pop-Up-Fahrradwege, temporäre Spielstraßen und die Verlagerung des sozialen Miteinanders an die frische Luft, haben in den Städten die Nachbarschaft belebt. Dadurch werden an das direkte Wohn- und Lebensumfeld neue Anforderungen gestellt. Laden- und Erdgeschossflächen werden in den Außenraum erweitert und zufällige Provisorien, die das Potenzial haben sich zu permanenten Strukturen zu etablieren, entstehen. Das Thema Flexibilität ist auch im Zwischenraum relevant: Schalträume, die als Büro oder Gästezimmer zur eigenen Wohnung hinzugezogen werden können, oder ganze Schaltflächen werden gebraucht.

Auch unser privates Wohnungsumfeld wird in Frage gestellt – die eigenen Vier-Wände werden betreffend Größe, Flexibilität und Aufteilung auf den Prüfstand gestellt. In Zeiten des HomeStays müssen alle Funktionen des täglichen Lebens in einer Wohnung integriert werden. Indem die Küche zum Arbeitsplatz und das Wohnzimmer zum Spielplatz wird, erfahren Räume eine Mehrfachcodierung. Werden die funktionellen Wohnungsgrundrisse den gegenwärtigen Bedürfnissen der Bewohner noch gerecht? Oder liegt die Zukunft des Wohnens in der Vielfalt an Wohnungstypen sowie wandelbaren Grundrissen? Eine Vielzahl an Projekten zeigen Wohnmodelle, die trotz begrenzter Quadratmeterzahlen, eine universelle und flexible Gestaltung der Wohnung ermöglichen und somit einen räumlichen Mehrwert schaffen. Räume, die weitestgehend frei von Nutzungsvorgaben sind und Wohnraum, der durch mobile Wände den gegenwärtigen Anforderungen oder einer neuen familiären Situation angepasst werden kann, können hierfür Lösungsansätze sein.

Unter dem Motto “Neue Nachbarschaften” stehen dieses Mal innovative Projekte internationaler Architekturbüros im Fokus, die intelligente und flexible Lösungsansätze im Bereich Wohnen sowie eine zukunftsweisende (Um)Nutzung von Freiflächen und Zwischenräumen in den Fokus stellen.
Gemeinsam mit den Referenten und unseren Partnern Grohe, horgenglarus und Porcelaingres wird diskutiert, inwiefern sich das Wohnen, unser Lebensumfeld und die Architektur durch diese Zäsur verändert hat und wie wir in Zukunft leben wollen.

Die vierte Ausgabe der neuen Veranstaltungsreihe findet am 1. Dezember 2020 um 18 Uhr digital statt.
Bitte melden Sie sich über das untenstehende Formular an. Den Link zur Veranstaltung erhalten Sie mit Ihrer Anmeldung.

Wir freuen uns, wenn Sie auch dieses Mal bei unserer Veranstaltungsreihe “Dialog nach 6” dabei sind.

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