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	<title>Franziska Kocks &#8211; AIT | AIT-Dialog | xia</title>
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	<description>Architecture / Interior / Design</description>
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		<title>Situative Farbraumanalyse: Franziska Kocks, Stipendiatin 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/situative-farbraumanalyse-franziska-kocks-stipendiatin-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 12:46:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine der wichtigsten Schnittstellen in der für die Methode aufgegriffenen Disziplinen stellen die Eingänge am Gebäude dar, an denen sowohl räumliche, farb- und materialtechnische als auch typologische Grenzen spürbar werden. Die Analyse richtet dabei ihren Fokus auf die Außenwirkung dieser Schwellenbereiche in den Stadtraum. Eine sequenzielle Unterteilung des Bereiches von ‚Erkennen‘ bis ‚Ankommen‘, ermöglicht es, konkret auf die menschliche Perspektive und Wahrnehmung beim Erreichen der Eingänge einzugehen. Durch eine abstrahierte und interaktive Darstellung der Raumkörper mithilfe bedruckter Folien stellte ich gestalterische Möglichkeiten dar und zog diese als Diskussionsgrundlage für den Entwurf heran. Mein Ziel war es, einen fließenden Übergang von der Analyse zur Gestaltungspraxis zu finden.]]></description>
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<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/1_Bachelorarbeit_Franziska-Kocks-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Bachelorarbeit" data-rel="lightbox-gallery-1"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/1_Bachelorarbeit_Franziska-Kocks-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/2_Ergebnisse-der-situativen-Farbraumanalyse-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Ergebnisse der situativen Farbraumanalyse" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/2_Ergebnisse-der-situativen-Farbraumanalyse-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/3_Einordnung-in-das-urbane-Umfeld-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Einordnung in das uraben Umfeld" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/3_Einordnung-in-das-urbane-Umfeld-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/4_Staedtebauliches-Modell-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Städtebauliches Modell" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/4_Staedtebauliches-Modell-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/5_Einblick-in-das-Methodenwerkzeug-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Einblick in das Methodenwerkzeug" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/5_Einblick-in-das-Methodenwerkzeug-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/6_Einblick-in-das-Methodenwerkzeug-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Einblick in das Methodenwerkzeug" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/6_Einblick-in-das-Methodenwerkzeug-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/7_Entwerfen-mit-Farbe-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Entwerfen mit Farbe" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/7_Entwerfen-mit-Farbe-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
März 2022<br />
Bloggerin: Franziska Kocks</strong></p>
<p><strong><br />
Situative Farbraumanalyse – Einblicke in meine Bachelorarbeit<br />
</strong></p>
<p>Im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der Bergischen Universität Wuppertal im Studiengang Farbtechnik, Raumgestaltung, Oberflächentechnik setzte ich mich mit farbgestalterischen Potenzialen und deren raumbildenden Möglichkeiten im Kontext urbaner Fragestellungen auseinander. Um Heterogenität und Vielfalt im gestalterischen Arbeiten aufzuzeigen, entwickelte ich eine Methode, welche auf Ansätze aus der Kunst, Architektur und Stadtplanung zurückgreift. Diese ‚Situative Farbraumanalyse‘ führte ich am Wuppertaler Gebäude Bergstraße 50 durch und arbeitete diese in Form von Modellen, Zeichnungen und Grafiken künstlerisch-gestalterisch aus.</p>
<p>Eine der wichtigsten Schnittstellen in der für die Methode aufgegriffenen Disziplinen stellen die Eingänge am Gebäude dar, an denen sowohl räumliche, farb- und materialtechnische als auch typologische Grenzen spürbar werden. Die Analyse richtet dabei ihren Fokus auf die Außenwirkung dieser Schwellenbereiche in den Stadtraum. Eine sequenzielle Unterteilung des Bereiches von ‚Erkennen‘ bis ‚Ankommen‘, ermöglicht es, konkret auf die menschliche Perspektive und Wahrnehmung beim Erreichen der Eingänge einzugehen. Durch eine abstrahierte und interaktive Darstellung der Raumkörper mithilfe bedruckter Folien stellte ich gestalterische Möglichkeiten dar und zog diese als Diskussionsgrundlage für den Entwurf heran. Mein Ziel war es, einen fließenden Übergang von der Analyse zur Gestaltungspraxis zu finden.</p>
<p>Meine Arbeit gliedert sich in drei Teile. Zu Beginn stelle ich methodische und konzeptionelle Hintergründe in Bezug auf die ‚Situative Farbraumanalyse‘ vor, wofür ich das räumliche und situative Begriffsverständnis einleitend betrachte. Durch eine erste Einordnung der Analyse, anhand von zwei Künstler:innenpositionen können dann die einzelnen Schritte der Methode näher erläutert sowie der Fokus des Schwellenraums und der Farbe näher beleuchtet werden. Farbpotentiale und Farbanalysewerkzeuge werden vorgestellt und leiten zum Analyseobjekt in der Bergstraße 50 in Wuppertal über, bei dem die Wahl des Raumes und dessen Besonderheiten dargelegt werden. Abschließend werden Ziele der Methode in Bezug auf die kommende praktische Ausführung der Analyse und Anwendung in der Entwurfsphase genannt. Im zweiten Teil wird die ‚Situative Farbraumanalyse‘ im Wuppertaler Stadtraum, rund um das Gebäude Bergstraße 50 und dessen Schwellenräume, anhand der zuvor methodisch festgelegten Parameter angewandt und künstlerisch-gestalterisch dokumentiert. Schließlich werden die Grundlagen und Ergebnisse der beiden ersten Teile herangezogen, um im dritten Teil Entwurfsansätze zur Gestaltung der Schwellenbereiche entwickeln zu können. Das Potenzial von Farbe im urbanen Raum wird hier anhand zweier Entwurfsbeispiele aufgezeigt.</p>
<p>Die entstandenen Entwurfsansätze für die Tages- und Nachtsituation thematisieren unter anderem, wie der gezielte Einsatz von Farbflächen, die Inszenierung von Oberflächenstrukturen oder der achtsame Umgang mit dem Bestand zu einer identitätsstiftenden und klärenden Architektur beitragen können. Meine Ergebnisse der Arbeit können als Sprachrohr gesehen werden, welches das Bewusstsein der Rezipient:innen für Gestaltbarkeit des öffentlichen Raums schärfen und zum Weiterdenken anregen soll.</p>
<p><strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Collage – Eine Visualisierung von Architektur und Farbe: Franziska Kocks, Stipendiatin 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/die-collage-eine-visualisierung-von-architektur-und-farbe-franziska-kocks-stipendiatin-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2022 08:09:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beim Versuch, Farben zu beschreiben, kommen wir schnell an die Grenzen unseres Wortschatzes und verfallen in ein kategorisches Unterteilen in „Rot“, „Grün“, „Blau“ etc., wodurch es schwierig wird, Stimmungsbilder zu differenzieren. Sprechen wir über Farben am Bau, also im architektonischen Kontext, spielen automatisch Faktoren wie Material- und Oberflächenbeschaffenheit eine wichtige Rolle und erhöhen die Komplexität. Neben der sprachlichen Differenzierung von Farbnuancen liegt die Herausforderung auch in der begleitenden analogen Visualisierung. Farben werden dabei zu atmosphärischen Kompositionen, welche sich abhängig von Licht und Schatten verändern können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">
<p>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/1_Collage-1-e1642665736741.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Collage" data-rel="lightbox-gallery-2"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/1_Collage-1-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/2_Detail-e1642665757631.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Detail" data-rel="lightbox-gallery-2"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/2_Detail-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/3_Detail-e1642665771565.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Detail" data-rel="lightbox-gallery-2"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/3_Detail-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/4_Detail-e1642665785282.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Detail" data-rel="lightbox-gallery-2"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/4_Detail-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/5_Detail-e1642665799616.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Detail" data-rel="lightbox-gallery-2"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/5_Detail-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/6_Moodboard-e1642665816527.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Moodboard" data-rel="lightbox-gallery-2"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/6_Moodboard-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/7_Arbeitsprozess-e1642665829278.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks: Arbeitsprozess" data-rel="lightbox-gallery-2"><img decoding="async" width="500" height="350" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/01/7_Arbeitsprozess-500x350.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
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<div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Blog Interior Scholarship<br />
Januar 2022<br />
Bloggerin: Franziska Kocks<br />
&#8220;Die Collage – Eine Visualisierung von Architektur und Farbe&#8221;<br />
</strong></p>
<p><strong>Die Collage – Eine Visualisierung von Architektur und Farbe</strong></strong><br />
Beim Versuch, Farben zu beschreiben, kommen wir schnell an die Grenzen unseres Wortschatzes und verfallen in ein kategorisches Unterteilen in „Rot“, „Grün“, „Blau“ etc., wodurch es schwierig wird, Stimmungsbilder zu differenzieren. Sprechen wir über Farben am Bau, also im architektonischen Kontext, spielen automatisch Faktoren wie Material- und Oberflächenbeschaffenheit eine wichtige Rolle und erhöhen die Komplexität. Neben der sprachlichen Differenzierung von Farbnuancen liegt die Herausforderung auch in der begleitenden analogen Visualisierung. Farben werden dabei zu atmosphärischen Kompositionen, welche sich abhängig von Licht und Schatten verändern können.<br />
Während meines Studiums konnte ich diverse Methoden kennenlernen, um präzise meine Farbkonzepte oder Stimmungsbilder darzustellen. Eine der Visualisierungsmethoden, welche ich während meines Auslandssemesters am Haus der Farbe in Zürich vertiefen konnte, möchte ich hier vorstellen: Das Collagieren.</p>
<p><strong>Der Farbklang</strong><br />
Im ersten Schritt entwickelte ich ein thematisches Konzept mit Moodboard, welches die Farbstimmung eines „geheimen Gartens“ transportierte. Die Übersetzung in die vorgegebene räumliche Situation entstand dann durch die analoge Schnitttechnik der Collage. Die räumliche Farbwirkung durch feine Abstufungen stand dabei im Vordergrund:<br />
• Ein weiches und blumiges Violett leitet den Dreiklang ein. Es erinnert an die ersten Frühlingstage und versetzt den Raum in eine anregende und leicht mysteriöse Stimmung zugleich.<br />
• Das Braun einer gebrannten Tonschale strahlt Wärme aus und bringt einen natürlichen erdigen Ton in die Komposition, welcher Halt und Stabilität gibt. Im Zusammenspiel mit dem Violett entsteht ein sich reibendes und erfrischendes Duo.<br />
• Nicht fehlen darf das Grün und ergänzt sich ganz ungeniert. Beim Abtönen eröffnet sich eine Spannweite von einem dunklen, rankenden Efeugrün, über Moosgrün bis hin zum jungen Knospengrün.<br />
Ein Dreiklang mit seinen feinen Hell- und Dunkelabstufungen führt den Blick von einem verschatteten Winkel zum lichtdurchflutenden Freiraum. Die drei Farben verschmelzen im Boden durch kontrastarme und geringe Helligkeitsabstufungen zu einem leicht vibrierenden Fliesenmosaik. In der Vertikalen setzten gesättigte Farbakzente einen dynamischen Rhythmus.</p>
<p><strong>Die Collagentechnik</strong><br />
Über den zuvor einzeln aufgestrichenen Farbflächen liegt jeweils eine Lasur, welche ich mit dem Schwamm aufgetupft habe. So konnte ich durch eine einfache Technik fließende Farbverläufe erzeugen. Gleichzeitig entstand ein natürliches Ton-in-Ton Farbenspiel innerhalb der einzelnen Flächen, die ich dann in ihre Form ausgeschnitten und zusammengesetzt habe. Durch die Komposition der Flächen entstehen neue Formen, kontrastreiche Linien und Perspektiven. Zudem entschied ich mich für eine Klebetechnik, bei der ich in der Montage durch leichte Erhöhungen die Tiefenwirkung des Bildes zusätzlich verstärken konnte. Die Möglichkeit, einzelne Teile im Entstehungsprozess gezielt oder zufällig austauschen zu können, führte zu einem spannungsreichen und lebendigen Gesamtbild.<br />
Für mich ist die experimentelle Technik der Collage ein fester Bestandteil geworden, um meine Entwürfe zu visualisieren.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung</strong><br />
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			</item>
		<item>
		<title>Franziska Kocks, AIT Stipendiatin der STO-Stiftung 2021/2022</title>
		<link>https://ait-xia-dialog.de/ait-dialog-blog/franziska-kocks-ait-stipendiatin-der-sto-stiftung-2021-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juliane Lorenz-Elliot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 10:48:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA["In meinem Verständnis von Innenarchitektur werden die Grenzen von Innen und Außen sowie von Privat und Öffentlich aufgebrochen. Um die Frage, wie wir in Zukunft nachhaltig leben wollen, beantworten zu können, müssen fließende Übergänge erzeugt werden und zwar nicht nur in den erlebbaren Atmosphären, sondern auch in den Methoden künstlerischer Disziplinen. Demnach verstehe ich meine Rolle als Gestalterin viel mehr als eine strategische und kuratorische Begleitung, durch die mit den Nutzer:innen gemeinsam ein Identifikationsraum produziert und angeeignet werden kann.
Das Zusammenspiel aus Farbe, Material und Licht erzeugt dabei ein ganzheitliches Wahrnehmen von Räumen mit allen Sinnen. Für mich bereitet der gezielte Einsatz von Farbe am meisten Freude und ermöglicht mir, schon während des Gestaltungsprozesses mit den beteiligten Menschen zu kommunizieren und zu interagieren."]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="omsc-one-half">

<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-scaled-e1646304496628.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks, Stipendiatin 2021/22" data-rel="lightbox-gallery-3"><img decoding="async" width="453" height="600" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-453x600.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-453x600.jpg 453w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-768x1016.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-1161x1536.jpg 1161w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-1548x2048.jpg 1548w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/kocks-franziska-1320x1746.jpg 1320w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Stegreifaufgabe" data-rel="lightbox-gallery-3"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900-800x533.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900-800x533.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900-768x512.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/franziska_kocks_stegreifentwurf_1_900.jpg 900w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>
<a href='https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-scaled.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="Franziska Kocks_Stegreifaufgabe" data-rel="lightbox-gallery-3"><img decoding="async" width="800" height="577" src="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-800x577.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-800x577.jpg 800w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-768x554.jpg 768w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-1536x1108.jpg 1536w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-2048x1477.jpg 2048w, https://ait-xia-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/Stegreif-Franziska-1320x952.jpg 1320w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>

<p><div class="clear"></div></div><div class="omsc-one-half omsc-last">
<p><strong>Franziska Kocks</strong> studiert an der Muthesius Kunsthochschule Kiel den Studiengang Raumstrategien und möchte diesen mit dem Master of Arts abschließen. Sie kann sich daran anschließend auch eine Promotion vorstellen. Sie hat zudem einen Kombinatorischen Bachelor of Arts in Farbtechnik/Raumgestaltung/Oberflächentechnik und Druck- und Medientechnik (Note 1,1) und weist damit eine besondere Kompetenz an der Schnittstelle von Gestaltung und Technik mit Farbe auf, was sie auch deutlich in ihrer Stegreifaufgabe bewiesen hat.</p>
<p>Für das Interior Scholarship 2021/22 – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung – hat sich die Kielerin mit ihrem Portfolio sowie einer Bearbeitung der diesjährigen Stegreifaufgabe „People‘s Places<strong> – </strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes?“ beworben. Fransziska Kocks ist eine*r der vier Stipendiat*innen des mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Interior Scholarship.<br />
Das Stipendium ermöglicht ihr, ihren Fokus gezielter auf die Entwürfe und Projekte zu richten. Die finanzielle Unterstützung des Stipendiums eröffnet Franziska zudem für ein Jahr an ihren Ideen fokussiert zu forschen, ohne dabei an Lohnarbeit angewiesen sein zu müssen. Ihre Vorstellungen vom Forschen in den Raumstrategien beinhalten unter anderem 1:1 Modelle und Reallabore. Mit der finanziellen Förderung, kann ich diese auch realisieren.</p>
<p><em>&#8220;In meinem Verständnis von Innenarchitektur werden die Grenzen von Innen und Außen sowie von Privat und Öffentlich aufgebrochen. Um die Frage, wie wir in Zukunft nachhaltig leben wollen, beantworten zu können, müssen fließende Übergänge erzeugt werden und zwar nicht nur in den erlebbaren Atmosphären, sondern auch in den Methoden künstlerischer Disziplinen. Demnach verstehe ich meine Rolle als Gestalterin viel mehr als eine strategische und kuratorische Begleitung, durch die mit den Nutzer:innen gemeinsam ein Identifikationsraum produziert und angeeignet werden kann.<br />
Das Zusammenspiel aus Farbe, Material und Licht erzeugt dabei ein ganzheitliches Wahrnehmen von Räumen mit allen Sinnen. Für mich bereitet der gezielte Einsatz von Farbe am meisten Freude und ermöglicht mir, schon während des Gestaltungsprozesses mit den beteiligten Menschen zu kommunizieren und zu interagieren..&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes&#8221;<br />
Stegreifaufgabe</strong><br />
&#8220;Eine temporäre Intervention an der Schnittstelle zwischen Innen und Außen &#8211; zwischen Fenster und Gehweg &#8211; überwindet bestehende Grenzen und lädt zur Interaktion ein. Inspiriert von der Nolli – Map<br />
(1748) geht es um ein wieder Sichtbarmachen des öffentlichen Raumes, der in diesem Fall anhand von gelbem Klebeband, Sprühkreide und Teamwork gekennzeichnet wird.<br />
Die markierte Fläche verhält sich wie eine Spiegelung der Fensterfläche auf dem Boden und der Fensterfläche auf dem Boden und verdeutlicht Person, die hinter dem Fenster wohnt. Ein erster Testlauf der Intervention forderte mich direkt auf, Hemmschwellen zu überwinden und meinen Nach-barn am Fenster anzusprechen. Nach einem ersten Kennenlernen startete die Eroberungsaktion und immer mehr neugierige Nachbar:innen schlossen sich an und halfen mit. Stück für Stück trugen wir die Möbel des Nachbars auf die Fläche und stundenlange Gespräche folgten. Wollen wir im nächsten Schritt die ganze Straße zurückerobern, benötigt es nur ein paar mehr Dosen Kreide.</p>
<p>Temporäre Markierungen im öffentlichen Raum werden zum gelernten Alltag. Pfeile, Linien und Kreisedefinieren Abstände und Grenzen in einem durch die Pandemie beeinflussten Raum. Während der Rückzug in das Zuhause immer stärker zunimmt, wird der Straßenraum, der Park nebenan sowie das Quartier immer wichtiger. Eine zunehmende Anonymität und soziale Segregation in der Nachbarschaft verhindern dabei jedoch oft spontane Begegnungen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Juryurteil:</strong><br />
&#8220;Diese Arbeit überzeugt in ihrer Gesamtheit. Die einzelnen Projekte sind nicht nur anschaulich und verständlich dargestellt, sondern überzeugen auch in ihrer inhaltlichen an sich simplen Ausarbeitung. Die Herangehensweise und Motivation der Projekte entstehen aus grundsätzlichen und sozialen Fragestellungen. Die Gestaltung des Raums wird eingesetzt, um dem Menschen eine erlebbare Atmosphäre zu geben. Die Arbeiten zeigen das Gespür und machen das Verständnis für Farbe sichtbar. Franziska Kocks hat als ganzheitliche Gestalterin das Stipendium erhalten.&#8221;</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stegreif:<br />
<strong>People‘s Places</strong><br />
<strong>Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes</strong><br />
Angesichts einer zunehmenden virtuellen und sozialen Segregation der Gesellschaft ist es besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen spontane soziale Begegnungen möglich sind. In einem lebendigen städtischen Raum treffen Menschen unterschiedlichster Herkunft und kultureller Prägung, verschiedensten Alters, mit differenten Lebenserfahrungen unmittelbar und unwillkürlich aufeinander. Die Wahrnehmung dieser heterogenen Gesellschaft ist der erste Schritt diese anzuerkennen, um sie dann mitzugestalten.<br />
Entwickeln Sie Ideen und Objekte sowie Interventionen zur temporären, partiellen Aneignung von Dingen oder Orten im öffentlichen Raum, die zur Belebung der Stadt und zur gesellschaftlichen Identitätsbildung beitragen.<br />
In Form von individuell ausgewählten, das Konzept unterstützenden Darstellungstechniken, wie Visualisierungen, Modellfotos, Collagen, Zeichnungen, Skizzen oder Filmsequenzen soll ihre eigenständige, persönliche Idee veranschaulicht werden. Ergänzen Sie diese textlich.<br />
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